Olympische Geschichte der Zentralafrikanischen Republik

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Olympische Ringe

CAF

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Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Die Zentralafrikanische Republik, dessen NOK, das Comité National Olympique et Sportif Centrafricain, 1964 gegründet und 1965 vom IOC anerkannt wurde, nahm erstmals 1968 an Olympischen Sommerspielen teil. 1972 verzichtete man auf eine Teilnahme. 1976 und 1980 schloss sich das NOK den Boykottaufrufen für die Spiele in Montreal und Moskau an. Zu Winterspielen wurden bislang keine Athleten geschickt. Medaillen konnten bislang nicht gewonnen werden.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leichtathlet Gabriel M’Boa, der am 15. Oktober 1968 im 5000-Meter-Lauf antrat, war der erste und einzige Olympionike der Zentralafrikanischen Republik bei den Spielen von Mexiko-Stadt 1968. Nach München 1972 wurde keine Delegation entsandt. Das Land folgte den Boykottaufrufen der afrikanischen Länder bzw. der USA und blieb den Spielen von Montreal 1976 und Moskau 1980 fern.

1984 in Los Angeles nahm wieder eine zentralafrikanische Mannschaft teil, diesmal starteten erstmals Boxer des Landes bei Olympischen Spielen. In Seoul 1988 nahm erstmals eine zentralafrikanische Basketballmannschaft am olympischen Turnier teil, 1992 in Barcelona Radrennfahrer und Judoka. In Barcelona nahm auch erstmals eine Frau des Landes an Olympischen Spielen teil. Erste Olympionikin war am 30. Juli 1992 die Judoka Felicité Makounawode, die im Halbmittelgewicht antrat.

Die weiteren Teilnahmen blieben für das Land erfolglos. 2000 in Sydney trat erstmals eine Bogenschützin an, 2004 in Athen ein Taekwondoin, 2012 in London ein Schwimmer und eine Ringerin.

Übersicht der Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen Rang
Gesamt Männer Frauen Leichtathletik Boxen Basketball Radsport Judo Bogenschießen Taekwondo Schwimmen Ringen Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Total
1896–1964 nicht teilgenommen
1968 1 1 0 1
1972–1980 nicht teilgenommen
1984 3 3 0 André Marie Sayet 1 2
1988 15 15 0 Fidèle Mohinga 1 2 12
1992 15 13 2 Mickaël Conjungo 8 4 3
1996 5 3 2 Mickaël Conjungo 5
2000 3 1 2 Zacharia Maidjida 2 1
2004 4 2 2 Ernest Ndissipou 2 1 1
2008 3 2 1 Mireille Dereboba-Ngaisset 2 1
2012 6 3 3 Patrick Boui 2 2 1 1
2016 6 3 3 Chloe Sauvourel 2 1 1 2
Gesamt 0 0 0 0 -

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen Rang
Gesamt Männer Frauen Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg
1924–2014 nicht teilgenommen
Gesamt 0 0 0

Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Silbermedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Bronzemedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]