Willoughby Company

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E. A. Willoughby Carriage & Sleigh Works
Willoughby’s Utica Carriage Company
Willoughby-Owen Company
Willoughby Company
Rechtsform Company
Gründung 1893
Auflösung 1938
Sitz Utica, New York, USA
Branche Karosserien, Fahrzeuge

Duesenberg mit Karosserie von Willoughby

Willoughby Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Karosserien und Fahrzeugen.[1] Es wurde mehrfach umbenannt.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1893 wurde E. A. Willoughby Carriage & Sleigh Works in Rome im US-Bundesstaat New York gegründet. Im März 1897 zerstörte ein Feuer das Werk.[1]

Am 30. März 1897 übernahm Willoughby die Utica Carriage Company, die am 20. März 1893 gegründet wurde und sich 1897 in der Insolvenz befand. Der Sitz wurde nach Utica in New York verlegt. Die neue Firmierung lautete Willoughby’s Utica Carriage Company. Die Produktion von Kutschen, die beide Gesellschaften betrieben hatten, wurde fortgesetzt.[1]

1898 wurde William H. Owen als Partner aufgenommen. Das Unternehmen wurde in Willoughby-Owen Company umbenannt.[1] 1899 orderte die Columbia Automobile Company 135 Karosserien für ihre Elektroautos.[2] Nach Fertigstellung dieses Auftrages begann 1901 die eigene Produktion von Automobilen.[2] Der Markenname lautete Willoughby, evtl. mit dem Zusatz Electric.[2][3] 1902 endete die Produktion kompletter Kraftfahrzeuge.[2][3]

Am 28. Januar 1903 wurde die letzte Umfirmierung in Willoughby Company bekannt. Das Unternehmen stellte weiterhin Karosserien her. 1938 folgte die Auflösung.[1]

Kraftfahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzige Modell war ein Elektroauto.[2][3]

Karosserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen stellte Karosserien für Fahrzeuge folgender Hersteller her: Cadillac, Chandler Motor Car, Cole Motor Car Company, Dodge, Duesenberg, H. H. Franklin Manufacturing Company, Hudson Motor Car Co., Lincoln, Locomobile, Lozier Motor Company, Marmon, Moon Motor Car Company, Packard, Peerless Motor Car Corporation, Pierce-Arrow, Remington Motor Vehicle Company, Rolls-Royce of America, Studebaker Corporation, Velie und Wills Sainte Claire Motor Company.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1545 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Willoughby Company – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Mark Theobald auf www.coachbuilt.com: Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4 und Seite 5 (englisch, abgerufen am 27. April 2019)
  2. a b c d e Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1545 (englisch).
  3. a b c Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, London 2000, ISBN 978-0-7864-0972-3, S. 305 (englisch).