Olympische Geschichte Dschibutis

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Angaben zur Formierung der olympischen Bewegung in Dschibuti fehlen -- 109.48.75.29 10:55, 17. Jan. 2013 (CET), 2004 muss mal überprüft werden die engl. Wiki sagt, dass Dschibuti nicht teilnahm.
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Olympische Ringe

DJI

DJI
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Dschibuti, dessen NOK (Comité Olympique Djiboutien) 1983 gegründet wurde, schickt seit der Anerkennung durch das IOC 1984 Sportler zu Olympischen Sommerspielen. Nur 2004 wurde auf eine Teilnahme verzichtet. An Winterspielen nahm der ostafrikanische Kleinstaat, der 1977 unabhängig wurde, nie teil.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Olympioniken Dschibutis waren am 12. August 1984 in Los Angeles die Marathonläufer Djama Robleh, Ahmed Salah und Omar Abdillahi Charmarke. Vier Jahre später in Seoul konnte Ahmed Salah im Marathonlauf die erste und bislang (Stand 2017) einzige olympische Medaille gewinnen. Salah erreichte als Dritter das Ziel und gewann die Bronzemedaille. In Seoul nahm erstmals ein Segelsportler aus Dschibuti teil.

1992 in Barcelona traten erstmals Judoka an. Die 800-Meter-Läuferin Roda Ali Wais war 2000 in Sydney die erste Frau Dschibutis bei Olympischen Spielen. 2004 verzichtete Dschibuti auf eine Teilnahme an den Spielen von Athen.

2008 in Peking kehrte das Land auf die olympische Bühne zurück. 2012 in London kam erstmals ein Schwimmer des Landes zum Einsatz. Der Leichtathlet Mumin Gala erreichte eine Finalteilnahme im 5000-Meter-Lauf, bei dem er Platz 13 erzielte. 2016 in Rio de Janeiro wechselte Gala auf die Marathonstrecke und kam als 12. ins Ziel. Ayanleh Souleiman qualifizierte sich für das 1500-Meter-Finale und wurde dort Vierter.

IOC-Mitglied[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Aïcha Garad Ali stellt Dschibuti ein Mitglied des IOC. Die ehemalige Handballnationalspielerin und -trainerin Garad Ali, die seit 2005 die Präsidentin des dschibutischen NOKs ist, wurde 2012 zum IOC-Mitglied gewählt.

Übersicht der Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Leichtathletik Segeln Judo Schwimmen Tischtennis Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1896–1980 nicht teilgenommen
1984 3 3 0 Djama Robleh 3
1988 5 5 0 Ahmed Salah 5 1 1 1 46
1992 8 8 0 Ahmed Salah 5 1 2
1996 5 5 0 Ahmed Salah 3 2
2000 2 1 1 Djama Robleh 2
2004 nicht teilgenommen
2008 2 1 1 Ahmed Salah 2
2012 4 2 2 Zourah Ali 2 1 1 1
2016 7 6 1 Abdi Waiss Mouhyadin 5 1 1
Gesamt 0 0 1 1 141

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1924–2014 nicht teilgenommen
Gesamt 0 0 0 0 -

Liste der Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Goldmedaillen

Silbermedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Silbermedaillen

Bronzemedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Spiele Sportart Disziplin
Ahmed Salah 1988 Seoul Leichtathletik Marathonlauf

Medaillen nach Sportart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportart Gold Silber Bronze Gesamt
Leichtathletik 0 0 1 1
Gesamt 0 0 1 1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dschibuti in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)
  • Dschibuti auf Olympic.org - The Official website of the Olympic movement (englisch)