Rhone

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Rhone (Begriffsklärung) aufgeführt.
Rhone
Rhône
Flusslauf und Einzugsgebiet

Flusslauf und Einzugsgebiet

Daten
Gewässerkennzahl CH: 95, FRV---0000
Lage Schweiz, Frankreich
Flusssystem Rhone
Quelle Rhonegletscher
46° 34′ 27″ N, 8° 22′ 49″ O
Quellhöhe ca. 2208 m ü. M. (See vor der Abbruchkante des Gletschers)[1]
Mündung in das MittelmeerKoordinaten: 43° 20′ 3″ N, 4° 50′ 39″ O
43° 20′ 3″ N, 4° 50′ 39″ O
Mündungshöhe m
Höhenunterschied ca. 2208 m
Länge 812 km
Einzugsgebiet 95.500 km²
Abfluss MQ
1800 m³/s
Schiffbar bis zur Saônemündung

Die Rhone [ʁoːnə] (französischgrammatisch männlich: le Rhône [ləˈʁoːn]) ist ein Fluss von 812 km Länge, davon 267 km in der Schweiz und 544,9 km in Frankreich. Er ist der wasserreichste Strom Frankreichs. Nach dem Fluss sind auch die französischen Départements Rhône und Bouches-du-Rhône benannt.

Die Rhone entspringt im schweizerischen Kanton Wallis am Fuss des Rhonegletschers und wird dort auf Deutsch auch der Rotten genannt. Nach dem Verlassen der Alpen durchfließt sie den Genfersee. In Südfrankreich mündet sie mit einem Delta ins Mittelmeer.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Namensformen sind arpitanisch Rôno, okzitanisch Ròse. Der deutsche ursprüngliche Name der Rotten ist nur noch im Oberwallis offiziell in Gebrauch. Auf Walliserdeutsch heißt der Fluss Rottu.[2]

Bei den Griechen wurde der Fluss Ῥοδανός Rhodanos genannt, bei den Römern Rhodanus.

In allen Anrainersprachen ist der Flussname maskulin.

Flusslauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rhone entspringt im schweizerischen Kanton Wallis dem Rhonegletscher. An dessen Abbruchkante sammelt sich das Schmelzwasser derzeit in einem See auf 2208 m ü. M. Auf den ersten 6,5 km verliert sie 840 Höhenmeter, sie passiert den Ort Gletsch auf 1757 m Höhe und erreicht dann den Talgrund bei Oberwald auf 1368 m ü. M. Von dort fließt sie durch das Walliser Rhonetal, im obern Abschnitt, dem Goms südwestwärts und unterschreitet am Südrand von Fiesch die 1000-Meter-Höhe. Von Visp (643 m ü. M.) bis Martigny (372,2 m ü. M.) 72 km lang überwiegend westwärts. Der Kanton Wallis, der im Wesentlichen aus dem Rhonetal und seinen Seitentälern besteht, liegt zwischen der europäischen Hauptwasserscheide im Norden und dem Alpenhauptkamm im Süden. Dort erheben sich die höchsten Gipfel der Schweizer Alpen. In Martigny macht die Rhone einen markanten 90°-Bogen (das Rhoneknie) und fließt dann 37 km weit in Richtung Nordnordwesten, zunächst durch ein enges Tal, dann durch den Taltrichter um Monthey und Aigle VD. Im Ort Le Bouveret mündet die Rhone in den Genfersee, den sie in Genf wieder verlässt. Für den Durchfluss durch den See benötigt das Wasser des Flusses durchschnittlich 11,4 Jahre.

Gefälle der Rhone in Frankreich

Jura[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ausfluss aus dem Genfersee verlässt die Rhone das Gebiet der Schweiz und erreicht westwärts den Jura. Der Durchbruch durch dieses Gebirge beginnt mit der engen Écluse zwischen Collonges und Bellegarde-sur-Valserine und erstreckt sich dann aber etwa 60 km in Nordsüdrichtung, indem der Fluss vorwiegend durch Längstäler fließt und bei Lücken oder Durchbrüchen in den Höhenrücken von einem Tal ins andere wechselt. Im östlichsten dieser Täler liegt südlich der Rhone der Lac du Bourget, vom Fluss durch die Verlandungszone des Marais de Chautagne getrennt. Bei Saint-Genix-sur-Guiers hat die Rhone den Jura durchquert, weicht dann aber vor den Höhen des Juravorlandes nach Norden aus, sodass sie erst nach Lagnieu das breite tektonische Tal erreicht, zu dem auch die Burgundische Pforte und der Oberrheingraben gehören. Noch am Ostrand dieses Tales mündet von rechts der auch aus dem Jura kommende Ain, am Westrand, ebenfalls aus Norden die Saône.

Unteres Rhonetal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Mündung der Saône liegt Lyon, die größte Stadt an der Rhone.

Ab Lyon fließt die Rhone in südlicher Richtung zum Mittelmeer hin. In dem hier breiten französische Rhonetal liegen die Weinbaugebiete der Côtes du Rhône bis Montélimar und des Departements Bouches-du-Rhône bis Avignon zwischen den Voralpen der Westalpen und den Cevennen. Bei Tarascon tritt die Rhone in die Mittelmeerebene ein, die jedoch wenige Kilometer östlich des Flusses durch die Alpilles begrenzt wird.

Rhonedelta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mündung des Grand Rhône, des östlichen Arms des Deltas; östlich davon der Golfe de Fos mit Häfen und Industrie um Fos-sur-Mer

Bei Arles teilt sich die Rhone in ein Mündungsdelta aus zwei Armen, dem Grand Rhône (der „Großen Rhone“) im Osten und dem Petit Rhône (der „Kleinen Rhone“) Zwischen beiden Armen erstreckt sich die Camargue, eine für ihre Tierwelt bekannte feuchte aber von Versalzung bedrohte Ebene, im Süden durch Lagunen begrenzt, deren größte der Étang de Vaccarès ist.[3] Bei der Mündung der Kleinen Rhone liegt der Touristen- und Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer. Östlich der Mündung der Großen Rhone bei Port-Saint-Louis liegt eine Meeresbucht, der von Hafen- und Industrieanlagen gesäumte Golfe de Fos, benannt nach der Stadt Fos-sur-Mer an seinem Nordufer. Schon bei Fos-sur Mer gibt es Hügel bis zu annähernd fünfzig Höhenmetern, und jenseits des möglicherweise schon im Altertum gegrabenen Canal de Caronte beginnt die Gebirgsküste der Côte d'Azur.

Städte an der Rhone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Auswahl an größeren oder anderweitig bekannten Städten an der Rhone (Reihenfolge flussabwärts):

Name Einwohner (Gemeinde) Einwohner (Großraum) Meereshöhe Anmerkung
Brig-Glis 13.088 691 m Ausgangspunkt des Simplonpasses und Kreuzungspunkt der Lötschbergachse mit dem Schweizer Rhonetal.
Sitten 33.532 515 m Hauptort des Kantons Wallis
Martigny 17.651 471 m Ausgangspunkt des Col de la Forclaz an die Arve mit Chamonix am Westfuß des Montblanc und des Grossen Sankt-Bernhard ins Aostatal
Lausanne 133.521 372 – 929 m am Nordufer des Genfersees, Hauptstadt des Waadtlandes
Genf 201.164 369 – 458 m bekannt als Sitz vieler internationaler Organisationen
Seyssel 2.276 + 965 250 – 937 m    Seyssel (Haute-Savoie) am linken und Seyssel (Ain) am rechten Rhoneufer
Lyon 500.715 2.237.676 162 – 305 m    größte Stadt an der Rhone
Vienne 29.325 111.606 140 – 404 m
Valence 71.767 175.636 106 – 191 m
Montélimar 36.643 74.692 56 – 213 m „Hauptstadt des Nougat
Orange 29.193 27.279 24 – 127 m römisch u. a. „Stadtgründungsbogen“ und Theater; historische Bezüge u. a. Niederlage der Römer bei Arausio 105 v. Chr. und Wilhelm von Nassau-Oranien im Niederländischen Unabhängigkeitskampf.
Châteauneuf-du-Pape 2.199 20 – 130 m ehemalige päpstliche Sommerresidenz; bekanntes Weinbaugebiet
Avignon 90.305 518.981 10 – 122 m 1309–1377 Sitz der Päpste; unvollständige Brücke Pont Saint-Bénézet
Beaucaire 16,036 1 – 156 m
Tarascon 13.941 2 – 200 m Drachengeschichte
Arles 52.566 55.876 0 – 57 m römisch u. a. Theater, Forum und Arena (Amphitheater); eine Wirkungsstätte von Vincent van Gogh
Port-Saint-Louis 8.565 0 – 3 m Mündung des Grand-Rhône ins Meer


Flusssystem Rhone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rhone hat zahlreiche Nebenflüsse. Direkte Zuflüsse mit einer Länge von mehr als 100 Kilometer in der Reihenfolge ihrer Länge :

Die Saône hat, wo sie in Lyon in die Rhone mündet, bereits eine längere Strecke als diese hinter sich gebracht. Die Flussstrecke aus Saône und unterer Rhone ist mit 860 km länger als der Lauf der Rhone selber mit 812 km. Der längste Flussweg im Flusssystem Rhone, aus Rhone–Saône–DoubsCébriot, misst sogar 1031 km.

Einzugsgebiet der Rhone mit Benennung der meisten Gewässer über 36 km Länge
Diese Karte in 20%-Projektion – 749 x 1114 px

Die Rhone, ihre wichtigsten Nebenflüsse und deren wichtigste Nebenflüsse ab 36 km Länge (Reihenfolge flussaufwärts)
Weitere Erklärungen:
  • Ist in einer Zeile die Angabe der Einmündungsseite („rechts“/„links“) unter das Namenskästchen einer darüber liegenden Zeile gerückt, so mündet das in der unteren Zeile dargestellte Gewässer in das in besagter Zeile darüber dargestellte.
  • Ist in der Zeile unter einem Zufluss eines Nebenflusses eines Nebenflusses ein Zufluss eines nächst höherrangigen Flusses aufgelistet, so steht die zugehörige Seitenangabe entsprechend weiter vorn unter dem Beginn von des Namenskästchens des höherrangigen.
  • Pfeile sind flussabwärts gerichtet und markieren obere Teile eines schon vorher erwähnten Flusslaufs.
  • Sind an einem Zusammenfluss amtlich beide ankommenden Gewässer gleichermaßen als Quellflüsse des Gewässers unterhalb klassifiziert, so sind ihre Mündungen mit „↑ li.“ und „↑ re.“ gekennzeichnet.
  • Gewässer unter 36 km sind mit aufgenommen, wenn sie als hydrologischer Oberlauf oder Unterlauf eines längeren Flusslaufs betrachtet werden können.
Quellenlinks in der nachfolgenden tabellarischen Darstellung des Flusssystems:
  • französische Gewässernummern → jeweiliger Datensatz der Datenbank SANDRE
  • Schweizer Gewässernummern → passender Ausschnitt der interaktiven Karte VECTOR25 Gewässernetz des Bundesamtes für Landestopografie (swisstopo) – Anklicken der Gewässerabschnitte ergibt GEWISS-Nummern und (Teilstrecken-)Längen. Durch die Messfunktion kann man Gesamtlängen ermitteln und Höhenangaben erlangen.
Zuflüsse > 100 km (direkt/indirekt) in der Tafel: Ain • Arc • Ardèche • Arve • Cèze •  Doubs • Drac • Drôme • Durance • Eygues • Gardon • Isère • Loue • Saône • Seylle • Verdon
Zufluss in Fließrichtung
gesehen von
Name Lage der Mündung Gewässernummer:
SANDRE (FR),
GEWISS (CH)
Länge
[km]
Einzugs-
gebiet
[km²]
mittlerer
Abfluss
[m³/s]
Rhone Rhonedelta V---0000 CH: 95 8120,0 79 000,00 563,000
rechts Gardon oder Gard incl. Abschnitten
Gardon d'Anduze (16 km) u. Gardon de Mialet
10 km ob. Beaucaire V71-0400 127,30 1 999,0 32,70
links Gardon d'Alès bei Vézénobres V7150500 60,6 444
rechts Gardon de Saint-Jean 10 km ob. Anduze V7130500 49,4 265
links Durance Südrand von Avignon X---0000 323.50 14 342,00 180,000
rechts Coulon ← Calavon
mit am Zusammenfl. längeren Zufluss:
Cavaillon X34-0400 88,2 1 028,0 01,17
rechts Riaille ← Ravin de Font Brune 2,3 km ob. Valsaintes
(4 km östlich Simiane-la-Rotonde)
X3400500 20,7
links Verdon 10 km ob. Saint-Paul X2--0200 165.70 2 294,0 26,80
rechts Colostre 10 km ob. Gréoux-les-Bains X27-0400 36,2 215
rechts Largue ← Crapon 10 km ob. Manosque X27-0400 36,2 215
links Asse ← Asse de Clumanc 10 km ob. Manosque X14-0400 75,3 500 5,0
links Bléone bei Les Mées X12-0400 67,5 906
rechts Bès 10 km ob. Digne-les-Bains X1220500 38,8 233
rechts Jabron 10 km unt. Sisteron X1100500 36,5 205
rechts Buëch in Sisteron X10-0400 85,2 1 478,0 230,0
links Petit Buëch 10 km ob. Serres X1020500 44,9 389 20,20
rechts Sasse 10 km ob. Sisteron X07-0400 38,4 332
links Ubaye 10 km ob. Lac de Serre-Ponçon X04-0400 82,7 1 011,0 20,50
links Guil 10 km ob. Mont Dauphin X02-0400 51,5 727 170,0
links Ouvèze 10 km ob. Avignon V6--0200 93.3 2 200,0 250,0
links Sorgue de Velleron mit längerem Nebenfluss: bei Bédarrides V6150500 30,4 1083 18,10
links Nesque 10 km vor deren Mündung V61-0400 53,3 406
links Aigue/Aygues ← Eygues[4] SW von Orange V53-0400 114.20 473 06,22
rechts Cèze gegenüber Orange V54-0400 128,40 1 359,0 220,0
links Lez bei Mornas V52-0400 73,5 445
rechts Ardèche 1 km ob. Mont-Saint-Esprit V50-0400 125.10 2 376,0 650,0
rechts Chassezac 10 km unt. Ruoms 5040500 84,6 560 15,30
rechts Altier bei Pied-de-Borne V5040660 39,1 150 3,5
rechts Beaume (Ardèche) bei Ruoms V5030500 43.9 244 7,6
links Roubion in Montélimar V44-0400 66.6 612
links Drôme abwärts ggü. La Voulte-sur-Rhône V42-0400 110 (110,7) 1 6630
links Véore 10 km aufwärts ggü. La Voulte-sur-Rhône V40-0400 37,6 392 od. 383 2,0
rechts Eyrieux 1 km ob. La Voulte-sur-Rhône V41-0400 83.4 865 15,50
links Isère Valence W---0000 0286.0 11 890,00 330000
rechts Herbasse 10 km ob. deren Mündung W35-0400 40,0 187 1,5
links Drac in Grenoble W2--0200 130,20 3 626,0 990,0
rechts Romanche bei Vizille W27-0400 78,3 1 222,0 38,40
links Arc 10 km südl. Grésy-sur-Isère W10-0400 127.50 1 985,0 310,0
rechts Arly Albertville W04-0400 34.5 648 250,0
rechts Doux Tournon V37-0400 70,1 631 7,5
links Galaure Saint-Vallier V36-0400 56,2 232 2,2
rechts Cance 10 km ob. ggü. Saint-Vallier V35-0400 41,3 380 4,2
links Claires ← Collières mit längerem Zufluss: Saint-Rambert-d'Albon V3430560 21,7 631 gering
links Rival → Raille → L'Oron 10 km vor deren Mündung V34-0430
V34-0400
> 60,0,0
links Varèze gegenüber Chavanay V3300500 39,2
rechts Gier Givors V31-0400 40,3 417 320,0
rechts Saône Lyon (165 m ü. M.) U---0000 480 29 950 47300,0
rechts Azergues Anse U46-0400 61,9 886 7,5
rechts Brévenne Chazay-d'Azergues U4635010 39,0 437 3.1
rechts Turdine Lozanne U4630660 28,7 161 1,5
links Chalaronne Thoissey U4400500 52,0 175 1,0
links Veyle Mâcon U42-0400 66,9 672 6,8
links Renon Vonnas U4230500 40,8 131 0,8
links Reyssouze Pont-de-Vaux (Reyssouze) U40-0400 75,1 495 1,4
links Seille 10 km unt. Tournus U34-0400 1000 2 620,0 30,80
links Sane-Vive oder Sane 10 km unt. Cuisery U3470500 46,8 295
links Sane-Morte 10 km unt. Cuisery U3470580 54,6 127
links Solnan Louhans U34-0430 61,6 680 130,0
rechts Vallière Louhans U3450500 50,8 250 5,0
links Sevron 10 km südwestl. Frontensud U34-0430 54,6 195 3,0
rechts Brenne 10 km östlich Saint-Germain-du-Bois U3410500 53,8 445 5,1
rechts Grosne 12 km unt. Chalon U32-0400 95,6 1 0000 100,0
links Guye 10 km westl. Malay U3220500 46,6 430 2,1
rechts Dheune 10 km unterh. ggü. Verdun-sur-le-Doubs U30-0400 76,5 1 059,0 06,79
links Meuzin 10 km ob. Palleau U3030500 38,1
links Doubs Verdun-sur-le-Doubs U2--0200, CH: 135 4530,0 7 760,0 17600,0
links Guyotte Navilly U2740500 41,1 160 6,5
links Orain bei Chaussin U2710500 39,0 200 2,9
links Loue 12 km ob. Dole U26-0400 127,20 1 7330 59,20
rechts Allan ← Allaine bei Montbéliard (165 m ü. M.) U23-0400, CH: 93 65 1 120 22,80
rechts Bourbeuse
Saint-Nicolas
10 km unt. Morvillars U23-0420 39,8 708
links Cébriot 1,8–1,9 km nach Quelle des Doubs U2000500 08,5
rechts Ouche Saint-Jean-de-Losne U13-0400 95,4 973 8,5
rechts Tille 10 km ob. Saint-Jean-de-Losne U12-0400 82,7 1 100,0 11,10
rechts Ignon Is-sur-Tille U1210500 44,2 378 3,3
links Ognon 10 km ob. Pontailler U10-0400 213,60 3 2080 340,0
links Rahin ca. 10 km nach Lure U1020500 50,5 170 2,3
rechts Vingeanne zw. Gray u. Pontailler-sur-Saône U09-0400 93.3 650 6,0
rechts Salon bei Dampierre-sur-Salon U07-0400 71,6 410 4,6
links Durgeon 10 km westlich Vesoul U05-0400 42.4 410 6,7
links Lanterne 10 km ob. Port-sur-Saône U04-0400 64,3 1 044,0 21,80
links Semouse Conflans-sur-Lanterne U04-0430 41,0 275 7
links La Combeauté Saint-Loup-sur-Semouse U0450500 37,0 129 2,1
rechts Breuchin 10 km westl. Luxeuil-le-Bains U0410500 44,2 220 4,4
rechts Amance oder Mance Jussey U02-0400 46,3 461 4,6
links Côney neben dem Canal de l'Est U01-0400 55,0 495 5,3
rechts Ain bei Saint-Maurice-de-Gourdans V2--0200 1900,0 3 765,0 12300,0
links Albarine 10 km westl. Ambérieu-en-Bugey V29-0400 59,4 313 6,9
rechts Suran Pont-d'Ain V28-0400 74,0 357 6,7
rechts Valouze 10 km unt. Thoirette V26-0400 41,8 312 8,0
links Oignin 10 km ob. Thoirette V25-0400 43,6 6,0
links Bienne Dortan V24-0400 68,8 791 300,0
links Bourbre bei Pont-de-Chéruy V17-0400 72,2 728 od. 750[5] 7,6
links Guiers ← Guiers Mort bei Saint-Genix-sur-Guiers V15-0400 50,0 609 160,0
links Canal de Savières bei Chanaz in den linken Rhonearm V1335002 04,7
Lac du Bourget (231 m ü. M.) Chindrieux 17,3 00691,65[6]
Leysse Le Bouget-du-Lac V1310500 28,5 560
links Fier 10 km unt. Seyssel V12-0400 71,9 1 380,0 41,20
links Chéran bei Rumilly V1250500 53,7 350 7,8
links Thiou Grenze Meythet / Annecy V1230500 3,9 / 45,4 299 8,0
Lac d’Annecy (447 m ü. M.) Annecy 14,6
Eau Morte ← Nant Debout ← Ruisseau des Combes bei Verthier V1230560 17,6
links Ruisseau du Bard 13,3 km vor dessen Mündung V1230580 09,3
links Usses Seyssel V11-0400 46,1 220 3,3
rechts Valserine Bellegarde-sur-Valserine V1010500 47,6 395 od. 361 17,30
rechts Arve 2,24 km nach dem GenferseeGenf V0--0200, CH: 92 107,80 2 083,0 78,20
rechts Giffre 10 km unt. Cluses V01-0400 46,2 440 18,70
Genfersee (372,1 m ü. M.) Genf CH: 95 71,8
rechts Venoge Morges CH: 127 38,4 0236[7] 4,2
rechts Veyron 11 km nach deren Quelle CH: 158 22,0
links Dranse ← Dranse d'Abondance Thonon-les-Bains V03-0400 49,1 495 20,10
↑ Rhône = Rotten Le Bouveret CH: 95 1950,0
links Dranse oder Drance aus: Martigny, 455,5 m ü. M. V03-0400 CH: 136 15,0 680 8,9
↑ re. Dranse de Bagnes Sembrancher 714,6, m ü. M CH: 137 30,4
↑ li. Dranse d'Entremont CH: 138 25,0
links VispaMatter Vispa aus : Visp CH: 182 37,0 ,0787,6 17,80
↑ li. Zmuttbach Zermatt CH: 4199 06,3
Zmuttgletscher (bis 3362 m ü. M.) 2235 m ü. M. CH: 662472 07,2
↑ re. Gornerbach Zermatt CH: 3649 04,4
Gornergletscher (bis 3562 m ü. M.) 2163 m ü. M. CH: 3720 11,4
links Grenzgletscher (bis 4465 m ü. M.) CH: 662416 13,34 (ab Abbruch auf 2163 m)
Rhonegletscher (bis ca. 3600 m ü. M.) Gletschersee 2208 m Ü. M. CH: 660238 09,3
Zuflüsse > 100 km (direkt/indirekt) in der Tafel: Ain • Arc • Ardèche • Arve • Cèze • Drac • Drôme • Durance • Eygues • Gardon • Isère • Loue • Saône • Seylle • Verdon

Eine umfassende Auflistung aller Nebenflüsse findet sich in der Liste von Zuflüssen der Rhone.

Wasserbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rhonekorrektionen im Wallis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Visp: Rhonedämme in Arbeit

In den Jahren 1863 bis 1893 wurde die erste Rhonekorrektion durchgeführt. Der Fluss wurde in ein Flussbett gelegt, damit die Ebene bewirtschaftet werden konnte. Die Länge des Flusslaufes auf Schweizer Gebiet verringerte sich dadurch von 230 km auf 119 km. 1930 bis 1960 wurden die Deiche erhöht und ein Doppelprofil mit Hauptgerinne und Vorland angelegt.

Nach den Überschwemmungen von 2000 wurde im Jahre 2001 mit der Planung der dritten Rhonekorrektion begonnen. Das Ziel ist, die Sicherheit zu erhöhen und zugleich den Flusslauf wieder natürlicher zu gestalten.

Verkehrswege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schifffahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rhone ist seit Jahrhunderten eine wichtige Wasserstraße von Städten wie Arles, Avignon, Valence, Vienne und Lyon zu den Mittelmeerhäfen von Fos, Marseille und Sète.

Heutzutage ist die Rhone weitgehend kanalartig ausgebaut. Von Lyon bis zur Mündung besteht Schiffbarkeit für große Binnenschiffe (Grand Gabarit), zum Teil jedoch nur über Seitenkanäle. Wie ein Großteil der schiffbaren Wasserwege wird auch die Rhone von der Voies navigables de France (VNF) betrieben. Eine Schiffbarkeit für kleinere Binnenschiffe bestand früher auch von Lyon bis zum Genfer See, jedoch wurden die Schleusen auf diesem Flussabschnitt stillgelegt.

Schon vor dem Bau von Staustufen wurde die Rhone zwischen Mündung und Lyon von Schiffen befahren. Im Rhonedelta wurden die Kanäle vor allem wegen des zu geringen Gefälles gebaut, weil durch das Verschlammen keine dauerhafte natürliche Fahrrinne bestehen bliebe. Im mittleren Abschnitt war es das Sturzgefälle, dessen Fließgeschwindigkeit bis zu 4 m/sek die Probleme bereitete, welche heute dank vielen Flusskraftwerken meist nicht mehr vorhanden sind. Von Arles bis Pont St. Esprit war nur die Brücke St Bénéze von Avingnon problematisch. Auch von Tournon bis Lyon war der Fluss wieder gut für die Schifffahrt geeignet. Vor dem Bau der Eisenbahn und dem Bau von Dampfschiffen war flussaufwärts die Schifffahrt per Pferdezug üblich. Dieser verschwand mit dem Bau der Eisenbahn, dafür begann man mit der Dampfschifffahrt. Nach einigen Fehlschlägen gelang es mit einer speziellen Bauform eines Flussschiffes, den sogenannten "Grappins", die Schifffahrt gewinnbringend zu betreiben. Die Schleppschiffe besaßen neben den normalen Schaufelrädern auch noch ein sehr großes Zahnrad. Dieses Zahnrad wurde in den schnellfließenden Anschnitten bei Fahrt flussaufwärts auf den Flussgrund abgesenkt und diente dann als Antriebsrad. Die fortschreitende Regulierung der Rhone und Vertiefung der Fahrrinne machten den Einsatz der Grappins immer schwieriger. So begann man um 1895–1900 zwischen St. Esprit und Tournon mit der Tauereischifffahrt. Im Jahr 1913 gab es in dem Abschnitt zehn Schiffe, die jeweils ein rund 10 Kilometer langes Stahlseil auf einer Rolle an Bord hatten, mit dem es am Ufer verankert wurde und sich durch das Auf- oder Abrollen des Seils auf dem Fluss bewegte. Dabei musste der Schleppkahn jeweils von einem zum anderen Tauerschiff weitergegeben werden. Auf der Reststrecke wurden als Schleppkähne normale Seitenraddampfer eingesetzt, sogenannte „Remorqueure“. Zwischen Marseille und Arles kamen seetüchtige Schraubenschleppschiffe zum Einsatz. Im Jahr 1913 lieferte Escher & Wyss der „Compagnie Lyonnaise de Navigation et Remorquage à Lyon“ drei neue Seitenradschleppdampfer, welche im Stande waren, auch den bisher mit Tauerschiffen betriebenen Abschnitt mit drei der insgesamt 36 neu angeschafften Schleppkähnen zu durchfahren. Die erste Fahrt mit der „France“ fand unter Hochwasserverhältnissen ab dem 3. April 1913 ab Tarascon–Beaucaire nach Lyon statt. Die effektive Fahrzeit betrug dabei 48 Stunden.[8]

Der Canal de Donzère-Mondragon ist auf einem Abschnitt südlich von Montélimar und nördlich von Avignon ein Seitenkanal der Rhone. Seitenkanäle der Großen Rhone in der Camargue sind der Canal d’Arles à Fos, der Canal du Rhône à Fos und der Canal Saint-Louis, welche Arles mit Fos-sur-Mer und dem Mittelmeer verbinden.

Die Rhone ist an andere Wasserwege wie Flüsse und Kanäle angebunden: Im Norden besteht von Lyon über die Saône sowie den Rhein-Rhône-Kanal (Fluss Doubs) eine Verbindung nach Ost-Frankreich sowie zum Rhein. Im Süden besteht Anschluss an den Canal du Rhône à Sète. Eine für den Güterverkehr wichtige Verbindung vom Golfe de Fos (Canal du Rhône à Fos) zum Étang de Berre besteht über den Canal de Caronte. Der Canal de Marseille au Rhône verband bis zum Einsturz des Tunnel du Rove den Étang de Berre mit Marseille.

Unverwirklicht blieben verschiedene Schifffahrtskanalprojekte in den Alpen, die Rhone und Genfer See mit dem Hochrhein verbunden hätten, wie zum Beispiel der Transhelvetische Kanal.

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Straßenverbindungen im Tal der Rhone waren und sind:

  • die römische Via Agrippa, die links der Rhone flussaufwärts von Arelate (dem heutigen Arles) nach Lugdunum (dem heutigen Lyon) führte,
  • die Route nationale 7 (N7), die teilweise der Via Agrippa folgt. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Bau der A7 war die N7 Frankreichs Urlaubsroute aus dem Pariser Großraum ans Mittelmeer,[9]
  • die rechts der Rhone gelegene Route nationale 86 (N86), die zur Entlastung der N7 diente,
  • die Autoroute A7, die die Aufgabe der N7 übernommen hat.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste Bahnstrecke an der Rhone ist die Bahnstrecke Saint-Étienne–Lyon, 20 km entlang des Flusses und dann 35 km von Givors zur Steinkohle-Stadt Saint-Étienne, mit der ersten Dampftraktion (ab 1831) auf dem europäischen Kontinent.

Entlang der Rhone verlaufen verschiedene Eisenbahnstrecken. Die Eisenbahn begleitet die Rhone faktisch auf der ganzen Länge. Dies beginnt schon in Gletsch, wo die meterspurige Furka-Oberalp-Bahn aus dem alten Furkatunnel tritt (der Furka-Basistunnel reicht bis Unterwassern), die Visp im Wallis mit der Rhätischen Bahn im Vorderrheintal verbindet und mit Göschenen an der Reuss. Sie wird heute zwischen Oberwald und Visp von der Matterhorn-Gotthard-Bahn betrieben. Simplonstrecke ist von Brig bis Lausanne entlang der Rhone und des Nordufers des Genfersees geführt. In St. Maurice zweigt von ihr die Bahnstrecke Saint-Gingolph–Saint-Maurice ab, angelegt 1859 als Teil der ersten Bahnstrecke im Wallis vom Genfersee nach Sitten. Die Strecke am Nordufer verläuft oft in einiger Höhe über dem Ufer am Hang. So befindet sich der Bahnhof Lausannerund 75 Meter über dem Seeniveau. Ab Genf folgt die Bahnstrecke Lyon–Genève der Rhone. Ab Lyon bis auf die Höhe von Avignon befindet sich an beiden Ufern jeweils eine doppelspurige Bahnstrecke, die am westlichen Ufer wird heute praktisch nur noch für den Güterverkehr benutzt. Weiter führt sie unterhalb von Avignon, von der Rhone abgewandt, nach Nîmes, wo sie sich wieder mit der Strecke von Tarascon vereint. Die Strecke am östlichen Rhoneufer war bis zum Bau der TGV-Hochgeschwindigkeitsstrecken die Hauptverbindung zwischen Paris und Marseille. Diese führt ab Avignon über Tarascon bis nach Arles weiter entlang der Rhone. Ab Arles besitzt die Rhone heute keine sie begleitende Bahnstrecke mehr, da sowohl die Linie der Chemin de Fer de la Camargue, deren eine schmalspurig Strecke nach Salin-de-Giraud führte, sowie die Strecke nach Saint-Louis heute stillgelegt und abgebrochen sind.

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Rhône-Alpes für TGV-Züge verbindet seit 1994 Lyon mit Valence. Im Jahre 2001 wurde die Strecke LGV Méditerranée eröffnet, die von Valence über Avignon weiter nach Marseille führt – seitdem beträgt in Verbindung mit der Strecke LGV Sud-Est die Fahrzeit zwischen Paris und Marseille nur noch drei Stunden.

Die Rhone in der Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vincent van Gogh verbrachte im neunzehnten Jahrhundert einen Teil seines Lebens in Arles und verewigte dabei u. a. die Rhone in Gemälden.

Im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert hat der Schweizer Schriftsteller Pierre Imhasly in seinem Poem und Lebenswerk Rhone Saga in zwölfjähriger literarischer Arbeit der Rhone ein Denkmal gesetzt.

Wirtschaft im Rhonetal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaftlich genutzt wird der schweizerische Teil der Rhone, jedoch vor allem das französische Rhonetal (Vallée du Rhône), stromab von Lyon, das dank des warmen Klimas eine wichtige Landwirtschaftsregion in Frankreich ist. Im klimatisch begünstigten Rhonetal werden viele Obstsorten kultiviert, so z. B. Pfirsiche, Kirschen, Aprikosen und Erdbeeren.

Im Tal der Rhone zwischen Vienne und Avignon finden sich das Rhône-Weinbaugebiet, mit vor allem den Côtes du Rhône (Hängen der Rhone) – dort findet sich unter anderem das bekannte Weinbaugebiet Châteauneuf-du-Pape. Der Weinbau im südlichen Rhônetal ist bereits für die vorrömische Antike nachgewiesen; hier begann der Weinanbau in Frankreich, ausgehend von phönizischen und griechischen Handelsniederlassungen. Aber auch für den Weinbau in der Schweiz ist das Rhonetal mit dem Wallis und den Hängen des Genfersees bedeutend.


Kernenergie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Rhone betreibt die Électricité de France (EDF) mehrere Kernkraftwerke. Die Lage an der Rhone wurde gewählt, da das Wasser des Flusses zur Kühlung zur Verfügung steht. Neben Anlagen zur Produktion von elektrischer Energie befinden sich auch verschiedene Nuklearanlagen zur zivilen und militärischen Verarbeitung von nuklearem Material sowie zur Forschung an der Rhone. Damit befindet sich ein bedeutender Teil der französischen Nuklear-Industrie an der Rhone.

AKW Cruas bei Montélimar, vorn (linkes Ufer) die Route nationale 7

Standorte von Kernkraftwerken und Nuklearanlagen an der Rhone (Reihenfolge flussabwärts):

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, befindet sich im Tal der Rhone in der Nähe von Genf. Größte Anlage des CERN ist der Large Hadron Collider (LHC), ein Teilchenbeschleuniger in einem unterirdischen Ringtunnel mit 26,7 Kilometer Umfang. Der LHC befindet sich zum Großteil auf französischem Gebiet und zum Teil auf Schweizer Gebiet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Swisstopo – die Messfunktion ergibt denselben Wert wie der Kartenneintrag
  2. Jean-François Bergier: Rhone. In: Historisches Lexikon der Schweiz
  3. Larousse: Camargue – Région de Provence (Bouches-du-Rhône), comprise entre les deux bras principaux du delta du Rhône.
  4. https://www.geoportail.gouv.fr/carte nennt den Unterlauf in den Versionen Cartes IGN classiques und Carte topographique IGN „l'Aygues“, in Carte IGN und Carte France raster jedoch „l'Aigue“
  5. Bourbre nach Bewirtschaftungsverband 750 km²
  6. Contrat de milieu Bassin versant du lac du Bourget
  7. LEMANIQUES: Artikel der Revue de l'Assiciation pour la Sauvegardde du Léman von 1994 als PDF von 2016, 3. Seite, Infokasten La Venoge et ses Affluents
  8. Rud. Schätti: Neues Schiffahrtsmaterial für die Rhone. In: Schweizerische Bauzeitung. Band 62, Heft 7, 16. August 1913, S. 85ff. doi:10.5169/seals-30763
  9. Letzte Ausfahrt: Sommer. In: zeit.de. 27. Juli 2006, abgerufen am 7. Februar 2016.