Olympische Geschichte Nepals

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Olympische Ringe

NEP

NEP
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Nepal, dessen NOK, das Nepal Olympic Committee, 1962 gegründet und 1963 vom IOC anerkannt wurde, nimmt seit 1964 an Olympischen Sommerspielen teil. 1968 verzichtete man auf eine Teilnahme an den Spielen von Mexiko-Stadt. Medaillen konnten nepalesische Athleten bislang nicht gewinnen. Seit 2002 starten nepalesische Sportler auch bei Winterspielen. Jugendliche Sportler nahmen an allen bislang ausgetragenen Olympischen Jugendspielen im Sommer und im Winter teil.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Taekwondoin Deepak Bista, Flaggenträger in Peking 2008

Die erste Olympiamannschaft des Landes bestand 1964 aus zwei Leichtathleten und vier Boxern. Bei den folgenden Teilnahmen gingen nepalesische Sportler in den Sportarten Gewichtheben (ab 1980), Judo und Schießen (ab 1988), Schwimmen (ab 1996), Taekwondo (ab 2004) und Bogenschießen (ab 2016) an den Start.

Die ersten Olympioniken Nepals waren am 11. Oktober 1964 die Boxer Ram Prasad Gurung und Om Prasad Pun. Die erste Frau Nepals bei Olympischen Spielen war am 18. September 1988 die Sportschützin Parvati Thapa.

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Winterspiele von 1924 wurde am 4. Februar 1924 der Sherpa Tejbir Bura als Mitglied der britischen Expedition zum Mount Everest 1922 mit dem olympischen Bergsteigerpreis Prix olympique d’alpinisme ausgezeichnet.[1]

Erst 2002 fand die erste Teilnahme eines nepalesischen Winterathleten statt. Der Skilangläufer Jayaram Khadka war am 14. Februar 2002 der erste nepalesische Winter-Olympionike. Frauen aus Nepal nahmen bislang noch nicht bei Winterspielen teil. Skilanglauf ist die bisher einzige Sportart, bei der Nepal bei Winterspielen vertreten war.

Jugendspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den ersten Jugend-Sommerspielen 2010 in Singapur traten vier Jugendliche, zwei Jungen und zwei Mädchen, in den Sportarten Leichtathletik und Taekwondo an. 2014 in Nanjing nahmen zwei Jugendliche, ein Junge und ein Mädchen, in der Leichtathletik und im Badminton teil.

Ein Junge nahm bei den Jugend-Winterspielen von 2012 im alpinen Skisport teil. 2016 in Lillehammer war der einzige Teilnehmer wieder ein alpiner Skirennfahrer.

Übersicht der Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Leichtathletik Boxen Gewichtheben Judo Schießen Schwimmen Taekwondo Bogenschießen Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1896–1960 nicht teilgenommen
1964 6 6 0 Ram Prasad Gurung 2 4
1968 nicht teilgenommen
1972 2 2 0 Jit Bahadur Chhetri 2
1976 1 1 0 1
1980 10 10 0 5 3 2
1984 10 10 0 Khadga Ranabhat 5 3 2
1988 16 13 3 Krishna Bahadur Basnet 7 5 1 2 1
1992 2 1 1 1 1
1996 6 3 3 Tika Bogati 2 1 1 2
2000 5 2 3 Chitra Bahadur Gurung 2 1 2
2004 6 3 3 Rajendra Bahadur Bhandari 2 1 2 1
2008 8 4 4 Deepak Bista 2 1 1 1 2 1
2012 5 2 3 Prasiddha Shah 2 1 2
2016 7 3 4 Phupu Khatri 2 1 2 1 1
Gesamt 0 0 0 0 -

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dachhiri Dawa Sherpa, dreimaliger Olympiateilnehmer im Skilanglauf
Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Skilanglauf Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1924 keine aktive Teilnahme, Auszeichnung mit dem Bergsteigerpreis
1928–1998 nicht teilgenommen
2002 1 1 0 Jayaram Khadka 1
2006 1 1 0 Dachhiri Dawa Sherpa 1
2010 1 1 0 Dachhiri Dawa Sherpa 1
2014 1 1 0 Dachhiri Dawa Sherpa 1
2018 nicht teilgenommen
Gesamt 0 0 0 0 -

Liste der Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2018) keine Goldmedaillen

Silbermedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2018) keine Silbermedaillen

Bronzemedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2018) keine Bronzemedaillen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Gurkha Museum (engl.)