Bundesstraße 30

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Dieser Artikel beschreibt die Bundesstraße 30 in Deutschland. Zur gleichnamigen Straße in Österreich siehe Thayatal Straße.
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Bundesstraße 30 in Deutschland
Bundesstraße 30
Karte
Verlauf der B 30
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Neu-Ulm
(48° 22′ N, 10° 0′ O48.3702819.996347)
Straßenende: Friedrichshafen
(47° 40′ N, 9° 30′ O47.6593449.497858)
Gesamtlänge: 102 km

Bundesland:

Ausbauzustand: vierstreifig
autobahnähnlich[1]
Bundesstraße 30 in Meckenbeuren
Bundesstraße 30 in Meckenbeuren

Die Bundesstraße 30 (Abkürzung: B 30) ist eine stark befahrene Bundesstraße in Nord-Süd-Richtung in Oberschwaben (südliches Baden-Württemberg). Sie verbindet mit einer Länge von ca. 102 km den Großraum Ulm mit dem Bodensee und führt an den Städten Laupheim, Biberach an der Riß, Bad Waldsee, Weingarten und Ravensburg vorbei bis nach Friedrichshafen.

Vom Autobahndreieck Neu-Ulm bis Hochdorf und zwischen Baindt und Ravensburg verläuft die Bundesstraße 30 auf einer neuen Strecke. Die alte Bundesstraße wurde zu Landes- und Kreisstraßen herabgestuft.

Verlauf[Bearbeiten]

Vierspurige B 30 bei Achstetten
B 30 Ortsdurchfahrt Gaisbeuren
B 30 Ortsdurchfahrt Gaisbeuren (nah an den Wohnhäusern)
B 30 Ortsdurchfahrt Enzisreute
B 30 neu Ausfahrt Ravensburg-Nord
B 30 Ortseingang Ravensburg
B 30 Bahnübergang in Friedrichshafen

Die Bundesstraße 30 beginnt im Südosten von Neu-Ulm am Autobahndreieck Neu-Ulm. Die ersten 40 km von Neu-Ulm bis Biberach sind autobahnähnlich ausgebaut. Ursprünglich war geplant, die Schnellstraße bis Günzburg weiterzubauen. Das Autobahnkreuz Wiblingen wurde hierzu bereits als Autobahndreieck Neu-Ulm teilweise fertiggestellt. Ab Biberach-Jordanbad steht bis zum Beginn der Ausbaustrecke nördlich von Baindt sowie nach dem Ausbauende bei Ravensburg-Süd bis Friedrichshafen ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Auf dem Abschnitt zwischen Biberach-Jordanbad und Oberessendorf wird bis 2016 die abschnittsweise Erweiterung um einen dritten Fahrstreifen angestrebt (2+1 Ausbau) - bis März 2015 wurden fünf von sechs Abschnitte fertiggestellt.[2][3][4]

Bedeutung[Bearbeiten]

Die B 30 ist, bedingt durch die geografische Lage, eine Hauptlinie für den Durchgangsverkehr im südöstlichen Landesteil von Baden-Württemberg.[5] Sie gehört zu den am stärksten befahrenen Bundesstraßen in Deutschland.[6] Mit Stand 2010 werden durchschnittliche tägliche Verkehrsbelastungen von bis zu 45.600 Kraftfahrzeugen erreicht, darunter 5.016 Fahrzeuge des Schwerverkehrs (Anteil: ca. 11 %). Das durchschnittliche tägliche Verkehrsaufkommen über die oberzentrale Achse Ulm/Neu-Ulm-Friedrichshafen/Ravensburg/Weingarten beträgt rund 22.300 Kraftfahrzeuge pro Tag bei 2.120 Fahrzeugen des Schwerverkehrs.[7][8]

Die B 30 ist die Nord-Süd-Hauptverbindung zum Flughafen Friedrichshafen, einem der größten Flughäfen in Baden-Württemberg. Des Weiteren ist sie der Nord-Süd-Hauptzubringer zur Messe Friedrichshafen, dem zurzeit zweitgrößten Messestandort in Baden-Württemberg. Sie ist die Nord-Süd-Hauptanbindung zum Güterverkehrszentrum Ulm, einem der derzeit größten Güterumschlagzentren in Baden-Württemberg. Das Industriegebiet Ulm-Donautal, eines der größten Industriegebiete in Baden-Württemberg, liegt ebenfalls an der B 30. Die Bundesstraße ist zudem der Nord-Süd-Hauptzubringer zu den touristischen Zentren am mittleren Bodensee sowie in Oberschwaben und die Hautverbindung des Oberzentrums Friedrichshafen/Ravensburg/Weingarten mit dem Doppelzentrum Ulm/Neu-Ulm. Dabei schließt sie zusätzlich die drei Mittelzentren Laupheim, Biberach an der Riß und Bad Waldsee an. Darüber hinaus verlaufen über die B 30 mehrere oberzentrale Doppelrelationen. Der Einzugsbereich der rund 102 km langen Bundesstraße umfasst mit Stand 2008 rund 848.050 Einwohner.[9]

Die Bundesstraße 30 nimmt den Verkehr der aufgegebenen A 89 (Ulm-Friedrichshafen) auf. Zudem nimmt sie einen Teil des Verkehrs der ebenfalls aufgegebenen A 85 (Ravensburg-Stuttgart) auf und bildet zusammen mit der A 8 die Hauptachse zwischen den Landkreisen Ravensburg und Biberach mit der Metropolregion Stuttgart.[10]

Seit der Einführung der Lkw-Maut dient die B 30 als eine der am stärksten betroffenen Mautausweichstrecken in Baden-Württemberg.[11] Die Untersuchungen des Bundes zum Mautausweichverkehr weisen die Funktion als Ausweichstrecke nach.[12] Die B 30 dient auch als Ausweichstrecke bei Staus auf der A 7 und A 96.

Defizite[Bearbeiten]

Die B 30 genügt schon lange nicht mehr den Anforderungen an ein modernes, sicheres und leistungsfähiges Straßennetz. Zu großen Teilen stammen die Ausbaustandards aus 50er bis 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts mit entsprechend uneinheitlicher Streckencharakteristik.

Nach den Richtlinien für die integrierte Netzgestaltung (RIN) ist die Bundesstraße 30 aufgrund der zahlreichen Ortsdurchfahrten je nach Abschnitt als "besonders problematisch" oder "nicht vertretbar" zu bewerten.[13] Sowohl nach dem Highway Capacity Manual 2000 (HCM 2000), als auch dem Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS 2001 in der Fassung 2009), ist sie abschnittsweise überlastet. Dies betrifft insbesondere Ortsdurchfahrten.[14]

Die B 30 ist derzeit sowohl von Ravensburg bis Friedrichshafen, aber auch von Baindt bis Biberach einerseits nicht in der Lage, das Verkehrsaufkommen effizient zu bewältigen[15], andererseits wird die Bevölkerung in den Ortsdurchfahrten mit den negativen Folgen des hohen, sehr hohen bis herausragenden Verkehrsaufkommens belastet.[16] Dies betrifft auf dem Abschnitt Baindt–Biberach insbesondere den Schwerverkehr, während sich auf dem Abschnitt Ravensburg–Friedrichshafen ab Meckenbeuren eine Ortsdurchfahrt an die nächste anschließt.[17]

2014 wurde erstmals Staus auf der B 30 gezählt. Demnach gab es 2014 zwischen Ulm und Friedrichshafen 1.787 Staus mit 3.055 km Gesamtlänge. In dieser Ergebnisauswertung der Verkehrsmeldungen sind kleinere Staus nicht berücksichtigt. Besonders häufig staute es sich 2014 rund um Ravensburg (534 Staus), Gaisbeuren (392 Staus), Lochbrücke (308 Staus), Ulm (289 Staus) und Meckenbeuren (120 Staus). Im morgendlichen Berufsverkehr waren vor allem die Streckenabschnitte zwischen Bad Waldsee und Gaisbeuren, vor den Ausbauenden Ravensburg-Süd und Neu-Ulm, der Ausfahrt Ulm-Wiblingen in Richtung Biberach, sowie von Siglishofen bis Lochbrücke betroffen. Auf insgesamt 1.011 km staute sich der Verkehr im Bereich von Gaisbeuren, gefolgt von Ravensburg (758 km), Ulm (405 km), Lochbrücke (345 km) und Meckenbeuren (128 km). Auf allen anderen Abschnitten der B 30 gab es insgesamt 144 Staus mit einer Gesamtlänge von 408 km.[18][19]

Die Ortsdurchfahrten Enzisreute und Gaisbeuren sind mit Stand 2010 mit 21.300 Kraftfahrzeugen pro Tag wie auch die Ortsdurchfahrt Ravensburg mit 25.800 Kraftfahrzeugen pro Tag eine der am höchsten belasteten Ortsdurchfahrten im Bundesstraßennetz in Deutschland.[20] Hinzu kommt das für Bundesstraßen sehr hohe Schwerverkehrsaufkommen von durchschnittlich 1.600 Kraftfahrzeugen pro Tag.[21]

Die B 30 ist als Bundesstraße mit einer Häufung von schwerwiegenden Unfällen bekannt. Von 2006 bis 2013 ereigneten sich 1.548 von der Polizei und Feuerwehr erfasst und berichtete Unfälle mit 1.158 Verletzten und 32 Toten. Obwohl sich in diesem Zeitraum auf der B 30 weniger Unfälle mit Personenschaden, als im Bundes- und Landesdurchschnitt ereignen, ist die Anzahl der Unfälle mit schwerem Personenschaden überdurchschnittlich. Insgesamt kam es zwischen Ulm und Friedrichshafen zu rund 35,1 % mehr tödlichen Unfällen, als auf anderen Bundesstraßen in Deutschland. Auf den nicht ausgebauten Abschnitten ereigneten sich 81,5 % und zwischen Baindt und Biberach/Riß 130,7 % mehr tödliche Unfälle als im Bundesdurchschnitt.[22].

Geschichte[Bearbeiten]

Römerstraße[Bearbeiten]

Bereits die Römer bauten eine Straße, die über Lindau, Ravensburg, Weingarten, Baienfurt und Bad Waldsee zum Donaukastell Rißtissen führte. Die Straße führte durch Moor- und Sumpfgebiete und war zwischen sechs und zehn Meter breit. Sie war die einzige befestigte Straße in weitem Umkreis. Nach dem Rückzug der Römer verfiel die Straße und wurde in späteren Jahren durch neue Trassen überbaut.[23]

Staats- und Poststraße[Bearbeiten]

Aufgrund der historischen Verkehrsbeziehungen war die spätere württembergische Staatsstraße 49 bereits im 18. Jahrhundert eine stark befahrene Straße. Sie war zugleich Staats- und Poststraße, auf der neben der Obrigkeit auch Eilwagen verkehrten und war die Nord-Süd-Verbindung in die Schweiz und nach Italien. Schon früh wurden größere Ausbesserungen notwendig. Die erste geht auf 1893-1908 zurück und betraf die Markungen Gaisbeuren, Oberessendorf, Mattenhaus, Schellenberg, Steinach und Waldsee. 1926 wurde sie in den Vorentwurf für das geplante deutsche Kraftwagenstraßennetz in die erste Kategorie aufgenommen. Es wurde durchweg viel investiert.[24]

Fernverkehrs- und Reichstraße[Bearbeiten]

Später wurde die Staatsstraße 49 bei der 1932 eingeführten Nummerierung des Straßensystems als Fernverkehrsstraße 30 (FVS 30) bezeichnet und 1934 in Reichsstraße 30 (R 30) umbenannt sowie von der Reichsstraßenverwaltung übernommen.[25]

Planung der ersten Umgehungsstraßen[Bearbeiten]

Schon 1936 wurde eine Umgehungsstraße für Ravensburg geplant, wegen des Zweiten Weltkrieges jedoch nicht gebaut. Die Planungen der Ortsumgehung Bad Waldsee und Unteressendorf gehen bereits auf 1930 zurück.[26]

Planungen nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Anfang 1950 wurden nach dem Krieg die Planungen wieder aufgenommen und die nun als Bundesstraße 30 geführte Straße in den "Zehnjahresplan" aufgenommen. 1956 wurde als erster Abschnitt die B 30 von Gaisbeuren bis Baindt auf 7 km Länge auf eine Fahrbahnbreite von 7,5 Metern ausgebaut. 1957 wurde die Bundesstraße 30 in das "Blaue Netz" im Ausbauplan der Bundesfernstraßen aufgenommen. Als einer der ersten Anträge wurde 1958 von der Gemeinde Gaisbeuren im Rahmen der Flurbereinigung die Feststellung einer Trasse für eine Umgehung für die Orte Gaisbeuren und Enzisreute beantragt, welcher allerdings von den Behörden abgelehnt wurde. 1961 wurde die zweistreifige Ortsumgehung von Bad Waldsee fertiggestellt. Von 1965 bis 1967 folgte der zweistreifige Neubau zwischen Unteressendorf und Biberach als Ortsumgehungen der Orte Hochdorf, Schweinhausen, Appendorf, Rißegg-Halde und Ummendorf. Ebenfalls 1967 wurde der Neubau der B 30 von Achstetten über Laupheim bis Äpfingen-Nord fertiggestellt. Von Achstetten bis Laupheim wurde die B 30 bereits auf 2,4 km Länge autobahnähnlich fertiggestellt, von Laupheim bis Äpfingen-Nord zweistreifig. 1969 wurde der zweistreifige Neubau von Ulm-Wiblingen (Kastbrücke) bis Achstetten abgeschlossen.[27]

Planung autobahnähnliche Straßenverbindung Günzburg bis Friedrichshafen[Bearbeiten]

Ab 1969 erfolgte eine Linienbestimmung einer neuen autobahnähnlichen Straßenverbindung von Bubesheim bei Günzburg über Ulm, Biberach/Riß und Ravensburg nach Friedrichshafen durch den Bundesverkehrsminister Georg Leber. In diesem Zuge sollten die Bundesstraßen 10 und 30 autobahnähnlich neu und ausgebaut werden.[28]

Erster Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen[Bearbeiten]

Im Bedarfsplan des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 30. Juni 1971[29] war die Planung von 1969 als langfristiges Ziel enthalten. Allerdings mit unterschiedlicher Dringlichkeit.

Bis 1990 sah die Planung (Dringlichkeitsstufe I) einen autobahnähnlichen Neu- und Ausbau der B 30 von der A 24 (heute A 7) südlich von Nersingen über Ulm bis Ummendorf, sowie von nördlich Baindt bis Friedrichshafen vor. Von Unteressendorf (gemeint ist das Ausbauende an der südlichen Anschlussstelle Hochdorf) bis nördlich Baindt war zunächst der Bau einer ersten zweistreifigen Richtungsfahrbahn vorgesehen. Dabei sollten für alle Orte, die bisher im Zuge der B 30 keine Ortsumgehung erhalten haben, eine Ortsumgehung entstehen. Außerdem war eine Verlegung bei Unteressendorf geplant.

In einem zweiten Schritt ab 1990 (Dringlichkeitsstufe II) war ein autobahnähnlicher Neubau der B 10 von der A 21 (heute A 8) bei Bubesheim bei Günzburg bis zur B 30 neu an der A 24 (heute A 7) südlich von Nersingen vorgesehen.

In einem dritten Schritt (Dringlichkeitsstufe III) sollte an die im ersten Schritt neu gebauten B 30 von Ummendorf bis nördlich Baindt eine zweite Fahrbahn angebaut werden, so dass von der A 21 (heute A 8) bei Günzburg bis Friedrichshafen eine durchgängige autobahnähnliche Verbindung entsteht.

Aus B 30 wird A 89[Bearbeiten]

Mit der Umsetzung der Neunummerierung des deutschen Bundesautobahnnetzes erhielt die neue autobahnähnlich geplante Straßenverbindung von Günzburg über Ulm und Ravensburg nach Friedrichshafen am 1. Januar 1975 die Bezeichnung "Bundesautobahn 89"[30].

1976 wurde mit dem Bau der Bundesautobahn 89 bei Ulm begonnen. 1978 wurde der erste 2,7 km lange als A 89 erbaute Streckenabschnitt zwischen Äpfingen-Nord und Biberach-Nord für den Verkehr freigegeben. 1979 war die A 89 von Ulm bis Achstetten und Biberach-Nord bis Biberach-Jordanbad in Bau. [31]

Zweiter Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen[Bearbeiten]

Mit dem "Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985" vom 05. August 1976 wurde die Realisierung einzelner Teilabschnitte verschoben.

Neu war die Abstufung des Baus der ersten Richtungsfahrbahn von Unteressendorf (gemeint ist das Ausbauende an der südlichen Anschlussstelle Hochdorf) bis Enzisreute in der Dringlichkeit um eine Stufe. Der Bau sollte erst nach dem Aus-/Neubau von Ulm bis Biberach/Riß und Enzisreute bis Friedrichshafen erfolgen.[32][33][34]

Dritter Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen - Aufgabe der A 89[Bearbeiten]

Mit dem Bundesverkehrswegeplan 1980 kam das Aus für die A 89.[35] Der Bundesverkehrswegeplan 1980 sah die Fortführung der Bundesautobahn 89 als Bundesstraße 30 vor.

Basierend auf dem Bundesverkehrswegeplan 1980 trat am 25. August 1980 das "Zweite Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985" in Kraft[36]. Das Aus der Bundesautobahn 89 wurde endgültig besiegelt: Die Planung wurde als Aus- und abschnittsweiser Neubau der B 30 fortgeführt. Allerdings nur noch von der A 7 südlich von Nersingen über Ulm und Ravensburg nach Friedrichshafen.

Neu ist ebenfalls die Streichung von allen Ortsumgehungen von Biberach/Riß bis nördlich Baindt. Dort sollte stattdessen autobahnähnlich durch die Orte Schneiderbenes, Hebershaus, Englerts, Mattenhaus, Gaisbeuren und Enzisreute ausgebaut werden. Allerdings war für diese Pläne nur ein geringer Bedarf ausgewiesen, so dass keine Planung erfolgte. Von Eschach bis Friedrichshafen war statt eines autobahnähnlichen Neubaus nun nur noch eine 2-streifige Ortsumgehung vorgesehen.

Freigabe der letzten als A 89 erbauten Abschnitte[Bearbeiten]

1980 erfolgte die Verkehrsfreigabe des 11,5 km langen autobahnähnlichen Abschnitts Wiblingen bis Achstetten. Ebenfalls 1980 wurde der Abschnitt Wiblingen bis zum Autobahndreieck Neu-Ulm fertiggestellt, war allerdings erst 1981 mit der Fertigstellung des Autobahndreiecks Neu-Ulm befahrbar. Ebenfalls 1981 wurde der 7,9 km lange autobahnähnliche Neubau der Bundesstraße 30 zwischen Biberach-Nord und Biberach-Jordanbad abgeschlossen und mit dem Bau der Ortsumgehung Ravensburg begonnen [37]

Nach der Aufgabe der Planung als Bundesautobahn 89 gingen die Planungen nur noch schleppend voran.

Vierter Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen[Bearbeiten]

Auf Grundlage des Bundesverkehrswegeplans 1985 trat am 21. April 1986 das "Dritte Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen" in Kraft[38].

Vorgesehen war weiterhin ein Aus- und abschnittsweiser Neubau der B 30, allerdings jetzt nur noch von Neu-Ulm bis Friedrichshafen. Der Streckenabschnitt von der A 7 südlich von Nersingen bis zum Autobahndreieck Neu-Ulm wurde ersatzlos gestrichen. Außerdem wurde für den Neubau von Eschach bis Friedrichshafen die Vordringlichkeit entzogen.

Weiterhin ist ein autobahnähnlicher Ausbau durch die Orte Schneiderbenes, Hebershaus, Englerts, Mattenhaus, Gaisbeuren und Enzisreute vorgesehen. Allerdings ist für diese Pläne wiederum nur ein geringer Bedarf ausgewiesen, so dass keine Planung erfolgte.

Die Planungen von Laupheim bis Baltringen (zweibahniger Ausbau) und Baindt bis Eschach (Ortsumgehung Ravensburg) wurden hingegen fortgeführt.

Fertigstellung von Ulm bis Biberach[Bearbeiten]

1990 wurde die etwa zehn Kilometer langen zweiten Fahrbahn zwischen Biberach-Nord und Achstetten fertiggestellt. Von nun an war die B 30 vom Autobahndreieck Neu-Ulm bis Biberach/Jordanbad durchgängig autobahnähnlich befahrbar.[39]

Fünfter Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen[Bearbeiten]

Auf Grundlage des Bundesverkehrswegeplans 1992 trat am 15. November 1993 das "Vierte Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes" in Kraft[40]. Vorgesehen ist weiterhin ein Aus- und abschnittsweiser Neubau der B 30.

Neu ist die Aufstufung des autobahnähnlichen Ausbaus der Ortsumgehung Bad Waldsee in den Vordringlichen Bedarf. Die Planungen konzentrierten sich nun auf den autobahnähnlichen Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee und die Ortsumgehung Ravensburg.

Einsparungen durch die Wiedervereinigung Deutschlands[Bearbeiten]

Nach der Aufgabe der Bundesautobahn 89 wurden durch die Wiedervereinigung Deutschlands noch einmal erhebliche Einsparungen vorgenommen.

1998 wurde der vierte Bauabschnitt (BA IV) der Ortsumgehung Ravensburg privat vorfinanziert und am 3. September 2001 für den Verkehr freigegeben. Von nun an war die B 30 von Ulm bis Ravensburg bis auf die Ortsdurchfahrten Gaisbeuren und Enzisreute durchgängig ortsdurchfahrtsfrei ausgebaut.

Am 12. Juli 1999 wurde der Vorentwurf für den autobahnähnlichen Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee genehmigt. Nach damaliger Rechtslage bestand Baurecht. Im Jahr 2000 wurde dieser Ausbau der B 30 bei Bad Waldsee allerdings ersatzlos aus dem Sonderausbauprogramm der Bundesfernstraßen gestrichen.[41]

Sechster Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen[Bearbeiten]

Auf Grundlage des Bundesverkehrswegeplans 2003 trat am 04. Oktober 2004 das "Fünfte Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes" in Kraft[42]. Vorgesehen war weiterhin ein Aus- und abschnittsweiser Neubau der B 30.

Neu war die Aufwertung der Neu- und Ausbauprojekte im Zuge der B 30 teilweise im Umfang, als auch in der Dringlichkeit, sowie die Durchführung wesentlicher Verbesserungen.

Der autobahnähnliche Ausbau durch die Orte Hebershaus, Schneiderbenes, Englerts, Mattenhaus, Gaisbeuren und Enzisreute wird aufgegeben. Statt dessen sind wieder neue Trassen um die Orte vorgesehen. Der Weiterbau der B 30 vom Autobahndreieck Neu-Ulm bis nördlich von Neu-Ulm wird als "B 10 Südosttangente Neu-Ulm" neu aufgenommen. Neu ist auch die Aufwertung von Ravensburg-Eschach bis Friedrichshafen sowohl im Projektzuschnitt (2-bahnig, 4-streifig statt 1-bahnig, 2-streifig), als auch in der Dringlichkeit ("Vordringlicher Bedarf" statt "Weiterer Bedarf"). Für den zweibahnigen Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee wird hingegen das Planungsrecht entzogen und in den "Weiteren Bedarf" abgestuft.

Auf Wunsch des Kreistages Biberach wurden alle Abschnitte im Zuge der B 30 im Landkreis Biberach lediglich in den "Weiteren Bedarf" aufgenommen und der B 312 von Biberach bis Berkheim mit den Ortsumgehungen Ringschneit, Ochsenhausen und Edenbachen der Vorzug gegeben. Der Referentenentwurf des Bundes sah dagegen den "Vordringlichen Bedarf" für die B 30 vor.[43]

Auch im Landkreis Ravensburg wurde der Vordringliche Bedarf abgelehnt. Auf Wunsch der Kommunen im Landkreis Ravensburg wurde lediglich die Vollendung der Ortsumgehung Ravensburg mit der "B 30-Süd" von Ravensburg-Süd bis Eschach in den "Vordringlichen Bedarf" aufgenommen. Der Neubau der B 30 von Oberessendorf bis Bad Waldsee-Nord, der Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee, sowie die Ortsumgehungen Gaisbeuren und Enzisreute wurden aus solidarischen Gründen zu Gunsten der Projekte "Lückenschluss A 96 Leutkirch-Wangen", "B 12 Ortsumgehung Isny", "B 32 Ortsumgehung Geiselharz" zurückgestellt und lediglich in den "Weiteren Bedarf" aufgenommen.[44]

Die Planungen konzentrierten sich nun auf die Vollendung der Ortsumgehung Ravensburg, sowie den Weiterbau von Ravensburg-Eschach bis Friedrichshafen.

Baubeginn "B 30-Süd"[Bearbeiten]

Am 03. Juli 2013 erfolgte der Baubeginn an der "B 30-Süd". Dieser letzte Bauabschnitt VI der Ortsumgehung Ravensburg (B30 Baindt (Egelsee) - Ravensburg-Eschach) - soll bis 2019 fertiggestellt werden.[45]

Projektanmeldung zum Bundesverkehrswegeplan 2015[Bearbeiten]

Im Rahmen der Projektanmeldung der Länder zum Bundesverkehrswegeplan 2015 erstellte das von Bündnis 90/Die Grünen geführte baden-württembergische Ministerium für Verkehr und Infrastruktur im November 2013 eine nach "Landeskriterien" priorisierte Anmeldeliste.

Nach der Landesliste entfällt der zweibahnige Ausbau der B 30 von Hochdorf bis Bad Waldsee. Für einen Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee bestehe kein verkehrlicher Bedarf. Auf dem Streckenabschnitt von Bad Waldsee-Nord bis Hochdorf wird stattdessen ein abschnittsweise dreistreifiger Ausbau zwischen den Ortslagen angestrebt. Der im Bau befindliche Streckenabschnitt von Ravensburg-Süd bis Ravensburg-Eschach ("B 30-Süd") wurde ebenfalls nicht an den Bund gemeldet, allerdings vom Bund als "Laufendes Vorhaben" berücksichtigt.

Vorrangig meldete das Land den zweibahnigen Ausbau von Biberach/Jordanbad bis Hochdorf und Ravensburg-Eschach bis Friedrichshafen an. Als nachrangig wurden die Ortsumgehungen Gaisbeuren und Enzisreute angemeldet. Die Ortsdurchfahrten Gaisbeuren und Enzisreute sind unter allen Bundesstraßenprojekten des Landes inzwischen mit ca. 22.700 Fahrzeuge pro Werktag mit Stand 2010, davon rund 2.000 Lkw, mit am höchsten belastet. Hier sieht das Land allerdings mitunter den geringsten Bedarf im ganzen Land.[46][47]

Besonderheiten[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 30 ersetzt die aufgegebene A 89 und setzt sich auf den autobahnähnlichen Abschnitten aus dieser zusammen. Ein direkter Beweis hierfür ist noch heute zwischen Wiblingen und dem Autobahndreieck Neu-Ulm vorhanden, wo die B 30 als Autobahn beschildert ist und an einem Autobahndreieck endet.

Dass die Bundesstraße 30 ursprünglich als A 89 geplant war, zeigte sich bis 2012 im Süden von Biberach. Da hier eine Fahrbahn fehlt, war der Knotenpunkt Biberach-Jordanbad so angepasst, dass die Auffahrt in Richtung Ravensburg mit einer im 90-Grad-Winkel abknickenden Linkskurve ausgeführt war. Das Stück nach der Kurve und vor der Einmündung in die Bundesstraße entsprach genau der Breite einer Richtungsfahrbahn von Autobahnen. Mit dem 3-streifigen Ausbau des Abschnitts vom Biberach/Jordanbad bis zur nördlichen Rißbrücke bei Appendorf wurde die Auffahrt in den Jahren 2012/2013 umgebaut.[48]

Ausbaupläne[Bearbeiten]

Die Straßenbauverwaltung strebt seit 1969 als langfristiges Ziel den autobahnähnlichen Ausbau der Bundesstraße 30 von Ulm bis Friedrichshafen an. Von 1967 bis heute wurden 54,9 von 102 km autobahnähnlich ausgebaut.

In wie ferner Zukunft der Komplettausbau noch liegt zeigt, dass zurzeit nur der Abschnitt Ravensburg-Süd–Friedrichshafen sich im „Vordringlichen Bedarf“ des aktuell gültigen Bundesverkehrswegeplans 2003 befindet, während der Abschnitt Baindt–Biberach-Jordanbad sich im „Weiteren Bedarf“ befindet und vom Land Baden-Württemberg nur teilweise für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet wurde.

Ausbau: Ravensburg-Untereschach (B 30-Süd)[Bearbeiten]

Spatenstich für die "B 30-Süd" am 3. Juli 2013

Seit dem 23. Februar 2006 ist der Abschnitt Ravensburg-Süd–Untereschach rechtskräftig planfestgestellt. Aufgrund der Unterfinanzierung des Bundesfernstraßenbaus in Deutschland konnte der Baubeginn jedoch nicht sofort erfolgen. Als bauvorbereitende Arbeiten wurde Anfang 2007 südlich von Ravensburg mit der Zurückverlegung der Schussen, fast in ihr altes Flussbett, begonnen und im April 2007 abgeschlossen. Dies wurde notwendig, um beim Weiterbau in Richtung Süden teure und weit spannende Brücken zu vermeiden. Zudem wurde eine Ferngasleitung verlegt und 2010 mit ersten Dammaufschüttungen im Zusammenhang mit dem Rückbau der alten B 30 bei Baindt begonnen. Am 3. Juli 2013 erfolgte der eigentliche Baubeginn mit dem ersten Spatenstich.

Die "B 30-Süd" wird in drei Bauabschnitten gebaut:

  • Bauabschnitt 1 (BA 1): AS Ravensburg-Süd bis zur neu zu bauenden AS Karrer
  • Bauabschnitt 2 (BA 2): AS Karrer bis B 30alt westlich von Untereschach
  • Bauabschnitt 3 (BA 3): B 30alt westlich von Unterschach bis zur B 467 bei Hegenberg

Der Bau startete mit BA 2, da sich nach dessen Fertigstellung im Bereich von Untereschach bereits eine Verkehrsentlastung auf der K 7981 ergibt. BA 2 soll voraussichtlich bis 2016 fertiggestellt werden. Im Anschluss werden BA 1 und BA 3 realisiert. Mit der Verkehrsfreigabe wird voraussichtlich im Jahr 2018 gerechnet. Mit der Gesamtfertigstellung der “B 30-Süd” einschließlich Bepflanzungs-, Ausgleichs- und Rückbaumaßnahmen wird 2019 gerechnet.[49]

Ausbau: Untereschach-Friedrichshafen[Bearbeiten]

Seit 1969 gestaltet sich die Trassenfindung im Bereich von Meckenbeuren als schwierig. Häufig kommt es von Seiten der Bürger und Umweltverbände zu Protesten. 1969 war eine Ostumgehung vorgesehen. 1998 fiel die Entscheidung für die Westumgehung. Aufgrund von Änderungen des Naturschutzrechts im Jahr 2007 kam die gesamte Planung erneut auf den Prüfstand. In diesem Zuge wurde 2014 als Ergänzung der "Korridor Mitte" vorgestellt. Der "Korridor Mitte" löste erhebliche Proteste aus[50][51]. Die erneute Festlegung auf eine Trasse soll in den nächsten Jahren erfolgen.[52][53]

Der Baubeginn des Abschnitts UntereschachFriedrichshafen war laut Prioritätenliste der baden-württembergischen Landesregierung von 2007 für 2015 bis 2025 vorgesehen. Bis 2014 wurde die Planfeststellung angestrebt. Nach heutigem Stand (2015) ist mit der Planfeststellung frühestens in der Mitte des nächsten Jahrzehnts und einem noch späteren Baubeginn zu rechnen.

Ausbau: Baindt-Bad Waldsee[Bearbeiten]

Auf dem Abschnitt BaindtBad Waldsee befinden sich seit 2001 die letzten "echten" Ortsdurchfahrten der Bundesstraße 30 zwischen Ravensburg und Ulm. Trotz einer Verkehrsbelastung von durchschnittlich 21 300 Kraftfahrzeuge pro Tag,[54] davon ca. 1 600 Fahrzeuge des Schwerverkehrs, befinden sich die Umgehungen für Enzisreute und Gaisbeuren im aktuell gültigen Bundesverkehrswegeplan 2003 im „Weiteren Bedarf“. Die Belastung an Werktagen liegt nochmals deutlich höher.

Bereits 1958 wurde von der ehemaligen Gemeinde Gaisbeuren ein Antrag für die Umgehungen der Orte Gaisbeuren und Enzisreute gestellt. Die Planung ist nie aufgenommen worden. Die Stadt Bad Waldsee beabsichtigte 2013 für die Ortsumgehungen Enzisreute und Gaisbeuren erstmals Freihaltetrassen im Flächennutzungsplan einzutragen.[55] Dies sollte dazu beitragen, dass die Ortsumgehungen im Bundesverkehrswegeplan 2015 in den "Vordringlichen Bedarf" aufgestuft werden. Erst dann besteht Planungsrecht.

Im Vorfeld und im Rahmen der Projektanmeldung des Landes Baden-Württemberg für den Bundesverkehrswegeplan 2015 bildete sich erstmals in den Jahren 2010-2014 eine bereite Front für die Umsetzung dieser Pläne. Dieser Front gehören unter anderem die zuständigen Landes- und Bundespolitiker an (mit Ausnahme von Bündnis 90/Die Grünen), sowie der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, der Landkreistag Baden-Württemberg, der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, die Bürgermeister im Landkreis Ravensburg, die Kreistage Biberach und Ravensburg, die CDU-Kreisvorstände Biberach und Ravensburg und der SPD-Kreisvorstand Ravensburg. Außerdem wird die Umsetzung mehrheitlich von Kammern und Städten von Ulm bis Friedrichshafen unterstützt.[56][57][58]

Die baden-württembergische Landesregierung stufte die Projekte "Ortsumgehung Gaisbeuren" und "Ortsumgehung Enzisreute" jedoch als weit nachrangig ein und meldete beide Projekte im November 2013 als Einzelprojekte beim Bund an. Jedoch handelt es sich bei den Ortsumgehungen Gaisbeuren und Enzisreute in erster Linie um einen Aus- und abschnittsweisen Neubau der B 30 im Zuge der Achse Ulm-Friedrichshafen - im Teilabschnitt vom Ausbauende beim Egelsee bis Bad Waldsee - und nicht um reine Ortsumgehungen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur reagierte darauf im September 2014, in dem es alle als Achsen angemeldete Projekte für die Projektbewertung zum Bundesverkehrswegeplan 2015 in Einzelprojekte teilte[59]

Die letzte Entscheidung liegt beim Bund. Sollte eine Aufstufung im Bundesverkehrswegeplan 2015 in den "Vordringlichen Bedarf Plus" oder "Vordringlichen Bedarf" erfolgen, ist eine schnelle Lösung dennoch nicht in Sicht - es steht noch eine ca. 10 bis 15-jährige Planungszeit bevor. Sollte keine Aufstufung erfolgen, ist eine Lösung für weitere ca. 15 Jahre verhindert.

Ausbau: Bad Waldsee-Süd – Bad Waldsee-Nord[Bearbeiten]

Der Bau der zweiten Fahrbahn der Ortsumgehung von Bad Waldsee wurde trotz des am 12. Juli 1999 genehmigten Vorentwurfs mit dem Bundesverkehrswegeplan 2003 in den „Weiteren Bedarf“ abgestuft. Die bereits vollständig ausgearbeitete Planung ist inzwischen verjährt. Zur Zeit plant das Land Baden-Württemberg lediglich neue Anschlussstellen der L 300 und L 316 mit der B 30. Gegen diese Planung wurde von einem Naturschutzverband Einwände erhoben.[60]

Die Landesregierung von Baden-Württemberg sah bei der Projektanmeldung für den Bundesverkehrswegeplan 2015 für einen Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee keinen verkehrlichen Bedarf und meldete das Projekt nicht beim Bund an[61]. Eine nachträgliche Aufnahme durch den Bund ist unwahrscheinlich, zumal für diesen Ausbau nur ein geringer Rückhalt aus Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung besteht[62]. Es ist zu erwarten, dass der Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee nicht mehr im nächsten Bundesverkehrswegeplan 2015 enthalten sein wird.

Aus-/Neubau: Bad Waldsee-Nord – Hochdorf[Bearbeiten]

Ebenfalls unwahrscheinlich ist der autobahnähnliche Aus- und abschnittsweise Neubau des Abschnitts Bad Waldsee-Nord bis Hochdorf. Die Beseitigung der Durchfahrten von Mattenhaus, Schellenberg, Englerts, Hebershaus und Oberessendorf ist nach derzeitigem Stand (März 2015) nicht absehbar.

Die Landesregierung von Baden-Württemberg sah bei der Projektanmeldung für den Bundesverkehrswegeplan 2015 für einen Ausbau von Bad Waldsee-Nord bis Hochdorf keinen verkehrlichen Bedarf und meldete das Projekt nicht beim Bund an[63]. Statt eines autobahnähnlichen Ausbaus strebt die baden-württembergische Landesregierung einen abschnittsweise dreistreifigen Ausbau zwischen den Orten an. Die Situation in den Orten soll nicht verbessert werden.

Eine nachträgliche Aufnahme durch den Bund ist ebenfalls unwahrscheinlich. Es ist zu erwarten, dass der Ausbau von Bad Waldsee-Nord bis Hochdorf nicht mehr im nächsten Bundesverkehrswegeplan 2015 enthalten sein wird.

Ausbau: Hochdorf – Biberach-Jordanbad[Bearbeiten]

Die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg sah bei der Projektanmeldung für den Bundesverkehrswegeplan 2015 für einen Ausbau von Hochdorf bis Biberach-Jordanbad zunächst ebenfalls keinen verkehrlichen Bedarf und nahm das Projekt nicht in die Anmeldeliste auf[64]. Erst nach Protesten der Bevölkerung und eine im August 2013 von der "Initiative B 30" eingebrachte Petition im Landtag von Baden-Württemberg, erfolgte eine Reaktion: Ein von der Landesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigte, dass ein Ausbaubedarf besteht[65]. Der Ausbau der B 30 von Hochdorf bis Biberach-Jordanbad wurde deshalb nachträglich in die Anmeldeliste für den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen.

Die letzte Entscheidung liegt beim Bund. Sollte eine Aufstufung im Bundesverkehrswegeplan 2015 in den "Vordringlichen Bedarf Plus" oder "Vordringlichen Bedarf" erfolgen, ist eine schnelle Lösung dennoch nicht in Sicht - es steht noch eine ca. 10 bis 15-jährige Planungszeit bevor. Sollte keine Aufstufung erfolgen, ist eine Lösung für weitere ca. 15 Jahre verhindert.

Entwicklung seit 1990[Bearbeiten]

Bedingt durch den Ausbau des Straßennetzes in den neuen Bundesländern wurden die Mittel für Verkehrsprojekte in Baden–Württemberg ab 1990 stark gekürzt, so dass sich über die Jahre ein erheblicher Nachholbedarf aufgebaut hat. Zeitweise reichten die Mittel nicht mehr für Instandhaltungsarbeiten aus, sodass sich auch hier ein erheblicher Nachholbedarf gebildet hat. Inzwischen wird dem Land wieder deutlich mehr Geld zur Verfügung gestellt. Der aufgebaute Investitionsstau lässt sich aber nur langsam abarbeiten, sodass ein "Hauen und Stechen" nach Verkehrsprojekten eingesetzt hat.

Initiativen aus der Bevölkerung kritisieren die Verkehrspolitik der derzeitigen grün-roten Landesregierung, da der Ausbau der überlasteten Bundesstraße 30 als nachrangiges Projekt behandelt wird.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bundesstraße 30 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biberach–Baindt und Ravensburg–Friedrichshafen zweistreifig
  2. http://www.b30-oberschwaben.de/html/streckenverlauf.html abgerufen am 18. März 2015
  3. http://www.b30-oberschwaben.de/html/bc__sud__-_hochdorf.html abgerufen am 18. März 2015
  4. http://www.b30-oberschwaben.de/html/hochdorf_-_oessendrf_.html abgerufen am 18. März 2015
  5. Bestätigt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Schreiben vom 21. April 2009, AZ S 22/72131.1/1030/1013624
  6. Bestätigt durch die manuellen Straßenverkehrszählungen 2005 und 2010: http://www.bast.de/cln_031/nn_42248/DE/Statistik/Verkehrsdaten-Downloads/2010/Manuelle-Zaehlung-2010.html, http://www.b30-oberschwaben.de/scripts/DTVArchiveSearch.php?search=&mode=0&country=alle&road=B&priority=&year=2010&ItemsPerPage=175&Page=1&globalfbvwppt=alle&globalfbvwpst=alle&allfdtv=DTV&allfdtvcm=%3D&allfr=B-Rang&allfrc=L-Rang&allfrccm=%3D&allfrcm=%3D&allfsv=SV&allfsvcm=%3D&sort=13. Abgerufen am 10. März 2013
  7. http://www.bast.de/DE/Statistik/Verkehrsdaten-Downloads/2010/Manuelle-Zaehlung-2010.html?nn=797458 abgerufen am 18. März 2015
  8. http://svz-bw.de/bundesweite_zaehlung.html abgerufen am 18. März 2015
  9. Verkehrsbedeutung belegt durch den Verkehrsentwicklungsplan 2025 der Stadt Bad Waldsee http://www.bad-waldsee.de/verkehrsentwicklungsplan.html, sowie Nachweisberechnungen nach den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung (RIN): http://www.b30neu.de/nachweis-der-b30-als-hauptachse.html. Abgerufen am 10. März 2013.
  10. Verkehrsbedeutung belegt durch den Verkehrsentwicklungsplan 2025 der Stadt Bad Waldsee http://www.bad-waldsee.de/verkehrsentwicklungsplan.html, sowie Nachweisberechnungen nach den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung (RIN): http://www.b30neu.de/nachweis-der-b30-als-hauptachse.html. Abgerufen am 10. März 2013.
  11. Laut Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg: http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/66250. Abgerufen am 10. März 2013.
  12. Bericht über Verkehrsverlagerungen auf das nachgeordnete Straßennetz in Folge der Einführung der Lkw-Maut, zuletzt erstellt am 2. Januar 2013: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712028.pdf. Abgerufen am 10. März 2013.
  13. Untersuchung im Rahmen der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2003 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen. http://www.b30neu.de/oekonomische-schaeden.html. Weiter bestätigt durch den Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Bad Waldsee (2010) http://b30neu.de/vep-bad-waldsee.html sowie der Verkehrsstudie-Ost des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (2009) http://b30neu.de/verkehrsstudie-ost.html.
  14. http://www.b30-oberschwaben.de/html/uberlastung.html. Siehe auch HBS http://www.fgsv-verlag.de/catalog/product_info.php?products_id=945 und HCM http://books.trbbookstore.org/hcm2km.aspx.
  15. Gutachten "Bundesverkehrswegeplan 2015 - Machbarkeit und Wirksamkeit von Zwischenlösungen - Brilon, Bonzio, Weiser Ingenieursgesellschaft für Verkehrswesen Bochum" 2013 in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Verkehrswesen der Ruhr-Universität Bochum http://mvi.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/dateien/PDF/BVWP/BVWP_Zwischenl%C3%B6sungen_Schlussbericht_Autobahnen_20131105.pdf abgerufen am 18. März 2015
  16. http://www.b30-oberschwaben.de/html/uberlastung.html
  17. http://www.b30-oberschwaben.de/html/tabelle.html
  18. http://www.b30neu.de/?id=73&newsid=81&mode=singleview
  19. Eine fortwährende Stauzählung ist unter http://www.b30-oberschwaben.de/scripts/TrafficInfoStatistic.php?year=Alle&road=B30&mode=forec&country=Alle&roadtype=Alle&stat=Alle&forec= abrufbar. Zu beachten ist, dass die hier dargestellten Ergebnisse in der Regel nur Teilabschnitte abdecken und zudem richtungsgeteilt vorliegen.
  20. http://www.b30-oberschwaben.de/html/vergleiche_umgehungen.html
  21. http://www.bast.de/DE/Statistik/Verkehrsdaten-Downloads/2010/Manuelle-Zaehlung-2010.html?nn=797458 abgerufen am 18. März 2015
  22. http://www.b30neu.de/unfaelle.html, http://www.b30-oberschwaben.de/html/statistik.html
  23. Broschüre "Ortsumfahrung Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt - Egelsee-Niederbiegen", Seite 6, herausgegeben im September 2001 von vom ehemaligen Straßenbauamt Ravensburg (heute Referat 47.3 des Regierungspräsidiums Tübingen).
  24. Broschüre "Ortsumfahrung Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt - Egelsee-Niederbiegen", Seite 7-9, herausgegeben im September 2001 von vom ehemaligen Straßenbauamt Ravensburg (heute Referat 47.3 des Regierungspräsidiums Tübingen). Sowie Laut Unterlagen der Staatsarchive Baden-Württemberg.
  25. Broschüre "Ortsumfahrung Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt - Egelsee-Niederbiegen", Seite 9, herausgegeben im September 2001 von vom ehemaligen Straßenbauamt Ravensburg (heute Referat 47.3 des Regierungspräsidiums Tübingen).
  26. Broschüre "Ortsumfahrung Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt - Egelsee-Niederbiegen", Seite 9, herausgegeben im September 2001 von vom ehemaligen Straßenbauamt Ravensburg (heute Referat 47.3 des Regierungspräsidiums Tübingen). Sowie Laut Unterlagen der Staatsarchive Baden-Württemberg.
  27. Broschüre "Ortsumfahrung Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt - Egelsee-Niederbiegen", Seite 6-9, herausgegeben im September 2001 von vom ehemaligen Straßenbauamt Ravensburg (heute Referat 47.3 des Regierungspräsidiums Tübingen). Stand: 10. März 2013. Sowie Laut Unterlagen der Staatsarchive Baden-Württemberg. Bundesgesetzblatt, Jg. 1957, Teil I, S. 1189, Ausbauplan für die Bundesfernstraßen. Aufgestellt vom Bundesminister für Verkehr. Bundesdruckerei, Bonn 1957, Anlage 1
  28. Broschüre "Ortsumfahrung Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt - Egelsee-Niederbiegen", Seite 10, herausgegeben im September 2001 von vom ehemaligen Straßenbauamt Ravensburg (heute Referat 47.3 des Regierungspräsidiums Tübingen).
  29. Bundesgesetzblatt Jg. 1971, Teil I, S. 873
  30. Struktur und Numerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, 15. Juni 1974.
  31. Deutscher Bundestag, Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1976: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/007/0800713.pdf, Straßenbaubericht 1977: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/020/0802017.pdf, Straßenbaubericht 1978: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/031/0803116.pdf, Straßenbaubericht 1979: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/041/0804129.pdf. Abgerufen am 10. März 2013.
  32. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  33. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  34. Bundesgesetzblatt Jg. 1976, Teil I, S. 2093
  35. Bundesgesetzblatt Jg. 1980, Teil I, S. 1614
  36. Bundesgesetzblatt Jg. 1980, Teil I, S. 1614
  37. Deutscher Bundestag, Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1976: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/007/0800713.pdf, Straßenbaubericht 1977: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/020/0802017.pdf, Straßenbaubericht 1978: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/031/0803116.pdf, Straßenbaubericht 1979: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/041/0804129.pdf. Abgerufen am 10. März 2013.
  38. Bundesgesetzblatt Jg. 1986, Teil I, S. 557
  39. Deutscher Bundestag, Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1990: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/BAD12-2113.pdf?von=00000&bis=00000, Abgerufen am 10. März 2013.
  40. Bundesgesetzblatt Jg. 1993, Teil I, S. 1877
  41. http://www.b30-oberschwaben.de/html/neubau_der_b_30__a_89_.html sowie Presseberichte in der Schwäbischen Zeitung, Ausgabe Bad Waldsee
  42. Bundesgesetzblatt Jg. 2004, Teil I, S. 2574
  43. Sitzungsbericht über die 25. Sitzung des Kreistages Biberach am 4. April 2003
  44. Nach Auskunft von MdL Paul Locherer (CDU) bei einem Vor-Ort-Besuch am 10. Januar 2013 in Gaisbeuren, sowie MdB Dr. Andreas Schockenhoff (CDU) und MdL Rudolf Köberle (CDU) bei einem Vor-Ort-Besuch am 14. November 2014 in Gaisbeuren.
  45. http://www.b30-oberschwaben.de/html/geschichte_2010_-_2019.html
  46. http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/zukunftskonzepte/bundesverkehrswegeplan/verkehrstraeger-strasse/ abgerufen am 17. März 2015
  47. Petition der "Initiative B 30" http://www.b30neu.de/petition-2013-08-15.html abgerufen am 17. März 2015
  48. http://www.b30-oberschwaben.de/html/bc__sud__-_hochdorf.html
  49. http://www.b30-oberschwaben.de/html/ou_rv__ba_vi_.html
  50. http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Scharfer-Gegenwind-fuer-B-30-Korridor-Mitte-_arid,10165228_toid,668.html
  51. Diverse Presseberichte in der Schwäbischen Zeitung 2014/2015
  52. http://www.b30-oberschwaben.de/html/rv__eschach__-_fn.html
  53. http://www.rp-tuebingen.de/servlet/PB/menu/1357899/index.html abgerufen am 18. März 2015
  54. http://www.bast.de/cln_033/nn_42248/DE/Statistik/Verkehrsdaten-Downloads/2010/Manuelle-Zaehlung-2010.html
  55. Amtliche Bekanntmachung der Stadt Bad Waldsee: http://www.bad-waldsee.de/lesen-646/items/bekanntmachung-72.html. Abgerufen am: 10. März 2013.
  56. http://www.b30-oberschwaben.de/html/geschichte_2010_-_2019.html
  57. diverse Presseberichte nachzulesen unter http://www.b30-oberschwaben.de/scripts/ArchiveSearch.php?Search=Waldseer+Erkl%E4rung&AntiDDOSAttackSecurityKey=%7B58435444-C2AB-4B38-9CE6-B9E5FC234DD4%7D&ChBSearchText=on&SortDESC=on&datesearchmode=first, http://www.b30-oberschwaben.de/scripts/ArchiveSearch.php?Search=Anmeldung+2012&AntiDDOSAttackSecurityKey={58435444-C2AB-4B38-9CE6-B9E5FC234DD4}&ChBSearchText=on&SortDESC=on&datesearchmode=first, http://www.b30-oberschwaben.de/scripts/ArchiveSearch.php?Search=Anmeldung+2013&AntiDDOSAttackSecurityKey={58435444-C2AB-4B38-9CE6-B9E5FC234DD4}&ChBSearchText=on&SortDESC=on&datesearchmode=first, abgerufen am 18. März 2015
  58. Diverse Schriftwechsel der "Initiative B 30". Eine Ergebniszusammenstellung wurde als Broschüre veröffentlicht: https://www.yumpu.com/document/view/37540167/position-zum-bundesverkehrswegeplan-2015, abgerufen am 18. März 2015
  59. Vorläufige Projektliste der Bundesfernstraßen vom 05. September 2014 http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/UI/bundesverkehrswegeplan-2015-projektanmeldungen.html abgerufen am 18. März 2015
  60. Nach Auskunft des Bad Waldseer Bürgermeisters Roland Weinschenk in einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik 2013 werden beide Anschlüsse an die B 30 (L 300 und L 316) geplant. Einsicht in das Protokoll gewährt die Stadt Bad Waldsee.
  61. http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/zukunftskonzepte/bundesverkehrswegeplan/verkehrstraeger-strasse/ abgerufen am 18. März 2015
  62. Diverse Schriftwechsel der "Initiative B 30". Eine Ergebniszusammenstellung wurde als Broschüre veröffentlicht: https://www.yumpu.com/document/view/37540167/position-zum-bundesverkehrswegeplan-2015, abgerufen am 18. März 2015
  63. http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/zukunftskonzepte/bundesverkehrswegeplan/verkehrstraeger-strasse/ abgerufen am 18. März 2015
  64. http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/zukunftskonzepte/bundesverkehrswegeplan/verkehrstraeger-strasse/ abgerufen am 18. März 2015
  65. http://www.b30neu.de/petition-2013-08-15.html abgerufen am 18. März 2015
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