Olympische Geschichte Guineas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Olympische Ringe

GUI

GUI
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Guinea, dessen NOK, das Comité National Olympique et Sportif Guinéen, 1954 gegründet und 1965 vom IOC anerkannt wurde, nimmt seit 1968 an Olympischen Sommerspielen teil. 1972 verzichtete man auf eine Teilnahme, 1976 schloss man sich dem Boykott afrikanischer Länder an. An Winterspielen nahmen bislang keine Sportler aus Guinea teil. Bislang konnte keine olympische Medaille gewonnen werden.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Olympioniken Guineas waren die Mannschaftsmitglieder der guineischen Fußballauswahl, die bei den Spielen von Mexiko-Stadt 1968 das olympische Fußballturnier bestritten. Nach zwei Niederlagen gegen Frankreich (1:3) und Mexiko (0:4) und einem Sieg über Kolumbien (3:2) schied das Team nach der Vorrunde aus.

Auf eine Teilnahme an den Spielen von München 1972 wurde verzichtet. Auch in Montreal 1976 war Guinea nicht dabei, da das Land dem Boykottaufruf afrikanischer Länder folgte. In Moskau 1980 nahmen Leichtathleten, Boxer und Judoka teil, wobei der Boxer Samba Jacob Diallo am 20. Juli 1980 der erste Individualsportler Guineas war.

In Los Angeles 1984 nahm nur ein Judoka teil, 1988 in Seoul traten erstmals guineische Freistilringer an. In Barcelona 1992 nahm mit der Sprinterin Aminata Konaté erstmals eine Frau aus Guinea an einem olympischen Wettbewerb teil.

Die folgenden Olympischen Spiele in Atlanta 1996 und Sydney 2000 blieben für das Land erfolglos. In Sydney traten erstmals Schwimmer an. Die Erfolglosigkeit setzte sich 2004 in Athen und 2008 in Peking fort. In Peking nahm erstmals eine Taekwondoin aus Guinea an. Auch 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro blieben die guineischen Teilnehmer chancenlos.

Übersicht der Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Fußball Leichtathletik Boxen Judo Ringen Schwimmen Taekwondo Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1896–1964 nicht teilgenommen
1968 15 15 0 15
1972–1976 nicht teilgenommen
1980 15 15 0 Mamadou Diallo 3 3 3
1984 1 1 0 Abdoulaye Diallo 1
1988 6 6 0 Ousmane Diallo 2 2 2
1992 8 6 2 Soriba Diakité 5 3
1996 5 4 1 Joseph Loua 4 1
2000 6 3 3 Joseph Loua 2 1 1 2
2004 3 2 1 Nabie Foday Fofanah 1 1 1
2008 5 2 3 Nabie Foday Fofanah 2 2 1
2012 4 2 2 Facinet Keita 2 1 1
2016 5 2 3 Mamadama Bangoura 2 1 2
Gesamt 0 0 0 0 -

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1924–2014 nicht teilgenommen
Gesamt 0 0 0 0 -

Liste der Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Goldmedaillen

Silbermedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Silbermedaillen

Bronzemedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Bronzemedaillen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Guinea in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)
  • Guinea auf Olympic.org - The Official website of the Olympic movement (englisch)