Italienische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der italienischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Für das Team der Frauen, siehe italienische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Italien
Italia
Federazione Italiana Giuoco Calcio
Spitzname(n) La Nazionale,
Gli Azzurri (die Azurblauen)
Verband Federazione Italiana Giuoco Calcio
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Puma
Trainer Antonio Conte
Co-Trainer Angelo Alessio
Massimo Carrera
Kapitän Gianluigi Buffon
Rekordtorschütze Luigi Riva (35)
Rekordspieler Gianluigi Buffon (146)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code ITA
FIFA-Rang 11. (1103 Punkte)
(Stand: 27. November 2014)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
767 Spiele
406 Siege
209 Unentschieden
152 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien 6:2 Frankreich FrankreichFrankreich
(Mailand, Italien; 15. Mai 1910)
Höchster Sieg
ItalienItalien Italien 9:0 USA Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten
(Brentford, England; 2. August 1948)
Höchste Niederlage
Ungarn 1918Ungarn Ungarn 7:1 Italien Italien 1861Königreich Italien (1861–1946)
(Budapest, Ungarn; 6. April 1924)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 18 (Erste: 1934)
Beste Ergebnisse Weltmeister 1934, 1938, 1982, 2006
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 8 (Erste: 1968)
Beste Ergebnisse Europameister 1968
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 2009)
Beste Ergebnisse Dritter 2013
Olympische Spiele
Bronze 1928
Gold 1936
(Stand: 18. November 2014)

Die italienische Fußballnationalmannschaft (kurz la Nazionale – „die Nationalmannschaft“ oder gli Azzurri – „die Azurblauen“), ist eine der erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußball. Italien gewann viermal die Fußball-Weltmeisterschaft und einmal die Fußball-Europameisterschaft.

Geschichte[Bearbeiten]

Spielszene von der 1:2-Niederlage gegen Deutschland am 28. April 1929 im Stadio Filadelfia in Turin

Der italienische Fußballdachverband Federazione Italiana Giuoco Calcio (F.I.G.C.) wurde am 16. März 1898 in Turin gegründet und ist seit 1905 FIFA-Mitglied. Das erste Länderspiel wurde am 15. Mai 1910 in Mailand gegen Frankreich ausgespielt, die Italiener gewannen das freundschaftliche Länderspiel mit 6:2 gegen die Équipe Tricolore. Pietro Lana erzielte in diesem Spiel das erste Tor überhaupt für die Azzurri und schoss im gleichen Spiel als erster Spieler auch einen Hattrick.

Die ersten beiden großen Erfolge erzielte Italien in den Jahren 1934 und 1938, als man jeweils die WM gewinnen konnte. Überragende Spieler waren damals Giuseppe Meazza und Silvio Piola. Der damalige Nationaltrainer Vittorio Pozzo ist bis heute der einzige Trainer, der zweimal in Folge Weltmeister werden konnte. In den Zwischenjahren gewann diese Mannschaft außerdem bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 die Goldmedaille vor Österreich. 1968 konnte der erste und bislang einzige EM-Titel gewonnen werden. Dabei musste im Halbfinale ein Münzwurf über das Weiterkommen entscheiden. Im Finale wurde ebenfalls ein Wiederholungsspiel nötig, bevor Italien als Sieger feststand.

1982 konnte der dritte WM-Titel eingefahren werden. Das Team mit dem Torschützenkönig Paolo Rossi, der in der Zwischenrunde Brasilien praktisch im Alleingang mit drei Treffern abschoss, Dino Zoff, dem Weltklasse-Torwart, der bei dieser WM bereits 40 Jahre alt war und einer legendären Abwehrreihe um Gaetano Scirea, gewann gegen Deutschland das Finale mit 3:1.

Der vierte WM-Titel kam 2006 hinzu. Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland gewann man im Finale gegen Frankreich mit 5:3 im Elfmeterschießen, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte.

Fast tragisch wirkte die Pechsträhne der Italiener bei den wichtigen Turnieren zuvor. So schied man bei drei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften (1990, 1994, 1998) durch Elfmeterschießen aus (1990 im Halbfinale gegen Argentinien; 1994 im Finale gegen Brasilien; 1998 im Viertelfinale gegen Frankreich). Insgesamt verlor Italien in den fünf WMs zwischen 1982 und 1998 nur zwei Spiele in der regulären Spielzeit. Im Finale der EM 2000 gegen Frankreich kassierte man nach überlegen geführter regulärer Spielzeit erst in der vierten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich und verlor durch David Trezeguets Golden Goal in der Verlängerung. Das Aus bei der WM 2002 kam bereits im Achtelfinale gegen Südkorea, ebenfalls durch Golden Goal. Dabei war den Italienern in umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen das eigene Golden Goal aberkannt und ihr Star Francesco Totti, wegen einer angeblichen Schwalbe innerhalb des Strafraums, des Platzes verwiesen worden. Schon im vorherigen Turnierverlauf waren ihnen insgesamt vier reguläre Tore auf Grund von Fehlentscheidungen der Schiedsrichtergespanne versagt geblieben. Bei der EM 2004 schied man ungeschlagen nach der Vorrunde aus, punktgleich mit den beiden durch das Torverhältnis besser platzierten Teams in der Gruppe.

Die italienische Nationalmannschaft gilt wegen des ihr anhaftenden Klischees, meist sehr defensiv eingestellt zu sein, international als schwer bespielbarer Gegner. Dieses Image entstand vor allem nach der Weltmeisterschaft 1966, als für kurze Zeit Helenio Herrera, der Verfechter des Catenaccio Nationaltrainer wurde. Sein Co-Trainer Ferruccio Valcareggi wurde dann Herreras Nachfolger und unter seiner Regie wurde die Spielweise des Catenaccios bis Anfang der 1970er Jahre fortgesetzt.

Italien spielt traditionell in blauen Nationalmannschaftstrikots. Deshalb heißen die Nationalspieler auch Azzurri (azzurro = „blau“). Historisch geht dies auf die Nationalfarben des Königreichs Sardinien-Piemont, das im 19. Jahrhundert bei der Vereinigung Italiens die Führungsrolle übernahm, zurück.

(1910–1938)[Bearbeiten]

Die ersten drei Dekaden der Geschichte der italienischen Fußballnationalmannschaft sind durch einen Mann geprägt: Vittorio Pozzo. Zwei Jahre nach Italiens erstem Länderspiel übernahm er 1912 das Traineramt. Mit Ausnahme einiger Unterbrechungen führte er die Mannschaft bis 1948. Erster Erfolg war die Teilnahme an der Olympiade 1928 in Amsterdam. Italien spielte mit einem 2–3–5-System und scheiterte erst im Halbfinale gegen die überragende Mannschaft aus Uruguay mit José Leandro Andrade, der als einer der besten Spieler aller Zeiten gilt. Uruguay, das bereits 1924 die Goldmedaille geholt hatte, gewann auch dieses Turnier. Mit einem 11:3-Sieg gegen Ägypten sicherte Italien die Bronzemedaille. An der ersten WM 1930 in Uruguay wollte man wegen der langen Überfahrt nicht teilnehmen. Uruguay gewann dieses Turnier ebenfalls. Italien gewann in diesem Jahr zum ersten Mal den Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften, einem Vorläufer der Europameisterschaft. In diesem Turnier spielten europäische Teams in einem Zeitraum von zwei Jahren gegeneinander. 1933 wurde Italien in diesem Wettbewerb. diesen Erfolg. Vittorio Pozzo gelang in den nächsten Jahren etwas Einmaliges: Er holte zwei Weltmeistertitel (1934 und 1938) hintereinander. Der zweite WM-Titel 1938 in Italien ist jedoch mit dem Makel der Spielmanipulation behaftet. Zwischen den beiden Titeln gewann Pozzo auch noch den Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften 1935 und die Goldmedaille 1936 in Deutschland. Stars der goldenen italienischen Ära waren: Silvio Piola, Giuseppe Meazza, Luis Monti, Giovanni Ferrari, Giuseppe Ruffino und Virginio Rosetta.

(1948–1962)[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu Deutschland, war Italien, das im Zweiten Weltkrieg die Seiten gewechselt hatte, zur Fußball-WM 1950 in Brasilien, der ersten nach dem Kriege, zugelassen. 1948 war Trainer Vittorio Pozzo, der das Team seit 1912 mit einigen Unterbrechungen geführt hatte, zurückgetreten. Der italienische Fußball war durch den tragischen Flugzeugabsturz von Superga im Jahre 1949 schwer getroffen. Hier waren neben anderen Passagieren auch alle Spieler der Profimannschaft des Fußballvereins AC Turin, die damals als beste Italiens galt, gestorben. Zehn dieser Spieler hatten den Rückhalt der Nationalelf gebildet. Aus Angst vor einem weiteren Absturz war die Mannschaft nach Brasilien mit dem Schiff gefahren. Hier scheiterte man in der Vorrunde. Die 1950er Jahre verliefen nicht erfolgreich. 1954 scheiterte man in der Vorrunde, zur WM 1958 qualifizierte man sich erst gar nicht. Obwohl die Mannschaften des AC Mailand und Inter Mailand den europäischen Fußball in den 1960er Jahren mitprägten, gelang es nicht, diese Erfolge in der Nationalelf umzusetzen.[2] Zur EM 1960 trat man gar nicht erst an und in Chile scheiterte man in der Vorrunde. Die Zeit zwischen 1945 und 1962 war von zahlreichen Trainerwechseln geprägt. Mehrmals wurde die Mannschaft von einer technischen Kommission geführt.

(1962–1966)[Bearbeiten]

Italien wurde zwischen 1962 und 1966 von Edmondo Fabbri trainiert. Trainer Paolo Mazza war nach der WM 1962 in Chile zurückgetreten. Nächstes Ziel war die Europameisterschaft 1964. In der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 1964 scheiterte die Mannschaft im Achtelfinale mit 0:2 und 1:1 an der Fußballnationalmannschaft der UdSSR. Die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England gelang. Hier setzte sich die Mannschaft Italiens als Gruppen-Erster durch. Die WM in England geriet jedoch zu einer Blamage. Bereits in der Vorrunde war für Italien durch ein 0:1 im letzten Gruppenspiel gegen Nordkorea Schluss. Fabbri musste zurücktreten. Nach der WM wurde er durch Ferruccio Valcareggi ersetzt.[3]

(1966–1975)[Bearbeiten]

Ferruccio Valcareggi übernahm das Amt des Nationaltrainers gemeinsam mit Helenio Herrera. Herrera blieb jedoch nur bis 1967, so dass Valcareggi das Team ab 1967 alleine führte. Er führte Italien zum Europameistertitel 1968 und erreichte in Mexiko das Finale der Weltmeisterschaft. Nach dem kräftezehrenden Jahrhundertspiel gegen Deutschland hatte Italien der legendären brasilianischen 1970er-Mannschaft mit Roberto Rivelino, Jairzinho, Tostão und Pelé nicht mehr viel entgegenzusetzen. Man verlor das Finale mit 1:4. Für die nächste Europameisterschaft scheiterte man im Viertelfinale knapp an Gastgeber Belgien. Die Fußballweltmeisterschaft 1974 in Deutschland verlief katastrophal: Der Vizeweltmeister überstand die Vorrunde nicht. Torhüter Dino Zoff war vom September 1972 bis Juni 1974 in zwölf Länderspielen ohne Gegentor geblieben. Bei der WM-Endrunde beendete der Haitianer Sanon nach 1143 Minuten ohne Gegentor diese Serie. Das Ergebnis dieses Turniers war die Entlassung Valcareggis. Fulvio Bernardini trat an, der für einen Generationenwechsel verantwortlich war. Leistungsträger und Urgesteine der Squadra Azzurra wie Tarcisio Burgnich, Roberto Boninsegna, Sandro Mazzola, Gianni Rivera und Luigi Riva traten 1974 aus der Nationalmannschaft Italiens zurück. Wegen Problemen in der Qualifikation zur EM 1976 übernahm Assistenztrainer Enzo Bearzot das Amt.

(1975–1986)[Bearbeiten]

1975 übernahm Enzo Bearzot, „Der Schweiger aus dem Friaul“ das Amt des Nationaltrainers. Er sollte bis 1986 bleiben und insgesamt 104 Länderspiele betreuen. Bearzot sollte zum erfolgreichsten Nationaltrainer Italiens nach dem Zweiten Weltkrieg werden.[4]

Die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 1976, bei der nur vier Mannschaften an der Endrunde in einem Halbfinale teilnahmen, schaffte Italien nicht. Italien befand sich in der gleichen Gruppe wie der amtierende Vizeweltmeister Niederlande um Johan Cruyff und dem WM-Dritten Polen um Stürmerstar Grzegorz Lato. Italien wurde in dieser Gruppe nur Dritter.

Zwei Jahre später gelang die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Hier qualifizierte man sich mit fünf Siegen und einer Niederlage vor England. Italien startete gut ins Turnier. Der Gastgeber und spätere Weltmeister Argentinien wurde 1:0 besiegt. In der zweiten Finalgruppe traf man auf den Weltmeister und Vizeeuropameister Deutschland und den Vizeweltmeister und EM-Dritten Niederlande. Wegen einer 2:1 Niederlage gegen die Niederlande erreichte man nur das Spiel um den Dritten Platz, das man 2:1 gegen Brasilien verlor. Bearzot hatte vor dem Turnier den zweitklassig spielenden Stürmer Paolo Rossi entdeckt, der in Argentinien eine gute Leistung ablieferte und drei Tore erzielte.

Auf dieses Turnier folgte die Europameisterschaft 1980 im eigenen Land. Italien konnte das Finale nicht erreichen. Man spielte zweimal 0:0 und siegte mit 1:0. So erreichte man nur das Spiel um den dritten Platz, das man gegen den Titelverteidiger Tschechoslowakei im Elfmeterschießen verlor. Ende 1980 spielte man die sogenannte Mini-WM, wo man gegen den Vizeweltmeister Niederlande ein Unentschieden erreichte, aber gegen den späteren Turniersieger Uruguay verlor und damit ausschied.

Zur Weltmeisterschaft 1982 in Spanien reiste man nicht als Favorit an. Das Erreichen der zweiten Finalgruppe war für Italien qualvoll: Nach drei Unentschieden in der Vorrunde der WM hagelte es Kritik am Spielsystem Bearzots. Italien erreichte nur die zweite Finalrunde, weil man gegenüber Kamerun bei gleichem Torverhältnis ein Tor mehr geschossen hatte. Stürmer Rossi, dem Bearzot nach wie vor vertraute, traf nicht. In der Zwischenrunde warteten dann der Turnierfavorit Brasilien und der Weltmeister Argentinien mit Superstar Diego Armando Maradona. Italien, das aus einer soliden Abwehr heraus spielte und auf Konter setzte, bezwang Argentinien. Der beinharte Manndecker Claudio Gentile hatte Maradona-nicht immer mit legalen Mitteln- aus dem Spiel genommen. Italien hatte seine Form gefunden. Der 18-jährige Verteidiger Giuseppe Bergomi sollte einer der besten Spieler des Turniers werden. Bruno Conti, Gaetano Scirea, Tardelli und Altobelli sollten ebenfalls eine große Leistung abliefern. Dem Spiel gegen Argentinien folgte eine der größten Stunden des italienischen Fußballs. Der 3:2-Sieg gegen Brasilien in Barcelona wird noch heute als eines der besten Spiele der WM-Geschichte angesehen. Gentile kümmerte sich um Superstar Zico und Bergomi um Eder. Paolo Rossi machte das Spiel seines Lebens: Er schoß alle drei Tore. Es folgte ein 2:0-Halbfinalsieg gegen Polen mit zwei Rossi-Toren und im Finale traf man auf Europameister Deutschland, dem das Jahrhundertspiel gegen Frankreich („Nacht von Sevilla“) noch in den Knochen steckte. Hier siegte Italien man ebenso klar mit 3:1. Paolo Rossi wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig. Der pflichtbewusste Bearzot trat nicht auf dem Höhepunkt zurück, sondern betreute die Mannschaft weiter. Die Qualifikation zur EM 1984 wurde zum Desaster: Weltmeister Italien scheiterte als Gruppenvierter von fünf Mannschaften. Nur Zypern spielte in dieser Gruppe noch erfolgloser. Bei der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko spielte Italien besser und schied nach einer Niederlage gegen den starken Europameister Frankreich im Achtelfinale aus. Bearzot trat nach dem Turnier von seinem Amt zurück.

(1986–1991)[Bearbeiten]

Azeglio Vicini trat im August 1986 nach der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 Bearzots Erbe an. Der ehemalige offensive Mittelfeld- und spätere Defensivspieler, der für Sampdoria Genua gespielt hatte, sollte bis 1991 bleiben.

Von der Generation, die 1982 in Madrid triumphiert hatte, waren noch Giuseppe Bergomi und Alessandro Altobelli übrig. Den neuen Kern Torwart Walter Zenga, Franco Baresi, Paolo Maldini, Carlo Ancelotti, Roberto Donadoni und Gianluca Vialli bildeten den Kern des neuen Teams. Bei der Fußball-Europameisterschaft 1988 in Deutschland lieferte Italien eine solide Leistung ab. Man wurde hinter Vize-Weltmeister Deutschland ungeschlagen und punktgleich Gruppenzweiter und zog ins Halbfinale ein. Hier unterlag man jedoch der UdSSR. Bei der WM 1990 im eigenen Land waren die Erwartungen hoch. Hier trat man mit einem Kader an, der noch um Roberto Baggio und Salvatore Schillaci erweitert war. Italien erreichte das Halbfinale ohne ein einziges Gegentor und der Sizilianer Salvatore Schillaci war mit seinen Toren zu einem Nationalhelden geworden. Das Halbfinale wurde für Italien zum Albtraum: Hier traf man auf Weltmeister Argentinien, das sich durch das Turnier gequält hatte. Italien war durch Schillaci früh in Führung gegangen, Caniggia hatte in der 67. Minute ausgeglichen. Argentinien rettete sich ins Elfmeterschießen, wo der Elfmetertöter Sergio Goycochea, der nur als Ersatztorhüter mitgefahren war, zum wiederholten Male, seine Klasse bewies. Italien verlor und erreichte durch einen Sieg gegen England den dritten Platz. Schillaci wurde Torschützenkönig und zum besten Spieler des Turnier gewählt. Vicini trat ein Jahr später zurück, nachdem Italien an der Qualifikation zur Europameisterschaft 1992 in Schweden hinter der Sowjetunion gescheitert war.

(1991–1998)[Bearbeiten]

Der ehemalige Spitzenspieler Arrigo Sacchi trat 1991 die Nachfolge an.[5] Sacchi wollte Italien nicht nur wieder erfolgreich machen, er bemühte sich auch einen Wechsel in der Spielkultur. Statt des klassischen italienischen Defensivspiels wollte er die Philosophie des Offensivfußballs umsetzen. Ihm fehlten jedoch die Spieler dazu. Lediglich Roberto Baggio war in der Offensive absolute weltklasse. Die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA wurde vor der Schweiz erreicht. Das Turnier begann mit einer Enttäuschung. Italien verlor gegen den Außenseiter Irland mit 0:1. Italien überstand die Gruppe nur als Dritter. Ähnlich wie 1982 erwies sich Italien wieder als Turniermannschaft. Roberto Baggio spielte drei großartige Partien und schoss Italien fast alleine ins WM-Finale. Hier sollte die Revanche für die Niederlage von 1970 gegen Brasilien gelingen. Das Finale war von totaler Sicherheit geprägt und beide Teams erstickten fast jegliche Torchancen. Nach zwei Stunden stand es 0:0 und es kam zum Elfmeterschießen. Ausgerechnet die Leistungsträger Baresi und Baggio vergaben ihre Elfmeter und Brasilien, nicht Italien, holte den vierten Stern auf sein Trikot. Diesem Beinahe-Triumph folgte wieder eine Enttäuschung: Bei der EM in England schied man als Gruppendritter nach einem Sieg gegen Russland, einer Niederlage gegen den späteren Vizeeuropameister Tschechien, und einem Remis gegen den späteren Europameister Deutschland aus.

Cesare Maldini, Paolo Maldins Vater, übernahm nach der Enttäuschung das Amt des Nationaltrainers. Er qualifizierte sich für die WM in Frankreich und stieß dort bis ins Viertelfinale vor. Dort traf man auf den späteren Weltmeister Frankreich. Nach 120 Minuten stand es 0:0 und das Elfmeterschießen musste entscheiden. Luigi Di Biagio war der Pechvogel, der den Ball gegen die Latte setzte und Italiens Schicksal besiegelte.

Golden Goal-Niederlagen und „skandinavische Spielabsprache“ (1998–2004)[Bearbeiten]

Nach der WM 1998 wurde Dino Zoff neuer Nationaltrainer Italiens. Die ersten Spiele unter seiner Leitung verliefen vielversprechend: Nach zwei Siegen gegen Wales und die Schweiz in der EM-Qualifikation folgte ein Unentschieden gegen Spanien in einem Freundschaftsspiel. Danach blieben die erwarteten Erfolge jedoch aus. Trotz mittelmäßiger Spiele in der EM-Qualifikation (u. a. 1:1 und 0:0 gegen Weißrussland, 0:0 gegen die Schweiz und 2:3 gegen Dänemark) wurde dennoch das Ticket zur Europameisterschaft 2000 gelöst, da man einen Punkt vor den Dänen und Schweizern lag. Auch in der Vorbereitung auf die EM blieb das Spiel der Azzurri wechselhaft: Mal siegte man souverän, wie beim 2:0 im Test gegen Portugal, und mal verlor man mit einer desolaten Leistung (1:3 gegen Belgien, 0:1 gegen Norwegen). Dennoch waren die Erwartungen an das Turnier in Belgien und der Niederlande hoch.

Die französische und italienische Mannschaft vor dem EM-Finale am 2. Juli 2000 in Rotterdam

In der Vorrunden-Gruppe B konnte man ungefährdet durch drei Siege in die nächste Runde einziehen. Dabei bezwang man im ersten Spiel die gut mithaltende türkische Elf mit 2:1 durch Tore von Antonio Conte und Filippo Inzaghi. Im zweiten Spiel gelang ein nie gefährdeter 2:0-Sieg gegen Gastgeber Belgien in dem Stefano Fiore und Francesco Totti die Entscheidung herbeiführten. Im dritten Spiel, vor dem man bereits qualifiziert war, konnte man die Schweden mit 2:1 durch ein spätes Del Piero-Tor bezwingen. Im Viertelfinalspiel gegen Rumänien konnte man souverän mit 2:0 siegen, wobei das Spiel nach 60 Minuten durch Tore von Totti und Inzaghi sowie einer roten Karte gegen Gheorghe Hagi entschieden war. Im Halbfinale kam es zu einem Aufeinandertreffen mit dem zweiten Gastgeber Niederlande. Dieses Spiel stand sowohl nach regulärer als auch verlängerter Spielzeit 0:0, was vor allem dem Unvermögen der niederländischen Spieler zuzuschreiben war. Nach 34 Minuten wurde Gianluca Zambrotta mit einer gelb-roten Karte des Feldes verwiesen, kurz darauf hielt der stark aufspielende Francesco Toldo einen Elfmeter Frank de Boers. Trotz der fast 90-minütigen Überzahl gelang es den Niederländern nicht ein Tor zu erzielen, da auch Patrick Kluivert bei seinem Elfmeter in der zweiten Halbzeit nur den Pfosten traf. So rettete sich Italien ins Elfmeterschießen, das ebenfalls durch die Unfähigkeit der Niederländer entschieden wurde. Nach Treffern der Italiener durch Di Biagio, Pessotto und Totti sowie dem Fehlschuss Maldinis standen die Niederländern nach bereits zwei von drei vergebenen Elfmetern (Toldo hält gegen De Boer, Stam vergibt) unter Druck, doch Paul Bosvelt scheiterte am glänzenden Toldo, der damit den Finaleinzug Italiens perfekt machte. Im Finale gegen Frankreich ging man durch ein Tor Marco Delvecchios in der 55. Minute in Führung, die bis zur Nachspielzeit bestand hatte. In dieser konnte Sylvain Wiltord doch noch das 1:1 erzielen und somit die Verlängerung erzwingen, in der David Trezeguet durch das 2:1, dem Golden Goal, das Spiel entschied. Im Zuge der guten EM standen mit Francesco Toldo, Fabio Cannavaro, Alessandro Nesta und Francesco Totti vier Spieler im Allstar-Team der UEFA. Trotz des guten Abschneidens verkündete Zoff seinen Rücktritt vom Amt als Nationaltrainer.

Nationaltrainer von 2000 bis 2004: Giovanni Trapattoni

Als Nachfolger Dino Zoffs wurde der im Vereinsfußball bislang sehr erfolgreiche Giovanni Trapattoni verpflichtet. Unter ihm konnte die Nationalmannschaft ihre gute Entwicklung fortsetzen, sodass man unter Trap bis zur WM 2002 lediglich zwei Freundschaftsspiele verlor (1:2 gegen Argentinien und 0:1 gegen Tschechien). Ansonsten konnte man durchgehend gute Ergebnisse erzielen, wie die Testspielsiege gegen England (1:0, 2:1) beispielsweise. In der WM-Qualifikationsgruppe 8 erreichte man folglich recht souverän den ersten Platz und sicherte sich die WM-Teilnahme mit acht Siegen und zwei Unentschieden.

Für die Weltmeisterschaft wurde man zusammen mit Ecuador, Kroatien und Mexiko in die Gruppe G gelost. Im ersten Spiel gelang ein souveräner 2:0-Sieg gegen Ecuador, der früh durch zwei Vieri-Tore sichergestellt war. Im zweiten Gruppenspiel unterlag man überraschend den Kroaten mit 1:2, die nach dem Rückstand Moral bewiesen und sich den Sieg verdienten. Im letzten Spiel musste man gegen die bis dahin gut spielenden Mexikaner unbedingt Punkten, da bei einer Niederlage das Ausscheiden drohte, da sich Ecuador durch einen Sieg oder Kroatien per Unentschieden oder eigenem Sieg durchsetzen konnten. Doch bereits nach 35 Minuten lag man durch das Tor Jared Borgettis mit 0:1 hinten. Allerdings konnte der kurz zuvor eingewechselte Alessandro Del Piero in der 85. Minute noch das 1:1 erzielen, sodass man mit jeweils einem Punkt vor Kroatien und Ecuador lag und als Gruppenzweiter die nächste Runde erreichte. In diesem Achtelfinalspiel gegen Südkorea schied man allerdings sehr unglücklich aus dem Turnier aus: Trotz einem von Gianluigi Buffon gehaltenen Foulelfmeter zu Beginn der Partie und dem frühen 1:0 durch Vieri, konnte man das Spiel nicht für sich entscheiden. Kurz vor Schluss erzielten die Südkoreaner den Ausgleich und retteten sich somit in die Verlängerung. In dieser wurde Francesco Totti des Feldes verwiesen und erneut kurz vor Ende des Spiels erzielte Südkorea das entscheidende 2:1, da durch die Golden-Goal-Regel die Partie beendet war. Hierbei waren vor allem der Platzverweis gegen Totti sowie ein in der Verlängerung regulär erzieltes Tor Damiano Tommasis, welches aberkannt wurde die größten Aufreger der Partie. Im Anschluss an das WM-Turnier wurde der Unparteiische Byron Moreno von der FIFA gesperrt. Später gab dieser auch zu, dass die Aberkennung des italienischen Tores in der Verlängerung ein Fehler war. Insgesamt war das Turnier für Italien eine Enttäuschung, auch trotz der zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen, die das Ausscheiden begünstigten. Nach dem Turnier beendete Rekordnationalspieler Paolo Maldini nach 126 Länderspielen seine Nationalmannschaftskarriere.

Nach dem bitteren WM-Aus wollte Trapattoni die Italiener nun zum EM-Sieg führen. Doch auch zu Beginn der EM-Qualifikation spielte man nicht überzeugend und hatte nach einer Testspielpleite gegen Slowenien und den ersten drei Spielen gegen Aserbaidschan (2:0), Serbien und Montenegro (1:1) sowie Wales (1:2) erst vier Punkte auf dem Konto. Die Mannschaft drohte bei weiter schlechten Ergebnissen erstmals nach 1992 wieder ein EM-Turnier zu verpassen. Trotz schwindendem Vertrauen in Nationaltrainer und Team konnte man sich durch endlich überzeugende Ergebnisse (vier Siege, ein Unentschieden) letztlich recht sicher für die EM 2004 in Portugal qualifizieren. In Vorbereitung auf diese zeigte man weiterhin ordentliche Leistungen (2:1 gegen Portugal, 1:1 gegen Spanien, 4:0 gegen Tunesien), sodass die Hoffnungen auf den ersten Titel nach 1982 wieder stiegen.

In der EM-Gruppe C traf man auf Dänemark, Schweden und Bulgarien. In einem schwachen ersten Spiel gegen Dänemark fielen keine Tore. Einziger Aufreger der Partie blieb die nachträgliche Sperre über drei EM-Spiele gegen Francesco Totti, da über Fernsehbilder eindeutig nachgewiesen werden konnte, dass er Christian Poulsen anspuckte. Im zweiten Spiel gegen Schweden ging man durch den jungen Antonio Cassano in Führung, verpasste es aber diese auszubauen, sodass Zlatan Ibrahimović kurz vor Spielende der Ausgleichstreffer gelang und man sich 1:1 trennte. Vor der letzten Partie gegen bereits ausgeschiedene Bulgaren war die Ausgangslage für die Italiener sehr kompliziert. Um ins Viertelfinale einziehen zu können musste gewonnen werden. Außerdem durfte die Partie zwischen Dänen und Schweden nicht mit einem Unentschieden mit 2:2 oder höher enden, da man (egal wie hoch man gegen Bulgarien siegen würde) aufgrund des direkten Vergleiches ausgeschieden wäre. Durch einen 2:1-Sieg, der erst durch ein Tor von Cassano in der vierten Minute der Nachspielzeit erreicht wurde, hatte man zumindest die Chance auf das Viertelfinale am Leben erhalten. Allerdings trennten sich Dänemark und Schweden mit 2:2, genau dem Ergebnis, das beiden zum Weiterkommen reichte, sodass Italien bereits in der Vorrunde ausschied. Besonders im Blickpunkt stand dabei der Verdacht einer Spielabsprache, da Morten Olsen vor dem Spiel mit der Aussage „Natürlich machen wir einen Deal.“ die Diskussionen nach dem Abpfiff weiter anheizte: Die Dänen führten lange verdient mit 2:1, doch in der Schlussphase der Partie konnte Schweden das 2:2 nach einem Torwartfehler Thomas Sørensens erzielen, womit beide Teams weiterkamen und Italien ausschied. Trapattoni jedoch wies die Kritik zurück und äußerte, dass sich beide Mannschaften sportlich verhielten und das Ausscheiden allein auf deren Leistung beruhte. Dementsprechend reagierte der italienische Verband und ließ den Vertrag Trapattonis auslaufen. Trotz des frühen Ausscheidens wurde Gianluca Zambrotta mit der Auflistung im All-Star-Team geehrt.

Die Ära Lippi: WM-Triumph und Blamage in Südafrika (2004–2010)[Bearbeiten]

Nachdem der auslaufende Vertrag von Giovanni Trapattoni nicht verlängert wurde, holte der italienische Verband mit Marcello Lippi einen zuvor äußerst erfolgreichen Vereinstrainer als neuen Commissario Tecnico. Nach anfänglichen Misserfolgen (0:2 gegen Island im ersten Spiel und weitere Unentschieden gegen schwächere Gegner) gelang dem Team die Qualifikation zur WM 2006, die allerdings eher durchwachsen verlief. Hauptsächlich erledigte man Pflichtaufgaben, doch manchmal war die Mannschaft gegen die Gruppengegner nicht überzeugend genug (0:1 gegen Slowenien, 0:0 gegen Norwegen und 1:1 gegen Schottland), sodass immer mal Zweifel aufkamen. In der Vorbereitung auf die WM jedoch konnte die Mannschaft ihre Klasse (besonders beim 3:1 gegen die Niederlande und 4:1 gegen Deutschland) zeigen und andeuten, dass großes Potenzial vorhanden war.

Bei der WM gelang eine gute Vorrunde mit zwei ungefährdeten Siegen gegen Ghana im ersten Spiel und gegen Tschechien im dritten Spiel (beide 2:0) sowie einem Unentschieden gegen die USA (1:1), das für großes Aufsehen sorgte, da drei Platzverweise verteilt wurden. Die erste Rote Karte erhielt Daniele De Rossi für einen Ellenbogenschlag gegen Brian McBride, der daraufhin stark blutete, die zweite erhielt Pablo Mastroeni für eine gefährliche Grätsche gegen Andrea Pirlo. Außerdem erhielt Eddie Pope eine Gelb-Rote Karte für wiederholtes Foulspiel, insgesamt war die Härte der Partie auffällig. Als Gruppenerster qualifizierte man sich für das Achtelfinale, in dem man sich trotz eines Platzverweises für Marco Materazzi gegen Australien mit 1:0 durchsetzen konnte. Der dabei von Francesco Totti in der fünften Minute der Nachspielzeit verwandelte Elfmeter war in der Entstehung stark umstritten, da aus den Fernsehbildern nicht eindeutig hervorging, ob Fabio Grosso tatsächlich gefoult wurde oder dies nur vortäuschte. Im Viertelfinale konnte man sehr souverän und ungefährdet gegen die Ukraine mit 3:0 ins Halbfinale einziehen. In diesem traf man auf Gastgeber Deutschland und bot eine hochklassige und spannende Partie an, in der man durch zwei späte Tore in der Verlängerung durch Fabio Grosso und Alessandro Del Piero den Einzug ins Finale schaffte. Im Endspiel, das zu einer atemberaubenden Partie wurde, stand man den im Turnier immer stärker werdenden Franzosen gegenüber. Bereits nach sieben Minuten konnte Zinedine Zidane einen von Marco Materazzi an Florent Malouda verschuldeten Foulelfmeter verwandeln, doch kurz danach verwertete Materazzi einen Eckball zum Ausgleich. Das Spiel blieb bis zum Ende ausgeglichen, obwohl sich Frankreich besonders durch die Klasse Zidanes ein Übergewicht erspielte. Erst in der Verlängerung verpuffte diese mit dem Platzverweis für Zizou. Dieser hatte sich von Provokationen Materazzis zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen und versetzte diesem einen Kopfstoß, woraufhin er vom Schiedsrichter vom Platz gestellt wurde. Da keine weiteren Tore fielen, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung herbeiführen. In diesem trafen alle italienischen Schützen, während David Trezeguet nur die Latte traf, womit Italien zum vierten Mal Weltmeister wurde. Außerdem wurden Fabio Cannavaro mit dem silbernen und Andrea Pirlo mit dem bronzenen Ball sowie Gianluigi Buffon mit dem goldenen Handschuh ausgezeichnet. Die drei standen außerdem zusammen mit Gianluca Zambrotta, Gennaro Gattuso, Francesco Totti und Luca Toni im All-Star-Team des Turniers. Nach dem Turnier verkündeten Francesco Totti und etwas später auch Alessandro Nesta ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

Als Nationaltrainer glücklos: Roberto Donadoni

Nach dem WM-Sieg trat Marcello Lippi als Trainer zurück, sodass Roberto Donadoni die Nachfolge übernahm. Dieser legte einen schwachen Start als Coach der Azzurri hin und konnte sein erstes Länderspiel (0:2 gegen Kroatien) und die ersten Spiele der EM-Qualifikation (1:1 gegen Litauen und 1:3 gegen Frankreich) ebenfalls nicht erfolgreich bestreiten. Danach jedoch fing sich das Team und konnte in der Qualifikation noch neun Siege und ein Unentschieden feiern, durch die man sich als Gruppenerster für die EM qualifizierte. Dabei spielte man allerdings keinen sonderlich attraktiven Fußball, sondern erlangte lediglich die gewünschten Ergebnisse. In Vorbereitung auf die EM konnte man noch zwei Freundschaftsspiele gegen Portugal und Belgien gewinnen und verlor knapp gegen die Spanier.

Die Europameisterschaft verlief für Donadoni und seine Mannschaft stark durchwachsen: In der Todesgruppe C konnte man nach einem blamablen 0:3 gegen die Niederlande ein 1:1 gegen Rumänien erreichen, bei dem diese in der Schlussphase sogar einen Strafstoß vergaben. Im letzten Gruppenspiel gelang dann jedoch der Einzug ins Viertelfinale als Gruppenzweiter, da man sich, besonders aufgrund der gegnerischen Schwäche, ein 2:0 gegen Frankreich erspielen konnte. In diesem erreichte man dank einer starken Defensiv-Leistung das Elfmeterschießen gegen Spanien. Dort verlor man allerdings mit 2:4, da vor allem Iker Casillas glänzend aufgelegt war und zwei Elfmeter parieren konnte. Mit dem Ausscheiden der italienischen Mannschaft verlängerte sich Donadonis Vertrag nicht und er musste seinen Platz räumen. Insgesamt wurde dessen Amtszeit als Misserfolg gewertet, da sich das Spiel unter ihm nicht entwickelte und auch keine Erfolge zu Buche standen.

Im Juni 2008 gab der italienische Verband dann bekannt, dass Marcello Lippi erneut Nationaltrainer wird und die Mannschaft zur WM 2010 nach Südafrika führen soll. Diesmal verlief der Start unter dem neuen Trainer besser und nach einem Unentschieden im Freundschaftsspiel gegen Österreich (2:2) bei Lippis Comeback feierte man solide Erfolge in der Qualifikationsgruppe 8, in der früh die Favoritenrolle zu erkennen war. Bis auf eine Niederlage im Testspiel gegen Brasilien hielt man sich bis in den Sommer 2009 schadlos. In diesem allerdings war man aufgrund des WM-Sieges 2006 für den Confed-Cup qualifiziert, bei dem man nach einem Auftaktsieg gegen die USA (3:1) sowie mit zwei Niederlagen gegen die Ägypter und Brasilianer als Gruppendritter knapp ausschied. Im weiteren Verlauf der WM-Qualifikation errang man drei Siege und ein Remis, sodass man am Ende souveräner Gruppensieger wurde, woraufhin eine durchwachsene Vorbereitung auf die WM erfolgte: Mit nur einem Sieg gegen Schweden (1:0), einer Niederlage gegen Mexiko (1:2) sowie 3 Unentschieden (gegen die Niederlande, Kamerun und die Schweiz) stiegen die Zweifel an einen erneuten WM-Triumph.

In der WM-Gruppe F galt man als sicherer Favorit, lediglich Paraguay wurden Außenseiterchancen ausgerechnet. Gegen diese musste man im ersten Gruppenspiel auch antreten und zeigte beim 1:1 eine mäßige Leistung, bei der man durch den Ausfall Gianluigi Buffons zusätzlich geschwächt wurde, nachdem bereits Andrea Pirlo für die ersten Spiele nicht zur Verfügung stand. Im zweiten Spiel, bei dem alle einen hohen Sieg erwarteten, erkämpften sich die tapferen Neuseeländer ein nicht unverdientes 1:1, durch das diese auch Chancen auf ein Weiterkommen besaßen. Am letzten Spieltag war alles offen, jede Mannschaft hatte noch die Chance auf die nächste Runde. Dabei musste unbedingt ein Sieg gegen die Slowakei her, da man sonst als Titelverteidiger ausscheiden würde. Lippi vertraute dabei einer ähnlichen Mannschaft wie in den Spielen zuvor und musste mit ansehen, wie Róbert Vittek die Slowaken mit 2:0 in Führung brachte. 10 Minuten vor Schluss gelang Antonio Di Natale jedoch der Anschlusstreffer, sodass man plötzlich wieder um das Achtelfinale mitspielte, da das andere Spiel 0:0 stand und so ein Unentschieden reichen würde. Kurz darauf erzielte der starke Fabio Quagliarella ein reguläres Tor, das jedoch wegen Abseits aberkannt wurde, man machte auf und wurde mit dem 1:3 bestraft. Quagliarella konnte zwar noch mit einem sehenswerten Schuss verkürzen, doch man verlor mit 2:3 und schied als Gruppenletzter aus. Damit war man nach den Franzosen, die auch durch einen Boykott gegen ihren Trainer Raymond Domenech auffielen, die größte Enttäuschung des Turniers. Als Folge daraus verkündete Marcello Lippi seinen Rücktritt und nahm jegliche Schuld auf sich. Zudem beendete Kapitän und Rekordspieler Fabio Cannavaro nach 136 Einsätzen seine Nationalmannschaftskarriere.

Gegenwart (seit 2010)[Bearbeiten]

Die italienische Mannschaft am 1. Juli 2012 in Kiew vor dem EM-Finale gegen Spanien. Oben (v. l.): Chiellini, Bonucci, Balotelli, Barzagli, De Rossi, Buffon. Unten (v. l.): Cassano, Marchisio, Pirlo, Montolivo, Abate.

Nach der desaströsen WM in Südafrika und dem darauffolgenden Rücktritt von Marcello Lippi wurde Cesare Prandelli, bis dahin Trainer des AC Florenz, neuer Nationalcoach. Bei seinem Amtseintritt führte er zudem einen Ethik-Code ein, bei dem er freiwillig auf Spieler verzichtet, wenn diese aufgrund von Tätlichkeiten oder Beschimpfungen auffällig geworden sind. Außerdem verjüngte er die Mannschaft zusehends und führte ein offensives Spielsystem (meist ein 4-1-3-2) ein, bei dem auf Kombinationsfußball gesetzt wird. Sein erstes Spiel als Trainer der Azzurri am 10. August 2010 gegen die Elfenbeinküste ging mit 0:1 verloren. Auch danach blieben die Leistungen vorerst durchwachsen, so spielte man beispielsweise gegen Nordirland und Rumänien nur Unentschieden. Erst ab dem 1:1 in Dortmund gegen Deutschland am 9. Februar 2011 war eine Leistungssteigerung zu vernehmen. Letztlich konnte man sich ungeschlagen und mit nur zwei Gegentoren souverän für die Europameisterschaft qualifizieren. Vor dem Turnier jedoch folgten drei Niederlagen in Folge gegen Uruguay, die USA und Russland.

Vor dem EM-Turnier wurden viele Details aus einem Wettskandal im italienischen Fußball bekannt, sodass kurz vor der Abreise zum EM-Quartier die Polizei im Trainingslager eintraf. Hierbei wurden starke Vorwürfe gegenüber Domenico Criscito erhoben, welcher daraufhin von Prandelli aus dem Kader für die Euro gestrichen wurde. Auch Leonardo Bonucci und Gianluigi Buffon standen unter dem Verdacht an Spielabsprachen beteiligt gewesen zu sein, reisten jedoch beide mit dem Team zum Turnier. Im ersten Spiel der Azzurri gegen Spanien in der Gruppe C erspielte man sich ein beachtliches 1:1, das nicht nur von der Presse als „Leckerbissen“ betitelt wurde, sondern auch durch ein ungewohntes 3-5-2-System auffiel, mit dem die Spanier nicht so gut zurechtkamen. Im zweiten Spiel gegen Kroatien gelang ebenfalls nur ein 1:1, wobei sich die Mannschaften auf ähnlichem Niveau begegneten. Im letzten Gruppenspiel, das unbedingt gewinnen werden musste, um das Viertelfinale zu erreichen, gelang gegen schwache Iren ein 2:0-Erfolg, der aufgrund der zeitgleichen Niederlage Kroatiens gegen Spanien den zweiten Gruppenplatz hinter Spanien sicherte. Im folgenden Viertelfinale gegen England feierte man ein Weiterkommen trotz drückender Überlegenheit während des kompletten Spiels erst im Elfmeterschießen, in dem der Elfmeter von Andrea Pirlo für großes Aufsehen sorgte. Im Halbfinale konnte man dank eines starken Mario Balotellis mit 2:1 gegen Deutschland, das als Favorit ins Spiel ging,[6] nach 1968 und 2000 zum dritten Mal in ein EM-Finale einziehen. Durch diese Finalteilnahme qualifizierte man sich außerdem für den Confed Cup 2013, da Spanien als Finalgegner bereits als Weltmeister qualifiziert war. Das Finale ging gegen eine starke spanische Mannschaft deutlich mit 0:4 verloren, womit die Überraschung des Turniers ausblieb. Dies lag unter anderem an dem extrem guten Spiel Spaniens, aber insbesondere nach der Verletzung des gerade eingewechselten Thiago Mottas musste man eine halbe Stunde in Unterzahl agieren. Dennoch wurde das Turnier für die Italiener als Erfolg gewertet, da man trotz Wettskandal und einer verkorksten Vorbereitung die schlechte WM vor zwei Jahren vergessen machen konnte und überzeugenden, offensiven Fußball spielte. So war Italien beispielsweise das einzige Team, dass dauerhaft mit zwei Stürmern spielte, wohingegen alle anderen Teams auf eine Spitze setzten. Zudem wurden Gianluigi Buffon, Daniele De Rossi, Andrea Pirlo und Mario Balotelli ins All-Star-Team der UEFA aufgenommen.

Nach der Europameisterschaft setzte Cesare Prandelli seinen Kurs fort und ließ weiterhin offensiv ausgerichteten Fußball spielen. Nach einer Freundschaftsspiel-Niederlage gegen England, folgten vier Qualifikationsspiele, die man trotz mäßiger Leistungen mit drei Siegen (2:0 gegen Malta, 3:1 gegen Armenien, 3:1 gegen Dänemark) und einem Remis (2:2 gegen Bulgarien) erfolgreich bestreiten konnte. Auch die folgenden Freundschaftsspiele gegen Frankreich (1:2), die Niederlande (1:1) und Brasilien (2:2) waren eher durchwachsen, was auch daran lag, dass Prandelli in solchen Spielen einiges ausprobieren und testen möchte. Im darauffolgen Qualifikationsspiel gegen Malta gelang ein glanzloser 2:0-Sieg, bei dem die Malteser lange Zeit nicht schlecht mitspielten. Auch die beiden Testspiele in Vorbereitung auf den Confed-Cup gegen San Marino (4:0) und Haiti (2:2) und das Qualifiaktionspiel gegen Tschechien (0:0) waren nicht von großem Glanz geprägt. Zum Confed-Cup reiste man eher als Außenseiter an, da Spanien und Brasilien als Favoriten ins Turnier gingen. Außerdem wurde den Europäern ein Nachteil gegenüber Brasilien und Uruguay nachgesagt, da diese besser mit den klimatischen Verhältnissen umgehen könnten sowie der Tatsache, dass Prandelli vor allem Spieler für die WM testen wolle. Im ersten Spiel konnte man durch einen durchaus überzeugenden Auftritt Mexiko mit 2:1 bezwingen, bei dem Andrea Pirlo in seinem 100. Länderspiel ein sehenswerter Freistoß-Treffer gelang. Beim darauffolgenden Spiel gegen gute Japaner ging es hoch her: Nach 0:2-Rückstand erarbeitete sich das Team eine 3:2-Führung, die kurz darauf ausgeglichen wurde. Kurz vor Schluss konnte Sebastian Giovinco jedoch den Siegtreffer erzielen, sodass man sich vorzeitig für das Halbfinale qualifizieren konnte. Das dritte Gruppenspiel verlief sehr unglücklich: Nachdem man bereits auf Pirlo verzichten musste, verletzten sich zu Beginn des Spiels sowohl Ignazio Abate als auch Riccardo Montolivo. Dennoch konnte man lange gegen stark aufspielende Brasilianer mithalten, die jedoch den Sieg erzwangen und durch zwei Fred-Tore als Gruppensieger vom Platz gingen. Aufgrund dessen musste man im Halbfinalspiel gegen Spanien antreten, gegen die man innerhalb der letzten zwei Jahre zum vierten Mal antrat. Man spielte, gut auf den Gegner eingestellt, auf Konterchancen und erspielte sich diese auch, welche jedoch nicht genutzt wurden, sodass man nach torloser Partie und Verlängerung ins Elfmeterschießen musste. Dort waren alle Schützen erfolgreich, lediglich Leonardo Bonucci verfehlte das Tor, sodass man erneut an Spanien scheiterte. Im stark kritisierten Spiel um Platz 3 waren besonders die Uruguayer gewillt zu gewinnen und traten in Bestbesetzung an, während Prandelli rotierte. Italien konnte dank zweier Standards von Alessandro Diamanti jeweils in Führung gehen, die Edinson Cavani egalisieren konnte. Nach einem kräfteraubendem Turnier und einem Platzverweis gegen Montolivo rettete man sich ins Elfmeterschießen. In diesem konnte Buffon drei Strafstöße parieren und den dritten Platz sichern.

Mit sechs Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten Dänen sicherte sich die Mannschaft den ersten Platz in der Gruppe und qualifizierte sich damit direkt für die Endrunde. Vor der WM gab es im März 2014 eine 0:1-Niederlage gegen Spanien, ein torloses Unentschieden gegen Irland und ein enttäuschendes 1:1 gegen Luxemburg. Bei der WM 2014 waren die Azzurri gemeinsam mit zwei weiteren ehemaligen Weltmeistern, England und Uruguay, sowie dem Außenseiter Costa Rica in die Vorrundengruppe D gelost worden. Im ersten Spiel gegen England ging die Mannschaft nach 35 Minuten durch ein Tor von Claudio Marchisio in Führung und musste dann zwei Minuten später den Ausgleich durch Daniel Sturridge hinnehmen umfünf Minuten nach der Pause in Person von Balotelli den Siegtreffer zu erzielen. Im zweiten Spiel verlor man gegen Costa Rica mit 0:1 nachdem kurz vor der Pause Bryan Ruiz den Siegtreffer für den Außenseiter aus Mittelamerika erzielte. Die Mittelamerikaner waren mit diesem Sieg vorzeitig qualifiziert während die Engländer mit dem Sieg der Costa Ricaner ausgeschieden waren. Italien durfte gegen Uruguay nicht verlieren. Bereits ein Unentschieden hätte zum Weiterkommen ausgereicht. Nach langweiligen fünfundvierzig Minuten ging es in der zweiten Halbzeit hoch her als Claudio Marchisio in der 59. Minute vom Platz gestellt wurde und Luis Suárez für seinen Schulterbiss an Giorgio Chiellini keine Ahndung fand. Diego Godin erzielte in der 81. Minute den Siegtreffer für Uruguay und Italien schied nach 2010 zum zweiten Mal nach der Gruppenphase aus. Infolge des Ausscheidens in der Vorrunde verkündete Prandelli seinen sofortigen Rücktritt.[7]

Nationaltrainer bzw. Teamleitung[Bearbeiten]

Vittorio Pozzo
Marcello Lippi
Cesare Prandelli
Trainer Zeitraum Erfolge
Technische Kommission 1910–1912
Vittorio Pozzo 1912
Technische Kommission 1912–1924
Vittorio Pozzo 1924
Technische Kommission 1924–1925
Augusto Rangone 1925–1928 Olympia-Dritter 1928
Carlo Carcano 1928–1929
Vittorio Pozzo 1929–1948 Weltmeister 1934
Olympiasieger 1936
Weltmeister 1938
Ferruccio Novo 1949–1950
Technische Kommission 1951
Piercarlo Beretta 1952–1953
Technische Kommission 1953–1959
Giuseppe Viani 1960
Giovanni Ferrari 1960–1961
Giovanni Ferrari, Paolo Mazza 1962
Edmondo Fabbri 1962–1966
Ferruccio Valcareggi, Helenio Herrera 1966–1967
Ferruccio Valcareggi 1967–1974 Europameister 1968
Vizeweltmeister 1970
Fulvio Bernardini 1974–1975
Enzo Bearzot 1975–1986 Weltmeister 1982
Azeglio Vicini 1986–1991 WM-Dritter 1990
Arrigo Sacchi 1991–1996 Vizeweltmeister 1994
Cesare Maldini 1996–1998
Dino Zoff 1998–2000 Vizeeuropameister 2000
Giovanni Trapattoni 2000–2004
Marcello Lippi 2004–2006 Weltmeister 2006
Roberto Donadoni 2006–2008
Marcello Lippi 2008–2010
Cesare Prandelli 2010–2014 Vizeeuropameister 2012
Confed-Cup-Dritter 2013
Antonio Conte 2014–

Spielführer[Bearbeiten]

Paolo Maldini
Fabio Cannavaro
Gianluigi Buffon
Zeitraum Spieler Länderspiele
1910 Francesco Calì 2
1911–1913 Giuseppe Milano 11
1914–1915 Virgilio Fossati 12
1920–1925 Renzo De Vecchi 43
1925–1927 Luigi Cevenini 29
1927–1930 Adolfo Baloncieri 47
1931–1933 Umberto Caligaris 59
1934 Giampiero Combi 47
1935–1936 Luigi Allemandi 24
1937–1939 Giuseppe Meazza 53
1940–1947 Silvio Piola 34
1947–1949 Valentino Mazzola 12
1949–1950 Riccardo Carapellese 16
1951–1952 Carlo Annovazzi 17
1952–1960 Giampiero Boniperti 38
1961–1962 Lorenzo Buffon 15
1962–1963 Cesare Maldini 14
1963–1966 Sandro Salvadore 36
1966–1977 Giacinto Facchetti 94
1977–1983 Dino Zoff 112
1984–1985 Marco Tardelli 81
1985–1986 Gaetano Scirea 78
1986–1987 Alessandro Altobelli 61
1988–1991 Giuseppe Bergomi 81
1991–1994 Franco Baresi 81
1994–2002 Paolo Maldini 126
2002–2010 Fabio Cannavaro 136
2010– Gianluigi Buffon 146

Stand: 18. November 2014

Bilanzen[Bearbeiten]

Teilnahme Italiens an der Fußball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Italien nahm bisher 18-mal an Weltmeisterschaften teil und konnte viermal den Titel erringen, zuletzt 2006 in Deutschland.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[8] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien Finale Tschechoslowakei Weltmeister Pozzo, VittorioVittorio Pozzo 1. WM-Titel
1938 Frankreich Finale Ungarn Weltmeister Pozzo, VittorioVittorio Pozzo 1. Titelverteidigung
1950 Brasilien Vorrunde Schweden, Paraguay 7. Novo, FerruccioFerruccio Novo 1. Ausscheiden eines amtierenden Weltmeisters in der Vorrunde
1954 Schweiz Vorrunde England, Schweiz, Belgien 10. Czeizler, LajosLajos Czeizler Aus im Entscheidungsspiel gegen die Schweiz
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an Nordirland gescheitert
1962 Chile Vorrunde Deutschland, Schweiz, Chile 9. Mazza, PaoloPaolo Mazza Schlacht von Santiago
1966 England Vorrunde Nordkorea, UdSSR, Chile 9. Fabbri, EdmondoEdmondo Fabbri Erste Niederlage gegen eine asiatische Mannschaft
1970 Mexiko Finale Brasilien Vizeweltmeister Valcareggi, FerruccioFerruccio Valcareggi Jahrhundertspiel
1974 Deutschland Vorrunde Polen, Argentinien, Haiti 10. Valcareggi, FerruccioFerruccio Valcareggi
1978 Argentinien Spiel um Platz 3 Brasilien Vierter Bearzot, EnzoEnzo Bearzot
1982 Spanien Finale Deutschland Weltmeister Bearzot, EnzoEnzo Bearzot Italien stellt mit seinem 3. WM-Titel den Rekord von Brasilien ein
Paolo Rossi Torschützenkönig
1986 Mexiko Achtelfinale Frankreich 12. Bearzot, EnzoEnzo Bearzot
1990 Italien Spiel um Platz 3 England Dritter Vicini, AzeglioAzeglio Vicini Halbfinalniederlage im Elfmeterschießen gegen Argentinien
Deutschland stellt mit seinem 3. WM-Titel den Rekord von Brasilien und Italien ein
Salvatore Schillaci Torschützenkönig
1994 USA Finale Brasilien Vizeweltmeister Sacchi, ArrigoArrigo Sacchi Niederlage im 1. Elfmeterschießen eines WM-Finales
Brasilien wieder alleiniger Rekordweltmeister
1998 Frankreich Viertelfinale Frankreich 5. Maldini, CesareCesare Maldini Aus im Elfmeterschießen
2002 Japan und Südkorea Achtelfinale Südkorea 15. Trapattoni, GiovanniGiovanni Trapattoni Aus in der Verlängerung durch Golden Goal
2006 Deutschland Finale Frankreich Weltmeister Lippi, MarcelloMarcello Lippi 1. Sieg in einem Elfmeterschießen bei einer WM
Kopfstoß Zidanes gegen Materazzi
2010 Südafrika Vorrunde Paraguay, Slowakei, Neuseeland 26. Lippi, MarcelloMarcello Lippi
2014 Brasilien Vorrunde England, Costa Rica, Uruguay 22. {{{2}}}, Cesare PrandelliCesare Prandelli

Teilnahme Italiens an der Fußball-Europameisterschaft[Bearbeiten]

Italien nahm achtmal an der Endrunde zur Europameisterschaft teil. Die bislang besten Ergebnisse waren der erste Platz im Jahr 1968 und der zweite Platz im Jahr 2000 und 2012.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht teilgenommen
1964 Spanien nicht qualifiziert Im Achtelfinale am Titelverteidiger und späteren Vizeeuropameister UdSSR gescheitert.
1968 Italien Finale Jugoslawien Europameister Valcareggi, FerruccioFerruccio Valcareggi Sieg im Wiederholungsspiel
1972 Belgien nicht qualifiziert Im Viertelfinale am späteren Dritten Belgien gescheitert.
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Dritten Niederlande gescheitert.
1980 Italien Spiel um Platz 3 Tschechoslowakei Vierter Bearzot, EnzoEnzo Bearzot Niederlage im Elfmeterschießen des letzten EM-Spiels um Platz 3
1984 Frankreich nicht qualifiziert Als Weltmeister in der Qualifikation an Rumänien gescheitert.
1988 Deutschland Halbfinale UdSSR Vicini, AzeglioAzeglio Vicini
1992 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert.
1996 England Vorrunde Deutschland, Russland, Tschechien Sacchi, ArrigoArrigo Sacchi Nach einem Sieg gegen Russland, einer Niederlage gegen den späteren Vizeeuropameister Tschechien, und einem Remis gegen den späteren Europameister Deutschland als Gruppendritter ausgeschieden.
2000 Belgien und Niederlande Finale Frankreich Vizeeuropameister Zoff, DinoDino Zoff Niederlage durch Golden Goal
2004 Portugal Vorrunde Bulgarien, Dänemark, Schweden Trapattoni, GiovanniGiovanni Trapattoni Nach zwei Remis gegen Dänemark und Schweden sowie einem Sieg gegen Bulgarien aufgrund des schlechteren Torverhältnisses als Gruppendritter ausgeschieden.
2008 Österreich und Schweiz Viertelfinale Spanien Donadoni, RobertoRoberto Donadoni Niederlage im Elfmeterschießen gegen den späteren Europameister
2012 Polen und Ukraine Finale Spanien Vizeeuropameister Prandelli, CesareCesare Prandelli In der Vorrunde trafen die Italiener auf Weltmeister und Titelverteidiger Spanien, Kroatien und Irland. Im Viertelfinale wurde England besiegt, im Halbfinale Deutschland.
2016 Frankreich In der Qualifikation trifft Italien auf Kroatien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan und Malta.

Teilnahme Italiens am Konföderationen-Pokal[Bearbeiten]

Italien nahm bisher zweimal am seit 1997 ausgetragenen FIFA-Konföderationen-Pokal teil: 2009 als Weltmeister und 2013 als Vizeeuropameister, da Europameister Spanien bereits als Weltmeister qualifiziert war.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1997 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea/Japan auf Teilnahme verzichtet Obwohl Frankreich als Welt- und Europameister teilnahm, nahm Italien als Vizeeuropameister nicht teil.
2003 Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland nicht qualifiziert
2009 Südafrika Vorrunde Brasilien, Ägypten, USA Lippi, MarcelloMarcello Lippi Nach einem Sieg gegen die USA und Niederlagen gegen Brasilien sowie Ägypten als Gruppendritter ausgeschieden.
2013 Brasilien Spiel um Platz 3 Uruguay Dritter Prandelli, CesareCesare Prandelli Niederlage im Halbfinale gegen Spanien durch Elfmeterschießen, Sieg im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay durch Elfmeterschießen.

Teilnahme Italiens an den Olympischen Spielen[Bearbeiten]

Italien hat sechsmal an den für A-Nationalmannschaften zugänglichen Olympischen Spielen teilgenommen und einmal, im Jahr 1936, die Goldmedaille errungen.

1908 in London nicht teilgenommen
1912 in Stockholm Vorrunde, Niederlage im Halbfinale der Trostrunde
1920 in Antwerpen Viertelfinale
1924 in Paris Viertelfinale
1928 in Amsterdam 3. Platz
1936 in Berlin Olympiasieger
1948 in London Viertelfinale

Länderspielbilanzen[Bearbeiten]

Italien hat folgende Bilanzen[B 1] gegen andere Nationalmannschaften (mind. 10 Spiele; Stand: 18. November 2014):

Land Sp. S U N Tor-
verhältnis
Tor-
differenz
Wichtige Begegnungen[B 2]
ArgentinienArgentinien Argentinien 14 06 05 03 022:13 +09 WM-Vorrunde 1974, 1978, 1986, Zwischenrunde 1982, Halbfinale 1990
BelgienBelgien Belgien 20 13 04 03 040:21 +19 WM-Vorrunde 1954; EM-Viertelfinale 1972,Vorrunde 1980, 2000
BrasilienBrasilien Brasilien 16 05 03 08 023:30 07 WM-Halbfinale 1938, Finale 1970, 1994, Spiel um Platz 3 1978, Zwischenrunde 1982; Konföderationen-Pokal-Vorrunde 2009
BulgarienBulgarien Bulgarien 17 09 06 02 030:14 +16 WM-Eröffnungsspiel 1986, Halbfinale 1994; EM-Viertelfinale 1968, Vorrunde 2004; WM-Qualifikation 2010, 2014
DanemarkDänemark Dänemark 13 08 02 03 024:16 +08 Viertelfinale der Olympischen Spiele 1948; WM-Qualifikation 1982, 2014; EM-Vorrunde 1988, 2004
DeutschlandDeutschland Deutschland 32 15 10 07 048:36 +12 WM-Vorrunde 1962, Halbfinale 1970, 2006, Zwischenrunde 1978, Finale 1982; EM-Eröffnungsspiel 1988, Vorrunde 1996, Halbfinale 2012
EnglandEngland England 25 10 07 08 029:31 02 WM-Spiel um Platz 3 1990, Vorrunde 2014; EM-Viertelfinale 2012, Vorrunde 1980
FinnlandFinnland Finnland 12 10 01 01 030:07 +23 Achtelfinale der Olympischen Spiele 1912; WM-Qualifikation 1966, 1978; EM-Qualifikation 1976, 2004
FrankreichFrankreich Frankreich 37 18 10 09 080:50 +30 Viertelfinale der Olympischen Spiele 1920, Achtelfinale der Olympischen Spiele 1928; WM-Viertelfinale 1938, 1998, Vorrunde 1978, Achtelfinale 1986, Finale 2006; EM-Finale 2000, Vorrunde 2008
IrlandIrland Irland 13 08 03 02 020:09 +11 WM-Viertelfinale 1990,Vorrunde 1994; EM-Qualifikation 1972
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 17 08 05 04 024:21 +03 WM-Qualifikation 1982; EM-Finale 1968 (2x)
MexikoMexiko Mexiko 12 07 04 01 028:10 +18 WM-Viertelfinale 1970, Vorrunde 1994, 2002, Konföderationen-Poakl-Vorrunde 2013
NiederlandeNiederlande Niederlande 19 08 08 03 025:19 +06 WM-Zwischenrunde 1978; EM-Halbfinale 2000, Vorrunde 2008
NorwegenNorwegen Norwegen 16 09 04 03 020:12 +08 Trostrunde der Olympischen Spiele 1920, Halbfinale der Olympischen Spiele 1936; WM-Achtelfinale 1938, 1998, Vorrunde 1994; EM-Qualifikation 1992, 2016
OsterreichÖsterreich Österreich[B 3] 37 17 08 12 049:56 07 Trostrunde der Olympischen Spiele 1912, Finale der Olympischen Spiele 1936 (siehe Fußnote); WM-Halbfinale 1934, Zwischenrunde 1978, Vorrunde 1990, 1998; EM-Qualifikation 1972
PolenPolen Polen 14 05 06 03 019:09 +10 WM-Vorrunde 1974, 1982, Halbfinale 1982; EM-Qualifikation 1976
PortugalPortugal Portugal 24 18 02 04 051:21 +30 WM-Qualifikation 1958, 1994; EM-Qualifikation 1988
RumänienRumänien Rumänien 16 10 04 02 026:12 +14 WM-Qualifikation 2002; EM-Viertelfinale 2000,Vorrunde 2008
SchottlandSchottland Schottland 10 07 02 01 018:04 +14 WM-Qualifikation 1966, 1994, 2006; EM-Qualifikation 2008
SchwedenSchweden Schweden 22 10 06 06 027:24 0+3 Trostrunde der Olympischen Spiele 1912; WM-Vorrunde 1950, 1970; EM-Vorrunde 2000, 2004
SchweizSchweiz Schweiz 58 28 22 08 107:67 +40 Viertelfinale der Olympischen Spiele 1924; WM-Vorrunde 1954 (2x), 1962; EM-Qualifikation 1968, 1988, 2000
Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 11 02 05 04 007:09 02 WM-Vorrunde 1966; EM-Achtelfinale 1964, Halbfinale 1968, 1988
SpanienSpanien Spanien 33 10 13 10 039:35 +04 Turnier um Platz 2 und 3 der Olympischen Spiele 1920, Vorrunde der Olympischen Spiele 1924, Viertelfinale der Olympischen Spiele 1928 (2x); WM-Viertelfinale 1934 (2x), 1994; EM-Vorrunde 1980, 1988, 2012, Viertelfinale 2008, Finale 2012; Konföderationen-Pokal-Halbfinale 2013
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 26 09 09 08 039:38 +01 WM-Finale 1934, Vorrunde 1990; EM-Spiel um Platz 3 1980
TurkeiTürkei Türkei 10 07 03 00 018:05 +13 WM-Qualifikation 1974; EM-Vorrunde 2000
UngarnUngarn Ungarn 34 16 09 09 063:56 +07 Achtelfinale der Olympischen Spiele 1952; WM-Finale 1938, Vorrunde 1978; EM-Qualifikation 1992
UruguayUruguay Uruguay 10 02 04 04 009:11 02 Halbfinale der Olympischen Spiele 1928; WM-Vorrunde 1970, 2014, Achtelfinale 1990; Konföderationen-Pokal-Spiel um Platz 3 2013
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten[B 4] 12 08 03 01 036:05 +31 Achtelfinale der Olympischen Spiele 1936, 1948, Vorrunde der Olympischen Spiele 1952 (siehe Fußnote); WM-Achtelfinale 1934, Vorrunde 1990, 2006; Konföderationen-Pokal-Vorrunde 2009

Legende:

  • grüner Hintergrund = Bilanz positiv (Anzahl der Siege höher als die der Niederlagen)
  • gelber Hintergrund = Bilanz ausgeglichen (Anzahl der Siege gleich die der Niederlagen)
  • roter Hintergrund = Bilanz negativ (Anzahl der Niederlagen höher als die der Siege)

Anmerkungen zur Tabelle:

  1. Endet ein Spiel nach regulärer Spielzeit oder nach Verlängerung, wird es entsprechend dem Resultat gewertet; im Elfmeterschießen entschiedene Partien zählen im Folgenden als Unentschieden.
  2. Qualifikationsspiele sind in dieser Tabelle nur aufgeführt, wenn es in dem entsprechenden Wettbewerb noch keine Begegnung bei einer Endrunde gab.
    Eine detaillierte Liste mit allen Pflichtspielen findet sich hier.
  3. Der ÖFB wertet im Gegensatz zur FIFA und der FIGC das Finale der Olympischen Spiele 1936 nicht als offizielles Länderspiel und führt ein abgebrochenes Länderspiel vom 21. März 1937 als Sieg auf (siehe österreichische Liste). Österreich hat daher aus seiner Sicht schon dreizehnmal gegen Italien gewonnen, nur sechzehnmal verloren und mit 57:47 ein um drei Treffer besseres Torverhältnis.
  4. FIGC, FIFA und RSSSF machen zu den Länderspielen Italiens gegen die Vereinigten Staaten widersprüchliche Angaben: Die Begegnung in der Vorrunde der Olympischen Spiele 1952, die Italien mit 8:0 gewann, wird von der FIGC als offizielles Länderspiel gezählt und steht in den RSSSF-Listen beider Länder, wird von der FIFA jedoch nicht als A-Länderspiel gewertet. Der 1:0-Sieg Italiens bei den Olympischen Spielen 1984 ist nur in der RSSSF-Liste der USA enthalten und wird weder von der FIGC noch von der FIFA gezählt. Dasselbe gilt für einen 10:0-Sieg Italiens in einem inoffiziellen Spiel aus dem Jahr 1975. Ein besonderer Fall liegt beim 4:0-Sieg Italiens vom 23. Mai 1976 vor: Dieses Spiel wurde im Rahmen eines Mini-Turniers ausgetragen, an dem auch England und Brasilien teilnahmen. Da die eigentliche Nationalmannschaft der USA gegen diese Gegner als nicht konkurrenzfähig galt, trat stattdessen eine Auswahl der amerikanischen Liga an, die auch aus zahlreichen Nicht-Amerikanern zusammengesetzt war (Kapitän dieser Mannschaft war Pelé). Während der italienische Fußballverband das Spiel trotzdem als Länderspiel gegen die USA wertet, führt die FIFA das Spiel gar nicht auf. Es ist zudem nur in der RSSSF-Liste Italiens enthalten.

Titel[Bearbeiten]

Fußball-Weltmeisterschaft

W.Cup2.svg 1934
1938
1982
2006

Fußball-Europameisterschaft

UEFA European Cup.svg 1968

Fußball-Olympiasieger

Gold medal.svg 1936

Europapokal der Fußballnationalmannschaften

Unknown Trophy.svg 1927–1930
1933–1935

Weltmeistermannschaften[Bearbeiten]

Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien Fußball-Weltmeisterschaft 1934 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946)

Allemandi | Arcari | Bertolini | Borel II | Caligaris | Castellazzi | Cavanna | Combi | Demaría | G. Ferrari | Ferraris IV | Guaita | Guarisi | Masetti | Meazza | Monti | Monzeglio | Orsi | Pizziolo | Rosetta | Schiavio | Varglien I | Trainer Vittorio Pozzo

Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien Fußball-Weltmeisterschaft 1938 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946)

Andreolo | Bertoni | Biavati | Ceresoli | Chizzo | Colaussi | Donati | G. Ferrari | Ferraris II | Foni | Genta | Locatelli | Masetti | Meazza | Monzeglio | Olivieri | Olmi | Pasinati | Perazzolo | Piola | Rava | Serantoni | Trainer Vittorio Pozzo

ItalienItalien Italien Fußball-Weltmeisterschaft 1982 ItalienItalien

1 Zoff | 2 Baresi | 3 Bergomi | 4 Cabrini | 5 Collovati | 6 Gentile | 7 Scirea | 8 Vierchowod | 9 Antognoni | 10 Dossena | 11 Marini | 12 Bordon | 13 Oriali | 14 Tardelli | 15 Causio | 16 Conti | 17 Massaro | 18 Altobelli | 19 Graziani | 20  Rossi | 21 Selvaggi | 22 Galli | Trainer Enzo Bearzot

ItalienItalien Italien Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ItalienItalien

1 Buffon | 2 Zaccardo | 3 Grosso | 4 De Rossi | 5 Cannavaro | 6 Barzagli | 7 Del Piero | 8 Gattuso | 9 Toni | 10 Totti | 11 Gilardino | 12 Peruzzi | 13 Nesta | 14 Amelia | 15 Iaquinta | 16 Camoranesi | 17 Barone | 18 Inzaghi | 19 Zambrotta | 20 Perrotta | 21 Pirlo | 22 Oddo | 23 Materazzi | Trainer Marcello Lippi

Europameistermannschaft[Bearbeiten]

ItalienItalien Italien Fußball-Europameisterschaft 1968 ItalienItalien

Albertosi | Anastasi | Anquilletti | Bercellino | Burgnich | Bulgarelli | Càstano | De Sisti | Domenghini | Facchetti | Ferrini | Guarneri | Juliano | Lodetti | S. Mazzola | Prati | Riva | Rivera | Rosato | Salvadore | L. Vieri | Zoff | Trainer Ferruccio Valcareggi

Rekordspieler[Bearbeiten]

Einsätze
Pl. Name Zeitraum Spiele Tore
01 Gianluigi Buffon 1997–0000 146 00
02 Fabio Cannavaro 1997–2010 136 02
03 Paolo Maldini 1988–2002 126 07
04 Andrea Pirlo 2002–0000 113 13
05 Dino Zoff 1968–1983 112 00
06 Daniele De Rossi 2004–0000 100 16
07 Gianluca Zambrotta 1999–2010 098 02
08 Giacinto Facchetti 1963–1977 094 03
09 Alessandro Del Piero 1995–2008 091 27
10 Franco Baresi 1982–1994 081 01
10 Giuseppe Bergomi 1982–1998 081 06
10 Marco Tardelli 1976–1985 081 06
Tore
Pl. Name Zeitraum Tore Spiele Tore/Spiel
01 Luigi Riva 1965–1974 35 42 0,83
02 Giuseppe Meazza 1930–1939 33 53 0,62
03 Silvio Piola 1935–1952 30 34 0,88
04 Roberto Baggio 1988–2004 27 56 0,48
05 Alessandro Del Piero 1995–2008 27 91 0,30
06 Alessandro Altobelli 1980–1988 25 47 0,53
07 Adolfo Baloncieri 1920–1930 25 57 0,44
08 Filippo Inzaghi 1997–2007 25 61 0,41
09 Christian Vieri 1997–2005 23 49 0,47
10 Francesco Graziani 1975–1983 23 64 0,36
11 Alessandro Mazzola 1963–1974 22 70 0,31
12 Paolo Rossi 1977–1986 20 48 0,42
Kapitäne
Pl. Name Zeitraum Spiele
01 Fabio Cannavaro 1997–2010 79
02 Paolo Maldini 1988–2002 74
03 Giacinto Facchetti 1963–1977 70
04 Dino Zoff 1968–1983 59
05 Gianluigi Buffon 1997–0000 50
06 Giuseppe Bergomi 1982–1998 33
07 Franco Baresi 1982–1994 31
08 Adolfo Baloncieri 1920–1930 27
09 Renzo De Vecchi 1910–1925 26
10 Giampiero Boniperti 1947–1960 24
11 Giuseppe Meazza 1930–1939 17
11 Sandro Salvadore 1960–1970 17

Bei gleicher Anzahl an Spielen sind die Spieler nach Nachnamen sortiert, bei gleicher Anzahl an Toren nach der besseren Torquote. In der Nationalmannschaft noch aktive Spieler sind fett markiert. (Stand: 18. November 2014)

Organisatorisches[Bearbeiten]

Ausrüster[Bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 2003 ist die deutsche Marke Puma für die Ausstattung zuständig. Dies beinhaltet sowohl Spiel-, Trainings- und Freizeitbekleidung als auch Accessoires und eine Vielzahl von möglichen Schuhen.[9] Dennoch dürfen alle Spieler die von ihnen favorisierte Marke im Bereich der Schuhe und Torwarthandschuhe wählen. Dies gilt für alle dem Verband angehörigen Nationalmannschaften, also auch den Jugendnationalmannschaften, wie der U-21-Nationalmannschaft.

Bis zum 31. Dezember 2002 war das italienische Unternehmen Kappa Ausrüster der Nationalmannschaft.

Sponsoren[Bearbeiten]

Die Nationalmannschaft präsentiert keine Werbepartner auf den Trikots, sondern nur auf Trainings- und Freizeitkleidung. Zu den Hauptsponsoren gehören Alitalia, Compass, Dolce & Gabbana, Fiat, Garnier, Generali, IP, Nutella, Pai, Puma, Radio Italia, Segafredo Zanetti, Sixtus, TIM, Uliveto und Zucchi.[10]

Spielorte[Bearbeiten]

Die italienische Nationalmannschaft besitzt im Gegensatz zu anderen Nationen (z. B. England, Österreich, Schweden) kein Fußballstadion, in dem nur die Nationalmannschaft spielt. Die Spielorte wechseln so immer wieder und werden aus verschieden Gründen, wie der Bedeutung des Spiels oder dem Gegner ausgesucht. Neuerdings finden auch immer mehr Spiele auf neutralem Boden statt.

Bisher spielte die Nationalmannschaft in 41 verschiedenen italienischen Städten (Stand: 18. November 2014), davon am häufigsten in Rom (57 mal). Weitere Städte mit vielen Austragungen (mindestens 10) sind Mailand (55), Turin (34), Genua (27), Florenz (25), Neapel (25), Bologna (19), Palermo (12) und Bari (10). Die aktuell größten zur Verfügung stehenden Stadien (international mehr als 40.000 Plätze) sind das Giuseppe-Meazza-Stadion, das Olympiastadion Rom, das Stadio San Paolo, das Stadio San Nicola, das Stadio Artemio Franchi und das Juventus Stadium. Ausrichter von großen Turnieren war Italien bisher vier mal, nämlich bei den Weltmeisterschaften 1934 und 1990 sowie den Europameisterschaften 1968 und 1980, bei denen zwei Titel (je einmal Welt- und Europameister) und ein dritter sowie vierter Platz heraussprangen.

Insgesamt herrscht in Italien allerdings ein großes Problem: Bis auf das 2011 eröffnete Juventus Stadium sind alle Stadien des Landes veraltet oder renovierungsbedürftig, da seit der WM 1990 keine Neubauten errichtet wurden, während beispielsweise in Deutschland oder England in den letzten Jahren regelmäßig neue Stadien gebaut oder Komplettrenovierungen vollzogen werden. Dieses Problem wird jedoch in der Planungen der Verbände und Vereine berücksichtigt. So planen Lazio und der AS Rom neue Stadien zu errichten und die beiden Mailänder Klubs Inter und Milan streben eine Rundumerneuerung des San Siros an.

Nachwuchsarbeit[Bearbeiten]

Um junge und talentierte Spieler an den Kader der A-Nationalmannschaft heranzuführen sowie die Abläufe und Gewohnheiten näher zu bringen, existieren im italienischen Fußballsystem, welches dem italienischen Verband unterliegt, mehrere Junioren-Nationalteams. Ab dem 14. Lebensjahr (U-15) gibt es für jedes Alter eine eigene Jugend-Nationalmannschaft, wobei der U-21-Mannschaft besondere Aufmerksamkeit zugutekommt. In dieser agieren nämlich Spieler, die bereits in Profiligen unter Vertrag stehen oder die als zukünftige Stützen der A-Mannschaft gesehen werden. So haben beispielsweise die EM-Turniere dieser Altersklasse einen hohen Stellenwert.

Aktuelles[Bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten]

Bei der WM 2014 traf man in der Gruppe D auf England, Costa Rica und Uruguay. Nach einem 2:1-Sieg über England unterlag man Costa Rica und Uruguay jeweils mit 0:1 und schied als Gruppendritter aus.

In der Qualifikation zur EM 2016 trifft man in der Gruppe H auf Kroatien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan und Malta.

Länderspiele[Bearbeiten]

Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate sowie alle geplanten Begegnungen. Die Ergebnisse werden aus italienischer Sicht dargestellt (Stand: 18. November 2014).

Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels Torschützen
18. Nov. 2013 London NigeriaNigeria Nigeria 2:2 (1:2) Freundschaftsspiel Rossi (12.), Dike (35.), Ameobi (39.), Giaccherini (47.)
05. Mär. 2014 Madrid SpanienSpanien Spanien 0:1 (0:0) Freundschaftsspiel Pedro (63.)
31. Mai  2014 London IrlandIrland Irland 0:0 Freundschaftsspiel
04. Juni 2014 Perugia LuxemburgLuxemburg Luxemburg 1:1 (1:0) Freundschaftsspiel Marchisio (9.), Chanot (85.)
14. Juni 2014 Manaus EnglandEngland England 2:1 (1:1) WM-Vorrundenspiel Marchisio (35.), Sturridge (37.), Balotelli (50.)
20. Juni 2014 Recife Costa RicaCosta Rica Costa Rica 0:1 (0:1) WM-Vorrundenspiel Ruiz (44.)
24. Juni 2014 Natal UruguayUruguay Uruguay 0:1 (0:0) WM-Vorrundenspiel Godín (81.)
04. Sep. 2014 Bari NiederlandeNiederlande Niederlande 2:0 (2:0) Freundschaftsspiel Immobile (3.), De Rossi (10./FE)
09. Sep. 2014 Oslo NorwegenNorwegen Norwegen 2:0 (1:0) EM-Qualifikationsspiel Zaza (16.), Bonucci (62.)
10. Okt. 2014 Palermo AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 2:1 (1:0) EM-Qualifikationsspiel Chiellini (44., 77./ET, 82.)
13. Okt. 2014 Attard MaltaMalta Malta 1:0 (1:0) EM-Qualifikationsspiel Pellè (23.)
16. Nov. 2014 Mailand KroatienKroatien Kroatien 1:1 (1:1) EM-Qualifikationsspiel Candreva (11.), Perišić (15.)
18. Nov. 2015 Genua AlbanienAlbanien Albanien 1:0 (0:0) Freundschaftsspiel Okaka (82.)
28. Mär. 2015 Sofia BulgarienBulgarien Bulgarien EM-Qualifikationsspiel
31. Mär. 2015 EnglandEngland England Freundschaftsspiel
12. Juni 2015 Zagreb KroatienKroatien Kroatien EM-Qualifikationsspiel
03. Sep. 2015 MaltaMalta Malta EM-Qualifikationsspiel
06. Sep. 2015 BulgarienBulgarien Bulgarien EM-Qualifikationsspiel
10. Okt. 2015 Baku AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan EM-Qualifikationsspiel
13. Okt. 2015 NorwegenNorwegen Norwegen EM-Qualifikationsspiel
Grün: Sieg der italienischen Mannschaft • Gelb: Unentschieden • Rot: Niederlage der italienischen Mannschaft

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Am 9. Oktober 2014 gab der italienische Fußballverbanderband Antonio Contes Kader für das EM-Qualifikationsspiel gegen Kroatien am 16. November in Mailand bekannt. (Stand: 18. November 2014).[11] Erstmals im Aufgebot stehen hierbei Emiliano Moretti (FC Turin), Andrea Bertolacci (CFC Genua) und Roberto Soriano (Sampdoria Genua). Verzichten muss Conte auf die Verletzten Andrea Barzagli, Andrea Pirlo (beide Juventus Turin), Alessandro Florenzi (AS Rom), Emanuele Giaccherini (AFC Sunderland), Riccardo Montolivo (AC Mailand) sowie Giuseppe Rossi (AC Florenz). Leonardo Bonucci (Juventus Turin) wurde aufgrund seiner Sperre in der EM-Qualifikation nicht berücksichtigt, kurzfristig fielen zudem Angelo Ogbonna (Juventus Turin) und Mario Balotelli (FC Liverpool) aus.

Am 14. November 2014 gab der Verband 14 Spieler bekannt, die zusätzlich für das Freundschaftsspiel gegen Albanien am 18. November in Genua im Kader stehen.[12] Von diesen stehen Luca Rossettini (Cagliari Calcio), Stefano Sturaro (CFC Genua) und Stefano Okaka (Sampdoria Genua) erstmals Mal im Aufgebot. Seit mehr als einem Jahr standen Francesco Acerbi (US Sassuolo Calcio), Luca Antonelli, Alessandro Matri (beide CFC Genua) Lorenzo De Silvestri und Manolo Gabbiadini (beide Sampdoria Genua) nicht im Kader. Außerdem kehrt Leonardo Bonucci in das Aufgebot zurück.

Position Name Geburtsdatum Verein Spiele Tore Debüt Letzter Einsatz
Tor Buffon, GianluigiGianluigi Buffon (C)Kapitän der Mannschaft 28. Jan. 1978 ItalienItalien Juventus Turin 000000000000146.0000000000146 0000000000000000.00000000000 29. Okt. 1997, gegen RusslandRussland Russland 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Tor Perin, MattiaMattia Perin 10. Nov. 1992 ItalienItalien CFC Genua 00000000000000001.00000000001 0000000000000000.00000000000 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Tor Sirigu, SalvatoreSalvatore Sirigu 12. Jan. 1987 FrankreichFrankreich Paris SG 0000000000000011.000000000011 0000000000000000.00000000000 10. Aug. 2010, gegen die ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Abwehr Acerbi, FrancescoFrancesco Acerbi 10. Aug. 1988 ItalienItalien US Sassuolo Calcio 00000000000000001.00000000001 0000000000000000.00000000000 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Abwehr Bonucci, LeonardoLeonardo Bonucci 01. Mai  1987 ItalienItalien Juventus Turin 0000000000000043.000000000043 0000000000000003.00000000003 03. Mär. 2010, gegen KamerunKamerun Kamerun 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Abwehr Chiellini, GiorgioGiorgio Chiellini 14. Aug. 1984 ItalienItalien Juventus Turin 0000000000000074.000000000074 0000000000000006.00000000006 17. Nov. 2004, gegen FinnlandFinnland Finnland 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Abwehr Criscito, DomenicoDomenico Criscito 30. Dez. 1986 RusslandRussland Zenit Sankt Petersburg 0000000000000022.000000000022 0000000000000000.00000000000 12. Aug. 2009, gegen die SchweizSchweiz Schweiz 05. Mär. 2014, gegen SpanienSpanien Spanien
Abwehr Darmian, MatteoMatteo Darmian 02. Dez. 1989 ItalienItalien FC Turin 00000000000000009.00000000009 0000000000000000.00000000000 31. Mai  2014, gegen IrlandIrland Irland 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Abwehr De Sciglio, MattiaMattia De Sciglio 20. Okt. 1992 ItalienItalien AC Mailand 0000000000000016.000000000016 0000000000000000.00000000000 21. Mär. 2013, gegen BrasilienBrasilien Brasilien 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Abwehr De Silvestri, LorenzoLorenzo De Silvestri 23. Mai  1988 ItalienItalien Sampdoria Genua 00000000000000003.00000000003 0000000000000000.00000000000 07. Sep. 2010, gegen die FaroerFäröer Färöer 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Abwehr Moretti, EmilianoEmiliano Moretti 11. Juni 1981 ItalienItalien FC Turin 00000000000000001.00000000001 0000000000000000.00000000000 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Abwehr Ogbonna, AngeloAngelo Ogbonna 23. Mai  1988 ItalienItalien Juventus Turin 0000000000000010.000000000010 0000000000000000.00000000000 11. Nov. 2011, gegen PolenPolen Polen 13. Okt. 2014, gegen MaltaMalta Malta
Abwehr Pasqual, ManuelManuel Pasqual 13. Mär. 1982 ItalienItalien AC Florenz 00000000000000009.00000000009 0000000000000000.00000000000 01. Mär. 2006, gegen DeutschlandDeutschland Deutschland 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Abwehr Ranocchia, AndreaAndrea Ranocchia 16. Feb. 1988 ItalienItalien Inter Mailand 0000000000000017.000000000017 0000000000000000.00000000000 17. Nov. 2010, gegen RumänienRumänien Rumänien 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Abwehr Rossettini, LucaLuca Rossettini 09. Mai  1985 ItalienItalien Cagliari Calcio 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Abwehr Rugani, DanieleDaniele Rugani 29. Juli 1994 ItalienItalien FC Empoli 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Mittelfeld Antonelli, LucaLuca Antonelli 11. Feb. 1987 ItalienItalien CFC Genua 00000000000000007.00000000007 0000000000000000.00000000000 03. Sep. 2010, gegen die EstlandEstland Estland 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Mittelfeld Aquilani, AlbertoAlberto Aquilani 07. Juli 1984 ItalienItalien AC Florenz 0000000000000038.000000000038 0000000000000005.00000000005 15. Nov. 2006, gegen die TurkeiTürkei Türkei 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Mittelfeld Bertolacci, AndreaAndrea Bertolacci 11. Jan. 1991 ItalienItalien CFC Genua 00000000000000001.00000000001 0000000000000000.00000000000 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Mittelfeld Bonaventura, GiacomoGiacomo Bonaventura 22. Aug. 1989 ItalienItalien AC Mailand 00000000000000002.00000000002 0000000000000000.00000000000 31. Mai  2013, gegen San MarinoSan Marino San Marino 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Mittelfeld Candreva, AntonioAntonio Candreva 28. Feb. 1987 ItalienItalien Lazio Rom 0000000000000026.000000000026 0000000000000001.00000000001 14. Nov. 2009, gegen die NiederlandeNiederlande Niederlande 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Mittelfeld De Rossi, DanieleDaniele De Rossi 24. Juli 1983 ItalienItalien AS Rom 000000000000100.0000000000100 000000000000016.000000000016 04. Sep. 2004, gegen NorwegenNorwegen Norwegen 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Mittelfeld Maggio, ChristianChristian Maggio 11. Feb. 1982 ItalienItalien SSC Neapel 0000000000000034.000000000034 0000000000000000.00000000000 19. Nov. 2008, gegen GriechenlandGriechenland Griechenland 05. Mär. 2014, gegen SpanienSpanien Spanien
Mittelfeld Marchisio, ClaudioClaudio Marchisio 19. Jan. 1986 ItalienItalien Juventus Turin 0000000000000051.000000000051 0000000000000004.00000000004 12. Aug. 2009, gegen die SchweizSchweiz Schweiz 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Mittelfeld Parolo, MarcoMarco Parolo 25. Jan. 1985 ItalienItalien Lazio Rom 00000000000000008.00000000008 0000000000000000.00000000000 29. Mär. 2011, gegen die UkraineUkraine Ukraine 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Mittelfeld Poli, AndreaAndrea Poli 29. Sep. 1989 ItalienItalien AC Mailand 00000000000000005.00000000005 0000000000000001.00000000001 15. Aug. 2012, gegen EnglandEngland England 09. Sep. 2014, gegen NorwegenNorwegen Norwegen
Mittelfeld Soriano, RobertoRoberto Soriano 08. Feb. 1991 ItalienItalien Sampdoria Genua 00000000000000001.00000000001 0000000000000000.00000000000 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Mittelfeld Sturaro, StefanoStefano Sturaro 09. Mär. 1993 ItalienItalien CFC Genua 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Mittelfeld Verratti, MarcoMarco Verratti 05. Nov. 1992 FrankreichFrankreich Paris SG 0000000000000010.000000000010 0000000000000001.00000000001 15. Aug. 2012, gegen EnglandEngland England 13. Okt. 2014, gegen MaltaMalta Malta
Sturm Balotelli, MarioMario Balotelli 12. Aug. 1990 EnglandEngland FC Liverpool 0000000000000033.000000000033 000000000000013.000000000013 10. Aug. 2010, gegen die ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 24. Juni 2014, gegen UruguayUruguay Uruguay
Sturm Cerci, AlessioAlessio Cerci 23. Juli 1987 SpanienSpanien Atlético Madrid 0000000000000014.000000000014 0000000000000000.00000000000 21. Mär. 2013, gegen BrasilienBrasilien Brasilien 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Sturm Destro, MattiaMattia Destro 20. Mär. 1991 ItalienItalien AS Rom 00000000000000008.00000000008 0000000000000001.00000000001 15. Aug. 2012, gegen EnglandEngland England 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Sturm El Shaarawy, StephanStephan El Shaarawy 27. Dez. 1992 ItalienItalien AC Mailand 0000000000000011.000000000011 0000000000000001.00000000001 15. Aug. 2012, gegen EnglandEngland England 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Sturm Gabbiadini, ManoloManolo Gabbiadini 26. Nov. 1991 ItalienItalien Sampdoria Genua 00000000000000002.00000000002 0000000000000000.00000000000 15. Aug. 2012, gegen EnglandEngland England 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Sturm Giovinco, SebastianSebastian Giovinco 26. Jan. 1987 ItalienItalien Juventus Turin 0000000000000021.000000000021 0000000000000001.00000000001 09. Feb. 2011, gegen DeutschlandDeutschland Deutschland 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Sturm Immobile, CiroCiro Immobile 02. Feb. 1990 DeutschlandDeutschland Borussia Dortmund 00000000000000009.00000000009 0000000000000001.00000000001 05. Mär. 2014, gegen SpanienSpanien Spanien 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Sturm Matri, AlessandroAlessandro Matri 19. Aug. 1984 ItalienItalien CFC Genua 00000000000000006.00000000006 0000000000000001.00000000001 29. Mär. 2011, gegen UkraineUkraine Ukraine 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Sturm Okaka, StefanoStefano Okaka 09. Aug. 1989 ItalienItalien Sampdoria Genua 00000000000000001.00000000001 0000000000000001.00000000001 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien 18. Nov. 2014, gegen die AlbanienAlbanien Albanien
Sturm Pellè, GrazianoGraziano Pellè 15. Juli 1985 EnglandEngland FC Southampton 00000000000000002.00000000002 0000000000000001.00000000001 13. Okt. 2014, gegen MaltaMalta Malta 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien
Sturm Zaza, SimoneSimone Zaza 25. Juni 1991 ItalienItalien US Sassuolo Calcio 00000000000000004.00000000004 0000000000000001.00000000001 04. Sep. 2014, gegen die NiederlandeNiederlande Niederlande 16. Nov. 2014, gegen KroatienKroatien Kroatien

Erweiterter Kader[Bearbeiten]

Zum erweiterten Kader gehören alle Spieler, die innerhalb der letzten zwölf Monate in den Kader der Nationalmannschaft berufen wurden. (Stand: 14. November 2014)

Position Name Geburtsdatum Verein Spiele Tore Debüt Letzter Einsatz Letzte Nominierung
Tor Marchetti, FedericoFederico Marchetti 07. Feb. 1983 ItalienItalien Lazio Rom 0000000000000011.000000000011 0000000000000000.00000000000 06. Juni 2009, gegen NordirlandNordirland Nordirland 15. Okt. 2013, gegen ArmenienArmenien Armenien 15. Nov. 2013, gegen DeutschlandDeutschland Deutschland
Tor Mirante, AntonioAntonio Mirante 08. Juli 1983 ItalienItalien FC Parma 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000 02. Juni 2014, auf Abruf für die WM 2014
Tor Padelli, DanieleDaniele Padelli 25. Okt. 1985 ItalienItalien FC Turin 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000 04. Sep. 2014, gegen die NiederlandeNiederlande Niederlande
Abwehr Abate, IgnazioIgnazio Abate 12. Nov. 1986 ItalienItalien AC Mailand 0000000000000021.000000000021 0000000000000001.00000000001 11. Nov. 2011, gegen PolenPolen Polen 20. Juni 2014, gegen Costa RicaCosta Rica Costa Rica 01. Juni 2014, für die WM 2014
Abwehr Astori, DavideDavide Astori 07. Jan. 1987 ItalienItalien AS Rom 00000000000000009.00000000009 0000000000000001.00000000001 29. Mär. 2011, gegen die UkraineUkraine Ukraine 09. Sep. 2014, gegen NorwegenNorwegen Norwegen 04. Sep. 2014, gegen die NiederlandeNiederlande Niederlande
Abwehr Barzagli, AndreaAndrea Barzagli 08. Mai  1981 ItalienItalien Juventus Turin 0000000000000050.000000000050 0000000000000000.00000000000 17. Nov. 2004, gegen FinnlandFinnland Finnland 24. Juni 2014, gegen UruguayUruguay Uruguay 01. Juni 2014, für die WM 2014
Abwehr Paletta, GabrielGabriel Paletta 15. Feb. 1986 ItalienItalien FC Parma 00000000000000003.00000000003 0000000000000000.00000000000 05. Mär. 2014, gegen SpanienSpanien Spanien 15. Juni 2014, gegen EnglandEngland England 04. Sep. 2014, gegen die NiederlandeNiederlande Niederlande
Mittelfeld Diamanti, AlessandroAlessandro Diamanti 02. Mär. 1983 China VolksrepublikVolksrepublik China Guangzhou Evergrande 0000000000000017.000000000017 0000000000000001.00000000001 17. Nov. 2010, gegen RumänienRumänien Rumänien 18. Nov. 2013, gegen NigeriaNigeria Nigeria 15. Nov. 2013, gegen DeutschlandDeutschland Deutschland
Mittelfeld Florenzi, AlessandroAlessandro Florenzi 11. Mär. 1991 ItalienItalien AS Rom 00000000000000007.00000000007 0000000000000001.00000000001 14. Nov. 2012, gegen FrankreichFrankreich Frankreich 13. Okt. 2014, gegen MaltaMalta Malta 10. Okt. 2014, gegen AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Mittelfeld Giaccherini, EmanueleEmanuele Giaccherini 05. Mai  1985 EnglandEngland AFC Sunderland 0000000000000021.000000000021 0000000000000003.00000000003 10. Juni 2012, gegen SpanienSpanien Spanien 09. Sep. 2014, gegen NorwegenNorwegen Norwegen 04. Sep. 2014, gegen die NiederlandeNiederlande Niederlande
Mittelfeld Montolivo, RiccardoRiccardo Montolivo 18. Jan. 1985 ItalienItalien AC Mailand 0000000000000058.000000000058 0000000000000002.00000000002 17. Okt. 2007, gegen SudafrikaSüdafrika Südafrika 31. Mai  2014, gegen IrlandIrland Irland 13. Mai  2014, vorläufig für die WM 2014
Mittelfeld Motta, ThiagoThiago Motta 28. Aug. 1982 FrankreichFrankreich Paris SG 0000000000000023.000000000023 0000000000000001.00000000001 09. Feb. 2011, gegen DeutschlandDeutschland Deutschland 24. Juni 2014, gegen UruguayUruguay Uruguay 10. Okt. 2014, gegen AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Mittelfeld Pirlo, AndreaAndrea Pirlo 19. Mai  1979 ItalienItalien Juventus Turin 000000000000113.0000000000113 000000000000013.000000000013 07. Sep. 2002, gegen AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 10. Okt. 2014, gegen AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 10. Okt. 2014, gegen AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Mittelfeld Rômulo 22. Mai  1987 ItalienItalien Juventus Turin 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000 13. Mai  2014, vorläufig für die WM 2014
Sturm Cassano, AntonioAntonio Cassano 12. Juli 1982 ItalienItalien FC Parma 0000000000000039.000000000039 000000000000010.000000000010 12. Nov. 2003, gegen PolenPolen Polen 24. Juni 2014, gegen UruguayUruguay Uruguay 01. Juni 2014, für die WM 2014
Sturm Gilardino, AlbertoAlberto Gilardino 05. Juli 1982 China VolksrepublikVolksrepublik China Guangzhou Evergrande 0000000000000057.000000000057 000000000000019.000000000019 04. Sep. 2004, gegen NorwegenNorwegen Norwegen 11. Okt. 2013, gegen DanemarkDänemark Dänemark 05. Mär. 2014, gegen SpanienSpanien Spanien
Sturm Insigne, LorenzoLorenzo Insigne 04. Juni 1991 ItalienItalien SSC Neapel 00000000000000006.00000000006 0000000000000001.00000000001 11. Sep. 2012, gegen MaltaMalta Malta 20. Juni 2014, gegen Costa RicaCosta Rica Costa Rica 01. Juni 2014, für die WM 2014
Sturm Osvaldo, PabloPablo Osvaldo 12. Jan. 1986 ItalienItalien Inter Mailand 0000000000000014.000000000014 0000000000000004.00000000004 11. Okt. 2011, gegen NordirlandNordirland Nordirland 05. Mär. 2014, gegen SpanienSpanien Spanien 10. Okt. 2014, gegen AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Sturm Quagliarella, FabioFabio Quagliarella 31. Jan. 1983 ItalienItalien FC Turin 0000000000000025.000000000025 0000000000000007.00000000007 29. Mär. 2007, gegen SchottlandSchottland Schottland 19. Nov. 2010, gegen RumänienRumänien Rumänien 04. Sep. 2014, gegen die NiederlandeNiederlande Niederlande
Sturm Giuseppe Rossi 01. Feb. 1987 ItalienItalien AC Florenz 0000000000000030.000000000030 0000000000000007.00000000007 11. Okt. 2008, gegen BulgarienBulgarien Bulgarien 31. Mai  2014, gegen IrlandIrland Irland 13. Mai  2014, vorläufig für die WM 2014

Verweise[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: italienische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, November 2014. Abgerufen am 27. November 2014
  2. 1966: Portugal – Korea (Version vom 8. Februar 2007 im Internet Archive)
  3. Almannacco illustrato del Calcio 2010, Modena 2009, ISSN 11293381, S. 586.
  4. Italian National Team Coaches
  5. Italian National Team Coaches
  6. spox (Hrsg.): DFB-Team geht als Favorit ins EM-Halbfinale. 27. Juni 2012, abgerufen am 20. August 2013.
  7. Nach Vorrunden-Aus: Prandelli tritt zurück, kicker.de, 24. Juni 2014, abgerufen am selben Tag
  8. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF-Datei; 195 kB)
  9. Squadra Azzurra läuft mit dem Puma auf ihk-nuernberg.de, abgerufen am 28. Mai 2013
  10. Sponsor vivoazzurro.it, abgerufen am 3. Mai 2013 (italienisch)
  11. Italia-Croazia: tornano Balotelli e Cerci. Prima volta per Moretti, Bertolacci e Soriano aus vivoazzurro.it, vom 9. November 2014, abgerufen am 10. November 2014 (italienisch)
  12. Conte chiama altri 14 Azzurri per l’Albania: le novità sono Okaka, Rossettini e Sturaro aus vivoazzurro.it, vom 14. November 2014, abgerufen am 16. November 2014 (italienisch)