Cotta Automobile Company

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Cotta Automobile Company
Rechtsform Company
Gründung 1903
Auflösung 1903
Sitz Rockford, Illinois, USA
Leitung Charles E. Cotta
Branche Automobile

Cotta Automobile Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charles E. Cotta stellte 1901 einen Dampfwagen im Unternehmen seines Vaters in Lanark in Illinois her. 1902 entstanden in Zusammenarbeit mit der Love Manufacturing Company aus Rockford in Illinois vier weitere Fahrzeuge.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cotta gründete im Januar 1903 sein eigenes Unternehmen in Rockford. Hier begann die Serienproduktion von Automobilen. Der Markenname lautete Cotta. Im ersten Monat wurde das erste Fahrzeug fertiggestellt. Für den Rest des Jahres waren zehn weitere Fahrzeuge geplant. Bereits im November des gleichen Jahres verkaufte Cotta die Patente an die Four Wheel Drive Wagon Company. Damit endete die Produktion. Insgesamt entstanden zwischen 6 und 16 Fahrzeuge.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelte sich um Dampfwagen. Der Dampfmotor hatte zwei Zylinder und leistete 6 PS. Er war als Mittelmotor in Fahrzeugmitte montiert und trieb über Ketten sowohl die Vorder- als auch die Hinterräder an. Außerdem wurden alle vier Räder gelenkt. Allradantrieb und Allradlenkung waren damals völlig ungewöhnlich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 382 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 339. (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 382 (englisch).
  2. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 339. (englisch)