Ron Sparks Coachbuilders

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ron Sparks Coachbuilders
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1979
Auflösung 1985
Auflösungsgrund 1982 oder 1985
Sitz Marina del Rey, Kalifornien, USA
Leitung Ron Sparks
Branche Automobile

Ron Sparks Coachbuilders war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ron Sparks hatte bei Clénet Coachworks Erfahrungen im Automobilbau gesammelt.[2] Er gründete 1979 sein eigenes Unternehmen in San Marcos in Kalifornien und begann mit der Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Sparks. 1981 zog er nach Marina del Rey, ebenfalls in Kalifornien.[3] 1982[2] oder 1985[3] endete die Produktion.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sparks D'Elegance Roadster ähnelte stark dem Clénet Series I. Er war etwa 30 Zentimeter länger als der Clénet, ähnelte abgesehen davon diesem aber in Konzeption und Ausführung. Wie der Clénet, verwendete auch der Sparks Fahrgastzellen vom MG Midget. Er hatte ebenfalls eine lange Motorhaube mit seitlich austretenden Auspuffrohren; zusätzlich trug der Sparks allerdings noch zwei seitliche Reserveräder, die in die Kotflügel eingelassen waren. Die Antriebstechnik kam von General Motors; das Unternehmen verwendete einen 5,0 Liter großen Achtzylinder von Chevrolet.

Ein Sondermodell war der Sparks Turbo Phaeton, ein auf 5791 mm verlängerter D'Elegance mit zwei eigenständigen, hintereinander angeordneten Innenräumen, die über jeweils eigene Windschutzscheiben verfügten. Nur der hintere Bereich verfügte über ein Klappverdeck, das Cockpit war dauerhaft offen. Das Auto verwendete einen 6,0 Liter großen Achtzylinder-Motor mit Benzineinspritzung von Cadillac, der für den Export mit einer Quadrajet-Turboaufladung versehen wurde.

Sparks soll etwa 90 Exemplare seines Roadsters hergestellt haben. Die Produktionszahlen des Turbo Phaeton sind unbekannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1480. (englisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1480. (englisch)
  2. a b d’Auto (niederländisch, abgerufen am 15. Januar 2017)
  3. a b Allcarindex (englisch, abgerufen am 15. Januar 2017)