Omega (US-amerikanische Automarke)

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Apollo 5000 GT (fast baugleich mit dem Omega GT)

Omega war eine US-amerikanische Automobilmarke.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1966 bis 1967 stellte die Suspensions International Corporation aus Charlotte in North Carolina die Fahrzeuge her. Die Firma war von Steve Wilder gegründet worden, der früher technischer Herausgeber der Fachzeitschrift Car and Driver war. Von 1967 bis 1969 setzte Genser-Foreman aus New York City die Produktion fort.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Omega GT war ein zweitüriges Coupé, dessen Fahrgestell und GFK-Karosserie dem Griffith 400 entsprach. Nachdem Griffith Motors sich 1967 nicht mehr auf dem Markt halten konnte, übernahm Suspensions International die Geschäfte. Der neue Motor für den Omega war ein Ford-V8 mit 4736 cm³ Hubraum und einer Leistung von 200 bhp (147 kW) bei 4400 min−1. Auf Wunsch gab es auch den stärkeren Motor mit 271 bhp (199 kW) bei 6000 min−1.

Im Folgejahr hatte der 4,7-l-V8-Motor nur noch 195 bhp (143 kW) bei 4600 min−1. Alternativ gab es einen V8-Motor von Lincoln mit 5517 cm³ Hubraum und 154 bhp (113 kW) bei 3600 min−1 oder einen Ford-V8 mit 4949 cm³ Hubraum und 210 bhp (154 kW) bei 4600 min−1.

Nach 1968 wurde der gleiche Wagen, den es vorher in Italien schon als Apollo GT gegeben hatte, bei Costruzione Automobili Intermeccanica mit europäischen Motoren weitergebaut. Oldsmobile kaufte Wilder den Namen „Omega“ zur Nutzung für eigene Modelle ab.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1148. (englisch)
  • John Gunnell: Standard Catalog of American Cars 1946–1975. Krause Publications, Inc. Iola, Wisconsin (2002). ISBN 0-87349-461-X.