Horner & Sons

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Horner & Sons Ltd.
Rechtsform Limited
Gründung 1904
Auflösung 1907
Sitz London
Branche Automobilhersteller

Die Horner & Sons Ltd. war ein britischer Automobilhersteller.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen aus London begann 1904 mit der Produktion von Automobilen. Die Markennamen lauteten zunächst Queen und QC[1] und ab 1905 Hornet[1][2] (dt.: Hornisse) sowie Lenox[1]. 1907 endete die Produktion. Die Verbindung zur Lenox Autocar Company ist unklar.[2]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markennamen Queen und QC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies waren Modelle mit Zweizylindermotoren. Die Motoren leisteten wahlweise 12 PS oder 16 PS. Der Neupreis betrug etwa 280 Pfund. Die Werbung für diese Modelle lautete: The car for the million or the millionaire.[1]

Markennamen Hornet und Lenox[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wagen waren mit Motoren ausgestattet, deren Bohrung mit 140 mm größer war als ihr Hub von 100 mm. Solche kurzhubigen Motoren waren damals ungewöhnlich, fast alle Motoren waren langhubig ausgelegt. Der 9 HP[3][2] hatte einen Zweizylinder-Reihenmotor mit 3078 cm³, der unter dem Sitz montiert war und über eine Kette die Hinterachse antrieb. Die offene Karosserie bot Platz für zwei Personen. Der 18 HP[3][2] hatte einen Vierzylinder-Reihenmotor mit 6160 cm³. Der Neupreis betrug 263 Pfund.[1] In der Literatur werden auch die Modelle 8 HP[1] mit Vierzylindermotor sowie 10 HP[2] mit einem Zweizylindermotor von Stevens und einer Karosserie von Vincent genannt.

Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marken Modell Bauzeitraum Zylinder Hubraum Quelle
Queen und QC 12 HP 1904–1905 2 [1]
Queen und QC 16 HP 1904–1905 2 [1]
Hornet und Lenox 8 HP 1905–1907 4 [1]
Hornet und Lenox 9 HP 1905–1907 2 Reihe 3078 cm³ [2][3]
Hornet und Lenox 10 HP 1905–1907 2 [2]
Hornet und Lenox 18 HP 1905–1907 4 Reihe 6160 cm³ [2][3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • David Culshaw, Peter Horrobin: The Complete Catalogue of British Cars 1895–1975. Veloce Publishing plc., Dorchester 1999, ISBN 1-874105-93-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.
  2. a b c d e f g h Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. a b c d Culshaw, Horrobin: The Complete Catalogue of British Cars 1895–1975.