Hall & Martin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hall & Martin[1] war ein britischer Hersteller von Automobilen.[2][1]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen aus dem Londoner Stadtteil Croydon war ein Händler für Automobile und Motorräder. 1904 begann unter Leitung von Harry Martin die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Martin. 1906 endete die Produktion zunächst. 1912 entstand noch ein Rennwagen.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1904 stand das Modell 6 ½ HP im Angebot. Ein Einbaumotor von De Dion-Bouton war vorne im Fahrzeug montiert und trieb über eine Kardanwelle die Hinterachse an. Das Fahrgestell bestand aus Holz. Die Tonneaukarosserie bot Platz für vier Personen. 1905 folgte der 12 HP. Ein Zweizylindermotor von Aster trieb das Fahrzeug an. Auch dieses Fahrzeug war als Tonneau lieferbar.

1912 entstand als Einzelstück ein dreirädriger Rennwagen für Herrn Axford, der auf der Rennstrecke von Brooklands eingesetzt wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  2. Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.