Olympische Geschichte Malis

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Olympische Ringe

MLI

MLI
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Mali, dessen NOK, das Comité National Olympique et Sportif du Mali, 1962 gegründet und 1963 vom IOC anerkannt wurde, nimmt seit 1964 an Olympischen Sommerspielen teil. 1976 schloss man sich dem afrikanischen Boykott der Spiele von Montreal an. Auf Teilnahmen an Winterspielen wurde bislang verzichtet. Bislang konnte keine Medaille gewonnen werden.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Leichtathleten bildenten die Olympiamannschaft Malis bei der ersten Teilnahme an Olympischen Spielen 1964 in Tokio. Der erste Olympionike seines Landes war Sara Camara, der am 14. Oktober 1964 im 100-Meter-Lauf antrat. 1968 in Mexiko-Stadt kam erstmals ein Boxer zum Einsatz, 1972 in München erstmals ein Judoka. Mali beteiligte sich am Boykott afrikanischer Länder der Spiele von Montreal 1976.

1980 in Moskau trat mit Fatalmoudou Niaré erstmals eine Frau aus Mali bei einem olympischen Wettbewerb an. Bei den folgenden Austragungen der Sommerspiele blieb Mali erfolglos. 2000 in Sydney traten erstmals malische Schwimmer an. 2004 in Athen feierte die malische U23-Fußballnationalmannschaft ihr olympisches Debüt, 2008 in Peking die Frauennationalmannschaft im Basketball. Hier trat auch erstmals ein Teilnehmer im Taekwondo-Wettbewerb an. Der Schwergewichts-Taekwondoin Daba Modibo Keïta kämpfte sich 2012 in London bis zum Match um die Bronzemedaille. Verletzungsbedingt konnte er den Kampf jedoch nicht antreten, so dass ihm nur der vierte Platz blieb. Keïta war damit der bislang (Stand 2017) erfolgreichste Olympiastarter Malis.

Übersicht der Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen Rang
Gesamt Männer Frauen Leichtathletik Boxen Judo Schwimmen Fußball Basketball Taekwondo Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg
1896–1960 nicht teilgenommen
1964 Tokio 2 2 0 2
1968 Mexiko-Stadt 2 2 0 1 1
1972 München 3 3 0 Namakoro Niaré 1 2
1976 Montreal nicht teilgenommen
1980 Moskau 7 6 1 Namakoro Niaré 3 1 3
1984 Los Angeles 4 4 0 Karamoke Kory Konte 2 1 1
1988 Seoul 6 5 1 Mamadou Keita 3 1 2
1992 Barcelona 5 3 2 3 2
1996 Atlanta 3 1 2 Monique Ross 3
2000 Sydney 5 3 2 Brahima Guindo 2 1 2
2004 Athen 23 21 2 Kadiatou Camara 2 1 2 18
2008 Peking 35 21 14 Daba Modibo Keïta 2 2 18 12 1
2012 London 6 4 2 Rahamatou Dramé 2 1 2 1
2016 Rio de Janeiro 6 4 2 Ismaël Coulibaly 2 1 2 1
Gesamt 0 0 0

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen Rang
Gesamt Männer Frauen Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg
1924–2014 nicht teilgenommen
Gesamt 0 0 0

Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Silbermedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Bronzemedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Medaillengewinner

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mali in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)
  • Mali auf Olympic.org - The Official website of the Olympic movement (englisch)