Olympische Geschichte Antiguas und Barbudas

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Olympische Ringe

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Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Antigua und Barbuda nimmt seit 1976 an Olympischen Sommerspielen teil. Mit Ausnahme von 1980 trat das Land an allen folgenden Sommerspielen an. Auf eine Teilnahme an Olympischen Winterspielen wurde verzichtet. Medaillen konnten bislang nicht gewonnen werden.

Olympische Bewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die olympische Bewegung Antiguas und Barbudas begann sich Mitte der 1960er Jahre zu formieren. Fünf Jahre nachdem die Westindische Föderation, zu der die beiden Inseln gehörten, an den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom teilgenommen hatte, entstand auf Antigua der Wunsch, eine eigene Delegation zu den VIII. British Empire and Commonwealth Games in Kingston (Jamaika) zu senden. Zu diesem Zweck wurde 1965 die Antigua Olympic and Commonwealth Games Association (AOCGA) gegründet und im Jahr darauf gab Antigua bei den Commonwealth Games sein Debüt auf der internationalen Sportbühne. 1968 stellte die AOCGA dann beim Internationalen Olympischen Komitee erstmals einen Antrag auf Aufnahme in die olympische Familie. Das Gesuch stand aber nicht im Einklang mit der Satzung des IOC und wurde abgelehnt. Erst 1975 startete man nach einer Reorganisation des AOCGA einen zweiten Anlauf. Das IOC akzeptierte auf seiner 77. Session am Rande der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck die Bewerbung und erklärte Antigua zum vorläufigen Mitglied. Im Rahmen der 78. Session des IOC im Juli 1976 in Montreal erhielt das AOCGA seine volle Anerkennung.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das olympische Debüt der Amerikanischen Jungferninseln begann 1976 in Montreal mit einer Mannschaft aus Leichtathleten und Radsportlern. Erster Olympionike war am 20. Juli 1976 der Radrennfahrer Donald Christian. Die britische Kolonie folgte dem Boykottaufruf der USA und blieb den Sommerspielen von Moskau 1980 fern.

1984 in Los Angeles ging mit der Radrennfahrerin Elisha Hughes die erste Frau des nun unabhängigen Inselstaates bei Olympischen Spielen an den Start. In Los Angeles war erstmals ein Segler des Landes dabei, in Seoul 1988 erstmals Boxer.

In der Folgezeit blieben vordere Platzierungen weiterhin aus. 1996 in Atlanta starteten erstmals Kanuten des Landes, 2004 in Athen Schwimmer. Erst 2008 in Peking konnte sich ein Sportler des Landes in den Fokus schieben. Der Leichtathlet Brendan Christian erreichte im 200-Meter-Lauf das Halbfinale. Das gleiche Ergebnis erreichte 2012 in London Daniel Bailey über 100 Meter.

Übersicht der Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen Rang
Gesamt Männer Frauen Leichtathletik Radsport Segeln Boxen Kanusport Schwimmen Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Total
1896–1972 nicht teilgenommen
1976 10 10 0 8 2
1980 nicht teilgenommen
1984 14 10 4 Lester Benjamin 10 3 1
1988 15 12 3 Jocelyn Joseph 10 2 1 2
1992 13 9 4 5 3 5
1996 13 8 5 Heather Samuel 8 1 1 3
2000 3 2 1 Heather Samuel 2 1
2004 5 3 2 Daniel Bailey 3 2
2008 5 4 1 James Grayman 4 1
2012 4 2 2 Daniel Bailey 3 1
2016 9 7 2 Daniel Bailey 7 2
Gesamt 0 0 0 0 -

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1924–2014 nicht teilgenommen
Gesamt 0 0 0 0 -

Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Silbermedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Bronzemedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]