Boyer & Cie

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Noé Boyer & Cie
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Gründung 1898
Auflösung 1906
Sitz Suresnes
Leitung Noé Boyer
Branche Automobilhersteller

Noé Boyer & Cie war ein französischer Automobilhersteller.[1][2][3]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noé Boyer gründete 1898 das Unternehmen in Suresnes zur Produktion von Automobilen. Es bestand eine Verbindung zur Société Gladiator. Der Markenname lautete Boyer. Zeitweilig wurden auch Fahrzeuge unter dem Markennamen Phébus angeboten. 1905 kam es zu einer Zusammenarbeit mit Prunel. 1906 endete die Produktion.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfangs entstanden Dreiräder mit Einbaumotoren von Aster oder De Dion-Bouton. 1899 nahm ein Fahrzeug am Rennen von Paris nach Rambouillet teil. Wenig später folgten vierrädrige Voituretten mit Einzylinder- und Zweizylindermotoren von Aster, Buchet, De Dion-Bouton und Météore. 1902 erschienen verschiedene Vierzylindermodelle wie der 12 CV und der 24 CV, unter anderem in der Karosserieform Doppelphaeton. 1906 standen drei verschiedene Vierzylindermodelle sowie ein Sechszylindermodell zur Auswahl.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • George Nick Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975. (französisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.
  2. a b Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours.