Alexander Nikolajewitsch Winokurow
| Alexander Winokurow bei der Deutschland Tour 2006. | |
| Personendaten | |
|---|---|
| Spitzname | Wino |
| Geburtsdatum | 16. September 1973 |
| Nation | |
| Radsportspezifische Informationen | |
| Aktuelles Team | Astana |
| Disziplin | Straße |
| Fahrertyp | Allrounder, Rouleur |
| Doping | |
| 2007 | Fremdblutdoping |
| Profiteam(s) | |
| 1998–1999 2000–2005 2006–2007 2009-2012 |
Casino Telekom Astana Astana |
| Wichtigste Erfolge | |
|
|
| Infobox zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2011 | |
Alexander Nikolajewitsch Winokurow (russische Schreibweise Александр Николаевич Винокуров, häufig auch nach der französischen Transkription Alexandre Vinokourov, * 16. September 1973 im Dorf Bischkul bei Petropawl, Kasachstan) ist ein kasachischer Radrennfahrer.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Karriere
[Bearbeiten] 1998–2002
Der als sehr kämpferischer Allrounder bekannt gewordene Winokurow wurde im Jahr 1998 Radprofi beim französischen Rennstall Casino und wurde im gleichen Jahr Gesamtsieger bei Vier Tage von Dünkirchen. Nach einer erfolgreichen Saison 1999 – Winokurow gewann unter anderem das schwere Etappenrennen Dauphiné Libéré – wechselte er zum deutschen Team Telekom. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney wurde er im Straßenrennen Zweiter hinter Jan Ullrich. In der Saison 2001 konnte er die Deutschland Tour gewinnen.
Im Jahr 2002 gewann Winokurow das Frühjahrs-Etappenrennen Paris–Nizza. Bei der Tour de Suisse 2002 gewann er die Etappe nach Samnaun. Zusätzlich zur üblichen Siegprämie wurde ein bisher namenloser Berg nach dem Sieger dieser Etappe benannt. Seitdem trägt dieser Berg den Namen „Piz Vinokourov“.
[Bearbeiten] 2003
Seine bei weitem beste Saison fuhr Alexander Winokurow jedoch 2003. Erst in diesem Jahr konnte er sein Image abstreifen, aufgrund seines aggressiven Fahrstils nicht taktisch genug zu handeln, um wirklich großen Erfolg zu haben. Er fuhr fast während der gesamten Saison auf äußerst hohem Niveau, was im modernen Radsport eine Ausnahme darstellt. Im März gewann er erneut aber unter dramatischen Umständen Paris–Nizza. Seinen Sieg widmete er seinem Landsmann und Freund Andrei Kiwiljow, der bei dem gleichen Rennen tödlich verunglückte. Im Mai gewann er den Rad-Weltcup-Klassiker Amstel Gold Race und im Juni die renommierte Tour de Suisse. Diese Leistung krönte er im Juli mit dem dritten Platz bei der Tour de France, einem Etappensieg und der Auszeichnung als kämpferischster Fahrer.
[Bearbeiten] 2004–2005
Das Jahr 2004 verlief dagegen eher unglücklich für Winokurow: Nachdem er seine Saison ganz auf die Tour de France konzentriert hatte, stürzte er bei der zur Vorbereitung gefahrenen Tour de Suisse und musste die Tour de France absagen. Erst im Herbst kam der Kasache wieder in Form, gewann die zweitklassige deutsche Regio-Tour und holte Bronze beim Zeitfahren der Straßenrad-WM.
Im April 2005 gewann er den bedeutenden Radklassiker Lüttich–Bastogne–Lüttich, am 26. Juni wurde er kasachischer Meister. Bei der Tour de France am 13. Juli 2005 gewann er die elfte Etappe der Tour de France 2005 von Courchevel nach Briançon und die abschließende Etappe nach Paris. Dort konnte er durch einen Angriff in der letzten Runde eine elf Jahre andauernde Serie von Sprintsiegen auf der Avenue des Champs-Élysées beenden. Im Gesamtklassement wurde er Fünfter. In diesem Jahr war er "Edelhelfer" von Jan Ullrich.
Während der Tour de France gab Winokurow bekannt, dass er seinen Rennstall Team T-Mobile verlassen wird. Mit seiner neuen Mannschaft Liberty Seguros-Würth erhoffte er sich in den folgenden Jahren einen Sieg bei der Tour de France.
[Bearbeiten] 2006
Im Mai 2006 wurde das Team jedoch in den Dopingskandal Fuentes verstrickt. Der Hauptsponsor Liberty Seguros beendete sofort sein Engagement und der Ausschluss von der Tour de France drohte. Winokurow nahm daraufhin mit dem Premierminister von Kasachstan Kontakt auf und erreichte, dass ein Konsortium aus fünf Wirtschaftsunternehmen neuer Hauptsponsor wird. Erst eine Woche vor Beginn der Tour bekam das Team, das nun unter dem Namen „Astana-Würth“ fährt, grünes Licht vom Weltverband UCI. Nur wenige Tage später forderte die Tour-Leitung das Team aufgrund der Verwicklungen in den Dopingskandal zum freiwilligen Startverzicht auf, doch man weigerte sich und die Tour-Leitung zog vor den internationalen Sportgerichtshof, konnte eine Ausladung von Astana wegen Mangels an Beweisen aber nicht durchsetzen.
Einen Tag vor der Tour wurde von der spanischen Polizei eine Liste mit allen Verdächtigen im Dopingskandal veröffentlicht, wozu auch fünf von neun Fahrern des Tour-Kaders von Astana gehörten. Die sportlichen Leiter aller Teams verständigten sich darauf, dass alle Fahrer auf der Dopingliste von der Tour ausgeschlossen werden und keine Ersatzfahrer nachnominiert werden dürfen. Somit bestand der Tour-Kader von Astana nur noch aus vier Fahrern und das Team war damit nicht mehr startberechtigt, da man mindestens sechs Fahrer benötigt.
Winokurow wollte daraufhin zusammen mit dem kasachischen Konsortium Astana die Betreibergesellschaft „Active Bay“, die das Team „Astana“ betreibt, von den bisherigen Eigentümern Pablo Anton und Manolo Saiz übernehmen. Es sollen auch schon Gespräche geführt worden sein. Als Teamchef ab 2007 wollte er den ehemaligen Vuelta-Gewinner Tony Rominger gewinnen und hatte bereits den ehemaligen Teamchef von T-Mobile, Walter Godefroot, als Berater der sportlichen Leitung ins Team geholt. Alexander Winokurow selbst wollte dann 2008 als sportlicher Leiter ins Team einsteigen.
Winokurows erster Start nach dem Ausschluss von der Tour de France war bei der Deutschland Tour 2006. Bei der Vuelta a España gewann er mit einem erfolgreichen Ausreißversuch kurz vor dem Ziel die 8. Etappe von Ponferrada nach Lugo.
Bereits auf der 7. Etappe, einer Bergankunft in Alto de El Morredero, hatte er 1.500 m vor dem Ziel einen Ausreißversuch unternommen, war jedoch von Alejandro Valverde gestellt worden und belegte letztlich nur den sechsten Platz. Nachdem er beim Zeitfahren der 9. Etappe trotz Etappensieges nur acht Sekunden auf den Gesamtführenden Valverde gewonnen hatte und ein Angriffsversuch auf der 16. Etappe zum Calar-Alto-Observatorium von Valverde abgewehrt werden konnte, gelang es Winokurow auf der vorletzten Bergetappe am Tag darauf, Valverde weitere neun Sekunden zu distanzieren und die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen. Auf der folgenden 18. Etappe, der letzten Bergetappe, konnte er seinen Vorsprung auf 52 Sekunden ausbauen. Am übernächsten Tag gewann er an seinem 33. Geburtstag das abschließende Zeitfahren und sicherte sich den Gesamtsieg.
Bei der Straßen-WM konnte Winokurow mit dem dritten Platz im Einzelzeitfahren seine zweite Bronzemedaille bei einer Weltmeisterschaft im Zeitfahren gewinnen.
Im Oktober wurde Winokurow in Kasachstan für seine Verdienste um den Radsport geehrt. Ministerpräsident Danijal Achmetow überreichte Winokurow als erstem Sportler überhaupt den Orden „Für Verdienste um das Vaterland“.
[Bearbeiten] 2007 und Rücktritt
Vor Beginn der Tour de France wurde Winokurow von vielen Experten als großer Favorit auf den Gewinn dieser Rundfahrt gewertet. Doch aufgrund eines Sturzes während der 5. Etappe konnte er diese Erwartungen zunächst nicht erfüllen. Zum Ende der zweiten Tourwoche hatte er bei der 13. Etappe, dem ersten Einzelzeitfahren, ursprünglich die schnellste Zeit erzielt, jedoch wurde ihm beim routinemäßigen Dopingtest des Siegers Fremdblutdoping nachgewiesen, was dazu führte, dass der Sieg Cadel Evans zugesprochen wurde. Nachdem er auf der ersten Pyrenäenetappe eingebrochen war und im Gesamtklassement fast eine halbe Stunde auf den Führenden Michael Rasmussen verloren hatte, startete er auf der 15. Etappe einen Ausreißversuch in einer Gruppe von zehn Fahrern. Nach und nach konnte Winokurow sich von seinen Mitstreitern lösen und erreichte als erster Fahrer das Ziel. Da auch der nach dieser Etappe durchgeführte Dopingtest positiv ausfiel, wurde durch die UCI jedoch der ursprünglich zweite dieser Etappe, Kim Kirchen, nachträglich zum Sieger erklärt.
Am 7. Dezember 2007 erklärte Alexander Winokourow seinen Rücktritt vom Radsport. Nachdem er aufgrund der Doping-Vorfälle bei der Tour de France für ein Jahr gesperrt wurde, reagierte er in einer Pressekonferenz im kasachischen Almaty verbittert mit dem Rückzug aus dem Radsport.[1]
[Bearbeiten] Comeback 2009
Auf einer Pressekonferenz am 24. Juli 2009 erklärte Winokurow sein Comeback. Dabei teilte er mit, dass er die Vuelta a España (29. Aug.–20. Sep.) bestreiten möchte, auch seinen Start bei der Straßen-WM in Mendrisio (23.–27. September) habe er fest eingeplant. Am 4. August bestritt er, bei dem Kriterium im südfranzösischen Castillon-la-Bataille sein erstes Rennen seit seinem Tour-Ausschluss am 24. Juli 2007. Als Mitglied eines kasachischen Nationalteams nahm er an der viertägigen Tour de l’Ain (9.–12. Aug./Kat. 2.1) in Frankreich teil.[2] Die 3. Etappe, ein Einzelzeitfahren der Rundfahrt, gewann er und sicherte sich somit seinen ersten Sieg nach seinem Comeback.
[Bearbeiten] 2010, 2011
Am 25. April 2010 gewann Winokurow den Klassiker Lüttich–Bastogne–Lüttich.[3] Bei der Tour de France gehörte er während der 12. Etappe einer 18-köpfigen Ausreißergruppe an, die danach auf vier Fahrer schrumpfte. Winokurow war bis kurz vor dem Ziel der Führende. Jedoch wurde er zwei Kilometer vor dem Ziel von seinem Mannschaftskollegen Alberto Contador eingeholt und wurde nur Dritter. Einen Tag später fuhr er am letzten Berg dem Fahrerfeld davon und konnte sich mit 13 Sekunden als Erster ins Ziel der 13. Etappe retten.
Bei der 9. Etappe der Tour de France 2011 brach sich Winokurow bei einem schweren Sturz einen Oberschenkel und war so gezwungen, die Tour frühzeitig zu beenden.[4] Anschließend erklärte er am 17. Juli seinen Abschied vom aktiven Radsport.[5]
Am 22. September 2011 revidierte Winokurow seine Aussagen und erklärte seinen Rücktritt vom Rücktritt. Zunächst war nur noch ein Renneinsatz beim Chrono des Nations als letztes Rennen geplant. Er wird nun jedoch auch noch 2012 für sein Team Astana an den Start gehen.[6]
[Bearbeiten] Doping
Winokurow wurde lange Zeit trotz vielfacher Gerüchte um ihn und seine Teams Liberty Seguros und Team Astana kein Doping nachgewiesen. Am 24. Juli 2007 wurde jedoch bekannt, dass er beim Sieg im Einzelzeitfahren der 13. Etappe sowie drei Tage später auf der 15. Etappe der Tour de France positiv auf Blutdoping getestet wurde.[7][8] Dabei handelte es sich nicht um das im Dopingskandal Fuentes oft erwähnte Eigenblutdoping, sondern um Fremdblutdoping, dessen auch Tyler Hamilton überführt wurde. Auch wenn Winokurow bis zum jetzigen Zeitpunkt jegliche Verstrickung in den Dopingskandal bestreitet ("Das ist nicht meine Art Rad zu fahren"), suspendierte ihn sein Team Astana zunächst und beendete, nach Bekanntgabe des Ergebnisses der B-Probe, die Vertragsverhältnisse.
Das bei Winokurow in A- und B-Probe nachgewiesene Fremdblutdoping steht auf der Liste der verbotenen Methoden des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).
[Bearbeiten] Privates
Winokurow hat mit seiner Ehefrau Swetlana eine Tochter und zwei Söhne.
[Bearbeiten] Ehrungen
Im Januar 2011 wurde Winokurow durch eine Umfrage der populärsten Webseite (www.nur.kz) Kasachstans zum „Sportler des Jahres“ gewählt.[9]
[Bearbeiten] Palmarès
1998
- Gesamtwertung Vier Tage von Dünkirchen
1999
- Gesamtwertung Valencia-Rundfahrt
- Gesamtwertung Dauphiné Libéré
2000
Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney im Straßenrennen- eine Etappe Vuelta a España
2001
- Gesamtwertung Deutschland Tour
2002
- Gesamtwertung Paris–Nizza
2003
- Gesamtwertung Paris–Nizza
- Amstel Gold Race
- Gesamtwertung Tour de Suisse
Kämpferischster Fahrer, 3. Platz Gesamtwertung und eine Etappe Tour de France
2004
- Bronzemedaille bei der Straßen-Radweltmeisterschaft im Zeitfahren
- drei Etappen Paris-Nizza
2005
- Lüttich–Bastogne–Lüttich
Kasachischer Meister im Straßenrennen
- 5. Platz Gesamtwertung und zwei Etappen Tour de France
2006
- Gesamtwertung und eine Etappe Vuelta a Castilla y León
Gesamtwertung, Kombinationswertung und drei Etappen Vuelta a España- Bronzemedaille bei der Straßen-Radweltmeisterschaft im Zeitfahren
2007
- zwei Etappen Dauphiné Libéré
- 3. Platz Gesamtwertung Tirreno–Adriatico
2009
- eine Etappe Tour de l’Ain
- Asienmeister – Einzelzeitfahren
- Chrono des Nations
2010
- Gesamtwertung und eine Etappe Giro del Trentino
- Lüttich–Bastogne–Lüttich
- eine Etappe Tour de France
2011
- eine Etappe Baskenland-Rundfahrt
- eine Etappe Tour de Romandie
[Bearbeiten] Weblinks
- Alexander Nikolajewitsch Winokurow in der Datenbank von Radsportseiten.net
- Alexander Nikolajewitsch Winokurow in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)
- Alexander Nikolajewitsch Winokurow in der Datenbank der Tour de France (englisch)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ "Ich schlage die Tür zu und gehe" auf sport.ard.de vom 7. Dezember 2007
- ↑ auf radsport-news.com vom 6. August 2009
- ↑ Sportschau vom 25. April 2010
- ↑ http://www.letour.fr/2011/TDF/LIVE/de/900/journal_etape.html Tagebuch der Etappe auf letour.fr
- ↑ Radprofi Winokurow beendet Karriere auf kurier.at, abgerufen am 17. Juli 2011
- ↑ http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_71952.htm
- ↑ Spiegel Online: Blutdoping bei Winokurow – Astana steigt aus (24. Juli 2007)
- ↑ Spiegel Online: Zweiter Blutdoping-Befund gegen Winokurow (25. Juli 2007)
- ↑ Winokurow ist Kasachstans Sportler des Jahres auf radsport-news.com
1935, 1936 Gustaaf Deloor | 1941, 1942 Julián Berrendero | 1945 Delio Rodríguez | 1946 Dalmacio Langarica | 1947 Edward Van Dijck | 1948 Bernardo Ruiz | 1950 Emilio Rodríguez | 1955 Jean Dotto | 1956 Angelo Conterno | 1957 Jesús Loroño | 1958 Jean Stablinski | 1959 Antonio Suárez | 1960 Frans De Mulder | 1961 Angelino Soler | 1962 Rudi Altig | 1963 Jacques Anquetil | 1964 Raymond Poulidor | 1965 Rolf Wolfshohl | 1966 Francisco Gabica | 1967 Jan Janssen | 1968 Felice Gimondi | 1969 Roger Pingeon | 1970 Luis Ocaña Pernia | 1971 Ferdi Bracke | 1972, 1974 José Manuel Fuente | 1973 Eddy Merckx | 1975 Agustín Tamames | 1976 José Pesarrodona | 1977 Freddy Maertens | 1978, 1983 Bernard Hinault | 1979 Joop Zoetemelk | 1980 Faustino Rupérez | 1981 Giovanni Battaglin | 1982 Marino Lejarreta | 1984 Éric Caritoux | 1985, 1989 Pedro Delgado | 1986 Álvaro Pino | 1987 Luis Herrera | 1988 Sean Kelly | 1990 Marco Giovannetti | 1991 Melchor Mauri | 1992–1994 Tony Rominger | 1995 Laurent Jalabert | 1996, 1997 Alex Zülle | 1998 Abraham Olano | 1999 Jan Ullrich | 2000, 2003, 2004 Roberto Heras | 2001 Ángel Casero | 2002 Aitor González Jiménez | 2005, 2007 Denis Menschow | 2006 Alexander Winokurow | 2008 Alberto Contador | 2009 Alejandro Valverde | 2010 Vincenzo Nibali | 2011 Juan José Cobo
1959 Gérard Saint | 1963 Rik Van Looy | 1965 Felice Gimondi | 1966 Rudi Altig | 1967 Désiré Letort | 1968 Roger Pingeon | 1972 Cyrille Guimard | 1973 Luis Ocaña Pernia | 1969, 1971, 1974 Eddy Merckx | 1976 Raymond Delisle | 1977 Gerrie Knetemann | 1980 Christian Levavasseur | 1982 Régis Clère | 1983 Serge Demierre | 1985 Maarten Ducrot | 1981, 1984, 1986 Bernard Hinault | 1987 Jean-François Bernard | 1988 Steven Rooks | 1989 Laurent Fignon | 1990 Edoardo Chozas | 1991, 1992 Claudio Chiappucci | 1993 Massimo Ghirotto | 1994 Eros Poli | 1995 Hernán Buenahora | 1996, 1997, 2004 Richard Virenque | 1998, 1999 Jacky Durand | 2000 Erik Dekker | 2001, 2002 Laurent Jalabert | 2003 Alexander Winokurow | 2005 Óscar Pereiro | 2006 David de la Fuente | 2007 Amets Txurruka | 2008, 2010 Sylvain Chavanel | 2009 Franco Pellizotti | 2011 Jérémy Roy
(in nicht aufgeführten Jahrgängen wurde die Auszeichnung nicht vergeben)
1933 Max Bulla | 1934 Ludwig Geyer | 1935 Gaspard Rinaldi | 1936 Henri Garnier | 1937 Karl Litschi | 1938 Giovanni Valetti | 1939 Robert Zimmermann | 1941 Josef Wagner | 1946, 1947 Gino Bartali | 1949 Gottfried Weilenmann | 1950, 1953, 1955 Hugo Koblet | 1952, 1954, 1957, 1958 Pasquale Fornara | 1956 Rolf Graf | 1959, 1962 Hennes Junkermann | 1960 Fredy Rüegg | 1961 Attilio Moresi | 1963 Giuseppe Fezzardi | 1964 Rolf Maurer | 1965 Franco Bitossi | 1966 Ambrogio Portalupi | 1967 Gianni Motta | 1968, 1972 Louis Pfenninger | 1969 Vittorio Adorni | 1970 Roberto Poggiali | 1971 Georges Pintens | 1973 José Manuel Fuente | 1974 Eddy Merckx | 1975 Roger De Vlaeminck | 1976 Hennie Kuiper | 1977 Michel Pollentier | 1978 Paul Wellens | 1979 Wilfried Wesemael | 1980 Mario Beccia | 1981, 1989 Beat Breu | 1982 Giuseppe Saronni | 1983, 1990 Sean Kelly | 1984 Urs Zimmermann | 1985 Phil Anderson | 1986, 1987 Andy Hampsten | 1988 Helmut Wechselberger | 1991 Luc Roosen | 1992 Giorgio Furlan | 1993 Marco Saligari | 1994 Pascal Richard | 1995 Pawel Tonkow | 1996 Peter Luttenberger | 1997 Christophe Agnolutto | 1998 Stefano Garzelli | 1999 Francesco Casagrande | 2000 Oscar Camenzind | 2001 Lance Armstrong | 2002 Alex Zülle | 2003 Alexander Winokurow | 2004, 2006 Jan Ullrich | 2005 Aitor González | 2007 Wladimir Karpez | 2008 Roman Kreuziger | 2009 Fabian Cancellara | 2010 Fränk Schleck | 2011 Levi Leipheimer
1892, 1893, 1894 Léon Houa | 1895–1907 nicht ausgetragen | 1908 André Trousselier | 1909 Victor Fastre | 1911 Joseph Vandaele | 1912 Omer Verschoore | 1913 Maurice Moritz | 1915–1918 nicht ausgetragen | 1919 Léon Devos | 1920 Léon Scieur | 1921, 1922 Louis Mottiat | 1923, 1924 René Vermandel | 1925 Georges Ronsse | 1926 Dieudonne Smets | 1927 Maurice Raes | 1928 Ernest Mottard | 1929, 1931, 1935 Alfons Schepers | 1930 Hermann Buse | 1932 Marcel Houvoux | 1933 François Gardier | 1934 Theo Herckenrath | 1936 Albert Beckaert | 1937 Eloi Meulenberg | 1938 Alphons Deloor | 1939 Albert Ritserveldt | 1940–1945 nicht ausgetragen | 1946, 1950 Prosper Depredomme | 1947 Richard Depoorter | 1948 Maurice Mollin | 1949 Camille Danquillaume | 1951, 1952 Ferdy Kübler | 1953 Alois De Hertog | 1954 Marcel Ernzer | 1955 Stan Ockers | 1956, 1958, 1959 Fred De Bruyne | 1957 Germain Derycke | 1960 Ab Geldermans | 1961 Rik Van Looy | 1962 Jef Planckaert | 1963 Frans Melckenbeeck | 1964 Willy Bocklant | 1965 Carmino Preziosi | 1966 Jacques Anquetil | 1967 Walter Godefroot | 1968 Valère Van Sweevelt | 1969, 1971, 1972, 1973, 1975 Eddy Merckx | 1970 Roger De Vlaeminck | 1974 Georges Pintens | 1976, 1978 Joseph Bruyere | 1977, 1980 Bernard Hinault | 1979 Dietrich Thurau | 1981 Josef Fuchs | 1982 Silvano Contini | 1983 Steven Rooks | 1984, 1989 Sean Kelly | 1985, 1986, 1987, 1991 Moreno Argentin | 1988 Adrie van der Poel | 1990 Eric Van Lancker | 1992 Dirk De Wolf | 1993 Rolf Sørensen | 1994 Eugeni Berzin | 1995 Mauro Gianetti | 1996 Pascal Richard | 1997, 1998 Michele Bartoli | 1999 Frank Vandenbroucke | 2000, 2002 Paolo Bettini | 2001 Oscar Camenzind | 2003 Tyler Hamilton | 2004 Davide Rebellin | 2005, 2010 Alexander Winokurow | 2006, 2008 Alejandro Valverde | 2007 Danilo Di Luca | 2009 Andy Schleck | 2011 Philippe Gilbert
1933 Alfons Schepers | 1934 Gaston Rebry | 1935 René Vietto | 1936, 1939 Maurice Archambaud | 1937 Roger Lapébie | 1938 Jules Lowie | 1940–1945 nicht ausgetragen | 1946 Fermo Camellini | 1947–1950 nicht ausgetragen | 1951 Roger Decock | 1952 Louison Bobet | 1953 Jean-Pierre Munch | 1954, 1960 Raymond Impanis | 1955 Jean Bobet | 1956, 1958 Fred De Bruyne | 1957, 1961, 1963, 1965, 1966 Jacques Anquetil | 1959 Jean Graczyk | 1962 Jef Planckaert | 1964 Jan Janssen | 1967 Tom Simpson | 1968 Rolf Wolfshohl | 1969, 1970, 1971 Eddy Merckx | 1972, 1973 Raymond Poulidor | 1974, 1975, 1979 Joop Zoetemelk | 1976 Michel Laurent | 1977 Freddy Maertens | 1978 Gerrie Knetemann | 1980 Gilbert Duclos-Lassalle | 1981 Stephen Roche | 1982 Francesco Moser | 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988 Sean Kelly | 1989, 1990 Miguel Indurain | 1991, 1994 Tony Rominger | 1992 Jean-François Bernard | 1993 Alex Zülle | 1995, 1996, 1997 Laurent Jalabert | 1998 Frank Vandenbroucke | 1999 Michael Boogerd | 2000 Andreas Klöden | 2001 Dario Frigo | 2002, 2003 Alexander Winokurow | 2004 Jörg Jaksche | 2005 Bobby Julich | 2006 Floyd Landis | 2007, 2010 Alberto Contador | 2008 Davide Rebellin | 2009 Luis León Sánchez | 2011 Tony Martin
1966 Jean Stablinski | 1967 Arie den Hartog | 1968 Harry Steevens | 1969 Guido Reybrouck | 1970 Georges Pintens | 1971 Frans Verbeeck | 1972 Walter Planckaert | 1973, 1975 Eddy Merckx | 1974, 1985 Gerrie Knetemann | 1976 Freddy Maertens | 1977, 1978, 1979, 1980, 1982 Jan Raas | 1981 Bernard Hinault | 1983 Phil Anderson | 1984 Jacques Hanegraaf | 1986 Steven Rooks | 1987 Joop Zoetemelk | 1988 Jelle Nijdam | 1989 Eric Van Lancker | 1990,Adrie van der Poel | 1991 Frans Maassen | 1992 Olaf Ludwig | 1993, 1998 Rolf Järmann | 1994 Johan Museeuw | 1995 Mauro Gianetti | 1996 Stefano Zanini | 1997 Bjarne Riis | 1999 Michael Boogerd | 2000 Erik Zabel | 2001 Erik Dekker | 2002 Michele Bartoli | 2003 Alexander Winokurow | 2004 Davide Rebellin | 2005 Danilo Di Luca | 2006 Fränk Schleck | 2007 Stefan Schumacher | 2008 Damiano Cunego | 2009 Sergei Iwanow | 2010, 2011 Philippe Gilbert
1911 Hans Ludwig | 1922 Adolf Huschke | 1927 Rudolf Wolke | 1930 Hermann Buse | 1937 Otto Weckerling | 1938 Hermann Schild | 1939 Georg Umbenhauer | 1947 Erich Bautz | 1948 Philipp Hilbert | 1949 Harry Saager | 1950 Roger Gyselinck | 1951 Guido De Santi | 1952 Isidore De Ryck | 1955 Rudi Theissen | 1960 Ab Geldermans | 1961 Friedhelm Fischerkeller | 1962 Peter Post | 1979 Dietrich Thurau | 1980 Gregor Braun | 1981 Silvano Contini | 1982 Theo de Rooij | 1999 Jens Heppner | 2000 David Plaza | 2001 Alexander Winokurow | 2002 Igor González de Galdeano | 2003 Michael Rogers | 2004 Patrik Sinkewitz | 2005 Levi Leipheimer | 2006, 2007 Jens Voigt | 2008 Linus Gerdemann
Die Deutschland-Tour wurde nicht durchgängig ausgetragen und vorerst nur bis 2008.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Winokurow, Alexander Nikolajewitsch |
| KURZBESCHREIBUNG | kasachischer Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 16. September 1973 |
| GEBURTSORT | Petropawl, Kasachstan |