Lost Cause Motors

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Lost Cause Motors war ein US-amerikanischer Automobilhersteller, der von 1963 bis 1964 in Louisville (Kentucky) ansässig war. Sein Gründer, Charles P. Farmsley, war vorher Bürgermeister von Louisville gewesen und ihm gehörte der Karosseriebaubetrieb Derham Body Company in Rosemont (Pennsylvania).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Lost Cause (dt.: verlorener Prozess) war ein Chevrolet Corvair in Limousinenausführung, der mit allen erdenklichen Luxusausstattungen bestückt wurde. Sitze und Dach waren mit schwarzem Leder bezogen, das Armaturenbrett war aus Kentucky-Walnussholz. Die Instrumente im Armaturenbrett wurden um einen Höhenmesser, einen Kompass, eine Zeituhr und diverse Armaturen für den Einsatz im Rallyesport ergänzt. Es gab eine Picknickausstattung und ein Kofferset ab Werk.

Der serienmäßige Sechszylinder-Boxermotor mit 2376 cm³ Hubraum und 80 bhp (59 kW) Leistung bei 4400 min−1 konnte von John Fitch & Co. so getunt werden, dass er 120 bhp (88 kW) abgab und der Wagen 185 km/h erreichte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Gunnell: Standard Catalog of American Cars 1946–1975. Krause Publications, Inc. Iola, Wisconsin (2002). ISBN 0-87349-461-X.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 922. (englisch)