Olympische Geschichte Gabuns

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Olympische Ringe

GAB

GAB
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Gabun, dessen NOK, das Comité Olympique Gabonais, 1965 gegründet und 1968 vom IOC anerkannt wurde, nimmt seit 1972 an Olympischen Sommerspielen teil. Die Spiele 1976 in Montreal und 1980 in Moskau wurden von Gabun boykottiert. An Winterspielen nahmen bislang keine Sportler aus Landes teil.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gabunische Mannschaft (in weiß) vor dem dritten Gruppenspiel gegen Südkorea 2012

Erstmals war Gabun bei den Spielen von München 1972 vertreten. Erster Olympionike seines Landes war der Boxer Joseph Mbouroukounda am 27. August 1972. Er war zudem der einzige gabunische Athlet in München.

Gabun boykottierte die Spiele von Montreal 1976 und die Spiele von Moskau 1980. 1976 folgte man dem Boykottaufruf der afrikanischen Länder, 1980 dem der USA.

1984 in Los Angeles traten erstmals Leichtathleten an. Die Kugelstoßerin Odette Mistoul war am 3. August 1984 die erste Frau, die für Gabun bei Olympischen Spielen teilnahm. Sie konnte sich für das Finale qualifizieren und wurde 13. Die Spiele von Seoul 1988, bei denen nur zwei Teilnehmer entsandt wurden, blieben ebenso erfolglos, wie die Spiele von Barcelona 1992, bei denen erstmals Judoka zum Einsatz kamen. Chancenlos waren gabunische Teilnehmer auch bei den Spielen in Atlanta 1996.

Die Teilnehmer 2000 in Sydney, 2004 in Athen und 2008 in Peking blieben chancenlos, wobei in Peking erstmals ein Athlet im Taekwondo-Wettkampf an den Start ging.

2012 in London ging erstmals eine gabunische Fußballauswahl der Männer an den Start. Nach zwei Unentschieden gegen Südkorea und der Schweiz sowie einer Niederlage gegen Mexiko, schied die Mannschaft um Pierre-Emerick Aubameyang in der Gruppenphase aus. Anthony Obame konnte im Schwergewicht des Taekwondo-Turniers Silber und damit die bislang einzige Medaille für sein Land gewinnen.

In Rio de Janeiro blieb die Olympiaauswahl wiederum erfolglos. Erstmals wurde ein Athlet im Schwimmen eingesetzt.

Übersicht der Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Boxen Leichtathletik Judo Taekwondo Fußball Schwimmen Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1896–1968 nicht teilgenommen
1972 1 1 0 Matias Moussobou 1
1976–1980 nicht teilgenommen
1984 4 2 2 Odette Mistoul 2 2
1988 2 1 1 Gisèle Ongollo 1 1
1992 5 4 1 1 2 2
1996 7 6 1 Roger Oyembo 2 4 1
2000 5 3 2 Mélanie Engoang 1 2 2
2004 5 3 2 Mélanie Engoang 2 2 1
2008 4 2 2 Mélanie Engoang 2 1 1
2012 21 19 2 Ruddy Zang-Milama 2 2 1 1 15 1 1 69
2016 6 4 2 Anthony Obame 2 2 1 1
Gesamt 0 0 1 1 127

Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Athleten Flaggenträger Sportarten Medaillen
Gesamt m w Gold medal.svg Silver medal.svg Bronze medal.svg Gesamt Rang
1924–2014 nicht teilgenommen
Gesamt 0 0 0 0 -

Liste der Medaillengewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Goldmedaillen

Silbermedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Spiele Sportart Disziplin
Anthony Obame 2012 London Taekwondo Schwergewicht

Bronzemedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang (Stand 2017) keine Bronzemedaillen

Medaillen nach Sportart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportart Gold Silber Bronze Gesamt
Taekwondo 0 1 0 1
Gesamt 0 1 0 1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gabun in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)
  • Gabun auf Olympic.org - The Official website of the Olympic movement (englisch)