Southside (Festival)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Southside Festival
Southside Festival (2005)
Southside Festival (2005)
Allgemeine Informationen
Ort Neuhausen ob Eck
Genre Rock, Alternative, Independent, Electro
Website www.southside.de
Besucherzahlen
2014 ca. 60.000
2013 ca. 60.000
2012 ca. 55.000
2011 ca. 50.000
2010 ca. 50.000
2009 ca. 50.000
Vorherige Veranstaltungsorte
1999 Neubiberg

Das Southside ist ein jährlich stattfindendes Musikfestival im baden-württembergischen Neuhausen ob Eck bei Tuttlingen auf dem Gelände des take-off GewerbeParks, einem ehemaligen Militär- und Flugplatzgelände der Heeresflieger. Erstmals 1999 auf einem ehemaligen Militärflugplatz in Neubiberg bei München veranstaltet, hat es sich seit 2000 in Neuhausen ob Eck angesiedelt und zu einem der größten Open-Air-Events in Deutschland etabliert.[1] Alljährlich kommen mittlerweile ca. 60.000 Festivalbesucher in die kleine Gemeinde mit 4.000 Einwohnern.[2] Schwerpunkt bilden die Musikrichtungen Rock, Alternative, Independent und Electro.[3]

Allgemeines[Bearbeiten]

Die Bezeichnung Southside leitet sich vom Englischen south side ab, was soviel wie „südliche Gegend“ bedeutet und auf die Lage des Festivals im Süden Deutschlands hinweist. Gleichzeitig findet im niedersächsischen Scheeßel das ältere Schwester-Festival Hurricane statt, welches größtenteils dasselbe Line-up aufweist. Veranstalter der Zwillingsfestivals sind die FKP Scorpio aus Hamburg und KOKO & DTK Entertainment GmbH aus Konstanz. Laut FKP Scorpio Geschäftsführer Folkert Koopmans werden an einem Festivalwochenende fünf bis zehn Millionen Euro umgesetzt.[4]

Gelände und Anbindung[Bearbeiten]

Auf dem 1997 verkauften ehemaligen Militär- und Flugplatzgelände der Heeresflieger (bis 1994 EDPH, heute EDSN) unterhalten die Bands auf vier Bühnen. Die asphaltierte 1,2 Kilometer lange und mit Sicherheitsstreifen 200 Meter breite Landebahn dient ansonsten der zivilen Luftfahrt mit Helikoptern, Motorseglern (GLDP) und Ultraleichtflugzeugen (UL) als Start- und Landepunkt. Das umzäunte Festivalgelände hat rund 800.000 Quadratmeter Fläche. Für Notfälle hält der Veranstalter weitere 150.000 Quadratmeter Fläche in Reserve.[3]

Die Mehrheit der Besucher übernachtet neben der ehemaligen Landebahn auf einem Zeltplatz,[5] der den Großteil des Geländes einnimmt.[2] Die Landebahn selbst ist neben dem Bühnen- und Rahmenprogramm eine Attraktion für sich. Hier treffen sich Hobbymusiker und Akrobaten, Sänger und Sportler, Künstler und Betrunkene; einige Performances nehmen dabei skurrile Dimensionen an. So entsteht eine Atmosphäre zwischen Jahrmarkt, Zirkus, Karneval und Woodstock.[6]

Das Gelände befindet sich in Verlängerung der Tuttlinger Straße direkt an der ehemaligen Bundesstraße 311. Diese überregionale Verkehrsverbindung von Ulm nach Geisingen ist nach Eröffnung des Kreuzstraßentunnels in Tuttlingen am 17. Februar 2011 und der Einweihung der Umfahrung von Neuhausen ob Eck nicht mehr durch die Straßensperrung zwischen dem Ortsende Tuttlingen und der Ortsmitte Neuhausen während des Zeitraum des Festivals[A 1] betroffen. Die B 311 verlässt die Stadt Tuttlingen gemeinsam mit der B 14 in Richtung Bodensee. Im Bereich von Emmingen-Liptingen zweigt die B 311 ab, umfährt jetzt Neuhausen ob Eck und trifft vor Worndorf auf die ursprüngliche Trasse.[7] Die frühere Bundesstraße ist im Bereich des Festivalgeländes für den Durchgangsverkehr gesperrt,[8] die Zufahrt nur für die Besucher des Festivals frei. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre kommt es in erster Linie am Donnerstagabend sowie am Sonntagabend auf der B 311 durch den An- und Abreiseverkehr zu Verkehrsstaus. Die Zufahrt zum Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck ist jedoch über die B 311 oder über die Landesstraße 440 (L 440) vom Donautal aus möglich.[9] Zur Durchfahrt berechtigt sind die Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdiensten, sowie Lastwagen, welche die am Wochenende arbeitenden Betriebe im Gewerbepark zu beliefern haben.[8]

In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG (DB) konnte das Festival-Kombiticket in den letzten Jahren zur kostenlosen Anfahrt mit der Bahn nach Tuttlingen genutzt werden und von dort aus ein Shuttleservice zum Festival.[10]

Langfristig könnte der Standort Neuhausen ob Eck wegen des Verkaufs von Grundstücken auf dem Gewerbeparkgelände in Bedrängnis geraten. Die FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH stand deshalb schon mit den Gemeinden Mengen und Hohentengen in Kontakt. Diese wären im Zweifelsfall auch gemeinsam bereit, das Festival zu übernehmen, wollen aber nicht in Konkurrenz zu Neuhausen treten.[11] Als Platz bietet sich das dortige Areal der Oberschwaben-Kaserne Mengen/Hohentengen mit dem Flugplatz Mengen-Hohentengen an, da dieser Bundeswehrstandort vom Stationierungskonzept 2011 betroffen ist und seit 2012 leer steht.[4] Wobei der Neuhauser Gewerbepark-Geschäftsführer Baur die Zukunft des Southside Festivals in Neuhausen für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre gesichert hält.

Besucher[Bearbeiten]

Die Festivalbesucher sind größtenteils zwischen 18 und 25 Jahre alt[2] und kommen aus einem Einzugsgebiet von rund 300 Kilometer.[4] Sie stammen hauptsächlich aus Baden-Württemberg, Bayern und dem angrenzenden Ausland (Vorarlberg, Schweiz). Neben Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet wissen gerade britische Musikfans das Southside als Alternative zum heimischen Festivalmarkt zu schätzen. Darüber hinaus finden sich auch Australier und Südamerikaner in Neuhausen ob Eck ein.[6]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Gemeinde Neuhausen ob Eck ist als Genehmigungsbehörde für die Sicherheit der Festivalgäste mitverantwortlich. Die Genehmigung umfasste 2011 17 Seiten mit Auflagen. Die Genehmigung muss von Jahr zu Jahr neuen Gegebenheiten angepasst werden.[12]

Der Rettungsdienst beim Southside Festival ist organisatorisch zwischen der Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Bodensee-Oberschwaben[13]) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) aufgeteilt.[8] Auf dem Festivalgelände kümmert sich die Johanniter-Unfall-Hilfe zusammen mit Kräften des Malteser Hilfsdiensts um Verletzte.[14] Für den Transport ins Krankenhaus ist das Deutsche Rote Kreuz zuständig.[8] Um diese Aufgabe zu bewältigen sind sechs dezentrale Sanitätsstationen/Unfallhilfsstellen der Johanniter-Unfall-Hilfe über das Festivalgelände verteilt und rund um die Uhr[2] mit 130 sanitätsdienstlichen Helfern besetzt.[14] Unweit des Festivalgeländes befindet sich am Ortsrand von Neuhausen ob Eck das örtliche Feuerwehrhaus. Es dient dem Deutschen Roten Kreuz als Hauptquartier. Hier stehen Einsatzfahrzeuge, DRK-Rettungskräfte und ein Notarzt bereit.[8] Der Zwölf-Stunden-Schichtdienst wird von jeweils zwölf Ärzten bestritten,[8] dazu kommen noch ein paar freiwillige Ärzte. Vor Ort sind vier Rettungswagen und insgesamt rund 30 Leute, darunter drei Notärzte.[8] Zudem sind etliche weitere Helfer im Einsatz dabei, zum Beispiel in der Feldküche, die Wäscherei[13] oder für die technische Unterstützung. Über das ganze Wochenende sind es etwa 400 Helfer, die rund 12.000 Stunden im Einsatz sind.[14]

Die Rettungsdienstorganisationen arbeiten zudem sehr eng mit dem Technischen Hilfswerk zusammen.[14] Aus dem Katastrophenschutz stammen die meisten Geräte, auch die riesige Feldküche.[13]

Die Fahrzeughalle der Flughafenfeuerwehr, die zu Zeiten der Heeresflieger groß dimensioniert war und heute der Unterbringung des Löschfahrzeugs des Flugplatzes dient, beherbergt während des Festivals Feuerwehrfahrzeuge und -gerätschaften der umliegenden Feuerwehren.

Schon bevor die Konzerte beginnen sind mehr als 100 private Sicherheitskräfte im Einsatz.[15]

Im Tower des Flugplatzes ist die Kommandozentrale der Sicherheitskräfte untergebracht. Von dort haben sie das Gelände im Blick und können das gesamte Areal auf drei Monitoren überwachen. Hier sitzt die Einsatzleitung der Polizei, die Brandwache der Feuerwehr und die Koordinatoren der Zweier-Fußtruppen der Johanniter. Diese kann über Funk Kontakt zu den Helfern am Boden halten.[13] Nebenan befinden sich zwei Vernehmungszimmer und ein Raum, wo Fundsachen aufbewahrt werden. Zu den am meisten verlorenen Gegenständen gehörten Handys, Personalausweise und Schlüssel aller Art. Über das ganze Festival sind ständig Sicherheitskräfte der Polizeidirektion Tuttlingen, der Bereitschaftspolizei und benachbarter Polizeidirektionen im Einsatz.[16]

Eine Besonderheit des Festivals ist das Verbot des Crowd-Surfens.

Geschichte und Bands[Bearbeiten]

Das Southside Festival fand erstmals 1999 als Pendant zum Hurricane Festival statt und etablierte sich zu einem der wichtigsten deutschen Freiluftkonzerte.

Veteranen im Line-up des Southside Festivals[17] sind mit jeweils fünf bzw. sechs Auftritten:

1999[Bearbeiten]

Das erste Southside Festival fand vom 26. bis 27. Juni 1999 auf dem ehemaligen Fliegerhorst Neubiberg bei München statt. Zum Auftakt kamen noch rund 15.000 Musikfans.[5] Es spielten:

Bananafishbones, Blur, Bush, Calexico, Catatonia, Core, Die Fantastischen Vier, Eat No Fish, Everlast, Guano Apes, HIM, Hole, Ich-Zwerg, Liquido, Live, Massive Attack, Mellow Sirens, Molotov, Muse, Mutabaruka, Oomph!, Pavement, Placebo, Queens of the Stone Age, Readymade, Sportfreunde Stiller, Stereolab, The Chemical Brothers, The Goo Goo Dolls, The Hellacopters, The Inchtabokatables, The King, Tin Star, VAST.

Am Ende des zweiten Tages sorgte Marilyn Manson für einen Eklat, als er betrunken die Bühne betrat, das Publikum zuerst mit obszönen Gesten bedachte, mit dem Sound unzufrieden war und die Bühne anschließend nach einem lediglich etwa zwanzigminütigen Auftritt endgültig verließ. Daraufhin begann ein Teil der Zuschauer mit einem wütenden Pfeifkonzert und mit dem Bewerfen der Bühne mit Schlamm und anderen Gegenständen. Die Veranstalter des Festivals, unterstützt von Sandra Nasić, der Sängerin der ebenfalls aufgetretenen Guano Apes, appellierten lange an die Vernunft der Menge, die sich allerdings nicht mehr besänftigen ließ, schlussendlich die Bühne stürmte und das Equipment der Band völlig zerstörte.

Aufgrund dieses Zwischenfalls wurde den Betreibern nicht gestattet, weitere Konzerte in München abzuhalten, was dazu führte, dass der Veranstalter händeringend nach einem neuen Areal suchte.[1]

2000[Bearbeiten]

Der Umzug des Festivals nach Neuhausen ob Eck ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass der Organisator Jens Koopmann einen Tuttlinger Einwohner kannte, der ihm das dortige, leer stehende ehemalige Bundeswehrgelände vorschlug. Im Frühjahr 2000 kamen die Festival-Veranstalter auf Herbert Baur, Geschäftsführer des Neuhauser Gewerbeparks, der damals gerade frisch dort angefangen hatte, zu. Nachdem die damaligen Stadtoberen von Tuttlingen und Neuhausen ob Eck ihr grünes Licht gaben wurde der Mietvertrag unterschrieben.[1]

Vom 23. bis 25. Juni 2000 fand die erste Auflage in Neuhausen ob Eck statt. An den zwei Konzerttagen traten auf:

A Perfect Circle, Ash, Bush, Counting Crows, Emilíana Torrini, HIM, In Extremo, Live, Macy Gray, Moby, Nine Inch Nails, Reamonn, Rollins Band, Skunk Anansie, The Cranberries, Therapy?, The Tea Party.

Das Festival war jedoch aufgrund des schlechten Wetters und der kühlen Temperaturen kein Erfolg: Es kamen damals 12.000 Besucher – weniger, als sich die Veranstalter versprochen hatten.[A 2] Anders als davon ausgegangen kamen die Musikfans nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Bayern und Österreich. Man war sich damals der Erfolgschance nicht bewusst, der damalige Vertrag sah vor, dass der Gewerbepark für jeden Zuschauer Geld bekommt, heute ist es ein Festbetrag. Des Weiteren gab es im Jahr 2000 beim damaligen kleinen und beschaulichen Festival im Gegensatz zur heutigen Massenveranstaltung vereinzelt Reklamationen wegen der Lautstärke.[1]

2001[Bearbeiten]

An den zwei Konzerttagen, 23. und 24. Juni 2001, spielten bei gutem Wetter nachfolgende Künstler vor bereits mehr als 20.000 Festivalbesuchern:[1]

Ash, Backyard Babies, Blackmail, Die Happy, Die Toten Hosen, Donots, Faithless, Fantômas, Fink, Fun Lovin’ Criminals, Fünf Sterne deluxe, Goldfinger, Grand Theft Audio, Iggy Pop, Incubus, JJ72, K’s Choice, Krezip, Last Days of April, Manu Chao, Nashville Pussy, OPM, Paradise Lost, Phoenix, Placebo, Queens of the Stone Age, Slut, Stereo MCs, Suit Yourself, The Hellacopters, The Hives, The Offspring, The Weakerthans, Thomas D, Tool, Weezer, Wheatus.

2002[Bearbeiten]

Der Bekanntheitsgrad der Festivals nahm 2002 erneut zu: Am 22. und 23. Juni trafen sich knapp 30.000 Musikfreunde[A 3] auf dem Flugplatz Neuhausen ob Eck, um dort beim dritten Southside Festival mit dabei zu sein.[18]

Nachfolgende Bands bildeten das damalige Line-Up:

…And You Will Know Us by the Trail of Dead, A, Beatsteaks, Black Rebel Motorcycle Club, Die Ärzte, Dover, Emil Bulls, Garbage, Gluecifer, Heyday, Jasmin Tabatabai, Lambretta, Less Than Jake, Lostprophets, Madrugada, Mercury Rev, Nelly Furtado, New Order, No Doubt, Queens of the Stone Age, Readymade, Red Hot Chili Peppers, Rival Schools, Simian, Simple Plan, Soulfly, Sportfreunde Stiller, Such A Surge, Suit Yourself, Television, The (International) Noise Conspiracy, The Breeders, The Flaming Sideburns, The Notwist, The Promise Ring, Tocotronic, Union Youth, Zornik.

Die Veranstalter stellten danach für sich fest, dass das Gelände ideal für die Veranstaltung ist, und auch der Gewerbepark bekam in den ersten drei Jahren Sicherheit – allen Beteiligten war klar, dass es eine langfristige Sache würde.[1]

2003[Bearbeiten]

Im Jahr 2003 wurde beim Southside Festival erstmals seit 2000 wieder drei Tage lang, von Freitag den 20. bis Sonntag den 22. Juni, Musik geboten.[18] Das Line-up war entsprechend umfangreicher und setzte mit seiner Besetzung den Maßstab für die nachfolgenden Veranstaltungen. Gespielt wurde auf zwei Bühnen, wobei die kleinere Bühne in einem großen, seitlich offenen Zelt untergebracht war.

22-20s, Apocalyptica, Asian Dub Foundation, Beth Gibbons and Rustin’ Man, Blackmail, Brendan Benson, Circus, Coldplay, Conic, Console, Counting Crows, Danko Jones, Fu Manchu, Goldfrapp, Good Charlotte, Grandaddy, Guano Apes, GusGus, International Pony, Interpol, Kettcar, Live, Massive Attack, Millencolin, Moloko, Nada Surf, NOFX, Patrice, Pete Yorn, Pinkostar, Radiohead, Röyksopp, Seeed, Sigur Rós with Amina, Skin, Slut, Starsailor, Supergrass, The Datsuns, The Hellacopters, The Mighty Mighty Bosstones, The Roots, The Sounds, Therapy?, Turbonegro, Underwater, Underworld, Union Youth.

Es kamen rund 38.000 Festivalbesucher.[19]

2004[Bearbeiten]

„The Hives“: Sänger „Howlin'“ Pelle Almqvist beim Southside Festival 2004

Das Southside 2004 fand vom 25. bis 27. Juni 2004 statt und war mit ca. 40.000 Besuchern[20] vollständig ausverkauft. David Bowie sollte als Headliner auftreten, musste seinen Auftritt aber wegen eines Herzinfarkts absagen.

Air, Amplifier, Anti-Flag, Ash, Backyard Babies, Beatsteaks, Beginner, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Breed 77, Bright Eyes, Bungalow Bang Boys, Colour of Fire, Cypress Hill, Danko Jones, Die kleinen Götter, Die Fantastischen Vier, Die Happy, Dropkick Murphys, Fireball Ministry, Franz Ferdinand, Fünf Sterne deluxe, Gentleman & the Far East Band, Gluecifer, Graham Coxon, Grannysmith, I am Kloot, Ill Niño, Jupiter Jones, Life of Agony, Mando Diao, Mclusky, Mogwai, Monster Magnet, Pixies, PJ Harvey, Placebo, Sarah Bettens, Snow Patrol, Sportfreunde Stiller, The (International) Noise Conspiracy, The Bones, The Cure, The Hives, Tomte, Wilco, Within Temptation.

2005[Bearbeiten]

Green Stage beim Southside Festival 2005 während des Auftritts der Band „Turbonegro“

Das Southside 2005 fand vom 10. bis 12. Juni 2005 statt und war mit über 40.000 Zuschauern[21] erneut ausverkauft.

2raumwohnung, Amplifier, …And You Will Know Us by the Trail of Dead, Athlete, Audioslave, Beatsteaks, Beck, Bonehill, Boysetsfire, Brendan Benson, Broken Social Scene, Die Ärzte, Dinosaur Jr, Dioramic, Dresden Dolls, Eagles of Death Metal, Fantômas, Feist, Flogging Molly, Idlewild, Ken, Kettcar, La Vela Puerca, Long Jones, Madrugada, Madsen, Mando Diao, Millencolin, Moneybrother, New Order, Nine Inch Nails, Oasis, Phoenix, Queens of the Stone Age, Rammstein, Sarah Bettens, Ska-P, Slut, System of a Down, Team Sleep, The Eighties Matchbox B-Line Disaster, The Robocop Kraus, The Stands, Turbonegro, Underoath, Wir sind Helden.

2006[Bearbeiten]

Das Southside 2006 fand vom 23. bis 25. Juni 2006 statt und war schon längere Zeit im Voraus ausverkauft. 2006 gab es wieder eine dritte Bühne, auf welcher kleinere, vornehmlich unbekanntere Bands auftraten. Am Sonntag, dem 25. Juni wurde das Festival kurz nach dem Auftritt von Fettes Brot von einem heftigen Sturm heimgesucht, konnte nach zwei Stunden Unterbrechung jedoch gegen 21 Uhr mit dem Auftritt von Seeed fortgesetzt werden.

Adam Green, Apocalyptica, Archive, Arctic Monkeys, Backyard Babies, Ben Harper & the Innocent Criminals, Ben*Jammin, Billy Talent, Blackmail, Boozed, Collective Soul, Death Cab for Cutie, dEUS, Donavon Frankenreiter, Duels, Eagles of Death Metal, Elbow, Element Of Crime, Fettes Brot, Gods of Blitz, Gogol Bordello, Hard-Fi, Julia, Karamelo Santo, Klee, Lagwagon, Lazuright, Live, Mad Caddies, Mando Diao, Manu Chao Radio Bemba Sound System, Maxïmo Park, Muse, Nada Surf, Panteón Rococó, Photonensurfer, Pretty Girls Make Graves, Scissors for Lefty, Seeed, Serena Maneesh, She-Male Trouble, Shout Out Louds, Sigur Rós, Skin, The Answer, The Brian Jonestown Massacre, The Cardigans, The Cooper Temple Clause, The Feeling, Gossip, The Hives, The Kooks, The Raconteurs, The Sounds, The Strokes, The Weepies, Tomte, Two Gallants, Voltaire, Wallis Bird, Wir sind Helden, Within Temptation, Wolfmother, Zebrahead.

Das Festival zählte über 40.000 Musikfans.[22]

2007[Bearbeiten]

Das Southside 2007 fand vom 22. bis 24. Juni 2007 statt. Die Kapazität wurde in diesem Jahr auf 45.000 erweitert.[22] Vor Beginn des Festivals gab es am Donnerstag, dem 21. Juni 2007 schwere Unwetter, bei denen die Zeltbühne (Coca-Cola Soundwave Tent) durch einen Sturm schwer beschädigt wurde. Ein 28-jähriger Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe, der in einem Rettungswagen vor dem Unwetter Schutz gesucht hatte, wurde durch ein herabstürzendes Metallrohr so schwer verletzt, dass er wenige Stunden später im Tuttlinger Klinikum verstarb. Ein weiterer Rettungsdienst-Mitarbeiter wurde lebensgefährlich verletzt, ein anderer schwer verletzt. Aufgrund der erheblichen Schäden mussten alle 17 Konzerte, die auf der Zeltbühne stattfinden sollten, abgesagt werden. Die Hamburger FKP Scorpio Konzertproduktion GmbH, die mit Juniorpartner Koko TDK Entertainment das Southside Festival veranstalteten, hat aufgrund des tödlichen Unfalles Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Rottweil gegen den Leiter einer Zollkontrolle erstattet.[23] Ein Einsatzkommando der Singener „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ hatte an diesem Tag die Southside-Baustelle kontrolliert. Der Chefkontrolleur habe den Zeltmeister daran gehindert, vor dem drohenden Unwetter den Zeltaufbau zu sichern.[24]

Arcade Fire, Art Brut, Beastie Boys, Bloc Party, Bright Eyes, Die Fantastischen Vier, Dropkick Murphys, Editors, Fotos, Frank Black, Howling Bells, Incubus, Interpol, Isis, Jet, Juliette and the Licks, Karpatenhund, Kings of Leon, La Vela Puerca, Less Than Jake, Manic Street Preachers, Marilyn Manson, Me First And The Gimme Gimmes, Modest Mouse, Mogwai, Mumm-Ra, Pearl Jam, Placebo, Porcupine Tree, Queens of the Stone Age, Satellite Party, SchulzeMeierLehmann, Snow Patrol, Sonic Youth, State Radio, Studebaker’s Blacksmith Shop, Sugarplum Fairy, The Blood Arm, The Bravery, The Films, The Rakes, The Sounds, Tokyo Police Club, Virginia Jetzt!

2008[Bearbeiten]

Im Jahre 2008 fand das Southside vom 20. bis 22. Juni statt. Mit rund 50.000[25] verkauften Karten war das Southside Festival ausverkauft und die Southside-Macher konnten einen neuen Besucherrekord verzeichnen.[26] Viele Besucher waren auf das überraschend gute Sommerwetter nicht eingestellt, was zu zahlreichen Hitzschlägen führte. Angesichts der Besucherzahl kam man bei der Wasserversorgung an die Grenzen, die Landwirte hatten sonntags um 11:00 Uhr kein Wasser mehr.[27]

Auf drei Bühnen spielten:

Apoptygma Berzerk, Bat For Lashes, Beatsteaks, Bell X1, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, British Sea Power, Calexico, Deichkind, Die Mannequin, Digitalism, Does It Offend You, Yeah?, Donots, Elbow, Enter Shikari, Flogging Molly, Foals, Foo Fighters, Jaguar Love, Jan Delay & Disko No 1, Jason Mraz, Jennifer Rostock, Johnny Foreigner, Kaiser Chiefs, Kettcar, Krieger, Madsen, Maxïmo Park, Millencolin, Monster Magnet, Nada Surf, NoFX, Oceansize, Operator Please, Panic at the Disco, Panteón Rococó, Patrice, Paul Heaton, Radiohead, Razorlight, Rise Against, Rodrigo y Gabriela, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Shy Guy At The Show, Sigur Rós, Slut, Tegan and Sara, The (International) Noise Conspiracy, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Cribs, The Enemy, The Flyer, The Kooks, The Notwist, The Pigeon Detectives, The Subways, The Weakerthans, The Wombats, Tocotronic, Turbostaat, Wrongkong, Xavier Rudd.

Zudem wurden die Viertelfinal-Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2008 auf einer Großleinwand übertragen.[28]

2009[Bearbeiten]

Im Jahr 2009 fand das Southside Festival vom 19. bis 21. Juni statt. Nachdem die Kapazität auf 55.000 Zuschauer wiederum erhöht wurde, war das Festival mit gut 50.000 Besuchern nicht ausverkauft. Headliner waren Die Ärzte, Kings of Leon und Faith No More. Weitere Bands waren Anthony Zaro, Anti-Flag, Auletta, Aviv Geffen, Ben Harper and Relentless7, Blood Red Shoes, Bosse, Brand New, Clueso, Culcha Candela, Datarock, Dendemann, Disturbed, Duffy, Eagles of Death Metal, Editors, Eskimo Joe, Fettes Brot, Fleet Foxes, Florence and the Machine, Frank Turner, Franz Ferdinand, Friendly Fires, Friska Viljor, Get Well Soon, Gogol Bordello, Johnossi, Joshua Radin, Just Jack, Karamelo Santo, Katy Perry, Keane, Kraftwerk, Less Than Jake, Lily Allen, Lovedrug, Luis & Laserpower, Lykke Li, Moby, Nick Cave and The Bad Seeds, Nine Inch Nails, Nneka, No Use For A Name, One Fine Day, Paolo Nutini, Pixies, Portugal. The Man, Silversun Pickups, Ska-P, Social Distortion, State of Martial Law, The Alexandria Quartet, The Asteroids Galaxy Tour, The Dø, The Gaslight Anthem, The Horrors, The Living End, The Mars Volta, The Rakes, The Sounds, The Ting Tings, The Whip, The Wombats sowie Tomte. Die Stimmung dämpften die vielen Schauer am gesamten Wochenende und die niedrigen Temperaturen (tagsüber 15 °C).[29]

2010[Bearbeiten]

Das Southside Festival 2010, das vom 18. bis 20. Juni 2010 stattfand, war wieder ausverkauft und wurde von 50.000 Menschen besucht,[30] die mit rund 6000 bis 8000 Pkw anreisten.[31] Laut Veranstalter hätten 100.000 Karten verkauft werden können – doppelt so viele Besucher, wie das Gelände fasst.[27] Als Neuerung wurde erstmals eine vierte Bühne, die sogenannte „White Stage“, eingeführt. Das Zelt ergänzte die bisherige Hauptbühne („Green Stage“), Nebenbühne („Blue Stage“) und Zelt („Red Stage“) und wurde ab spätem Nachmittag mit Electro bespielt. Das Line-up des neuen, zweiten Zeltes stand unter dem Motto „Electric Circus“.[2]

Headliner des Southside Festival 2010 waren Billy Talent, The Strokes, Massive Attack, Mando Diao, The Prodigy, Deichkind und Beatsteaks. Des Weiteren gehörten zum Line-up Alberta Cross, Archive, Ash, Band of Skulls, Biffy Clyro, Bigelf, Bonaparte, Boys Noize, Bratze, Charlie Winston, Coheed and Cambria, Cosmo Jarvis, Cymbals Eat Guitars, Danko Jones, Deftones, Dendemann, Does It Offend You, Yeah?, Donots, Dropkick Murphys, Element of Crime, Enter Shikari, Erol Alkan, Faithless, Florence and the Machine, FM Belfast, Frank Turner, Frittenbude, Horse the Band, Hot Water Music, Ignite, Jack Johnson, Jennifer Rostock, K’s Choice, Kap Bambino, Kashmir, Katzenjammer, La Roux, LaBrassBanda, LCD Soundsystem, Local Natives, Madsen, Marina and the Diamonds, Martina Topley-Bird, Moneybrother, Mr. Oizo, Paramore, Phoenix, Porcupine Tree, Revolverheld, Shout Out Louds, Skindred, Skunk Anansie, Stone Temple Pilots, Tegan and Sara, The Blackout, The Bloody Beetroots Deathcrew 77, The Gaslight Anthem, The Get Up Kids, The Hold Steady, The Specials, The Temper Trap, The XX, Timid Tiger, Turbostaat, Two Door Cinema Club, Vampire Weekend, We Are Scientists, White Lies und Zebrahead.[32]

Der Veranstalter ermöglichte mit einer Leinwand auf dem Campinggelände das Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft 2010.

Eingangsbereich – Southside Festival 2010

Der Dauerregen verwandelte das Camping- und Festivalgelände in eine knöcheltiefe Schlammwüste.[33] Ein in der Nacht von 17. auf 18. Juni auftretendes lokales Starkregenereignis (Niederschlagsmenge: 80 l/m²) erforderte ein Aufgebot von Arbeitskräften, Eisenplatten, über 500 m² Hackschnitzel und diverse Lkw-Auflieger Stroh sowie schweres technisches Gerät,[34] um die beiden Eingänge zum Festivalgelände passierbar zu machen.[35] Überdies setzte die Schafskälte mit Temperaturen unter der 10-Grad-Marke den Besuchern zu.[2] Aus diesem Grund öffnete die Gemeinde die Homburghalle, und viele Einwohner stellten Privatunterkünfte und Duschmöglichkeiten zur Verfügung.[31] Am Abreisetag blieben viele Fahrzeuge im Schlamm stecken und mussten von Landwirten mit ihren Traktoren geborgen werden. Des Weiteren war die Bundesstraße 311 vom Matsch, den die Autos von der Wiese auf die Fahrbahn brachten, so rutschig, dass sie immer wieder mit Spezialmaschinen gereinigt werden musste.[31]

Insgesamt waren während des Festivals 1800 Mitarbeiter auf dem Gelände beschäftigt, darunter 420 Sanitäter und Ärzte, rund 400 Sicherheitskräfte und Ordner, sowie Bühnentechniker und sonstige Helfer.[2] Am Ende der Veranstaltungen mussten 450 mobile Toiletten geleert und 80.000 Müllsäcke entsorgt werden.[2] Das Müllaufkommen war des Wetters wegen 2010 immens.[36] Da die Festivalbesucher in diesem Jahr mehr Abfall zurückgelassen hatten als sonst, der aber im Schlamm versank und dieser wieder fest wurde, mussten manche Bereiche umgepflügt oder umgegraben, planiert, aufgefüllt und neu angesät werden.[31]

2011[Bearbeiten]

Neuhausen ob Eck war vom 17. bis 19. Juni 2011 zum zwölften Mal Schauplatz des Southside Festivals. Zwei Tage bevor das Line-Up begann war das Festival mit mehr als 50.000 Besuchern ausverkauft. Für das Festival wurden 81 Künstler verpflichtet:

All Time Low, An Horse, Arcade Fire, Arctic Monkeys, Artig, A-Trak, Band of Horses, Blood Red Shoes, boysetsfire, Bright Eyes, British Sea Power, Brother, Chase & Status, Cloud Control, Clueso, Comeback Kid, Converge, Crookers, Crystal Fighters, Darwin Deez, Digitalism, Eels, Egotronic, Elbow, Evaline, Everything Everything, Flogging Molly, Foo Fighters, Friendly Fires, Frittenbude, Glasvegas, Gogol Bordello, Hercules and Love Affair, I Am Kloot, I Blame Coco, Incubus, Irie Révoltés, Jimmy Eat World, Jupiter Jones, Kaiser Chiefs, Kaizers Orchestra, Kasabian, Kashmir, Klaxons, Kvelertak, Letlive, Lykke Li, Manarun, Miles Kane, Monster Magnet, My Chemical Romance, Parkway Drive, Pete and the Pirates, Portishead, Portugal. The Man, Pulled Apart By Horses, Selig, Sick Of It All, Sick Puppies, Sublime With Rome, Suede, Sum 41, Tame Impala, The Asteroids Galaxy Tour, The Astronaut’s Eye, The Chemical Brothers, The Hives, The Kills, The Sounds, The Subways, The Vaccines, The Wombats, Trentemøller, Twin Atlantic, Two Door Cinema Club, Wakey!Wakey, Warpaint, William Fitzsimmons, Yoav, You Me At Six und Young Rebel Set.[37]

Auch 2011 gab es vier Bühnen – zwei Open-Air-Bühnen und zwei Zeltbühnen. Auf der vierten Bühne, der White Stage, die ausschließlich Electroact vorbehalten war,[6] wurde den Zuschauern ein umfangreiches Zusatzprogramm geboten: Eine Mischung aus Akrobatik und elektronischer Musik. Neu waren Umweltschutzmaßnahmen wie „Green Camping“, CO2-Reduzierung bei der Anreise und Vermeidung von Papiermüll.[38]

Der Geschäftsführer des Gewerbeparks skizzierte zu Beginn des Southside Festivals 2011, dass es das vorerst letzte hätte sein können. Grund war das Wetter: Drei Regenjahre in Folge hatten den Boden am Veranstaltungsort derart aufgeweicht, dass dieser möglicherweise eine Pause von zwei bis drei Jahren benötigt, um sich zu regenerieren. Der Matsch von 2010 hatte zur Folge, dass Gras seither nur spärlich sprießen konnte und der Boden so noch gefährdeter ist. Die vor der Bühne ausgestreuten Hackschnitzel haben den Boden massiv übersäuert.[27] Als Vorkehrung gegen eine Verschlammung waren an vielen Stellen Plastikmatten ausgelegt worden, damit die Besucher nicht wie 2010 im Morast versinken. Jedoch taten sich bereits bei den Regenfällen von Donnerstag und Freitag immer wieder Matschlöcher auf.[15]

2012[Bearbeiten]

Noch während des laufenden Southside Festivals 2011 gab der Veranstalter am 19. Juni 2011 bekannt, dass es trotz der Schlammprobleme 2010 und 2011 auch 2012 wieder ein Festival in Neuhausen ob Eck geben werde und das bei jedem Wetter. Hierzu wurde 2011 ein neuer Fünfjahresvertrag abgeschlossen.[10] Bereits tags zuvor wurden zwei Headliner für das Festival 2012 bestätigt: blink-182, die ursprünglich 2011 hätten auftreten sollen, und Die Ärzte, die bereits 2002, 2005 und zuletzt 2009 auftraten.[39] Auf dem Gelände werde wegen der Schlammprobleme wieder eine sechsstellige Summe in den Untergrund investiert, einige Rasenflächen sollen geschottert werden.[10]

Es spielten: Die Ärzte, The Cure, Blink-182, Justice, Rise Against, The Stone Roses, Mumford & Sons, Sportfreunde Stiller, The Kooks, The XX, New Order, Noel Gallagher’s High Flying Birds, Wolfmother, LaBrassBanda, Casper, Katzenjammer, Kettcar, The Mars Volta, The Shins, Broilers, Florence and the Machine, Madsen, Garbage, Thees Uhlmann & Band, Eagles Of Death Metal, Beirut, Bosse, The Temper Trap, Bonaparte, Boy, Kraftklub, Ed Sheeran, K.I.Z., City and Colour (mussten wegen Krankheit kurzfristig absagen[40]), Bat For Lashes, Jennifer Rostock, Frank Turner & The Sleeping Souls, Royal Republic, Pennywise, Lagwagon, M83, Hot Water Music, Mad Caddies, La Vela Puerca, Kakkmaddafakka, The Vaccines, Less Than Jake, Zebrahead, All Shall Perish, My Morning Jacket, The Dø, Adept, Selah Sue, The Bronx, La Dispute, Little Dragon, Disco Ensemble, Band Of Skulls, GusGus, Nneka, Bombay Bicycle Club, M.Ward, Die Antwoord, Spector, The Black Box Revelation, Young Guns, Other Lives, Twin Shadow, The Computers, Nerina Pallot, Switchfoot, Eastern Conference Champions, Kurt Vile & The Violators, All The Young, Hoffmaestro, Golden Kanine, Turbowolf, We Are Augustines, Willy Moon, Alt-J, The Floor Is Made Of Lava, All Mankind, Mutter, Casting Louis.

White Stage: Fritz Kalkbrenner, Steve Aoki, SebastiAn, Beardyman, Busy P, Bassnectar, Azari & III, Supershirt, Bratze, Dumme Jungs.[41]

2013[Bearbeiten]

Das Southside Festival 2013 fand vom 21. bis 23. Juni statt.[42] Mit 60.000 Besuchern war das Festival im Jahr 2013 ausverkauft.

Es gab Auftritte von Rammstein, Billy Talent, Queens of the Stone Age, NOFX, Passenger, Frittenbude, Macklemore & Ryan Lewis, Triggerfinger, Kyteman Orchestra, Arctic Monkeys, Deichkind, Paul Kalkbrenner, Sigur Rós, Bloc Party, Ska-P, The Gaslight Anthem, The Hives, Of Monsters and Men, Belle and Sebastian (abgesagt)[43], Marteria, Left Boy, City and Colour, Prinz Pi, Boysetsfire, Danko Jones, Callejon, Friska Viljor, Every Time I Die, The Devil Wears Prada, Turbostaat, The Bouncing Souls, [(C2C)] und Two Door Cinema Club.

White Stage: Parov Stelar Band‍, Gesaffelstein live, Netsky live, Archive.

2014[Bearbeiten]

Das Southside Festival 2014 fand vom 20. bis 22. Juni 2014 statt.

Line-Up:
Arcade Fire, Volbeat, Macklemore & Ryan Lewis, Seeed, The Black Keys, Casper, Fettes Brot, Kraftklub, Dropkick Murphys, The Kooks, Interpol, Broilers, Franz Ferdinand, Ed Sheeran, Elbow, Pixies, Bastille, Lykke Li, James Blake, Belle and Sebastian, Lilly Allen, The Wombats, Thees Uhlmann & Band, White Lies, Passenger, Tocotronic, Flogging Molly, Bad Religion, Bring Me the Horizon, Donots, Jennifer Rostock, Fünf Sterne deluxe, Tom Odell, Metronomy, The Subways, Bonaparte, Bombay Bicycle Club, Rodrigo y Gabriela, Bosse, Chvrches, The Sounds, Angus & Julia Stone, London Grammar, Family of the Year, Panteón Rococó, Chuck Ragan, Blood Red Shoes, Dispatch, You Me At Six, Poliça, Marcus Wiebusch, Selah Sue, Midlake, Zebrahead, Skindred, The Naked and Famous, The Asteroids Galaxy Tour, Dave Hause, The 1975, Young Rebel Set, The Dillinger Escape Plan, Augustines, George Ezra, Fucked Up, Feine Sahne Fischfilet, We Butter the Bread with Butter, Twin Atlantic, Blaudzun, We Invented Paris, To Kill a King, Royal Blood, Reignwolf, Balthazar, The Bots, Johnny Flynn & The Sussex Wit, Drenge, The Preatures, Abby, Apologies, I Have None, Circa Waves, Deaf Havana, Current Swell, I Heart Sharks, The Durango Riot, Samaris, Heisskalt, Marathonmann, Sonic. The Machine, Konvoy und Rockfish.

White Stage: Moderat, Baauer, Moonbootica, Crookers, Kavinsky, Marek Hemmann, Egotronic, Bilderbuch.

2015[Bearbeiten]

Das Southside Festival soll vom 19. bis 21. Juni 2015 stattfinden.[44]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Southside Festival – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Donnerstag 14:00 Uhr bis Montag 12:00 Uhr
  2. Laut Geschäftsführer Herbert Baur soll Veranstalter Koopmann damals gestöhnt haben, dass ihn dieses Wochenende ein Einfamilienhaus gekostet habe.
  3. Nach anderen Angaben waren es 2002 40.000 Musikfans.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Michael Hochheuser (hoc): Kult: Der Erfolg kommt erst nach zähem Anfang. Die Anlaufschwierigkeiten des Southside-Festivals in Neuhausen ob Eck sind mittlerweile Geschichte. In: Schwäbische Zeitung vom 14. Juni 2011.
  2. a b c d e f g h Kai Breuing: 50 000 Fans zwischen Frohsinn und Wahnsinn. In: Südkurier vom 21. Juni 2010.
  3. a b (lsw): Rund 50.000 Besucher zum Southside-Festival erwartet. In: Südkurier vom 14. Juni 2011.
  4. a b c Vera Romeu (vr): Musik-Festival kommt auf den Flugplatz. Gespräch zwischen Veranstalter und den Gemeinden laufen – Grobes Konzept ist entworfen. In: Schwäbische Zeitung vom 22. Dezember 2011.
  5. a b Festivals Southside und Hurricane fast ausverkauft. Mehr als 100.000 Fans werden am Wochenende zum Southside Festival und dem Schwesterfestival Hurricane erwartet. In: Schwäbische Zeitung vom 19. Juni 2008.
  6. a b c Jeremias Heppeler: 50 000 Fans waten in Schlammside 2.0. In: Südkurier vom 20. Juni 2011.
  7. Nachgehakt! Was wurde eigentlich aus…. In: Südkurier vom 17. Januar 2011.
  8. a b c d e f g Hermann-Peter Steinmüller (hps): Southside: Nasse Sachen und fröhliche Menschen. In: Südkurier vom 20. Juni 2011.
  9. Freilichtmuseum: Southside-Festival sorgt für Staus. In: Südkurier vom 15. Juni 2011.
  10. a b c (klw): Southside bleibt in Neuhausen – und bringt „Die Ärzte“ und „Blink 182“. In: Schwäbische Zeitung vom 20. Juni 2011 (abgerufen am 19. Juni 2011)
  11. Southside-Camper müssen umziehen. In: Südkurier vom 22. Dezember 2011.
  12. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Fertig machen für Ansturm. In: Südkurier vom 16. Juni 2011.
  13. a b c d Julia Ebner: Rund 2500 Mal Dienst am Nächsten. In: Südkurier vom 19. Juni 2009.
  14. a b c d Ulrike Ebner: „400 Helfer sind hier im Einsatz“. In: Südkurier vom 20. Juni 2011.
  15. a b Michael Hochheuser (hoc): Top: Southside startet mit Sonne statt Schlamm. 50 000 Fans haben zum Auftakt des Festivals ihren Spaß – und die Helfer viel zu tun. In: Schwäbische Zeitung vom 18. Juni 2011.
  16. Joachim Kleinert (jok), Manfred Dieterle-Jöchle (dim): Der fliegende Zeltplatz. In: Südkurier vom 27. Juni 2006.
  17. Bands auf früheren Southsides auf southside.de (Bands von 1999 und 2000 fehlen dort, wurden hier aber berücksichtigt), abgerufen am 21. Dezember 2010.
  18. a b Neuhausen ob Eck. Drei Tage Southside. In: Südkurier vom 1. Februar 2003.
  19. Joachim Kleinert (jok): „Friedliches Festival“. In: Südkurier vom 26. Juli 2003.
  20. Jutta Freudig (feu): 105 Fahrer unter Drogeneinfluss. In: Südkurier vom 1. Juli 2004.
  21. Polizei meldet keine Störungen. In: Südkurier vom 15. Juni 2005.
  22. a b Norbert Faulhaber,Philipp Ziegler: 45000 Fans und die besten Bands. In: Südkurier vom 25. Juni 2007.
  23. laut.de: Southside – Klage nach tödlichem Unfall
  24. Franz Domgörgen (fdo): Unglück beim Southside-Rockfestival 2007 bleibt weiter Fall für die Staatsanwaltschaft. Noch immer fehlt ein Gutachten. In: Südkurier vom 23. April 2009.
  25. Eigene Angaben des Veranstalters
  26. Anja Arning (aa), Sebastian Pantel (sep): Southside – heiße Beats zum Festival-Abschluss. In: Südkurier vom 23. Juni 2008.
  27. a b c Michael Hochheuser (hoc): Matsch: Bei Regen droht „Southside“ eine Auszeit. Falls das Wetter beim Festival erneut nicht mitspielt, könnte eine mehrjährige Pause folgen. In: Schwäbische Zeitung vom 16. Juni 2011.
  28. Elena Bücheler: Besuch auf dem Southside-Festival in Neuhausen – Unterhaltung garantiert. Vier Tage Ausnahmezustand pur. In: Südkurier vom 24. Juni 2008.
  29. Gränzbote vom 20. Juni 2009.
  30. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Festivalfans trotzen miesem Wetter. In: Südkurier vom 21. Juni 2010.
  31. a b c d Hermann-Peter Steinmüller (hps): Die Fans gehen, der Müll bleibt. In: Südkurier vom 22. Juni 2010.
  32. Bands auf früheren Southsides, abgerufen am 5. Dezember 2010.
  33. Vergnügen trotz Schlammschlacht bei Southside-Festival. In: Südkurier vom 21. Juni 2010.
  34. 120.000 Besucher bei ausverkauften Hurricane und Southside Festivals, Pressemitteilung vom 20. Juni 2010.
  35. Sebastian Pantel (sep): Southside-Festival in Neuhausen ob Eck startet bei Sonnenschein. In: Südkurier vom 19. Juni 2010.
  36. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Werbung ist wichtiger als Müll. In: Südkurier vom 8. Juli 2010.
  37. Vgl. Bandliste des Veranstalters, Stand: 14. Juni 2011.
  38. Rockfestival wird grüner. In: Südkurier vom 9. Juni 2011.
  39. Southside Festival bestätigt schon jetzt zwei Headliner für 2012, Eigenangabe des Veranstalters vom 18. Juni 2011, abgerufen am 18. Juni 2011.
  40. City And Colour müssen leider absagen!, Eigenangabe des Veranstalters vom 22. Juni 2012, abgerufen am 17. Juli 2013.
  41. Vgl. Bandliste des Veranstalters, Stand: 17. Dezember 2011.
  42. Southside 2013 steigt vom 21. bis 23. Juni – und soll noch weiter wachsen. In: Schwäbische Zeitung vom 24. Juni 2012.
  43. Belle & Sebastian sagen Festival-Termine für Juni ab, Rolling Stone vom 4. April 2013.
  44. Der Vorverkauf für das Southside 2015 startet am Montag um 12:00 Uhr, Eigenangaben des Veranstalters vom 21. Juni 2014, abgerufen am 24. Juni 2014.

47.9766666666678.905Koordinaten: 47° 58′ 36″ N, 8° 54′ 18″ O