Bundesstraße 256

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Bundesstraße 256 in Deutschland
Bundesstraße 256
Karte
Verlauf der B 256
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Ohl
(51° 7′ N, 7° 29′ O)
Straßenende:: Mayen
(50° 21′ N, 7° 16′ O)
Gesamtlänge: 148 km

Bundesland:

Raiffeisenbrücke über den Rhein in Neuwied
Raiffeisenbrücke über den Rhein in Neuwied

Die Bundesstraße 256 ist eine 148 Kilometer lange Bundesstraße, die vom Bergischen Land bis an die Mosel reicht.

Sie beginnt an der B 237 in Ohl, einem Ortsteil von Wipperfürth in Nordrhein-Westfalen. Die B 256 verläuft zunächst südwärts über Marienheide und Gummersbach nach Vollmerhausen, wo sie auf die B 55 (Köln-Olpe) stößt. Mit dieser zusammen verläuft sie durch die Gummersbacher Stadtteile Niederseßmar und Derschlag. Hier trennt sich die B 256 von der B 55 und kreuzt, zur Schnellstraße ausgebaut, die A 4. Der Kreuzungspunkt (AS Reichshof/Bergneustadt) wurde als vollwertiges Autobahnkreuz in Kleeblattform erstellt, da dieser Abschnitt ein Teil der verworfenen Planungen der A 451 war. Im Jahr 1978 wurde dieser Abschnitt freigegeben. Sie verläuft weiter in südlicher Richtung als Schnellstraße in Richtung Waldbröl (Beginn der B 478 nach Bonn). Kurz vor der Ortschaft Denklingen endet die Ausbaustrecke. Die B 256 durchquert Denklingen und führt weiter nach Waldbröl. Die B 256 durchquert nun die Gemeinde Windeck, wobei sie das Tal der Sieg erreicht. Sie verlässt es in südlicher Richtung und überquert die Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz. Es folgt in Roth der Beginn der B 62 nach Siegen.

Im Westerwald verläuft die Bundesstraße in südwestlicher Richtung durch Altenkirchen, wo sie auf die B 414 (Altenkirchen-Wetzlar) und die B 8 (Köln-Frankfurt) trifft. Etwa 25 Kilometer weiter südwestlich, bei Willroth, überquert die B 256 die A 3 an der Anschlussstelle Neuwied (Nr. 36). Die Stadt Neuwied wird nach weiteren 20 Kilometern erreicht. Hier ist die B 256 zur Schnellstraße ausgebaut worden und kreuzt in Form eines Autobahnkreuzes die B 42 am rechten Rheinufer, bevor sie den Fluss über die Raiffeisenbrücke quert und bei Weißenthurm in Form eines Autobahndreieckes auf die B 9 trifft. Vom Neuwieder Becken aus flankiert sie die Nette bis nach Mayen, wo sie an der B 262 bei Kottenheim endet.

Am 23. September 2014 wurde die Ortsumgehung um Rengsdorf fertiggestellt. Die erwarteten Kosten belaufen sich auf rund 35 Millionen Euro. Die Baumaßnahme wurde am 3. Juli 2006 durch den parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister Achim Großmann offiziell begonnen.

Der Bau einer weiteren, 3,4 km langen Ortsumgehung wurde im Dezember 2009 in Kruft begonnen und im Juli 2014 beendet. Am 29. Juli 2014 war die feierliche Verkehrsübergabe durch die parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär und Staatssekretärin Heike Raab unter Beteiligung der Bevölkerung.

Geschichtliche Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde der Abschnitt zwischen seinem Geburtsort Hamm (Sieg) über seine Wirkungsstätten Weyerbusch und Flammersfeld nach Rengsdorf und Neuwied am 23. März 1984 Historische Raiffeisenstraße benannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundesstraße 256 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien