Liste bedeutender Schiffsversenkungen

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Dieser Artikel ist eine chronologische Auflistung gewaltsamer Schiffsversenkungen in der Geschichte der Seefahrt mit den Ursachen Krieg, Terror, Verbrechen, Unfällen mit Minen aus einem Krieg oder Militärübungen. Nicht berücksichtigt werden die Motive gezielte, mitunter versteckte, Ablagerung, Riffbildung um Lebensraum für die Natur oder Erlebnisraum für Taucher zu schaffen. Teilweise berücksichtigt werden Versicherungsbetrug, Entsorgen von Müll- und Sondermüll-Ladung und Entsorgen von Schiffen, wenn sich eine Verschrottung wirtschaftlich nicht lohnt.

Bis 1800[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
10. Aug. 1512 Marie de la Cordelière und HMS Regent ≈ 1.580 Während des Krieges der Heiligen Liga trafen vor der Westspitze der Bretagne 25 englische und 22 verbündete französische und bretonische Kriegsschiffe aufeinander (Seeschlacht von Saint Mathieu). Das französische Flaggschiff Marie de la Cordelière (1.000 t) legte sich während der Schlacht zum Enterkampf neben das englische Kriegsschiff Regent (600 t). Während des Gefechtes explodierte die Pulverkammer des französischen Schiffes, was wiederum eine Explosion der Pulverkammer des englischen Schiffes nach sich zog. Beide Kriegsschiffe sanken, wobei nur wenige Crew-Angehörige (30?) überlebten. Schätzungsweise 400 britische Seeleute und 1.180 Crew-Angehörige der Marie de la Cordelière kamen ums Leben. Unter den Toten war auch der Kommandant des französischen Schiffes, der bretonische Korsar und Seeheld Hervé de Portzmoguer.
30./31. Mai 1564 Mars ≈ 400 Während des Nordischen Siebenjährigen Krieges zwischen Schweden, Dänemark und der Deutschen Hanse trafen nahe Gotland 27 verbündete dänische und Hanse-Schiffe und 23 schwedische Kriegsschiffe aufeinander. Im Verlauf des Gefechtes enterten Kräfte der Verbündeten das schwedische 107-Kanonen-Linienschiff Mars (1.800 t), zugleich das Flaggschiff der schwedischen Flotte und zum damaligen Zeitpunkt das größte Kriegsschiff in der Ostsee. Das Schiff geriet beim Enterkampf in Brand und sank in der Nacht des 30. auf den 31. Mai 1564 nach einer Pulverkammerexplosion. Bei der Explosion kamen rund 400 Seeleute und Seesoldaten ums Leben, darunter auch zahlreiche Soldaten der Verbündeten (200?).
11. Juni 1676 Svärdet ≈ 620 Während der Seeschlacht bei Öland wurde das schwedische 94-Kanonen-Linienschiff Svärdet (1.700 t) durch Geschützfeuer der vereinigten dänisch-holländischen Flotte schwer getroffen und sank in den Nachmittagsstunden, etwa gegen 16.40 Uhr, nach einer Explosion der Pulverkammer, nachdem ein Brander das Schiff zuvor in Brand gesetzt hatte. Beim Untergang starben rund 620 Seeleute, darunter auch Admiral Claas Uggla (1614–1676). Nur etwa 20 Mann überlebten.
08. Juni 1708 San José 578 Etwa 16 Seemeilen vor dem Hafen von Cartagena (Kolumbien) attackierten vier britische Kriegsschiffe unter dem Kommando von Captain Charles Wager einen spanischen Schatzkonvoi (Wager’s Action), bestehend aus 14 Handelsseglern und drei Galeonen. Während eines fast zehn Stunden dauernden Gefechtes wurde die spanische Galeone San José (1.700 t) in Brand geschossen und sank nach einer Explosion der Pulverkammer. 578 Seeleute, Soldaten und Passagiere fanden dabei den Tod. Nur elf Überlebende wurden später gerettet. An Bord der Galeone befanden sich 344 Tonnen Gold- und Silbermünzen sowie 116 Kisten mit Smaragden aus Peru. Der heutige Wert dieser Ladung beträgt (geschätzt) etwa drei bis vier Milliarden Euro.
04. Okt. 1710 Dannebrog ≈ 600 Vor der Køge Bucht trafen im Großen Nordischen Krieg 31 dänische und 24 schwedische Kriegsschiffe aufeinander. Während der Schlacht, etwa gegen 15.30 Uhr, explodierte die Pulverkammer des dänischen 94-Kanonen-Linienschiffes Dannebrog (1.800 t) aus nicht sicher geklärten Gründen. Von den rund 600 Mann Besatzung des Schiffes überlebten nur drei. Unter den Toten war auch der Kommandant des Schiffes, der dänische Seeheld Ivar Huitfeldt.
07. Mär. 1778 USS Randolph 301 Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges traf die amerikanische Fregatte USS Randolph (1.100 t) östlich von Barbados auf das wesentlich stärkere britische Linienschiff HMS Yarmouth. Nach einem kurzen Artilleriegefecht explodierte die Pulverkammer des amerikanischen Schiffes nach einem Volltreffer. Die USS Randolph wurde völlig zerstört und sank in wenigen Minuten. Von den 305 Crew-Angehörigen der Fregatte überlebten nur vier Mann.
25. Sep. 1779 USS Bonhomme Richard ≈ 170 Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg traf die amerikanische Fregatte USS Bonhomme Richard (1.014 t), als Teil eines Geschwaders von fünf Schiffen, am 23. September auf die britische Fregatte Serapis und eine kleinere Sloop, welche einen Konvoi vor der Küste von Yorkshire eskortieren. Im sich daraus entwickelnden Gefecht bei Flamborough Head wurde die britische Fregatte nach einem erbitterten Artillerieduell von den Amerikanern erobert. Die USS Bonhomme Richard, auf welcher rund 170 Mann den Tod fanden, wurde allerdings ebenfalls schwer getroffen und sank am 25. September infolge der erlittenen Gefechtsschäden.
16. Jan. 1780 Santo Domingo ≈ 680 Während der Seeschlacht bei Kap St. Vincent wurde das spanische 74-Kanonen-Linienschiff Santo Domingo (1.800 t) durch englisches Geschützfeuer schwer getroffen, geriet in Brand und sank nach einer Explosion der Pulverkammer. Von den rund 680 Seeleuten und Seesoldaten an Bord überlebte (vermutlich) niemand. Verschiedentlich wurde dargelegt, dass ein einziger Überlebender später von den Briten gerettet wurde (?), was aber nicht vollständig gesichert war.
01. Juni 1794 Vengeur du Peuple ≈ 220 Etwa 400 Seemeilen westlich Ouessant, während der Seeschlacht am 13. Prairial (Glorious First of June) zwischen der französischen Revolutionsflotte und der britischen Flotte, wurde das französische Linienschiff Vengeur du Peuple (1.550 t) durch Geschützfeuer schwer beschädigt, völlig entmastet und sank schließlich infolge von zahlreichen Wassereinbrüchen und Bränden. Etwa 220 Seeleute gingen mit dem Schiff unter, rund 400 Mann wurden von britischen Schiffen gerettet.
13./14. Jan. 1797 Droits de l’Homme ≈ 1.000 Vor der Insel Ouessant traf das französische Linienschiff Droits de l'Homme (2.900 t), auf dem Weg von Irland nach Brest und mit 1.300 Soldaten und Seeleuten an Bord, auf die beiden britischen Fregatten HMS Indefatigable und HMS Amazon. In einem 15 Stunden dauernden erbitterten Gefecht wurde das Linienschiff zusammengeschossen und strandete schließlich in einem aufziehenden Sturm an der bretonischen Küste. Von den rund 1.300 Menschen an Bord kamen etwa 250 während des Artilleriegefechtes zu Tode; rund 750 Mann ertranken zudem während des Schiffbruchs. Nur etwa 300 Mann überlebten.
01. Aug. 1798 L’Orient ≈ 1.000 Während der Seeschlacht bei Abukir wurde das große französische Linienschiff L'Orient (5.000 t), zugleich das Flaggschiff der französischen Flotte, von britischen Schiffen schwer getroffen und geriet in Brand. Gegen 22.00 Uhr erreichten die Flammen die Hauptpulverkammer und lösten eine verheerende Explosion aus. Das Schiff wurde völlig zerstört, Trümmerstücke wurden fast eine Seemeile weit weg geschleudert. Etwa 1.000 Besatzungsangehörige kamen in dem Inferno um; unter den Toten befand sich auch der französische Geschwaderchef, Admiral François-Paul Brueys d’Aigalliers. Nur rund 70 Mann überlebten das Desaster.

1801–1913[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
16./17. Feb. 1804 USS Philadelphia 0 Die amerikanische Fregatte USS Philadelphia (1.240 ts), welche im Oktober 1803 während eines Einsatzes gegen die Barbaresken vor Tripolis aufgelaufen und von den Barbaresken erobert worden war, wurde von einem von der Ketsch USS Intrepid herangebrachten Kommando der United States Navy geentert und in Brand gesetzt, um einen Einsatz des Schiffes durch die Barbaresken zu verhindern. Das Schiff wurde völlig zerstört. Bei der Aktion gab es nur einen Verwundeten auf Seiten der Barbaresken-Wachen an Bord.
21. Okt. 1805 Achille 481 Während der Seeschlacht bei Trafalgar wurde das französische Linienschiff Achille (1.630 ts) durch englisches Geschützfeuer schwer getroffen und sank in den Nachmittagsstunden, etwa gegen 17:45 Uhr, nach einer Explosion der Pulverkammer. 481 Seeleute kamen dabei ums Leben. 158 Crew-Angehörige wurden von englischen Schiffen gerettet.
22. Okt. 1805 Santissima Trinidad ≈ 550 Das spanische 126-Kanonen-Linienschiff Santissima Trinidad (4.500 ts), Flaggschiff der spanischen Flotte und zum Zeitpunkt des Untergangs das größte Linienschiff der Welt, sank einen Tag nach der Schlacht von Trafalgar infolge der erlittenen Gefechtsschäden. Der Untergangsort liegt etwa 15 Seemeilen nordwestlich der Straße von Gibraltar. Etwa 150 Verwundete an Bord gingen mit dem Schiff unter, womit die Besatzung insgesamt 550 Tote zu beklagen hatte, da bereits während der Schlacht rund 400 Mann gefallen waren.
22. Okt. 1805 Indomptable ≈ 1.050 Das französische 80-Kanonen-Linienschiff Indomptable (1.800 ts), schwer beschädigt in der vorhergegangenen Schlacht von Trafalgar, sank nordwestlich der Straße von Gibraltar infolge der erlittenen Gefechtsschäden. Da zum Zeitpunkt des Untergangs ein Sturm tobte, konnten nur wenige Schiffbrüchige gerettet werden. An Bord der Indomptable befanden sich etwa 700 Crew-Mitglieder und 500 Schiffbrüchige des zuvor gesunkenen Linienschiffes Bucentaure. Nur etwa 150 Mann wurden von britischen Schiffen geborgen. Schätzungsweise 1.050 Seeleute fanden den Tod.
13. Mär. 1811 Favorite ≈ 200 Vor der Insel Lissa fingen vier britische Kriegsschiffe, darunter drei Fregatten, einen aus sechs Fregatten bestehenden französisch-venezianischen Verband, welcher Truppen auf Lissa hätte anlanden sollten, ab und besiegten ihn (Seegefecht bei Lissa). Im Verlauf des Gefechtes wurde die französische 44-Kanonen-Fregatte Favorite (800 ts) zusammengeschossen und lief auf Grund. Das Schiff wurde später von der eigenen Crew in Brand gesteckt und zerstört. Schätzungsweise 200 Crew-Angehörige und eingeschiffte Soldaten kamen ums Leben.
20. Nov. 1820 Walfänger Essex 12 Das amerikanische Walfangschiff Essex (238 BRT) wurde im Südostpazifik von einem Wal angegriffen und sank dadurch. Die Mannschaft rettete sich auf drei kleine Walfangboote und durchquerte in einer 3.500 Seemeilen langen Reise den halben Südpazifik. Drei Männer bleiben auf der kleinen Pazifikinsel Henderson zurück, es kam zu Kannibalismus in den Booten. Mit den Männern auf Henderson überlebten acht der 20 Mann starken Besatzung. Diese Katastrophe diente als Vorlage für Herman Melvilles Roman Moby Dick.
08. Mär. 1862 Cumberland und Congress 231 Im Sezessionskrieg versenkte auf der Reede vor Hampton Roads das konföderierte Panzerrammschiff Virginia die zur Marine der Nordstaaten gehörenden Fregatten Cumberland (1.726 ts) und Congress (1.867 t) durch Rammstoß und Artilleriebeschuss. Dabei starben 121 Seeleute an Bord der Cumberland und 110 an Bord der Congress. Es war das erste Gefecht zwischen einem Panzerschiff und hölzernen Kriegsschiffen.
24. Apr. 1862 CSS Governor Moore 64 Auf dem Mississippi, nahe New Orleans, wurde das konföderierte Kanonenboot CSS Governor Moore (1.215 ts), nach der Rammung des zur Unionsflotte gehörenden Kanonenbootes USS Varuna, von der Artillerie des ebenfalls zur Marine der Nordstaaten gehörenden Kanonenbootes USS Cayuga schwer getroffen und lief auf Grund. 64 Mann der Besatzung wurden getötet. Das Wrack wurde später in Brand gesteckt und zerstört.
06. Aug. 1862 Arkansas 2 Das konföderierte Panzerrammschiff Arkansas (800 ts), das zuvor eine gewichtige Rolle beim Kampf um Vicksburg gespielt hatte und dabei Schäden am Antrieb hatte hinnehmen müssen, geriet während eines Vorstoßes Richtung Baton Rouge mit dem Nordstaaten-Panzerkanonenboot Essex ins Gefecht und lief, nach einem überraschenden Zusammenbruch der Maschinen und der Ruderanlage, nördlich Baton Rouge auf Grund. Die Crew steckte das Schiff in Brand und schwamm ans Ufer, wobei zwei Mann ertranken. Das brennende Wrack wurde schließlich durch Beschuss von der Essex aus völlig zerstört.
12. Dez. 1862 USS Cairo 1 Auf einem Seitenarm des Mississippi Rivers, nahe Haynes Bluff, lief das zur Marine der Nordstaaten gehörende Panzer-Kanonenboot USS Cairo (512 ts) auf eine elektrische Kontaktmine der Konföderierten auf und sank. Die Besatzung konnte sich fast vollständig retten, lediglich ein Crew-Mitglied ertrank. Es war die erste Versenkung eines gepanzerten Kriegsschiffes durch eine elektrisch gezündete Mine.
08. Apr. 1863 USS Keokuk 1 Während eines Angriffs von sieben gepanzerten Kanonenbooten der Nordstaaten auf das dem Hafen von Charleston vorgelagerte konföderierte Fort Sumter, wurde das Unions-Panzerschiff USS Keokuk (677 ts) von mehr als 90 Granaten getroffen und schwer beschädigt. Das Schiff sank wenig später nahe der Küste. Ein Crew-Mitglied fand den Tod, 22 Mann wurden verwundet.
17. Feb. 1864 USS Housatonic (1861) 5 + 9 Im Sezessionskrieg versenkte vor dem Hafen von Charleston (South Carolina) das Südstaaten-U-Boot CSS Hunley das Nordstaaten-Blockadeschiff USS Housatonic (1.930 ts) mit einem primitiven Spierentorpedo. Dabei starben fünf Crew-Mitglieder der USS Housatonic. Es war der erste Versenkungserfolg eines U-Bootes mit einem Torpedo gegen ein Kriegsschiff überhaupt. Allerdings ging das U-Boot bei diesem Angriff ebenfalls mit der gesamten Crew (neun Mann) verloren, vermutlich infolge der Schockwelle der Torpedoexplosion.
19. Juni 1864 Alabama 41 Vor Cherbourg traf während des Sezessionskrieges die Nordstaaten-Korvette Kearsarge auf das konföderierte Kaperschiff Alabama (1.050 ts) unter dem Kommando von Captain Raphael Semmes. Dem artilleristisch überlegenen Kriegsschiff der Union gelang es, den Handelsstörer in einem erbitterten Duell niederzukämpfen und zu versenken. 41 Seeleute an Bord der Alabama fanden dabei den Tod, etwa 120 Mann überlebten, darunter auch Semmes. Mit 65 aufgebrachten Schiffen war die Alabama der erfolgreichste Kaperkreuzer der Konföderierten.
05. Aug. 1864 Tecumseh 93 Während der Schlacht in der Mobile Bay lief der Nordstaaten-Monitor Tecumseh (2.100 ts) auf eine fest verankerte konföderierte Mine auf. Die Explosion war so heftig, dass das Panzerschiff innerhalb von nur 25 Sekunden kenterte und sank. Von den 114 Mann Besatzung konnten sich nur 21 retten. 93 Crew-Mitglieder, darunter auch der Kommandant, fanden beim Untergang den Tod.
15. Jan. 1865 USS Patapsco 62 Im Hafen von Charleston lief der zur Marine der Nordstaaten gehörende Monitor USS Patapsco (1.875 ts) auf eine noch nicht entdeckte Mine der Konföderierten auf und sank innerhalb von einer Minute. Der Hafen befand sich zum Zeitpunkt des Untergangs bereits unter Kontrolle der Nordstaaten, hätte aber noch von Minen geräumt werden müssen. Mit dem Schiff gingen 62 Crew-Mitglieder unter, etwa 40 Mann überlebten.
28. Mär. 1865 USS Milwaukee 0 Der Nordstaaten-Monitor USS Milwaukee (1.300 ts) geriet während eines Vorstoßes Richtung Spanish Fort (Alabama) auf einem Seitenarm des Mississippi River auf eine konföderierte Mine und sank innerhalb von etwa einer Stunde. Die komplette Crew von 138 Mann konnte von anderen Schiffen der Nordstaaten gerettet werden. Das Schiff wurde drei Jahre später wieder gehoben.
20. Juli 1866 Re d'Italia 381 Während der Seeschlacht von Lissa rammte das österreichisch-ungarische Flaggschiff SMS Erzherzog Ferdinand Max das italienische Panzerschiff Re d'Italia (5.610 ts), welches zugleich das Flaggschiff der italienischen Flotte war. Die Schäden waren so groß, dass das italienische Schiff innerhalb von drei Minuten nach Backbord kenterte und sank. Mit dem Schiff gingen 381 Seeleute unter.
20. Juli 1866 Palestro 231 Während der Seeschlacht von Lissa wurde die italienische Panzerkorvette Palestro (2.200 ts) von der SMS Erzherzog Ferdinand Max gerammt und durch österreichisches Artilleriefeuer schwer getroffen und geriet in Brand. Etwa 30 Minuten nach Ende der Schlacht, gegen 14:30 Uhr, wurde die Korvette von einer Munitionsexplosion zerrissen. Mit der Palestro gingen 231 Seeleute unter, nur 19 Mann überlebten.
02. Sep. 1866 Rio de Janeiro 53 Während der Schlacht um Fort Curuzú (im Kontext des Tripel-Allianz-Krieges) geriet das brasilianische Panzerkanonenboot Rio de Janeiro (870 ts) auf dem Río Paraguay auf eine improvisierte paraguayische Schwarzpulver-Flussmine und sank. 53 Besatzungsangehörige kamen dabei ums Leben, 61 Mann überlebten. Es handelte sich um das einzige Panzerschiff, das während des Tripel-Allianz-Krieges versenkt wurde.
30. Dez. 1873 Tetuán 7 Während der revolutionären Unruhen in Spanien kam es im Hafen von Cartagena zu einer Revolte von meuternden Kantonisten des dortigen Flottengeschwaders. Das von den Aufständischen besetzte Panzerschiff Tetuán (6.880 ts) wurde dabei, nach Beschädigungen bei einem Gefecht mit dem Panzerschiff Vitoria der rivalisierenden Zentralregierung, von der eigenen Crew in Brand gesetzt und schließlich durch eine Explosion zerstört. Sieben Mann fanden während des Gefechtes den Tod.
21. Mai 1879 Esmeralda 143 Während des Salpeterkrieges zwischen Chile, Peru und Bolivien wurde im Rahmen der Seegefechte von Iquique und von Punta Gruesa die chilenische Fregatte Esmeralda (850 ts) von dem peruanischen Panzerschiff Huascar und der Fregatte Independencia zusammengeschossen und nach einem erfolglosen Enterversuch versenkt. Mit dem Schiff gingen 143 Mann unter.
23. Apr. 1891 Blanco Encalada 182 Während des Chilenischen Bürgerkrieges griffen in der Morgendämmerung zwei Torpedokreuzer der zum Präsidenten stehenden Flottenkräfte das in der Bucht von Caldera liegende Panzerschiff Blanco Encalada (3560 ts) der rivalisierenden Kongresspartei an. Das Panzerschiff erhielt einen Torpedotreffer von der Almirante Lynch und sank, wobei 182 Seeleute starben. Es war die erste Versenkung eines Panzerschiffes durch selbstangetriebene Torpedos, die von einem Überwasserkriegsschiff abgeschossen wurden.
14./15. Okt. 1893 Rio de Janeiro ≈ 500 Während der Revolte der Marine in Brasilien unter der Führung des Marineministers, Konteradmiral Josè de Mello, rammte in der Nacht des 14./15. Oktober der Rebellenkreuzer Republica vor dem Hafen von Rio de Janeiro den Truppentransporter Rio de Janeiro der Regierungstruppen, welcher Verstärkungen in die Stadt hätte bringen sollen. Das mit rund 1.100 Soldaten und Seeleuten beladene Schiff sank so schnell, dass sich nur etwa 600 Personen retten konnten. Rund 500 Menschen fanden beim Untergang den Tod.
25. Juli 1894 Gaosheng ≈ 840 Der in chinesischen Diensten stehende britische Frachter Gaosheng (2.134 BRT) wurde vor Asan (Korea) von dem japanischen Geschützten Kreuzer Naniwa angehalten und, da sich an Bord über 1.100 chinesische Soldaten sowie rund 40 britische Seeleute und ein deutscher Militärberater befinden, zur Übergabe aufgefordert. Nach vier Stunden Verhandlungen sprang die Crew über Bord, da sie eine Meuterei der chinesischen Soldaten im Falle einer Übergabe befürchtete. Die Japaner eröffneten darauf das Feuer auf die Gaosheng und versenkten sie innerhalb von 30 Minuten, wobei (geschätzt) 800 chinesische Soldaten und 37 Briten ums Leben kamen. Nur etwa 300 Überlebende erreichten das Ufer oder wurden von den Japanern gerettet. Der Zwischenfall führte nicht nur zu einer diplomatischen Krise zwischen Japan und Großbritannien, sondern auch zum Ausbruch des Ersten Japanisch-Chinesischen Krieges am 1. August 1894.
04./05. Feb. 1895 Dingyuan ≈ 30 Während des ersten Krieges zwischen Japan und China attackierten vier japanische Torpedoboote in einem überraschenden Nachtangriff die im Hafen von Wēihǎiwèi (Shandong) liegenden chinesischen Kriegsschiffe. Dabei wurde das chinesische Panzerschiff Dingyuan (7.144 ts) von zwei Torpedos getroffen und schwer beschädigt. Das sinkende Schiff wurde an der Küste auf Grund gesetzt und zum Totalverlust. Etwa 30 Mann kamen bei der Attacke ums Leben, rund 310 Seeleute retteten sich ans Ufer.
03. Juli 1898 Infanta Maria Teresa 87 Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges wurde in der Seeschlacht vor Santiago de Cuba der spanische Panzerkreuzer Infanta Maria Teresa (6.890 ts) durch Geschützfeuer amerikanischer Kriegsschiffe, darunter die Linienschiffe USS Iowa und USS Oregon, schwer getroffen und musste brennend an der Küste Kubas auf Grund gesetzt werden. 87 Crew-Mitglieder fanden den Tod, rund 480 Seeleute wurden von den Amerikanern gerettet.
03. Juli 1898 Almirante Oquendo 126 Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges wurde in der Seeschlacht vor Santiago de Cuba der spanische Panzerkreuzer Almirante Oquendo (6.890 ts) durch amerikanisches Geschützfeuer schwer getroffen und geriet in Brand. Das Schiff wurde schließlich von der eigenen Crew etwa sieben Seemeilen westlich von Santiago de Cuba in Ufernähe auf Grund gesetzt. 126 Mann der Besatzung fanden während des Gefechtes den Tod, etwa 370 Mann wurden von den Amerikanern gerettet oder erreichen das Ufer.
03. Juli 1898 Cristóbal Colón 21 Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges wurde in der Seeschlacht vor Santiago de Cuba der spanische Panzerkreuzer Cristóbal Colón (7.972 ts) von dem amerikanischen Linienschiff USS Oregon und den Panzerkreuzern USS New York und USS Brooklyn fast zwei Stunden lang verfolgt und beschossen. Nachdem das fliehende Schiff mindestens sechs Treffer erhalten und infolgedessen an Geschwindigkeit eingebüßt hatte, setzt die Crew den Kreuzer etwa 50 Seemeilen westlich von Santiago de Cuba in Ufernähe auf Grund. Mehrere Crew-Angehörige (5?), die sich ans Ufer hatten retten konnten, wurden dort von kubanischen Aufständischen durch Gewehrfeuer getötet. Insgesamt kamen 21 Mann der Besatzung zu Tode. Rund 570 Seeleute überlebten.
03. Juli 1898 Vizcaya 76 Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges wurde in der Seeschlacht vor Santiago de Cuba der spanische Panzerkreuzer Vizcaya (6.890 ts) durch Geschützfeuer des amerikanischen Panzerkreuzers USS Brooklyn schwer getroffen und musste sich brennend in Ufernähe, etwa 18 Seemeilen westlich von Santiago de Cuba, auf Grund setzen. 76 Crew-Mitglieder fanden den Tod. 422 Mann, darunter der Kommandant, wurden von amerikanischen Schiffen gerettet.
09. Feb. 1904 Warjag 33 Während des Russisch-Japanischen Krieges wurde im Hafen von Tschemulpo (Korea) der russische Geschützte Kreuzer Warjag (6500 ts) von der eigenen Crew versenkt. Zuvor war das Schiff bei einem erfolglosen Ausbruchsversuch aus Tschemulpo mit 14 japanischen Schiffen ins Gefecht geraten und stark beschädigt worden (wobei auch 33 Crew-Mitglieder getötet und 97 verwundet worden waren). Der Kreuzer wurde später von den siegreichen Japanern wieder gehoben und als Soya bis 1916 in Dienst gehalten.
11. Feb. 1904 Jenissei ≈ 100 In der Bucht von Dalian stieß der russische Minenleger Jenissei (3.000 ts) während des Legens einer Minensperre versehentlich mit einer eigenen Mine zusammen (die sich zuvor losgerissen hatte), wodurch acht weitere Minen an Bord des Schiffes zur Explosion gebracht wurden. Die Jenissei, einer der ersten hochseefähigen Minenleger der Welt, wurde völlig zerstört und sank innerhalb von etwa 20 Minuten. Rund 100 Seeleute kamen ums Leben.
13. Apr. 1904 Petropawlowsk 638 Das russische Linienschiff Petropawlowsk (10.960 ts) geriet während des Russisch-Japanischen Krieges vor dem Hafen von Port Arthur auf eine japanische Minensperre und erlitt zwei Treffer. Eine verheerende Folgeexplosion der eigenen Munition und der Schiffskessel riss das Schiff in zwei Teile, dessen Reste innerhalb von 15 Minuten sanken. Mit der Petropawlowsk gingen 638 Seeleute unter, darunter auch Vizeadmiral Stepan Ossipowitsch Makarow, der Befehlshaber des russischen 1. Pazifikgeschwaders. Der Tod des beliebten und fähigen Strategen und Ozeanographen belastete in den Folgemonaten die Moral der Seeleute der russischen Flotte im Pazifik erheblich. Insgesamt überlebten nur etwa 80 Mann der Besatzung der Petropawlowsk den Untergang.
15. Mai 1904 Hatsuse und Yashima ≈ 700 Während des Russisch-Japanischen Krieges liefen die japanischen Linienschiffe Hatsuse (15.255 ts) und Yashima (12.320 ts) vor dem noch von den Russen gehaltenen Hafen von Port Arthur auf eine russische Minensperre auf, die zuvor von dem russischen Minenleger Amur gelegt worden war. Beide Schiffe erlitten je zwei Treffer und sanken. Mit der Hatsuse gingen 496 Mann unter, weitere rund 200 japanische Seeleute starben an Bord der Yashima. Etwa 900 Mann von beiden Schiffen wurden gerettet. Es waren dies die schlimmsten Verluste der japanischen Marine während des gesamten Russisch-Japanischen Krieges.
15. Juni 1904 Hitachi Maru ≈ 850 Der japanische Truppentransporter Hitachi Maru (6.716 BRT), mit rund 1.000 Soldaten und Seeleuten an Bord und auf dem Weg von Shimonoseki nach Gushan, wurde in der Koreastraße von dem russischen Panzerkreuzer Gromoboi gestellt und durch Artilleriefeuer versenkt. Von den rund 1000 Menschen an Bord überlebten nur 152. Es war dies der opferreichste Untergang eines einzelnen japanischen Schiffes während des Russisch-Japanischen Krieges.
14. Aug. 1904 Rurik 204 Während des Russisch-Japanischen Krieges trafen in der Koreastraße drei russische Panzerkreuzer auf einen aus sechs Kreuzern bestehenden japanischen Verband. Im sich daraus entwickelnden Seegefecht bei Ulsan wurde der russische Panzerkreuzer Rurik (10.933 ts) von japanischem Artilleriefeuer schwer getroffen und manövrierunfähig geschossen. Das Schiff wurde schließlich von der eigenen Crew versenkte, um eine Kaperung zu vermeiden. 204 Seeleute an Bord wurden durch den Beschuss getötet, 625 Mann (davon 305 verwundet) wurden von den Japanern gerettet.
13. Dez. 1904 Takasago 273 Vor Port Arthur lief im Russisch-Japanischen Krieg der japanische Geschützte Kreuzer Takasago (4160 ts) auf eine russische Mine auf und sank nach einer starken Folgeexplosion der eigenen Munition. 273 Seeleute gingen mit dem Schiff unter, etwa 200 Mann wurden später von japanischen Schiffen gerettet.
27. Mai 1905 Osljabja 597 Bereits zu Beginn der Seeschlacht bei Tsushima (Russisch-Japanischer Krieg) wurde das russische Linienschiff Osljabja (13.500 ts) von mehreren schweren 30,5-cm-Granaten des japanischen Linienschiffes Mikasa im Bugbereich und unterhalb der Wasserlinie getroffen. Das Vorschiff lief langsam voll Wasser, weswegen die Osljabja gegen 15:15 Uhr kenterte und sank. Etwa 250 Mann konnten von russischen Zerstörern geborgen werden, aber 597 Seeleute gingen mit dem Schiff unter. Die Osljabja war das erste große russische Kriegsschiff, das in der Schlacht bei Tsushima versenkte wurde.
27. Mai 1905 Borodino 829 Während der Seeschlacht bei Tsushima wurde das russische Linienschiff Borodino (13.516 ts) durch japanisches Artilleriefeuer schwer beschädigt. Nach einem Volltreffer durch eine 30,5-cm-Granate, die vermutlich vom japanischen Linienschiff Fuji stammte, explodierte ein Munitionsmagazin, worauf das Schiff kenterte und sank. Von den 830 Besatzungsangehörigen der Borodino konnte nur ein einziger Überlebender später von den Japanern gerettet werden.
27. Mai 1905 Imperator Alexander III. 778 Während der Seeschlacht bei Tsushima wurde das russische Linienschiff Imperator Alexander III. (13.516 ts) durch japanisches Artilleriefeuer schwer beschädigt und musste aus der Gefechtslinie ausscheren. Das Schiff kenterte und sank schließlich in den Abendstunden, wobei nur vier Mann den Untergang überlebten. 778 Besatzungsangehörige gingen mit dem Schiff unter.
27. Mai 1905 Knjas Suworow 734 Während der Seeschlacht bei Tsushima wurde das russische Linienschiff Knjas Suworow (14.151 ts), zugleich das Flaggschiff der russischen Flotte, durch japanisches Artilleriefeuer am Tage schwer beschädigt und in den Abendstunden, etwa gegen 19:00 Uhr, von japanischen Zerstörern durch insgesamt vier Torpedotreffer versenkt. Mit dem Schiff gingen rund 734 Seeleute unter. Der verwundete russische Oberbefehlshaber, Vizeadmiral Sinowi P. Roschestwenski, und einige Stabsoffiziere waren bereits gegen 17:00 Uhr von dem russischen Torpedoboot Buinij abgeborgen worden. Insgesamt überlebten nur etwa 25 Mann den Untergang.
27./28. Mai 1905 Nawarin 678 Das russische Linienschiff Nawarin (10.206 ts), ein aus dem Jahre 1891 stammendes älteres Linienschiff, wurde während der Seeschlacht bei Tsushima von japanischen Zerstörern in den Nachtstunden angegriffen und gegen 2:00 Uhr von zwei oder drei Torpedos (?) getroffen. Das Schiff kenterte und sank innerhalb weniger Minuten. Von der 681 Mann starken Besatzung überlebten nur drei Mann. Sie wurden erst vier Tage später von japanischen und englischen Schiffen gefunden und gerettet. Unter den Toten war auch Baron Bruno von Vietinghoff, der Kommandant der Nawarin.
28. Mai 1905 Sissoi Weliki ≈ 64 Das russische Linienschiff Sissoi Weliki (10.400 ts), das in der Seeschlacht bei Tsushima schwere Treffer erhalten hatte und in Brand geraten war, ergab sich nach der Schlacht japanischen Hilfsschiffen. Der Versuch der Japaner, das stark beschädigte Linienschiff einzubringen, misslang jedoch und das aufgegebene Schiff sank um 10:05 Uhr am 28. Mai etwa 50 Seemeilen nordöstlich von Tsushima. Während der Schlacht hatte es an Bord 59 Tote und 66 Verletzte gegeben. Von den 613 Gefangenen, darunter etwa 30 Schwerverwundete, die von den Japanern gerettet wurden, erlagen mindestens noch fünf an den Folgetagen ihren erlittenen Verwundungen.
28. Mai 1905 Wladimir Monomach ≈ 10 Der alte russische Panzerkreuzer Wladimir Monomach (5.593 ts) hatte in der Seeschlacht bei Tsushima etliche Treffer und dazu noch in der Nacht einen Torpedotreffer erhalten. Am Morgen des 28. Mai versuchte der Kommandant des Schiffes das koreanische Ufer zu erreichen und das Schiff dort auf Grund zu setzen. Auf Höhe der Insel Tsushima wurde er jedoch von dem japanischen Zerstörer Shiranui und dem Hilfskreuzer Sado Maru gestellt. Als die japanischen Schiffe die aussichtslose Lage des schwer beschädigten russischen Kreuzers erkannten, stellten sie das Feuer ein. Nach dem Öffnen der Flutventile durch die Besatzung sank der Kreuzer um 10:20 Uhr. Die Besatzung wurde von den japanischen Hilfskreuzern Sado Maru und Manshu Maru an Bord genommen. Die Personalverluste an Bord während der Schlacht lagen (vermutlich) bei etwa zehn Toten und 40 Verwundeten (?).
28. Mai 1905 Admiral Nachimow 18 Der alte russische Panzerkreuzer Admiral Nachimow (8473 ts) war in der Seeschlacht bei Tsushima durch etwa 20 Treffer erheblich beschädigt worden. Am Morgen des 28. Mai fuhr das halbversunkene Schiff mit dem Achtersteven voraus, da der Bug durchlöchert war. Beim Auftauchen japanischer Schiffe wurde das Schiff von seiner Besatzung versenkt. Der japanische Hilfskreuzer Sado Maru nahm 523 Mann der Besatzung gefangen, 103 Mann gelang zunächst die Flucht in Booten, sie wurden jedoch später von den Japanern aufgegriffen. 18 Mann der Besatzung wurden getötet bzw. wurden vermisst.
28. Mai 1905 Swetlana 169 Der russische Geschützte Kreuzer Swetlana (3862 ts) wurde am zweiten Tag der Seeschlacht bei Tsushima von den japanischen Kreuzern Niitaka und Otowa gestellt und sank brennend nach Öffnung der Seeventile. 169 Mann ließen im Gefecht und bei der Versenkung der Swetlana ihr Leben.
28. Mai 1905 Admiral Uschakow ≈ 100 Das russische Küstenpanzerschiff Admiral Uschakow (4.648 ts), das der Niederlage der russischen Flotte bei Tsushima am Vortag und in der Nacht hatte entkommen können, wurde in den Abendstunden des 28. Mai von den japanischen Panzerkreuzern Azuma und Yakumo nordöstlich von Pusan gestellt und beschossen. Nach rund 15 Treffern durch 15,2-cm- und 20,3-cm-Granaten versenkte die russische Crew ihr brennendes Schiff selbst. Etwa 100 Mann kamen ums Leben. Die restliche Besatzung wurde von den Japanern gerettet.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1914[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Land Opfer Beschreibung
05. Aug. 1914 SMS Königin Luise Kaiserliche Deutsche Marine 129 Vor der Themsemündung wurde der deutsche Hilfsminenleger SMS Königin Luise (2.150 ts) von britischen Seestreitkräften, darunter dem Spähkreuzer Amphion und drei Zerstörern, während des Legens einer Minensperre überrascht und nach einem einstündigen Verfolgungsgefecht versenkt. 46 der 175 Besatzungsangehörigen wurden von den Briten gerettet. 129 Mann kamen ums Leben.
06. Aug. 1914 HMS Amphion Großbritannien (Royal Navy) 169 Vor der Themsemündung geriet der britische Spähkreuzer Amphion (3.440 ts) auf dem Rückweg nach Harwich mit 38 deutschen Gefangenen an Bord auf eine Minensperre, die am Vortag von der Königin Luise gelegt worden war. Der Kreuzer erlitt zwei Minentreffer und sank innerhalb von 15 Minuten. Mit dem Schiff gingen 150 britische Seeleute und 19 deutsche Gefangene von der Königin Luise unter.
07. Aug. 1914 Tysla Norwegen 3 Das norwegische Schiff stieß vor Vlissingen in der Nordsee mit dem Verlust von drei Besatzungsmitgliedern auf eine niederländische Mine. Die Mine wurde vom niederländischen Minenleger Hydra gelegt.
09. Aug. 1914 SM U 15 Kaiserliche Deutsche Marine 39 In der nördlichen Nordsee, nahe Fair Isle, stieß der britische Leichte Kreuzer HMS Birmingham in dichtem Nebel überraschend auf das an der Oberfläche liegende deutsche U-Boot SM U 15 (535 ts), dessen Crew im Inneren gerade einen Motorschaden behob. Der Kreuzer rammte das U-Boot und versenkte es. Mit SM U 15 ging die gesamte Crew von 39 Mann unter. SM U 15 war das erste deutsche U-Boot, das im Ersten Weltkrieg versenkte wurde.
12. Aug. 1914 SM U 13 Kaiserliche Deutsche Marine 25 Ohne Feindberührung sank das deutsche U-Boot SM U 13 am 12. August 1914, drei Tage nach seinem Schwesterschiff SM U 15. Alle 25 Besatzungsmitglieder starben. Die genaue Ursache blieb ungeklärt. Vermutlich lief U 13 auf eine Mine oder sank infolge eines Unfalls.
13. Aug. 1914 SMS Baron Gautsch Österreichisch-Ungarische Marine 284 Auf einer Fahrt von Veli Lošinj (Dalmatien) nach Triest lief der Luxusdampfer Baron Gautsch (2.069 BRT) des Österreichischen Lloyd in der nördlichen Adria auf eine Seemine, die kurz zuvor vom Minenleger Basilisk der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine gelegt worden war. Das Schiff sank etwa sieben Meilen vor Brijuni an der Küste Istriens, nach offiziellen Angaben wurden 250 Passagiere und 34 Besatzungsmitglieder getötet; nur 170 Passagiere wurden gerettet.
16. Aug. 1914 SMS Zenta Österreichisch-Ungarische Marine 179 In der südlichen Adria, nahe Bar (Montenegro), wurde der österreichisch-ungarische Kleine Kreuzer SMS Zenta (2.543 ts), auf dem Rückweg von einem Vorstoß in Richtung Montenegro, von überlegenen Einheiten der Mittelmeerflotte der Entente-Mächte, darunter das Schlachtschiff Courbet und acht Kreuzer (insgesamt 17 Schiffe), gestellt und in einem 40 Minuten dauernden Gefecht durch Artilleriebeschuss versenkt. Mit dem Schiff gingen 179 Crew-Angehörige unter. Rund 150 Mann erreichten später die Küste und wurden in Montenegro interniert.
20. Aug. 1914 SS Houtdijk Niederlande 14 Während einer Reise von Leningrad nach Rotterdam stieß das niederländische Dampfschiff Houtdijk auf ein deutsches Minenfeld, traf 2 Minen und sank nördlich von Dagerort in Estland. Der deutsche Minenleger Deutschland der Kaiserliche Deutsche Marine verlegte die Minen zwischen dem 17. und 18. August. Mit dem Schiff gingen 14 Crew-Angehörige unter.
20. Aug. 1914 SS Alice H. Niederlande 10 Das holländische Dampfschiff SS Alice H. traf eine Mine und sank am 20. August 1914 in der Ostsee. Der deutsche Minenleger Deutschland Kaiserliche Deutsche Marine verlegte die Minen zwischen dem 17. und 18. August. Mit dem Schiff gingen 10 Crew-Angehörige unter.
22. Aug. 1914 SS Chr. Broberg Dänemark 1 Der Chr. Broberg lief auf eine Mine ein und brach zusammen. Alle Besatzungsmitglieder außer dem Ingenieur wurden gerettet und landeten in Lowestoft.
23. Aug. 1914 SMS Flamingo (PT-26) Österreichisch-Ungarische Marine 11 Dies ist ein österreichisches Torpedoboot, das mit zwei Bogentorpedos bewaffnet und mit vierzehn Besatzungsmitglieder besetzt war. Es wurde am 23. August 1914 um 02:30 Uhr versenkt, als es auf eine Mine stieß.
26. Aug. 1914 SMS Kaiser Wilhelm der Große Kaiserliche Deutsche Marine 104 Vor der Westküste Afrikas, nahe Río de Oro (Spanisch-Sahara), überraschte der britische Geschützte Kreuzer HMS Highflyer den deutschen Hilfskreuzer SMS Kaiser Wilhelm der Große (14.349 BRT), der gerade Kohle an Bord nahm. Obwohl sich das deutsche Schiff innerhalb spanischer Hoheitsgewässer befand, griff der britische Kreuzer an, woraus sich ein 90 Minuten dauerndes Artillerieduell entwickelte. Nachdem der Kaiser Wilhelm der Große die Munition ausgegangen war, versenkte die Crew das durch Treffer beschädigte Schiff schließlich selbst. 104 Seeleute kamen durch den Beschuss ums Leben, etwa 480 Mann konnten sich ans Ufer retten.
26. Aug. 1914 SMS Magdeburg Kaiserliche Deutsche Marine 15 Der Kreuzer der Magdeburger Klasse lief in der Ostsee vor Odensholm, Estland, auf Grund. Er wurde anschließend von Admiral Makarov und Gromoboi (beide kaiserliche russische Marine ) angegriffen und sank mit dem Verlust von 15 Leben.
27. Aug. 1914 Barley Rig Großbritannien 5 Das Schiff stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von fünf seiner neun Besatzungsmitglieder. Die Überlebenden wurden vom britischen Trawler St. Clair gerettet.
27. Aug. 1914 Gaea Dänemark 3 Die dreimastige Schoner schlug auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von drei ihrer sechs Besatzungsmitglieder.
27. Aug. 1914 HMT Thomas W. Irvin Großbritannien (Royal Navy) 3 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank mit dem Verlust von drei ihrer zwölf Besatzungsmitglieder.
27. Aug. 1914 HMT Crathie Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank 30 Seemeilen (56 km) vor der Mündung des Flusses Tyne in die Nordsee.
28. Aug. 1914 SMS V187 Kaiserliche Deutsche Marine 24 Schlacht um Helgoland Bight: Das Torpedoboot der V180-Klasse wurde von Kriegsschiffen der Royal Navy in der Helgoland Bight geschossen und versenkt. 24 Besatzungsmitglieder wurden getötet, 14 verwundet und 33 gefangen genommen von den Briten.
28. Aug. 1914 SMS Cöln Kaiserliche Deutsche Marine 484 Während des Seegefechtes bei Helgoland versenkten überlegene britische Seestreitkräfte, darunter die Schlachtkreuzer HMS Lion und HMS Arethusa den deutschen Kleinen Kreuzer SMS Cöln (4.300 ts) durch Artilleriebeschuss. Mit dem Schiff gingen 484 Besatzungsangehörige unter. Nur ein einziger Überlebender wurde 76 Stunden nach dem Gefecht aus einem zerschossenen Beiboot heraus gerettet.
28. Aug. 1914 SMS Mainz Kaiserliche Deutsche Marine 169 Während des Seegefechtes bei Helgoland versenkten überlegene britische Seestreitkräfte, durch die britischen Kreuzer HMS Fearless, HMS Southampton und HMS Falmouth, den deutschen Kleinen Kreuzer SMS Mainz (4.300 ts) durch Artilleriebeschuss. 169 Mann gingen mit dem Schiff unter, rund 200 Überlebende wurden von den Briten gerettet und gingen in Gefangenschaft.
28. Aug. 1914 SMS Ariadne Kaiserliche Deutsche Marine 76 Während des Seegefechtes vor Helgoland schossen überlegene britische Seestreitkräfte, darunter der Schlachtkreuzer HMS Lion, den deutschen Kleinen Kreuzer SMS Ariadne (2.650 ts) zum Wrack. Das zerschossene Schiff blieb aber nach dem Gefecht noch knapp zwei Stunden lang schwimmfähig, weswegen 229 Mann später von heraneilenden deutschen Schiffen abgeborgen werden konnten. 76 Mann kamen allerdings durch den Beschuss zu Tode und gingen mit dem Kreuzer unter.
29. Aug. 1914 SMS Gerda Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
02. Sep. 1914 Ajax Großbritannien 9 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor der Mündung des Flusses Humber mit dem Verlust von neun Mann seiner Besatzung.
02. Sep. 1914 Fittonia Großbritannien 7 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor der Mündung des Flusses Humber mit dem Verlust von sieben Mann seiner Besatzung.
02. Sep. 1914 HMT Eyrie Großbritannien (Royal Navy) 6 Der Marine-Trawler lief auf eine Mine, die in der Nacht vom 25. auf den 26. August 1914 von dem deutschen Marine-Minenleger SMS Nautilus gelegt wurde mit dem Verlust von 6 ihrer Besatzung.
03. Sep. 1914 HMT Lindsell Großbritannien (Royal Navy) 5 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine, die in der Nacht vom 25. auf den 26. August 1914 von dem deutschen Marine-Minenleger SMS Nautilus gelegt wurde und sank in der Nordsee, wobei fünf seiner Besatzungsmitglieder starben.
03. Sep. 1914 HMS Speedy Großbritannien (Royal Navy) 1 Das Torpedo-Kanonenboot stieß auf eine Mine, die in der Nacht vom 25. auf den 26. August 1914 von dem deutschen Marine-Minenleger SMS Nautilus gelegt wurde und sank in der Nordsee mit dem Verlust eines seiner 91 Besatzungsmitglieder.
03. Sep. 1914 Shirotaye Kaiserliche Japanische Marine 0 Der Zerstörer der Asakaze-Klasse wurde im Gelben Meer (ungefähr 36 ° 00′N 120 ° 30′E) zerstört, als er in eine Schlacht mit SMS Jaguar (Kaiserlich Deutsche Marine) verwickelt war.
05. Sep. 1914 HMS Pathfinder Großbritannien (Royal Navy) 261 Vor der schottischen Küste, nahe St. Abbs Head, torpedierte das deutsche U-Boot U 21 den britischen Spähkreuzer Pathfinder (2.940 ts). Der Torpedotreffer verursachte eine Munitionsexplosion, die den Kreuzer innerhalb von wenigen Minuten zum Sinken brachte. Mit dem Schiff gingen 261 Seeleute unter, nur elf überlebten. Dies war der erste erfolgreiche Torpedoangriff eines U-Bootes auf ein Kriegsschiff auf offener See, bei dem das U-Boot zudem die Attacke unbeschadet überstand.
05. Sep. 1914 SS Runo Großbritannien 29 Das Passagierschiff stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von 29 der über 300 Menschen an Bord.
06. Sep. 1914 Imperialist Großbritannien 2 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor der Mündung des Flusses Tyne, wobei zwei ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
13. Sep. 1914 SMS Hela Kaiserliche Deutsche Marine 2 Der Kreuzer wurde in der Nordsee südwestlich von Helgoland von der HMS E9 (Royal Navy) torpediert und versenkt, wobei zwei ihrer 178 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
14. Sep. 1914 HMAS AE1 Australien (Royal Australian Navy) 35 Das U-Boot der E-Klasse ging im Pazifischen Ozean vor New Britain mit dem Verlust aller 35 Besatzungsmitglieder verloren.
14. Sep. 1914 SMS Cap Trafalgar Kaiserliche Deutsche Marine 51 Bei dem Gefecht mit der Carmania oder beim Untergang kamen 51 Mann ums Leben, darunter Korvettenkapitän Wirth.
14. Sep. 1914 HMS Carmania Großbritannien (Royal Navy) 9 Bei dem Gefecht mit der SMS Cap Trafalgar oder beim Untergang kamen 9 Mann ums Leben.
15. Sep. 1914 SM U 6 Kaiserliche Deutsche Marine 24 Am 15. September 1915 befand sich U 6 Kaiserliche Deutsche Marine vor der norwegischen Küste westlich von Stavanger. Wegen der kalten Luft waren die Abgase der Verbrennungsmotoren weithin sichtbar. Das britische U-Boot E16 unter Kommandant E. Talbot sichtete U 6 und schoss aus knapp 500 Metern Entfernung querab beide Bugtorpedos auf das deutsche U-Boot ab. Einer der Torpedos traf U 6 unterhalb des Kommandoturms. Daraufhin sank U 6 auf folgender Position 58° 55′ N, 5° 10′ O. Von den 29 Besatzungsmitgliedern überlebten 5.
16. Sep. 1914 Nachtigal Deutschland 21 Beim Rammstoss und dem Gefecht mit dem britische Kanonenboot Dwarf kamen 21 Mann ums Leben.
18. Sep. 1914 SMS William Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
20. Sep. 1914 SMS Lesum Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
20. Sep. 1914 HMS Pegasus Großbritannien (Royal Navy) 38 Auf der Reede des Hafens von Sansibar versenkte der deutsche Kleine Kreuzer SMS Königsberg in einem überraschenden Angriff den britischen Kleinen Kreuzer HMS Pegasus (2.200 ts) durch Artilleriebeschuss. Die Crew der HMS Pegasus hatte 38 Tote und 55 Verwundete zu beklagen. Etwa 150 Mann wurden später von dem Lazarettschiff Gascon geborgen.
22. Sep. 1914 HMS Aboukir Großbritannien (Royal Navy) 527 Vor der niederländischen Küste, nahe dem Hoek van Holland, versenkte das deutsche U-Boot SM U 9 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Otto Weddigen in den Morgenstunden aus einem britischen Verband zunächst den Panzerkreuzer HMS Aboukir (12.000 ts) durch einen Torpedotreffer. Das Schiff sank innerhalb von etwa 30 Minuten und riss 527 Mann mit in die Tiefe.
22. Sep. 1914 HMS Cressy Großbritannien (Royal Navy) 563 Vor der niederländischen Küste, nahe Hoek van Holland, versenkte das deutsche U-Boot SM U 9 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Otto Weddigen in den Morgenstunden aus einem britischen Verband den britischen Panzerkreuzer HMS Cressy (12.000 ts) torpedieren, welches ebenfalls sank. Dabei starben 563 Seeleute.
22. Sep. 1914 HMS Hogue Großbritannien (Royal Navy) 376 Vor der niederländischen Küste, nahe Hoek van Holland, versenkte das deutsche U-Boot SM U 9 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Otto Weddigen in den Morgenstunden aus einem britischen Verband den Panzerkreuzer HMS Hogue (12.000 ts) torpedieren, welches ebenfalls sank. Dabei starben 376 Besatzungsmitglieder. Insgesamt fanden beim Untergang der drei Kreuzer HMS Aboukir, HMS Cressy und HMS Hogue 1.466 britische Seeleute den Tod.
22. Sep. 1914 FV Kilmarnock (GY454) Großbritannien 6 Die FV Kilmarnock (GY454) lief am Dienstag, den 22. September 1914, auf eine Mine 31 Meilen östlich von Spurn Head und sank. Sechs Menschen starben.
22. Sep. 1914 Zélée Französische Marine 0 Bombardement von Papeete: Das Kanonenboot wurde versenkt in Papeete, Tahiti, durch Schüsse von den Panzerkreuzern SMS Gneisenau und SMS Scharnhorst (beide Kaiserliche Marine).
23. Sep. 1914 Rebono Großbritannien 1 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, 25 Seemeilen (46 km) östlich nördlich des Spurn Lightship ( Vereinigtes Königreich ), mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
28. Sep. 1914 SMS Cormoran Kaiserliche Deutsche Marine 0 Belagerung von Tsingtau: Der Kreuzer der Bussard-Klasse wurde in Tsingtau, China, versenkt
28. Sep. 1914 SMS Iltis Kaiserliche Deutsche Marine 0 Belagerung von Tsingtau: Das Kanonenboot der Iltis-Klasse wurde in Tsingtau, China, versenkt.
28. Sep. 1914 SMS Luchs Kaiserliche Deutsche Marine 0 Belagerung von Tsingtau: Das Kanonenboot der Iltis-Klasse wurde in Tsingtau, China, versenkt.
28. Sep. 1914 SMS T50 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S7-Klasse wurde in der Ostsee zerstört.
28. Sep. 1914 SMS Taku Kaiserliche Deutsche Marine 0 Belagerung von Tsingtau: Das Torpedoboot der Taku-Klasse wurde in Tsingtau versenkt.
05. Okt. 1914 HMT Drumoak Großbritannien (Royal Navy) 10 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor dem West Hinder Lightship (Niederlande), wobei zehn Besatzungsmitglieder verloren gingen.
05. Okt. 1914 HMT Princess Alice Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler lief auf eine Mine in der Nordsee vor dem West Hinder Lightship (Niederlande) und sank.
06. Okt. 1914 SMS S 116 Kaiserliche Deutsche Marine 9 Dabei wurde es vom britischen Unterseeboot E 9 unter Lt. Cdr. Max Horton um 01.20 Uhr mit einem Torpedotreffer ca. 20 Seemeilen nordwestlich von Borkum versenkt. Neun Mann der Besatzung, darunter Kommandant Kurt Freiherr von Ziegesar (1885–1914), kamen dabei ums Leben.
06. Okt. 1914 SMS T116 Kaiserliche Deutsche Marine 11 Das Torpedoboot der S90-Klasse wurde von der HMS E9 (Royal Navy) torpediert und in der Nordsee versenkt, wobei elf Mann seiner Besatzung verloren gingen.
11. Okt. 1914 Pallada Kaiserliche Russische Marine 597 Im Finnischen Meerbusen versenkte das deutsche U-Boot SM U 26 den russischen Panzerkreuzer Pallada (7.780 ts) durch einen Torpedotreffer. Der Torpedo traf eine der Munitionskammern des Schiffes und verursachte eine verheerende Explosion, die den Panzerkreuzer innerhalb von nur einer Minute versenkt. Mit dem Schiff ging die gesamte Besatzung von 597 Mann unter; es gab keine Überlebenden.
12. Okt. 1914 SMS Markomannia Kaiserliche Deutsche Marine 0 Der Hilfskreuzer wurde von der HMS Yarmouth (Royal Navy) im Indischen Ozean versenkt.
15. Okt. 1914 HMS Hawke Großbritannien (Royal Navy) 529 Vor Aberdeen, nahe Peterhead, gelang dem deutschen U-Boot SM U 9 die Versenkung des britischen Geschützten Kreuzers HMS Hawke (7.750 ts) durch einen Torpedotreffer. Der aus dem Jahr 1891 stammende Kreuzer sank innerhalb von wenigen Minuten und ging mit 529 Besatzungsangehörigen unter. Nur 64 Mann überlebten.
17. Okt. 1914 Takachiho Kaiserliche Japanische Marine 271 Während der Belagerung von Tsingtau gelang es dem deutschen Torpedoboot SMS S 90 aus dem Hafen auszubrechen und den zur alliierten Blockadeflotte gehörenden japanischen Geschützten Kreuzer Takachiho (3.650 ts) zu torpedieren. Der Kreuzer explodierte und zerbrach in zwei Teile. Beim Untergang kamen 271 japanische Seeleute ums Leben, nur 86 Mann überlebten. Es war dies der schwerste Verlust der japanischen Marine während des gesamten Ersten Weltkrieges.
17. Okt. 1914 SMS S90 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S90-Klasse wurde in Tsingtau, China, versenkt.
17. Okt. 1914 SMS S 115 Kaiserliche Deutsche Marine 55 In der Nordsee, nahe der Insel Texel, traf ein britischer Flottenverband, bestehend aus dem Leichten Kreuzer HMS Undaunted und vier großen Zerstörern, auf die zur 7. Torpedoboot-Halbflottille gehörenden deutschen Torpedoboote SMS S 115 (315 ts). Die deutschen Schiffe wurden von den überlegenen britischen Seestreitkräften in einem rund 30 Minuten dauernden Gefecht zusammengeschossen und versenkt. 55 Mann gingen mit S 115 unter.
17. Okt. 1914 SMS S 117 Kaiserliche Deutsche Marine 64 In der Nordsee, nahe der Insel Texel, traf ein britischer Flottenverband, bestehend aus dem Leichten Kreuzer HMS Undaunted und vier großen Zerstörern, auf die zur 7. Torpedoboot-Halbflottille gehörenden deutschen Torpedoboote SMS S 117 (315 ts). Die deutschen Schiffe wurden von den überlegenen britischen Seestreitkräften in einem rund 30 Minuten dauernden Gefecht zusammengeschossen und versenkt. 64 gingen mit S 117 unter.
17. Okt. 1914 SMS S 118 Kaiserliche Deutsche Marine 52 In der Nordsee, nahe der Insel Texel, traf ein britischer Flottenverband, bestehend aus dem Leichten Kreuzer HMS Undaunted und vier großen Zerstörern, auf die zur 7. Torpedoboot-Halbflottille gehörenden deutschen Torpedoboote SMS S 118 (317 ts). Die deutschen Schiffe wurden von den überlegenen britischen Seestreitkräften in einem rund 30 Minuten dauernden Gefecht zusammengeschossen und versenkt. 52 gingen mit der S 118 unter.
17. Okt. 1914 SMS S 119 Kaiserliche Deutsche Marine 47 In der Nordsee, nahe der Insel Texel, traf ein britischer Flottenverband, bestehend aus dem Leichten Kreuzer HMS Undaunted und vier großen Zerstörern, auf die zur 7. Torpedoboot-Halbflottille gehörenden deutschen Torpedoboote SMS S 119 (317 ts). Die deutschen Schiffe wurden von den überlegenen britischen Seestreitkräften in einem rund 30 Minuten dauernden Gefecht zusammengeschossen und versenkt. 47 gingen mit der S 119 unter.
17. Okt. 1914 HMS Holland 4 Großbritannien (Royal Navy) 0 Das stillgelegte U-Boot, das nach dem Untergang im September 1912 geborgen worden war, wurde als Schießziel versenkt.
18. Okt. 1914 HMS E3 Großbritannien (Royal Navy) 28 Vor der Ems-Mündung versenkte das deutsche U-Boot SM U 27 das in Richtung Borkum marschierende britische U-Boot HMS E3 (725 ts) durch einen Torpedotreffer. Mit dem U-Boot ging die gesamte Besatzung von 28 Mann unter. Es war dies die erste Versenkung eines U-Bootes durch ein gegnerisches U-Boot in der Seekriegsgeschichte. Das Wrack wurde 1994 entdeckt.
22. Okt. 1914 SS Alice Schweden 2 Der Dampfer auf dem Weg von London nach Göteborg sank in der Nordsee nach einer Explosion bei ungefähr ( 52 ° 32'N 02 ° 03'E ) mit dem Verlust von zwei Besatzungsmitgliedern. Die Besatzung hatte vor der Explosion ein U-Boot gesichtet, jedoch keine Spur eines Torpedos gesehen, sodass vermutet wurde, dass der Dampfer eine Mine getroffen hatte.
26. Okt. 1914 SS Manchester Commerce Großbritannien 14 Das britische Frachtschiff lief auf eine Mine und sank.
27. Okt. 1914 SS Örnen Schweden 6 Das schwedische Frachtschiff wurde von einer Mine in der Nähe von Wilhelmshaven versenkt.
27. Okt. 1914 HMS Audacious Großbritannien (Royal Navy) 1 In der nordirischen See, nahe Lough Swilly, lief das britische Linienschiff HMS Audacious (23.400 ts) auf eine Mine auf, die zuvor von dem deutschen Hilfskreuzer SMS Berlin gelegt worden war. Die Crew des Schlachtschiffes kämpfte fast zwölf Stunden lang gegen die Wassereinbrüche an, dann kenterte das Schiff und sank. Da die Besatzung zuvor weitestgehend abgeborgen worden war, entstehen an Bord der HMS Audacious keine Personalverluste. Ein Crew-Mitglied des Leichten Kreuzers HMS Liverpool wurde allerdings durch herumfliegende Trümmer getötet, als während des Sinkens eine Folgeexplosion den Rumpf des Schlachtschiffes erschüttert und Wrackteile bis zur etwa 800 Meter entfernt liegenden HMS Liverpool geschleudert werden. Der Verlust der HMS Audacious wiegt für die Royal Navy so schwer, dass der Untergang vorerst geheim gehalten wurde.
28. Okt. 1914 Maria Christiana Niederlande 10 Der Schlepper stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 40 Seemeilen nordwestlich von IJmuiden, Nordholland, mit dem Verlust aller zehn Besatzungsmitglieder.
28. Okt. 1914 Schemtschug Kaiserliche Russische Marine 149 Im Hafen von Penang (Malaysia) versenkte der deutsche Kleine Kreuzer SMS Emden den vor Anker liegenden russischen Leichten Kreuzer Schemtschug (3.100 ts) durch Artilleriebeschuss und einen Torpedotreffer. Der in zwei Hälften gebrochene und brennende Kreuzer sank kurz darauf auf der Reede und riss 89 russische Seeleute und 60 chinesische Prostituierte mit in die Tiefe. Rund 250 Seeleute, 143 davon verwundet, konnten gerettet werden.
28. Okt. 1914 Mousquet Französische Marine 40 Vor der Hafenausfahrt von Penang, nach dem Gefecht mit dem Kreuzer Schemtschug, versenkte der deutsche Kleine Kreuzer SMS Emden den von einer Patrouille zurückkehrenden französischen Torpedobootzerstörer Mousquet (298 ts) durch Artilleriebeschuss. 40 Mann gingen mit dem Schiff unter, 36 Seeleute wurden von den Deutschen gerettet.
29. Okt. 1914 SS Kazbek Russland 1 Das Frachtschiff hat zwei Minen getroffen und ist mit einigem Verlust an Leben im Schwarzen Meer vor dem Takil-Leuchtturm gesunken
29. Okt. 1914 Donez Kaiserliche Russische Marine 0 Überfall auf das Schwarze Meer: Das Kanonenboot wurde im Hafen von Odessa von den Zerstörern Muavenet-i Milliye und Gayret-i Vataniye (beide osmanische Marine) versenkt. Im Dezember 1914 wurde es gehoben, instandgesetzt und dann wieder in Dienst gestellt.
29. Okt. 1914 Kubanetz Kaiserliche Russische Marine 0 Überfall auf das Schwarze Meer: Das Kanonenboot wurde in Odessa von Kanonenbooten der Osmanischen Marine versenkt.
29. Okt. 1914 Our Tom Großbritannien 2 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, 25 Seemeilen südöstlich der Tyne-Mündung, mit dem Verlust von zwei seiner Besatzungsmitglieder.
29. Okt. 1914 Rosella Großbritannien 3 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, 45 Seemeilen südöstlich von Southwold, Suffolk, mit dem Verlust von drei seiner Besatzungsmitglieder.
31. Okt. 1914 HMS Hermes Großbritannien (Royal Navy) 22 In der Straße von Dover, nahe der Ruylingen Bank, versenkte das deutsche U-Boot SM U 27 den zu einem Flugzeugtender umgebauten britischen Leichten Kreuzer HMS Hermes (5.650 ts) durch einen Torpedotreffer. Mit dem Schiff gingen 22 Crew-Mitglieder und drei Flugzeuge unter. Etwa 420 Mann konnten von Hafenfahrzeugen aus Dünkirchen gerettet werden.
01. Nov. 1914 HMS Good Hope Großbritannien (Royal Navy) 901 Vor der Küste Chiles wurde der britische Panzerkreuzer HMS Good Hope (14.100 ts) im Seegefecht bei Coronel von den beiden Großen Kreuzern SMS Scharnhorst und SMS Gneisenau von Vizeadmiral Maximilian von Spee zusammengeschossen und sank in den Abendstunden nach einer Munitionsexplosion. Mit der HMS Good Hope gingen Konteradmiral Sir Christopher Cradock und 900 Besatzungsangehörige unter. Es gab keine Überlebenden.
01. Nov. 1914 HMS Monmouth Großbritannien (Royal Navy) 734 Vor der Küste Chiles wurde der britische Panzerkreuzer HMS Monmouth (9.950 ts) im Seegefecht bei Coronel vom deutschen Kreuzergeschwader von Vizeadmiral Maximilian von Spee zusammengeschossen und sank in den Abendstunden nach einem Torpedotreffer des deutschen Kleinen Kreuzers SMS Nürnberg. Mit dem Schiff gingen 734 Seeleute unter, es gab keine Überlebenden.
02. Nov. 1914 SMS Kaiserin Elisabeth Österreichisch-Ungarische Marine 0 Der Kreuzer der Kaiser-Franz-Joseph-I.-Klasse wurde in Tsingtau, China, versenkt.
03. Nov. 1914 SMS Augustenburg Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
03. Nov. 1914 Copious Großbritannien 9 Das Schiff stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Great Yarmouth, Norfolk, mit dem Verlust von neun seiner zehn Besatzungsmitglieder.
03. Nov. 1914 HMS D5 Großbritannien (Royal Navy) 20 Das U-Boot der D-Klasse stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Great Yarmouth mit dem Verlust von zwanzig seiner 25 Besatzungsmitglieder.
03. Nov. 1914 Fraternal Großbritannien 6 Das Schiff schlug auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Great Yarmouth mit dem Verlust von sechs seiner zehn Besatzungsmitglieder.
03. Nov. 1914 Will and Maggie Großbritannien 3 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, 17 Seemeilen nordöstlich nördlich von Lowestoft, Suffolk, mit dem Verlust von drei seiner Besatzungsmitglieder.
04. Nov. 1914 HMS Hood Großbritannien (Royal Navy) 0 Das Schlachtschiff der Royal-Sovereign-Klasse wurde als Blockschiff in Portland Harbor, Dorset, versenkt.
04. Nov. 1914 SMS Karlsruhe Kaiserliche Deutsche Marine 133 Der Kreuzer der Karlsruher Klasse erlitt eine innere Explosion (eigene Munition) und sank mit dem Verlust von 133 seiner 373 Besatzungsmitglieder im Atlantik (11° 07′N 55° 25′W). Überlebende wurden vom Begleitschiff Rio Negro (Kaiserliche Deutsche Marine) gerettet.
04. Nov. 1914 SMS Yorck Kaiserliche Deutsche Marine 336 Der Kreuzer der Roon-Klasse stieß vor Wilhelmshaven in Niedersachsen auf eine Mine in der Nordsee und sank mit dem Verlust von 336 seiner 629 Besatzungsmitglieder.
05. Nov. 1914 HMT Mary Großbritannien (Royal Navy) 8 Der Marine-Trawler lief auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Cromer, Norfolk, mit dem Verlust von acht seiner vierzehn Besatzungsmitglieder. Überlebende wurden von HMT Columbia und HMT Driversunk (beide Royal Navy) gerettet.
06. Nov. 1914 SMS T25 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S7- Klasse kollidierte mit SMS T72 Kaiserlich Deutsche Marine und sank in der Nordsee
06. Nov. 1914 SMS S 13 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot S 13 wurde durch Explosion eigener Torpedos in der Nordsee zerstört.
07. Nov. 1914 SMS Jaguar Kaiserliche Deutsche Marine 0 Belagerung von Tsingtau: Das Kanonenboot der Iltis-Klasse wurde in Tsingtau, China, versenkt.
07. Nov. 1914 No. 1 Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Motor-Kanonenboot Nr. 1 ging an diesem Tag verloren.
08. Nov. 1914 SS Atle Schweden 6 Der Dampfer stieß auf dem Weg von London nach Göteborg auf eine Mine in der Nordsee und sank mit dem Verlust von sechs Besatzungsmitgliedern
09. Nov. 1914 SMS Emden Kaiserliche Deutsche Marine 136 Im Indischen Ozean, nahe der Kokosinseln, wurde der als Handelsstörer eingesetzte deutsche Kleine Kreuzer SMS Emden (3.660 ts) von dem australischen Leichten Kreuzer HMAS Sydney gestellt und in einem erbitterten Artillerieduell niedergekämpft. Das zerschossene deutsche Schiff wurde schließlich von der eigenen Crew auf den Strand von North Keeling aufgesetzt und ging verloren. Insgesamt kamen 136 deutsche Seeleute ums Leben, 247 Mann wurden gerettet oder konnten fliehen und kehrten später nach Deutschland zurück.
09. Nov. 1914 No. 2 Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Motor-Kanonenboot Nr. 2 ging an diesem Tag verloren.
10. Nov. 1914 Speculator Großbritannien 5 Der Fischereifahrzeug traf auf eine Mine und versank in der Nordsee vor der Küste von Norfolk, wobei fünf ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
11. Nov. 1914 HMS Niger Großbritannien (Royal Navy) 1 Der Minensucher wurde torpediert und im Ärmelkanal vor Deal, Kent, von der SM U-12 (Kaiserliche Deutsche Marine) mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds versenkt.
17. Nov. 1914 SMS Friedrich Carl Kaiserliche Deutsche Marine 8 Während eines offensiven Vorstoßes der deutschen Flotte gegen den russischen Hafen Liepāja (Libau) geriet der deutsche Panzerkreuzer SMS Friedrich Carl (9.087 ts) auf eine russische Defensivminensperre und erlitt zwei Minentreffer. Das Schiff sank innerhalb von 45 Minuten, wobei 8 Seeleute den Tod fanden. Das Gros der Besatzung, etwa 580 Mann, wurde von dem deutschen Kleinen Kreuzer SMS Augsburg gerettet.
18. Nov. 1914 Seymolicus Großbritannien 9 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor der Küste von Norfolk mit dem Verlust von neun ihrer Besatzung.
19. Nov. 1914 Nilufer Türkei (Osmanische Marine) 0 Der Hilfsminenleger wurde von Minen im Bosporus versenkt.
19. Nov. 1914 No. 6 Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Motor-Kanonenboot Nr. 6 ging an diesem Tag verloren.
20. Nov. 1914 Lord Carnarvon Großbritannien 10 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Great Yarmouth, Norfolk, mit dem Verlust von zehn Mann seiner Besatzung.
22. Nov. 1914 HMT Condor Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler hat eine Mine getroffen und ist in der Nordsee gesunken.
22. Nov. 1914 SS Nilufer Türkei (Osmanische Marine) 0 Versenkt durch eine bulgarische Mine im Schwarzen Meer in der Nähe von Rila.
23. Nov. 1914 SM U 18 Kaiserliche Deutsche Marine 1 Von dem bewaffneten Minensuchtrawler Dorothy Grey im Pentland Firth gerammt. Dabei wurden beide Periskope zerstört und die Tiefenruder beschädigt, so dass eine kontrollierte Tauchfahrt nicht mehr möglich war. Nachdem der mittlerweile hinzugeeilte Zerstörer HMS Garry das Boot ebenfalls gerammt hatte, gab von Hennig U 18 auf und befahl die Selbstversenkung. Die Besatzung konnte sich bis auf einen Seemann retten und geriet in Gefangenschaft.
25. Nov. 1914 HMS D2 Großbritannien (Royal Navy) 25 Das U-Boot der D-Klasse wurde von einem deutschen Patrouillenboot vor Borkum, Dänemark, gerammt und versenkt, wobei alle 25 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
26. Nov. 1914 HMS Bulwark Großbritannien (Royal Navy) 738 Das Schlachtschiff der Formidable-Klasse wurde im Fluss Medway vor Sheerness, Kent, durch eine interne Explosion (eigene Munition) mit dem Verlust von 738 seiner 750 Besatzungsmitglieder versenkt.
30. Nov. 1914 SMS S124 Kaiserliche Deutsche Marine 1 Das Torpedoboot der S90-Klasse wurde von der Anglodane (Dänemark) gerammt und sank in der Ostsee mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
 Nov. 1914 SS Buresk Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das erbeutete britische Frachtschiff, das nach seiner Eroberung durch SMS Emden (Kaiserlich Deutsche Marine) als Gefängnisschiff und Collier eingesetzt wurde, wurde vom Leichtkreuzer HMAS Sydney (Königlich Australische Marine) im Indischen Ozean vor dem Cocos mit Artillerie versenkt.
02. Dez. 1914 HMT Tom Tit Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler wurde zerstört
02. Dez. 1914 SS Carma Schweden 15 Der Dampfer verließ Amsterdam nach Blyth und verschwand mit allen 15 Besatzungsmitgliedern. Das Wetter war nicht schlecht, so dass die offizielle schwedische Geschichte von Kriegsverlusten besagt, dass die wahrscheinliche Ursache eine Minenexplosion war.
08. Dez. 1914 SMS Scharnhorst Kaiserliche Deutsche Marine 860 Beim Versuch, einen Handstreich gegen die britische Marinebasis Port Stanley durchzuführen, wurde das deutsche Ostasiengeschwader unter Vizeadmiral Maximilian Graf von Spee von einem britischen Geschwader mit den beiden Schlachtkreuzern HMS Invincible und HMS Inflexible sowie weiteren Panzerkreuzern und Leichten Kreuzern gestellt. Graf von Speenahm den Kampf mit seinen beiden Panzerkreuzern auf, um den Kleinen Kreuzern ein Entkommen zu ermöglichen. Die SMS Scharnhorst (11.600 ts) konnte mehrere Treffer auf der HMS Invincible erzielen, wurde jedoch selbst stark beschädigt und sank knapp drei Stunden nach Feuereröffnung um 16:17 Uhr. Mit der SMS Scharnhorst gingen ihre gesamte Besatzung und Graf von Spee unter.
08. Dez. 1914 SMS Gneisenau Kaiserliche Deutsche Marine 598 Während des Seegefechtes bei den Falklandinseln wurde die SMS Gneisenau (11.600 ts) von den britischen Schlachtkreuzern HMS Invincible und HMS Inflexible und dem Panzerkreuzer HMS Carnarvon zusammengeschossen. Nachdem die Geschwindigkeit auf 5 kn gesunken und die Munition verschossen war, öffnet die deutsche Besatzung um 17.30 Uhr die Flutventile und versenkte die SMS Gneisenau selbst. 598 Mann der Besatzung wurden während des Gefechts getötet oder ertranken im kalten Wasser, 187 konnten durch britische Schiffe gerettet werden.
08. Dez. 1914 SMS Nürnberg Kaiserliche Deutsche Marine 327 Während des Seegefechtes bei den Falklandinseln wurde der deutsche Kleine Kreuzer SMS Nürnberg (3.408 ts) von der HMS Kent verfolgt. Beide Kreuzer lieferten sich ein Artillerieduell, wobei die SMS Nürnberg zusammengeschossen wurde. Sie sank um 19.27 Uhr mit dem größten Teil ihrer Besatzung. Nur 18 Mann konnten von den Briten gerettet werden, von denen fünf kurze Zeit später ihren Verletzungen erlagen.
08. Dez. 1914 SMS Leipzig Kaiserliche Deutsche Marine 315 Während des Seegefechtes bei den Falklandinseln nahmen die HMS Cornwall und die HMS Glasgow den deutschen Kleinen Kreuzer SMS Leipzig (3.250 ts) unter Beschuss. Nach einem fast fünfstündigen Kampf wurde um 19.17 Uhr auf der SMS Leipzig der Befehl zur Selbstversenkung erteilt und das Schiff verlassen. Es sank nach nochmaligem Beschuss durch die Briten um 21.23 Uhr. 315 Seeleute kamen ums Leben, nur 18 konnten gerettet werden.
08. Dez. 1914 SMS Senator Strandes Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
09. Dez. 1914 SM U 11 Kaiserliche Deutsche Marine 29 Das U-Boot Typ U 9 stieß in der Nordsee vor der belgischen Küste auf eine Mine (51 ° 06′N 1 ° 09′E) und sank mit dem Verlust aller 29 Besatzungsmitglieder.
11. Dez. 1914 Earl Howard Großbritannien 9 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 90 Seemeilen nordöstlich nördlich des Spurn Lightship (Vereinigtes Königreich) mit dem Verlust von neun seiner Besatzungsmitglieder.
12. Dez. 1914 Ispolnitelni Kaiserliche Russische Marine 0 Der Zerstörer der Lovki-Klasse sank in der Ostsee vor Gotland, Schweden, wegen der Explosion seiner eigenen Minen.
12. Dez. 1914 Letuchi Kaiserliche Russische Marine 0 Der Zerstörer der Lovki-Klasse sank in der Ostsee vor Gotland, Schweden, wegen der Explosion seiner eigenen Minen.
13. Dez. 1914 Mesudiye Türkei (Osmanische Marine) 38 Vor den Dardanellen versenkte das britische U-Boot HMS B11 das alte türkische Küstenpanzerschiff Mesudiye (9.270 ts) durch einen Torpedotreffer. Das aus dem Jahr 1875 stammende Schiff sank sofort und riss 38 Crew-Angehörige mit in die Tiefe. Da das Schiff in der Nähe zur Küste sank, konnte sich aber der überwiegende Teil der Crew schwimmend an Land retten.
16. Dez. 1914 HMT Margaret Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
16. Dez. 1914 SS Anna Greta Schweden 17 Der Frachtdampfer wurde zuletzt bei der Abfahrt von Hull nach Stockholm gesehen. Vermutlich von einer Mine versenkt. Siebzehn Opfer.
16. Dez. 1914 SS Elterwater Großbritannien 6 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank 3 Seemeilen (5,6 km) östlich von Scarborough, Yorkshire, in der Nordsee, wobei sechs seiner Besatzungsmitglieder verloren gingen.
17. Dez. 1914 HMT Lorenzo Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
18. Dez. 1914 SM U 5 Kaiserliche Deutsche Marine 29 U 5 sank nach einer Minendetonation am 18. Dezember 1914 vor der belgischen Küste nördlich von Zeebrügge etwa auf der Position 51° 23′ N, 3° 11′ O. Alle 29 Besatzungsmitglieder einschließlich des Kommandanten kamen dabei ums Leben.
19. Dez. 1914 HMT Orianda Großbritannien (Royal Navy) 1 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Scarborough, Yorkshire, mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
20. Dez. 1914 Curie (Q 87) Französische Marine 3 Das U-Boot der Brumaire-Klasse wurde in Pula, Österreich-Ungarn, versenkt, mit dem Verlust von 3 Besatzungsmitgliedern. Der Rest wurde gefangen genommen. Es wurde später wieder flott gemacht und als U-14 (österreichisch-ungarische Marine) in Dienst gestellt.
20. Dez. 1914 HMT Garmo Großbritannien (Royal Navy) 5 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, wobei fünf seiner Besatzungsmitglieder starben.
21. Dez. 1914 Jean Bart Französische Marine 0 Das Schlachtschiff wurde von kuk U12 (Egon Lerch) torpediert und schwer beschädigt in der südlichen Adria.
23. Dez. 1914 Ocana Großbritannien 9 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank nordöstlich von Flamborough Head, Yorkshire, 75 Seemeilen (139 km) in der Nordsee, wobei neun seiner Besatzungsmitglieder verloren gingen.
24. Dez. 1914 Oceana Großbritannien 1 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, wobei alle bis auf eine Besatzung verloren gingen.
25. Dez. 1914 Gem Großbritannien 10 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 6,5 km südöstlich von Scarborough, North Riding of Yorkshire, mit dem Verlust von zehn Besatzungsmitgliedern.
25. Dez. 1914 HMT Night Hawk Großbritannien (Royal Navy) 6 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren, als er eine Mine 10,2 km östlich von Scarborough traf. Sechs Mann seiner dreizehnköpfigen Besatzung wurden getötet.
26. Dez. 1914 HMT Fair Isle Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
26. Dez. 1914 SS Leersum Niederlande 2 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Filey, Yorkshire, Großbritannien, mit dem Verlust von zwei seiner zwanzig Besatzungsmitglieder.
30. Dez. 1914 Ron Türkei (Osmanische Marine) 0 Der Hilfs-Minenleger ging an diesem Datum verloren.
30. Dez. 1914 Ivy Großbritannien 5 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust aller fünf Besatzungsmitglieder.

1915[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Land Opfer Beschreibung
01. Jan. 1915 HMS Formidable Großbritannien (Royal Navy) 547 Das deutsche U-Boot SM U 24 versenkte nahe der Isle of Portland im Ärmelkanal in einem Nachtangriff das britische Linienschiff HMS Formidable (14.160 ts) durch zwei Torpedotreffer. Das Schiff sank etwa zwei Stunden nach dem Angriff. Da aber zum Zeitpunkt des Untergangs ein starker Orkan tobte, konnten nur wenige Boote zu Wasser gebracht werden. Zudem wurden Rettungsbemühungen anderer Schiffe durch den Sturm stark erschwert. Insgesamt starben 547 Seeleute, darunter auch der Kommandant des Schiffes, Captain Noel Loxley; etwa 200 Mann konnten gerettet werden. Die HMS Formidable war das erste britische Linienschiff, das im Ersten Weltkrieg durch Feindeinwirkung verloren ging.
04. Jan. 1915 HMS C 31 Großbritannien (Royal Navy) 16 Das U - Boot der C-Klasse stieß vor der belgischen Küste auf eine Mine in der Nordsee und sank mit dem Verlust aller sechzehn Besatzungsmitglieder.
06. Jan. 1915 HMT The Banyers Großbritannien (Royal Navy) 6 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Scarborough , Yorkshire, mit dem Verlust von sechs ihrer Besatzungsmitglieder.
06. Jan. 1915 Eleonore Woermann Deutsches Reich 0 Nachdem sie dem in den Atlantik marschierenden Kreuzergeschwader entgegen geschickt worden war, entdeckte der Schlachtkreuzer Australia die Eleonore Woermann vor der südargentinischen Küste und versenkte sie am 6. Januar 1915.
13. Jan. 1915 HMS Viknor Großbritannien (Royal Navy) 295 Vor der Küste von Donegal, nahe Tory Island, lief der britische Hilfskreuzer HMS Viknor (5.386 BRT) während eines starken Sturmes vermutlich auf eine deutsche Treibmine, die wahrscheinlich vom Hilfskreuzer Berlin gelegt worden war. Das aus dem Jahr 1888 stammende Schiff sank innerhalb weniger Minuten. Infolge des schnellen Sinkens und wegen des Sturms konnte sich niemand retten; alle 295 Crew-Mitglieder der HMS Viknor fanden den Tod. Da von dem Schiff auch kein Notruf empfangen wurde, wurde der Verlust erst einige Tage später bekannt, als die Leichen von mehreren Besatzungsangehörigen nahe Tory Island angeschwemmt wurden.
13. Jan. 1915 SM U 31 Kaiserliche Deutsche Marine 35 Das U- Boot vom Typ U 31 stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor der Ostküste des Vereinigten Königreichs, wobei alle 35 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
14. Jan. 1915 Sao Paulo Kaiserliche Deutsche Marine 0 Der Minensucher hat eine Mine in der Nordsee westlich der Amrum Bank getroffen und ist gesunken.
15. Jan. 1915 Saphir (Q44) Französische Marine 15 Gallipoli Kampagne : Das U- Boot der Émeraude- Klasse wurde in den Dardanellen mit dem Verlust von 15 ihrer 27 Besatzungsmitglieder versenkt .
17. Jan. 1915 SS Åhus Schweden 11 Das Frachtschiff sank, nachdem es vor Rauma in der Ostsee eine Mine getroffen hatte . Jeder an Bord, elf Personen, kam ums Leben. Die Explosion wurde von zwei anderen Schiffen aus der Ferne beobachtet, aber aus Angst vor dem Minenfeld konnten sie nicht zur Rettung kommen.
18. Jan. 1915 HMS E 10 Großbritannien (Royal Navy) 30 Es wird vermutet, dass das Schiff in ein deutsches Minenfeld lief. Die gesamte Besatzung wurde als vermisst gemeldet.
21. Jan. 1915 SS Drott Schweden 5 Das Frachtschiff sank auf dem Weg von Stockholm nach Rauma in Finnland , nachdem es eine Mine in der Ostsee getroffen hatte . Fünf Opfer.
21. Jan. 1915 SM U 7 Kaiserliche Deutsche Marine 24 Das U-Boot des Typs U5 wurde von der SM U-22 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) torpediert und in der Nordsee vor der Küste der Niederlande versenkt ( 53 ° 43′N 6 ° 02′E ), wobei 24 von ihnen verloren
21. Jan. 1915 Hizir Reis Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Kanonenboot der Isa-Reis- Klasse wurde im Bosporus von Minen versenkt .
24. Jan. 1915 SMS Blücher Kaiserliche Deutsche Marine 1000 Während des Gefechts auf der Doggerbank wurde der deutsche Panzerkreuzer SMS Blücher (15.842 ts) mehrfach getroffen und blieb infolge von Schäden an der Maschinenanlage hinter den deutschen Schlachtkreuzern zurück. Aufgrund eines falsch verstandenen Befehls konzentrierten die britischen Schiffe ihr Feuer auf den Panzerkreuzer. Die SMS Blücher erhielt sieben Torpedo- und rund 70 Granattreffer und kenterte um 13.13 Uhr. 1000 Seeleute starben, 260 wurden von britischen Schiffen gerettet.
25. Jan. 1915 SMS Gazelle Kaiserliche Deutsche Marine 0 Der Kreuzer der Gazelle-Klasse stieß auf eine Mine und wurde in der Ostsee vor Kap Arkona , Rügen , Pommern, beschädigt . Sie wurde nicht repariert und diente als Schiffsrumpf für den Rest des Krieges.
30. Jan. 1915 SS Oriole Großbritannien 21 Das Frachtschiff SS Oriole (1489 ts) wurde torpediert und in dem englischen Kanal 20 nautischen Meilen (37 km) nordwestlich vor Cap d'Antifer versenkt von SM U-20 ( [[Kaiserliche Deutsche Marine]] ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walther Schwieger mit dem Verlust aller 21 Crewmitglieder.
30. Jan. 1915 SS Svecia Schweden 18 Das Frachtschiff verließ Liverpool in Richtung Odense . Vermisst mit insgesamt 18 Crewmitglieder. Die offizielle schwedische Kriegsstatistik geht davon aus, dass die wahrscheinliche Ursache eine Mine getroffen hat
30. Jan. 1915 Nevsehir Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Kanonenboot der Taskopru- Klasse wurde im Bosporus verloren.
03. Feb. 1915 HMS Clan MacNaughton Großbritannien (Royal Navy) 281 Der britische Hilfskreuzer HMS Clan MacNaughton (4.985 BRT) ging um den 3. Februar 1915 südwestlich der Hebriden mit der gesamten Crew verloren. Vermutlich lief das Schiff auf eine vom deutschen Hilfskreuzer SMS Berlin gelegte Mine und sank. Ein Notruf wurde nicht empfangen, so dass mit einer Suche erst begonnen wurde, nachdem das Schiff Mitte Februar überfällig geworden war. Mit der HMS Clan MacNaughton gingen der Kommandant, Commander Robert Jeffreys, und 280 Crew-Mitglieder unter. Der Verlustzeitpunkt und der Untergangsort waren nicht genau gesichert. Später aufgefundene Trümmerstücke, die Explosionsspuren aufwiesen, hatten aber den Rückschluss auf einen Minentreffer als wahrscheinlichste Verlustursache zugelassen.
06. Feb. 1915 HMS Adjutant Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Seeschlepper ging an diesem Tag verloren
06. Feb. 1915 HMS Erne Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Zerstörer der E-Klasse ging an diesem Tag verloren
11. Feb. 1915 Pallanza Kaiserliche Deutsche Marine 0 Der Minensucher stieß in der Emsmündung an der Nordwestküste Deutschlands auf eine Mine der Kaiserlichen Deutschen Marine und sank.
13. Feb. 1915 SMS V 25 Kaiserliche Deutsche Marine 79 Das Torpedoboot der V25- Klasse stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von 79 ihrer Besatzung.
15. Feb. 1915 HMT Bedouin Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
15. Feb. 1915 SS Dulwich Großbritannien 2 Das Frachtschiff SS Dulwich (3289 BRT) wurde torpediert und im englischen Kanal 16 nautische Meilen (30 km) nördlich von Cap d'Antifer , Seine-Inférieure , Frankreich von SM U-16 ( [[Kaiserliche Deutsche Marine]] ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Hansen versenkt mit dem Verlust von zwei Besatzungsmitglieder .
16. Feb. 1915 SS Mary Schweden 18 Das Frachtschiff verließ Seaham Harbour in Richtung Malmö . Die schwedische offizielle Krieg Statistik besagt , das es eine Minenexplosion war mit dem Verlust von allen 18 Besatzungsmitgliedern .
18. Feb. 1915 SS Membland Großbritannien 20 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank mit dem Verlust von zwanzig Mann Besatzung in der Nordsee .
19. Feb. 1915 HMT Blakedown Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
19. Feb. 1915 SMS S 14 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das S13 -Klasse Torpedoboot erlitt eine Explosion und sank in den Jadebusen
20. Feb. 1915 HMT Corcyra Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
20. Feb. 1915 SS Cambank Großbritannien 4 Das Frachtschiff SS Cambank (3112 BRT) wurde 10 Seemeilen vor Point Lynas , Anglesey ( 53 ° 25'N 4 ° 00'W ) von der SM U-30 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Korvettenkapitän Erich von Rosenberg-Gruszczynski torpediert und in der Irischen See versenkt mit dem Verlust von vier ihrer 25 Besatzungsmitglieder.
23. Feb. 1915 HMT Tern Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
24. Feb. 1915 Dague Französische Marine 38 Der Zerstörer der Bouclier- Klasse schlug eine Mine und sank vor Bar , Montenegro, mit dem Verlust von 38 ihrer Besatzung.
24. Feb. 1915 SS Harpalion Großbritannien 3 Das Frachtschiff SS Harpalion (5867 BRT) wurde im Ärmelkanal 6,5 Seemeilen (12,0 km) westlich des Royal Sovereign Lightship ( Großbritannien ) von der SM U-8 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Alfred Stoß torpediert und versenkt, wobei drei Besatzungsmitglieder verloren gingen.
01. Mär. 1915 Sapphire Großbritannien 1 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Filey , Yorkshire, mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
03. Mär. 1915 HMT Rondo Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler wurde zerstört
03. Mär. 1915 ST Tiflis Belgien 5 Der Schlepper erlitt in Alicante , Spanien, eine Explosion an Bord , wobei fünf seiner zehn Besatzungsmitglieder verloren gingen.
04. Mär. 1915 SM U 8 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das U- Boot vom Typ U 5 wurde im Ärmelkanal vor Seaford, Sussex , Großbritannien ( 50 ° 41′N 0 ° 06′E ) in Netzen gefangen und versenkt.
05. Mär. 1915 HMT Calliope II Großbritannien (Royal Navy) 1 Der Trawler kollidierte mit einem anderen Schiff vor dem Hintern von Lewis ( 58 ° 31′00 ″ N 5 ° 45′30 ″ W ) und sank mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
08. Mär. 1915 HMT Okino Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
09. Mär. 1915 SS Aberdon Großbritannien 15 Das Frachtschiff SS Aberdon (1005 BRT) wurde von der SM U-12 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Kratzsch torpediert und in der Nordsee vor St. Abb's Head , Berwickshire, versenkt, wobei fünfzehn Besatzungsmitglieder verloren gingen.
09. Mär. 1915 SS Tangistan Großbritannien 38 Das Frachtschiff wurde torpediert und in der Nordsee vor Scarborough , Yorkshire, mit dem Verlust von 37 ihrer 38 Besatzungsmitglieder versenkt .
10. Mär. 1915 HMT Manx Hero Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
10. Mär. 1915 SM U 12 Kaiserliche Deutsche Marine 20 Das U- Boot des Typs U 9 wurde von Ariel und Attack beschossen und dann von Acheron (alle Royal Navy ) in der Nordsee vor Eyemouth , Berwickshire, gerammt und sank mit dem Verlust von 20 ihrer 30 Besatzungsmitglieder.
11. Mär. 1915 SS Florazan Großbritannien 1 Das Frachtschiff SS Florazan (4658 BRT) wurde in der Nordsee 53 Seemeilen (98 km) nordöstlich des Leuchtturms von Longships von der SM U-20 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walther Schwieger torpediert und beschädigt, wobei ein Besatzungsmitglied starb. Sie sank am 13. März 50 Seemeilen südwestlich von St. Ann's Head in Aberdeenshire .
11. Mär. 1915 HMS Bayano Großbritannien (Royal Navy) 196 Im Nordkanal zwischen Irland und Schottland, etwa zehn Seemeilen westlich des Corsewall Lighthouse, versenkte das deutsche U-Boot SM U 27 den britischen Hilfskreuzer HMS Bayano (5.948 BRT) durch einen Torpedotreffer. Der Hilfskreuzer sankt innerhalb von nur fünf Minuten und riss den Kommandanten, Commander H. C. Carr, und 196 Besatzungsmitglieder mit in die Tiefe. Nur 26 Mann überlebten und wurden von dem britischen Dampfer Castlereagh gerettet.
11. Mär. 1915 SS Hanna Schweden 6 Berichten zufolge wurde das Frachtschiff in der Nordsee vor Flamborough Head , Yorkshire , Großbritannien torpediert und versenkt , wobei sechs ihrer zwanzig Besatzungsmitglieder verloren gingen. Laut der offiziellen schwedischen Kriegsstatistik kann nicht festgestellt werden, ob es sich um einen Torpedo oder eine Mine handelt , die die Explosion verursacht hat.
11. Mär. 1915 SS Hartdale Großbritannien 2 Das Frachtschiff SS Hartdale (3839 BRT) wurde torpediert und versenkt vor den South Rock ( 54 ° 25'N 5 ° 08'W ) von SM U-27 ( [[Kaiserliche Deutsche Marine]] ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Bernd Wegener mit dem Verlust von zwei ihrer Mannschaft.
14. Mär. 1915 SMS Dresden Kaiserliche Deutsche Marine 8 Schlacht um Más a Tierra : Der Kreuzer der Dresdner Klasse wurde vor Más a Tierra in Chile versenkt . Bei dem Angriff kamen nur acht Männer ums Leben, weitere neunundzwanzig wurden verwundet.
14. Mär. 1915 HMT Orlando Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren
15. Mär. 1915 SS Fingal Großbritannien 6 Das Frachtschiff SS Fingal (1562 BRT) wurde torpediert und in der Nordsee 6 Seemeilen östlich von Coquet Island , Northumberland von SM U-23 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Schultheß mit dem Verlust von sechs Besatzungsmitgliedern versenkt .
15. Mär. 1915 Hyndford Großbritannien 1 Das Frachtschiff Hyndford (4286) wurde 12 Meilen südlich der Royal Sovereign LV torpediert von SM U 35 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Waldemar Kophamel mit dem Verlust von einem Besatzungsmitglied schwer beschädigt.
18. Mär. 1915 Gaulois Französische Marine 0 Das Schlachtschiff der Charlemagne- Klasse traf eine Mine und wurde in den Dardanellen beschädigt.
18. Mär. 1915 Bouvet Französische Marine 660 Während des Versuchs der Entente-Mächte, die Durchfahrt durch die Dardanellen mit starken Flottenkräften zu erzwingen, lief das französische Linienschiff Bouvet (12.007 ts) auf eine Mine auf, die die Steuerbordseite aufriss, und erhielt zusätzlich acht Treffer von osmanischen Küstenbatterien in der Nähe des Minen-Treffers. Dies verursachte eine starke Explosion im Turm eines 27,4-cm-Geschützes, welche das Schiff innerhalb von nur zwei Minuten zum Sinken brachte. Mit dem Schiff gingen 660 Seeleute unter. Es gab keine Überlebenden.
18. Mär. 1915 HMS Irresistible Großbritannien (Royal Navy) 150 Während des Versuchs der Entente-Mächte, die Durchfahrt durch die Dardanellen mit starken Flottenkräften zu erzwingen, lief auch das britische Linienschiff HMS Irresistible (14.685 ts) auf eine Mine und wurde stark beschädigt. Mit starker Schlagseite und gefluteten Maschinenräumen trieb die Irresistible manövrierunfähig auf die türkischen Forts zu und wurde in den Abendstunden schließlich durch Artilleriebeschuss versenkt. Der überwiegende Teil der Crew konnte von anderen Schiffen abgeborgen werden, aber 150 Mann fanden durch den Minentreffer und den Beschuss den Tod.
18. Mär. 1915 Ocean Großbritannien (Royal Navy) 1 Während des Versuchs der Entente-Mächte, die Durchfahrt durch die Dardanellen mit starken Flottenkräften zu erzwingen, lief das britische Linienschiff Ocean (12.950 ts) beim Versuch, die Irresistible zu unterstützen, auf eine Mine auf und erlitt große Schäden. Nach dem Abbergen der Crew durch Zerstörer trieb das Schiff in die Mortobucht und wurde dort von türkischen Küstenbatterien in den Abendstunden, etwa gegen 22.30 Uhr, versenkt. Lediglich ein Besatzungsmitglied wurde getötet.
18. Mär. 1915 SM U 29 Kaiserliche Deutsche Marine 35 Das U- Boot des Typs U 27 wurde im Pentland Firth ( 58 ° 20′N 0 ° 57′E ) von der HMS Dreadnought ( Royal Navy ) gerammt und versenkt, wobei alle 35 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
18. Mär. 1915 Glenartney Großbritannien 1 Das Frachtschiff Glenartney (5201 BRT) wurde von U 34 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Claus Rücker, 4 Meilen südlich des Royal Sovereign LV (50 ° 36'N, 0 ° 25'E) versenkt, wobei 1 Besatzungsmitglied verloren gingen.
25. Mär. 1915 USS F 4 Amerika (Marine) 21 Das U-Boot der F-Klasse sank im Pazifischen Ozean, 2,8 km vor Honolulu , Hawaii , mit dem Verlust aller 21 Besatzungsmitglieder.
27. Mär. 1915 SS Aguila Großbritannien 8 Der Passagierdampfer wurde von der SM U 28 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Georg-Günther von Forstner versenkt. Insgesamt wurden 20 Salven auf die Aguila abgegeben, bevor eine Torpedo in die Seite des Schiffs abfeuert wurde. Die Aguila brach in zwei Teile und sank etwa 47 Seemeilen südwestlich des Smalls Lighthouse. Insgesamt acht Menschen kamen durch den Angriff ums Leben.
27. Mär. 1915 SS Vosges Großbritannien 1 Das Frachtschiff (1295 BRT) wurde im Atlantischen Ozean 38 nautischen Meilen (70 km) westlich von nördlich von Trevose Head, Cornwall ( 50 ° 42'N 5 ° 35'W ) von SM U-28 ( Kaiserlich Deutsche Marine) unter dem Kommando von Korvettenkapitän Georg-Günther von Forstner versenkt mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
28. Mär. 1915 Falaba Großbritannien 104 Das britische Passagierschiff Falaba (4.086 BRT) der Elder Dempster Lines wurde im St. Georgskanal vor der Küste von Pembrokeshire (Wales) vom deutschen U-Boot U 28 durch einen Torpedotreffer versenkt. 104 Menschen kamen dabei ums Leben. 143 Überlebende wurden von den britischen Fischkuttern Emma Eileen und Wenlock geborgen. Unter den Toten war auch der 30 Jahre alte US-Amerikaner Leon Chester Thresher, was in der Folge heftige Reaktionen in den Vereinigten Staaten und den Austausch mehrerer diplomatischer Noten zwischen den USA und Deutschland auslöste.
30. Mär. 1915 HMT Trygon Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
31. Mär. 1915 SS Emma Frankreich 19 Das Frachtschiff wurde 12 Seemeilen (22 km) südlich von Beachy Head , Sussex , Großbritannien, von der SM U-37 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) im Ärmelkanal versenkt. Dabei starben 19 ihrer 21 Besatzungsmitglieder.
31. Mär. 1915 HM Torpedo Boat 64 Großbritannien (Royal Navy) 0 Das Torpedoboot wurde in der Ägäis zerstört
01. Apr. 1915 SS Seven Seas Großbritannien 9 Das Frachtschiff SS Seven Seas (1194 BRT) wurde torpediert und versenkt von SM U-37 ( [[Kaiserliche Deutsche Marine]] ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Erich Wilcke im englischen Kanal 6 nautische Meilen (11 km) südlich von Beachy Head , Sussex mit dem Verlust von neun ihrer siebzehn Besatzungsmitglieder.
03. Apr. 1915 Mecidiye Türkei (Osmanische Marine) 14 Während eines Vorstoßes gegen den russischen Schiffsverkehr westlich der Halbinsel Krim lief der osmanische Geschützte Kreuzer Mecidiye (3.250 ts), unter deutschem Kommando stehend und mit einer türkischen Crew bemannt, etwa 15 Seemeilen südwestlich von Odessa auf eine russische Minensperre und sank. 14 Mann der Crew fanden dabei den Tod. Etwa 300 Seeleute wurden von sichernden türkischen Torpedobooten abgeborgen. Das Wrack des in seichtem Wasser gesunkenen Kreuzers wurde im Juni 1915 von den Russen gehoben, die das Schiff unter dem Namen Prut reaktivierten und bis 1917 als Minenleger nutzten.
04. Apr. 1915 SS City of Bremen Großbritannien 4 Das Frachtschiff SS City of Bremen (1258 BRT) wurde torpediert und im Atlantik 20 nautische Meilen (37 km) südlich von Wolf Rock, Cornwall von SM U-24 ( [[Kaiserliche Deutsche Marine]] ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Rudolf Schneider versenkt mit dem Verlust von vier ihrer siebzehn Crew.
05. Apr. 1915 SMS T 57 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S43- Klasse stieß auf eine Mine und sank in der Ostsee
07. Apr. 1915 Zarina Großbritannien 9 Der Trawler wurde torpediert und versenkt in den Nordsee 72 nautischen Meilen (133 km) nordöstlich von Spurn Lightship ( Vereinigtes Königreich ) durch ein [[Kaiserliche Deutsche Marine]] - U - Boot mit dem Verlust von neun ihrer Mannschaft.
10. Apr. 1915 Harpalyce Großbritannien 17 Das Frachtschiff Harpalyce (5940 BRT) wurde von der SM UB-4 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl Groß torpediert und in der Nordsee 7 Seemeilen (13 km) vor dem Feuerschiff Noord Hinder ( Niederlande ) versenkt, wobei 17 ihrer 44 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
11. Apr. 1915 HMS Wayfarer Großbritannien (Royal Navy) 5 Der bewaffnete Handelskreuzer HMS Wayfarer (9599 BRT) wurde von SM U 32 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Edgar von Spiegel von und zu Peckelsheim torpediert und versenkt mit dem Verlust von fünf der 189 Personen an Bord.
14. Apr. 1915 SS Vestland Dänemark 27 Das Frachtschiff SS Vestland (3392 BRT) wurde in der Nordsee vor Schottland durch SM U-6 ( [[Kaiserliche Deutsche Marine]] ) unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Reinhold Lepsius torpediert und versenkt mit dem Verlust aller ihrer 27 Besatzungsmitglieder.
15. Apr. 1915 Ptarmigan Großbritannien 8 Das Frachtschiff Ptarmigan (784 BRT) wurde von der SM UB-5 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Wilhelm Smiths torpediert und in der Nordsee 6 Seemeilen (11 km) westlich nördlich des Nordhinder-Feuerschiffs ( Niederlande ) versenkt, wobei 8 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
16. Apr. 1915 Demirhisar Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Torpedoboot der Demirhisar- Klasse wurde bei Chios in der Ägäis zerstört , um die Gefangennahme durch britische Kriegsschiffe zu verhindern.
16. Apr. 1915 HMS E 15 Großbritannien (Royal Navy) 0 Das U - Boot der E-Klasse lief in Kepez, Çanakkale , Osmanisches Reich auf Grund und wurde am 18. April versenkt.
17. Apr. 1915 Domir Kapu Türkei (Osmanische Marine) 1 Das Torpedoboot wurde nach einem Kampf mit alliierten Kreuzern mit dem Verlust eines ihrer 34 Besatzungsmitglieder auf Chios , Griechenland, gestrandet. Die Überlebenden wurden auf Chios interniert.
18. Apr. 1915 Vanilla Großbritannien 9 Der Trawler wurde von einem Kaiserlichen Marine- U-Boot torpediert und in der Nordsee 53 Seemeilen (98 km) östlich südlich des Inner Dowsing Lightship ( Großbritannien ) versenkt, wobei neun ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen
19. Apr. 1915 HMT Rhodesia Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
20. Apr. 1915 SMS S 21 Kaiserliche Deutsche Marine 36 Der V1 -Klasse Zerstörer kollidierte mit dem Leichten Kreuzer SMS Hamburg Kaiserlich Deutsche Marine und sanke in der Nordsee mit dem Verlust von 36 ihrer Mannschaft.
22. Apr. 1915 St. Lawrence Großbritannien 2 Das Fischereifahrzeug St. Lawrence (196 BRT) wurde in der Nordsee 88 Seemeilen (163 km) östlich des Feuerschiffs Spurn ( Vereinigtes Königreich ) ( 54 ° 14'N 3 ° 02'E ) von SM U-22 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Bruno Hoppe versenkt mit dem Verlust von zwei ihrer Crew.
26. Apr. 1915 Recolo Großbritannien 2 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 60 Seemeilen östlich von Spurn Point , Yorkshire, mit dem Verlust von zwei ihrer Besatzungsmitglieder.
26./27. Apr. 1915 Léon Gambetta Französische Marine 684 Vor der Küste Süditaliens, etwa 15 Seemeilen südlich der Halbinsel Salento, versenkte das österreichisch-ungarische U-Boot SM U 5 den französischen Panzerkreuzer Léon Gambetta (12.400 ts) durch zwei Torpedotreffer. Das Schiff sank in nur zehn Minuten und riss 684 Besatzungsangehörige, darunter auch Konteradmiral Victor Baptistin Sénès, mit in die Tiefe. Nur 137 Mann überlebten.
29. Apr. 1915 HMAS AE 2 Royal Australian Navy 0 Marineoperationen in der Dardanellen-Kampagne : Das U-Boot der E-Klasse wurde nach einem Kampfschaden in den Dardanellen versenkt . Die Besatzung wurde gefangen genommen.
30. Apr. 1915 SS Fulgent Großbritannien 2 Das Frachtschiff SS Fulgent (2008 BRT) wurde im Atlantik 45 Seemeilen (83 km) nordwestlich der Skellig-Inseln , County Kerry, von der SM U-30 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Korvettenkapitän Erich von Rosenberg-Gruszczynski mit dem Verlust von zwei ihrer Besatzungsmitglieder versenkt
30. Apr. 1915 SM U 37 Kaiserliche Deutsche Marine 35 Das U- Boot Typ U 31 stieß auf eine Mine und sank im Ärmelkanal ( 51 ° 04′N 1 ° 48′W ) mit ihrer gesamten Besatzung von 35 Mann versenkt
01. Mai 1915 SMS A 2 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Schlacht vor der Noordhinder Bank . Das A1- Klasse- Torpedoboot wurde von HMS Laforey , HMS Lark , HMS Lawford und HMS Leonidas (alle Royal Navy ) in der Nordsee geschossen und versenkt .
01. Mai 1915 SMS A 6 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Schlacht vor der Noordhinder Bank . Das A1- Klasse- Torpedoboot wurde von HMS Laforey , HMS Lark , HMS Lawford und HMS Leonidas (alle Royal Navy ) in der Nordsee geschossen und versenkt .
01. Mai 1915 HMT Columbia Großbritannien (Royal Navy) 0 Schlacht vor der Noordhinder Bank . Der Marine-Trawler wurde von zwei deutschen Torpedobooten torpediert und in der Nordsee vor dem Noord Hinder Lightship ( Niederlande ) versenkt . Drei ihrer Besatzungsmitglieder wurden von einem der Torpedoboote gerettet, die später von der HMS Laforey , der HMS Lark , der HMS Lawford und der HMS Leonidas (alle Royal Navy ) versenkt wurden .
01. Mai 1915 Joule (Q 84) Französische Marine 31 Am 1. Mai 1915 ging jedoch jeglicher Kontakt verloren. Es wurde später festgestellt, dass Joule in ein türkisches Minenfeld geriet, eine Mine traf und versenkt wurde. Alle 31 ihrer Crew waren verloren.
01. Mai 1915 Gulflight Amerika 3 Der Tanker Gulflight (5189 BRT) wurde im Atlantik 20 Seemeilen (37 km) westlich der Scilly-Inseln von der SM U-30 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Korvettenkapitän Erich von Rosenberg-Gruszczynski torpediert und beschädigt, wobei drei Besatzungsmitglieder verloren gingen.
01. Mai 1915 HMS Recruit Großbritannien (Royal Navy) 39 Der Zerstörer HMS Recruit (335 ts) wurde 30 Meilen südwestlich der Galloper LV torpediert und versenkt von SM UB 6 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Erich Haecker wobei 39 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
02. Mai 1915 Cruiser Großbritannien 4 Der Trawler Cruiser (146 BRT) wurde von der SM U-41 ( Kaiserlich Deutsche Marine ) unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Hansen in die Nordsee geschossen und dort 93 km südöstlich von Aberdeen versenkt. Dabei starben vier ihrer elf Besatzungsmitglieder.
03. Mai 1915 Gul Djemal Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Truppenschiff wurde von der HMS E14 ( Royal Navy ) torpediert und im Marmarameer versenkt .
03. Mai 1915 SS Minterne Großbritannien 2 Das Frachtschiff SS Minterne (3018 BRT) wurde torpediert und in den versenkten Atlantik 50 nautischen Meilen (93 km) südwestlich von den Wolf - Felsen von SM U-30 ( [[Kaiserliche Deutsche Marine]] ) unter dem Kommando von Korvettenkapitän Erich von Rosenberg-Gruszczynski mit dem Verlust von zwei ihrer 25 Besatzungsmitglieder.
06. Mai 1915 Don Großbritannien 7 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 100 Seemeilen östlich von Spurn Point , Yorkshire, mit dem Verlust von sieben ihrer Besatzungsmitglieder.
07. Mai 1915 HMS Maori Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Zerstörer der Tribal-Klasse schlug auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Zeebrugge , Westflandern , Belgien.
07. Mai 1915 RMS Lusitania Großbritannien 1.198 Auf der Fahrt von New York nach Liverpool, etwa zwölf Seemeilen vor der Südküste Irlands, wurde das große britische Passagierschiff RMS Lusitania (31.550 BRT) der britischen Cunard Line gegen 14 Uhr von einem Torpedo des deutschen U-Bootes SM U 20 getroffen und sank innerhalb von nur 18 Minuten. Eine Staubexplosion in einem leeren Kohlebunker im Vorschiff, ausgelöst durch den Torpedotreffer, richtete große Schäden an und beschleunigte das Sinken erheblich. Von den 1959 Menschen an Bord kamen 1198 ums Leben, darunter auch 124 US-Amerikaner. Diese Versenkung löste einen Proteststurm in den USA aus und bewirkte, dass sich nach und nach die deutsch-amerikanischen Beziehungen nachhaltig verschlechterten.
08. Mai 1915 Hellenic Großbritannien 3 Der Trawler lief auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von drei ihrer neun Besatzungsmitglieder.
12./13. Mai 1915 HMS Goliath Großbritannien (Royal Navy) 570 Während der Schlacht um die Dardanellen erzielte das türkische Torpedoboot Muavenet-i Milliye während eines Nachtangriffs auf die vor Kap Helles liegende Flotte der Entente-Mächte drei Torpedotreffer auf dem britischen Linienschiff HMS Goliath (12.950 ts). Das Linienschiff kenterte und sankt innerhalb von nur zwei Minuten, wobei 570 Crew-Mitglieder den Tod fanden. Etwa 140 Mann konnten sich retten. Es war die einzige Versenkung eines britischen Linienschiffes durch ein Torpedoboot im Ersten Weltkrieg und die einzige, die von einem türkischen Überwasserkriegsschiff verursachte wurde.
15. Mai 1915 HMT Berkshire Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
15. Mai 1915 SMS T 78 Kaiserliche Deutsche Marine 26 Das S66- Klasse- Torpedoboot stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von 26 ihrer Besatzung.
18. Mai 1915 SMS V 150 Kaiserliche Deutsche Marine 60 Der S138 -Klasse Zerstörer kollidierte mit SMS V157 Kaiserlich Deutsche Marine und sank in den Jadebusen mit dem Verlust von 60 ihrer Mannschaft.
19. Mai 1915 Dumfries Großbritannien 2 U 27 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Bernd Wegener torpedierte den Dampfer und versenkte ihn 21 Meilen nördlich von Trevose Head, mit dem Verlust von 2 ihrer Besatzungsmitglieder.
21. Mai 1915 Sabrina Großbritannien 9 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, 160 Seemeilen (300 km) östlich des Spurn Lightship ( Vereinigtes Königreich ), mit dem Verlust von neun ihrer Besatzungsmitglieder.
22. Mai 1915 Jenissei Kaiserliche Russische Marine 298 Das deutsche U-Boot SM U 26 torpedierte den russischen Minenleger Jenissei (3.200 t) vor Odensholm, der innerhalb von 10 Minuten sank. 298 Seeleute fanden beim Untergang den Tod.
23. Mai 1915 Peleng-i Derya Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Torpedo-Kanonenboot der Peleng-i-Derya- Klasse wurde von der HMS E11 ( Royal Navy ) torpediert und im flachen Wasser vor Istanbul versenkt .
23. Mai 1915 SM UB 3 Kaiserliche Deutsche Marine 14 Das U-Boot des Typs UB 1 ging im Golf von Izmir, 150 km vor Izmir, mit dem Verlust aller vierzehn Besatzungsmitglieder verloren.
24. Mai 1915 Turbine Italien (Regia Marina) 0 Der Zerstörer der Nembo- Klasse wurde von SMS Helgoland und zwei Zerstörern (alle Österreichisch-Ungarische Marine ) in der Adria versenkt .
25. Mai 1915 HMS Triumph Großbritannien (Royal Navy) 78 Während der Schlacht um die Dardanellen torpedierte das deutsche U-Boot U 21 vor Gallipoli, im Rahmen der das britische Linienschiff Triumph (11.985 ts) während der Landung am Kap Helles. Innerhalb von 30 Minuten lief das Schiff voll Wasser, kenterte und sank. 78 Seeleute fanden beim Untergang den Tod.
26. Mai 1915 M. Roosval Schweden 2 Das Segelboot M. Roosval (309 BRT) wurde von SM U 16 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Leo Hillebrand versenkt , mit dem Verlust von 2 ihrer Besatzungsmitglieder.
26. Mai 1915 Morwenna Großbritannien 1 Das Dampfer Morwenna (1414 BRT) wurde von SM U 41unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Hansen versenkt , mit dem Verlust von einem Besatzungsmitglied.
27. Mai 1915 HMS Majestic Großbritannien (Royal Navy) 49 Während der Schlacht um die Dardanellen torpedierte das deutsche U-Boot U 21 vor Gallipoli, im Rahmen der Landung am Kap Helles, das britische Linienschiff Majestic (14.900 ts). Das Linienschiff wurde von einer starken Folgeexplosion erschüttert und sank innerhalb von neun Minuten. Mit der Majestic gingen 49 Seeleute unter.
27. Mai 1915 HMS Princess Irene Großbritannien (Royal Navy) 350 Der Minenleger , ein umgebauter Ozeandampfer , explodierte und sank im Fluss Medway vor Sheerness , Kent, bei dem 350 Menschen ums Leben kamen.
27. Mai 1915 HMT Rolulu Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler wurde zerstört .
28. Mai 1915 Spennymoor Großbritannien 5 Das Dampfer Spennymoor (2733 BRT) wurde von SM U 41 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Hansen versenkt , mit dem Verlust von 5 Besatzungsmitgliedern.
29. Mai 1915 Condor Großbritannien 9 Die Trawlerin stieß auf eine Mine und sank 30 Seemeilen (56 km) nordöstlich von Scarborough , Yorkshire, in der Nordsee , wobei alle neun Besatzungsmitglieder verloren gingen.
29. Mai 1915 SMS T 47 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S43- Klasse stieß auf eine Mine und sank in der Ostsee .
29. Mai 1915 SMS T 51 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S43- Klasse stieß auf eine Mine und sank in der Ostsee .
31. Mai 1915 Merion Großbritannien 4 Nahe der Insel Ai Strati in der Ägäis versenkte das deutsche U-Boot UB 8 den großen britischen Passagierdampfer Merion (11.621 BRT) durch einen Torpedotreffer. Das Schiff, welches zu Kriegsbeginn stark umgebaut worden war und das als Attrappe des britischen Schlachtkreuzers Tiger („dummy ship“) vor den Dardanellen eingesetzt werden sollte, blieb zunächst schwimmfähig, sank aber nach über 20 Stunden doch noch, da die Crew die Wassereinbrüche nicht abdichten konnte. Vier Seeleute kamen dabei ums Leben.
01. Juni 1915 Victoria Großbritannien 6 Das Fischereifahrzeug Victoria (155 BRT) wurde von SM U 34 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Claus Rücker beschossen und versenkt, nachdem er sich geweigert hatte, vor Scilly anzuhalten (50 ° 36'N, 6 ° 20'W). 6 Seeleute kamen dabei ums Leben.
01. Juni 1915 Saidieh Großbritannien 8 Der Dampfer Saidieh (3303 BRT) wurde von UB 6 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Erich Haecker vor der Mündung der Themse 6 Meilen nordöstlich Ellbogenbojeversenkt. 8 Seeleute kamen dabei ums Leben.
01. Juni 1915 HMS Mohawk Großbritannien (Royal Navy) 5 Der Zerstörer HMS Mohawk (865 ts) wurde schwer beschädigt von Minen, die von UC 11 unter dem Kommando von Walter Gottfried Schmidt gelegt wurden vor dem Südeingang zu den Downs. 5 Seeleute kamen dabei ums Leben.
02. Juni 1915 Marmaris Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Kanonenboot der Marmaris- Klasse wurde in Basra versenkt, nachdem es von der HMS Odin am Tigris südlich von Amara beschädigt worden war
04. Juni 1915 Casabianca Französische Marine 86 Der Kreuzer der D'Iberville- Klasse wurde durch die Explosion einer ihrer Minen im Golf von Smyrna versenkt . Es gibt 86 Tote und 66 Überlebende.
04. Juni 1915 Yenisei Kaiserliche Russische Marine 200+ Der Minenleger Yenisei (3600 ts) wurde von SM U 26 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Egewolf Freiherr von Berckheim in der Ostsee (59 ° 10'N, 23 ° 43'E)versenkt. Mehr als 200 Seeleute kamen dabei ums Leben.
05. Juni 1915 Adolf Russland 2 Der Schoner wurde in der Nordsee 30 Seemeilen (56 km) vor Rattray Head , Aberdeenshire , Großbritannien, von der SM U-19 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust von zwei ihrer sechs Besatzungsmitglieder versenkt .
05. Juni 1915 Arctic Großbritannien 4 Der Trawler Arctic (169 BRT) wurde durch Schüsse 77 Meilen SExS des Spurn von einem unbekannten deutschen U Boot versenkt. Mindestens 4 Seeleute kamen dabei ums Leben.
05. Juni 1915 Fantassin Französische Marine 0 Der Zerstörer der Chasseur- Klasse wurde im Ionischen Meer von Mameluck ( Französische Marine ) gerammt und beschädigt . Sie wurde daraufhin von Fauconneau ( Französische Marine ) versenkt .
05. Juni 1915 SM U 14 Kaiserliche Deutsche Marine 1 Das U- Boot des Typs U 13 wurde von HMT Oceanic II ( Royal Navy ) mit dem Verlust einer ihrer 28 Besatzungsmitglieder in der Nordsee vor Peterhead, Großbritannien, beschossen und versenkt
07. Juni 1915 Menapier Belgien 17 Der DampferMenapier (1886 BRT ) wurde von UB 10 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Otto Steinbrinck 6 Meilen südlich der Elbow Buoy oder 2 Meilen von der Tongue LV versenkt. Mindestens 17 Seeleute kamen dabei ums Leben.
09. Juni 1915 Svein Jarl Norwegen 12 Der Dampfer Svein Jarl (1135 BRT) wurde von SM U 19 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Constantin Kolbe 75 Meilen nordöstlich von Longstone versenkt. Mindestens 12 Seeleute kamen dabei ums Leben.
09. Juni 1915 HMS Dublin Großbritannien (Royal Navy) 12 Der Leichte Kreuzer HMS Dublin (5400 ts) wurde von kuk U4 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Rudolf Singule vor Cape Pali schwer beschädigt. Mindestens 12 Seeleute kamen dabei ums Leben.
09. Juni 1915 Lady Salisbury Großbritannien 3 Der Dampfer Lady Salisbury (1446 BRT) wurde von UC 11 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Walter Gottfried Schmidt vor der Themse versenkt. Mindestens 3 Seeleute kamen dabei ums Leben.
09. Juni 1915 HMT Schiehallion Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler hat eine Mine getroffen und ist in den Dardanellen gesunken .
10. Juni 1915 Medusa Italien (Regia Marina) 14 Das U-Boot Medusa (245 ts) wurde von UB 15 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heino von Heimburg torpediert und versenkt vor Porto di Piave Vecchia, nördliche Adria. Mindestens 14 Seeleute kamen dabei ums Leben.
10. Juni 1915 HM Torpedo Boat 10 Großbritannien (Royal Navy) 22 Das Torpedoboot HM Torpedo Boat 10 (255 ts) wurde von UC 11 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Walter Gottfried Schmidt versenkt vor dem Sunk LV und der Shipwash South Buoy. Mindestens 22 Seeleute kamen dabei ums Leben.
10. Juni 1915 HMS TB 12 Großbritannien (Royal Navy) 23 Das Torpedoboot HMS TB 12 (255 ts) wurde von UC 11 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Walter Gottfried Schmidt versenkt vor dem Sunk LV und der Shipwash South Buoy. Mindestens 23 Seeleute kamen dabei ums Leben.
11. Juni 1915 SS Arndale Großbritannien 3 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank im Weißen Meer mit dem Verlust von drei ihrer Besatzungsmitglieder.
11. Juni 1915 Dovey Großbritannien 9 Der Trawler lief auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von neun ihrer Besatzung.
15. Juni 1915 Strathnairn Großbritannien 21 Der Dampfer Strathnairn (4336 BRT) wurde von SM U 22 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Bruno Hoppe torpediert 2 Meilen westlich von Ramsey Island oder 25 Meilen nordöstlich von Bishops & Clerks und versenkt . Mindestens 21 Seeleute kamen dabei ums Leben.
15. Juni 1915 Argyll Großbritannien 7 Der Dampfer Argyll (280 BRT) lief auf eine Mine, die von UC 11 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Walter Gottfried Schmidt 12 Meilen ESE von Harwich gelegt wurde. Mindestens 7 Seeleute kamen beim Untergang ums Leben.
19. Juni 1915 Dulcie Großbritannien 1 Der Dampfer Dulcie (2033 BRT) wurde von UB 13 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walther Gustav Becker versenkt 10 km Ö von Aldeburgh. Mindestens 1 Seemann kam dabei ums Leben.
20. Juni 1915 HMS Roxburgh Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Gepanzerte Kreuzer wurde von SM U 38 ( Max Valentiner ) torpediert in der Nordsee etwa 100 Meilen vom Firth of Forth entfernt (56 ° 47'N, 0 ° 38'E) und dabei schwer beschädigt.
22. Juni 1915 Bielefeld Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Minensuchboot wurde in der Helgoländer Bucht durch das U - Boot HMS D4 ( Royal Navy ) versenkt .
23. Juni 1915 SM U 40 Kaiserliche Deutsche Marine 38 Das U- Boot des Typs U 31 wurde von der HMS C24 ( Royal Navy ) torpediert und in der Nordsee vor Eyemouth , Berwickshire , Großbritannien, versenkt, wobei 38 ihrer 41 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
26. Juni 1915 Torpediniere 5 Pn Italien (Regia Marina) 0 Das Torpedoboot wurde von UB 1 ( Franz Wäger ) im Golf von Venedig torpediert und versenkt.
28. Juni 1915 SMS Bunte Kuh Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren
28. Juni 1915 Armenian Großbritannien 38 Vor der Küste von Cornwall, nahe Trevose Head, versenkte das deutsche U-Boot U 24 den britischen Passagierdampfer Armenian (8.825 BRT) durch Sprengladungen. Das Schiff war zuvor gemäß der geltenden Prisenordnung von dem U-Boot gestoppt worden, beim Verlassen des Schiffes ertranken aber 38 Menschen, weil ein Rettungsboot kenterte.
29. Juni 1915 Scottish Monarch Großbritannien 15 Der Dampfer Scottish Monarch (5043 BRT) wurde von SM U 24 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Rudolf Schneider 40 Meilen südlich des Ballycottin-Lichts versenkt. Mindestens 15 Seemanner kamen dabei ums Leben.
30. Juni 1915 HMS Lightning Großbritannien (Royal Navy) 15 Der Zerstörer HMS Lightning (320 ts) wurde von UC 1 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Egon von Werner durch Minen versenkt. Mindestens 15 Seemanner kamen dabei ums Leben.
30. Juni 1915 Lomas Großbritannien 1 Der Dampfer Lomas (3048 BRT) wurde von SM U 39 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walter Forstmann 65 Meilen westlich von Bishop Rock versenkt. Mindestens 1 Seemann kam dabei ums Leben.
02. Juli 1915 SM UC 2 Kaiserliche Deutsche Marine 15 Das U-Boot vom Typ UC 1 stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor Lowestoft , Suffolk , Großbritannien .
02. Juli 1915 SMS Albatros Kaiserliche Deutsche Marine 28 Schlacht um die Ålandinseln : Die Nautilus- Klasse wurde von Admiral Makarov , Bajan , Bogatyr und Oleg ( kaiserliche russische Marine ) beschossen und beschädigt und auf Gotland gestrandet . Die Mannschaft hatte 28 Tote zu beklagen, an die ein Gedenkstein an der Kirche von Östergarn erinnert.
02. Juli 1915 17 OS Italien (Regia Marina) 0 Das PN-Klasse- Torpedoboot traf eine ihrer eigenen Minen und sank in der Adria vor der Halbinsel Istrien , Österreich-Ungarn .
02. Juli 1915 City Of Edinburgh Großbritannien 4 Der Dampfer City Of Edinburgh (6255 BRT) wurde von SM U 39 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walter Forstmann schwer beschädigt. 4 Seemanner kamen dabei ums Leben.
03. Juli 1915 Larchmore Großbritannien 1 Der Dampfer Larchmore (4355 BRT) wurde von SM U 39 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walter Forstmann versenkt 70 Meilen SW1 / 2S von Wolf Rock. 1 Seeman kam dabei ums Leben.
04. Juli 1915 Anglo Californian Großbritannien 21 Der Dampfer Anglo-californian (7333 BRT) wurde von SM U 39 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walter Forstmann durch Schüsse beschädigt und nach Queenstown gebracht. 21 Seemaner kamen dabei ums Leben.
05. Juli 1915 No. 5 Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Motor-Kanonenboot Nr. 5 ging an diesem Tag verloren.
06. Juli 1915 HMS African Monarch Großbritannien (Royal Navy) 2 Die Collier fuhr auf eine Mine und sank im Weißen Meer, wobei zwei ihrer Besatzungsmitglieder starben.
06. Juli 1915 HMT Edison Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler wurde zerstört .
06. Juli 1915 HMT Strathgarry Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
07. Juli 1915 Cheshire Großbritannien 8 DerTrawler lief auf eine Mine und sank in der Nordsee 508 Seemeilen östlich von Spurn Point , Yorkshire, mit dem Verlust von acht ihrer Besatzungsmitglieder.
07. Juli 1915 Amalfi Italien (Regia Marina) 200 Vor Venedig versenkte das deutsche U-Boot SM UB 14 den von einem Aufklärungseinsatz zurückkehrenden italienischen Panzerkreuzer Amalfi (9.832 ts) durch einen Torpedotreffer. Das Schiff sank etwa 30 Minuten nach dem Einschlag des Torpedos. Beim Untergang fanden 67 italienische Seeleute den Tod. Da zum Zeitpunkt des Angriffs zwischen Italien und Deutschland offiziell noch kein Kriegszustand herrschte, tarnte sich das deutsche U-Boot als das österreichisch-ungarische U-Boot SM U 26. Nach dem Verlust der Amalfi und dem Giuseppe Garibaldi 11 Tage später verblieben die in Venedig stationierten italienischen Panzerkreuzer wegen der U-Boot-Bedrohung für fast ein Jahr im Hafen.
09. Juli 1915 Ellesmere Großbritannien 1 Der Dampfer wurde von SM U 20 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walther Schwieger 78 Meilen südwestlich von The Smalls, St George's Channel versenkt. 1 Seeman kam dabei ums Leben.
09. Juli 1915 SS Leo Russland 7 Der Tanker wurde in St. George's Channel 48 Seemeilen (89 km) südwestlich des Smalls Lighthouse ( 51 ° 07'N 7 ° 10'W ) von SM U-20 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walther Schwieger versenkt mit einem Verlust von sieben ihrer zwanzig Besatzungsmitglieder.
09. Juli 1915 Meadowfield Großbritannien 1 Der Dampfer Meadowfield (2750 BRT) wurde von SM U 20 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walther Schwieger 80 km südwestlich von Tuskar Rock, St. George Channel versenkt. 1 Seeman kam dabei ums Leben.
11. Juli 1915 Fleetwood Großbritannien 1 Der Trawler Fleetwood (163 BRT) wurde von SM U 25 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Otto Wünsche schwer beschädigt bei dem Verlust von 1 Mann.
11. Juli 1915 Isa Reis Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Kanonenboot der Isa-Reis-Klasse wurde im Bosporus von Minen versenkt .
11. Juli 1915 SMS Königsberg Kaiserliche Deutsche Marine 33 Der seit Oktober 1914 von überlegenen alliierten Seestreitkräften im Rufiji-Delta (Tansania) blockierte deutsche Kleine Kreuzer SMS Königsberg (3.390 ts) wurde durch den Beschuss von HMS Severn schwer beschädigt und schließlich von der eigenen Besatzung versenkt. 33 Besatzungsangehörige kamen dabei durch den Beschuss ums Leben. Das Gros der Besatzung, etwa 320 Mann, sowie ein Teil der Bewaffnung des Kreuzers wurde danach im Kampf an Land eingesetzt.
12. Juli 1915 SV Daisy Schweden 5 Der Schoner, auf dem Weg von Burntisland nach Sundsvall , sank in weniger als eine Minute in der Ålandsee nach einer Mine Explosion. Fünf überlebten, fünf starben.
12. Juli 1915 SS Rym Norwegen 1 Das Frachtschiff SS Rym stieß auf eine Mine , die von dem deutsche U Boot UC 1 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Egon von Werner gelegt wurde und sank mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds 1,5 Seemeilen vor dem Schiff Shipwash Lightship ( Großbritannien ) in der Nordsee
15. Juli 1915 HMT Agamemnon II Großbritannien (Royal Navy) 9 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor dem Shipwash Lightship ( Großbritannien ) mit dem Verlust von neun Besatzungsmitgliedern.
18. Juli 1915 SS Batoum Großbritannien 7 Der Tanker SS Batoum (4054 BRT) wurde in der Nordsee 4,6 km südlich des Southwold Lighthouse , Suffolk , England , durch das U - Boot SM UB-17 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant Ralph Wenninger schwer beschädigt, wobei 7 von der Besatzung verloren gingen .
18. Juli 1915 Giuseppe Garibaldi Italien (Regia Marina) 59 In der Adria, südlich von Dubrovnik, versenkte das österreichisch-ungarische U-Boot SM U 4 unter dem Kommando von Linienschiffleutnant Rudolf Singule den italienischen Panzerkreuzer Giuseppe Garibaldi (7.698 ts) durch einen Torpedotreffer. Beim Untergang kamen 59 Seeleute ums Leben und 19 wurden verletzt. Etwa 540 Mann wurden von Begleitzerstörern gerettet.
20. Juli 1915 HMY Rhiannon Großbritannien (Royal Navy) 5 Die Marinejacht HMY Rhiannon (137 BRT) stieß auf eine Mine die von dem deutschen U Boot UC 3 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Erwin Weisbach gelegt wurde und sank in der Nordsee vor dem Longsand Lightship ( Vereinigtes Königreich ), wobei fünf ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
20. Juli 1915 SM U 23 Kaiserliche Deutsche Marine 24 Das U- Boot des Typs U 23 wurde von der HMS C27 ( Royal Navy ) torpediert und im Atlantik versenkt ( 58 ° 55′N 0 ° 14′E ), wobei 24 ihrer 34 Besatzungsmitglieder verloren gingen.
21. Juli 1915 Dorothea Großbritannien (Royal Navy) 0 Das Motorboot ging an diesem Tag im Mittelmeer verloren
21. Juli 1915 HMT Briton Großbritannien (Royal Navy) 11 Der Marine-Trawler HMT Briton (196 BRT) stieß auf eine Mine die von dem deutschen U Boot UC 3 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Erwin Weisbach gelegt wurde und sank in der Nordsee vor dem Longsand Lightship ( Vereinigtes Königreich ) mit dem Verlust von elf ihrer Besatzung.
21. Juli 1915 No. 8 Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Motor-Kanonenboot Nr. 8 ging an diesem Tag verloren.
21. Juli 1915 Perseus Großbritannien 10 Der Trawler lief auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von zehn ihrer Besatzung
24. Juli 1915 SM U 36 Kaiserliche Deutsche Marine 18 Das U- Boot des Typs U 31 wurde von der HMS Prince Charles ( Royal Navy ) mit dem Verlust von achtzehn ihrer 34 Besatzungsmitglieder im Atlantik vor North Rona , Äußere Hebriden , Großbritannien, geschossen und versenkt .
25. Juli 1915 SS Firth Großbritannien 4 Der Untersetzer SS Firth (406 BRT) wurde von der SM UB-6 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant Erich Haecker torpediert und in der Nordsee 9 Seemeilen (17 km) nördlich des Feuerschiffs ( Großbritannien ) versenkt, wobei vier ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
26. Juli 1915 Mariotte (Q 74) Französische Marine 0 Das U-Boot wurde in den Dardanellen versenkt, nachdem es von der osmanischen Artillerie beschädigt worden war. Einunddreißig Besatzungsmitglieder wurden als Kriegsgefangene genommen.
26. Juli 1915 SMS V 188 Kaiserliche Deutsche Marine 5 Der Zerstörer der V138- Klasse wurde von der HMS E16 ( Royal Navy ) torpediert und in der Nordsee versenkt, wobei fünf ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen
28. Juli 1915 SS Mangara Großbritannien 11 Das Frachtschiff SS Mangara (1821 BRT) wurde von der SM UB-16 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans Valentiner torpediert und in der Nordsee vor Aldeburgh , Suffolk, versenkt, wobei elf ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
30. Juli 1915 Aachen Kaiserliche Deutsche Marine 5 Am 30. Juli 1915 wurde sie vom britischen U-Boot E1 auf der Position 57° 31′ N, 19° 18′ O zwischen Libau und Gotland versenkt, wobei fünf Tote zu beklagen waren.
30. Juli 1915 SS Iberian Großbritannien 7 Das Frachtschiff SS Iberian (5223 BRT) wurde 9 Seemeilen (17 km) südwestlich des Fastnet-Felsens ( 51 ° 15'N 9 ° 36'W ) von SM U-28 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Korvettenkapitän Georg-Günther von Forstner torpediert und im Atlantik versenkt mit dem Verlust von sieben Besatzungsmitgliedern.
30. Juli 1915 Tors Großbritannien 8 Der Trawler schlug auf eine Mine und sank in der Nordsee, 43 Seemeilen (80 km) östlich von Spurn Point , Yorkshire, mit dem Verlust von acht ihrer Besatzungsmitglieder.
31. Juli 1915 HMS Nugget Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Flottenbote wurde von SM U-28 Kaiserlich Deutsche Marine im Atlantik 45 Seemeilen südwestlich der Scilly-Inseln ( 49 ° 05′N 6 ° 58′W ) beschossen und versenkt.
31. Juli 1915 HMS Turquoise Großbritannien (Royal Navy) 1 Der Flottenbote HMS Turquoise (486 BRT) wurde 60 Seemeilen (110 km) südwestlich der Scilly-Inseln ( 49 ° 00′N 7 ° 08′W ) von der SM U-28 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Korvettenkapitän Georg-Günther von Forstner im Atlantik beschossen und versenkt mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
01. Aug. 1915 SS Clintonia Großbritannien 10 Das Frachtschiff SS Clintonia (3830 BRT) wurde im Golf von Biskaya 30 Seemeilen südwestlich von Ouessant von der SM U-28 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Korvettenkapitän Georg-Günther von Forstner torpediert und versenkt, wobei zehn Besatzungsmitglieder verloren gingen.
01. Aug. 1915 SS Ranza Großbritannien 3 Das Frachtschiff SS Ranza (2320 BRT) wurde in der Bucht von Biscaya 50 nautische Meilen (93 km) südwestlich von Ouessant torpediert und versenkt von SM U-28 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Korvettenkapitän Georg-Günther von Forstner mit dem Verlust von drei ihrer Mannschaft.
02. Aug. 1915 HMS Portia Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Flottenbote wurde von der SM U-28 Kaiserlich Deutsche Marine im Atlantik 70 Seemeilen südlich der Scilly-Inseln beschossen und versenkt . Ihre Crew hat überlebt.
03. Aug. 1915 SS Costello Großbritannien 1 Das Frachtschiff SS Costello (1591 BRT) wurde von SM U-28 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Korvettenkapitän Georg-Günther von Forstner im Atlantischen Ozean beschossen und versenkt, 95 Seemeilen südlich des Bishop Rock, Scilly-Inseln ( 49 ° 02'N 8 ° 30'W ) Deutsche Marine mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
04. Aug. 1915 HMS C 33 Großbritannien (Royal Navy) 16 Das U - Boot der C-Klasse stieß vor Great Yarmouth , Norfolk, auf eine Mine in der Nordsee und sank mit dem Verlust aller sechzehn Besatzungsmitglieder.
04. Aug. 1915 Grimbarian Großbritannien 6 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 56 Seemeilen östlich von Spurn Point , Yorkshire, mit dem Verlust von sechs ihrer Besatzungsmitglieder.
05. Aug. 1915 Nereide Italien (Regia Marina) 20 Das U-Boot Nereide (225 ts) wurde von SM U5 [[Österreichisch-Ungarische Marine]] unter dem Kommando von Korvettenkapitän Georg Ritter von Trapp torpediert und versenkt vor Pelagosa Rock, Adria (42 ° 23'N, 16 ° 16'E). Mindestens 20 Seemanner kamen dabei ums Leben.
06. Aug. 1915 HMT Leandros Großbritannien (Royal Navy) 7 Der Marine-Trawler HMT Leandros (276 BRT) stieß auf eine Mine die von dem deutschen U Boot UC 3 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Herbert Pustkuchen gelegt wurde und sank in der Nordsee mit dem Verlust von sieben ihrer Besatzung.
08. Aug. 1915 Berk-i-Satvet Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Kanonenboot wurde von einem U-Boot der Royal Navy in den Dardanellen torpediert und versenkt
08. Aug. 1915 HMT Ben Ardna Großbritannien (Royal Navy) 2 Der Marine-Trawler HMT Ben Ardna (197 BRT) lief eine Mine , die von dem deutschen U Boot UC 1 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Egon von Werner gelegt wurde und sank im Ärmelkanal, wobei zwei ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
08. Aug. 1915 HMS Ramsey Großbritannien (Royal Navy) 0 Der bewaffnete Borddampfer wurde torpediert und in der Nordsee versenkt
08. Aug. 1915 SMS T 52 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S43- Klasse stieß auf eine Mine und sank im Golf von Riga .
08. Aug. 1915 SMS T 58 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S58- Klasse stieß auf eine Mine und sank im Golf von Riga.
08. Aug. 1915 India Großbritannien (Royal Navy) 170 Der britische Hilfskreuzer India (7.940 BRT), ein umgebautes Passagierschiff der Reederei P & O, wurde vor Bodø an der Küste der norwegischen Provinz Nordland von dem deutschen U-Boot U 22 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Bruno Hoppe torpediert und versenkt. Zehn Offiziere und 160 Soldaten starben. Die 141 Überlebenden wurden nach Narvik gebracht.
08. Aug. 1915 SM U 12 Österreichisch-Ungarische Marine 17 Vor Venedig lief das österreichisch-ungarische U-Boot SM U 12 (273 ts) auf eine italienische Mine auf und sank. Dies der erste k. u. k.-U-Boot-Verlust im Ersten Weltkrieg. Die gesamte Crew von 17 Mann fand beim Untergang den Tod. Das Wrack von SM U 12 wurde 1916 von den Italienern gehoben und abgewrackt.
08. Aug. 1915 Barbaros Hayreddin Türkei (Osmanische Marine) 253 Im Marmarameer, nahe Bolayir, versenkte das britische U-Boot HMS E11 das in Richtung der Dardanellen marschierende türkische Linienschiff Barbaros Hayreddin (10.500 ts) durch einen Torpedotreffer. Das aus dem Jahre 1891 stammende Schiff, unter deutschem Kommando stehend und mit einer türkischen Besatzung bemannt, kenterte und sank innerhalb weniger Minuten. 253 Seeleute gingen mit dem Linienschiff unter, etwa 330 Mann konnten von Küstenfahrzeugen gerettet werden.
09. Aug. 1915 HMS Lynx Großbritannien (Royal Navy) 74 Der britische Zerstörer HMS Lynx (957 ts) sank im Moray Firth (Schottland), etwa 24 Seemeilen südöstlich von Wick, auf einer Minensperre des deutschen Hilfskreuzers SMS Meteor. Mit dem Schiff gingen 74 Seeleute unter, nur etwa 26 Mann überlebten und wurden von Fischern gerettet.
09. Aug. 1915 SMS Meteor Kaiserliche Deutsche Marine 0 Der Hilfskreuzer wurde in der Nordsee versenkt. Alle an Bord wurden von Kreuzern der Royal Navy gerettet .
12. Aug. 1915 SS Jaconna Großbritannien 29 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 25 Seemeilen (46 km) nordnordwestlich von Troupe Head , Banffshire, mit dem Verlust von 29 Mann Besatzung.
13. Aug. 1915 SS Summerfield Großbritannien 3 Der Untersetzer SS Summerfield lief auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 5 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Herbert Pustkuchen gelegt wurde und sank 2 Seemeilen östlich von Lowestoft in der Nordsee, wobei drei ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
13. Aug. 1915 SM U 3 Österreichisch-Ungarische Marine 7 Die U-3 -Klasse U - Boot wurde versenkt durch Bisson ( Französisch Navy ) mit dem Verlust von sieben ihrer 21 Crew.
13. Aug. 1915 HMT Royal Edward Großbritannien (Royal Navy) 935 In der östlichen Ägäis, nahe der Insel Kandeloussa, versenkte das deutsche U-Boot SM UB 14 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heino von Heimburg den mit 1.637 Soldaten und Besatzungsmitgliedern beladenen und in Richtung der Dardanellen fahrenden britischen Truppentransporter HMT Royal Edward (11.117 BRT). Das Schiff erhielt einen Torpedotreffer und sank in nur sechs Minuten. 935 Soldaten und Seeleute gingen mit dem Transporter unter. Etwa 460 Überlebende konnten von dem britischen Lazarettschiff HMHS Soudan gerettet werden.
14. Aug. 1915 SS Princess Caroline Großbritannien 4 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, 14 Seemeilen nordöstlich von Kinnaird Head , Aberdeenshire, mit dem Verlust von vier Besatzungsmitgliedern.
14. Aug. 1915 Samsun Türkei (Osmanische Marine) 0 Der Hilfs-Minenleger ging an diesem Datum verloren.
14. Aug. 1915 HMT Worsley Großbritannien (Royal Navy) 1 Der Marine-Trawler HMT Worsley (309 BRT) stieß auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 6 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Matthias Graf von Schmettow gelegt wurde und sank in der Nordsee vor Aldeburgh , Suffolk, mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
15. Aug. 1915 Ladoga Kaiserliche Russische Marine 5 Der Minenleger Ladoga (6136 BRT) wurde durch eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 4 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Karl Vesper gelegt wurde vor Oerö versenkt. Mindestens 5 Seemanner kamen dabei ums Leben.
15. Aug. 1915 SMS T 46 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S43- Klasse stieß auf eine Mine und sank im Golf von Riga .
15. Aug. 1915 SM UB 4 Kaiserliche Deutsche Marine 14 Das U-Boot vom Typ UB I wurde von HM Armed Smack Inverlyon ( Royal Navy ) in der Nordsee vor Lowestoft , Suffolk , Großbritannien ( 52 ° 43'N 2 ° 18'E ) unter dem Verlust aller (14 Mann) beschossen und versenkt.
16. Aug. 1915 HMT Japan Großbritannien (Royal Navy) 5 Der Marine-Trawler HMT Japan (205 BRT) lief auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 6 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Matthias Graf von Schmettow gelegt wurde und sank in der Nordsee vor dem Shipwash Lightship ( Vereinigtes Königreich ), wobei fünf ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
16. Aug. 1915 Linnea Kaiserliche Russische Marine 0 Der Hilfs- Minensucher stieß auf eine Mine und sank in der Ostsee vor der Insel Worms .
17. Aug. 1915 SS Glenby Großbritannien 2 Das Collier SS Glenby (2196 BRT) wurde 30 Seemeilen nördlich des Smalls Lighthouse von der SM U-38 Kaiserlich Deutsche Marineunter dem Kommando von Kapitänleutnant Max Valentiner in St. George's Channel geschossen und versenkt, wobei zwei Besatzungsmitglieder verloren gingen.
17. Aug. 1915 Jalea Italien (Regia Marina) 0 Das U- Boot der Medusa- Klasse sank im Golf von Triest, nachdem es eine österreichisch-ungarische Mine getroffen hatte
17. Aug. 1915 SMS V 99 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Der Zerstörer der V99- Klasse wurde im Golf von Riga von Novik ( Kaiserliche Russische Marine ) beschossen und beschädigt . Dann traf sie zwei Minen und sank.
18. Aug. 1915 HMS E 13 Großbritannien (Royal Navy) 15 Das U - Boot der E-Klasse ist in Saltholm , Dänemark, auf Grund gelaufen . Anschließend wurde sie von SMS G 132 und einem weiteren Torpedoboot (beide Kaiserlich Deutsche Marine ) mit dem Verlust von fünfzehn ihrer 30 Besatzungsmitglieder angegriffen .
19. Aug. 1915 SM U 27 Kaiserliche Deutsche Marine 37 Westlich der Scilly-Inseln wurde das deutsche U-Boot SM U 27, nach dem Stoppen des Frachters Nicosian, von der britischen U-Boot-Falle HMS Baralong (Lieutenant Commander G. Herbert) überrascht und durch Artilleriefeuer versenkt. Nach dem Untergang des U-Bootes töteten die Briten die im Wasser schwimmenden deutschen Überlebenden durch Gewehrfeuer. Alle 37 Besatzungsangehörigen von U 27, darunter auch der Kommandant, Kapitänleutnant B. Wegener, fanden den Tod. Seeleute der Nicosian, die Zeuge des so genannten Baralong-Zwischenfalls waren, informierten darüber auch die Presse, wodurch dieser als Kriegsverbrechen einzustufende Vorfall öffentlich bekannt wurde. Trotz formalen deutschen Protestes bestritt die britische Seite diesen Vorfall, wodurch es auch nie zu einer Verurteilung von Lieutenant Commander Herbert und der Crew der HMS Baralong kam.
19. Aug. 1915 Arabic Großbritannien 47 Der britische Passagierdampfer Arabic (15.801 BRT) der White Star Line wurde vor dem Old Head of Kinsale an der Küste Südirlands ohne Vorwarnung vom deutschen U-Boot U 24 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Rudolf Schneider versenkt. Unter den 47 Toten befanden sich zwei US-Amerikaner, was erneut zu politischen Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland führte. Die Arabic war das erste Schiff, das die White Star Line im Ersten Weltkrieg verlor.
19. Aug. 1915 SS Dunsley Großbritannien 2 Das Frachtschiff SS Dunsley (4930 BRT) wurde im Atlantik 48 Seemeilen südlich von Old Head of Kinsale , County Cork ( 50 ° 55'N 8 ° 18'W ) von SM U 24 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant Rudolf Schneider beschossen und versenkt. mit dem Verlust von zwei ihrer Besatzung.
19. Aug. 1915 SS Pena Castillo Spanien 23 Das Frachtschiff SS Pena Castillo (1718 BRT) wurde von der SM U-27 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Bernd Wegener ]] im Atlantik 33 Seemeilen (61 km) nördlich des Wolf Rock, Cornwall, Großbritannien ( 50 ° 30′N 5 ° 49′W ) versenkt mit dem Verlust von 23 Besatzungsmitgliedern.
19. Aug. 1915 SMS S 31 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Torpedoboot der S31- Klasse stieß auf eine Mine und sank im Golf von Riga .
19. Aug. 1915 Sivuch Kaiserliche Russische Marine 0 Schlacht am Golf von Riga : Das Kanonenboot der Gilyak- Klasse wurde im Golf von Riga von den Schlachtschiffen SMS Nassau und SMS Posen (beide Kaiserlich Deutsche Marine ) durch Schüsse versenkt .
20. Aug. 1915 Korietz Kaiserliche Russische Marine 0 Schlacht am Golf von Riga : Das Kanonenboot der Gilyak- Klasse wurde gesprengt, nachdem es im Golf von Riga auf Grund gelaufen war .
20. Aug. 1915 Sakiz Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Wachschiff ging an diesem Tag verloren
21. Aug. 1915 SS Ruel Großbritannien 1 Das Frachtschiff SS Ruel (4029 BRT) wurde von SM U-38 Kaiserliche Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Max Valentiner ]] im Atlantik 45 Seemeilen (83 km) südwestlich des Bishop Rock, Scilly-Inseln ( 49 ° 25'N 7 ° 10'W ) beschossen und versenkt mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
21. Aug. 1915 SS William Dawson Großbritannien 5 Der Untersetzer SS William Dawson (284 BRT) stieß auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 5 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Herbert Pustkuchen gelegt wurde und sank in der Seemeile des Ärmelkanals 1 (1,9 km) vor Boulogne , Pas-de-Calais , Frankreich, mit dem Verlust von fünf seiner Besatzungsmitglieder.
22. Aug. 1915 Diomed Großbritannien 10 Der Handelsdampfer der Orestes-Klasse Diomed (4672 BRT) wurde von SM U 38 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Max Valentiner versenkt, 92 km nordwestlich von Scilly Island bei dem Verlust von 10 Besatzungsmitglieder.
23. Aug. 1915 SMS A 15 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das A1- Klasse- Torpedoboot wurde von Branlebas und Oriflamme (beide französische Marine ) in der Nordsee vor der Küste Belgiens beschossen und versenkt .
23. Aug. 1915 Commander Boyle Großbritannien 3 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 40 Seemeilen nördlich von Rattray Head , Aberdeenshire, mit dem Verlust von drei ihrer Besatzungsmitglieder.
23. Aug. 1915 HMT Miura Großbritannien (Royal Navy) 11 Der Marine-Trawler HMT Miura (257 BRT) wurde in der Nordsee vor Great Yarmouth , Norfolk ( 52 ° 36′N 1 ° 54′E ) von der SM UB-2 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant Werner Fürbringer torpediert und versenkt, wobei elf Besatzungsmitglieder verloren gingen.
26. Aug. 1915 HMT Jasper Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
28. Aug. 1915 HMT Dane Großbritannien (Royal Navy) 5 Der Marine-Trawler HMT Dane (265 BRT) lief auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 6 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Matthias Graf von Schmettow gelegt wurde und sank in der Nordsee vor Aldeburgh , Suffolk, mit dem Verlust von fünf ihrer Besatzungsmitglieder.
29. Aug. 1915 HMS C 29 Großbritannien (Royal Navy) 16 Das U - Boot der C-Klasse stieß auf eine Mine und sank in der Humber-Mündung, wobei alle sechzehn Besatzungsmitglieder verloren gingen.
29. Aug. 1915 SS Sir William Stephenson Großbritannien 2 Das Passagierschiff SS Sir William Stephenson (1540 BRT) lief auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 6 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Matthias Graf von Schmettow gelegt wurde und sank in der Nordsee vor dem Feuerschiff der Herzmuschel. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben.
01. Sep. 1915 HMT Malta Großbritannien (Royal Navy) 7 Der Marine-Trawler HMT Malta (138 BRT) lief auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 7 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Franz Wäger gelegt wurde und sank in der Themse-Mündung, wobei sieben ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
01. Sep. 1915 SS Mesaba Großbritannien 20 Das Passagierschiff wurde von der SM UB-118 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und in St. Georges Channel 21 Seemeilen (39 km) vor dem Tuskar Rock versenkt, wobei zwanzig Menschen starben.
01. Sep. 1915 HMT Nadine Großbritannien (Royal Navy) 9 Der Marine-Trawler HMT Nadine (150 BRT) lief auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 7 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Franz Wäger gelegt wurde und sank in der Themse-Mündung, wobei neun ihrer Besatzungsmitglieder starben.
01. Sep. 1915 SS Savona Großbritannien 3 Das Frachtschiff SS Savona (1180 BRT) stieß auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 7 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Franz Wäger gelegt wurde und sank 0,5 Seemeilen vor dem Schiff Shipwash Lightship ( Großbritannien ) in die Nordsee, wobei drei Besatzungsmitglieder verloren gingen.
03. Sep. 1915 SS Churston Großbritannien 4 Die CollierSS Churston (2470 BRT) stieß auf eine Mine, die von dem deutschen U Boot UC 7 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Franz Wäger gelegt wurde und sank in der Nordsee 4,6 km südlich von Orfordness , Suffolk ( 52 ° 01'N 1 ° 38'E ) mit dem Verlust von vier ihrer Besatzungsmitglieder
03. Sep. 1915 SS Frode Dänemark 2 Das Frachtschiff SS Frode (1875 BRT) wurde 60 Seemeilen (110 km) westlich von Shannon, County Clare , Großbritannien ( 50 ° 12'N 12 ° 06'W ) von SM U-20 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walther Schwieger im Atlantik versenkt mit dem Verlust von zwei Besatzungsmitgliedern.
04. Sep. 1915 SS Cymbeline Großbritannien 6 Der Tanker SS Cymbeline (4505 BRT) wurde 29 Seemeilen (54 km) westlich südlich des Fastnet-Felsens ( 51 ° 16'N 12 ° 04'W ) von SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant Konrad Gansser torpediert und im Atlantik versenkt. mit dem Verlust von sechs Besatzungsmitgliedern.
04. Sep. 1915 HMS E 7 Großbritannien (Royal Navy) 0 Das U-Boot der E-Klasse wurde in einem U-Boot-Schutznetz auf den Dardanellen gefangen und versenkt.
04. Sep. 1915 RMS Hesperian Großbritannien 32 Der britische Passagierdampfer RMS Hesperian (10.920 BRT) der Allan Line wurde wenige Stunden nach dem Auslaufen aus Liverpool vor Fastnet Rock vom deutschen U-Boot SM U 20 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walther Schwieger gesichtet und ohne Vorwarnung versenkt. Es war das gleiche U-Boot unter dem gleichen Kommandanten, der bereits die Lusitania versenkte hatte.
04. Sep. 1915 SM U 26 Kaiserliche Deutsche Marine 30 Am 4. September 1915, vor der finnischen Küste auf eine russische Mine gelaufen und sank mit der gesamten Besatzung von 30 Mann.
06. Sep. 1915 SS John Hardie Großbritannien 1 Das Frachtschiff SS John Hardie (4372 BRT) wurde beschossen und versenkt im Atlantik 98 nautischen Meilen (181 km) westlich von südlich von Kap Finisterre , Spanien ( 42 ° 10'N 11 ° 15'W ) von SM U-33 Kaiserliche Deutsche Marine unter dem Kommando von Kapitänleutnant Konrad Gansser mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
08. Sep. 1915 SMS G 12 Kaiserliche Deutsche Marine 47 Während eines Aufklärungsvorstoß in die Deutsche Bucht am 7. September 1915 rammte es infolge Ruderversagens am Morgen des Folgetags in der Nähe von Horns Rev das Torpedoboot V 1 so unglücklich, dass es zur Detonation des Steuerbord vorderen Torpedos auf G 12 mit anschließender Explosion des Öl-Kessels kam. Auf V 1 wurde das komplette Vorschiff abgerissen, wobei 33 Personen starben. Das havarierte Boot wurde durch V 6 und G 10 unterfangen und eingebracht. Auf G 12 kamen insgesamt 47 Mann, darunter der Kommandant, Kapitänleutnant Hans Loening (1882–1915) und der Flottillenchef Korvettenkapitän Bernd von dem Knesebeck (1876–1915)[1], ums Leben. Das Boot sank um 06.00 Uhr früh auf 55° 25′ N, 7° 28′ O.
08. Sep. 1915 SMS V 1 Kaiserliche Deutsche Marine 33 Auf V 1 wurde das komplette Vorschiff abgerissen, wobei 33 Personen starben. Das havarierte Boot wurde durch V 6 und G 10 unterfangen und eingebracht.
08. Sep. 1915 Indien Französische Marine 0 Das Hilfspatrouillenboot wurde in der Ägäis vor Rhodos , Griechenland von SM U-34 Kaiserlich Deutsche Marine versenkt . Ihre Crew hat überlebt.
08. Sep. 1915 CS Monarch Großbritannien 3 Das Kabelschiff traf eine Mine und sank im englischen Kanal 4,6 km südlich von Folkestone , Kent, mit dem Verlust von drei ihrer Besatzungsmitglieder.
09. Sep. 1915 SS Balakani Großbritannien 6 Der Tanker traf eine Mine und sank im Ärmelkanal ( 51 ° 31′N 1 ° 22′E ) mit dem Verlust von sechs ihrer Besatzungsmitglieder.
09. Sep. 1915 Devonian Großbritannien 9 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank 30 Seemeilen (56 km) nordöstlich des Spurn Lightship ( Vereinigtes Königreich ) in der Nordsee, wobei neun ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
12. Sep. 1915 SS Ashmore Großbritannien 4 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank 5 Seemeilen (9,3 km) östlich des Kentish Knock Lightship ( Großbritannien ) in der Themse-Mündung, wobei vier Besatzungsmitglieder verloren gingen
12. Sep. 1915 Canada II Französische Marine 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren
14. Sep. 1915 HMT City of Dundee Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
15. Sep. 1915 SM U 6 Kaiserliche Deutsche Marine 24 Das U- Boot des Typs U 5 wurde von der HMS E16 ( Royal Navy ) torpediert und in der Nordsee vor Stavanger , Rogaland , Norwegen, versenkt ( 59 ° 10'N 5 ° 09'E ), wobei 24 von der Besatzung verloren gingen.
16. Sep. 1915 SS Africa Großbritannien 2 In der Nacht vom 15. September 1915 verlegte das deutsche U-Boot UC 6, das erst am 20. Juni 1915 vom Stapel gelaufen war, in der Straße von Dover südlich des Leuchtschiffes South Goodwin Minen. Am Abend des darauffolgenden Tages, am 16. September 1915, lief die Africa 1,5 Meilen von Kingsdown und 2,5 Meilen südlich von Deal in Kent auf eine dieser Minen, die zuvor nicht bemerkt worden waren. Dabei starben zwei Besatzungsmitglieder.
18. Sep. 1915 HMT Lydian Großbritannien (Royal Navy) 8 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank im Ärmelkanal vor South Foreland , Kent, mit dem Verlust von acht ihrer Besatzungsmitglieder
19. Sep. 1915 Athinai Griechenland 1 Durch Sabotage wurde ein Feuer gelegt, was ausser Kontrolle geriet und das Schiff versenkte.
19. Sep. 1915 SS Ramazan Großbritannien 1 Das Frachtschiff wurde von der SM U-35 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds im Mittelmeer 55 Seemeilen (102 km) vor Cerigotto , Griechenland, beschossen und versenkt .
23. Sep. 1915 SS Groningen Großbritannien 1 Der Untersetzer stieß auf eine Mine und sank in der Themse-Mündung mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
23. Sep. 1915 Saint Pierre I Französische Marine 17 Der Marine-Trawler wurde in der Nordsee vor dem Dyck-Feuerschiff ( 51 ° 02'N 2 ° 06'E ) von der SM UB-17 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust von siebzehn ihrer achtzehn Besatzungsmitglieder versenkt .
24. Sep. 1915 HMT Great Heart Großbritannien (Royal Navy) 8 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank im Ärmelkanal vor dem South Goodwin Lightship ( Vereinigtes Königreich ) mit dem Verlust von acht ihrer Besatzungsmitglieder.
24. Sep. 1915 SM U 41 Kaiserliche Deutsche Marine 35 Das U- Boot des Typs U 31 wurde von der HMS Wyandra ( Royal Navy ) mit dem Verlust von 35 ihrer 37 Besatzungsmitglieder in den westlichen Anflügen ( 49 ° 10'N 7 ° 23'W ) geschossen und versenkt
25. Sep. 1915 HMY Sanda Großbritannien (Royal Navy) 0 Die Marine- Yacht wurde von Schüssen vor der Küste von Belgien versenkt.
25. Sep. 1915 Venetia Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Minensuchboot wurde torpediert und in der Mündung der Ems an der Nordwestküste von Deutschland durch das U - Boot HMS E5 ( Royal Navy ) versenkt.
26. Sep. 1915 Vigilant Großbritannien 14 Das Lotsenboot stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von vierzehn Besatzungsmitgliedern.
27. Sep. 1915 Benedetto Brin Italien (Regia Marina) 387 Das Schlachtschiff der Regina Margherita- Klasse wurde in Brindisi , Apulien, wegen Sabotage durch österreichisch-ungarische Streitkräfte mit dem Verlust von 387 ihrer 841 Besatzungsmitglieder versenkt .
27. Sep. 1915 HMS Caribbean Großbritannien (Royal Navy) 15 Das Passagierschiff ging verloren mit dem Verlust von fünfzehn ihrer Besatzungsmitglieder.
30. Sep. 1915 Albion Großbritannien 3 Traf eine Mine und sank im Ärmelkanal 8 Seemeilen südlich von Berry Head , Devon, mit dem Verlust von drei ihrer Besatzungsmitglieder.
30. Sep. 1915 Branlebas Französische Marine 0 Der Zerstörer der Branlebas- Klasse stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee zwischen Dunkirk (Frankreich) und Nieuwpoort (Belgien) .
01. Okt. 1915 SS Providencia Französische Marine 0 Das Truppenschiff wurde 50 Seemeilen (93 km) südlich von Kap Matapan , Griechenland ( 35 ° 33′N 20 ° 56′E ) von SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine im Mittelmeer versenkt
02. Okt. 1915 HMT Alexandra Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Seeschlepper ging an diesem Tag verloren.
02. Okt. 1915 SS Sailor Prince Großbritannien 2 Das Frachtschiff wurde von der SM U-39 56 Seemeilen südöstlich von Kap Sidero , Kreta , Griechenland ( 34 ° 36'N 27 ° 04'E ) im Mittelmeer beschossen und versenkt ( Kaiserliche Deutsche Marine ) mit dem Verlust von zwei Besatzungsmitgliedern.
03. Okt. 1915 Iki Kaiserliche Japanische Marine 0 Das Küstenverteidigungs- und Trainingsschiff wurde von den Schlachtkreuzern Kongō und Hiei (beide kaiserliche japanische Marine ) als Schießziel versenkt .
04. Okt. 1915 SS Yunnan Frankreich 1 Das Passagierschiff wurde im Mittelmeer 21 Seemeilen (39 km) südlich von Kap Matapan, Griechenland, von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und beschädigt, wobei ein Besatzungsmitglied starb.
05. Okt. 1915 Alose Französische Marine 12 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee vor dem Galloper Lightship ( Vereinigtes Königreich ) mit dem Verlust von zwölf ihrer Besatzung.
05. Okt. 1915 SS Burrsfield Großbritannien 4 Das Collier wurde von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine mit 70 Seemeilen (130 km) Verschwendung von Kap Matapan , Griechenland ( 35 ° 57′N 21 ° 00′E ) im Mittelmeer geschossen und versenkt der Verlust von vier Besatzungsmitgliedern.
05. Okt. 1915 X 130 Großbritannien (Royal Navy) 0 Die Barkasse wurde unter Schlepptau von Burrswood ( Vereinigtes Königreich ) von SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine geschossen und 70 Seemeilen (130 km) westlich von Cape Matapan ( 35 ° 57'N 21 ° 00'E ) versenkt .
06. Okt. 1915 SMS Bahrenfeld Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
06. Okt. 1915 HMS Brighton Queen Großbritannien (Royal Navy) 8 Der Hilfsminensucher schlug eine Mine und sank in den englischen Kanal 5 nautischen Meilen (9,3 km) westlich von Nieuwpoort, West-Flandern, Belgien mit dem Verlust von acht ihrer Mannschaft.
07. Okt. 1915 SS Amiral Hamelin Frankreich 71 Das Frachtschiff wurde 170 Seemeilen (310 km) westlich von Kap Matapan , Griechenland ( 35 ° 37′N 19 ° 08′E ) von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine im Mittelmeer versenkt Verlust von 71 Leben.
07. Okt. 1915 SMS T 43 Kaiserliche Deutsche Marine 3 Das Torpedoboot der S7- Klasse stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, wobei drei Besatzungsmitglieder verloren gingen.
08. Okt. 1915 SS Apscheron Kaiserliche Russische Marine 0 Das Transportschiff wurde von der SM UB-14 Kaiserlich Deutsche Marine im Schwarzen Meer 24 sm (44 km) südlich von Kap Chersones torpediert und versenkt
09. Okt. 1915 SMS A. Upmeyer Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren
11. Okt. 1915 SS Germania Deutschland 0 Das Frachtschiff lief vor der schwedischen Küste auf Grund und wurde anschließend durch eine Explosion an Bord versenkt.
12. Okt. 1915 SS Combe Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Munitionsträger ging an diesem Tag in der Arktis verloren .
12. Okt. 1915 HMT Frons Olivae Großbritannien (Royal Navy) 11 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust von elf ihrer Besatzung.
12. Okt. 1915 HMT Restore Großbritannien (Royal Navy) 2 Der Marine-Trawler wurde im Otranto-Kanal ( 40 ° 20′N 18 ° 42′E ) von der SM U-39 ( Kaiserliche Deutsche Marine ) mit dem Verlust von zwei Besatzungsmitgliedern beschossen und versenkt .
15. Okt. 1915 SMS T 100 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Trainingsschiff, ein ehemaliges Torpedoboot der S90- Klasse , kollidierte mit Preussen ( Deutschland ) und sank in der Ostsee .
17. Okt. 1915 HMT Javelin Großbritannien (Royal Navy) 1 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank 3 Seemeilen (5,6 km) südlich des Feuerschiffs Longsand ( Vereinigtes Königreich ) in der Nordsee, wobei ein Besatzungsmitglied starb.
18. Okt. 1915 SS Pernambuco Deutschland 0 Das Frachtschiff wurde torpediert und versenkt in der Ostsee aus Oxelösund , Södermanland , Schweden von einem Royal Navy U - Boot.
19. Okt. 1915 HMT Erin II Großbritannien (Royal Navy) 7 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank im Ärmelkanal vor dem Nab Lightship ( Vereinigtes Königreich ) mit dem Verlust von sieben seiner Besatzungsmitglieder.
20. Okt. 1915 HMT Star Of Buchan Großbritannien (Royal Navy) 7 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank im Ärmelkanal vor dem Nab Lightship ( Vereinigtes Königreich ) mit dem Verlust von sieben seiner Besatzungsmitglieder
21. Okt. 1915 SS Cape Antibes Großbritannien 6 Die Collier schlug eine Mine und sank im Weißen Meer mit dem Verlust von sechs ihrer Besatzung.
22. Okt. 1915 HMT Lord Denman Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag in der Arktis verloren .
22. Okt. 1915 HMT Scott Großbritannien (Royal Navy) 3 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank in der Themse-Mündung vor dem Tongue Lightship ( Vereinigtes Königreich ), wobei drei ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
23. Okt. 1915 SS Ilaro Großbritannien 3 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank 4 Seemeilen östlich von Dungeness , Kent, im Ärmelkanal , wobei ein Besatzungsmitglied starb.
23. Okt. 1915 SS Rumina Schweden 6 Das Frachtschiff wurde in der Ostsee von der SM U-17 Kaiserlich Deutsche Marine erbeutet . Sie wurde in geordnete Libau , Ostpreußen , Deutschland aber schlug eine Mine auf dem Weg und sank mit dem Verlust von sechs Leben.
23. Okt. 1915 SMS Prinz Adalbert Kaiserliche Deutsche Marine 682 Etwa 20 Seemeilen vor dem Hafen von Libau gelang dem britischen U-Boot HMS E8 die Torpedierung des deutschen Panzerkreuzers SMS Prinz Adalbert (9.087 ts). Der Torpedo traf die vordere Munitionskammer und verursachte eine starke Explosion, die das Schiff in zwei Teile sprengte und versenkt. Mit der SMS Prinz Adalbert gingen 682 Crew-Mitglieder unter, nur drei Mann überlebten. 10 Mann kamen bei der 1. Torpedierung ums Leben.
23. Okt. 1915 Marquette Großbritannien (Royal Navy) 167 Etwa 35 Seemeilen vor Thessaloniki (Griechenland) wurde der zum Truppentransporter umgerüstete ehemalige Passagierdampfer Marquette (7057 BRT) von dem deutschen U-Boot U 35 ohne Vorwarnung torpediert und versenkt. 167 Menschen kamen ums Leben, darunter 29 Besatzungsmitglieder, 10 Krankenschwestern und 128 Soldaten.
24. Okt. 1915 HMT Charity Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
25. Okt. 1915 SS Selma Norwegen 19 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, 25 Seemeilen (46 km) östlich nordöstlich von North Foreland , Kent , Großbritannien, mit dem Verlust von neunzehn Mann Besatzung.
25. Okt. 1915 HMS Velox Großbritannien (Royal Navy) 4 Der Zerstörer wurde von UC 5 ( Herbert Pustkuchen ) versenkt. Mindestens 4 Menschen kamen ums Leben.
26. Okt. 1915 SMS Burgermeister Monckeberg Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
28. Okt. 1915 No. 2 Kaiserliche Russische Marine 0 Das Nummer 2 -Klasse U - Boot wurde in den verlorenen Barentssee .
30. Okt. 1915 Turquoise Französische Marine 0 Das U- Boot der Émeraude- Klasse wurde in den Dardanellen vor Nagara Point in der Türkei versenkt .
31. Okt. 1915 HMY Aries Großbritannien (Royal Navy) 22 Die Marinejacht stieß auf eine Mine und sank im Ärmelkanal vor Leathercote Point , Kent ( 51 ° 00′N 1 ° 24′E ) mit dem Verlust von 22 Mann Besatzung.
31. Okt. 1915 HMT John G. Watson Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
31. Okt. 1915 HMS Louis Großbritannien (Royal Navy) 0 Dardanellen-Kampagne: Der Zerstörer der Laforey-Klasse wurde in der Suvla-Bucht von türkischer Küstenartillerie beschossen und versenkt.
31. Okt. 1915 HMT Othello II Großbritannien (Royal Navy) 9 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank im Ärmelkanal vor Lethercote Point, wobei neun ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
 Okt. 1915 SM U 26 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das U- Boot Typ U 23 ging Oktober 1915 in der Ostsee verloren .
03. Nov. 1915 SS Friargate Großbritannien 2 Der Untersetzer stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 4 Seemeilen östlich von Aldeburgh , Suffolk, mit dem Verlust von zwei ihrer Besatzungsmitglieder.
03. Nov. 1915 SS Woodfield Großbritannien 8 Das Frachtschiff wurde im Mittelmeer 40 Seemeilen östlich von Ceuta , Spanien ( 35 ° 42′N 4 ° 28′W ) von der SM U-38 Kaiserlich Deutsche Marine geschossen und versenkt mit dem Verlust von acht ihrer Crew.
04. Nov. 1915 SS Le Calvados Französische Marine 740 Das Truppenschiff wurde von der SM U-38 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert, beschossen und im Mittelmeer 22 Seemeilen nordwestlich von Kap Ivi, Algerien, versenkt . Dabei kamen 740 Menschen ums Leben.
04. Nov. 1915 SM UC 8 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das U-Boot Typ UC I lief auf Terschelling , Friesland , Niederlande, auf Grund ( 52 ° 23′N 5 ° 05′E ). Anschließend wurde sie interniert und als HNLMS M-1 in den Dienst der niederländischen Marine aufgenommen .
05. Nov. 1915 Dagã Kaiserliche Russische Marine 0 Der Hilfs-Minensucher wurde in der Ostsee vor Osmussaar , Estland ( 59 ° 18′N 23 ° 22′E ) von der SM U-9 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und versenkt .
05. Nov. 1915 King William Großbritannien 2 Der Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee, 232 km östlich nördlich des Spurn Lightship ( Vereinigtes Königreich ), mit dem Verlust von zwei Besatzungsmitgliedern.
05. Nov. 1915 SMS S 129 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das S90- Klasse- Torpedoboot lief auf Grund und sank in der Nordsee nahe der Insel Scharhörn
05. Nov. 1915 HMS Tara Großbritannien (Royal Navy) 12 Der bewaffnete Dampfer wurde in der torpediert und versenkt Mittelmeer aus Sollum von SM U-35 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust von zwölf Leben.
06. Nov. 1915 Abdul Moneim Ägyptische Marine 0 Das Torpedoboot wurde in Sallum von einem deutschen U- Boot beschossen und versenkt .
06. Nov. 1915 SS Alastair Großbritannien 7 Der Untersetzer stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 4 Seemeilen (7,4 km) östlich von Southwold , Suffolk, mit dem Verlust von sieben ihrer Besatzungsmitglieder
06. Nov. 1915 HMS E 20 Großbritannien (Royal Navy) 21 Das U-Boot wurde von UB 14 ( Heino von Heimburg ) versenkt. Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben.
06. Nov. 1915 Prince Abbas Ägyptische Marine 0 Das Torpedoboot wurde in Sallum von einem deutschen U-Boot beschossen und versenkt.
07. Nov. 1915 SMS A 3 Kaiserliche Deutsche Marine 1 Das A1- Klasse- Torpedoboot wurde in der Ostsee mit dem Verlust aller verloren.
07. Nov. 1915 SMS Undine Kaiserliche Deutsche Marine 25 Der Kreuzer der Gazelle-Klasse wurde von der HMS E19 ( Royal Navy ) torpediert und in der Ostsee 20 Seemeilen (37 km) südlich von Scania, Schweden, versenkt
08. Nov. 1915 SS Sir Richard Awdry Großbritannien 1 Das Frachtschiff wurde im Mittelmeer vor Gavdos , Griechenland ( 31 ° 25′N 25 ° 38′E ) von der SM U-35 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und versenkt, wobei ein Besatzungsmitglied starb.
08. Nov. 1915 Ancona Italien 208 Der 8.210 BRT große italienische Passagierdampfer Ancona wurde im Mittelmeer vom deutschen U-Boot U 38 unter Kapitänleutnant Max Valentiner gestoppt und torpedierte, bevor alle Passagiere und Mannschaftsmitglieder das Schiff verlassen konnten. 208 Menschen starben.
09. Nov. 1915 SS Californian Großbritannien 1 Am 9. November 1915 wurde sie 61 Meilen (98 km) südwestlich von Kap Matapan (Griechenland) im Mittelmeer vom deutschen U-Boot U 35 versenkt. Dabei verlor ein Mensch sein Leben.
09. Nov. 1915 Irene Großbritannien 21 Die Yacht , die als Leuchtturm-Tender diente , traf eine Mine und sank in der Themse-Mündung 1,5 Seemeilen östlich südöstlich des Tongue Lightship ( Vereinigtes Königreich ) mit dem Verlust von 21 Besatzungsmitgliedern.
09. Nov. 1915 Jesus Marie Frankreich 6 Das Fischereifahrzeug wurde von der SM UB-17 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und in der Nordsee vor Dunquerque , Pas-de-Calais , versenkt , wobei alle sechs Besatzungsmitglieder verloren gingen.
10. Nov. 1915 Masséna Französische Marine 0 Das Schlachtschiff wurde am Kap Helles im Osmanischen Reich als Wellenbrecher versenkt .
11. Nov. 1915 SS Rhineland Großbritannien 20 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank südöstlich von Southwold , Suffolk, 6,5 Seemeilen südöstlich von Southwold in die Nordsee , wobei 20 ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
12. Nov. 1915 SS Moorside Großbritannien 8 Der Untersetzer stieß auf eine Mine und sank im Ärmelkanal vor Boulogne , Pas-de-Calais , Frankreich, mit dem Verlust von acht seiner Besatzungsmitglieder.
12. Nov. 1915 SS Nigel Großbritannien 5 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank im Ärmelkanal vor Boulogne mit dem Verlust von fünf ihrer Besatzungsmitglieder.
12. Nov. 1915 HMY Resource II Großbritannien (Royal Navy) 5 Die Marinejacht war an diesem Datum verloren.
12. Nov. 1915 SM UC 9 Kaiserliche Deutsche Marine 14 Das U-Boot vom Typ UC I ging auf Patrouille mit dem Verlust aller vierzehn Besatzungsmitglieder verloren.
13. Nov. 1915 HMT Silvery Wave Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren
14. Nov. 1915 SS Treneglos Großbritannien 3 Das Frachtschiff wurde 70 Seemeilen (130 km) südwestlich von Gavdos , Griechenland ( 34 ° 30'N 22 ° 42'E ) von SM U-34 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und im Mittelmeer versenkt. mit dem Verlust von drei Besatzungsmitgliedern.
15. Nov. 1915 SS Orange Prince Großbritannien 3 Das Frachtschiff wurde torpediert und versenkt im Mittelmeer 85 nautischen Meilen (157 km) südwestlich von westlich von Gavdos , Griechenland ( 33 ° 56'N 22 ° 46'E ) von SM U-34 ( Kaiserlich Deutschen Navy ) mit dem Verlust von drei Besatzungsmitgliedern.
17. Nov. 1915 HMHS Anglia Großbritannien 134 Das britische Hospitalschiff HMHS Anglia (1.862 BRT), mit 390 Verwundeten und Crew-Angehörigen an Bord, lief eine Seemeile vor Folkestone auf eine Seemine, die von dem deutschen U-Boot SM UC 5 (Oberleutnant zur See Herbert Pustkuchen) gelegt worden war. Das Schiff sank innerhalb von zehn Minuten. Vier Offiziere, eine Krankenschwester und 129 Patienten und Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
17. Nov. 1915 SS Ulriken Norwegen 4 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank 3,5 Seemeilen östlich des Feuerschiffs Galloper ( Vereinigtes Königreich ) in der Nordsee, wobei vier ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
18. Nov. 1915 SS Enosis Großbritannien 1 Die collier wurden torpediert und in den versenkten Mittelmeer 150 nautischen Meilen (280 km) östlich südöstlich von Malta von SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust eines Besatzungsmitgliedes.
19. Nov. 1915 HMT Falmouth III Großbritannien (Royal Navy) 7 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank im Ärmelkanal von Dover , Kent, mit dem Verlust von sieben ihrer Besatzungsmitglieder.
19. Nov. 1915 SS Senju Maru Japan 1 Das Frachtschiff wurde im Mittelmeer südlich von Malta ( 35 ° 26′N 16 ° 23′E ) von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust aller versenkt
20. Nov. 1915 SMS Norburg Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
21. Nov. 1915 SMS Island Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren.
24. Nov. 1915 SS Liguria Italien 1 Das Frachtschiff wurde im Mittelmeer südlich von Marseille , Bouches-du-Rhône , Frankreich ( 42 ° 00′N 3 ° 59′E ) von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine versenkt . Ihre Crew ging zu den Rettungsbooten, wurde aber nicht wieder gesehen.
26. Nov. 1915 SS Tringa Großbritannien 3 Das Frachtschiff wurde 30 Seemeilen (56 km) östlich der Galitischen Inseln , Tunesien ( 38 ° 07′N 9 ° 28′E ) von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine im Mittelmeer geschossen und versenkt mit dem Verlust von drei Besatzungsmitgliedern.
27. Nov. 1915 SS Kingsway Großbritannien 5 Das Frachtschiff wurde beschossen und versenkt im Mittelmeer 20 nautischen Meilen (37 km) östlich südöstlich von Cape Bon , Tunesien ( 37 ° 00 'N 11 ° 22'E ) von SM U-33 Kaiserliche Deutsche Marine mit dem Verlust von fünf ihrer Besatzung.
28. Nov. 1915 HM Gunboat Shaitan Großbritannien (Royal Navy) 0 Das Hilfs Fluss Kanonenboot war an diesem Tag verloren.
28. Nov. 1915 HMT William Morrison Großbritannien (Royal Navy) 3 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee ( 51 ° 53′N 1 ° 31′E ) mit dem Verlust von drei ihrer Besatzungsmitglieder.
29. Nov. 1915 SS Dotterel Großbritannien 5 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank im Ärmelkanal 8,80 km nördlich von Boulogne , Pas-de-Calais , Frankreich, mit dem Verlust von fünf seiner Besatzungsmitglieder.
29. Nov. 1915 HMS Duchess of Hamilton Großbritannien (Royal Navy) 9 Der Hilfs- Minensucher= traf eine Mine in der Themse-Mündung ( 51 ° 47'N 1 ° 40'E ) und sank mit dem Verlust von neun ihrer Besatzung.
29. Nov. 1915 SM UC 13 Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das U-Boot vom Typ UC I lief im Schwarzen Meer auf Grund ( 41 ° 00'N 30 ° 08'E ) und wurde versenkt
30. Nov. 1915 SS Colenso Großbritannien 1 Das Frachtschiff wurde von SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine mit im Mittelmeer 95 Seemeilen (176 km) östlich südöstlich von Malta ( 35 ° 34′N 16 ° 33′E ) geschossen und versenkt der Verlust eines Besatzungsmitglieds.
30. Nov. 1915 SS Middleton Großbritannien 4 Das Frachtschiff wurde von SM U-39 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust von vier Besatzungsmitgliedern 75 Seemeilen südwestlich von westlich von Gavdos , Griechenland, im Mittelmeer geschossen und versenkt
01. Dez. 1915 SS Clan Macleod Großbritannien 12 Das Frachtschiff wurde 100 Seemeilen (190 km) östlich südöstlich von Malta ( 35 ° 39′N 16 ° 43′E ) von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine mit im Mittelmeer geschossen und versenkt der Verlust von zwölf Besatzungsmitgliedern.
01. Dez. 1915 HMS Comet Großbritannien (Royal Navy) 0 Das Kanonenboot war an diesem Tag verloren.
01. Dez. 1915 HM Gunboat Firefly Großbritannien (Royal Navy) 0 Das Kanonenboot der Fly-Klasse ging an diesem Tag verloren.
02. Dez. 1915 SS Commodore Großbritannien 1 Das Frachtschiff wurde von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds im Mittelmeer 160 Seemeilen (300 km) östlich von Malta versenkt .
02. Dez. 1915 SS Norrvik Schweden 5 Das Frachtschiff auf dem Weg von Grimsby nach Stockholm stieß auf eine Mine in der Nordsee und sank sofort. Fünf Tote.
03. Dez. 1915 HMT Etoile Polaire Großbritannien (Royal Navy) 3 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank im Ärmelkanal vor dem South Goodwin Lightship ( Vereinigtes Königreich ). [7] Verlust von 3 Besatzungsmitgliedern.
03. Dez. 1915 Yarhisar Türkei (Osmanische Marine) 42 Auf U-Boot-Jagd im Marmarameer wurde der türkische Zerstörer Yarhisar (280 ts) vor İzmit von dem britischen U-Boot HMS E11 torpediert und versenkt. Beim Untergang des Schiffes, das unter deutschem Kommando stand und mit einer türkischen Crew bemannt war, starben 42 von 85 Besatzungsangehörigen, darunter 36 türkische Seeleuten und sechs deutsche Offiziere.
04. Dez. 1915 Intrepido Italien (Regia Marina) 4 Der Zerstörer wurde von einer Mine, gelegt von UC 14 ( Cäsar Bauer ) vor Valona versenkt. Mindestens 4 Menschen kamen ums Leben.
04. Dez. 1915 SS Re Umberto Italien 94 Das Passagierschiff stieß auf eine Mine der SM UC-14 Kaiserlich Deutsche Marine und sank in der Adria vor Cape Linguetta , Albanien. 94 Menschen starben.
05. Dez. 1915 Fresnel Französische Marine 0 Das U- Boot der Pluviôse- Klasse lief in der Adria vor Shëngjin , Albanien, auf Grund . Anschließend wurde sie von SMS Warsdiner ( Österreichisch-Ungarische Marine ) versenkt. Ihre 28 Besatzungsmitglieder wurden als Kriegsgefangene festgenommen .
07. Dez. 1915 SS Umeta Großbritannien 2 Das Frachtschiff wurde im Mittelmeer von der SM U-33 Kaiserlich Deutsche Marine mit einer Geschwindigkeit von 112 Seemeilen (207 km) östlich südöstlich von Malta ( 35 ° 28′N 16 ° 56′E ) beschossen und versenkt der Verlust von zwei Besatzungsmitgliedern.
09. Dez. 1915 SS Orteric Großbritannien 2 Das Frachtschiff wurde von SM U-39 Kaiserlich Deutsche Marine im Mittelmeer 140 Seemeilen südlich von Gavdos , Griechenland ( 32 ° 02'N 25 ° 03'E ) torpediert und versenkt mit dem Verlust von zwei Besatzungsmitgliedern.
10. Dez. 1915 SS Nereus Norwegen 1 Der Untersetzer stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
10. Dez. 1915 Yozgat Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Kanonenboot der Kastamonu- Klasse wurde von russischen Zerstörern vor den Kirpen-Inseln versenkt
11. Dez. 1915 SS Pinegrove Großbritannien 2 Das Frachtschiff stieß auf eine Mine und sank 8 Seemeilen westlich von Cap Gris Nez , Pas-de-Calais , Frankreich, im Ärmelkanal , wobei zwei Besatzungsmitglieder verloren gingen
12. Dez. 1915 SS Réchid Pesha Türkei (Osmanische Marine) 0 Das Transportschiff wurde von einem französischen U-Boot der Marine im Marmarameer vor Sylivra versenkt.
12. Dez. 1915 SMS V 107 Kaiserliche Deutsche Marine 1 Der Zerstörer der V105- Klasse schlug eine Mine und sank in der Ostsee vor Liepāja , Lettland, mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
14. Dez. 1915 HMT Susanna Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren.
17. Dez. 1915 SMS Bremen Kaiserliche Deutsche Marine 250 Am Abend des 17. Dezember 1915 verließ die Bremen zusammen mit den Torpedobooten V 191 und V 186 den Hafen von Windau. Auf der Sponbank lief V 191 um 17:10 Uhr auf eine Mine. Die Bremen begann sofort mit den Rettungsmaßnahmen. Ein Abschleppversuch misslang. Bei der Bergung der Schiffbrüchigen erhielt der Kreuzer selbst zwei Minentreffer. Um 18:04 Uhr versank der Kleine Kreuzer in der Ostsee. 250 Besatzungsmitglieder fanden den Tod. 53 Überlebende konnten von V 186 gerettet werden.
17. Dez. 1915 SMS V 191 Kaiserliche Deutsche Marine 300+ Während eines Vorstoßes gegen den Hafen von Windau lief das deutsche Torpedoboot SMS V 191 (650 ts) auf eine russische Minensperre und sank. Beim Untergang der Schiffe starben rund 300 Seeleute, nur etwa 50 Überlebende von beiden Schiffen konnten von dem Torpedoboot SMS V 186 gerettet werden.
18. Dez. 1915 HMT Lottie Leask Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler wurde von SM U-39 Kaiserlich Deutsche Marine in der Adria vor der albanischen Insel Sazan ( 40 ° 35′N 18 ° 45′E ) beschossen und versenkt . Ihre Crew hat überlebt.
18. Dez. 1915 SS Nico Norwegen 2 Der Untersetzer stieß auf eine Mine und sank 3,5 Seemeilen westlich des Feuerschiffs Longsand ( Vereinigtes Königreich ) in der Nordsee, wobei zwei ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
21. Dez. 1915 SS Huntly Großbritannien 2 Das Frachtschiff wurde im englischen Kanal vor der torpediert und versenkt Boulogne Lightship ( Frankreich ) von SM UB-10 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust von zwei ihrer Mannschaft.
21. Dez. 1915 SS Knarsdale Großbritannien 1 Das Collier stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 5,09 km östlich von Orfordness , Suffolk, mit dem Verlust eines Besatzungsmitglieds.
21. Dez. 1915 HMS Lady Ismay Großbritannien (Royal Navy) 18 Der Hilfs- Minensucher stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 1 Seemeile (1,9 km) nordwestlich des Feuerschiffs Longsand ( Vereinigtes Königreich ) ( 51 ° 48'N 1 ° 39'E ) mit dem Verlust von achtzehn ihrer Crew.
22. Dez. 1915 SS Uddeholm Schweden 12 Ob das Verschwinden kriegsbedingt war (Mine) oder als Folge des großen Sturms zu Weihnachten, konnte nicht festgestellt werden.
23. Dez. 1915 SMS Freya Kaiserliche Deutsche Marine 0 Das Vorpostenboot ging an diesem Tag verloren
23. Dez. 1915 SMS S 177 Kaiserliche Deutsche Marine 7 Das Torpedoboot der S138- Klasse stieß auf eine Mine und sank mit dem Verlust von sieben Mann Besatzung in der Ostsee .
24. Dez. 1915 Ville de La Ciotat Frankreich 81 Auf einer Fahrt von Shanghai nach Marseille wurde an Heiligabend 1915 der französische Passagierdampfer Ville de La Ciotat (6.461 BRT) mit 316 Menschen an Bord vor der griechischen Halbinsel Mani von dem deutschen U-Boot SM U 34 torpedierte. Das Schiff sank sehr schnell, 35 Passagiere und 46 Besatzungsmitglieder kamen durch die Explosion ums Leben oder ertranken.
25. Dez. 1915 SS Van Stirum Großbritannien 2 Das Passagierschiff wurde 8 Seemeilen südsüdwestlich des Smalls Lighthouse ( 51 ° 55′N 6 ° 16′W ) von der SM U-24 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und im Atlantik versenkt mit dem Verlust von zwei Besatzungsmitgliedern.
26. Dez. 1915 SS Cottingham Großbritannien 7 Der Untersetzer wurde 16 Seemeilen (30 km) südwestlich von Lundy Island , Devon, von der SM U-24 Kaiserlich Deutsche Marine mit dem Verlust von sieben Besatzungsmitgliedern beschossen und im Bristolkanal versenkt
26. Dez. 1915 HMS E 6 Großbritannien (Royal Navy) 31 Das U-Boot wurde von UC 5 ( Herbert Pustkuchen ) durch eine Mine versenkt. Mindestens 31 Menschen kamen ums Leben.
26. Dez. 1915 HMT Resono Großbritannien (Royal Navy) 13 Der Marine-Trawler stieß auf eine Mine und sank in der Nordsee 2 Seemeilen südöstlich des versunkenen Feuerschiffs ( Vereinigtes Königreich ) mit dem Verlust von dreizehn Besatzungsmitgliedern.
28. Dez. 1915 SS El Zorro Großbritannien 2 Der Tanker wurde von SM U-24 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und 10 Seemeilen (19 km) südlich des Old Head of Kinsale , County Cork, im Atlantik versenkt, wobei zwei ihrer Besatzungsmitglieder verloren gingen.
29. Dez. 1915 Erin Niederlande 3 Der Trawler hat eine Mine in ihren Netzen gefangen und ist in der Nordsee vor IJmuiden , Nordholland , gesunken , als sie explodierte. Drei ihrer elf Besatzungsmitglieder wurden getötet.
29. Dez. 1915 SMS Lika Österreichisch-Ungarische Marine 0 Der Zerstörer der Tatra- Klasse schlug eine Mine und sank in der Adria vor Durazzo , Albanien.
29. Dez. 1915 Monge (Q 67) Französische Marine 3 Schlacht bei Durazzo : Das U- Boot der Pluviose- Klasse wurde von einem der sechs Kriegsschiffe, darunter SMS Helgoland und fünf Zerstörer der Tatra- Klasse (alle Österreichisch-Ungarische Marine ), in der Adria vor Kotor , Österreich-Ungarn , gerammt und versenkt . 3 Tote
29. Dez. 1915 SS Morning Großbritannien 1 Das Frachtschiff wurde an diesem Tag mit dem Verlust aller bis auf zwei Besatzungsmitglieder versenkt.
29. Dez. 1915 SMS Triglav Österreichisch-Ungarische Marine 0 Der Zerstörer der Tatra- Klasse traf eine Mine und wurde in der Adria vor Durazzo beschädigt. Sie wurde von Casque ( Französische Marine ) und fünf anderen französischen Marineschiffen beschossen und versenkt .
30. Dez. 1915 SS Clan Macfarlane Großbritannien 52 Das Frachtschiff wurde von der SM U-38 Kaiserlich Deutsche Marine torpediert und im Mittelmeer 66 Seemeilen (122 km) südöstlich von Kap Martello , Kreta , Griechenland, mit dem Verlust von 52 Besatzungsmitgliedern versenkt
30. Dez. 1915 HMS Natal Großbritannien (Royal Navy) 421 Der Kreuzer der Duke of Edinburgh- Klasse wurde im Cromarty Firth durch eine Explosion mit mindestens 421 Todesopfern versenkt . Es gibt zahlreiche Spekulationen über die Ursache des Untergangs, so die Explosion einer durch ein deutsches U-Boot verlegten Mine oder Sabotage.
30. Dez. 1915 Persia Großbritannien 343 Südlich von Kreta wurde der britische Passagier- und Frachtdampfer Persia (7.974 BRT), der sich auf dem Weg von England nach Persien befand, vom deutschen U-Boot SM U 38 unter Kapitänleutnant Max Valentiner torpedierte. Das Schiff sank in nur sieben Minuten, weswegen nur wenige Passagiere die Rettungsboote besteigen konnten. Von den 519 Menschen an Bord starben 343, davon waren der größte Teil Frauen und Kinder.
31. Dez. 1915 HMT Responso Großbritannien (Royal Navy) 0 Der Marine-Trawler ging an diesem Tag verloren
31. Dez. 1915 HMT Speeton Großbritannien (Royal Navy) 11 Der Marine-Trawler schlug eine Mine und sank in der Nordsee vor Lowestoft , Suffolk ( 52 ° 33'N 1 ° 50'E ) mit dem Verlust von elf ihrer Besatzung
 Dez. 1915 HMS Oruba Großbritannien (Royal Navy) 0 Das Dummy-Schlachtschiff wurde in Mudros , Lemnos , Griechenland, als Wellenbrecher versenkt

1916[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
06. Jan. 1916 HMS King Edward VII. 0 Das britische Linienschiff HMS King Edward VII. (16.350 ts), auf einem Verlegungsmarsch von Scapa Flow nach Belfast, lief nahe Cape Wrath in ein Minenfeld des deutschen Hilfskreuzers SMS Möve und erlitt einen Minentreffer. Neun Stunden lang kämpfte die Crew vergebens gegen die Wassereinbrüche, dann kenterte das Linienschiff und sank. Die gesamte Besatzung konnte von Begleitschiffen gerettet werden.
08. Feb. 1916 Amiral Charner 374 Vor dem Hafen von Beirut versenkte das deutsche U-Boot U 21 den französischen Geschützten Kreuzer Amiral Charner (4.750 ts) durch einen Torpedotreffer. Der Kreuzer zerbrach in zwei Teile und sank in nur vier Minuten. Mit dem Schiff gingen 374 Seeleute unter. Nur ein einziger Überlebender wurde am 13. Februar auf einem Rettungsfloß entdeckt und geborgen.
11. Feb. 1916 Arethusa 6 Vor der Küste von Suffolk, nahe Felixstowe, lief der britische Leichte Kreuzer Arethusa (3.500 ts) auf eine Mine auf und sank innerhalb von etwa drei Stunden. Versuche, das Schiff auf Grund zu setzen, schlugen fehl. Die Mine war zuvor von dem deutschen U-Boot UC 7 gelegt worden. Sechs Mann kamen bei der Minenexplosion ums Leben, der Rest der Crew konnte gerettet werden.
26. Feb. 1916 La Provence 990 Vor dem Peloponnes, etwa 65 Seemeilen südlich von Kap Matapan, versenkte das deutsche U-Boot U 35 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Lothar von Arnauld de la Perière den mit 1.960 Soldaten beladenen französischen Hilfskreuzer und Truppentransporter La Provence (13.752 BRT) durch zwei Torpedotreffer. Das Schiff sank innerhalb von zehn Minuten. Da infolge eines starken Sturms viele Rettungsboote zudem nicht zu Wasser gelassen werden konnten oder in den Wellen umschlugen, kamen insgesamt 990 Soldaten und Seeleute ums Leben.
27. Feb. 1916 Maloja 155 Der britische Passagierdampfer Maloja (12.431 BRT) befand sich auf dem Weg von Tilbury nach Bombay, als er zwei Seemeilen vor Dover an der englischen Südküste auf eine Mine des deutschen U-Boots UC 6 lief und unterging. Von rund 460 Crew-Angehörigen und Passagieren an Bord fanden 155 den Tod. Die Maloja war das größte Schiff, das P&O im Ersten Weltkrieg verlor.
29. Feb. 1916 Greif 192 Nordwestlich von Bergen wurde der deutsche Hilfskreuzer Greif (4.962 BRT) von britischen Seestreitkräften bei dem Versuch gestellt, die britische Blockadelinie zu durchbrechen und in den Atlantik vorzustoßen. Der Hilfskreuzer sank nach einem erbitterten Artillerieduell mit dem britischen Hilfskreuzer Alcantara, der allerdings ebenfalls sank, sowie dem Hilfskreuzer Andes und dem Leichten Kreuzer Comus. 192 Crew-Mitglieder gingen mit dem Schiff unter, 117 Mann wurden später von den Briten gerettet.
29. Feb. 1916 Alcantara 72 Nordwestlich von Bergen sank der britische Hilfskreuzer Alcantara (16.034 BRT) nach einem Artilleriegefecht mit dem deutschen Hilfskreuzer Greif. Das Schiff erhielt zudem einen Torpedotreffer von dem deutschen Schiff und ging mit 72 Besatzungsangehörigen an Bord unter. Rund 300 Überlebende wurden von anderen britischen Schiffen aufgenommen.
27. Apr. 1916 HMS Russell 126 Vor Malta sank das britische Linienschiff HMS Russell (13.745 ts) nach zwei Minentreffern. Die Minen waren zuvor von dem deutschen U-Boot SM U 73 gelegt worden. Beim Untergang starben 126 Crew-Angehörige, etwa 600 Mann konnten gerettet werden.
30. Mär. 1916 Portugal 115 Im Schwarzen Meer, an der Küste der türkischen Provinz Rize, wurde das russische Hospitalschiff Portugal (5.357 BRT) von dem deutschen U-Boot SM U 33 mit einem Torpedotreffer versenkt. Der Dampfer sank in zwei Minuten. 115 Menschen (Russen und Franzosen) kamen durch die Versenkung ums Leben.
08. Mai 1916 Cymric 5 140 Meilen vor Fastnet Rock wurde der 13.000 BRT große britische Passagierdampfer Cymric der White Star Line auf dem Weg von New York nach Liverpool vom deutschen U-Boot U 20 unter Kapitänleutnant Walther Schwieger ohne Vorwarnung versenkt. Von den 112 Personen an Bord kamen fünf ums Leben.
31. Mai 1916 HMS Indefatigable 1.017 Der britische Schlachtkreuzer HMS Indefatigable (19.100 ts) wurde während der Skagerrakschlacht von dem deutschen Schlachtkreuzer SMS Von der Tann unter Feuer genommen. Das deutsche Schiff traf den vorderen Geschützturm des britischen Schiffes mit mehreren 28-cm-Granaten, wodurch Flammen in die Munitionskammer durchschlugen. Die HMS Indefatigable wurde von mehreren Explosionen zerrissen und sank. 1.017 Seeleute verloren ihr Leben, nur vier konnten gerettet werden.
31. Mai 1916 HMS Queen Mary 1.245 Im konzentrierten Feuer der deutschen Schlachtkreuzer SMS Derfflinger und SMS Seydlitz erhielt der britische Schlachtkreuzer HMS Queen Mary (26.250 ts) während der Skagerrakschlacht mehrere 28-cm- und 30,5-cm-Treffer, welche eine verheerende Folgeexplosion in einer vorderen Munitionskammer verursachen. Der Schlachtkreuzer explodierte und zerbrach in zwei Teile. Von der 1.254 Mann starken Besatzung überlebten nur neun Mann.
31. Mai 1916 HMS Defence 893 Während der Skagerrakschlacht geriet der britische Panzerkreuzer HMS Defence (14.600 ts) bei einem Angriff auf die bewegungsunfähig zwischen den Kampflinien liegende SMS Wiesbaden in das Feuer der deutschen Schlachtkreuzer SMS Derfflinger und SMS Lützow. Das Schiff sank gegen 18.15 Uhr nach zahlreichen 30,5-cm-Artillerietreffern. Mit der HMS Defence ging die gesamte Besatzung von 893 Mann unter, es gab keine Überlebenden. Unter den Toten war auch Konteradmiral Sir Robert Arbuthnot, der Befehlshaber des britischen 1. Kreuzer-Geschwaders.
31. Mai 1916 HMS Invincible 1.026 Der britische Schlachtkreuzer HMS Invincible (17.526 ts), das Flaggschiff von Admiral Horace Hood, erhielt während der Skagerrakschlacht mehrere schwere 30,5-cm-Treffer durch den deutschen Schlachtkreuzer SMS Lützow. Einer davon brachte eine Munitionskammer zur Explosion. Das Schiff wurde in zwei Teile gerissen und ging in kürzester Zeit unter. Nur sechs Mann der Besatzung überlebten, 1.026 Seeleute, darunter auch Hood, nahm die HMS Invincible mit in die Tiefe.
31. Mai/01. Juni 1916 SMS Frauenlob 321 Während des Nachtgefechtes der Skagerrakschlacht geriet die deutsche IV. Aufklärungsgruppe in einen Kampf mit britischen Leichten Kreuzern. Der Kleine Kreuzer SMS Frauenlob (2.706 ts) erhielt dabei einen Torpedotreffer von der HMS Southampton. Außerdem geriet durch einen 15,2-cm-Granattreffer die achtere Bereitschaftsmunition in Brand und explodierte. Das Schiff kenterte und sank gegen Mitternacht mit fast der gesamten Besatzung. Nur acht Mann überlebten.
31. Mai/01. Juni 1916 HMS Black Prince 857 Der britische Panzerkreuzer HMS Black Prince (13.550 ts) hatte den Anschluss an die eigene Flotte bereits vor dem Kontakt mit der deutschen Hochseeflotte verloren und konnte diesen während der ganzen sich entwickelnden Schlacht nicht wiederherstellen. Gegen Mitternacht sichtete die Crew des Schiffes mehrere Silhouetten und wollte sich den vermeintlich eigenen Schiffen wieder anschließen. Es handelte sich jedoch um deutsche Großkampfschiffe. Der Fehler wurde zu spät bemerkt und der Panzerkreuzer von den Scheinwerfern der SMS Thüringen erfasst. Innerhalb von zwei Minuten wurde die HMS Black Prince von den deutschen Schlachtschiffen SMS Thüringen, SMS Ostfriesland und SMS Friedrich der Große auf rund 1.000 Metern Entfernung durch 30,5-cm-Artilleriefeuer zum Wrack geschossen. Das brennende Schiff blieb hinter der deutschen Linie zurück und sank zu einem unbekannten Zeitpunkt. Von der Besatzung überlebt niemand.
01. Juni 1916 SMS Lützow 116 Der deutsche Schlachtkreuzer SMS Lützow (26.730 ts), der am Tage während der Skagerrakschlacht durch 24 schwere Artillerie- und einen Torpedotreffer schwer beschädigt worden war, musste in den Nachtstunden aufgegeben werden, da die starken Wassereinbrüche eine weitere Fahrt in Richtung der deutschen Küste verhinderten. Da zudem die britische Schlachtflotte sich näherte und ein Abschleppen als erfolglos angesehen wurde, wurde die SMS Lützow, nach dem Abbergen der Crew durch Torpedoboote, vom Torpedoboot SMS G 38 durch zwei Torpedoschüsse versenkt. Die Besatzung hatte insgesamt 116 Tote zu beklagen. Rund 1000 Mann wurden gerettet.
01. Juni 1916 SMS Pommern 839 Im Nachtgefecht der Skagerrakschlacht wurde das deutsche Linienschiff SMS Pommern (13.190 ts) vom britischen Zerstörer HMS Faulknor angegriffen und erhielt einen oder zwei (?) Torpedotreffer. Dies löst eine starke Explosion an Bord des Linienschiffes aus, vermutlich in einer vorderen Munitionskammer. Die SMS Pommern zerbrach in zwei Teile und sank mit ihrer gesamten Besatzung von 839 Mann. Es gab keine Überlebenden.
01. Juni 1916 SMS Rostock 14 Der deutsche Kleine Kreuzer SMS Rostock (4.900 ts) wurde während der Skagerrakschlacht in den frühen Morgenstunden des 1. Juni von britischen Zerstörern attackiert und erhielt einen Torpedotreffer. Da die Maschinen daraufhin ausfielen und das Schiff bewegungsunfähig im Wasser lag, wurde die Crew abgeborgen und der Kreuzer von zwei deutschen Torpedobooten gegen 5.25 Uhr versenkt. 14 Besatzungsangehörige kamen durch den Torpedoeinschlag ums Leben, rund 370 Mann wurden gerettet.
01. Juni 1916 HMS Tipperary 185 Im Nachtgefecht der Skagerrakschlacht wurde der britische Zerstörer und Flottillenführer HMS Tipperary (1.700 ts) während eines Torpedoangriffs auf das Gros der deutschen Schlachtflotte von der 15-cm-Mittelartillerie des deutschen Schlachtschiffes SMS Westfalen schwer getroffen und sank innerhalb weniger Minuten. Mit dem brennenden Schiff gingen der Kommandant, Captain J. Wintour, und 184 Crew-Mitglieder unter. Nur zwölf Mann überlebten.
01. Juni 1916 HMS Sparrowhawk 6 Im Nachtgefecht der Skagerrakschlacht wurde der britische Zerstörer HMS Sparrowhawk (984 ts) während eines Torpedoangriffs auf das Gros der deutschen Schlachtflotte nacheinander von den britischen Zerstörern HMS Broke, dessen Rudergänger durch deutschen Beschuss zuvor getötet worden war und welcher deswegen aus dem Ruder lief, und HMS Contest, der während des Torpedoangriffs mit voller Fahrt von achtern herankam und nicht mehr ausweichen konnte, gerammt. Das schwer beschädigte Schiff sank kurze Zeit später mit sechs Mann an Bord. Die restliche Crew, etwa 90 Mann, wurde von verschiedenen anderen Schiffen gerettet.
01. Juni 1916 HMS Turbulent 90 Im Nachtgefecht der Skagerrakschlacht wurde der britische Zerstörer HMS Turbulent (1.098 ts) von der Artillerie deutscher Schlachtkreuzer schwer getroffen und sank innerhalb weniger Minuten. Mit dem Schiff gingen 90 Seeleute unter.
01. Juni 1916 SMS Wiesbaden 589 Der bereits am Vortag zu Beginn der Skagerrakschlacht manövrierunfähig geschossene deutsche Kleine Kreuzer Wiesbaden (5.160 ts) lag über mehrere Stunden zwischen den feindlichen Linien und wurde mehrfach von britischen Schiffen angegriffen. Er erhielt zahlreiche Treffer, sank jedoch erst in den Morgenstunden des 1. Juni, etwa gegen 4.00 Uhr. 589 Mann, darunter der norddeutsche Dichter Johann Kinau, kamen ums Leben, nur ein einziges Besatzungsmitglied wurde zwei Tage später von dem norwegischen Dampfer Willy gerettet.
05. Juni 1916 HMS Hampshire 643 Der britische Panzerkreuzer HMS Hampshire (10.850 ts) verließ den Hauptstützpunkt der britischen Flotte Scapa Flow durch den Hoy Sound in Richtung Archangelsk. Wenig später lief das Schiff westlich der Orkneyinseln auf eine Mine, die vermutlich am 23. Mai vom deutschen U-Boot SM U 75 gelegt worden war. Der Panzerkreuzer versank innerhalb von 15 Minuten. Von der 655 Mann starken Besatzung überlebten lediglich 12 Seeleute den Untergang. Unter den Getöteten befand sich neben dem 65-jährigen Lord Herbert Kitchener auch ein großer Teil seines militärischen Stabs.
08. Juni 1916 Principe Umberto ≈ 1.750 Der italienische Hilfskreuzer und Truppentransporter Principe Umberto (7.929 BRT), im Konvoi mit zwei weiteren Transportern fahrend und gesichert durch zwei Zerstörer, wurde etwa 15 Seemeilen südwestlich des Capo Linguetta (Albanien) von dem österreichisch-ungarischen U-Boot SM U 5 torpedierte. Das Schiff, mit Truppenverstärkungen auf dem Weg von Italien nach Valona, brach auseinander und sank sehr schnell. Von den rund 2.200 Seeleuten und Soldaten an Bord konnten nur etwa 450 von den Geleitfahrzeugen gerettet werden. Schätzungsweise 1.750 Menschen fanden den Tod. Es war dies bis heute (2010) die opferreichste Versenkung eines unter italienischer Flagge fahrenden Schiffes.
19. Aug. 1916 HMS Nottingham 38 In der Nordsee versenkte das deutsche U-Boot SM U 52 aus einem britischen Verband den Leichten Kreuzer HMS Nottingham (5.440 ts). Das Schiff sank nach drei Torpedotreffern, wobei 38 Crew-Mitglieder den Tod fanden. Das Gros der Besatzung konnte von anderen britischen Schiffen gerettet werden.
20. Aug. 1916 HMS Falmouth 11 In der Nordsee versenkte das deutsche U-Boot SM U 63 den Leichten Kreuzer HMS Falmouth (5.250 ts) durch zwei Torpedotreffer. Der Kreuzer war zuvor bereits durch zwei Torpedos des deutschen U-Bootes SM U 66 beschädigt worden und befand sich im Schlepp zweier Schlepper auf dem Heimweg. Da der Großteil der Crew nach dem ersten Torpedotreffer von den Begleitschiffen von Bord abgeborgen worden war, kamen bei der Versenkung nur elf Mann ums Leben.
15. Sep. 1916 Foucault 0 In der Adria, etwa zehn Seemeilen von Cattaro entfernt, versenkten zwei österreichisch-ungarische Lohner-Wasserflugzeuge das französische U-Boot Foucault (397 ts). Das U-Boot wurde durch vier Bombenabwürfe stark beschädigt und tauchunklar. Die französische Crew verließ daraufhin ihr U-Boot und versenkte dieses selbst. Die beiden Flugboote landen danach auf dem Wasser und retten die gesamte 28 Mann starke U-Boot-Besatzung. Es war dies die erste Versenkung eines U-Bootes durch einen Luftangriff in der Seekriegsgeschichte.
04. Okt. 1916 RMS Franconia 12 Östlich von Malta wurde der britische Passagierdampfer RMS Franconia (18.150 BRT), auf dem Weg von Liverpool nach Thessaloniki, von dem deutschen U-Boot SM UB 47 unter Oberleutnant Wolfgang Steinbauer torpediert und versenkt. Zwölf der 314 Menschen an Bord kamen ums Leben. Ihr Schwesterschiff, die RMS Laconia, wurde vier Monate später ebenfalls von einem deutschen U-Boot versenkt.
04. Okt. 1916 Gallia 927 35 Seemeilen südwestlich der Insel San Pietro bei Sardinien wurde der französische Truppentransporter Gallia (14.966 BRT) auf dem Weg von Toulon (Frankreich) nach Thessaloniki (Griechenland) von dem deutschen U-Boot SM U 35 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Lothar von Arnauld de la Perière mit einem Torpedo versenkt. Von den 2.350 Besatzungsmitgliedern und Soldaten an Bord kamen etwa 600 ums Leben. Etwa 1200 Schiffbrüchige wurden am Tag darauf von dem französischen Geschützten Kreuzer Châteaurenault aufgenommen. Nach anderen Angaben gab es 867 französische Gefallene: Besatzung: 41, Marineangehörige als Passagiere: 4, Armeeangehörige als Passagiere: 822 (davon: Infanterieregiment 35: 177, Infanterieregiment 55: 214, Infanterieregiment 59: 236, Infanterieregiment 113: 180, Nachschubkompanie 75: 15). An Bord waren zudem noch 350 Serben, von denen etwa 220 gefallen waren.
23. Okt. 1916 HMS Genista 73 Vor der Westküste Irlands torpedierte das deutsche U-Boot SM U 57 die britische Minensuch-Korvette HMS Genista (1.250 ts). Das Schiff flog sofort in die Luft und ging mit 73 Mann an Bord unter. Es gab keine Überlebenden.
28. Okt. 1916 HMHS Galeka 19 Das britische Hospitalschiff HMHS Galeka (6.772 BRT) lief fünf Seemeilen vor La Hague auf eine Mine, die von dem deutschen U-Boot SM UC 26 gelegt worden war. Das Schiff konnte bei La Hague auf Grund gesetzt werden, war aber ein Totalverlust. 19 Mitglieder des medizinischen Personals starben. Patienten waren auf dieser Fahrt nicht an Bord.
06. Nov. 1916 Arabia 11 Das britische Passagierschiff Arabia (7.903 BRT) befand sich mit 720 Passagieren und Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Australien nach England, als es 112 Seemeilen vor dem Kap Tenaro an der griechischen Küste von dem deutschen U-Boot UB 43 torpedierte wurde. Das Schiff sank innerhalb von 20 Minuten, wobei elf Menschen ums Leben kamen.
21. Nov. 1916 HMHS Britannic 30 Das große britische Lazarettschiff HMHS Britannic (48.158 BRT), ein Schwesterschiff der RMS Titanic, lief vor der griechischen Küste, nahe der Insel Kea, auf eine Mine, die vermutlich vom deutschen U-Boot SM U 73 gelegt worden war. Das Schiff sank innerhalb von etwa 55 Minuten. Die Evakuierung des Schiffes erfolgt geordnet. Dennoch starben 30 Menschen, da zwei Rettungsboote in den Sog der noch laufenden Propeller gerieten. Die HMHS Britannic war das größte alliierte Schiff, welches im Ersten Weltkrieg in Verlust geriet.
26. Nov. 1916 Suffren 648 Vor der portugiesischen Küste, nahe Lissabon, torpedierte das deutsche U-Boot U 52 das französische Linienschiff Suffren (12.527 ts). Der Torpedo traf eine Munitionskammer. Die nachfolgende Explosion brachte das Schiff innerhalb von nur zwei Minuten zum Sinken. 648 Mann gingen mit der Suffren unter. Es gab keine Überlebenden.
11. Dez. 1916 Magellan 36 Zehn Meilen südlich der Mittelmeerinsel Pantelleria versenkte das deutsche U-Boot U 63 das französische Passagierschiff Magellan (6.357 ts), das sich in einem Geleitzug fahrend auf dem Weg nach Marseille befand. 10 Besatzungsmitglieder und 26 Passagiere kamen um. Die Überlebenden wurden von dem Dampfer Sinaï und dem Torpedoboot Sagaie aufgenommen.
12. Dez. 1916 Regina Margherita 675 Vor dem Hafen von Valona lief das italienische Linienschiff Regina Margherita (13.427 ts), auf dem Weg von Tarent nach Valona, auf eine Minensperre auf und erlitt zwei Minentreffer. Die Minen waren bereits ein Jahr zuvor von dem deutschen U-Boot UC 14 gelegt worden. Die Minendetonationen verursachten eine Folgeexplosion der Munition und brachten das Schiff innerhalb von nur drei Minuten zum Sinken. Mit der Regina Margherita gingen 675 Besatzungsangehörige unter, nur 270 Mann konnten gerettet werden.
27. Dez. 1916 Gaulois 4 Vor der Südküste Griechenlands, etwa 30 Seemeilen südlich der Insel Cerigo, torpedierte das deutsche U-Boot SM UB 47 das französische Linienschiff Gaulois (11.300 ts). Das Schiff wurde schwer beschädigt und sank etwa 25 Minuten nach dem Torpedotreffer. Fast die komplette Besatzung konnte von Begleitschiffen gerettet werden, nur vier Seeleute, die sich bei der Torpedierung in der getroffenen Rumpfsektion aufgehalten hatten, kamen ums Leben.

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
01. Jan. 1917 HMT Ivernia 120 Etwa 58 Seemeilen südöstlich von Kap Matapan entfernt wurde der britische Truppentransporter HMT Ivernia (13.799 BRT) von dem deutschen U-Boot SM UB 47 versenkt. 84 Soldaten und 36 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
04. Jan. 1917 Pereswet 261 Das russische Linienschiff Pereswet (12.877 ts), das während des Russisch-Japanischen Krieges von den Japanern erbeutet und welches 1916 von den Russen zurückgekauft worden war, lief während des Rückmarsches nach Russland im Mittelmeer, etwa zehn Seemeilen nördlich von Port Said, auf eine Mine des deutschen U-Bootes SM U 73. Das Schiff kenterte und sank in nur sechs Minuten. 261 russische Seeleute fanden dabei den Tod, etwa 500 Mann überlebten.
09. Jan. 1917 HMS Cornwallis 15 Im östlichen Mittelmeer, etwa 60 Seemeilen östlich von Malta, versenkte das deutsche U-Boot SM U 32 das britische Linienschiff HMS Cornwallis (14.000 ts) durch einen Torpedotreffer. Das Schiff sank langsam, weswegen fast die gesamte Besatzung gerettet werden konnte. 15 Seeleute starben allerdings bei dem Torpedotreffer.
11. Jan. 1917 HMS Ben-my-Chree 0 Der britische Seeflugzeugträger HMS Ben-my-Chree (3.800 ts) wurde nahe der griechischen Insel Kastelorizo, während das Schiff dicht unter der Küste liegt, von türkischen Küstenbatterien unter Mustafa Ertuğrul Aker beschossen. Der Träger wurde mehrfach getroffen, geriet in Brand und musste aufgegeben werden. Die gesamte Crew von rund 250 Mann wurde gerettet. Die HMS Ben-my-Chree ist bis heute der einzige jemals von Küstengeschützen versenkte Seeflugzeugträger.
25. Jan. 1917 Laurentic 354 Der britische Hilfskreuzer und Truppentransporter Laurentic (14.892 BRT), vormals als Passagierschiff der White Star Line angehörend, lief vor Lough Swilly (Nordirland) mit hoher Fahrt in ein deutsches Minenfeld, welches zuvor von dem U-Boot U 80 gelegt worden war. Das Schiff erlitt zwei oder drei (?) Minentreffer und sank innerhalb von etwa zehn Minuten. Von 475 Menschen an Bord kamen 354 ums Leben. Viele sprangen in der Dunkelheit über Bord und erfroren im eiskalten Wasser. Die Überlebenden wurden erst am folgenden Tag gerettet. Zur verlorenen Ladung gehörten auch 35 Tonnen Gold für die Regierung der Vereinigten Staaten.
07. Feb. 1917 California 41 38 Seemeilen südwestlich des Fastnet-Felsens torpedierte das deutsche U-Boot SM U 85 den britischen Passagierdampfer California (8.662 BRT) der Anchor Line, der mit 202 Menschen auf dem Weg nach Glasgow war. Das Schiff sank in neun Minuten. Fünf Menschen kamen durch die Torpedodetonation ums Leben, 36 weitere ertranken während der Evakuierung, da das Schiff während des raschen Sinkens immer noch Fahrt machte und mehrere Rettungsboote kenterten.
08. Feb. 1917 HMS Ghurka 74 Vor der Küste von Kent, nahe Dungeness, lief der britische Zerstörer HMS Ghurka (880 ts) auf eine Mine auf und sank. Die Mine war zuvor von dem deutschen U-Boot SM UC 47 gelegt worden. Mit dem Schiff gingen 74 Crew-Angehörige unter, nur fünf Mann überlebten.
17. Feb. 1917 Athos 754 Der französische Passagier- und Frachtdampfer Athos (12.644 BRT), mit etwa 1.950 Passagieren, Soldaten und Crew-Angehörigen an Bord und auf dem Weg von Marseille nach Yokohama, wurde 200 Seemeilen südöstlich von Malta von dem deutschen U-Boot SM U 65 torpediert und versenkt. Das im Geleit von zwei Torpedobooten fahrende Schiff sank innerhalb von 14 Minuten und riss 754 Menschen mit in die Tiefe. Rund 1.200 Überlebende wurden von den Eskortfahrzeugen gerettet.
25. Feb. 1917 RMS Laconia 12 In der Nähe von Fastnet Rock, an der südirischen Küste, wurde der britische Passagierdampfer RMS Laconia (18.099 BRT) der Cunard Line von dem deutschen U-Boot SM U 50 zweimal torpediert und versenkt. Zwar konnten die meisten der etwa 300 Menschen an Bord gerettet werden, der Tod zweier amerikanischer Staatsbürger sorgte jedoch für weitere politische Spannungen und trug letztlich dazu bei, dass die USA im April 1917 in den Krieg eintraten.
01. Mär. 1917 HMS Pheasant 88 Westlich der Insel Hoy (Orkney) lief der britische Zerstörer HMS Pheasant (1.025 ts) auf eine Mine des deutschen U-Bootes SM U 80 auf und explodierte. Mit dem Schiff gingen 88 Besatzungsangehörige unter, es gab keine Überlebenden.
01. Mär. 1917 Drina 15 Vor Milford Haven an der walisischen Küste lief das britische Passagierschiff Drina (11.483 BRT) auf eine Mine des deutschen U-Bootes SM UC 65 auf und sank. Alle 189 Passagiere konnten gerettet werden, aber 15 der 148 Besatzungsmitglieder kamen um. Die Drina war das erste im Ersten Weltkrieg zum Hospitalschiff umgerüstete Handelsschiff. Zum Zeitpunkt ihres Untergangs war sie jedoch wieder im zivilen Passagierverkehr.
16. Mär. 1917 SMS Leopard 325 Nordöstlich der Färöer-Inseln wurde der deutsche Hilfskreuzer SMS Leopard (4.652 BRT) bei dem Versuch in den Atlantik auszubrechen, von überlegenen britischen Seestreitkräften, darunter der Panzerkreuzer HMS Achilles, gestellt und in einem etwa einstündigen Artilleriegefecht versenkt. Mit dem Schiff ging die gesamte Crew von 319 Mann unter. Zusätzlich starben sechs Angehörige eines britischen Prisenkommandos, das vor Beginn des Gefechtes an Bord des getarnten deutschen Schiffes gegangen war.
19. Mär. 1917 Danton 296 Im westlichen Mittelmeer, etwa 30 Seemeilen südlich von Sardinien, versenkte das deutsche U-Boot SM U 64 das französische Linienschiff Danton (18.318 ts) durch zwei Torpedotreffer. Das Schiff sank etwa 45 Minuten nach den Treffern. 296 Mann gingen mit der Danton unter. Die Eskorte konnte 806 Besatzungsangehörige retten.
19. Mär. 1917 Alnwick Castle 40 Das britische Passagierschiff Alnwick Castle (5.893 BRT) der Union-Castle Line wurde 310 Seemeilen südwestlich von Bishop Rock von dem deutschen U-Boot U 81 durch einen Torpedo versenkt. Alle 139 Menschen an Bord konnten sich vor dem Untergang retten, doch zwei der Boote verschwanden in der ersten stürmischen Nacht auf See und die anderen wurden erst nach Tagen gefunden. Insgesamt 40 der Bootsinsassen kamen auf dem offenen Atlantik ums Leben.
04. Apr. 1917 City of Paris 122 Auf einer Fahrt von Karatschi über Marseille nach Liverpool wurde der britische Passagierdampfer City of Paris (9.191 BRT) 46 Seemeilen südöstlich von Cap d'Antibes (Côte d’Azur) von dem deutschen U-Boot UC 35 zweimal torpediert und versenkt. Alle 109 Besatzungsmitglieder und 13 Passagiere kamen ums Leben.
10. Apr. 1917 HMHS Salta 130 Am Eingang zum Hafen von Le Havre lief das britische Hospitalschiff HMHS Salta (7.284 BRT) trotz Warnungen in ein Minenfeld, das am Vortag von dem deutschen U-Boot SM UC 26 gelegt worden war. Das Schiff erlitt einen Minentreffer und sank innerhalb von zehn Minuten, wobei 79 Besatzungsmitglieder, 42 Angehörige des medizinischen Personals und neun Krankenschwestern ums Leben kamen. Die Rettung der Schiffbrüchigen durch Hafenfahrzeuge aus La Havre wurde zudem durch einen starken Sturm erschwert. Das Schiff war mit insgesamt 205 Menschen aus Southampton gekommen und wollte in Le Havre neue Patienten aufnehmen.
15. Apr. 1917 Cameronia 210 Der ehemalige britische Luxusliner Cameronia (10.983 BRT), ein zum Truppentransporter umgewandeltes Schiff der britischen Reederei Anchor Line, wurde 150 Seemeilen östlich von Malta, mit 2.650 Soldaten und Crew-Angehörigen an Bord und auf einer Fahrt von Marseille nach Alexandria, von dem deutschen U-Boot U 33 torpediert und versenkt. Das Schiff sank innerhalb von 40 Minuten. 210 Menschen kamen ums Leben.
15. Apr. 1917 Arcadian 277 Der britische Truppentransporter Arcadian (8.939 BRT) wurde nordöstlich der griechischen Insel Milos im östlichen Mittelmeer mit 1.335 Soldaten und Besatzungsmitgliedern an Bord und auf einer Fahrt von Thessaloniki nach Alexandria von dem deutschen U-Boot UC 74 torpediert und versenkt. Das Schiff sank innerhalb von sechs Minuten. 277 Menschen kamen ums Leben, darunter 19 Offiziere, 214 weitere Army-Ränge und 34 Besatzungsmitglieder.
16. Apr. 1917 Sontay 49 Etwa 100 Seemeilen südöstlich von Malta wurde das französische Passagierschiff Sontay (7.247 BRT) auf dem Weg nach Marseille von dem deutschen U-Boot SM U 33 torpediert und versenkt. Das Schiff sank innerhalb von 6 Minuten. 49 Passagiere und Besatzungsmitglieder, darunter der Kapitän, kamen ums Leben.
17. Apr. 1917 Lanfranc 40 42 Seemeilen nordöstlich von Le Havre im Ärmelkanal wurde das Hospitalschiff Lanfranc (6.287 BRT) mit 387 Patienten an Bord von dem deutschen U-Boot UB 40 (Kapitänleutnant Hans Howaldt) torpediert und versenkt. 22 britische Besatzungsmitglieder und 18 deutsche Patienten starben. Die Überlebenden wurden von britischen Zerstörern nach Portsmouth gebracht.
17. Apr. 1917 Donegal 41 19 Seemeilen südlich von Dean im Ärmelkanal wurde das Hospitalschiff Donegal (1.885 BRT) mit 610 Patienten an Bord von dem deutschen U-Boot UC 21 (Oberleutnant zur See Reinhold Saltzwedel) torpediert und versenkt. 12 britische Besatzungsmitglieder und 29 britische Patienten starben, darunter der Titanic-Überlebende Archie Jewell.
24. Apr. 1917 Abosso 65 Der britische Passagier- und Frachtdampfer Abosso (7.782 BRT) der britischen Elder Dempster Lines wurde 180 Seemeilen westlich vom Fastnet-Felsen von dem deutschen U-Boot U 43 durch einen Torpedo versenkt. Der Dampfer machte während des Untergangs immer noch Fahrt und sank bei schwerer Schlagseite, sodass mehrere Rettungsboote nach dem Abfieren kenterten. 65 Passagiere und Besatzungsmitglieder starben.
28. Apr. 1917 Medina 6 Der britische Passagierdampfer Medina (12.358 BRT) befand sich auf dem Weg von Sydney nach London, als er drei Seemeilen vor der Landzunge Start Point an der Küste von Devon von dem deutschen U-Boot UB 31 ohne Vorwarnung torpediert und versenkte wurde. Durch die Explosion des Torpedos kamen im Maschinenraum sechs Besatzungsmitglieder ums Leben.
04. Mai 1917 Transylvania 412 Der britische Truppentransporter Transylvania (14.348 BRT), ein ehemaliger Luxusliner, befand sich mit einem 2.700 Mann umfassenden Truppenkontingent an Bord auf dem Weg von Marseille nach Alexandria. Er wurde von den japanischen Zerstörern Matsu und Sakaki der Kaba-Klasse eskortiert. Am 4. Mai 1917 wurde der Dampfer von dem deutschen U-Boot U 63 im Golf von Genua angegriffen und durch zwei Torpedotreffer versenkt. Das Schiff sank innerhalb von 35 Minuten. Zehn Besatzungsmitglieder, 29 Offiziere und 373 Soldaten starben.
05. Mai 1917 Feltria 45 Acht Seemeilen südöstlich von Mine Head an der Küste der irischen Grafschaft Waterford wurde der britische Passagier- und Frachtdampfer Feltria (5.254 BRT) der Cunard Line von dem deutschen U-Boot SM UC 48 torpediert und versenkt. 45 Menschen starben.
11. Mai 1917 Medjerda 344 Fünf Seemeilen vor der katalanischen Küste wurde der französische Passagier- und Frachtdampfer Medjerda (1.918 BRT), der auch Truppen befördert, von dem deutschen U-Boot SM U 34 torpediert und sank in zwei Minuten. Von den 575 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord kamen 344 ums Leben. Neben hunderten Soldaten waren auch 48 zivile Passagiere an Bord, darunter Frauen und Kinder.
25. Mai 1917 HMS Hilary 4 Etwa 40 Seemeilen westlich der Shetlandinseln versenkte das deutsche U-Boot SM U 88 den britischen Hilfskreuzer HMS Hilary (6.329 BRT) durch einen Torpedotreffer. Das Schiff sank langsam, weswegen sich bis auf vier Mann fast die gesamte Crew (320 Mann) retten konnte.
26. Mai 1917 Dover Castle 7 Das in einem Geleitzug fahrende britische Hospitalschiff Dover Castle (8.271 BRT) wurde vor der algerischen Küste von dem deutschen U-Boot UC 67 attackiert und durch zwei Torpedotreffer versenkt. Die anderen Schiffe des Konvois konnten die Besatzung und die Patienten retten, aber durch die Detonation des ersten Torpedos kamen sieben Heizer ums Leben.
11. Juni 1917 Sakaki 68 Südlich des Peloponnes, nahe der Insel Cerigotto, torpedierte das österreichisch-ungarische U-Boot U-27 den japanischen Zerstörer Sakaki (665 ts). Das Schiff wurde schwer beschädigt und musste nahe Cerigotto auf Grund gesetzt werden. 68 Mann kamen durch den Torpedotreffer ums Leben. Der Zerstörer wurde später wieder gehoben und repariert. Die Sakaki, im Rahmen der japanischen Unterstützung der Alliierten im Mittelmeer seit Mai 1917 zum Konvoischutz eingesetzt, war das einzige japanische Kriegsschiff, das im Ersten Weltkrieg in europäischen Gewässern torpedierte wurde. Zudem war es der einzige japanische Zerstörer in diesem Krieg, der durch Feindeinwirkung erhebliche Personalverluste erlitt.
24. Juni 1917 Mongolia 23 Etwa 50 Seemeilen südwestlich von Bombay lief der Passagier- und Frachtdampfer Mongolia (9.505 BRT) der britischen Reederei P&O auf einer Fahrt von London nach Sydney auf eine Seemine, die von den deutschen Hilfskreuzer Wolf gelegt worden war. Von den etwa 500 Passagieren und Besatzungsmitgliedern kamen 23 ums Leben.
27. Juni 1917 Ultonia 1 190 Seemeilen südwestlich vom Fastnet-Felsen wurde der 10.402 BRT große Passagier- und Frachtdampfer Ultonia der Cunard Line auf einer Fahrt von New York nach London von dem deutschen U-Boot U 53 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Rose versenkt. Ein Mensch kam ums Leben.
27. Juni 1917 Kléber 42 Vor dem Hafen von Brest, nahe dem Leuchtturm Pierres Noires, lief der französische Panzerkreuzer Kléber (7.578 ts), auf dem Weg von Dakar nach Brest, auf eine Minensperre auf, die zuvor von dem deutschen U-Boot SM UC 61 gelegt worden war. 42 Seeleute gingen mit dem Schiff unter, die restliche Crew konnte von Geleitzerstörern gerettet werden.
30. Juni 1917 HMS Cheerful 40 Vor Lerwick lief der britische Zerstörer HMS Cheerful (370 ts) auf eine Mine des deutschen U-Bootes SM UC 33. Das aus dem Jahr 1897 stammende Schiff zerbrach in zwei Teile und sank in nur vier Minuten. 40 Crew-Angehörige kamen dabei ums Leben. Etwa 25 Mann wurden gerettet.
30. Juni 1917 Calédonien 51 30 Meilen nördlich von Port Said lief der in einem Geleitzug fahrende französische Hilfskreuzer Calédonien (4.248 ts) in ein Minenfeld, das von dem deutschen U-Boot UC 34 gelegt worden war. Das 1882 in Dienst gestellte Schiff wurde von zwei Minen getroffen und sank vier Minuten nach der zweiten Detonation. 23 Besatzungsmitglieder und 28 Passagiere, darunter sechs Zivilisten, kamen ums Leben. Die Überlebenden wurden von den beiden Geleitfahrzeugen gerettet.
19. Juli 1917 Eloby 156 Etwa 75 Seemeilen südöstlich von Malta versenkte das deutsche U-Boot U 38 unter Kapitänleutnant Max Valentiner den britischen Truppentransporter Eloby (6.545 BRT) durch einen Torpedotreffer. Mit dem Schiff gingen 56 Seeleute und 100 französische Soldaten unter.
20. Juli 1917 Salsette 15 15 Seemeilen westlich der Isle of Portland versenkte das deutsche U-Boot SM UB 40 das britische Passagierschiff Salsette (5.842 BRT) durch einen Torpedotreffer. 15 Besatzungsmitglieder kamen durch die Torpedodetonation ums Leben.
23. Juli 1917 Otway 10 Südlich der Färöer-Inseln, nahe Butt of Lewis, versenkte das deutsche U-Boot UC 49 den britischen Hilfskreuzer Otway (12.077 BRT) durch einen Torpedotreffer. Zehn Crew-Mitglieder fanden beim Untergang den Tod. Die restliche Besatzung, etwa 340 Mann, konnte sich in die Beiboote retten.
26. Juli 1917 HMS Ariadne 38 Vor der Küste von Sussex, nahe Beachy Head, versenkte das deutsche U-Boot SM UC 65 den zu einem Minenleger umgerüsteten britischen Geschützten Kreuzer HMS Ariadne (11.000 ts) durch einen Torpedotreffer. Mit dem Schiff gingen 38 Seeleute unter, rund 400 Mann wurden gerettet.
13. Aug. 1917 Turakina 2 (4?) 120 Seemeilen westlich von Bishop Rock am Eingang zum Ärmelkanal versenkte das deutsche U-Boot SM U 86 den neuseeländischen Truppentransporter (ex- Passagierschiff) Turakina (8.349 BRT) durch einen Torpedotreffer. Zwei bis vier Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, weil eines der Rettungsboote kenterte. Ebenfalls an Bord waren 200 US-amerikanische Soldaten, die alle überlebten.
16. Aug. 1917 Athenia 15 Der britische Passagier- und Frachtdampfer Athenia (8.668 BRT) der Donaldson Line wurde sieben Seemeilen vor Inishtrahull Island an der nordirischen Küste von dem deutschen U-Boot SM U 53 versenkt. 15 Menschen starben.
25. Aug. 1917 Malda 64 Der britische Passagier- und Frachtdampfer Malda (7.884 BRT) der British India Steam Navigation Company wurde 130 Seemeilen vor Bishop Rock (Scilly-Inseln) von dem deutschen U-Boot U 70 versenkt. 64 Menschen starben.
02. Sep. 1917 Olive Branch und SM U 28 1 + 39 Etwa 85 Seemeilen nordöstlich des Nordkaps torpedierte das deutsche U-Boot SM U 28 den britischen Munitionstransporter Olive Branch (4.649 BRT), wobei ein britischer Seemann ums Leben kam. Die restliche britische Crew rettete sich in die Beiboote. Da das Schiff aber zunächst noch schwimmfähig blieb, beschoss das U-Boot den Dampfer mit dem Bordgeschütz und schloss zur Olive Branch auf. Eine Granate von SM U 28 traf dabei allerdings die Munitionsladung des britischen Schiffes und verursachte eine gewaltige Explosion. Der Transporter wurde dadurch versenkt, aber herumfliegende Trümmer trafen auch das U-Boot und brachten es innerhalb kürzester Zeit zum Sinken. Mit SM U 28 ging die gesamte Crew von 39 Mann unter.
07. Sep. 1917 Minnehaha 43 Der britische Passagier- und Frachtdampfer Minnehaha (13.443 BRT) der Atlantic Transport Line wurde zwölf Seemeilen vor dem Fastnet-Felsen an der Südküste Irlands von dem deutschen U-Boot U 48 versenkt. Von den 153 Besatzungsmitgliedern kamen 43 ums Leben. Passagiere waren auf dieser Fahrt nicht an Bord.
18. Sep. 1917 HMS Contest 35 In den Western Approaches, etwa 100 Seemeilen südwestlich von Irland, versenkte das deutsche U-Boot SM U 106 den britischen Zerstörer HMS Contest (957 ts) durch einen Torpedotreffer. Mit dem Schiff gingen 35 Besatzungsangehörige unter. Etwa 60 Überlebende wurden von dem britischen Frachter City of Lincoln gerettet, welcher von dem U-Boot zuvor durch einen Torpedotreffer beschädigt worden war und auf dessen Notruf sich der Zerstörer in das Seegebiet begeben hatte. Da das U-Boot den mit der Rettung beschäftigten Frachter nicht mehr attackierte, konnten die City of Lincoln und ihre Crew sowie die geborgenen Überlebenden der HMS Contest später einen britischen Hafen erreichen.
23. Sep. 1917 Médie 250 120 Seemeilen nordwestlich von Kap Bougaroni (Algerien) wurde der französische Passagier- und Frachtdampfer Médie (4.770 BRT), der auch Truppen befördert, von dem deutschen U-Boot SM UC 27 torpediert und sank in sieben Minuten. Von den 630 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord kamen 250 ums Leben. Neben Soldaten waren auch zivile Passagiere an Bord, darunter Frauen und Kinder.
29. Sep. 1917 Ochotnik 52 In der Irbenstraße lief der russische Zerstörer Ochotnik (615 ts) auf eine deutsche Mine auf und zerbrach in zwei Teile. 52 Besatzungsangehörige gingen mit dem Schiff unter, etwa 40 Mann konnten sich retten. Die Mine war zuvor aus der Luft von deutschen Wasserflugzeugen abgeworfen worden. Es war die erste Versenkung eines Kriegsschiffes durch eine Mine, die aus der Luft gelegt wurde.
02. Okt. 1917 HMS Drake 18 Vor der Nordküste Irlands torpedierte das deutsche U-Boot SM U 79 den britischen Panzerkreuzer HMS Drake (14.100 ts). Das Schiff wurde schwer beschädigt und im Rathlin Sound auf Grund gesetzt. Es wurde später aufgegeben und zum Totalverlust. 18 Mann fanden bei dem Einschlag des Torpedos den Tod, der Rest der Crew konnte gerettet werden.
09. Okt. 1917 HMS Champagne 58 Im Nordkanal zwischen Irland und Schottland, etwa acht Seemeilen südwestlich der Isle of Man, versenkte das deutsche U-Boot SM U 96 den britischen Hilfskreuzer HMS Champagne (5.630 BRT) durch einen Torpedotreffer. 58 Mann gingen mit dem Schiff unter, etwa 250 Überlebende wurden von Fischkuttern gerettet und auf der Isle of Man gelandet.
17. Okt. 1917 HMS Strongbow und HMS Mary Rose 135 In der nördlichen Nordsee, etwa 65 Seemeilen östlich von Lerwick, griffen in den Morgenstunden die beiden deutschen Kleinen Kreuzer SMS Brummer und SMS Bremse einen aus zwölf Handelsschiffen und zwei Zerstörern bestehenden britischen Geleitzug an. In einem erbitterten Gefecht versenkten die deutschen Schiffe die beiden britischen Zerstörer HMS Strongbow (1.100 ts), mit welchem 47 Seeleute untergingen, und HMS Mary Rose (994 ts), dessen Crew 88 Mann verlor. Insgesamt starben 135 britische Seeleute. Etwa 60 Überlebende von beiden Schiffen konnten gerettet werden.
17. Okt. 1917 Slawa 16 Während der Schlacht im Moon-Sund kam es zu einem Gefecht zwischen den beiden deutschen Schlachtschiffen SMS König und SMS Kronprinz sowie dem russischen Linienschiff Slawa (13.516 ts). Das russische Schiff erhielt mindestens sieben schwere Treffer und wurde, da es infolge eines durch Wassereinbrüche vergrößerten Tiefgangs nicht mehr durch den flachen Sund fliehen konnte, von russischen Zerstörern schließlich versenkt. Durch den Beschuss kamen insgesamt 16 Mann ums Leben, etwa 50 wurden verletzt.
11. Nov. 1917 Staunch und M15 34 Vor der Küste Palästinas, nahe Gaza, versenkte das deutsche U-Boot UC 38 mit zwei Torpedoschüssen den britischen Monitor M15 (540 ts) sowie den diesen eskortierenden Zerstörer Staunch (750 ts). Mit dem Monitor gingen 26 Seeleute unter, weitere acht Mann starben an Bord des Zerstörers. Insgesamt etwa 120 Seeleute konnten gerettet werden.
28. Nov. 1917 Apapa 77 Der Passagier- und Frachtdampfer Apapa (7.832 BRT) der britischen Elder Dempster Lines, mit 249 Menschen an Bord aus Westafrika kommend, wurde drei Seemeilen nordöstlich von Lynas Point vor der Insel Anglesey von dem deutschen U-Boot U 96 durch zwei Torpedos versenkt. 40 Passagiere und 37 Besatzungsmitglieder starben. Die meisten Opfer waren dadurch zu beklagen, dass der zweite Torpedo direkt unter einem Rettungsboot detonierte.
06. Dez. 1917 Jacob Jones 64 Nahe der Scilly-Inseln versenkte das deutsche U-Boot U 53 den amerikanischen Zerstörer Jacob Jones (1.060 ts) durch einen Torpedotreffer. Mit dem Schiff gingen 64 Seeleute unter. Nach dem Untergang des Zerstörers nahm das U-Boot zwei Verletzte auf, versorgte die Schiffbrüchigen mit Proviant und gab eine genaue Positionsmeldung über die Untergangsstelle an die Landstellen weiter, damit die Überlebenden gerettet werden konnten. Die USS Jacob Jones war der erste amerikanische Zerstörer im Ersten Weltkrieg und überhaupt, der durch Feindeinwirkung in Verlust geriet.
09./10. Dez. 1917 SMS Wien 46 Das österreichisch-ungarische Küstenpanzerschiff SMS Wien (5.640 ts) wurde im Hafen von Triest von italienischen Torpedoschnellbooten in der Nacht des 9. Dezember 1917 überraschend angegriffen und zweimal torpediert. Das über 20 Jahre alte Schiff kenterte und sank in nur fünf Minuten. 46 Crew-Angehörige fanden dabei den Tod, 423 Überlebende retteten sich ans Ufer oder wurden von Sicherungsfahrzeugen geborgen.
14. Dez. 1917 Châteaurenault und SM UC 38 270 + 8 Der französische Geschützte Kreuzer Châteaurenault (7.900 ts), mit 985 Mann Truppen an Bord auf dem Weg von Tarent nach Itea (Griechenland), wurde vor dem Kanal von Korinth von dem deutschen U-Boot SM UC 38 zweimal torpediert. Der Kreuzer sank langsam, weswegen die das Schiff sichernden französischen Zerstörer 1.162 Personen von den 1.432 an Bord retten konnten. Beim 2. Angriff wurde SM UC 38 jedoch von den französischen Zerstörern Mameluck und Lansquenet entdeckt, mit Wasserbomben zum Auftauchen gezwungen und schließlich durch Geschützfeuer versenkt. Acht deutsche Seeleute kamen dabei ums Leben, 20 Mann der U-Boot-Crew wurden gerettet.
22. Dez. 1917 HMS Torrent und HMS Surprise und HMS Tornado 252 Vor der niederländischen Küste, nahe der Maas-Mündung, geriet eine aus vier Schiffen bestehende britische Zerstörergruppe in ein deutsches Minenfeld. Nachdem zunächst der Zerstörer HMS Torrent (975 ts) einen Minentreffer erhalten hatte und sank, liefen auch die beiden zu Hilfsmaßnahmen herankommenden Zerstörer HMS Surprise (910 ts) und HMS Tornado (1.091 ts) auf Minen auf und sanken. Lediglich ein Schiff blieb unbeschädigt und konnte entkommen. Insgesamt starben 252 britische Seeleute, alleine 99 gingen mit dem Zerstörer HMS Surprise unter. Nur zwölf Mann überlebten und wurden von Küstenfahrzeugen gerettet.
30. Dez. 1917 Aragon 610 Dem britischen Truppentransporter Aragon (9.588 BRT), der rund 2.200 Soldaten für die britische Palästina-Front an Bord hatte, wurde bei seiner Ankunft in Alexandria das Einlaufen in den Hafen verwehrt, sodass er ungeschützt vor dem Hafen ankern musste. Sie stellt ein einfaches Ziel dar und wurde kurz darauf von dem deutschen U-Boot SM UC 34 (Oberleutnant zur See Horst Obermüller) torpediert und versenkt. Das Schiff sank innerhalb von 20 Minuten. 610 britische Soldaten und Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
31. Dez. 1917 Osmanieh 199 Der britische Truppentransporter Osmanieh (4.041 BRT), ein ehemaliges Passagierschiff der Khedivial Mail Steamship and Graving Dock Company, lief auf eine der Seeminen, die kurz zuvor von dem deutschen U-Boot UC 34 vor der Einfahrt zum Hafen von Alexandria gelegt worden waren. Das Schiff sank in wenigen Minuten, wodurch der Kommandant, Captain David R. Mason, 23 Besatzungsmitglieder, 167 Soldaten und acht Krankenschwestern (199 Menschen) ums Leben kamen.

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
04. Jan. 1918 HMHS Rewa 4 Das deutsche U-Boot SM U 55 versenkte im Bristolkanal bei Hartland Point ohne Vorwarnung das unbewaffnete britische Hospitalschiff HMHS Rewa (3.708 BRT). Zwar konnten alle 279 Patienten gerettet werden, aber durch die Explosion wurden vier Maschinisten getötet.
20. Jan. 1918 HMS Raglan und HMS M28 138 Am Eingang zu den Dardanellen, nahe der Insel Imbros, versenkten der Schlachtkreuzer Yavuz Sultan Selim und der Kleine Kreuzer Midilli die britischen Monitore HMS Raglan (6.150 tn.l.) und HMS M28 (540 tn.l.) im Artilleriegefecht. Mit der HMS Raglan gingen 127 Seeleute unter, elf weitere starben an Bord von HMS M28. Insgesamt fanden 138 Menschen den Tod. Etwa 130 Besatzungsmitglieder beider Monitore konnten gerettet werden.
20. Jan. 1918 Midilli 330 Nach der Versenkung der beiden Monitore Raglan und M28 geriet der Kleine Kreuzer Breslau (5.281 t), ab dem 16. August 1914 unter türkischer Flagge fahrend und in Midilli umbenannt, nahe der Insel Imbros auf eine Minensperre. Er erhielt fünf Minentreffer und sank um 9.10 Uhr. 330 Mann der Besatzung ertranken, 133 wurden gerettet und gerieten in britische Gefangenschaft.
27. Jan. 1918 RMS Andania 7 Auf einer Überfahrt von Liverpool nach New York wurde der britische Passagier- und Frachtdampfer Andania (13.405 BRT) der Cunard Line etwa zwei Seemeilen nordöstlich von der Insel Rathlin von dem deutschen U-Boot SM U 46 einmal torpediert und versenkt. Sieben Menschen kamen ums Leben.
04. Feb. 1918 RMS Aurania 9 Auf einer Überfahrt von Liverpool nach New York wurde der britische Passagier- und Frachtdampfer Aurania (13.936 BRT) der Cunard Line 15 Seemeilen nordwestlich der Insel Inishtrahull, an der Küste der irischen Grafschaft Donegal, von dem deutschen U-Boot SM UB 67 torpediert. Das stark beschädigte Schiff blieb zunächst noch schwimmfähig und konnte von einem Bergeschiff in Schlepp genommen werden. In schwerem Seegang brach aber wenig später die Schleppleine und das Schiff strandete nahe der Stadt Tobermory. Das Wrack wurde nach und nach vom Seegang zerschlagen und schließlich zum Totalverlust erklärt. Insgesamt kamen neun Seeleute ums Leben.
05. Feb. 1918 Tuscania 166 Der britische Truppentransporter Tuscania (14.348 BRT), mit 2.030 amerikanischen Soldaten und 205 Crew-Angehörigen an Bord, wurde sieben Seemeilen nördlich der nordirischen Insel Rathlin von dem deutschen U-Boot UB 77 durch einen Torpedotreffer versenkt. Das Schiff sank innerhalb von vier Stunden. Übereilt wurden jedoch mehrere Rettungsboote nur halbvoll besetzt abgefiert, was dazu führte, dass zahlreiche Menschen vorerst an Bord zurückblieben. Insgesamt fanden beim Untergang 166 Soldaten und Seeleute den Tod. Die Versenkung der Tuscania sorgte in den USA für einige Verärgerung, da man zu der Ansicht gelangte, dass die britischen Eskortmaßnahmen nicht ausgereicht hätten.
12. Feb. 1918 Eleanor 34 Vor der Isle of Wight, etwa neun Seemeilen von St. Catherine's Point entfernt, versenkte das deutsche U-Boot SM UB 57 den von Immingham nach Falmouth laufenden britischen Munitionsfrachter Eleanor (1.980 BRT). Das Schiff flog nach dem Torpedotreffer sofort in die Luft und ging mit der gesamten Crew von 34 Mann unter.
26. Feb. 1918 HMHS Glenart Castle 153 In den frühen Morgenstunden versenkte das deutsche U-Boot SM UC 56 im Bristolkanal ohne Vorwarnung das britische Hospitalschiff HMHS Glenart Castle (6.757 BRT), das sich mit 120 Besatzungsmitgliedern und einem 62-köpfigen Krankenpflegepersonal auf dem Weg nach Brest befand, um dort Verwundete aufzunehmen. Die Glenart Castle, die hell erleuchtet und eindeutig als Hospitalschiff erkennbar war, sank in acht Minuten. Dabei kamen 153 Menschen, darunter alle acht Krankenschwestern an Bord, ums Leben.
01. Mär. 1918 Calgarian 49 Im Nordkanal zwischen Schottland und Irland, nahe der Insel Rathlin, versenkte das deutsche U-Boot U 19 mit vier Torpedotreffern den britischen Hilfskreuzer Calgarian (17.515 BRT). Mit dem Schiff gingen 49 Crew-Angehörige unter. Rund 300 Mann konnten gerettet werden.
18. Mär. 1918 Linz ≈ 2700 Der 1909 erbaute und als Truppentransporter genutzte Luxusdampfer Linz (3.819 BRT) des Österreichischen Lloyd wurde vor Albanien (Kap Rodon) entweder durch eine Minenexplosion oder durch einen Torpedo versenkt. Die "Linz" war als Truppentransporter der österreichischen Marine von Zelenika in Montenegro nach Durazzo (Durres) in Albanien unterwegs. An Bord waren Soldaten eines ungarischen und eines Kärntner Regiments, Fronturlauber und italienische Gefangene. Zeitgenössische Angaben gingen davon aus, dass 663 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben kamen und eine unbekannte Zahl von Passagieren gerettet werden. Heute geht man jedoch von einer sehr viel höheren Opferzahl aus. Demnach war das Schiff etwa mit mehr als 3000 Personen belegt als es sank, 291 Passagiere wurden gerettet. Daraus ergibt sich die Zahl von etwa 2700 Opfern.
26. Mär. 1918 RFA Lady Cory-Wright 39 Der britische Marine-Munitionstransporter RFA Lady Cory-Wright (2.516 BRT), mit Munition und Sprengstoffen beladen und auf dem Weg von Plymouth nach Malta, wurde etwa 14 Seemeilen südsüdwestlich von The Lizard von dem deutschen U-Boot SM UC 17 torpediert. Das Schiff flog sofort in die Luft und sank innerhalb weniger Minuten. Von 40 Crew-Angehörigen kamen 39 ums Leben.
30. Mär. 1918 SMS G 94 und SMS G 93 und SMS G 87 66 In der Deutschen Bucht, nahe Helgoland, geriet die deutsche 14. Torpedoboot-Halbflottille in ein neu ausgelegtes britisches Minenfeld. Dabei liefen zunächst die Torpedoboote SMS G 94 und SMS G 93 (je 975 ts) auf Minen und sanken. Das Führungsboot der Flottille, SMS G 87 (1.051 ts), versuchts daraufhin den beiden Havaristen zu Hilfe zu kommen, lief aber ebenfalls auf eine Mine und sank. Insgesamt starben 66 deutsche Seeleute, alleine 43 an Bord von SMS G 87. An Bord dieses Schiffes starb auch der Kommandant der 14. Torpedoboot-Halbflottille, Kapitänleutnant Richard Beitzen, nach welchem später ein Zerstörer der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg benannt wurde. Etwa 190 Seeleute von allen drei Schiffen wurden gerettet.
15. Apr. 1918 Pomeranian 55 Neun Seemeilen nordwestlich des Kreidefelsens Isle of Portland wurde das als Frachtschiff fahrende kanadische Passagierschiff Pomeranian (4.364 BRT) der Canadian Pacific Line ohne Vorwarnung von dem deutschen U-Boot UC 77 torpediert und versenkt. Das Schiff sank innerhalb weniger Minuten. Von den 56 Crew-Mitgliedern an Bord überlebte nur ein Maschinist.
11. Mai 1918 Santa Anna 638 Im Mittelmeer, südlich der Insel Pantelleria, versenkte das deutsche U-Boot SM UC 54 den als Truppentransporter genutzten französischen Hilfskreuzer Santa Anna (9.350 BRT) durch zwei Torpedotreffer. Mit dem schnell sinkenden Schiff gingen 638 Seeleute und Soldaten, zumeist französische Kolonialtruppen, unter.
11. Mai 1918 Verona 880 In der Straße von Messina, vor Kap Peloro, versenkte das deutsche U-Boot UC 52 den von Genua nach Messina laufenden italienischen Truppentransporter Verona (8.261 BRT) durch zwei Torpedotreffer. Mit dem schnell sinkenden Schiff gingen insgesamt 880 Seeleute und Soldaten unter.
12. Mai 1918 Omrah 1 40 Seemeilen südwestlich von Sardinien versenkte das deutsche U-Boot UB 52 den britischen Truppentransporter Omrah (8.130 BRT), der kurz zuvor Soldaten der 52. und 74. Division in Marseille gelandet hatte. Bis auf einen Kohlentrimmer überlebten alle an Bord befindlichen Personen.
13. Mai 1918 Bregenz 234 Auf der Reede vor Durrës (Albanien) versenkten italienische Torpedoboote in einem überraschenden Angriff in der Morgendämmerung mit zwei Torpedoschüssen den österreichisch-ungarischen Truppentransporter Bregenz (3.905 BRT). 234 Soldaten und Seeleute gingen mit dem Schiff unter. 969 Überlebende wurden von drei Wachschiffen gerettet.
23. Mai 1918 Moldavia 56 Im Ärmelkanal, nahe Beachy Head, versenkte das deutsche U-Boot UB 57 den mit 477 amerikanischen Soldaten beladenen britischen Hilfskreuzer Moldavia (9.505 BRT) durch einen einzelnen Torpedotreffer. Beim Untergang starben 56 amerikanische Soldaten.
26. Mai 1918 Kyarra 6 Bei Swanage an der englischen Kanalküste versenkte das deutsche U-Boot SM UB 57 das australische Passagierschiff Kyarra (6.593 BRT) durch einen einzelnen Torpedotreffer. Sechs Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
30. Mai 1918 Ausonia 44 (?) Etwa 620 Seemeilen südwestlich von Fastnet versenkte das deutsche U-Boot SM U 62 den von Liverpool nach New York laufenden britischen Passagier- und Frachtdampfer Ausonia (7.907 BRT) der Cunard Line. Das Schiff wurde zunächst torpediert und dann durch Geschützfeuer versenkt. Vermutlich kamen beim Untergang 44 Menschen ums Leben. Allerdings könnte die Opferzahl nach verschiedenen Quellen höher gelegen haben.
31. Mai 1918 SM UC 75 und HMS Fairy 19 + 2 Vor der Küste von Yorkshire, nahe Flamborough Head, wurde das deutsche U-Boot SM UC 75, während eines Angriffs auf einen Konvoi, von dem britischen Frachter Blaydonian gerammt und wurde tauchunklar. Der herankommende britische Zerstörer HMS Fairy (380 ts), ein veraltetes Schiff aus dem Jahre 1897, rammte das an der Oberfläche liegende U-Boot zwei weitere Male und versenkte es, wobei 19 Crew-Mitglieder den Tod fanden. Durch die Rammstöße gegen SM UC 75 (434 ts) wurde die HMS Fairy jedoch so schwer beschädigt, dass sie kurze Zeit später ebenfalls sank. Beim Untergang des Schiffes ertranken zwei Mann. Insgesamt wurden 14 deutsche U-Boot-Fahrer und rund 60 Seeleute der Zerstörercrew gerettet.
31. Mai 1918 President Lincoln 26 Im Nordatlantik, etwa 600 Seemeilen westlich von Brest, versenkte das deutsche U-Boot U 90 den amerikanischen Truppentransporter President Lincoln (18.084 BRT) durch drei Torpedotreffer. Das Schiff, auf dem Rückweg von Frankreich (wo Truppen entladen worden waren) nach den Vereinigten Staaten, sank innerhalb von 30 Minuten. Von 715 Menschen an Bord (zumeist Crew-Angehörige) fanden 26 den Tod. Die President Lincoln war das größte im Ersten Weltkrieg versenkte amerikanische Passagierschiff.
02. Juni 1918 Isabel B. Wiley und Jacob M. Haskell und Edward H. Cole und Winneconne und Texel und Carolina 13 Das deutsche U-Boot SM U 151 versenkte am Sonntag, dem 2. Juni 1918, vor der amerikanischen Nordostküste innerhalb von zwölf Stunden sechs Schiffe unter US-Flagge, darunter die Schoner Isabel B. Wiley (776 BRT), Jacob M. Haskell (1.778 BRT) und Edward H. Cole (1.791 BRT) sowie die beiden Frachter Winneconne (1.869 BRT) und Texel (3.210 BRT). Ferner versenkte das U-Boot den Passagierdampfer Carolina (5.093 BRT), wobei 13 Menschen hierbei später den Tod fanden, da eines der beladenen Rettungsboote in einem aufziehenden Sturm kenterte. Die Besatzungen von allen anderen Schiffen überlebten vollständig, da das U-Boot die Crews vor der Versenkung warnte und in die Beiboote gehen ließ. Das Ereignis wurde als Black Sunday (Schwarzer Sonntag) bekannt und löste in den Vereinigten Staaten weitläufig große Beunruhigung aus, so wurde auch die Skyline New Yorks nach diesen Angriffen verdunkelt. In der Folgezeit stieg ferner die Anzahl der Freiwilligen bei der United States Navy erkennbar an.
10. Juni 1918 SMS Szent István 89 Während eines letzten Versuches der österreichisch-ungarischen Marine, die alliierte Sperrung der Straße von Otranto zu durchbrechen, gelang dem italienischen Schnellboot MAS-15 in einem Angriff in den frühen Morgenstunden die zweimalige Torpedierung des k.u.k.-Schlachtschiffes SMS Szent István (22.500 ts). Knapp zweieinhalb Stunden lang kämpfte die Crew gegen die Wassereinbrüche, dann kenterte das Schiff und sank nahe der Insel Molat. 89 Seeleute fanden dabei den Tod, etwa 1.000 Mann konnten gerettet werden.
25. Juni 1918 RMS Orissa 6 Vor der Felseninsel Skerryvore an der Westküste Schottlands versenkte das deutsche U-Boot SM UB 73 das britische Passagierschiff RMS Orissa (5358 ts) der Pacific Steam Navigation Company durch Torpedobeschuss. 6 Menschen starben.
27. Juni 1918 HMHS Llandovery Castle 234 116 Seemeilen südwestlich der Südküste Irlands versenkte das deutsche U-Boot SM U 86 das britische Lazarettschiff HMHS Llandovery Castle (11.423 BRT), obwohl das Schiff hell erleuchtet und eindeutig als Hospitalschiff zu erkennen war, durch einen Torpedotreffer. Nach dem Untergang des Schiffes rammte das U-Boot mehrere Rettungsboote und versenkte auch diese, um mögliche Zeugen zu beseitigen. Insgesamt kamen bei diesem Kriegsverbrechen 234 Menschen, darunter 14 Krankenschwestern, ums Leben. Nur 24 Personen in einem Rettungsboot, welches von dem U-Boot nicht gefunden wurde, überlebten und berichteten später von dem Angriff. Der Kommandant des U-Bootes, Oberleutnant zur See Helmut Patzig, wurde später von einem deutschen Gericht für dieses Verbrechen angeklagt, floh aber außer Landes.
14. Juli 1918 Djemnah 436 Auf einer Fahrt von Marseille nach Madagaskar wurde der französische Passagierdampfer Djemnah (3.716 BRT) der Reederei Messageries Maritimes 69 Seemeilen nordöstlich von Derna an der libyschen Küste von dem deutschen U-Boot UB 105 torpediert und sank innerhalb von zwei Minuten. Von den 754 Passagieren und Besatzungsmitgliedern kamen 436 ums Leben. Zwei britische Schiffe konnten 328 Überlebende bergen und diese nach Alexandria bringen.
16. Juli 1918 HMS Anchusa 78 Vor der Nordküste Irlands, nordwestlich von Inishtrahull, versenkte das deutsche U-Boot SM U 54 das zur U-Boot-Jagd umgerüstete britische Kanonenboot HMS Anchusa (1.290 ts) durch einen Torpedotreffer. Der Torpedo traf das Wasserbombenlager und verursachte eine heftige Explosion, welche das Kanonenboot innerhalb von einer Minute versenkte. Mit dem Schiff gingen 78 Seeleute unter, es gab keine Überlebenden.
19. Juli 1918 Australien 20 Bei der Versenkung des französischen Ozeandampfers Australien (6.376 BRT) der Messageries Maritimes rund 26 Seemeilen nordöstlich von Cap Bon an der Küste von Tunesien durch das deutsche U-Boot SM UC 54 kamen 17 Besatzungsmitglieder und drei Passagiere ums Leben. Das Schiff hatte insgesamt 951 Menschen an Bord.
19. Juli 1918 USS San Diego 6 Vor dem Hafen von New York, etwa acht Seemeilen südöstlich von Long Island, lief der amerikanische Panzerkreuzer USS San Diego (13.680 ts) auf eine Seemine auf und sank innerhalb von 28 Minuten. Die Mine war zuvor von dem deutschen U-Boot SM U 156 gelegt worden. Beim Untergang kamen sechs Seeleute ums Leben. Die USS San Diego war das einzige große Kriegsschiff, das die United States Navy im Ersten Weltkrieg durch Feindeinwirkung verlor.
20. Juli 1918 Justicia und SM UB 124 10 + 2 Nordwestlich von Irland, etwa 25 Seemeilen von Malin Head entfernt, versenkte das deutsche U-Boot SM UB 124 den britischen Truppentransporter Justicia (32.324 BRT) durch zwei Torpedotreffer. Der Riesendampfer, nach der HMHS Britannic das größte alliierte Schiff, welches im Ersten Weltkrieg verloren ging, war bereits am Vortag durch vier Torpedotreffer des U-Bootes SM UB 64 stark beschädigt worden und befand sich im Schlepp. Da sich nach dem Angriff vom Vortag nur noch eine Rumpfcrew an Bord aufhielt, kamen beim Untergang nur zehn Mann ums Leben. Beim Ablaufen wurde SM UB 124 allerdings von drei britischen Zerstörern der Sicherung des Schleppzuges entdeckt und durch Artilleriefeuer versenkt, wobei zwei deutsche Seeleute starben.
03. Aug. 1918 HMAHS Warilda 123 Im Ärmelkanal, nahe der Owers Bank, torpedierte das deutsche U-Boot SM UC 49 das mit deutlich erkennbaren Rot-Kreuz-Kennzeichen versehene australische Hospitalschiff HMAHS Warilda (7.713 BRT). Das Schiff sank innerhalb von etwa zwei Stunden, weswegen Rettungsschiffe heraneilten und die Masse der Menschen an Bord abbergen konnten. Von den 801 Personen an Bord kamen aber 123 durch den Torpedoeinschlag ums Leben.
07. Aug. 1918 Dupetit-Thouars 13 Im Nordatlantik, etwa 400 Seemeilen westlich von Brest, wurde der französische Panzerkreuzer Dupetit-Thouars (9.510 ts), gemeinsam mit amerikanischen Kriegsschiffen zur Sicherung eines alliierten Konvois eingesetzt, von dem deutschen U-Boot SM U 62 zweimal torpediert. Das Schiff sank innerhalb von 20 Minuten. Da aber zahlreiche Rettungsschiffe schnell zur Stelle waren, konnte fast die gesamte Crew gerettet werden. 13 Seeleute fanden den Tod, die meisten in den von den Torpedos getroffenen Rumpfsektionen. Die Dupetit-Thouars war das einzige auf dem offenen Atlantik versenkte große französische Kriegsschiff im Ersten Weltkrieg.
11. Aug. 1918 Euterpe 453 Nahe der Insel Pag, nur etwa eineinhalb Seemeilen von der Küste entfernt, versenkte das italienische U-Boot R. Smg. F 7 den von Fiume nach Cattaro laufenden k.u.k.-Truppentransporter Euterpe (2.302 BRT), auf welchem sich 910 Soldaten und Crew-Angehörige befanden, durch einen Torpedotreffer. 453 Menschen wurden von dem schnell sinkenden Schiff mit in die Tiefe gerissen. Insgesamt 450 Überlebende wurden von österreichisch-ungarischen Eskorteinheiten gerettet, weitere sieben Schiffbrüchige nahm später das britische U-Boot HMS C21 auf.
15. Aug. 1918 HMS Scott 22 Nahe IJmuiden sank der britische Zerstörer und Flottillenführer HMS Scott (1.801 ts) nach zwei Minentreffern. Die Minensperre war am 22. Juli 1918 von dem deutschen U-Boot SM UC 17 gelegt worden. Beim Untergang starben 22 britische Seeleute, etwa 150 Mann wurden gerettet.
16. Aug. 1918 Balkan ≈ 380 Etwa sieben Seemeilen nordwestlich von L’Île-Rousse (Korsika) versenkte das deutsche U-Boot SM UB 48 den von Marseille nach Korsika laufenden französischen Truppentransporter Balkan (1.709 BRT). Das Schiff, auf welchem sich etwa 300 Soldaten, 150 Zivilisten und 32 Crew-Angehörige befanden, wurde von einem Torpedo getroffen und sank in nur zwei Minuten. 102 Überlebende erreichten später die Küste oder wurden von Wasserflugzeugen gerettet. Etwa 380 Menschen fanden jedoch den Tod.
27. Aug. 1918 Pampa 117 84 Seemeilen östlich von Malta versenkte das deutsche U-Boot UC 22 das zum Hospitalschiff umgebaute ehemalige französische Passagierschiff Pampa (4.471 BRT) mit einem Torpedotreffer. 117 Menschen kamen dabei ums Leben.
09. Sep. 1918 Missanabie 45 52 Seemeilen südöstlich des Daunt Rock an der südirischen Küste wurde die Missanabie (12.469 BRT), ein Passagier- und Frachtdampfer der Canadian Pacific Steamship Company, von dem deutschen U-Boot UB 87 durch zwei Torpedos versenkt. 45 Passagiere und Besatzungsmitglieder, darunter mindestens zwei Frauen, kamen ums Leben. Die Missanabie fuhr in einem Geleitzug und war das einzige Schiff des Konvois, das Passagiere und Post an Bord hatte.
12. Sep. 1918 Galway Castle 143 200 Seemeilen südwestlich von Land’s End wurde der britische Passagierdampfer Galway Castle (7.988 BRT), auf dem Weg von Plymouth nach Port Natal, von dem deutschen U-Boot U 82 torpediert. Obwohl der Rumpf durch die starke Explosion in der Mitte gebrochen war und das Schiff mittschiffs einsank, hielt es sich noch drei Tage über Wasser, bis es am 15. September unterging. Von den 950 Passagieren und Besatzungsmitgliedern starben 143, da mehrere Rettungsboote in der stürmischen See verunglückten.
04. Okt. 1918 SM UB 68 1 Im Mittelmeer, etwa 150 Seemeilen östlich von Malta, musste das deutsche U-Boot SM UB 68, infolge eines Defekts an den Tauchzellen, inmitten eines alliierten Konvois auftauchen und wurde durch den Beschuss eines Frachters stark beschädigt. Da britische Kriegsschiffe sich näherten, versenkte die Crew das U-Boot selbst, um eine Kaperung zu vermeiden. Ein Crew-Mitglied kam dabei ums Leben. Unter den 33 Gefangenen, die später von der britischen Korvette HMS Snapdragon gerettet wurden, befand sich auch der Kommandant von SM UB 68, Oberleutnant zur See Karl Dönitz. Dönitz (1891–1980) wurde später im Zweiten Weltkrieg Befehlshaber der U-Boote (BdU) und Großadmiral sowie Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine. Zum Ende des Krieges wurde Dönitz als Nachfolger Hitlers letzter Reichspräsident.
10. Okt. 1918 RMS Leinster 501 Das irische Passagierschiff RMS Leinster (2.646 BRT) wurde in der Bucht von Dublin, nahe der Kish Bank, von dem deutschen U-Boot SM UB 123 durch zwei Torpedos versenkt. Von den 771 Passagieren und Besatzungsmitgliedern starben 501. Es handelte sich um das bis heute schwerste Schiffsunglück in der Irischen See und einen der größten Verluste von Menschenleben durch Versenkung eines zivilen Schiffs im Ersten Weltkrieg.
01. Nov. 1918 SMS Viribus Unitis ≈ 400 Im Hafen von Pola versenkten zwei italienische Kampfschwimmer mit 200-Kilogramm-Haftminen das ehemalige österreichisch-ungarische Schlachtschiff SMS Viribus Unitis (22.500 ts). Das Schlachtschiff war, eine Folge des Zerfalls der k.u.k.-Monarchie, am Vortag von den Österreichern an den neu gegründeten Staat der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS-Staat, das spätere Königreich Jugoslawien) übergeben worden. Obwohl Serbien mit Italien im Ersten Weltkrieg verbündet war, führten die Italiener den Angriff aus, da sie das Entstehen einer neuen Flottenmacht in der Adria verhindern wollten. Die Minen explodierten gegen 6.45 Uhr morgens und versenkten das Schiff in nur 15 Minuten. Etwa 400 Mann gingen mit der SMS Viribus Unitis unter. Unter den Toten befand sich auch Konteradmiral Janko Vuković-Podkapelski, der Flottenchef des neu gegründeten SHS-Staates.
09. Nov. 1918 HMS Britannia 51 Nahe Kap Spartel versenkte das deutsche U-Boot SM UB 50 das britische Linienschiff HMS Britannia (16.350 ts) durch zwei Torpedotreffer. Der Einschlag der Torpedos verursachte eine heftige Explosion in der Munitionskammer eines 23,4-cm-Geschützturms und einen Kordit-Brand, der die Crew zum Verlassen des Schiffes zwang. Über zwei Stunden nach dem Angriff sank das Linienschiff. 51 Seeleute fanden beim letzten Verlust eines britischen Kriegsschiffes im Ersten Weltkrieg den Tod.

Zwischenkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
16. Nov. 1918 Cesare Rossarol 93 Der italienische Zerstörer und Flottillenführer Cesare Rossarol (1.028 ts), auf dem Weg von Pola nach Rijeka, lief auf eine noch nicht geräumte ehemalige österreichisch-ungarische Seemine vor dem Hafen von Ližnjan. Das Schiff brach auseinander und sank mit 93 Crew-Angehörigen an Bord. Nur etwa 30 Mann überlebten und wurden von anderen italienischen Schiffen geborgen.
05. Dez. 1918 HMS Cassandra 11 Der britische Leichte Kreuzer HMS Cassandra (4.190 ts), eingesetzt im Rahmen der alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg, lief im Rigaischen Meerbusen, nahe der Insel Ösel, auf eine noch nicht geräumte und nicht in den Seekarten verzeichnete deutsche Minensperre auf. Das Schiff erhielt einen Minentreffer und sank innerhalb einer Stunde. Elf Seeleute kamen dabei ums Leben, rund 420 Mann wurden von anderen britischen Schiffen gerettet. Das Wrack wurde 2010 gefunden.
16. Jan. 1919 Chaouia 476 In der Straße von Messina lief der französische Passagierdampfer Chaouia (4.334 BRT) mit 660 Menschen an Bord kurz nach Mitternacht auf eine Mine, die kurz vor Kriegsende von einem deutschen U-Boot gelegt worden war. Das Schiff sank innerhalb von vier Minuten. 476 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
23. Apr. 1919 Borez sa Swobodu 0 In Sewastopol versenkten während der alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg die sich zurückziehenden Entente-Mächte durch Sprengladungen das ehemalige russische Linienschiff Borez sa Swobodu (12.582 ts), welches sie im November 1918 erobert hatten, um zu vermeiden, dass das Schiff den Bolschewisten in die Hände fiel. Es handelte sich hierbei um das ehemalige Linienschiff Knjas Potjomkin Tawritscheski, das vor allem durch die Meuterei auf diesem Schiff im Jahre 1905 Bekanntheit erlangt hatte (s. auch Sergei Eisensteins Stummfilm Panzerkreuzer Potemkin). Das Wrack wurde nach dem Bürgerkrieg gehoben und ab 1923 verschrottet.
09. Juni 1919 HMS L55 34 Im Rahmen der alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg versenkten die auf Seiten der Bolschewisten stehenden russischen Zerstörer Azard und Gavril im Finnischen Meerbusen das britische U-Boot HMS L55 (960 ts) durch Artilleriefeuer. Die gesamte Crew von 34 Mann fand dabei den Tod. Das U-Boot wurde 1928 von den Sowjets gehoben und als Trainings-U-Boot wieder in Dienst gestellt und letztlich erst in den 1960er Jahren verschrottet. HMS L55 ist bis heute (2010) das einzige jemals von russischen oder sowjetischen Kriegsschiffen versenkte britische U-Boot.
17./18. August 1919 Andrei Pervozvanny 1 Im Rahmen der alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg attackierten britische Flugzeuge und acht Schnellboote die im Hafen von Kronstadt liegenden Schiffe der auf Seiten der Bolschewisten stehenden russischen Flottenkräfte. Dabei versenkte das Schnellboot HMS CMB-31 das Linienschiff Andrei Pervozvanny (17.320 ts) durch einen oder zwei Torpedotreffer (?). Das Schiff sank in flachem Wasser, wobei ein Seemann ums Leben kam. Obwohl im Jahr 1920 gehoben und provisorisch repariert, wurde die Andrei Pervozvanny bereits 1921 außer Dienst gestellt und ab 1922 abgewrackt.
01. Sep. 1919 HMS Vittoria 8 Im Finnischen Meerbusen, nahe der Insel Seskar, wurde der britische Zerstörer HMS Vittoria (1.100 ts) von dem auf Seiten der Bolschewisten stehenden russischen U-Boot Pantera versenkt. Der im Rahmen der alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg eingesetzte Zerstörer wurde während des Legens von einer Minensperre überrascht und durch einen Torpedoschuss schwer beschädigt, wobei acht Crew-Mitglieder getötet wurden. Da der Kiel des Schiffes durchbrach und ein Abschleppen nicht möglich war, wurde der Zerstörer nach dem Bergen der Crew von anderen britischen Schiffen versenkt.
04. Sep. 1919 HMS Verulam 16 Während der alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg sank der britische Zerstörer HMS Verulam (1100 ts) im Finnischen Meerbusen, nahe der Insel Seskar, auf einer von den Bolschewisten gelegten Minensperre. 16 Crew-Angehörige fanden dabei den Tod, etwa 90 Mann wurden von anderen britischen Schiffen gerettet. Das Wrack wurde später Finnland zugesprochen; Absichten, das Wrack zu heben, wurden aber wegen der starken Schäden am Schiff 1925 verworfen.
21. Okt. 1919 Gavril und Konstantin und Svoboda ≈ 300 Während der alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg gerieten die drei ehemals auf Seiten der Bolschewisten stehenden russischen Zerstörer Gavril, Konstantin und Svoboda (je 1.260 ts) westlich von Kronstadt auf eine britische Minensperre und sanken nach mehreren Treffern. Alle drei Schiffe hatten nach Estland fliehen wollen, um sich dort den Alliierten anzuschließen. Beim Untergang starben etwa 300 Seeleute. Nur rund 90 Überlebende konnten von dem russischen Zerstörer Azard gerettet werden.
21. Juli 1920 Carlo Alberto Racchia 19 Im Schwarzen Meer, nördlich des Bosporus, sank während alliierten Intervention in den Russischen Bürgerkrieg der italienische Zerstörer Carlo Alberto Racchia (1.784 ts) nach einem Minentreffer. 19 Crew-Angehörige fanden dabei den Tod. Rund 150 Mann wurden gerettet. Unklar blieb, ob es sich hierbei um eine russische oder eine türkische Mine gehandelt hatte (?).
29. Sep. 1936 Almirante Ferrándiz 129 Während des Bürgerkrieges in Spanien griffen der nationalspanische Schwere Kreuzer Canarias und der Leichte Kreuzer Almirante Cervera überraschend das aus zwei Zerstörern bestehende republiktreue Wachgeschwader vor der Straße von Gibraltar an. Im sich daraus entwickelnden Gefecht nahe Kap Spartel wurde der republikanische Zerstörer Almirante Ferrándiz (1.536 ts) von sechs 20,3-cm-Granaten der Canarias getroffen und sank innerhalb von zehn Minuten. Von den 160 Mann Besatzung wurden später nur 31 von der Canarias und einem französischen Handelsschiff gerettet. Das Gefecht hatte strategische Bedeutung, da den nationalspanischen Truppen die Straße von Gibraltar von diesem Zeitpunkt an für Seetransporte offen stand.
12. Dez. 1936 C-3 37 Während des Bürgerkrieges in Spanien versenkte das deutsche U-Boot U 34, im Rahmen des geheimen deutschen U-Boot-Einsatzes vor der spanischen Küste (Unternehmen Ursula), etwa vier Seemeilen südöstlich von Málaga das auf Seiten der spanischen Republikaner stehende U-Boot C-3 (925 ts) durch einen Torpedotreffer. Von der 40 Mann starken Crew überlebten nur drei; sie wurden später von dem spanischen Lazarettschiff Artabro geborgen. Lange Zeit wurde dieser Torpedoangriff einem italienischen U-Boot zugeschrieben, erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges klärte sich auf, dass diese Versenkung auf einen geheimen Einsatz deutscher U-Boote zurückzuführen war.
30. Apr. 1937 España 5 Während des Bürgerkrieges in Spanien sank nahe Santander das auf Seiten der spanischen Nationalisten stehende Dreadnought-Schlachtschiff España (15.452 ts) versehentlich auf einer eigenen Minensperre. Bis auf fünf Seeleute konnte die gesamte Crew vom nahestehenden Zerstörer Velasco abgeborgen werden.
30. Mai 1937 Ciudad de Barcelona 191 Der auf Seiten der spanischen Republikaner stehende Dampfer Ciudad de Barcelona (3.946 BRT), ohne Geleitschutz auf dem Weg von Marseille nach Valencia, wurde vor Lloret de Mar von dem nationalspanischen U-Boot General Sanjurjo, das zuvor von den Italienern an die Franco-Truppen übergeben worden war, mit zwei Torpedos angegriffen. Einer der Torpedos traf mittschiffs und versenkte das Schiff in nur drei Minuten. Von den 312 Passagieren und Crew-Angehörigen an Bord kamen 191 ums Leben. Unter den Toten waren auch zahlreiche Militär- und Zivilpiloten, die als Freiwillige im Rahmen der Einsätze der Internationalen Brigaden auf Seiten der Republikaner hätten eingesetzt werden sollen.
12. Dez. 1937 USS Panay 3 Auf dem Jangtsekiang, westlich von Nanking, versenkten japanische Flugzeuge während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges das amerikanische Flusskanonenboot USS Panay (474 ts). Drei Crew-Mitglieder kamen dabei ums Leben, 48 Menschen wurden verletzt. Dieser sogenannte Panay-Vorfall sorgte in der Folgezeit für erhebliche Verstimmungen in den USA und führte zu einer Verschlechterung der japanisch-amerikanischen Beziehungen. Die japanische Regierung offerierte später Schadensersatz und entschuldigte sich für den Zwischenfall.
06. Mär. 1938 Baleares 765 Während des Bürgerkrieges in Spanien wurde der auf Seiten der spanischen Nationalisten kämpfende Schwere Kreuzer Baleares (10.000 ts) im Nachtgefecht bei Cabo de Palos von den drei auf Seiten der spanischen Republikaner stehenden Zerstörern Sanchéz Barcáiztegui, Lepanto und Almirante Antequera attackiert und von zwei oder drei Torpedos (?) getroffen. Eine Folgeexplosion der Munition im Vorschiff setzte den Kreuzer in Brand und tötete rund 300 Crew-Angehörige. Etwa zweieinhalb Stunden nach der Torpedierung sank die Baleares. Von den 1.206 Mann Besatzung kamen insgesamt 765 ums Leben, darunter auch der Geschwaderchef, Vizeadmiral Manuel Vierna Belando. Ein Teil der Crew wurde später von in der Nähe stehenden britischen Schiffen gerettet.
07. Mär. 1939 Castillo de Olite 1.476 Während des Bürgerkrieges in Spanien wurde vor Cartagena der nationalspanische Truppentransporter Castillo de Olite (3.545 BRT), welcher fast 2.100 Mann Landungstruppen (welche bei der Eroberung des Hafens hätten eingesetzt werden sollen) und etwa 30 Crew-Angehörige an Bord hatte, von schweren Küstenbatterien der spanischen Republikaner beschossen. Das Schiff erhielt drei 38,1-cm-Treffer, zerbrach in zwei Teile und sank sehr schnell. 1.476 Soldaten und Crew-Angehörige fanden dabei den Tod. Etwa 650 Mann überlebten und wurden von Fischerbooten und Wachschiffen gerettet. Es war dies bis heute (2010) der verlustreichste Schiffsuntergang in spanischen Gewässern und zugleich auch der opferreichste des Spanischen Bürgerkrieges.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1939[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
01. Sep. 1939 ORP Nurek 16 Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges stand das Boot im Kriegshafen Oksywie. Am ersten Tag des deutschen Überfalls auf Polen griffen am 1. September 1939 gegen 14.00 Uhr Sturzkampfbomber vom Typ Junkers Ju 87 des Lehrgeschwaders 1 den Hafen an und versenkten dabei das alte Torpedoboot Mazur sowie das Taucherschiff Nurek (110 t). 16 der 22 Besatzungsmitglieder wurden an Bord einschließlich des Kommandanten Wincenty Tomasiewicz getötet.
03. Sep. 1939 Athenia 112 Der 13.465 BRT große britische Passagierdampfer der Anchor-Donaldson Line war mit über 1.100 Passagieren und Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Glasgow nach Montreal, als er 250 Meilen nordwestlich von Irland ohne Vorwarnung von dem deutschen U-Boot U 30 versenkt wurde. 112 Menschen starben durch die Folgen der Torpedo-Detonation und in einem Rettungsboot, das vom Heck eines der Rettungsschiffe zerquetscht wurde. Die Athenia war das erste Schiff, das im Zweiten Weltkrieg von einem deutschen U-Boot versenkt wurde. Unter den Toten waren auch 28 US-Amerikaner.
03. Sep. 1939 ORP Wicher 1 In der Danziger Bucht versenkten deutsche Junkers-Ju-87-Sturzkampfbomber den vor Anker liegenden polnischen Zerstörer Wicher (1.540 ts), welcher bereits an den beiden Tagen zuvor bei Luftangriffen Schäden durch vier Bombentreffer erlitten hatte. Da die Crew teils bereits vom Schiff abgezogen worden war, kam nur ein Seemann ums Leben, 22 Mann wurden verwundet. Die Wicher war der einzige polnische Zerstörerverlust im Septemberkrieg 1939.
03. Sep. 1939 ORP Gryf 2 Am Morgen des 3. September trafen die deutschen Zerstörer Leberecht Maass und Wolfgang Zenker vor Hela ein. Der Minenleger Gryf (2227 t) wurde von den deutschen Einheiten zweimal getroffen, im Gegenzug erhielt die Leberecht Maass einen Treffer der Küstenbatterie. Die Gryf ging danach in ein Dock. Später erfolgten zwei Angriffe deutscher Sturzkampfbomber. Bei einem weiteren Luftangriff wurde der Minenleger getroffen und fing Feuer. Das Feuer entzündete die Flak-Munition, was zu Sekundärexplosionen führte. Zwei polnische Seeleute fanden den Tod. Der nächste Angriff erfolgte, als zwölf Sturzkampfflugzeuge Gryf und Wicher mit 250-kg-Bomben angriffen. Die Gryf erhielt einen Volltreffer, setzte auf Grund auf, und das Feuer dehnte sich weiter aus. Danach griffen deutsche Heinkel He 59 das Wrack an und zerstörten es endgültig.
05. Sep. 1939 Abana 0 Der Einsatz der Inn endete schon am 5. September 1939, als sie aus Pará kommend vom britischen Kreuzer Neptune 400 Seemeilen (740 km) südwestlich der Kanarischen Inseln gekapert wurde. Nach Übernahme der Besatzung versenkten die Briten das Frachtschiff Inn (ex Abana) (2.867 BRT).
10. Sep. 1939 Oxley (auch HMS Triton (N15)) 53 Rund 30 Seemeilen westlich von Stavanger versenkte das britische U-Boot Triton irrtümlich das große britische U-Boot Oxley (1.835 ts) durch zwei Torpedotreffer. Zuvor hatte das U-Boot nicht auf Identifikationsaufrufe reagiert. Mit der Oxley gingen 52 Seeleute unter, nur zwei Mann überlebten und wurden von der Triton gerettet, wodurch der tragische Irrtum aufgeklärt wurde. Die Ursache für den Zwischenfall, so stellte es eine Untersuchung später fest, war, dass die Oxley den zugewiesenen Patrouillenabschnitt infolge eines Navigationsfehlers verlassen hatte. Es war dies die einzige Versenkung eines britischen U-Bootes durch ein eigenes U-Boot in der Seekriegsgeschichte und zugleich der erste britische U-Boot-Verlust im Zweiten Weltkrieg.
14. Sep. 1939 U 39 0 Nordwestlich von Irland attackierte das deutsche U-Boot U 39 (1.032 t) erfolglos eine britische U-Boot-Jagd-Gruppe um den Flugzeugträger Ark Royal und wurde beim Gegenangriff von drei britischen Zerstörern mit Wasserbomben zum Auftauchen gezwungen. Bevor das beschädigte U-Boot sank, konnte die komplette Crew von 43 Mann sich von Bord retten und wurde von den Briten später geborgen. U 39 war das erste deutsche U-Boot, das im Zweiten Weltkrieg in Verlust geriet.
17. Sep. 1939 HMS Courageous 518 Etwa 200 Seemeilen südwestlich der Südküste Irlands versenkte das deutsche U-Boot U 29 den britischen Flugzeugträger Courageous (24.210 ts) durch zwei Torpedotreffer. Das Schiff kenterte und sank in nur 15 Minuten. Der Träger hatte zuvor seine Eskortzerstörer entlassen, um einem Handelsschiff beizustehen. 518 Mann gingen mit dem Träger unter, darunter auch der Kommandant, Captain William Tofield Makeig-Jones. 741 Besatzungsangehörige konnten gerettet werden. Nach diesem Verlust setzte die Royal Navy ihre großen Flottenträger vorerst nicht mehr zu U-Boot-Jagd-Missionen ein. Die Courageous war der erste Flugzeugträger im Zweiten Weltkrieg und überhaupt, der auf offener See von einem U-Boot versenkt wurde. Mit dem Träger gingen die Fairey Swordfish der Staffeln 811 und 822 der britischen Marineluftwaffe verloren.
20. Sep. 1939 U 27 0 Am 20. September 1939 schoss U 27 (626 t) Torpedos auf die beiden britischen Zerstörer Fortune und Forester ab, aber die Torpedos explodierten zu früh und gaben so die Position des angreifenden U-Boots preis. Daraufhin attackierten die Zerstörer U 27 mit Wasserbomben und zwangen es dadurch zum Auftauchen. Die gesamte Besatzung kam für den Rest des Krieges in Gefangenschaft. Im Boot stellten die Briten Dokumente und Aktenmaterial sicher, bevor U 27 auf der Position 58° 35′ N, 9° 2′ W im Marine-Planquadrat AM 2667 sank.
22. Sep. 1939 Akenside 0 Das Frachtschiff Akenside (2.694 BRT) (Kapitän John Thomas Nelson) sank am 22. September 1939 um 14.30 Uhr nach einem Torpedotreffer des deutschen U-Boots U 7 (Oberleutnant zur See Werner Heidel) in der Nordsee, 15 sm westlich der Insel Store Marstein, vor der Einfahrt in den Korsfjord und damit nach Bergen (Norwegen), auf der Position ♁60° 7′ 0,2″ N, 4° 37′ 0,6″ O (bit. 56° 09’ N 04° 50’ O) im Marineplanquadrat AN 2459. Das Schiff hatte 2000 t Kohle geladen und war auf dem Weg von Blyth nach Bergen.

Die gesamte Besatzung von 26 Mann wurde von dem norwegischen Torpedoboot Storm und von einem Marsteiner Lotsenboot gerettet und in Bergen an Land gesetzt.

23. Sep. 1939 Martti Ragnar 0 Das Frachtschiff Martti Ragnar (2.262 BRT) sank am 23. September 1939 um 2.14 Uhr nach der Zündung von drei Sprengpatronen, die von einem Prisenkommando von U 4 (Kapitänleutnant Harro von Klot-Heydenfeldt) angebracht worden waren, in der Nordsee 5 Seemeilen südlich von Arendal in Norwegen im Marineplanquadrat AN 3393.
23. Sep. 1939 Walma 0 Das Frachtschiff Walma (1.361 BRT) sank am 23. September 1939 um 16.15 Uhr nach Zündung von Sprengpatronen, die durch ein Prisenkommando von U 4 (Kapitänleutnant Harro von Klot-Heydenfeldt) angebracht worden waren, in der Nordsee auf der Position ♁58° 15′ N, 11° 0′ O im Marineplanquadrat AO 4195.
24. Sep. 1939 Gertrud Bratt 0 Das Frachtschiff Gertrud Bratt (1510 BRT) sank nach dem dritten Torpedo von U 4 (Kapitänleutnant Harro von Klot-Heydenfeldt) am 24. September 1939 um 12:28 Uhr in der Nordsee auf der Position ♁58° 40′ N, 9° 52′ O im Marineplanquadrat AO 4146. Die Verluste an Menschenleben wurden nicht bekannt.
24. Sep. 1939 Minden (auch Porta (Schiff, 1922)) 0 Das Frachtschiff Minden (4165 BRT) wurde am 24. September 1939 nahe den Faröern durch britische Kreuzer versenkt.
29. Sep. 1939 Takstaas 0 Etwa 10 Seemeilen entfernt von der Insel Store Marstein, vor der Einfahrt in den Korsfjord und damit nach Bergen (Norwegen), wurde es von dem deutschen U-Boot U 7 unter Oberleutnant zur See Werner Heidel durch einen Schuss mit der 20-mm-Flak vor den Bug gestoppt. Nach Prüfung der Frachtpapiere gab Heidel der Besatzung 20 Minuten Zeit, in ihre Rettungsboote zu gehen. Um 8:55 Uhr schoss er einen Torpedo mittschiffs in die Steuerbordseite vom Frachtschiff Takstaas (1.830 BRT), das daraufhin Schlagseite nach Backbord bekam, aber wegen seiner Holzladung nicht sank. Auch der daraufhin erfolgte Beschuss mit dem Bordgeschütz unterhalb der Wasserlinie brachte das Schiff nicht zum Sinken und musste abgebrochen werden, als ein norwegisches Flugzeug erschien und das U-Boot zum Wegtauchen zwang. Die durch den Torpedotreffer und Artilleriebeschuss schwer beschädigte Takstaas wurde am frühen Nachmittag von dem norwegischen Schlepper Herkules ins Schlepp genommen, brach dann jedoch in zwei Teile. Das Vorderschiff sank auf der Position ♁60° 15′ 0″ N, 4° 51′ 0″ WKoordinaten: 60° 15′ 0″ N, 4° 51′ 0″ W | OSM | im Marineplanquadrat AN 2473, aber das Heckteil mit einem großen Teil der Ladung konnte geborgen werden.
30. Sep. 1939 Vendia 11 Das Frachtschiff Vendia (1.150 BRT) erhielt am 30. September 1939 in der Nordsee, 35 Seemeilen nordwestlich von Hanstholm im Marineplanquadrat AN 3593 einen Torpedotreffer im Heck, das wegriss und versank. Dieser Torpedo wurde vom Unterseeboot U 3 abgeschossen. Um 12.05 Uhr ereignete sich eine Explosion im Vorschiff, das danach ebenfalls in einer Rauchwolke versank. Das Schiff fuhr in Ballast. Elf Menschen kamen ums Leben, sechs wurden aus der Nordsee gerettet und an den dänischen Dampfer Savana übergeben.
01. Okt. 1939 Gun 11 Das Frachtschiff Gun (1198 BRT) wurde im Zweiten Weltkrieg am 1. Oktober 1939 um 09.10 Uhr vom deutschen Unterseeboot U 3 (Kapitänleutnant Joachim Schepke) durch Torpedotreffer versenkt. Die Versenkungsposition war 30 Seemeilen nordwestlich von Hanstholm (Dänemark) in der Nordsee, im Marineplanquadrat AN 3647.
05. Okt. 1939 U 12 27 Das U-Boot U 12 (279 t) geriet wahrscheinlich am 5. Oktober 1939 im Ärmelkanal vor Dover, ungefähr an der Position 51° 10′ N, 1° 30′ O im Marine-Planquadrat AN 7994, in eine britische Minensperre, lief auf eine Mine und sank. Die genaue Position des Untergangs blieb unbekannt, da das Boot mit der gesamten Besatzung von 27 Mann unterging. Die Leiche des Kommandanten, Dietrich von der Ropp, wurde am 8. Oktober 1939 bei Dünkirchen angeschwemmt. Bei ihrer Untersuchung konnte man feststellen, dass sie ungefähr drei Tage im Meer getrieben war. Demnach musste das Boot am 5. Oktober 1939 gesunken sein.
13. Okt. 1939 U 40 45 Die letzte Feindfahrt sah den Einsatz vor der spanischen und portugiesischen Küste vor. Da das Boot Wilhelmshaven erst mit Verspätung verließ, entschied sich Kapitänleutnant Barten für eine Abkürzung zu seinem Treffpunkt südwestlich von Irland. Diese Abkürzung war der Ärmelkanal, der von der britischen Royal Navy in den Monaten zuvor stark vermint worden war. Da das Boot erst knapp 3½ Stunden nach Wasserhöchststand die Durchquerung versuchte, waren die Minen schon wieder zu dicht unter der Wasseroberfläche. Das U-Boot U 40 (1.032 t) lief auf eine solche Mine und sank sofort. Von den 48 Besatzungsmitgliedern gelang es neun, sich durch eine Notausgangsluke am Heck des Bootes zu retten. Mit Hilfe ihrer Notausrüstung (Tauchretter) konnten acht von ihnen sicher an die Wasseroberfläche gelangen; einer starb beim Auftauchvorgang. In den folgenden Stunden starben allerdings fünf der Männer an Unterkühlung. Knapp zehn Stunden nach dem Untergang wurden die drei verbliebenen Seeleute von der Boreas aufgenommen und kamen in britische Kriegsgefangenschaft. Dies geschah auf der Position 50° 42′ N, 0° 15′ O im Marine-Planquadrat BF 3238.
13. Okt. 1939 U 42 26 Kurz nach dem Angriff auf die Stonepool wurde das Boot von der britischen Konvoisicherung mit den Zerstörern Imogen, Ilex, Inglefield und Ivanhoe zum Tauchen gezwungen. Durch Wasserbomben der Ilex beschädigt, musste das U-Boot U 42 (1.032 t) auftauchen und wurde von der Ilex gerammt. Gleichzeitig wurde es bis zum Untergang von den britischen Zerstörern mit Artillerie beschossen. Von den 46 Mann der Besatzung wurden 20 gerettet; 26 kamen durch den Beschuss ums Leben. Die Position lag bei 49° 12′ N, 16° 0′ W im Marine-Planquadrat BE 2699.
14. Okt. 1939 HMS Royal Oak 833 Auf der Reede von Scapa Flow versenkte das deutsche U-Boot U 47 das vor Anker liegende britische Schlachtschiff Royal Oak (29.150 ts) durch zwei oder drei Torpedotreffer. Das Schlachtschiff kenterte und sank innerhalb von 13 Minuten. Eine Munitionsexplosion zerstörte zudem weite Teile des Schiffes. Die Royal Oak riss insgesamt 833 Besatzungsangehörige, darunter auch den Befehlshaber des 2. Schlachtschiffgeschwaders, Konteradmiral Henry Blagrove, mit in die Tiefe. Etwa 400 Mann konnten gerettet werden. Die Versenkung des Schiffes im eigenen Heimatstützpunkt sorgte in der Folgezeit bei der Royal Navy für einige Verunsicherung hinsichtlich der Sicherheit der eigenen Stützpunkte.
14. Okt. 1939 U 45 38 Am 14. Oktober 1939 wurde das U-Boot U 45 (753 t) südwestlich von Irland auf der Position 50° 58′ N, 12° 7′ W im Marine-Planquadrat BE 3311 durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Icarus, Inglefield, Ivanhoe und Intrepid versenkt. Alle 38 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod.
25. Okt. 1939 U 16 28 Am 25. Oktober 1939 wurde das U-Boot U 16 (279 t) von dem britischen Trawler Cayton Wyke und dem Patrouillenboot Puffin bei Dover angegriffen und schwer beschädigt, konnte zunächst jedoch fliehen und noch Funkmeldung machen. Der letzte Funkspruch des Bootes vom 25. Oktober 1939 um 4:15 Uhr lautete: „Boot vor Dover schwer beschädigt, muß versenkt werden.“ Danach wurde von dem Boot nichts mehr gehört. Es wurde später am gleichen Tag auf der Position 51° 9′ N, 1° 28′ O im Marine-Planquadrat AN 7986 im Flachwasser auf Grund liegend entdeckt. Anscheinend war es kurz nach der letzten Nachrichtenübermittlung auf eine Mine gelaufen und gesunken. Alle 28 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod.
13. Nov. 1939 HMS Blanche (H47) 2 In der Themsemündung lief der britische Zerstörer Blanche (1.360 ts) auf eine Mine auf und sank einige Stunden später während eines Bergeversuchs. Die Minen wurden wenige Stunden zuvor von den deutschen Zerstörern Z 20 Karl Galster, Z 18 Hans Lüdemann,Z 19 Hermann Künne und Z 21 Wilhelm Heidkamp gelegt. Zwei Mann der Crew des Zerstörers fanden den Tod, zwölf Mann wurden verwundet. Die Blanche war der erste britische Zerstörerverlust im Zweiten Weltkrieg.
18. Nov. 1939 Simon Bolivar 102 Das niederländische Passagierschiff Simon Bolivar (7.906 BRT), mit 265 Passagieren und 132 Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Rotterdam nach Curaçao über Tilbury, lief bei Harwich in ein Minenfeld, welches kurz zuvor von deutschen Zerstörern gelegt worden war. Die Explosionen waren so heftig, dass die Masten umstürzten und viele Rettungsboote zerstört wurden. 102 Menschen starben.
21. Nov. 1939 HMS Gipsy (H63) 31 Am 21. November 1939 verließ der britische Zerstörer Gipsy (1.350 t) gemeinsam mit den polnischen Zerstörern Burza, Błyskawica und Grom sowie der Griffin, Keith und Boadicea Harwich zu einer Patrouille. Noch in der Hafenzufahrt lief das Schiff auf eine Seemine, die wahrscheinlich erst kurz zuvor von einer Heinkel He 59 abgeworfen worden war. Die Gipsy brach in zwei Teile und sank, nachdem die 115 Überlebenden von den anderen Zerstörern übernommen worden waren. 30 Mann verloren jedoch beim Minentreffer und dem folgenden Untergang der Gipsy auf 51° 56′ N, 1° 18′ O ihr Leben.
22. Nov. 1939 Adolph Woermann WL (auch Njassa (Schiff, 1924)) 0 Schwesterschiff der Njassa, am 16. November 1939 aus Lobito ausgelaufen, wurde das Passagierschiff Adolph Woermann (8577 BRT) am 22. nahe Ascension vom Leichten Kreuzer HMS Neptune gestellt und vor der Aufbringung selbst versenkt.
23. Nov. 1939 Rawalpindi 265 Während eines Vorstoßes in den Nordatlantik versenkten die beiden deutschen Schlachtschiffe Scharnhorst und Gneisenau südlich von Island, etwa 145 Seemeilen nordwestlich der Färöer-Inseln, den britischen Hilfskreuzer Rawalpindi (16.695 BRT) durch Artilleriebeschuss. Mit dem Schiff gingen 265 Seeleute unter, 37 Mann überlebten und wurden von den deutschen Schiffen (26 Geborgene) und dem Hilfskreuzer Chitral (11 Geborgene) gerettet. Der ehemalige Passagierdampfer Rawalpindi war der erste im Zweiten Weltkrieg versenkte Hilfskreuzer.
26. Nov. 1939 Piłsudski 2 Der Truppentransporter Piłsudski (14.294 BRT), ein ehemaliger Ozeandampfer der polnischen Reederei Gdynia America Line, lief auf einer Fahrt von Newcastle nach Neuseeland 25 Seemeilen vor Withernsea an der Küste der englischen Grafschaft Yorkshire auf deutsche Minen und sank. Zwei Männer kamen ums Leben, darunter der Kommandant der Piłsudski, Konteradmiral Mamert Stankiewicz.
29. Nov. 1939 U 35 0 Am 29. November 1939 wurde das U-Boot U 35 (626 t) vom britischen Zerstörer Icarus an der Wasseroberfläche entdeckt, woraufhin es sofort tauchte. Der Zerstörer konnte wegen seines defekten ASDIC-Ortungssystems jedoch stundenlang seine Wasserbomben nicht zielgenau genug werfen und rief daraufhin die Zerstörer Kingston und Kashmir herbei. U 35 wurde zum Auftauchen gezwungen, wonach Kapitänleutnant Werner Lott die Selbstversenkung befahl. Die gesamte Besatzung wurde durch die britischen Zerstörer gerettet.
02. Dez. 1939 Watussi 0 Sussex entdeckte zuerst das fliehende Passagierschiff Watussi (9552 BRT), das darauf die Selbstversenkung vorbereite und von der Besatzung in Brand gesetzt wurde. Die ebenfalls eintreffende Renown feuerte mit einem der Geschütze des B-Turms auf die Watussi, um den Untergang des brennenden Schiffes 50 sm südlich von Kap Agulhas auf (♁34° 10′ 0″ S, 12° 0′ 0″ OKoordinaten: 34° 10′ 0″ S, 12° 0′ 0″ O | OSM | ) zu beschleunigen. Die Sussex nahm die in die Boote gegangene Besatzung der Watussi auf und brachte die 193 Personen nach Simonstown zur Internierung.
04. Dez. 1939 U 36 40 Das U-Boot U 36 (626 t) wurde am 4. Dezember 1939 in der Nordsee südwestlich von Kristiansand-Süd, etwa 73 sm vom Lister-Leuchtturm entfernt, durch das britische U-Boot Salmon versenkt. Die Salmon schoss einen Sechserfächer, doch nur ein Torpedo traf U 36, das nach einer zirka 60 m hohen Explosionswolke von der Wasseroberfläche verschwunden war. Es war ein Totalverlust mit 40 Toten. Die Position war 57° 0′ N, 5° 2′ O im Marine-Planquadrat AN 3761.
06. Dez. 1939 Ussukuma 0 Am 5. Dezember gegen Abend näherte sich dem Passagierschiff Ussukuma (7.765 BRT) von achtern der britische Leichte Kreuzer Ajax. Die HMS Ajax hatte sich auf der Suche nach der Admiral Graf Spee befunden und hatte vom Auslaufen der Ussukuma durch den britischen Marineattaché in Montevideo und möglicherweise auch durch ein niederländisches Schiff erfahren, dem die Ussukuma kurz nach dem Auslaufen begegnet war.

Mit der Drohung, sie nach dem Verlassen des Schiffs nicht zu retten, wurde die Besatzung der Ussukuma von der Ajax aufgefordert, das Schiff nicht zu versenken. Dennoch gab Kapitän Wilmsen die Anweisung zur Selbstversenkung, da das Schiff nicht in die Hände der Briten fallen sollte. Die Ajax feuerte dreimal auf die Ussukuma, zunächst vor den Bug, dann beim Fieren der Boote und das dritte Mal beim Ablegen der Boote. Kapitän Wilmsen ließ die Boote auftakeln und wollte die 62 Meilen entfernte Küste erreichen, aber entgegen ihrer Drohung nahm die Ajax die 107 Mann starke Besatzung auf. Die Ussukuma sank am 6. Dezember 1939 um 02:30 Uhr.

12. Dez. 1939 HMS Duchess (H64) 137 Noch vor Jahresende bekam der Zerstörer Duchess (1.375 t) mit dem Flottillenführer HMS Duncan (D 99) die Aufgabe, das Schlachtschiff HMS Barham von Malta in heimische Gewässer zu geleiten. Am 6. Dezember 1939 verließ der Verband Gibraltar und lief westlich von Irland nach Norden, um den Clyde zu erreichen. Im Nordkanal verstärkten HMS Exmouth (H 02), HMS Echo (H23) und HMS Eclipse (H 08) die Sicherung des Schlachtschiffs. Auf Höhe des Mull of Kintyre liefen alle Schiffe trotz dichten Nebels wegen der U-Boot-Gefahr Zick-Zack-Kurse. Dabei kreuzten sich die Fahrwege des Zerstörers und des Schlachtschiffs. Am frühem Morgen des 12. Dezember 1939 rammte das Schlachtschiff daher den Zerstörer, der mit 137 Besatzungsangehörigen sank (bei Position ♁55° 19′ N, 6° 6′ W). Die an der Unfallstelle bis zum Eintritt des Tageslichts verbleibenden Zerstörer Echo und Eclipse konnten nur 23 Schiffbrüchige retten, während die Exmouth und Duncan mit dem Schlachtschiff die Fahrt in den Clyde fortsetzten.
14. Dez. 1939 Spaarndam 6 Kurz vor Erreichen der Themsemündung lief das Passagierschiff Spaarndam (8.857 BRT) auf der Position ♁51° 33′ N, 1° 24′ O zwei Seemeilen nordöstlich des Feuerschiffs Tongue auf eine von deutschen Torpedobooten in der Nacht vom 12. zum 13. November 1939 gelegte Seemine. Das Schiff wurde schwer beschädigt und konnte von der Besatzung auf eine Sandbank der Knock Deeps gesteuert werden. Dort brannte es aus. Bei der Minenexplosion kamen fünf, nach manchen Quellen sechs Besatzungsmitglieder ums Leben.
17. Dez. 1939 Admiral Graf Spee 36 In der Mündung des Río de la Plata wurde das deutsche Panzerschiff Admiral Graf Spee (12.340 ts) mit Sprengladungen selbstversenkt, da der Kommandant das beschädigte Schiff, für das es keine Reparaturmöglichkeit vor Ort gab, von überlegenen britischen Kräften umstellt glaubte und auf einen Ausbruchsversuch verzichtete. Zuvor war das Schiff im Gefecht mit dem britischen Schweren Kreuzer ,HMS Exeter (68), Flaggschiff des Kommodore Henry Harwood, sowie dem britischen Leichten Kreuzer HMS Ajax (22) und dem neuseeländischen leichten Kreuzer HMNZS Achilles (70) beschädigt worden, wobei 36 Crew-Angehörige ums Leben gekommen waren. Im Laufe der Seeschlacht wurde die HMS Exeter schwer beschädigt (Ausfall der schweren Artillerie, 61 Tote und 23 Verwundete) und außer Gefecht gesetzt. Die beiden Leichten Kreuzer Ajax (12 Tote, siebenmal getroffen) und Achilles (4 Tote) erhielten Beschädigungen.
19. Dez. 1939 Columbus 4 Das große deutsche Kreuzfahrtschiff Columbus (32.565 BRT), alleine fahrend und auf dem Weg von Veracruz (Mexiko) nach Deutschland, wurde etwa 200 Seemeilen östlich von Norfolk von dem britischen Zerstörer Hyperion gestellt und daraufhin, um eine Aufbringung zu vermeiden, von der eigenen Besatzung versenkt. Vier Angehörige des Maschinenpersonals ertranken dabei versehentlich in den unteren Schiffsräumen. Zuvor war das deutsche Schiff von dem amerikanischen Schweren Kreuzer Tuscaloosa beschattet worden, welcher die Position der Columbus entgegen den Neutralitätsverpflichtungen ständig an die Royal Navy weiter gemeldet hatte. Bis heute (2010) war die Columbus das größte Passagierschiff, das jemals durch Selbstversenkung zerstört wurde.

1940[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
02. Jan. 1940 S-2 50 Etwa auf halber Strecke zwischen den Åland-Inseln und der schwedischen Küste, nordöstlich Grisslehamn, geriet das sowjetische U-Boot S-2 (840 ts) versehentlich auf eine schwedische Minensperre und sank nach zwei Treffern. Zuvor hatte S-2 finnische Minensperren in diesem Seegebiet umgehen wollen. Mit dem Boot ging die gesamte Besatzung von 50 Mann unter. Es war dies der erste sowjetische U-Boot-Verlust im Zweiten Weltkrieg. Das Wrack wurde im Jahr 2009 entdeckt.
09. Jan. 1940 HMS Starfish 0 Am 9. Januar versuchte das U-Boot bei ♁55° 0′ N, 7° 10′ O einen Torpedoangriff auf einen deutschen Minensucher. Die Attacke misslang aufgrund eines Bedienungsfehlers. Die Torpedos blieben in den Torpedorohren stecken. Das Boot versuchte noch einen zweiten Angriff, bei dem die Tiefenruder blockierten. Der Kommandant entschied, das U-Boot Starfish (730 t) für den Rest des Tages in 27 m Tiefe auf Grund zu legen, um notwendige Reparaturen durchzuführen. Wenig später entdeckte der deutsche Minensucher M-7 das U-Boot und griff es mit Wasserbomben an. Nach stundenlangem Bombardement war das Boot schwer beschädigt und musste auftauchen. Die komplette Besatzung konnte sich retten und ging in deutsche Kriegsgefangenschaft. Die Starfish geriet nicht in feindliche Hand, da sie sich nur kurz an der Oberfläche halten konnte und anschließend sank.
09. Jan. 1940 Dunbar Castle 10 Das Passagierschiff Dunbar Castle (10.002 BRT) sank am 9. Januar 1940 nach dem Auflaufen auf eine Mine und war damit das erste Schiff, das die Union-Castle Line im Zweiten Weltkrieg verlor. 10 Menschen kamen dabei ums Leben.
16. Jan. 1940 Inverdargle 49 Der britische Tanker Inverdargle (9.456 BRT), auf dem Weg von Trinidad nach Avonmouth, sank im Bristolkanal, nahe Nash Point, auf einer vom deutschen U-Boot U 33 gelegten Mine (die im November 1939 gelegt worden war). Der mit über 12.000 Tonnen Flugbenzin beladene Tanker explodierte sofort und brach auseinander. Von den 49 Seeleuten an Bord überlebte niemand.
18. Jan. 1940 Flandria 17 Der Frachter Flandria (1179 BRT) sank am 18. Januar 1940 um 23.53 Uhr innerhalb von 20 Sekunden nach Torpedotreffer von U 9 (Oberleutnant zur See Wolfgang Lüth) in der Nordsee auf der Position ♁54° 0′ N, 3° 40′ O im Marineplanquadrat AN 6758. 17 Personen kamen bei dem Untergang ums Leben, vier überlebten.
19. Jan. 1940 HMS Grenville 77 Der Zerstörer Grenville (1.465 t) löste 23 Seemeilen östlich des Feuerschiffs Kentish Knock eine Mine aus. 77 Besatzungsangehörige verloren ihr Leben beim sofortigen Untergang der Grenville ♁51° 39′ N, 2° 17′ OKoordinaten: 51° 39′ 0″ N, 2° 17′ 0″ O | OSM | . Trotz der anfangs unklaren Gefährdung setzten Grenade und Griffin Boote aus und konnten 117 Schiffbrüchige retten.

Die Minensperre, auf die die Grenville lief, war in der Nacht zum 7. Januar von den deutschen Zerstörern Friedrich Eckoldt, Erich Steinbrinck und Friedrich Ihn gelegt worden.

21. Jan. 1940 HMS Exmouth 189 Im Moray Firth, nahe Wick, versenkte das deutsche U-Boot U 22 in dichtem Nebel den britischen Zerstörer HMS Exmouth (1.495 ts) durch einen Torpedotreffer. Der Torpedo traf eine Munitionskammer des Schiffes und verursachte eine verheerende Explosion, die den Zerstörer innerhalb einer Minute versenkte. Mit der HMS Exmouth ging die gesamte Besatzung von 189 Mann unter.
26. Jan. 1940 Durham Castle 0 Am 2. Oktober wurde die Demontage jedoch gestoppt, da die britische Admiralität die Durham Castle (8.217 BRT) als Wohn- und Versorgungsschiff im Marinestützpunkt Scapa Flow verwenden wollte. Am 26. Januar 1940 lief sie jedoch auf dem Weg dorthin vor Cromarty auf eine Seemine, die von dem deutschen U-Boot U 57 gelegt worden war und ging unter.
30. Jan. 1940 U 15 25 Das U-Boot U 15 (279 t) lief am 29. Januar 1940 um 10:15 Uhr von Wilhelmshaven aus. Am 30. Januar 1940 kollidierte U 15 in der Nordsee auf der Position ♁54° 24′ N, 7° 50′ O mit dem deutschen Torpedoboot Iltis und sank. Alle 25 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.
30. Jan. 1940 U 55 1 Am 30. Januar 1940 wurde U 55 südwestlich der Scilly-Inseln nach Angriffen des britischen Zerstörers HMS Whitshed, der Sloop HMS Fowey sowie der französischen Zerstörer Valmy und Guépard und eines britischen Sunderland-Flugbootes auf der Position ♁48° 37′ N, 7° 48′ W im Marine-Planquadrat BF 1958 von der Besatzung selbst versenkt. Ein Besatzungsmitglied, der Kommandant Kapitänleutnant Werner Heidel, kam dabei ums Leben, 41 konnten gerettet werden.
05. Feb. 1940 U 41 49 Beim Versuch, den Konvoi OB-84 anzugreifen, wurde U 41 am 5. Februar 1940 durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Antelope im Nordatlantik südlich von Irland versenkt. Alle 49 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod. Die Position war ♁49° 20′ N, 10° 4′ W im Marine-Planquadrat BF 1496.
12. Feb. 1940 U 33 25 Am 12. Februar 1940 wurde U 33 während des Minenlegens im Firth of Clyde, Schottland, durch Wasserbomben des britischen Minenräumbootes HMS Gleaner auf der Position ♁55° 25′ N, 5° 7′ W im Marine-Planquadrat AM 6516 versenkt. 25 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod, 17 konnten gerettet werden. Aus dem sinkenden Wrack wurden drei „Enigma“-Rotoren gerettet, darunter die Walzen VI und VII — beide von großer Bedeutung für die Kryptologen in Bletchley Park, da es sich um zwei von drei speziellen Walzen handelte, die von den polnischen Kryptologen nicht rekonstruiert worden waren.
18. Feb. 1940 HMS Daring 157 Vor der schottischen Ostküste, etwa 40 Seemeilen östlich des Pentland Firth, versenkte das deutsche U-Boot U 23 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Otto Kretschmer den zur Sicherung des Konvois HN-12 gehörenden britischen Zerstörer HMS Daring (1.375 ts) durch einen Torpedotreffer. Der Torpedo traf das Wasserbombenlager, weswegen der Zerstörer sofort explodierte. Mit dem Schiff gingen 157 Besatzungsangehörige unter, nur fünf Mann überlebten.
20. Feb. 1940 U 54 41 Das Boot war seit dem 20. Februar 1940 in der Nordsee verschollen. Vermutlich lief es auf eine durch die britischen Zerstörer HMS Ivanhoe und HMS Intrepid verlegte Mine und sank mit allen 41 Mann an Bord.
22. Feb. 1940 Leberecht Maass und Max Schultz 590 Während eines offensiven Vorstoßes der deutschen 2. Zerstörerflottille in Richtung der Doggerbank (Unternehmen Wikinger) wurde der Zerstörer Leberecht Maass (2.232 ts) in den frühen Morgenstunden irrtümlicherweise und infolge von Kommunikationsfehlern von einem einzelnen deutschen He 111-Bomber angegriffen. Das Schiff wurde von einer Bombe getroffen und sank kurze Zeit später. Unklar war hierbei aber, ob der Untergang durch den Bombentreffer selbst verursachte wurde oder ob das Schiff beim Ausweichen auf eine Mine lief. Die übrigen fünf Schiffe der Flottille liefen zu Rettungsmaßnahmen heran, wobei aber der Zerstörer Z 3 Max Schultz (2232 ts) auf eine neu ausgelegte britische Minensperre lief und nach zwei Minentreffern ebenfalls sank. Da die verbleibenden vier Zerstörer in der Dunkelheit und wegen der unklaren Lage zunächst nur wenige Überlebende bergen konnten, starben insgesamt 590 deutsche Seeleute, darunter die gesamte Crew des Zerstörers Max Schultz (308 Tote). Nur 60 Mann wurden gerettet.
23. Feb. 1940 U 53 42 Am 23. Februar 1940 wurde U 53 westlich der Orkneyinseln durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Gurkha auf der Position ♁60° 32′ N, 6° 14′ W im Marine-Planquadrat AM 3243 versenkt. Alle 42 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod.
25. Feb. 1940 U 63 1 Am 25. Februar 1940 wurde U 63 in der Nordsee, südlich der Shetlandinseln, durch Wasserbomben und Torpedos der britischen Zerstörer HMS Escort, HMS Inglefield, HMS Imogen und des britischen U-Boots HMS Narwhal auf der Position ♁58° 40′ N, 0° 10′ W im Marine-Planquadrat AN 4156 versenkt. Ein Besatzungsmitglied kam dabei ums Leben, 24 konnten gerettet werden.
02. Mär. 1940 Wolfsburg 0 Am 2. März 1940 versenkte die Besatzung ihr Schiff in der Dänemarkstraße nördlich Islands auf der Position 67°30' N, 32°30' W selbst, als der britische Schwere Kreuzer HMS Berwick es entdeckt hatte.
03. Mär. 1940 Orotava (auch Arucas (Schiff)) 14 Vor der Südostküste von Island stellte der britische Schwere Kreuzer HMS York den zuvor aus Vigo ausgelaufenen deutschen Passagierschiff Arucas (3.359 BRT). Trotz stürmischem Wetter entschloss sich die deutsche Crew zur Selbstversenkung ihres Schiffes, um eine Kaperung zu vermeiden. 14 Seeleute ertranken dabei, weil die Rettungsboote im Sturm kenterten. Die restliche Besatzung, 19 Mann, wurde von dem britischen Kreuzer gerettet.
13. Mär. 1940 U 44 47 Das Boot lief am 13. März 1940 um 13.00 Uhr von Wilhelmshaven aus. Das Boot meldete sich nach dem Auslaufen nicht mehr. Es lief wahrscheinlich noch am gleichen Tag in der Nordsee vor Terschelling auf eine Mine, die von einem der britischen Zerstörer HMS Express, HMS Esk, HMS Icarus oder HMS Impulsive am 3. März 1940 verlegt worden war, und sank mit allen 47 Mann an Bord. Die wahrscheinliche Position war ♁54° 14′ N, 5° 7′ O im Marine-Planquadrat AN 6941.
15. Mär. 1940 President Harding 0 Das Passagier- und Frachtschiff President Harding (14.187 BRT) wurde es auf der Schelde von deutschen Kampfflugzeugen angegriffen und bombardiert. Das Schiff geriet in Brand und strandete.
26. Mär. 1940 Edmund Hugo Stinnes 4 0 Das Frachtschiff befand sich auf der Fahrt von Nordenham nach Kopenhagen, als er von dem britischen U-Boot HMS Truant vor Jütland bei ♁56° 42′ N, 8° 4′ O nach Prisenrecht kontrolliert und anschließend torpedierte wurde.
27. Mär. 1940 U 22 27 Das U-Boot U 22 (279 t) lief am 20. März 1940 von Wilhelmshaven aus und wurde mit seiner gesamten Besatzung von 27 Mann seit dem 23. März 1940 in einem Minenwarngebiet vor dem westlichen Skagerrak vermisst. Die Position könnte ♁57° 30′ N, 9° 0′ O im Marine-Planquadrat AN 3670 gewesen sein
28. Mär. 1940 Mimi Horn 0 Der alleinfahrende Kombifrachter Mimi Horn (4007 BRT) entkam aus der Karibik und erreichte die Dänemarkstraße zwischen Island und Grönland, wo sie am 28. März 1940 vom Hilfskreuzer Transylvania (16923 BRT) entdeckt wurde. Der Kapitän sah keine Chance, dem großen Drei-Schornsteiner zu entkommen, evakuierte sein Schiff auf den Rettungsbooten und versenkte es selbst.
06. Apr. 1940 U 50 44 Das Boot lief am 5. April 1940 von Kiel zum Unternehmen Weserübung aus. Am 6. April lief U 50 in der Nordsee bei Terschelling im Marine-Planquadrat AN 6943 auf eine Mine, die von einem der britischen Zerstörer HMS Express, HMS Esk, HMS Icarus oder HMS Impulsive am 3. März 1940 verlegt worden war, und sank mit allen 44 Mann an Bord.
08. Apr. 1940 Rio de Janeiro 183 Nahe Lillesand versenkte das auf britischer Seite kämpfende polnische U-Boot Orzeł den zur ersten Welle der deutschen Invasionsstreitkräfte gehörenden und in Richtung Bergen laufenden Truppentransporter Rio de Janeiro (5.177 BRT) durch einen Torpedotreffer. Mit dem Schiff gingen 19 Seeleute und 164 deutsche Soldaten unter. Etwa 180 Überlebende wurden später gerettet. Es war dies die erste Versenkung eines Schiffes im Zweiten Weltkrieg durch ein polnisches Kriegsschiff.
08. Apr. 1940 HMS Glowworm 111 Der britische Zerstörer HMS Glowworm (1.350 ts) wurde vor der norwegischen Küste vom Schlachtkreuzer HMS Renown zur Suche nach einem über Bord gegangen Seemann zurückgelassen. In einem starken Schneesturm wurde er dabei nahe Trondheim von zwei deutschen Zerstörern entdeckt, welche den Schweren Kreuzer Admiral Hipper herbeiriefen. Die HMS Glowworm wurde zusammengeschossen. Der Zerstörer schoss drei Torpedos ab und versuchte dann, die Admiral Hipper zu rammen. Dabei geriet er unter den Bug des Kreuzers, sein Vorschiff wurde bis zur Brücke abgerissen. Das Wrack kenterte nach einigen Minuten und ging mit 111 Besatzungsangehörigen unter. Es gab nur 39 Überlebende.
08. Apr. 1940 U 1 25 Das U-Boot U 1 (254 t) wurde wahrscheinlich am 8. April 1940 in der Nordsee vor Terschelling (Minenfeld Nr. 7) auf der Position ♁54° 14′ N, 5° 7′ O Marine-Planquadrat AN 6941 durch eine Seemine versenkt. Es gab keine Überlebenden, die gesamte Mannschaft von 25 Seeleuten starb. Verlegt wurden die Minen am 3. März 1940 von den Zerstörern HMS Express, HMS Esk, HMS Icarus und HMS Impulsive.
08. Apr. 1940 Stedingen 0 Am 8. April 1940 wurde der Tanker Stedingen (8036 BRT) im Skagerrak vom aufgetauchten britischen U-Boot HMS Trident zum Anhalten aufgefordert. Das Schiff versuchte in norwegische Hoheitsgewässer zu entkommen. Als das U-Boot das Feuer eröffnete, wurde die Stedingen von ihrer Besatzung versenkt.
09. Apr. 1940 Eidsvold 175 Während der deutschen Invasion Norwegens versenkte der deutsche Zerstörer Z 21 Wilhelm Heidkamp im Hafen von Narvik das norwegische Küstenpanzerschiff Eidsvold (4.233 ts) durch drei Torpedotreffer. Das aus dem Jahr 1900 stammende Schiff zerbrach sofort in zwei Teile, sank innerhalb von Sekunden und nahm 175 Besatzungsmitglieder mit in die Tiefe. Nur fünf Mann überlebten.
09. Apr. 1940 Norge 101 Während der deutschen Invasion Norwegens versenkten deutsche Zerstörer im Hafen von Narvik das norwegische Küstenpanzerschiff Norge (4.233 ts) durch zwei Torpedotreffer. Das veraltete, aus dem Jahr 1901 stammende Schiff sank innerhalb von nur einer Minute, wobei 101 Mann der Besatzung den Tod fanden. 90 Besatzungsmitglieder, darunter auch der Kommandant, konnten gerettet werden.
09. Apr. 1940 Blücher ≈ 830 Der deutsche Schwere Kreuzer Blücher (14.247 ts), mit über 2.100 Seeleuten und eingeschifften Soldaten sowie deren Ausrüstung an Bord, wurde während der deutschen Besetzung Norwegens im Oslofjord bei dem Versuch die Döbrak-Enge zu durchfahren, von norwegischen Küstenbatterien und einer Torpedobatterie beschossen. Das Schiff wurde von mehreren 28-cm- und 15-cm-Granaten getroffen und erhielt zudem zwei Torpedotreffer. In der engen Fahrrinne konnten andere deutsche Schiffe dem Kreuzer nicht zu Hilfe kommen. Etwa zwei Stunden nach den ersten Treffern, gegen 6.25 Uhr, kenterte die brennende und manövrierunfähige Blücher nahe Askholmen und sank. Von rund 2.100 Heeressoldaten und Seeleuten an Bord fanden etwa 830 den Tod.
09. Apr. 1940 Königsberg 19 Bei einem Angriff von 16 britischen Sturzkampfbombern vom Typ Blackburn B-24 Skua auf den Hafen von Bergen wurde der deutsche Leichte Kreuzer Königsberg (6.650 ts) von drei 227-Kilogramm-Bomben schwer getroffen. Das Schiff kenterte und sank am Pier. 19 Besatzungsangehörige fanden dabei den Tod, rund 600 Mann konnten sich retten. Das Wrack wurde am 17. Juli 1942 gehoben und als U-Boot-Pier verwendet. Es kenterte am 22. September 1944 abermals.
09. Apr. 1940 Karlsruhe 11 Der deutsche Leichte Kreuzer Karlsruhe (6.650 ts) wurde im Skagerrak gegen 19.58 Uhr vom britischen U-Boot HMS Truant torpediert. Das Schiff war so schwer beschädigt, dass es um 22.50 Uhr, nach dem Abbergen der Crew, vom Torpedoboot Greif durch zwei Torpedos versenkt werden musste. Elf Mann der Besatzung starben bei der Torpedierung durch das U-Boot, etwa 600 Mann wurden von dem Torpedoboot Jaguar gerettet.
09. Apr. 1940 Roda und Æger 0 + 8 Vor Stavanger versenkte der kleine norwegische Zerstörer Æger (735 ts) den zu den deutschen Invasionsstreitkräften gehörenden einlaufenden Transporter Roda (6.780 BRT), wobei es keine Personalverluste gab. Der Zerstörer wurde selbst aber nur kurze Zeit später von Junkers Ju 88-Bombern attackiert, durch zwei Treffer mit 250-Kilogramm-Bomben schwer beschädigt und musste an der Küste auf Grund gesetzt werden. Das Schiff wurde zum Totalverlust. Acht Besatzungsangehörige kamen durch die Bombentreffer ums Leben, 67 Mann konnten gerettet werden. Das Wrack der Roda wurde im Jahr 1953 gehoben.
09. Apr. 1940 HMS Gurkha 16 Die Luftwaffe griff dieses Schiff der Home Fleet mit Ju-88- und He-111-Bombern der Kampfgeschwader 30 bzw. 26 an. Beim Versuch, ein besseres Schussfeld zu schaffen, verließ der Zerstörer Gurkha (1.854 t) den Schutz der Flottille und wurde schon früh schwer getroffen. Ihr Ausfall wurde erst bemerkt, als der Angriff auf Bergen abgebrochen wurde.

Der Kreuzer Aurora hatte als einziger die Notrufe der Gurkha gehörte und erreichte den sinkenden Zerstörer vor seinem Untergang und übernahm mit seinen Booten den größten Teil der Besatzung. Dazu konnten etliche Schiffbrüchige noch aus dem Meer geborgen werden, so dass insgesamt 194 Mann von der Aurora gerettet wurden. Die Gurkha sank am Abend des 9. April 1940 südwestlich von Bergen auf der Position ♁59° 13′ 0″ N, 4° 0′ 0″ OKoordinaten: 59° 13′ 0″ N, 4° 0′ 0″ O | OSM | . Sie war der erste britische Zerstörer, der durch einen Luftangriff versenkt wurde. Ihre Besatzung wurde bis auf 16 Mann gerettet, da die die Untergangsstelle absuchende Mashona auch noch fünf Schiffbrüchige bergen konnte.

09. Apr. 1940 Amasis 55 Am Abend des 9. April 1940 wurde das Frachtschiff Amasis (5173 BRT) auf dem Weg von Stettin nach Oslo vor Lysekil im Skagerrak vom britischen U-Boot HMS Sunfish mit zwei Torpedos angegriffen und bei ♁58° 13′ N, 11° 13′ O versenkt. Der Angriff soll innerhalb der schwedischen Hoheitsgewässer erfolgt sein. Über die Ladung des Schiffes besteht Unklarheit.
09. Apr. 1940 Bockenheim 0 Am 9. April 1940 lag das Schiff wieder in Narvik und wartete dort auf die Beladung mit Erz. Als deutsche Zerstörer im Rahmen des Unternehmens Weserübung, des deutschen Überfalls auf Dänemark und Norwegen, in Narvik einliefen und das Schiff beschossen, hielt der Kapitän des Frachtschiffs Bockenheim (4902 BRT) sie für britische Kriegsschiffe. In Unkenntnis der Lage gab er der Besatzung den Befehl, das Schiff durch Öffnen der Seeventile auf Grund und zusätzlich in Brand zu setzen.
09. Apr. 1940 Main 1 Etwa 40 Seemeilen vor Haugesund sollen die beiden Schiffe am 9. April um 9:00 Uhr morgens von einem Bombenflugzeug der Luftwaffe angegriffen worden sein. Obwohl die Bomben die Schiffe verfehlten, habe der Kapitän des Transporters Main (7624 BRT), angesichts seiner gefährlichen Ladung, sofort den Befehl zur Selbstversenkung und zum Verlassen des Schiffs gegeben. Nachdem die Besatzung in großer Hast die Boote gegangen war (der Bootsmann ertrank dabei), feuerte die Draug etwa zehn Granaten in die Wasserlinie der Prise, um sie endgültig zu versenken. Der Flugzeugangriff war nicht bestätigt. Sicher versenkte die Draug die Main.
09. Apr. 1940 Seattle 0 Dabei geriet das Fracht- und Passagierschiff Seattle (7.369 BRT) in das Abwehrfeuer der norwegischen Küstenartillerie auf der Insel Odderøya, mit dem die deutschen Angreifer zunächst zum Abdrehen gezwungen wurden. Die Seattle erhielt mittschiffs einen Treffer und geriet in Brand. Es wurde nicht restlos geklärt, ob es sich um eine Granate der Norweger oder um eine Fliegerbombe von einer der von der Karlsruhe zur Unterstützung angeforderten Heinkel He 111-Bomber handelte. Auch die Gyller soll auf die Seattle geschossen haben. Die gesamte Besatzung konnte das Schiff verlassen, das vier Tage brennend vor Kristiansand trieb, bis es schließlich bei Dvergsnestangen im Korsvikfjord sank.
10. Apr. 1940 Neuenfels 2 Am 10. April 1940 in Narvik mit Ladung Eisenerz von der deutschen Besetzung überrascht und beim Angriff britischer Zerstörer torpediert und versenkt. 2 Tote.
10. Apr. 1940 Sao Paulo 7 Am 9. lief das Frachtschiff Sao Paulo (4977 BRT) kurz vor Mitternacht nahe Brattholm auf eine von norwegischen Minenlegern Uller (Bj. 1876) und Tyr (Bj. 1887) gelegte Minensperre und erhielt zwei Minentreffer. Das Schiff sank in einer halben Stunde auf der Position ♁60° 20′ 8″ N, 5° 11′ 30″ OKoordinaten: 60° 20′ 8″ N, 5° 11′ 30″ O | OSM | . Sieben Mann starben; die Überlebenden wurden vom Fischdampfer Cremon gerettet und nach Bergen gebracht.
10. Apr. 1940 Wigbert 1+ Am 10. April um 17:26 Uhr wurde das Frachtschiff Wigbert vom britischen U-Boot Triton torpediert und sank nach einem Hecktreffer auf ebenen Kiel innerhalb von 20 Minuten auf der Position 57° 27′ 0″ N, 10° 46′ 0″ O. Das U-Boot traf auch die Friedenau (5219 BRT) mit zwei Torpedos und das Vorpostenboot V 1507 (ex Walfänger Rau VI), die ebenfalls sanken. Auf den beiden Frachtschiffen verloren viele deutsche Soldaten ihr Leben. Der Espana gelang es, über 200 Schiffbrüchige der Friedenau zu retten.
10. Apr. 1940 Rauenfels und Wilhelm Heidkamp und Anton Schmitt und HMS Hunter und HMS Hardy 143 Erstes Gefecht von Narvik.

Um 01:00 Uhr passieren die brit. Zerstörer HMS Hardy (1.455 t) (Flottillenführer), HMS Hunter (1.340 t), HMS Havock, HMS Hotspur und HMS Hostile die Lotsenstation Tranöy in dieser Reihenfolge. Um 04:20 Uhr wurde das Gefecht mit der ersten Breitseite der HMS Hardy eröffnet. Wilhelm Heidkamp erhielt einen Torpedotreffer im achteren Magazin und sank mit dem größten Teil der Besatzung. Darunter auch Kommodore Bonte. 2 Torpedos ließen den Zerstörer Anton Schmitt (3415 t) auf Grund gehen. Durch Torpedos wurden auch 6 deutsche und alliierte Handelsschiffe versenkt. HMS Hardy wurde von den Zerstörern Georg Thiele und Bernd von Arnim beschossen und um 6:30 Uhr im seichten Wasser ca. 250 Meter vom Ufer auf Grund gesetzt. Captain Warburton-Lee (VC) und 31 Besatzungsmitglieder starben. HMS Hunter war außer Gefecht und wurde von HMS Hotspur gerammt. HMS Hunter sank um 6:30 Uhr. 110 Mann der Hunter kamen dabei ums Leben. 50 Überlebende wurden von deutschen Booten gerettet. Der deutsche Transporter Rauenfels (8460 BRT) wurde von HMS Havock gestoppt und geentert. Die Besatzung wurde von der HMS Havock geborgen. Mit 2 Sprenggranaten wurde die Rauenfels versenkt. Ihre Trümmer flogen bis zu 1.000 Meter weit. Dadurch verloren die deutschen Zerstörer ihren letzten Munitionsnachschub. Die deutschen Zerstörer Hermann Künne, Hans Lüdemann, Diether von Roeder, Bernd von Arnim und Georg Thiele wurden bei diesem Gefecht teilweise schwer beschädigt.

10. Apr. 1940 Albatros 0 Erstes Gefecht von Narvik.

Am 10. April beschossen norwegische Küstenbatterien bei Bolaerne im Oslofjord das Torpedoboot Albatros (924 t). Aufgrund fehlerhafter Schiffsführung lief das beschädigte Boot am selben Tag auf Grund vor der Stadt Fredrikstad und musste aufgegeben werden. Das in zwei Teile zerbrochene Wrack liegt auf der Position: ♁59° 5′ 40″ N, 10° 47′ 30″ OKoordinaten: 59° 5′ 40″ N, 10° 47′ 30″ O | OSM | in 20 bzw. 40 m Tiefe.

10. Apr. 1940 HMS Thistle 62 Das deutsche U-Boot entdeckte 20 Seemeilen westlich von Stavanger bei ♁59° 0′ N, 5° 0′ O das U-Boot HMS Thistle (1325 t) zuerst. Der deutsche Kommandant Oberleutnant zur See Hans-Peter Hinsch zögerte nicht und befahl einen Torpedoangriff. Die deutschen Torpedos trafen ihr Ziel vernichtend.

Die HMS Thistle sank am 10. April 1940 mit der gesamten Besatzung.

13. Apr. 1940 Z 11 Bernd von Arnim 2 Bei einem zweiten britischen Angriff auf Narvik am 13. April 1940, an dem auch das Schlachtschiff Warspite beteiligt war, zog sich der Zerstörer Bernd von Arnim (3180 t), nachdem sie ihre gesamte Munition verschossen hatte, in den Rombaksfjord zurück und wurde dort zusammen mit den Zerstörern Hans Lüdemann und Wolfgang Zenker von den Besatzungen bei 68° 24′ 58″ N, 17° 53′ 40″ O selbstversenkt, um eine Erbeutung der Schiffe durch die Briten zu verhindern. Die Bernd von Arnim erhielt während dieses Gefechtes fünf Treffer und hatte zwei Tote zu beklagen.
13. Apr. 1940 Z 17 Diether von Roeder 0 Der nicht fahrbereite Zerstörer Diether von Roeder (2411 t) war in Narvik der einzige Gegner. Mit den zwei für die Sprengung vorbereiteten Wasserbomben hoffte man, zusätzlich den britischen Zerstörer Foxhound zu beschädigen, der gerade zur Untersuchung längsseits gehen wollte. Da beschoss ein deutsches MG aus einer Bergstellung heraus den britischen Zerstörer, der daraufhin sein Anlegemanöver abbrach und mit den Maschinen rückwärts ging. Wenige Sekunden danach detonierten die Wasserbomben und die Diether von Roeder sank innerhalb von zwei Minuten.
13. Apr. 1940 Z 12 Erich Giese 83 Beim zweiten britischen Angriff auf den Hafen von Narvik am 13. April 1940 wurden die im Hafen bzw. im Ofotfjord liegenden deutschen Zerstörer von britischen Seestreitkräften, darunter das Schlachtschiff HMS Warspite, beschossen und versenkt oder nach dem Verbrauch ihrer Munition von den eigenen Besatzungen an Land gesetzt. Die Erich Giese (3190 t) wurde schwer getroffen, worauf der Kommandant, Korvettenkapitän Karl Smidt, den Befehl gab, das Schiff zu verlassen. Beim Untergang von Z 12 bei ♁68° 28′ 0″ N, 17° 18′ 0″ OKoordinaten: 68° 28′ 0″ N, 17° 18′ 0″ O | OSM | verloren 83 Mann ihr Leben.
13. Apr. 1940 Z 13 Erich Koellner 32 Am frühen Morgen des 13. April erfolgte der Großangriff der Royal Navy früher als erwartet mit dem Schlachtschiff HMS Warspite und neun Zerstörern. Wieder wurden die Deutschen überrascht. Die Erich Koellner (3190 t) hatte noch nicht Tårstad erreicht und ihr Kommandant Schulze-Hinrichs entschied sich für einen Ankerplatz bei Djupvik an der Südseite des Fjords. Als die britischen Schiffe auf sie trafen, waren sie durch das Bordflugzeug der Warspite, einem Fairey Swordfish-Schwimmerflugzeug, bereits gewarnt. Die Erich Koellner eröffnete das Feuer, aber die führenden britischen Zerstörer der Tribal-Klasse erwiderten dies auf kurzer Distanz von 2500 m mit allen Waffen. Auch wurde die Erich Koellner am Bug mit einem Torpedo getroffen. Dazu feuerte die Warspite einige 38-cm-Granaten, die den Zerstörer glatt durchschlugen, ohne zu explodieren.

31 Besatzungsangehörige starben in dem Feuer, weitere 34 wurden erheblich verwundet. Der Kommandant gab den Befehl, das Schiff zu räumen und zu versenken. Die Explosionen der eigenen Wasserbomben zerstörten die Erich Koellner auf der Position ♁68° 24′ 30″ N, 16° 47′ 0″ OKoordinaten: 68° 24′ 30″ N, 16° 47′ 0″ O | OSM | , die nicht einen Treffer vor ihrer Zerstörung ins Ziel bringen konnte.

13. Apr. 1940 Z 2 Georg Thiele 27 Der Zerstörer Z 2 Georg Thiele (2.232 t) wurde, nachdem auch er sämtliche Munition verschossen hatte, am Südufer des Rombaksfjord auf einen Felsen gesetzt; gleichzeitig wurde bei ♁68° 24′ 29″ N, 17° 48′ 43″ OKoordinaten: 68° 24′ 29″ N, 17° 48′ 43″ O | OSM | die Sprengung eingeleitet. Brände brachen auf der ganzen Länge des Schiffes aus, auch durch den fortdauernden Beschuss der britischen Einheiten. Nach dem Auflaufen erhielt die Besatzung den Befehl, sich etwa 300 Meter oberhalb des Fjordes auf einem Bahndamm zu sammeln. Beim Aufstieg gab es weitere Verluste durch britischen Beschuss. Während der Kämpfe vom 10. bis zum 13. April 1940 wurden insgesamt 27 Besatzungsangehörige der Georg Thiele getötet.
13. Apr. 1940 Z 18 Hans Lüdemann 0 Der Zerstörer Z 18 Hans Lüdemann (2411 t) sowie die Zerstörer Wolfgang Zenker und Bernd von Arnim hatten sich nach Erschöpfung ihrer Treiböl- und Munitionsbestände in den Rombaksbotten (hinterer Teil des Rombaksfjords) zurückgezogen. Dort wurden sie von ihren Besatzungen selbst versenkt. Die Hans Lüdemann hatte bereits Artillerietreffer im Achterschiff erhalten. Der britische Zerstörer Hero torpedierte zusätzlich das Heckteil der Hans Lüdemann.
13. Apr. 1940 Z 19 Hermann Künne 0 Der Zerstörer Z 19 Hermann Künne (2411 t) erreichte der Rückzugsbefehl jedoch nicht und sie setzte allein das Gefecht fort, das von der HMS Eskimo angenommen wurde. Die Hermann Künne konnte auf dem sie verfolgenden Tribalzerstörer keine Treffer erzielen. Als sie ihre Munition verschossen hatte, verteilte man Wasserbomben im Schiff und versenkte es bei Trollvika am Herjangsfjord auf der Position ♁68° 31′ 24″ N, 17° 25′ 22″ OKoordinaten: 68° 31′ 24″ N, 17° 25′ 22″ O | OSM | . Die verfolgende Eskimo schoss noch einen Torpedo auf die Hermann Künne, der traf. Der deutsche Zerstörer geriet in Brand und explodierte. Ob der Torpedo oder die verteilten eigenen Wasserbomben das Schiff endgültig total zerstörten, blieb unklar.
13. Apr. 1940 Storm (Schiff, 1898) 0 Als beim Beginn der deutschen Invasion Norwegens am 9. April 1940 die Kriegsschiffgruppe 3 vor Bergen ankam und in den Fjord einlief, gelang dem Torpedoboot Storm (83 t) ein Torpedotreffer auf dem Schnellbootbegleitschiff Carl Peters, aber der Torpedo explodierte nicht und verursachte nur geringen Schaden. Danach gelang es der Storm zunächst, in den Hardangerfjord zu entkommen, wo sie dann jedoch von der Kriegsmarine erbeutet wurde. Ehe das Boot dann, wie vorgesehen, von der Kriegsmarine offiziell in Dienst gestellt werden konnte, lief es am 13. April 1940 bei Bremnes am westlichen Ende der Insel Bømlo, etwa 25 Seemeilen nördlich von Haugesund, auf einen Unterwasserfelsen und sank.
13. Apr. 1940 U 64 8 An diesem 13. April 1940 fand die zweite Schlacht um Narvik statt. Um die Mittagszeit hatte U 64 seine Reparaturen fast beendet, als es vom Bordflugzeug des britischen Schlachtschiffs HMS Warspite angegriffen wurde. Die Besatzung der Fairey Swordfish attackierte das U-Boot mit zwei Bomben und Maschinengewehrfeuer. Eine Bombe detonierte an der Steuerbordseite, während die zweite an Backbord, dicht neben dem Bug, traf. U 64 erlitt schwere Wassereinbrüche im Vorschiff und sackte vorne schnell weg. Der Kommandant befahl, die Schotten zu schließen und das Boot zu verlassen. Als zwölf Männer das Boot verlassen hatten, sah Schulz, dass die Zeit zum Aussteigen für den Rest seiner Mannschaft nicht reichen würde. Da aber das Wasser an dieser Stelle nur 35 Meter tief war, bestand noch eine Chance, mit dem Tauchretter von „unten“ auszusteigen. Daher wurde das Turmluk sofort geschlossen und das Boot sank um 13.45 Uhr auf Position ♁68° 33′ N, 17° 33′ O im Marine-Planquadrat AG 1156. 40 Minuten später kamen noch 27 Überlebende an die Wasseroberfläche. Auch sie konnten schließlich von deutschen Gebirgsjägern geborgen werden. Acht Besatzungsmitglieder blieben vermisst; wahrscheinlich waren sie bereits durch den Bombentreffer am Vorschiff ums Leben gekommen.
13. Apr. 1940 Z 9 Wolfgang Zenker 0 Am 13. April 1940 wurde die Wolfgang Zenker von der eigenen Besatzung nach dem Aufbrauchen der Munition und zahlreichen Beschädigungen im Rombaksfjord bei ♁68° 25′ 0″ N, 17° 54′ 0″ OKoordinaten: 68° 25′ 0″ N, 17° 54′ 0″ O | OSM | selbstversenkt.
14. Apr. 1940 Brummer 0 Das britische U-Boot HMS Sterlet torpedierte den Truppentransporter Brummer (2.410 t), der dabei sein gesamtes Vorschiff verlor. Nach neun Stunden vergeblicher Rettungsversuche kenterte das Schiff und sank in den Morgenstunden des 15. April 1940.
14. Apr. 1940 Skagerrak 0 Am Vormittag des 14. April stand sie auf einer Trefflinie für die aus Trondheim ins Reich zurücklaufenden Zerstörer, als sie vom britischen Kreuzer Suffolk entdeckt wurde. Um einer drohenden Aufbringung zu entgehen, versenkte die Besatzung ihr Tankschiff Skagerrak (6031 BRT) auf der Position ♁65° 5′ 0″ N, 8° 0′ 0″ OKoordinaten: 65° 5′ 0″ N, 8° 0′ 0″ O | OSM | selbst.
15. Apr. 1940 U 49 1 Das Boot lief am 3. April 1940 um 13.25 Uhr zum Unternehmen Weserübung von Wilhelmshaven aus. Am 15. April 1940 wurde es bei Narvik, Norwegen, durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Fearless und HMS Brazen versenkt. Ein Seemann kam dabei ums Leben, die restlichen 41 konnten gerettet werden. Die Position war ♁68° 53′ N, 16° 59′ O im Marine-Planquadrat AG 1116.

Während der Rettung der Überlebenden fanden die Briten unter den auftreibenden Trümmern verschiedene Geheimunterlagen, darunter eine Karte mit den eingezeichneten U-Boot-Positionen in den norwegischen Gewässern.

18. Apr. 1940 HMS Sterlet 39 Das U-Boot HMS Sterlet (768 t) wurde wahrscheinlich am 18. April 1940 im Skagerrak auf der Position ♁58° 55′ N, 10° 10′ O von den deutschen U-Jägern UJ-125, UJ-126 und UJ-128 versenkt. Es gab keine Überlebenden. Möglicherweise ging das U-Boot auch auf dem Rückweg zur Basis durch einen Minentreffer verloren.
26. Apr. 1940 Garm 0 Das Boot wurde am 26. April, in einem Seitenarm des Sognefjords bei Bjordal vor Anker liegend, von fünf deutschen Luftwaffe-Flugzeugen mit rund dreißig Bomben angegriffen. Da es keinerlei wirksame Fliegerabwehrbewaffnung hatte, wurde das Schiff von seiner Besatzung beim Einsetzen des Fliegeralarms verlassen. Das Schwesterschiff Troll überstand den Angriff unbeschadet, aber der in der Nähe ankernde Zerstörer Garm (597 t) erhielt einen Volltreffer unmittelbar hinter dem vorderen Schornstein, wobei auch zwei seiner Torpedos explodierten. Das alte Schiff zerbrach fast in zwei Teile, brannte dann stundenlang und sank schließlich.
22. Apr. 1940 HMS Tarpon 62 Die Royal Navy erklärte das U-Boot HMS Tarpon (1325 t) am 22. April 1940 offiziell als vermisst. Die gesamte Besatzung fand den Tod.

Möglicherweise wurde die Tarpon am 14. April 1940 von dem deutschen Minensucher M 6 mit Wasserbomben versenkt. Eine weitere Erklärung war, dass sie am 10. April 1940 westlich von Jütland bei ♁56° 43′ N, 6° 33′ O von der deutschen U-Boot-Falle Schiff 40 / Schürbek versenkt wurde.

30. Apr. 1940 Leopard 1 Am 29. April 1940 lief das Torpedoboot Leopard (933 t) zu einer Minenunternehmung gemeinsam mit dem Minenschiff Preußen im Skagerrak aus. Hierbei versagte das Ruder des Torpedobootes, das daraufhin dem Minenschiff direkt vor den Bug lief. Beide Schiffe kollidierten um 0.38 Uhr in der Nacht des 30. April. Die Preußen traf die Leopard dabei an der achteren Steuerbordseite, wodurch die Abteilungen III und IV des Torpedobootes voll Wasser liefen. Die Bordwand der Leopard wurde von der Abteilung II bis zur Schiffsmitte aufgerissen. Bei der Kollision starb der Sohn des Flottenchefs Wilhelm Marschall. Die restliche Besatzung des Torpedobootes wurde von der Preußen übernommen. Die Leopard brach um 1.55 Uhr in der Höhe der Abteilung II durch und sank auf Position ♁57° 27′ N, 5° 31′ OKoordinaten: 57° 26′ 30″ N, 5° 31′ 0″ O | OSM | .
01. Mai 1940 Uller 0 In den frühen Morgenstunden des 1. Mai, kurz nachdem die beiden Boote mit dem Minenwerfen begonnen hatten, lief die Uller bei der Insel Losneøy auf Grund. Abschleppversuche der Tyr waren erfolglos. Die Tyr legte danach erst einmal ihre eigenen Minen aus und kehrte dann zur Uller zurück, um einen erneuten Abschleppversuch zu machen. Dabei riss die zum Schleppen benutzte Ankerkette der Uller. Kurz darauf erfolgte ein erneuter Fliegerangriff, diesmal durch eine einzige Heinkel He 115 A-2, die F-58, der norwegischen 2. Marinefliegergruppe, die in zwei Anflügen eine 250-kg und vier 50-kg-Bomben abwarf. Eine davon detonierte unmittelbar neben der Bordwand der Uller und beschädigte diese so sehr, dass das Boot erheblichen Wassereinbruch erlitt. Da weitere Rettungsversuch sinnlos erschienen, übernahm die Tyr die Besatzung des Havaristen und sprengte dann das Boot mitsamt den noch an Bord befindlichen Minen.
01. Mai 1940 Dronning Maud 18 Der Truppentransporter Dronning Maud (1.489 BRT) wurde beim Anlegen in Foldvik bei Gratangen von drei deutschen Jagdbombern bombardiert und unter Maschinengewehrfeuer gestellt. Das Schiff geriet in Brand, driftete ab und sank. An Bord waren neben der Besatzung 119 medizinische und sanitäre Hilfskräfte. Acht Besatzungsmitglieder und zehn Mediziner kamen um, 31 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Dronning Maud war nicht bewaffnet, hatte keine Soldaten an Bord und hatte die Flagge des Roten Kreuzes gehisst.
01. Mai 1940 Bahia Blanca und Buenos Aires 52 Das Frachtschiff Bahia Blanca (8569 BRT) lief auf ihrer dritten Fahrt nach Norwegen am 1. Mai 1940 mit Teilen des 136. Gebirgsjäger-Regiments der 2. Gebirgsdivision (1000 Mann und 390 Pferde) von Aalborg nach Oslo, als sie südöstlich von Skagen im Kattegat vom britischen Unterseeboot HMS Narwhal torpediert wurde. Durch den Treffer am Heck verlor sie das Ruder und den Propeller. An Bord starben 32 Gebirgsjäger und 60 Pferde. Die im Geleitzug mit ihr laufende Buenos Aires (1911, 6097 BRT) mit 1000 Mann und 220 Pferden wurde beim selben Angriff auch getroffen und sank nach drei Stunden (20 Tote und alle 220 Pferde).
01. Mai 1940 Bahia Castillo 0 Anfang Mai 1940 wurde der Truppentransporter Bahia Castillo (8579 BRT) im Kattegat vom britischen U-Boot HMS Narwhal torpediert. Die schwer beschädigte Bahia Castillo konnte zwar nach Kiel eingeschleppt werden, war aber ein wirtschaftlicher Totalschaden und wurde abgewrackt.
03. Mai 1940 Bison und HMS Afridi 228 Während der Räumung von Namsos (Nord-Trøndelag) durch die Alliierten wurde der französische Zerstörer Bison (2.436 ts) bei einem Angriff deutscher Junkers Ju 87-Sturzkampfbomber von einer 500-Kilogramm-Bombe getroffen und sank gegen 14.00 Uhr nach einer Munitionskammerexplosion. 136 französische Seeleute gingen mit dem Schiff unter. Nur kurze Zeit später wurde auch der britische Zerstörer HMS Afridi (1.850 ts), der zu Rettungsmaßnahmen herangeeilt war, von zwei Bomben getroffen und kenterte, wobei 62 britische Seeleute und Soldaten sowie 30 zuvor gerettete Crew-Mitglieder der Bison den Tod fanden. Insgesamt starben 228 alliierte Seeleute und Soldaten. Die Bison war der erste französische Zerstörerverlust im Zweiten Weltkrieg, der durch Feindeinwirkung verursachte wurde.
04. Mai 1940 ORP Grom 59 Vor dem Hafen von Narvik versenken deutsche He 111-Bomber des Kampfgeschwaders 100 den polnischen Zerstörer ORP Grom (1.975 ts). Nach einem Volltreffer in einen geladenen Torpedorohrsatz brach das Schiff in zwei Teile und sank. 59 polnische Seeleute kamen ums Leben. Etwa 150 Mann wurden von britischen Schiffen gerettet.
09. Mai 1940 Doris 41 Vor der holländischen Küste wurde die Gruppe von U 9 unter Befehl des Oberleutnants zur See Wolfgang Lüth entdeckt, der ihnen unbemerkt folgte. Gegen ein Uhr morgens am 9. Mai manövrierte Lüth sein Boot in Angriffsposition gegen das U-Boot Doris (626 t), das langsam fahrend und bei Vollmond in einer klaren Nacht ein einfaches Ziel bot. Lüth ließ zwei Torpedos abschießen, nach dem Kriegstagebuch von U 9 explodierte die Doris in einem riesigen Feuerball. Niemand von der Besatzung der Doris überlebte die Versenkung.
10. Mai 1940 Antilla 0 Nachdem dann am 10. Mai tatsächlich die Wehrmacht die Niederlande angriff, befand sich das Schiff nun in feindlichen Gewässern. Die niederländische Regierung verhängte den Kriegszustand und ordnete die Beschlagnahmung aller deutschen Handelsschiffe an, woraufhin um 5 Uhr morgens Ortszeit des gleichen Tages der Frachter Antilla (4.363 BRT) von Marineinfanteristen gestürmt und die verbliebenen 35 Besatzungsmitglieder verhaftet wurden. Ein erster Versuch, das Schiff bereits kurz nach Mitternacht zu besetzen, war jedoch fehlgeschlagen, sodass die deutsche Besatzung noch ausreichend Zeit hatte, durch Öffnen der Seeventile und Brandlegung das Schiff so schwer zu beschädigen, dass es von den Niederländern nicht mehr gerettet werden konnte und im flachen Wasser versank.
10. Mai 1940 Goslar 0 Über einen Kurzwellensender an Bord hatte man in der Nacht vom 9. zum 10. Mai 1940 die Nachricht vom bevorstehenden Einmarsch der Wehrmacht in die Niederlande gehört. Als sich die Barkasse mit dem Polizeikommissar van Beek und einigen Offizieren an Bord dem Frachtschiff Goslar (6.040 BRT) näherte, um die Mannschaft festzunehmen, erfolgten die letzten Handgriffe für das Sinken der Goslar. Man öffnete die Ventile an einer Luke, so dass das Schiff bereits zu sinken begann, als die Polizisten an Bord kamen. Der Kommissar überbrachte die offizielle Botschaft und nahm die 15 deutschen Seeleute fest.
12. Mai 1940 Hr. Ms. Van Galen 1 In der Nähe von Vlaardingen wurde das Schiff von deutschen Kampfbombern des Kampfgeschwaders 4 angegriffen. Wegen technischer Probleme waren die 40-mm-Geschütze nicht einsatzbereit und es konnten nur die 12,7 mm-Maschinengewehre zur Abwehr der Angreifer eingesetzt werden. Obwohl keine der rund 30 Bomben traf, wurde das Schiff schwer beschädigt. Dampfleitungen rissen und Schotten brachen. Ein Besatzungsmitglied starb und mehrere wurden verletzt. Der Kommandant lief am rechten Ufer der Maas Merwehaven in Rotterdam an. Die Überprüfung des Schiffs zeigte, dass das Schiff für die weitere Kriegsführung nicht mehr nutzbar war. So versenkte die Besatzung am 12. Mai die Van Galen.
17. Mai 1940 HMS Effingham 0 Der Kreuzer Effingham (9.750 t) lief mit 22 kn hart auf das Faksen-Riff.

Auf der Effingham wurden schnell alle Kessel- und Maschinenräume überflutet, wodurch sie auch die elektrische Energie verlor. Das Wasser drang auch in andere Abteilungen ein, und das Schiff begann auf ebenem Kiel zu sinken. Die Echo kam längsseits und übernahm ca. 1.300 Mann an Truppen und Besatzung. Ohne Antrieb trieb die Effingham im Bogen Richtung Südosten und lief ca. 4,5 km von Strandungsort im Flachwasser nördlich der Insel Skjoldsholmen endgültig auf Grund, sieben Seemeilen von Bodø. Bei dem Unglück waren keine Verluste an Menschenleben zu beklagen

19. Mai 1940 HMS Whitley 0 Um nicht als Beute durch vorrückende deutsche Bodentruppen zu werden, zerstörte der britische Zerstörer HMS Keith die Whitley mit Schüssen auf Position 51 ° 09'04 "N 002 ° 39'34" E.
23. Mai 1940 ORP Orzeł 60 Am 23. Mai verließ das Boot die Basis in Rosyth mit dem Auftrag, in den Gewässern zwischen Norwegen und Dänemark zu patrouillieren und anschließend nach Norden zu laufen. Seitdem gab es keine Nachricht von dem U-Boot Orzeł (1.110 t) und sowohl das Boot als auch die gesamte Besatzung galten als vermisst. Die wahrscheinlichste Theorie war, dass das Boot auf eine Seemine gelaufen war.
26. Mai 1940 HMS Curlew 9 Im Lavangsfjord nahe Narvik versenkten deutsche Junkers Ju 88-Bomber den britischen Flakkreuzer HMS Curlew (4.190 ts) durch drei Bombentreffer. Neun Crew-Mitglieder kamen dabei ums Leben, etwa 350 Mann konnten gerettet werden. Der Verlust des Schiffes bedeutete eine erhebliche Schwächung der Flugabwehrkapazität der vor Norwegen eingesetzten alliierten Flottenkräfte, da zu diesem Zeitpunkt nur wenige feuerstarke Flakschiffe zur Verfügung standen.
28. Mai 1940 Brazza 379 Das französische Passagier- und Frachtschiff Brazza (10.387 BRT) wurde etwa 100 Seemeilen westlich von Porto (Portugal) auf einer Fahrt von Bordeaux nach Französisch-Westafrika von dem deutschen U-Boot U 37 mit zwei Torpedos versenkt. Von den 576 Passagieren und Besatzungsmitgliedern kamen 379 ums Leben.
29. Mai 1940 HMS Wakeful 750 Während der alliierten Evakuierung von Dünkirchen wurde der britische Zerstörer HMS Wakeful (1.100 ts) im Ärmelkanal, auf dem Weg von Dünkirchen nach Dover und mit über 640 alliierten Soldaten an Bord, in den frühen Morgenstunden von dem deutschen Schnellboot S 30 torpediert. Der Zerstörer zerbrach in zwei Teile und sank innerhalb kürzester Zeit. Mit dem Schiff gingen 639 alliierte Soldaten sowie 111 Besatzungsangehörige unter. Nur etwa 25 Mann überlebten und wurden von anderen alliierten Schiffen gerettet.
29. Mai 1940 Crested Eagle ≈ 325 Während der alliierten Evakuierung von Dünkirchen wurde der zu Evakuierungszwecken eingesetzte britische Raddampfer Crested Eagle (1.110 BRT) vor Dünkirchen von deutschen Flugzeugen mit Bomben in Brand geworfen und lief an der Küste auf Grund. Das Schiff wurde zum Totalverlust. Von etwa 600 zuvor eingeschifften Soldaten und 25 Seeleuten an Bord konnten sich nur etwa 300 retten.
29. Mai 1940 HMS Grafton 16 Am 29. Mai 1940 lief das Schiff voll beladen mit Heeressoldaten aus Dünkirchen nach Dover, wollte dann jedoch dem Zerstörer Wakeful helfen, der kurze Zeit vorher vor Nieuwpoort von einem deutschen Schnellboot torpediert worden war. Nachdem das Schiff längsseits gegangen war, schoss das deutsche U-Boot U 62 einen Torpedo, der den Zerstörer Grafton (1.350 t) am Heck traf. Dabei kam der Kapitän und 15 weitere Besatzungsmitglieder ums Leben. Kleinere Hilfsschiffe begannen, die Soldaten und die Besatzung abzubergen. Als es nicht gelang, den Zerstörer in Schlepp zu nehmen, wurde Grafton angesichts der erheblichen Gefährdung durch deutsche Luft- und Seestreitkräfte durch den Zerstörer Ivanhoe mittels eines Torpedos versenkt.
29. Mai 1940 HMS Grenade 0 Am 29. Mai 1940 lag das Schiff in Dünkirchen, um Truppen an Bord zu nehmen, als es von deutschen Ju-87-Sturzkampfbombern angegriffen und getroffen wurde. Nach mehreren Bombentreffern, von denen einer durch einen der beiden Schornsteine ging, wurde der Zerstörer in den Hafen hinaus geschleppt, damit die Evakuierungen nicht weiter behindert werden würden. Dort sank die Grenade (1.350 t) nach mehreren internen Explosionen. Es gab 14 Tote.
30. Mai 1940 Bourrasque ≈ 190 Während der alliierten Räumung von Dünkirchen wurde der französische Zerstörer Bourrasque (1.298 ts), der bereits zuvor durch einen Minentreffer beschädigt worden war, vor Nieuwpoort von deutschen Küstenbatterien beschossen. Das Schiff, welches rund 600 zuvor aus Dünkirchen evakuierte französische Soldaten an Bord hatte, kenterte nach mehreren Artillerietreffern und sank. Von rund 750 Menschen an Bord (etwa 600 Soldaten und 147 Crew-Angehörige) wurden 559 von Begleit- und Hafenfahrzeugen gerettet. Etwa 190 Personen fanden jedoch den Tod.
31. Mai 1940 U 13 0 Das U-Boot U 13 (279 t) lief am 26. Mai 1940 um 15:00 Uhr von Kiel aus. Am 31. Mai 1940 wurde es östlich von Lowestoft durch Wasserbomben der britischen Sloop HMS Weston beschädigt und zum Auftauchen gezwungen. Das U-Boot wurde dann im Artilleriefeuer der Weston von seiner Besatzung selbstversenkt (♁Lage). Die gesamte Besatzung von 26 Mann wurde von den Briten gerettet.
01. Juni 1940 HMS Basilisk und HMS Havant und HMS Keith 53 Während der alliierten Evakuierung von Dünkirchen wurden die britischen Zerstörer HMS Basilisk (1.360 ts), HMS Havant (1.340 ts) und HMS Keith (1.400 ts) von deutschen Flugzeugen attackiert und sanken nach Bombentreffern. Insgesamt starben dabei 53 Seeleute, alleine 36 an Bord der HMS Keith; etwa 500 Mann sowie etwa 800 eingeschiffte Soldaten wurden von anderen britischen und französischen Schiffen gerettet.
01. Juni 1940 Scotia 333 Während der alliierten Evakuierung von Dünkirchen wurde der britische Passagierdampfer Scotia (3.454 BRT), beladen mit rund 2.500 französischen Soldaten und auf dem Weg nach Sheerness, vor dem Hafen von Dünkirchen von deutschen Junkers Ju 87-Sturzkampfbombern durch mehrere Bombentreffer versenkt. 33 Crew-Angehörige und 300 französische Soldaten fanden dabei den Tod. Etwa 2.200 Menschen konnten sich ans Ufer retten oder wurden von Wachfahrzeugen aufgenommen.
07. Juni 1940 RMS Carinthia 4 Am 6. Juni 1940 wurde der Hilfskreuzer Carinthia (20.277 BRT), das sich unter dem Kommando von Kapitän J. F. B. Barrett befand, westlich der Galway Bay vor der irischen Küste von dem deutschen U-Boot U 46 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Engelbert Endrass auf der Position ♁53° 13′ N, 10° 40′ W angegriffen. Das U-Boot schoss um 13.13 Uhr einen Torpedo auf den mit acht 152-mm-Geschützen und zwei 76-mm-Geschützen bewaffneten Dampfer, der in Hecknähe einschlug. Zwei Offiziere und zwei Seeleute kamen durch die Explosion ums Leben. Der Maschinenraum und mehrere Laderäume liefen schnell voll.

Obwohl es kaum Chancen gab, das Schiff zu retten, sandte die Mannschaft Signalraketen in den Himmel und eröffnete das Feuer auf das U-Boot. Gegen 14.30 Uhr am 6. Juni wurde ein zweiter Torpedo abgeschossen, der das Ziel verfehlte. Die Carinthia blieb noch 36 Stunden nach dem ersten Angriff schwimmfähig, bis sie am Abend des 7. Juni um 21.40 Uhr 34 Seemeilen westlich von Tory Island kenterte und sank.

08. Juni 1940 Orama 19 Im Nordatlantik, etwa 300 Seemeilen südsüdwestlich von Narvik, versenkte der deutsche Schwere Kreuzer Admiral Hipper den einzeln fahrenden und bewaffneten britischen Truppentransporter Orama (19.777 BRT). Das Schiff, das keine Truppen an Bord hatte und auf dem Weg nach Harstad war (um dort Soldaten an Bord zu nehmen), wurde mit Artillerie beschossen und schließlich von einem der Begleitzerstörer der Admiral Hipper durch einen Torpedoschuss versenkt. 19 britische Seeleute fanden dabei den Tod. Etwa 280 Überlebende wurden danach von den Deutschen gerettet.
08. Juni 1940 Glorious und Acasta und Ardent 1.792 + 48 Im Nordatlantik, etwa 190 Seemeilen westlich von Harstad, trafen die deutschen Schlachtschiffe Scharnhorst und Gneisenau, während eines Vorstoßes in den Nordatlantik (Unternehmen Juno), auf einen von Harstad nach Scapa Flow fahrenden britischen Evakuierungsverband, bestehend aus dem Flugzeugträger Glorious (22.360 ts) und den beiden Zerstörern Acasta (1.350 ts) und Ardent (1.350 ts). In einem rund 70 Minuten dauernden Artilleriegefecht werden alle drei britischen Schiffe versenkte, wobei insgesamt 1.792 Seeleute den Tod fanden. Nur 37 Überlebende von allen drei Schiffen konnten gerettet werden. Auf deutscher Seite wurde das Schlachtschiff Scharnhorst durch einen Torpedotreffer eines Zerstörers beschädigt, der 48 Tote fordert.
09. Juni 1940 Prins Olav 1 Das Passagierschiff Prins Olav (1.728 t) wurde beim Fluchtversuch aus dem von Deutschland besetzten Norwegen von deutschen Flugzeugen in der Nähe von Røst auf den Lofoten versenkt. Eine Person starb, die anderen wurden durch den britischen Zerstörer Arrow gerettet.
10. Juni 1940 Umbria 0 Kapitän Lorenzo Muiesan erfuhr am Abend des 10. Juni per Radio, dass Italien in den Krieg eingetreten war. Er beschloss zusammen mit seinem Schiffsingenieur Costa und dem Ersten Offizier Zarli, den italienischen Frachter Umbria zu versenken. Um die Besatzung nicht in Gefahr zu bringen, sprach er den britischen Offizier Stevens an und bat um die Erlaubnis, mit seiner Mannschaft eine Rettungsübung durchführen zu dürfen. Stevens, der noch nichts vom Eintritt Italiens in den Krieg wusste, gestattete dies. Kurz darauf wurde ihm gemeldet, dass in die Laderäume Wasser eindrang. Stevens konnte seine Leute noch von Bord bringen, das Sinken des Schiffes, das sich innerhalb von zwei Stunden vollzog, jedoch nicht mehr verhindern.
11. Juni 1940 Cap Vilano 6 Beim Versuch Zivilisten oder Truppen aus Frankreich zu evakuieren, wurde der Truppentransporter Cap Vilano (9467 BRT) am 11. Juni 1940 durch einen deutschen Bombenangriff auf der Reede von Le Havre in Brand gesetzt und versenkt. Der Angriff forderte wegen der Nähe zur Küste nur wenig Opfer (sechs Tote, zwei Verwundete).
11. Juni 1940 Piriápolis 6 Das Frachtschiff Piriápolis (7.340 BRT) wurde bei Le Havre bei einem Angriff der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg zerstört und versenkt.
12. Juni 1940 Calypso 39 Etwa 50 Seemeilen südlich von Kap Lithinon (Kreta) versenkte das italienische U-Boot R. Smg. Bagnolini den britischen Leichten Kreuzer HMS Calypso (4.120 ts) durch einen Torpedotreffer. 39 Mann gingen mit dem Schiff unter, etwa 320 Überlebende wurden gerettet. Die HMS Calypso war das erste britische Kriegsschiff, das im Zweiten Weltkrieg von der italienischen Marine versenkt wurde.
13. Juni 1940 Caledonia 6 Am 13. Juni 1940 befand sich der Hilfskreuzer HMS Scotstoun (Ex-Caledonia) (17.046 BRT) unter dem Kommando von Kapitän Sydney Keith Smyth, OBE, 80 Seemeilen westlich der zu den Äußeren Hebriden gehörenden Insel Barra, als sie um 07.16 Uhr auf der Position 57.00N 09.57W im Heck von einem G7a-Torpedo des deutschen U-Boots U 25 (Kapitänleutnant Heinz Beduhn) getroffen wurde. Drei Minuten später gab U 25 einen Fangschuss ab, der aber daneben ging. Ein zweiter Fangschuss schlug hinter dem dritten Schornstein ein und ließ das Schiff über das Heck sinken.

Sechs Männer kamen durch die Versenkung ums Leben. Die 344 Überlebenden wurden von dem Zerstörer HMS Highlander (Commander William A. Dallmeyer) aufgenommen und nach Schottland gebracht. Die Scotstoun war das größte Schiff, das U 25 im Zweiten Weltkrieg versenkt.

13. Juni 1940 TF2 14 Der Landungsboottransporter TF2 (2.683 BRT) ging am 13. Juni 1940 verloren, als er durch Artilleriefeuer schwer beschädigt von ihrer Besatzung bei
 Saint-Valery-en-Caux an der Normandieküste auf Strand gesetzt und aufgegeben wurde. 14 Mann ihrer Besatzung verloren ihr Leben.
15. Juni 1940 Samland 0 OSM | , von dem britischen U-Boot HMS Tetrarch torpediert und versenkt.
16. Juni 1940 RMS Andania 0 Etwa 24 Stunden später traf U A erneut auf das Schiff und versuchte einen weiteren Angriff. Eine halbe Stunde nach Mitternacht am 16. Juni 1940 wurde der Hilfskreuzer Andania (13.950 BRT) schließlich von einem Torpedo getroffen. Die Mannschaft der Andania feuerte daraufhin aus allen Geschützen, konnte den Angreifer jedoch wegen Dunkelheit und Sturm nicht sehen. Die Attacke ereignete sich etwa 230 Meilen west-nordwestlich der Färöer auf der Position 62.36N, 15.09W. Das U-Boot gab noch insgesamt drei Fangschüsse ab, die aber alle in der schweren See danebengingen. Gegen 02.00 Uhr morgens brach U A den Angriff ab. Das Schiff sank langsam und die Besatzung wurde von dem isländischen Trawler Skallagrímur an Bord genommen. Es gab zwei Verletzte, aber keine Toten.
16. Juni 1940 Königsberg 0 Vor Vigo wurde das Frachtschiff Königsberg (6.466 BRT) durch den französischen Hilfskreuzer President Houduce (1178 BRT) auf 41° 36´N/10° 37´W entdeckt. Um einer befürchteten Kaperung durch das französische Schiff zu entgehen, versenkten die Deutschen ihr Schiff am 16. Juni 1940 selbst.
17. Juni 1940 R. Smg. Provana 61 Vor Oran wurde das italienische U-Boot R. Smg. Provana (1.060 ts), nach einem erfolglosen Angriff auf einen Konvoi, von der französischen Korvette La Curieuse und dem Minensuchboot Commandant Bory gerammt und versenkt. Mit dem Boot gehen 61 Seeleute unter, nur ein einziges Crew-Mitglied konnte gerettet werden. Es war dies der erste italienische U-Boot-Verlust im Zweiten Weltkrieg.
17. Juni 1940 RMS Lancastria ≈ 2.000 Der zum Abtransport britischer Truppen aus Frankreich eingesetzte Passagierdampfer RMS Lancastria (16.243 BRT) wurde vor Saint-Nazaire von deutschen Junkers Ju 88-Bombern des Kampfgeschwaders 30 angegriffen und kenterte nach drei oder vier Bombentreffern. An Bord befanden sich über 6.000 britische Soldaten, Zivilisten und Besatzungsangehörige. Ältere Schätzungen gingen von bis zu 5.000 Toten aus, neuere Forschungen haben eine Opferzahl von etwa 2.000 ergeben. Die Versenkung der RMS Lancastria gilt als die schlimmste Schiffskatastrophe der britischen Geschichte. Auf Befehl Winston Churchills wurde der Vorfall lange Zeit geheim gehalten.
19. Juni 1940 RMS Niagara 0 Das Passagierschiff Niagara (13.415 BRT) war bei der Landzunge Bream Head in der Nähe der Stadt Whangarei vor der Nordostküste der neuseeländischen Nordinsel auf eine Seemine gelaufen, die das Schiff auf Höhe des Frachtraums Nr. 2 an der Backbordseite getroffen hatte.

Die Mine war in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni von dem deutschen Hilfskreuzer Orion gelegt worden.

22. Juni 1940 U 122 49 Das Boot gilt seit dem 22. Juni 1940 als zwischen der Nordsee und der Biscaya verschollen. Die letzte Funkmeldung sendete das Boot am 21. Juni 1940. U 122 sollte einen Konvoi angreifen. Ein Dampfer des Konvois, San Felipe, meldete eine Kollision mit einem unbekannten Objekt auf der Position ♁50° 47′ N, 8° 48′ W (Marine-Planquadrat BF 1238). Da kein anderes U-Boot in der Nähe war, wurde angenommen, dass U 122 von dem Dampfer gerammt worden war. Diese Verlustursache konnte jedoch bis heute nicht mit letzter Sicherheit bestätigt werden. Es war ein Totalverlust mit 49 Toten.
23. Juni 1940 HMS Khartoum 1 Am 23. Juni 1940 wurde das italienische U-Boot Torricelli von dem Zerstörer Khartoum (1773 t) zusammen mit den Zerstörern Kingston und Kandahar und der Sloop Shoreham bei Perim zum Auftauchen gezwungen. In dem nachfolgenden Artilleriegefecht, das zur Versenkung des U-Boots führte, erhielt die Khartoum einen Treffer im hinteren Torpedorohrsatz.

Mehrere Stunden später explodierte im hinteren Torpedorohrsatz der Khartoum der Drucklufttank eines Mark-IX-Torpedos. Der weggeschleuderte Gefechtskopf des Torpedos traf den hinteren Geschützturm und löste ein Feuer aus, das die Explosion des Munitionsvorrats verursachte und die Hecksektion hinter dem Maschinenraum unter Wasser setzte. Die Schäden waren so schwerwiegend, dass das Schiff vor Perim im Roten Meer auf Grund gesetzt werden musste. Das Wrack liegt auf der Position ♁12° 38′ N, 43° 24′ OKoordinaten: 12° 38′ 0″ N, 43° 24′ 0″ O | OSM | . Die Besatzung wurde von der Kandahar in Sicherheit gebracht. Ein Mann der Besatzung wurde bei den Folgeexplosionen an Bord getötet, drei wurden schwer verwundet. Die Folgeexplosionen eines Munitionsmagazins und der Wasserbomben an Bord beschädigten das Schiff so schwer, dass eine Bergung und Reparatur nicht vertretbar erschien. Die Khartoum war der erste Verlust eines Zerstörers der J- und K-Klasse im Zweiten Weltkrieg.

25. Juni 1940 HMCS Fraser 47 Beim Rückmarsch kurz vor Inkrafttreten der Kapitulation Frankreichs kollidierte der Zerstörer Fraser (1.375 t) am 25. Juni 1940 in der Gironde bei schlechter Sicht mit dem Kreuzer Calcutta, zerbrach in drei Teile und sank auf ♁45° 44′ 0″ N, 1° 31′ 0″ WKoordinaten: 45° 44′ 0″ N, 1° 31′ 0″ W | OSM | . 47 Mann der Fraser und 19 der Calcutta kamen ums Leben. 150 Mann von der Fraser konnten trotz Dunkelheit und kräftigem Seegang von der Restigouche (117) und der Calcutta (33) aufgenommen werden, welche die Unternehmung abbrechen mussten und nach Plymouth zurückliefen.
30. Juni 1940 Avelona Star 4 Am 30. Juni 1940 wurde das unbewaffnete Schiff, das in der Nähe des Konvois SL-38 fuhr, etwa 220 Seemeilen nordwestlich von Kap Finisterre auf der Position ♁46° 35′ 24″ N, 12° 10′ 12″ W von dem deutschen U-Boot U 43 unter dem Kommando von Wilhelm Ambrosius torpediert. Dabei kam ein Besatzungsmitglied ums Leben. Die Überlebenden wurden vom französischen Schiff Beignon aufgenommen, welches dadurch Anschluss an seinen Konvoi verlor und am 1. Juli vom deutschen U-Boot U 30 ebenfalls versenkt wurde, wobei weitere drei Besatzungsmitglieder der Avelona Star starben. Das Fracht- und Fahrgastschiff Avelona Star (13.376 BRT) ihrerseits sank am 1. Juli auf der Position ♁46° 35′ 24″ N, 11° 23′ 24″ W.
01. Juli 1940 U 26 0 Ein Flugboot des Typs Short Sunderland „H“ des 10. RAF-Geschwaders entdeckte das U-Boot U 26 (862 t) etwa 15 Minuten nach dem Angriff des U-Bootes auf die Zarian beim Wegtauchen. Durch Wasserbomben der britischen Korvette HMS Gladiolus und des Flugboots verursachte Schäden zwangen die Besatzung zur Aufgabe ihres Bootes. Das Boot sank auf Position ♁48° 3′ N, 11° 30′ W im Marine-Planquadrat BE 6339, während die Besatzung durch die Sloop HMS Rochester gerettet wurde. Es gab keine Toten und 48 Überlebende.
01. Juli 1940 U 102 43 Das Boot wurde am 1. Juli 1940 in der Biscaya beim Angriff auf den Konvoi SL-36 von dem britischen Zerstörer HMS Vansittart auf der Position ♁48° 33′ N, 10° 26′ W im Marine-Planquadrat BF 1791 durch Wasserbomben versenkt. Es war ein Totalverlust mit 43 Toten.
02. Juli 1940 Arandora Star 805 Der als Marinetransporter eingesetzte ehemalige britische Luxusdampfer Arandora Star (15.501 BRT) verließ Liverpool mit 1.213 italienischen und deutschen Zivilinternierten sowie rund 460 Crew-Mitgliedern und Soldaten. Er wurde an der Nordwestküste Irlands von dem deutschen U-Boot U 47 torpediert und versenkt, wobei 805 Menschen starben, darunter 713 Internierte. Rund 870 Überlebende wurden von dem kanadischen Zerstörer HMCS St. Laurent gerettet.
03. Juli 1940 Bretagne 977 Während des britischen Angriffs auf den französischen Kriegshafen Mers-el-Kébir (Operation Catapult) wurde das französische Schlachtschiff Bretagne (22.200 ts) von mehreren 38,1-cm-Granaten britischer Schlachtschiffe getroffen, die eine schwere Folgeexplosion in einer achteren Munitionskammer auslösen. Das Schiff kenterte und sank im Hafen. 977 Seeleute gingen mit der Bretagne unter, nur etwa 300 Mann überlebten. Das Wrack wurde in den 1950er Jahren gehoben und verschrottet. Es war das erste Gefecht zwischen britischen und französischen Schiffen seit den Napoleonischen Kriegen.
04. Juli 1940 HMS Foylebank 176 Vor dem Hafen der Isle of Portland versenkten deutsche Junkers Ju 87-Bomber das britische Hilfs-Flugabwehrschiff HMS Foylebank (5.582 BRT), welches zuvor den Konvoi OA-178 eskortiert hatte, durch zahlreiche Bombentreffer. Mit dem Schiff gingen 176 Crew-Angehörige unter. 122 Mann überlebten die Attacke.
04. Juli 1940 Aeneas 19 Am 2. Juli 1940 befand sich das Passagierschiff Aeneas (10.049 BRT) unter dem Kommando von Kapitän D. L. C. Evans als Teil des Konvois OA-1776 auf dem Weg von London nach Glasgow, als sie 21 Seemeilen südöstlich der Landzunge Start Point an der Küste der englischen Grafschaft Devon von deutschen Jagdbombern angegriffen wurde. Als größtes Schiff des Konvois wurde sie gezielt für einen Bombenangriff ausgewählt und zudem unter Maschinengewehrfeuer gesetzt.

Eine der Fliegerbomben zerstörte die Hauptdampfleitung und riss die Steuerbordseite des Schiffs auf. Die Bombe explodierte tief im Schiffsinneren und tötete 19 Maschinisten und Heizer. Kapitän Evans befahl das Verlassen des Schiffs, während die Aeneas Schlagseite annahm. Die Überlebenden wurden von der Worthington aufgenommen. Zwei Tage nach dem Angriff, am 4. Juli 1940, kenterte die Aeneas und ging unter.

06. Juli 1940 HMS Shark (N54) 2 Das U-Boot HMS Shark (768 t) wurde am 5. Juni 1940 während einer Patrouillenfahrt vor Skudesnes von einem deutschen Flugzeug entdeckt. Obwohl das U-Boot sofort abtauchte, konnte das Flugzeug mehrere Bomben in der Nähe des Hecks platzieren. Das U-Boot wurde erheblich beschädigt. Die Ruderanlage und die Tiefenruder fielen aus, wodurch das Boot unkontrolliert auftauchte und mit dem Bug durch die Oberfläche stieß. Weitere Bombenangriffe folgten und die Shark begann, über das Heck zu sinken. Die Ballasttanks konnten mit Druckluft ausgeblasen und das U-Boot vorerst an der Oberfläche stabilisiert werden. Das U-Boot versuchte zu entkommen, indem die beiden Hauptmaschinen zur Steuerung eingesetzt wurden. Sie wurde aber schnell wieder von deutschen Seefliegern entdeckt und erneut angegriffen. Dem Kommandanten Leutnant Peter Noel Buckley blieb keine Wahl, als zu kapitulieren. Die Besatzung ging in deutsche Kriegsgefangenschaft. Bei den Angriffen wurden zwei britische Seeleute getötet und 17 verletzt.

Am folgenden Tag versuchten die deutschen Hilfsminensuchern M-1803, M-1806 und M-1807, das schwer beschädigte U-Boot zu sichern. Die HMS Shark sank beim Abschleppen 25 NM westsüdwestlich vor Egersund auf der Position ♁58° 18′ N, 5° 13′ O.

09. Juli 1940 Bruges 0 Am 9. Juli 1940 wurde das Frachtschiff Bruges (4996 BRT) mit einer Weizenladung auf dem Weg von Montevideo nach Hull etwa 80 Seemeilen südwestlich von Bissau auf der Position 10°59' N/ 23°54' W vom Deutschen Hilfskreuzer Thor versenkt.
11. Juli 1940 HMS Escort 2 Der Zerstörer Escort (1405 t) wurde auf dem Rückmarsch nach dem abgebrochenen Angriff auf Cagliari vom italienischen U-Boot Gugliemo Marconi am 11. Juli 1940 mit einem Torpedo im Kesselraum getroffen. Während der Verband den Rückmarsch nach Gibraltar mit hoher Fahrt fortsetzte, nahm der Zerstörer Forester das schwer beschädigte Schiff in Schlepp und versuchte im Schutz des Flottillenführers Faulknor die Escort einzubringen. Bald war die Escort nicht mehr beherrschbar und sank nach Übernahme der Besatzung. Von dieser kamen nur zwei Mann beim Verlust des Zerstörers ums Leben
13. Juli 1940 HMS Brazen (H80) 1 Der Zerstörer Brazen (1.360 t) verstärkte mit einem U-Jagdtrawler im Kanal den Konvoi CW.7, der bislang schon von den Zerstörern Boreas, Versatile und Windsor gesichert wurde, als am 21. Juli 1940 vor Dover Ju 87 Stukas der II. Gruppe/Sturzkampfgeschwader 1 angriffen. Durch Nahtreffer wurde die Brazen schwer beschädigt und manövrierunfähig. Boreas übernahm die Besatzung des Schwesterschiffs. Ein eintreffender Schlepper nahm den kampfunfähigen Zerstörer auf den Haken. Er sank im Schlepp nach einem direkten Bombentreffer [3] auf ♁51° 1′ N, 1° 17′ OKoordinaten: 51° 1′ 5″ N, 1° 17′ 16″ O | OSM | . Nur ein Besatzungsmitglied kam bei den Luftangriffen auf das Schiff und bei seinem Untergang ums Leben.
16. Juli 1940 HMS Imogen (D44) 19 Bei einem Manöver kam es am 16. Juli 1940 in dichtem Nebel vor dem Pentland Firth nahe Duncansby Head zum Verlust vom Zerstörer Imogen (1.370 t), als der Kreuzer Glasgow den Zerstörer rammte. Die Imogen geriet in Brand und war so schwer beschädigt, dass das Schiff nicht eingebracht werden konnte, sondern aufgegeben werden musste. Die Glasgow konnte 135 Schiffbrüchige aufnehmen, als die Imogen auf ♁58° 34′ N, 2° 54′ WKoordinaten: 58° 34′ 0″ N, 2° 54′ 0″ W | OSM | sank. 19 Mann des Zerstörers verloren bei der Kollision ihr Leben.
16. Juli 1940 HMS Salmon (N65) 39 Das U-Boot HMS Salmon (768 t) wurde am 16. Juli offiziell als vermisst erklärt. Die wahrscheinlichste Erklärung war, dass das britische U-Boot in ein Minenfeld gelaufen war.
19. Juli 1940 Bartolomeo Colleoni 121 Nordwestlich von Kreta wurde der italienische Leichte Kreuzer Bartolomeo Colleoni (5.069 to), gemeinsam mit dem Schwesterschiff Giovanni delle Bande Nere auf dem Weg von Tripolis nach Leros, von dem australischen Leichten Kreuzer HMAS Sydney und fünf britischen Zerstörern gestellt und im sich daraus entwickelnden Gefecht nahe Kap Spada schwer getroffen. Das Schiff sank nach zahlreichen 15,2-cm-Artillerietreffern und mindestens zwei Torpedotreffern. 121 italienische Seeleute, darunter auch der Kommandant, Capitano di Vascello Umberto Novaro (der zwar von den Briten gerettet wurde, aber zwei Tage später an seinen Verletzungen starb), fanden dabei den Tod. Rund 500 Mann wurden von den Alliierten gerettet.
25. Juli 1940 Meknés 422 Im Ärmelkanal wurde der französische Repatriierungsdampfer Meknés (6.127 BRT), welcher rund 1.100 französische Soldaten nach der französischen Kapitulation im Juni 1940 von Southampton nach Frankreich hätte zurück transportieren sollen, bei einem Angriff deutscher Schnellboote von dem Schnellboot S 27 attackiert und von zwei Torpedos getroffen. Das Schiff sank in nur acht Minuten, wobei 374 Soldaten und 48 Angehörige der Dampferbesatzung den Tod fanden. Die deutsche Seite übernahm später die Verantwortung für den irrtümlichen Angriff, lehnte aber eine Entschuldigung ab, da sie von den Franzosen nicht über die Repatriierungsaufgabe des Schiffes informiert worden war.
26. Juli 1940 Accra 24 320 Seemeilen westlich der irischen Grafschaft County Donegal versenkte das deutsche U-Boot U 43 das in einem Geleitzug fahrende britische Passagierschiff Accra (9337 BRT) mit einem einzigen Torpedo. Die Accra war mit Passagieren und Fracht auf dem Weg von Liverpool nach Freetown. 12 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder starben. Die 465 Überlebenden wurden von zwei britischen Kriegsschiffen zurück nach Liverpool gebracht.
26. Juli 1940 Luchs 102 Das britische U-Boot Thames schoss nach Sichtung des Verbandes in der Gegend um 60° N 4° O einen Torpedo auf die Gneisenau ab, traf jedoch die in derselben Schusslinie fahrende Torpedoboot Luchs (933 t) um 15.47 Uhr in der Höhe ihrer Kesselräume. Die Luchs explodierte und zerbrach in zwei Teile. Das Achterschiff sank binnen einer Minute mit sich noch drehenden Schrauben; das Vorschiff versank zwei Minuten später. Von den 155 Mann Besatzung konnten 53 von Iltis und Jaguar gerettet werden. Das angreifende britische U-Boot wurde ebenfalls versenkt.
27. Juli 1940 HMS Codrington 0 Ende Juli 1940 wurde in Dover bei dem liegende Zerstörer Codrington (1.540 t) eine Kesselreinigung durchgeführt. Bei einem der ersten größeren Luftangriffe der deutschen Luftwaffe auf Großbritannien sank der Zerstörerführer am 27. Juli 1940 im Hafen von Dover nach einem Nahtreffer eines Ju-88-Bombers. Die Explosion zerbrach den Kiel des Schiffes, das im Hafenbecken sank. Da es nicht direkt getroffen wurde, waren nur drei Verletzte zu beklagen.
29. Juli 1940 HMS Delight 18 12 Ju 87-Stukas der III./Sturzkampfgeschwader 2 unter Gruppenkommandeur Walter Enneccerus griffen den Zerstörer Delight (1.375 ts) etwa 30 km vor Portland Bill an. Der Zerstörer erhielt einen Bombentreffer auf dem Vorschiff, der einen Brand auslöste und schließlich zu einer Explosion führte. Das Schiff sank am Abend im Portland Harbour auf ♁50° 34′ N, 2° 26′ WKoordinaten: 50° 34′ 25″ N, 2° 26′ 1″ W | OSM | . Beim Untergang kamen 18 Besatzungsmitglieder ums Leben, weitere 59 wurden zum Teil schwer verletzt.
01. Aug. 1940 HMS Spearfish 38 Am 1. August 1940 entdeckte 'U 34 130 NM nordöstlich von Aberdeen (Schottland) auf der Position ♁58° 7′ N, 1° 32′ O, das aufgetaucht fahrende U-Boot HMS Spearfish (768 t). Das deutsche U-Boot befand sich auf dem Heimweg seiner siebten Feindfahrt und hatte lediglich noch einen Torpedo an Bord. Die U 34 griff mit ihrem letzten Torpedo die Spearfish erfolgreich an. Der Volltreffer vernichtete die HMS Spearfish innerhalb weniger Sekunden. Das deutsche U-Boot konnte lediglich einen einzigen Überlebenden der Spearfish retten. Etwa 38 britische Seemänner wurden getötet.
02. Aug. 1940 U 25 49 Das U-Boot U 25 (862 t) lief am 1. August 1940 um 8:00 Uhr von Wilhelmshaven aus und wurde seitdem vermisst. U 37 hörte am 2. August 1940 um 15:17 Uhr eine entfernte Detonation. Man ging davon aus, dass U 25 nördlich von Terschelling, etwa an der Position ♁54° 14′ N, 5° 7′ O im Marine-Planquadrat AN 6941, auf eine Mine lief und sofort mit allen 49 Besatzungsmitgliedern an Bord sank. Ob es sich hierbei um eine eigene oder eine feindliche Mine handelte, ist bis heute unklar.
10. Aug. 1940 Transylvania 36 Etwa 40 Seemeilen nordwestlich von Malin Head (Irland) versenkte das deutsche U-Boot U 56 den britischen Hilfskreuzer Transylvania (16.923 BRT). Das große Schiff erhielt gegen 01.00 Uhr nachts einen Torpedotreffer von dem U-Boot, blieb aber zunächst noch schwimmfähig und nahm nur wenig Wasser auf, weswegen es in Schlepp genommen wurde. Drei Stunden später musste der Hilfskreuzer aber infolge zunehmender Wassereinbrüche aufgegeben werden und sank schließlich gegen 4.30 Uhr. Durch den Einschlag des Torpedos kamen insgesamt 36 Seeleute ums Leben, etwa 300 Mann wurden von Fischtrawlern und dem britischen Zerstörer Ashanti gerettet.
15. Aug. 1940 Helli 9 Im östlichen Mittelmeer, nahe der Insel Tinos (Kykladen), versenkte das italienische U-Boot R. Smg. Delfino den als Minenleger genutzten griechischen Leichten Kreuzer Helli (2.115 ts). Das aus dem Jahre 1912 stammende Schiff wurde von einem Torpedo mittschiffs getroffen und sank innerhalb von etwa 90 Minuten, wobei neun Mann der Crew den Tod fanden. Rund 230 Mann wurden gerettet. Zum Zeitpunkt des Angriffs herrschte zwischen Italien und Griechenland noch kein Krieg, es wurde aber vermutet, dass die Attacke eine Kriegserklärung Griechenlands an Italien hätte provozieren sollen. In der Folgezeit stritt Italien die Verantwortung für die Torpedierung ab. Der Krieg zwischen Italien und Griechenland brach erst im Oktober 1940 aus.
20. Aug. 1940 U 51 43 Am 16. August 1940 wurde U 51 von einem Flugboot vom Typ Short Sunderland der 210th Squadron, 15th (General Reconnaissance) Group, des Coastal Command der Royal Air Force mit Wasserbomben angegriffen. Öl und Luftblasen stiegen an die Wasseroberfläche und die alliierten Kräfte glaubten, das Boot versenkt zu haben. U 51 überstand den Angriff allerdings, wenn auch schwer beschädigt. Das Boot wurde vier Tage später, auf dem Rückweg zur Basis in Lorient, vom britischen U-Boot HMS Cachalot gesichtet, das sich auf der Rückfahrt von einer Minenunternehmung südlich von Penmarch befand. U 51 wurde westlich von Nantes torpediert und auf der Position ♁47° 6′ N, 4° 51′ W im Marine-Planquadrat BF 5527 versenkt. Alle 43 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod.
23. Aug. 1940 HMS Hostile 5 Am 23. August 1940 befand sich der Zerstörer HMS Hostile (1.340 t) auf dem Marsch von Malta nach Gibraltar, als das Schiff vor Cap Bon auf eine Mine lief, die wenige Tage zuvor von italienischen Zerstörern gelegt worden war. Die Explosion tötete fünf Männer und verletzte drei weitere. Der Zerstörer wurde von seinem Schwesterschiff HMS Hero mit Torpedo versenkt.
26. Aug. 1940 Remuera 0 Vier Heinkel He 115-Torpedobomber von der Küstenfluggruppe 506 mit Basis in Stavanger und acht Junkers Ju 88 vom Kampfgeschwader 30 („Adlergeschwader“) im dänischen Aalborg bombardierten das Passagierschiff Remuera (11.276 BRT) und fügten ihm massive Schäden zu. Ein Lufttorpedo von einer der Heinkel-Maschinen versenkte das Schiff schließlich auf der Position 57.50°N, 1.54°W.
27. Aug. 1940 Dunvegan Castle 27 Etwa 120 Seemeilen südwestlich von Cape Clear Island versenkte das deutsche U-Boot U 46 den zum Konvoi SL-43 gehörenden britischen Hilfskreuzer Dunvegan Castle (15.007 BRT) durch drei Torpedotreffer. Von den 277 Crew-Angehörigen fanden dabei 27 den Tod, 250 Mann überlebten und wurden von einem Zerstörer und einer Korvette gerettet.
31. Aug. 1940 HMS Esk und HMS Ivanhoe 201 In den Abendstunden des 31. August lief die britische 20. Zerstörerflottille mit fünf Schiffen in die Nordsee aus, um eine Minensperre anzulegen. Dabei gerieten die Schiffe auf eine neu ausgelegte und bis dato unbekannte deutsche Minensperre nahe der Insel Texel. Die britischen Zerstörer HMS Esk (1405 t) und HMS Ivanhoe (1.370 t) erlitten dabei mehrere Minentreffer und sanken. Der Zerstörer HMS Express wurde zudem schwer beschädigt. Insgesamt starben 201 britische Seeleute. Weitere 57 Crew-Angehörige der Zerstörer wurden von den Deutschen gerettet und gingen in Kriegsgefangenschaft. Der Zwischenfall wurde in der Royal Navy nur als „Texel-Desaster“ bezeichnet.
01. Sep. 1940 HMS Esk 127 Zuerst geriet die Express nordwestlich Texel auf eine bislang unbekannte deutsche Minensperre und verlor ihren Bug. Die Zerstörer Esk und Ivanhoe wollten dem beschädigten Schwesterschiff zur Hilfe kamen. Dabei liefen beide ebenfalls auf Minen. Die Esk, die vermutlich noch eine zweite Mine zur Explosion brachte, zerbrach und sank dann innerhalb kurzer Zeit. Einige wenige Schiffbrüchige konnten von der Ivanhoe aufgenommen werden. 127 Mann der Esk starben bei deren Untergang.
18. Sep. 1940 City of Benares 248 Der britische Passagierdampfer City of Benares (11.081 BRT), ein Schiff der Ellerman Lines, wurde am 18. September etwa 250 Meilen vor der Rockall-Felseninsel vom deutschen U-Boot U 48 torpediert und versenkt. An Bord waren 90 britische Kinder, die im Rahmen eines nationalen Rettungsprogramms nach Kanada geschickt hätten werden sollen. 77 dieser Kinder kamen bei der Versenkung ums Leben. Zu den geretteten Passagieren zählte Monika Mann. Von 406 Personen an Bord starben insgesamt 248.
20. Sep. 1940 City of Simla 3 52 Seemeilen nördlich von Rathlin (Nordirland) griff das deutsche U-Boot U 138 den Konvoi OB-216 an, der sich auf dem Weg von London über Kapstadt nach Bombay befand. Drei Schiffe wurden getroffen, darunter die City of Simla (10.138 BRT), ein Passagierschiff der britischen Ellerman Lines. Die Passagiere waren hauptsächlich Familienmitglieder von in Indien stationierten Army-Angehörigen. Das Schiff sank am Morgen des 21. September. Ein Besatzungsmitglied und zwei Passagiere kamen um. Die 347 Überlebenden wurden von einem britischen Zerstörer und einem belgischen Trawler gerettet.
20. Sep. 1940 Commissaire Ramel 3 Am 20. September 1940 traf der Truppentransporter Commissaire Ramel (20.323 t) im Indischen Ozean auf den deutschen Hilfskreuzer Atlantis. Als der Dampfer per Funk seine Position mitteilen wollte, eröffnete die Besatzung der Atlantis das Feuer. Drei Besatzungsmitglieder der Commissaire Ramel kamen durch den Beschuss ums Leben. Die übrige Mannschaft konnte das Schiff verlassen, bevor es durch weiteren Beschuss versenkt wurde (Position 28.30S/74.13E).
21. Sep. 1940 Runic 2 Der Torpedo stammte von dem deutschen U-Boot U 138, das sich unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Wolfgang Lüth auf seiner ersten Feindfahrt befand. Das Walfangschiff New Sevilla (Ex-Runic) (12.482 BRT) wurde ins Schlepptau genommen, sank aber am darauf folgenden Tag neun Meilen vor dem Mull of Kintyre auf der Position ♁55° 48′ N, 7° 22′ W. Zwei Menschen kamen ums Leben.
22. Sep. 1940 Palestro 72 Schon am 22. September 1940 versenkte das britische U-Boot Osiris auf der Position 41° 19' Nord/ 18° 34' Ost, etwa 40 sm westlich von Durres die Palestro, die drei leere Transporter nach Brindisi geleiten sollte. Der Zerstörer lief mit einer geringen Geschwindigkeit um sein Geleit, das nur 7 kn lief. Als man drei auf das Schiff zulaufende Torpedos erkannte, versuchte der Zerstörer auszuweichen, wurde jedoch in der Drehung von einem Torpedo kurz hinter der Brücke getroffen. Der Torpedo traf im Bereich des vordersten Kessels und einer Munitionskammer und löste eine erhebliche Explosion aus, die den Zerstörer teilte. Der Bugteil sank sofort, das hintere Teil nach wenigen Minuten. Auf dem Zerstörer starben 72 Mann, die Transporter konnten noch 53 Überlebende retten.
23. Sep. 1940 Persée 0 Im Laufe der Kampfhandlungen wurde das U-Boot Persée (1.570 t) am 23. September 1940 von den beiden Zerstörern HMS Foresight und HMS Inglefield versenkt.
24. Sep. 1940 Ajax 0 Im Laufe der Kampfhandlungen wurde das U-Boot Ajax (1.570 t) am 24. September 1940 von dem britischen Zerstörer Fortune versenkt. Das U-Boot lief aus, um die Invasionsflotte anzugreifen, wurde aber entdeckt, mit Wasserbomben angegriffen, zum Auftauchen gezwungen und letztendlich mit Geschützfeuer versenkt.
24. Sep. 1940 Ostmark 1 Am 24. September wurde das Katapultschiff Ostmark (1.280 BRT) in der Nähe der Insel Île d’Yeu vor der Küste der Vendée, südwestlich von Saint-Nazaire, morgens um 5:42 Uhr von dem britischen U-Boot Tuna torpedierte. Das Schiff sank um 8:10 Uhr auf der Position ♁47° 1′ N, 3° 2′ W. Die Besatzung konnte bis auf einen Mann gerettet werden.
25. Sep. 1940 Kosmos 0 Am 26. September 1940 wurde sie auf dem Weg nach Curaçao in der Nähe des Äquators vom deutschen Hilfskreuzer Thor gestellt, dessen Bordflugzeug das Fabrikschiff entdeckt hatte. Trotz der wertvollen Ladung ließ der Kommandant das Walfang-Mutterschiff Kosmos (17.801 BRT) auf der Position ♁0° 26′ 0″ S, 32° 1′ 0″ WKoordinaten: 0° 26′ 0″ S, 32° 1′ 0″ W | OSM | versenken, da er keine Chance sah, das auffällige Schiff in den deutschen Machtbereich zu verbringen.
15. Okt. 1940 HMS Triad 62 Am 9. Oktober 1940 verließ das U-Boot Triad (1325 t) ihre Basis auf der belagerten Mittelmeerinsel Malta zu ihrer letzten Feindfahrt. Sechs Tage später wurde sie südlich des Golfs von Tarent bei ♁38° 16′ N, 17° 37′ O von dem italienischen U-Boot Enrico Toti torpediert und versenkt. Es gab keine Überlebenden.
18. Okt. 1940 Fritz 17 1940 gehörte das Frachtschiff als Assyrian (Ex-Fritz) (3085 BRT) der Reederei Ellerman & Papayanni & Company in London und wurde auf der Route von New Orleans (Vereinigte Staaten) nach Sydney (Kanada) und Liverpool (Vereinigtes Königreich) mit einer Ladung von 3.700 t Getreide sowie neun Passagieren im Nordatlantik versenkt. Die Assyrian fuhr im Geleitzug SC 7 und befand sich nördlich von Irland, als das U-Boot U 101 mit Fritz Frauenheim als Kommandant das Schiff am 18. Oktober 1940 mit einem Torpedo traf, wodurch die Assyrian in der Mitte durchbrach und sank. 17 Personen starben und 34 Personen überlebten diesen Angriff.
22. Okt. 1940 HMS Diana 141 Am 22. Oktober 1940 kollidierte der Zerstörer Diana (1.375 t) bei rauer See mit dem Motorschiff Port Fairy (1928, 8072 BRT) des Geleits etwa 300 Meilen westlich von Irland. Der Zerstörer sank sehr schnell. Die Port Fairy konnte 34 Schiffbrüchige retten. Der Kommandant und 140 Mann der Besatzung verloren ihr Leben beim Untergang der Margaree auf ♁53° 24′ N, 22° 50′ W.
23. Okt. 1940 Prinsesse Ragnhild 299 Der norwegische Hurtigruten-Passagierdampfer Prinsesse Ragnhild (1.590 BRT) wurde kurz nach dem Ablegen in Bodø vor der Insel Landegode mit 455 Menschen an Bord von einer Explosion erschüttert und sank. Die Ursache ist bis heute unklar; es wurde das Auflaufen auf eine Seemine oder Beschuss durch das britische U-Boot HMS Taku vermutet. Dutzende norwegische Passagiere und Besatzungsmitglieder und zahlreiche deutsche Soldaten kamen ums Leben.
24. Okt. 1940 Adolf Vinnen 6 Das Wetterbeobachtungsschiff Adolf Vinnen (391 BRT) wurde einen Monat später in der Nacht vom 23. zum 24. Oktober von den drei britischen Zerstörern HMS Somali, HMS Punjabi und HMS Matabele etwa 25 Seemeilen nordwestlich der Halbinsel Stadlandet entdeckt und durch Artilleriebeschuss auf der Position ♁62° 29′ 0″ N, 4° 23′ 0″ O[4] versenkt. Nur sieben Mann der Besatzung konnten sich beim Untergang des Schiffes auf ein Rettungsfloß retten, aber zwei von ihnen starben, noch ehe sie am 25. Oktober von dem Trawler Odin gefunden und nach Ålesund gebracht wurden.
28. Okt. 1940 Empress of Britain 45 Das kanadische Passagierschiff Empress of Britain (42.348 BRT) wurde am 26. Oktober an der Nordwestküste Irlands von einer deutschen Focke-Wulf Fw 200 bombardiert und geriet in Brand. Das Schiff blieb zunächst schwimmfähig, Passagiere und Crew gingen von Bord. Das deutsche U-Boot U 32 wurde informiert und torpedierte den Dampfer, der schließlich in der Nacht zum 28. Oktober unterging. 45 Menschen kamen durch den Angriff ums Leben. Mit 42.348 BRT war die Empress of Britain das größte im Zweiten Weltkrieg durch ein deutsches U-Boot versenkte Schiff.
30. Okt. 1940 HMS Sturdy (H28) 5 Gegen 3.00 Uhr morgens lief der Zerstörer Sturdy (1.075 t) vor der Westküste der Insel Tiree, nahe Sandaig, auf Felsen auf. Ein Versuch, mit einem Beiboot das Ufer zu erreichen, scheiterte. Das Boot kenterte im Sturm und wurde auf den Felsen zerschlagen, wobei fünf Seeleute ums Leben kamen. Das Drama konnte von der Küste aus beobachtet werden, woraufhin Einwohner von Sandaig unter großem Risiko acht Besatzungsangehörige mit Hilfe einer Hosenboje von Bord holen konnten, darunter auch zwei Verletzte.
30. Okt. 1940 U 32 9 Am 30. Oktober 1940 wurde U 32 nordwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Harvester und HMS Highlander auf der Position ♁55° 37′ N, 12° 19′ W im Marine-Planquadrat AM 4374 versenkt. Neun Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben, die restlichen 33 wurden von der HMS Harvester aufgenommen und in ein Gefangenenlager nach Oldham/England gebracht. Winston Churchill gab in einer Unterhaussitzung am 5. November bekannt, dass das U-Boot, welches die Empress of Britain versenkt hatte, seinerseits versenkt worden war.
04. Nov. 1940 U 31 60 Am 11. März 1940 gegen 12.00 Uhr wurde U 31 auf der Schillig-Reede in Wilhelmshaven durch vier Fliegerbomben einer Blenheim „O“ der britischen Squadron 82 auf der Position ♁53° 37′ N, 8° 10′ O im Marine-Planquadrat AN 9512 versenkt. Es war ein Totalverlust mit 58 Toten, darunter auch Arbeiter der Werft. Das Boot wurde am 24. März 1940 aus 17 Meter Wassertiefe gehoben, in Wilhelmshaven eingedockt und bis zu seiner Wiederherstellung am 30. Juli 1940 außer Dienst gestellt.

Die zweite und endgültige Versenkung von U 31 erfolgte am 2. November 1940 im Nordatlantik nordwestlich von Irland durch Wasserbomben und Artilleriebeschuss des britischen Zerstörers HMS Antelope. Es gab zwei Tote und 44 Überlebende. Die Position war ♁56° 26′ N, 10° 18′ W im Marine-Planquadrat AM 2999.

03./04. Nov. 1940 Laurentic und Patroclus 105 In den Abendstunden des 3. November 1940 sichtete das deutsche U-Boot U 99 vor der Nordwestküste Irlands die beiden britischen Hilfskreuzer Laurentic (18.724 BRT) und Patroclus (11.314 BRT) und versenkte beide Schiffe in einem rund sieben Stunden dauernden Duell. Das U-Boot verbrauchte dabei zehn Torpedos. Bei diesem Gefecht starben insgesamt 105 britische Seeleute, 56 an Bord der Patroclus und 49 an Bord der Laurentic.
05. Nov. 1940 HMS Jervis Bay 190 Im Nordatlantik, etwa 750 Seemeilen südsüdwestlich von Reykjavík (Island), wurde der britische Hilfskreuzer HMS Jervis Bay (14.164 BRT) von dem deutschen Schweren Kreuzer Admiral Scheer attackiert und durch Artilleriefeuer versenkt. Der Hilfskreuzer bildet die einzige Sicherung des Geleitzugs HX 84, welcher von dem deutschen Schiff angegriffen wurde, und stellt sich dem artilleristisch weit überlegenen Gegner entgegen, um einem Teil der Schiffe des Geleitzuges die Flucht zu ermöglichen. Die HMS Jervis Bay sank nach rund 45 Minuten und ging mit 190 Mann an Bord, darunter auch der Kommandant, Captain Edward S. F. Fegen, unter. Nur 65 Überlebende werden etwa acht Stunden später von dem schwedischen Frachter Stureholm gerettet. Captain Fegen wurde später, da die Masse der Konvoi-Schiffe wegen dieses Gefechtes entkommen konnte, posthum mit dem Victoria Cross ausgezeichnet.
05. Nov. 1940 Beaverford und Maiden und Trewellard und Fresno City und Kenbane Head 208 Am 5. November 1940 wurde der Geleitzuges HX 84, dem die Beaverford angehörte, vom deutschen Schweren Kreuzer Admiral Scheer angegriffen. Zuerst wurde der britischen Hilfskreuzer Jervis Bay versenkt. Danach verfolgte die Admiral Scheer die inzwischen weit verstreuten Frachtschiffe und versenkte die Maiden (91 Tote), die Trewellard (16 Tote), die Fresno City (1 Toter) und die Kenbane Head (23 Tote). Zwölf 28-cm-Granaten und 16 15-cm-Granaten trafen die Beaverford. Als diese ihre Geschwindigkeit verlangsamte, da die Dampfturbinen beschädigt wurden, feuerte Admiral Scheer einen Torpedo ab. Er traf den Bug der Beaverford. Durch eine Explosion der Munition in ihrem Bug explodierte die Beaverford. Die gesamte Besatzung von 77 Seeleuten der Beaverford wurde getötet
07. Nov. 1940 HMS Swordfish 40 Am 7. November 1940 lief das U-Boot HMS Swordfish (730 t), nun unter dem Kommando von Leutnant M. A. Langley, DSC, aus dem Hafen von Portsmouth aus. Das U-Boot sollte die vor Ushant im Ärmelkanal kreuzende HMS Usk ablösen, erreichte aber sein Ziel nie und verschwand mit seinen 40 Mann Besatzung spurlos. Man vermutete, dass es von einem deutschen Zerstörer versenkt worden sei, fand jedoch lange Zeit keine genauere Hinweise auf sein Schicksal.
11./12. Nov. 1940 Conte di Cavour 17 Während des britischen Luftangriffs auf Tarent wurde das italienische Schlachtschiff Conte di Cavour (28.800 ts) von einem Lufttorpedo getroffen, wobei 17 Crew-Angehörige den Tod fanden. Infolge des falsch konstruierten Pugliese-Schutzsystems erlitt das Schiff schwere Schäden und sank im flachen Hafen auf Grund. Bis zum Ausscheiden von Italien aus dem Zweiten Weltkrieg im September 1943 wurde das Schlachtschiff, obwohl Ende 1941 gehoben, nicht mehr wieder in Dienst genommen. Das gehobene Wrack wurde im Februar 1945 bei einem alliierten Luftangriff erneut versenkt und schließlich 1947 endgültig verschrottet.
12. Nov. 1940 Hinrich Freese 2 Der Leichte Kreuzer HMS Naiad nahm mit hoher Fahrt die Verfolgung des Wetterbeobachtungsschiffs Hinrich Freese (384 BRT) auf, die nach Nordosten um das Südostkap (Søraustkapp) der Insel zu entkommen versuchte und sich dann dort angesichts der Aussichtslosigkeit ihrer Lage auf dem felsigen Ufer auf der ungefähren Position ♁71° 0′ 25,2″ N, 8° 2′ 24″ W auf Grund setzte. Bei dem anschließenden Versuch, das Ufer zu erreichen, ertranken zwei Mann.
15. Nov. 1940 Apapa 26 200 Seemeilen westlich der irischen Grafschaft County Mayo wurde das in einem Geleitzug fahrende britische Passagierschiff Apapa (9333 BRT) von deutschen Focke-Wulf-Langstreckenflugzeugen des Kampfgeschwaders 40 bombardiert und versenkt. Die Apapa war mit Passagieren und Fracht auf dem Weg von Freetown nach Liverpool. 5 Passagiere und 21 Besatzungsmitglieder starben. 229 Menschen überlebten und wurden von Rettungsschiffen geborgen.
19. Nov. 1940 Confienza Durres 0 Am 19. November 1940 verließ das Torpedoboot Confienza Durres (875 t) mit drei leeren Frachtern nach Brindisi, wo sie am Abend eintrafen. Vor dem abgedunkelten Hafen traf gleichzeitig der Hilfskreuzer Capitano A. Cecchi aus Vlora ein, der mit dem Zerstörer kollidierte. Der Hilfskreuzer, der einen Schaden am Bug erlitt, übernahm die Besatzung des schwerbeschädigten Torpedobootes und versuchte es nach Brindisi zu schleppen. Der Rettungsversuch war vergebens: nach etwa einer Stunde und zwanzig Minuten zerbrach und sank die Confienza kurz nach Mitternacht zwei Meilen vor Brindisi.
25. Nov. 1940 Patria 279 Das in britischen Diensten stehende ehemalige französische Passagierschiff Patria (11.885 BRT), mit welchem die britische Mandatsverwaltung in Palästina 1.771 jüdische Flüchtlinge, welche zuvor mit älteren Schiffen aus Rumänien vor dem Holocaust nach Palästina geflohen waren, nach Mauritius transportieren wollte (da ein Aufenthalt verwehrt wurde), wurde im Hafen von Haifa von der jüdischen Untergrundgruppe Hagana mit drei Sprengladungen, die das Schiff lediglich hätten fahruntüchtig machen sollen, um einen Abtransport der Flüchtlinge zu vermeiden, irrtümlich versenkt. Da die Sprengstoffmenge falsch berechnet worden war, werden nicht nur die Maschinen unbrauchbar, sondern zudem große Löcher in den Rumpf gerissen. Die Patria kenterte daraufhin im Hafen und versank im flachen Wasser bis zu den Davits. 279 Flüchtlinge, zumeist in den unteren Schiffsräumen, fanden bei der Tragödie den Tod.
27. Nov. 1940 Rangitane 16 Das neuseeländische Passagierschiff Rangitane (16.733 BRT) wurde etwa 300 Seemeilen östlich von East Cape von den deutschen Hilfskreuzern Komet und Orion versenkt. Acht Besatzungsmitglieder und acht Passagiere starben im Beschuss, darunter fünf Frauen. Ein Großteil der knapp 300 Überlebenden wurde mehrere Wochen lang in einem Internierungslager auf der Insel Emirau gefangen gehalten. Die Rangitane war das größte im Zweiten Weltkrieg durch deutsche Hilfskreuzer versenkte Passagierschiff.
29. Nov. 1940 U 104 49 Das Boot ist seit dem 28. November 1940 im Nordatlantik westlich von Malin Head (Irland) verschollen. Die letzte Meldung des Bootes ging am 27. November 1940 ein. Am 29. November 1940 wurde das Boot um 11.47 Uhr vom britischen Tanker Charles F. Meyer gesichtet, das im Konvoi HX-87 fuhr. Es war der Konvoi, auf den U 104 zu der Zeit operierte. Die letzte bekannte Position war ♁55° 30′ N, 8° 0′ W im Marine-Planquadrat AM 5610. Das Boot war wahrscheinlich auf eine Mine des britischen Minenfeldes SN 44 gelaufen und gesunken. Das Minenfeld wurde am 8. November 1940 gelegt und war eines von fünf Anti-U-Boot-Feldern, die zwischen dem 11. September 1940 und dem 13. November 1940 gelegt wurden.
01. Dez. 1940 Oslofjord 1 Zwei Seemeilen ost-südöstlich der Mündung des Flusses Tyne in der Nähe der englischen Stadt Tynemouth lief die Oslofjord (18.673 BRT) auf eine vermutlich deutsche Seemine. Ein Besatzungsmitglied starb. Die Oslofjord, ein ehemaliger norwegischer Ozeandampfer, der von der britischen Admiralität als Truppentransporter eingesetzt werden sollte, strandete bei Tynemouth und sank in der Nacht vom 21. auf den 22. Januar 1941 in stürmischem Wetter. Ihr Wrack war das größte an der englischen Ostküste.
02. Dez. 1940 HMS Forfar 172 Etwa 500 Seemeilen westlich von Irland versenkte das deutsche U-Boot U 99 den einzeln fahrenden britischen Hilfskreuzer HMS Forfar (16.402 BRT), der sich nur Stunden zuvor von dem Konvoi HX-90 getrennt hatte. Das große Schiff sank nach fünf Torpedotreffern und riss 172 Besatzungsmitglieder mit in die Tiefe. Nur 21 Überlebende wurden später von alliierten Geleitfahrzeugen gerettet.
08. Dez. 1940 Calabria 360 295 Seemeilen westlich von Irland wurde der dem Ministry of War Transport angehörende britische Dampfer Calabria (9.475 BRT) von dem deutschen U-Boot U 103 unter Kapitän zur See Viktor Schütz mit drei Torpedos versenkt. Von den 381 Menschen an Bord überlebten nur 21 Besatzungsmitglieder, die von dem britischen Zerstörer Sikh gerettet werden. Die Calabria hatte 230 indische Seemänner als Passagiere an Bord sowie 4.000 Tonnen Eisen, Tee und Presskuchen geladen.
11. Dez. 1940 Rotorua 22 110 Seemeilen westlich von St. Kilda (Äußere Hebriden) wurde der zum Truppentransporter umfunktionierte ehemalige neuseeländische Passagierdampfer Rotorua (10.890 BRT) von dem deutschen U-Boot U 96 unter Kapitänleutnant Heinrich Lehmann-Willenbrock mit einem Torpedo versenkt. Von den 132 Menschen an Bord kamen 22 ums Leben, darunter der Kapitän und der Konvoi-Kommandant. Zwei Besatzungsmitglieder wurden von der U-Boot-Mannschaft gefangen genommen. Die übrigen Überlebenden wurden von Trawlern nach Stornoway gebracht.
17. Dez. 1940 HMS Acheron 192 Der britische Zerstörer HMS Acheron (1.350 ts) geriet vor der Isle of Wight in ein deutsches Minenfeld und sank. Das Schiff befand sich gerade auf einer Probefahrt nach einem Werftaufenthalt und lief mit hoher Fahrt auf zwei Minen, die das gesamte Vorschiff wegsprengen. Die Acheron sank sehr schnell mit 167 Crew-Angehörigen und 25 Werftarbeitern. Nur 19 Überlebende wurden später von Küstenfahrzeugen geborgen.
18. Dez. 1940 HMS Triton 62 Die Royal Navy erklärte das U-Boot am 18. Dezember offiziell als vermisst und gab als möglichen Grund an, dass es in der Straße von Otranto auf eine Seemine gelaufen sei. Die gesamte Besatzung fand den Tod. Eine weitere mögliche Erklärung war, dass das U-Boot HMS Triton (1330 t) von dem italienischen Torpedoboot Clio versenkte wurde.
18. Dez. 1940 Napier Star 84 Etwa 300 Meilen südlich von Island versenkte bei stürmischem Wetter und starkem Regen das deutsche U-Boot U 100 unter Joachim Schepke das britische Passagier- und Frachtschiff Napier Star (10.116 BRT) durch zwei Torpedos. 84 Passagiere und Besatzungsmitglieder starben; nur 15 Menschen wurden zwei Tage später von einem schwedischen Handelsschiff gerettet.
18. Dez. 1940 Birkenfels 84 Der Transporter Birkenfels (6288 BRT) war vor der Schelde nach Minentreffer gesunken.
22. Dez. 1940 HMS Hyperion 2 Der Zerstörer Hyperion (1.340 t) lief auf eine Mine in einem von italienischen Zerstörern zwischen Kap Bon und Pantelleria gelegten Minenfeld. Zwei Versuche der Ilex, die schwer beschädigte Hyperion abzuschleppen, scheiterten. Da eine Bergung angesichts der Nähe zu italienischen Luftstützpunkten nicht möglich war, übernahm die Ilex die Besatzung der Hyperion (nur zwei Vermisste) und der Zerstörer Janus versenkte das schwer beschädigte Schiff auf ♁37° 4′ N, 11° 31′ O.
25. Dez. 1940 Jumna 108 Nördlich der Azoren versenkte der Schwere Kreuzer Admiral Hipper unter Wilhelm Meisel das allein fahrende britische Passagier- und Frachtschiff Jumna (6.078 BRT) durch Geschützfeuer. Von den 64 Besatzungsmitgliedern und 44 Passagieren an Bord überlebte niemand.
25. Dez. 1940 Baden 0 Im Dezember 1940 versenkte die Besatzung den Frachter Baden (8204 BRT) selbst, als es, beim Versuch das von den Deutschen besetzte Frankreich zu erreichen, vom britischen Schweren Kreuzer HMS Berwick gestellt wurde.
29. Dez. 1940 Sierra Ventana 0 Als Truppentransporter Sierra Morena (11.430 BRT) vor Valona vom griechischen Unterseeboot Proteus versenkt.

1941[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
08. Jan. 1941 Wolf 45 Auf ihrem Rückmarsch lief das Torpedoboot Wolf bei Dünkirchen um 11:50 Uhr auf eine Mine und sank auf Position 51° 5′ N, 2° 8′ O. Dabei fanden 45 Besatzungsmitglieder den Tod.
11. Jan. 1941 HMS Southampton 81 Im Mittelmeer, etwa 195 Seemeilen südsüdöstlich von Malta, wurde der britische Leichte Kreuzer HMS Southampton (9.100 ts) bei einem Angriff deutscher Junkers Ju 87-Sturzkampfbomber von drei 500-Kilogramm-Bomben getroffen und schwer beschädigt. Das manövrierunfähige Schiff wurde, da ein Abschleppen wegen der eminenten Bedrohung durch Luftangriffe nicht möglich war, nach vier Stunden aufgegeben und von Begleitschiffen mit insgesamt fünf Torpedoschüssen versenkt. Die Crew, die zuvor abgeborgen worden war, hatte insgesamt 81 Tote zu beklagen, darunter 27 Offiziere.
16. Jan. 1941 Oropesa 106 Südöstlich der Rockall-Felseninsel wurde das uneskortiert fahrende britische Passagierschiff Oropesa (14.118 BRT) der Pacific Steam Navigation Company von dem deutschen U-Boot U 96 unter Heinrich Lehmann-Willenbrock durch drei Torpedotreffer versenkt. Von den 249 Menschen an Bord fanden insgesamt 106 den Tod.
17. Jan. 1941 Almeda Star 360 35 Meilen nordöstlich der Rockall-Felseninsel wurde das britische Passagierschiff Almeda Star (14.936 BRT) der Blue Star Line von dem deutschen U-Boot U 96 unter Heinrich Lehmann-Willenbrock torpediert und beschossen. Es sank in nur drei Minuten. Alle 360 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Unter den Opfern waren auch 142 Angehörige des Fleet Air Arm.
17. Jan. 1941 Zealandic 73 Der uneskortierte britische Passagierdampfer Zealandic (10.578 BRT) der Shaw, Savill & Albion Steamship Co. wurde nordwestlich von Rockall von dem deutschen U-Boot U 106 (Korvettenkapitän Jürgen Oesten) durch drei Torpedos versenkt. Keiner der 73 Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebte.
17. Jan. 1941 Thonburi und Songkhla und Chonburi 36 Als Repressalie wegen der Übergriffe Thailands auf die französische Kolonie Kambodscha griff das Vichy-französische Fernostgeschwader (Forces Navales d’Extreme Orient), bestehend aus dem Leichten Kreuzer Lamotte-Picquet und vier Kanonenbooten, Teile der Flotte Thailands auf der Reede von Ko Chang an. Die Franzosen versenkten dabei in einem zwei Stunden dauernden Gefecht die beiden thailändischen Torpedoboote Chonburi und Songkhla (je 318 ts) und beschädigten das Küstenpanzerschiff Thonburi (2.265 ts) so schwer, dass es nahe Laem Ngop auf Grund gesetzt werden musste und verloren ging. Insgesamt starben 36 thailändische Seeleute, davon alleine 20 an Bord des Küstenpanzers, darunter auch dessen Kommandant, Commander Luang Phrom Viraphan. Die Franzosen erlitten keine Verluste.
22. Jan. 1941 Oslofjord 0 Am 1. Dezember 1940 lief die Oslofjord etwa zwei Seemeilen ost-südöstlich der Mündung des Flusses Tyne auf eine vermutlich deutsche Seemine. Fast alle Dienst habenden Besatzungsmitglieder auf der Kommandobrücke wurden von der Explosion zu Boden geworfen. Der Leitende Offizier Thorbjørn Thorsen befahl das Stoppen der Maschinen und fand kurz darauf den Rudergänger Yngvar Halvorsen und Kapitän Ole Bull bewusstlos an Deck liegend. Bull kam bald wieder zu Bewusstsein, aber er war verletzt und blutete. Die Oslofjord brach schließlich von der Nacht vom 21. auf den 22. Januar 1941 in stürmischem Wetter entzwei und kenterte.
27. Jan. 1941 Ingo (Schiff, 1926) 0 Am 27. Januar 1941 südlich Pantelleria von einer britischen Fairey Swordfish torpediert und versenkt.
03. Feb. 1941 Empire Citizen 78 OSM | durch U 107 torpediert. Die Besatzung konnte nach dem ersten Treffer das Schiff verlassen. Erst dann versenkte das Unterseeboot das ehemals deutsche Schiff. Die zur Untergangsstelle entsandte Flower-Korvette Clarkia konnte nur fünf Mann retten, 78 Menschen verloren beim Untergang der Empire Citizen ihr Leben, darunter alle 12 Passagiere.
05. Feb. 1941 Politician 0 Die Politician war ein britisches Dampf-Frachtschiff, das am 5. Februar 1941 auf dem Weg in die USA in einem Sturm vor Eriskay, einer Insel der Äußeren Hebriden, auf Grund lief und anschließend durch Sprengung versenkt wurde.
12. Feb. 1941 HMS Snapper 39 Die Snapper und ihre Besatzung gelten seit dem 12. Februar 1941 offiziell als vermisst. Vermutlich lief sie auf eine deutsche Seemine. Eine weitere mögliche Erklärung war, dass das britische U-Boot in der Nacht vom 10. zum 11. Februar von den deutschen Minensuchern M 2, M 13 und M 25 auf der Position ♁47° 52′ N, 5° 47′ W mit Wasserbomben versenkt wurde.
17. Feb. 1941 Gairsoppa 0 Am 17. Februar 1941 wurde das Schiff von einem Torpedo des deutschen U-Bootes U 101 getroffen. Unter dem Maschinengewehrfeuer des U-Bootes verließen 83 Mann Besatzung und zwei Kanoniere das sinkende Schiff. Nur der Zweite Offizier Richard Hamilton Ayres erreichte nach 13 Tagen Fahrt in einem Rettungsboot die Küste.
18. Feb. 1941 Seaforth 59 Der britische Passagier- und Frachtdampfer Seaforth (5.459 BRT) der Elder Dempster Lines wurde südlich von Island, auf dem Weg von Monrovia nach Liverpool, von dem deutschen U-Boot U 103 durch zwei Torpedos versenkt. Von den 47 Besatzungsmitgliedern, zwei Kanonieren und zehn Passagieren an Bord überlebte niemand.
23. Feb. 1941 Jonathan Holt 51 U 97 unter Oberleutnant zur See Udo Heilmann, auf seiner ersten Feindfahrt von Kiel nach Lorient (18. Februar bis 7. März 1941), versenkte kurz nach Mitternacht in drei Anläufen die Frachter Mansepool (4.894 BRT) und Jonathan Holt sowie den Tanker British Gunner (6.894 BRT).[2] Von der Mansepool wurden alle 44 Besatzungsmitglieder gerettet, von der British Gunner starben drei von 44. Die Verluste von der Jonathan Holt waren demgegenüber außerordentlich hoch: Es starben 51 Menschen, darunter der Archäologe Joseph Hackin und seine Frau Marie, sowie der britische Reiseschriftsteller Robert Byron.
24. Feb. 1941 HMS Dainty 16 Am 24. Februar 1941 verließen Dainty und Hasty Tobruk zum Rückmarsch. Kurz nach Verlassen des Hafens wurden sie durch deutsche Ju 88-Bomber der II. Gruppe des Lehrgeschwaders 1 angegriffen. Einer der Maschinen gelang ein Bombentreffer auf der Dainty, der die Brücke durchschlug, in einem der Treibstofftanks explodierte und einen Brand auslöste. Es explodierte schließlich das hintere Magazin des Zerstörers. Durch die Wucht der Explosion gingen ausgebrachte Boote (auch der Hasty) verloren. Die Hasty ging danach dennoch längsseits der sinkenden Dainty und übernahm etwa 140 Mann der Besatzung. Auf der Dainty starben 16 Mann, weitere 18 wurden zum Teil schwer verwundet. Der Zerstörer sank schließlich auf ♁32° 4′ N, 24° 4′ OKoordinaten: 32° 4′ 0″ N, 24° 4′ 0″ O | OSM | .
25. Feb. 1941 HMS Exmoor 104 In der Nacht des 25. Februar 1941 eskortierte der von Kapitänleutnant R. T. Lampard kommandierte Zerstörer den Küstenkonvoi FN-417, als dieser etwa 12 Seemeilen nordöstlich von Lowestoft, England, von deutschen Schnellbooten angegriffen wurde. Hierbei erhielt die Exmoor achtern einen Torpedotreffer durch das Schnellboot S 30 (Oblt.z.S. Klaus Feldt) und sank nach einer schweren Explosion fast sofort. 104 Besatzungsmitglieder, darunter der Kommandant, starben. Über 40 Schiffbrüchige konnten von dem Geleitboot Shearwater und einem Trawler gerettet werden.

Von einigen britischen Quellen wurde auch das Überlaufen einer britischen Mine als Ursache des Untergangs angenommen. Die Deutschen behaupteten die Versenkung durch ein S-Boot und zeichneten den Kommandanten Feldt mit dem Ritterkreuz aus.

25. Feb. 1941 Armando Diaz 464 Der italienische Leichte Kreuzer Armando Diaz (5.350 ts), eingesetzt zur Sicherung eines Konvois von Neapel nach Tripolis, wurde vor der Küste Tunesiens, nahe der Kerkenna-Inseln, von dem britischen U-Boot HMS Upright torpediert. Der Torpedo schlug zwischen den vorderen beiden Artillerietürmen ein und brachte eine Munitionskammer zur Explosion. Der Kreuzer sank daraufhin in nur sechs Minuten und riss 464 Crew-Angehörige mit in die Tiefe. Lediglich 147 Mann konnten von anderen Begleitschiffen gerettet werden.
27. Feb. 1941 RAMB I 1 Westlich der Malediven stellte der neuseeländische Leichte Kreuzer HMNZS Leander den als Hilfskreuzer eingesetzten bewaffneten italienischen Frachter Ramb I (3.667 BRT). Nach einem kurzen Gefecht, in welchem der Hilfskreuzer in Brand geschossen wurde, strich dieser die Flagge, worauf die Neuseeländer das Feuer einstellten. Die gesamte Crew der Ramb I konnte infolgedessen von Bord gehen, ehe eine schwere Explosion (Munition?) das Schiff zum Sinken brachte. Alle 114 Crew-Angehörigen wurden von der HMNZS Leander aufgenommen, doch starb der Kommandant des italienischen Schiffes kurze Zeit später an seinen erlittenen Verbrennungen.
28. Feb. 1941 Anchises 15 Am 27. Februar 1941 befand sich die Anchises unter dem Kommando von Kapitän David Warren James mit 182 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord auf einer Fahrt entlang der Nordwestküste Irlands. Etwa 180 Seemeilen west-nordwestlich von Arranmore Island an der Küste der Grafschaft Donegal wurde das Schiff von deutschen Seeaufklärern des Typs Focke-Wulf Fw 200 („Condor“) des Kampfgeschwaders 40 angegriffen. Drei Besatzungsmitglieder kamen bei der Bombardierung ums Leben. Das Schiff wurde durch den Angriff schwer beschädigt und war danach manövrierunfähig. 134 Passagiere und Besatzungsmitglieder, darunter fünf Frauen und zwei Kinder, verließen das Schiff in sechs Rettungsbooten.

Es blieb nur eine kleine Restmannschaft von 33 Männern an Bord, die versuchte, das Schiff doch noch nach Liverpool zu steuern. Während die Besatzung an Bord der Anchises (10.046 BRT) auf einen Bergungsschlepper wartete, wurde das Schiff am 28. Februar erneut von deutschen Flugzeugen angegriffen. Kapitän James erkannte, dass die Anchises nicht mehr zu retten war und ordnete das endgültige Verlassen des Schiffs an. Nachdem die Korvette Kingcup am Unglücksort eingetroffen war, sollten die letzten an Bord verbliebenen Crew-Mitglieder im letzten Rettungsboot zur Kingcup übersetzen. Durch die zu dem Zeitpunkt herrschende schwere See wurde der Bug der Korvette gegen die Anchises geschleudert und zerquetsche das Boot. Kapitän James, der Seemann John Sinnott und der Schiffsbäcker Charles Quirk wurden getötet. Kurz darauf sank der schwer angeschlagene Dampfer auf der Position 55.30N/13.17W. Die Überlebenden wurden an Bord der Kingcup genommen.

03. Mär. 1941 Hamburg 0 Am 3. März 1941 wurde die Hamburg während eines britischen Raids auf die Lofoten gegen die deutsche Fischversorgung vom britischen Zerstörer Tartar in Osan, Svolvær versenkt.
04. Mär. 1941 Coburg (Schiff, 1938) 0 Ausgelaufen zu einem Treffen mit dem Hilfskreuzer Atlantis, am 4. März 1941 selbstversenkt, als der australische Schwere Kreuzer HMAS Canberra die Coburg stellte.
07. Mär. 1941 U 47 45 U 47 ging wahrscheinlich beim Angriff auf den Konvoi OB-293 verloren. Seit dem 7. März 1941 wurde nichts mehr von ihm gehört. Lange hieß es, U 47 sei von dem britischen Zerstörer Wolverine versenkt worden, aber es stellte sich dann heraus, dass die Wolverine das U-Boot U A angegriffen hatte, das schwer beschädigt entkommen konnte. Die Vermutungen über die tatsächlichen Umstände reichten von einer Tauchpanne über den Kontakt mit einer Treibmine bis hin zur Vernichtung durch einen von U 47 selbst abgeschossenen Torpedo, der durch eine defekte Steuerung zum Kreisläufer wurde. Letztere Version wurde für die wahrscheinlichste gehalten.
07. Mär. 1941 U 70 20 Am 7. März 1941 wurde U 70 im Nordatlantik südöstlich von Island durch Wasserbomben der britischen Korvetten HMS Camelia und HMS Arbutus nachhaltig beschädigt. Das deutsche U-Boot wurde mit über 50 Wasserbomben attackiert, lief letztlich voll Wasser, konnte von der Besatzung nicht mehr kontrolliert werden und sank auf 200 m Tiefe ab. In dieser Situation entschloss sich Kommandant Matz, U 70 mit dem Einleiten der verbliebenen Druckluft in die Tauchzellen, unkontrolliert auftauchen zu lassen, und das Boot zu evakuieren. Von Bord der Arbutus war das Manöver des deutschen Bootes beobachtet worden, und die britische Korvette hielt in der Absicht, einen Rammstoß auszuführen unter Artilleriefeuer auf U 70 zu. Die HMS Arbutus brach den Angriff aber ab, als bemerkt wurde, dass die deutsche Besatzung ins Wasser sprang. Daraufhin ließ die Korvette Rettungsboote zu Wasser. U 70 sank auf der Position ♁60° 15′ N, 14° 0′ W im Marine-Planquadrat AM 1193. 20 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod, 25 Besatzungsmitglieder wurden von der HMS Arbutus gerettet, darunter der Kommandant Kapitänleutnant Joachim Matz.
07. Mär. 1941 Terje Viken 2 Am 7. März 1941 befand sich die Terje Viken unter Kapitän O. Borchgrevink auf dem Weg von Glasgow nach Curacao innerhalb des Geleitzuges OB-293 südöstlich von Island, als sie um 05.05 Uhr von zwei Torpedos getroffen wurde. Vermutlich kamen sie vom deutschen U-Boot U 47 unter Günther Prien, dessen Verbleib seit diesem Angriff nicht geklärt war. Um 05.50 Uhr schoss U 70 unter Matz einen Dreifachfächer auf das riesige, in Ballast fahrende Schiff. Aber alle drei Torpedos verfehlten ihr Ziel. Kurz darauf traf U 99 unter Otto Kretschmer die Terje Viken an der Backbordseite und die Besatzung verließ das Schiff. Später kehrte ein Teil der Besatzung nochmals an Bord zurück, um das Schiff zu retten. Aber es war zu schwer beschädigt und musste aufgegeben werden.

Um 18.55 Uhr kenterte die Terje Viken auf der Position ♁60° 0′ 0″ N, 12° 50′ 0″ WKoordinaten: 60° 0′ 0″ N, 12° 50′ 0″ W | OSM | . Zwei Mann starben während des Angriffs, die 105 Überlebenden wurden vom Zerstörer Hurricane unter LtCdr H.C. Simms, RN, aufgenommen und nach Greenock zurückgebracht. Das gekenterte Schiff wurde treibend am 14. März von einem britischen Bergungsschlepper durch Geschützfeuer endgültig versenkt.

11. Mär. 1941 Memnon (Schiff, 1931) 5 Am 11. März 1941 durch U 106 vor Kap Blanco, Kapverden torpediert und versenkt, fünf Todesopfer.
14. Mär. 1941 Po 3 In der Nacht zum 14. März 1941 erfolgte ein Luftangriff britischer Torpedobomber des Typs Swordfish. Ziel waren Schiffe der in der Bucht von Valona liegenden italienischen Flotte. Die angreifenden Flugzeuge gehörten der 815 Naval Air Squadron der Fleet Air Arm (FAA) an und waren auf dem RAF Airfield von Paramythia stationiert. Bis heute konnte nur spekuliert werden, ob das verdunkelt in der Bucht liegende Schiff von den Angreifern als Hospitalschiff erkannt wurde oder nicht.

Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich keine Verwundeten an Bord. Die Menschen an Bord sprangen über Bord und retteten sich schwimmend an Land, darunter auch Edda Ciano. Dennoch kamen drei Menschen durch die Attacke ums Leben, die italienischen Krankenschwestern Maria Federici, Vanda Sechi und Ennia Tramontani. Die Leitung des Angriffes wurde von Lieutenant Charles Lamb übernommen. Beim Zielanflug tauchte er mit dem Fahrgestell ins Wasser ein. Es gelang ihm, die Kontrolle über sein Flugzeug zu behalten, den Angriff gegen den von ihm beschriebenen dunklen Schiffskörper weiter zu führen und den Torpedo abzuwerfen. Der ihm nachfolgende Lt. Michael Torrens-Spence erkannte in der Dunkelheit ein großes unbeleuchtetes Passagierschiff, das er mit seinem Torpedo angriff. Die anderen Torpedobomber fanden keine lohnenden Ziele und kehrten mit den Torpedos um. Lt. Charles Lamb führte den Verband sicher wieder nach Paramythia zurück. Später stellte sich heraus, dass bei dem Angriff das Hospitalschiff Po (Position 40.22N/19.28E) sowie der 3539 BRT große Dampfer Santa Maria versenkte worden waren. Die Versenkung der Po wurde von der italienischen Propaganda instrumentalisiert.

16. Mär. 1941 Mangkai 36 Die Mangkai wurde am 16. Mai 1941 vom deutschen Schlachtkreuzer Scharnhorst etwa 450 Meilen vor Kap Race auf der Position ♁43° 25′ 0″ N, 43° 5′ 0″ WKoordinaten: 43° 25′ 0″ N, 43° 5′ 0″ W | OSM | versenkt. Von der 45-köpfigen Besatzung wurden nur neun Mann von der Scharnhorst gerettet und gefangen genommen. Insgesamt versenkten die beiden deutschen Schlachtkreuzer an diesem Tag 13 Schiffe aus dem aufgelösten Geleitzug OB 294 (ursprünglich 42 Schiffe), von denen die Mangkai das größte war.
16. Mär. 1941 Bremen 0 Der große deutsche Luxusliner Bremen (51.656 BRT), der sich in Bremerhaven befand, um dort zu einem bewaffneten Truppentransporter umgebaut zu werden, wurde durch einen Großbrand völlig zerstört. Durch den Brand wurde niemand getötet, aber rund 30 Personen erlitten Verletzungen. Später stellte sich heraus, dass das Feuer absichtlich von einem 17-jährigen Schiffsjungen gelegt worden war, der sich von einem Vorgesetzten schlecht behandelt gefühlt hatte und sich dafür rächen wollte. Es bestehen allerdings bis heute Zweifel, ob der Täter alleine gehandelt hatte. Der Schiffsjunge wurde später zum Tode verurteilt, das Wrack der Bremen musste verschrottet werden. Die Bremen ist bis heute (2010) das mutmaßlich größte Schiff, das jemals durch Brandstiftung zerstört wurde.
17. Mär. 1941 U 99 3 In der Nacht vom 16. auf den 17. März 1941 wurde U 99 im Nordatlantik südöstlich von Island, nach einem erfolgreichen Angriff auf den Konvoi HX-112, von den britischen Zerstörern HMS Walker und HMS Vanoc mit ASDIC geortet und anschließend mit Wasserbomben angegriffen. Das Boot wurde dabei schwer beschädigt, sank bis auf über 210 m ab und kam nach Anblasen aller Tauchzellen an die Oberfläche, da Kretschmer, der keine Torpedos mehr zur Verfügung hatte, entschied, die Flucht an der Wasseroberfläche zu versuchen. Hier stellte sich heraus, dass weder Diesel- noch Elektromotoren mehr funktionierten. Kretschmer ließ eine unverschlüsselte Meldung ("Bomben, Boot versenkt, Heil Hitler! Kretzschmer") senden und befahl der Besatzung auszusteigen. Bei dem Versuch, U 99 durch Entlüften einer Tauchzelle zu versenken, kam der Leitende Ingenieur ums Leben. Es gelang ihm nicht mehr, das Innere des plötzlich wegsackenden Bootes schnell genug zu verlassen. Die Position war ♁61° 10′ N, 11° 48′ W im Marine-Planquadrat AE 8982. Es gab drei Tote und 40 Überlebende.
17. Mär. 1941 U 100 38 In der Nacht vom 16. auf den 17. März 1941 versuchte U 100 südwestlich von Island den Konvoi HX-112 anzugreifen. Die Zerstörer HMS Walker und HMS Vanoc zwangen es zum Tauchen und warfen Wasserbomben. U 100 wurde schwer beschädigt. Schepke ließ auftauchen und wollte bei schlechtem Wetter an der Oberfläche entkommen. Aber die HMS Vanoc ortete das Boot mit Radar und rammte es. Schepke wurde dabei zwischen dem Schanzkleid des Turms und dem Sehrohrsockel eingeklemmt und getötet. Das Boot ging kurz danach auf der Position ♁61° 4′ N, 11° 30′ W im Marine-Planquadrat AE 8986 unter. Es gab 38 Tote und sechs Überlebende.

U 100 war das erste U-Boot überhaupt, das erfolgreich durch Radar geortet und dann versenkt wurde.

23. Mär. 1941 U 551 45 Am 23. März 1941 wurde U 551 südöstlich von Island vom britischen U-Boot-Jäger HMS Visenda, einem bewaffneten Trawler, gestellt und mit Wasserbomben attackiert. Das Boot sank und alle 45 Besatzungsmitglieder einschließlich Kapitänleutnant Karl Schrott kamen dabei ums Leben
24. Mär. 1941 Oder 0 Im Bab al-Mandab selbstversenkt
25. Mär. 1941 Britannia 249 Der deutsche Hilfskreuzer Thor attackierte und versenkte etwa 600 Seemeilen westlich von Dakar das britische Passagierschiff Britannia (8.799 BRT), das mit 484 Menschen an Bord auf dem Weg nach Bombay war. Da die Deutschen mit dem Auftauchen feindlicher Kriegsschiffe rechneten, die Britannia hatte zuvor einen langen Notruf ausgesendet, und zudem die Masse an Schiffbrüchigen nicht aufnehmen konnten, verließ die Thor den Versenkungsort. Zudem rechneten die Deutschen damit, dass alsbald alliierte Schiffe erschienen und die Überlebenden bargen, da die Untergangsposition durch den Notruf bekannt gemacht worden war. Die alliierten Stellen werteten den Funkspruch und die Positionsdaten jedoch tragischerweise falsch aus und so stieß die Suche ins Leere. Erst Ende März wurden erste Überlebende von dem spanischen Frachter Cabo de Hornos zufällig gefunden. Insgesamt überlebten nur 235 von 484 Menschen an Bord, die übrigen 249 Crew-Mitglieder und Passagiere waren ertrunken, verdurstet oder nach und nach an Erschöpfung gestorben.
28./29. Mär. 1941 Fiume und Zara 1.595 Während der Seeschlacht bei Kap Matapan (Peloponnes) wurden die beiden italienischen Schweren Kreuzer Fiume (11.326 ts) und Zara (11.680 ts), die gemeinsam mit mehreren Zerstörern die Bergung des beschädigten italienischen Schweren Kreuzers Pola hätten unterstützen sollen (der später aber ebenfalls sank), vom Gros der britischen Mittelmeerflotte, darunter die Schlachtschiffe HMS Warspite, HMS Barham und HMS Valiant, in den Nachtstunden überrascht und in der Dunkelheit auf eine Entfernung von nur etwa 2.000 Metern mit den radargesteuerten schweren 38,1-cm-Schiffsgeschützen innerhalb von nur drei Minuten zusammengeschossen. Die zerschossenen Wracks beider Schiffe sanken in den frühen Morgenstunden des 29. März. An Bord der beiden Kreuzer starben insgesamt 1.595 Seeleute (813 auf der Fiume, 782 auf der Zara). Nur etwa 300 Überlebende wurden von britischen und italienischen Schiffen oder von deutschen Seeflugzeugen am folgenden Tag gerettet.
29. Mär. 1941 Pola 328 Der italienische Schwere Kreuzer Pola (11.545 ts), der am Vortag während der Seeschlacht bei Kap Matapan durch einen Lufttorpedotreffer eines Fairey Swordfish-Torpedobombers des britischen Flugzeugträgers HMS Formidable schwer beschädigt worden und bewegungsunfähig zurückgeblieben war, wurde in den Morgenstunden des 29. März, etwa gegen 4.00 Uhr, von den britischen Zerstörern HMS Nubian und HMS Jervis entdeckt und durch vier Torpedoschüsse versenkt. 328 Mann gingen mit dem Schiff unter, rund 500 Seeleute wurden gerettet.
31. Mär. 1941 HMS Bonaventure 139 Etwa 100 Seemeilen südsüdwestlich von Kreta wurde der britische Flugabwehrkreuzer HMS Bonaventure (5.620 ts), eingesetzt bei der Überführung von Commonwealth-Truppen von Ägypten nach Griechenland (Operation Lustre) und Teil des britischen Konvois GA-8, von dem italienischen U-Boot R. Smg. Axum torpediert und versenkt. Das Schiff sank in nur sechs Minuten und riss 139 Crew-Angehörige mit in die Tiefe. 310 Mann wurden von britischen und australischen Zerstörern gerettet.
01. Apr. 1941 Hermonthis (Schiff) 75 Die Hermonthis wurde am 1. April 1941 nordwestlich Callao vom kanadischen Hilfskreuzer Prince Henry versenkt, auch die Kombischiffe Leipzig, München und Monserrate gingen am selben Tag unter.
01. Apr. 1941 München (Schiff, 1936) 0 Am 1. April 1941 westlich Callao von der Besatzung in Brand gesteckt, als der kanadische Hilfskreuzer Prince Henry das Schiff stellte.
04. Apr. 1941 Lichtenfels 0 OSM | . In Massaua versenkten sich gleichzeitig die Frauenfels und Liebenfels der DDG „Hansa“, die Frachter Oliva und Gera der Hapag und die Crefeld des NDL, die zum Teil auch noch in Brand gesetzt wurden. Die meisten wurden später gehoben, um den Hafen benutzbar zu machen. Frauenfels, Liebenfels und Gera wurden als Empire Niger, Empire Nile und Empire Indus wieder in Fahrt gebracht [8]. Neben den deutschen Schiffen versenkten sich auch der italienische Truppentransporter Colombo (11.760 BRT, 1917) und weitere italienische Handelsschiffe. Unmittelbar beim Sturm der Stadt durch die britischen Streitkräfte versenkten sich auch die verbliebenen italienischen Marineeinheiten.
04. Apr. 1941 HMS Voltaire 75 Im Mittelatlantik, etwa 900 Seemeilen westlich von Kap Verde, traf der Patrouille fahrende britische Hilfskreuzer HMS Voltaire (13.245 BRT) auf den deutschen Hilfskreuzer Thor und wurde in einem etwa 75 Minuten dauernden Artillerieduell zusammengeschossen und versenkt. Mit dem Schiff gingen 75 Seeleute unter. 197 Überlebende wurden danach von dem deutschen Schiff gerettet.
05. Apr. 1941 U 76 1 Der Zerstörer HMS Wolverine bekam schließlich Sonarkontakt zu U 76, das an der Wasseroberfläche lief, um seine Batterien nachzuladen. Kommandant von Hippel leitete ein Alarmtauchen ein, doch das Boot wurde durch Wasserbomben der Wolverine und der inzwischen zu deren Unterstützung eingetroffenen Sloop HMS Scarborough so nachhaltig beschädigt, dass der Kommandant das Boot wieder auftauchen ließ und seine Besatzung anwies, das Boot zu verlassen und ins Wasser zu springen. Währenddessen hatte sich ein drittes britisches Kriegsschiff genähert: Die Korvette Arbutus ging bei U 76 längsseits, um das deutsche U-Boot zu entern. Drei britische Matrosen gingen unter Führung eines Offiziers an Bord von U 76 und versuchten über den U-Boot-Turm in die Zentrale hinabzusteigen, um die Enigma-Chiffriermaschine des Boote und Geheimunterlagen zu sichern. Da in der Zentrale bereits Salzwasser stand und dieses auch mit der Batteriesäure reagiert hatte, wodurch Chlorgas entstanden war, brachen die britischen Soldaten ihren Versuch ab. U 76 sank in Folge der durch Kommandant von Hippel eingeleiteten Selbstversenkung unter Artilleriebeschuss auf der Position ♁58° 35′ N, 20° 20′ W im Marine-Planquadrat AL 2657. Ein Besatzungsmitglied kam dabei ums Leben, die restlichen 42 wurden gerettet.
06. Apr. 1941 Nazario Sauro 0 Selbstversenkung am 6. April 1941 vor der eritreischen Insel Dahlak Kebir.
07. Apr. 1941 Comorin 20 Am 6. April 1941 geriet die Comorin mit 470 Menschen an Bord auf der Position 54.34N, 21.20W vor der Küste von Sierra Leone in Brand. Bis auf 20 konnten alle Personen von dem Motorschiff Glenartney, dem britischen Zerstörer Lincoln und dem Flottillenführer Broke aufgenommen werden. Die Broke ging längsseits der brennenden Comorin, sodass Überlebende hinüber springen konnten. Der Brand konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden. Am 7. April 1941 wurde die Comorin durch Granatfeuer der Lincoln versenkt.
13. Apr. 1941 HMS Rajputana 40 Westlich von Reykjavík (Island) versenkte das deutsche U-Boot U 108 den britischen Hilfskreuzer HMS Rajputana (16.644 BRT) durch zwei Torpedotreffer. Zuvor hatte das U-Boot den Dampfer fast zwei Tage lang in dichtem Schneetreiben verfolgt und insgesamt fünf Torpedos erfolglos verschossen. Mit dem Schiff gingen 40 Seeleute unter, 283 Überlebende wurden später von dem britischen Zerstörer HMS Legion gerettet.
16. Apr. 1941 HMS Mohawk 43 Der Zerstörer Mohawk wurde von zwei Torpedos der italienischen Luca Tarigo getroffen und sank am 16. April 1941 vor den Kerkenna-Inseln auf der Position ♁34° 56′ 0″ N, 11° 42′ 0″ OKoordinaten: 34° 56′ 0″ N, 11° 42′ 0″ O | OSM | . 43 Besatzungsmitglieder verloren ihr Leben. Das Vorschiff ragte beim Untergang aus dem Wasser. Nachdem Janus und Nubian die Überlebenden aus dem Wasser geborgen hatte, versenkte Jervis mit Artillerie das Vorschiff. Später konnten italienische Taucher aus dem Wrack noch wertvolle Dokumente bergen.
16. Apr. 1941 Adana (Schiff) 0 Der Frachter Adana (4341 BRT) wurde vor Libyen durch britische Zerstörer versenkt.
16. Apr. 1941 Atto (Schiff) 0 Der Frachter Atto (4176 BRT) wurde vor Libyen durch britische Zerstörer versenkt.
17. Apr. 1941 Zagreb (1938) 0 Der Zerstörer wurde bei Kriegsausbruch durch Luftangriffe beschädigt und anschließend von der eigenen Besatzung in der Bucht von Kotor am 17. April 1941 selbst versenkt.
20. Apr. 1941 Empire Endurance 66 In der Nacht zum 20. April wurde die alleinfahrende Empire Endurance südwestlich von Rockall nach einem nicht erkannten Fehlschuss mittschiffs von einem Torpedo des deutschen U-Boots U 73 getroffen. Nach einem zweiten Torpedotreffer zerbrach Empire Endurance und sank mit 65 Mann der Besatzung und einem Passagier. Am 21. April konnte die HMCS Trillium, eine kanadische Korvette der Flower-Klasse, 20 Besatzungsmitglieder und vier Passagiere aufnehmen. Am 9. Mai rettete das britische Motorschiff Highland Brigade noch fünf weitere Besatzungsmitglieder. Die Toten der Empire Endurance wurden auf dem Tower Hill Memorial in London geehrt.
25. Apr. 1941 Pennland 4 Danach wurde sie vom britischen Ministry of War Transport (MoWT) übernommen und als Truppentransporter genutzt, bis sie am 25. April 1941 in der Souda-Bucht an der Nordwestküste Kretas durch einen deutschen Tiefflieger bombardiert und schwer beschädigt wurde. Dabei kamen vier Besatzungsmitglieder ums Leben. Das nicht mehr zu rettende Schiff wurde von dem Zerstörer Griffin durch Beschuss versenkt.
27. Apr. 1941 Slamat und HMS Diamond und HMS Wryneck ≈ 950 Während der Evakuierung von Commonwealth-Truppen aus Griechenland (Operation Demon), versenkten deutsche Ju 87-Sturzkampfbomber und Bf 109-Jagdbomber südlich von Nafplio den in britischen Diensten stehenden niederländischen Truppentransporter Slamat (11.636 BRT) und die beiden britischen Zerstörer HMS Diamond (1.375 ts) und HMS Wryneck (1.100 ts). Die Flugzeuge versenkten zunächst den Transporter und dann auch die beiden zu Hilfe heraneilenden Zerstörer. Mit den drei Schiffen gingen schätzungsweise 950 Seeleute und eingeschiffte Soldaten unter. Nur ein Offizier und 49 Mannschaftsdienstgrade konnten später gerettet werden.
28. Apr. 1941 U 65 50 Am 28. April 1941 wurde U 65 im Nordatlantik südöstlich von Island durch Wasserbomben des britischen Flottillenführers Douglas auf der Position ♁59° 51′ N, 15° 30′ W im Marine-Planquadrat AM 1314 versenkt. Alle 50 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Die Versenkung wurde zunächst der britischen Korvette Gladiolus zugeschrieben und auf den 29. April datiert, aber auf Grund von Nachkriegsrecherchen revidiert
30. Apr. 1941 Nerissa 207 Südöstlich der Felseninsel Rockall wurde der britische Passagier- und Frachtdampfer Nerissa (5.583 BRT), der mit Militärangehörigen wie auch Zivilisten auf dem Weg nach Liverpool war, von dem deutschen U-Boot U 552 ohne Vorwarnung mit drei Torpedos angegriffen und innerhalb weniger Minuten versenkt. Es gab nur 83 Überlebende.
01. Mai 1941 Leverkusen (Schiff, 1928) 0 Als Transporter am 1. Mai 1941 vor Kerkena durch britisches U-Boot Upholder versenkt.
02. Mai 1941 HMS Jersey 35 Nach einer vergeblichen Suche der Force K nach einem italienischen Geleit konnten am 2. Mai zwar Kelly, Jackal und Kelvin in Maltas Grand Harbour einlaufen, die folgende Jersey löste jedoch eine Mine aus, die ein italienisches Flugzeug abgeworfen hatte, und sank auf der Position ♁35° 54′ N, 14° 30′ O. Der gesunkene Zerstörer blockierte die Einfahrt zum Hafen. Der Befehlshaber der Force K entschied sich, mit seinem Flaggschiff Gloucester und den Zerstörern Kashmir und Kipling, die sich zuvor an der Rettung der Überlebenden der Jersey beteiligt hatten, nach Gibraltar auszuweichen. Bis auf 35 Mann konnte die Besatzung der Jersey von den vielen sich beteiligenden Einheiten gerettet werden.
07. Mai 1941 Pinguin 527 Im Indischen Ozean, nahe der Seychellen, wurde der deutsche Hilfskreuzer Pinguin (7.766 BRT) von dem britischen Schweren Kreuzer HMS Cornwall gestellt und im Artilleriegefecht versenkt. Zuvor war die HMS Cornwall durch den Notruf eines Frachters auf die Position des Hilfskreuzers aufmerksam geworden. Eine 20,3-cm-Granate des britischen Schiffes traf dabei das Seeminen-Lager der Pinguin und verursachte eine massive Explosion, die den Hilfskreuzer innerhalb von zwei Minuten versenkt. Mit dem deutschen Schiff gingen 324 Besatzungsangehörige und 203 alliierte Gefangene, die von zuvor von den Deutschen aufgebrachten Schiffen stammten, unter. Nur 82 Überlebende wurden von den Briten gerettet.
11. Mai 1941 U 110 15 Die britische Korvette HMS Aubretia sichtete das Sehrohr von U 110. Sofort lief sie mit voller Fahrt darauf zu und warf – unterstützt von den Zerstörern HMS Bulldog und HMS Broadway – Wasserbomben. U 110 erreichte nicht rechtzeitig größere Tiefen und wurde so stark beschädigt, dass es auftauchen musste. Infolge einiger gerissener Batteriezellen bildete sich Chlorgas im Boot. Außerdem waren Pressluftleitungen geplatzt und die Tiefen- sowie die Seitenruder stark beschädigt. U 110 trieb manövrierunfähig an der Wasseroberfläche, umgeben von drei gegnerischen Kriegsschiffen.

Als die Bulldog auf Rammkurs ging, befahl Lemp seinen Leuten, das Boot zu verlassen. Da das Heck von U 110 bereits unter Wasser lag, ging er mutmaßlich davon aus, dass es bald sinken werde. Daher erteilte er weder den Befehl zur Selbstversenkung noch zur Vernichtung der Geheimsachen. Lemp sprang als Letzter von Bord. Doch dann merkte er offenbar, dass die Bulldog den Rammversuch abgebrochen hatte und sein Boot nicht sank. Es bestand die Gefahr einer Enterung durch die Briten. Lemp schwamm daher zurück. In diesem Moment verloren die Männer von U 110 ihren Kommandanten aus den Augen. Gerüchteweise wurde behauptet, er wäre vom Enterkommando, im Wasser schwimmend, erschossen worden. David Balme, Sub-Lieutenant auf der HMS Bulldog und Kommandant des Enterkommandos, erklärte aber klar, niemand habe zu irgendeinem Zeitpunkt einen Schuss abgegeben; seine Vermutung sei, der Kapitän habe schließlich im Angesicht des Fehlers einen Tod im Meer vorgezogen – (auch im Rückblick auf seine Versenkung des Passagierschiffes Athenia am ersten Kriegstag). Außer ihm kamen noch 14 weitere Besatzungsmitglieder ums Leben. Die 32 Überlebenden wurden vom Zerstörer HMS Bulldog aufgenommen. Die Briten versuchten U 110 nach Reykjavík (Island) zu schleppen. Doch es sank zwei Tage später östlich von Kap Farewell auf der Position ♁60° 22′ N, 33° 12′ WKoordinaten: 60° 22′ 0″ N, 33° 12′ 0″ W | OSM | im Marine-Planquadrat AK 2149.

21. Mai 1941 HMS Juno 121 Am 21. Mai 1941 wurde der Zerstörer auf dem Weg nach Kreta von fünf italienischen CANT Z.1007-Bombern angegriffen. Die Juno erhielt drei Bombentreffer, die das Schiff in zwei Teile zerbrechen ließen und sank etwa 30 Seemeilen südöstlich der Insel auf der Position ♁34° 35′ N, 26° 34′ OKoordinaten: 34° 35′ 0″ N, 26° 34′ 0″ O | OSM | . 116 Besatzungsmitglieder verloren ihr Leben, 96 Überlebende wurden von Kingston, Kandahar und Nubian aufgenommen. Fünf von diesen starben später an ihren Verletzungen.
21. Mai 1941 Kybfels (Schiff, 1937) 0 Im Ionischen Meer vor der griechischen Küste nach Minentreffer gesunken.
21. Mai 1941 Marburg (Schiff, 1938) 0 Am 21. Mai 1941 vor Cap Dukato südwestlich der Insel Lefkas nach Minentreffer gesunken.
22. Mai 1941 HMS York 2 Der in der Bucht von Suda (Kreta) liegende britische Schwere Kreuzer HMS York (8.520 ts) wurde am 22. Mai 1941 von der Royal Navy aufgegeben und durch Sprengladungen zerstört. Das Schiff war zuvor bei einem Angriff von italienischen Sprengbooten am 25./26. März und bei deutschen Luftangriffen am 21. April und am 18. Mai schwer beschädigt worden (wobei zwei Crew-Mitglieder den Tod fanden). Da der Kreuzer nicht mehr fahrbereit war, erfolgte der Befehl zur Aufgabe. Das demolierte Wrack blieb zunächst in der Bucht im seichten Wasser liegen und wurde erst ab 1952 abgewrackt.
22. Mai 1941 HMS Gloucester 722 Während der Schlacht um Kreta versenkten deutsche Ju 87-Sturzkampfbomber nahe Andikythira den britischen Leichten Kreuzer HMS Gloucester (9.400 ts) durch vier Treffer mit 500-Kilogramm-Bomben. Das Schiff kenterte und sank innerhalb von zehn Minuten. 722 Besatzungsangehörige gingen mit dem Kreuzer unter, nur 85 Mann überlebten.
22. Mai 1941 HMS Fiji 241 Während der Schlacht um Kreta versenkten deutsche Messerschmitt Bf 109-Jagdbomber und Junkers Ju 87-Sturzkampfbomber nahe Andikythira den britischen Leichten Kreuzer HMS Fiji (8.530 ts) durch vier oder fünf Bombentreffer sowie zahlreiche Nahtreffer. Das Schiff sank in den Abendstunden. Die Crew hatte insgesamt 241 Tote zu beklagen. 523 Mann wurden von britischen Zerstörern gerettet.
22. Mai 1941 HMS Greyhound 80 In der Frühphase der Luftlandeschlacht um Kreta gehörte der Zerstörer zu einem Verband um das Schlachtschiff HMS Warspite, der als Deckung für eine Kreuzergruppe ausgelaufen war, die deutsche Landungen auf der Insel von See her verhindern sollte. Am 22. Mai 1941 wurde das Geschwader im Kytherakanal von deutschen Bomberverbänden angegriffen. Dabei wurde HMS Greyhound von Ju-87-Sturzkampfbombern getroffen und versenkt.
23. Mai 1941 HMS Kashmir 83 Am 23. Mai 1941 wurde die Kashmir auf dem Rückmarsch nach Ägypten südlich von Kreta auf der Position ♁34° 40′ N, 24° 10′ O von deutschen Ju-87-Stukas der I./StG.2 angegriffen und versenkt.
23. Mai 1941 HMS Kelly 99 Am frühen Morgen des 23. Mai 1941 wurden Kelly und Kashmir auf dem Rückmarsch nach Ägypten zur Versorgung südlich von Kreta etwa auf der Position ♁34° 40′ N, 24° 10′ O von deutschen Ju 87-Stukas der I./StG.2 unter Hauptmann Hubertus Hitschhold angegriffen und versenkt.

Beim Untergang der Kelly verloren 99 Besatzungsmitglieder ihr Leben.

24. Mai 1941 HMS Hood 1.415 In der Dänemarkstraße versenkten das deutsche Schlachtschiff Bismarck und der Kreuzer Prinz Eugen im Rahmen ihres Vorstoßes in den Nordatlantik (Unternehmen Rheinübung) den britischen Schlachtkreuzer HMS Hood (41.200 ts), welcher gemeinsam mit dem Schlachtschiff HMS Prince of Wales die deutschen Schiffe hätte abfangen sollen. Nach schweren Treffern explodierte eine Hauptmunitionskammer der HMS Hood, der Schlachtkreuzer brach auseinander und sank mit 1.415 Besatzungsangehörigen an Bord. Nur drei Mann überlebten und konnten später von einem Zerstörer gerettet werden.
24. Mai 1941 Conte Rosso 1.291 Der im Konvoi fahrende italienische Truppentransporter Conte Rosso (18.017 BRT), mit 2729 italienischen Soldaten an Bord auf dem Weg von Neapel nach Tripolis und gesichert von fünf Zerstörern und Torpedobooten, wurde südöstlich von Sizilien, etwa neun Seemeilen vor Capo Passero, von dem britischen U-Boot HMS Upholder zweimal torpediert und versenkt. Mit dem schnell sinkenden Schiff gingen 1.212 Soldaten und 79 Crew-Angehörige unter, etwa 1.680 Überlebende wurden von den italienischen Eskortschiffen geborgen.
25. Mai 1941 Franken (Schiff, 1926) 0 Durch U 103 versenkt.
27. Mai 1941 Bismarck 2.092 Im Nordatlantik, etwa 650 Seemeilen westlich von Frankreich, wurde das deutsche Schlachtschiff Bismarck (40.900 ts), das zuvor von Torpedoflugzeugen an der Ruderanlage beschädigt worden war, von weit überlegenen britischen Seestreitkräften, darunter die Schlachtschiffe HMS Rodney und HMS King George V sowie Kreuzer und Zerstörer, gestellt und in einem zwei Stunden dauernden Gefecht zusammengeschossen. Schließlich versenkte die deutsche Crew das brennende und kampfunfähige Wrack selbst. Beim Untergang kamen 2092 Seeleute ums Leben. Nur 116 Mann überlebten und wurden von britischen Schiffen sowie deutschen U-Booten geborgen.
28. Mai 1941 HMS Mashona 46 Etwa 70 Seemeilen westlich von Galway (Irland) versenkten deutsche Junkers Ju 88-Bomber aus einem Zerstörerverband den britischen Zerstörer HMS Mashona (1.854 ts) durch einen Volltreffer mit einer 250-Kilogramm-Bombe in den Maschinenraum. Zuvor hatte sich das Schiff an der Jagd auf das deutsche Schlachtschiff Bismarck beteiligt. 46 Mann gingen mit der HMS Mashona unter. 184 Überlebende wurden von anderen Zerstörern gerettet.
28. Mai 1941 Lech (Schiff, 1939) 0 Am 28. Mai 1941 versenkte sich die Lech auf dem Rückmarsch von Rio de Janeiro selbst, als britische Kriegsschiffe in Sicht kamen.
29. Mai 1941 HMS Hereward 76 Die Hereward wurde schon sehr früh vor der Nordküste Kretas schwer getroffen und konnte den anderen britischen Schiffen nicht folgen. Der allein laufende Zerstörer wurde dann aber auch von den deutschen Angreifern gefunden und von Ju-87-Sturzkampfbombern erneut getroffen und sank auf ♁35° 20′ N, 26° 20′ OKoordinaten: 35° 20′ 0″ N, 26° 20′ 0″ O | OSM | . 76 Mann der Besatzung starben beim Untergang, 89 Mann wurden von italienischen Booten gerettet und wurden Kriegsgefangene.
29. Mai 1941 HMS Imperial 0 Aufgrund dessen wurde der manövrierunfähige Zerstörer Imperial am 29. Mai 1941 nach der Übernahme der Truppen und der Besatzung durch Hotspur nördlich von Kreta auf ♁35° 23′ N, 25° 40′ OKoordinaten: 35° 23′ 0″ N, 25° 40′ 0″ O | OSM | versenkt.
01. Juni 1941 HMS Calcutta 118 Der britische Flugabwehrkreuzer HMS Calcutta (4.190 ts) wurde während der Schlacht um Kreta im östlichen Mittelmeer, rund 100 Seemeilen nordwestlich von Alexandria, von deutschen Junkers Ju 88-Bombern attackiert und von zwei 500-Kilogramm-Bomben getroffen. Das Schiff kenterte daraufhin und sank. 109 Crew-Angehörige starben beim Untergang des Schiffes, 264 Mann konnten vom Flugabwehrkreuzer HMS Coventry geborgen werden. Neun der Geretteten erlagen aber in den folgenden Tagen ihren Verwundungen. Insgesamt fanden somit 118 von 373 Besatzungsmitgliedern den Tod.
02. Juni 1941 U 147 26 U 147 wurde von dem Zerstörer HMS Wanderer und der Korvette HMS Periwinkle am 2. Juni 1941 versenkt. Alle 26 Mann der Besatzung kamen dabei ums Leben.
06. Juni 1941 Elbe 42 Am 6. Juni 1941 entdeckten Flugzeuge des britischen Flugzeugträgers HMS Eagle auf der Suche nach Versorgern des Schlachtschiffs Bismarck und des Schweren Kreuzers Prinz Eugen die Elbe mit ihrer Kautschuk-Ladung nordwestlich der Kap Verden. Fairey Swordfish der 824 Squadron, Fleet Air Arm, versenkten die Elbe auf 23°30′N 36°09′W. Am 21. Juni 1941 nahm das britische Hilfsschiff HMS Hilary zufällig noch 19 Schiffbrüchige des Blockadebrechers auf.
08. Juni 1941 Adda 10 82 Seemeilen west-südwestlich von Freetown wurde die Adda (7.816 BRT), ein Passagierschiff der britischen Elder Dempster Lines, von dem deutschen U-Boot U 107 mit einem Torpedo versenkt. Das Schiff war als Teil des Konvois OB-323 auf dem Weg nach Lagos und hatte neben Besatzung und Kanonieren den Konvoi-Kommandanten Commodore William H. Kelly und 266 Passagiere an Bord. Commodore Kelly, sieben Crew-Mitglieder und zwei Passagiere starben. Die 425 Überlebenden wurden von einer Korvette aufgenommen und nach Freetown zurückgebracht.
09. Juni 1941 Erfurt (1919) 0 Am 9. Juni 1941 wurde die Erfurt auf dem Weg nach Montreal kurz vor Neufundland durch ein deutsches U-Boot versenkt.
12. Juni 1941 Silverpalm 68 Der einzeln fahrende britische Frachter Silverpalm (6.373 BRT), auf dem Weg von Kalkutta nach Glasgow, wurde im Nordatlantik, etwa 600 Seemeilen westlich von Irland, von dem deutschen U-Boot U 371 in den frühen Morgenstunden zweimal torpediert und versenkt. Da kein Notruf abgesetzt wurde, erfuhren die Alliierten nichts von dem Verlust und meldeten den Dampfer als vermisst. Erst nach Kriegsende wurde das Schicksal des Schiffes bekannt. Von den 68 Menschen an Bord der Silverpalm überlebte niemand.
18. Juni 1941 U 138 0 Unter dem Kommandanten Franz Gramitzky wurde das Boot am 18. Juni 1941 westlich von Cádiz durch einen sechsstündigen Wasserbombenangriff der britischen Zerstörer HMS Faulknor, HMS Fearless, HMS Forester, HMS Foresight und HMS Foxhound zum Auftauchen gezwungen. Das Boot wurde von der Besatzung selbst versenkt. Die Position war ♁36° 4′ N, 7° 29′ W im Marine-Planquadrat CG 9457. Es gab keine Verluste, 28 Überlebende.
21. Juni 1941 Babitonga 0 Auf dem Weg zu einem erneuten Treffen mit der Atlantis wurde sie vom britischen Kreuzer London entdeckt und beschossen. Die Babitonga (ex Osiris) entzog sich am 21. Juni 1941 der Kaperung durch Selbstversenkung auf der Position ♁2° 5′ 0″ S, 27° 42′ 0″ W.
23. Juni 1941 M-78 15 In der Ostsee, etwa neun Seemeilen vor dem Hafen von Windau (Lettland), versenkte das deutsche U-Boot U 144 mit zwei Torpedoschüssen das kleine sowjetische U-Boot M-78 (206 to). Die gesamte Crew von 15 Mann ging mit dem U-Boot unter. Es war dies die erste Versenkung eines sowjetischen U-Bootes durch ein deutsches im Zweiten Weltkrieg und zugleich der erste Verlust der sowjetischen Marine überhaupt im Rahmen des Unternehmens Barbarossa.
27. Juni 1941 U 556 5 U 556 wurde von der britischen Korvette HMS Nasturtium entdeckt, bevor es angreifen konnte, und tauchte zunächst wieder ab. Nachdem das Boot durch Wasserbomben der Nasturtium beschädigt worden war, entschloss sich Kommandant Wohlfahrt erneut aufzutauchen und sich dem Angreifer an der Wasseroberfläche zu stellen. Dort wurde U 556 nicht nur von der einen britischen Korvette, sondern auch von der HMS Celandine und der HMS Gladiolus erwartet, die aus kurzer Distanz das Feuer auf den U-Bootturm eröffneten und einige Besatzungsmitglieder töteten. Bis auf den Leitenden Ingenieur, der die Versenkung des Bootes sicherstellen sollte, gingen alle Besatzungsmitglieder daraufhin von Bord. Ein von der Gladiolus entsandtes Enterkommando gelangte bis in den Turm von U 556, zog sich dann aber zurück, da die Zentrale bereits geflutet war, und das U-Boot sehr schnell sank. Kommandant Wohlfahrt und 39 Männer seiner Besatzung wurden von der Gladiolus aufgenommen. Es gab 5 Tote.
27. Juni 1941 Empire Ability 2 Die aufgebrachte Uhenfels wurde ab 1940 als Empire Ability unter britischer Flagge eingesetzt. Am 27. Juni 1941 wurde sie aus einem Konvoi vom deutschen U 69 torpediert und sank auf ♁23° 50′ 0″ N, 21° 11′ 0″ WKoordinaten: 23° 50′ 0″ N, 21° 11′ 0″ W | OSM | . Die um 2.37 Uhr getroffene Empire Ability geriet in Brand und sank nach 21 Minuten. Zur Ladung des Schiffes gehörten 7725 t Zucker und 238 t Rum. Nur zwei Mann kamen ums Leben. 107 Mann, darunter 17 Militärangehörige und 27 zivile Passagiere wurden von der America (10.218 BRT, 1930) aufgenommen und später an die Korvette HMS Burdock abgegeben. Die Korvette brachte die Schiffbrüchigen nach Milford Haven.
28. Juni 1941 Lauenburg 0 Gegen 19 Uhr am 28. Juni 1941 sichtete ein Ausguck auf der Tartar die Lauenburg etwa 300 Seemeilen nordöstlich von Jan Mayen im deutschen Marineplanquadrat AB 72. Sobald die Tartar auf Artilleriereichweite herangekommen war, eröffnete sie das Feuer. Die Besatzung der Lauenburg ging sofort in zwei Rettungsboote. Die Tartar ging längsseits und schickte ein Prisenkommando an Bord, das eine große Menge an Papieren erbeutete. Dann wurde die Lauenburg versenkt. Unter den erbeuteten Dokumenten befanden sich die neuen Anweisungen für die Steckerverbindungen und die innere Einstellung der Enigma-Maschine. Damit wurde es möglich, die Funksprüche der Kriegsmarine während fast des gesamten Monats Juli 1941 zu entschlüsseln.
29. Juni 1941 U 651 0 U 651 wurde am 29. Juni 1941 durch die britischen Zerstörer HMS Malcolm und HMS Scimitar, die Korvetten HMS Arabis und HMS Violet sowie den Minensucher HMS Speedwell mit Wasserbomben angegriffen. Unter dem Eindruck der effizienten Angriffe entschloss sich Kapitänleutnant Peter Lohmeyer, sein U-Boot auftauchen zu lassen. Sobald U 651 die Wasseroberfläche erreichte, ging der Kommandant mit seiner Besatzung von Bord. Alle 44 Mann wurden von den alliierten Kriegsschiffen gerettet. U 651 sank auf der Position ♁59° 52′ N, 18° 36′ W südlich von Island. Seine gesamte Besatzung ging in Kriegsgefangenschaft.
30. Juni 1941 HMS Waterhen 0 Auf der 13. Versorgungsfahrt der Waterhen nach Tobruk am 29. Juni 1941 zusammen mit der HMS Defender wurden die Zerstörer von deutschen und italienischen Junkers Ju 87 Sturzkampfbombern angegriffen. Diese erzielten auf der Waterhen keinen direkten Treffer. Aber die sehr nah am Boot explodierenden Bomben setzen die Steuerung außer Gefecht und Verursachten ein großes Leck im Maschinenraum. Die Defender übernahm die Besatzung einschließlich aller Verletzten. Da die Bomber abdrehten und keine weiteren Luftangriffe erfolgten, nahm die Defender bei Hereinbrechen der Dunkelheit die Waterhen in Schlepp. Kurz nach Mitternacht war aber klar, dass eine Rettung des beschädigten Schiffes unmöglich war und die HMS Waterhen sank am 30. Juni 1941 auf der Position ♁32° 15′ N, 25° 20′ OKoordinaten: 32° 15′ 0″ N, 25° 20′ 0″ O | OSM | .
01. Juli 1941 Adjutant 0 Aufgrund der Einstufung des Kommandanten, dass die Maschinen der Adjutant nicht mehr verwendungsfähig waren, wurde der Hilfsminenleger nach einer Rückmontage der Ausrüstung vom Hilfskreuzer Komet noch am 1. Juli 1941 durch 2-cm- und 3,7-cm- sowie drei 15-cm-Granaten und zusätzlicher Öffnung des Bodenventils nahe der Chathaminseln auf ♁41° 36′ 0″ S, 173° 7′ 0″ W versenkt.
04. Juli 1941 Memel (Schiff) 0 Am 4. Juli 1941 im Finnischen Meerbusen durch das finnische U-Boot Vesikko versenkt.
05. Juli 1941 HMT Anselm 254 Der britische Truppentransporter HMT Anselm (5.954 BRT), stark gesichert von drei Korvetten und dem Hilfskreuzer HMS Cathay und auf dem Weg von Gourock (Schottland) nach Freetown, wurde etwa 300 Seemeilen nördlich der Azoren von dem deutschen U-Boot U 96 attackiert und erhielt zwei Torpedotreffer. Das Schiff, mit 1.210 Angehörigen der Royal Air Force und 106 Crew-Mitgliedern an Bord, sank innerhalb von 22 Minuten. 254 Menschen fanden dabei den Tod, 1.062 Überlebende wurden von den Begleitschiffen gerettet.
09. Juli 1941 Hansestadt Danzig 9 Am 9. Juli 1941 fuhr das Minenschiff gemeinsam mit der Preußen und Tannenberg östlich der Südspitze von Öland bei ♁56° 15′ 5″ N, 16° 43′ 5″ OKoordinaten: 56° 15′ 5″ N, 16° 43′ 5″ O | OSM | auf eine schwedische Minensperre und sank in der Nähe der Ortschaft Gräsgård. Die Sperre war durch die schwedische Marine auf deutsche Aufforderung hin angelegt worden, um sowjetischen Schiffen die Durchfahrt bei Öland zu versperren. Die schwedische Marine hatte das Oberkommando der Marine von der Lage der Minensperre informiert, das die Information allerdings nicht weitergab. Ferner hatte die schwedische Marine den eigenen Minensucher Sandön vor der Minensperre stationiert, um ankommende Schiffe zu warnen. Trotz dieser Warnung ließ der deutsche Verbandschef seine Schiffe weiterfahren, die auf diese Weise in die Minensperre gerieten. Auch die Preußen und die Tannenberg liefen auf Minen und sanken. Beim Untergang der Hansestadt Danzig starben neun Besatzungsmitglieder.
09. Juli 1941 Tannenberg 9 Am 9. Juli 1941 geriet das Hilfsminenschiff gemeinsam mit der Preußen und Hansestadt Danzig östlich der Südspitze von Öland auf eine schwedische Minensperre und sank bei ♁56° 15′ 5″ N, 16° 43′ 5″ O. Es gab 9 Tote.[1]
09. Juli 1941 Preußen 0 Am 9. Juli 1941 geriet das Minenschiff östlich der Südspitze von Öland auf eine Minensperre Schwedens. Nachdem das vordere Schott durch einen Minentreffer im Hilfsmaschinenraum gebrochen war, versenkte die Besatzung ihr Schiff durch Sprengung.
11. Juli 1941 HMS Defender 0 Als der Zerstörer Versorgungsgüter in die belagerte Festung Tobruk bringen sollte, wurde er von einer deutschen Junkers Ju 88 des Lehrgeschwaders 1 unter Gerhard Stamp angegriffen. Die Defender wurde nicht getroffen, aber eine Bombe explodierte unter dem Zerstörer und brach den Kiel. Eintretendes Wasser setzte die Maschine außer Gefecht. Der die Defender begleitende australische Zerstörer Vendetta übernahm die Passagiere und den größten Teil der Besatzung bis auf eine sehr kleine Restbesatzung und versuchte die Defender abzuschleppen. Nach fünf Stunden mussten die Bemühungen vor Sidi Barrani aufgegeben werden, da der beschädigte Zerstörer zu zerbrechen drohte und das Schleppseil riss. Nachdem auch die Restbesatzung abgeborgen war, versenkte Vendetta die Defender auf ♁31° 45′ N, 25° 31′ OKoordinaten: 31° 45′ 0″ N, 25° 31′ 0″ O | OSM | .
20. Juli 1941 Stremitelny 121 Im Kolafjord, nahe Poljarny, versenkten deutsche Junkers Ju 88-Kampfflugzeuge durch zwei Treffer mit 250-Kilogramm-Bomben den sowjetischen Zerstörer Stremitelny (1.850 to), der sich gerade auf einer Probefahrt nach einem Werftaufenthalt befand. Das Schiff kenterte und sank in nur fünf Minuten. 121 Menschen, darunter 109 Crew-Angehörige und zwölf Werftarbeiter, fanden dabei den Tod. Etwa 100 Überlebende wurden von Minensuchbooten gerettet.
30. Juli 1941 Shahristan 65 Der britische Frachter Shahristan (6.935 BRT), ein einzeln fahrender Nachzügler des Konvois OS-1, wurde südöstlich der Azoren von dem deutschen U-Boot U 371 gesichtet und durch einen Torpedoschuss versenkt. 65 Seeleute, darunter auch der Kapitän, kamen ums Leben. 76 Überlebende wurden in den folgenden Tagen von einem spanischen Tanker und britischen Kriegsschiffen gerettet.
03. Aug. 1941 U 401 45 Die britische Korvette Hydrangea und der Zerstörer Wanderer sowie der Zerstörer St. Albans, ein Schiff der US-Navy, das unter norwegischer Flagge fuhr, erfassten U 410 mit Sonar und versenkten das U-Boot durch einen koordinierten Wasserbombenangriff. Alle 45 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
10. Aug. 1941 Schemtschug 61 Die sowjetische Korvette Schemtschug (550 to), auf Patrouillenfahrt im Weißen Meer, wurde nahe Kap Kanin Nos von dem deutschen U-Boot U 451 gesichtet und durch einen Torpedoschuss versenkt. Mit der Korvette ging die gesamte Crew von 61 Mann unter.
10. Aug. 1941 U 144 28 Die Versenkung von U 144 auf der Position ♁58° 58′ N, 21° 24′ O im Marineplanquadrat AO 6126 wurde dem sowjetischen U-Boot SC-307 unter Kommandant Petrow zugeschrieben. Die Versenkung gelang infolge eines ungezielten Fächerbeschusses und konnte nicht beobachtet werden, da das sowjetische Boot durch den Gewichtsverlust der abgeschossenen Hecktorpedos zunächst wegsackte. Als SC-307 wieder Sehrohrtiefe erreicht hatte, konnte ein Ölfleck an der Stelle ausgemacht werden, wo sich zuvor das deutsche U-Boot befunden hatte. Untersuchungen eines russischen Tauchklubs nach dem Krieg ergaben, dass U 144 in drei Teile zerborsten auf Grund liegt.
14. Aug. 1941 Adolf von Baeyer (Schiff) 0 Das Kombischiff wurde durch U-Boot S-33 versenkt.
14. Aug. 1941 Peles (Schiff) 0 Das Kombischiff wurde durch das russische U-Boot ShCh-211 mit zwei Torpedos versenkt.
18. Aug. 1941 Werdenfels (Schiff, 1921) 0 Als niederländische Balingkar im Konvoi SL 118 auf der Reise nach Großbritannien nördlich der Azoren durch U 214 auf 41° 34´N, 19° 49´W versenkt.
19. Aug. 1941 Aguila 157 Südwestlich von Fastnet wurde der britische Passagier- und Frachtdampfer Aguila (3.255 BRT), Teil des aus 21 Schiffen bestehenden Konvois OG-71, von dem deutschen U-Boot U 201 versenkt. 58 Besatzungsmitglieder, fünf Artilleristen, fünf Konvoibegleiter und 89 Passagiere starben. Nur 16 Menschen überlebten. Zehn von ihnen wurden von der britischen Korvette Wallflower nach Gibraltar gebracht. Die übrigen sechs wurden von dem Schlepper Empire Oak aus demselben Konvoi aufgenommen, die aber drei Tage später von U 564 versenkt wurde, wobei alle sechs umkamen.
19. Aug. 1941 Bath 85 400 Meilen südwestlich von Irland konnte am frühen Morgen des 19. U 204 die hinter dem Geleitzug laufende Bath mit einem Torpedo mittschiffs treffen. Der Zerstörer kenterte etwa auf der Position ♁49° 0′ N, 17° 0′ WKoordinaten: 49° 0′ 0″ N, 17° 0′ 0″ W | OSM | und sank schnell. Beim Untergang zündeten die Wasserbomben des Zerstörer und töteten etliche Schiffbrüchige im Wasser, darunter den Kommandanten, den norwegischen Lieutenant Commander C. F. T. Melsom. Beim Untergang verloren 71 Norweger und 12 Briten ihr Leben. Die zur Hilfe eilende Korvette Hydrangea konnte 39 Schiffbrüchige bergen, der Zerstörer Wanderer weitere vier. Zwei der Geretteten starben noch auf dem Weg nach Gibraltar.
25. Aug. 1941 Weissenfels (Schiff, 1925) 0 Bei britischer Besetzung des Hafens am 25. August 1941 von der eigenen Besatzung erfolgreich versenkt.
30. Aug. 1941 Bahia Laura (Schiff, 1918) 450+ Der Truppentransporter Bahia Laura wurde am 30. August 1941 auf dem Weg nach Kirkenes durch HMS Trident torpediert und versenkt, über 450 Tote.
03. Sep. 1941 Andrea Gritti 347 Der italienische Frachter Andrea Gritti (6.338 BRT), mit Treibstoff und Truppenverstärkungen an Bord auf dem Weg von Neapel nach Tripolis, wurde etwa 25 Seemeilen südlich von Capo Spartivento von auf Malta stationierten britischen Fairey Swordfish-Torpedobombern attackiert und erhielt einen Lufttorpedotreffer, der die Treibstoff- und Munitionsladung traf. Das Schiff explodierte sofort und riss 347 Seeleute und Soldaten mit in die Tiefe. Nur zwei Überlebende wurden später von italienischen Zerstörern gerettet.
06. Sep. 1941 Bremse 160 Nur fünf Wochen später, am 6. September 1941, wendete sich ihr Kriegsglück auf der Höhe des Mageröy-Fjords in Norwegen. Als Begleitschutz für die zwei Truppentransporter und Nachschubschiffe Trautenfels und Barcelona gelang es der Bremse, die angreifenden britischen Kreuzer HMS Nigeria und HMS Aurora von den Transportern wegzulocken und damit deren Entkommen zu ermöglichen. Das Artillerieschulschiff Bremse selbst wurde aber nach nächtlichem Artillerieduell versenkt. 160 Mann der Besatzung kamen ums Leben.
09. Sep. 1941 Trifels (Schiff, 1922) 0 Am 9. September 1941 auf Reise von dort nach Rotterdam vor Calais durch britisches Motortorpedoboot versenkt.
11. Sep. 1941 U 207 41 Nach dem erfolgreichen Angriff auf Konvoi SC-42 wurde U 207 von einem Flugzeug gefunden. Das Flugzeug gab die Position des Bootes an zwei Eskortzerstörer, die HMS Leamington und die HMS Veteran, durch, welche sich dann an die Fersen von U 207 hefteten. Das Boot wurde bei drei Anläufen mit 21 Wasserbomben versenkt. Alle 41 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
13. Sep. 1941 Barøy 112 Auf einer Überfahrt von Trondheim nach Narvik wurde das kleine unbewaffnete norwegische Passagierschiff Barøy (424 BRT) im Vestfjord vom Torpedo eines britischen Fairey Albacore-Torpedobombers getroffen und sank so schnell, dass keine Rettungsboote zu Wasser gelassen werden können. Die Passagiere mussten in das 7 bis 8 °C kalte Wasser springen. 35 deutsche Soldaten und 77 norwegische Zivilisten, darunter über 30 Frauen und Kinder, starben.
13. Sep. 1941 Richard With 99 Der kleine norwegische Hurtigruten-Passagierdampfer Richard With (905 BRT) wurde vor der Insel Rolvsøy an der Küste der nordnorwegischen Finnmark von dem britischen U-Boot Tigris versenkt. 28 Besatzungsmitglieder und 71 Passagiere (alles norwegische Zivilisten) starben. 31 Menschen konnten von einem Fischerboot gerettet werden.
13. Sep. 1941 Ilmarinen 271 Im Rahmen der deutsch-finnischen Eroberung der Inseln Ösel und Dagö (Unternehmen Beowulf) stieß das finnische Küstenpanzerschiff Ilmarinen (3.900 to), das Flaggschiff der finnischen Flotte, südlich von Ösel mit zwei Treibminen zusammen und sank in nur sieben Minuten. 271 Seeleute fanden dabei den Tod. Nur 132 Mann wurden von Sicherungsfahrzeugen gerettet. Es war der schwerste Verlust der finnischen Marine während des gesamten Zweiten Weltkrieges.
19. Sep. 1941 Rodina 0 Am 19. September sank die Rodina vor Zarewo in der Nähe von Burgas auf einer Minensperre.
23. Sep. 1941 Marat 326 Im Hafen von Kronstadt versenkten deutsche Ju 87-Sturzkampfbomber des Sturzkampfgeschwaders 2 das sowjetische Schlachtschiff Marat (25.400 ts) durch einen Volltreffer mit einer 1000-Kilogramm-Bombe, welche den vordersten Geschützturm der Hauptartillerie durchschlug und eine darunter liegende Munitionskammer traf. Eine heftige Folgeexplosion der Munition riss der Marat das komplette Vorschiff weg und ließ das Schiff im seichten Hafen auf Grund sinken. 326 Mann der Besatzung wurden dabei getötet. Teile der Artillerie mittschiffs und achtern wurden später, soweit sie aus dem Wasser ragten, reaktiviert und zur Artillerieunterstützung gegen Landziele eingesetzt. Das Schlachtschiff wurde 1950 gehoben, aber bereits 1952 endgültig abgewrackt.
25. Sep. 1941 Königin Luise 40 Nach Verlegung einer weiteren Sperre von 86 EMC-Minen lief das Minenschiff unter Kapitänleutnant Wünning auf dem Rückmarsch nach Entlassung des finnischen Minensuchgeleits in der Nähe von Helsinki am 25. September 1941 auf eine sowjetische Mine und sank auf ♁60° 0′ 50″ N, 24° 59′ 2″ OKoordinaten: 60° 0′ 50″ N, 24° 59′ 2″ O | OSM | innerhalb weniger Minuten. 40 Seeleute kamen dabei ums Leben. Die hohe Zahl der Toten war zum Teil eine Folge des sofortigen Ausfalls der Funkanlage des Schiffes nach dem Minentreffer, wodurch Hilfe nicht sofort herbeigerufen werden konnte.
26. Sep. 1941 Avoceta 123 Nördlich der Azoren wurde der britische Passagier- und Frachtdampfer Avoceta (3.442 BRT), Teil des aus 25 Schiffen bestehenden Konvois HG-73 von Lissabon nach Liverpool, von dem deutschen U-Boot U 203 torpediert und sank innerhalb von zwei Minuten. 43 Besatzungsmitglieder, vier Artilleristen und 76 Passagiere starben. 43 Menschen überlebten, darunter der Kapitän und der Kommandant des Konvois.
03. Okt. 1941 Kota Pinang 0 Die Biskaya wurde ohne Zwischenfall durchquert, aber am 3. Oktober wurde der Versorger auf der Höhe des Kap Finisterre von dem britischen Leichten Kreuzer Kenya überrascht, der plötzlich aus einer Regenfront auftauchte. Der Versuch, den Kreuzer auf das Backbord achtern laufende U-Boot zu ziehen, misslang. Die Kenya beschoss den Versorger mit Artilleriefeuer und versenkte dann das brennende Schiff, dessen Besatzung in die Boote gegangen war, mit einem Torpedo. Die 119 Mann der Besatzung wurden später von U 129 aufgenommen, am 6. Oktober an einen spanischen Marineschlepper abgegeben und nach Ferrol in Spanien gebracht.
03. Okt. 1941 Yalova (Schiff) 0 Am 28. September 1941 vom britischen U-Boot Tetrarch torpediert und bei Agios Georgios auf Strand[1] bei ♁37° 28′ N, 23° 55′ O gesetzt, dort am 3. Oktober 1941 durch Talisman endgültig vernichtet.
04. Okt. 1941 U 111 8 Am 4. Oktober 1941 versuchte das U-Boot im Mittelatlantik, südwestlich der Insel Teneriffa, getaucht den britischen bewaffneten Trawler Lady Shirley anzugreifen. Der Kommandant, KptLt. Wilhelm Kleinschmidt, hatte den kleinen Trawler mit einem großen Frachter verwechselt und deshalb seine Entfernung erheblich überschätzt. Für Kleinschmidt überraschend griff der Trawler, der das U-Boot mit Sonar auf etwa 1500 Meter Entfernung geortet hatte, es auf Sehrohrtiefe mit Wasserbomben an. Das veranlasste Kleinschmidt, einen Überwasser-Artillerieangriff zu befehlen und nicht weit von der Lady Shirley entfernt aufzutauchen. Anschließend verhinderten jedoch Dauerfeuer des Trawlers aus geringer Entfernung die Bemannung der großen 10,5 Zoll-Deckkanone des U-Bootes und stark qualmend ausgefallene Dieselmotoren das erneute Tauchen.

Nach einem 19 Minuten dauernden Überwasser-Feuergefecht aus kürzester Entfernung wurde U 111 von seiner Besatzung auf der Position ♁27° 15′ N, 20° 27′ W im Marine-Planquadrat DH 7952 selbst versenkt. Acht Besatzungsmitglieder des U-Bootes, unter ihnen der Kommandant und alle Offiziere, kamen ums Leben. 44 Seeleute überlebten. Von 14 Mann Besatzung des Trawlers wurden ein Mann getötet und vier verwundet.

06. Okt. 1941 Thistlegorm 9 Der britische bewaffnete Frachter SS Thistlegorm (4.898 BRT), der Nachschub für die britische Armee nach Ägypten bringen sollte, wurde als Teil eines Konvois von 20 Schiffen im Roten Meer von einer Heinkel He 111 der II./KG 26 mit Bomben versenkt. Neun Besatzungsmitglieder starben, 30 wurden gerettet.
08. Okt. 1941 Rosalie Moller 2 Dem Bericht des Kapitäns zufolge wurde der Frachter jedoch am 8. Oktober 1941 um 0.45 Uhr von zwei deutschen Bombern des Typs Heinkel He 111 angegriffen und sank um 1.30 Uhr. Nach dem Untergang wurden zwei Besatzungsmitglieder vermisst.
15. Okt. 1941 Weser (Schiff, 1934) 105 Die Weser wurde in Vancouver Island umbenannt und diente fortan in der kanadischen Handelsmarine. Auf ihrer ersten Transatlantikfahrt von Montreal nach Cardiff mit einer Ladung von 3132 t Stückgut, 983 t Kupfer, 751 t Aluminium, 450 t Zink, 357 t Asbest und 87 t Stahl sowie 30 Passagieren wurde das Schiff in der Nacht zum 15. Oktober 1941 westlich von Irland von U 558 unter Kapitänleutnant Günter Krech torpediert und versenkt, wobei alle 105 Menschen an Bord ihr Leben verloren. Von U 558 wurde beobachtet, das die Besatzung Rettungsboote aussetzte und das Schiff verließ. Zwei Wochen nach der Versenkung fand ein britisches Kriegsschiff zufällig ein Rettungsboot der Vancouver Island mit zwei toten Offizieren des Schiffes.
17. Okt. 1941 Vesterålen 97 Am 17. Oktober 1941 wurde das Schiff südlich der Insel Sørøy von einem Torpedo getroffen und sank darauf. Der Torpedo stammte vermutlich von dem britischen U-Boot HMS Tigris. Beim Untergang des Schiffes starben neben 26 Besatzungsmitgliedern auch 71 Passagiere.
19. Okt. 1941 U 204 46 Am 19. Oktober 1941 um 20.50 Uhr orteten die Sloop HMS Rochester und die Korvette HMS Mallow ein deutsches U-Boot vor Kap Spartel und griffen es mit Wasserbomben an. Die Korvetten HMS Bluebell und HMS Carnation eilten zur Unterstützung herbei, entdeckten in einer aufschwimmenden Öllache aber nur Überreste des gesunkenen deutschen U-Bootes. Anhand der geborgenen Teile – unter anderem ein Torpedoantrieb – wurde das fragliche Boot als U 204 identifiziert. Die gesamte Besatzung von 46 Mann wurde beim Untergang des Bootes getötet.
21. Okt. 1941 Altair 0 Am 20. Oktober 1941 operierte die Altair mit der Aldebaran und der Lupo bei der Insel Kea, am Ausgang des Saronischen Golfs. Dabei geriet sie in ein von dem britischen U-Boot Rorqual am 8. Oktober gelegtes Minenfeld. Die Altair lief auf eine Mine, die ihr das Vorderschiff abriss. Als ihr die Aldebaran zu Hilfe kam, lief auch sie auf eine Mine und sank. Die Lupo nahm die Altair ins Schlepp, um sie nach Piräus zu bringen, aber die Altair sank dabei am 21. Oktober auf ♁37° 22′ 0″ N, 23° 52′ 0″ OKoordinaten: 37° 22′ 0″ N, 23° 52′ 0″ O | OSM | .
25. Okt. 1941 HMS Latona 27 Der britische Minenkreuzer HMS Latona (2.650 ts), eingesetzt zur Versorgung der vom Deutschen Afrikakorps belagerten Festung Tobruk und mit rund 1.000 polnischen Soldaten an Bord, wurde nördlich von Bardia von deutschen Junkers Ju 88-Bombern angegriffen und durch einen Treffer mit einer 500-Kilogramm-Bombe schwer beschädigt. Das Schiff geriet in Brand und musste zwei Stunden nach der Attacke aufgegeben werden. 20 Crew-Angehörige und sieben eingeschiffte polnische Soldaten fanden den Tod, rund 1.200 Seeleute und Soldaten wurden von britischen Zerstörern gerettet.
27. Okt. 1941 HMS Cossack 159 Westlich von Gibraltar torpedierte am 24. Oktober 1941 das deutsche U-Boot U 563 den britischen Zerstörer HMS Cossack (1.854 ts). Der Torpedo schlug unterhalb der Kommandobrücke ein und tötete 159 Seeleute, darunter auch den Kommandanten, Captain Edward L. Berthon. Etwa 80 Mann überlebten und gingen von Bord. Obwohl das Schiff schwer beschädigt wurde, blieb es zunächst schwimmfähig und konnte von einem Bergeschiff abgeschleppt werden. Der langsame Schleppzug geriet aber zwei Tage später westlich von Gibraltar in einen schweren Sturm, der die behelfsmäßige Leckabdichtung beschädigt. Am 27. Oktober kenterte die HMS Cossack und sank.
29. Okt. 1941 Kalev 32 Das U-Boot kehrte von einer Patrouillenfahrt nicht mehr zurück. Es wurde nach dem 29. Oktober 1941 als verschollen bezeichnet.
31. Okt. 1941 Rose Schiaffino 41 Am Morgen des 31. Oktober 1941 wurde die Rose Schiaffino von einem Torpedo, den das von Unno von Fischel kommandierte U 374 abgeschossen hatte, getroffen. Außer dem Kapitän Thomas P. Evans starben noch weitere 36 Besatzungsmitglieder und vier Kanoniere.
31. Okt. 1941 USS Reuben James 115 Im Nordatlantik versenkte das deutsche U-Boot U 552 beim Angriff auf den Konvoi HX-156 den amerikanischen Zerstörer USS Reuben James (1.190 ts) durch einen Torpedotreffer. Das Schiff zerbrach in zwei Teile und sank mit 115 Mann an Bord. 44 Seeleute überlebten. Die USS Reuben James war das erste amerikanische Kriegsschiff, das im Zweiten Weltkrieg versenkte wurde. Das Ereignis war zudem insofern bemerkenswert, als der Torpedoangriff und der Untergang vor dem eigentlichen Kriegsausbruch zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten im Dezember 1941 stattfinden.
02. Nov. 1941 HMS Tetrarch 62 Vermutlich lief das U-Boot in der Straße von Sizilien auf eine Seemine. Es gab keine Überlebenden. HMS Tetrarch wurde am 2. November 1941 offiziell als vermisst erklärt.
04. Nov. 1941 Smetlivy 416 Während der Evakuierung von Hangö geriet der mit rund 300 Heeressoldaten beladene sowjetische Zerstörer Smetlivy (1.850 ts) beim Rückmarsch nahe Baltischport auf die deutsche Corbetha-Minensperre und erlitt zwei Treffer. Das Schiff sank innerhalb von vier Minuten und ging mit 416 Seeleuten und Soldaten unter. Nur etwa 80 Überlebende wurden später von anderen sowjetischen Schiffen, die allerdings wegen der Minen-Gefahr sich kaum nähern konnten, aufgenommen.
07. Nov. 1941 Armenija ≈ 5.000 Vor Jalta wurde das sowjetische Transport- und Lazarettschiff Armenija (4.727 BRT) von mehreren deutschen Heinkel He 111-Bombern angegriffen und durch mindestens einen oder zwei Lufttorpedotreffer versenkt. Das Schiff war unterwegs nach Gurzuf. Offiziell befanden sich etwa 4.000 Verletzte aus dem belagerten Sewastopol und weitere 800 Menschen aus Jalta an Bord. Die wirkliche Anzahl der Passagiere dürfte jedoch deutlich höher gewesen sein. Das Schiff sank mit mindestens 5.000 Personen an Bord. Lediglich acht Personen konnten sich retten.
09. Nov. 1941 Duisburg (Schiff, 1928) 0 Als Transporter in einem italienischen Konvoi am 9. November 1941 durch den britischen Zerstörer Lively der Force K im Mittelmeer versenkt.
13. Nov. 1941 Tscherwona Ukraina 21 Der in der Südbucht von Sewastopol liegende sowjetische Leichte Kreuzer Tscherwona Ukraina (7.480 ts) wurde bei einem Angriff deutscher Junkers Ju 87-Sturzkampfbomber von drei Bomben getroffen und schwer beschädigt. Das Schiff wurde von der Crew aufgegeben und sank langsam auf Grund. 21 Besatzungsangehörige fanden beim Luftangriff den Tod. 1947 wurde das Wrack gehoben.
14. Nov. 1941 HMS Ark Royal 1 Der britische Flugzeugträger HMS Ark Royal (22.000 ts) wurde am 13. November 1941 etwa 150 Seemeilen östlich von Gibraltar von dem deutschen U-Boot U 81 torpediert. Der Träger blieb zunächst schwimmfähig, sank aber am 14. November infolge von mangelhaft ausgeführten Lecksicherungsmaßnahmen. 1.487 Crew-Angehörige konnten gerettet werden, nur ein Seemann kam bei der Torpedoexplosion ums Leben.
14. Nov. 1941 Gordy 103 Der sowjetische Zerstörer Gordy (1.695 ts), eingesetzt bei der Räumung des sowjetischen Stützpunktes Hangö, geriet nahe Baltischport auf die deutsche Corbetha-Minensperre und sank nach zwei Minentreffern. 103 Seeleute gingen mit dem Schiff unter, 88 Mann überlebten und wurden von sowjetischen Minensuchbooten und U-Boot-Jägern gerettet.
16. Nov. 1941 U 433 6 Versenkung am 16. November 1941 durch die Marigold im Mittelmeer mittels Wasserbomben. Sechs Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben, 38 wurden gerettet.
19. Nov. 1941 HMS Umpire 22 In der Nacht des 19. November passierte der Konvoi vor der Küste von Norfolk auf der Backbordseite ein anderes, in Richtung Süden laufendes Geleit. Wegen der Gefahr durch deutsche Schnellboote führte keines der Schiffe ein Positionslicht. In dieser Situation erlitt HMS Umpire einen Schaden an einer der Maschinen oder der Steuerung. Dadurch scherte das U-Boot in den Kurs des entgegenkommenden Konvois, wurde durch den zu dessen Eskorte gehörenden, bewaffneten Trawler Peter Hendriks am Steuerbordbug gerammt und sank nach weniger als einer Minute. Von den vier Mann (nach anderen Angaben: drei Mann) auf dem Kommandoturm überlebte nur der Kommandant, Leutnant Wingfield. Das Wrack kam in 18 m Tiefe mit einer Neigung von 30 Grad nach Steuerbord zu liegen. Vier Mann gelang es, ohne Tauchretter aus der Zentrale des U-Boots auszusteigen und die Wasseroberfläche zu erreichen, aber zwei von ihnen starben an einem Lungenriss, weil sie beim Aufstieg die Luft angehalten hatten. Weitere 20 Mann – 17 davon mit Tauchretter – überlebten den Untergang im Maschinenraum. Als erstes verließen von dieser Gruppe sechs Mann das Boot durch die vordere Luke, wobei drei Männer mit Tauchretter versuchten, drei Männer ohne Tauchretter an den Beinen nach oben zu ziehen. Nur einer erreichte jedoch die Wasseroberfläche, die anderen beiden verloren unterwegs den Halt und ertranken. Ein Seemann namens Killan tauchte daraufhin hinaus, um festzustellen, ob im Bereich der Luke gefährliche Hindernisse waren, kehrte in das Boot zurück und schickte die restlichen Männer einer nach dem anderen hinauf. Killan verließ das Wrack als letzter und erhielt nach seiner Rettung die British Empire Medal. Beim Untergang des Boots starben insgesamt 14 (nach anderen Quellen 22) Besatzungsmitglieder.
19. Nov. 1941 HMAS Sydney 645 Vor der Nordwestküste Australiens, etwa 130 Seemeilen westlich der Shark Bay, traf der australische Leichte Kreuzer HMAS Sydney (6.830 ts) auf den getarnten deutschen Hilfskreuzer Kormoran. Bei dem Versuch, das nicht identifizierte Schiff zu kontrollieren, nähert sich die HMAS Sydney zu stark an das deutsche Schiff an und wurde von einem überraschenden Feuerüberfall der Kormoran schwer getroffen. Der australische Kreuzer erhielt mindestens 40 15-cm-Treffer und einen Torpedotreffer im Vorschiff. Die HMAS Sydney geriet darauf in Brand, trieb in die hereinbrechende Nacht hinein und von dem deutschen Schiff weg. Vermutlich war der Leichte Kreuzer, außer Sicht der Deutschen, gegen 23 Uhr nach einer Munitionsexplosion gesunken (?). Mit dem Schiff ging die gesamte Crew von 645 Mann unter. Das Verschwinden des Schiffes blieb lange Jahre ein Mysterium. Erst 2008 wurde das Wrack von einer Expedition gefunden.
19. Nov. 1941 Kormoran 81 Vor der Nordwestküste Australiens, etwa 130 Seemeilen westlich der Shark Bay, sank der deutsche Hilfskreuzer Kormoran (8.736 BRT) nach einem erbitterten Gefecht mit dem australischen Leichten Kreuzer HMAS Sydney. Die Kormoran konnte den gegnerischen Kreuzer zwar letztlich versenken, erlitt aber selbst so schwere Schäden, dass sie in der Nacht aufgegeben werden musste und sank. Von der 397 Mann starken Crew des Hilfskreuzers fanden 81 den Tod. Die Überlebenden wurden später von alliierten Schiffen geborgen.
22. Nov. 1941 Atlantis 8 Am 22. November 1941 wurde das Schiff bei der Versorgung von U 126, nordwestlich der Insel Ascension, vom britischen Schweren Kreuzer Devonshire gestellt und so schwer beschädigt, dass Rogge die Selbstversenkung auf der Position anordnete. Eine Gegenwehr war nicht möglich, da der britische Kreuzer außerhalb der eigenen Waffenwirkung (14–15 km) blieb. Acht Besatzungsmitglieder starben und 305 überlebten den Beschuss. Die Besatzung wurde von U 126 aufgenommen, teils an Bord selbst und teils in geschleppten Rettungsbooten. Die Männer wurden nach zwei Tagen an den Versorger Python abgegeben.
24. Nov. 1941 HMS Dunedin 419 Im mittleren Atlantik, nordöstlich von Recife, versenkte das deutsche U-Boot U 124 den alleine fahrenden britischen Leichten Kreuzer HMS Dunedin (4.850 ts) durch zwei Torpedotreffer. Das Schiff, auf der Suche nach deutschen Versorgungsschiffen, sank innerhalb von 17 Minuten. Bereits durch die Torpedierung starben etwa 200 Crew-Mitglieder. Rund 280 Seeleute blieben zunächst auf hoher See zurück, starben aber an den nachfolgenden Tagen an Entkräftung oder infolge von Hai-Angriffen. Erst am 27. November konnte der amerikanische Frachter Nishmaha 72 Schiffbrüchige bergen, von denen aber später noch einmal fünf infolge von Verletzungen oder Erschöpfung starben. Insgesamt fanden 419 britische Seeleute den Tod, 67 Crew-Angehörige der HMS Dunedin überlebten.
25. Nov. 1941 HMS Barham 862 Im östlichen Mittelmeer, nördlich von Sidi Barrani, versenkte das deutsche U-Boot U 331 aus einem britischen Flottenverband das Schlachtschiff HMS Barham (31.100 ts) durch drei Torpedotreffer. Das Schiff kenterte und sank nach einer Munitionskammerexplosion. Mit der HMS Barham gingen 862 Seeleute unter, 449 Besatzungsangehörige konnten gerettet werden. Es war die einzige Versenkung eines britischen Schlachtschiffes auf hoher See durch ein U-Boot.
26./27. Nov. 1941 HMAS Parramatta 138 Die australische Sloop HMAS Parramatta (1.060 ts), eingesetzt zur Sicherung von Frachtern auf der Route von Alexandria nach Tobruk, wurde am 26. November gegen Mitternacht, etwa 25 Seemeilen nördlich von Bardia, von dem deutschen U-Boot U 559 mit drei Torpedos angegriffen. Einer der Torpedos traf mittschiffs und verursachte eine schwere Munitionsexplosion. Die Sloop kenterte und sank innerhalb weniger Minuten. 138 Seeleute gingen mit dem Schiff unter, nur 24 Überlebende wurden später von dem britischen Geleitzerstörer HMS Avon Vale gerettet.
28. Nov. 1941 U 95 35 Am 28. November um 00:50 Uhr wurde U 95 von einem Torpedo des niederländischen U-Boots O 21 im Mittelmeer südwestlich von Almería auf der Position ♁36° 24′ N, 3° 20′ W im Marine-Planquadrat CH 7435 getroffen und versenkt. 35 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben, zwölf konnten gerettet werden (darunter Kapitänleutnant Schreiber).
29. Nov. 1941 U 206 46 Es wird angenommen, dass U 206 nicht weit entfernt von Saint Nazaire auf eine britische Seemine lief und sank. Es wird vermutet, dass das Boot beim Tauchen eine Mine des britischen Minenfeldes Beech traf, da an diesem Punkt seit August 1940 Minen gelegt wurden. Zunächst wurde die Versenkung von britischer Seite einem Armstrong Whitworth Whitley-Bomber zugeschrieben und auf den 30. November datiert. Dieser Irrtum wurde nach Kriegsende aufgeklärt. Die deutsche U-Bootführung vermutete hingegen unmittelbar einen Minentreffer und ordnete verstärkte Minenräumungen vor Saint Nazaire an. U 206 war ein Totalverlust mit 46 Toten. Die vermutete Position des Wrackes ist: 47° 05' N - 02° 40' W
01. Dez. 1941 Python 0 Das deutsche Versorgungsschiff wurde bei der Beölung der beiden U-Boote U 68 und U A von dem britischen Schweren Kreuzer Dorsetshire überrascht. Die beiden U-Boote tauchten sofort ab, und U A schoss fünf Torpedos auf die Dorsetshire, die aber ihr Ziel verfehlten. Nachdem der Kreuzer eine Salve vor den Bug der Python geschossen hatte, ging die Besatzung in die Boote und versenkte ihr Schiff mit Sprengladungen auf ♁27° 53′ 0″ S, 3° 55′ 0″ WKoordinaten: 27° 53′ 0″ S, 3° 55′ 0″ W | OSM | .
01. Dez. 1941 Meiningen (1915) 0 Sie wurde im Dezember 1941 als Si Kiang durch japanische Flugzeuge vor Manila bombardiert und brannte aus.
03. Dez. 1941 Iosif Stalin ≈ 1.750 Der sowjetische Truppentransporter Iosif Stalin (7.494 BRT), auf dem Weg von Hangö nach Leningrad und mit 5.589 Soldaten an Bord, geriet nahe Baltischport auf die deutsche Corbetha-Minensperre und erlitt drei Minentreffer. Zudem wurde das Schiff von finnischen Küstenbatterien beschossen und erhielt mindestens einen 30,5-cm-Artillerietreffer, welcher eine schwere Folgeexplosion an Bord (durch mitgeführte Munition?) auslöst. Der Transporter sank darauf im seichten Küstengewässer auf Grund, wobei die Aufbauten noch aus dem Wasser ragen. 1.830 Soldaten wurden von russischen Minensuchbooten abgeborgen, weitere etwa 2.000 Soldaten von später am Untergangsort eintreffenden deutschen Vorpostenbooten gerettet. Insgesamt kamen durch die Minen und den Beschuss sowie die Explosionen an Bord jedoch schätzungsweise 1.750 Soldaten ums Leben.
07. Dez. 1941 USS Arizona 1.177 Während des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor wurde das amerikanische Schlachtschiff USS Arizona (33.100 ts) von einer 800-Kilogramm-Bombe getroffen, die eine Munitionskammer zur Explosion brachte. Das Schiff brach auseinander und sank mit 1.177 Mann an Bord. Das Wrack ist heute mit einer Gedenkstätte überbaut.
07. Dez. 1941 USS Oklahoma 415 Während des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor wurde das amerikanische Schlachtschiff USS Oklahoma (27.500 ts) von fünf oder sechs Lufttorpedos getroffen und kenterte am Ankerplatz. Mit dem Schiff gingen 415 Offiziere und Mannschaften unter. Das Wrack wurde später wieder gehoben, sank aber auf dem Weg zum Abwracken.
07. Dez. 1941 USS Utah 64 Während des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor wurde das als Ausbildungsschiff eingesetzte amerikanische Schlachtschiff USS Utah (21.825 ts) von einem Lufttorpedo getroffen und kenterte am Ankerplatz. Sechs Offiziere und 58 Mannschaftsdienstgrade fanden beim Untergang den Tod. Etwa 480 Mann überlebten.
07. Dez. 1941 USS West Virginia 105 Während des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor wurde das amerikanische Schlachtschiff USS West Virginia (32.600 ts) von zwei Bomben und mindestens sechs Lufttorpedos getroffen. Das Schiff sank im flachen Hafengebiet auf Grund und wurde so vor einem Totalverlust bewahrt. 105 Crew-Angehörige kamen allerdings ums Leben. Die USS West Virginia wurde später wieder gehoben und im Juli 1944, nach umfangreichen Reparaturen und Umbauten, wieder in Dienst genommen.
07. Dez. 1941 U 208 45 Ursprünglich wurde angenommen, dass U 208 im Anschluss an den gelungenen Durchbruch am 11. Dezember von der britischen Korvette HMS Bluebell versenkt worden sei. Aktuelle Forschungen ergaben jedoch, dass U 208 bereits am 7. Dezember 1941 durch Wasserbombenangriffe der Zerstörer HMS Harvester und HMS Hesperus versenkte wurde. U 208 war ein Totalverlust mit 45 Toten.
09. Dez. 1941 Madrid 12 Am 9. Dezember 1941 wurde die Madrid bei einem britischen Luftangriff auf einen deutschen Geleitzug von acht Schiffen in der Nähe von Den Helder vor der Küste von Nordholland versenkt. Dabei starben 12 Menschen. Die Madrid hatte vier Bombentreffer erhalten und trieb auf die Küste zu. Sie lief bei der Keizersbult auf. Versuche, das brennende Schiff abzubringen, scheiterten und 1942 sank das ausgebrannte Schiff.
10. Dez. 1941 HMS Prince of Wales 327 Vor der Küste von Malaysia, nahe der Insel Tioman, versenkten japanische Mitsubishi G3M-Bomber das britische Schlachtschiff HMS Prince of Wales (38.000 ts). Das zur sogenannten Force Z gehörende Schiff wurde in mehreren Wellen attackiert und erhielt mindestens sechs Torpedo- und sieben oder acht (?) Bombentreffer. Mit dem Schlachtschiff gingen 327 Besatzungsangehörige unter, darunter auch der Kommandant, Captain John Leach. 1.612 Mann konnten von den Begleitzerstörern gerettet werden.
10. Dez. 1941 HMS Repulse 513 Vor der Küste von Malaysia, nahe der Insel Tioman, versenkten japanische Mitsubishi G3M-Bomber den britischen Schlachtkreuzer HMS Repulse (31.590 ts). Das Schiff, wie die HMS Prince of Wales Teil der Force Z, wurde während der Attacke von mindestens fünf Torpedos sowie ein oder zwei 800-Kilogramm-Bomben getroffen und kenterte. 513 Mann gingen mit dem Schiff unter, 796 Überlebende wurden von Begleitzerstörern geborgen.
11. Dez. 1941 Kisaragi 150 Während der Zerstörer Kisaragi sich von den Kampfhandlungen entfernte, wurde er von vier amerikanischen Grumman F4F angegriffen. Der Pilot Henry T. Elrod schaffte es, das Heck der Kisaragi mit 100-Pfund-Bomben zu treffen, wodurch die dort gelagerten Wasserbomben explodierten. Infolgedessen sank der Zerstörer etwa 48 km südwestlich von Wake bei ♁18° 55′ N, 166° 17′ OKoordinaten: 18° 55′ 0″ N, 166° 17′ 0″ O | OSM | . Die gesamte Besatzung von 150 Mann kam dabei ums Leben.
13. Dez. 1941 Alberto di Giussano und Alberico da Barbiano 817 Die beiden italienischen Leichten Kreuzer Alberto di Giussano und Alberico da Barbiano (je 5.069 ts), eingesetzt als schnelle Nachschubtransporter und mit rund 2.000 Tonnen Treibstoff für die Achsentruppen in Nordafrika an Bord, wurden in den Nachtstunden des 13. Dezember, etwa gegen 3.25 Uhr, vor Cap Bon von den britischen Zerstörern HMS Sikh, HMS Maori und HMS Legion sowie dem holländischen Zerstörer Hr. Ms. Isaac Sweers, die zuvor von der britischen Funkaufklärung (Ultra) über den Transport informiert worden waren, abgefangen und überraschend mit mehreren Torpedofächern angegriffen. Die Alberico da Barbiano wurde von drei Torpedos getroffen, explodierte sofort und sank mit 534 Seeleuten an Bord, darunter auch der italienische Geschwaderchef, Ammiraglio di Divisione Antonino Toscano. Die Alberto di Giussano wurde von zwei Torpedos getroffen, blieb aber zunächst noch schwimmfähig und sank nach etwa 25 Minuten. An Bord dieses Kreuzers starben weitere 283 Seeleute. Etwa 400 Überlebende von beiden Schiffen wurden später von dem italienischen Torpedoboot Cigno gerettet.
15. Dez. 1941 HMS Galatea 470 Etwa 35 Seemeilen westlich von Alexandria wurde der britische Leichte Kreuzer HMS Galatea (5.220 ts) von dem deutschen U-Boot U 557 torpediert und versenkt. Das mit hoher Fahrt laufende Schiff, auf dem Rückweg von einer Suche nach einem italienischen Konvoi, wurde von zwei Torpedos getroffen, kenterte und sank innerhalb von nur drei Minuten. 470 Crew-Angehörige gingen mit dem Schiff unter. Nur 144 Mann konnten von anderen britischen Schiffen gerettet werden.
15. Dez. 1941 U 127 51 Das Boot wurde am 15. Dezember 1941 im Atlantik westlich von Gibraltar durch den australischen Zerstörer HMAS Nestor auf der Position ♁36° 28′ N, 9° 12′ W im Marine-Planquadrat CG 8536 versenkt. Es war ein Totalverlust mit 51 Toten.
16. Dez. 1941 Shinonome 228 Es gelang dem niederländischen Flugboot X-32, Typ Dornier Do 24, das von Tarakan gestartet war, den Zerstörer vor Miri zu versenken. Dazu warf das Flugboot aus einer dichten Wolkendecke fünf 200-kg-Bomben ab, von denen zwei die Shinonome auf dem Achterdeck trafen und eine direkt neben dem Schiff explodierte. Sie brachten das darunterliegende Magazin um 6.50 Uhr Tokio-Zeit zur Explosion. Der Zerstörer sank sofort. Dabei kamen alle 228 Besatzungsmitglieder ums Leben.
16. Dez. 1941