Elite Enterprises

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Elite Enterprises Inc.
Rechtsform Inc.
Gründung 1969
Auflösung 1991
Auflösungsgrund Tod des Eigentümers
Sitz Cokato, Minnesota, USA
Leitung Gerry Knapp
Branche Automobile

Elite Enterprises Inc. war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerry Knapp gründete das Unternehmen am 14. November 1969 in Cokato in Minnesota.[3] Er begann 1971 mit der Produktion von Automobilen und Kit Cars.[2] Der Markenname lautete Elite.[1][2] 1982 wurde der Name Allard geschützt.[4] Später im Jahr kam es zu einem Abkommen mit Chrysler, wonach Chrysler den Namen Laser für sein Modell Chrysler Laser nutzen durfte.[5] 1985[1] oder 1986[2] endete die Produktion. Knapp starb 1986.[2] Quint Industries übernahm mehrere Modelle und Hardy Motors ein anderes Modell.[2] Am 7. Oktober 1991 wurde das Unternehmen aufgelöst.[3]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Laser GT war ein Coupé auf einem gekürzten Fahrgestell vom VW Käfer.[2]

Der Laser 917 war vom Porsche 917 inspiriert und basierte ebenfalls auf einem VW-Fahrgestell. Verschiedene Motoren von Mazda und Porsche, vom Chevrolet Corvair und V6-Motoren von General Motors trieben die Fahrzeuge an.[2][6] Nach Unternehmensangaben entstanden zwischen 1972 und 1982 679 Fahrzeuge dieses Typs.[5]

Die Nachbildung eines Allard J2X hatte einen eigenen Rahmen, der sowohl für die Aufnahme von V8-Frontmotoren als auch für VW-Heckmotoren ausgelegt war.[2][6] Ein Fahrzeug von 1985 wurde 2016 für 12.500 US-Dollar versteigert.[7]

Der Mini-18 war ein Nutzfahrzeug und der Laser ’49 ein Minivan, beide auf VW-Basis.[2]

Für einen Laser Dunebuggy genannten VW-Buggy ist eine Anzeige überliefert.[8]

Außerdem entstanden Rennwagen für die Formel V.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Elite (III).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 492. (englisch)
  • James M. Flammang: Standard Catalog of American Cars 1976–1986. Krause Publications, Iola 1988, ISBN 0-87341-113-7, S. 423. (englisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Elite (III).
  2. a b c d e f g h i j k George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 492. (englisch)
  3. a b opencorporates (englisch, abgerufen am 18. Februar 2017)
  4. Allard Trademark Information (englisch, abgerufen am 18. Februar 2017)
  5. a b Die Geschichte von Elite Enterprises (englisch, abgerufen am 18. Februar 2017)
  6. a b James M. Flammang: Standard Catalog of American Cars 1976–1986. Krause Publications, Iola 1988, ISBN 0-87341-113-7, S. 423. (englisch)
  7. Auktion 2016 (englisch, abgerufen am 18. Februar 2017)
  8. Anzeige für den Laser Dunebuggy (englisch, abgerufen am 18. Februar 2017)