Fußball-Europameisterschaft/Rekorde

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Platzierung der Top-10-Mannschaften in der ewigen EM-Tabelle

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jüngster EM-Spieler ist der Pole Kacper Kozłowski, der 2021 im Alter von 17 Jahren und 246 Tagen am 19. Juni 2021 gegen Spanien sein erstes EM-Spiel machte.[1] Er löste den Engländer Jude Bellingham ab, der sechs Tage zuvor im Alter von 17 Jahren und 349 Tagen sein erstes EM-Spiel gemacht hatte.
  • Jüngster Spieler in einem EM-K.-o.-Spiel ist Jude Bellingham mit 18 Jahren und 4 Tagen.
  • Ältester EM-Spieler ist Gábor Király, der in seinem letzten EM-Spiel am 26. Juni 2016 gegen Belgien 40 Jahre und 86 Tage alt war.[2] Zwölf Tage zuvor hatte er Lothar Matthäus als Rekordhalter abgelöst, der mit 39 Jahre und 91 Tage sein letztes EM-Spiel absolvierte.
  • Die längste Zeitspanne zwischen seinem ersten und letzten Einsatz weist Lothar Matthäus auf (14. Juni 1980 bis 20. Juni 2000, 20 Jahre und 6 Tage).
  • Jüngster Europameister ist Renato Sanches, der 2016 im Alter von 18 Jahren und 11 Monaten den Titel holte.
  • Ältester Europameister ist Ricardo Carvalho, der 2016 im Alter von 38 Jahren und 2 Monaten den Titel holte.
  • Ältester Kapitän eines Europameisters ist Giorgio Chiellini, der 2021 im Alter von 36 Jahren und 331 Tagen seine Mannschaft aufs Feld führte

Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 11. Juli 2021

  • Die meisten Spiele: Deutschland (53)
  • Die meisten Siege: Deutschland (27, dazu zwei Siege in Elfmeterschießen)
  • Die meisten Niederlagen: Dänemark (17 in 33 Spielen)
  • Die meisten Remis-Spiele: Italien mit 18, Spanien mit 15, Deutschland und England mit 13 (inkl. Spiele, die durch Elfmeterschießen entschieden wurden)
  • Die meisten Spiele ohne Gegentor: Italien (22), Deutschland (18), Niederlande (17), Spanien (16), Frankreich (14)
  • Die meisten Spiele ohne Torerfolg: Dänemark und Deutschland (13), Italien (12)
  • Die meisten Heimspiele: Frankreich (14) – 1960 (2), 1984 (5), 2016 (7)
  • Die meisten Spiele um Europameister zu werden benötigte Spanien 2008: 12 Qualifikations- und sechs Endrundenspiele.
  • Die wenigsten Spiele benötigte die UdSSR 1960: Nach 2 Qualifikations- und 2 Endrundenspielen war sie Europameister.
  • Die meisten Spiele: Cristiano Ronaldo 25 (2004, 2008, 2012, 2016 und 2021)
  • Die häufigsten Paarungen:
    • Italien – Spanien (7 Spiele, 1× im Finale, 1× im Halbfinale, 1× im Viertelfinale, 1× im Achtelfinale, 3× in der Vorrunde)
    • Deutschland – Tschechoslowakei/Tschechien (5 Spiele, 2 im Finale, 3× in der Vorrunde), Deutschland – Niederlande (5 Spiele, 1× im Halbfinale, 4× in der Vorrunde), Deutschland – Portugal (5 Spiele, 1× Viertelfinale, 4× Vorrunde)
  • Finnland und Norwegen (je 1 Sieg), Wales (1 Sieg und 1 Remis) sowie Slowenien und Island (1 Remis) verloren nie ihr Auftaktspiel.
  • England (1 Sieg, 5 Remis und 4 Niederlagen) konnte am häufigsten das Auftaktspiel nicht gewinnen.

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die längsten Siegesserien: Italien konnte 2021 sieben Siege feiern (inkl. zwei Siege im Elfmeterschießen), Spanien konnte während der EM 2008 sechs Siege feiern (inkl. einem Sieg im Elfmeterschießen). 5 Siege (ohne Elfmeterschießen) in Folge gelangen Frankreich (1984), Niederlande (1988 bis 1992), Tschechien (2000 bis 2004).
  • Die längste Niederlagenserie: 6 Spiele verlor Jugoslawien hintereinander in den Jahren 1968–1984.
  • Die längste Serie ohne Sieg: 9 Spiele konnte die UdSSR/GUS/Russland zwischen 1988 (Finale) und 2004 nicht gewinnen.
  • Die längsten Serien ohne Niederlagen: Spanien gelangen zwischen 2008 und 2016 14 Spiele ohne Niederlage, gewann dabei aber das vierte und elfte Spiel der Serie im Elfmeterschießen.
  • Die längste Serie mit mindestens einem Tor pro Spiel: Frankreich (2000–2004) und Italien (2016–2021) je 9
  • Die meisten Spiele ohne Gegentreffer in Folge: Spanien (2012–2016) 7, England (2021) 5, Deutschland (2016) 4, Griechenland (2004), Spanien (2008), Polen (2016) und Italien (2021) je 3.
  • Die meisten Spiele ohne eigenes Tor in Folge: Ukraine (2012–2016) 5
  • Die meisten Unentschieden in Folge: Portugal mit 4 (2012–2016), das erste dieser vier Spiele verlor Portugal aber im Halbfinale 2012 im Elfmeterschießen gegen Spanien.
  • Die längste Durststrecke bis zum 1. Sieg bei Europameisterschaften hatten Rumänien und die Schweiz mit 8 Spielen. Im letzten Gruppenspiel der EM 2000 gegen England konnte Rumänien erstmals ein EM-Spiel gewinnen und sich damit für das Viertelfinale qualifizieren. Die Schweiz gewann erstmals 2008 ein EM-Spiel im letzten, für beide Mannschaften für die Platzierung unbedeutenden Spiel gegen Portugal.
  • Portugal und Wales sind die einzige beiden Mannschaften, die bei mehr als einer Teilnahme immer die Gruppenphase überstanden und in die K.o.-Runde einzogen. Island und Nordirland überstanden bei ihrer bisher einzigen Teilnahme 2016 auf Anhieb die Gruppenphase.

Höchste Siege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Runde Sieger Verlierer Ergebnis[E 1] Jahr
Vorrunde Frankreich Belgien 5:0 1984
Dänemark Jugoslawien 5:0 1984
Schweden Bulgarien 5:0 2004
Spanien Slowakei 5:0 2021
Achtelfinale (seit 2016) Belgien Ungarn 4:0 2016
Dänemark Wales 4:0 2021
Viertelfinale (seit 1996) Niederlande BR Jugoslawien 6:1 2000
Halbfinale UdSSR Tschechoslowakei 3:0 1960
UdSSR Dänemark 3:0 1964
Spanien Russland 3:0 2008
Spiel um Platz 3 Ungarn Dänemark 3:1 n. V. 1964
Finale Spanien Italien 4:0 2012
Anmerkungen:
  1. Bei mehreren Ergebnissen mit gleicher Tordifferenz wurde das Spiel mit den meisten Toren gelistet.

Tore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der höchste Sieg: Niederlande – Jugoslawien 6:1 (VF 2000)
  • Die torreichsten Spiele:
    • 9 Tore: Jugoslawien – Frankreich 5:4 (HF 1960)
    • 8 Tore: Kroatien – Spanien 3:5 n. V. (AF 2021) – erstes Spiel mit acht verschiedenen Torschützen
    • 7 Tore: Niederlande – Jugoslawien 6:1 (VF 2000), Jugoslawien – Spanien 3:4 (VR 2000), Frankreich – Island 5:2 (VF 2016)
  • Die torreichsten Finale: 4 Tore: Tschechoslowakei – Deutschland 2:2 n. V. (1976), Spanien – Italien 4:0 (2012)
  • Die meisten Tore im Schnitt: 4,75 (1976 in 4 Spielen)
  • Die wenigsten Tore im Schnitt: 1,4 (1968 in 5 Spielen)
  • Rekordtorschütze: Cristiano Ronaldo (Portugal) 14 Tore (erster Torschütze bei 5 Turnieren: 2004: 2, 2008: 1, 2012: 3, 2016: 3; 2021: 5)
  • Meiste Tore in einer einzelnen Endrunde: Michel Platini 9 Tore (1984)
  • Meiste Tore in der Vorrunde bei einem Turnier: Michel Platini 7 Tore (1984)
  • Meiste Tore in der K.-o.-Runde: Antoine Griezmann 5 Tore (2016)
  • Das erste Tor bei einer Endrunde erzielte Milan Galić (Jugoslawien) in der 11. Minute des Spiels Frankreich – Jugoslawien am 6. Juli 1960
  • Erster verwandelter Elfmeter: Dezső Novák am 20. Juni 1964 in der 107. Minute des Spiels um Platz Drei zwischen Ungarn – Dänemark zum 2:1 (Endstand 3:1)
  • Erster Elfmeter in der Nachspielzeit: Am 21. Juni 2000 in der 4. Minute der Nachspielzeit des Spiels Jugoslawien – Spanien zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich für Spanien durch Gaizka Mendieta. In der 6. Minute der Nachspielzeit fiel noch das 4:3 für Spanien.
  • Erstes Eigentor: Anton Ondruš am 16. Juni 1976 im Halbfinalspiel Tschechoslowakei – Niederlande zum zwischenzeitlichen 1:1 (Endstand 3:1)
  • Meisten Eigentore bei einer EM: bisher 11 Eigentore (2021) – mehr als in allen Turnieren zuvor zusammen. (Stand: während HF 2021)
  • Die schnellsten Torschützen:[3]
1. Dmitri Kiritschenko (Russland) nach 1:07 Minuten 2004 im Vorrundenspiel Russland – Griechenland (Endstand 2:1)
2. Emil Forsberg (Schweden) nach 1:22 Minuten bei der EM 2021 im Vorrundenspiel Schweden – Polen (Endstand 3:2)
3. Yussuf Poulsen (Dänemark) nach 1:39 Minuten bei der EM 2021 im Vorrundenspiel Dänemark – Belgien (Endstand 1:2)
4. Robert Lewandowski nach 1:40 Minuten bei der EM 2016 im Spiel Polen – Portugal (Endstand 3:5 i. E.)
5. Luke Shaw nach 1:56 Minuten bei der EM 2021 im Finale (schnellstes Tor in einem EM-Finale)
6. Robbie Brady (Irland) nach 2:00 Minuten bei der EM 2016 im Spiel Frankreich – Irland per Elfmeter (Endstand 2:1)
7. Sjarhej Alejnikau (UdSSR) nach 2:07 Minuten am 18. Juni 1988 im Vorrundenspiel England – Sowjetunion (Endstand 1:3)
8. Petr Jiráček (Tschechien) nach 2:14 Minuten am 12. Juni 2012 im Vorrundenspiel Tschechien – Griechenland (Endstand 2:1)
0. Alan Shearer (England) nach 2:14 Minuten am 26. Juni 1996 im Halbfinalspiel Deutschland – England (Endstand 1:1 n. V., 6:5 i. E.)
10. Michael Owen (England) nach 2:25 Minuten am 24. Juni 2004 im Viertelfinalspiel Portugal – England (Endstand 2:2 n. V., 6:5 i. E.)
11. Christo Stoitschkow (Bulgarien) nach 2:27 Minuten am 13. Juni 1996 im Vorrundenspiel Bulgarien – Rumänien (Endstand 1:0)
  • Das schnellste Tor in einem Finale: Luke Shaw nach 1:56 Minuten am 11. Juli 2021 für England (Endstand: 1:1 n. V., 2:3 i. E.)
  • Die frühesten Elfmetertore:
1. Robbie Brady (Irland) nach 2:00 Minuten im Spiel Frankreich – Irland
2. Luka Modrić (Kroatien) nach 3:34 Minuten 2008 im Spiel Österreich – Kroatien

Jubiläumstore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Tor Spiel Datum
1. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Milan Galić 0:1 (11.) FrankreichJugoslawien 4:5 06.07.1960
50. TschechoslowakeiTschechoslowakei Zdeněk Nehoda 02:1 (114.) TschechoslowakeiNiederlande 3:1 n. V. 16.06.1976
100. FrankreichFrankreich Alain Giresse 2:0 (33.) FrankreichBelgien 5:0 16.06.1984
150. NiederlandeNiederlande Marco van Basten 1:3 (75.) EnglandNiederlande 1:3 15.06.1988
200. DanemarkDänemark Kim Vilfort 2:0 (78.) DänemarkDeutschland 2:0 26.06.1992
250. TschechienTschechien Jan Suchopárek 1:00 (5.) TschechienRussland 3:3 19.06.1996
300. SlowenienSlowenien Zlatko Zahovič 1:1 (59.) SlowenienSpanien 1:2 18.06.2000
350. GriechenlandGriechenland Giorgos Karagounis 0:10 (7.) PortugalGriechenland 1:2 12.06.2004
400. FrankreichFrankreich Thierry Henry 1:3 (84.) SchweizFrankreich 1:3 21.06.2004
450. KroatienKroatien Darijo Srna 1:0 (24.) KroatienDeutschland 2:1 12.06.2008
500. SpanienSpanien Xavi 0:1 (50.) RusslandSpanien 0:3 26.06.2008
550. GriechenlandGriechenland Giorgos Karagounis 001:0 (45.+2') GriechenlandRussland 1:0 16.06.2012
600. PortugalPortugal Nani 1:0 (31.) PortugalIsland 1:1 14.06.2016
650. SchweizSchweiz Xherdan Shaqiri 1:1 (82.) SchweizPolen 1:1 n. V. 4:5 i. E. 25.06.2016
700. OsterreichÖsterreich Michael Gregoritsch 2:1 (78.) ÖsterreichNordmazedonien 3:1 13.06.2021
750. NiederlandeNiederlande Georginio Wijnaldum 0:2 (52.) NordmazedonienNiederlande 0:3 21.06.2021
800. SchweizSchweiz Haris Seferović 0:1 (15.) FrankreichSchweiz 3:3 n. V. 4:5 i. E. 28.06.2021
Stand: 28. Juni 2021[4]

Platzverweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

K.o.-Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 11. Juli 2021

  • Die meisten K.o.-Spiele (inkl. Final- und Platzierungsspiele, ohne für den Gruppensieg oder 2. Platz entscheidende Spiele) bestritten:
1. Deutschland 20, davon 13 gewonnen (2 durch Elfmeterschießen), 1 durch Elfmeterschießen verloren
2. Italien 18, davon 11 gewonnen (4 durch Elfmeterschießen, 1 durch Los), 3 durch Elfmeterschießen verloren, 1 Spiel musste wiederholt werden
3. Frankreich 16, davon 9 gewonnen (1 durch Elfmeterschießen), 2 durch Elfmeterschießen verloren
4. Portugal 15, davon 8 gewonnen (2 durch Elfmeterschießen), 1 durch Elfmeterschießen verloren
4. Spanien 16, davon 11 gewonnen (4 durch Elfmeterschießen), 2 durch Elfmeterschießen verloren
6. CSSR/Tschechien 13, davon 8 gewonnen (3 durch Elfmeterschießen)
6. UdSSR/Russland 12, davon 6 gewonnen, 1 durch Losentscheid verloren
6. Niederlande 12, davon 5 gewonnen (1 durch Elfmeterschießen), 3 durch Elfmeterschießen verloren
  • Die meisten Spiele mit Verlängerung: Italien (11), Niederlande und Portugal (je 7)
  • Die meisten Spiele mit Verlängerung bei einem Turnier: Portugal (3/2016) und Italien (3/2021)

Elfmeterschießen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die meisten Elfmeterschießen: Italien (7) und Spanien (6) und England (5)
  • Die meisten gewonnenen Elfmeterschießen: Spanien (4 von 6), Italien (4 von 7) und Tschechoslowakei/Tschechien (3 von 3)
  • Die meisten verlorenen Elfmeterschießen: England (4 von 5), die Niederlande (3 von 4), Italien (3 von 7)
  • Die meisten Tore in Elfmeterschießen fielen bei der EM 1996. Dort waren die Elfmeterschützen in 4 Elfmeterschießen 37 mal erfolgreich.
  • Die meisten Elfmeterschießen bei einer EM: 1996 und 2021 (je 4 Elfmeterschießen)
  • Die wenigsten Tore im Elfmeterschießen gab es bei der EM 1988. Dort gab es kein Elfmeterschießen, es gab aber auch nur 3 Spiele, in denen es ein Elfmeterschießen hätte geben können.
  • Zwei Finalspiele wurde durch Elfmeterschießen entschieden: bei der EM 1976 siegte die Tschechoslowakei, nachdem es nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung 2:2 stand; bei der Ausgabe 2021 setzte sich Italien nach einem 1:1 nach der Verlängerung gegen England durch.
  • Die höchste Quote von Elfmeterschießen gibt es im Spiel um den 3. Platz. Zwischen 1976 und 1980 wurden 50 % im Elfmeterschießen entschieden, danach gab es aber kein Spiel mehr um Platz 3. Es folgen das Viertelfinale (seit 1996) mit 35,7 %, das Halbfinale (1976 und seit 1984) mit 31,8 % und das Achtelfinale (seit 2016) mit 12,5 % sowie das Finale mit 16,7 %.
  • Die wenigsten Elfmeter wurden im Elfmeterschießen des Halbfinales Italien – Niederlande bei der EM 2000 verwandelt, nur vier von acht Torschützen waren erfolgreich. Da Italien damit 3:1 führte, mussten die folgenden zwei Schützen nicht mehr antreten. Auch beim Viertelfinale Kroatien – Türkei bei der EM 2008 trafen nur vier Schützen. Hier war die Entscheidung bereits nach dem siebten Schützen zugunsten der Türkei gefallen. Im Viertelfinale zwischen der Schweiz und Spanien bei der EM 2021 trafen vier von neun Schützen, der zehnte musste nicht mehr antreten.
  • Die meisten Elfmeter wurden im Elfmeterschießen des Spiels Tschechoslowakei – Italien (EM 1980, Spiel um Platz 3) verwandelt. 17 mal waren die Torschützen erfolgreich, mit einer Quote von 94,4 %.
  • Die meisten Spieler einer Mannschaft, die in einem Elfmeterschießen verschossen: 4 (Italien) am 2. Juli 2016 beim 5:6 i. E. gegen Deutschland, davon zwei vom gegnerischen Torhüter gehalten und zwei neben bzw. über das Tor geschossen.

Erfolgreiche Torhüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erster Torhüter, der bei drei Endrunden einen Elfmeter im Elfmeterschießen halten konnte: Gianluigi Buffon (Italien) – 2008, 2012 und 2016 (je einen)
  • Torhüter mit den meisten gehaltenen Elfmetern in Elfmeterschießen: Gianluigi Buffon (Italien), Iker Casillas (Spanien), Unai Simón (Spanien) und Gianluigi Donnarumma – je 3
  • Einziger Torhüter, der selber einen Elfmeter verwandelte: Ricardo (Portugal) – 2004 als letzter Schütze gegen England
Alle Elfmeterschießen bei Europameisterschaften
Nr. Datum Gegner Anlass Stand nach 120 Minuten Ausgang Erfolgreiche Schützen Fehlschützen Erfolgreiche Torhüter
01 20.06.1976 TschechoslowakeiTschechoslowakei TschechoslowakeiDeutschlandDeutschland Deutschland Finale 2:2 5:3 CSSR: Marián Masný, Zdeněk Nehoda, Anton Ondruš, Ladislav Jurkemik, Antonín Panenka
Deutschland: Rainer Bonhof, Heinz Flohe, Hans Bongartz
CSSR: keine
Deutschland: Uli Hoeneß
02 21.06.1980 TschechoslowakeiTschechoslowakei TschechoslowakeiItalienItalien Italien Spiel um Platz 3 1:1 9:8 CSSR: Marián Masný, Zdeněk Nehoda, Anton Ondruš, Ladislav Jurkemik, Antonín Panenka, Koloman Gögh, Miroslav Gajdůšek, Ján Kozák, Jozef Barmoš
Italien: Franco Causio, Alessandro Altobelli, Giuseppe Baresi, Antonio Cabrini, Romeo Benetti, Francesco Graziani, Gaetano Scirea, Marco Tardelli
CSSR: keine
Italien: Fulvio Collovati
CSSR: Jaroslav Netolička (1)
03 24.06.1984 SpanienSpanien SpanienDanemarkDänemark Dänemark Halbfinale 1:1 5:4 Spanien: Santillana, Juan Señor, Santiago Urquiaga, Víctor Muñoz, Manuel Sarabia
Dänemark: Kenneth Brylle Larsen, Jesper Olsen, Michael Laudrup, Søren Lerby
Spanien: keine
Dänemark: Preben Elkjær Larsen
04 22.06.1992 DanemarkDänemark DänemarkNiederlandeNiederlande Niederlande Halbfinale 2:2 5:4 Dänemark: Henrik Larsen, Flemming Povlsen, Lars Elstrup, Kim Vilfort, Kim Christofte
Niederlande: Ronald Koeman, Dennis Bergkamp, Frank Rijkaard, Rob Witschge
Dänemark: keine
Niederlande: Marco van Basten
Dänemark:Peter Schmeichel (1)
05 22.06.1996 EnglandEngland EnglandSpanienSpanien Spanien Viertelfinale 0:0 4:2 England: Alan Shearer, David Platt, Stuart Pearce, Paul Gascoigne
Spanien: Guillermo Amor, Alberto Belsué
England: keine
Spanien: Fernando Hierro, Miguel Ángel Nadal
England: David Seaman (1)
06 22.06.1996 FrankreichFrankreich FrankreichNiederlandeNiederlande Niederlande Viertelfinale 0:0 5:4 Frankreich: Zinédine Zidane, Youri Djorkaeff, Bixente Lizarazu, Vincent Guérin, Laurent Blanc
Niederlande: Johan de Kock, Ronald de Boer, Patrick Kluivert, Danny Blind
Frankreich: keine
Niederlande: Clarence Seedorf
Frankreich: Bernard Lama (1)
07 26.06.1996 TschechienTschechien TschechienFrankreichFrankreich Frankreich Halbfinale 0:0 6:5 Tschechien: Luboš Kubík, Pavel Nedvěd, Patrik Berger, Karel Poborský, Karel Rada, Miroslav Kadlec
Frankreich: Zinédine Zidane, Youri Djorkaeff, Bixente Lizarazu, Vincent Guérin, Laurent Blanc
Tschechien: keine
Frankreich: Reynald Pedros
Tschechien: Petr Kouba (1)
08 22.06.1996 DeutschlandDeutschland DeutschlandEnglandEngland England Halbfinale 1:1 6:5 Deutschland: Thomas Häßler, Thomas Strunz, Stefan Reuter, Christian Ziege, Stefan Kuntz, Andreas Möller
England: Alan Shearer, David Platt, Stuart Pearce, Paul Gascoigne, Teddy Sheringham
Deutschland:keine
England: Gareth Southgate
Deutschland: Andreas Köpke (1)
09 29.06.2000 ItalienItalien ItalienNiederlandeNiederlande Niederlande Halbfinale 0:0 3:1 Italien: Luigi Di Biagio, Gianluca Pessotto, Francesco Totti
Niederlande: Patrick Kluivert
Italien: Paolo Maldini
Niederlande: Frank de Boer, Jaap Stam, Paul Bosvelt
Italien: Francesco Toldo (1)
10 24.06.2004 PortugalPortugal PortugalEnglandEngland England Viertelfinale 2:2 6:5 Portugal: Deco, Simão, Cristiano Ronaldo, Maniche, Hélder Postiga, Ricardo (TW)
England: Michael Owen, Frank Lampard, John Terry, Owen Hargreaves, Ashley Cole
Portugal: Rui Costa
England: David Beckham, Darius Vassell
Portugal: Ricardo (1)
11 26.06.2004 NiederlandeNiederlande NiederlandeSchwedenSchweden Schweden Viertelfinale 0:0 5:4 Niederlande: Ruud van Nistelrooy, John Heitinga, Michael Reiziger, Roy Makaay, Arjen Robben
Schweden: Kim Källström, Henrik Larsson, Freddie Ljungberg, Christian Wilhelmsson
Niederlande: Phillip Cocu
Schweden: Zlatan Ibrahimović, Olof Mellberg
Niederlande: Edwin van der Sar (1)
12 20.06.2008 TurkeiTürkei TürkeiKroatienKroatien Kroatien Viertelfinale 1:1 3:1 Türkei: Arda Turan, Semih Şentürk, Hamit Altıntop
Kroatien: Darijo Srna
Türkei: keine
Kroatien: Luka Modrić, Ivan Rakitić, Mladen Petrić
Türkei: Rüştü Reçber (1)
13 22.06.2008 SpanienSpanien SpanienItalienItalien Italien Viertelfinale 0:0 4:2 Spanien: David Villa, Santi Cazorla, Marcos Senna, Cesc Fàbregas
Italien: Fabio Grosso, Mauro Camoranesi
Spanien: Daniel Güiza
Italien: Daniele De Rossi, Antonio Di Natale
Spanien: Iker Casillas (2)
Italien: Gianluigi Buffon (1)
14 24.06.2012 ItalienItalien ItalienEnglandEngland England Viertelfinale 0:0 4:2 Italien: Mario Balotelli, Andrea Pirlo, Antonio Nocerino, Alessandro Diamanti
England: Steven Gerrard, Wayne Rooney
Italien: Riccardo Montolivo
England: Ashley Young, Ashley Cole
Italien: Gianluigi Buffon (1)
15 27.06.2012 SpanienSpanien SpanienPortugalPortugal Portugal Halbfinale 0:0 4:2 Spanien: Andrés Iniesta, Gerard Piqué, Sergio Ramos, Cesc Fàbregas
Portugal: Pepe, Nani
Spanien: Xabi Alonso
Portugal: João Moutinho, Bruno Alves
Spanien: Iker Casillas (1)
Portugal: Rui Patrício (1)
16 25.06.2016 PolenPolen PolenSchweizSchweiz Schweiz Achtelfinale 1:1 5:4 Polen: Robert Lewandowski, Arkadiusz Milik, Kamil Glik, Jakub Błaszczykowski, Grzegorz Krychowiak
Schweiz: Stephan Lichtsteiner, Xherdan Shaqiri, Fabian Schär, Ricardo Rodríguez
Polen: keine
Schweiz: Granit Xhaka
17 25.06.2016 PortugalPortugal PortugalPolenPolen Polen Viertelfinale 1:1 5:3 Portugal: Cristiano Ronaldo, Renato Sanches, João Moutinho, Nani, Ricardo Quaresma
Polen: Robert Lewandowski, Arkadiusz Milik, Kamil Glik
Portugal: keine
Polen: Jakub Błaszczykowski
Portugal: Rui Patrício (1)
18 02.07.2016 DeutschlandDeutschland DeutschlandItalienItalien Italien Viertelfinale 1:1 6:5 Deutschland: Toni Kroos, Julian Draxler, Mats Hummels, Joshua Kimmich, Jérôme Boateng, Jonas Hector
Italien: Lorenzo Insigne, Andrea Barzagli, Emanuele Giaccherini, Marco Parolo, Mattia De Sciglio
Deutschland:Thomas Müller, Mesut Özil, Bastian Schweinsteiger
Italien: Simone Zaza, Graziano Pellè, Leonardo Bonucci, Matteo Darmian
Deutschland: Manuel Neuer (2)
Italien: Gianluigi Buffon (1)
19 28.06.2021 FrankreichFrankreich FrankreichSchweizSchweiz Schweiz Achtelfinale 3:3 4:5 Frankreich: Paul Pogba, Olivier Giroud, Marcus Thuram, Presnel Kimpembe
Schweiz: Mario Gavranović, Fabian Schär, Manuel Akanji, Ruben Vargas, Admir Mehmedi
Frankreich:Kylian Mbappé
Schweiz: keine
Schweiz: Yann Sommer (1)
20 02.07.2021 SpanienSpanien SpanienSchweizSchweiz Schweiz Viertelfinale 1:1 3:1 Spanien: Dani Olmo, Gerard Moreno, Mikel Oyarzabal
Schweiz: Mario Gavranović
Spanien:Sergio Busquets, Rodrigo
Schweiz: Fabian Schär, Manuel Akanji, Ruben Vargas
Spanien: Unai Simón (2)
Schweiz: Yann Sommer (1)
21 06.07.2021 ItalienItalien ItalienSpanienSpanien Spanien Halbfinale 1:1 4:2 Italien:Andrea Belotti, Leonardo Bonucci, Federico Bernardeschi, Jorginho
Spanien: Gerard Moreno, Thiago
Italien:Manuel Locatelli
Spanien: Dani Olmo, Álvaro Morata
Italien: Gianluigi Donnarumma (1)
Spanien: Unai Simón (1)
22 11.07.2021 ItalienItalien ItalienEnglandEngland England Finale 1:1 3:2 Italien: Domenico Berardi, Leonardo Bonucci, Federico Bernardeschi
England: Harry Kane, Harry Maguire
Italien: Andrea Belotti, Jorginho
England: Marcus Rashford, Jadon Sancho, Bukayo Saka
Italien: Gianluigi Donnarumma (2)
England: Jordan Pickford (2)

Zuschauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die meisten Zuschauer bei einem Spiel: 125.000 beim Halbfinale Spanien – Ungarn 1964[6]
  • Die wenigsten Zuschauer bei einem Spiel: 1.700 beim Halbfinale UdSSR – Ungarn 1972[7] (andere Quelle: 2.000[8])
  • Die meisten Zuschauer im Schnitt: 62.379 (Deutschland 1988) bzw. 68.000 (Spanien 1964[9][10])
  • Die wenigsten Zuschauer im Schnitt: 20.400 (Frankreich 1960)
  • Die meisten Zuschauer bei einem Turnier: 1.440.896 Zuschauer (Euro 2012)

Gastgeber und Europameister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gastgeber wurden

  • Europameister: 3× (Spanien 1964, Italien 1968, Frankreich 1984)
  • Vize-Europameister: 2× (Portugal 2004, Frankreich 2016, England 2021 als einer von 11 Gastgebern/1 K.-o.-Spiel aber auf neutralem Platz)
  • Dritter: 1× (Belgien 1972)
  • Vierter: 3× (Frankreich 1960, Jugoslawien 1976, Italien 1980), bis einschl. 1976 konnte der Gastgeber aber nie schlechter als Vierter werden, da nur vier Mannschaften an der Endrunde teilnahmen.
  • kamen bis ins Halbfinale: 5× (Deutschland 1988, Schweden 1992, England 1996, Niederlande 2000, Spanien 2021 als einer von 11 Gastgebern/3 K.-o.-Spiele aber auf neutralem Platz)
  • schieden im Achtelfinale aus: (Deutschland und die Niederlande 2021 als zwei von 11 Gastgebern, aber Ausscheiden auf neutralem Platz)
  • schieden in der Gruppenphase aus: 8× (Belgien 2000, Schweiz und Österreich 2008, Polen und Ukraine 2012, Russland, Schottland und Ungarn 2021, wobei Russland, Schottland und Ungarn 2021 auch je ein Auswärtsspiel hatten)
  • waren nicht qualifiziert: 2× (Aserbaidschan und Rumänien 2021 als zwei von 11 Gastgebern)
  • wurden die Spiele entzogen: 1× (Irland als nicht qualifizierter Gastgeber, nachdem die Stadt Dublin wegen der COVID-19-Pandemie keine Zuschauer zulassen wollte)

Bis 1976 und für 2021 mussten sich der/die Gastgeber qualifizieren.

Der Gastgeber schied sechsmal gegen den späteren Europameister aus:

  • 1972: Belgien gegen Deutschland im Halbfinale
  • 1988: Deutschland gegen die Niederlande im Halbfinale
  • 1996: England gegen Deutschland im Halbfinale
  • 2004: Portugal gegen Griechenland im Finale
  • 2016: Frankreich gegen Portugal im Finale
  • 2021: England gegen Italien im Finale (Italien hatte aber in der Vorrunde auch 3 Heimspiele, England bestritt das Viertelfinale auf neutralem Platz), Spanien gegen Italien im Halbfinale (auf neutralem Platz, nach 3 Heimspielen in der Gruppenphase)

Deutschland spielte am häufigsten gegen den Gastgeber:

  • 1972 Halbfinale, 1976 Halbfinale, 1992 Halbfinale, 1996 Halbfinale, 2008 Vorrunde, 2016 Halbfinale, 2021 Achtelfinale

Bisher waren erst vier Länder Gastgeber, die zuvor schon einmal Europameister waren: Italien (1980), Deutschland (1988), Niederlande (2000 als Co-Gastgeber), Frankreich (2016) 2021 waren zudem Dänemark, Deutschland, Italien, die Niederlande, Russland (als Nachfolger der UdSSR) und Spanien Gastgeber in der Gruppenphase.

Zwei Länder waren 3× Gastgeber: Frankreich (1960, 1984 und 2016), Italien (1968, 1980 und 2021/Gruppenphase und ein Viertelfinale).

Fünf Länder waren 2× Gastgeber: Belgien (1972 und 2000/Co-Gastgeber), Deutschland (1988 und 2021/Gruppenphase und ein Viertelfinale), England (1996 und 2021/Gruppenphase und ein Achtelfinale, beide Halbfinale und das Finale), die Niederlande (2000/Co-Gastgeber und 2021/Gruppenphase und ein Achtelfinale) und Spanien (1964 und 2021/Gruppenphase und ein Achtelfinale).

Der Gastgeber stellte dreimal (1984, 1996 und 2016) den alleinigen Torschützenkönig, sowie 4× (1960, 1964, 1992 und 2000) einen Spieler, der mit mindestens einem anderen zusammen die meisten Tore erzielte.

Der Europameister stellte fünfmal (1972, 1980, 1984, 1988 und 2008) den besten Torschützen, sowie 4× (1960, 1964, 1992 und 2012) mindestens einen Spieler, der mit mehreren anderen zusammen die meisten Tore erzielte.

Der amtierende Europameister musste sich immer erneut qualifizieren und

  • konnte den Titel verteidigen: 1× (Spanien 2012)
  • wurde Zweiter: 2× (UdSSR 1964, Deutschland 1976)
  • wurde Dritter: 1× (Tschechoslowakei 1980)
  • schied im Halbfinale aus: 1× (Niederlande 1992)
  • schied im Viertelfinale aus: 1× (Frankreich 2004)
  • schied im Achtelfinale aus: 2× (Spanien 2016, Portugal 2021)
  • schied in der Vorrunde aus: 4× (Deutschland 1984, Dänemark 1996, Deutschland 2000, Griechenland 2008)
  • war für die Endrunde nicht qualifiziert: 3× (Spanien 1968, Italien 1972, Frankreich 1988)
  • wurde Weltmeister: 2× (Deutschland 1974, Spanien 2010)

Europameister wurde eine Mannschaft

  • als Gastgeber und ehemaliger Europameister: nie (möglich wäre es 1980 für Italien, 1988 für Deutschland, 2000 für die Niederlande und 2016 für Frankreich gewesen)
  • als ehemaliger Europameister: 5× (Deutschland 1980, Deutschland 1996, Frankreich 2000, Spanien 2008 und 2012, Italien 2021)
  • 7× wurde eine Mannschaft Europameister, die nicht Gastgeber oder schon einmal Europameister war (UdSSR 1960, Deutschland 1972, ČSSR 1976, Niederlande 1988, Dänemark 1992, Griechenland 2004, Portugal 2016)
  • 1×, die ihr erstes Spiel verloren hat (Niederlande 1988, 0:1 gegen die Sowjetunion, die im Finale mit 2:0 besiegt wurde). Tschechien und Portugal erreichten zwar 1996 bzw. 2004 auch nach einer Auftaktniederlage (0:2 gegen Deutschland bzw. 1:2 gegen Griechenland) das Finale, verloren dort aber erneut gegen den Gegner aus dem Auftaktspiel, diesmal mit 1:2 d.G.G. bzw. 0:1.
  • 4×, die ein Spiel in der Vorrunde verloren hat: Niederlande 1988, Dänemark 1992 (0:1 gegen Schweden) Frankreich 2000 (2:3 gegen die Niederlande) und Griechenland 2004 (1:2 gegen Russland)
  • 1×, die kein Spiel in der Vorrunde gewann: Portugal 2016

Die UdSSR bzw. Russland spielte am häufigsten (9×) gegen den späteren Europameister (1964, 1968, 1972, 1988 (2×), 1996, 2004, 2008 (2×))

Portugal (1984, 1996 und 2000 jeweils in der Vorrunde, 2012 im Halbfinale) spielte am häufigsten gegen den amtierenden Europameister.

Spiele der Europameister gegeneinander[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1980 trafen mit Deutschland und der Tschechoslowakei in der Vorrunde (1:0) erstmals zwei ehemalige Europameister bei einer EM aufeinander. Es war zudem das erste Spiel eines amtierenden Europameisters gegen den unmittelbaren Vorgänger und Nachfolger. Die meisten Spiele (11) zwischen ehemaligen bzw. amtierenden Europameistern bzw. deren Nachfolgestaaten bei einer EM gab es 2012. 1996 und 2000 gab es je eine Vorrundengruppe, in der nur ehemalige Europameister vertreten waren. In beiden Fällen ging der spätere Europameister aus diesen Gruppen hervor. Deutschland und die Tschechoslowakei bzw. deren Nachfolger Tschechien sind die einzigen Mannschaften, die bereits gegen alle anderen Europameister gespielt haben. Dabei spielte Deutschland am häufigsten gegen die anderen Europameister (32×).

In der folgenden Tabelle sind auch Spiele berücksichtigt bei denen ein Partner noch nicht Europameister war.

DanemarkDänemark Dänemark DeutschlandDeutschland Deutschland FrankreichFrankreich Frankreich GriechenlandGriechenland Griechenland ItalienItalien Italien NiederlandeNiederlande Niederlande PortugalPortugal Portugal SpanienSpanien Spanien TschechoslowakeiTschechoslowakei CSSR/
TschechienTschechien Tschechien
Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion/
Gemeinschaft Unabhängiger Staaten GUS
/
RusslandRussland Russland
Summe
DanemarkDänemark Dänemark 1 – 0 – 2
3:4
1 – 0 – 2
2:5
0 – 1 – 1
0:2
2 – 0 – 1
3:5
0 – 1 – 1
3:4
0 – 0 – 2
3:4
0 – 0 – 2
0:5
1 – 0 – 1
4:4
5 – 2 – 12
18:33
DeutschlandDeutschland Deutschland 2 – 0 – 1
4:3
0 – 0 – 2
0:3
1 – 1 – 0
4:2
1 – 2 – 1
3:4
2 – 1 – 2
8:9
3 – 1 – 1
8:7
1 – 0 – 2
2:2
3 – 0 – 2
8:5
2 – 1 – 0
7:1
15 – 6 – 11
44:36
FrankreichFrankreich Frankreich 2 – 0 – 1
5:2
2 – 0 – 0
3:0
0 – 0 – 1
0:1
1 – 0 – 1
2:3
1 – 0 – 2
3:7
2 – 1 – 1
7:6
2 – 1 – 1
5:4
1 – 0 – 2
2:3
11 – 2 – 9
27:24
GriechenlandGriechenland Griechenland 0 – 1 – 1
2:4
1 – 0 – 0
1:0
0 – 0 – 1
0:1
2 – 0 – 0
3:1
0 – 1 – 1
2:3
1 – 0 – 2
3:5
1 – 0 – 2
2:3
5 – 2 – 7
13:17
ItalienItalien Italien 1 – 1 – 0
2:0
1 – 2 – 1
4:3
1 – 0 – 1
1:2
1 – 0 – 1
0:3
3 – 2 – 2
5:6
0 – 0 – 2
2:3
2 – 0 – 1
2:3
9 – 5 – 8
18:20
NiederlandeNiederlande Niederlande 1 – 0 – 2
5:3
2 – 1 – 2
9:8
2 – 0 – 1
7:3
1 – 0 – 0
1:0
1 – 0 – 1
3:0
0 - 0 - 2
2:4
1 – 1 – 3
5:9
1 – 1 – 2
3:4
9 – 3 – 13
35:31
PortugalPortugal Portugal 1 - 1 - 0
4:3
1 - 1 - 3
7:8
1 - 1 - 2
6:7
0 - 0 - 2
1:3
2 - 0 - 0
4:2
1 - 1 - 1
2:1
2 - 0 - 1
4:2
1 - 0 - 0
2:0
9 - 4 - 9
30:26
SpanienSpanien Spanien 2 – 0 – 0
4:3
2 – 0 – 1
2:2
1 – 1 – 2
4:5
1 – 1 – 0
3:2
2 – 2 – 3
6:5
1 - 1 - 1
1:2
1 – 0 – 0
1:0
4 – 0 – 0
10:2
14 – 5 – 7
31:21
TschechoslowakeiTschechoslowakei CSSR/
TschechienTschechien Tschechien
2 – 0 – 0
5:0
2 – 0 – 3
5:8
2 – 0 – 1
3:2
2 – 0 – 1
5:3
2 – 0 – 0
3:2
3 – 1 – 1
9:5
1 – 0 – 2
2:4
0 – 0 – 1
0:1
0 – 1 – 2
4:10
14 – 2 – 11
36:35
Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion/
Gemeinschaft Unabhängiger Staaten GUS
/
RusslandRussland Russland
1 – 0 – 1
4:4
0 – 1 – 2
1:7
2 – 0 – 1
3:2
1 – 0 – 2
3:2
2 – 1 – 1
4:3
0 – 0 – 1
0:2
0 – 0 – 4
2:10
2 – 1 – 0
10:4
8 – 3 – 12
27:34
  • Anmerkungen:
    • ohne Tore in Elfmeterschießen, die Entscheidung im Elfmeterschießen oder durch Losentscheid wurde als Sieg bzw. Niederlage gewertet
    • hellblauer Hintergrund: Paarungen bei der EM 2021
    • kursiv gesetzte Mannschaften sind 2021 nicht qualifiziert
    • Stand: 11. Juli 2021 (nach dem Finale)

Spiele der Titelverteidiger gegen den Nachfolger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sechsmal kam es bei Europameisterschaften zu Spielen zwischen dem Titelverteidiger und seinem unmittelbaren Nachfolger:

  • 1964: Spanien – UdSSR 2:1 im Finale
  • 1976: Tschechoslowakei – Deutschland 2:2 n. V. 5:3 i. E. im Finale
  • 1980: Deutschland – Tschechoslowakei 1:0 in der Vorrunde (Eröffnungsspiel)
  • 1992: Dänemark – Niederlande 2:2 n. V. 5:4 i. E. im Halbfinale
  • 2004: Griechenland – Frankreich – 1:0 im Viertelfinale
  • 2008: Spanien – Griechenland – 2:1 in der Vorrunde

Europameister bei Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amtierende Europameister

  • wurde Weltmeister: 2× (Deutschland/1974, Spanien/2010)
  • wurde Vizeweltmeister: 2× (Italien/1970, Deutschland/1982)
  • wurde Dritter: 1× (Frankreich/1986)
  • schied im Viertelfinale aus: 2× (UdSSR/1962 gegen den Gastgeber, Deutschland/1998)
  • schied im Achtelfinale aus: 2× (Niederlande/1990 gegen den späteren Weltmeister, Portugal/2018)
  • schied in der Vorrunde aus: 3× (Spanien/1966, Frankreich/2002, Spanien/2014)
  • konnte sich nicht qualifizieren: 3× (Tschechoslowakei/1978, Dänemark/1994, Griechenland/2006)

Europameister beim Konföderationen-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amtierende Europameister

  • gewann: 3× (Dänemark/1995, Frankreich 2001 und 2003)
  • wurde Zweiter: 1× (Spanien/2013)
  • wurde Dritter: 2× (Spanien/2009, Portugal/2017)
  • nahm nicht teil: 2× (Dänemark/1992, Deutschland/1997)
  • schied in der Vorrunde aus: 2× (Deutschland/1999 und Griechenland/2005)

Der Vertreter des amtierenden Europameisters

  • wurde Dritter: 1× (Tschechien/1997 als Vertreter für Deutschland)

Weltmeister bei Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amtierende Weltmeister

  • gewann die Europameisterschaft: 2000 (Frankreich), 2012 (Spanien)
  • wurde Zweiter: 1976 und 1992 (Deutschland)
  • wurde Dritter: 1968 (England)
  • schied im Halbfinale aus: 2016 (Deutschland)
  • schied im Viertelfinale aus: 2008 (Italien gegen den späteren Europameister)
  • schied im Achtelfinale aus: 2021 (Frankreich)
  • konnte sich für die EM nicht qualifizieren: 1984 (Italien)
  • Erstmals trafen 2012 der aktuelle Weltmeister (Spanien) und sein Vorgänger (Italien) bei einer EM-Endrunde aufeinander. Dabei kamen im Vorrundenspiel bei Spanien 10 und bei Italien drei Spieler aus den WM-Finalspielen zum Einsatz. Beide trafen zudem im Finale erneut aufeinander. Zuvor war diese Begegnung nicht möglich, da erstmals 2006 und 2010 nacheinander zwei europäische Mannschaften Weltmeister wurden. Bereits 2008 standen sich der damalige Weltmeister Italien und Nachfolger Spanien im Viertelfinale gegenüber, wobei bei Italien 8 Spieler des WM-Finales 2006 und bei Spanien 9 Spieler des Finales 2010 zum Einsatz kamen.
  • Bei sieben Austragungen nahm der Weltmeister nicht teil, da der Weltmeister aus Südamerika kam.

Neulinge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die EM-Neulinge (ab 1964)

Anmerkungen:

Kursiv gesetzte Länder waren als Neuling auch Gastgeber
Mit # gekennzeichnete nahmen bis dato nur 1× teil
Mit "*" gekennzeichnete Mannschaften gelten als Nachfolger anderer Mannschaften, die bereits bei der ersten Austragung 1960 dabei waren.

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rangliste der Endspielteilnahmen in Folge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland (1972, 1976, 1980) = 3, davon 2 gewonnen
  2. SpanienSpanien Spanien (2008, 2012) = 2, beide gewonnen
  3. Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion (1960, 1964), DeutschlandDeutschland Deutschland (1992, 1996) = je 2, davon je 1 gewonnen

Rangliste der Vize-Europameister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Anzahl Land bei EM
1 3 DeutschlandDeutschland Deutschland 1976, 1992, 2008
  Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 1964, 1972, 1988
3 2 ItalienItalien Italien 2000, 2012
    Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 1960, 1968
5 1 BelgienBelgien Belgien 1980
FrankreichFrankreich Frankreich 2016
    PortugalPortugal Portugal 2004
    SpanienSpanien Spanien 1984
    TschechienTschechien Tschechien 1996

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Deutschland (6)
2. Italien, UdSSR und Spanien (je 4)
5. Frankreich (3)
6. Jugoslawien, Tschechoslowakei/Tschechien, Portugal (je 2)
9. Belgien, Dänemark, England, Griechenland, Niederlande (je 1)
  • Dreimal standen Mannschaften im Finale, die ihr Auftaktspiel verloren haben: Niederlande (1988), Tschechien (1996) und Portugal (2004). Immer trafen sie dabei auf die Mannschaft, gegen die sie das Auftaktspiel verloren hatten. Nur die Niederlande konnten dann im Finale gewinnen.
  • Neben den Niederlanden konnten noch Dänemark 1992 und Frankreich 2000 die EM als Sieger beenden, obwohl sie in der Gruppenphase nur Zweiter geworden waren.
  • Portugal konnte die EM 2016 gewinnen, obwohl sie in der Gruppenphase nur Dritter geworden waren.
  • Nur einmal (1992) standen zwei Mannschaften im Finale, die beide die Gruppenphase als Zweiter beendet hatten: Dänemark und Deutschland.
  • Nur einmal (2012) standen zwei Mannschaften im Finale, die in der Gruppenphase gegeneinander remis spielten: Spanien und Italien.

Finalteilnahmen als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Spieler standen bei zwei Turnieren in den Endspielen und konnten beide gewinnen:

Folgende Spieler standen bei zwei Turnieren in den Endspielen, alle konnten aber nur einmal gewinnen:

Finalteilnahmen als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Trainer betreuten bei zwei Turnieren Mannschaften, die das Endspiel erreichten, konnten aber nur einmal gewinnen: Helmut Schön (1972 und 1976) und Berti Vogts (1992 und 1996)

Endrundenteilnahmen als Spieler und Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berti Vogts (DeutschlandDeutschland Deutschland: 1976 als Spieler, 1992 und 1996 als Trainer), erreichte immer das Finale. 1972 stand er zwar im Kader, kam aber wegen einer Verletzung nicht zum Einsatz.

Dino Zoff (ItalienItalien Italien: 1968, 2000) erreichte als Spieler und Trainer das Finale, konnte aber nur als Spieler den Titel holen.

Didier Deschamps (FrankreichFrankreich Frankreich: 1992, 1996 und 2000 als Spieler und 2016 sowie 2021 als Trainer) gewann 2000 als Kapitän den Titel.

Vicente del Bosque (SpanienSpanien Spanien): Nahm als Spieler (1980) und Trainer teil, erreichte aber nur als Trainer das Finale 2012, in dem seine Mannschaft den Titel verteidigen konnte.

Franz Beckenbauer (DeutschlandDeutschland Deutschland: 1972, 1976, 1988), Michel Platini (FrankreichFrankreich Frankreich: 1984, 1992), Marco van Basten (NiederlandeNiederlande Niederlande: 1988, 2008), Frank Rijkaard (NiederlandeNiederlande Niederlande: 1988, 2000) und Laurent Blanc (FrankreichFrankreich Frankreich: 1992, 1996 und 2000) nahmen sowohl als Spieler als auch als Trainer bzw. Teamchef an einer EM teil, konnten aber nur als Spieler das Finale erreichen und einmal gewinnen.

José Antonio Camacho (SpanienSpanien Spanien) erreichte als Spieler 1984 das Finale, nahm als Spieler auch 1988 teil und als Trainer 2000.

Slaven Bilić (KroatienKroatien Kroatien: 1996, 2008 und 2012), Roberto Donadoni (ItalienItalien Italien: 1988, 1996, 2008), Srečko Katanec (Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien: 1984, SlowenienSlowenien Slowenien: 2000), Kevin Keegan (EnglandEngland England: 1980, 2000), Morten Olsen (DanemarkDänemark Dänemark: 1984, 1988, 2004 und 2012), Rudi Völler (DeutschlandDeutschland Deutschland: 1984, 1988, 1992/Armbruch im ersten Spiel, 2004) und Paulo Bento (PortugalPortugal Portugal: 2000, 2012) nahmen als Spieler und Trainer bzw. Teamchef teil, konnten aber nie das Finale erreichen.

Finalentscheidungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der normalen Spielzeit: 9× (1964, 1972, 1980, 1984, 1988, 1992, 2004, 2008, 2012)
  • In der Verlängerung: 4× (1960, 1996, 2000, 2016), davon 2× durch Golden Goal (1996 und 2000)
  • Durch Elfmeterschießen: 2× (1976 und 2021)
  • Durch Wiederholung: 1× (1968)

Verwarnungen im Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rangliste der Verwarnungen:

  1. Deutschland: 11 (1972/0, 1976/0, 1980/1, 1992/5, 1996/3, 2008/2)
  2. Italien: 9 (1968/0, 2000/3, 2012/1, 2021/5)
  3. Portugal: 8 (2004/2, 2016/6)
  4. Frankreich: 7 (6) (1984/2 oder 1, 2000/1, 2016/4), zudem eine rote Karte 1984
  5. Spanien: 5 (6) (1964/0, 1984/2 oder 3, 2008/2, 2012/1)
  6. Griechenland: 4 (alle 2004)
  7. Sowjetunion: 4 (1960/0, 1964/0, 1972/1, 1988/3)
  8. Belgien: 3 (1980)
  9. Tschechoslowakei/Tschechien: 3 (1976/2 und 1996/1)
  10. Niederlande: 2 (1988)
  11. Dänemark: 1 (1992)
  12. England: 1 (2021)
  13. Jugoslawien: 0 (1960 und 1968)
Anmerkung: Bei den Spielen von 1960 bis 1968 werden in den Spielberichten der UEFA keine Verwarnungen genannt. Die erste belegte Verwarnung erhielt Wladimir Kaplitschny 1972 im Finale Deutschland – Sowjetunion. Für das Finale 1984 werden in den Quellen unterschiedliche Angaben gemacht.

Die meisten Gelben Karten gab es im Finale 2016: insgesamt 10, davon sechs für Sieger Portugal, der damit als Finalsieger mit den meisten gelben Karten die Griechen ablöste, die 2004 gegen Portugal vier Gelbe Karten erhalten hatten.

Nachbarn im Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1968 (Jugoslawien), 1972 (Deutschland), 1984 (Spanien), 1988 (Niederlande) und 2008 (Deutschland) standen Nachbarn der/des Gastgeber(s) im Finale.
  • 2000 (Frankreich) war ein Finalteilnehmer Nachbar eines Co-Gastgebers (Belgien). Das Finale fand aber nicht im Nachbarland statt.
  • 1968 (Italien/Jugoslawien), 1976 (Deutschland/Tschechoslowakei), 1980 (Deutschland/Belgien), 1984 (Frankreich/Spanien), 1992 (Dänemark/Deutschland), 1996 (Deutschland/Tschechien) und 2000 (Frankreich/Italien) waren beide Finalteilnehmer Nachbarn.
  • 1972 und 1988 wurden die im Finale stehenden Nachbarn des Gastgebers auch Europameister.

Spiele um Platz 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel um Platz Drei wurde nur bei den ersten sechs Endrunden ausgetragen

Platzierungen insgesamt:

1. Tschechoslowakei (2× Dritter)
2. Ungarn (1× Dritter, 1× Vierter)
3. Belgien, England, Niederlande (je 1× Dritter)

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Gastgeber bestritten viermal das Spiel um Platz 3, konnten aber nur einmal (Belgien/1972) gewinnen.
  • Die Tschechoslowakei wurde bei der ersten und letzten Austragung Dritter, in beiden Fällen gegen den Gastgeber und ist die einzige Mannschaft, die sowohl Europameister als auch Dritter durch ein Elfmeterschießen wurde.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Roger Lemerre gewann mit Frankreich 2000 die Europameisterschaft und 2004 mit Tunesien die Afrikameisterschaft
  • Helmut Schön gewann mit Deutschland 1972 die Europameisterschaft und 1974 die Weltmeisterschaft.
  • Vicente del Bosque gewann mit Spanien 2010 die Weltmeisterschaft und 2012 die Europameisterschaft
  • Otto Rehhagel (Deutschland) gewann als erster ausländischer Trainer 2004 mit Griechenland die Europameisterschaft.
  • Lars Lagerbäck (Schweden) ist der erste Trainer, der bei drei und vier Endrunden als Trainer tätig war.
  • Josef Piontek (Deutschland) ist der erste Trainer, der bei einer EM eine Mannschaft aus einem anderen Land betreute (Dänemark/1984)
  • Luiz Felipe Scolari (Brasilien) ist der bisher einzige Trainer aus einer anderen Konföderation (CONMEBOL), der eine Mannschaft (Portugal) bei der EM betreute.
  • Jüngster Trainer: Srečko Katanec (Slowenien, 2000), 36 Jahre, 333 Tage
  • Ältester Trainer: Giovanni Trapattoni, der 2012 beim ersten Spiel der irischen Mannschaft 73 Jahre und 85 Tage alt war.[12]
  • Jüngster Trainer eines Europameisters: José Villalonga Llorente (Spanien, 1964), 44 Jahre, 192 Tage
  • Ältester Trainer eines Europameisters: Luis Aragonés (Spanien, 2008), 69 Jahre, 337 Tage
  • Die meisten Endrundenspiele als Trainer:
01. Joachim Löw (Deutschland): 21 (6/2008[13], 5/2012, 6/2016, 4/2021)
02. Lars Lagerbäck (Schweden): 15 (3/2000, 4/2004 zusammen mit Tommy Söderberg, 3/2008, 5/2016 mit Island, zusammen mit Heimir Hallgrímsson)
000Fernando Santos (Portugal): 15 (4/2012 mit Griechenland, 7/2016 und 4/2021 mit Portugal)
04. Fatih Terim (Türkei): 11 (3/1996, 5/2008, 3/2016)
000Berti Vogts (Deutschland): 11 (5/1992 und 6/1996)
000Didier Deschamps (Frankreich): 11 (7/2016, 4/2021)
07. Vicente del Bosque (Spanien): 10 (6/2012, 4/2016)
000Luiz Felipe Scolari (Brasilien): 10 (6/2004, 4/2008 – alle mit Portugal)
09. Guus Hiddink (Niederlande): 9 (4/1996 mit den Niederlanden, 5/2008 mit Russland)
000Rinus Michels (Niederlande): 9 (5/1988, 4/1992)
000Otto Rehhagel (Deutschland): 9 (6/2004, 3/2008 – alle mit Griechenland)
000Vladimir Petković (Schweiz): 8 (4/2016, 5/2021)
13. Dick Advocaat (Niederlande): 8 (5/2004 mit den Niederlanden, 3/2012 mit Russland)
000Karel Brückner (Tschechien): 8 (5/2004, 3/2008)
000Roy Hodgson (England): 8 (4/2012), (4/2016)
000Richard Møller Nielsen (Dänemark): 8 (5/1992, 3/1996)
000Miguel Muñoz (Spanien): 8 (5/1984, 3/1988)
  • Trainer, die mit zwei verschiedenen Mannschaften teilnahmen:
Guus Hiddink: 1996 mit den Niederlanden, 2008 mit Russland
Dick Advocaat: 2004 mit den Niederlanden, 2012 mit Russland
Giovanni Trapattoni: 2004 mit Italien, 2012 mit Irland
Lars Lagerbäck: 2000, 2004 und 2008 mit Schweden, 2016 mit Island
Fernando Santos: 2012 mit Griechenland, 2016 und 2021 mit Portugal

Roy Hodgson qualifizierte sich zwar 1995 mit der Schweiz für die EM 1996, wurde aber anschließend Trainer von Inter Mailand, 2012 und 2016 nahm er dann als Trainer von England teil.

Bisher trafen viermal Trainer mit der von ihnen betreuten Mannschaft auf die Mannschaft ihres Heimatlandes: 1988 Sepp Piontek mit Dänemark auf Deutschland und Jack Charlton mit Irland auf England, 2008 Guus Hiddink mit Russland auf die Niederlande und 2012 Giovanni Trapattoni mit Irland auf Italien.

Schiedsrichter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher (Stand: 11. Juli 2021) kamen bei den EM-Endrunden 150 Schiedsrichter aus 32 Ländern zum Einsatz. Die meisten kamen aus England (15/30 Spiele), Italien (13/32 Spiele) und Deutschland (12/30 Spiele). Aus Österreich und der Schweiz kamen acht bzw. neun Schiedsrichter, aus beiden Ländern aber zuletzt 2008 als beide die EM zusammen ausrichteten. Vier Spiele wurden von einem Schiedsrichter aus einer anderen Konföderation geleitet, dem Ägypter Gamal Al-Ghandour, der 2000 bei zwei Vorrundenspielen zum Einsatz kam sowie dem Argentinier Fernando Rapallini der 2021 ebenfalls zwei Spiele der Gruppenphase sowie ein Achtelfinale leitete. Sie, sowie sechs andere Schiedsrichter, darunter drei aus der DDR, kommen aus Ländern, die bisher nicht an einer EM-Endrunde teilgenommen haben. Dagegen stellten die EM-Teilnehmer Irland, Jugoslawien, Kroatien, Lettland und die Ukraine nie einen Schiedsrichter.

68 Schiedsrichter kamen nur einmal zum Einsatz. Cüneyt Çakır, Björn Kuipers, Kim Milton Nielsen und Anders Frisk sind die einzigen Schiedsrichter, die bei drei Endrunden Spiele leiteten (Kuipers und Çakır 2012, 2016, 2021; Nielsen und Frisk 1996, 2000 und 2004). Kuipers und Çakır sind zudem die Schiedsrichter mit den insgesamt meisten EM-Spielleitungen. Der Slowene Slavko Vinčić kam ebenfalls bei drei Endrunden zum Einsatz, allerdings nur bei einer als Hauptschiedsrichter (2021); 2012 und 2016 hatte er seinen Landsmann Damir Skomina als Torrichter unterstützt. Der Spieloffizielle mit den meisten Endrundenteilnahmen ist der Spanier Juan Yuste Jímenez. Als Schiedsrichterassistent kam er bei vier Turnieren (2008, 2012, 2016, 2021) im Gespann von drei verschiedenen Schiedsrichtern bei insgesamt 9 Partien zum Einsatz. Der Deutsche Felix Brych hält den Rekord für die meisten Einsätze während einer EM-Endrunde, bei der Ausgabe 2021 leitete er insgesamt fünf Spiele.

Gottfried Dienst und Sergio Gonella sind die einzigen Schiedsrichter, die sowohl ein WM- als auch ein EM-Finale leiten konnten. Dienst leitete zunächst 1966 in London das Finale zwischen England und Deutschland (4:2) und 1968 in Rom das 1. Finale zwischen Italien und Jugoslawien (1:1 n. V.). Gonella war zunächst 1976 in Belgrad Schiedsrichter des EM-Finales zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei (2:2 n. V. 3:5 i. E.) und dann 1978 in Buenos Aires zwischen Argentinien und den Niederlanden (3:1 n. V.).

Pedro Proença ist der erste Schiedsrichter, der in einem Jahr (2012) sowohl das UEFA-Champions-League-Endspiel als auch das EM-Endspiel leiten durfte. 2016 leitete Mark Clattenburg beide Endspiele.

Die meisten Einsätze (nur Spielleitungen):

1. Cüneyt Çakır (TurkeiTürkei Türkei): 9 - 2012 (2× Vorrunde, Halbfinale), 2016 (2× Vorrunde, Achtelfinale), 2021 (2× Vorrunde, Achtelfinale)[14]
1. Björn Kuipers (NiederlandeNiederlande Niederlande): 9 - 2012 (2× Vorrunde), 2016 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2021 (2× Vorrunde, Viertelfinale, Finale)
3. Anders Frisk (SchwedenSchweden Schweden): 8 – 1996 (Vorrunde), 2000 (2× Vorrunde, Finale), 2004 (2× Vorrunde, Viertel- und Halbfinale)
3. Felix Brych (DeutschlandDeutschland Deutschland): 8 - 2016 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2021 (2× Vorrunde, Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale)
5. Nicola Rizzoli (ItalienItalien Italien): 7 - 2012 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2016 (2× Vorrunde, Achtelfinale, Halbfinale)
5. Damir Skomina (SlowenienSlowenien Slowenien): 7 – 2012 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2016 (2× Vorrunde, Achtel- und Viertelfinale)
7. Pierluigi Collina (ItalienItalien Italien): 6 – 2000 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2004 (Eröffnungsspiel, Vorrunde, Halbfinale)
7. Markus Merk (DeutschlandDeutschland Deutschland): 6 – 2000 (Eröffnungsspiel, Vorrunde, Halbfinale), 2004 (2× Vorrunde, Finale)
7. Ľuboš Micheľ (SlowakeiSlowakei Slowakei): 6 – 2004 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2008 (2× Vorrunde, Viertelfinale)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur einmal (1988, PSV Eindhoven) wurde ein Land Europameister, das im gleichen Jahr den Europapokalsieger der Landesmeister bzw. den Sieger der UEFA Champions League stellte. Dabei wurden mit Berry van Aerle, Hans van Breukelen, Ronald Koeman und Gerald Vanenburg vier Spieler des Europapokalsiegers auch Europameister. Dagegen wurden dreimal Länder Europameister, die den UEFA-Cup- bzw. UEFA-Europa-League-Sieger stellten: 1980 Eintracht Frankfurt/Deutschland, 1996 FC Bayern München/Deutschland, 2012 Atlético Madrid/Spanien und 1968 stellte Italien sowohl mit dem AC Mailand den Europapokalsieger der Pokalsieger als auch den Europameister.

2012 konnten dagegen Juan Mata und Fernando Torres (FC Chelsea/Spanien) in einem Jahr die Champions League und die EM gewinnen. 2016 gelang dies Cristiano Ronaldo und Pepe (Real Madrid/Portugal). 2021 Jorginho (FC Chelsea/Italien), wobei er auf seinen Mitspieler Mason Mount und drei Gegenspieler (Raheem Sterling, John Stones und Kyle Walker) des CL-Finales traf.

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land[T 1] Sp. S U N Tor-
verhältnis
Tor-
differenz
Punkte[T 2] Tore/Spiel Keine Teilnahme[T 3]
SpanienSpanien Spanien 125 89 18 18 314:91 197 285 2,512
ItalienItalien Italien 118 74 30 14 224:76 148 252 1,898 1960, 1980
NiederlandeNiederlande Niederlande 118 78 16 24 282:92 190 250 2,390 1960, 2000
DeutschlandDeutschland Deutschland 106 76 20 10 267:68 199 248 2,519 1960, 1964, 1988
EnglandEngland England 103 70 23 10 248:60 188 233 2,408 1960, 1996
FrankreichFrankreich Frankreich 107 66 26 15 220:76 144 224 2,056 1984, 2016
RumänienRumänien Rumänien 121 63 35 23 222:108 114 224 1,835
PortugalPortugal Portugal 113 65 26 22 213:101 112 221 1,884 2004
SchwedenSchweden Schweden 115 62 26 27 198:111 087 212 1,722 1960, 1992
SchottlandSchottland Schottland 126 58 30 38 186:143 043 204 1,477 1960, 1964
BelgienBelgien Belgien 114 59 26 29 210:115 095 203 1,842 1960, 2000
DanemarkDänemark Dänemark 121 56 28 37 202:142 060 196 1,669
IrlandIrland Irland 126 52 40 34 184:131 053 196 1,460
GriechenlandGriechenland Griechenland 124 57 25 42 173:142 031 196 1,395 1964
PolenPolen Polen 110 53 28 29 183:114 069 187 1,664 2012
UngarnUngarn Ungarn 124 54 24 46 198:165 033 186 1,597
TurkeiTürkei Türkei 120 51 29 40 152:152 0±0 182 1,267 1960
BulgarienBulgarien Bulgarien 122 50 29 43 164:140 024 179 1,344
OsterreichÖsterreich Österreich 110 51 18 41 203:156 047 171 1,845 2008
NorwegenNorwegen Norwegen 125 47 25 53 167:171 0−4 166 1,336
NordirlandNordirland Nordirland 120 44 27 49 131:154 −23 159 1,092 1960
TschechienTschechien Tschechien 068 50 08 10 144:54 090 158 2,118 1960–1992
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Wales 112 45 23 44 135:139 0-4 158 1,205 1960
SchweizSchweiz Schweiz 100 44 24 32 172:122 050 156 1,720 1960, 2008
KroatienKroatien Kroatien 070 45 16 09 135:46 089 151 1,929 1960–1992
RusslandRussland Russland 070 46 12 12 164:53 111 150 2,343 1960–1992
FinnlandFinnland Finnland 114 33 24 57 125:172 −47 123 1,096 1960, 1964
SowjetunionSowjetunion UdSSR/GUS 055 34 15 06 103:38 065 117 1,873 seit 1996
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 056 35 10 11 114:54 060 115 2,036 seit 1996
SlowakeiSlowakei Slowakei 070 33 12 25 109:89 020 111 1,557 1960–1992
IslandIsland Island 108 31 18 59 098:160 −62 111 0,907 1960, 1968, 1972
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 056 31 13 12 107:48 059 106 1,911 seit 1996
UkraineUkraine Ukraine 062 29 17 16 090:57 033 104 1,452 1960–1992, 2012
SlowenienSlowenien Slowenien 076 29 16 31 099:91 008 103 1,303 1960–1992
IsraelIsrael Israel 071 28 14 29 112:96 016 098 1,577 1960–1992
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 065 26 12 27 095:94 001 090 1,462 1960–1996
AlbanienAlbanien Albanien 101 19 23 59 085:176 −91 080 0,842 1960, 1976, 1980
LettlandLettland Lettland 072 21 13 38 070:116 −46 076 0,972 1960–1992
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 046 20 12 14 076:57 019 072 1,652 seit 1992
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern 115 19 15 81 098:296 −198 072 0,852 1960, 1964
LitauenLitauen Litauen 066 20 09 37 055:108 −53 069 0,833 1960–1992
NordmazedonienNordmazedonien Nordmazedonien 070 17 16 37 074:104 −30 067 1,057 1960–1992
GeorgienGeorgien Georgien 070 19 10 41 071:101 −30 067 1,014 1960–1992
SerbienSerbien Serbien 042 17 13 12 063:55 008 064 1,500 1960–2004
ArmenienArmenien Armenien 068 15 13 40 065:110 −45 058 0,956 1960–1992
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 067 15 13 39 053:104 −51 058 0,791 1960–1992
EstlandEstland Estland 070 15 09 46 049:129 −80 054 0,700 1960–1992
Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 068 12 09 47 055:140 −85 045 0,809 1960–1992
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 115 08 09 98 046:316 −270 033 0,400 1960
Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien BR Jugoslawien/S&M 016 08 05 03 029:19 010 029 1,813 1960–1996, seit 2008
KasachstanKasachstan Kasachstan 044 07 08 29 037:80 −43 029 0,841 1960–2004
AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 068 06 10 52 041:165 −124 028 0,603 1960–1992
FaroerFäröer Färöer 078 07 06 65 044:212 −168 027 0,564 1960–1988
MontenegroMontenegro Montenegro 028 06 08 14 020:45 −25 026 0,714 1960–2008
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 068 05 09 54 021:207 −186 024 0,309 1960–1992
MaltaMalta Malta 112 03 15 94 051:313 −262 024 0,455 1960, 1968
KosovoKosovo Kosovo 009 03 02 04 014:18 0−4 011 1,555 1960–2016
AndorraAndorra Andorra 059 01 01 57 013:167 −154 003 0,220 1960–2000
San MarinoSan Marino San Marino 076 00 01 75 008:340 −332 001 0,105 1960–1988
GibraltarGibraltar Gibraltar 018 00 00 18 005:87 −82 000 0,278 1960–2012
  1. Endrundenteilnehmer sind fett gesetzt, ehemalige Qualifikationsteilnehmer sind kursiv gesetzt. Grün hinterlegte Mannschaften nehmen 2021 teil
  2. Sortierkriterium
  3. In kursiv gesetzten Jahren war das Land als Ausrichter automatisch qualifiziert und musste daher nicht an der Qualifikation teilnehmen.

Stand: Nach den Playoffspielen der Qualifikation für die EM 2021

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kozlowski jüngster Spieler der EURO-Geschichte. In: krone.at. 19. Juni 2021, abgerufen am 19. Juni 2021.
  2. Ältester Spieler der EM-Geschichte. In: dfb.de. 14. Juni 2021, abgerufen am 14. Juni 2021.
  3. Emil Forsberg scores second-fastest goal in EURO history. In: uefa.com. UEFA, 23. Juni 2021, abgerufen am 23. Juni 2021.
  4. EM-Jubiläumstore. In: morgenpost.de. 13. Juni 2021, abgerufen am 13. Juni 2021.
  5. uefa.com: Yugoslavia beat world champions England
  6. Laut rsssf.com [1] und sportschau.de [2], gemäß fussballdaten.de waren es nur 34.700 [3]
  7. http://www.fussballdaten.de/em/1972/endrunde/halbfinale/russland-ungarn/
  8. http://www.rsssf.com/tables/72e.html
  9. www.sportschau.de: EURO-Statistiken
  10. rsssf.com: European Championship 1964
  11. uefa.com: Acht spanische Stars schaffen EURO-Double
  12. uefa.com: Alter vor Schönheit beim ewig jungen Trapattoni
  13. Inkl. des Viertelfinalspiels gegen Portugal, das er auf der Tribüne verbringen musste, da er von der UEFA gesperrt wurde.
  14. Zudem 2012 als Vierter Offizieller beim Finale