Wikipedia:Café/Archiv 2016 Q4

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Jasta la Vista

Der Kongress der Vereinigten Staaten verabschiedete kürzlich -gegen das Veto von Obama- das Jasta Gesetz welches Klagen gegen Unterstützer von Terroristen zulässt, selbst wenn es sich um ausländische staatliche Akteure handelt. Konkret geht es dabei um den Verdacht, saudiarabische Stellen, allenfalls im engeren Machtzirkel, hätten von den Anschlagsplänen des 11. September gewusst und sie gefördert. Den Saudis passt dieses Gesetz nicht wirklich in den Kram- und nun drohen sie damit, US- Staatsanleihen im Wert von 750 Milliarden Dollar zu verkaufen, siehe auch: diesen Artikel der NZZ. Und nun? Werden die USA klein beigeben? Und warum schaut dieser Gentleman hier so dumm aus seiner Wäsche? --92.106.144.76 23:39, 1. Okt. 2016 (CEST)

Wer jetzt bei dem Gesetz nicht Mund hält, wird automatisch zu dem Kreis der Verdächtigen gezählt. Es ist schwierig sich wirtschaftlich und politisch mit solchen Wanderdünen anzufreuden oder sich gar zu verplichten, die USA und die Saudis sind klar natürliche Gegenpole, wenigstens verbal und geschichtlich gilt die USA bis heute als Freiheitsymbol und Vorbild für die ganze Welt (trotz aller Kritik und Abers!) und Saudiarabien etwa genau das Gegenteil, die Welt der Finsterniss trotz der Sonne (oder vielleicht gerade deswegen?). Wenn diese Zwei dann mal eine gemeinsamme Sache machen wollen, dann ist ganz klar etwas faul und muss es früher oder später schief gehen, das müßte selbst einer überfahren Wegschnecke in der Agonie noch ganz klar sein, aber offensichtlich nicht bei allen Politikern. Es gibt offenbar viele Trumpe auf der Welt, nicht alle an der blonden Fönlocke erkennbar. -- Ilja (Diskussion) 08:38, 2. Okt. 2016 (CEST)
Wirkte schon im Januar 2015 alles recht gezwungen

(nicht signierter Beitrag von 92.106.144.76 (Diskussion) 10:39, 2. Okt. 2016 (CEST))

Da kann man auf das Ergebnis gespannt sein. --112.198.68.209 15:09, 2. Okt. 2016 (CEST)

Die erste Klage wurde nun eingereicht. --92.106.144.76 00:03, 3. Okt. 2016 (CEST)
Von Staatenimmunität haben die intellectually challenged US-Abgeordneten noch nichts gehört, das Wunderwerk des Anwalts kann man hier lesen, auf die Art der Vollstreckung eines eventuellen Urteils darf man gespannt sein. Ich stelle mir gerade eine Parkkralle am Wagen des Botschafters vor. --62.202.180.39 08:19, 3. Okt. 2016 (CEST)

Blaue Polizeiuniform

Wegen des mangelnden Nachwuchses begann man Anfang des Jahrhunderts damit, die Polizeibeamten zu klonen. Geklonte Beamte tragen die neue blaue Uniform.--Expressis verbis (Diskussion) 22:51, 2. Okt. 2016 (CEST)

Was haltet ihr von den blauen Polizeiuniformen in Deutschland? Sahen die grünen nicht besser aus? --112.198.68.209 15:09, 2. Okt. 2016 (CEST)

Sie können jetzt besser blau machen, oder blaues Wunder erleben, ist doch ganz egal, sie könnten vielleicht auch noch unsichtbar tragen. Die Burka und Burkini sind auch oft blau. Aber was mit Blümchen wäre sicher eine echte Alterntive. -- Ilja (Diskussion) 15:25, 2. Okt. 2016 (CEST)
Und beim Google hat die Ordnungspolizei bereits selbstfahrende Einsatzfahrzeuge geordert. Die kommen auch ohne Inhalt gut an. -- Ilja (Diskussion) 08:54, 3. Okt. 2016 (CEST)
Dazu noch Selbstschußanlagen einbauen mit Gesichtserkennung oder wir ersetzen das in toto durch Polizeidrohnen. Bis es soweit ist, laufen die Polizisten bestimmt bald mit Googleglasses o.ä. rum, die neben Gesichtserkennung auch das Einspielen sämtlicher Daten bieten, damit unser Freund und Helfer sein Feindbild immer sofort auf dem Schirm hat und nicht erst umständlich danach suchen muß. --88.69.253.91 20:37, 3. Okt. 2016 (CEST)
ach nein, auch die Polizisten, Helfer und Freundinnen, werden doch immer weniger, und wenn, dann wollen sie auch nur im Büro sitzen und auf den Bildschirm starren, die auf der Straße sind dann nur noch Roboter. Oder die Städte werden in der nahen Zukunft ganz auf Selbstbedienung umgestellt - wie die Kasse im Suppermarkt, böse Zungen würden das vielleicht Maffia nennen, aber das wäre doch Pfui und POV. -- Ilja (Diskussion) 22:43, 3. Okt. 2016 (CEST)

Sir Neville Marriner piae memoriae

Ein ganz Großer! [1]. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:28, 2. Okt. 2016 (CEST)

Stimmt! Seine Academy of St Martin in the Fields ist schon ein großartiger Klangkörper. --Elrond (Diskussion) 10:46, 3. Okt. 2016 (CEST)
+1. Sehr präsent ja auch in div. Kulturradiokanälen, verdient. --AMGA (d) 16:00, 3. Okt. 2016 (CEST)

Mag wer einen Weltraumbahnhof auf dem Erdmond bauen?

Nuku Island Vava'u.jpg

dann da und für mich bitte ein Frühstück am Strand und was aus der Musikbox. --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 09:26, 4. Okt. 2016 (CEST)

Ich verstehe nur Bahnhof, vielleich für Stuttgart: ein neuer Bahnhof ohne Proteste und für Berlin gleich noch ein Flughafen, auf dem Mond am besten im Regenmeer, dort soll es noch freie Fläche geben, wegen dem Wetter, und die heute so brachliegende ex-sowjetische Technologie der bewährten Lunochode, die wird dann für die Erschießung sorgen, Turmenistan hat auch noch einen neuen Großflughafen gebaut, wo niemand hinfliegt, den könnte man doch für die Berliner noch anbinden - statt Schönenfeld! -- Ilja (Diskussion) 15:32, 4. Okt. 2016 (CEST)
der bahnhof muss her
Das Lunochod ist echt schnittig und wir haben sogar eine Karte wo die alle stehen, die könnte man vielleicht weiter nutzen? --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 08:49, 5. Okt. 2016 (CEST)

Angelsächsische Sprüche

servus, meine frühreife, 13 Jährige, pupatierende Tochter will sich in Ihrem Zimmer einen Bilderrahmen aufhängen mit verschiedenen englischen und amerikanischen Motiven (in schwarz/weiß). Dazu soll noch ein englischsprachiger Spruch in die Mitte der möglichst "cool" ist. Habt ihr Ideen? (nicht signierter Beitrag von Amsi887 (Diskussion | Beiträge) 21:23, 4. Okt. 2016 (CEST))

Ohne Kenntnis der Motive wird das schwierig. Geoz (Diskussion) 21:39, 4. Okt. 2016 (CEST)
Der Spruch muß nicht unbedingt, als zwangsläufig was mit den Motiven der Bilder zu tun haben (oder meinst du was meine Tochter motiviert...?!?!?!). Sind wBilder vom EmpStateBuilding, Big Ben, GoldenGateBridge etc...! Also eher so was. Ihr kennt doch diese typischen Bilder ins schwarz/weiß wo Wolkenkratzer im Bau drauf sind und so (Sky High und so steht immer drunter). Ich will jetzt net unter den Big Ben schreiben: "... ring my beeeeeeels, ring my bells!!" oder so. irgendwas für 13 jährige, zickige Mädels. Was cooles. --Amsi887 (Diskussion) 22:28, 4. Okt. 2016 (CEST)--95.90.193.64 22:26, 4. Okt. 2016 (CEST)
It takes a village to raise a child... :-) Hier ein paar Fundsachen aus Commons: --Concord (Diskussion) 03:01, 5. Okt. 2016 (CEST)

Knallende Ohrfeige

Orbans Versuch, mit einem fadenscheinigen populistischen Manöver von den zahlreichen Korruptionsskandalen seiner Regierung und den Protesten gegen die schlechten Zustände im Bildungssektor und Gesundheitswesen abzulenken, ist gescheitert“. NZZ heute morgen, 3. Oktober 02016 (Rosetta time), es ist gut so, denke ich, wenigstens etwas heutzutage, es war auch dringen nötig. -- Ilja (Diskussion) 08:43, 3. Okt. 2016 (CEST)

??? Das manche Journalisten nicht verstanden haben haben dass 98 % "Nein"-Stimmen ja Stimmen für die Regierung Orban sind kann ja sein, aber doch nicht bei der NZZ!? Verfehlt wurde das Quorum, was natürlich daran lag dass die die mit "Ja" stimmen wollten eben nicht abstimmten denn das einzige was Orbans Gegner erreichen konnten ist eben das verfehlte Quorum. Allerdings sind 43 % Beteiligung bei einem politisch völlig belanglosem Plebiszit, bei dem keine Wahl gleichzeitig stattfindet, doch nicht schlecht. Daran dass die letzte Europawahl eine Beteiligung von 42 % hatte möchten die Herren Eurokraten wohl nicht erinnert werden. Aber noch mal: Was schreibt hier die NZZ?--Antemister (Diskussion) 22:55, 3. Okt. 2016 (CEST)
NZZ
ja, Du hast Recht, die Frage war auch vielleicht extra manipulativ gestellt und formuliert, so sind aber die Regeln und beim BREXIT war es ähnlich, aber umgekehrt, der Orban sagte, er wird trotzdem machen, was er will, was er von Abstimmungen, Demokratie und Regeln hält, das hat er schon oft gesagt und vorgeführt. In der Schweiz haben auch schon wenige %% ein Referendum fallen lassen, ich halte es auch für wenig sinnvoll, aber populistisch wird es gerne aufgenützt. -- Ilja (Diskussion) 08:37, 4. Okt. 2016 (CEST)
So wie mir das ungarische Kollegen sagten, hat Herr Orban in Ungarn einen immer schwereren Stand, weil trotz Deckeldraufhalten immer mehr Vetternwirschaft bekannt und die allgemeine wirtschaftliche Lage immer prekärer wird. Vor einem Jahr wäre es kaum möglich gewesen, daß es so was gegeben hätte wie jetzt passiert (Wahlverweigerung). Mal sehen, wie es weitergeht (auch in Polen). --Elrond (Diskussion) 14:43, 4. Okt. 2016 (CEST)
OK, ich habe mich viel mit Wahlen beschäftigt, aber bei der ganzen Sache ist doch ganz logisch und wie erwartbar ausgegangen. Das rechte Lager und die potenziellen Nein-Stimmen liegt in Ungarn seit Jahren unverändert in Wahlen und Umfragen bei etwa zwei Drittel der Stimmen bei gut 60 % Wahlbeteiligung und damit bei ca. 40 % aller Stimmberechtigten - und das entspricht ziemlich genau dem Ergebnis des Referendum. Bei der Sachlage erscheint klar dass das Ja-Lager keine Chance hatte, die Abstimmung zu gewinnen, aber weil es das Quorum gab blieben die Ja-Abstimmer einfach zuhause und konnten damit das Referendum natürlich nicht gewinnen, jedoch sein Ergebnis entwerten konnten. Millionen ungarische Wähler haben die Taktik verstanden und angewandt, aber unsere Journalisten raffen das scheinbar nicht (oder wollen es nicht). @Ilja: Du hast ein formal ungültiges Plebiszit (OK, hier ging es um kein konkretes Gesetz sondern um ein vages Konzept/Auftrag an eine Regierung, was solche Abstimmungen immer sandig macht), aber du musst dennoch handeln. Entscheidest du dich nun tatsächlich gegen diese Mehrheit? @Elrond: Ich nehme mal an das die Fraktion, jung, gut ausgebildet, guter Verdienst (da im Ausland). Die kannst du nicht repräsentativ nehmen.--Antemister (Diskussion) 21:12, 4. Okt. 2016 (CEST)
Stimmt, die sind hier in D (wie ich auch). Nur geben sie sicher ein einigermaßen gutes Stimmungsbild wieder. So was ähnliches hab ich in den späten 80ern als Wessi, der regelmäßig in der DDR war (Verwandte und Freunde) dort erlebt. Die Stimmung ging immer mehr gegen das herrschende System und die meisten, die früher laut fürs Regime redeten, wurden leiser, oder sagten gar nichts mehr. Die, mit denen ich damals dort Umgang hatte waren auch jung und studiert. Und dann kam 1989. --Elrond (Diskussion) 13:49, 5. Okt. 2016 (CEST)

Autophag

Nobelpreis für den Autophagforscher und ich dachte schon, ein Autophag ist der Rost, der mein Auto frass, für den soll es nur eine Rote Karte geben, der Preis für die Reparaturen war schon hoch genug, gar nicht nobel! -- Ilja (Diskussion) 22:46, 3. Okt. 2016 (CEST)

jedenfalls wäre es gut, wenn die Krankenhäuser Autowerkstätten angliedern würden, dann bräuchten die Patienten nichtfür die Finanzierung der Häuser herhalten und die Autos müssen ja sowieso zum (Vorsorge)TÜV. Die nächsten Pflichtuntersuchungen ließen sich vermeiden. --Effi liest (Diskussion) 09:04, 4. Okt. 2016 (CEST)
In größeren Krankenhäusern gibts teilweise schon recht viel Verkehr in den unterirdischen Parkplätzen allein durch Patienten- und Mitarbeiterautos und die Rettungseinfahrt ist extra und soll nicht durch verkehr behindert werden, wenn man sich jetzt noch zusätzlichen verkehr durch Autowerkstätten schafft, muss man eventuell für die eigene Zufahrten bauen, um die vorhandenen nicht zu überlasten, ob sich das dann noch rentiert? Abgesehen davon ist ein großer Teil der Patienten, die stationär aufgenommen werden, ohnehin für längere Zeit nicht in der Lage, mit dem Auto zu fahren, die haben dann andere Probleme als den TÜV. --MrBurns (Diskussion) 12:22, 4. Okt. 2016 (CEST)
Naja, ich kann mir da schon Bedarf vorstellen. Ich denke da auch nicht unbedingt in erster Linie an den Tuev, sondern um den Klassiker, den Autounfall ;) Oben wird man selbst wieder zusammengeflickt, waehrend im Keller das Blechle wieder gradegezogen wird. Und manchmal muss irgendwas aus Korea nachbestellt werden, Zeugs erst zum Lackierer gehen usw, das dauert ja auch seine Zeit :) --Nurmalschnell (Diskussion) 13:42, 4. Okt. 2016 (CEST)
Du meinst richtige Generalisten: die oben die Beulen ausbeulen und unten das Fahrgestell wiederbeleben, dazu die Haut- und Lackerneuerung, Fuss- und Fingernagelpflege,inkl. Tatoorestaurierung und Make Up drüber. Alles dann neu gespritz und eingebrandt und zum Glanz gebracht, bis der Patient geheilt ist, ist auch das Blechle wieder wie neu, sogar die Aschenbecher geleert und Öl gewechselt, Klimaanlage auf cool gestellt. -- Ilja (Diskussion) 15:45, 4. Okt. 2016 (CEST)
Ihr denkt da viel zu positiv. Da die in Krankenhäusern annähernd so arbeiten wie in Autowerkstätten, ist hinterher sowohl das Verhikel als auch der Mobilitätsfan abbruchreif. -- Janka (Diskussion) 15:55, 5. Okt. 2016 (CEST)
Naja, bei Krankenhäusern werden Routineeingriffe wohl viel seltener verpfuscht als in Autowerkstätten. Und nicht jedes Problem ist auf einen Kunstfehler zurückzuführen, oft gibtg es einfach unvorhersehbare Komplikationen (deshalb sind Kunstfehler auch oft schwer nachzuweisen). Was aber bei beiden gleich ist: vor allem dann, wenn der Kunde selbst zahlt, wird oft mehr repariert, als eigentlich kaputt ist. --MrBurns (Diskussion) 01:42, 6. Okt. 2016 (CEST)

Achterbahnfahren gegen Nierensteine

Off-Label und noch ohne Zulassung, aber schon durch eine Studie belegt: Achterbanhfahren führt Nierensteine ab! --94.219.4.80 15:47, 4. Okt. 2016 (CEST)

Das sind doch mal Aussichten: Achterbahnfahren auf Krankenkassenkosten. --Rôtkæppchen₆₈ 00:35, 5. Okt. 2016 (CEST)
Die Krankenkasse wird wohl argumentieren, dass die möglichen Nebenwirkungen (Übelkeit, Erbrechen, Schwindel) nicht im Verhältnis zum Erfolg sind, da sie wahrscheinlich auch sehr häufig auftreten (ich würde mal in schätzen jeweils in deutlich mehr als 10% der Fälle). --MrBurns (Diskussion) 14:21, 5. Okt. 2016 (CEST)

Der Große Bär im Google-Himmel

Datei:Screenshot mit Eisbär im Google.png
kann man jetzt die Wikipedia direkt in Google korrigieren?

Der Google bringt immer Überraschungen, sie lassen sich wirklich was einfallen, man kann es für sich auch ausblenden... Aber wohin will es der Google noch bringen? Google arbeitet wirklich mit Wikipediainhalten ohne wirklich mit der Wikipedia zusammenzuarbeiten. Das finde ich bisschen heikel oder wissen wir bloß nur etwas noch nicht? Eine Vereinbarung, Abmachung?-- Ilja (Diskussion) 02:08, 5. Okt. 2016 (CEST)

Nun ja, wahrscheinlich arbeiten alle Großen und Kleinen aller Branchen "mit Wikipediainhalten ohne wirklich mit der Wikipedia zusammenzuarbeiten". Wenn man, was die Zusammenarbeit angeht, von klammheimlich eingeschleuster Werbung mal absieht. Ansonsten immerhin: "Google spendet 2 Millionen US-Dollar an Wikipedia". Und das ist ansonsten ein sehr, sehr weites Feld... --Delabarquera (Diskussion) 13:11, 5. Okt. 2016 (CEST)
Ja, das ist wirklich ein weites Feld und es wird immer unübersichtlicher, aber was mich jetzt konkret an dem Bären und seinen Gleichen interessieren würde, was macht der Google mit dem Feedback? Wenn ich jetzt auch einen Fehler finde, was nicht so schwer sein dürfte, geht Mrs, Google jetzt an die Tastatur oder Touchscreen und korrigiert dann nach reiflicher Überprüfung und Überlegung den Wikipedia-Artikel ?
Perzentile
Webdefinitionen:
Ein Quantil ist ein Lagemaß in der Statistik. Anschaulich ist ein Quantil ein Grenzwert: ein bestimmter Anteil der Werte ist kleiner als das Quantil, der Rest ist größer. Das 25%-Quantil beispielsweise ist der Wert, für den gilt, dass 25% aller Werte kleiner sind als dieser Wert. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Perzentile
Wäre eigentlich gar nicht so übel oder was soll man sich etwa vorstellen? -- Ilja (Diskussion) 15:01, 5. Okt. 2016 (CEST)

Wie viele Romane?

Ich wollte eine Bildungslücke bei mir schließen und bin im ersten Anlauf -- gescheitert. Auch bei boersenverein.de . Die Frage ist eigentlich ganz schlicht: "Wie viele Romane erscheinen pro Jahr in Deutschland?" Also, Original deutsch oder Übersetzung, ob dick oder dünn, ob bei Hanser oder Suhrkamp oder beim Pusemuckel Verlag, egal. Hauptsache a) Roman und b) mit einer ordentlichen ISBN. -- Wer hat da eine halbwegs verlässlich Zahl und sagt mir, woher er die hat? --Delabarquera (Diskussion) 13:05, 5. Okt. 2016 (CEST)

Wenn du bis Ende Oktober warten kannst (vor 30 Min. sind die Tickets für Frankfurt eingetrudelt) ...
Sonst: nach "Buch und Buchhandel in Zahlen 2014 - Frankfurter Buchmesse" (pdf) suchen. Da gibt es Zahlen (aber "Romane für Kinder" werden da unter Kinder/Jugendliteratur gehandelt - also eher Zielgruppensparten als literarische Thematiken). Statt "Roman" verwenden sie den Begriff "erzählende Literatur". Play It Again, SPAM (Diskussion) 13:42, 5. Okt. 2016 (CEST)
Ballpark Number: "Die meisten Novitäten erschienen 2013 mit 15.610 Titeln erneut im Bereich Belletristik (Anteil an Erstauflagen: 19,1 Prozent)." Davon sind etwa die Hälfte "Romane". Also Grössenordnung ~ 7800 (= etwa 1600 "neue" im Jahr 2013). Play It Again, SPAM (Diskussion) 13:55, 5. Okt. 2016 (CEST)
Großen DANK! Das ist doch schon mal was! --Delabarquera (Diskussion) 21:48, 5. Okt. 2016 (CEST)

Wikipedia Lizenzänderung

Moinsen z'am. Kann mal jemand für Nichtdurchblicker (wie meinereiner) erklären welche Auswirkungen meta:Terms_of_use/Creative_Commons_4.0/de für Inhalte und die Zukunft a) aktuell bewirken würde/wird b) was es nach sich ziehen könnte? Weil die Foundation bereits in der Vergangenheit gezeigt hat das sie uns nicht immer vollständig informiert und unsere Mitbestimmung eher sowas ist wie ein Deckmäntelchen ... hm bitte lest das Zeug doch mal etwas genauer und lasst uns hoffen/herausfinden das Misstrauen in diesem Fall überflüssig ist. Auf jeden Fall wäre es gut hier ein paar Meinungen zu dem Thema lesen zu können. MfG 80.187.100.154 14:09, 6. Okt. 2016 (CEST)

Was ich bisher so gelesen hab: eine grosse Aenderung der neuen Lizenz darin liegt, dass bei falscher Nachnutzung nicht mehr direkt abgemahnt werden kann, sondern erstmal eine Mahnung erflogen und 30 (?) Tage Zeit zur Nachbesserung gegeben werden muss - ob das jetzt gut oder schlecht ist kann man so oder so sehen; Abmahnungen bei Text (es geht wohl ueberwiegend um die Artikel-Texte) waren aber bisher wohl eher selten. Ein Problem stellt wohl die Umlizenzierung an sich dar, weil da jeder zustimmen muesste der hier jemals Text mit Schoepfungshoehe produziert hat: darf es sein, dass ein Urheber fuer sein Werk eine bestimmte Lizenz vergibt, und diese wird dann nachtraeglich (zum freieren) veraendert? Ich meine mich zu erinnern dasses schonmal eine Umlizenzierung gab, und die hat dahingehend fuer Diskussionen gesorgt.
Zum fuer (und nur wenig wieder) 4.0 siehe auch noch diesen Link: [2] --Nurmalschnell (Diskussion) 16:23, 6. Okt. 2016 (CEST)

Die Toten im Mittelmeer | Flüchtlingskrise

Seit Jahren oder fast Jahrzenten sterben zehntausende Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer, die sich ein besseren Leben in Europa erhoffen. Wie kann man das endlich beenden? Der österreische Außenminister Sebastian Kurz glaubt es mit dem australischen Modell zu lösen. Alle Menschen, die "illegal" die Grenze über die Seerout überqueren, kommen in Lagern auf Inseln oder anderen Ländern (Pazifische Lösung), wo sie fast keine Aussicht haben auf eine Einreise nach Australien wenn kein Asylgrund vorliegt. Gleichzeitg nimmt Australien mitteln Programmen der UNCHR freiwillig Menschen aus Krisengebiten auf. Mit diesem Modell hat Australien nach eigenen Angaben das sterben in ihrem Einzugsbereich beendeten, da mit der Perspektive in einem Lager auf einer Insel oder einem fremden Land zu landen, wenige sich auf einen teueren und lebensgefährlichen Weg machen.

Kann das starke Ausweiten der Aufnahme von Flüchtlingen mitteln UNHCR Programmen in Europa (obwohl die Osteuropäer wohl per Kopf ordentlich weniger aufnehmen würden als Deutschland und Österreich), weit höherer Enwicklungshilfe und bei gleichzeitigen rigorosen Maßnahmen gegen illegalle Migranten die Lösung und das beenden der ständigen Medienberichterstattungund und das Sterben bedeuten, wenn die Anreize fehlen? --Benqo (Diskussion) 22:01, 4. Okt. 2016 (CEST)

Was willst Du noch, als dieses funktionierende Beispiel? Wer mit dem Leben seiner Kinder spielt, um ein besseres Leben zu haben, sollte wissen, was ihn erwartet. --2003:48:EE18:F626:8B9:CF01:8BB1:D1AD 22:22, 4. Okt. 2016 (CEST)
Mal nach und nach: Ausweiten der Aufnahme von Flüchtlingen mitteln UNHCR Programmen in Europa: Nein, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Weit höhere Enwicklungshilfe: Nein, denn die würde das nur weiter anheizen (sofern sie erfolgreich ist) - die Mittelmeereinwanderer sind ja keine Armutseinwanderer (wenn/weil die Afrikaner wohlhabender werden können mehr Leute das Geld dafür aufbringen) Rigorose Maßnahmen: Welche könnten das sein? Fehlende Anreize: Das (und nur das) kann es langfristig eindämmen.--Antemister (Diskussion) 22:50, 4. Okt. 2016 (CEST)
„Diese Ideen stiften Millionen von Menschen zum Verzicht auf ihr Zuhause an…Sie werden zu der irrigen und verabsolutierten Annahme verführt, dass Migration ein Menschenrecht sei…dass sich daraus andere Ansprüche automatisch ableiten würden – einschließlich der materiellen Versorgung der Migranten.“ nach Václav Klaus und Jiří Weigl in "Vera Lengsfeld: Völkerwanderung - Wie man eine Massenmigrationskrise erzeugt". --Optimum (Diskussion) 00:23, 5. Okt. 2016 (CEST)
eine echte, ehrliche Weltfriedenskonferenz wäre angebracht ... voll naiv? ja so bin ich! das neue buch vom Wuketits steht schon auf meiner leseliste --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 08:27, 5. Okt. 2016 (CEST)
"Der Grund für die anhaltende Armut ist die Entwicklungshilfe" sagt der ugandische Publizist Andrew Mwenda ... Denn die Hilfe wirke wie eine Belohnung für all die korrupten und inkompetenten Regime und untergrabe die Entwicklung eines kompetenten, unbestechlichen und den Interessen der Bevölkerung dienenden Staatsapparates. Die Beispiele dafür sind zahlreich. So gab die Regierung der angolanischen Provinz Kabinda 2003 2,4 Millionen US-Dollar für Weihnachtsgeschenke aus, 120 000 Dollar um den kleinen Rasen vor dem Gouverneurspalast zu mähen und 85 000 für den Schönheitswettbewerb "Miss Kabinda". Nur 40 000 Dollar flossen dagegen an die Gemeinden der Provinz zur Unterstützung der Wohlfahrtsaufgaben. Dabei wäre durchaus mehr Geld vorhanden, denn in ganz Angola sind zwischen 1997 und 2002 rund 4,2 Milliarden Dollar an Öleinnahmen schlicht verschwunden, wahrscheinlich in den privaten Taschen der herrschenden Oberschicht. Diese Summe wurde aber weitgehend ausgeglichen durch Entwicklungshilfe, denn die stieg zwischen 1999 und 2004 von 388 Millionen auf rund 1,14 Milliarden Dollar.[3] --Expressis verbis (Diskussion) 18:21, 5. Okt. 2016 (CEST)
Seit Jahren oder fast Jahrzenten sterben zehntausende Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer, die sich ein besseren Leben in Europa erhoffen. Wie kann man das endlich beenden? Es ist ja nicht so, dass es keine ungefährlichen Wege nach Europa gäbe. Diese Menschen sterben nur deswegen, weil die europäischen Gesetze es verhindern, dass sie mit normalen Verkehrsmitteln (Flugzeugen, Fähren) reisen.(nicht signierter Beitrag von Digamma (Diskussion | Beiträge))
Naja, rein wörtlich stimmt das zwar. Aber "nur" suggeriert scheinbar, dass das der einzige Grund wäre. Es gibt aber noch viele andere "nur"s, von denen die Abschaffung eines einzigen davon die Zahl der Opfer verringern würde. Man könnte z.B. auch sagen: "Diese Menschen sterben nur deswegen, weil sie sich nicht an europäische Gesetze halten" oder "Diese Menschen sterben nur deswegen, weil es in Mitteleuropa besser als anderswo läuft bzw. sie das in überzogenem Maß glauben". Welches dieser und anderer "nur"s mit dem geringsten Kollateralschaden abzuschaffen ist oder ob mehrere davon teilweise abgeschafft werden sollen, darüber kann man diskutieren. --37.49.116.45 19:46, 5. Okt. 2016 (CEST)

bei den Menschen, die jetzt übers Meer nach Europa ströhmen, muss man ziemlich genau zwei Gruppen ganz deutlich unterscheiden, der einen Gruppe ist ihr Haus buchstäblich abgebrandt und manche von ihnen, sind der kümmerliche Rest einer Familie, die man umgebracht hat, wie ein Freund von mir aus einem dieser Krisenländer. Die anderen, nicht nur aus Afrika, werden praktisch von ihrer Familie oder Clan, Gruppe, Gemeinde usw. gezwungen zu gehen, nur wenige gehen wirklich ganz freiwillig, und auch diese haben dann 1001 gute Gründe. Die meisten glauben wirklich an das Paradiese (und manche finden es schneller, als sie wollten mitten im Meer). Aber auch ein echt politischer Flüchting und Journalist aus Nordafrika, mit Hochschulabschluss und Lebenserfahrung, der hat mir nach etwa einem Jahr in der Schweiz gebeichtet, er wusste früher wirklich nicht, dass man auch in Europa arbeiten muss... (!) Gut, er arbeitet heute viel und gerne, doch das Bild Europas und Nordamerikas, was wir selbst und die Medien und Werbung in der Welt ausbreiten, ist jenseits der Realität, das kommt noch dazu. Und dann gibt es hier auch recht viele echte Illegale, die weder verfolgt, noch gezwungen wurden, die suchen auch selten um Asyl nach, die leben in ihrer Welt unter sich und machen unauffällig ihre Jobs, egal ob legal oder illegal oder gar krimminel. Alle diese Menschen mit dem selben Kamm zu kämmen, das ist das Gleiche, wie wenn man heute noch behauptet, dass alle Deutschen Lederhosen und Schnurrbart tragen oder alle Österreicher Mozartkugel (2), die Schweizer alle nur jodelnde Käser und Millionäre sind. Libanon, das kleine und selbst krisenumschüttelte Land, hat übrigens noch mehr Flüchtlinge angenommen, als ganz Großeuropa und Nordamerika zusammen. Unsere Küche, Kultur und Kunst und Kunstfertigkeiten, verdanken wir größtenteils der Begegnung mit den Fremden, manche von uns auch ein Teil ihrer Gene, Europa hat selbst Millionen von Menschen über den Teich geschickt, freiwillig, unfreiwillig, manche sogar in Ketten. Ich kann den hirnverbrandten Quatsch von angeblicher Überfremdungsgefahr, nach fast Jahren Panikmache, wirklich nicht mehr hören. -- Ilja (Diskussion) 20:38, 5. Okt. 2016 (CEST)

@Expressis verbis: "Der Grund für die anhaltende Armut ist die Entwicklungshilfe" ist so für sich genommen nicht alles erklärend, denn dazu kommt noch dass in Schwarzafrika geltende gesellschaftliche Grundprinzip das jeder der an Geld kommt, dieses an seine Verwandschaft zu verteilen hat (sodass er damit kaum einen Anreiz hat, sein Einkommen zu steigern), was dann auch zu der abartigen Korruption führt bei der staatliche Posten nur zur Bereicherung genutzt werden. Zusammen mit einem Strom ausländischer Geldflüsse führt das zu den bekannten teuflischen Folgen über die es die bekannten Geschichtchen gibt. @Digamma: Was würde denn nun passieren, wenn sie legal per Flugzeug hierherkommen könnten. Entweder der Staat versorgt mit Sozialhilfe & Co. (das geht nur solange es finanziell möglich ist und vom Volk ertragen wird), oder es lungern dir Millionen arbeitsloser Typen herum die sich mit Betteln, Kleindiebstählen und gelegentlicher Schwarzarbeit durchschlagen. Ziemlich genau das passiert mit den Roma, aber die sind einfach zu wenig als das sie wirklich ins Gewicht fallen. Allerdings halten unsere Regierungen diese Situation aufrecht und tun mit kunstvollen Maßnahmen so als würden sie das bekämpfen. @Ilja: Es geht hier noch um "Fremde" oder sonst was. Sondern um Moslems, egal welcher Herkunft.--Antemister (Diskussion) 23:54, 5. Okt. 2016 (CEST)

Diese "autralische Lösung" funktioniert nur, weil
a) Australien von den großen Krisenherden dieser Erde weit(er) entfernt ist
b) der auf dem Meer zurückzulegende Strecke dabei deutlich weiter (und das Meer deutlich wilder) ist, weshalb
c) kaum Flüchtlinge nach Australien kommen
d) Australien dabei internationales Recht bricht (und z.B. in australischem Hoheitsgebiet aufgegriffene Flüchtlinge sofort in andere Länder abschiebt, bevor diese einen Asylantrag stellen können)
e) Australien andere Inselstaaten dafür mit Geld besticht
f) Australien horrende Summen pro Flüchtling ausgibt, laut dem oben verlinkten Artikel 350.000 Dollar pro Flüchtling.

Jeder einzelne dieser Punkte ist ein Europa entweder nicht gegeben (Geographie) oder nicht durchführbar (Finanzen, Gesetze, fehlende korrumpierbare Inselstaaten). Nur weil Australien meint, wegen etwa 1000 Flüchtlingen pro Jahr internationales Recht brechen zu müssen (und dabei vor allem auch die eigenen Werte zu verraten - gerade im Fall Australien!), müssen wir dem nicht nacheifern. Ich bin zu patriotisch, um wegen irgendwelchen Populisten unsere Werte über Bord zu werfen oder geltende Gesetze zu ignorieren. Zumal wir langfristig von den Flüchtlingen schon aufgrund der demografischen Probleme, die wir in Deutschland haben, massiv profitieren werden.--2A02:810D:D40:AA1C:A821:2F1E:A017:E698 12:45, 6. Okt. 2016 (CEST)

Zumindest der letzte Satz ist ja mal neoliberaler Bloedsinn! Sollten wir nicht vielmehr versuchen, demografische Probleme nachhaltig vom Inland aus zu loesen? --Nurmalschnell (Diskussion) 13:37, 6. Okt. 2016 (CEST)
Wieso, Einwanderer sind doch im Inland?! Oder meinst du per Mutterkreuz oder so? (Okay, her mit dem Punkt Godwin.) --AMGA (d) 00:45, 7. Okt. 2016 (CEST)
Ich sprach von nachhaltig. Mit ner Auszeichnung (von mir aus auch einmaliger finanzieller Obelix, Erhoehung des Kindergeldes...) kommt man nicht weit, das ist nich nachhaltig. Das muesste schon ein gesellschaftlich-allumfassendes Programm werden. Zweitens: muss man den das ueberhaupt das "demographische Problem" unbedingt mit einer Erhoehung der Bevoelkerungszahl loesen? Und drittens (wenn man 2. mit "ja" beantworten musste) Achtung, jetz kommt ne ganz krude Verschwoerungstheorie, ueber die schon mal ein Bundespraesident zurueckgetreten ist ;) : Wir brauchen hier fuer unser demographisches Problem ganz schnell Einwanderer, also sollten wir mal in nichtallzuweiter Entfernung die Daecher von ein paar faehigen Leuten zusammenschiessen? --Nurmalschnell (Diskussion) 11:14, 7. Okt. 2016 (CEST)
Das Problem ist, dass bisher niemand ein Rezept gefunden hat, das in einer Industrienation zu einer Geburtenrate führt, die die Bevölkerung konstant hält. Selbst die skandinavischen Länder, die oftmals als Vorbild genannt werden, bekommen das nicht hin. Natürlich kann man es besser (Skandinavien) oder schlechter (Deutschland) machen, aber selbst unter sehr guten Bedingungen reicht es (offensichtlich) nicht.--2A02:810D:D40:AA1C:4143:5B6C:5327:F4E0 21:34, 8. Okt. 2016 (CEST)
Es dürfte ja nicht so schwer sein, einem mittelmäßig begabten 25-jährigen das lateinische Alphabet und die deutsche Sprache beizubringen. Dann kann er Maschinenbau studieren, oder irgendwas in der Art, und so bekommen wir doch noch die Chirurgen und Ingenieure, die uns im letzten Jahr mal angekündigt wurden. Gleichzeitig lösen wir die demographischen Probleme und die Akademikerlücke in einem Abwasch. Wenn er dann integriert ist, wird er natürlich nach Syrien zurückgeschickt, wie Merkel das angekündigt hat (Die Kanzlerin betonte beim Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommerns in Neubrandenburg, der derzeit in Deutschland vorrangig gewährte Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention sei zunächst auf drei Jahre befristet. An die Adresse der Flüchtlinge sagte die CDU-Parteichefin: „Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien ist und wenn der IS im Irak besiegt ist, dass Ihr auch wieder, mit dem Wissen, was Ihr jetzt bei uns bekommen habt, in Eure Heimat zurückgeht.“). Aber wie genau zahlt er dann von Syrien aus unsere Rente? Das hab ich noch nicht ganz verstanden...--Optimum (Diskussion) 01:05, 7. Okt. 2016 (CEST)
Genau das hat man von den türkischen "Gast"arbeitern und vielen Einwanderern danach auch gesagt: Die gehen dann wieder. Hätten die dies tatsächlich gemacht, hätten wir ein gewaltiges Problem: Zum einen wäre unserer Wirtschaft ohne diese Arbeiter und deren Nachfahren völlig am Boden, zum anderen wäre unser Staat und unsere Sozialkassen ohne deren Netto(!)zahlungen längst bankrott. Ob und wie gut es mit den jetzt angekommenen Flüchtlingen läuft hängt halt auch stark davon ab, wie man mit ihnen umgeht - integration ist keine Einbahnstraße, und wie man es nicht macht kann man z.B. in Frankreich bei den zahlreichen dortigen Einwanderern aus ehemaligen Kolonien gut sehen.--2A02:810D:D40:AA1C:4143:5B6C:5327:F4E0 21:34, 8. Okt. 2016 (CEST)
Dieses ganze Geplapper von demografischen Problemen ist lediglich der Versuch, der Arbeiterschaft in Lohndebatten den Schwarzen Peter zuzuschieben. Denn um nichts anderes geht es da. Zuerst wurden die Arbeitgeberanteile zur Rente eingefroren ("die Lohnnebenkosten sind zu hoch!" – das ist auch nur ein Code für: "die Löhne sind zu hoch!"), und da das nun ausgereizt ist, werden demografische Probleme dafür verantwortlich gemacht, dass die Renten so niedrig sind. Das ist natürlich Unsinn. Dass die Renten so niedrig sind, dass man im Alter nicht davon leben kann, das liegt nur an einem: Die Löhne sind zu niedrig. Im internationalen Vergleich. Das ist ja der Grund, warum Deutschland gerade in der größten Wirtschaftskrise sich anschickt, schon wieder Exportweltmeister zu werden und China (!) wieder auf Platz zwei zu schicken.
Mich wundert in dem Zusammenhang eigentlich nur, warum diese Hanseln, die von demografischen Problemen labern, nicht an jeder Straßenecke eins auf die Fresse bekommen. Ja, Deutschland ist schon komisch. -- Janka (Diskussion) 21:55, 7. Okt. 2016 (CEST)
Allein mit deinem letzten Satz disqualifizierst du dich für jedwede Diskussion.--2A02:810D:D40:AA1C:4143:5B6C:5327:F4E0 21:34, 8. Okt. 2016 (CEST)
Ich vermute mal, du meinst den vorletzten. --37.49.116.45 23:01, 8. Okt. 2016 (CEST)
Du schriebst "Dass die Renten so niedrig sind, dass man im Alter nicht davon leben kann, das liegt nur an einem: Die Löhne sind zu niedrig." Da könnte man jetzt ziemlich das Gleiche antworten, was ich neulich Digamma geschrieben hatte: Es gibt nicht nur eine, sondern viele verschiedene Einzelmaßnahmen, die theoretisch zur Behebung denkbar sind und das Problem ganz allein lösen könnten. Aber sie haben alle mehr oder weniger große Nebenwirkungen. Wenn z.B. ab Montag alle Löhne um 30% erhöht würden, dann hätte das vor allem den Effekt, dass die Preise um vielleicht 20% steigen würden und die aktuellen Rentner real nicht mehr, sondern weniger hätten. In der Folge würde dann zwar die absolute Höhe der Rentenbeiträge anwachsen, was zumindest den Zuschussbedarf von aktuell knapp 90 Milliarden pro Jahr aus dem Bundeshaushalt verringen würde. Andererseits würde dadurch die deutsche Wirtschaft schlagartig ihre Exportfähigkeit weitgehend verlieren, und dadurch würden Millionen zusätzliche Arbeitslose (auch ehemalige Facharbeiter usw.) geschaffen. Die hätten dann natürlich auch nicht gerade Aussicht auf Altersreichtum. Im Endeffekt wäre eine derartige Maßnahme wahrscheinlich sogar kontraproduktiv. Wenn man hingegen nur die Löhne in den niedrigen Lohngruppen (also z.B. den Mindestlohn) mäßig erhöhen würde, wären die oben geschilderten negativen Effekte geringer. Allerdings wäre dann auch der positive Effekt relativ gering. Wenn man den Mindestlohn stark erhöht, dann schafft man in gewissen Branchen wahrscheinlich wieder viele zusätzliche Arbeitslose, die man dann nicht nur in ihrer Rentenphase, sondern im schlimmsten Fall während ihres ganzen Lebens querfinanzieren muss. Es ist schwer zu beurteilen, wo genau da das Optimum liegt. Allein schon, weil diese Beurteilung auch von eigenen, also subjektiven Wertvorstellungen beeinflusst wird.
Man muss auch beachten, dass es bei "Armut" im ökonomischen Sinn ja praktisch immer um relative Armut geht. Wenn alle morgen doppelt soviel wie gestern haben, dann hat sich nominell am Armutsniveau nichts geändert, weil das Verhältnis der Einkommen/Vermögen der Reichen und der Armen sich nicht verändert hat. In einem Großteil der Welt würden die meisten hiesigen "armen" Rentner immer noch finanziell zum Mittelstand zählen. (Wobei mir durchaus klar ist, dass auch relative Armut auf die Psyche schlagen kann. Aber sie führt bei uns immerhin nicht wie andernorts zum Hungertod.) --37.49.116.45 23:01, 8. Okt. 2016 (CEST)
Mir geht es nicht um das Rentenniveau, auch nicht um das Lohnniveau. Mir geht es darum, dass dieses ganze Demographiegeplapper eine Nebelkerze ist, die denjenigen, die den allgemeinen Wohlstand erarbeiten, dazu bringen soll, die Schuld/Lösung bei sich zu suchen, oder gerne auch bei den guten/bösen Hartzern/Ausländern (je nach Präferenz), anstatt sie dort zu suchen, wo es naheliegt. Nämlich bei denen, die eine Menge Geld dafür kassieren, dass sie diese Nebelkerze am Rauchen halten. -- Janka (Diskussion) 23:20, 8. Okt. 2016 (CEST)

Undeutsche Einheit...

Wer feiert heute und künftig noch freiwillig mit dem/im Osten den Tag der Deutschen Einheit? Ich nicht. --Zollwurf (Diskussion) 23:16, 4. Okt. 2016 (CEST)

Man kann es auch anders sehen und sagen, wir feiern heuer das Ende von Oktoberfest. -- Ilja (Diskussion) 23:51, 4. Okt. 2016 (CEST)
"Deutsche Einheit" gab es noch nie und wird es nie geben, genau so wie ein "deutsches Volk". Warum das keiner versteht und warum es einige trotzdem (angeblich) wollen, kann ich bisher nicht verstehen(?)--Wikiseidank (Diskussion) 11:55, 5. Okt. 2016 (CEST)
Natürlich gab es deutsche Einheiten. Z.B. war die deutsche Landmeile eine Längeneinheit. --37.49.116.45 14:42, 5. Okt. 2016 (CEST)
Das deutsche Volk gibt es schon lange. Geeint war es allerdings nur, als es äußere Feinde zu bekämpfen galt. (Mehr oder weniger napoleonische Kriege, Deutsch-Dänischer Krieg, Deutsch-Französischer Krieg, Erster und Zweiter Weltkrieg) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 22:58, 5. Okt. 2016 (CEST)
Das "deutsche Volk" ist einfach die Gesamtheit aller deutschen Staatsbürger. Somit existiert es erst seit es einen deutschen Staat gibt. (Wenn man will, kann man auch den Deutschen Bund dazu zählen.)
Also war das Heilige Römische Reich noch kein Staat? --MrBurns (Diskussion) 09:38, 6. Okt. 2016 (CEST)
Wenn die "völkische Einheit" nur(!) im Kriegsfall möglich ist und dann auch nur im Spezialfall "totaler Krieg" (Volkssturm), wer kann dann Einheit wollen?--Wikiseidank (Diskussion) 12:13, 6. Okt. 2016 (CEST)
Wobei diejenigen, die heute so sehr das deutsche Volk beschwören, vor allem beim Zweiten Weltkrieg oftmals der Meinung sind, dass es eben nicht das deutsche Volk war, sondern nur Einzelpersonen...--2A02:810D:D40:AA1C:A821:2F1E:A017:E698 12:22, 6. Okt. 2016 (CEST)
Typischer moderner Irrtum, das deutsche Volk sind die, deren Muttersprache Deutsch ist, abgesehen von den Schweizern. Oder anders ausgedrückt die, deren Länder zum Deutschen Bund gehörten (das Kaiserreich war nur die kleindeutsche Lösung). in den Friedenzeiten warend ei deutschen immer gespalten, auch was die Staaten angeht. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 15:28, 6. Okt. 2016 (CEST)
Warum abgesehen von den Schweizern? Und bilden dann alle, die Englisch sprechen, das englische Volk, alle, die Französisch sprechen, das französische Volk und alle, die Spanisch sprechen, das spanische Volk? --Digamma (Diskussion) 20:49, 6. Okt. 2016 (CEST)
Weil die Schweizer sich nie als Deutsche betrachtet haben. (anders als Eupen-Malmedy, Österreich (Luxemburg und Liechtenstein (unsicher)), die sich erst seit Hitlers Herrschaft (Drittes Reich) nicht mehr als Deutsche bezeichnen, obwohl sowohl Eupen-malmedy als auch Österreich freiwillig beigetreten sind. (Eupen-Malmedy war eine Abtretung infolge des Ersten Weltkriegs und der Deutsche Rest Österreichs (war in erster Linie eine Dynastiebezeichnung, weil das Erzherzogtum Österreich (ob und nid der Enns) seit dem Hochmittelalter das Zentrum der Habsburgerherrschaft war) wollte schon nach dem Ersten Weltkrieg beitreten, was am Widerstand Frankreichs scheiterte)
Dein Vergleich hinkt, England, Frankreich und Spanien hatten über Jahrhunderte hinweg mehr oder wenige große Kolonialreiche, in denen sie ihre Sprache durchgesetzt haben. Das Deutsche Kolonialreich hatte nur 30 Jahre Bestand. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 21:23, 6. Okt. 2016 (CEST)
Was hat denn Betrachtung mit Ethnie zu tun? Du argumentierst mal so, mal so. Lass es einfach, Mit Deinen kruden Theorien kannst Du hier niemanden überzeugen. --Elrond (Diskussion) 21:36, 6. Okt. 2016 (CEST)
(BK)"Weil die Schweizer sich nie als Deutsche betrachtet haben." Das halte ich für falsch. Es ist halt nur schon etwas länger her. Was den deutschen Bund betrifft: Du weißt schon, dass auch Böhmen und Mähren dazu gehörten und Gebiete, die heute in Slowenien und Kroatien liegen? Andererseits gehörte Schleswig nicht dazu. --Digamma (Diskussion) 21:40, 6. Okt. 2016 (CEST)
Obwohl Österreich tatsächlich den Anschluss schon 1918/19 wollte, kann man den Anschluss von 1938 kaum als freiwillig bezeichnen, da die Nazis vor der Abstimmung einmaschiert sind und die Abstimmung eindeutig manipuliert war. Dass kein militärischer Widerstand gegen den einmarsch geleistet wurde, war kein Zeichen der Zustimmung, da wegen der militärischen Überlegenheit dr Deutschen jeder Widerstand zwecklos gewesen wäre. --MrBurns (Diskussion) 09:26, 7. Okt. 2016 (CEST)
Schonmal von Deutschböhmen, Deutschmährern, [[Sudetendeutsche]n] und Rumäniendeutschen (übrigens meine Vorfahren) gehört? das sind also alles Österreicher? Staun ... Ganz davon abgesehen hat sich der Name Österreich zunächst vom zentralen Territorium (heute Nieder- und Oberösterreich) auf das Herrscherhaus (Habsburg) und dann schrittweise auf deren gesamtes Herrschaftsgebiet ausgedehnt, wobei die Länder der böhmischen und der ungarischen Krone erst ab 1804 als Teil Österreichs betrachtet wurden. Dieses Land wurde von der deutschen Minderheit allein regiert und die slawischen Völker sowie Ungarn unterdrückt. Nachdem unagrischen Ausgleich wurden in beiden Reichsteilen die nicht deutschen bzw. magyarischen Einwohner weiter unterdrückt. das heutige Österreich ist nur der der mehrheitlich deutsche Teil Österreich-Ungarns, abzüglich Deutschböhmens, des italienisch annektierten Südtirol und eines bei Ungarn verbliebenen Teils des Burgenlands. Nebenbei gesagt waren die Deutschen in diesem land vergleichsweise moderat, in Ungarn z. B. gab es dauerhafte Magyarisierungspolitik. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 14:46, 7. Okt. 2016 (CEST)
Also überall, wo es Deutschirgendwas gab/gibt ist Deutschland? Prag auch? Denn da gab es ja mal eine Deutsche Universität. Oder die Amische, zumal es in den USA keine offizielle Staatssprache gibt. Wolgadeutsche nicht zu vergessen. --Elrond (Diskussion) 16:16, 7. Okt. 2016 (CEST)
Die Österreicher und Ostbelgier und... sprechen also kein Deutsch?! Staun. --Elrond (Diskussion) 18:48, 6. Okt. 2016 (CEST)
Die Muttersprache meiner Eltern ist Plattdeutsch. Hochdeutsch haben sie erst in der Schule gelernt. Einen plattdeutschen Staat hat es nie gegeben. Sind meine Eltern, deiner Meinung nach, keine Deutschen? Geoz (Diskussion) 17:29, 6. Okt. 2016 (CEST)
Deutsches Volk = "Volk" (also 'ne Menge Leute) in Deutschland. Sprache ist wichtig, aber nicht alles. Sogar ohne Zuwanderer. Die Sorben sind bspw. da, wo sie schon immer waren. (Im Grunde ist das ganze Konzept "Volk", wie auch immer, mangelhaft.) --AMGA (d) 18:52, 6. Okt. 2016 (CEST)
@Elrond: Das sind ethnische Deutsche (ich sage nur: Deutscher Bund). Wenn sie sich heute nicht mehr so sehen ist das ihre Sache und mit dem schechten Ruf der Deutschen aufgrund der Nazizeit verbunden.
Ach hör doch bitte auf mit Deinem Großdeutschen Geseier! Das hatten wir erst vor kurzem und Deine 'Argumente' überzeugen mich in keiner Weise! --Elrond (Diskussion) 20:46, 6. Okt. 2016 (CEST)
Schonmal was über die Geschichte von Eupen-Malmedy gelesen? Oder die von Österreich? Ich empfehle Beschäftigung mit dem 19. Jahrhundert. Großösterreich, Deutschösterreich, Deutscher Kaiser (warum er sich nicht Kaiser von Deutschland nennen durfte Nachtrag: Wurde inzwischen neu geschrieben, siehe z. B. hier) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 20:59, 6. Okt. 2016 (CEST)
Die Kamellen sind olle. Dann kommen demnächst irgendwelche Leutchen ins Rheinland, predigen mir was von irgendeiner Geschichte und sagen mir, ich sei ethnisch irgendwas? Heute! sind das Belgier und Österreicher. Warum sind denn die Schweizer Deiner Meinung nach ethnisch keine Deutschen? --Elrond (Diskussion) 21:18, 6. Okt. 2016 (CEST)
@Geoz: Deine Eltern sind Deutsche und dem habe ich nie widersprochen.
@Amga: Im Gegenteil: Deutscher leitet sich nicht von Deutschland ab, sondern Deutschland vom deutschen: Land der Deutschen. (genau wie Land der Finnen, Land der Russen etc.) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 19:42, 6. Okt. 2016 (CEST)
Was hatte der Deutsche Bund mit ethnischem Deutschtum zu tun? Das war schlicht ein Zusammenschluss von Fürstentümern im ehemaligen Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.
"Deutsch" ist ursprünglich die Bezeichnung der deutschen Sprache(n). Bedeutet übrigens: "Sprache des Volks". "Deutschland" das Land, wo man deutsch sprach. Aber das "deutsche Volk" ist das Volk Deutschlands und nicht das Volk, das deutsch spricht. --Digamma (Diskussion) 20:49, 6. Okt. 2016 (CEST)
Doch, hast du. Du hast das Deutsch-Sein über die Muttersprache definiert. Und die war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nördlich der Benrather Linie eben vorwiegend nicht Hochdeutsch. Hochdeutsch hat man da nur gelernt, um mit der Obrigkeit zu kommunizieren und mit den anderen Einwohnern Deutschlands. Muttersprache war Hochdeutsch da nur für die Angehörigen der Oberschicht, oder für Zugezogene aus anderen Teilen Deutschlands, oder für Hannoveraner. Geoz (Diskussion) 21:07, 6. Okt. 2016 (CEST)
Habe ich irgendwann explizit von Hochdeutsch gesprochen? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 21:15, 6. Okt. 2016 (CEST)
Schleswig gehörte nie zum Deutschen Bund. --Expressis verbis (Diskussion) 23:23, 6. Okt. 2016 (CEST)
Nein, hast du nicht. Aber du hast die Bedeutung der deutschen Sprache auch in staatlichen Vorgängerorganisationen des heutigen Deutschland betont, wie dem Deutschen Bund. Damit hast du aber sicher nicht die lokalen Sprachen und Dialekte gemeint, sondern die Amtssprache. Und da ist es noch heute so, dass Plattdeutsch allermeistens wie eine Fremdsprache angesehen wird. Nur in Schleswig-Holstein sieht man das teilweise etwas anders. Geoz (Diskussion) 12:58, 7. Okt. 2016 (CEST)

Bla, Bla, Blasenschmerz... QDE - es gibt sie nicht die zu feiernde Einheit. Wer würde im übertragenen Sinne etwa bei Verbindung von Plus- und Negativpol ein Wunder erwarten, statt dem Kurzschluss? Gruß --Zollwurf (Diskussion) 16:19, 7. Okt. 2016 (CEST)

ach je, die Nordlichter und die Bajuvaren haben auch nie zusammengefunden, von den Preußen und den Rheinländern ganz zu schweigen, die Einigung von 1871 ist also seit 145 Jahren fehlgeschlagen. Elberfeld und Barmen sind auch nach Ewigkeiten kein Wuppertal etcpp. Man kann alles schlechtreden. --Elrond (Diskussion) 17:09, 7. Okt. 2016 (CEST)
Der Tag der Deutschen Einheit feiert sich nur als Politikum, aber nicht um Demonstration der Einheit der Bürger willen. Das gilt für Jetzt, also 2016, und vergangene Zeiten. In die Zukunft kann ich mangels Glaskugel bzw. politischem Wahlprogramm nicht schauen... --Zollwurf (Diskussion) 18:50, 7. Okt. 2016 (CEST)
Es war keine Wiedervereinigung, sondern eine Deindustrialisierung und Angliederung des Ostens durch den Westen. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 20:06, 7. Okt. 2016 (CEST)
Gähn! Ich schenke Dir gerne eine Kelle und einen Sack Zement und Steine für Deine höchsteigene Mauer. Dann bleibst Du aber bitte hinter und machst keinen Mucks mehr - OK?! --Elrond (Diskussion) 20:22, 7. Okt. 2016 (CEST)
Die kommt dann aber um Eupen-Malmedy, (evtl. Luxemburg inklusive Wallonisch-Luxemburg,) Elsaß-Lothringen, den Süden Baden-Württembergs, (evtl. Österreich inklusive Südtirol und ganz Deutsch-Westungarns (Burgenland) sowie Deutschböhmens und des Sudetenlands (kurzum: Deutschösterreich), evtl. auch Liechtenstein), die heute unter polnischer, tschechischer, russischer und litauischer Herrschaft stehenden deutschen Ostgebiete (Hinterpommern, Ostbrandenburg, Schlesien, Westpreußen, Posen und natürlich Ostpreußen) und Nordschleswig herum (vielleicht auch um ganz Limburg (belgisch und niederländisch). Und danach bitte ich das Oberhaupt der Hohenzollern instädnig darum, die Kaiserwürde wieder anzunehmen und mich zum Reichskanzler zu ernennen. :) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:41, 7. Okt. 2016 (CEST)
Einmal im Jahr wird im Wiedervereinten Land nachgedacht, über das Vor-, Während- und Nach der Vereinigung. Und wie schön es in Kaiserszeiten war
OMG, wie hat man im Usenet immer geschrieben: plonk! --AMGA (d) 08:38, 8. Okt. 2016 (CEST)
Hä? Hast du das ":)" übersehen. (Ironische Anmerkung zu "Mauer bauen") --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 14:49, 8. Okt. 2016 (CEST)
Ich finde es persönlich gut (POV!), dass man den Tag feiert: ein Tag mehr frei, das hat noch nie geschadet und mit dem 17. Juni konnte im Westen kaum jemand etwas anfangen, aber man konnte schon baden gehen... Man ist sich wenigsten einig, dass man sich nicht einig sein kann und die ganze Welt freut sich darüber, zu großes Deutschland fürchten alle, und wir haben noch die Einheit; das Maß Bier, echt Oktoberfest. War es hier nicht schon einmal ein Thema, was eigentlich typisch deutsch sei? „Die deutsche Uneinigkeit, und es ist gut so, um die Welt zu beruhigen. Ich hätte eigentlich den 2. Juni besser gefunden, den „Tag der Deutsche Zwietracht“, zwar nichts zum Feiern, aber zum Nachdenken, es schadet auch nicht, einmal pro Jahr die Hirnschale zu lüften, um dort umzurühren, im Land der Dichter und Denker. Meine Empfehlung! -- Ilja (Diskussion) 20:21, 7. Okt. 2016 (CEST)
Ich fände es ebenfalls gut, wenn manche nicht nur am sogenannten Tag der Deutschen Einheit ihre oft unbehaarten Schädelverschlüsse öffnen, dort rumrühren, und dann denken könnten, wem sie ihre unflätigen Äußerungen als geduldete Meinungsfreiheit zu verdanken haben. Wer ist "wir", wenn "wir" nach den Sprücheklopfern das Volk sind? --Zollwurf (Diskussion) 20:58, 7. Okt. 2016 (CEST)
Es heißt "die Maß Bier", in Deutschland einheitliche Einheit. --37.49.116.45 21:24, 7. Okt. 2016 (CEST)
Danke für die Korrektur, die Maß, o.k., in Norden ganz großes Bier, das gibt es! Aber ein Espresso kannste im Garten vergessen. Aber mit Nichten!: im bayerischen Biergarten, kann man auch Mitgebrachtes verzerren (nicht die Nichten!). Eine Reise-Nespresso-Maschiene (für Kapseln), die muss man noch erfinden, am besten mit Solarantrieb oder mit einer Kurbel, denn bis die Bedienung kommt, hat man so wie so viel Zeit. Prost! -- Ilja (Diskussion) 22:35, 7. Okt. 2016 (CEST)
Meine Uroma (aus Hinterpommern) hat als Maß übrigens immer so emaillierte Tassen/Messbecher (nomen est omen!) bezeichnet (Viertelliter, Halbliter...), die damals noch verbreitet waren. Hatte nichts mit Bier zu tun. --AMGA (d) 08:47, 8. Okt. 2016 (CEST)

Schade um Kreuz.net

Es ist schade, dass es die Seite kreuz.net nicht mehr gibt. Sie hatte durchaus Unterhaltungswert. --112.198.69.244 17:01, 9. Okt. 2016 (CEST)

Das Leben besteht aus Kommen und aus Gehen. -- 188.109.11.227 20:30, 9. Okt. 2016 (CEST)
2013 erloschen, letzter Stand. Laut Artikel kreuz.net haben die Behörden da die Lampe ausgemacht. Mich würde mal interessieren, ob es da Verurteilungen gab. -- Rabenbaum 23:31, 9. Okt. 2016 (CEST)
könnte nicht jemand, der es kannte, darüber einen Artikel schreiben, war ein bissiger Kläffer, wie ich meine, nicht meine Wellenlänge, aber interessant. -- Ilja (Diskussion) 10:47, 10. Okt. 2016 (CEST)

Alles ...

.... weniger schlamm schlimm, als man denkt. Play It Again, SPAM (Diskussion) 08:45, 12. Okt. 2016 (CEST)

ein Walzer fehlt uns noch ... -- Ilja (Diskussion) 18:54, 12. Okt. 2016 (CEST)

Kniegelenkknorpelschaden durch "Missionarsstellung"?

Bei dieser Stellung, insbesondere nicht der oberkörperabstützenden Liegeposition, lastet das gesamte Körpergewicht auf den Knien (Kniescheiben), die sich zudem in einem spitzen Winkel (Überdehnung) befinden können. Zusätzlich wirkt gelegentlich das Gewicht der Partnerin (o.ä.), bzw. erfolgt der Übergang in eine Frontreiterstellung, mit gesamten zusätzlichen Körpergewicht. Durch entsprechenden Fokus, verliert man den Zeitaspekt, Schmerzen und Abstütznotwendigkeiten aus dem Auge. Können diese Belastungen - Druck der Kniescheibe ins (überdehnte) Kniegelenk und Quetschung von Oberschenkel gegen Unterschenkelknochen eine bestehende Gelenkknorpel-/meniskusabnutzung verstärken (oder gar hervorrufen)?--Wikiseidank (Diskussion) 10:02, 11. Okt. 2016 (CEST)

nach dem entsprechenden Forschungsbericht der Vatikan-Missionsstelle ist diese Stellung ohne Bedenken zu praktizieren, vorausgesetzt, dass man sich mit Weihwasser gesprengt hatte. Dies wurde auch ohne Tierversuche ermittelt. Bericht ist leider nicht mehr zu finden. -- Ilja (Diskussion) 11:48, 11. Okt. 2016 (CEST)
Ja gut, ist Cafe hier, dachte jedoch dass die Frage in der Auskunft als "unangemessen" empfunden wird. Die Frage ist ernst.--Wikiseidank (Diskussion) 15:35, 11. Okt. 2016 (CEST)
Dann frag deinen Arzt? Man kann sich bei ungewohnten (aber auch alltaeglichen) Bewegungen Muskeln zerren, Muskelfaserrisse zuziehen, Gelenke auskugeln, Sehnen abreissen, undundund. Am allerhaufigsten passiert aber auch garnichts. Daher, wie gesagt, laengeranhaltendes Unwohlsein einem Arzt zeigen. --Nurmalschnell (Diskussion) 15:59, 11. Okt. 2016 (CEST)
auch wenn man katholisch ist, muss weder man noch frau selbst in der Missionarstellung nicht mehr knien, Du muss nur bisschen googeln und bei Bravo, der Freundin und anderen Frauenseiten gibt es nützliche Vorschläge mit Bildern, so ein Aufklärungsbuch hat man und frau früher zur Konfirmation bekommen und ein "Joy of sex" lag an jedem Nachttisch, mit den Papiertaschentürn zusammen, jetzt ist dort Platz für Smartphone und Notebook und die nützlichen Bücher sind im Antiquarit gelandet - oder auf dem Gartensitzplatz, damit der Tisch nicht wackelt. Und eine Marsmission sieht dann wieder ganz anders, viel Erfolg. Vielleicht auch noch bisschen abnehmen? -- Ilja (Diskussion) 16:59, 11. Okt. 2016 (CEST)
Während der Marsmission gibt es mangels Schwerkraft überhaupt keine Probleme mit gewichtslastbedingter Abnutzung von Knie- oder Bandscheiben. Nach der Ankunft dann lediglich eine ggü. der Erde stark verminderte Gewichtslast. Am besten gleich bewerben, die Teilnehmerzahl ist limitiert. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 17:13, 11. Okt. 2016 (CEST)
Wie der Artikel zeigt, benutzen Afrikanische Striemen-Grasmäuse ebenfalls diese Stellung. Ich beabsichtige, eine umfangreiche Testserie durchzuführen, um der Gelenkknorpelfrage auf den Grund zu gehen. Mäuse, die einige Stunden kopuliert haben, müssten ja wegen der Gelenkbeanspruchung deutlich langsamer laufen als ihre abstinenten Artgenossen. Meine Bemühungen in der örtlichen Zoohandlung waren aber leider vergebens.--Expressis verbis (Diskussion) 19:01, 11. Okt. 2016 (CEST)
So ein pubertärer Quatsch, wollte ich schreiben. Allerdings hab ich ein böses Knie. Dumbox (Diskussion) 22:41, 11. Okt. 2016 (CEST)
...Einwand: also in der Pubertät macht man sich über die Knien noch am wenigsten Sorgen, höchstens um Grasflecken auf den Hosen, was allerdings von dem Knienen kommt. Ilja (Diskussion) 02:00, 13. Okt. 2016 (CEST)
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Gesamtgemengelage kristallisiert sich: bevorzugte Stellung (auch partnerinnenabhängig, Hände frei usw.), Abstützung ausschließlich auf Kniescheiben (teilweise im spitzen Winkel), zunehmendes Körpergewicht (plus das der Partnerinnen), kumulierte Anzahl und Dauer, keine Akutverletzung aber "Vorschädigung"/Altersabnutzung (Gelenkknorpel regenerieren sich nicht). (Liegen Kniepatienten eigentlich immer unten?).--Wikiseidank (Diskussion) 10:02, 12. Okt. 2016 (CEST)
Auf einer frisch aufgeschütteten Schotterstrasse mit Sicherheit. Bei Übergewicht (des Herrn; hier können wir die Dame unberücksichtigt lassen) vermutlich. Dann kommt es wiederum auf die Zeitdauer an (hier sollte aber jetzt die Dame auch ein Wort haben...).
Im Prinzip sollte alles vermieden werden, was im Knien durchgeführt wird (Sex, Einkaufen, Bäume beschneiden, Fussballspielen etc.). Statt Missionarsstellung wird Das verspielte Wollhaarnashorn, Der betrunkene Elefant oder Das hemmungslose Gürteltier empfohlen. Play It Again, SPAM (Diskussion) 13:31, 12. Okt. 2016 (CEST)
Also bitte, hier lesen vielleicht auch Kinder mit. Wie kannst Du da so einfach über Das hemmungslose Gürteltier sprechen? Da muss man sich ja nicht wundern, wenn dieses Etablissement immer mehr in Verruf gerät.--Expressis verbis (Diskussion) 18:16, 12. Okt. 2016 (CEST)
Die Kinder haben damit am wenigsten Probleme, den Gürtel braucht man heute nicht mehr und das entsprechende Tier aus einem Liebespaar nannte schon in Mittelalter: „das Tier mit zwei Rücken“, ich würde da noch beifügen: und mit acht Beinen! Und siehe da, ich stelle gerade fest, dass Octopusse keine solchen Sorgen mit ihren Knien haben, also dann raus aus dem Bett und an den Baggersee, im Hallenbad kann man schon eher Schierigkeiten bekommen, es sei denn, man dreht dort zuerst vorsorglich die Sicherungen raus, bitte nicht mit nassen Fingern. -- Ilja (Diskussion) 19:03, 12. Okt. 2016 (CEST)
So ein Cafe mag ich (ehrlich!), die wirklich wichtigen Dinge im Leben kurz ansprechen (reicht auch) und dann schnell zur humoristischen Erbauung. Danke--Wikiseidank (Diskussion) 15:42, 13. Okt. 2016 (CEST)
Sei nicht so hypochondrisch. Alles was Spaß macht, ist nun mal ungesund. Und durch Deine Aktivität verlieren pro Akt 250 Millionen Unschuldige das Leben. Die würden sich alle glücklich schätzen, wenn ihnen jemals das Knie wehgetan hätte. Administrative Gesundheitshinweise zu diesem Thema gibt es selbstverständlich auf Wikipedia. --37.49.116.45 20:15, 13. Okt. 2016 (CEST)
Huch, welch Wort entfloh da dem Gehege der Zähne? Na ja, ist ja schon lange her. Und sagt man für IP eigentlich deutsch Ih Peh oder englisch Ai Pih? Letzteres machte den angemahnten Ausruf ja zu einem kleinen Gedicht, und dann hätte man sich auf Kunstfreiheit berufen können. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:29, 13. Okt. 2016 (CEST)

Beste Glückwünsche zum 111.!

Heute gratulieren wir Gustav Gerneth zum 111. Geburtstag. Auch wenn er mich nicht eigeladen hat. Was für eine Schnapszahl. Ist ja noch ziemlich jung(geblieben), der Mann. Nur: alle anderen sind noch jünger. Zumindest in Deutschland. Alles Gute Knabe, und halt die Ohren steif.--Ratzer (Diskussion) 12:53, 15. Okt. 2016 (CEST)

Na da kann ich mich nur anschließen! --Elrond (Diskussion) 15:24, 15. Okt. 2016 (CEST)
genau das ist es, wie ich auch immer sage, Isolde - keine Margarine - sondern mehr Butter bei die Fische! Bitte die 111 Kerzen ausblasen. -- Ilja (Diskussion) 16:29, 15. Okt. 2016 (CEST)
Sperrig und lebensfroh, scheint mir. So kann das klappen. Congrats. 79.204.207.55 21:47, 15. Okt. 2016 (CEST)
aus bekannt gut informierten Kreisen hab ich soeben erfahren, dass der Preisträger unter Dopingverdacht steht, er wurde beim Kauf von Ilja Rogoff-Tabletten heimlich beobachtet. -- Ilja (Diskussion) 11:35, 16. Okt. 2016 (CEST)

Falls jemand was zu tun sucht

Aus der Metapedia, der Nazi-Wikipedia: "Zwei meiner Lieblingsartikel aus der deutschen Wikipedia sind: John Kennedy Toole und Vincent Gallo. Es ist ausgeschlossen, daß irgendwelche Linken dort drüben an diesen sehr guten Artikeln mitgewerkelt haben." Da für Metapedia schon die DNVP linkextrem ist, sollte man sie vielleicht mal überarbeiten. -- southpark 16:50, 16. Okt. 2016 (CEST)

Auf Anhieb finde ich keinen Fehl an den Artikeln (ok, neun sollte man ausschreiben, statt der Ziffer 9). Es gehört im Übrigen zum rhetorischen Repertoire, in wenig kontroversen Punkten den Gegner zu loben, denn das bezeugt Unparteilichkeit. Beim zweiten Artikel ist es vielleicht auch eine Vorliebe für die Sprüche des Beartikelten, die aber in Tat und Wahrheit vorbildlich unkommentiert wiedergegeben werden. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:24, 16. Okt. 2016 (CEST)
Ich muss nur schmunzeln und lachen, zwar hat es nicht gebraucht, aber der Satz wäre wieder nur ein Beweis mehr, wie sehr die Metapedia danebn liegen kann. -- Ilja (Diskussion) 07:28, 17. Okt. 2016 (CEST)

Trump von Chinesen geschlagen - was nun?!

Trump wurde von einem Chinesen geschlagen - was für Konsequenzen mag das haben?! :-) --Elrond (Diskussion) 15:30, 17. Okt. 2016 (CEST)

Eine Mauer haben die Chinesen ja schon! --Maresa63 Talk 18:36, 17. Okt. 2016 (CEST)
Die sollte die Barbaren abhalten - passt also irgendwie :-) --Elrond (Diskussion) 20:14, 17. Okt. 2016 (CEST)
Das kann er also auch nicht so gut, vielleicht sollte er Eile mit Weile versuchen, Mensch ärge dich! -- Ilja (Diskussion) 19:01, 17. Okt. 2016 (CEST)

Augusto Pinochet und POV

Wenn Wikipedia doch so auf POV steht, warum kann man dann nicht im Artikel Augusto Pinochet hinschreiben, dass er Abtreibungen verbieten ließ? Passt das dann nicht ins Weltbild von manch einem hier? --112.198.68.241 17:05, 15. Okt. 2016 (CEST)

Mal angenommen, jemand wollte ersthaft antworten wollen. Was für eine Antwort würdest Du bei so einer Frage erwarten? -- southpark 17:09, 15. Okt. 2016 (CEST)
Ist ja Café hier. --112.198.68.241 17:24, 15. Okt. 2016 (CEST)
Also meine Frage war zumindest ernst gemeint. Mal angenommen, man wollte ernsthaft mit Dir reden. Wie soll man es nach dem Aufschlag machen? -- southpark 17:30, 15. Okt. 2016 (CEST)

@Southpark: Naja, es ist ja so, dass Chile eines der wenigen Länder ist, in denen Abtreibung gänzlich verboten sind. Das ist letztlich wegen Pinochet passiert. Würde ich sowas in dem Artikel reinschreiben, würde es zurückgesetzt werden. --112.198.90.69 17:43, 15. Okt. 2016 (CEST)

Hm, du hast anscheinend noch gar nicht getestet ob es geht. Wobei in meinem Weltbild sowohl Pinochet wie auch totale Abtreibungsverbote evil sind, beides also gut zusammen geht. -- southpark 20:04, 15. Okt. 2016 (CEST)
Dementsprechend sähe ich auch kein Problem darin, wenn du es einfach versuchst, wobei du natürlich einen brauchbaren Beleg angeben und möglichst enzyklopädisch-sachlich formulieren solltest. Viel Spaß TRN 3.svg hugarheimur 20:27, 15. Okt. 2016 (CEST)
Daran scheitert's hier ja meist, am Spaß. Also, wenkstens bei der Arbeit im ANR. Wenn de dich nich auf Satzbau und Interpunktation beschränkst - und das is meissns auch kein Spaß. 79.204.207.55 21:50, 15. Okt. 2016 (CEST)
@Southpark: Du bist also der Meinung, dass man unschuldige menschliche Wesen einfach so töten darf? Aber wenn irgendein Kakalak "zu Tode gefoltert wird" regen sich alle auf. Verkehrte Welt ... --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:20, 16. Okt. 2016 (CEST)
Aber sonst alles in Ordnung? --AMGA (d) 00:57, 16. Okt. 2016 (CEST)
Tut mir leid, wenn Mord an kleinen, unschuldigen Menschen legal ist, man aber dafür, dass man Tieren Schmerzen zfügt aber ins Gefängnis kommt, hört sich das für mich sehr verkehrt an: der Tierschutz ist wichtiger als das menschliche Leben. Kopfschüttel --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 10:53, 16. Okt. 2016 (CEST)
Nimm einfach mal dein universales Interesse in die Hand und arbeite dich in die unendlich lange und vielfältige ethisch-wissenschaftliche Diskussion zum Thema Abtreibung ein, ohne Stammtischgeschrei. Ich bin sicher, du wirst feststellen müssen, dass es auf beiden Seiten der Debatte um sehr tiefe ethische Überzeugungen geht. Das anzuerkennen kann schwer fallen, es führt aber kein Weg daran vorbei. Dein Vergleich Tierschutz-Embryonenschutz ist weder neu (da gab es schon massenhaft Rede und Gegenrede) noch zielführend, da er den Kern des Dilemmas bewusst oder unbewusst verfehlt. Für mich hier EOD, jedenfalls auf diesem Niveau. Grüße Dumbox (Diskussion) 11:22, 16. Okt. 2016 (CEST)
...und allein die Formulierung irgendein Kakalak "zu Tode gefoltert wird" - wer/was immer genau gemeint ist - ausgerechnet in einer *Pinochet*-Diskussion ist ja wohl allerunterste Schublade. Kein Wunder, dass es da zu einem Holocaustleugnungsverdacht (siehe weiter oben in Cafe, noch nicht archiviert) nicht weit ist. Und es heißt im Übrigen Kakerlak(e), mit einem gewissen Interesse an Biologie und/oder Rechtschreibung sollte man das schnell erkennen. Vielleicht bleibst du besser bei Dampflokomotiven? (Nichts gegen Dampflokomotiven.) --AMGA (d) 13:49, 16. Okt. 2016 (CEST)
Ja, ich meinte Kakerlak (kannte das Wort bisher nur gesprochen). Das meinte auch im übertragenen Sinn, denn wenn irgendwo in der Ukraine ode rin ländlichen regionen Chinas, oder auch beim Schlachter Tiere in Käfigen gehalten oder bei Bewusstsein getötet werden (oder ihnen sterbend die Haut abgezogen wird), regen sich alle auf, aber wenn hier unschuldige ungeborene Kinder getötet werden, weil die Mutter sich nur um ihre Karriere kümmern will und keine Kinder möchte, dann hält das jeder für legitim. Verhütung geht meiner Meinug nach noch, aber Abtreibung ist Mord! --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 18:29, 16. Okt. 2016 (CEST)
Deine (ausweislich Benutzerseite) Kirche sieht das anders. Von *Mord* sprechen nicht einmal die Katholen in Form des Vatikan. Fundamentalismus ist böse. --AMGA (d) 20:21, 16. Okt. 2016 (CEST)
Bin ich der Vorsitzende der Bischofskonferenz oder habe sonst irgendeine amtliche Funktion? Nein. Ich habe nur meine Privatmeinung geschildert. Bei Vergewaltigung (wobei ich da der Meinung bin, dass das Kind nichts dafür kann) kann ich das noch einigermaßen, bei einer Gesundheitsgefahr sowieso, verstehen. Aber einfach nur, weil die Mutter noch jung ist, in der Ausbildung o. ä.? Und das dürfte die Mehrzahl der Abbrüche sein. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:20, 17. Okt. 2016 (CEST)
Abtreibungen auf "will Karriere machen" oder "ist noch zu jung" zurückzuführen ist naiv und wird der Problematik nicht im Ansatz gerecht. (Fast) keine Frau treibt leichtfertig ab, wer das glaubt, hat sich offenbar mit der Thematik noch nicht ernsthaft beschäftigt. Die Thematik ist - wie das meiste auf der Welt - nicht schwarz/weiß, auch wenn es das kompliziert macht und einfache, undifferenzierte Antworten weniger aufwändig sind.--2A02:8070:B8A:BF00:3878:AFE1:9872:42DE 22:07, 17. Okt. 2016 (CEST)

Die Antwort ist doch eigentlich einfach: Man kann mit entsprechendem Beleg (also Behandlung/Erwähnung in reputabler Literatur zu Pinochet und/oder Chile) und ohne einen entsprechenden Beleg kann man nicht. Entscheidend ist die Sekundärliteratur und nicht das Weltbild einzelner WPner.--Kmhkmh (Diskussion) 00:35, 16. Okt. 2016 (CEST)

Wäre das hier ein brauchbarer Beleg? --112.198.77.209 19:08, 16. Okt. 2016 (CEST)
(quetsch) BBC? Selbstverständlich! --Telford (Diskussion) 20:22, 16. Okt. 2016 (CEST)
Es sollte grundsätzlich nicht so sein das ein Personenartikel mit allen Details zu Entscheidungen einer Regierung vollgeklatscht werden die besagte Person geleitet hat. Hugo Chávez ist ein Negativbeispiel (war früher offenbar noch schlimmer).--Antemister (Diskussion) 19:13, 16. Okt. 2016 (CEST)
Der Augusto Pinochet und seine Regierung haben so viele Verbote erlassen, die kann man nicht alle in dem Artikel erfassen, hingegen könnte man in anderen Artikel, die sich mit der Problematik befassen, die Kurswechsel der Politik etwa in Polen oder in Chile und in vielen anderen Ländern der Welt berücksichtigen und vergleichen. Dass etwa die Nationalsozialisten in Deutschen zugleich Abtreibungsverbot und Zwangsabtreibungen praktizierten. Interessant wäre zum Beispiel auch eine Länderliste, welche die Haltung zur Abtreibung, deren Verbot und zu der Todesstrafe nebeneinander stellt. -- Ilja (Diskussion) 07:14, 17. Okt. 2016 (CEST)

Einzelne Zeitungsmeldung zu Entscheidungen oder Sachfragen sind, auch wenn die Information zuverlässig ist, nicht um umbedingt ausreichend, um etwas in eine enzyklopädische Biographie zu übernehmen. Besser ist da (reputable) Literatur zu Pinochet selbst, die eine bestimmte Entscheidung thematisiert bzw. behandelt, das kann fast immer übernommen werden.

Während das "Hineinklatschen" beliebiger Regierungsentscheidungen in eine Biographie nicht sinnvoll ist, gehören aber diejenigen Entscheidungen die in den Medien im Zusammenhang mit Pinochet in größerem Umfang diskutiert werden schon in den Artikel.--Kmhkmh (Diskussion) 02:41, 18. Okt. 2016 (CEST)

Dinkeltaler

Dinkeltaler kenne ich noch nicht, jetzt ist das Wort gefallen, ich habe gegooglet und ausser ein paar Rezepte und Reklame oder Bilder keine Erklärung über den oder die Dinkeltaler gefunden, nicht einmal in der Wikipedia, kennt Ihr Euch das vorstellen? Taler aus Diklemehl gebacken, bin ich richtig? -- Ilja (Diskussion) 18:00, 14. Okt. 2016 (CEST)

Kokostaler, Roggentaler, Dinkeltaler, Vollkorntaler, Grilltaler aus'm Aldi: alles runde Back- oder Grillwaren, keine bayerischen Folkloretruppen. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:12, 14. Okt. 2016 (CEST)

Hallo! Also ich hab an anderer Stelle schon geschrieben, daß ich durch meine Oma früh mit der Reformkostbewegung in Kontakt kam. Da gehörte die Verarbeitung von Dinkel dazu. Da man nicht vegetarisch dachte, nannte man die geformten Körper einfach Taler statt "Burger", wie sie für die fleischimmitierenden Veganer heißt. Dafür verwendete man Dinkelschrot und Dinkelkleie, welche mit etwas (Semmel)mehl und Eier gebunden wurden. Die Zugabe von Kräutern und Gemüseraspeln war üblich. Das ganze konnte dann entweder gedämpft oder gebraten werden, teilweise eines nach dem anderen. Etliche der Produkte, die ich als Burger in den letzten 20 Jahren kennen lernte basieren darauf, häufig wird jedoch pflanzliches Eiweiss hinzugegeben. Das andere ist "Dinkelbrot", als glutenfreie Brotalternative gefragt, kann man jedoch keine Laibe formen, auch ist das Backverhalten so, daß man eher Kleingebäck unter 250g zubereitet. Da der Begriff bereits etabliert ist, nennen einige Hersteller diese Teile auch entsprechend Taler, obwohl es eher Kekse oder Brötchen sind.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:20, 14. Okt. 2016 (CEST)

Also, meine erste sprachliche Begegnung mit "Talern" für rundes Gebäck waren vor gut zwei Jahrzehnten sajtos tallér in Ungarn: Das waren (und sind wohl immer noch) sehr dünne, waffelartige Fladen mit Käsearoma. Vielleicht stammt der Ausdruck aus der k.u.k.-Küche? Grüße Dumbox (Diskussion) 18:27, 14. Okt. 2016 (CEST)
der Taler kommt nicht vom Clausthaler sondern wie der US-Dollar, aus Joachimsthal in Böhmen, woher auch schon der Maria-Theresia-Taler kam. Könnten wir dem Dinkeltaler nicht eine Form eines Wikipediaartikels endlich geben, ich betrette zu Beispiel nie einen Aldi oder Lidl, weil sie ihre Mitarbeiter so schlecht behandeln, jetzt stehe ich aberf vor dem Dinkeltaler, wie ein Kalb vor einer neuen Stalltür und so geht es sicher noch vielen Usern, für die machen doch unsere Wikipedia am Ende, nicht zu unserem Vergnügen, na ja, das auch noch ... Eine Runde dunkles Dinkelbier bitte Herr Ober, für alle Beteiligten. -- Ilja (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2016 (CEST)
Mag sein, ich versteh den Gag nicht, aber die Joachimsthaler werden sich wundern, plötzlich in Böhmen zu leben. Und woran machst Du fest, ob LIDL oder ALDI ihre Mitarbeiter schlecht behandeln? Meinst Du die Hersteller Deines Computers behandeln ihre Mitarbeiter besser? Und: Was ist ein "Dinkeltaler"? --Tommes  23:29, 14. Okt. 2016 (CEST)

Gemeint ist natürlich das heutige Jáchymov, früher in Böhmen, heute Tschechische Republik, das frühere Joachimsthal, von dort kam das Silber für die Habsburger Geldherstellung und dann Uran für die Kernspaltung. Und später unendlich Leid und Sterben der politischen Häftlinge. Zum Einkaufen gehe ich selbstverständlich am liebsten dorthin, wo auch die VerkäuferInnen freundlich und zufrieden sind. Das ist weder dem LIDL noch ALDI bisher nirgens gelungen, man merkt es als Kunde. Woher mein T-Shirt oder Socken genau kommen, das kann ich nur selten so wissen, aber auch mit dem Notebook würde ich mich, sofern möglich, nach wie vor gleich entscheiden - meine Empfehlung. -- Ilja (Diskussion) 01:54, 15. Okt. 2016 (CEST)

Woher der Taler seinen Namen hat, war mir durchaus bekannt. Aber wo kam man zuerst auf die Idee, den Begriff metaphorisch aufs Gebäck zu übertragen; darum ging es doch? Gibt es noch andere kulinarische Münzen? Grüße Dumbox (Diskussion) 07:14, 15. Okt. 2016 (CEST)
in der Schweiz gibt es den Schockitaler aus Schokolade in Goldfolie und in Frankreich so was aus Kartoffeln, in Deutschland kann man es sicher als Tiefkühlprodukt kaufen, den Namen habe ich vergessen, Kartoffelplätzchen als Goldtaler. -- Ilja (Diskussion) 07:50, 15. Okt. 2016 (CEST)
Ja, aber immer sind es Taler, nicht wahr? Keine Mark, Pfennige, Kreuzer, Gulden, Heller... Aber Batzen ist mir noch eingefallen. Die gibt es auch in essbar. Und natürlich Kokosma-Kronen. Grüße Dumbox (Diskussion) 07:56, 15. Okt. 2016 (CEST)
Bei "Batzen" würde ich aber zuerst immer an wikt:Batzen Bedeutung 2 denken ("ein größerer Klumpen eines weichen Materials"). Oder ist das (nur/eher) norddeutsche Umganssprache? --AMGA (d) 08:52, 15. Okt. 2016 (CEST)
Kannte ich, knapp südlich der Mainlinie, tatsächlich so nicht. Danke für die Info! Dumbox (Diskussion) 09:02, 15. Okt. 2016 (CEST)
Der Batzen wurde doch sogar schon besungen! http://www.lieder-archiv.de/ein_heller_und_ein_batzen-notenblatt_300681.html und https://www.youtube.com/watch?v=AkCG8IIac3w --Elrond (Diskussion) 16:15, 15. Okt. 2016 (CEST)
Eben, und da ist es die Münze, kein weicher Klumpen. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:19, 15. Okt. 2016 (CEST)
Der Batzen kommt ja bekanntlich aus Bern, das ist nur eine kryptische Abkürzung für einen Taler in der Bärentatze, Eintritt für Bärengraben, dort direkt an die diensthabende Bärin zu bezahlen, -- Ilja (Diskussion) 16:35, 15. Okt. 2016 (CEST)
Beim kulinarischen Batzen würde ich aber eher eine etymologische Nähe zum bairischen Obatzten vermuten, als zu gemünzten Metallstücken. Geoz (Diskussion) 17:24, 15. Okt. 2016 (CEST)
Hm, alles Käse? Grüße Dumbox (Diskussion) 17:33, 15. Okt. 2016 (CEST)
Zutrauen würde ich es den Schweizern ja, dass die da heimlich auch noch Käse dranmachen. Andererseits sind sie ja bei rundem Käse mit runden Löchern wieder beim Taler. Hm... Geoz (Diskussion) 17:53, 15. Okt. 2016 (CEST)
Also nur ganz wenige Schweizer Käsesorten haben auch wirklich Löcher, das ist wieder so typische Clichés von der Schweiz. Das sind die Schweitzer Alpen mit den vielen militärischen Unterständernen und wenigen Tunels drin, die an den Schweiter Käse, sprich Emmentaler erinnern. Ilja (Diskussion) 21:17, 15. Okt. 2016 (CEST)

Mannmannmann. Ein Taler ist ein recht großer, schwerer, runder und flacher Gegenstand aus einem subjektiv wertvollem Material. Ist doch nicht so schwer zu verstehen. 79.204.207.55 21:44, 15. Okt. 2016 (CEST)

Meinst Du etwa die fette Cousine oder den verehrten Ehemann? -- Ilja (Diskussion) 22:02, 15. Okt. 2016 (CEST)
Tuhsche, oder wie auch immer man das schreibt ;-) 79.204.207.55 22:12, 15. Okt. 2016 (CEST)

@:Dumbox: Wärst du etwas weiter südlich der Mainlinie, wär dir sicher das bairische Wort für eine solche weiche Masse bekannt: Baaz. Der Obazt ist auch nichts anderes. --Bavarese (Diskussion) 01:41, 16. Okt. 2016 (CEST)

Ein Oberbegriff für die Taler ist die Joachimsthalsche Medaille, ganz beliebt war angäblich auch der Hustaler (1537), besonders für den Einkauf von Ablässen Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann -- Ilja (Diskussion) 08:00, 19. Okt. 2016 (CEST)

Jetzt, wo Russland mit den Säbeln rasselt: Welcher Wahlsieg wäre für den Weltfrieden gefährlicher?

Der Sieg der Ehefrau des ehemaligen Liebhabers von Monica Lewinsky oder der des Immobilienhais mit dem Vornamen einer bekannten Disney-Figur? --2003:76:E4F:1B52:C15:1D54:6416:576E 15:23, 9. Okt. 2016 (CEST)

Deine Wortwahl läßt mich trotz des letzten Habsatzes ahnen, daß Frau Clinton für Dich weniger wählbar ist. Aber im Vergleich ist sie m.E das bei weitem kleinere Übel, zumal sie weit größere politische und diplomatische Erfahrungen/Fähigkeiten hat oder besser gesagt von beiden Kandidaten die einzige. Wenn ein Herr Trump die Methode, mit der er bisher Karriere gemacht hat auf die Weltpolitik übertragen würde - Porst Mahlzeit, Dann kann man noch nicht mal irgendwohin auswandern, es wäre ziemlich überall letal. Auch wenn beide KandidatInnen keine größeren Sympathien von mir haben, ist das kleiner Übel sicher sehr klar nennbar. --Elrond (Diskussion) 17:57, 9. Okt. 2016 (CEST)
Wahnsinn, wie die wild mit dem Säbel rasseln. --Kla4 (Diskussion) 18:33, 9. Okt. 2016 (CEST)
Haha, Whataboutism, der Begriff fiel hier erst vor ein paar Tagen, aber irgendwelche *zufälligen* *Neulinge* (jaja) schaffen's immer wieder... --AMGA (d) 21:39, 9. Okt. 2016 (CEST)
das ist eine Schlagzeile aus der gelben Presse: „Ehefrau des ehemaligen Liebhabers von Monica Lewinsky“, wirklich die unterste Schublade, da werden weltweit wahrscheinlich synchron Millionen Zigarren geraucht (um das ging es ja eigentlich) und nur weil es im Oral Office passierte, wird daraus eine Schmudlgeschichte, eigentlich nur eine kleine, vielleicht gar lustige Nebensache und ich glaube, dass es in anderen Regierung und anderen Staaten dafür vielfache Paralellen gibt. Das Rauchen war sicher ungesund und das Kleid hat man reiningen können, aber welches Mädchen der Welt, das einmal den Joystick der Macht im Weißen Haus in der Hand hatte, will an so ein Souvenier verzichten? Ich kenne Keins! Der Fehler war, dass sie eine Plaudertasche war, aber auch das kann ich gut verstehen, heute hätte sie sicher auch noch mit dem iPhone ein Video gedreht, was hat die Welt da bloß versäumt! Man(n) kann nicht gleichzeitig der „Weiße Vater in Washington“ sein und Eunuch, die Geschichte, auch in der Wikipedia zu lesen, lernt uns das Gegenteil. Und was hat es überhaupt by the hell mit der jetzigen Kandidatin zu tun? Das ist das Weiße Haus und kein Weisenhaus oder weises Haus, die Arbeit der Präsidentin ist das Entscheidende. -- Ilja (Diskussion) 11:10, 10. Okt. 2016 (CEST)
Maedels und Joystick der Macht... Kennst du das? [4] --Nurmalschnell (Diskussion) 12:19, 10. Okt. 2016 (CEST)

Einer der beiden Kandidaten - eh klar Trump - findet es klüger auf die Frage "Würden sie China den Krieg erklären?" mit "Who knows?" zu antworten. Mit der Begründung, dass ihm das bei Verhandlungen Vorteile bringt wenn der Gegner nicht weiß ob man bereit ist einen Krieg zu führen. Da sagt doch wohl alles zu der Frage welcher Kandidat schlechter für den Weltfrieden wäre. A5791337 (Diskussion) 16:32, 13. Okt. 2016 (CEST)

Das ist eine richtige Überlegeung, der ich aber boch beifügen möchte, dass die USA dem Nordvietnam nie den Krieg erklärt haben und was war das für ein Krieg! Hat es im Weißen Haus eigentlich eine Gummizelle? -- Ilja (Diskussion) 20:58, 13. Okt. 2016 (CEST)
Die Frau Clinton ist mitverantwortlich für diverse humanitäre Katstrophen, im Irak, in Libyen, in Syrien, deren einziger Zweck es war, antiamerikanische Regierungen zu stürzen. Oder warum werden die genauso brutalen Regimes der Golfstaaten unterstützt? Weil sie den USA wohlgesonnen sind. Eine kommunistisches Regierung ist z. B. gegenüber einer islamistischen Diktatur oder Pseudorepublik eindeutig das kleinere Übel. Aber weil das ja automatisch antiamerikanisch ist, regt sich die ganze Welt auf, wenn irgendwo Kommunisten die macht übernehmen und ihre Errungenschaften einführen, weil sich diese gegen die selbsternannten "Führer der Welt" stellen. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:12, 21. Okt. 2016 (CEST)

Kinderehen

kann sich da jemand erinnern? I Sizilien und in Süditalien gab es solche Ehen doch von 40-50 Jahren auch noch. -- Ilja (Diskussion) 19:01, 13. Okt. 2016 (CEST)

Dürfte ein rassistisches Klischee von Norditalienern sein, genauso wie hühnerfickende Männer und welche, die ihre Großmütter mißbrauchen. Gibt da auch den Begriff des pornografischen Antisemitismus bei Juden, selbe Funktionsweise hier. "Vor 40 Jahren" war 1976, sollte man mal beachten. Etwas anderes mag die Zeit vor 1945 gewesen sein, aber das war vor 70 Jahren, und da verstand man sicher etwas anderes unter dem Begriff Kinderheirat, als uns unsere moralinsauren Alt-68 seit etlichen Jahrzehnte eintrichtern. Es geht schlicht um die Heirat geschlechtsreifer und sexwilliger Jugendlicher bei dieser Form, welche häufig mit der Aufnahme von "Kindern" durch die Konfirmation in den Kreis der Erwachsenen ritualmäßig zelebriert wird. Auch in Deutschland. Es ist biologisch und gesellschaft schlicht nicht zu rechtfertigen, wenn man diesen Menschen 4 bzw. damals 7 Jahre das Recht auf Familiengründung abspricht. Vor allem wenn man die bigotte gleichzeitige Ablehnung unehelicher Kinder beachtet. Ja, es gibt diese religiösen Hochzeiten in Italien immer noch, kenne zwei Ehepaare aus Deutschland, die extra deshalb dorthin fuhren. Was anderes sind aber unsere "islamischen Neubürgerinnen", wo es sich häufig um Versorgungsehen von Erwachsenen mit Jugendlichen handelt. Die Fiktion des "alten" Bartträgers (heute mangels Juden einfach mal Araber), welche die holden Jungfrauen vergewaltigen sind pornografisch-rassistische Klischees, wie sie schon der Stürmer kultivierte.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:19, 13. Okt. 2016 (CEST)
Mit Islam hat es wenig zu tun, das ist mehr die graue Vorzeit und Mittelmeerkultur, moralinschwangeren Ultrachristen in den USA sind ganz ähnlich und die Kopten in Ägypten auch. Ich weiß konkret von einem Krankenhaus in Zürich, wo vor etwa 47 Jahren ein süditalienischer Hausdienstmitarbeiter seine Ehefrau nachkommen ließ, ins Personalhaus und es kam dann erst später heraus, dass sie noch nicht einmal 14 war, lange Diskussion darüber in den Medien, dann fand man im Gesetzbuch, dass die Ehe die Menschen mündig macht, stand im Gesetz und das Amt war zufrieden und die Vorurteile gegen diese Südländer auch, die Schweiz erlebte und überlebte zwei Erdbeben, zwei ablehnte Überfremdungsinitiativen und solche Boulevardgeschichte waren natürlich ein gefundenes Fressen für bestimmte Meute, klar. Irgendwann hat dann Italien selbst im Süden die Gesetze geändert. Was will jetzt aber Deutschland mit den verheirateten Kindern machen, sie zum Nachreifen in ein Lagerhaus sperren oder ähnlich?, ich denke, dass sich das der Gesetzgeber viel zu leicht macht, in Deutschland hätten sie sowie nicht heiraten dürfen und so spaltet man unnötigerweise die Gesellschaft einmal mehr. Die Ehe macht übrigens schneller alt, wer mit 15 geheiratet hat, der ist mit 18 mindestens 21 Jahre alt. Und mit 30 pensionsreif, zumindest die Frauen, aber sie kriegen kaum was davon mit, bei ihrer Mutter und Urgroßmutter, war es ja schließlich ja auch schon so. Kinderarbeit und Kinderheirat ist schon lange verboten, die verheirateten Kinder darf doch nicht noch zusätzlich bestrafen, Schwiegereltern und die eigene Familie sind schon genug. Da treibt man die noch in die Illegalität. Sie brauchen Beratung und Hilfe, wenn es nötig sein sollte, aber dazu sind diese Ämter wahrscheinlich kaum in der Lage. So viel meine Erfahrung und meine POV-Meinung. -- Ilja (Diskussion) 20:46, 13. Okt. 2016 (CEST)
@Oliver (ein seltener) Widerspruch: Nur weil man etwas kann, soll man es noch lange nicht tun bzw. zulassen. Auto-/Motorradfahren können 10jährige. Trotzdem lässt man sie - aus guten Gründen - nicht im Straßenverkehr mitmachen.--Wikiseidank (Diskussion) 09:41, 14. Okt. 2016 (CEST)
Naja, nur beanspruchen Erwachsene für sich ja auch diese Freiheiten, egal ob es um 90jährige Autofahrer oder 60 jährige Schwangere geht. Mir erscheint es gesellschaft unerklärlich, wie viele "Kulturen" einen wesentlichen Teil ihrer Mitmenschen drangsalieren und beschränken, obwohl dies weder biologisch, religiös noch sozialwissenschaftlich zu begründen ist. Man unterscheidet ja auch zwischen verschiedenen Stufen des Kinder- und Jugendschutzes, genauso wie das 14.Lebensjahr zur Änderung der rechtlichen Zurechnungsfähigkeit herangezogen wird. Also nicht wirklich plausibel, was da kritisiert wird, wenn es um solche Traditionen wie in Sizilien, Rumänien oder Marokko geht. Oliver S.Y. (Diskussion) 10:09, 14. Okt. 2016 (CEST)
"Drangsalieren" ist mir nicht bekannt, "beschränken" in Form von Gesetzen (Regeln, Kompromisse) - ja. Freiheiten beanspruchen ist das eine, wenn diese (90/60jährigen) in Gemeinschaften leben, ergeben sich "automatisch"/durch Gesetze (begründete Regeln des Zusammenlebens) Grenzen ihrer "Freiheit".--Wikiseidank (Diskussion) 12:45, 14. Okt. 2016 (CEST)
Ist Dir nicht bekannt? Komisch, erst die Strafrechtsreform von 1997/98 gestand den Jugendlichen und Heranwachsenden (unter 21 Jahren) diese Freiheit zu. Zuvor machte sich ein 17jähriger Strafbar, der mit einer 15jährigen schlief. Seit 17 Jahren "normal legal", davor nicht, das betrachte ich als nachträglich erkannte gesellschaftliche Drangsalierung, wo der Rechtsstatus einer Ehe auch dem Jugendlichen nützt.Oliver S.Y. (Diskussion) 14:11, 14. Okt. 2016 (CEST)

Zurück zur Kinderehe: Siehe auch en:Marriage#Child_marriage - die kamen noch im frühen 20. Jahrhundert auch in "fortschrittlichen" westlichen Ländern vor. -- Zerolevel (Diskussion) 20:50, 20. Okt. 2016 (CEST)

Rosinen

Warum haben manche Menschen solche Abneigung gegen Rosinen, daß es sie schon beim Aussprechen des Begriffs schüttelt? Kenne viele "eklige" Lebensmittel, aber bei keinem ist die Ablehnung so stark verbreitet? Sind das "trockene Popelesser", die einen Rückfall fürchten, oder Korinthenkacker, die nicht ihren eigenen Kot essen wollen?Oliver S.Y. (Diskussion) 20:33, 13. Okt. 2016 (CEST)

De gustibus non est disputandum, oder? Ich mag sie (wie mein kindliches Gemüt praktisch alles Süße mag), aber ja, andere nehmen Anstoß an Schrumpeligkeit, Bräune, gummiartiger Konsistenz - alles ja eigentlich Hinweise der Natur, dass dieses Obst seine besten Tage hinter sich hat. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:53, 13. Okt. 2016 (CEST)
Geschmäcker sind seltsam. Ich zum Beispiel mag Rosinen eigentlich auch, habe sie früher aus dem Studentenfutter herausgepickt (mein Bruder mochte die Nüsse, das hat sich gut ergänzt). Aber in Gebäck (z.B. Kuchen, Hefezopf) kann ich sie nicht ausstehen. Die Gründe dafür, dass mir Pepsi-Cola auf Ausflügen besser schmeckt als daheim, dürften ähnlich, nämlich rein psychologisch, sein … Grüße TRN 3.svg hugarheimur 21:03, 13. Okt. 2016 (CEST)
Man solte eine Versuchsreihe mit (a) sehr hellen und (b) eher dunklen Rosinen machen. Dunkle Rosinen könnten könnten "Dreck", "Tierchen" etc. assoziieren lassen.
Im Ausland kann man Rosinen sehr gut verwenden, um in Kontakt mit Damen zu kommen:
Man fragt: "'Hall-ooh, do you have any raisins?" Wenn sie dann verunsichert "No ?!" sagt, überrascht man sie und entspannt die Situation mit einem charmanten Lächeln, leicht schräggelegtem Kopf und: "Well then - how about a date?" .... Play It Again, SPAM (Diskussion) 08:30, 14. Okt. 2016 (CEST)
Hat es vielleicht was mit geschwefelten und ungeschwefelten Rosinen zu tun? Ich erinnere mich mit Schaudern an die gruselige Buttermilchsuppe meiner Mutter, in der auch immer ein paar Rosinen schwammen. Widerlich... Erst später habe ich gelernt, dass Rosinen in Schokolade durchaus akzeptabel sindHolstenbär (Diskussion) 09:07, 14. Okt. 2016 (CEST)
ich mag sie nur getrocknet und wenn sie auch beim Kochen so bleiben, die aufgequellten in Milchreis oder sonstwo ekeln mich bis zum Brechreiz --2A02:908:F35A:D100:3DD0:A71A:217F:8FC9 09:42, 14. Okt. 2016 (CEST)
Komischerweise mögen viele Leute überhaupt kein warmes Obst, also auch keine Ananas auf der Pizza oder im Hawaiitoast. Oder warme Banane mit Honig, Pflaumensoße zum Braten, Eis mit heißen Kirschen und all sowas. --Expressis verbis (Diskussion) 10:31, 14. Okt. 2016 (CEST)
Unlängst (in Schweden) gegessen: Pizza Tutti Frutti (Banane, Mandarine, Ananas, Pfirsich, Erdnüsse, relativ scharfes Currypulver, 'ne Art Sahnesoße, Käse) - megalecker. Hm, kenne auch so einige Leute, die die zuletzt aufgezählen Sachen mögen, inkl. mir selbst (außer dem Braten ;-) --AMGA (d) 10:42, 14. Okt. 2016 (CEST)
Meine Vermutung: Rosinen befinden sich meist in Mischung mit anderen Lebensmitteln mit voellig anderer Konsistenz: quietschig-schlabbrig im so fluffigen Rosinenbroetchen, quietschig-schlabbrig zwischen harten Nuessen oder knusprigen Muesli, quietschig-schlabbrig im kraeftigen Weihnachtsstollen... Damit fallen Rosinen auf jeden Fall beim Essen auf, ohne dass man sie unbedingt heraus schmeckt. Da koennte ich mir vorstellen, dass das bei einigen Leuten irgendwie unbehagen ausloest (*kau* - ieeh, da ist irgendwas seltsames in meinem Essen...). Und das wird dann noch sozial verstaerkt: "ich finde Rosinen seltsam - was du auch? Dann sind Rosinen aber mal sowas von ekelhaft." So aehnlich wie Spinnen oder Mathe. Und ich mag Rosinen, Spinnen, und Mathe. --Nurmalschnell (Diskussion) 10:44, 14. Okt. 2016 (CEST)
Also ich lese hier zum ersten Mal, dass sich Leute vor Rosinen ekeln und dass das sogar ein sehr verbreitetes Phänomen sein soll. Da muss irgendeine kulturelle Konditionierung vorliegen. Bei mir in der Gegend gelten Rosinen, ganz im Gegenteil, als was besonders leckeres. Sie sind der besondere Clou in Festessen, wie der Hadler Hochzeitssuppe. Auch Rosinenstuten wurde nur an Festtagen gegessen und war in weniger üppigen Zeiten sozusagen der Ersatz für den Weihnachtsstollen. Allerdings mögen meine Leute generell gerne (Trocken-)Obst in Kombination mit anderen Speisen, die anderswo wohl eher unüblich sind, wie Kochbirnen in Eintöpfen, Backpflaumensuppe, Apfelmus als "Soße für Alles", etc. Geoz (Diskussion) 10:59, 14. Okt. 2016 (CEST)
Aus den Rosinen hat man früher auch noch Kunstwein gemacht, das war natürlich auch eine Kunst, aber nichts Künstliches, etwa wie die Nesspressokapseln. Sicher auch leichter zu transportieren. Ich mag zwar Wein lieber als die Rosinen, aber nur weil sie dunkel und schrumpelig, sind sie so süß udn begehrt. Bald wird man dann auch noch die Trauben für die süssen Dessertweine ernten, mit der Edelfäule dran (sieht nicht gerade appetitlich aus) und am Ende noch den Eiswein, nach Weihnachten. Ein Eisbein bitte, aber heiß. -- Ilja (Diskussion) 11:15, 14. Okt. 2016 (CEST)

Nun habe ich einen recht großen Freundes- und Bekanntenkreis, aber daß da gehäuft keine Rosinen gemocht werden, das hab ich bislang nicht festgestellt. Da ist die Ablehnungquote bei Leberwurst oder Brokkolie oder Grünkohl oder Leber gefühlt weit größer. --Elrond (Diskussion) 11:33, 14. Okt. 2016 (CEST)

Und Rosenkohl. Rosenkohl ist scheußlich. Holstenbär (Diskussion) 12:53, 14. Okt. 2016 (CEST)
Seltsam... Rosenkohl ist mein Lieblingskohl, schön mit in Butter gerösteten Semmelbröseln zum Sonntagsbraten. Bei uns tut man Rosinen übrigens auch gerne in die Blutwurst. Die muss dann ja für manche Leute das Doppel-Ekel-Paket sein 8-O Geoz (Diskussion) 13:01, 14. Okt. 2016 (CEST)
Ich liebe Blutwurst, aber mit Rosinen? - Schauder! Überhaupt Fleisch mit Obst! Wenn die Natur es so gewollt hätte, würden die Äpfel an den Kühen wachens! ;-) Obst ist fürs Dessert, dort gibt es ja auch keine Frikadellen (höchstens Käse). --Elrond (Diskussion) 13:12, 14. Okt. 2016 (CEST)
Birnen, Bohnen und Speck ist saulecker! Gruss --Nightflyer (Diskussion) 16:37, 14. Okt. 2016 (CEST)
Vor dem Herrn ist nichts unmöglich! Hier haben wir schon mal Schafe, die auf Bäumen wachsen. Preiselbeeren gehören zu Wildgerichten. Äpfel gehören zur Leber Berliner Art, als Füllung in die Weihnachtsgans (mit Backpflaumen und gerne auch Rosinen!) und ins Maul des Spanferkels! Rache ist Blutwurst und ein Gericht, das am besten kalt genossen wird ;-) Geoz (Diskussion) 14:02, 14. Okt. 2016 (CEST)
Ziegen gibt es auch auf Bäumen ;-) https://www.google.de/search?hl=de&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=1895&bih=938&q=ziegen+auf+baum&oq=ziegen+auf+&gs_l=img.3.0.0l7.2841.5031.0.8156.11.9.0.2.2.0.79.574.9.9.0....0...1ac.1.64.img..0.11.579...0i10k1.H91hmUosr5c --Elrond (Diskussion) 15:03, 14. Okt. 2016 (CEST)
Rosenkohl ist so ne Sache fur sich... hab ich frueher nie gemocht, doch mittlerweile mag ich ihn ganz gerne. Aber er muss frisch sein (die Saeckchen im Aldi sind leider oft nicht wirklich frisch), und nach kurzem (!) Kochen die aeusseren Blaettchen mit Butter anbraten. Mmmhmmmm... Das selbe geht uebrigens auch mit Brokkoli, und ist fuer mich die einzig essbare Zubereitung von Brokkoli. Rosenkohl den man manchmal im Restaurant oder von anderen Personen vorgesetzt bekommt ist meist zerkocht beyond recognition. Rosinen in Blutwurst hab ich noch nie gesehen, und stell ich mir jetzt auch nicht so prickelnd vor. --Nurmalschnell (Diskussion) 14:18, 14. Okt. 2016 (CEST)

Nur kurz, vieles ist Prägung durch die Umwelt, welche natürlich bestimmte Reize schon an Babys vermittelt. Wenn man nach Brokkoli als Baby furzt und kackert, sieht man am Gesicht der Eltern, das da was nicht in Ordnung war. Genauso verursachen Kohlsorten in früher Kindheit Blähungen und Darmbeschwerden, weshalb es von Kindern nicht gemocht wird. Genauso visuell, als süß, und damit wohlschmeckend wird gelb/braunes/rotes Essen erfahren, während grün häufig mit Bitter und unreif verbunden wird (stärkearm, chlorophyllreich). Genauso wird Grün erst durch Anbraten und Soße zu braunem, wohlschmeckenden Essen. Mir wurde der Rosenkohl als Kleinkind durch die Beigabe von Speck und Bratwurst schmackhaft gemacht :), wenn man eines nur mit dem anderen bekommt, akzeptiert man es eher, als Dinkeltaler im Rosenkohlbett :) Oliver S.Y. (Diskussion) 14:23, 14. Okt. 2016 (CEST)

+ 1 zum Rosenkohl. Auf keinen Fall länger als 15 Minuten kochen. Das mit dem Anbraten leuchtet mir ein. Der Weißkohl um die Kohlroulade wird ja auch erst durch das Schmoren lecker. Werde ich mal probieren. Blutwurst mit Rosinen gibt es in den Discountern wohl wirklich nicht mehr. Die Blutwürste auf die ich geprägt bin, stammten aus Hausschlachtung. Deftiges Essen mit einer fruchtigen Note finde ich persönlich immer noch etwas interessanter, als nur die übliche Prise Zucker und der Spritzer Essig. Andersrum kann ein gemüsiges Vegetarieressen schon mit der Zugabe von nur wenigen Gramm ausgebratenem Speck richtig lecker werden, nur ist es dann ja nicht mehr vegetarisch, aber wie gesagt: alles Prägung. Geoz (Diskussion) 16:15, 14. Okt. 2016 (CEST)
Blut- und Leberwürste mit Rosinen sind so fein wie der Rosenkohl, nur den Rosenkohl sollte man nie mit Silberbesteck essen, dann schmeckt er ganz komisch bitter. Und Vegetarieressen ist doch auch nicht fleischlos, so kann es gut auch „Vegetarierblutwürste“ geben, etwa auf der Tafel von Graf Drakula. Haben wir wieder ein feines Thema gefunden -- Ilja (Diskussion) 17:50, 14. Okt. 2016 (CEST)
Zu Rosenkohl siehe auch hier. --Expressis verbis (Diskussion) 00:23, 15. Okt. 2016 (CEST)
Das Video ist zwar gut, doch warum Rosenkohl eigentlich so unbeliebt sein sollte, da ist mir bisschen unverständlich, vielleicht liegt es an der Mengen, an der Jahreszeit und Zubereitung, früher war es als kostbares Wintergemüse mitten in der vegetationesarmen Jahreszeit eine begehrt Kostbarkeit. Aber alle Lebensmittel können durch die begleitumstände einem schon aus dem Hals hängen, manche Leute wissen gar nicht warum und manchmal erfährt man am Ende, dass die Betreffenden die Speise noch nie getestet haben. Und oft ist es auch nur die Optik auf dem Teller oder die Tante Frieda, die es immer serviert.
Oder ist es vielleicht die versteckte die EU-Feindseligkeit, dass man in Frankreich mit chou oder Mon petit chou wohl den Schatz ruft, mit Брюссельская капуста nichts anzufangen weißt, steckt da am Ende wieder der Putin dahinten?

-- Ilja (Diskussion) 08:24, 16. Okt. 2016 (CEST)

Das ist doch ganz einfach, Ilja: Brussels sprout sagt doch nun wohl alles - oder? Sprossen, die aus Brüssel kommen, können nur schlecht sein.--IP-Los (Diskussion) 14:52, 18. Okt. 2016 (CEST)
Na, die Brüsseler Küche ist mir wirklich noch nie negativ aufgefallen - die Rognons au estragon sind für mich auch 20 Jahre danach noch unvergesslich lecker! Die wurden allerdings auch nicht im Berlaymonster zubereitet. Und gerade Rosenkohlauflauf (als "Hügelgratin") ist eines meiner Lieblingsgerichte. Grünkohl dahingegen .... Vorlieben und Abneigungen gegen bestimmte Gemüse sind auch bei Erwachsenen verbreitet. War es nicht Bill Clinton, der eine starke Abneigung gegen Brokkoli eingestand? Und der ließ doch sonst nichts anbrennen. -- Zerolevel (Diskussion) 20:39, 20. Okt. 2016 (CEST)

Reichsbürgerbewegung und Bayern

Ich verstehe ja, dass die Anhänger der Reichsbürgerbewegung die Bundesrepublik Deutschland nicht anerkennen. Aber den Freistaat Bayern? --Digamma (Diskussion) 11:05, 20. Okt. 2016 (CEST)

Der Verfassungsschutz will 93 Gruppierungen der Reichsbürger erkannt haben.[5] Jüngere Nachrichten sprachen aber nur von einer aktiven Personenanzahl, die darauf schließen ließe, dass ca. 1,5 Mitglieder eine gesonderte Gruppierung betreiben würden.[6] Jemand machte sich mal die Mühe eine Übersicht über deren Auftritte zu erstellen. Generell akzeptieren sie nichts, was mit der Bundesrepublik zu tun hat. Was die Ziele angeht, so fällt da gewisses bei Wissenden in Widersprüche. Dieses Wissensdefizit ist es in erster Linie, die die Propaganda bei denen plausibel erscheinen lässt. Der Rest ist der Umgang deutscher Behörden mit dem Staatsbürger selbst geschuldet. Recht aufschlussreich mag in diesem Zusammenhang die Biografie des Peter Frühwald sein. Da liegen solche Ansätze nicht ganz so fern. Auch der laut irgend welchen Angaben im Web 2014 verstorbene Wolfgang Ebel, nach eigenen Angaben: „Reichskanzler Wolfgang Gerhard Günter Ebel“ (Wiki des „Sonnenstaatland“) kam aus dem Staatsdienst. Er war Eisenbahner. Seiner Ansicht nach wären die Bundesrepublik und ihre Länder nur „amerikanische Verwaltungszonen“: „Art. 23 GG (räumlicher Geltungsbereich des GG/ Der Bund und die Länder) in seiner damaligen Fassung aufzuheben“.[7] (S.19), von denen aus eine „jüdische Weltregierung“ (Weltjudentum) nicht mehr all zu entfernt als vermeintliche Realität darstellen ließe.[8] --Hans Haase (有问题吗) 14:24, 20. Okt. 2016 (CEST)
Man sollte die Anhänger der "Reichsbürgerbewegung" wegen eines Amokläufers doch nicht gleich alle unter Generalverdacht stellen! Oh Mist, jetzt hab ich das mit den Flüchtlingen verwechselt. Gruenschuh (Diskussion) 15:07, 20. Okt. 2016 (CEST)
Die Reichsbürgerbewegungen sind politische Bewegungen, Flüchtlinge nicht. Für die Zugehörigkeit zu politischen Bewegungen hat man sich frei entschieden, Flüchtling ist man durch Herkunft, die sich noch niemand ausgesucht hat. NPD-Mitglieder behandelt man auch anders, ohne alle Bewohner Deutschlands unter Generalverdacht zu stellen.--77.179.207.171 15:27, 20. Okt. 2016 (CEST)
Die Frage ist hier ob der „Reichsbürger“ seine Waffen richtig gesichert hatte. Immerhin verteidigte er sie „aktiv“ vor dem Zugriff dritter. --Hans Haase (有问题吗) 15:52, 20. Okt. 2016 (CEST)
Das stimmt, in Amerika hätte er alle Vorgaben der NRA-Lobby erfüllt-das Recht auf Waffenbesitz verteidigt und die Waffen vor dem Zugriff dritter geschützt. Um das noch besser zu erreichen, kann man Reichsbürgern raten, nur noch Minen zu erwerben und jeden Quadratzentimeter ihres Hauses zu verminen, denn diese Waffen schützen sich auch ohne eigene Anstrengung gegen Zugriffe dritter.--77.179.207.171 17:15, 20. Okt. 2016 (CEST)
Meine Frage war, warum die die Autorität der bayrischen Behörden in Frage stellen. Der heutige Freistaat Bayern ist ja schließlich identisch mit dem Vorkriegsbayern. --Digamma (Diskussion) 16:12, 20. Okt. 2016 (CEST)
[9] (S.19) --Hans Haase (有问题吗) 17:25, 20. Okt. 2016 (CEST)
Ich fürchte bei den meisten Reichsbürger ist nichtmal angekommen, dass die Polizei in Deutschland zu den Ländern gehört und Deine Frage an sich natürlich viel zu logisch für so ein abstruses Weltbild. Andererseits würde mich eine echte Antwort auch mal interessieren. Hat eine der diversen Reichsregierungen sich schonmal damit auseinandergesetzt? -- southpark 16:59, 20. Okt. 2016 (CEST)
Finanzbehörden sind Ländersache. Im alten Preussen lag der Steuersatz bei gerade 4 Prozent. Für solche traumhaften Sätze nähme mancher überschuldete Kleinunternehmer auch einen Monarchen in Kauf und würde trotz bayerischem Stammbaum gerne zum Preussen. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 11:50, 21. Okt. 2016 (CEST)
Vielleicht vertritt er noch die Legitimität des Fürstentum Ansbach, zu dem Georgensgmünd gehörte, weil der Ausländer Napoleon es 1806 an Vorkriegsbayern gab?--77.179.207.171 17:15, 20. Okt. 2016 (CEST)
Genau, womit wir dann beim Heiligen Römischen Reich wären. Wundert mich eh': warum haben die eigentlich wahllos (?) 1937 herausgepickt? Das HRR wäre doch viel cooler (◔_◔) --AMGA (d) 18:16, 20. Okt. 2016 (CEST)
Weil fast alle Rechten heute Neonazis sind und Hitler bzw. seine Ideen verehren. Ich bin sicher, die haben auch alle Mein Kampf gekauft, und bei der neuen Auflage natürlich alle Kommentare rausgestrichen. Am liebsten würden die mit der Hakenkreuzflagge rumlaufen und das Horst-Wessel-Lied singen, was aber beides verboten ist. Also singen sie neue Neonazilieder und missbrauchen die ehrbare Flagge des Kaiserreichs. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 10:36, 21. Okt. 2016 (CEST)
southpark, +1, die sehen sich ja monarchisch (vgl. Fitzek) und übertragen offensichtlich diese Struktur, Konkurrierende Gesetzgebung#Kollision von Bundes- und Landesrecht als „Bundes- vor Landesrecht“ --Hans Haase (有问题吗) 10:29, 21. Okt. 2016 (CEST)

Wenn einige diese Nasen nicht so militant wären, könnte man das ja als Folklore durchgehen lassen, aber leider gibt es diese Militanz :-( --Elrond (Diskussion) 18:56, 20. Okt. 2016 (CEST)

Wie ich oben schub: Wenn der Staat dem Bürger gegenüber wohlwollend wäre, hätten diese Gruppen keinen Zulauf. Man kann das Spiel mit der AfD ebenso spielen. Hätte die Politik den Bürger entscheiden lassen und könnte man hier etwas aus sich machen, gäbe es die AfD nicht. Da gehören einigen Sünden dazu. Da kam jüngst ein Interview aus Texas. Darin verkündete ein deutscher Auswanderer, er werde Trump wählen, da Obama und Clinton „zu sozialistisch“ wären. Sie nähmen den Bürgern den Mut, zu unternehmen und Verantwortung zu tragen, was letztendlich jegliche Innovation und Gestaltung lähme, so dieser Auswanderer. Die Praxis der BA sieht nach nicht nur nach Inge Hannemann ganz anders aus.[10] Nur zieht man es vor, an Bildung zu sparen und wundert sich dann wenn Verschwörungstheorien umgehen. Goethe schrieb 1827 schon den Zauberlehrling. Heute will das ein Land der Dichter und Denker sein, dabei ist es ein Land der Autofahrer und Lamentierer, das teils schon zwischen Politiker und Lobbyist nicht gewissenhaft unterscheiden will. --Hans Haase (有问题吗) 20:31, 20. Okt. 2016 (CEST)
Schön geschrieben und viele Worte, aber kennst Du diese Geschichte?? --Elrond (Diskussion) 12:16, 21. Okt. 2016 (CEST)
Elrond, es ist das destruktive reinreden. Eine Kontrolle fand auf dem Hintergrund des Gesehenen fand dabei nicht statt. Es weht aus der Richtung: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Und vor der Innovation wurde innovativ überwacht, bis alle sich gegenseitig beobachteten und anschwärzten und die Innovation verschwand. Dabei tauten sie ihresgleichen nicht einmal den Umgang mit dem eigenen Nachwuchs zu. Bedeutet, nicht richtig hingesehen, aber Vorschriften gemacht. --Hans Haase (有问题吗) 20:04, 21. Okt. 2016 (CEST)
@Universal-Interessierter: Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. War nicht in den Schulatlanten in der BRD bis zur Wiedervereinigung Deutschland offiziell immer in den Grenzen von 1937 dargestellt? Dann bestünde der Fehler der Reichbürger darin, daran auch nach den Verträgen bei der Wiedervereinigung festzuhalten, mit allen möglichen Konsequenzen. --Bavarese (Diskussion) 13:17, 21. Okt. 2016 (CEST)
Nicht immer. In meinem Diercke-Westermann Weltatlas (1977) gibt es genau eine Karte, in der die Grenzen vom 31. Dezember 1937 dargestellt sind (zusätzlich zu den aktuellen Grenzen). Und das lag daran, dass der Atlas sonst vom Kultusministerium nicht für den Schulunterricht genehmigt worden wäre. Ansonsten fanden das alle schon damals lächerlich. --Digamma (Diskussion) 17:43, 21. Okt. 2016 (CEST)
In der Ausgabe von 1974 gab es jedenfalls noch neun derartige Karten. Und die Kultusministerkonferenz hat noch 1981 „Grundsätze für die Darstellung Deutschlands in Schulbüchern und kartographischen Werken für den Schulunterricht" beschlossen, darunter: "Die Darstellung der Grenze des Deutschen Reiches vom 31.12.1937 erfolgt auf den politischen Karten Europas (Staatskarten mit Flächenfärbung); auf den großformatigen physischen Übersichtskarten Mitteleuropas und Deutschlands; auf thematischen Karten, auf welchen die Darstellung der Grenze von 1937 eine wesentliche inhaltliche Bedeutung hat, die sich aus der Kartenthematik ergibt. Dabei ist als Legende zu verwenden: Grenze des Deutschen Reiches vom 31.12.1937 unter Berücksichtigung des Fortbestandes der Viermächteverantwortung für Deutschland als Ganzes und der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Grundlagenvertrag und zu den Ostverträgen." --37.49.116.45 21:50, 21. Okt. 2016 (CEST)
Nein. Sie ignorieren den Deutsch-Polnischen Grenzvertrag von 1990, indem sie die Legitimität der Bundesregierung anzweifeln, womit sie wiederum nicht kapieren wollen, dass es eine Bedingungslose Kapitulation mit folgender alliierter Berliner Erklärung gab, ein Besatzungszustand, der erst mit dem Friedensvertrag (im Netz wird oft behauptet, es gäbe keinen Friedensvertrag, aber das ist er:) Zwei-plus-Vier-Vertrag beendet wurde. Die Bundesrepublik ist auch durch repräsentativdemokratische Beteiligung legitimiert. Im Grunde nehmen sie den Ausgang des Weltkrieges nicht zur Kenntnis, denn Völkerrecht steht nicht neben politischen Realitäten. Und das ist ihr "Fehler"-die leben noch im 3. Reich, das sagt auch ihr Name. Es wäre nicht gut, der Propaganda der Reichsbürger hinterherzudenken, sie sind einfach nur ein Teil des braunen Geschwulstes, der in den letzten Jahren versucht, übers Internet Anhänger zu gewinnen, denn die Argumentation zielt auf Leute mit Verständnislücken und braune Gleichgesinnte. Nach so einer Meldung denkt man auch nicht darüber nach, ob das ein Verein barmherziger, redlicher Bürger ist und andere falsch liegen, wie es da wieder Dresdner Politiker von CDU und FDP durchzogen.--78.51.249.214 15:40, 21. Okt. 2016 (CEST)
Dass die Reichsbürger - zur Klarstellung: Ich mag sie nicht und bin keiner von denen - an einem Zustand vor den Einigungsverträgen festhalten, schrieb ich doch. Aber ich wehre mich entschieden dagegen, unter der Bezeichnung Deutsches Reich nur den NS-Staat zu verstehen. Die Weimarer Verfassung definiert den Staat, für den sie galt, im ersten Satz des Artikels 1 so: Das Deutsche Reich ist eine Republik und fährt im Artikel 2 fort' Das Reichsgebiet besteht aus .... Und auch sonst bezeichnet sie diesen Staat als Deutsches Reich. --Bavarese (Diskussion) 22:22, 21. Okt. 2016 (CEST)

Wir schweißen uns Unterwäsche aus Schuhen und Strümpfen

Also dieses Verwandte-Seiten-Gimmick ist schon eine tolle Sache. Hier die Assoziationen für Skiunterwäsche: [11] --PM3 19:33, 21. Okt. 2016 (CEST)

Das ist ja ne gute Idee! Statt Koffer zu schleppen, schweißt der 3D-Drucker im Hotel einfach Socken, Unterwäsche und Klamotten zusammen. Bei der Abreise werden die dann wieder eingeschmolzen und zu Blumentöpfen und Parkbänken verarbeitet. --Expressis verbis (Diskussion) 21:38, 21. Okt. 2016 (CEST)
Aber das ist doch ganz logisch:
beim Schweißen muss man schweinisch schwitzen, der Schweiß trifft dann nicht nur den Sweater, Sweatshirt,
die Skiunterwäsche (ein Geheimtipp der Schweizer Schweißer)
bis auf die Socken
und Schuhe (deshalb arbeiten auch in den 3. Welt-Ländern die Schweißer barfuß - damit der Fußschweiß des Schweißens sofort verdunstet). So ein Schweiß! -- Ilja (Diskussion) 00:31, 22. Okt. 2016 (CEST)

Frage (aber keine WP-Wissensfrage)

Ich suche ein Offline D <> En <>D Lexikon für Win 8.x.

PONS English Advanced (7.6) hat mir in der DEMO-Version sehr gut gefallen, aber das gibt es jetzt nur noch für'n Apfel und 'n Ei. Kennt jemand eine ähnliche Software, die vielleicht auch noch einen Thesaurus und Redensarten enthält? Es darf sogar etwas kosten, muss aber Offline zu betreiben sein. (OpenOffice Sprachen-PiPaPo hatte ich zur Probe installiert, das bringt es aber nicht). GEEZER … nil nisi bene 17:55, 19. Okt. 2016 (CEST)
Zusatzfrage, wenn's erlaub ist: Du suchst wohl ein Dixionary und nicht Lexikon? -- Ilja (Diskussion) 19:04, 19. Okt. 2016 (CEST)
Ja, ein Fremdsprachenlexikon (so nannte man das in meiner Jugend). GEEZER … nil nisi bene 08:27, 20. Okt. 2016 (CEST)
das könnte wahrlich noch schwierig werden, war man früher mit einem Duden über Jahrzehnte und Generationem ganz zufrieden (was es nicht in Duden gab, das existierte schlicht gar nicht), heute ist der Klick an die rechte Maustaste viel schneller und meistens auch weit, weit ergiebiger. Da ist auch diese Wikipedia nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung. Ein Anbieter, der diesem Gratisschnellservice online eine entsprechende Software gegenüber stellen wollte, der müsste wahrscheinlich unheimlich viel Arbeit, spricht Geld, investieren und es wäre doch nur ein Rennen zwischen Hasen und Igel, denn in Kürze würden nicht nur die Wikipedianer, auch andere, diese Inhalte auch in die Wikipedia und ihre Projekte einfließen lassen und der gute Softwareanbieter hätte nur ein Lager voll Ladenhüter und Sondermüll oder kann man die Dinger, wie CD und DVD vernünftig recyclen? -- Ilja (Diskussion) 11:27, 22. Okt. 2016 (CEST)

wie nobel!,

dass man in Oslo an Kolumbien gedacht hat, das geplate Land. Aber ich denke bisschen weiter und bin der Meinung (POV), dass Jimbo und Wikipedia durchaus auch würdige Kandidaten wären, Jimmy Wales muss nicht zuerst 80 oder 90 werden, bis man an ihn denkt und dass das freie Wissen und das Vorbild der Wikipedia als Arbeitsplattform und Userbeteiligung an der Meinungsbildung zum Weltfrieden auch beiträgt, das ist hoffentlich auch in Skandinavien bekannt. Wikipedia und Google sind heute für die meisten Internet-User ganz selbstverständlich, wie der Strom aus der Leitung oder das Wasser aus dem anderem Rohr, dass die Leute gar nicht mehr nachdenken und wissen, dass es mal auch ohne gehen musste, ich habe herumgefragt, die Anworten: "Wirklich? Daran habe ich noch gar nicht gedacht, das kann ich mir gar nicht mehr vorstellen!" -- Ilja (Diskussion) 02:42, 8. Okt. 2016 (CEST)

Nachdem jetzt Bob Dylan den Literaturnobelpreis bekommen hat, tippe ich für 2017 auf Jan Böhmermann. Und weil der daraus resultierende Schwedisch-Türkische Krieg durch seine Vermittlung beendet werden wird (wichtigste Maßnahme: Erdogan wird durch Hennes nahezu gleichwertig ersetzt), bekommt er 2018 wahrscheinlich noch den Friedensnobelpreis obendrauf. --37.49.116.45 21:18, 13. Okt. 2016 (CEST)

Und was dann? Putscht Erdogans Armee wieder gegen ihn, dann aber hoffentlich mit Erfolg? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 16:55, 23. Okt. 2016 (CEST)

Wo gab es einen nachweisbaren Putsch des Militärs? Ich sehe einen Staatsstreich von oben mit einer Verschleierungsaktion durch ein paar eingeweihte Militärs. --Eingangskontrolle (Diskussion) 19:02, 23. Okt. 2016 (CEST)

Ich habe die von der IP aufgestellte Theorie weitergesponnen und einen erneuten Putsch wie im Juli, der allerdings nicht wieder fehlschlagen wird, sondern die AKP-Regierung ausmerzen wird. na ja, wie auch immer, in ein paar Jahrzehnten wird sowieso alles von Maschinen kontrolliert und für uns entschieden, im Krieg, im persönlichen Leben, ja sogar in der Politik, und Ende dieses Jahrhunderts werden die Maschinen intelligenter sein als die Menschen und die Weltherrschaft übernehmen. Also sollten wir leben, solange wir es noch können. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 22:04, 23. Okt. 2016 (CEST)

Fuck you EU....

Gemeinsam mit seinem Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin war gestern der Herr Wladislaw Jurjewitsch Surkow in Berlin. Speziell daran ist, dass dieser Mann normalerweise gar nicht nach Deutschland einreisen darf, er steht nämlich auf der Sanktionsliste der EU. Darueber regt sich nun die eine grosse deutsche Zeitung mächtig auf. Hingegen glaubt The European zu wissen: Surkow mit nach Berlin zu bringen, lässt sich also auch als deutliches “Fuck you” Putins an die Adresse der Europäer lesen. --92.106.144.76 21:50, 20. Okt. 2016 (CEST)

Ich finde es um einiges schlimmer, dass Russland seine Bombenangriffe in Syrien nicht einstellt. A5791337 (Diskussion) 19:39, 21. Okt. 2016 (CEST)
Bitte, wer Islamisten bekämpft soll ein Verbrecher sein? Aber wer Sozialisten stürzen will ist gut? Typisch amerikanische Sichtweise. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:11, 22. Okt. 2016 (CEST)
@Universal-Interessierter:: Nicht ablenken. Ich spreche weder von Sozialisten, noch von dem "bekämpfen von Islamisten". Ich bezeichne geziehlte Angriffe auf Kliniken und Zivilisten durch die russische (und die syrische) Luftwaffe als Verbrechen. Was daran eine "typische amerikanische Sichtweise" sein soll ist mir schleierhaft. A5791337 (Diskussion) 14:01, 23. Okt. 2016 (CEST)
Wenn Krieg eine Lösung wäre, hätten es schon eine Lösung gegeben. Der Preis scheint stets größer als der Nutzen. -- Rabenbaum 14:11, 23. Okt. 2016 (CEST)
Ist ja der Gipfel der Illoyalität, aus deutschem Egoismus gegen die EU-Sanktionen zu verstoßen und den Kerl reinzulassen. Ab nach Sibirien mit der Bundesregierung. --62.202.183.218 00:34, 24. Okt. 2016 (CEST)

Eine von unbeugsamen Wallonen bevölkerte Region hört nicht auf, CETA Widerstand zu leisten.

Wallonie in Bewegung
Zoll ist wieder in! A5791337 (Diskussion) 19:53, 21. Okt. 2016 (CEST)

Die kanadische Handelsministerin Chrystia Freeland hat höchstpersönlich mit der Regierung von Wallonien verhandelt - erfolglos. Ich ziehe meinen Hut! Bei uns manipuliert man lieber Abstimmungen und dupiert seine Basis, als Rückgrat zu zeigen. --88.68.26.111 19:44, 21. Okt. 2016 (CEST)

Hm, Leute, die so eine Art Französisch reden, aber keine Franzosen sind; da gibt es doch auch in Kanada was? Hätte man nicht einen Unterhändler aus Quebec schicken können? Grüße Dumbox (Diskussion) 19:48, 21. Okt. 2016 (CEST)
jaja...Zölle und Grenzen sind ja im Moment der ganz heiße Shit.
Ich persönlich finde es demokratiepolitisch eher bedenklich, dass so wenig Leute (3,6 Millionen) einen Beschluss der ganzen EU blockieren können. A5791337 (Diskussion) 19:53, 21. Okt. 2016 (CEST)
Aha. CETA wurde also von den anderen 497 Millionen Europäern demokratisch beschlossen. -- Janka (Diskussion) 21:12, 21. Okt. 2016 (CEST)
Ja, die konnten doch alle demokratisch darüber abstimmen, ob sie CETA wollen oder nicht. Das war doch am... muss irgendwann während der WM gewesen sein...--Expressis verbis (Diskussion) 21:33, 21. Okt. 2016 (CEST)
Genaaau! Demokratie ist, wenn 28 Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen. Und wenn man dem Schaf schon ein Vetorecht eingeräumt hat, dann darf es das keinesfalls wahrnehmen. Sonst ist es das schwarze, demokratietheoretisch bedenkliche Schaf. --37.49.116.45 22:08, 21. Okt. 2016 (CEST)
Demokratie ist vielleicht nicht das Allerbeste, aber weit das Beste, was wir kennen und können (und schon das ist manchmal sehr fraglich), Demokratie ist kein Ziel oder Zustand, sondern der Weg des ewigen Lernens. Was sich in Polen und Ungarn anbahnt, das ist das Gegenteil und aus den russichen Sümpfen heulen dazu schon die Wölfe, zwei hat man soeben schon in Berlin gesichtet. -- Ilja (Diskussion) 00:02, 22. Okt. 2016 (CEST)
Ich mein, wenn die so unsolidarisch sind und nicht tun wollen, was Mutti und Onkel Wolfgang sagen, dann dürfen sie sich aber auch nicht wundern, wenn sie, das nächste Mal wenns Geld gibt, kriegen die dann weniger. Oder garnix. Dann sehen die endlich mal, wo in der Demokratie der Hammer hängt. --Optimum (Diskussion) 00:03, 22. Okt. 2016 (CEST)
Akzeptiert doch endlich: Unsere "Demokratien" werden nicht vom Volk, sondern jeweils von einigen hundert (bzw. in Polen und Ungarn nur noch jeweils einer Handvoll) Möchtegernen regiert, nennen sich Abgeordnete bzw. Minister. Der Volkswille interessiert die 'nen Dreck. Hoffentlich blockieren die Wallonen den Abschluss dauerhaft. Demokratisch beschlossen wurde nix. Das haben ein paar oberste Politiker untereinander abgesprochen. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:08, 22. Okt. 2016 (CEST)
Ja, richtig, ich halte Rätesysteme mit imperativem Mandat und jederzeitiger Abwählbarkeitg wie in der Pariser Kommune (in der Sowjetunion gabs nur ein Pseudo-Rätestystem) für demokratischer. --MrBurns (Diskussion) 05:14, 22. Okt. 2016 (CEST)
Dieser Franklinsche Aphorismus kling zwar schön, entspricht aber eben nicht den Tatsachen. Demokratie ist, wenn 25 Schafe, vier Geier und ein Wolf über die nächste Mahlzeit abstimmen … Grüße TRN 3.svg hugarheimur 01:39, 22. Okt. 2016 (CEST)
Mal so, mal so, je nach Thematik. (Wie geht eigentlich die Abstimmung in deinem Demokratieszenario aus? Die Schafe können ja nicht den Wolf fressen. Gibt es dann veganes Rotkäppchen?) Für das vorliegende Beispiel Wallonie&CETA ist der Spruch sicherlich nicht optimal geeignet. Ich wollte bloß durch die insoweit schon zutreffende Analogie deutlich machen, dass a) man nicht erwarten kann, dass das kleine Schaf (Wallonie bzw. Belgien) seine ohnehin geringen Rechte gratis zugunsten der großen Wölfe freiwillig abtritt (von Namur als Sitz des Wallonischen Parlaments an Brüssel/Straßburg bzw. zum Teil an den im Zuge von CETA eingerichteten Hauptausschuss, der ja anscheinend manches sogar eigenständig ohne explizite Zustimmung der EU verändern darf) und dass b) die Nutzung eines festgeschriebenen Minderheitenschutzes (und sei es durch das noch viel kleinere Luxemburg) kein Beweis für Demokratieversagen ist. Die EU-Staaten wollten bisher nicht alle Rechte an Brüssel abgeben, und auf dieser Basis muss man dann verhandeln und die Souveränität kleiner Staaten und deren Verfassungen respektieren, auch wenn einem das Ergebnis nicht immer gefallen mag. Deutschland lebt jetzt ca. 60 Jahre in einer Gemeinschaft mit Vetomöglichkeiten für Belgien. Wenn es damit nicht zurecht gekommen wäre, dann hätte es eben austreten oder Unionen ohne Kleinstaaten beitreten müssen, die dann theoretisch vielleicht ihre eigenen Verträge schließen könnten.
Übrigens war die EU-Kommission ohnehin immer der Meinung (siehe auch [12]), dass "das Abkommen vom rein juristischen Standpunkt aus betrachtet in die ausschließliche Zuständigkeit der EU" falle, mithin die nationalen Parlamente keinerlei Einspruchsrecht (also noch weniger als das Schaf) bei der Verabschiedung gehabt hätten. Nur durch den politischen Druck hat sie sich überhaupt dazu bewegen lassen, es als "gemischtes" Abkommen vorzulegen. --37.49.116.45 17:21, 22. Okt. 2016 (CEST)

Von CETA und TTIP kann ich nichts halten, allein schon, weil diese Vereinbarungen frei von jeder Öffentlichkeit vereinbart werden sollten. Dass ein kleiner belgischer Stamm sich gegen diese sog. Vereinbarung stemmt macht ihn durchaus sympathisch. Hoffen wir mal, dass auch in Zukunft solche Abkommen an uns vorübergehen! --Elrond (Diskussion) 01:16, 22. Okt. 2016 (CEST)

Ich schließe mich dem an. Übrigens haben CETA und TTIP entgegen teilweise gehörter anderer Behauptungen nicht hauptsächlich etwas mit der Abschaffung von Zöllen zu tun, auch weil es kaum noch Zölle zwischen der EU und Nordamerika gibt (es gibt hauptsächlich die Einfuhrumsatzsteuer, die soll aber nicht abgeschafft werden), es geht eher um die Abschaffung sog. nichttariflicher Handeshemmnisse, z.B. höhere Umweltstandards als im Partnerstaat oder ein zusätzliches Zulassungsverfahren. Und diese reduzierten Standards sollen dann auch noch mit Hilfe des Investitionsschutz für alle Zeiten zementiert werden oder für hohe Entschädigungszahlungen an die Konzerne sorgen. So ein Abkommen, das dazu führt, dass die Konmzerne, die ohnehin kaum Steuern zahlen, auch noch die Staaten erpressen können, kann man eigentlich nur gut finden, wenn man selbst davon profitiert oder die Propaganda der Profiteure blind glaubt. --MrBurns (Diskussion) 05:03, 22. Okt. 2016 (CEST)

Die sozialistische Oppositionsführerin (allerdings im nationalen Parlament in Brüssel, nicht in Namur) heißt übrigens Onkelinx. Wahrscheinlich hat sie passend zu unserer Überschrift Konfektionsgröße 108 und verspeist regelmäßig ein bis drei Wildschweine zu zwei Liter Zaubertrank. --37.49.116.45 17:26, 22. Okt. 2016 (CEST)

von Demokratie und Schafen mit Wölfen
seit Franklin haben wir was dazugelernt und Demokratie ist nicht einfach die Diktatur der Mehrheit, weil die Schafe oft als Herde gegenüber den wenigen Wölfen auftreten, hätten sie sie schon längst basisdemokratisch zu Veganern umgekrempelt. Demokratie ist aber, wenn man miteinander spricht, die anschließende Abstimmung und ihre Umsetzung ist nur der kleinere Teil der Meinungsbildung, denn zuerst kommt die Aufklärung, lange Debatte und endlose Diskussionen, wie etwa in der Wikipedia. Wer schon die Aufklärung und Information verhindert, die Journalisten einfachshalber erschießen läßt oder massenweise einsperrt, einschüchtert, bedroht, dessen Abstimmungen und Wahlen sind schlicht nur Null-Wert oder gar tief im Minus. Solidarität und Gemeinsamkeit kann auch bei ganz unterschiedlicher Meinung entstehen, sogar bei unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Größen und Interessen; die Bundesrepublik und die ganze EU, sogar die kleine Schweiz mit 26 ganz verschiedenen Bundesstaaten, Kantonen und vier Sprachen, sind ganz gute Beispiele dafür, dass es auch ganz gut funktionieren kann, wenn die Beteiligten nur wollen, die Schweizer haben sich das erste halbe Jahrtausend sich auch nur dauernd gegenseitig verprügelt, nur die äusseren Feinde haben sie geeinigt. Also auch die EU hat noch was zu lernen. -- Ilja (Diskussion) 08:46, 22. Okt. 2016 (CEST)
Wie eben oben geschrieben, der Spruch ist heutzutage manchmal zutreffend und manchmal eher nicht. Dass es in der Neuzeit diesbezüglich auch nicht so toll bestellt ist und man manches durchaus kritisch sehen kann, zeigen bereits die erst in den 80er und 90er Jahren aufgetauchten Begriffe Zwei-Drittel-Gesellschaft und Ein-Fünftel-Gesellschaft. Es ist nun mal so, dass von zunehmender Globalisierung in erster Linie die oberen, auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigen Schichten profitieren, und nur wenn man Glück hat, setzt sich das bis in die Mittel- oder sogar Unterschicht fort. Was z.B. den Finanzsektor betrifft, hat, wie sich in der Bankenkrise herausstellte, sogar eine Minderheit von Wölfen eine Mehrheit von Schafen über den Tisch gezogen. Die Schafe sind halt nicht nur ziemlich wehrlos, sondern manchmal auch ziemlich doof im Vergleich zu Wölfen und beschließen dann manipuliert durch die Wölfe unbewusst ihr eigenes Verderben. --37.49.116.45 17:43, 22. Okt. 2016 (CEST)
In der aktuellen defekten Demokratie sähe das dann in etwa so aus:
Die Schafe stimmen ab, sie wollen frisches Gras und wenn der Schäfer mal einen guten Tag hat, führt er sie vielleicht sogar auf eine halbwegs ordentliche Wiese. Die Schafe freut das, denn die alte Wiese war schon ziemlich kahlgefressen und dagegen sieht die mittelmäßige neue Wiese ziemlich gut aus. Währenddessen verhandelt hinter dem Wohnwagen der Wolf mit dem Schäfer und schlägt diesem vor: "Ich lasse Deine besten Zuchtschafe in Ruhe, beiße mir von den weniger guten nur hie und da ein Stückchen ab und fresse bloß die verhuzelten ganz." Der Schäfer - wohlwissend um die Natur des Wolfes - erachtet dies für einen fairen Deal und stimmt zu. Ein schlechtes Gewissen hat er dabei nicht, sondern gibt sich seiner Vison einer Leistungsoptimierung hin, wofür jede vernünftige Schafsherde dankbar sein sollte. Anschließend propagiert er das Gesamtkonzept den Schafen gegenüber als Konjunkturprogramm "Sheepip", das sicherlich bald zu Wohlstand für alle führen wird, ohne allerdings irgendwelche Details preiszugeben, denn Teile dieser Antwort könnten die Schafsherde verunsichern. --84.58.88.199 22:23, 22. Okt. 2016 (CEST)

Warum darf die Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland nicht über EU, Euro und CETA abstimmen? Wer glaubt hierbei denn noch an Demokratie? Mit welchem Recht dürfen alle Telefonate, Banküberweisungen, E-Mails, ja selbst Teilnahme an online-Spielen überwacht werden? Unsere Grundrechte aus dem Grundgesetz werden preisgegeben von denen, die sich Regierung nennen oder es gerne wären. Defekte Demokratie ist das richtige Stichwort. -- Rabenbaum 16:08, 23. Okt. 2016 (CEST)

Wenn ein Volk nicht permanent für den Erhalt der Demokratie kämpft, wird es seiner Grundrechte beraubt werden. Anstatt mehr Nationalbewußtsein zu fordern, sollten wir uns in Deutschand lieber um mehr Demokratiebewußtsein bemühen. Das kann jeder einzelne in seinem ganz normalen Alltag leisten, einfach durch Vorleben. Entscheidungsprozesse zu demokratisiereun funktioniert schon bei den Jüngsten. Im örtlichen Waldkindergarten bspw. wird jeden Morgen mittels Bällen und Wahlurnen über das jeweilige Tagesausflugsziel abgestimmt. --188.107.61.60 19:48, 23. Okt. 2016 (CEST)
Uuh, ein Waldkindergarten... Und dann noch mit Baellen ueber Ausfluege abstimmen. Das ist doch populistisch!nur fuer den Fall: das war Satire! "Demokratie ist wenn man miteinander spricht" (tauchte oben irgendwo auf): Bulgarien ertauschte sich gegen die Zustimmung die Visafreiheit, was ich ja irgendwie lustig/makaber/(weiss nicht recht wie ichs nennen soll) finde: "Wenn ihr mich schon ueber den Tisch zieht, dann will ich wenigstens die Seiten wechseln koennen" - clever, unsicher ob demokratisch, aber wenigstens neoliberal. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:54, 24. Okt. 2016 (CEST)
Ja Waldkindergarten: Genau sowas ist es! Denn nur so lernen es die Kinder und eine solche Abstimmung sollte jedoch nie zu einer Diktatur der Mehrheit führen! Haben wir nicht oft genug erlebt, dass die Mehrheit ziemlich daneben lag. Ich empfehle allen den Film 12 Hungry Men, auf Deutsch: Zwölf Verschworene oder so ähnlich, heuet schon ein Klassiker und die 11 Jury-Mitglieder, die eigentlich schon nach Hause gehen wollten und den Angeklagten hängen lassen (25. Minute ff), wurden durch einen Einzigen überzeugt. Ja, man sollte schon im Kindergarten lernen miteinander ´reden, debattiern, disskutieren, streiten, wie in der jüdischen Schule: argumentieren, Geduld und Toleranz und Solidarit entwicklen, miteinader sprechen, ich habe mal in so einer Tageseinrichtung aushilfsweise vor ~ 30 Jahren gekocht und wir haben jeden Morgen nach dem Frühstück alle zusammen mit den Kindern (0 bis etwa 12 Jahre) beschlossen, was zum Mittagessen geben soll. Es gab nie Probleme. Demokratie muss man im Kleinen, von Klein auf erlernen, immer wieder neu üben und verteidigen, wahrscheinlich braucht es viele Generationen und wird nie perfekt sein. Übrigens, die älteste, bis heute funktionierende Demokratie ist meines Wissens in Island, die haben sogar einmal auch über die Christianisierung beraten und so haben sie heute halt neben der uns so gut bekannten Bibel mit Zubehör auch nach wie vor ihre, uns ganz unbekannte Feen und Geister oder wie sie halt bezeichnen und niemand lacht darüber, wenn man z.B. wegen einem Stein, in dem solche Wesen zuhause sind, eine Straße umleitet. Auch so was zählt unter den Begriff „demokratische Entscheidung“. -- Ilja (Diskussion) 16:34, 24. Okt. 2016 (CEST)
Was CETA betrifft ist AFAICS eine Mehrheit der Europäer dagegen, bloß die Volksvertreter der Wallonen sind die einzigen, die noch dazu stehen. Alle anderen Volksverräter haben sich schon kaufen lassen. Wenn wir jetzt als Volk versagen und unsere Volksvertreter nicht auf Kurs bekommen, dann werden wir alle noch eine grenzenlose Diktatur des Kapitalismus erleben, denn alles, was uns Bürger schützen soll und könnte, ist zumeist automatisch ein "Investitionshindernis" und kann dann in "Schiedsgerichtsverfahren" sämtliche Steuergelder aus den Staatskassen ziehen.
BTW: War "Investitionshindernis" eigentlich schon mal Unwort des Jahres? Falls nein, wäre das main absoluter Favorit! Bei nährere Betrachtung ist übrigens schon mal das gesamte Grundgesetz der BRD ein nahezu uferloses "Investitionshindernis" - das wird teuer ...

--94.219.17.127 17:24, 24. Okt. 2016 (CEST)

Meine Glaskugel sagt mir: demnächst werden sie einknicken. Die große Aufmerksamkeit haben sie jetzt gehabt, nun gibts noch ein paar Fördergelder, ein paar Versprechen, für diesen und jenen ein paar Silberlinge und das wars. Um was geht es denn in Wirklichkeit bei CETA? Um Geld. Da zahlt man doch ein paar Milliarden für die Wallonie aus der Portokasse.--Optimum (Diskussion) 00:36, 25. Okt. 2016 (CEST)
War ja bei der SPÖ in Österreich ähnlich. Die hat zuerst nach einer Mitgliederbefragung mit einem entsprechenden Ergebnis CETA abgelehnt (nach dem es schon vorher heftigen Widerstand aus den eigenen Reihen, insbesondere aus den Gewerkschaften gab), danach wurden bei den Nachverhandlungen ein paar Auslegungsbestimmungen zum Vertrag hinzugefügt, die aber nach der Meinung von unabhängigen Experten wenig bringen, aber es hat gereicht, um die Zustimmung der SPÖ zu erreichen und diese Auslegungsbestimmungen versucht die SPÖ als großen Erfolg zu verkaufen. Das glaub ihnen zwar fast keiner, aber anscheinend hat man sich einfach nicht mehr getraut, am geplanten Signierungstermin noch gegen CETA zu sein. --MrBurns (Diskussion) 03:01, 26. Okt. 2016 (CEST)

Hat das Café heute Ruhetag?

Bisher erst 2 Beiträge heute, das ist aber sehr dürftig... --MrBurns (Diskussion) 21:51, 18. Okt. 2016 (CEST)

Viel, viel schlimmer: Der 9. Oktober 2016 wird in die Annalen eingehen: In der Diskussion zum Kurier schlagen oft Beiträge im Minutentakt auf. An dem Tag nichts. Waren da alle auf dem Kuschelsofa oder im Bällebad? Grübelnd... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:18, 18. Okt. 2016 (CEST)
Bällebad? Was is das denn? Könnten die da alle (bis auf eine/n, bislang) eventuell unter Umständen vielleicht heute auch sein? fz JaHn 22:46, 18. Okt. 2016 (CEST)
Sowas ist ein Bällebad
Siehe Kugelbad. --MrBurns (Diskussion) 22:52, 18. Okt. 2016 (CEST)
Ach so, das. Wasses, hier, bei WIKIPEDIA, alles so gibt ... fz JaHn 00:40, 19. Okt. 2016 (CEST)
... ist nicht jedes Bad zugleich auch ein Bällebad? -- Ilja (Diskussion) 19:07, 19. Okt. 2016 (CEST)
Wenn das in die Analen (!) eingeht ...! --Delabarquera (Diskussion) 12:37, 25. Okt. 2016 (CEST)

Oberchecker versucht, vor einem deutschen Gericht zu klagen

Wer heute unbedingt was zu lachen braucht, sollte sich mal diese Gerichtsentscheidung durchlesen.

Ich meine, es gibt immer wieder Fälle von Klägern, die eigentlich gar keine Ahnung von dem haben, was sie da machen. Aber das hier... ich würde ja jetzt etwas sagen, aber man soll ja keine Witze gegen Hauptschüler machen, deshalb lass ich das mal. -- 217.236.184.3 19:06, 19. Okt. 2016 (CEST)

Wenn man eine Behörde beschimpft, beweist man also, dass einem "ein Rechtsschutzinteresse fehlt". Interessante Logik, die wohl nur ein Jurist nachvollziehen kann... --MrBurns (Diskussion) 20:47, 19. Okt. 2016 (CEST)
Nicht, wenn man "eine Behörde beschimpft", sondern wenn man das Gerichtsverfahren als Mittel zur Behördenbeschimpfung einsetzt. --37.49.116.45 20:41, 25. Okt. 2016 (CEST)
Juristen bzw. Staatsjuristen gehören zu den dümmsten Menschen der Erde.
Sie haben zwar eine Fleißleistung im aneignen von Spezialwissen (Menschgemachte Spielregeln, die in einem anderen Land schon nicht mehr gelten, also keine echte "Wissenschaft") gezeigt,
und gleich zwei Staatsexamen abgelegt, aber zum einen sind sie tatsächlich allgemein eher ungebildet ("Richter und Technik/Computer/Internet"), zum anderen aber auch einfach moralisch verkommen.
Die Frau die erst 179 Richter castete (und danach auf einen Tipp hin die Salesch nahm), sagte sie waren ALLE Arrogante dumme eitle Männer. Tobias Claren (Diskussion) 13:22, 25. Okt. 2016 (CEST)
Das die Bundesagentur nicht vermittelt, schon gar nicht mit den Ziel der langfristigen Vermittlung von Arbeit, ist bekannt.(Audio ab Minute 8:00, SWR Geld Markt Meinung vom 15. Oktober 2016) So gesehen ist das eigentliche Problem den Vorwurf selbst zwischen unangenehmer Wahrheit und der realen Bewertung einer verfehlten Vermittlungsleistung in Worte zu fassen dahingehend ausgelegt, die Bewertung als Beleidigung darzustellen. Nur ist das Ausstellen schlechter Arbeitszeugnisse inzwischen erlaubt. Anfechtbar ist die Unwahrheit der Aussagen.[13] Das Problem: Was soll das bitteschön dieses „Schmiergeld“ sein? Der Eingangssteuersatz liegt darüber, das Schutzvermögen ebenso. Hier hüllt sich der Text in Unvollständigkeit. --Hans Haase (有问题吗) 15:38, 20. Okt. 2016 (CEST)
Endlich lese ich hier mal jemanden mit einem absolut differenzierten, claren Urteil über Richter.;) --37.49.116.45 20:43, 25. Okt. 2016 (CEST)

schon gewusst?

Heute ist Tag der Bibliotheken, aber es ist ja auch Montag, --2A02:908:F35A:D100:D469:CBE7:5194:421E 10:15, 24. Okt. 2016 (CEST)

Gibt es eigentlich den Gedenktag für den Tag ohne Gedenktag?! --Elrond (Diskussion) 21:35, 24. Okt. 2016 (CEST)
Natürlich, Morgenstern sei Dank: [14]. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:22, 24. Okt. 2016 (CEST)
Bibliothekstag und schon gemerkt, die DNB hat die 10-stelligen ISBNs alle auch auf die neuen 13 Stellen umgerechtet, die alten zehnstelligen Nummer jedoch noch neben stehen lassen, ich denke, das haben inzwischen die meisten Bibliotheken so gemacht. Jetzt haben wir also nicht nur 10 Stellen und auch nicht einfach 13 Stellen, sondern 23 Stellen. Da sind die Bibliotheken und Buchhandel schon bald so weit, wie die Zählpunktbezeichnung mit ihren 33 Stellen - alphanummerisch noch dazu! Ilja (Diskussion) 16:54, 25. Okt. 2016 (CEST)
Na das nenn ich zukunftsicher ;-) > 1050 solcher Punkte dürften in absehbarer Zeit nicht erreicht werden. man sollte auch nicht vergessen, dass die 23 Stellen bei der ISBN teilweise redundant sind. --Elrond (Diskussion) 11:59, 26. Okt. 2016 (CEST)

Europa, Kanada, Umwelt, CETA

... ich bin überzeugt, dass auch die KanadierInnen überzeugt sind, dass ihre Gesetze und auch die Umwelt, Gesundheitschutz usw., die besseren sind. Bis jetzt habe ich in jedem Land die Meinung der Bevölkerung und vor allem der Regierung, Wirtschaft, Werbung, Medien gehört, dass (nur) bei ihnen alles am besten ist. -- Ilja (Diskussion) 11:34, 22. Okt. 2016 (CEST)

Kann nicht sein. In Deutschland ist angeblich alles Kacke. Und das schon seit Jahrtausenden. Oder so. -- Janka (Diskussion) 13:23, 22. Okt. 2016 (CEST)
Bei Regierung und Werbung mag das stimmen. Bei Bevölkerung, Wirtschaft und Medien aber ganz bestimmt nicht. In allen Ländern in denen ich lange genug war, um da was von der Stimmung mitzubekommen, war man sich einig, dass dort die Politiker besonders korrupt, die Beamten besonders pedantisch und die Nachbarn besonders faul und neidisch sind, und dass diese Eigenschaften ein ganz besonderes Merkmal eben dieser besonderen Bevölkerung sind. Geoz (Diskussion) 14:22, 22. Okt. 2016 (CEST)
ich bin überzeugt, die Menschen in einem Kaff in Afrika, einer Insel im Pazifik etc. etc. sind immer (vor allem gegen Dritte) einerseits der Ansicht, dass ihre Gesellschaft quasi den Höhepunkt der Evolution darzustellen, im nächsten Augenblick können sie (vor allem gegenüber Angehörigen der eigenen Gesellschaft), genau begründen warum das eigentlich die schlechteste denkbare Gesellschaft ist und viele anderne sind besser... dieses Muster scheint in der menschlichen Natuur zu liegen. - andy_king50 (Diskussion) 17:32, 22. Okt. 2016 (CEST)
Als Beleg für diese Schilderung empfehle ich seit Jahrzehnten (etwa 38 Jahre) das absolute Fachbuch vom Prof. Janosch: Oh, wie schön ist Panama n-te Auflage, Beltz, Weinheim 2016, ISBN 3-407-76006-X, jetzt auch auf Lateinisch und Bayerisch erhältlich, Welterfolg. -- Ilja (Diskussion) 20:22, 22. Okt. 2016 (CEST)
Es geht weniger darum, wer aktuell die besseren Standards hat, sondern darum, daß jegliche Weiterentwicklungsversuch der Standars zwangsläufig zu Milliardenklagen gegen die beteiligten Staaten führen würden, was die Staatskassen leerfegen würde. Bestes Beispiel ist der aktuelle Irrsinn in Rumänien, wo Schadensersatz gezahlt werden soll, weil ein mickriges Goldvorkommen nicht ausgenutzt werden darf. Völlig pervers dabei ist, daß es dem Unternehmen nur um diese Klage geht, denn die Ausbeutung des Goldvorkommen wäre ein wirtschaftlicher Verlust. Schon jetzt spezialisieren sich Kanzeien darauf, solche potentiellen Klagegründe ausfindig zu machen, bloß um Staatskassen zu schröpfen. Vor etwas über einem Jahr hatte ich das schon prophezeit und jetzt kann es jeder sehen, der es sehen will. Wer sich allerdings von funkelnden Glasperlen blenden läßt, merkt gar nicht, daß sich unsere Demokratioe schleichend in eine Oligarchie der Großkonzerne umwandelt.
Zitat: "Wirtschaftliche Macht bedeutet schlussendlich auch politische Macht. Nicht nur lokal, regional oder national, sondern vor allem auf globaler Ebene. Die Oligarchen in Russland oder in der Ukraine, an die man bei so etwas denkt, sind hierbei eigentlich nur kleine Spieler – die großen Macker sitzen vielmehr in London und New York. Vor allem die Finanzindustrie, die aus Geld noch mehr Geld schöpft und diese fiktiven Gewinne in reale Unternehmenswerte investiert, spielt hierbei eine große Rolle.
Eine Studie der ETH in Zürich, die schon im Jahr 2011 veröffentlicht wurde, machte dies schon deutlich: 147 Konzerne, davon rund drei Viertel im Finanzsektor tätig, kontrollieren direkt rund 40 Prozent der Weltwirtschaft. Sie sind die "Créme de la créme" der rund 1.300 Unternehmen, die zusammen etwa 80 Prozent der globalen Wirtschaft kontrollieren, zumal sie auch an den anderen Unternehmen beteiligt sind oder auch via Kredite, Kreditausfallversicherungen und andere Finanzprodukte die Finger im Spiel haben.
Besonders problematisch ist der Umstand, dass die ganzen Gewinne dieser Konzerne sich überwiegend auf eine kleine aber einflussreiche Schicht an Menschen verteilen, die infolge dieser Finanzströme stets neue Unternehmen aufkaufen können. Diesen Prozess nennt man auch Kapitalakkumulation – wer viel Kapital besitzt, zu dem strömt auch sehr viel Geld.
Mit all diesen Milliarden an Dollars, Euros, Pfunds, Yens, usw. lassen sich jedoch nicht nur Unternehmen kaufen, sondern auch Politiker. Die personalisierten US-Wahlkämpfe verdeutlichen dies genauso wie – in schwächerem Maße – die Spenden an die Parteien hierzulande. Von irgendwelchen lukrativen Spitzenposten für Ex-Politiker die sich in ihrer Amtszeit als "brav" erwiesen haben, muss man erst gar nicht reden – die sind ohnehin schon inkludiert.
Die zunehmende Globalisierung erweist sich somit nicht unbedingt nur als Segen, sondern im Zuge der Liberalisierungen auf den Kapitalmärkten und ein fehlendes globales Kartellrecht zunehmend auch als Fluch. Organisationen wie die WTO erscheinen hierbei als schäbige Alibimaßnahmen der Staaten, die ohnehin schon kaum mehr einen wirklichen Einfluss auf die wirtschaftliche Gestaltung haben.
Vor allem jedoch verunmöglicht diese globale Finanzoligarchie die Entstehung einer gesunden Weltwirtschaft, in der eine breite Schicht an Unternehmern weltweit zur ökonomischen Entwicklung der einzelnen Länder beitragen. Wer zu groß – also zu erfolgreich – wird, muss mit einem (schrittweisen) Aufkauf und die Übernahme des Unternehmens durch die herrschende Klasse rechnen. Irgendwelcher "Streubesitz" ist hierbei nur ein Ablenkungsmanöver, mit dem man der Mittelschicht der reicheren Länder noch ein paar Brosamen überlässt.
Doch was bleibt uns, den 99 Prozent, überhaupt noch? Wir haben die Wahl zwischen einer globalen Revolution und der Zerschlagung dieser Megakonzerne, sowie einer Etablierung eines neuen und umfassenden globalen Kartellrechts, welches solche Entwicklungen trotz weitestgehend offener Märkte künftig unterbindet – oder wir beginnen mit der Rückabwicklung der Globalisierung und zerschlagen diese Unternehmenskonstrukte mit Hilfe einer Renationalisierung." --84.58.88.199 22:51, 22. Okt. 2016 (CEST)
Es geht eben nicht um die Standards, sondern um sogenannte Handelshemmnisse. Man könnte ja auf Lebensmittel einfach draufschreiben, was drin ist: dies ist ein Chlorhühnchen, dieses Brot enthält gentechnisch verändertes Getreide, diese Limonade enthält ein Zuckerkonzentrat aus Maisstärke. Dann würden aber viele Verbraucher Produkte ohne Gentechnik usw. bevorzugen. Verbraucher-Informationen sind also Handelshemmnisse und müssen möglichst eingeschränkt werden. Der Investitionsschutz im CETA-Abkommen sorgt dafür, dass auch in Zukunft solche Dummheiten unterbleiben, denn dann könnte man den Staat, der solch ein Informationsgesetz erlässt, auf entgangene Gewinne verklagen.--Optimum (Diskussion) 23:26, 22. Okt. 2016 (CEST)
Um das alles auch mal mit Belegen zu unterfüttern, muß man sich nur NAFTA anschauen: Klage gegen die USA, siehe Mexiko und Kanada oder diese Analyse.--IP-Los (Diskussion) 15:11, 23. Okt. 2016 (CEST)
Auch ein bekanntes Beispiel: die Brücke über den Detroit-River. Man könnte die Geschichte für einen Witz halten, wenn sie nicht so traurig und wahr wäre. In Kurzform: Über den Detroit-River wird eine privat finanzierte Brücke mit Mautstelle zwischen den USA und Kanada gebaut. 50 Jahre später kauft ein Investor die kanadischen und USA-Anteile der Brückengesellschaft auf. Nochmal 35 Jahre später ist die Brücke allmählich zu klein für den ansteigenden Verkehr, die USA und Kanada planen (!) den Bau einer zweiten Brücke. Daraufhin verklagt der Investor Kanada aufgrund des NAFTA-Abkommens auf 3,5 Millarden Dollar vor einem Schiedsgericht. Nach 5 Jahren (!) erklärt sich das Schiedsgericht für nicht zuständig. Inzwischen wurde die Klage wohl abgewiesen, aber in dieser Zeit floss eine zweistellige Millionensumme an Anwälte und Gerichte, zu Lasten des Kanadischen Staates. --Optimum (Diskussion) 21:21, 23. Okt. 2016 (CEST)
Am absurdesten finde ich ja trotz aller Abschwächung der ursprünglichen Ideen die Schiedsgerichte. Man kann zwar noch einsehen, dass den Kanadiern angesichts der Vorgänge in Polen und Ungarn gewisse Zweifel an der rechtsstaatlichen Zukunft mancher EU-Staaten kommen könnten. Aber warum in aller Welt soll ein kanadisches Unternehmen bei einer Änderung der z.B. ungarischen Politik anders als ein deutsches oder französisches Unternehmen behandelt werden und eine Extraoption auf Klage auf Schadenersatz eingeräumt bekommen? Und warum umgekehrt ein deutsches in Kanada besser als ein kanadisches? Da gibt es nach meiner Kenntnis keinen einzigen sachlichen Grund. Außer den, dass dann in 5 oder 10 Jahren geplant ist, diese besonders leicht anfütterbare und bestechliche Extra-Sonder-Spezialgerichtsbarkeit auch EU-intern bzw. innerkanadisch einzurichten. Vattenfall, RWE und EON klagen schon heute wegen der Folgen des Atomausstiegs gegen die Bundesrepublik. Dazu braucht man kein zusätzliches Gremium, alles ist schon vorhanden. Sogar mehr als alles, denn es gibt auch in dieser Sache bereits ein damit beschäftigtes, selbstverständlich streng nichtöffentliches "Schiedsgericht".
Freihandelsabkommen an sich begrüße ich durchaus. Aber es wird immer wieder versucht, am Großteil des Wahlvolks vorbei unter dem Deckmantel sinnvoller Änderungen große, dauerhaft wirksame Geschenke an die Großunternehmen durchzuschmuggeln. --37.49.116.45 22:45, 23. Okt. 2016 (CEST)
Eben, man könnte problemlos ein Freihandelsabkommenlediglich zum Abbau von Zöllen und der Angleichung von Standards abschließen, völlig ohne problematischen Investitionsschutz oder Schiedsgerichte, deren einziger Zweck bezogen auf Staaten darin besteht vorhandene rechtliche Strukturen und demokratische Entscheidungen zu unterlaufen. Aber das wird die Politik erst machen, wenn Ceta, TTiP und ähnliche Huckepack-Versuche krachend scheitern. Nur dann wird man vielleichts endlich zu transparenten Strukturen bei der Vertagsverhandlungen und dafür das alle gesellschaftlichen Gruppen den Prozess begleiten und formen können, statt fast auschließlich nur die Lobby der (Groß)industrie. In diesen Sinne ein Hoch auf die Wallonie, möge sie lang genug ausharren--Kmhkmh (Diskussion) 07:10, 26. Okt. 2016 (CEST)
Wobei ich Optimums Skepsis teile. Was sind für mehrere Weltkonzerne zusammen schon ein paar der Wallonie zusätzlich zugeschusterte Milliarden? Apple verdiente in den vierten Quartalen von 2014 und 2015 je ca. 16 Milliarden Euro. Wahrscheinlich geht unter den Großunternehmen gerade der Hut zum Geldeinsammeln rum. Die Strategie "Zuscheißen mit Geld" ist spätestens seit Kir Royal bekannt.;) --37.49.116.45 23:10, 26. Okt. 2016 (CEST)
Heutzutage zahlen die Konzerne das ja nicht mehr aus eigener Tasche, jedenfalls nicht den Hauptanteil. Dank entsprechender Lobbyarbeit müssen nur sowieso fließende Fördergelder entsprechend umgeleitet werden, man droht mit Arbeitsplatzverlusten oder stellt den richtigen Leuten lukrative Posten für ihre Nach-Politik-Zeit in Aussicht. Wahrscheinlich gibt es da noch viel diffizilere Methoden, schließlich beschäftigen sich Lobbyisten berufsmäßig mit Politikerbeeinflussung. --Optimum (Diskussion) 00:21, 27. Okt. 2016 (CEST)

kommt wie immer darauf an. Wenn man was davon hat, ist es so, wenn nicht das genaue Gegenteil. Dann lebt man im schlechtestdenkbaren Land des Universums. Wie schon weiter oben geschrieben, kriegt man so was mit, wenn man mit Einheimischen irgendwann mal vertrauter wird, was mir bislang in dreivier Ländern gelang. --Elrond (Diskussion) 22:42, 24. Okt. 2016 (CEST)

Wikipedia:Zwei-Millionen-Artikel-Seite

Na, wer freut sich schon? Eine kleine Projektdiskussion ist auch schon angestoßen. --Singsangsung Los, frag mich! 18:49, 26. Okt. 2016 (CEST)

wann wir das in etwa sein? --2A02:908:F35A:D100:393B:AD4E:C323:4864 18:52, 26. Okt. 2016 (CEST)
Wenn man sich mal Wikipedia:Meilensteine ansieht, kann man erkennen, dass die Wikipedia für 10.000 Artikel etwa einen Monat braucht. Also könnte es Mitte November wohl schon soweit sein... --Singsangsung Los, frag mich! 19:07, 26. Okt. 2016 (CEST)
da geh ich dann schön essen, kann man die als giveaways nich mal mit griechischen Buchstaben kriegen? --2A02:908:F35A:D100:393B:AD4E:C323:4864 19:13, 26. Okt. 2016 (CEST)
Ich kann mich noch erinnern, als die deutschsprachige Wiki gerade 100.000 Artikel hatte^^--Carski (Diskussion) 20:01, 26. Okt. 2016 (CEST)
Ich erinnere mich noch an den 200.000sten Artikel. Als also 90 % der bald bestehenden Artikel noch nicht geschrieben waren. --Elrond (Diskussion) 21:54, 26. Okt. 2016 (CEST)
am 24. Januar 2003 kam der Löwenzahn als der 10'000ster Artikel zur Welt und vor etwa 13,5 Jahren hatten wir etwa 1% der heutigen Artikelzahl. Und wirklich ausnahmslos alle, bis auf einen meiner Brüder, haben mich wegen der Wikipedia nur ausgelacht, das war im Frühling 2003. -- Ilja (Diskussion) 22:04, 26. Okt. 2016 (CEST)
Ja, die Zeit vergeht :)
Ich weiß noch, wie wir damals gewettert haben, wer der glückliche sein wird, oder die glückliche, mit dem hunderttausendsten Artikel, damals noch scheinbar eine magische Zahl - 100.000 Artikel, wow! Obwohl ich insg. bis jetzt vielleicht 200 Artikel verfasst habe, und dass nicht einmal besonders wertvolle ;)
Alle Achtung an jene, die sich wirklich Mühe geben.--Carski (Diskussion) 22:25, 26. Okt. 2016 (CEST)

Kritik an Facebook

Zum Abschnitt Hasskommentare - ich wurde auf FB auf 24 Stunden gesperrt, weil ich einen Premierminister Serbiens in Zusammenhang mit Löschungen und Sperrungen auf serbischsprachigen FB-Seiten brachte und meinte, mich deswegen direkt an FB wenden zu wollen.

http://prntscr.com/cz4swg

Wenn ich nun einen Vučić oder Erdogan, Trump oder Clinton u.a. nicht mehr nennen darf ohne gleich befristet oder dauerhaft gesperrt zu werden, dann ist das, denke ich, ebenfalls sehr bedenklich, was Meinungsfreiheit und freien Meinungsaustausch angeht. Hetzerische Hasskommentare sind natürlich ein Problem. Die kenne ich auch und habe gelernt, sie zu ignorieren. Wenn aber damit begonnen wird, jedermann- u. frau wegen seiner/ihrer Meinung oder Kritik zu sanktionieren, dann werden wir das Gegenteilige vom Bezweckten bewirken und es werden sich noch mehr Leute radikalisieren, wenn sie der Meinung sind, ihnen wird die freie Meinungsäußerung eingeschränkt. Auch das müssen wir bedenken.--Carski (Diskussion) 15:02, 26. Okt. 2016 (CEST)

Meinst du die Meinungsfreiheit wie im Grundgesetz? Oder hat Facebook in ihren AGB etwas zu Meinungsfreiheit?--Wikiseidank (Diskussion) 15:46, 26. Okt. 2016 (CEST)
Das zweite ist gut.. Nach deren aktuellen AGB können sie jemanden eigentlich wegen jeder Sache sanktionieren, ganz wie es einem Admin beliebt. Ein Link zu einem Buch oder einem Musikvideo, und schon haben wir eine Urheberrechtsverletzung oder adäquates. Letztendlich ist es Privateigentum, und dem Eigentümer steht es frei zu, wen er/sie kündigen möchte. Blöd nur, wenn so ein Privateigentum ein so wichtiges Medium der Öffentlichkeit wird.--Carski (Diskussion) 16:02, 26. Okt. 2016 (CEST)
Facebook ist eigentlich ganz unwichtig, wichtig sind dort nur die User und die Werbung, das Geld, was daraus gemacht wird, wenn die Facebook-User das Medium auch beim Nichtgefallen verlasen und sperren würden, würden sie auch in Facebook was erreichen und bewegen, aber so werden sie, wie auch sonst an anderen Orten zur Fügsamkeit und zum vorauseilenden Gehorsam erzogen, so will man die Konsumenten und Wähler, gerne haben, nicht etwa Information- und Meinungsfreiheit, das muss man im Facebook vergessen, sondern dem Herdentrieb folgen, wie die Lemminge schön in Reihe und Glied von den Klippen springen. Eigentlich eine tolle Erfindung, wäre dieser Facebook schon gewesen, wenn es nicht aus kommerziellen Überbelegen und aus Populismus und Angst vor lokalen Diktatoren, Oligarchen und sonst Allmächtigen zu derartigen kunterbunten Mix aus Kitsch & Klatsch geworden wäre. Jeden Misst darf man dort ohne Belege publizieren, selbst Aufrufe zu Hass und Bilder von Hinrichtungen, Attentaten und sonst grausamen Untaten, mit samt abgehackten Körperteilen, aber wenn man dann ganz bestimmte Körperteile, etwa eine Brustwarze, noch heil an den Lebendigen zeigt, wo sie eigentlich auch hingehören würde, wird man sehr schnell gesperrt. – Ilja (Diskussion) 16:59, 26. Okt. 2016 (CEST)
Der Witz ist, dass alles mit einem arglosen Scherz angefangen hat, mit dem Resultat, dass mindestens zwei Leute für 24 Stunden gesperrt wurden, namentlich der Verfasser selbst und meine Wenigkeit - wegen einer nicht einmal dummen Juxerei. Aber offenbar hat die bloße Erwähnung eines Politikers gereicht, um Sanktionen zu setzen.--Carski (Diskussion) 19:59, 26. Okt. 2016 (CEST)
Facebook, braucht man das? --AMGA (d) 20:38, 26. Okt. 2016 (CEST)
An sich bin ich gerne verlinkt, erfahre die neuesten Nachrichten und gebe meinen Senf dazu. Wenn ich aber jetzt zurückdenke, dann scheint es schon so zu sein, dass viele User leiser wurden. Und da ich seit 2003 quasi ein sozial-network-junkie bin (FB gibt es auch erst seit 2007, hier war ich schon drei Jahre bei Wikipedia bevor FB überhaupt existiert hat), weiß ich aus Erfahrung dass es mit jenen Foren abwärts geht, die zu restriktive Richtlinien einführen. Und wenn unsereiner morgen auf FB nur noch "hallo Franz, hallo Hans" schreiben darf, dann hat FB sein Peak-up erreicht und es gibt nur noch ein Going-down.--Carski (Diskussion) 21:37, 26. Okt. 2016 (CEST)
Facebook hat "zu restriktive Richtlinien"? Seit wann? Dort werden noch nicht einmal Beiträge gelöscht, die Straftaten wie Volksverhetzung oder Holocaustleugnung enthalten.--2A02:8070:B8A:BF00:F9E7:E9F5:2CBE:954D 23:04, 26. Okt. 2016 (CEST)
Die offenbar nicht. Ich wurde gesperrt wegen wörtlich: "Ich sagte ja, es sei wegen Vučić... Ich werde jetzt Facebook anschreiben und welche Art von Zensur das sei." Die Antwort kam, in Form einer 24-stündigen-Sperre haha--Carski (Diskussion) 00:15, 27. Okt. 2016 (CEST)
Wenn ich richtig verstehe, ist die Sperre also nicht wegen einer dritten Person, sondern wegen Deiner Äusserung zu „Zensur & Facebook“ zusammen. Also: Wir sperren jeden aus, der behauptet, dass wir Zensur üben. So etwa sagen manche Eltern von der schlagenden Sorte: Wenn Du mal behaupten solltest, dass ich Dich schlagen würde, kriegst Du für Deine Lügen von mir auch kräftig Prügel! -- Ilja (Diskussion) 00:53, 27. Okt. 2016 (CEST)
Was der Grund sei, haben sie nicht geschrieben. Sie haben den oben verlinkten Beitrag entfernt weil er angeblich den Facebook-Gemeinschaftsstandards nicht entspricht, und danach folgt diese Meldung:
http://prntscr.com/czetzq
Im Endeffekt, also, weiß ich nicht, warum ich gesperrt wurde. Das lädt natürlich zu allerlei Mutmaßungen ein. Ich finde es nur interessant, dass ich als österreichischer Staatsbürger und in Wien sesshaft wegen einer Äußerung um einen serbischen Politiker gesperrt werde. Morgen folgt vielleicht eine Sperre wegen Erdogan, oder Kim Jong-li, auch nicht schlecht. Eine Kritik, zig Beschwerden von deren Anhängern, und weg bist.. Zumal ich auf Facebook Österreich oder zumindest eine deutschsprachige Facebook dieses Thema um die m.E. unangebrachten Löschungen angesprochen habe. Dort hätten sie antworten können, wo das Problem liegt. Aber ich vermute, bei denen weiß der eine nicht, was der andere tut. Facebook ist mittlerweile eine Mega-Giga-Maschinerie mit Millionen Usern, die werden wahrscheinlich gar nicht die Infrastruktur besitzen, sich um einzelne Anliegen näher zu kümmern. Dort wird offenbar schnell entschieden: "Zack! Kopf ab!", sog. Kollateralschäden werden in Kauf genommen.--Carski (Diskussion) 02:29, 27. Okt. 2016 (CEST)
"An sich bin ich gerne verlinkt, erfahre die neuesten Nachrichten und gebe meinen Senf dazu." Warum machst du/man so etwas? Was bringt es (dir)? Wenn man soziale Anerkennung haben möchte, beschäftigt man sich mit echten Menschen. Wenn man wissen will, wie die Welt funktioniert, klickt man sich durch die Artikel der Wikipedia. Dann kennst du die "neuesten Nachrichten" schon, bevor sie entstehen. Es gibt keine "neuen Nachrichten", es ist alles schon bekannt bzw. schon mal passiert. Schönes Beispiel für (dumme) Statistik (wobei, ist Statistik ja immer). Von wegen immer weniger Zeitungsleser/Tagesschaugucker, also Leute, die sich mit unrecherchierten, unreflektierten (T)Eilmeldungen einmal am Tag manipulieren lassen. Die Masse lässt sich jetzt 24/7 über Daueronlinenetzwerke verrückt machen. (Einen Tag offline und sie werden unruhig und suchen überall Hilfe...)--Wikiseidank (Diskussion) 08:51, 27. Okt. 2016 (CEST)

Ich bin auf dem Weg in eine der besten Zeiten meines Lebens.

sagt zumindest die Welt. Kann jemand den Jupiter entfernen, der hat Schuld. Sehr angstvoll.. --Nightflyer (Diskussion) 00:46, 27. Okt. 2016 (CEST)

Herzlichen Glückwunsch an Nachtfalter und recht viel hiervon!
„Gegessen wird was auf den Teller kommt!“? Man kann sich aber auch die Rosinen aus dem Kuchen picken und aus staubtrockenem Gebäck oder welligem Brot ein leckeres Süppchen kochen - wenn's nicht schmeckt mit selbstgemachter Limonade (aus der „Zitrone, die einem das Leben reicht“) runterspülen.
Steig ein in den Nachtzug und träum was richtig Feines! --2A02:2028:512:F001:D835:620C:A6D1:635D 07:45, 27. Okt. 2016 (CEST)
Ach beim Zeus: der Jupiter ist an allem Schuld! Der alte Schwan und Ochs, ich dachte schon, dass der Pluto immer noch seine Rache übt, weil man ihn vor zehn Jahren aus dem erlauchten Klub der Planeten auf die äußerste Umlaufbahn der himmlischen Zwerge entfernt hat. Merkur bringt der Venus Grüße vom Mars, im großen Bogen an der Erde vorbei, sonst würde man ihn ja in Facebook sicher sperren, dann kommt aber der Aquarius in die Szene und macht alle naß, der Rest ist Geschichte ... -- Ilja (Diskussion) 09:53, 27. Okt. 2016 (CEST)
Quid sit futurum cras, fuge quaerere, et
quem fors dierum cumque dabit, lucro
adpone nec dulcis amores
sperne, puer, neque tu choreas,
donec virenti canities abest
morosa. Nunc et Campus et areae
lenesque sub noctem susurri
composita repetantur hora,
nunc et latentis proditor intumo
gratus puellae risus ab angulo
pignusque dereptum lacertis
aut digito male pertinaci.
Was morgen wird, meide zu fragen, und rechne jeden Tag, den das Schicksal dir geben wird, dir zum Gewinn; verschmäh nicht die süßen Liebschaften und die Tänze, solange dir in deiner grünenden Jugend noch das trübe Grauhaar fehlt. Jetzt gibt es das Marsfeld und die Sportplätze, und gen Nacht soll zur verabredeten Stunde das sanfte Flüstern wiederkehren, jetzt auch das verräterische Lachen des Mädchens, das sich tief im Winkel verbirgt, und das Pfand, ihr aus den Armen entrissen, oder ihrem Finger, der es ohne rechte Entschlossenheit festhält. (Aus Horaz, Ode 1, 9) Grüße Dumbox (Diskussion) 10:10, 27. Okt. 2016 (CEST)
Danke für die Ode, als wäre es gestern geschrieben, wie lebendig die angeblich tote Sprache immer noch ist! Da kann der Tag wirklich was Gutes bringen, Gruß Ilja (Diskussion) 10:36, 27. Okt. 2016 (CEST)

Ich lebe nach dem Motto: Die Zukunft wird immer besser sein als die Vergangenheit. Das einzige was früher besser war, sind meine Gelenke, Augen und Ohren --Elrond (Diskussion) 11:11, 27. Okt. 2016 (CEST)

Politische Theorie

Wäre folgende Situation theoretisch möglich:

  • Partei erringt bei Bundestagswahl absolute Mehrheit (sagen wir mal, 57 % der Sitze)
  • deren Vorsitzender wird Bundeskanzler:
  • geht trotzdem eine Koalition mit einer Minderheitspartei mit sehr ähnlichen Zielen, die sagen wir mal 11 % der Sitze innehat
  • setzt neben Politikern beider Koalitionsparteien noch einen parteilosen, sagen wir mal Verteidigungsminister ein
  • macht den parteilosen Verteidigungsminister zum Vizekanzler (und keinen Politiker der Koalitionspartei!)
  • und setzt nebenbei seine Frau, die "zufällig" Ärztin ist, als Gesundheitsministerin ein.

Wäre so etwas rechtlich teilweise oder sogar vollständig möglich. Würdet ihr so einer Regierung, sagen wir mal der politischen Mitte zuzuordnen, teilweise mit konservativen, teilweise sozialistischen Bestrebungen, trauen? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 20:01, 22. Okt. 2016 (CEST)

Siehe Zweidrittelmehrheit, die Du mit 57 % noch nicht hast, wenn Du sie benötigen würdest. --Hans Haase (有问题吗) 20:09, 22. Okt. 2016 (CEST)
Eine Ärztin als Gesundheitsministerin wäre mir lieber als jemand der das Gesundheitssystem ruiniert, später Dienstleister mit privaten Kundendaten «bezahlt», Krebsbehandlungen nachweislich erschwert und absichtlich verzögert, indem er die teuren Medikamente jedem Patienten auf Wirkung durchprobieren lässt, statt das was stand der Forschung ist, ein geeignetes Medikament durch Untersuchung zu wählen. Eine Technik, die aus Tübingen kommt und in USA längst Standard ist. --Hans Haase (有问题吗) 20:13, 22. Okt. 2016 (CEST)
Aber wäre so etwas denn rechtlich möglich, seine Ehefrau zur Ministerin zu machen, und vor allem: einen parteilosen Verteidigungsminister einzusetzen, der dann anstelle des/der Vorsitzenden des Koalitionspartners sogar Vizekanzler wird, und sich durch eine Koalition, wenn man schon die Mehrheit hat, noch eine Zweidrittelmehrheit zu verschaffen, um dann z. B. das Grundgesetz zu ändern? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 20:24, 22. Okt. 2016 (CEST)
Ich verlinke jetzt nicht, aber er im Audi-Vorstand, sie in der Politik bringt Dir aktuelle Treffer bei richtiger Suche. --Hans Haase (有问题吗) 17:26, 23. Okt. 2016 (CEST)

Äh? Wie soll man denn von den Mehrheitsverhältnissen auf die politische Ausrichtung kommen? 57% sagt nun gar nichts. WEitere Partei hinzunehmen kann diverse Gründe haben (sei es um über die 66% zu kommen, sei es um eine bestimmte Gruppe einzubinden) und eigene Frau zur Ministerin machen ist Nepotismus, sagt aber auch nichts zur politischen Ausrichtung. -- southpark 22:55, 22. Okt. 2016 (CEST)

Ich hatte nur nachgedacht, ob so eine Regierung in Deutschland überhaupt rechtlich möglich wäre. Und ob ihr einer solchen Regierung, wenn sie die genannte Ausrichtung hat, trauen würdet. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:25, 22. Okt. 2016 (CEST)
Traust du denn der jetzigen Regierung? --Optimum (Diskussion) 23:28, 22. Okt. 2016 (CEST)
Eher nicht, das einzige, was heutige Politiker interessiert, ist es einen europäischen Superstaat zu errichten, schlechte Freihandelsabkommen, die Umwelt- und Sozialstandards aushöhlen, neoliberalen Dogmen Gesetzcharakter verleihen, und nur den Reichen vor allem überm Großen Teich was nützen. Verkehrstechnisch wird immer noch aufs Auto gesetzt, abgesehen von den Großstädten, obwohl das den größten Umweltschaden verursacht und den Menschen schadet. Die Pkw-Maut, die gekippt wurde, sollte nur Ausländer belasten, Deutsche sollten das durch Vergünstigungen bei der Kfz-Steuer zurückerhalten(!), und nur für Bundesstraßen und Autobahnen gelten. Fernbusse müssen keine Maut zahlen, obwohl sie in dieselbe Gewichtsklasse wie Lkw fallen. Und dann die Flüchtlingspolitik: es wird doch gar nicht versucht, die einzugliedern. Und es wird nicht erkannt, wer wirklich dauerhaften Schutzes bedarf: Die Christen. Wenn der letzte sozialistische Diktator gestürzt ist, werden im ganzen Nahen Osten viel schlimmere Regimes, nämlich islamistische Gottesstaaten, wie es Saudi-Arabien und der Iran vormachen, herrschen. Und da werden alle Christen und sonstigen Nichtmuslime getötet, weil sie aus islamischer Sicht falschgläubig sind. Aber es wird weggesehen, weil diese Länder nicht antiamerikanisch sind. Gnade uns Gott für diese Frevel. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 01:06, 23. Okt. 2016 (CEST)
Siehe Kabinett Adenauer III. Die CDU/CSU hatte 50,2% der Stimmen bekommen, verfügte also bereits über die absolute Mehrheit, ging aber eine Koalition mit der Deutschen Partei (DP) ein. Damit konnte man zwar nicht die Zweidrittelmehrheit erreichen, aber das zeigt, daß solche Koalitionen möglich sind. Als Stellvertreter des Bundeskanzlers und Bundeswirtschaftsminister fungierte der damals parteilose Wirtschaftsprofessor Ludwig Ehrhard, wenngleich er für die CDU kandidiert hatte.--IP-Los (Diskussion) 17:09, 23. Okt. 2016 (CEST)
Rein rechtlich ist deine Idee problemlos möglich. Man kann so viele Koalitionen eingehen wie man will. Theoretisch wäre es auch möglich, dass alle im Bundestag vertretenen Fraktionen miteinander koalieren und es somit keine parlamentarische Opposition mehr gibt. Und Bundesminister kann man auch ohne Parlamentsmandat und freilich auch ohne Parteizugehörigkeit werden. Vizekanzler ist in Deutschland kein offizieller, verfassungsrechtlicher Titel. Normalerweise ist der Vizekanzler aber einer der Bundesminister (geht also auch ohne Parlamentsmandat, so wie übrigens auch der Bundeskanzler kein Abgeordneter und auch kein Parteimitglied sein muss).
Ob ich dieser Regierung vertrauen würde kann man so nicht sagen, dazu müsste man diese Regierung schon kennen. Diese Frage ist also nicht beantwortbar. -- Chaddy · DDÜP 17:36, 23. Okt. 2016 (CEST)
Das seltene Auftreten dieser Konstellation zeigt aber, dass Parteien auch mit einer knappen Mehrheit lieber allein regieren als mit einer anderen Partei zu koalieren. Die andere Partei wird ja irgendein Alleinstellungsmerkmal in ihrem Parteiprogramm haben, dass die eigenen Wähler dazu bringt, sie und nicht die erste Partei zu wählen. An die Regierung gekommen will sie dieses Ziel dann auch verwirklichen. Die erste Partei wird sich bei so einer Koalition also von eigenen Zielen verabschieden müssen, obwohl sie das eigentlich gar nicht müsste.
Die erste Partei bzw der Bundeskanzler kann ja nicht frei über Ministerposten und Viezekanzlerschaft bestimmen. Wenn seine Entscheidung der zweiten Partei nicht gefällt, wird sie die Koalition eben wieder auflösen. Wenn die zweite Partei auch zustimmt, wäre das machbar.
Posten an eigene Verwandte zu vergeben ist Nepotismus, aber in D anscheinend nicht verboten. Auch hier könnte man sich Konstellationen vorstellen, in denen das gemacht wird, z.B. wenn die Frau eine besondes populäre und beliebte Ärztin ist. Zum Vertrauen siehe Chaddy. --Optimum (Diskussion) 21:48, 23. Okt. 2016 (CEST)
Wobei CDU-Kanzler gerne noch einen weiteren Koalitionspartner haben, um ein Gegengewicht zur CSU am Kabinettstisch zu haben zum Beispiel. Kohl war wohl nie wirklich böse, dass es zur absoluten Unionsmehrheit nie reichte. An sich sind ja auch andere Parteien nie monolothisch, sondern haben verschiedene Blöcke und interessengruppen intern. Manchmal kann es hilfreich sein, die mit externer Hilfe etwas anders auszubalancieren. -- southpark 10:17, 24. Okt. 2016 (CEST)
Schaue mal das Schweizer System an, das keineswegs in der Verfassung so festgelegt ist, sondern einer gewachsenen Tradition entspricht. In Deutschland könnte eine breitere Koalition auch sinnvoll sein, um Blockaden durch den Bundesrat zu vermeiden. --195.68.6.6 09:39, 25. Okt. 2016 (CEST)
Die Schweizer haben eben Randgruppen in die Regierung eingebunden. Und zwar in der Reihenfolge Bauern (Minger 1929), Arbeiter (Ritschard 1974) und Frauen (Kopp 1984). --62.202.183.218 12:06, 25. Okt. 2016 (CEST)
Frauen sind eine "Randgruppe"? Interessant... -- Chaddy · DDÜP 17:16, 25. Okt. 2016 (CEST)
jo, in der Schweiz ist so einiges anders ;) --> Frauenstimmrecht in der Schweiz --Nurmalschnell (Diskussion) 18:50, 25. Okt. 2016 (CEST)
Absolut anders: In der Schweiz gab es (anders als in D übrigens) schon eine Quotenfrau als Bundespräsidentin (sogar sechs) aber noch keinen Quotenschwarzen, in den USA ist es umgekehrt. --62.202.183.218 21:11, 25. Okt. 2016 (CEST)
Die späte Einführung ist ein Anzeichen für die starke Demokratie. Die ach so guten deutschen Vorreiter in Deutschland (damals Deutsches Reich) und Österreich (damals Deutschösterreich) haben das Frauenwahlrecht 1918 nach dem Sturz der Monarchen eingeführt. 15 Jahre später hatten beide Länder autoritäre Regierungen, Nationalsozialismus (Tausendjähriges Reich, Hauptsymbol Hakenkreuz) und Austrofaschismus (Ständestaat, Hauptsymbol Kruckenkreuz). Letzterer wurde dann nach einem Fehlschlag 1934 schließlich 1938 von ersterem beseitigt. na ja, vielleicht liegt das uns im Blut, dass wir uns eine starke Regierung wünschen. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 21:48, 25. Okt. 2016 (CEST)
Aha, das Frauenwahlrecht war schuld an Hitler? Ich dachte, es war das Verbot des Hausunterrichts (jedenfalls bekommt man es so von rechten Kreisen in den USA zu hören). Das ist aber eine ziemlich krude These. Frauen haben Hitler nicht mehr gewählt als Männer, bei einer Reichtagswahl gab es wohl einen leichten Frauenüberhang für die NSDAP, bei anderen dagegen einen Männerüberhang. -- 195.68.6.6 18:01, 26. Okt. 2016 (CEST)
Unser Universal-Interessierter halt. Immer wenn man denkt, wirrer geht's nicht mehr, setzt er noch einen drauf. Mittlerweile bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob das alles ernst ist oder nur so'n, was weiß ich, soziologischer Test. --AMGA (d) 20:42, 26. Okt. 2016 (CEST)
Naaa, die These würde aber viele Fragen im Sand verlaufen lassen. Das Frauenwahlrecht sozusagen als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Man weiss ja, dass sich die Deutschen insgeheim die Monarchie zurückgewünscht haben, aber alles, was sie bekamen, war Hitlers Monorchie. Wenn man dem Gedankengang weiter folgt, war Hitler wahrscheinlich - eine Frau. Das würde auch seine Zurückhaltung dem anderen Geschlecht gegenüber erklären. Die folgende Anarchie, entstanden durch seine - in Wirklichkeit vorhandene - Anorchie. Ich bin fast überzeugt. --Optimum (Diskussion) 00:47, 27. Okt. 2016 (CEST)
ich habe doch nirgendwo vom Frauenwahlrecht als Urkatastrophe gesprochen. Ich habe darauf hingewiesen, dass angeblich so "fortschrittlich demokratische Länder mit Frauenwahlrecht" wenige Jahre später von Diktaturen regiert wurden, nämlich NS und Austrofaschismus (obwahl halt, gilt Dollfuß nicht als eine Art heiliger Märtyrer?) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 15:06, 28. Okt. 2016 (CEST)

noch ein Geburtstag

Neben Pablo Picasso und meiner Freundin hatte gestern, den 25. Oktober, auch noch WinXP Geburtstag. Nach der Entäuschung mit Windows 2000 und dem Ärger mit ME, war es endlich was Gelungenes aus dem Hause MS, bis heute noch, auch nach 15 Jahren, etwa an jedem zehnten Computer welteweit zu finden [15]. Aus guten Gründen. Ich selbst habe es bis im Frühling verwendet und wurde dabei persönlich nie von Würmen, Viren oder troyen Pferden gebissen. Also Vista war dagegen nur eine Katastrophenübung. Wie habt Ihr die 15 Jahre überlebt? Wer hat noch die Win98 Second Edition, das war ein ähnlich treues Haustier? -- Ilja (Diskussion) 10:23, 26. Okt. 2016 (CEST)

Wenn der Rechner irgendwelche Außenkontakte hat, verbietet sich ja alles unter W7, ansonsten könnte ich wohl heute noch mit 98 SE arbeiten, war ein braves BS. Die Faustregel war immer, dass jedes zweite BS von Microsoft etwas taugt: 95 bäh, 98 ok, ME bäh etc. Für 95 bin ich damals vom Mac umgestiegen; zum ersten Mal ein Betriebssystem von Microsoft, das man ähnlich vernünftig bedienen konnte - keine Trennung zwischen Datei- und Programmmanager mehr: wenn man eine Textdatei doppelklickte, ging, oh Wunder!, die Textverarbeitung auf. Stürzte halt immer ab; damals hat man Zwischenspeichern gelernt. W2K war ja ein NT-System, und in den richtigen Händen (erfahrene Unternehmens-Admins) sehr brauchbar. Heute habe ich überall W10 drauf; läuft doch im Ganzen prima. Aber es stimmt schon: XP hat das Zeug zur Legende, damit gab es fast nie Ärger. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:49, 26. Okt. 2016 (CEST)
W2K war super. Aber nun gut, bei mir lief sogar, man sollte es nicht glauben, ME ganz ordentlich. --AMGA (d) 20:36, 26. Okt. 2016 (CEST)
Mein erster, woanders ausgesonderter, Rechner machte irnkwas mit 3.1. Konnte ich nichts mit anfangen, brauchte ich ja auch nicht. Ich hatte eine Schreibmaschine. Dann den ersten "richtigen" neuen, mit ME. Ich dachte, wenn das ein PC ist, sowas wie sie alle haben jetzt, will ich das nicht. Das Teil hat nur genervt - ich hatte aber auch keine Ahnung von der Materie. Bis ich 'nen wieder neuen bekam, mit XP. Ahjetzja, dachte ich. War toll. Dann bemerkte ich, dass MS nicht so toll ist. Ubuntu, dann Mint, seit sieben, acht Jahren... 79.204.203.190 22:18, 26. Okt. 2016 (CEST)
Richtig: UBUNTU, das ist es! Möglicherweise war Windows 2000 gar nicht so schlecht, doch fast alle älteren und Multimedia-Anwendungen funktionierten nicht mehr, dafür sein das Win ME gemacht gewesen, sagte man und es stimmte auch nicht, ich habe vielen Leuten Dual boot installiert mit Win98SE. Zu den Kunden der Buchhandlung, wo ich Buchhändler war, gehörte auch das CH-Hauptquartier der Microsoft, die PC-Version der Brockhaus-Enzyklopädie konnten sie alle nicht installieren, sie haben das ganze Haus ohne Ausnahme auf Dell umgestellt, ich fand dann mit googeln irgendwie heraus, dass es ein inzwischen bekannter Dell-DVD-Laufwerk & MS Win2000-Fehler war und dass man die Brockhaus-Enzyklopädie von der Festplatte, statt von DVD, sehr wohl installieren konnte. Wie man es machen kann, musste ich ihnen aber auch erst einmal vorführen. Netzwerkfähig war zum Glück das Windows allerdings bereits seit Windows for Work groups ganz gut, sehr gut, aber das NT 4 war dann wirklich super und stabil, nicht umzubringen (und teuer) und viele Firmen wollte es später dann möglichst lange behalten, gerade, weil USB dort noch nicht funktionierte. -- Ilja (Diskussion) 22:33, 26. Okt. 2016 (CEST)

XP ohne Probleme? Sasser ist wohl vergessen. Dabei musste man nur die Uhr zurückstellen, aber mein Telefon glühte... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:47, 26. Okt. 2016 (CEST)

Und am 28. 10. war der tausendste Geburtstag von Kaiser Heinrich III. (siehe auch hier)! --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:07, 29. Okt. 2016 (CEST)

Bald 2 Millionen Artikel

Ich bin mal gespannt, ob auf den zweimillionsten Artikel ein LA gestellt wird. --112.198.79.223 12:32, 27. Okt. 2016 (CEST)

bei der hier herrschend Kultur der Löschtrollerei stehen die Chancen gar nicht mal schlecht. --Elrond (Diskussion) 13:26, 27. Okt. 2016 (CEST)
Wir sollten eine Kategorie anlegen: Artikel ohne Löschvorschlag, eine Liste der Artikel, die mal Löschkandidaten waren und heute als lesenswerte Artikel gelten, auch Liste der mehrmaligen Löschkandidaten und einen Zählsystem für Löschanträge pro User. -- Ilja (Diskussion) 14:29, 27. Okt. 2016 (CEST)
Chiara Ohoven wurde hundertausendmale gelöscht bevor sie endlich in die Wikipediagemeinschaft integriert wurde. --112.198.77.55 16:36, 27. Okt. 2016 (CEST)
Äh, jetzt aber daraufhin mal ne blöde Frage... Mit diesen zu löschenden, gelöschten, wiederhergestellten, getrennten, zusammengeführten, etc.pp. Artikeln kann man da wirklich so genau sagen "DAS ist jetzt der 2mio'nste ..."? Und wenn ja: wenn dann ein oder mehrere ältere gelöscht werden, ist dann dieser Artikel der ehemals 2mio'nste? Oder wartet man einfach nur einen stabilen Zeitpunkt ab, wo Artikelzahl konstant über den 2 Mio bleibt, um dann zu sagen: WP hat jetzt mehr als 2 Mio. Artikel? --Maresa63 Talk 16:53, 27. Okt. 2016 (CEST)
Das ist sicher so wie mit dem x-milliardsten Erdenbürger. Da sucht man sich einen, der/die es sein kann und sagt 'Das ist sie/er' --Elrond (Diskussion) 17:33, 27. Okt. 2016 (CEST)
Die (mit Abstand) meisten existierenden Artikel hatten nie einen LA. Selbst *wenn* es 15 Jahre lang täglich durchschnittlich 100 LAs gegeben hätte (in Wirklichkeit waren/sind es viel weniger) und *nichts* gelöscht worden wäre, Mehrfach-LAs auf einen Artikel dabei gar nicht berücksichtigt, wären das nur gut 25 % von 2.000.000, sprich, mindestens 75 % aller Artikel müssten in die "vorgeschlagene" Kategorie. Nicht sinnvoll. Hatten wir das Thema nicht schon mal? --AMGA (d) 20:56, 27. Okt. 2016 (CEST)
wegen der Chiara, schreibt man It-Girl nicht eigentlich IT-Girl? Oder Computermaus? -- Ilja (Diskussion) 21:31, 27. Okt. 2016 (CEST)

Die Zahl der Löschanträge ist entgegen häufig geäußerten Behauptungen seit Jahren stark rückläufig, bis vor ein paar Jahren waren 60 LAs pro Tag normal, mittlerweile sind es meist weniger als die Hälfte.--2A02:8070:B8A:BF00:838:D748:7CD6:6CF9 22:37, 27. Okt. 2016 (CEST)

Die Zahl der neu erstellten Artikel aber auch. Daher wäre es interessanter zu sagen, wie hoch die spezifische Löschrate ist. Also Löschungen pro z.B. 1000 neu eingestellter Artikel. --Elrond (Diskussion) 22:52, 27. Okt. 2016 (CEST)
Tja und wer so behämmert ist auf exzellente Artikel wie der gerade hier:
"Cedric fiedler
Cedric "the bender" Fiedler ist ein BHL (bender hockey league) spieler. Er spielt mit seinen broken ankles und hat in den letzten spielen eine unglaubliche -144 Bilanz. In seiner karriere erzielte er schon 2 Tore. Wir graturilen ihm und wunschen eine erfolgreiche karriere"[16]
zu stellen wird dann künftig wegen seiner LA-Rate an den Pranger gestellt. Tolle Idee. Wie ioft poppt diese dämliche Idee mit dem LA-count-Pranger wohl noch hoch? --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 11:25, 28. Okt. 2016 (CEST) P.S.: den tollen Artikel dürfte ihr dann jetzt mit einem SLA versehen.
Schon wieder weg, aber ich habe gleich denn nächsten:
"Zentral-Thai
Zentral Thai bezeichnet den größten Anteil aller Thailänder. In Bangkok leben überwiegend Menschen, die aus Zentral Thai kommen. Der Flug von Frankfurt nach Zentral Thai, damit ist Bangkok gemeint, kostet momentan 600 €."[17]
Noch ein exzellenter Artikel auf den ich besser keine (S)LA stelle, weil das meinen Count unnötig hochtreibt. Außerdem kommen wir sonst nicht so schnell an die 2 Mio. heran, also besser stehen lassen. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 11:27, 28. Okt. 2016 (CEST)
Wow, wurde schon grundlegend überabreitet:"Bitte Eintrag verfassen! Am Besten einen Thailandexperten!"[18] Wer setzt den denn nun auf WP:KALP?
Der böse Löschtroll heißt hier: Benutzer:Anton Sevarius, bitte mal ordentlich die Meinung für seine Löschtrollerei geigen. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 11:31, 28. Okt. 2016 (CEST)
Kann man mir die Meinung nicht wenigstens per Dudelsack oder Schalmei mitteilen, müssen es unbedingt Geigen sein? Die mag ich doch nicht... ;) --Anton Sevarius (Diskussion) 11:33, 28. Okt. 2016 (CEST)
Zwar nicht gelöscht, aber wenigstens umgeleitet auf Violine. Wirst du gewesen sein. --Bavarese (Diskussion) 16:58, 28. Okt. 2016 (CEST)
Ich hab grad gelernt: FiedelGeige. Umgangssprachlich wird jedenfalls in Ostösterreich das Wort "Fiedel" synonym mit "Geige"/"Violine" verwendet. --MrBurns (Diskussion) 00:22, 29. Okt. 2016 (CEST)

A day's effort


So much effort, little yield
Spending hours in the field
Undistinguished Pokémon
Just those Drowzees on and on
Eevee vanished from my sight
Did not win a single fight
As those gyms were well-equipped
Lapras, Snorlax got me whipped
When my 10k egg was cracking
Seel appeared, in power lacking
Server problems did me ill
Stuck at level 13 still

-- 195.68.6.6 09:14, 28. Okt. 2016 (CEST)

"Diem perdidi!", "Ich habe einen Tag vergeudet!" rief Kaiser Titus erschüttert, als ihm auffiel an diesem Tag keine gute Tat gegangen zu haben. "You load sixteen tons and what do you get?/Another day older and deeper in debt" ächzt der Kumpel im amerikanischen Folksong. "Was hat der Mensch von all der Mühe, die er sich macht unter der Sonne? Ein Tag kommt, ein Tag geht, ein Geschlecht kommt, ein Geschlecht geht, und nichts Neues gibt es unter der Sonne" seufzt weltmüde der Prediger Salomos. Wir jammern über entgangene Pokemons. Was geht's uns gut! ;) Dumbox (Diskussion) 10:02, 28. Okt. 2016 (CEST)
Tja, so passen wir uns halt den Umständen an. Was dem einen sein Karthago, ist dem anderen sein Gyarardos ... 195.68.6.6 10:36, 28. Okt. 2016 (CEST)
So ist es wohl. Die postmodern-selbstreferenzielle Vielschichtigkeit deines Gedichtes geht mir erst allmählich auf: Man gibt dem Leben einen Sinn durch sinnloses Tun, und dann stellt sich gar die Sinnlosigkeit der Sinnlosigkeit heraus. Respekt! Allerdings könnte man fragen, ob nicht die lyrische Verarbeitung der Erfahrung ein weiterer Versuch ist, Sinn zu konstruieren. Geht die Sinnsuche also immer weiter? Grüße Dumbox (Diskussion) 10:52, 28. Okt. 2016 (CEST)
Gewiss, und das tut sie mit jeder neuen Metaebene, auf der man darüber nachdenkt oder diskutiert. ;) --195.68.6.6 10:59, 28. Okt. 2016 (CEST)
Dann hören wir jetzt lieber auf, oder? So eine reductio ad infinitum kann lange dauern, und wir könnten mit dem Tag ja auch noch was Sinnvolles anfangen. ;) Dumbox (Diskussion) 11:04, 28. Okt. 2016 (CEST)
"Bulbasaur, charmander, pokeball, / Eevee, pikachu, got to catch em' all! / Kanto, johto, adventure calls,

Sinnoh, hoenn, this world ain't small! / Mewtwo, ho-oh, masterball, / Groudon, xerneas, as a trainer, I stand tall!" --Delabarquera (Diskussion) 10:54, 28. Okt. 2016 (CEST)

Mir gefällt das Gedicht. Und ich spiele kein Pokemon Go. Dafür genug Anderes um das Gefühl hinter den Zeilen nachvollziehen zu können. Natürlich provoziert man Reaktionen, wenn man so etwas ins Internet stellt. Ich finde es einfach nur lustig. --93.184.128.31 13:04, 28. Okt. 2016 (CEST)

schweinisch gut

Einmal mehr nicht aus China
wie die Blut- und Leberwürste, für so was würde ich, wenn ich Muslim wäre, sofort Trikot wechseln: Die Zutaten stehen auch alle drauf, Schwein gehabt, da kann man alles sofort in der Wikipedia nachsehen und nachvollziehen; Schweinleber (31%), Speck, Trinkwasser, Preiselbeeren (6,8%), Salz, Kartoffelstärke, Zucker, Zwiebeln, Gewürze, Milchpulver, Dextrose, Glukosesirup, Geliermittel E412 (mein Lieblings-E, Guarkernmehl), Erbsenprotein ( :-( ), Tomatenpulver, Aroma, Antioxidationsmittel E316 (auch sehr fein, Natriumisoascorbat), Konservierungsstoff E250 (Natriumnitrit – kann ohne nicht mehr leben) , nach belgischen Originalrezept, wahrscheinlich direkt aus Brüssel, deswegen die E – sehr fein: „Preiselbeeren Leberpaté“, von Spar-Austria. Schmeckt richtig herbstlich. – Ilja (Diskussion) 21:39, 28. Okt. 2016 (CEST)
Tja, blöde Deklarationspflicht. Früher hieß es bei der Leberwurst unter Metzgern einfach: "Wenn das rauskommt, was da reinkommt..." Grüße Dumbox (Diskussion) 22:10, 28. Okt. 2016 (CEST)
Was ist denn hier wieder das Problem? War denn das bei Wurst je anders?--Antemister (Diskussion) 22:37, 28. Okt. 2016 (CEST)
Das Problem ist ein anderes: Benutzer:Ilja Lorek belästigt mich oft mit farbig hinterlegten Links. Dabei könnte er über seine Einstellungen, Helferlein, einen Haken bei Der Begriffsklärungs-Check hebt Links auf Begriffsklärungsseiten farblich hervor. setzen. Woher soll ich wissen, was er wirklich meint? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:42, 28. Okt. 2016 (CEST)
Das mache ich doch extra, das schützt doch die Nachtflieger vor dem Sekundenschlaf. Ich liebe es, die Ingredienzen und das Kleingeschriebene manchmal zu enträtseln, ohne Wikipedia würde es kaum Spaß machen. Ein Metzger hat mir etwa 1982 beim Grillen gesagt: „Meine Würste dürfen auch Vegetarier mit guten Gewissen verzerren“. Das freie Wissen könnte langfristig aus den simplen Megaphagern emanzipierte Verbraucher machen, was mit den Whistleblowern alles passieren kann, können wir in den Medien tagtäglich nachlesen. Vielleicht landen wir dann alle, in so einem Paté, als Kleingeschriebene, nur mit unseren Usernames zum Erinnern. Das wird sich noch rächen, eine neue Form vom ewigen Leben, ich freue mich darauf, besser als Hades und die 77 alte Jungfern, die nur streiten, ist es sicher. -- Ilja (Diskussion) 23:00, 28. Okt. 2016 (CEST)

Unfassbar

Heute war der 1000. Geburtstag eines der bedeutendsten Monarchen der deutschen Geschichte. Ich spreche von Kaiser Heinrich III.. Und das wurde nirgendwo erwähnt. Wie ignorant unsere heutige Zeit doch ist. Ich selbst habe es nur indirekt bemerkt, in der Zeitung stand nämlich, dass heute St. Simon und Judas Thaddäus ist. "St. Simon und Judas". Das war doch die Goslarer Stiftskirche, in der das Herz Heinrichs III. lag. Benannt nach seinen Geburtsheiligen. Eben habe ich in unseren Artikel gesehen und bemerkt, dass nicht nur einfach sein Geburtstag, sondern ext der tausendste ist. Einfach unglaublich. Und wir haben das auch unterschlagen! Weiß hier jemand zufällig, ob er wenigstens in seiner Lieblingspfalz Goslar gefeiert wurde? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:03, 29. Okt. 2016 (CEST)

Das HRR interessiert heute halt nicht mehr viele und die Massenmedien berichten ja nur mehr darüber, was die Massen interessiert. --MrBurns (Diskussion) 00:13, 29. Okt. 2016 (CEST)
In Bochum hat man gestern getagt, lese ich; Goslar hält aus aus praktischen Gründen, die sich aber auch wissenschaftlich verantworten lassen, an 2017 fest. Also dann nächstes Jahr, kommt ja auch nicht so darauf an, 1001 ist auch eine schöne Zahl. Grüße Dumbox (Diskussion) 00:23, 29. Okt. 2016 (CEST)
Aber wir sind eine Enzyklopädie, und als solche wäre ein Hinweis auf der Hauptseite, dass Heinrich III. am 28. Oktober 1016 das Licht der Welt erblickte durchaus sinnvoll. Nebenbei gesagt, in der Tageszeitung des Zeitungsverlags Aachen stand er auch nicht, und die führen auf ihrer bunten Seite seit kurzer Zeit Geburtstage auf, von Leuten die heute kaum mehr bekannt sind (FDP-Politiker aus der Zeit Ludwig Erhards, irgendein Künstler), der Redaktion anscheinend aus der Kindheit bekannt sind. Naja, vielleicht wollen sie verheimlichen, dass Karl nicht der einzige Kaiser war. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:28, 29. Okt. 2016 (CEST)
Was die Erwähnung hier auf der Hauptseite betrifft, kannst du auch selber Vorschläge machen, unter Wikipedia Diskussion:Hauptseite/Artikel des Tages/Vorschläge bzw. Wikipedia Diskussion:Hauptseite/Jahrestage. Was die generelle Nichterwähnung in Massenmedien betrifft: vielleicht hat man sich da auch auf das alternative Geburtsjahr 1017 "geeinigt". --MrBurns (Diskussion) 00:45, 29. Okt. 2016 (CEST)
Vielleich sollten wir es so ähnlich machen, wie Google Doodle, die Jahrestage werden allgemein in krummen Zahlen gefeiert, man darf natürlich auch den 1002. oder 1101. Geburtstag gedenken, besonders in der Wikipedia. -- Ilja (Diskussion) 12:12, 29. Okt. 2016 (CEST)

man darf sich empören:

schon wieder Facebook: „Für große Empörung sorgt bereits ein Bericht von Julia Angwin und Terry Parris Jr. auf Propublica, wonach Facebook seinen Werbekunden erlaubt, Schwarze, Asiaten und Latinos als Zielgruppe auszuschließen, ...“. Wer zahlt darf alles, die anderen User sind nur Mittel zum Zweck. -- Ilja (Diskussion) 12:08, 29. Okt. 2016 (CEST)

Ist das nicht umgekehrt viel interessanter: nur Asiaten als Zielgruppe? --193.154.242.47 15:08, 29. Okt. 2016 (CEST)
bei schön fermentierten Sachen wie Stinktofu und lange gelagerten Eiern ist das problemlos machbar ;-) --Elrond (Diskussion) 21:15, 29. Okt. 2016 (CEST)
ich glaub auch, da "empört" sich nur von jemandem "politisch korrekten Gutmenschen", die nicht begreifen WOLLEN, wie eine Marktwirtschaft funktioniert: die Zielgruppen für Werbung werden definiert, wie sie aus wirtschaftlichem Kalkül sinnvoll scheinen - und "rassistisch" ist der Werbe-Händler da nicht, nur (allgemein menschenverachtend) ökonomisch. - andy_king50 (Diskussion) 21:22, 29. Okt. 2016 (CEST)
Man sollte die Facebook-User manchmal daran erinnern, was diese Plattform wirklich sei, nur eine gigantische Werbemaschine und zugleich Malware-Schleuder. -- Ilja (Diskussion) 01:41, 30. Okt. 2016 (CEST)

"Auf unserem Internetauftritt finden derzeit Wartungsarbeiten statt"

efiliale der deutschen Post. Dienstag Mittag seit etwa einer Stunde, Marken kaufen und ausdrucken nicht möglich. Respekt! --2003:76:E46:3432:7991:F76B:3FB4:C1B8 12:15, 25. Okt. 2016 (CEST)

gibt es noch eine Post? Auch im Web? E-Mail scheint aber zu funktionieren, was wollen wir denn sonst noch? Die Thurn und Taxis etwa zurück? -- Ilja (Diskussion) 13:57, 25. Okt. 2016 (CEST)
Gegenstände lassen sich so furchtbar schwer online verschicken :( P.S.: Eigentlich frage ich mich nur, warum ein Unternehmen wie die Post solche Wartungsarbeiten Werktags zur besten Sendezeit macht.

--2003:76:E46:3432:7991:F76B:3FB4:C1B8 14:34, 25. Okt. 2016 (CEST)

Das kann man sich zwar fragen, aber man kann sich auch vorstellen, daß es Störungen gibt, die unerwartet passieren. --Maresa63 Talk 14:55, 25. Okt. 2016 (CEST)
Gegen eine Störungsbeseitigung ist ja nichts einzuwenden, wohl aber gegen Wartungsarbeiten in der Hauptgeschäftszeit. Sowas ging früher auch immer am WE, nur jetzt, nachdem vor einigen Monaten die Seite neu gestaltet wurde, seitdem komplizierter zu bedienen ist und ständig Probleme macht, wird sowas auch noch zu den denkbar ungünstigen Zeiten durchgeführt. Aber ich rege mich ja schon gar nicht mehr auf, sondern ziehe meine Konsequenzen :) --2003:76:E46:3432:7991:F76B:3FB4:C1B8 15:22, 25. Okt. 2016 (CEST)
Im besten Fall ist da ein Programmierer ein bisschen doof, im schlimmsten Fall die Seite gehackt. Aus "Wartungsarbeiten" würde ich nicht ableiten, dass das ein geplanter bzw. planbarer Vorgang wäre, im genannten schlimmsten Fall würde man vermutlich auch nichts anderes auf die Webseite schreiben. Wenn du's genau wissen willst, musst du wohl dem Unternehmen schreiben.--2A02:8070:B8A:BF00:2832:B862:FF8B:7952 20:21, 25. Okt. 2016 (CEST)
Ich glaube, das Schreiben kann man sich sparen, das Problem dürfte bekannt sein. Nachdem gestern wieder nichts funktionierte, für die Käufe Guthaben aus der Portokasse abgezogen wurde und dann keine Marken erstellt wurden und der Kauf auch überhaupt nichtin der Verkaufshistorie auftaucht, habe ich mal kurz recherchiert: [19] Schlechter geht wohl nicht mehr. Jetzt werde ich nochmal meinem Geld hinterher rennen müssen und dann war es das mit dem Laden. Nach der Umstellung von internetmarke.de auf efiliale.de und den damit einhergehenden Änderungen nicht mehr nutzbar. --2003:76:E0E:7CE6:498F:DB2C:6399:9E5F 21:14, 30. Okt. 2016 (CET)

Doodle

Habt Ihr den Google Doodle schon ausprobiert heute, wir dürfen länger schlafen oder spielen statt finden und surfen - dabei ist der Halloween doch erst am Montag? -- Ilja (Diskussion) 02:45, 30. Okt. 2016 (CEST)

Die Sommerzeit ist noch so ein Scheiß den der Hitler in Österreich eingeführt hat und der auch nach dem Krieg geblieben ist, wie der Rechtsverkehr, die Kirchensteuer, die Rundfunkabgabe und das HGB. --109.100.148.154 (02:56, 30. Okt. 2016 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)
Na Hauptsache irgendwas geschrieben, egal was. --Elrond (Diskussion) 12:04, 30. Okt. 2016 (CET)
also wenigstens die Sommerzeit ist soeben vorbei gegangen, nach 2:59 kam 2:00 h. Ist das normal? Der Rechtsverkehr wurde nicht abgeschaft, links kann man aber im Bett ... schlafen gehen - gute Nacht! -- Ilja (Diskussion) 02:01, 30. Okt. 2016 (CET)
Anscheinend schon. --02:05, 30. Okt. 2016 (CET) (ohne Benutzername signierter Beitrag von 109.100.148.154 (Diskussion))
Da könnte ja glatt ein heute um 02:59 geschriebener Artikel (oder auch "Artikel") um 02:00 Uhr schnellgelöscht worden sein. --MannMaus (Diskussion) 23:11, 30. Okt. 2016 (CET)

Dieses Bilderrätsel

hab ich mir im April 2014 ausgedacht. Und, was war da wohl die Lösung?

Klaws' Job von Oktober 2014 bis November 2015, wie ich gestern hier gelesen habe. --MannMaus (Diskussion) 19:26, 30. Okt. 2016 (CET)

Hast du gerade mal die Lottozahlen für nächsten Mittwoch parat? ;) Dumbox (Diskussion) 19:56, 30. Okt. 2016 (CET)
Du, ich glaube, da hat einer Wikipedia gelesen. Raus mit der Sprache: Wer von euch war da für die Besetzung verantwortlich? --MannMaus (Diskussion) 20:38, 30. Okt. 2016 (CET)

Frauenqualität

Die Wikipedia leistet Pionierarbeit und führt eine systematische Qualitätssicherung für Frauen ein. Danke, Doc Taxon! :^D --PM3 22:44, 28. Okt. 2016 (CEST)

Das ist gut so, wir haben bei der Wikipedia so wenig Frauen, die mitmachen, so muss mann durch diese Qualitätskontrolle die Menge durch die Güte ersetzen. Wahrscheinlich sind die Frauen alle viel lieber beim Facebook, um ihre Selfies, Strickmuster und Confiturerezepte zu publizieren. – Ilja (Diskussion) 23:10, 28. Okt. 2016 (CEST)
Es geht wohl eher um Artikel über Frauen als um Artikel von Frauen. --MrBurns (Diskussion) 23:45, 28. Okt. 2016 (CEST)
Nein, nein! Beispiel: Hier die Qualitätssicherung für Musikalben.
Kann man noch Frauenqualitätskriterien beisteuern? Ich hatte mal als Student 23 unerlässliche Punkte aufgelistet... (z.B. Muss in Notsituationen in der Lage sein, mich 1-2 km zu tragen. etc. - würde ich ja auch für sie machen...). Play It Again, SPAM (Diskussion) 12:31, 31. Okt. 2016 (CET)
Hast du das mit dem Tragen auch getestet? Ansonsten würde ich da eher voraussetzen "muss ihr Handy immer ausreichend geladen haben (oder eine ausreichend geladene Powerbank dabei haben)", das ist heute bei Notfällen wichtiger als das tragen können, wenn man in der Nähe (d.h. in einer Entfernung, in der man leicht wieder zum Unfallort zurückfindet) keinen Handyempfang bekommt ist man heute wirklich in der extremsten Pampa unterwegs (dann reichen aber auch 1-2 km tragen nicht). --MrBurns (Diskussion) 05:36, 1. Nov. 2016 (CET)

Bundespräsidentennachfolgedesaster

Nachdem die frömmelnde Nervensäge Gauck demnächst den Sessel räumen wird, soll jetzt der unerträgliche Steinmeier als Nachfolger durchgedrückt werden, während von der anderen Seite der mindestens ebenso unerträgliche Schäuble dagegen gedrückt wird - also Supernervensäge gegen Oberzicke? Mich schaudert es bei dieser Vorstellung. --178.4.187.116 02:20, 31. Okt. 2016 (CET)

Sei froh, daß es bei euch der Hofer ned werden kann. --David Seppi (Diskussion) 02:44, 31. Okt. 2016 (CET)
Naja, wer Gauck, Steinmeier *und* Schäuble nicht ertragen kann (und vmtl. auch alle anderen, die ernsthaft im Gespräch sind, ohne das jetzt explizit geschrieben zu haben), hätte vmtl. eher gern einen Hofer... --AMGA (d) 08:10, 31. Okt. 2016 (CET)
Ähem, ich verweise hierzu auf die Anstalt zum Thema Staatsbürgerkunde, da wird das recht gut an der Wand erklärt. --178.4.184.187 12:32, 31. Okt. 2016 (CET)
In Österreich gibts ja schon lange das Phänomen, dass gar nicht o wenige Migranten Strache wählen, weil sie eben aus Arbeitsplatzangst keine weitere Migration haben wollen. Aber die FPÖ ist bei weitem nicht so weit rassistisch wie die AfD. Ansonsten halte ich für einen deutschen Bundespräsidenten die Persönlichkeit für wichtiger als die politische Ausrichtung, da er soviel ich weiß kaum Macht hat und hauptsächlich repräsentieren soll. --MrBurns (Diskussion) 12:41, 31. Okt. 2016 (CET)
Ohne die Wortwahl jetzt verteidigen zu wollen (und bei Gauck bin ich da durchaus anderer Auffassung) - Ich finde es auch frustrierend, dass es scheinbar keine möglichen Kandidaten mehr gibt, die die Dinge etwas tiefer durchdringen können, und lauter typische Parteipolitiker im Gespräch sind. Bei Schäuble kommen mir die Attribute "starrsinnig", "taktierend", "hinterhältig" in den Sinn und überlagern seine vorhandenen rhetorischen Qualitäten, bei Steinmeier eigentlich nur "bieder". Ein Lammert hätte vielleicht noch etwas Erfrischendes, aber gibt es wirklich keine echten Staatsphilosophen und Visionäre mehr in der Republik? Und bei allen Schwächen des Prozesses, einer Volkswahl möchte ich nicht das Wort reden, denn dann kämen wahrscheinlich noch deutlich erschreckendere Kandidaten ins Spiel. --195.68.6.6 09:29, 31. Okt. 2016 (CET)
Einen Staatsmann wie Richard von Weizsäcker, einen Landesvater wie Johannes Rau, ja sowas würde hier wieder gut tun. Bitte keine Herzogs, Wulffs, Köhlers mehr. Gauck? Na ja..., Steinmeier und Schäuble? In Verbvindung mit der Rautenträgerin? Kein Kommentar... Joschka Fischer wär meine Wahl! Oder Gregor Gysi, beide können reden, und kommen dem "Visionär" schon sehr nahe. --Maresa63 Talk 10:41, 31. Okt. 2016 (CET)

Wenn mir jemand sagen könnte, warum ein Bundespräsident unbedingt notwendig ist, könnte ich mich auch an der Kandidatenbeurteilung beteiligen. --Gruenschuh (Diskussion) 12:11, 31. Okt. 2016 (CET)

Einerseits steht's erst mal so im Grundgesetz. Andererseits ist es doch auch nützlich, wenn man eine sichtbar exponierte Person hat, die nachdenkliche bis salbungsvoll philosophische Reden absondern kann, ohne sich damit wegen seiner/ihrer "pragmatischen", d.h. interessenorientierten Politik zum Gespött zu machen. D.h. der BP ist für's Gemüt und Feiertage zuständig, die BK'in für's Geschäft. -- Zerolevel (Diskussion) 18:24, 31. Okt. 2016 (CET)
Bei den britischen Royals (die ihre Steuerzahler übrigens weit teurer zu stehen kommen, als uns unser Präsi) wird diese Frage ja auch immer wieder gestellt. Da lautet die Antwort meist: Es ist gut, wenn es wenigsten einen im Staat gibt, der vollkommen unabhängig von Parteiinteressen und Lobbygruppen sagen kann, was ihm richtig scheint (also so eine Art weiser Hofnarr). Außerdem kann er sich weigern Gesetze zu unterschreiben, die ihm nicht passen, und nur er kann den Krieg erklären. Geoz (Diskussion) 20:02, 31. Okt. 2016 (CET)

"Desaster": Geht es nicht auch 'ne Nummer kleiner? Das Wort (eigentlich 'Unstern') bedeutet 'großes Unglück' oder 'Katastrophe'. Wie immer man zu Steinmeier, Schäuble (das sind - jeder auf seine Art - tüchtige Leute) oder den anderen genannten Personen steht, sehe ich nun nicht die große Katastrophe hereinbrechen, wenn einer von ihnen Bundespräsident wird. Also: nicht gleich echauffieren (ich weiß, 'Wutbürger' ist zur Zeit gerade große Mode), ruhig ein bisschen niedriger hängen. --Morino (Diskussion) 20:12, 31. Okt. 2016 (CET)

@Geoz: Dafür äußert sich die Queen aber äußerst selten zu politischen Themen. Das wird auch so von ihr erwartet. Ist euer BP nicht verpflichtet verfassungskonforme Gesetze zu unterschreiben? Kriege werden heute eh keine mehr erklärt. --David Seppi (Diskussion) 20:20, 31. Okt. 2016 (CET)

Viele Briten würden sich allerdings wünschen, dass sich die Queen öfters zu politischen Themen äußerte. Unser Präsi kann und soll, ganz im Gegenteil, selbst entscheiden, ob ein Gesetz verfassungskonform ist, oder nicht. O.K. Kriege werden heute nicht mehr erklärt (weil einen das wegen Führung eines Angriffskriffskrieges an den Galgen bringen könnte), aber irgendjemand muss immer noch den Verteidigungsfall ausrufen, und das ist unser Präsi. Solange er das nicht tut, bleibt der Verteidigungsminister Oberbefehlshaber, und der Kanzler hat in dieser Sache nichts zu sagen. Geoz (Diskussion) 20:51, 31. Okt. 2016 (CET)
Bitte, bitte Schäuble! Der war nun wirklich lange genug Finanzminister. Im Übrigen lausche man den weisen Worten von Rainald Grebe (das war allerdings über Köhler).--Optimum (Diskussion) 21:02, 31. Okt. 2016 (CET)
Zum Nichtunterzichnen von Gesetzen: das kommt ja nur selten vor und ein BP wird das auch kaum machen, wenn er nicht von der Verfassungswidrigkeit überzeugt ist, weil wenn er da einen Fehler macht riskiert er, vom VfGH des Amtes enthoben zu werden. Zum Verteidigungsfall: ist für absehbare Zeit extrem unwahrscheinlich in Deutschland. Außerdem kann er den Verteidigunsgfall zwar verkündigen, aber nur wenn der Bundestag ihn mit Zustimmung des Bundesrates festgestellt hat. Aus diesen Gründen halte ich seine tatsächliche Politische macht trotzdem für gering. --MrBurns (Diskussion) 05:31, 1. Nov. 2016 (CET)

Alt genug bin ich - und Lust? Eigentlich nicht, aber nun ja Pflichtgefühl hätte ich auch. Also man schlage mich vor! --Elrond (Diskussion) 22:08, 31. Okt. 2016 (CET)

Tschaa - Rainald Grebe ...?... Das Alter hätte er ja, und öffentliche Auftritte kann er auch, also ... und würdiger als Urban Priol sieht er auch aus. Aber in der Rolle wäre mir eigentlich Georg Schramm lieber. -- Zerolevel (Diskussion) 22:40, 31. Okt. 2016 (CET)

@Geoz: „irgendjemand muss immer noch den Verteidigungsfall ausrufen“? Niemand tut das, er wird „verkündet“. Und wenn ihn jemand „ausrufen“ würde, dann wäre das der Bundestag; denn der trifft „die Feststellung, dass der Verteidigungsfall eingetreten ist“. Wer ihn dann verkünden darf/muss, das ist eigentlich ziemlich egal. Einen Bundespräsidenten bräuchte es dazu nicht unbedingt. --Bavarese (Diskussion) 22:48, 31. Okt. 2016 (CET)

Also wenn das die wichtigste Funktion des BP ist, dann waere die Wahl ja eindeutig Til Schweiger. Wenn der den Verteidigungsfall ausrufen taet, dann taets ja keiner verstehen ("mr mssnnsjztvrtdgn"); es braeuchte aber auch auch keiner zu verstehen; der macht das selber. Und wenns keinen V-Fall gibt, dann .... Schweiger!. Peace CheSmiley.jpg -- Iwesb (Diskussion) 05:43, 1. Nov. 2016 (CET)

Für die, die sich von Deutschland aus im Netz sind...

...fällt Euch hierbei was auf [20]? --2003:76:E0E:7CE6:3422:B81E:AE2B:EA49 10:36, 1. Nov. 2016 (CET)

Jo, war schon u.a. in der *Lügenpresse* (naja, nicht wirklich Presse). Stichwörter GEMA & Google... --AMGA (d) 11:01, 1. Nov. 2016 (CET)

Globalstecker

Shanghai Hotel

Hätte es eine Chance im Hotel oder etwa am Bahnhof und Flughafen oder dort, wo Mneschen aus der ganzen Welt zusammenkommen, Stecker für die wichtigsten Herkunfsländer nebeneinander zu montieren, oder findet es für bei den entsprechenden Kontrollbehören keine Gnade. Ich meine, dass man im Hotelzimmer etwa eine solche "Mehrfachsteckdose" mit entsrechedner Beschriftung, vielleicht auch in gerade den entsprechenden Sprachen und Bezeichnung versieht. Auch würde man damit - als Hotel - für seine cosmopolitische Einstellng werben können. -- Ilja (Diskussion) 11:49, 16. Okt. 2016 (CEST)

So spontan würde ich denken, dass das zwar prinzipiell machbar wäre, aber ein hoch komplexes und entsprechend teures Teil dabei entstünde, wenn es auf alle nationalen Normen Rücksicht nehmen müsste. Steckdosen sehen ja nicht einfach nur anders aus, sondern resultieren auch aus unterschiedlichen Sicherheits- und Verkabelungspraktiken. Etwa die gute alte Ringleitung in UK und Commonwealth, die eine Sicherung im Stecker nötig macht. Oder Erdung und Verpolungsschutz in unterschiedlichen Systemen. Adapter sind da vermutlich insgesamt billiger. Rotkaeppchen kann hier sicher Genaueres beitragen. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:14, 16. Okt. 2016 (CEST)
In China gibt's das. Siehe Foto. Fand ich extrem tofte. -- southpark 12:17, 16. Okt. 2016 (CEST)
Ich find's eher interessant, dass die Chinesen sowas von Siemens kaufen müssen. Im übrigen ist das keine "Allerweltsdose". Schweizer, Italiener, Brasilianer dürfen keine Geräte mit Erdung mitbringen. -- Janka (Diskussion) 14:05, 16. Okt. 2016 (CEST)
Gerade für die Elektroinstallation gibt es so viele DIN-Normen und VDE-Vorschriften, dass ich mir gar nicht sicher bin, ob man "fremdländische" Dosen überhaupt legal einbauen darf. Und ob diese Dose wirklich von Siemens ist, gerade in China :), bin ich mir auch nicht so sicher. --Expressis verbis (Diskussion) 23:07, 16. Okt. 2016 (CEST)
Ich denke auch, dass die vielen nationalen (Sicherheits-)Vorschriften mehr Probleme bereiten könnten, als die Technik, ich denke auch weniger an eine Supersteckdose mit ganz vielen Löchern, sondern an eine Serie von Steckdosen, wo der Japaner neben den Amerikanern und Brasilianern und Schweizer friedlich die Notebooks auftanken könnten, ja die Deutschen könnte man natürlich auch berücksichtigen, mit ihrer DIN-Norm haben sie ja die halbe Welt beglückt. Die vielen Adapter sind teilweise gefährlicher Misst, wie ich gesehen habe, speziell die Universaladapter aus dem Reiseshop für ganz viele Länder, sie sind auch sehr schnell kaputt und dann hängen oft nackte Drähte raus und dort, wo viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern vorbeikommen, sind die Steckdosen meistens auch oft schnell defekt, weil so manchen Reisenden doch mehr Kraft als Hirn haben. -- Ilja (Diskussion) 07:04, 17. Okt. 2016 (CEST)
Was die Steckdosen mit den vielen Löchern betrifft: die sind wohl eher so zu sehen, dass sie gemäß der Vorschrift des Landes, in dem sie verwendet werden, gesichert sind und die zusätzlichen Löcher nur als Adapter zu sehen sind. Man kann ja auch bei uns z.B. Adapter kaufen, mit denen man Geräte mit den amerikanischen 120V-Steckdosen an Schuko anschließen kann, wenn das Gerät nur die 120V verträgt, machts halt auch eventuell bum. --MrBurns (Diskussion) 13:15, 17. Okt. 2016 (CEST)

@southpark War die Dose so montiert? Oder steht das Bild bloß Kopf? --Maresa63 Talk 10:42, 17. Okt. 2016 (CEST)

Da die Schrift auf dem Kopf steht, sollte man auch fürs Bild davon ausgehen. --Elrond (Diskussion) 13:26, 17. Okt. 2016 (CEST)
Die auf dem Kopf stehende Schrift war ja der Anlass meiner Frage... Für den chinesischen Elektriker der Schriftzug trotzdem richtig ausgesehen haben! --Maresa63 Talk 18:28, 17. Okt. 2016 (CEST)
Nicht unbedingt, ich habs auch schon gesehen, dass Steckdosen tatsächlich um 180° gedreht eingebaut waren. --MrBurns (Diskussion) 13:30, 17. Okt. 2016 (CEST)
Das ist besonders bei Schuko-Steckdosen fatal :) --Expressis verbis (Diskussion) 14:00, 17. Okt. 2016 (CEST)
Besonders, wenn bei einer Überschwemmung (etwa durch überlaufende Badewanne in dem Stockwerk darüber), plötzlich das Wasser statt Strom aus den Löchern strömt, wie ich es auch schon erlebt habe; wenn die Steckdose dabei aber falsch montiert wurde, ist das Warmwasser dann auch rechts, statt links, oder umgekehrt? Ich weiß auch nicht mehr, wie das Richtige ist, weil man heute sowieso meistens nur ein Mischhahn hat oder wie heißt der Hahn mit nur einem Griff? Für die unterschiedliche Spannungen und Frequenzen könnte man für den Wechselstrom auch an der Steckdose zu Spannungswechseln drehen, bis die Spannung stimmt, ein Zusatzhebel für die Frequenzen wäre auch möglich, konsequent! Ich gehe morgen schon zum Patentamt. Denn jetzt ist sowieso schon die Zeit der Laubsägearbeiten, da kann ich mir so eine Multifil-Steckdose selbst basteln, ökologisch aus einheimischen Holz, und gespeist mit grünen Strom natürlich, aus der Freilandhaltung. Oder ich backe die Globaldase aus Spekulatius-Teig, als Advedskalender: jeder Tag ein anderes Land und Stromsystem. In der Schweiz steht dem Bastler auch noch zur Wahl und Abstimmung als Material: Hartkäse, doch nicht etwa der Emmentalerkäse, denn der hat leider zu grosse Löcher, ich denke mehr an den Tilsiter. Eine echte italienische Mozzarelladose passt dagegen auch ohne viel Arbeit auf Anhieb für alle Systeme. Meine Bastel e-Empfehlung an alle. -- Ilja (Diskussion) 18:22, 17. Okt. 2016 (CEST)
Mittlerweile hat eh fast jedes Neugerät ein Universalnetzteil für 100-240V und 50-60Hz. Oft wird auch "90-264V" angegeben, gemeint ist aber der selbe Spannungsbereich, im ersten Fall bezieht sich die Angabe auf die Nennspannung, im zweiten auf die tatsächlich zulässige Spannung (die tatsächliche Netzspannung darf üblicherweise um bis zu 10% von der Nennspannung abweichen). Daher denke ich, dass Steckdosen bzw. Steckeradapter mit integriertem Spannungswandler keine große Zukunft haben. --MrBurns (Diskussion) 19:00, 17. Okt. 2016 (CEST)
Steckdose war falschrum. Daneben war noch eine ähnliche, die war richtigrum montiert. -- southpark 18:55, 17. Okt. 2016 (CEST)
Das wäre wahrscheinlich ein größeres Vorhaben als die Marsmission, die ganze Welt in dem Stromstecker zu globalisieren, aber es würde die Industrie, die Arbeitsplätze, die Konjuktur und den allgemeinen Wohlstand inklusive Weltfrieden sicher um einenen großen Schritt weiter bringen. Jetzt fliegt man halt im All weiter herum mit einem Universalstromadapter im Gepäck. -- Ilja (Diskussion) 15:11, 19. Okt. 2016 (CEST)
Der offensichtliche Mangel ist bei dieser Dose der Schutzleiterkontakt zu Schuko-Steckern. Dieser ist ohne weitere Adapter eindeutig unmöglich, das Einstecken des Schuko-Steckers hingegen möglich. Diesen Mangel haben auch einige Adapter, die problemlos beschaffbar sind, auch in Deutschland gehandelt werden. Auch dem französischen Stecker, der auch in der Schweiz benutzt wird, fehlt hier der Schutzleiterstift. Die Stecker aus UK/USA sieht die Dose mit Verbindungen vor. Den Prüffingertest würde sie bestehen. --Hans Haase (有问题吗) 15:47, 20. Okt. 2016 (CEST)
Was für ein in der Schweiz verwendeter französischer Stecker? SEV 1011 dürftest du wohl nicht gemeint haben.
Zum Thema: Zumindest in unseren Breitengraden dürfte eine solche Steckdose verboten sein, da entsprechende nationale Normen (VDE, SEV etc.) erfüllt werden müssen (nicht nur den Schutzleiter betreffend, auch die Dimensionierung des Schutzkragens, der Durchmesser der Stifte etc. muss übereinstimmen, eine Schuko-Steckdose wäre somit in der Schweiz schlicht verboten, da dieser die SEV-1011-Norm nicht erfüllt). --Gestrandete 55-cm-Geschirrspülmaschine (Diskussion) 16:53, 24. Okt. 2016 (CEST)
Kann man dieses Verbot umgehen, indem man tiefer in der Wand eine SEV-1011-Steckdose hat und die außen sichtbare dann eben nur ein Adapter mit Wandmontage ist? (Obs sowas wirklich gibt weiß ich nicht) --MrBurns (Diskussion) 17:20, 26. Okt. 2016 (CEST)
Ne, das Loch in manchen Schukosteckern! Auch die Schukosteckdose ist vertieft. In USA wurden die Stifte nachträglich isoliert, da ein kleiner Finger von Kindern und Frauen mühelos dahinter passt. --Hans Haase (有问题吗) 18:05, 1. Nov. 2016 (CET)

Asiatischer Monat in der Wikipedia

奈良寿司教室.JPG

Wow, kann ich dazu nur sagen. --112.198.79.161 16:02, 28. Okt. 2016 (CEST)

Ja! Wenn es nur keine Pekingente ist ... Bitte eine Runde Nudelsuppe für alle. -- Ilja (Diskussion) 16:26, 28. Okt. 2016 (CEST)
Wann kommen Los Wochos? 89.14.34.212 16:41, 28. Okt. 2016 (CEST)
Ich hätte gern Glückskekse. Gruß--Postfachannabella (Diskussion) 18:06, 28. Okt. 2016 (CEST)
Die Asiatische Grippe wäre auch noch so ein Thema, die kommt von den Vögeln, aus dem Land des Lächelns, auf der Seidenstraße, wo die halbseidene Thai-Mädchen ziemlich unterbekleidet im Schaufenster winken, da muss man natürlich sofort selbst niesen: „Gesundheit!“ will man allen wünschen und Ingwertee hilft gegen Erkältung und die Gesammelten Weisheiten des Dalai Lamas im Geschenkband zu Chanukka, die stärken unsere Seelenimmunität, ob‘s auch gegen Panzer vom Platz des Umfriedens hilft, das ist fraglich. Der größte Teil des Putin-Reichs ist übrigens auch asiatisch, das hört er nicht gern. Und der Mann mit Hörnchen sitzt auch schon jenseits des Bosporus in Klein Asien. Unsere Computer, Geschirr, Waschmaschinen, Unterwäsche sind meistens Made in Asia, wie auch der Tee, Pfirsiche und Kirschen und sonst viele wunderbare Dinge, etwa Siebdruck und Papier zum Beispiel, Banane und der Karpfen zu Weihnachten. Herr Ober bitte Buchstabensuppe mit chinesischen Alphabet, nein danke, heute ist doch Freitag, heute mag ich keinen Hund. –- Ilja (Diskussion) 19:57, 28. Okt. 2016 (CEST)
Die Betelnuss-Mädchen haben wir schon. --Hans Haase (有问题吗) 17:59, 1. Nov. 2016 (CET)

Schnell austrinken

Denn dieses Bild auf Commons ist bald weg. -- 88.70.207.103 14:57, 1. Nov. 2016 (CET)

Es ist SG-Wahl und keiner geht hin...

Nun haben wir schon den dritten Tag der Wikipedia:Schiedsgericht/Wahl/November 2016 und keiner geht hin (weder alte noch neue Kandidaten). Offenbar entsorgt sich das SG gerade selber. So weit so gut. Jetzt wird also bald WP:SG frei und ich hätte gerne ein paar sinnvolle Vorschläge für die küpnftige Verwendung. Ich lege mal vor:

  • Kurzlink zu schon gewusst?, das blöde Fragezeichen bremst doch arg beim eintippen und die Seite erhält so mehr Aufmerksamkeit außerhalb des aktuellen Geheimzirkels
  • "Schon gemeckert?" oder "schlechte Gemeinschaft" als Link zum Kurier, damit die immer gleichen "die WP und die Welt ist so schlecht geworden"-Protagonisten auch künftig ihren Weg zu ihrer Lieblingsklagemauer finden.
  • ...

Weitere salonfähige Ideen? --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 09:11, 3. Nov. 2016 (CET)

  • Neue Top-Top-Kategorie für Artikel: Informativ, Lesenswert, Exzellent, Saugut (rosa Logo; diese Artikel zeichnet aus, dass sie einerseits literarisch als auch informativ allerallerhöchsten Ansprüchen genügen, andererseits auch von AfD-Wählern, Reality-Show-Aficionados und Hauptschülern spielend verstanden werden können.
  • Kurzlink für Korrekturen: SG! = Sorgfältig geprüft. Das ist jetzt ein richtiger Brüller, weil ja auch - am anderen Ende - Schon gewusst? SG? so abgekürzt wird. Play It Again, SPAM (Diskussion) 10:03, 3. Nov. 2016 (CET)
Wie wäre der Linkumbau von "Schon gewusst?" auf "Schon geprüft?" für das "SG?". Quasi die Aufforderung zur QS? Das würde dann ja ein nettes Paar ergeben... SG?/SG! --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 10:23, 3. Nov. 2016 (CET)


  • Schlecht Gelaufen. Hier wäre der Platz gewesen, an dem Ihr Euren Streit letzinstanzlich hättet klären lassen können. Nun müsst Ihr es aber doch im Kampf User gegen User austragen. (Zweitbedeutung Seid Gnädig). Aber ernsthaft, die Wikipedia sollte langsam darüber nachdenken, wie man administrativ effizient mit einer sinkenden Zahl engagierter Nutzer umgeht. Vielleicht muss man Institutionen verkleinern, Amtsperioden verlängern, Wettbewerbe weniger oft austragen, und Prozesse verschlanken ... Schliesslich sind weiterhin ca. 2 Millionen Artikel zu verwalten. --195.68.6.6 10:37, 3. Nov. 2016 (CET)
"Sei gemein" wäre auch eine Version. Oh, upps, verlesen... --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 10:40, 3. Nov. 2016 (CET)
Saufgelage --MannMaus (Diskussion) 11:38, 3. Nov. 2016 (CET)
Sauguter Gedanke: Leitet auf eine Abstimmseite weiter, wo jeder User einen anderen User (mit Difflink auf den namensgebenden Beitrag) eintragen darf. Wer am Monatsende die meisten Eintragungen hat ist der SuperGuru und darf fuer den naechsten Monat einen seiner Lieblingsfeinde sperren. -- Iwesb (Diskussion) 11:58, 3. Nov. 2016 (CET)

Wir werden auch 2017 ein ereignissreiches Jahr haben

Volksabstimmung über Loslösung von Spanien, Katalanisches Parlament stimmt für Unabhängigkeitsreferendum NZZ Ilja (Diskussion) 12:53, 9. Okt. 2016 (CEST)

Man braucht nicht nach Spanien zu schauen. In Deutschland wird 2017 u.a. die Landtagswahl in Nordrheinwestfalen (- Bielefeld) stattfinden und Bundestagswahl wird im September 2017 abgehalten. Innenpolitisch geht es heiß her. --112.198.101.200 09:13, 10. Okt. 2016 (CEST)
Wobei eine potentielle Abspaltung, oder zumindest der Versuch davon, doch um einiges spannender ist als schnöde Standardwahlen. --Elrond (Diskussion) 10:51, 11. Okt. 2016 (CEST)
Der reiche Norden will den armen Süden nicht mehr mitfinazieren, das haben wir doch schon auch in anderen Ländern gehört. Aber sie wolle weiter voll in der EU bleiben, das bedeutet auch für die EU neue Aufgaben und nach Brexit wäre die Schulkasse Europgemeinschaft wieder bei 28. Damit es ja nicht einfacher wird, und das ist sicher nur der Anfang. -- Ilja (Diskussion) 17:06, 11. Okt. 2016 (CEST)
Ach die Katalanen... Das wievielte Referendum ist das denn? Nach meiner Zählung das Dritte. Und was kam raus? Nichts! Wenn die Zentralregierung nicht zustimmt, dann wird das alles nichts.--Antemister (Diskussion) 17:37, 16. Okt. 2016 (CEST)
Alternative wäre ein Unabhängigkeitskrieg. Ich würde ihn unterstützen, aber leider bin ich nicht der Kanzler. Ein Korsischer Unabhängigkeitskrieg hätte auch meinen Segen. Das zwischen Frankreich und Spanien geteilte und zumindest auf der französischen seite unterdrückte Baskenland sollte ebenso ein eigener Staat werden. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 17:01, 23. Okt. 2016 (CEST)
Die Lausitz auch? Frage für einen Freund. --j.budissin+/- 09:47, 26. Okt. 2016 (CEST)
Ja, als deutsches Bundesland, oder im Notfall eigener Staat, allerdings mit Deutsch als primärer Amtssprache. Die Seealpen sollten auch nach Italien zurückgegliedert werden, dafür sollte Südtirol mit dem Norden und Osten wiedervereinigt werden. Auch Luxemburg sollte wiedervereinigt werden, mit den Gebieten der zweiten Luxemburgischen Teilung allerdings nur, wenn es deutsches Bundesland wird. Französisch-Flandern sollte Teil Belgiens werden. Ödenburg sollte mit dem Burgenland wiedervereinigt werden. Schleswig auch, vielleicht als Republik Schleswig? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 16:31, 1. Nov. 2016 (CET)
Das Fürstentum Waldeck hat eine grosse Zukunft, wenn es erst einmal mit niedrigen Steuernsätzen zum Sitz vieler internationaler Firmen wird! -- 195.68.6.6 16:29, 9. Nov. 2016 (CET)
Da fällt mir wieder mal auf: "Der reiche Norden will den armen Süden nicht mehr mitfinazieren, das haben wir doch schon auch in anderen Ländern gehört." -- Das mit den 'reichen Gebieten' im Norden, ist das eigentlich eine geo-ökonomische Konstante? Süd- vs. Nordhalbkugel, Südamerika vs. Nordamerika, Süd- vs. Norditalien, Süd- vs. Norddeutschland, Wallonen vs. Flamen, ... Wenn der empirischer Befund lautet: 'Ja, so ist es', dann die Frage: Wie erklärt sich das? (Na gut, Nordkorea vs. Südkorea. Aber das ist wohl tatsächlich ganz anders gelagert. Um so schlimmer für die Nordkoreanerinnen.) --Delabarquera (Diskussion) 11:23, 28. Okt. 2016 (CEST)
Süddeutschland? Bayern steht jetzt nicht sooo schlecht da, BW auch nicht. --David Seppi (Diskussion) 02:14, 31. Okt. 2016 (CET)
Wobei es in Nordeuropa ökonomisch schon besser als in Südeuropa läuft. Auf kontinentaler Ebene spiegelt die Verteilung immer noch die Dominanz des europäischen (frühzeitig nach Nordamerika exportierten) Modells wider. Innerhalb der europäischen Länder würde ich eher auf Zufall tippen, zumal es auch etliche Gegenbeispiele gibt. In Skandinavien (außer DK) ist schon aus klimatischen Gründen der Süden Wanderungsgewinner. Auch bei Deutschland denke ich, dass ein wichtiger Standortvorteil für Baden-Württemberg und vor allem für Bayern ein rein geografischer ist, nämlich die Nähe der Alpen als ganzjährig nutzbarem Freizeitpark bzw. einfach der kürzere Weg in den Süden Richtung CH, A, I, F. --37.49.116.45 22:57, 2. Nov. 2016 (CET)

US-Wahlsystem in Deutschland

Würde es euch gefallen, wenn in Deutschland der Bundeskanzler mit dem US-amerikanischen Wahlsystem gewählt werden würde? --84.184.242.176 16:34, 29. Okt. 2016 (CEST)

Nein! Aus vielen Gründen nicht. U.a. weil es sich um ein Mehrheitswahlrecht auf Bundesstaatenebene handelt; weil zwischen Wähler und maßgeblicher Abbstimmung Wahlmänner zwischengeschaltet sind (was im 18. Jahrhundert sinnvoll war: ohne Eisenbahn, Telefon, geschweige denn Internet - heute aber nicht mehr; weil das relative Stimmgewicht in den bevölkerungsärmeren Bundesstaataten größer ist als in den bevölkerungsreicheren etc. --Morino (Diskussion) 17:06, 29. Okt. 2016 (CEST)
Eben. Und dann die Einschränkung auf zwei Amtszeiten. Wir haben aber ein ganz anderes Problem: Deutschland ist das einzige bedeutsame Land in Europa, in dem Präsident nicht vom Volk, sondern von ein paar hundert Möchtegernen, die das Volk in allen Angelegenheiten bevormunden, nämlich den Parlamentsabgeordneten, die sich niemals an den Volkswillen halten, gewählt wird. Gleichzeitig wird auch nur eine der zwei Kammern, nämlich der Bundestag, in nur formell gleichen Wahlen, vom Volk gewählt, die andere, der Bundesrat, wird von den Ländern bestimmt. Das ist im wesentlichen noch aus dem Kaiserreich übernommen, wo der Reichstag in gleichen und geheimen Wahlen vom Volk gewählt, der Reichsrat dagegen von den Ländern mit ihren ungleichen Wahlsystemen bestimmt wurde. Wir sollten entweder ein reines Mehrheitswahlrecht (in jedem Wahlkreis wählt man Kandidaten, danach, wie gut man sie kennt, oder nach ihrer Partei, und die mit den meisten Stimmen kommen als Vertreter des Wahlkreises ins Parlament) oder ein reines Verhältniswahlrecht ohne Sperrklausel einführen. Unser aktuelels System ist jedenfalls alles, nur nicht demokratisch. Außerdem frage ich mich, was gegen eine Wiedereinführung des semipräsidentiellen Systems wie in der Weimarer Republik spricht, in Österreich und Frankreich funktioniert es ja gut. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 17:54, 29. Okt. 2016 (CEST)
Und wieso genau ist unser aktuelles System "alles, nur nicht demokratisch"? --Morino (Diskussion) 18:48, 29. Okt. 2016 (CEST)
Personenwahlen gegenüber bin ich sowieso skeptisch, weil es da zu wenig um Programme und zu viel um Sympathie geht. Und dazu dann die aktuell zu beobachtenden Schlammschlachten. Insbesondere halte ich das First past the pole-System für sehr undemokratisch, weil so, im Gegensatz zu einer repräsentativen Wahl von Parteien, Minderheiten meist keinerlei Teilhabe zukommt. Bundeskanzler/-präsidentin oder Präsident sollten viel weniger wichtig sein als die um Größenordnungen repräsentativeren Parlamente, sofern diese nicht auf reiner Personenwahl (bei uns in Deutschland die Erststimmen) sondern auf einer proportionalen Wahl beruhen. Ganz daneben wird das dann, wenn bei einer solchen Personenwahl noch nicht mal diejenige sicher gewinnt, die die meisten Stimmen erhalten hat, sondern aufgrund völlig willkürlicher Vorgaben manche Stimmen mehr zählen als andere, sprich popular vote vs. Wahlmänner, wie bei Bush vs. Gore, wo Bush trotz weniger Stimmen Präsident wurde. Ob und wie es eine Mindeststimmenzahl für den Einzug in die Parlamente geben sollte (5%-Hürde) ist eine andere Sache, ich würde wohl ein paar mehr Antidemokraten von Naziparteien wie NPD/PRO/Repse etc. ertragen, wenn dafür die Hürde etwas gesenkt würde. Die entlarven sich sowieso meist selber am besten, wenn sie in den Parlamenten sitzen. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 18:05, 29. Okt. 2016 (CEST)
Diese Praxis ist auch nur noch Tradition und hat im modernen Parteienstaat keine tiefere Bedeutung mehr. Aber nachdem sie hier keine Tradition hat... @Universalinteressierter: Der dt. Bundespräsident ist ein Grüßaugust und wer den wählt ist damit ohnehin nicht relevant. Man sollte ihn eher abschaffen als sonstwie rumzupfuschen. Deutschland ist ein parlamentraisches System, nicht mehr und nicht weniger, und vor allem die Eliten klammern sich geradezu fanatisch daran fest, offenbar weil jedes Veränderung am Regierungssystem an die Machtübernahme der Nazis erinnern würde. Übrigens hieß das Oberhaus schon im Kaiserreich Bundesrat, der Reichsrat ist österreichisch.--Antemister (Diskussion) 18:09, 29. Okt. 2016 (CEST)
Stimmt, war wohl eine Verwechslung mit dem Reichsrat der Weimarer Republik (damals hieß ja alles Reich: Reichspräsident, Reichskanzler, Reichsminister, Reichsbahn, Reichsrat, Reichstag, Reichswehr ... halt alles was nach 1949 Bundes- hieß). Was spricht gegen das semipräsidentielle System? Österreich und Frankreich sind nicht instabil. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 19:21, 29. Okt. 2016 (CEST)

Nein! Völlig unzeitgemäß und die USler hängen nur deshalb so daran, weil sie auch eine etwas ältere Tradition haben/behalten wollen --Elrond (Diskussion) 21:02, 29. Okt. 2016 (CEST)

Weltkarte über die Regierungssysteme
Regierungssysteme der Welt
Republikanische Staatsform:

Monarchische Staatsform:

Diktatorische Systeme (meist in Republiken):

  • sonstige Systeme oder unklare
    politische Situationen
Stand: 2012
Pah, schau mal das Bild samt Beschreibung:
Keiner auf dem Planeten hat noch eine
richtige Diktatur???
--Hans Haase (有问题吗) 18:13, 1. Nov. 2016 (CET)

}

@Sänger: Auch die Deutschen wählen ausgesprochen personenorientiert, auch wenn keine Personen direkt gewählt werden. Fast regelmäßig gewinnt bei Wahlen die Partei deren Kandidat die besseren Kompetenzen zugerechnet werden. Und eine Ungleichheit der Wahl gibt es auch bei hierzulande, insbesondere weil die kleinen Länder im Bundesrat übergewichtet sind (von Europawahlen mal ganz zu schweigen. Was die Sperrklausel angeht, gibt es den in Deutschland so viele Leute die der Ansicht sind das Regierungssystem müsse nur eines leisten, nämlich "die Rechten" kleinzuhalten (wenn die NPD 4,9 % bekommt, dann bruacht man die Sperrklausel damit sie nicht in ein Parlament kommt, aber bei 5,1 % ist es dann OK?). Der Sinn von Sperrklauseln liegt woanders, nämlich darin dass die verhindern das Kleinstgruppierungen einen übermäßig großen Einfluss gewinnen, denn in einem Parlament ohne Sperrklausel hätte eine große Partei bei knappen Mehrheitsverhältnissen den Anreiz, eine Koalition mit einer der fünf Ein-Prozent-Parteien einzugehen um die fehlenden zwei Sitze zu bekommen. Dann hinge die Regierungsmehrheit an dieser Gruppierung die nur ein Prozent der Wähler repräsentiert (genau die Situation tritt in SH regelmäßig auf, weil dort der SSW von der Sperrklausel ausgenommen ist). Eine Parteienzersplitterung kann die Sperrklausel nicht verhindern, in der Knesset (inzwischen immerhin 3 %-Sperrklausel) sind weiterhin zehn Parteien vertreten (es waren früher, als die Sperrklausel bei 1 % und später 2 % lag), einige Male noch mehr. Wollte man eine Zersplitterung verhindern, müsste die Sperrklausel entweder massiv höher liegen (15-20%, gab es auch schon) oder es müsste die Zahl der Fraktion begrenz werden (gibt es auch). @Universal-Interessierter: Hier kommt wieder das Problem ins Spiel welches man in Deutschland ja eigentlich bestens vom Idee der Weimarer Republik kennt, man aber offenbar nicht wahrhaben will: Ein politisches System kann (im Gegensatz zu einem Regierungssystem) nicht von einer Verfassung vorgeschrieben werden. Die Verfassung entscheidet nicht, ob ein Land politisch stabil ist, das können nur die Eliten und z. T. das Volk. Das dt. politische System ist ja bombenfest - nur ein einziger Machtwechsel der durch eine Wahl herbeigeführt wurde, das Parteiensystem eingefroren (gut, es taut gerade wieder etwas auf) und es hat sich eingebürgert (das ist vllt. die einzige wirklich gehaltvolle "Lehre aus Weimar") das eine Regierung nicht die vollkommene Unterstützung durch das Parlament hat unverzüglich abtreten muss (die in vielen parlamentarischen Systemen üblich Minderheitsregierung hat bei uns einen schweren Stand) und da geht ein semipräsidentielles System dann mal gar nicht wegen der möglichen Kohabition (auch wenn die, siehe oben, kaum eintreten dürfte), obwohl ein ähnliches Fall normal ist, nämlich unterschiedliche Mehrheitsverhältnisse in Bundestag und Bundesrat. Wenn du jetzt ein Land ohne stabiles politisches System hast und ein rein parlamentarisches System hast, dann können ständige Neuwahlen, wackelige Regierungen und Regierungswechsel die Folge sein Schau nur auf die Hauptseite, die Meldung zur Regierungsbildung in Spanien, einem rein parlamentarischen System - zehn Monate keine Regierung wegen unklarer Mehrheitsverhältnisse im Parlament. Das ist ist unerwünscht und kann im Präsidialsystem amerikanischen Typs nicht vorkommen (weil Spanien eine etablierte rechtsstaatliche Demokratie mit einer eingespielten Bürokratie ist kann das viele Monate lang gutgehen weil der Verwaltungsapparat so lange alleine klarkommt und nur Veränderungen ausbleiben). Parlamentarische Systeme gehen in Ländern wo das nicht so ist auch nicht - schau die Karte an - deshalb haben solche Länder fast alle Präsidialsysteme. Heute kommen immer mehr semipräsidentielle Systeme hinzu, ob die aber ein Fortschritt sind ist umstritten, es gibt positive wie negative Beispiele.--Antemister (Diskussion) 22:52, 30. Okt. 2016 (CET)
Sehe ich da richtig? CH blau gefärbt? Wie soll man denn das verstehen? Die Schweizer haben sogar gar keinen Präsidenten, im Bund nur so pro forma (für das Ausland als Repräsenationsfigur des Staates), wechselt jedes Jahr um Konsenz, vielleicht in der Vereinen und in der evangelischen Kirche und Schulpfege. Ist der Rest der Karte auch so „genau“? -- Ilja (Diskussion) 23:27, 30. Okt. 2016 (CET)
Österreich soll parlamentarisch sein? Überhaupt nicht, der Kanzler wird vom Präsidenten bestimmt. Der hält sich zwar meistens an die Mehrheit im Parlament, aber nicht immer. Parlamentarisch war Österreich nur in den frühen 1920ern. In Südafrika ist die Regierung gestürzt? Seit wann? Seit dem Ende der Apartheid? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:02, 31. Okt. 2016 (CET)
Südafrika: anderes Grün ("parlamentsgebundene Exekutivgewalt"). --AMGA (d) 08:13, 31. Okt. 2016 (CET)
@UIniversal-Interessierter: Die Karte ist den den Details nicht immer ganz korrekt und aktuell, vor allem in den schwierigen Fällen. Gerade Österreich gehört dazu. Das liegt vor allem daran das der Begriff der semipräsidentiellen Systems bis heute sehr eng mit dem halbautoritären französischen Regierungssystem mit siner enorm starken Stellung des Präsidenten verbunden ist, und da fällt es schwer dieses auch auf das österreichische System welches sich kaum vom Deutschen unterscheidet anzuwenden (wobei aber z. Z. sowohl Hofer als auch VdB erklären, die Rolle des österreichischen BP stärken zu wollen). Dementsprechend gibt es, obwohl die Zahl der Länder mit solchen System gestiegen ist und weiter steigt, wollen viele Fachleute (vor allem hier in D) dieses System nicht als eigenständigen Systemtyp betrachten, und man dieses Argument auch schwer entkräften.--Antemister (Diskussion) 12:21, 1. Nov. 2016 (CET)
Ich weiß wirklich nicht, warum ich einen Bundespräsidenten wählen sollte. Was macht der denn? Hält Neujahrsansprachen, schreitet Ehrenformationen ab und legt Kränze an Denkmälern nieder. Es ist mir so was von egal, wer das tut oder nicht tut. --Plenz (Diskussion) 19:41, 2. Nov. 2016 (CET)

Ein Bundespräsident ist ein Guter Onkel, auch wenn er nicht singt, Walter Scheel hat sogar gesungen, das sind auch wichtige Aufgaben selbst wenn die Eingeborenen nicht viel davon merken, doch wieder so einer, der in Afrika „Liebe Neger“ sagt, den könnte man wohl jetzt nicht mehr gut gebrauchen, wahrscheinlich wäre er heute von der Auslandsreise auch nicht mehr im Originalzustand nach Hause gekommen. Und billiger als irgendwelche „yellow press f...g royals“, ist so ein demokratischer & republikanischer, liberaler Herbergsvater wahrscheinlich schon. Schwerer Job, hat nicht zu sagen nd muss aber immer reden, reden, zuhören und selbst Reden halten. -- Ilja (Diskussion) 22:16, 3. Nov. 2016 (CET)

Repräsentative Demokratien sind schon per Definition keine Demokratien sondern Oligarchien. D.h. beide Systeme sind korrupt. Wenn du mal darüber liest aus welchem Grund solche Systeme ganz am Anfang eingeführt wurden, wie sie entstanden sind, dann wird dir schlecht, es ging darum das die Menschen allgemein zu dumm wären, und Menschenmassen irrational handeln würden und das man aus diesem Grund die Leute nicht an der Politik teilnehmen lassen soll (Dinge die sie nichts angehen), dies sollen die "noble Gentlemen" überlassen werden, also der Elite mit Besitz, und dieser Besitz soll auch gewahrt bleiben. Stattdessen sollen sich die Menschen eher mit oberflächlichen Dingen beschäftigen wie z.B. viel Konsumieren und apathisch sein. In neueren Zeiten ist es unmöglich für Regierungen die Menschen mit Gewalt ihren Willen aufzuzwingen, deswegen musste man zu subtileren Methoden greifen wie Propaganda und Meinungskontrolle. Walter Lippmann und Edward Bernays entwickelten dazu Methoden basierend auf den Theorien von Freud, diese Methoden werden gleichzeitig von Unternehmen und Regierungen benutzt. Dabei ist es ist nicht so das sich die Eliten an einen Tisch setzen und sagen "muhahaha jetzt zeigen wir es der Bevölkerung", es sind einfach Ideologien die sich mit der Zeit und viel Propaganda so gefestigt haben, diese Ideologie siehst du überall, mach einfach mal den Fernseher an, schau dir die Werbung an, hör dir "moderne" Musik an, schau dir unser authoritäres Schulsystem an. Es ist nicht so das sich die Leute die so etwas Produzieren darüber im klaren sind, es ist eben wie schon gesagt ein bestimmtes Weltbild das unseren Alltag kontrolliert. Bei uns gibt es ein Kaufhaus das mit dem slogan wirbt "Dinge von denen sie nicht wussten das sie sie brauchen", ganz am Anfang hatten sie auch ein Plakat an ihrem Gebäude mit einem geschminkten 12 jährigen Mädchen mit Handtasche usw., genau das ist diese Ideologie, apatischer Konsument. Demokratie heißt nicht das Millionen von Menschen über ihre Herrscher abstimmen, Demokratie heißt das ich selbst bestimmt mein Leben kontrollieren kann ohne das jemand mein Leben kontrolliert. Richtige Demokratien wären eher so etwas wie Räterepubliken oder Formen des Anarchosyndikalismus, aber auf keinen Fall repräsentative Demokratien.--78.50.218.165 18:10, 9. Nov. 2016 (CET)
Das hat Lübke niemals gesagt ;-) --Strange (Diskussion) 21:52, 9. Nov. 2016 (CET)

Supermärkte

Kaufe fast nur beim Discounter und bin deshalb eher selten im normalen Supermärkten, und fast immer wenn ich dort einkaufe fallen die mir negativ auf. Verwirrende Wegführung, enge Gänge, hohe Regale, unübersichtliches Sortiment, schlecht beleuchtet, meist schmuddeliges Umfeld und alles was nicht Nahrung und Kosmetik ist hat meist eine lausige Qualität. Nur subjektiv, geht das anderen auch so oder komme ich zufällig immer die die gammeligen Filiaen?--Antemister (Diskussion) 17:50, 29. Okt. 2016 (CEST)

genau meine Erfahrung, soeben war ich beim Aldi-Ostmark, der heißt hier Hofer, Katastropher! - ich hätte dort zwischen den vollen Regalen glatt verhungern können. Ich vermisse in Österreich die früheren Julius Meinl-Geschäfte, ich glaube, die/der Billa hat sie alle gefressen. Heute chaotisch, schudelig und das Personal schlecht bezahlt sowieso, daher meistens auch gestresst und unfreundlich, Hisbola-Mitglieder - Mensch sei Dank mit Ausnahmen! Ich vermisse hier in der Ferne die Schweizer Migros-Läden. Schon beim Eingang landet man dort in der Frucht- und Gemüseabteilung und fast fängt man an sich schon auszuziehen, weil man glaubt (gestorben und) im Paradies gelandet zu sein. Die Kundin im Kopftuch erinnert einen an die Realität. Etwas haben die Billas und Tengelmanns in den Jahrzehnten von der kleinen Schweiz doch schon gelernt, leider immer noch zu wenig! Soweit meine POV-Lebensmittelladenerfahrungen. -- Ilja (Diskussion) 19:34, 29. Okt. 2016 (CEST)
Was kaufst du auch beim Hofer ein? Das sind Discounter, denen du danken sollst, weil sie dir so billig verkaufen. Nicht du als Kunde bist der sog. König, sondern sie, die dir so gnädig sind. Und das lassen sie dich auch spüren. Dabei ist es nur deren Marktstrategie, dass sie auf Billigmarken setzen und daher billiger verkaufen können. Sprich: Sie sind auf dich angewiesen, nicht du auf sie. Den "elitären" Meinl wiederum brauch ich auch nicht. Wenn ich als erster komme, will ich auch als erster bedient werden, selbst wenn ich in schmutziger Arbeitskleidung vorm Feinkost stehe, da ist mir die Frau Doktor aber so was von egal, die hat mir gegenüber keine Sonderrechte. Weswegen ich Meinl auch nicht vermisse.--Carski (Diskussion) 22:57, 29. Okt. 2016 (CEST)
Es gibt noch den Meinl am Graben. Dort kauf ich ohnehin nicht oft ein, weil er nicht in meiner Nähe ist, aber der ist eher für Leute, die teure Spezialitäten kaufen wollen, zwar habens auch die normalen Marken-Lebensmittel, dies überall gibt, aber um ca. 20% teurer als überall sonst. Zum Hofer: es ist keineswegs so, dass dort alles billig ist, mittlerweile habens durchaus auch Premium-Lebensmittel, allerdings ist das Preis/Leistungsverhältnis üblicherweise gut (allerdings hab ich den Eindruck, dass es dort öfters Rückrufe gibt als bei herkömmlichen Supermärkten z.B. wegen irgendwelchen Glas- oder Plastikteilen oder wegen Bakterien). Auch im nicht-lebensmittelbereich habens manchmal teure Sachen, z.B. hattens vor ein paar Monaten mal einen Computer um 999€, normalerweise sind die dann auch besser als die Computer beim Blödmarkt um 999€, aber den besten Computer bekommt man natürlich bei jedem Budget, wenn man ihn selber baut. --MrBurns (Diskussion) 12:26, 31. Okt. 2016 (CET)

Wenn Du nur im Discounter kaufst, begehst Du schon den ersten Fehler. Brot vom Bäcker ist kaum teurer aber wesentlich schmackhafter, das Fleisch vom Metzger ist nach dem Braten bezogen auf die Masse höchstens genauso teurer, oft genug preiswerter, vom Geschmack sowieso. Gemüse vom Wochenmarkt oder dem Hofladen sticht das Zeug, was man im Supermarkt & Co kriegt sowieso aus und wenns lokale Ware ist, ist es auch ökologisch besser. Die Zeit nehme ich mir gerne, auch wenn ich (mehr als) Vollzeit arbeite. --Elrond (Diskussion) 21:12, 29. Okt. 2016 (CEST)

Deli is not eli
Ich war in meinem Leben bisher höchstens dreimal beim Aldi und zweimal bei Lidl, zu Erstenmal beim Hofer, man soll je bekanntlich keine Vorurteile haben, komischerweise bekomme ich sie dort nur bestätigt. Die Meindl-Läden liebte ich einfach wegen dem Duft und sonst der Atmosphäre, das ist vorbei, solche Geschäfte gibt es nur noch in alten Filmen. Aber Feinkost an und für sich muss nicht unbedingt elitär sein (siehe „Delis“ in N.Y.), da sind wir auch mit schuld daran. Es gibt wunderbare Lebensmittel, die gar nicht teuer, sondern preiswert sind. Wir hatten mal vor Ort einen Dorfladen, eigentlich eine Milchsammelstelle und Käsehütte, aber der Käser hatte einfach alles und auch noch am Sonntag und am Abend bis 9 Uhr geöffnet, auf etwa 25 m², wenig Auswahl, doch frei nach O. Wilde „einfach nur das Beste“, besonders Käse. Und eine Menschenschlange stand oft bis weit nach Draussen. -- Ilja (Diskussion) 01:35, 30. Okt. 2016 (CEST)
Der Hofer ist eigentlich der beste Supermarkt bzw. Diskonter in Österreich, mit vielen guten Produkten, meist einheimische von mittelständischen Produzenten, Spitz, Hütthaler, Schärdinger, etc. Gute Weine zu vernünftigen Preisen. Gute Käsesorten nicht nur zu Apotheker-Preisen. Ein Exil-Russe den ich kenne schwört zB, dass der Wodka beim Hofer der beste ist, den man in Österreich kriegen kann, nix Russki Standard oder Stolichnaya. Ähnliches gilt für das Hofer-Ketchup oder zB Bio-Rinderfaschiertes. Die Leute gehen extra wegen dem dorthin. Natürlich ist es kein Vollmarkt. Manche Produkte findet man dort eben nicht. Da muss man eben woanders hingehen. Wer nur einmal kurz reinschaut und keine Erfahrung hat, weiß eben nicht, was man beim Hofer kauft und was man woanders suchen muss. Und dass es den Meinl (ohne d!) nicht mehr gibt, daran ist einzig und allein der Julius der Fünfte schuld, der es tatsächlich geschafft hat ein über 100jähriges Familienunternehmen, das die Weltwirtschaftskrise und zwei Weltkriege überlebt hat, zugrunde zu richten. Nach dem Ende des Eisernen Vorhangs wollten alle Ungarn, Tschechen und Rumänen endlich wieder einmal einen Meinl-Kaffee trinken. Die waren ziemlich traurig, als sie erfahren haben, dass der Meinl jetzt eine Bank ist und kein Kaffeeröster mehr (auch wenn es den Markennamen jetzt wieder gibt). Diesen Platz hat jetzt auch der Hofer eingenommen. Der Amaroy-Kaffee vom Hofer ist im ganzen östlichen Mitteleuropa (CZ, SK, HU, RO, HR, SLO) quasi eine Parallelwährung, die gerne angenommen wird und die Warteizeit auf Ämtern und in Vorzimmern deutlich verkürzt. --109.100.148.154 01:56, 30. Okt. 2016 (CEST)
Du bist sicher auch einer von denen, die auf Meersalz schwören. Die Gemüseverkäufer auf dem Wochenmarkt haben sich beim selben Gemüse- und Fruchtgroßmarkt eingedeckt, bei dem das auch der Aldi oder Lidl tut. Wobei Aldi und Lidl im Zweifel sogar die bessere Qualität zu kleineren Preisen einkaufen können, eben weil sie Riesenmengen abnehmen. -- Janka (Diskussion) 02:17, 30. Okt. 2016 (CEST)
Muss Dich enttäuschen, Meersalz brauche ich nicht und tibetanischen erst recht nicht. Und Deine Behauptung würde ich gerne belegt wissen. Mein Bauer hat sein Zeug auf eigenem Acker angebaut und in meiner Umgebung wird sehr viel Gemüse angebaut. Das mag sicher auch in diversen Supermärkten in unserer Umgebung landen, spricht aber dann nicht gegen die Läden, wo ich kaufe. Die Bewegung, lokal produzierte Lebensmittel zu konsumieren gehört zudem m.E. sehr unterstützt. --Elrond (Diskussion) 12:00, 30. Okt. 2016 (CET)
P.S.: Wer gerne italienisch kocht, aber nicht das Geld für noble Spezialitätengeschäfte hat, der deckt sich in Österreich beim Spar ein. Spar Österreich und Spar Italia sind ziemlich eng verbandelt und viele italienische Produkte gibt es auch beim Spar in Österreich: Pesto, Pasta, Panettone, Parmigiano, San-Daniele-Schinken, Kapern, Carciofini, etc. --109.100.148.154 02:26, 30. Okt. 2016 (CEST)
Ich schwöre und wette nicht, auch nicht an mehr Salz, ich salze wenig und von Meer träume ich und dem Meersalz an meiner Haut. Mein Blindenhund Willi hatte am SA frei (da ist er eigenwillig) und ich habe, trotzmeinem guten Willen einfach nichts gefunden, ja in einem Wühlkorb in der Mitte war ein rosa BH, aber nicht meine Größe, der Käse, den ich angesehen habe, war übrigens teurer, als die selbe Sorte bei der Konkurrenz. Es hat auch noch einen Computer und Plastikeimer im Angebot gehabt und jede Menge WC-Papier. Es ist schon richtig, man muss genau wissen, wo man was und wann kaufen kann, ich will mein Hirn und meine Festplatte schonen und werde lieber andere Läden besuchen, manchmal findet auch ein blindes Huhn einen Korn, Herr Ober bitte für alle die Gläser... Ilja (Diskussion) 02:34, 30. Okt. 2016 (CEST)
Der Emmentaler vom Hofer ist aber wirklich aus Milch, sogar von heimischen Kühen ohne Gen-Soja-Fütterung, und nicht aus aufgeschmolzenen Palmfetten, wie beim Billig-Diskonter im deutschen Lande. Das ist der Unterschied. --109.100.148.154 02:42, 30. Okt. 2016 (CEST)
Mein Gott, ich komme aus der Schweiz, was kauft Ihr denn ein (isst Ihr das auch?)?, womit erschreckt Ihr den alten Mann in der Nacht, jetzt werde ich bestimmt von Palmölkäse träumen, dass ich die Löcher in den Käse künstlich machen sollte - hoffentlich unter Palmen, im Schatten. Die Löcher im echten CH-Emmentaler kommen übrigens vom Heustaub, der mit der Milch kommt (natürlich durch den Kuhmagen, nicht eingestreut!) und darf nicht ganz ausgefilter werden. Kühe, für den echten Emmentaler dürfen nur Heu fressen, kein Soja oder sonst was Fremdes. -- Ilja (Diskussion) 02:57, 30. Okt. 2016 (CEST)
Des selbi Produkt in schwitzer Fränkli choschtet di locker as doppelte. Fahr mal lieber zum Hofer nach Hard. --109.100.148.154 02:04, 30. Okt. 2016 (CET)
P.S.: frisches Gras ist besser wie Heu. Heu ist nur eine Notlösung in nördlichen und alpinen Gefilden, wo bekanntlich im Winter nichts wächst. Der Kuhmagen verdaut aber am liebsten frisches, grünes Gras. Also eigentlich und so. --109.100.148.154 02:07, 30. Okt. 2016 (CET)
Eben nicht, die guten Sorten von Käse sind in Österreich deutlich teuerer, fast das Dopplete als im Herkunftsland. Das überrascht, wäre aber logisch und auch ökologisch. Und die Kühe lieben das Heu, von zuviel frischen Futter, bekommen sie oft gefährliche Bauch-Blähungen und das endet nicht selten tödlich, selbst gesehen, direkt auf der Weide. -- Ilja (Diskussion) 02:13, 30. Okt. 2016 (CET)
Wenn ich zum Bäcker, zum Fleischer und zum Wochenmarkt gehe anstatt nur zu einem Discounter oder Supermarkt, brauch ich 2 Stunden für den Einkauf, so viel Zeit hab ich nicht. --MrBurns (Diskussion) 12:26, 31. Okt. 2016 (CET)
Es ist stets die Frage, wofür man sich Zeit nimmt! Zeit genug wirst Du haben, sie aber anderweitig nutzen. Das soll auch jede/r so machen, wie er/sie es will, mir ist mein Essen soviel Zeit wert. --Elrond (Diskussion) 16:56, 31. Okt. 2016 (CET)
Weils ganz oben um "schmuddelige" Supermaerkte ging - das Phaenomen hab ich auch schon festgestellt, und auch, das die ueber die Jahre irgendwie schmuddeliger geworden sind. Vorneweg: ich kauf die "Basics" (sowas wie Klopapier, Spuehlmittel...) und verfuegbare "Markenartikel" (*kobs Kaffee, *utella, ...) im Discounter. Ich mag aber auch ganz gerne ausgefallenere Fruechte/Gemuese, meine Lieblings-Saure-Gurken oder "Ofenfrische"-Pizza mit genau dieser Salami und den langen Chilli-Schoten, und gehe daher auch oefters mal in einen Vollsortimenter. Kauflaender in der Provinz koennen manchmal ganz schoen schmuddelig sein, die in Innenstadtnaehe sind meist besser (was ich mir so NRW-weit angesehen habe). In einem meiner Kauflaender scheint es Probleme mit dem Gemuese-Einkauf zu geben, da liegt wirklich nur vertrocknetes Zeug rum, egal an welchem Wochentag ich da vorbei komme. Reals kenne ich zwei in meinem Einzugsgebiet, bei denen ist es umgekehrt: der in Innenstadtnaehe ist eher verwinkelt und verbastelt, der neue Markt auf der Gerwerbegebietswiese riesengross und uebersichtlich. Gemuesequalitaet ist in beiden ok, gebackenes ist im neuen besser. Mein Lieblingsvollsortimenter ist uebrigens ein Globus. Etwas billiger wie Kaufland, das Gemuese immer taufrisch, mit angeschlossenem Fleischer mit superfrischem Fleisch, und irgendwie sehr familiaer-freundliche Bedienungsatmosphaere. --Nurmalschnell (Diskussion) 14:12, 1. Nov. 2016 (CET)
Manchmal hab ich aber auch das Gefühl, das mehr gereinigt wird als nötig. Bei einem Merkur in Wien wurde mal dieses Fließband oder wie das heißt bei der Kassa abgewischt, obwohls 15 Min. vor Ladenschluss war und 5 Leute warteten. Beim Hofer hab ichs sogar schon mal 5 Min. vor Ladenschluss gesehen, aber das war vielleicht schon die Endreinigung, weil da war ich der Einzige bei der Kassa. Aber einmal hab ich mal in einem Supermarkt eingekauft und war ca. eine Stunde später wieder im selben Supermarkt weil ich was vergessen hatte und es beide male der Boden gereinigt und jedes mal im selben Bereich, also den Boden stündlich putzen halte ich jedenfalls für überflüssig egal wie viel da los ist, man isst ja nicht vom Boden... --MrBurns (Diskussion) 18:40, 1. Nov. 2016 (CET)
[21]? --195.68.6.6 09:25, 3. Nov. 2016 (CET)

Reinigung ist fast das Wichtigste, und sie machen das, ich habe diese Woche erfahren, dass es das Verkaufspersonal macht und zwar praktisch unbezahlt, wenn sie es nicht während der Öffnungszeiten machen, Überzeit ist selbstverständlich (Freiwilligenarbeit, wie Wikipedia), auch bei wenig in der Lohntüte, irgendwie muss man die Preise nach unten drücken. Als ich noch im Buchladen stand, kam wenn wir nach Hause gingen, ein Putzmann, sehr freundlich 1. Klasse, und machte Klarschiff, er hat sogar pro Stunde deutlich mehr verdient, als wir (Nachtzulage!). -- Ilja (Diskussion) 22:02, 3. Nov. 2016 (CET)

Deshalb fangen sie ja mit der letzten Bodenreinigung üblicherweise ~15 Min. vor Ladenschluss an. Auch wird ja die Feinkostabteilung (jedenfalls in Österreich) schon vor Ladenschluss komplett ausgeräumt, weil wenn die Mitarbeiter erst bei Ladenschluss damit anfangen würden, würden sie unbezahlte Überstunden machen, aber anscheinend denkt einfach kein Manager daran, dass es kundenfreundlicher wäre, den Mitarbeitern diese ~15 Min., die pro Tag nötig wären, wenn diese Tätigkeiten nach Ladenschluss erfolgen würden, zu bezahlen. --MrBurns (Diskussion) 17:45, 4. Nov. 2016 (CET)

Wieso eigentlich Reptiloide und nicht Canisoide?

Wäre es nicht "sinnvoller" (hi, hi) zu glauben(!), dass die Menschheit von Canisoiden, anstatt von Reptiloiden bedroht/unterwandert/abhängig gemacht werden? Immerhin dient der Mensch bereits offensichtlich den Hunden, indem er sein Tagesrhythmus nach ihnen ausrichtet (Gassi), sie unterbringt, versorgt, bedacht, füttert und den Kot beseitigt, eine Gefühls-/Liebesbeziehung zu ihnen aufbaut usw.--Wikiseidank (Diskussion) 07:48, 1. Nov. 2016 (CET)

Felidoide. Am erfolgreichsten, auch mit so Taktiken wie derartigen, dass es eigentlich jeder weiß und sich keiner groß dran stört. Das haben die geschickt hinbekommen. Vermutlich ist Hypnotoad beteiligt. 91.41.174.34 09:16, 1. Nov. 2016 (CET)
Der Hund ist, im Gegensatz zur Katze, bereit sich seinem Alphatier, auch dem Menschen, fast absolut anzupassen, der Mensch ist dabei eindeutig meistens der Gewinner, „gesund durch Hund. Das Leben ohne Hund ist schlicht nur ein Hundeleben, wenn auch möglich, sagte schon unser Altmeister Loriot. Was dagegen die Kriechtiere betrifft, da es ist ganz umgekehrt, meist sind es (menschliche) Kriechere, die sich zwar scheinbar anpassen, um sich danach aber ihre Opfer brutal und absolut, nicht selten tödlich, total zu unterwerfen: Nachzulesen literarisch im Der Krieg mit den Molchen (1936). Ein krasses Exemplar war ein gewisser Herr Hitler, diese Geschichte kann jeder, auch in der Wikipedia, nachlesen, lässt uns bis heute erschüttern und solche Wiederholungen der zahlreichen Unheiligen zu fürchten. So geht es wenigsten mir, schon wieder POV, 100prozentig. – Ilja (Diskussion) 09:19, 1. Nov. 2016 (CET)
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Wanderer_(Leiber_novel)#Plot fz JaHn 11:55, 1. Nov. 2016 (CET)
Und wenn man sich den ganzen Flausch wegdenkt, dann haben Katzen ja auch plötzlich wieder etwas überraschend reptiloides ;-) Geoz (Diskussion) 17:51, 1. Nov. 2016 (CET)

Ein Hund wird von einem Menschen gefüttert und denkt 'Er muss Gott sein'. Eine Katze wird gefüttert und denkt 'Ich muss Gott sein'. Soviel zur Herrschaft der Hunde ;-) --Elrond (Diskussion) 17:13, 1. Nov. 2016 (CET)

Wissen wir doch: →Reptiloide und →Flat Earth Society. Warum hat ihn Domian nicht zurückrufen lassen? --Hans Haase (有问题吗) 17:48, 1. Nov. 2016 (CET)
formgewandelter und verkleideter Repti
Die Reptiloiden sollen angeblich Formwandler sein und Mimikrymeister/innen, d.h. vlt. ist der Feline oder Canisoide einer? --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 09:46, 2. Nov. 2016 (CET)
Hab's gefunden! Dort wird's erklärt wo die herkommen! --Hans Haase (有问题吗) 11:54, 2. Nov. 2016 (CET)
Ist gut, aber es zeigt doch nur wie der Mond entstand und das die Erde keine Scheibe sein kann. -- Ilja (Diskussion) 19:48, 2. Nov. 2016 (CET)
Der gute Douglas Adams hat irgendwo (Last Chance to See?) mal geschrieben, dass wir wohl alle Rassisten sind, wenn es um die biologische Klasse geht (würde das dann nicht eigentlich Klassisten heißen)? Irgendwie wäre es uns, wenn wir das Schicksal erlitten, von einem wilden Tier gefressen zu werden, angenehmer, von einem Löwen, einem unserer Mit-Säugetiere, gefressen zu werden als von einem Komodowaran. Da ist vielleicht was dran. Grüße Dumbox (Diskussion) 00:01, 3. Nov. 2016 (CET)
Der Waran ist ein Leichenfresser und stinkt deswegen bestialisch aus dem Mund, da ist ein Leumund mit zwei Reihen frischer Löwenzähne deutlich angenehmer, am schnellsten ist aber der Weiße Hai gewesen, für alle Rassisten: eine Traumdestination, Endstation Sehnsucht, sogar die Brille und den Autoschlüssel muss man nachher nicht mehr suchen und der iPhone piepst noch einige Tage Signale, wo sich das Monster gerade aufhält, wie eine Black box beim Flugzeugabsturz, wird dann irgendwann irgenwo am Strand ausgespuckt, für umweltgerechte Entsorgung durch freiwillige WWF-Helfer. Deswegen heißt ja auch die erfolgreiche Schweizer Erfindung in allen Groß- und Kleinstadtgassen: nicht Heidi und nicht Willi, sondern der Abfallhai, ein Hai aus dem Alpenland, der lächeln nach dem Müll ausschaut, füttern erlaubt! Meine POV-Empfehlung! -- Ilja (Diskussion) 21:48, 3. Nov. 2016 (CET)

Einhorn läßt Server abstürzen

Einhorn (heraldisch) links
...oder so: doppelt hält besser (Schottland bis 1603)

[[22]] Sind das wirklich alles Schiller-Fans, die auf pinke Einhorn-Schokolade stehen? Grüße von--Postfachannabella (Diskussion) 10:25, 2. Nov. 2016 (CET)

na hoffentlich versucht damit niemand seinen Einhorn zu füttern, die mögen keine Schokolade. -- Ilja (Diskussion) 11:48, 2. Nov. 2016 (CET)
Die armen Viecher. Sind eh schon so selten und dann werden sie auch noch zu Schokolade verarbeitet... --Expressis verbis (Diskussion) 11:49, 2. Nov. 2016 (CET)
Für diejenigen, die es nicht wissen: Das Einhorn (lateinisch: unicorn) ist Friedrich Schillers Wappentier. --Postfachannabella (Diskussion) 12:40, 2. Nov. 2016 (CET)
Naja, es ist Wappentier von allem möglichen. Oder Wappenträger, bspw. des Vereinigten Königreichs: neckisch finde ich ja Das Einhorn ist angekettet, denn im Mittelalter wurde das Einhorn für ein gefährliches Tier gehalten, das nur von einer Jungfrau gezähmt werden konnte. Was *das* nun wieder symbolisieren solte, tss tss... --AMGA (d) 17:55, 2. Nov. 2016 (CET)
Nun ja, das ist doch immer die gleiche olle Klamotte, der alte Hornochse, der immer nur „das Eine“ im Kopf hat; etwa sein „Joystick“, und der am Ende von einem weiblichen Wesen (oder gleich mehreren? Auch das gibt es!), gezähmt wird (M. Lewinsky Story oder Aschenputtel, Dornröschen, Schneeflittchen, Rotkäpchen, Die Schöne und das Biest u.v.a.). Das mit den maskierten rosa Karneval-Pferden (oder sind die etwa dem Karussell davon?), das ist doch nur die Kindergeschichte-Version dazu, als Barbie-Puppe-Zubehör). -- Ilja (Diskussion) 18:33, 2. Nov. 2016 (CET)
N.B. "Die Schöne und das Biest" - grrrr, that's my pet peeve, the word I love to hate! "La belle et la bête" ist zu Deutsch "Die Schöne und das Tier" (vielleicht auch "Ungeheuer" - halt eine Bestie!) und kein süßes, freches kleines Biestilein. Für diese Falschübersetzung hassse ich Disney, da hilft niemals nicht kein Donald mehr! -- Zerolevel (Diskussion) 19:40, 4. Nov. 2016 (CET)
Mit der Zeit vermasselt der Disney unsere ganze Literaturgeschichte, die UNESCO sollte so was schützen, wie die alten Mauern und Co, die Geschichte ist aber wirklich nur ein Märchen, denn in dem Realleben wird aus dem scheinbaren Prinzen bald das Thier und Biest, nachher kann man darüber in der Klatschpresse lesen und wie die Befreiung stattfand. Das interessiert dann mehr die Krimiautoren als Disney. -- Ilja (Diskussion) 18:29, 6. Nov. 2016 (CET)

Wozu bietet man kabellose Kopfhörer für das Smartphone an?

Damit man danach Kabel für diese Kopfhörer verkaufen kann? --2003:76:E0E:7CE6:5818:34DF:48F7:68C6 10:54, 3. Nov. 2016 (CET)

Wahrscheinlich merken einige erst im Nachhinein, dass komplett kabellose Kopfhörer Bullshit sind, weil man sie extrem leicht verliert, also kaufen sie sich halt diese Schnur, die sie dann um den Hals legen. --MrBurns (Diskussion) 10:59, 3. Nov. 2016 (CET)

Ich erinnere mich, daß es dereinst Spaßvögel äh, kreative Geister gab, die gutmeinenden Mitmenschen für teures Geld WLAN-Kabel verkauften. --Elrond (Diskussion) 13:55, 3. Nov. 2016 (CET)

Was ihr meint sind kabellose Ohrhörer, kabellose Kopfhörer gibt es auch – sogar welche mit dem W1-Chip der AirPods –, die kann man aber nicht so schnell verlieren. Die WLAN-Kabel sind echt eine gute Idee um Idioten Geld abzunehmen. --Morten Haan 🌾 Wikipedia ist für Leser daSkin-Entwurf 14:49, 3. Nov. 2016 (CET)
Wenn sie die Mehrheit stellen, sind es keine Idioten mehr...--Wikiseidank (Diskussion) 16:24, 3. Nov. 2016 (CET)
Kopfhörer ist der Oberbegriff, auch Ohrhörer sind Kopfhörer. Kopfhörer sind kleine Schallwandler, die an oder in den Ohren getragen werden.. --2003:76:E0E:7CE6:5818:34DF:48F7:68C6 18:42, 3. Nov. 2016 (CET)

Ist wirklich noch niemand auf die Idee gekommen, von seinen alten Walkman-Kopfhörern die Kabel abzuschneiden und diese als kabellose Kopfhörer anzupreisen? -- Janka (Diskussion) 18:05, 3. Nov. 2016 (CET)

Ich finde die Idee mit den kabellosen Kopfhörern sehr gut, die Kabel sind immer zu kurz und jetzt ist man endlich frei und kann den Smartphone auch ruhig daheim lassen! Smart! -- Ilja (Diskussion) 21:30, 3. Nov. 2016 (CET)
Sinnvoll sind kabellose Kopfhörer mMn nur, wenn sie mit einem Bügel verbunden sind, sonst verliert man sie einfach zu leicht. Uns so lang dass man das Smartphoen daheim lassen kann ist die Reichweite von Bluetooth natürlich nicht... --MrBurns (Diskussion) 01:47, 13. Nov. 2016 (CET)

Herr Lehrer, ..

ich habe das was gefunden. Kann jemand verifizieren, daß auf der FF-Homepage "about:home" in dem Text unter dem Suchfeld steht "Kämpen Sie mit Mozilla für ein offenes und für alle überall zugängliches Internet. Abonnieren Sie den Mozilla-Newsletter, um mitzumachen." Ich würde ja gern mitmachen, nur wie hilft Kämpen dem Internet und ist das nicht flachs geschrieben? --Tommes  09:08, 4. Nov. 2016 (CET)

Setzen wir also den Helm auf und ziehen in den Kamp ;-) --Giftmischer (Diskussion) 10:07, 4. Nov. 2016 (CET)
Nein, kann ich nicht. Meiner macht den völlig pazifistischen Vorschlag: Experten für den Sehsinn empfehlen alle 20 Minuten eine Pause vom Bildschirm. Gehen Sie mal nach draußen an die frische Luft. --TheRunnerUp 10:15, 4. Nov. 2016 (CET)
Frag mal bei denen nach, die haben Erfahrung mit dem Kämpen für ihre Ziele -- 195.68.6.6 10:25, 4. Nov. 2016 (CET)
Das ist eben noch etwas ältere Sprache. Wie sagt doch Isegrim der Wolf zu Reinke dem Fuchs: "wî willen kempen umme olt unde nîe. / ik êsche jû tô kampe tô desser tît", und zwar will er mit ihm "kempen lîf umme lîf".--IP-Los (Diskussion) 14:40, 4. Nov. 2016 (CET)
Jetzt schummelst du aber: niederdeutsch, unverschoben; nicht "älter". ;) Dumbox (Diskussion) 14:44, 4. Nov. 2016 (CET)
Na ja, so halb geschummelt, denn heute sagt man "kempen" auch im Niederdeutschen nicht mehr ;-)--IP-Los (Diskussion) 22:53, 5. Nov. 2016 (CET)
Es scheint niemand dieser Mozillisten hier mitzulesen. --Tommes  22:37, 6. Nov. 2016 (CET)

Mit welchem Recht genehmigen sich Banken eigentlich

... einen Bankfeiertag? Und das auch noch an so einem lapidaren/regionalen Feiertag, wie heute (Allerheiligen).

Es ist ja nicht so, dass da einer mit ner Schubkarre voll Geld losläuft und die Kohle zu einem anderen Kreditinstitut bringt. Das läuft doch alles elektronisch per EDV. Also sowieso automatisiert. --Susad 1978 (Diskussion) 14:51, 1. Nov. 2016 (CET)

Regional? Der Tag ist in einigen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. --David Seppi (Diskussion) 15:09, 1. Nov. 2016 (CET)
Das rechtfertigt m.M.n. nicht, dass Überweisungen nicht abgewickelt werden. --Susad 1978 (Diskussion) 15:13, 1. Nov. 2016 (CET)
In der halben EU ist der Tag gesetzlicher Feiertag, darunter auch Bundesländer in Deutschland. Da passiert also international eh einiges nicht, also liegt es nahe den Tag zu nutzen und selbst keine Überweisungen durchzuführen. --David Seppi (Diskussion) 15:29, 1. Nov. 2016 (CET)
Es geht mir nicht darum, dass meine Überweisung an jemanden länger dauert, das kann man ja einplanen. Mir geht es eher darum, dass sich meine Gehaltszahlung mal wieder verzögert. --Susad 1978 (Diskussion) 16:41, 1. Nov. 2016 (CET)
An Feiertagen läuft auch die SB-Waschanlage nicht. Überbleibsel des Ladenschlussgesetzes und die Bank kann inzwischen mit dem Geld arbeiten. Läden umgingen es früher, indem sie ihr Geschäft im Gebäude des Bahnhofes unterbrachten. Deine Online-Bestellung hingegen wartet mit der Ausführung auf den nächsten Arbeitstag. --Hans Haase (有问题吗) 17:07, 1. Nov. 2016 (CET)
die Bank kann inzwischen mit dem [sic!] [meinem] Geld arbeiten genau das ist die größte Frechheit!
Meine eigentliche Frage ist, wie so eine Dreistigkeit (denn als solches empfinde ich persönlich das) gerechtfertigt ist. Ein Computer, der Finanztransaktionen tätigt interessiert sich nicht für Feiertage, mein Hungergefühl, welches gestillt werden will - was ohne Geld nicht geht, allerdings auch nicht. --Susad 1978 (Diskussion) 08:44, 2. Nov. 2016 (CET)
Also um mein Anliegen etwas zu relativieren: Ich muss in so einem Fall einen Tag auf die Gehaltsauszahlung warten. Gut damit komm ich langsam klar. Aber wenn ich z.B. mal eine Kreditrückzahlungsrate einen Tag zu spät bezahle (aus welchen Gründen auch immer), rennt mir das Kreditinstitut die Tür ein. --Susad 1978 (Diskussion) 08:51, 2. Nov. 2016 (CET)
Das liegt aber im deutschen Armutsdenken vergraben. Kreditkarte ist doch böse, da kann man Schulden mit machen. In Wahrheit ist es nichts anderes als wenn man einen Tank voll Kraftstoff und Ersatzkanister leer fährt. Man muss beide Gebinde im Blick haben, mit dem Unterschied, dass der Ersatzkanister am Monatsende in den Tank geschüttet wird und der Kraftstoff darin geliehen war. In der Buchhaltung ein Kinderspiel, aber wenn man einem Arbeiter das aus der Lohntüte heraus erklären soll, scheitert es recht schnell. Das die Zahlungen per Kreditkarte versichert sind, aber auch den Verkäufer bis 3 % Kosten nach Mindesttransaktionsbeitrag kosten, sagt einem keiner. Manche zahlen je nach Clearing auch nur 1,1 %. Nur kann man damit die wirtschaftlicheren Sachen kaufen, die sich hinterher erst bezahlt machen, also sich amortisieren. Der Kniff ist, wie er jetzt auch mit SEPA gekommen ist, dass man die Buchungen mit Wertstellung auf dem Konto im Voraus sieht. Daher schlagen die auch schon vorher Alarm, weil sie wissen, dass es zu einem evtl. nicht gedeckten Konto kommen wird. Das Zahlen mit Mobiltelefon funktioniert in Teilen von Afrika, aber hier nicht wirklich. Hier war es ein Kampf, den offenen und kopierbaren Magnetstreifen gegen den Chip auf der EC-Karte abzulösen. Ist das Volk erst blöd genug, kann man es auch ewig an der Nase rumführen. Und genau das passiert bereits. Hier hat niemand neue Stasi-Akten angelegt. Nur wenn jemand nicht funktioniert, bekommt er eine dicke Rechnung. Kann er sich nicht zahlen, kommt es zum Eintrag bei den Auskunfteien. Diese haben ihr Geschäftsmodell nicht geändert, aber heute sind ihre Daten die das Gesinnungszeugnis des Bürgers. Seine Kundennummer beim Gerichtsvollzieher, die bei jedem Konto hinterlegt ist ist die Gläubiger-Identifikationsnummer. Was glaubst du wie erst du dressierbar wirst, wenn das Bargeld abgeschafft ist. Von wegen Schwarzgeld, Terror Steuergerechtigkeit. Andere Wahrungen werden weiter existieren. Man muss nur ein größerer Fisch sein, um in dieser Liga zu schwimmen und die Währungen umsetzen zu können, was ggf. längere Fahrten bedeutet und damit nur feste Transaktions- bzw. Interaktionskosten darstellt, die eben sich nur für Große (Beträge) lohnen. --Hans Haase (有问题吗) 11:34, 2. Nov. 2016 (CET)
Und deswegen hab ich die Frage nicht in der Auskunft gestellt. Sorry, Haase, du hast einen schönen Aufsatz geschrieben, nur leider ohne Bezug auf meine eingangs gestellte Frage. --Susad 1978 (Diskussion) 16:45, 2. Nov. 2016 (CET)
Einige Banken arbeiten gebührenfrei. Irgendwo muss das Geld für die den Aufwand herkommen, um das Kreditinstitut zu betreiben. Zinsen sind im Moment nichts, außer überzogene Girokonten, oder diese 3 Tage zur Wertstellung. --Hans Haase (有问题吗) 16:57, 2. Nov. 2016 (CET)
Ich geb's auf. --Susad 1978 (Diskussion) 13:11, 3. Nov. 2016 (CET)
Was hast Du erwartet? Dass sich hier im Café jemand findet, der Dir Dein Gehalt am 1. November vorbeibringt?--193.80.32.42 22:34, 3. Nov. 2016 (CET) PS: Auf Wieersehen bis zum 1. Januar.--193.80.32.42 22:36, 3. Nov. 2016 (CET)
Ich habe erwartet/gehofft, dass mir einer erklärt, warum Banken an Feiertagen keine Transaktionen durchführen.--Susad 1978 (Diskussion) 15:06, 4. Nov. 2016 (CET)
Weil ihre Mitarbeiter an diesen Tagen großteils frei haben und daher das für die Durchführung der Überweisungen notwendige Personal nicht unbedingt verfügbar ist. --David Seppi (Diskussion) 15:10, 4. Nov. 2016 (CET)
Ich finde, dass die Banken weltweit vernetzt und mit immer mehr Automaten und online-Kunden jeden Tag arbeiten könnten, für die Online-Dienste und Maschinen müssen sowieso Mitarbeiter und Spezialisten Tag & Nacht bereits sein, die meiste Arbeit wird aber bereits sowieso im Hintergrund gemacht und wenn man für die Maschinen schon da ist, kann man den Service auch an Menschen ausdehnen. Man will uns auch immer rund um die Uhr was verkaufen, immer mehr Menschen müssen auch an Sonn- und Feiertagen oder nachts arbeiten, das bedeutet natürlich nicht, dass man den ganzen Bankbauchladen 7/24 Stunden bereit und angeschnallt haben muss, aber zum Geldüberweisen in paar Batches, wird der sowieso anwesende Techniker auch fähig sein. Übrigens arbeitet die Bank nicht selbst mit unserem Geld, sondern lässt das Geld auch wieder für sich (und uns) arbeiten. Das arme Geld! Und für Sonn- und Feiertage verlangt die Bank auch Zinsen und Gebühren. – Ilja (Diskussion) 16:07, 4. Nov. 2016 (CET)

Relevanz

Angeregt durch den Kurier-Artikel Kleine Freuden #15: Manche Menschen machen wirklich alles für einen Wikipedia-Artikel rufe ich an diesem wunderschönen Novemberwochenende zu einem Café-Brainstorming auf!

Welches ist der in Bezug auf
  • Zeitaufwand,
  • finanziellen Aufwand,
  • körperliche Anstrengungen (auch gesundheitliche Risiken),
  • legale Risiken
  • intellektuelle oder sonstige Leistungen (Beruf etc.)
am wenigsten aufwändige Weg, offiziell relevant für eine WP-Biografie (Personenartikel) zu sein?
Es muss doch irgendwo eine Latte liegen, die so niedrig ist, dass fast jeder darüber steigen kann (alternativ: Limbo-Stange, die so hoch liegt, dass...)
Bitte um Vorschläge! GEEZER … nil nisi bene 10:06, 5. Nov. 2016 (CET)
Zwei belletristische Werke in einem regulärem Verlag sollten durchaus machbar sein. Bonus: Die beiden Bücher sind auch automatisch relevant, weil sie als Erstlingswerk und Spätwerk "eine wesentliche Etappe, eine neue Entwicklung [...] im Gesamtwerk des Autors" repräsentieren.
Falls es belletristisch nicht klappt, kann man natürlich auch Sachbücher schreiben, braucht dann aber doppelt so viel. Falls man keinen psychischen Schaden davon bekommt, kann man es ja mal mit vier obskuren Büchern für den Kopp Verlag versuchen. --132.230.195.232 10:27, 5. Nov. 2016 (CET)
Ich würde noch weiter gehen, was die Sachbücher betrifft auf jeden Fall: jede(r) AutorInn einer in der Wikipedia genannten Quelle und jedes Wikipedia relevanten Titels sollte langfristig auch einen eigenen Personenartikel haben, damit diese Quelle auch wirklich relevant und nicht überflüssig ist, sonst tappen wir und der Wikipedia-Benutzer wieder nur im Nebel der Unsicherheit. Und so ein Artikel, auch noch so kurz, ist besser als das Unwissen, auch Zwerge haben klein angefangen. -- Ilja (Diskussion) 10:49, 5. Nov. 2016 (CET)
Bücher für den Koppverlag können aber ganz schön aufwändig und teuer sein: Erst muss man mal eine so abtruse Idee haben, dass das Buch dort erscheinen kann (vielleicht hilft Ecstasy?), und durch das Erscheinen der Bücher macht man sich damit für alle Welt sichtbar lächerlich. Aber was tut man nicht alles für ein bisschen Ruhm, wenn auch nur in einer paranoiden Parallelwelt.--2A02:8070:B8A:BF00:C565:8D9C:B05F:5711 11:30, 6. Nov. 2016 (CET)

Ein ausreichend spektakuläres Verbrechen sollte auch ausreichen. --Elrond (Diskussion) 18:09, 5. Nov. 2016 (CET)

Ein spektakulärer Selbstmord sicherlich auch (ist das auch ein Verbrechen?). Aber dann hat man ja selbst nichts mehr von einem noch so schönen/interessanten Artikel. Und schreiben/beobachten kann man den selber auch nicht (mehr). --Bötsy (Diskussion) 22:54, 5. Nov. 2016 (CET)
Verbrechen und Suizid! Amokläufe und Selbstmoratenttate haben im Facebookzeitalter Konjuktur, wie ein Mediadiarrhoe. Das so was nicht die Schule macht!:
Der Tempel der Artemis in Ephesos fiel am 21. Juli 356 v. Chr. einer Brandstiftung durch Herostratos zum Opfer. Er beging die Tat aus Geltungssucht − sein Vorhaben, durch das Niederbrennen des Weltwunders berühmt und somit unsterblich zu werden, ist ihm gelungen.
Ein gutes Buch oder schon eine wirklich lustige Geschichte, die Menschen glücklich oder klüger nacht, sollten deshalbt auch für einen Plaz im WikiHimmel reichen. -- Ilja (Diskussion) 11:23, 6. Nov. 2016 (CET)
Jetzt kramen wir mal schnell weitere klassische Bildung hervor und erwähnen Ephialtes von Trachis. Den Zusammenhang lasse ich mal dem geneigten Publikum zum Nachlesen ungenannt ;-) --Elrond (Diskussion) 15:03, 6. Nov. 2016 (CET)
Ja, aber es war nach einer Relevanz-Erlangungs-Methode gefragt, die möglichst wenige gesundheitliche und juristische Risiken nach sich zieht. Das war jetzt bei den antiken Beispielen weniger der Fall. Irgendwelche altägyptischen Schreiber, von denen man nur weiß, dass sie sich ein tolles Grabmal, oder so, haben bauen lassen, und sonst nichts, hatten einen sehr hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand, zählen also auch nicht. Geoz (Diskussion) 15:12, 6. Nov. 2016 (CET)
Setz dich an des Tische Mitte,
nimm zwei Bücher, schreib das dritte! --Bavarese (Diskussion) 15:07, 6. Nov. 2016 (CET)
Zwar namenlos, hat es die person from Porlock doch zu gewissem Ruhm gebracht, indem sie einfach zum falschen Zeitpunkt auftauchte. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:28, 6. Nov. 2016 (CET)
Irgendwie ist die Relevanzfrage doch ein Riesen-POV, was mir hier, wo ich bin und jetzt, in meiner Zeit relevant oder irrelevant erscheint, das kann woanders und zu anderen Zeiten und Umständen ganz anders sein. Und dann kommen noch die ganzen eigenen Erfahrungen und Erlebnisse, Wahrnehmung dazu. Sich dabei nur einzubilden, dass man da das Richtige und Wichtige für den Rest der Menschheit und für die nächsten und übernächsten Generationen wählt, ist schlicht eine Anmaßung, mir scheint persönlich viel mehr wichtig zu sein; was die Menschen da draußen, von denen wir so wenig wissen – sprich unsere User (... und das kann wirklich buchstäblich jedermann und jederfrau sein) im Web auch suchen & fragen, dazu sollt die Wikipedia eine sachliche, ehrliche Informationsquelle sein, als Kontrast und Konkurrenz zu all den Seelenfängern und Wasserverkäufern und allen denen, die aus der Neugierde, dem Unwissen und dem Informationsbedürfnis der Menschen das Wasser auf ihre eigenen Mühle machen wollen, sachliches, enzyklopädisches und freies Wissen, frei von Ideologie und Marketing und allen Stricken und Fallen. Mehr nicht. Ob Klobürste oder Informatik, Psychologie oder antike Philosophie, Literatur oder gar Schund, auch darüber sollte schließlich wirklich sachliches Wissen irgendwo zu finden sein. So weit meine POV-Vorstellung von einer wirklich freien Enzyklopädie von freien Menschen, wie wir es zu sein glauben, für die freie Menschheit von heute und Überübermorgen gemacht.-- Ilja (Diskussion) 17:59, 6. Nov. 2016 (CET)
Nachtrag: Ich hatte oben (5. Nov., 22:54 h) zwar "nur" an einen "normalen" Selbstmord gedacht (ohne andere – Unschuldige – hineinzuziehen), aber die Kategorie --> Kategorie:Attentäter der Organisation Islamischer Staat mit 5 "Teilnehmern" haben wir ja schon mal in de:WP. --Bötsy (Diskussion) 22:54, 6. Nov. 2016 (CET)
Du meinst doch nicht im Ernst, das solche Idioten alle nur bei der IS gemeldet sind, die gibte es leider wie Sand am Meer selbst im Binnenland. -- Ilja (Diskussion) 03:48, 7. Nov. 2016 (CET)
Die absolute Limbountergrenze ist das öffentliche Konsumieren von Kakerlaken in einem deutschen Unterschichtenfernsehsender. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:57, 9. Nov. 2016 (CET)

es gibt zu denken: der Lebenswandel

Das Wort Lebenswandel scheint mir nur negativ benützt zu werden, die englische Übersetzung Lifestyle als Modewort ist dagegen durchgehend positiv, Lebensstil ist wieder bisschen anders, in Wiktionary ist das Wort Lebenswandel jedoch ganz richtig beschrieben, kurz, aber korrekt, wie ist wieder der richtige Link von der Wikipedia nach Wiktionary [[wk:Lebenswandel]]? In der deutschen Wikipedia haben wir aber nur eine Weiterleitung: auf Lebensführung, das scheint mir nicht das Richtige zu sein. Und schon ist die Lücke, Nische besetzt, da springen die Esoteriker und Psychoklemptner gerne ein, das ist bedenklich. – Ilja (Diskussion) 13:16, 4. Nov. 2016 (CET)

Woher hast Du die Information, dass das Wort nur negativ verwendet werde? Ich habe auf google.de die ersten drei Ergebnisseiten durchgeschaut, und, abgesehen vom esoterischen, gibt es dort doch eine Menge Gebräuche wie "gesunder Lebenswandel", "vorbildlicher Lebenswandel" und dergleichen. --195.68.6.6 13:37, 4. Nov. 2016 (CET)
Das Deutsche Universalwörterbuch des Dudenverlages schreibt: "Le|bens|wan|del, der: Art der Lebensführung, des sittlichen Verhaltens im Leben: ein einwandfreier, ruhiger L.; sie führte einen liederlichen, lockeren L." Ob positiv oder negativ hängt also vom vorangestellten Attribut ab, das Wort selbst ist nicht negativ konnotiert.--IP-Los (Diskussion) 14:29, 4. Nov. 2016 (CET)
Womöglich liegt hier einfach nur eine Verwechslung mit Lebensform vor. Von wg Esoteriker und Psychoklemptner und so. fz JaHn 14:55, 4. Nov. 2016 (CET)
wikt war es: wikt:Lebenswandel, falls mal jemand rüberwandeln möchte. --MannMaus (Diskussion) 22:22, 4. Nov. 2016 (CET)
Ach Gottelchen, alle Vierteljahr! Tempora mutantur... Grüße Dumbox (Diskussion) 22:53, 4. Nov. 2016 (CET)
ja, so ändert sich alles, was bestehen will, danke @Benutzer:MannMaus für den LinkHinweis: «wikt:Lebenswandel», wo finde ich bitte eine klare Übersicht über alle solche Wiki-Verbindungen (WikiZauber)? -- Ilja (Diskussion) 08:37, 5. Nov. 2016 (CET)
Lebenswandel ist das, was man tut. Lifestyle ist ein Etikett, das man sich umhängt. Lifestyle ist eine Schublade, in die man sich steckt. Lifestyle ist das, was den Mensch anfällig für Werbung macht. --Plenz (Diskussion) 20:26, 5. Nov. 2016 (CET)
@Ilja Lorek:, also, auf der Hauptseite, da stehen unten die Schwesterprojekte, und wenn ich da mit der Maus auf den Link zeige, dann kommt da so ein Kästchen und da steht der Link zur Hauptseite. Auf WP:Schwesterprojekte ist das Feld mit eben diesen Schwesterprojekten größer, und da ist unten ein Link zu Spezial:Liste_der_Wikimedia-Wikis, das dürfte dich auch noch interessieren. --MannMaus (Diskussion) 21:36, 5. Nov. 2016 (CET)
@Plenz: richtig!, @MannMaus: danke!, ich habe noch was gefunden:
https://meta.wikimedia.org/wiki/Complete_list_of_Wikimedia_projects
ich schreibe es extra so, dass man es auch ja gut sieht. Also ich bin schon mehr als ein Sechstel meines Lebens bei dem Wikipediaprojekt und seit mehr als 30 Jahren mit den Computern & Co. per Du (Buch vom Robert Weiss 1986), aber bei der Wikipedia lernt man jeden Tag, dass man noch viel, viel mehr lernen muss, ein einfaches Vollstudium würde heute schon wohl kaum ausreichen, da muss man/frau noch paar Semester drauflegen, ich denke, dass ist der Weg zur Unsterblichkeit: Keine Zeit für Funebris, ich bin beschäftigt, vielleicht nächstes Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert, jetzt muss ich noch den Artikel des Tages lesen ... und sowieso! Zum Lebenswandel, Lebensstil, Lifestyle usw. komm ich irgendwann doch noch, mein Lebenswandel ist: „wikilike beschäftigt“. Guten Abend, Ilja (Diskussion) 22:42, 5. Nov. 2016 (CET)
Ja, das hab ich mir schon gedacht, dass du das selber finden wirst, war ja ganz oben auf der letzten Seite verlinkt, die ich hier erwähnt habe. --MannMaus (Diskussion) 00:02, 6. Nov. 2016 (CET)
Ich dachte auch, dass Du das so dachtest und meinst, doch während der Ottonormaluser in der Wikipedia (meistens mit Google) schnell findig wird, wird Dieselbe für uns Bodenpersonal irgendwie bald zum Labyrinth, ein Ariadnefaden im Sinne einer guten und immer aktuellen Gebrauchsanleitung - WikiHow - [zum Selbstausdrucken] wäre sicher gar nicht so schlecht, wenn auch bereits eine neue Riesenaufgabe und Sị·sy·phus·ar·beit, Substantiv, [die] vergebliche Arbeit, die nie zu einem Erfolg führt - laut Duden. Um den Erfolg muss Wikipedianer nicht fürchten, nur merken tut's manchmal niemand. Schönen Tag! -- Ilja (Diskussion) 10:55, 6. Nov. 2016 (CET)

Hamburg in Karnevalfieber

und was trägt das Haus dann im Sommer?

Ich finde bei Wikipedia zwar im Moment kein passendes Bild dazu, aber das neue Gebäude der Elbphilharmonie, aus dem alten, sieht sehr nach einer Kölner Kanevalmütze aus. Ich dachte, die Nordlichter mögen keine Fasnacht/Fasching oder dann fahren sie in den Süden, vielleicht gar nach Venedig. Aber im Dunkeln strahlt das teure Stück (LED?) und drinnen hört man Musik, ich wünsche den Bürgern an der Elbe damit viel Glück. -- Ilja (Diskussion) 10:39, 5. Nov. 2016 (CET)

Vorbild der Architektur?
Herrjeh, dafür haben die so lange gebraucht? Ja, ich sehe tatsächlich zum ersten Mal ein Bild der berühmten Elbphilharmonie. In meiner karnevalistisch geprägten Heimat gibt es die Volksweisheit: "Jedem Narren gefällt seine Kappe." Nun wohl... Grüße Dumbox (Diskussion) 11:37, 5. Nov. 2016 (CET)
Schön war ja als die Lichter in den Fenstern das Wort "FERTIG" bildeten. Hat den keiner unserer WPler ein WP-taugliches Bild davon?

--Maresa63 Talk 12:41, 5. Nov. 2016 (CET)

Bitteschön! Gruß an @Maresa63: --lewenstein (Diskussion) 10:14, 6. Nov. 2016 (CET)
@--lewenstein Vielen, vielen Dank für das tolle Bild! Habe ich schon danke gesagt? -<-@ --Maresa63 Talk 11:22, 6. Nov. 2016 (CET)
Ja, ist angekommen. :) --lewenstein (Diskussion) 14:06, 6. Nov. 2016 (CET)
Klasse Analogie! Chapeau! --Delabarquera (Diskussion) 17:08, 5. Nov. 2016 (CET)

Im dortigen Hotel gibt es Zimmer mit einem geilen Blick auf den Hafen, nur leider um mindestens den Faktor 10 zu teuer um an eine Übernachtung zu denken. --Elrond (Diskussion) 18:08, 5. Nov. 2016 (CET)

Wo kann man in Hamburg für 19,50€ im Hotel übernachten? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:58, 5. Nov. 2016 (CET)
Die Zimmer mit dem geilen Blick kosten ein wenig mehr als 195 € pro Nacht. Für etwas mehr als 3000 Euro pro Nacht gibt's einen 270-Grad-Blick über die Dächer und Dampfer von Hamburg --Elrond (Diskussion) 21:24, 5. Nov. 2016 (CET)
Zum Beispiel hier: A&O Hotel St. Pauli, Etagenbett im Schlafsaal 12,61 Euro.--Expressis verbis (Diskussion) 21:09, 5. Nov. 2016 (CET)

„Die Lage perfekt im Getümmel der Reeperbahn Zimmer sind zwecks gerecht eingerichtet und verfügen über einen kleinen Balkon Preis - Leistung stimmt absolut sogar Fernseher im Zimmer“

kostenlose Stornierung, nicht das Frühstück, ist inbegriffen: eine lustige Gesellschaft ist dort ziemlich sicher und wahrscheinlich trifft man dort auch noch Wikipedianer aus der ganzen Welt

-- Ilja (Diskussion) 22:17, 5. Nov. 2016 (CET)

Hätte man die knapp 800.000.000 Euro statt in dieses Gebäude für die kulturellen Bedürfnisse einiger weniger, die sich die Eintritts- und Übernachtungspreise leisten können, in die Bildung anderer Menschen gesteckt, die sich diese ansonsten nicht leisten können, wäre die Welt wieder ein bisschen besser geworden. Aber es gibt ja als Trostpreis noch die Aussichtsplattform. Da darf meines Wissens jeder rauf und kann möglicherweise auch einen Blick ins Innere riskieren. --2003:76:E0E:7CE6:D874:CB3D:27FA:7DA2 00:16, 6. Nov. 2016 (CET)
Irgendwie scheint WP das Interesse an dem Bau verloren zu haben. Wenn man etwas weiter im Artikel liest, erfährt man mehrfach, was im Oktober 2016 passieren wird oder soll. Es ist aber schon November. Experten?! Dumbox (Diskussion) 00:36, 6. Nov. 2016 (CET)
Große und kleine Narrenkappe?

Öhm, naja, so gesehen haben das mit der Narrenkappe Musiktheater so an sich. Sogar noch viel berühmtere und imho ähnlichere, s. links. @ letzte IP: das ist Quark. Es gab/gibt weitaus sinnlosere Verwendungen für 800 Mille, und ich wette, du interessierst dich eh' nicht für dort gespielte Musik, sonst wüsstest du, dass die Eintrittspreise für die Elbphilharmonie (also Konzerte, nicht nur die Plattform) durchaus im Rahmen sind. --AMGA (d) 08:06, 6. Nov. 2016 (CET)

Nein, das ist kein Quark. Eine schöne, angemessene Konzerthalle wäre auch mit einem Bruchteil dieser Summe realisierbar gewesen. Das dann übrig gebliebene Geld hätte man sehr sinnvoll da wo es fehlt investieren können. Dieser Größenwahn nimmt immer groteskere Formen an. Und das in einem Land mit einer Kinderarmutsquote von 19%. Aber was interessieren die einen schon, wenn man in gediegenem Ambiente seinen kulturellen Gelüsten frönen möchte, nicht wahr? :) --2003:76:E0E:7CE6:7810:7FCA:C6B8:31DF 10:11, 6. Nov. 2016 (CET)
Klar. Genau dafür gibt's offensichtlich Mehrheiten. --AMGA (d) 10:37, 6. Nov. 2016 (CET)
Sydney, da erinnere mich noch an die große und lange Debatte - fast wie in der Wikipedia, die Form sollte an die ersten Segelschiffe erinnern, war ja auch wahnsinnig teuer. Der Gedanke der IP weiter oben ist nicht ganz ohne, über die 8 mit vielen Nullen, irgendwann spielt die reale Zahl (der Nullen) keine Rolle mehr, unvorstellbar ... kann man nur sagen, also derselbe Gedanke hat auch in Zürich vor vier Jahrzehnten für jahrlange Zürcher Unruhen gesorgt: „Zürich brennt“. Heute ist das bereits ein Teil der Zürcher und Schweizer Geschichte, bewegte Zeiten - und man liebt bereits das schön restaurierte Zürcher Opernhaus aus dem 19. Jahrhundert (Büro Fellner & Helmer aus Wien) und den markanten Platz am See. Mal sehen, wie die Elbelfen diese Elbdissharmonie in 40 Jahren sehen werden, hoffentlich wird bis dann auch der Wikipidiaartikel aktuallisiert werden, mit >20 Dissertation zum Thema! Halt die Ohren & Augen offen und die Narrenkappe ab! Schönen Sonntag beim Hafenspaziergang! Wikipedia liebt Denkmäler, -- Ilja (Diskussion) 10:32, 6. Nov. 2016 (CET)
Das dann übrig gebliebene Geld hätte man sehr sinnvoll da wo es fehlt investieren können. Das ist ja offensichtlich Träumerei. Ich glaube, auf diese Weise eingespartes Geld wurde noch niemals in soziale Projekte investiert, sondern eben eingespart. Hamburg hat gerade Olympia abgewählt, für das der Senat 1,2 Milliarden Euro auf die Hansestadt entfallene Kosten kalkuliert hat. Dass dieses Geld nun zur Sanierung von Kindergärten, Schulen oder Infrastruktur frei geworden wäre habe ich bisher noch nicht gehört. --Optimum (Diskussion) 00:24, 7. Nov. 2016 (CET)

Ich editiere, weil ich wütend bin....

Ich hasse Dummheit. Ich hasse Intoleranz. Ich hasse Fremdenfeindlichkeit. --Postfachannabella (Diskussion) 09:47, 6. Nov. 2016 (CET)

Die Menschen sind dumm, sie sind intolerant und sie sind rassistisch. Deshalb sollte dagegen mit aller Kraft angeschrieben werden. Nicht mit Wut, sondern mit unumstößlichem Optimismus und Ausdauer. --Schlesinger schreib! 09:55, 6. Nov. 2016 (CET)
take a break - have a tea
-> [23] --213.147.161.171 14:59, 6. Nov. 2016 (CET)
Suboptimales Denkvermögen, Abneigung gegen Veränderungen und Argwohn gegenüber allem Fremden sind soweit verbreitet, dass man es als biologisch hilfreich für das Überleben ansehen muss (Der HErr hat es so gewollt.). Also: Jedesmal wenn mir Dummheit, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit über den Weg läuft, bin ich froh, denn ich weiss: Hier bin ich Zuhause, hier bin ich unter Meinesgleichen, hier darf ich Mensch sein ... Play It Again, SPAM (Diskussion) 15:17, 6. Nov. 2016 (CET)
Ihr sagt es, nur kommt die Ablehnung von Veränderung von den damit verbundenen schlechten Erfahrungen was zur Folge hat, dass auch wohlwollende Veränderungen abgelehnt werden. Hätte man damals beanstandet, müsse man heute keine unbegründete Angst haben. So einfach ist das. --Hans Haase (有问题吗) 21:50, 6. Nov. 2016 (CET)
Das ist genetisch so hart verdrahtet, dass es praktisch jede Generation völlig neu lernen muss.
Darum gab, gibt und wird es diese Zyklen auch immer wieder geben. Ein kleiner Auslöser reicht da, um Jahre des Friedens und des ruhigen Zusammenlebens vergessen zu lassen. Yep, that's us..! Play It Again, SPAM (Diskussion) 09:28, 7. Nov. 2016 (CET)
schokolade macht glücklich sagt irgendwer, ;0)
......Der Mensch, der den Menschen betrachtet, seine Wandlung vom Tier zum Erfinder, die Erkenntnis, ein Ungustl zu sein, wachsendes Gehirnvolumen und wachsende Menschheit, große Kränkungen - und das alles ohne Ziel. ;) s45 aus Schroeder , 2016 --213.147.161.94 17:31, 8. Nov. 2016 (CET)

unbeliebt

Wo einst Hitler‘s Wiege stand, wird bald der Baggerzahn sein Wiegelied singen, ich weiß auch nicht, was man dazu denken soll, sicher ist nur, daß die Österreicher besser mit Ludwig van Deutschand oder Sisi aus Bayern, und mi Wolfi, auch kein Österreicher, umgehen können, als mit ihrem Adolfi, ihrem Exportkind, made in k.u.k. Wikiüedia liebt Denkmäler, wie denken mal die Wikipedianer über dieses Monument (und sein Ende)? -- Ilja (Diskussion) 19:51, 17. Okt. 2016 (CEST)

Erinnert mich hieran. --Prüm 20:11, 17. Okt. 2016 (CEST)
ich halte den (noch nicht beschlossenen) Abriss durchaus für eine gute Lösung, das Originalgebäude wäre wohl auch wenn man es umfunktioniert hätte, wohl immer eine Pilgerstätte für Neonazis geblieben, allerdings würde ich es für besser halten, dort ein Museum zu errichten anstatt einfach irgendein Amtshaus, so wie es aktuell anscheinend geplant ist. --MrBurns (Diskussion) 21:58, 17. Okt. 2016 (CEST)
Was immer man dort machen wird, es wird falsch sein, die braune Saat ist treu, wie die Hundekacke am Schuh, aber man hat sich dort nie mit der Geschichte richtig auseinandergesetzt und ein Haus kann auch nichts dafür, was dort geboren wurde. Ich selbst bin in einer Siedlung aufgewachsen, die nach dem Krieg auf dem Gelände eines KZ aufgerichtet wurde, moderne und schöne Häuser mit viel Grün herum, die einzige Lagerbaracke, die nicht niedergebrandt wurde, war gemauert und wurde zur Musikschule und zum Kulturzentrum umfunktioniert, steht bis heute als stadtbekannte Kneipe, doch die traurige Vergangen hat man eigentlich bis heute gar nicht richtig verabeitet, irgendwo steht dort seit paar Jahren sogar ein Denkmal ohne Salz und Pfeffer, aber etwa in der Schule oder sonst haben wir davon so gut wie nie etwas gehört oder gelesen, nur beim Spielen hier und da ein schreckliches Religt gefunden. Also etwa ähnlich, wie in Braunau. Sollte es abgerissen werden, dann sollte später dort was wirklich Neues entstehen, das sich bewusst dieser Vergangenheit stellt, denn das ist keine lokale Angelegenheit, auch nicht nur ober- oder österreichisch, sondern ein großer internationeler Ideen- und Architekturwettbewerb sollte ausgeschrieben werden, gewinnen kann nur einer, Daniel Libeskind, ist doch klar. Meine Empfehlung (POV)! -- Ilja (Diskussion) 14:59, 19. Okt. 2016 (CEST)
1. denke ich nicht, dass das Haus eine Pilgerstätte von nazis war. Zumindest ist mir nichts davon bekannt. Wobei, was ist die Definition von Pilgerstätte? Ist es eine Pilgerstätte, auch wenn alle paar Jahre vielleicht ein paar nazis dort auftauchen?
2. welchen Zweck hat es, das Haus stehen zu lassen, nur weil ein Schicklgruber dort geboren wurde? Eigentlich ist das eine gängige Praxis für jene Leute, die sich im Positiven verdient gemacht haben. Bei Schicklgruber können wir das aber nicht sagen.
Daher, ja, es ist ein Zeitzeugnis, aber ein Zeitzeugnis, auf welches wir, glaube ich, durchaus verzichten können.--Carski (Diskussion) 15:36, 26. Okt. 2016 (CEST)
Auch an die unangenehmen Dinge sollte erinnert werden, damit sie sich nicht wiederholen. --Ankh-Morpork (Diskussion) 03:51, 5. Nov. 2016 (CET)
Richtig, eine Erinnerung als Warnung, Dokumentation, was aus einem harmlosen Ort und Haus alles ausgehen kann. Natürlich hätte A.H auch an jedem anderem Ort geboren werden können, natürlich hätte auch jeder anderer seiner Mitläufer oder auch Gegner das Übel und Folgen repräsentiert, aber der Führer, der keinen Führerschein hatte, ist scheinbar nun einmal eine zentrale Figur der Katastrophe, der wir zwei Weltkriege und den Kalten Krieg und viele anderen Schrecken verdanken. Auch eine Geisterbahn könnte dort durchaus fahren. Braunau wird diesen braunen Streifen auf ihrer Bettwäsche sowieso nie verlieren können, das ist kaum Möglich, schon wegen des Ortsnamens. Dann sollten sie daraus auch das Beste machen und nicht einfach resigniert den Baggerzahn rufen, wie Geistesbeschwörer, nützt nichts und schadet nur, ihnen und allen. Das braune Pack findet immer ein Ort, um sich zu sammeln, selbst in der Hölle noch. -- Ilja (Diskussion) 15:18, 5. Nov. 2016 (MEZ)

Österreichische Bundespräsidentenwahl zum xten

Hofer.jpeg

Diese Laster fahren zu Hunderten auf Österreichs Straßen. Hofer (Hofer ist der österreichische ALDI) hat zwar diese Beschriftungen bereits 2012 appliziert, also lange bevor Norbert Hofer als Kandidat aufgestellt wurde, aber in dieser sehr brisanten Zeit ist diese Namensgleichheit in meinen Augen äußerst problematisch. Ich habe Hofer angeschrieben und erhielt eine nichtssagende automatisierte Antwort der Pressestelle. Mich würde interessieren, ob Ihr meine Bedenken für überzogen hält, oder ob Ihr auch der Meinung seid, dass ein politisch neutrales Unternehmen mit einem intakten Gefühl für political correctness nicht für die Dauer des Wahlkampfes diese Werbeaufschriften überdecken müsste. Andererseits könnte man unterstellen, dass die durch die Namesgleichheit zufällig entstandene Werbewirksamkeit gewollt, zumindest aber wissend (ein Übeldenkender würde vermuten wohlwollend) hingenommen wird. up (Diskussion) 08:17, 20. Okt. 2016 (CEST)

Halte deine Bedenken nicht für überzogen: ABER diesen Bedenken muß sich allein die Firmenleitung stellen, denke ich. Hofer ist ein Allerweltsname, du kannst der Firma nicht verbieten, ihren Namen in ihrer Werbung zu verwenden. "Hofer Anhänger" mag grenzwertig zweideutig sein, aber das wären andere Kombinationen auch. Außerdem: du magst einen Standard-Antwort bekommen haben, aber du weißt nicht, welche Reaktionen du firmenintern ausgelöst hast. --Maresa63 Talk 08:37, 20. Okt. 2016 (CEST)
Hier ist die Wikipedia! Wir sollten uns zuvörderst über den fehlenden Bindestrich unterhalten! ;) Dumbox (Diskussion) 09:49, 20. Okt. 2016 (CEST)
Genau, dafür gibt es ja schon den stehenden Begriff "Hofer-Anhänger-Leerzeichen". Oder nein, das war ja Deppenleerzeichen. Aber egal, ist dasselbe ;-) --AMGA (d) 09:55, 20. Okt. 2016 (CEST)
Also für mich ist das ein Anhänger aus Hof. --Digamma (Diskussion) 11:01, 20. Okt. 2016 (CEST)
Firma Hofer (siehe Logo) aus Hof? (Welches eigentlich?) Na so ein Zufall. --AMGA (d) 11:23, 20. Okt. 2016 (CEST)
Nein, das ist ein Anhänger aus Altenberge, Vreden, Gotha, Berlin, Toddin, Zaragoza (Spanien), Panevėžys (Litauen), St. Petersburg (Russland) oder (unwahrscheinlich) Wuhan (China), laut Wikipedia, Schmitz Cargobull. Grüße Dumbox (Diskussion) 11:46, 20. Okt. 2016 (CEST)
Mit dem "wohlwollend" ist das so eine Sache. Man mag vermuten, dass unter ALDI/Hofer-Kunden der Anteil von FPÖ-Anhängern womöglich höher ist als in der Gesamtbevölkerung, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass so ein Unternehmen mit Leichtigkeit ca. 50% der Bevölkerung (in diesen brisanten Zeiten, wie du sagst) als potentielle Kunden abschreiben will. Wenn die Werbeabteilung halbwegs professionell arbeitet, hat sie entsprechende Zielgruppenbefragungen durchgeführt und sich dann zwischen Pest und Cholera (denn ein Übertünchen wäre ja durchaus auch als Statement zu verstehen) fürs Behalten entschieden. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:04, 20. Okt. 2016 (CEST)
Ich finde die Idee, dass sich eine Firma, die zufällig gleich heißt wie ein Politiker, sich deshalb umbenennen oder ihre Werbeslogans ändern sollte, doch für etwas lächerlich, zumal Hofer ja kein Hitler, Stalin, o.Ä. ist. --MrBurns (Diskussion) 12:14, 20. Okt. 2016 (CEST) PS: außerdem denken die Leute, wenn sie den Supermarkt Hofer (oder einen LKW von denen) sehen wohl kaum an Norbert Hofer. Ansonsten ist der Hofer nach meinen Erfahrungen durchaus in allen sozialen Schichten beliebt, ich glaube also nicht, dass sich der durchschnittliche Hofer-Kunde sehr stark von der Durchschnittsbevölkerung im Einzugsgebiet der Filialen unterscheidet. Wenn gibts wahrscheinlich bei den Hofer-Kunden sogar weniger Hofer-Wähler als bei der gesamtösterreichischen Bevölkerung, weil Hofer eher im urbanen Bereich vertreten sind und dort wurde gemäß Nachwahlbefragungen bei der 1. Stichwahl mehrheitlich VdB gewählt. --MrBurns (Diskussion) 12:20, 20. Okt. 2016 (CEST)
Falls der (über)nächste Spitzenkandidat einer Partei "Otto" heißt, schreibt ihr dann auch das Versandhaus in Hamburg an, die sollen ihren Slogan "Otto find ich gut" nicht mehr bringen? Gruenschuh (Diskussion) 15:11, 20. Okt. 2016 (CEST)
Oiso i hoab sehr gloacht! (Unpolitisch, versteht sich. Alles andere wäre ja doch zu sehr pc.) --Delabarquera (Diskussion) 12:23, 25. Okt. 2016 (CEST)
Es scheint nicht genug Proteste zu geben (warum auch), denn sonst hätte die Firmenleitung schon längst die Änderung - im KundenGeschäftsinteresse - veranlaßt. So wie sie es auch mit dem Duschbad mit der im Hintergrund abgebildeten Moschee (steht Morgenland für Entspannung, gar Endspannung?) tat. --Tommes  09:21, 4. Nov. 2016 (CET)

Der Zahnarzt und das Kopftuch

Mal zur Abwechslung wieder was Quasi-Innenpolitisches. Wie steht die hiesige Kaffeehaus-Community zu diesem Fall:

Eklat in Stuttgart | Zahnarzt lehnt Bewerberin wegen Kopftuch ab | "Wir stellen keine Kopftuchträgerinnen ein": Ein Zahnarzt aus Stuttgart hat eine muslimische Zahnarzthelferin abgelehnt. Nun entschuldigt er sich öffentlich. | 27.10.2016 || Dass Kopftuchträgerinnen schlechtere Chancen auf ihren Traumjob haben, hat eine groß angelegte Studie kürzlich gezeigt - doch nur selten geben Arbeitgeber dies auch offen zu. Anders bei einer Zahnarzthelferin in Stuttgart: Sie hat es nun schwarz auf weiß, dass sie mit ihrem Kopftuch nicht erwünscht ist. Die erfahrene Zahnarzthelferin habe auf ihre Bewerbung hin eine eindeutige E-Mail bekommen, berichtet ihr Anwalt Bülent Döger. Darin heiße es: "Wir stellen keine Kopftuchträgerinnen ein und verstehen auch nicht, wie Bewerberinnen sich diese Toleranz vorstellen können." (SPIEGEL)

Die Bandbreite ist m. E.:

  • "Die Maßstäbe legt der Arbeitgeber, hier also der Zahnarzt, fest. Wenn er in einem konservativen Umfeld arbeitet, dann kann ihn eine solche Helferin viele Patienten kosten. (Denn die Patienten können nicht gezwungen werden, weiterhin zu diesem Zahnarzt zu gehen.) Also darf er Kochtuch-tragende Assistentinnen ablehnen."
  • ...
  • "Das ist ein Unding, das mit dieser diskriminierenden Ablehnung! Natürlich müssen solche Arbeitgeber im Zweifelsfall per Gerichtsverfahren gezwungen werden, Frauen, die Kopftuch tragen wollen, gleich zu behandeln."

Die Frage, die der erfahrene Jurist natürlich stellt: Warum musste der Zahndoktor seine Anti-Kopftuch-Überzeugung so sehr raushängen lassen. 'Fachliche Gründe' = 'Es gab leider eine noch besser qualifizierte Bewerberin als Sie' wären wohl kaum zu überprüfen gewesen. --Delabarquera (Diskussion) 10:50, 28. Okt. 2016 (CEST)

Das ist aber eher keine juristische sondern eine politische Frage. Klar hätte er diese Vermeidungsstrategie wählen können und sollen (um den nachfolgenden und klar absehbaren Stress zu vermeiden und dieser Affront war in der Form sowieso mehr als entbehrlich). Aber das hat er nicht getan und damit die Fragestellung zur Diskussion gestellt.
Ab jetzt wird es politisch, was wollen wir denn nun? Hidschāb ist okay? Tschador ist nicht mehr okay, wenn im geschlossenen Raum getragen? Was ist mir der Burka? Ist der Niqab auch noch durch die Religionsfreiheit gedeckt? Möchten wir von damit bekleideten Frauen in der Bank bedient werden oder eine so bekleidete Psychotherapeutin haben? Das ist alles definitiv keine juristische sondern eine politische Fragestellung. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 11:18, 28. Okt. 2016 (CEST)
"Das ist alles definitiv keine juristische sondern eine politische Fragestellung." Ja, schon. Nur ist in einem Rechtsstaat das Politische immer juristisch unterfüttert. Im Zweifelsfall, wenn ein Berufsverband sich quasi offiziell um eine Entscheidung bemüht, muss das Bundesverfassungsgericht wie seinerzeit in Sachen Lehrerinnen / Schulen noch einmal tätig werden. -- Und nur zur Sicherheit: Mir ging es eher um die schlichte Meinung des Café-Besuchers, politisch, juristisch, ökonomisch, ästhetisch -- gleich viel. --Delabarquera (Diskussion) 11:39, 28. Okt. 2016 (CEST)
Ja, soweit war mir das klar. Wenn wir einen bestimmten politischen Willen haben (irgendwo zwischen den beiden von Dir genannten Polen und den von mir eingebrachten Ausprägungen) muss das von Juristen in Schriftform gebracht werden. Anders herum, ein paar Juristen formulieren ein Gesetz und das stellt dann unseren Willen dar, ist eine Horrorvorstellung für mich.
Ich persönlich bin da ziemlich zwiegespalten. Von den Bankern erwartet man ja auch, das sie mit Schlips und Kragen herumrennen, aber da lässt sich halt über die Religionsfreiheit nicht für die Anwendung von Hawaii-Hemd und Bermudashorts argumentieren. Wenn mir aber schon eine liebe syrische Freundin, die selber einen Hidschāb trägt (der ich übrigens den hinteren Teil meiner Sig. verdanke) sagt, sie hätte Angst vor den Burka-Trägerinnen, dann kann man den sicher nicht mehr mit Religionsfreiheit begründen. Welche Grenzen ziehen wir dann aber? Kann man dann auch das Nudelsieb für das Foto im Perso verbieten? Wer hat die Kompetenz zwischen Unfug/Spinnerei und ernst Gemeintem zu unterscheiden? Ich bin ziemlich ratlos... Vollverschleierung akzeptiere ich allerdings nicht, nicht auf der Straße und auch nicht in Gebäuden. Für mich ist dann klar die Grenze zwischen Religionsfreiheit und der Freiheit der anderen überschritten. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 12:07, 28. Okt. 2016 (CEST)
(BK) Es ist, zumindest da wo ich wohne, unüblich, dass medizinisches Peronal Kopfbedeckungen trägt, sofern sie nicht aus medizinischer Sicht notwendig ist, wie z.B. im OP. Ich sehe daher keinen Grund, hier eine Ausnahme zu machen. Der Zahnarzt war einfach nur ehrlich und ich sehe keinen Grund, warum er bei dem Grund der Ablehnung lügen sollte. Er würde wahrscheinlich auch eine überzeugte Pudelmützenträgerin aus dem genannten Grund ablehnen und keine Toleranz zeigen. --2003:76:E46:3432:A87C:D5BA:8566:CE8C 12:13, 28. Okt. 2016 (CEST)
So, oder so, ganz egal welche Position man in dieser Frage vertritt und welche Entscheidungen die Politiker/Juristen treffen, in jedem Fall handelt es sich um Symbolpolitik. Bloße Symbolpolitik, die gar keine Probleme löst, sondern nur Emotionen anspricht, halte ich in den seltensten Fällen für zielführend. Ganz im Gegenteil schafft Symbolpolitik selbst oft neue Probleme. Sieht man ja auch Wikipedia-intern am Sternchen/Kreuzchen-Streit. Umso mehr die Beteiligten auf einer formalen Regelung bestanden und die Unbeteiligten um ihre Meinung gefragt haben, umso verfahrener wurde die Situation. Sobald nämlich alle Parteien erstmal akzeptiert haben, dass es sich bei Kopftüchern/Kreuzchen in bestimmten Zusammenhängen um eine Symbol für irgendwas handelt, gibt es keine bessere Methode, die andere Partei zur Weißglut zu bringen, als das Symbol entweder zu verbieten, oder seine Verwendung obligatorisch zu fordern. Womöglich fährt man am besten, solche Fragen einfach ungeregelt zu lassen. Geoz (Diskussion) 12:36, 28. Okt. 2016 (CEST)
Nein, reine Symbolpolitik im Brandtschen Sinne ist das ganz sicher nicht. Unwohlsein bis Angst erregende Vermummung zu verbieten ist imho legitim. Mag sein, dass sich dann Trotz regt, aber damit muss man halt leben. In vorauseilendem Gehorsam dann gar nicht erst so etwas per Gesetz zu verbieten ist ganz sicher der falsche Weg. Wir leben hier in einem von westlichen Werten geprägten Bereich, der gewissen Geflogenheiten und Bräuche hat. Wer diese nicht akzeptieren oder tolerieren kann braucht gar nicht erst nach hier kommen (was man mit den einheimischen Querschlägern anfängt wäre dabei aber ein anderes Thema; z.B. eine Türkin der dritten Generation mit deutschem Pass ist eine andere Problematik). Übrigens: nicht falsch verstehen, ich befürworte die Aufnahmen von Flüchtlinge und bin selber ehrenamtlich aktiv bei Äthiopiern, Jesiden, Syrern, Albanern...aktiv. Ich erwarte aber von denen auch, dass sie uns und unsere Kultur akzeptieren. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 12:59, 28. Okt. 2016 (CEST)
"Trotz" wäre wohl das Mindeste, was uns Sorgen machen sollte. Schon ein Burka-Verbot wäre ein gefundenes Fressen für Islamisten, ein Kopftuch-Verbot ein ewiger feuchter Traum. Ich wette, die beten jeden Tag zu Allah, dass die Westler endlich so dumm sein werden, Kopftücher zu verbieten. Damit würden nämlich wir offiziell bestätigen, was sie selbst bisher nur behaupten können, nämlich dass Kopftücher nicht bloße Folklore und Gewohnheit sind, sondern ein aktives Bekenntnis zum (radikalen) Islam. Ein Nicht-Verbot wäre somit keineswegs ein Einknicken, oder vorauseilender Gehorsam gegenüber den Islamisten, sondern würde, ganz im Gegenteil, deren Pläne ins Leere laufen lassen. Klar darf man erwarten, dass Zugereiste die Gepflogenheiten und Sitten ihres Gastlandes respektieren. Aber dazu müssen sie diese Sitten ja erstmal kennen (lernen). Die vielen deutschen Auswanderer in die USA sind größtenteils sehr rasch gute amerikanische Staatsbürger geworden, aber doch nicht dadurch, dass man ihnen auf Ellis Island als erstes ihre Seppelhüte verboten hätte. Geoz (Diskussion) 13:31, 28. Okt. 2016 (CEST)
"Aber dazu müssen sie diese Sitten ja erstmal kennen (lernen)." Gemach, gemach, ich arbeite ja schon daran... ^^ Die wichtigste Lektion haben sie aber alle schon gelernt: die Deutschen lieben Formulare für alles und jeden. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 14:28, 28. Okt. 2016 (CEST)
Könntest Du für diese Behauptung eine belastbare Quelle nennen? --2003:76:E46:3432:3111:FD51:85F7:757A 18:34, 28. Okt. 2016 (CEST)
Wenn ein Arbeitgeber heute solche Ablehnung schreibt, dann ist er wahrscheinlich nicht ganz dicht oben, dann will er provozieren und Öl ins Feuer gießen, seine Weltanschauung oder was auch immer. Natürlich muss man diese diversen Verkleidung nicht mögen, ich mag auch keine Nasenringe und blaue Haarfarbe und solchen Modekram, doch dahinten und darunter sind immer wieder auch nur Menschen wie wir zu finden. Aber besonders ein Arzt sollte ein bisschen mehr Respekt und Sensibilität haben. Und wie behandelt er Patientinnen, sprich Kundinnen im solchen Kopftuch und Zubehör? -- Ilja (Diskussion) 16:23, 28. Okt. 2016 (CEST)
er zieht ne Dschallabija an damit die muslima sich nicht vor ihm fürchten --2A02:908:F35A:D100:F421:F9D3:8A05:3D06 16:47, 28. Okt. 2016 (CEST)
President Reagan and Queen Elizabeth II 1982.jpg

Ich habe grundsätzlich etwas gegen Personen, die mit ihrem imaginären Freund reden und ihn sogar noch anbeten. Ein Fall für den Psychiater. Das Kopftuch ist der Beweis dafür, dass es im Kopf wehtut. Wie sagte doch einst ein weiser Mensch: Wenn einer mit unsichtbaren Wesen redet, gilt er als geisteskrank. Wenn es viele tun, nennt man es Religion. --94.223.181.179 19:02, 28. Okt. 2016 (CEST)

Hey Geoz! Gibt's Ärger? Hab' gehört hier stänkert einer gegen Kopftücher...
Soso. Meine Mutter und meine Großmutter haben bei der Arbeit immer Kopftücher getragen, seit ich denken kann. Queen Elisabeth tut das bei informellen Anlässen heute noch. Die hatten also alle einen an der Klatsche und/oder waren religiöse Spinner? Geoz (Diskussion) 20:07, 28. Okt. 2016 (CEST)
So, so, dann bin ich geisteskrank nur weil ich Christ bin ;)
Du redest mit unsichtbaren Wesen? Und, geben sie dir auch Antworten? Kein weiterer Kommentar. Gruenschuh (Diskussion) 12:21, 31. Okt. 2016 (CET)
Seine/oder ihre Weltanschauung als die einzig wahre hinzustellen könne ich ja genauso als mental nicht ganz zweifelsfrei bewerten.
Zum Thema Kopftuch – wir hatten in Österreich einmal folgendes Beispiel dass ein männlicher Bewerber bei einer führenden Drogeriekette abgelehnt wurde, mit dem Hinweis dass in der Filiale, wo Mitarbeiter gesucht wurden, nur Damentoiletten vorhanden waren. Der Bewerber klagte, und bekam Recht, weil das Arbeitsgericht von klarer Diskriminierung am Arbeitsplatz urteilte. Wenn, also, das Gesetz das Kopftuch erlaubt, auch als Teil eines "dress codes", dann darf man das Kopftuch nicht als Grund für eine Absage angeben. Die Freiheit endet dort, wo sie zur Unfreiheit für andere wird. Ich kann auch nicht argumentieren, wonach ich noch nie einen Autounfall hatte, also gelte für mich nicht die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h und ich düse mit 120 durch die Straße. Der Zahnarzt hätte zudem keinen Grund für eine Absage angeben müssen. Es steht ihm frei zu, Mitarbeiter zu beschäftigen und sie ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Nur bei einer Entlassung braucht es einen rechtlichen Grund, da hiermit dem Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin gesetzlich zustehende Zahlungen entgehen und sonstige finanzielle Nachteile entstehen können. Dem Zahnarzt ging es klar um eine politisch motivierte Botschaft, und das ist mit Recht als diskriminierend einzustufen. Vielleicht war er nur naiv und meinte, ehrlich sein zu müssen, und hatte persönlich nichts gegen die Muslima. Aber auch hier gilt der Rechtsgrundsatz, wonach Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Das Grundgesetz – ich spreche lieber von demokratischen Bürgerrechten – ist schon gut, zweifelt nicht daran. Morgen erwischt es vielleicht euch, und spätestens dann wisst ihr das Grundgesetz zu schätzen. Und nein, ich bin jetzt kein Islam-Freund. Aber trotz aller Sympathie oder Antipathie ist es unsere Menschen- und Bürgerpflicht, möglichst objektiv zu sein und allen Menschen unabhängig ihrer Herkunft und sonstige Unterschiede menschlich und versöhnlich zu begegnen.--Carski (Diskussion) 04:14, 29. Okt. 2016 (CEST)
Visuelle Umsetzung:
Die Zahnarzt/Kopftuch-Problematik im Werke Wilhelm Buschs... Play It Again, SPAM (Diskussion) 11:02, 29. Okt. 2016 (CEST)

@Wassertraeger: Es ist schon ein Unterschied zwischen einer Burka und einem gewöhnlichen Kopftuch. Erstere fällt unter Vermummung — was auch nicht religiöse, fundierte Gründe für eine Ablehnung liefert, da hinderlich für die Arbeit - zweiteres aber nicht. Ein Kopftuch läßt das Gesicht unbedeckt und ist der Arbeit nicht im Weg. Da müßte der Arbeitgeber schon politische Gründe für die Ablehnung haben. Das ist dann IMHO sehr problematisch, denn das religiöse Bekenntnis geht den AG schlicht nichts an. --David Seppi (Diskussion) 02:39, 31. Okt. 2016 (CET)

Achtung, wir reden hier über zwei Sachen. Anlass für das Posting war ja diese, man kann es nicht anders sagen, dumme Formulierung in der E-Mail. Aus dem Spiegel-Artikel geht nicht hervor welches "Kopftuch" denn nun genau gemeint war, aber das ist ja auch nicht der ausschlaggebende Punkt für die nachfolgende Frage und Diskussion.
Es geht hier im Thread auch darum, was ein Arbeitgeber seinen Kunden an Personal zumuten kann. Würde ich bei Zahnarzt (um mal dort zu bleiben) auf einen vollflächig tätowierten oder mit body-modification "verzierten" Mitarbeiter treffen, wäre das mein letzter Besuch dort. Das ist beides auch gesetzlich erlaubt. Nur endet ja, wie Carski es bereits so schön sagte, die Freiheit des einen da wo die Unfreiheit des anderen anfängt. Muss der Zahnarzt in Kauf nehmen, Kundschaft zu verlieren, weil er einen Mitarbeiter einstellt / einstellen muss? Ich denke nicht. Man könnte juristisch vielleicht per Gesetz den AG zwingen auch solche Bewerber zu nehmen, die (mal allgemein formuliert) aus der Masse herausstechen. Aber ob das sinnvoll ist?
Übrigens wird den AG im seltensten Fall die Religion des Bewerbers interessieren, aber das äußere Erscheinungsbild schon. Es geht ja nicht wirklich darum, ob sich da eine Muslima bewirbt, sondern wie sie gekleidet ist. Wie ich bereits viel weiter oben schrieb müssen wir uns als Gesellschaft die Grenzen selber festlegen und die mündet ggf. dann, zumindest theoretisch möglich, in einem Kopftuchverbot. Die Grenze liegt, siehe OP, zwischen den Extremen "gar keine Kopfbedeckung" und und Niqab. Und das ich nicht weiß wo ich die Grenze haben möchte schrieb ich auch schon. Ich bin eigentlich gegen jegliche offene Religions- oder Einstellungszurschaustellung in der Arbeitswelt (ich will auch kein "Fuck the police"-T-Shirt bei einem Möbelverkäufer sehen). Wieviel Toleranz dem gegenüber aufbringen muss/soll/kann/will... ? --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 06:55, 31. Okt. 2016 (CET)
Die Grenzen des zu Akzeptierenden haben wir in unserer Gesellschaft schon lange festgelegt, sie stehen u.a. in unserer Verfassung, v.a. Art. 3 und 4. Leider scheinen manche hierzulande zu meinen, sich beim Thema Islam plötzlich über unserer Verfassung erheben zu können und bspw. die Religionsfreiheit als irgendeine Nebensächlichkeit behandeln zu können, die man eben beiseite lässt, wenn es gerade nicht in das eigene Weltbild passt. Man stelle sich mal umgekehrt den Orkan der Entrüstung vor, wenn der Zahnarzt einen Bewerber wegen einer Kette mit einem Kreuz abgelehnt hätte...--2A02:8070:B8A:BF00:6468:1EDD:7ED3:C274 14:58, 1. Nov. 2016 (CET)
So pauschal kannst du da aber nicht mit Artikel 3 und 4 des Grundgesetzes kommen. Denn ein Kopftuchverbot z.B. in Kindertagesstätten oder in christlichen Einrichtungen ist ja laut Rechtsprechung legal. Es ist nicht so einfach, die tatsächliche Grenze zu erkennen. Man muss immer schauen, welche Grundrechte Dritter durch die freie Religionsausübung beeinträchtigt werden können, und dann gegebenenfalls abwägen. --37.49.116.45 23:10, 2. Nov. 2016 (CET)
Christliche Einrichtungen sind ein Sonderfall, da diese die Bewerber auch nach Religionszugehörigkeit auswählen (dürfen). An Kindergärten sind Kopftücher nach dem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts vom März vergangenen Jahres wohl (wieder?) legal (siehe hier).--2A02:8070:B8A:BF00:C565:8D9C:B05F:5711 11:21, 6. Nov. 2016 (CET)
Letzteres war mir neu. Nichtsdestotrotz bleibt meine Kritik an deiner Darstellung bestehen, man könne quasi aus Artikel 3 und 4 schon lange eindeutig nur die Unrechtmäßigkeit eines Kopftuch- oder Niqabverbots (und nichts anderes) herleiten. Dem widerspricht ja bzgl. Kopftuch schon der "Sonderfall Christliche Einrichtungen" allein. Bei Niqab statt Kopftuch wäre die BVerfG-Entscheidung vielleicht auch andersrum ausgefallen. Selbst in deinem pdf steht übrigens: "Ein Verbot sei vielmehr nur dann gerechtfertigt, wenn eine hinreichend konkrete Gefahr für den Schulfrieden oder die staatliche Neutralität feststellbar ist. Dann sei es zumutbar, von der Befolgung eines nachvollziehbar als verpflichtend empfundenen religiösen Bedeckungsgebots Abstand zu nehmen. (...) Das BVerfG hält es außerdem für zulässig, äußere religiöse Bekundungen für eine gewisse Zeit auch allgemeiner zu unterbinden, wenn in bestimmten Schulen oder Schulbezirken aufgrund substanzieller Konfliktlagen über das richtige religiöse Verhalten die Schwelle zu einer hinreichend konkreten Gefährdung des Schulfriedens oder der staatlichen Neutralität in einer beachtlichen Zahl von Fällen erreicht werde." D.h. ein Verbot ist nicht generell durch die Verfassung ausgeschlossen. Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden. Aber da es im Konfliktfall immer mindestens zwei unterschiedlich Denkende gibt, kann selten mit Sicherheit prophezeit werden, wessen Freiheitsrecht gewichtiger ist und sich juristisch durchsetzt. --37.49.116.45 16:38, 6. Nov. 2016 (CET)

Ich könnte mich über diese Thematik immer wieder amüsieren. Es sind doch gerade diejenigen, die Burkas und Kopftücher verbieten wollen, die den Grünen wegen der Idee mit dem Veggie-Day das Etikett "Verbotspartei" umgehängt haben. Aber Konsequenz und Logik waren noch nie Merkmale von Populismus. --Plenz (Diskussion) 19:47, 2. Nov. 2016 (CET)

Der Zahnarzt könnte einfach geltend machen, dass er einer Religion (nennen wir sie "Fliegendes Zahnarztmonster") angehöre, die religiös begründete Kopftücher ablehnt. Religionsfreiheit ist ja beidseitig gegeben, nicht nur einseitig für den potenziellen Arbeitnehmer.;) --37.49.116.45 22:59, 2. Nov. 2016 (CET)

Es sind doch immer gerade diejenigen, die unter einer schmerzhaften Phimose leiden, die gegen den nachträglichen Einbau von Feinstaubfiltern in Kaminöfen sind. Oder so... wollte auch mal beliebige Zusammenhänge her- und in den Raum bzw. als Tatsache hinstellen. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 08:42, 3. Nov. 2016 (CET)
Och, so beliebig erscheint mir der von Plenz hergestellte Zusammenhang gar nicht. Ich denke, es ist eine anthropologische Konstante, dass es verführerisch ist, anderen Menschen mit Regeln und Gesetzen vorzuschreiben, was sie tun und lassen dürfen, aber dass dieselben Leute sehr allergisch reagieren, wenn andere in ihren eigenen Lebensstil eingreifen wollen. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass in der bescheuerten Veggie-Day-Debatte sofort Stimmen laut wurden, die einen obligatorischen (!) Schweinefleischtag in den Kantinen gefordert haben, an dem auch kein Auswahlgericht für Vegetarier (oder gar Moslems!) angeboten werden dürfen sollte (Stichwort: Anpassung an die "Leitkultur"). Daher meine weiter oben bereits genannte Meinung: Lifestyle-Fragen sollte man besser ungeregelt lassen. Alles andere verschärft die bestehenden Konflikte eher. Geoz (Diskussion) 09:46, 3. Nov. 2016 (CET)

Zielgruppenorientierte Werbung

Was man nicht so alles in seinem Spamordner findet: Millionär in einer Woche! Jeden Tag 250 € (sic!) verdienen. Da bleibt einem doch die Spucke weg, wen man damit ansprechen möchte. Schulabbruch in der 2. Klasse Grundschule oderwas?! --Elrond (Diskussion) 14:03, 3. Nov. 2016 (CET)

Hast Du etwa nicht €998250 auf dem Konto? Ach so, geht auch anders: Jeden Tag 250€ verdienen, am 7. Tag in Vietnamesische Dong umtauschen, Millionärs-T-Shirt bestellen. --195.68.6.6 14:45, 3. Nov. 2016 (CET)
Vielleicht hat jemand italienisch mila (für 4 X 250 €) für eine Million verstanden, meistens sind Schwindler und Betrüger, Bauernfänger, gar nicht so dumm, aber wer garantiert uns, dass nicht ein Dummer, auch noch eines Tages als Schwindler, Betrüeger und Bauernfänger reicht werden möchte: er wird in einer Woche Millionär, wenn nur genug noch weit größere Idioten reinfallen. -- Ilja (Diskussion) 21:25, 3. Nov. 2016 (CET)
Kein Problem für einen wahrhaft Gläubigen, dessen Gott etwas sorgfältiger bei der Schöpfung war. Am viertausendsten Tag vollendete Gott das Werk...--84.136.206.38 07:40, 4. Nov. 2016 (CET)
4000 : 365,25 = 10 Jahre, 1 Monat und eine Woche (+/-) ohne Urlaub und Feiertag schuften und dann kommen noch Steuern, Gebühren, Abgaben und Provisionen weg. Da ist man reif für die Insel oder Bestattung, da braucht man das Geld wohl kaum noch, nur die Erben und schon wieder: Todesanzeige, Parte und Posttaxen, Bestattungskosten, Grabstein, schmückendes Gemüse, Leichenschmaus für die Hinterbliebenen, Steuern, Bebühren, Abgaben, Spende für die Wikipedia und WWF, 3. Welt und den Wanderzirkus vom letzten Jahr. -- Ilja (Diskussion) 08:06, 4. Nov. 2016 (CET)

schon weg

war wohl ein Schnäppchen die Idee ist gut, vielleicht sollte die Wikipedia weltweit auch so etwa machen, ein Advendskalender in vielleicht 200 Sprachen - mit tollen Bildern und lesenswerten Artikeln ... oder noch besser: den ganz kurzen zum Erweitern: „Helfen Sie Wikipedia zu wachsen und lassen Sie sich das vielleicht auch noch was kosten“ - oder so, etwa Anleitung: "How to save the world". -- Ilja (Diskussion) 22:43, 3. Nov. 2016 (CET)

Rotkäpchen, Wikipedia-Literaturrätsel

WWWW: „Car Wolodja mit Wolf im Winterwalde“ , der zeigt schon deutlich Appetit (der Wolf), die Frage ist nur: wer ist Der dritte Mann in dem Bild der drei Könige? Etwa der Jäger im Tarnanzug oder die alte kranke Großmutter im neuen Pelzmantel - trotz Krankheit am winterlichen Waldspaziergang? In Russland kommt so was bestimmt vor. -- Ilja (Diskussion) 10:11, 4. Nov. 2016 (CET)

Ich kenn ja den dritten nicht, aber er hat bestimmt Karies. Jeder dritte hat Karies. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:01, 4. Nov. 2016 (CET)

ist das Foto echt?

sieht aus, wie eine echte Fotomontage, als es den Photoshop noch nicht gab, die meisten Fälschungen sind sichtbar besser
da waren sie nur drei

wegen dem heutigen 99. Jahrestag der bolschewististischen Machtergreifung in Peterburg, Leningrad, Petrograd: ... und wenn man sie nicht in den GULAG geschickt hat, dann stehlen sie heute noch, die Räuber, die damals die Welt veränderten, nur nennen sie sich nicht mehr Revolutionäre oder BolscheWiki sondern Business Männer. -- Ilja (Diskussion) 12:48, 7. Nov. 2016 (CET)

Fehlt da nicht einer?
Legende zu den Abbildungen:
  1. Marx-Brother echt, 1906, im Gefängnis
  2. Marx Brother Nachahner 1931 in Freiheit
  3. Marx Brother 1948: die Gleichen minus 1, ganz frei, die Vorbilder lebten nicht mehr. -- Ilja (Diskussion)


Stimmt! Oktoberrevolution (Zeitrechnung). Nächstes Jahr: stimmt, hundert – und zugleich 500 Jahre Luther. Da können wir wieder prima ideologisch werden, all together. Aus Charlottograd mit kollegialer Hochachtung --Ute Erb (Diskussion) 01:33, 8. Nov. 2016 (CET) P.S. Meinst du wirklich Nachahner, Ilja, oder Tippfehler zu Nachahmer? Bis jetzt kannte ich nur Vorahner, aber ich ahne: Wortschöpfer Ilja. Da drängt sich doch glatt der Vorahmer auf ...
Nachahmer ist doch jemand der Plagiate macht, das machten die Brüder eigentlich weniger, wenn, dann als Comedy, ich dachte das Gegenteil von Vorahnen, Ahnen oder so, keine Ahnung, wie es zustande kam ... ahn. Jemand der später kam. -- Ilja (Diskussion) 17:08, 8. Nov. 2016 (CET)

Ist das Foto echt? (2)

Kleiner Scherz! Nein, es wird nicht echt sein. Die Frage ist nur -- wie ist es zustande gekommen? Ich meine: das SPIEGEL-Titelbild von Clinton und Trump, mit Schlamm beschmiert. Wenn man es auf der Papierausgabe ansieht, ist das schon very special. Ich meine -- ich habe nie mit PhotoShop gearbeitet, aber ich kann mir auch bei teuren Programmen beim besten Willen nicht vorstellen, dass die sowas können. Meine einzige Erklärung: Bei Madame Tussauds Wachsbildnern wurden die Köpfe in Auftrag gegeben. Aber das kommt mir auch recht komisch vor. -- Wer klärt mich auf? [Dass die Marx-Brother-Bilder in meinen Eintrag rutschen, dafür kann ich nix.] --Delabarquera (Diskussion) 21:36, 7. Nov. 2016 (CET)

Doch, das ist echt und wurde nach dem letzten TV-Duell der beiden aufgenommen. --132.230.195.5 09:34, 8. Nov. 2016 (CET)
Motto im Wahlkampffieber: „Schlamm drüber!“ -- Ilja (Diskussion) 17:10, 8. Nov. 2016 (CET)

Affären Park und Wulff

Vitana V mit Vorbesitzerin

Wem kommt bei Park Geun-hye's Kalamitäten mit bester Freundin samt von Samsung gestriegeltem Reitpferd derer Tochter, vergl. The Korea Times, von heute, nicht in den Sinn, wie Kai Reineke Diekmann einst Christian Isegrim Wulff austrickste, vergl. Benutzer:Elian/Vandalismusmeldung#Benutzer:Reineke Fuchs? Journalist und AFD-Politiker Roland Klaus schreibt:

"Am 24. August 2011 hält Christian Wulff in Lindau auf einem Treffen von Nobelpreisträgern seine vielleicht bemerkenswerteste Rede als Bundespräsident. Für die meisten völlig überraschend kritisiert er den Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB und die Rettungsaktionen der europäischen Politiker: "Wer heute die Folgen geplatzter Spekulationsblasen allein mit Geld und Garantien zu mildern versucht, verschiebt die Lasten zur jungen Generation und erschwert ihr die Zukunft. All diejenigen, die das propagieren, handeln nach dem Motto: Nach mir die Sintflut." Eine schallende Ohrfeige für Angela Merkel und die Riege der Befürworter von Rettungsschirmen und Transferunion. Mit schönem Gruß aus Schloss Bellevue."

Desweiteren spekuliert Klaus:

"Möglicherweise war das der Zeitpunkt, zu dem in einigen politischen Zirkeln entschieden wurde, dass es notwendig sei, die Urlaubsreisen und Kreditverträge des Bundespräsidenten etwas genauer zu untersuchen und ans Licht der Öffentlichkeit zu ziehen." [24]
"Short of extraordinary measures, there is little the U.S. can do about Park’s increasingly visible tilt to China. Her mission is to seek the peaceful reunification of the two Koreas—her so-called Dresden Initiative announced in March of last year—and she has moved to enlist the Chinese by charming them into cooperation, seeking to engage them at every opportunity." The Daily Beast, 29. Oktober 2015

Bruce Klingner von der konservativen Heritage Foundation lobte 2014 noch Parks Annäherungspolitik, nur um indirekt zu warnen:

"When reaching out to Pyongyang, as well as defending against North Korean threats, Washington and Seoul must implement coordinated policies based on strong mutual cooperation." 20 Seiten pdf, hier S. 5

Ob die zum Zweck der Koreanischen Wiedervereinigung versuchte Annäherung an China Park als ähnlich unpassende Präsidentin wie einst Wulff erscheinen läßt, und darin der tiefere Grund für das Hochkochen derzeitiger Vorwürfe und Proteste zu suchen ist? Rosenkohl (Diskussion) 21:26, 8. Nov. 2016 (CET)

Ich geh jetzt ins Bett...

...egal, die Welt ist morgen früh eine andere. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:26, 9. Nov. 2016 (CET)

Keine Angst, ich bin auch morgen früh noch derselbe. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:40, 9. Nov. 2016 (CET)
0355: Allmählich habe ich ein dummes Gefühl… --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 03:57, 9. Nov. 2016 (CET)
ein altes Sprichtwort sagt (das machen die Sprichwörter): Der Morgen ist immer weiser als der Abend, also sehen wir weiter! Bon jour!, guten Morgen!, buongiorno!, доброе утро!, ¡buenos días, good morning allerseits: „Gooooooooooooooooog mornig Wikipedia!“ -- Ilja (Diskussion) 06:30, 9. Nov. 2016 (CET)
Als hätte ich es geahnt... Warum bin ich heute morgen überhaupt aufgestanden? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 09:14, 9. Nov. 2016 (CET)

US-Präsidentenwahl

Ab wann werden hier eigentlich Wetten mit Einsätzen auf das Ergebnis der US-Wahl angenommen? (In jedem Gefängnis und jedem besseren Café gibt es doch einen -- natürlich illegalen -- Buchmacher, der solche Wetten annimmt und die Gewinne auszahlt. Natürlich unter Einbehaltung seines Anteils. Wer würde das übernehmen?) --Delabarquera (Diskussion) 17:12, 5. Nov. 2016 (CET)

Ach, Geld! Mein Angebot: Wenn Mimi Soltysik gewinnt, schreibe ich ihm einen Artikel. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:30, 5. Nov. 2016 (CET)
Service: en:Mimi Soltysik und en:Mimi Soltysik presidential campaign, 2016. --Bötsy (Diskussion) 17:43, 5. Nov. 2016 (CET)
Eine Wahl zwischen Richtig und Falsch. Richtiger Idiot gegen falsche Schlange. Auf was soll man da wetten, wenn man nicht sicher sein kann, ob die US-Amerikaner das Richtige als falsch oder das Falsche als richtig ansehen? --2003:76:E0E:7CE6:D874:CB3D:27FA:7DA2 00:25, 6. Nov. 2016 (CET)
Ist es nicht auch die Wahl zwischen Ex-Model und First Husband?--Postfachannabella (Diskussion) 08:07, 6. Nov. 2016 (CET)
Nehme an, die Buchmacher sind zu beschäftigt, angesichts des kommenden Qualifikationskrachers, San Marino-Deutschland. Spannung garantiert. Hier wie da. -ZT (Diskussion) 14:39, 6. Nov. 2016 (CET)

Auch wenn es zynisch klingen mag, ich möchte eine Wette darauf abgeben, daß ein TrumpNRAverwirrter bei der Wahl einen Menschen erschießen wird, weil er sicherstellen möchte, daß die Wahl nicht von den Demokraten gefälscht wird. Aufrufe zur durchaus bewaffneten Wahlbeobachtung sind schon durchs Netz gegangen. --Elrond (Diskussion) 22:03, 6. Nov. 2016 (CET)

Puh, zum Glück hatte ich Unrecht! --Elrond (Diskussion) 15:39, 9. Nov. 2016 (CET)

Das nächste mal wenn ein Populist so hohe Wettquoten hat obwohl es noch knapp werden kann, werd ich auf den wetten. Anscheinend basieren die Quoten hauptsächlich auf Meinungsumfragen und die sind nicht sehr zuverlässig. --MrBurns (Diskussion) 15:42, 9. Nov. 2016 (CET)

Gedenktag 9. November

was alles an einem 9. November geschah, (Gedanken zum heutigen Tag, ohne jetzt die unterschiedlichen Ereignisse miteinander in Verbindung bringen zu wollen)

  • 9. November 1938 Reichspogromnacht in Deutschland
  • 9. November 1989 Mauerfall in Berlin
  • 9. November 2016 USA - Wahlen

ein denkwürdiges Datum --Postfachannabella (Diskussion) 22:54, 9. Nov. 2016 (CET)

  • Novemberrevolution 1918
  • Hitler-Ludendorff-Putsch 1923
  • Blackout Nordamerika 1965
  • Vorratsdatenspeicherung 2007

--62.202.180.192 23:13, 9. Nov. 2016 (CET)

Und wenn das nicht reicht:

Am 9. November 2016 wird niemand mehr Änderungen an dem vornehmen können, was ich hier gerade schreibe. Der Tag ist unwiederbringlich verloren. --2003:76:E15:3EC5:99DD:8638:8A4:656C 00:11, 10. Nov. 2016 (CET)

Wenn man z.B. in Alaska sitzt, noch eine ganze Weile nicht. Genau genommen waren die US-Wahlen ja auch am 8. November jeweiliger Ortszeit, allenfalls die Auszählung vielleicht teilweise am 9. --129.13.186.3 01:43, 10. Nov. 2016 (CET)
9. November (Deutschland) haben wir auch noch. --Mauerquadrant (Diskussion) 06:50, 10. Nov. 2016 (CET)

Lernt Chinesisch!

"All my Chinese friends say, 'We thought we would run the world in 20 years. Now it's going to be in January'. This is not a joke. It's the natural state of development," -- Iwesb (Diskussion) 13:11, 9. Nov. 2016 (CET)

Hochmut kommt vor dem Fall. Tja. -- Janka (Diskussion) 13:15, 9. Nov. 2016 (CET)
Nö. China ist der größte Gläubiger der USA.
„Die Chinesen selbst haben dafür gesorgt, dass der Dollar die Nummer eins bleibt. Sie haben ihre Exportüberschüsse jahrelang in US-Anleihen gesteckt. Sie besitzen amerikanische Staatsanleihen im Wert von mehr als einer Billion Dollar. Damit ist China weltweit größter Gläubiger der USA, abgesehen von der US-Notenbank.“ [25] --87.155.254.199 14:05, 9. Nov. 2016 (CET)
Und? Dollars sind nichts weiter als US-Schuldscheine. Die können *als Einzige* problemlos den Roadrunner geben und einfach sagen: "Tja, Mister Wang, wisch dir damit doch den Arsch ab". Schulden sind immer ein Problem des Gläubigers, niemals die des Schuldners. -- Janka (Diskussion) 21:49, 9. Nov. 2016 (CET)
Warum sind die Chinesen so dumm? --87.155.253.60 12:53, 10. Nov. 2016 (CET)
Solange die Chinesen Englisch sprechen müssen wir uns wohl keine Sorgen machen :-) Und btw. ist Trump in ein paar Jahren wieder weg. Die "Kommunistische Partei Chinas" wird vermutlich in 20 Jahren immer noch vor sich hin korruptieren. Es lebe die Demokratie (obwohl Trump genau betrachtet eigentlich weniger Stimmen als Hillary bekommen hat). Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 17:28, 10. Nov. 2016 (CET)

auch gute Nachrichten kurz vor der nächsten Berscherung

Der neue e-Reader: tolino von Weltbild ist bis 30 Minuten wasserdicht bis 1 Meter Tiefe! Also ich halte kaum mehr als eine Minute unterwasser aus, aber es gibt mir immerhin neue Perspektive gegen zu trockene Lektüre, besonders beim Regenwetter und im kalten Winter. -- Ilja (Diskussion) 16:06, 9. Nov. 2016 (CET)

Gibts eine Erklärung, wie das Wasser so langsam eindringen kann, dass er zwar 30 Min. wasserdicht ist, aber nicht länger? Und was ist, wenn man ihn nach 30 Min. kurz rausnimmt und dann wieder für 30 Min. eintaucht? --MrBurns (Diskussion) 16:10, 9. Nov. 2016 (CET)
Dann löst sich die Verklebung des Gehäuses und das Teil fällt auseinander. ;-) --87.155.254.199 16:24, 9. Nov. 2016 (CET)
wie lang muss man realistisch das Gerät trocknen lassen (bei Raumtemperatur und normaler Luftfeuchtigkeit), bevor mans wieder 30 min. ins Wasser taucht? Ich würde mal schätzen wirklich sicher ist man da nur bei mehreren Stunden, eventuell brauchts auch eine ganzen Tag... --MrBurns (Diskussion) 16:39, 9. Nov. 2016 (CET)
Ilja, das geht ja sicher eher um das entspannte Lesen in der Badewanne, mit dem e-Reader auf den Knien. Oder im Onsen. Aber bitte keine Wellen schlagen. -- 195.68.6.6 17:25, 9. Nov. 2016 (CET)
Das ist eine gute Idee, nasse Zeitung in der Badewanne ist schon sehr lästig und beim Krieg und Frieden, musste ich immer wieder warmes Wasser nachlaufen lassen, beim Mobby Dick ist plötzlich ein Weißer Hai aufgetaucht, beim Robinsonn wollte ich zu der Schatzinsel rüber schwimmen, und beim J. Vernes 20'000 Meilen-Projekt, war alles unterwasser verschwunden, wie die Geheimnissvolle Insel und Nautilus, ich habe das Wasser rausgelassen und ich saß dannach ganz ohne Nemo im Trockenen, Wo ist Nemo? Dass mir hier niemand auf die Idee kommt in der Badewanne auch noch den Akku nachzuladen! Das gebe Stoff für neue Krimmifolge: Der Tod kam leise ins Badezimmer und so was Ähnliches. Aber zu schnorcheln mit dem Begleitbuch über das Unterwasserleben auf dem e-Reader, dass wäre schon sehr lustig, schwimme sie oder sinken sie und sind diese Dinger auch noch salzwasserresistent? -- Ilja (Diskussion) 23:54, 9. Nov. 2016 (CET)
Ein Verkäufer hat mir mal erzählt, dass "10 m Tauchtiefe" bei Uhren bedeutet, dass man sich damit gefahrlos die Hände waschen kann, dass es deshalb aber keine Taucheruhr ist. 1 m Tiefe und das nur für 30 min bedeutet dann wohl, dass der bei Regen mal nass werden darf oder dass man eine Tasse Kaffee drüberschütten kann, wenn man das Gerät schnell wieder trocknet. --Expressis verbis (Diskussion) 22:24, 10. Nov. 2016 (CET)
Meist steht irgendwo etwas von ##m statischer Wassersäule. Dynamische Wasserbeaufschlagung wie z.B. Regen oder Wasser aus dem Wasserhahn sind für Geräte mit 10 m statischer Wassersäule oftmals zuviel. --Elrond (Diskussion) 22:46, 10. Nov. 2016 (CET)

Spendet Ihr an die Wikimedia Fördergesellschaft?

Es ist wieder soweit. Es wird wieder um eine Spende an die Wikimedia Fördergesellschaft gebeten. Habe gerade eine Mail bekommen.

Mich interessiert, wie Ihr darüber denkt und ob diejenigen, die hier aktiv mitarbeiten, zusätzlich (regelmäßig) spenden?

--Kapitän Turnstange ¯\_(ツ)_/¯ 16:52, 9. Nov. 2016 (CET)

Alle Jahre wieder diese Frage! Viele sagen: Nein, die sind eh zu reich und die Mittelverwendung ist intransparent. Meine Frau hat irgendwann doch mal eine Dauerspende eingerichtet, weil wir einfach dieses "Buch Wikipedia" ständig benutzen. Da findet sie eine kleine Gebühr fair. 5€ / Monat, glaub ich. --Delabarquera (Diskussion) 18:53, 9. Nov. 2016 (CET)
Dinge ändern sich. Vielleicht habe ich einen Skandal verpasst, vielleicht ist die Mittelverwendung zwischenzeitlich transparenter geworden? Also wird die Frage wohl erlaubt sein. --Kapitän Turnstange ¯\_(ツ)_/¯ 16:16, 10. Nov. 2016 (CET)
Klar, warum nicht. Kann man zudem ja auch von der Steuer absetzen ;-) --AMGA (d) 19:57, 9. Nov. 2016 (CET)

Ja, natürlich, auch wenn ich zigtausend Edits und einige Dutzend angelegte Artikel auf meinem Konto habe. Schließlich gucke ich bei Sachen, die ich nicht weiß hier nach und mache es kaum noch in meinen vielen Büchern und Lexika, die ich hier in meinen Bücherregalen stehen habe. --Elrond (Diskussion) 20:18, 9. Nov. 2016 (CET)

Indirekt schon. Eine vierstellige Summe für Objektive für bessere Bilder nur für Wikipedia zähle ich schon dazu. (Sonst müssten die immer geliehen und verschickt werden, was Kosten verursacht) Aber das machen andere Fotografen auch... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 21:26, 9. Nov. 2016 (CET)
Ja, direkt. Keine Reichtümer, aber durchaus auch ein paar Euro, nicht "nur" Arbeitszeit und Wissen. Freies Wissen ist ein sehr erstrebenswertes Gut, und es gibt ja - glücklicherweise! - nicht nur die WP, um diesem Ziel näher zu kommen. --81.200.198.120 16:20, 10. Nov. 2016 (CET)

The carneval is over und Fasching beginnt

Die Politclowns sind in der Maske beim Abschminken und unser Karneval beginnt gerade, kann die Comedy den Wahlkampf überhaupt noch schlagen? Beim Heinrich Böll resigniert der Clown am Ende angesichts der Realsatire und ich kann mit denken, dass die Berufsspaßmacher jetzt einen schweren Stand haben, einerseits liefert ihnen die Politik unendlich Stoff und gleichzeitig müssen sie wahrscheinlich merken, dass dagegen die Spaßmacherei nur ein blasser Abbild liefern kann. Hektografierte Kopien, mehr nicht. Mal sehen! – Ilja (Diskussion) 11:55, 11. Nov. 2016 (CET)

stimmt, so heftig wie die Realität kann kein professioneller Satiriker sein! auch wenn es sooo traurig ist! --Elrond (Diskussion) 22:02, 11. Nov. 2016 (CET)

Verunsicherung im Silicon Valley - Die Angst vor dem Downgrade

Hmh, klingt nicht gerade wie eine Drohung für mich, das Trump Teile Inernet abschalten will. Vielleicht fällt dann damit auch der SWIFT-Server aus. Das wäre imho eine gute bis sehr gute Aktion... Aber mal im Ernst, wieviel Internet wird eigentlich aus den den USA nach Europa und umgekehrt transportiert. Da ist mit Sicherheit ein Haufen Pornos auf den Leitungen, eben die Finanzdaten... Was ist denn neben Google, FB, Twitter noch so unterwegs? Die Pornos übernehmen die Tschechen sicher gerne, der Verlust von FB & Co würde mich persönlich genauso wenig treffen. Google wäre schon blöde, da auch duckduckgo darauf zugreift, aber ansonsten wüsste ich nicht, was mich an einer gekappten Verbindung USA/Rest-of-world treffen könnte. Stellt sich aber die Frage, ob ich da nicht ganz viele Sachen übersehen habe. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 13:31, 10. Nov. 2016 (CET)

"nur Google"... es ist ja nicht nur die Suchmaschine, sondern (ich geh mal von mir aus) auch Google-Books, Gmail, Google-Kalender, Google-Maps, Google-Translator, ... das wuerde mich (auch beruflich) schon tiefergehend treffen. Youtube kaeme dann ausserdienstlich noch dazu. Google-Ads wird auf gefuehlten 90% der restlichen Webseiten benutzt. Ein Facebook-Button ist auf gefuehlten 30% der Seiten (auf denen ich so runsurf; auf den koennt ich uebrigens sehr gut verzichten). Alternativen ohne Google gehen ja auch wieder ueber amerikanische Server: Bing-Maps, andere Microsoft-Dienste (auch Windows-update z.B....). Vielmehr, was bleibt im reinen europaeischen Internet uebrig? Gmx, Spiegel-online, tagesschau... Myvideo hat den User-upload-part schon lange eingestellt. De.Wikipedia-Server stehen wohl in Amsterdam, die sollte wohl dann noch in vollem Umfang laufen ;) --Nurmalschnell (Diskussion) 15:47, 10. Nov. 2016 (CET)
Aber da hin laufen die dann nicht mehr, weil, hier machen und lesen ja auch Leute von Amerika mit. --MannMaus (Diskussion) 15:49, 10. Nov. 2016 (CET)

hm, wenn ich böses im Internet tun möchte und mir in X ein Server gespert wird, ziehe ich auf einen in Y um. Wenn ich auf einen ungeliebten Service zugreifen will, gehe ich über einen Anonymisierer oder Darknet. Wie man Teile des Internet abschalten will, ist mir nicht ganz klar, weil man problemlos ausweichen kann, zumal wohl jeder (halbwegs öffentliche) Server irgendwo gespiegelt ist, oder gespiegelt werden kann. Man kann es einigen Leuten etwas schwerer mache irgendwas zu erreichen, aber verhindern?! Oder sehe ich jetzt irgendwas grundlegend falsch?! --Elrond (Diskussion) 17:51, 10. Nov. 2016 (CET)

Den Zugang der USA zum restlichen Internet unterbrechen kann er schon. Alle Unterseekabel und zivilen Satelliten abschalten. Dann gibts kein Internet und kein Telefon und keinen Flugverkehr und keine Banktransaktionen mehr mit dem Rest der Welt. Und keine Ölbestellungen. Die USA werden zu einem Volk von Fahrradbenutzern. Wie seine Busenfreunde in "Dschaina", vor 40 Jahren. Was ja gesund sein soll. Was geschieht eigentlich regierungstechnisch, wenn so ein Präsident-elect zu seinem wohlverstandenen eigenen Schutz wegen gewisser cerebraler Alterserscheinungen unter Vormundschaft gestellt wird? --Verhandelbar (Diskussion) 18:12, 10. Nov. 2016 (CET)
KLar, physikalische Trennung des gesamten Netzes ist möglich. Aber wie willst Du Teile des Netzes abschalten. --Elrond (Diskussion) 21:53, 10. Nov. 2016 (CET)
Das ist doch gar kein Problem. [26] --Verhandelbar (Diskussion) 07:03, 11. Nov. 2016 (CET)
Dann wird der vice-president-elect zum neuen president-elect (25. Verfassungszusatz), und wie es dann weiter geht mit der Nachfolge, nach der Inauguration, steht in en:United States presidential line of succession. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:40, 10. Nov. 2016 (CET)
Danke Euch allen für die recht bunten Antworten. Hier ist zwar das Café, aber manchmal kriegt man wirklich interessante Denkanstöße geliefert (gut, das mit der Demenz hatte ich auch schon mal auf dem Schirm, ist aber sicher auch ein nicht ganz unrealistisches Szenario bei seinen knackigen 70 Jahren). --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 08:03, 11. Nov. 2016 (CET)
In Deutschland hat man sojemand sogar ein zweites mal wiedergewählt: Lübke, den man auf diese Weise zum Affen gemacht hat, bloß weil man sich politisch durchsetzen wollte. Auch Ronald Reagan soll gegen Ende seiner Amtszeit mit den ersten Auswirkungen von Alzheimer zu kämpfen gehabt haben.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 09:22, 11. Nov. 2016 (CET)
fruhstuck
--> en:Internet kill switch ? --213.147.162.115 07:34, 12. Nov. 2016 (CET)

Trump vorne...

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen."
Trumpete
Trumpeltier
Trumpolinslowenin
SUPERTRUMP Breakfast of America
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Vorlage:Schachbrett/Wartung/Alt

oh Mann, das ist ja die Krönung von diesem Jahr... --Wikiolo (D) 06:19, 9. Nov. 2016 (CET)

Pennsylvania hat gerade geshiftet, in Wisconsinn ist der Lead etwa 3 Prozent. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 06:20, 9. Nov. 2016 (CET)
Habs mal oben angehängt. --Wikiolo (D) 06:22, 9. Nov. 2016 (CET)
... und die Website der kanadischen Einwanderungsbehörde bricht zusammen. --Wikiolo (D) 06:33, 9. Nov. 2016 (CET)
Steinmeier wird sicher den US-Bürgern politisches Asyl anbieten. -Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 07:01, 9. Nov. 2016 (CET)

Vor der Wahl dachte ich: Wär' ja doch orginell, wenn jemand wie Trump Präsident werden wird, immerhin wird's dann interessant, was für Unfug er anstellt. Jetzt habe ich aber nur noch Angst... Was, wenn er auch nur ein Zehntel des Schwachsinns umsetzt, über den er vorher schwadroniert hat? --2A02:8070:B8A:BF00:F91E:3760:BF5B:27B6 07:53, 9. Nov. 2016 (CET)

Ehrlich gesagt, ist mir Trump als Präsident ziemlich egal. America first, der Rest der Welt kümmert ich nicht. Aus tagesaktueller Sicht bedeutet das für uns doch nur, Putin und Assad können machen was sie wollen. Aber das können sie jetzt auch schon. Und TTIP ist wohl erledigt, aber das wird mehr Menschen freuen als ärgern. --93.184.128.29 08:08, 9. Nov. 2016 (CET)
Das dachte ich vor der Wahl auch, zumal Trump a) kein Alleinherrscher ist, also noch andere mitreden, und b) Trump wohl oder übel auf Berater hören muss, die das Schlimmste vermutlich verhindern. Ich hoffe du behälst Recht.--2A02:8070:B8A:BF00:F91E:3760:BF5B:27B6 08:11, 9. Nov. 2016 (CET)
Obama wurde als Messias gehandelt, Trump als der Antichrist - beides waren selektive Wahrnehmungen, weil wir gerne in Schwarzweiß denken. The Show will go on.
P.S. Barack, wenn du hier mitliest: Unbedingt mit einem Winz-Mikrofon verkabeln lassen, wenn du Donald beim One on One den Schlüssel zum Weißen Haus übergibst ... Cheers! Play It Again, SPAM (Diskussion) 08:32, 9. Nov. 2016 (CET)
Vieleicht wird Trump doch das kleinere der beiden Übel sein ?? Mehrheit mit 276 jetzt. (ios) (Diskussion) 08:39, 9. Nov. 2016 (CET)
"Change" hieß ja die Obama-Devise. Jetzt wird sie sich - leicht verspätet - wohl bewahrheiten. --2003:76:E15:3EC5:580C:9EBC:DAA5:B5A0 08:40, 9. Nov. 2016 (CET)

Hallo! Da ich auf Trump gewettet hab, vieleicht nochmal ein Hinweis auf ein paar Details. Trump ist nicht nur Populist, er ist schlicht der Typ Amerikaner, mit dem sich der Großteil über Rassengrenzen hinweg identifizieren kann. Es rächt sich nun Clintons Partikularwahlkampf, der nur auf einzelne Wählergruppen und wenige Wahlkreise abgestimmt war. Selbst ein Blick auf die blauen Bundesstaaten zeigt diese Zerrissenheit des Landes in Großstädte und den Rest, den scheinbar in Europa und Deutschland keiner Ernst nahm, obwohl bereits seit längerem diese Kluft besteht. Erstaunliche Parallele zu Deutschland, wo Wahlen auch nicht mehr in den Großstädten entschieden wird. Der andere Punkt ist schlicht, daß Clinton es wie vorhergesagt nicht geschafft hat, die Unterstüzer und Sympatisanten von Sanders mitzunehmen. Den alten Mann hat sie mit der Parteiräson noch gefügig gemacht, bei der Bevölkerung sind das einfach bei vielen Knappen Entscheidungen genau die Stimmen gewesen, welche ihr fehlten. Und offenbar fehlen ihr auch die 2,3 Prozent, welche die Unabhängigen/Liberalen geholt haben. Dagegen haben die Republikaner fast alle ihre Wähler mobilisiert, um die eigenen Hochburgen zu halten, und knappe Entscheidungen für sich zu holen. Vieleicht weil man denen nicht befohlen hat, was sie denken sollen, sondern Trump ihnen das verspricht, was sie seit 8 Jahren erwarten.Oliver S.Y. (Diskussion) 08:48, 9. Nov. 2016 (CET)

Speziell zur Zerrissenheit des Landes: http://www.cracked.com/blog/6-reasons-trumps-rise-that-no-one-talks-about/ --2003:45:4577:E006:301E:9A8A:72F9:68DB 17:15, 12. Nov. 2016 (CET)
Natürlich werden sie nicht bekommen, was Trump ihnen versprochen hat. Oh, vielleicht wird er es tatsächlich sogar versuchen. Aber so vieles, was ich von den Ankündigungen Trumps gehört habe dürfte schlicht undurchführbar sein. Angefangen mit der großen Mauer zu Mexiko. --93.184.128.29 09:04, 9. Nov. 2016 (CET)
Große Mauer zwischen Mexiko und den USA ... Komisch, dass Menschen immer gerne Mauern bauen. Andererseits: Das hält sie beschäftigt... Play It Again, SPAM (Diskussion) 09:08, 9. Nov. 2016 (CET)
Lieber versprechen und versuchen als versprechen und sich hinterher nicht mehr dran erinnern. --2003:76:E15:3EC5:580C:9EBC:DAA5:B5A0 09:09, 9. Nov. 2016 (CET)
Wenn er Frau Clinton als "corrupt" und "dishonest" bezeichnet, wird er wohl versuchen, seine Verprechungen wahrzumachen - schon aus reiner Eitelkeit (ich tu's, weil ich es kann). Das kann Verwerfungen auf dem ganzen Globus auslösen, von den Klimavereinbarungen über die Handelsbeziehungen bis zum Kampf gegen den IS. Habt ihr den FAZ-Artikel über die Konsquenzen einer echten Trump-Politik gesehen? Davor steht nur noch der Kongress mit seinem Recht, den Etat zu beschließen, Verträge zu ratifizieren etc. Oh Mannomann - ich fürchte, die USA sind auf einen pathologischen Heiratsschwindler hereingefallen, und mir geht langsam die Hoffnung aus, dass es schon nicht ganz so schlimm kommen wird, wie es kommen kann. (Hat eigentlich schon jemand Max Liebermann zitiert?) -- Zerolevel (Diskussion) 09:42, 9. Nov. 2016 (CET)

Man muss auch mal das Positive sehen. Wenn Melania Trump als First Lady sich erneut entblößt, ist es mir lieber, als wenn First Lad Bill Clinton das tut. --129.13.186.3 10:44, 9. Nov. 2016 (CET)

Ich denke, dass Trump nach etwa 2 Jahren hinschmeißt, weil er keine Lust mehr hat. Möglicherweise bewirbt er sich danach als Papst. --129.13.186.3 10:48, 9. Nov. 2016 (CET)

Frage ist jetzt nur, auf welchen Planeten sollen wir jetzt auswandern?! Wenn wir Atomwaffen haben, warum benutzen wir sie nicht?! Wollen wir jetzt mal hoffen, daß die Militärs jetzt ausversehen den Code verlegt haben! --Elrond (Diskussion) 10:51, 9. Nov. 2016 (CET)

Aber eins muss man dem Herrn Trump lassen. Er hat es als skrupelloser Milliardär (so er einer sein sollte) geschafft, vielen Arbeitern und Underdogs klar zu machen, daß er einer von ihnen ist. Das ist schon eine klasse Leistung. Andererseits habe ich heute morgen einen netten Kommentar gehört, daß er bzgl. Kunst- und Kulturverständnis sicher einer von denen ist. --Elrond (Diskussion) 10:58, 9. Nov. 2016 (CET)

ich seh die neue Männerrunde schon vor mir: Trump (links) Putin und Erdogan und Merkel kellnert hier --2A02:908:F35A:D100:DD14:8FFF:268E:99F 10:53, 9. Nov. 2016 (CET)
Jo, jetzt isses amtlich: Orange Is the New Black. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:30, 9. Nov. 2016 (CET)
Wenigstens eine gute Nachricht hat die Nacht: TTIP ist sowas von mausetot, daß es toter nicht sein kann. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 11:54, 9. Nov. 2016 (CET)
Sagen wir mal so; das was Herrn Trump jetzt vorschwebt, dagegen ist TTIP eine von der linken Fraktion der Gewerkschaften erdachte Vision. --Elrond (Diskussion) 12:47, 9. Nov. 2016 (CET)

Vor genau zwei Wochen (19. Oktober 2016) in der Zeit: In Umfragen liegt Hillary Clinton fast uneinholbar vor Donald Trump.--Ratzer (Diskussion) 11:59, 9. Nov. 2016 (CET)

und dann hat sich das FBI eingeschaltet ... 195.68.6.6 12:10, 9. Nov. 2016 (CET)
Nun ja, das FBI hat sich doch anschließend, noch vor der Wahl, auch wieder ausgeschaltet. Und dass diese Mail-Geschichte für den Ausgang der Wahl verantwortlich war, das glauben doch nur Leute, denen sonst keine Gründe einfallen. --Delabarquera (Diskussion) 13:32, 9. Nov. 2016 (CET)

Wenn ich Eure Beiträge und etliche Medienkommentare lese, frage ich mich schon, was passieren muss, daß Ihr aufwacht. Kern will Trump doch nur das machen, was Deutschland spätestens seit 1990 auf europäischer Ebene gnadenlos durchsetzt. Unterordnung aller anderen Interessen unter den deutschen Wunsch nach Stabilität. Während anderswo Jobs in Millionenhöhe verlorgengingen, ist der Arbeitsmarkt in Deutschland nicht nur stabil, er wächst pemanent. In etlichen Ländern wurden ganze Industriezweige stillgelegt oder in Zulieferer umgewandelt, dafür überschüttet Deutschland die Welt mit Industriegüter in nie dagewesener Höhe, was zur Erhöhung des deutschen Wohlstands führt. Was für deutsche Firmen sind in der USA aktiv? Deutsche Bank, VW, BMW - die Liste der Gesetzesverstöße ist endlos. Wirklich so unverständlich, daß auch die USA mit Sorge sieht, das Deutschland/EU der Zugang zu deren Markt erleichtert wird, außerhalb der US-Gesetzgebung? Und was das Kulturverständnis angeht, wenn eine kleine Elite sich für so wesentlich besser als der Rest hält, sollte sie keinesfalls in einer Demokratie die Macht überneht. Und dann noch eine wesentliche Zahl. Die Bevölkerung der USA hat sich in den letzten 16 Jahren um unglaubliche 40 Mil. Menschen erhöht. Gleichzeitig sieht ein Großteil der Bestandsbevölkerung, daß ihr eigener sozialer Status stagniert oder sich verschlechtert, obwohl sie 45/50 Stunden die Woche arbeiten gehen. Deutschlands Bevölkerung stagniert, und es geht denen im Kern besser. Warum sollten eine Mehrheit der Amis also nicht das Recht haben, darauf zu hoffen? Mit Clinton hätten sie eine Mischung von Bill und Obama bekommen, welche das in 16 Jahren auch nicht gepackt haben.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:48, 9. Nov. 2016 (CET)

Deutschlands Bevölkerung geht es besser? Der Mittelstand bricht langsam aber sicher weg und die einzigen Arbeitsplätze, die sich vermehren sind die Minijobs. Es profitieren hier, wie auch in den USA, nur die oberen 10.000. Darum blüht ja überall der Populismus. Sogar in Deutschland. Und das trotz historischer Vorbelastung. Irgendwie haben "die Politiker" noch nicht begriffen, was hier passiert und/oder wie man damit umzugehen hat. Ich erwarte bei der Bundestagswahl keinen AFD-Kanzler, aber die nächsten 5-10 Jahre könnten politisch sehr interessant werden. --93.184.128.28 14:04, 9. Nov. 2016 (CET)
"nur die oberen 10.000"? Beleg fehlt. --129.13.186.3 01:06, 10. Nov. 2016 (CET)
<QUETSCH>Erscheint mir auch als recht unwahrscheinlich, dass das so viele sein sollen. -- Zerolevel (Diskussion) 13:22, 10. Nov. 2016 (CET)
Oliver, wirtschaftliche Abschottung ist doch das Gegenteil dessen, was Deutschland praktiziert. Deutschland hat wirtschaftlichen Erfolg durch Export auf Gegenseitigkeit bei gleichzeitiger starker eigener Konkurrenzfähigkeit auf der Mehrzahl der Felder. Trump will wirtschaftlichen Erfolg durch Einschränkung von Exporten, weil international auf vielen Feldern die USA gegenwärtig nur über gering bezahlte Jobs konkurrenzfähig sind und im Gegensatz zu Deutschland ein Leistungsbilanzdefizit haben. Was Trump sagte, geht mehr in Richtung der Monroe-Doktrin, "Amerika den Amerikanern". In etwa: "Kümmert euch allein um euren Krempel in Korea oder im Nahen Osten. Wir sind uns selbst genug, haben genug Bodenschätze und können auch ohne euch fast autark leben." (Dass das in einer immer kleiner werdenden Welt nicht mehr wie vor 200 Jahren geht, steht wohl außer Frage.) --129.13.186.3 01:06, 10. Nov. 2016 (CET)

Nun allein vor dem transatlantischen Gespenst des Populismus (Inhalte Trumps sind nicht dieselben wie die von FN, AfD oder FPÖ, die Formen politischer Agitation in den USA seit jeher andere als in Frankreich, Deutschland oder Österreich – auch wenn es gemeinsame Momente sicherlich gibt und ernstzunehmen ist, wenn europäische Populisten zu Trump aufschauen) aufzuschrecken halte ich für ebenso falsch, wie checkermäßig auf den sozialen Ausschluss und die Verelendung hinzuweisen (die führt eben nicht zwangsläufig dazu, dass Menschen rechts wählen und tut es nur unter bestimmten Bedingungen). Deutsche Politiker und Journalisten klopfen sich nun herabblickend auf die „postfaktische Politik“ in den USA wechselseitig auf die Schultern für ihre eigene bloß formale Seriosität und Wahrheitstreue (Leugnung des anthropogenen Klimawandels, in der Tat ein starkes Stück). Während Trump mit erheblichem Widerstand rechnen muss, wenn er sans papiers aus den USA ausweisen möchte, erklärt Thomas de Maizière in leiserem Tonfall immer neue Länder zu „sicheren Herkunftsstaaten“ (auf Afghanistan sind wir ja immer noch gespannt), schafft die „Sonderlager“ für Asylsuchende vom Balkan und plant die Pushback-Aktionen im Mittelmeer – in diesem Deutschland, das im Vergleich zu den USA den Erwerb eines Aufenthaltsstatus durch Arbeit viel systematischer unmöglich zu machen sucht. Dass in den USA, in denen die Achtung einer political correctness viel etablierter ist als in Deutschland, Trump mit seinen sexistischen Äußerungen auf diese Weise wegkommt, ist kulturell sicherlich Besorgnis erregend. Zugleich beweisen die Stimmen aus Deutschland, dass sie Sexismus nur von Entgleisungen aus und nicht als gesamtgesellschaftliches Problem denken können – so überrascht wie man bei Trump tut, so werden etwa die Auswirkungen von Sexismus in der CDU schlicht abgestritten. Trumps natürlich billige, aber doch zumindest formal den Blick auf die Gesellschaft lenkende Retourkutsche, was denn Clinton den Frauen antun würde, kann aus diesem Blickwinkel nicht seriös erwidert, sondern nur abgetan werden. Trump sei der Radikale hört man dann, von dem sich auch bedeutende Republikaner abwenden – sicherlich, in manchen Punkten sind die Standards mancher Republikaner höher, aber hat noch jemand Cruz, Santorum, Rubio und Carson in Erinnerung? (Jeb Bush mag ja noch als normales, gesittetes, republikanisches Establishment durchgehen) Trump ist kein christlicher Fundamentalist, kein radikaler Abtreibungsgegner, kein Libertärer und er erkennt das Urteil zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehe an. Wird man sehen, wie viel von Obamacare er zurücknimmt, alles hätte Obama aber auch ohnehin nicht durch den Kongress gekriegt. Während in Deutschland unter sozialdemokratischer Maßgabe – Schröder, heute etwa auch Nahles – ein immer erbarmungloseres Workfare-Regime installiert wird, zeigt man mit dem Finger aufs unsoziale Amerika und Trump, der eine gemäßigte Haltung vertritt.

Ich erinnere mich an eine Diskussion hier oder in der Auskunft, bei der die „linken Trump-Anhänger“ gescholten wurden. Mir liegen die Ressentiments gegen „das Establishment“ fern und ich werde keine Politik befürworten, bloß weil darin angeblich der „Volkszorn“ stecken soll, muss aber sagen, dass ich den aktuellen Beitrag von Žižek für durchaus intelligent halte. Ich finde Žižeks Feiern der Überaffirmation durchaus fragwürdig, hier trifft er damit jedoch einmal sehr scharf, was andere nicht sehen: „Das Paradox besteht darin, dass Trump den fundamentalistischen Kern der Republikanischen Partei innerhalb ihres eigenen ideologischen Rahmens nur zersetzen konnte, indem er sich rassistischer und sexistischer populistischer Vulgaritäten bediente.“ --Chricho ¹ ² ³ 14:52, 9. Nov. 2016 (CET)

und Trump, der eine gemäßigte Haltung vertritt na ja, davon habe ich bislang wenig mitgekriegt und kann es auch bei wohlwollender Betrachtung nicht erkennen. Ich kann nur hoffen, daß er sich jetzt ein paar Experten holt, was er wohl noch nicht getan hat, die ihn vernünftig beraten. Fast habe ich den Eindruck, das Trumplager sitzt im kleinen Feierzimmer und denkt Scheißescheißescheiße, was ist denn hier passiert! --Elrond (Diskussion) 15:52, 9. Nov. 2016 (CET)
Immerhin hat er ja noch mehr als 2 Monate Zeit bis zum Amtsantritt und ich denke die Republikaner werden auch auf ihn zugehen mit Beratervorschlägen, viele seiner Forderungen sind ja auch für die Meisten Kongressabgeordneten der Republikaner untragbar und wenn der Präsident obwohl seine Partei im Senat und Repräsentantenhaus die Mehrheit hat (laut Medienberichten ist das schon sicher fürs Repräsentantenhaus und sehr wahrscheinlich für den Senat) nicht die meisten Gesetze durchbringt, macht das für ihn und seine Partei m.E. einen schlechteren Eindruck als wenn er Wahlversprechen einfach bricht, vor Allem bei so einem Dampfplauderer. --MrBurns (Diskussion) 16:04, 9. Nov. 2016 (CET)
@Elrond: Ist jetzt nicht gerade der beinharte Wirtschaftsliberale, oder? Ist zwar populistisch, aber für die Idee der Bierdeckelsteuererklärung ist man in Deutschland auch nicht dämonisiert worden. --Chricho ¹ ² ³ 16:57, 9. Nov. 2016 (CET)
(BK) @Oliver Du hast ein Konzept bei Trump erkannt? Im Grunde hat er doch nur das hier von sich gegeben (neben sexistischen und rassistischen Äußerungen). Du sprichst davon, daß die Menschen Veränderung wollen. Aber dafür ist Trump der falsche Mann. Was will er denn? Er will Steuern senken. Wem kommt das zugute? Den Reichen und eben nicht den Menschen, die du beschrieben hast. Diese Einahmen müssen dann von woanders kommen. Nun rate mal, wen das treffen wird. Er will illegale Einwanderer abschieben. Dumm nur, daß die Tätigkeiten ausführen, die US-Amerikaner gar nicht machen wollen. Die Industrie verlagert Standorte nach Mexiko, Indien, China? Das passiert doch in allen westlichen Ländern (inklusive Deutschland). Dann will er Nafta kündigen. Wer ist denn der große Profiteur dieses Freihandelsabkommens? US-Unternehmen. Die Lage für Arbeiter wird sich aber nicht bessern, denn Arbeitsplätze wird er damit kaum schaffen, da Unternehmen Kniffe kennen, eben doch weiterhin im Ausland zu produzieren - letztlich wird sich die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt dadurch nicht verbessern. Allenfalls könnten die Produkte teurer werden. Eine rein protektionistische Politik hat übrigens häufig einen Boomerang-Effekt, da dann auch andere Staaten darauf reagieren werden.
@Elrond Bezüglich Atomwaffencodes - meinst Du so etwas?--IP-Los (Diskussion) 16:21, 9. Nov. 2016 (CET)
Er möchte die Einkommenssteuer für Reiche sogar erhöhen. Was dran ist, wird man sehen, zunächst mal sollte man aber wahrnehmen, was da nicht ins Schema vom „radikalen Republikaner“ passt. --Chricho ¹ ² ³ 17:08, 9. Nov. 2016 (CET)
Nach Trumps Plan soll folgendes gezahlt werden: "More than $225,000: 33%" (siehe https://www.donaldjtrump.com/policies/tax-plan) Derzeit sieht die Steuerrate so aus: bis $413.350 33%, 413.351-415.000 35%, alle darüber zahlen 39%. Wo kannst Du da eine Erhöhung erkennen? Das ist eindeutig eine Senkung - und zwar teilweise um 6%!--IP-Los (Diskussion) 17:21, 9. Nov. 2016 (CET)
Das mit der Erhöhung hat er vermutlich gelegentlich fürs Volk auf seinen Veranstaltungen gesagt. Trump hat schon so ziemlich alles und das genaue Gegenteil davon behauptet und versprochen. Man kann nach aller Kenntnis seiner Person davon ausgehen, dass sein Handeln vor allem davon abhängen wird, was ihm persönlich am meisten nützt. Wenn seine Unternehmen Geschäfte mit Russland machen, drückt man halt mal die Augen zu, wenn wieder ein paar Bomben auf Krankenhäuser oder UN-Konvois in Syrien fallen. --195.68.6.6 17:31, 9. Nov. 2016 (CET)
Da wohl wieder mal auf ein Verwirrspiel reingefallen, wie dem auch sei, vergleich wir mit Cruz und Carson, die für flat tax eingetretene sind, und Jeb Bush, der den Spitzensteuersatz auf 28 % senken wollte. --Chricho ¹ ² ³ 17:34, 9. Nov. 2016 (CET)
"Trump ist kein christlicher Fundamentalist, kein radikaler Abtreibungsgegner, kein Libertärer und er erkennt das Urteil zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehe an." Ich finde das ist ein bemerkenswertes Urteil über jemanden, der im Prinzip jeden Tag etwas Anderes erzählt. ;-) Und es klingt schon auch ein bisschen nach Durchhalteparole. Trump ist Abtreibungsgegner, wie (un)radikal auch immer, und selbst wenn er's "on second thought" doch nicht so ist, sind das keine Punkte, von denen er jetzt mal so eben zurücktreten könnte - ohne Grund ist er ja nicht gewählt worden, und ganz so dumm werden seine Anhänger auch nicht sein. Evan McMullin, der mir bis kurz vor Schluss völlig entging, erkennt übrigens nicht nur besagtes Urteil an, sondern "sogar" human-made Global Warming. Ein überzeuger Christ außerdem, aber damit würde jedenfalls ich noch 100x-Mal besser schlafen, als mit einem rassistischen Knallkopf im Weißen Haus. Schon aus Angst vor Albträumen und das ist einer. -ZT (Diskussion) 19:14, 9. Nov. 2016 (CET)
Der Typ, der Trump seine Unentschlossenheit pro life vorwirft. Du hast sicher recht, dass eine Durchhalteparole aus Trump keinen verlässlichen Mann macht. --Chricho ¹ ² ³ 20:40, 9. Nov. 2016 (CET)

Trumps wird wahrscheinlich Probleme bei seinem Klientel kriegen, wenn er jetzt beginnen sollte, Kreide zu fressen und Kompromisse eingeht. Tut er das nicht, wird er weltpolitisch Probleme kriegen. Auch wenn ich ihn nicht mag, aber ich beneide ihn nicht um seine Zukunft. --Elrond (Diskussion) 20:23, 9. Nov. 2016 (CET)

<Einschub>Ich beneide vor allem Lisa Simpson nicht, die wird noch viel größere Probleme zu lösen haben.;-)IP-Los (Diskussion) 15:16, 11. Nov. 2016 (CET)

Angesichts der Kallstädter Vorfahren von Trump und Heinz zieht jetzt hoffentlich bald der Saumagen mit Ketchup als neue kulinarische Spezialität ins Weiße Haus ein. Das gönne ich ihnen, den Amis.;-)

Übrigens wollte Trumps Opa eigentlich wieder von den USA zurück nach Deutschland ziehen, weil seine Kallstädter Frau Heimweh hatte. Aber weil er sich durch die Flucht nach Amerika dem Wehrdienst entzogen hatte, wurde ihm von den damals bayerischen Behörden in der Pfalz die Staatsbürgerschaft aberkannt (siehe [27]). Andernfalls wäre uns Trump als amerikanischer Präsident vermutlich erspart geblieben. Dafür hätten wir ihn dann jetzt vermutlich als Kanzlerin an der Backe. Wäre aber frisurtechnisch kein großer Unterschied zum Status Quo. --129.13.186.4 02:26, 10. Nov. 2016 (CET)

Steht natürlich auch in unserem deutschen Artikel Frederick Trump drin. Hab ich kürzlich erst mit Genuß gelesen. Am meisten amüsiert hat mich allerdings, daß Opa Trump Friseur war! --Maresa63 Talk 17:29, 10. Nov. 2016 (CET)

Florida

Weiß man eigentlich schon, wie viel Vorsprung Trump in Florida hat? Wenn der Vorsprung gering ist, wäre ja eine Neuauszählung nicht ausgeschlossen... --MrBurns (Diskussion) 15:18, 9. Nov. 2016 (CET)

Das ist nicht so schwer herauszufinden: [28] --195.68.6.6 16:23, 9. Nov. 2016 (CET)
Also wenn ich die Zeile "est xx% in" richtig verstehe, ist noch kein Bundesstaat wirklich zu 100% ausgezählt. Eventuell knapp kanns aber bei den rot eingefärbten Staaten wohl nur noch eventuell in Arizona werden, sonst ist der Vorsprung im Vergleich zum Auszählungsgrad noch zu groß, dass sie realistisch was ändern kann, Arizona hat nur 11 Wahlmänner, ohne Arizona hätte Trump noch immer 278 Wahlmänner, also mehr als genug, da wirds wohl nicht mehr passieren, dass doch noch jemand anders als ursprünglich von den Medien verkündet wurde Präsident wird 8so wie 2000, wo Al Gore schon von den Medien als Präsident ausgerufen wurde, es dann aber doch noch George W., Bush wurde). --MrBurns (Diskussion) 16:37, 9. Nov. 2016 (CET)
Die Fernsehstationen berücksichtigen auch noch die Art der Wahlbezirke, die noch nicht ausgezählt sind. Da kann es schon mal vorkommen, dass für einen Staat ein Sieger ausgerufen wird, wenn die Kandidaten in der aktuellen Auszählung quasi gleichauf sind. So geschehen in Ohio 2012. 195.68.6.6 17:16, 9. Nov. 2016 (CET)

Lyrik am Morgen

Vorsicht
Rücksicht
Nachsicht
Einsicht
Weitsicht....

Grüße von--Postfachannabella (Diskussion) 09:48, 7. Nov. 2016 (CET)

Warst du ein Fan von denen? --195.68.6.6 11:24, 7. Nov. 2016 (CET)
Durchsicht
Draufsicht
Aussicht
Fernsicht
Uebersicht
Absicht!

--Nurmalschnell (Diskussion) 10:45, 7. Nov. 2016 (CET)

Und am Abend
kurzsichtig ............................ vielleicht sogar bald unsichtbar ... Ilja (Diskussion) 17:22, 7. Nov. 2016 (CET)
Ich hab das Gedicht jetzt noch ein wenig in Form gebracht--lewenstein (Diskussion) 19:27, 9. Nov. 2016 (CET)
Wohaa! Werd ich doch noch ein grosser Lyriker! --Nurmalschnell (Diskussion)
Und was wird aus mir? Nicht mal einen eigenen Artikel habe ich hier, selbst im Wiktionary. schluchz  --(Elektronisch erstellt, auch ohne Unterschrift gültig) 11:38, 10. Nov. 2016 (CET)
Jetzt gibts dich ja im Wiktionary … --lewenstein (Diskussion) 16:01, 10. Nov. 2016 (CET)
Wow, da geht's ja ab wie in den Frühzeiten der Wikipedia! -- 109.13.27.182 16:54, 10. Nov. 2016 (CET)
Es war mir eine Freude! --lewenstein (Diskussion) 16:01, 10. Nov. 2016 (CET)
@Lewenstein:Danke! Deine web-Seite gefällt mir. Grüße von--Postfachannabella (Diskussion) 10:47, 13. Nov. 2016 (CET)
Gern geschehen und danke für die Blumen. --lewenstein (Diskussion) 18:22, 13. Nov. 2016 (CET)

Das Versagen der Demoskopie (Eine Erklärung)

Ich hatte ja oben gefragt, wie es ausgeht. Es hat sich keiner getraut, was vorauszusagen. Kein Wunder! Und eben lese ich die Erklärung eines US-Ökonomen*, der in Deutschland lehrt, bei SPIEGEL Online. Darum also versagt die Demoskopie. Mal wieder! Und einen Kommentar dazu:

"Das ist ein Tag, an dem ich viel lerne! Nicht nur, und diesmal endgültig, dass die Demoskopen Nulpen sind. Nein, ich erfahre auch, warum sie Nulpen sind.
'Die Meinungsforscher gehören wie die Journalisten zu den Gebildeten, die fast keinen Zugang zu den Trump-Wählern haben.' (Snower)

Also nicht so, wie ich bisher dachte: Dass die Demoskopen eine hinreichend große Zufallsauswahl der Bürger befragen; nein, sie gehen zu ihren Freunden, trinken mit denen einen Bourbon und fragen bei der Gelegenheit diese paar Freunde, wie denn wohl die Wahl so ausgeht. Und das, was sie da von 6, 7 Leuten so hören, das rechnen sie dann hoch. Ja dann!"

| * "Dennis J. Snower ist Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel und einer der renommiertesten Ökonomen in Deutschland." --Delabarquera (Diskussion) 12:34, 9. Nov. 2016 (CET)

Es kommt halt darauf an, was man in die ermittelten Daten hineinliest, wenn einem bei 50/50 die Frage gestellt wird, wer denn nun gewinnen wird. Jedem vernünftigen Menschen (auch dem Demoskopen) ist klar, dass man in diesem Fall keine Vorhersage machen kann. Gibt er das allerdings zu, vertut er die Chance, mit 50% Wahrscheinlichkeit als Genie darzustehen. Die Alternativen sind mit 50% wahrscheinlichkeit als Idiot dazustehen oder mit 100% Wahrscheinlichkeit als Verschwendung von Atemluft. -- Janka (Diskussion) 13:13, 9. Nov. 2016 (CET)
Im Nachhinein ist man immer schlauer - und kann Erklaerungen finden. Ein Muster bei den Meinungsumfragen war, dass die klassischen Telefonumfragen, die als beste Methode gelten, Clinton hoeher eingeschaetzt hatten. Die kleinere Anzahl an Panelbefragungen und die Robocall-Befragungen waren hingegen näher am tatsächlichen Wahlergebnis. Zu den Robocalls muss man wissen, dass in zahlreichen Bundesstaaten das automatisierte Anwählen von Handynummern verboten ist und diese daher nur Festnetznummern anwählen können. Das wurde als Grund für die Unterschiede angesehen, da somit Haushalte, die gar keinen Festnetzanschluss mehr haben (und das ist in der jüngeren Generation noch mehr der Fall), aus dem Sample herausfielen (und nur mit algorithmischen Korrekturen geschätzt werden konnten). Aber eventuell waren die Robocalls in Wahrheit die bessere Methode bei dieser Wahl: Einer natürlichen Person gegenüber ist man vielleicht zu schüchtern, seine Präferenz für Trump zuzugeben (dazu ist die Interviewering vielleicht noch weiblich und Studentin, also klassische Clinton-Klientel). Einem Roboter gegenüber, dem man nur Antworten per Tastatur geben muss, eher nicht. Das wäre der klassische Shy Tory Effect, und der Effekt, der die Prozentzahlen von Populistenparteien bei deutschen Landtagswahlen ebenso schwer vorhersagbar macht. Das ist natürlich eine mögliche Erklärung, aber keine gesicherte. --195.68.6.6 13:58, 9. Nov. 2016 (CET)
Nur mal zur Sicherheit: Das mit der Erklärung war nicht so ganz ernst gemeint. Das hier ist dann aber schon ernst: Die Wahlvoraussagen, man wird sie nicht verhindern können. Die Menschen wollen halt mit allen Mitteln in die Zukunft schauen. Nur: Wenn die Demoskopen -- Brexit, diese Wahlen, viele andere Wahlen -- entscheidend daneben liegen und ihre Ergebnisse im Verdacht stehen, Wahlen zu beeinflussen ("Es wird ja eh die Clinton, da brauch ich nicht zu wählen."), dann muss man sich schon fragen, woran das mit dem Falschliegen liegt. Ich habe mich immer gefragt, warum der Grad der sog. "Schweigeverzerrung" (= wie viele Leute haben sich geweigert zu antworten) nicht immer mit angegeben wird. Und klar ist ja auch, dass die Leute lügen, weil sie sich fragen, was 'die' das angeht oder weil sie einfach nicht zugeben wollen, dass sie am nächsten Sonntag AfD wählen. --Delabarquera (Diskussion) 15:41, 9. Nov. 2016 (CET)
Heutzutage muss man oft 10 Nummern anrufen, um effektiv einen zu befragen. Da geht es nicht nur um Schweigeverzerrung, sondern auch beispielsweise um unehrliche Antworten (aus Scham beispielsweise), um Nichterreichbarkeit (Hausfrauen kriegt man wesentlich häufiger ans Telefon als Geschäftsleite), um die Wahrscheinlichkeit, wirklich wählen zu gehen und auch um Situationsabhängigkeit, da spontane Befragung am Telefon und tatsächliches Ankreuzen am Wahltag unterschiedliche Situation sind, in denen bewusste oder unbewusste Faktoren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Die statistische Genauigkeit (bei einer perfekten Umfrage, in der alle diese Faktoren nicht existieren) ist leicht zu berechnen und meistens im Rahmen von +/- 3 Prozent, die anderen Faktoren sind aber völlig unberechenbar und können, wie hier gesehen, unerwartete Auswirkungen habe. Die Demoskopie versucht dem mit Erfahrungswerten und statistischen Modellen und Korrekturen entgegenzutreten, Prozentzahlen sind letztlich also eine Mischung aus exakter Methodik und Handarbeit. --195.68.6.6 16:14, 9. Nov. 2016 (CET)
Das sind wertvoll Hinweise, die auf praktische Erfahrungen schließen lassen. Ich wäre übrigens ganz persönlich an Berichten / Darstellungen / Aufsätzen interessiert. Wo wird so etwas wie das mit 10 Anrufe, 1 Umfrageteilnehmer offiziell mitgeteilt? Eigentlich sollte die gravitätische "Forschungsgruppe Wahlen" da doch mal und immer wieder mal Ross und Reiter nennen, finde ich. --Delabarquera (Diskussion) 16:48, 9. Nov. 2016 (CET)
Mal auf die Schnelle gefunden: At Pew Research, the response rate of a typical telephone survey was 36% in 1997 and is just 9% today.. Ich habe einen Abschluss in Statistik, bin aber in einem anderen Bereich als der Umfrageforschung tätig, also eher ein Interessierter mit Hintergrundwissen. -- 195.68.6.6 17:07, 9. Nov. 2016 (CET)

Alle Politiker, Kirchenleute, Gutmenschen, Medien etc. sagen, AfD ist pfui. Jetzt ruft mich so ein Umfrageheini an und stellt mir die Sonntagsfrage. Natürlich, falls ich nicht gerade militanter Rechtsextremer bin, antworte ich mit einer braven bürgerlichen Partei. Aber in der Wahlkabine guckt mir keiner über die Schulter! Und jetzt zeig ichs denen mal richtig! Ist das keine Erklärung? Gruenschuh (Diskussion) 18:51, 9. Nov. 2016 (CET)

" At Pew Research ..." Danke! Sowas kann ich brauchen. --Delabarquera (Diskussion) 18:55, 9. Nov. 2016 (CET)
Nur bedingt. Denn es würe ja bedeuten, dass ein erheblicher Teil der Wähler zu feige ist, zu seiner Meinung zu stehen - trotz Anonymität.--2A02:8070:B8A:BF00:60F7:3DC8:8346:69A2 20:33, 9. Nov. 2016 (CET)

Die Umfragen bzw. Arbeit der Demoskopen war bei weitem nicht so schlecht, wie es jetzt in den Medien (oder auch hier) dargestellt wird. Viele Umfragen haben ein knappes Ergebnis vorhergesagt (1-4% Vorsprung für Clinton), wobei die i.d.R. zusammen mit dem Ergebnis veröffentlichten statistischen Maße (z.B. Konfidenzintervalle) so groß waren, dass die Umfragen auch einen Sieg Trump hergaben. Nur wollten das viele nicht hören, und viele anderen haben das schlicht nicht verstanden. Das Problem ist (nicht nur bei Wahlumfragen), dass die meisten Journalisten von Statistik ungefähr so viel Ahnung haben wie der Durchschnittsbürger ohne mathematischen Backround - nämlich praktisch keine (woher soll diese auch kommen?).--2A02:8070:B8A:BF00:60F7:3DC8:8346:69A2 20:33, 9. Nov. 2016 (CET)

(BK)@Grünschuh: Das ganze ist als Schweigespirale seit Jahrzehnten gut dokumentiert, allerdings geht es dabei nicht um gerne angenommene bewusste Lügen. Vielmehr ist es so das ein Umfrageinstitut ja nicht nur Leute erwischt die entweder politisch interessiert und informiert sind bzw. ohnehin immer die gleichen Wählen, sondern du fragst politisch ahnungslose Leute ins Blaue hinein welche Partei sie bei einer imaginären Bundestagswahl wählen würden. Die haben dann wenige Sekunden Zeit zu überlegen, und dann nennt man eher mal nicht eine Partei die gerade eher im schlechten Licht steht. Das muss gar nicht mal AfD oder NPD sein, wer wollte sich 2013 schon zur FDP bekennen (oder 2012 dürften die Piraten eher öfter genannt worde sein). Allerdings diskutieren prinzipbedingt nur die politisch Interessierten das Thema Wahlumfragen und die Übergehen dann so gerne mal. Die Qualität eines Umfrageinstituts hängt nun daran wie gut dieses und andere Probleme korrigieren kann. Ansonsten: Jede Umfrage hat eine Fehlerquote von 2-3 % die die können in vielen Fällen über das Ergebnis bestimmen. Und jedes Mal wenn es so kommt wird danach auf die Demoskopen eingeschlagen.--Antemister (Diskussion) 20:42, 9. Nov. 2016 (CET)

Nur kurz, 2 Probleme. Einerseits erwarten offenbar viele Leser, das sie reale Umfrageergebnisse erhalten. Es sind aber fast immer Prognosen/Hochrechnungen, je nach "Meinungsforschungsinstitut" abweichend. Selbst CNN war in der Nacht wahnsinnig fixiert auf Wahlergebnisse vor 4 und 8 Jahren in Florida, ohne auf wesentliche andere Aspekte einzugehen. Beispielsweise, wenn ein prominenter Politiker wie Rubio als Senator antritt, ob dann nicht ein Mitnahmeeffekt für Trump am Wahltag entsteht, selbst bei Leuten, die vorher gar nicht wählen wollten, aber wenn man mal da ist. Genauso die blödsinnige Einteilung der Hispanos/Latinos als eine Gruppe. Kubaner sind anders drauf als Mexikaner, Südamerikaner anders als Migranten aus der Karibik, aber alle sprechen eine andere Sprache, die nur in der erfahrenen Ablehnung einig ist. Das wurde viel zu wenig beachtet, genauso wie bestimmte Effekte (beispielsweise die hohe Frauenquote für Clinton) überschätzt wurde. Wenn es oft um 2% geht, kann man denen keinen Vorwurf machen, das dies eine Fehlerquote ist, nur sollte man mehr Vorsicht walten lassen, vorab Wahlen für entschieden zu halten.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:44, 9. Nov. 2016 (CET)

Noch dies dazu: @ Oliver S.Y. "... Nur wollten das viele nicht hören, und viele anderen haben das schlicht nicht verstanden. Das Problem ist (nicht nur bei Wahlumfragen), dass die meisten Journalisten von Statistik ungefähr so viel Ahnung haben wie der Durchschnittsbürger ohne mathematischen Backround - nämlich praktisch keine (woher soll diese auch kommen?)."
Nun, wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft, die Fachleute zu einem erheblichen Teil einfach anstellt und recht gut bezahlt. Heißt: Die Leute verstehen auch nichts von der Physik ihres Automotors, sie wollen möglichst sicher, umweltschonend und sparsam fahren und erwarten von den Fachleuten Entsprechendes. (Nicht wahr, VW, Audi u. a.?) Statistik / Demoskopie: Die Ergebnisse werden ja nicht mit vielen Fragezeichen in der Stimme und in den Tabellen und Grafiken vorgetragen, sondern mit dem Gestus: "Wir, die Experten, sagen voraus, dass ..." Die Sache wäre doch ganz einfach und ehrlich, wenn die Ergebnisse / Voraussagen die Bandbreiten der Unsicherheit immer groß mit angeben würden und die entsprechenden Grafiken mit vagen Übergängen gestaltet würden; jeder Sprayer und Computergrafiker würde das leicht hinbekommen. Jeder würde auf den ersten Blick erkennen, dass alles in Unsicheren schwebt. Aber nein, es müssen ja scharfkantige Torten- und Balkengrafiken sein, die Exaktheit suggerieren! Manchmal müssten eben auch die Mathematiker sich über ein paar Soft Skills im Umgang mit ihren Abnehmern so ihre Gedanken machen. Mit anderen Worten: Man sollte vielleicht langsam verlangen, dass die demoskopischen Propheten weniger selbstbewusst auftreten. Bei Wahlen gäbe es da ein einfaches Lehrinstrument: Im Anschluss, wenn das Ergebnis feststeht, werden die Voraussagen von vorgestern mit den Namen der Institute evaluiert und gerankt. Winner und Loosers werden deutlich herausgestellt. Wie wäre das denn? --Delabarquera (Diskussion) 23:44, 9. Nov. 2016 (CET)
Das stimmt bei einigen Umfrageinstituten, aber bei weitem nicht bei allen. Erschwerend kommt hinzu, dass diejenigen, die die Ergebnisse in der Öffentlichkeit präsentieren, oftmals nicht die verantwortlichen Wissenschaftler sind. Ganz abgesehen davon, dass vielfach (eigentlich: fast immer) in den Medien nur Bruchstücke der Aussagen (egal ob aus Berichten oder Interviews) auftauchen - und zwar nur diejenigen Teile, die sich medial gut verkaufen lassen. Und das sind nicht die auch auf Pressekonferenzen lang ausgewälzten Informationen über die Zuverlässigkeit der Umfrage. Ich kenne (wenn auch nicht aus Wahlumfragen) viele Fälle, in denen in den Grafiken der wissenscahftlichen Publikation die Konfidenzintervalle eingezeichnet waren, in den (ansonsten 1:1 übernommenen) medialen Wiedergaben aber dann fehlten (und die verantwortlichen Grafiker haben sich vermutlich auch noch über den Extraaufwand geärgert, die Grafik bearbeiten zu müssen...). Dein letzter Vorschlag ist zumindest nicht zielführend, denn er suggeriert wieder eine Genauigkeit, die die Umfragen nicht haben und nicht haben können.--2A02:8070:B8A:BF00:4CC7:4490:D8CB:4CA2 08:09, 10. Nov. 2016 (CET)

So ganz falsch lagen die Demoskopen auch wieder nicht. Clinton hat ja immerhin mehr Stimmen als Trump geholt, nur leider nicht bei der relevanten Klientel Wahlmänner (und -frauen). Zuwenig Erfolg bei Männern, ob Wähler, Wahlmänner oder eigener, das ist das immer wiederkehrende Problem für sie. --129.13.186.4 01:28, 10. Nov. 2016 (CET)

Küppersbusch formuliert das Phänomen gekonnt in seiner letzten taz-Kolumne: "Zudem ähnelt das Umfragethema „Trump“ anderen wie Essen bei McDonald’s, NPD wählen oder Frauenhauen: Davon halten in Umfragen viele gar nichts. Besonders die, die es tun." Grüße Dumbox (Diskussion) 19:29, 13. Nov. 2016 (CET)

Wählen gehen ist wichtig

"Die Unterstützung für den künftigen US-Präsidenten Donald Trump in der Bevölkerung ist bemerkenswert gering. Nur etwas mehr als jeder vierte Wahlberechtigte (25,5 Prozent) stimmte für den Kandidaten der Republikaner. Clinton wählten 25,6 Prozent der 231,56 Millionen Stimmberechtigten. Zwei Prozent sprachen sich für die vier weiteren Kandidaten aus und 46,9 Prozent gingen erst gar nicht zu den Urnen"[29]. --2003:76:E15:3EC5:388F:EDD4:D5F6:7C6E 18:07, 10. Nov. 2016 (CET)

Die US-Nichtwähler und Couch potatoes sind jetzt enttäuscht, weil so so viele waren! 46,9 Prozent 108 Mio und 601'640: Die Nicht-wählende-Mehrheit, jetzt demonstriert sie. Wie hat mal der andere Hollywoodschauspieler & Waisenhaus-Actor den berühmten Gorby‘s Berlin-Spruch übersetzt: „Latecomer punishes the story” Jetzt haben sie die Bescherung: „Bitte alle Darsteller wieder zurück an ihre Plätze, wir drehen diesen Take gleich noch einmal, aber jetzt bitte richtig: Action!“ -- Ilja (Diskussion) 20:42, 10. Nov. 2016 (CET)
Da müssen wir gar nicht über den Teich gucken. Bei Europawahlen sind die in vielen Ländern nicht besser sondern teilweise deutlich schlechter. Bei Landtagswahlen sind die auch nur bedingt besser --Elrond (Diskussion) 22:03, 10. Nov. 2016 (CET)
Der US-Präsident hat aber deutlich mehr Macht als das EU-Parlament. Die niedrige Wahlbeteiligung ist aber nichts neues, traditionell ist die Wahlbeteiligung in den USA niedrig, früher war sie sogar tendenziell eher niedriger, siehe en:Voter_turnout_in_the_United_States_presidential_elections#Other_eligibility_factors (wobei zu bedenken ist, dass sich das auf die gesamte Bevölkerung bezieht, in den 1960ern und 1970ern war wohl der Anteil der Jugendlichen noch niedriger und vor 1920 ist sie generell nicht vergleichbar mit heute was die Beteiligung bei den wahlberechtigten betrifft, weil es da kein Frauenwahlrecht gab). --MrBurns (Diskussion) 00:26, 11. Nov. 2016 (CET)
Das ist doch alles Käse. Sowohl Trump als auch Clinton waren und sind unbeliebt. Trump hat auch nicht wesentlich weniger Wähler mobilisiert als Romney und McCain. Große Verliererin ist Clinton, die ihrem Vorgänger Obama in der Wählermobilisierung nicht ansatzweise das Wasser reichen kann. -- Janka (Diskussion) 21:56, 10. Nov. 2016 (CET)
Ähem, Trump hat in den meisten Bundesstaaten gewonnen und ist somit designierter Präsident, egal, wie viele für ihn gestimmt haben. Und m. E. wären beibehalten Obama oder Sanders wählen ideal oder zumindest besser als "Clinton oder Trump" gewesen, beides stand jedoch nicht zur Debatte, Obama war schon 8 Jahre im Amt und Sanders wurde nicht zum Kandidat bestimmt. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 22:01, 10. Nov. 2016 (CET)
Es ging nicht ums Wahlergebnis, sondern um die Beliebtheit der beiden. Und die ist absolut gesehen mäßig bis grottig. --Elrond (Diskussion) 22:13, 10. Nov. 2016 (CET)
Dann muss man aber ehrlicherweise hinzufügen, dass der unbestimmte Teil der Nichtwähler, die hätten wählen können oder sollen, im Ergebnis keinen so großen Unterschied gemacht hätte. Denn es scheint wohl recht klar, dass auch von diesen Stimmen ein Mammutteil auf Trump und Clinton abgefallen wäre, schon weil viele mit den übrigen Optionen überhaupt nichts anfangen könnten. Da wären wir dann aber bei den viel generelleren Problemen der US-Bundespolitik und das hat nun einen Schwanz. Der Umstand der Unbeliebtheit beider überhaupt plausibler Kandidaten ist sogesehen eher als Argument für das Nichtwählen zu werten, denn wen hätte ich wählen sollen? Das geringere Übel? Bliebe nur die Protestnote via Stimme für einen der aussichtslosen Dritten, doch dazu müsst ich sie erst mal kennen und damit sind wir wieder am Anfang. Ich persönlich hätte wohl, und Clinton gewählt, aber das liefe in großen Teilen auf Verhinderung des Schlimm(st)en hinaus und auch dazu braucht es ja schon einen bestimmten Standpunkt (Trump ist sehr schlimm.) Den hat aber nicht jeder, oder umgekehrt, für manche blieb bloß Pest/Cholera, wieder anderen ist alles egal, und das muss man auch akzeptieren. Die "Schuld" für Trump nun ausg. bei den Nichtwählern zu suchen, fänd ich jdf. vermessen. Für mich sind die Medien Hauptverursacher. -ZT (Diskussion) 02:15, 11. Nov. 2016 (CET)
Die Kandiaten der Ami-FDP und der Ami-Grünen waren noch furchtbarer als Trump und Clinton. Wenn, dann war das eine Wahl zwischen dem kleinsten von vier Übeln. -- Janka (Diskussion) 02:37, 11. Nov. 2016 (CET)
Bei der Grünen Partei stimme ich dir da vollkommen zu, aber nicht bei der libertären Partei. Der Kandidat Gary E. Johnson hat manche m. E. ziemlich gute Ansichten. Aber ich habe keine Ahnung, wofür ich gestimmt hätte. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 13:56, 11. Nov. 2016 (CET)
"What is Aleppo?" --194.166.238.157 19:18, 13. Nov. 2016 (CET)

biblisches Alter

Im Palaver oben wird ja auch die Lutherbibel verlinkt und im Text dieses Zitates werden von Adam an bis Noah viele Männer genannt, die ein wahrlich biblische Alter erreichten und in ebensolchen noch Kinder zeugten. Wie sind diese Altersangaben zu lesen? Wurden da eigentlich kürzere Zeitspannenangaben falsch übersetzt (Monde zu Jahren?) auch wenn das wieder dazu führen würde, daß sie die ersten Kinder absurd jung gezeugt hätten, oder wie kommt es zu diesen Altersangeben? Waren die Menschen nach der Sintflut schlagartig kurzlebiger? Oder wie erklären Exegeten diesen Sachverhalt? --Elrond (Diskussion) 14:55, 13. Nov. 2016 (CET)

Nach der Sintflut wurden die auch noch alt Wenn auch nur noch 200 bis 300 Jahre (statt annähernd tausend). Irgendwo steht glaube ich, dass Gott als Strafe irgendwann das Lebensalter beschränkt hat (irgendwas mit 100). Generell kann man m. E. alles was in der Bibel vor dem Exodus (Mose's (um es als Genitiv-s zu kennzeichnen) Leben und der Auszug aus Ägypten) steht eigentlich sofort in das Reich der Legenden verweisen. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 15:03, 13. Nov. 2016 (CET)
Relativitätstheorie 2.0: vielleicht kam ihnen die Zeit damals so langweilig nur vor, ohne iPhone und WiFi. ??? -- Ilja (Diskussion) 20:48, 13. Nov. 2016 (CET)
Das liegt daran, dass der Teil der Bibel aus mehreren noch viel älteren Legenden zusammengesetzt ist. Diese 10 sehr alten Könige vor der Sintflut gabs schon bei den Sumerern, teils wurden die dort >10.000 Jahre alt. Halbwegs historisch wird die Bibel erst mit Salomon (plus/minus). Bei Jahrtausende langer Überlieferung schaukelt sich sowas einfach auf, da ist kein "Umrechnungsfehler" dahinter. --MathiasDiskussion 18:21, 14. Nov. 2016 (CET)
Eine Fußnote in meiner Einheitsausgabe behauptet: Zu den Angaben über das hohe Lebensalter der Urväter ist zu bedenken, daß sie nur in der jüngsten Pentateuchschicht stehen; diese arbeitet gern mit symbolischen Zahlenwerten, die wir heute nicht mehr durchschauen. Die babylonischen Listen der Urkönige kennen noch viel höhere Lebensjahre bzw. Regierungszeiten. Eine auch aus heutiger Sicht offensichtlich symbolische Zahl ist das Lebensalter Henochs (365 Jahre ~ solare Gottheit?). Die fällt aber, wegen ihrer "Kürze" etwas aus dem Rahmen. Geoz (Diskussion) 19:58, 14. Nov. 2016 (CET)

Mutig die Grünen

Dialog mit dem Belzebub 1+ finde ich ganz gut. -- Ilja (Diskussion) 21:09, 13. Nov. 2016 (CET)

Ah, stimmt, die SZ geht auch nicht mehr mit Adblocker. Sei's drum, dann eben nicht. Liebe Werbefritze: Werbt dezent am Bildrand oder unten, ohne Ton und Blinkiblink, dann verspreche ich, eure Produktinformationen gelegentlich zu goutieren. Nein, egal was eure geschulten Psychologen sagen, Aufdringlichkeit führt nicht zum Ziel! Im Gegenteil, ich habe mir geschworen, Produkte, deren Werbung mir auf den Senkel geht, zu boykottieren, und wären sie noch so gut! Es gibt keine schlechte Publicity? Aber hallo gibt es die, für wie beschränkt haltet ihr uns eigentlich? Und weil ich gerade dabei bin: Lieber Hitmeister: Deinen Newsletter kann ich nur abbestellen, wenn ich mich vorher bei dir anmelde, ach ja? Deinen verfluchten Spam unter wechselndem Absender werde ich weiterhin blacklisten, auch wenn es mich wertvolle Lebenszeit kostet, und meine Kinder habe ich, auch im Namen womöglicher Kindeskinder, schwören lassen, bei Strafe der Enterbung und unterbliebener Fürsprache im Himmel, niemals, niemals!, etwas bei Hitmeister zu kaufen. Musste mal raus, bitte weitergehen! ;) Dumbox (Diskussion) 22:58, 13. Nov. 2016 (CET)
So schlimm wie dieser verdammte Seitenbacher können die alle nicht sein. Womit wir wieder ontopic wären. -- Janka (Diskussion) 04:24, 14. Nov. 2016 (CET)
Die Sperre lässt sich aber recht einfach umgehen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine ist es, das Laden der Webseite abzubrechen, wenn der Artikel schon angezeigt wird aber bevor man zu dieser Meldung weitergeleitet wird (die zeit reicht dafür bei mir leicht aus). --MrBurns (Diskussion) 07:05, 14. Nov. 2016 (CET)
Ich hatte ein paar Stunden, bevor ich Dumbox' Beitrag gelesen habe, was bei Hitmeister bestellt. Nachdem ich vor ein oder zwei Jahren eine schlechte Erfahrung mit ihnen hatte (falsches Bild beim Artikel, das mich zu einem Fehlkauf verleitete; Rücksenden lohnte wegen des geringen Warenwerts nicht; erstattet wurde nur ein für mich wertloser Gutschein, und auch nach der Reklamation blieb das falsche Bild drin), wollte ich ihnen mal wieder eine Chance geben. Mal sehen, wie's wird. --129.13.186.3 18:19, 14. Nov. 2016 (CET)

Schaut euch die dort gehaltene Rede von Jürgen Resch an, dem Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Schade, dass man die nicht wählen kann. Dieses Jahr ging mein Spendenbudget an die DUH. Absoluter Wahnsinn, was in hier Deutschland abgeht. Schaut euch die Rede wirklich mal an. --Kapitän Turnstange ¯\_(ツ)_/¯ 07:51, 14. Nov. 2016 (CET)

Zitat aus dem Parteitag der Grünen: "Angst ist kein guter Ratgeber! Wir brauchen Rückgrat!"
Wenn die Industrie grün(er) wird ist es nicht besser, als wenn die Partei(en) zur Industrie werden? -- Ilja
@Dumbox, die SZ-Site hat übrigens eine sehr denzente Werbung, ich benutze auch den Adblocker und schalte ihn halt gelegentlich aus, die Presse ohne Werbung wäre wohl die gefährlichste Propagandamaschine, in diesem Sinne müssen wir alle auch mit dem kleinerem Übel, der Werbung, zu leben lernen. Gruß -- Ilja (Diskussion) 11:28, 14. Nov. 2016 (CET)

Wir hatten vor ein paar Tagen hier eine Podiumsdiskussion, wo es u.a. auch um Industriedinosaurier ging. Einer der Teilnehmer (irgend ein Prof für Wirtschaftsethik) sagte, daß er immer wieder sprach- und verständnislos sei, wie stark der Widerstand der etalblierten Manager großer Konzerne gegen Neuentwicklungen sei, speziell im eigenen Haus. Bis es zu spät ist und der Konzern abgewickelt werden muss, oder er zumindest deutlichen Schaden nimmt. Beispiel war für ihn aktuell die RWE, die sich jetzt in eine 'Badbank' mit den bisherigen Aktivitäten und einen Zukunftskonzern mit erneuerbaren Energien aufspalten will. Die 'Badbank' wird sich mit einiger Wahrscheinlichkeit unter Verlust von vielenvielen Arbeitsplätzen in absehbarer Zeit auflösen. Hoffen wir mal, daß die Haftung für die Schäden die bis dann von dieser Firma angerichtet wurden auf die neue Sparte übertragbar wird. --Elrond (Diskussion) 11:38, 14. Nov. 2016 (CET)

Das ist jetzt aber kein gutes Beispiel für eine unternehmerische Fehlentscheidung, weil der Niedergang einer traditionellen Branche eben so oder so vorhersehbar ist, ganz unabhängig davon, unter welchem Dach sich die Gesellschaft befindet. Vgl. auch Die raffinierte Kernspaltung des Energie-Dinosauriers. Sozusagen eher der Jurassic Park für Dinosaurier als ein Zeichen für ihren Niedergang. --129.13.186.4 18:31, 14. Nov. 2016 (CET)
Das ist keine Angst, sondern Vernunft, denn die meisten Neuentwicklungen sind ein Nullsummenspiel. Auch ein extrem gutes neues Produkt muss sich erstmal verkaufen. Kauft man es stattdessen ein, trägt die andere Firma das Entwicklungsrisiko. Und gerade bei großen Firmen wird das Geld sowieso über die Dienstleistung gemacht, nicht über das Produkt selbst. -- Janka (Diskussion) 22:05, 14. Nov. 2016 (CET)

Ausländische Wurzeln

Wer von Euch hat alles ausländische Wurzeln?

Meine Eltern stammen aus Sri Lanka. Meine Eltern sind Tamilen. Ich selbst bin in Deutschland geboren, in Zeven im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme). Ich bin auch in Zeven aufgewachsen. Seit 2014 lebe ich im nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke. --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 23:21, 12. Nov. 2016 (CET)

Meine Mutter ist aus Rheinhessen. Was das für meine Ahnengalerie bedeutet, wissen wir aus Zuckmayers Des Teufels General: Römer, Griechen, Juden, Kelten, Schweden, Franzosen, Ungarn, und, und... Grüße Dumbox (Diskussion) 23:43, 12. Nov. 2016 (CET)
Vater ist Franzose? @Dumbox: --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 23:56, 12. Nov. 2016 (CET)
Meine Vorfahren väterlicherseits sind Rumäniendeutsche. (Etwa zwischen 1730 und 1940er bis 1990er in Siebenbürgen) Davor haben sie im Fürsterzbistum Salzburg gelebt. Aber alles Deutsche. An meinen Vorfahren mütterlicherseits kann man die starke Binnenwanderung im industriellen Zeitalter erkennen, zwischen Elsass, (Nordost-)Baden, Saarland und Rheinland gewandert. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:37, 13. Nov. 2016 (CET)
Zählen deutschpolnische Kommunisten, die den Absprung nicht geschafft haben, und statt nach England nach Stalingrad gegangen sind um sich da von den Russen erschießen zu lassen, mit? Deutsche Familiengeschichten tendieren dazu, sehr kompliziert zu sein. -- Janka (Diskussion) 01:03, 13. Nov. 2016 (CET)
Keine Ahnung, meine Vorfahren waren auch Deutsche, die halt 7 Jahrzehnte lang (bzw. mein Großvater nur 2 Jahrzehnte, der hat als einziger schon im 2. WK den Sprung aus Rumänien geschafft, hing jedoch Zeit seines beinahe 100-jährigen (genauer 96-jährigen) Lebens an Siebenbürgen) in Rumänien gelebt haben. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 01:18, 13. Nov. 2016 (CET)
(eingequetscht)Welche Stadt? Hermannstadt? --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 13:11, 13. Nov. 2016 (CET)
Ja, in der Gegend. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 14:12, 13. Nov. 2016 (CET)

kurze Antwort --Elrond (Diskussion) 11:47, 13. Nov. 2016 (CET)

Danke für den Link; ich hatte die Szene ja oben angesprochen. Mancher würde vielleicht Curd Jürgens hier des Chargierens zeihen, aber ich find's großartig. ;) Dumbox (Diskussion) 14:14, 13. Nov. 2016 (CET)

Ich habe gestern französisches Wurzelgemüse gekauft - zählt das auch? --Zollwurf (Diskussion) 12:31, 13. Nov. 2016 (CET)

Oder als Alternativantwort: Noah hatte drei Söhne, wir sind also irgendwie alle miteinander verwandt! --Elrond (Diskussion) 12:42, 13. Nov. 2016 (CET)

Dass wir alle irgendwie miteinander verwandt sind, wird wohl kaum jemand bestreiten. Adam des Y-Chromosoms, Mitochondriale Eva.--Niki.L (Diskussion) 13:40, 14. Nov. 2016 (CET)
Adam hatte nur zwei, stammen wir etwa alle von zwei warmen Brüdern? Wie haben sie das eigentlich gemacht? Da schweigt wieder die Genesis, wenn es um so wichtige Fragen geht. Und hat der Kain seinen Bruder aus Homophobiegründen umgebracht? Und wie ging es weiter nach diesen ersten Schweinereien, hat man deshalbt Schweinefleisch nicht mehr essen dürden? Da braucht es wissenschaftlich Forschung und Aufklärung, das ist und die Theologie theopraktisch noch schudig. Zum Glück kam dann der Darwin und brachte bisschen Ordnung in die Evolution. Seitdem liebe ich die Schweine und ihre Blut- mit Leberwürste. Siehe auch die Fragen an einem anderem Tisch hier in diesem Café. -- Ilja (Diskussion) 12:53, 13. Nov. 2016 (CET)
Aber die sind alle abgesoffen, bis auf eben die Noahtiker :-) --Elrond (Diskussion) 14:44, 13. Nov. 2016 (CET)
Keiner hier hat ausländische Wurzeln, denn nur Pflanzen haben Wurzeln, Tiere und Menschen nicht. Und Pflanzen können hier nicht mitschreiben.--Antemister (Diskussion) 13:02, 13. Nov. 2016 (CET)
Was, du hast keine Wurzeln, und ich kann hier nicht mitschreiben, weil ich welche habe? --MannMaus (Diskussion) 14:04, 13. Nov. 2016 (CET)

@Ilja: Wie kommst Du darauf, dass Adam nur zwei Söhne hatte und dass die genesis dazu schweigt? Siehe z. B. letzter Absatz oder natürlich auch die Originalquelle: [30]. --TheRunnerUp 14:09, 13. Nov. 2016 (CET)

(nach BK) @Ilja: "Adam hatte nur zwei, stammen wir etwa alle von zwei warmen Brüdern?" Das stimmt ganz und gar nicht und zeugt von typischer Bibelunkenntnis. Die Zahl wird nicht gesagt, Kain und Abel waren halt nur die ersten. Ich empfehle das 5. Kapitel des 1. Buchs Mose zur Lektüre: "Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set; und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, dass sein ganzes Alter ward 930 Jahre, und starb." (1. Mose 5,3–5)
@Antemister: Übliche Metapher: Wurzeln = Abstammung, Herkunft. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 14:12, 13. Nov. 2016 (CET)
PS: Zum Unterschied zwischen meinem Text und dem verlinkten: Meiner stammt aus der Lutherbibel in der Fassung von 1984. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 14:13, 13. Nov. 2016 (CET)
(Nach BK) Wurzel ist zwar eine BKL, aber Abstammung steht da (noch) nicht, und auf Abstammung ist das Wort Wurzel auch nicht erwähnt. --MannMaus (Diskussion) 14:17, 13. Nov. 2016 (CET)
Sagte doch: "Wurzeln" = Metapher für Abstammung/Herkunft. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 14:18, 13. Nov. 2016 (CET)
Ja, du, aber dieses Onlineenzyklopädingens namens Wikipedia schweigt sich an gewissen Stellen dazu aus, hab ich bei der Gelegenheit hier festgestellt. --MannMaus (Diskussion) 14:23, 13. Nov. 2016 (CET)
So, ich war jetzt mal mutig und bedanke mich an dieser Stelle bei Benutzer:Universal-Interessierter für das Wort "Metapher", bei Benutzer:Antemister für das Wortspiel und bei Zevener in Ostwestfalen für die Frage, ohne die beiden wäre ich nie auf die Idee gekommen, das nachzugucken. --MannMaus (Diskussion) 14:29, 13. Nov. 2016 (CET)
Gern geschehen @MannMaus: --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 16:12, 13. Nov. 2016 (CET)

Ich bin gebürtiger Ostfale, gelernter Preuße, erarbeiteter Westfale und aktuell Freier Hansestädter, zählt das? Immerhin musste ich mich als aus eher dialektfreier Gegend stammender mit diversen Dialekten rumschlagen, glücklicherweise meist recht verständlicher zwinker  Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 14:20, 13. Nov. 2016 (CET)

Leider nicht --16:12, 13. Nov. 2016 (CET) (ohne Benutzername signierter Beitrag von Zevener in Ostwestfalen (Diskussion | Beiträge))

Jaja, ich weiß schon dass das eine Metapher ist - aber eine selten blödsinnige. Und eine mit der man die Islamfreunde die sie inflationär verwenden nett veräppeln kann.--Antemister (Diskussion) 15:18, 13. Nov. 2016 (CET)

Meine Oma ist aus Polen geflohen, als das noch Deutschland war. Zählt das als ausländische Wurzeln? --84.159.252.70 16:16, 13. Nov. 2016 (CET)
Friesen, Polen, Dänen. Geborener Hansestädter, aufgewachsener Friese, seit 30 Jahren wieder (eine andere Stadt) Hanseat. Typischer Deutscher halt. Mit ein paar Zwischenstationen. Im Ausland war ich immer nur Deutscher; die Amis hatten im Gespräch oft ihre Wurzeln parat. Ich glaub', es gibt kaum (US-) Amerikaner, das sind fast alles Einwanderer. Und sie erfüllen jedes Klischee: wieviel Jahre haben sie gebraucht, um das Land, in das sie eingefallen sind, komplett zu übernehmen? Da kann der Herr Trump mal sehen, wie recht er hat mit seiner Angst vor den Mexikanern. Und die Deutschen mit ihrer Angst vor den Syrern, z.B. 79.204.196.166 16:52, 13. Nov. 2016 (CET)
Die Syrer haben Amerika übernommen? Muss mir entgangen sein. -- southpark 18:29, 13. Nov. 2016 (CET)
Hast Du nicht die Minarette neben dem Weißen Haus gesehen, die da seit einem halben Jahr stehen und den Mond anrufen oder was auch immer ein Mondezzim zu macht ;) Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 18:33, 13. Nov. 2016 (CET)
Doch, doch ein wenig kenne ich die Bibel, aber mit wem zeugte der Greise Adam die weiteren Kinder, mit der Mutter Erde etwa? Was >100 Jahre war, waren sicher nur noch die Briefträger oder Postbooten oder Milchmänner, ich kenne auch die Biologie und ein wenig auch das Leben, aus eigener Anschauung, die Eva muss in der selben Zeit schon längst auch durch die Wechseljahre gewesen sein, einige Herren der Schöpfung vergingen sich laut Bibel auch an der den eigenen Töchtern (war es nicht der Herr Lot (ohne Frau Lot), schon wieder so eine Schweinerei, stammen wir also alle von solcher Blutschande-Verbindung? Wie soll man die Kinder demzufolge im christlichen Sinne zukünftig aufklären, mit dem Storch ginge es mir persönlich eigentlich noch am besten ... -- Ilja (Diskussion) 20:33, 13. Nov. 2016 (CET)
Opa war Spanier, hatte aber eine deutsche Mutter. Der norddeutsche Teil der Familie hat daenische Wurzeln mit drin. Die Oma und der Opa von der anderen Seite wurden in Oesterreich geboren, waren dann tschechisch (staatsbuergerschaftlich gesehen), dann deutsch, ohne bis 1946 jemals den Ort zu wechseln. Ich bin in Hessen geboren und aufgewachsen, habe aber kein mir bekanntes hessisches Blut in den Adern. --109.13.27.182 22:22, 13. Nov. 2016 (CET)
Genetisch bin ich zu 1/16 Tatare und hälftig Schlesier. Von Kopf und Herz her allerdings Europäer / Erdenbürger. Beheimatet bin ich wahlweise in NRW/DE/EU. Nur halb scherzhaft gemeint: ehrenhalber Syrer. Such Dir was aus. Was ich nicht bin: fest in Brauchtum und Tradition meines Wohnortes verhaftet und halb blind vor Angst, es könnte sich irgendwas an unserer Leidtkultur ändern... --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 14:13, 14. Nov. 2016 (CET)

Bis mindestens 5 Generationen zurück *rein deutsch*, wenn auch z.T. auf dem Territorium des heutigen RU, PL und AT geboren. Aber was bedeutet das schon? Mir - *nichts*. Darum meine Kinder ja auch nicht mehr, ohne dass ich auch nur einen Gedanken an *diese* Frage verschwendet hätte... ;-) --AMGA (d) 18:40, 14. Nov. 2016 (CET)

Bei mir auch rein Deutsch, aber eben aus heutiger Sicht F, AT, RO (evtl. auch DK, irgendwo aus Schleswig kommen noch 'n paar, also vielleicht auch aus Nordschleswig). Und ich finde deutsche Frauen auch irgendwie interessanter. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 18:45, 14. Nov. 2016 (CET)
Was "auch (irgendwie interessanter)"? --AMGA (d) 18:52, 14. Nov. 2016 (CET)
Ganz am Rande bemerkt, am Südrand der deutschen Pizza meine ich, die Schweiz ist in letzter Zeit mit ein paar xenophoben Verfassungsabstimmungen in die Schlagzeilen gerückt, dass in der Schweiz etwa zwei Drittel der Ehen mit einem ausländichen Ehepartner geschlossen werden (bei f & m). Nach jahrhundertelangen chronischen Inzucht sicher eine willkommene Blutauffrischung in den Bergtälern, und die Kinder, sind's auch Secondos?, sehen irgendwie alle wie potentielle Oskargewinner oder Fotomodelle aus. Meine Empfehlung, macht weiter so, übrigens meine Herkunft ist Wien & Brünn, aber schon eine Generation zurück wird es noch weit komplizieter, das ist was für Hunde- und Pferde- oder Katzenliebhaber. -- Ilja (Diskussion) 21:18, 14. Nov. 2016 (CET)
Dir ist offensichtlich nicht klar, dass genau das typisch deutsch ist? -- Janka (Diskussion) 22:10, 14. Nov. 2016 (CET)
Was, "*genau* das" ("rein", "RU, PL, AT", "bedeutet nix", "Kinder nicht", die Kombination aus allem)? (Für meine Gesamtaussage: mir völlig egal, was typisch ist.) --AMGA (d) 08:15, 15. Nov. 2016 (CET)
PS: hehe, 08:15, das passt ja ;-) --AMGA (d) 08:23, 15. Nov. 2016 (CET)
Typisch deutsch ist, dass dir deutsches Nationalbewusstsein am Arsch vorbei geht. Das war bisher immer nur phasenweise anders. -- Janka (Diskussion) 10:26, 15. Nov. 2016 (CET)
OK, da bin ich mir nicht sicher, aber schön, wenn es so wäre. Die Phasen waren *mehr als ausreichend*, mit Betonung auf "mehr als". Mit geht im Übrigen auch nichtdeutsches Nationalbewusstsein weitgehend am Arsch vorbei. OK, als Touristenattraktion (der Tourist war ich) fand ich den 14. Juli in Paris mal ganz nett, aber im Grunde ist es Unsinn. --AMGA (d) 15:08, 15. Nov. 2016 (CET)

Jeder von uns hat ausländische Wurzeln. Jeder kann sich einen Taschenrechner nehmen und 1 eingeben- das ist er selbst, dann x 2, soviel Eltern hat jeder, x 2 für die Großeltern-Generation usw., für 100 Jahre etwa 4 Generationen gedacht, also 4 mal x 2 eingeben. Dann kann jeder überprüfen, wieviele Vorfahren jeder von uns vor 500 Jahren hatte und dann die Wahrscheinlichkeit schätzen, dass Ausländer in der Zahl sind. Ganze "Fluten von Ausländern" dürfte jeder "in seinen Adern" haben, wie es einige formulieren. Es kommt noch verrückter: wenn man die "Wurzeln" zum Anfang zurück verfolgt - deshalb ist das keine gute Metapher, denn Wurzeln enden nach einigen Metern, Ahnenreihen noch nach Jahrtausenden nicht - kamen alle Menschen anfangs aus Afrika, also aus dem Ausland! Kein Anthropologe bezweifelt, dass die schon damals wenig behaarten Menschen aus Afrika die Hautpigmentierung hatten, die für Afrika günstig ist: es waren Schwarze. Ursprünglich sind wir also alle Ausländer und ursprünglich sind wir alle schwarz.--78.49.255.24 12:49, 15. Nov. 2016 (CET)

In der Essenz hast du ja ganz Recht, aber deinen exponentiellen Anstieg der Ahnenschaft muss man gehörig um den Faktor Inzucht reduzieren. Was im Umkehrschluss natürlich auch bedeutet: Je reiner, desto... ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 15:46, 15. Nov. 2016 (CET)
Tut mir leid liebe IP, ich muss dich enttäuschen. Meine Vorfahren der letzten Generationen sind Deutsche. (vor 1900 war eh nix mit "mit Ausländern zusammen sein" und Rumäniendeutsche blieben auch unter sich (sogar die Siebenbürger Sachsen und später angesiedelte deutsche Gruppierungen (unter anderem meine Vorfahren) hübsch getrennt) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 21:55, 15. Nov. 2016 (CET)
Doch, "mit Ausländern zusammen sein" gab es in einigen Regionen ständig, wenn du Nordschleswig erwähnst, aber auch in Westpreußen, Masuren, Schlesien, Böhmen, Mähren, besonders vor der Zeit des Nationalismus, aber auch danach hab ich z.B. mehrfach deutsch-polnische und deutsch-tschechische Ehen in der Familie und unter den Vorfahren (bei gleicher Konfession). Bei den bäuerlichen Schwaben in Ungarn war die Frage, wie mobil sie waren, oder unter sich blieben, lange waren sie noch nicht dort. Bei den Sachsen in Ungarn kommt noch dazu, dass sie durch Königsprivilegien ein eigenes frühneuzeitlichees Gruppenbewusstsein hatten und besonders, dass sie sich konfessionell als Lutheraner von den kalvinistischen, katholischen und unitarischen ungarischen Nachbarn und den orthodoxen und unierten rumänischen Nachbarn abhoben. Das gesamte Gemeindeleben lief getrennt und interkonfessionelle Ehen bekam man vor Einführung standesrechtlicher Ehen Ende 19. Jahrhundert nicht getraut. Wo solche Schranken wegfielen, gab es das öfter. Aber auch Nachbarn sind irgendwie zusammen. Die städtisch-bürgerlichen Deutschen in Zentralungarn wurden im 19. Jahrhundert oft magyarisiert, siehe Ungarndeutsche. Ich kenne einen Ungarn aus Budapest mit deutschem Familiennamen und österreichischen Vorfahren, der deutsch aber erst in der Schule gelernt hat, seine Muttersprache ist ungarisch. --78.49.255.24 00:41, 16. Nov. 2016 (CET)

"Ausländische" Wurzeln? Die Frage ist etwas komisch gestellt. Für einen Mecklenburger ist Polen nicht unbedingt "Ausland" und für einen Badener ist Frankreich auch nicht zwingend "Ausland" und ein Bayer steht einem Österreicher sehr viel näher als einem Norddeutschen. Ein Lothringer wird einem Saarländer näher stehen als einem Korsen. Der Bayer ist dem Italiener dem Lebensgefühl nach näher als der Hamburger. Man hat früher in aller Regel die Leute geheiratet, die einem nicht fremd waren. Fremde hat man aber nicht unbedingt an der anderen Sprache erkannt. "Multikulturelle" Wurzeln haben nur wenige Biodeutsche. Man wird nur wenige finden, die Chinesen, Grönländer, Indianer oder Inder in ihrer Familie haben. Was man betonen sollte ist, dass die ehemaligen Deutschen aus Osteuropa oft autogener sind (bzw. waren) als man denkt. Ist ja auch klar: Wer in Rumänien Protestant war, hat normalerweise nicht orthodox oder katholisch geheiratet. Ganz so multinational sind die Deutschen also nicht. Ich habe Juden, Griechen und Franzosen in meiner Familie und keine Norddeutschen (Gottseidank!). Das macht aber nur einen geringen Prozentsatz aus. Abstammungsgeschichtlich und kulturell bin ich Mitteleuropäer bzw. Deutscher. Das mit den 4 Großeltern und 8 Urgroßeltern ist eher eine Milchmädchenrechnung, da das voraussetzt, dass man nicht in der weiteren Verwandtschaft heiratet. Gerade auf dem Land oder in kleinen religiösen Gruppen war es früher aber so, dass jeder mit jedem irgendwie verwandt war. Man kann also weder sagen, "die Deutschen stammen direkt von Arminius" ab noch kann man sagen "wir sind multikulturell". --217.238.136.156 09:40, 16. Nov. 2016 (CET)

Da kommt wieder der große Blödsinn: Österreicher sind kein eigenes Volk, sondern einfach die Bewohner von Österreich. Es gab in der Geschichte eben polnische, tschechische, slowenische und eben auch deutsche Österreicher. Das, was wir heute unter "Österreich" verstehen ist schlicht das meiste des deutsch bevölkerten Teils dieses Vielvölkerstaates, der aufgrund von Entente-Bestimmungen nach dem ersten Weltkrieg und dem Zerfall des Habsburgerreiches sich aber nicht Deutschösterreich nennen und erst recht nicht dem Deutschen Reich beitreten durfte. Österreich bezeichnet ursprünglich nur die heutigen Länder Niederösterreich und Oberösterreich. Da sich dieses im Laufe der Zeit zum Kernterritorium der Habsburger entwickelte, übertrug sich der Name langsam auf das Herrscherhaus und schließlich deren gesamte Besitzungen. Und als nach dem ersten Weltkrieg die andern Völker unabhängig wurden und sich die deutschen Österreicher nicht ihren "Brüdern" im Reich anschließen durften und ihnen zudem das Adjektiv Deutsch im Namen verboten wurde, wurde daraus eben das, was wir heute als Österreich kennen. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 13:05, 16. Nov. 2016 (CET)
Weiß ja nicht, ob es das "mit deutschem Familiennamen und österreichischen Vorfahren" oder das "ein Bayer steht einem Österreicher sehr viel näher" war, dass hier plötzlich ein Vortrag zu lesen ist, den niemand verlangt hat. Hausaufgabe bis morgen: Österreichische Identität lesen.--77.180.14.86 13:56, 16. Nov. 2016 (CET)
(Nach BK) Naja, die Frage war ja nach nicht nach Wikipedianern mit "nicht-deutschen" Wurzeln, sondern nach welchen mit ausländischen Wurzeln. Was Inland und was Ausland ist, wird aber nicht ethnisch definiert, sondern durch einen Strich auf der Landkarte, nämlich durch die Grenzen der Territorialstaaten. In meinem Fall kann ich die Herkunft meine Vorfahren mit großer Leichtigkeit, mit wenigen Ausnahmen, bis ins 17. Jh. auf ein sehr kleines, sehr klar begrenzten Gebiet eingrenzen: das Land Hadeln. Von 1689 bis 1731 stand das Land aber unter direkter kaiserlicher Verwaltung (zuletzt unter Karl VI. (HRR)), gehörte also, nach deiner Definition, zu "Deutschösterreich". Das umgebende Kurhannover, aus dem die oben erwähnten Ausnahmen in meinem Stammbaum stammten, war also ebenso Ausland, wie das Königreich Dänemark, am anderen gegenüberliegenden Ufer der Elbe (und das, obwohl die dort lebenden Dithmarscher den Hadlern sprachlich und kulturell sehr nahe stehen). Geoz (Diskussion) 14:12, 16. Nov. 2016 (CET)
+1 Und deshalb sind Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft, in Deutschland geboren und mit Eltern aus Sri Lanka auch keine "Ausländer", so einfach ist das in Wahrheit.--77.180.14.86 14:27, 16. Nov. 2016 (CET)

Wer hat denn je behauptet, dass die Österreicher ein eigenes "Volk" sind? Bayern und "Österreicher" verbindet schon der gleiche Dialekt. Ein Tiroler und ein Salzburger steht einem Oberbayern kulturell eher näher als ein Wiener. Man kann also nicht unbedingt davon sprechen, dass Österreicher per se multinational oder "österreichisch" (im engeren Sinne) sind. Das "echte" Österreich ist eigentlich nur Niederösterreich und Oberösterreich, wie oben steht. Ein normaler Tscheche würde sich eher selten als Österreicher sehen, bestenfalls als Wiener. Mit der österreichischen Identität wäre ich daher etwas vorsichtig. Das ist wie mit der deutschen Identität im 19. Jahrhundert oder der multikulturellen Identität im 21. Jahrhundert, alles sehr konstruiert. "Und deshalb sind Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft, in Deutschland geboren und mit Eltern aus Sri Lanka auch keine "Ausländer"" Stimmt, entscheidend ist aber nicht der Geburtsort oder die Sprache, sondern die Frage, ob sie einem indviduell betrachtet "fremd" sind. Mir ist z.B. ein Italiener von der Mentalität her viel näher als ein Berliner oder ein Türke. Warum nicht? Identität ist eine Schnittmengenfrage. Je größer die Schnittmengen desto größer das Gefühl der Identität. Identität lässt sich deshalb nicht am Pass oder an irgendeiner abstrakten Nation festmachen. Man kann das nicht au dem Boden stampfen und wenn man es tut, wirkt es nur lächerlich. Das lässt sich nicht diktieren.

PS: Gebürtige Bayern gelten bis heute als Deutschlandmuffel und heimliche Separatisten. Sie sind mehr südwärts orientiert. Von einem Gefühl, spezifisch "deutsch" zu sein wie in Norddeutschland kann man da nur bedingt sprechen. Unterschiede gibt es auch zwischen Wien, München einerseits und dem Umland andererseits. Münchner z.B. sind eigentlich keine richtigen Bayern (heutzutage schon gleich gar nicht), auch wenn sie es gerne wären. Deshalb ziehen die "echten" Münchner - besonders die reichen - auch ins Umland, weil sie dann unter sich sind. In Stuttgart und Berlin ist es ähnlich. Das eigentliche biodeutsche Bürgertum distanziert sich dort vom bunten Treiben und schließt sich in Wohlstandsvierteln mehr oder weniger ab. Der Unterschied zwischen rein biodeutschen Spießervierteln und multikulturell Geprägten Vierteln ist gerade dort verblüffend. Man kann also überhaupt nicht sagen, dass alle "gleich" sind. Es bringt auch nichts, Fähnchen zu schwenken und alle zu "Deutschen" zu erklären, auch deshalb, weil die deutsche Identität im kulturellen Gedächtnis der "Deutschen" gar nicht so stark verankert ist, wie man meint. "Deutschland" gibt es erst seit 1871. Ein deutsche "Nationalgefühl" ist erst im Laufe des 19. Jahrhunderts in der breiten Masse angekommen und das auch nur mit Vorbehalt. Insofern ist es nicht ganz richtig, wenn man glaubt, dass die "Deutschen" nur wegen Hitler ein gebrochenes Verhältnis zur "Nation" hätten.--217.238.138.121 17:48, 16. Nov. 2016 (CET)

"Deutschland" und ein deutsches Nationalgefühl gibt es erst seit 1871? Du meinst Kleindeutschland. Oder wie erklärst du, das Hoffmann von Fallersleben schon 1841 folgende Zeilen niederschreiben konnte: "Deutschland, Deutschland, über alles, über alles in der Welt. Wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält, von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt, Deutschland, Deutschland, über alles, über alles in der Welt."
"Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang sollen in der Welt behalten ihren alten schönen Klang. Uns zu edler Tat begeistern, unser ganzes Leben lang! Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang."
Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Danach lasst uns alle streben, brüderlich mit Herz und Hand! Einigkeit und Recht und Freheit sind des Glückes Unterpfand. Blüh' im Glanze dieses Glückes, blühe deutsches Vaterland!" --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 19:09, 16. Nov. 2016 (CET)

Das ist gewiss nicht falsch! Aber auch nicht ganz richtig. Denn die "kleinen Leute", also die große Masse der Bevölkerung, interessierten sich zunächst nur für ihre Stadt, ihr Dorf, ihre Region und ihr Land. Die Nationsbildung war anfänglich hauptsächlich das Projekt der Eliten und des Bürgertums.--217.238.152.94 20:07, 16. Nov. 2016 (CET)

Meine Eltern sind Tamilen. Ich spreche Tamil, aber ich kann es nicht lesen. Meine Muttersprache ist Deutsch. --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 18:00, 17. Nov. 2016 (CET)

Kann die Wikipedia von "Weissen ohne Highschool-Abschluß" gelesen und verstanden werden?

Nach einer halben Woche US-Trumpf, frage ich mich, ob die de.Wikipedia im Hinblick auf die künftige de.Wahl schon das hiesige Klientel (im Betreff) anspricht? In den USA nennt man die Gruppe "white trash"... --Zollwurf (Diskussion) 17:55, 12. Nov. 2016 (CET)

Sag' ich ewig: Wir brauchen die simple English Wikipedia auf Deutschsprach.
How do politicians become sustainable?
They recycle white trash. GEEZER … nil nisi bene 18:19, 12. Nov. 2016 (CET)

Vergiss es, es gibt Leute, die stolz darauf sind (ist wirklich so, keine Ironie), noch nie ein Buch gelesen zu haben. Solche Leute haben bei uns im Betrieb beispielsweise in der Hofkolonne gearbeitet, sprich gefegt, simple Transportaufgaben erledigt etc. Aber auch einer meiner Laboranten sagte von sich, er hätte nach der Schule nie wieder ein Buch angefasst und Lesen würde er allgemein wenn irgend möglich vermeiden. Der Kerl war nicht blöde und konnte durchaus lesen (wo ich bei den erstgenannten gar nicht sicher war), wollte es aber möglichst nicht. --Elrond (Diskussion) 19:21, 12. Nov. 2016 (CET)

versuch´s mal mit "Denglish"- damit ist Gayle Tufts ganz erfolgreich. Gruß--Postfachannabella (Diskussion) 19:24, 12. Nov. 2016 (CET)
Elrond, das meiste was geschrieben wird, auch und gerade in Büchern, ist Dreck. Die Autoren wissen es, die Verleger wissen es, und das Publikum ahnt es zumindest. Andersherum ist es aber auch nicht jedem gegeben, sich nun schon im zarten Alter von 30 zur Weltliteratur hingezogen zu fühlen. Das kommt dann später. Von daher: Lesen ist zwar eine Kulturtechnik, aber ganz sicher nicht der heilige Gral, zu dem es verklärt wird. Wesentlich ist das Verständnis und ob man in einem Text etwas findet, was einen zum Nachdenken bringt. Für Autoren gilt hingegen die wichtigste Regel: Schreiben Sie kein Buch! Lernen Sie erstmal, eine Bedienungsanleitung zu schreiben, die man lesen will! -- Janka (Diskussion) 01:33, 13. Nov. 2016 (CET)
das Problem mit den Bedienungsanleitungen ist doch Folgendes: meistens verschwinden sie.--Postfachannabella (Diskussion) 10:55, 13. Nov. 2016 (CET)

Anderseits ist Denglish ohne die beiden Sprachschätze kaum was wert. Ich empfehle daher eine "Frei-sprachliche" Wikipedia einzuführen, wo jedes Lemma so benannt wird, wie es gerade passt. --Zollwurf (Diskussion) 21:12, 12. Nov. 2016 (CET)

Wikipedia, ey, Alter, verstehßße, isn voll krasses Lexikon. Weißße, kann jeder mitmachen, voll cool ey! Das gibbs auch in alle Sprachen ey, deutsch, englisch, bayrisch, ostfriesisch glaub ich auch, weissich aber jetze nich genau, muss ich noch ma reschaschian. Alles steht da, was man wissen muss: Bier, Sex, Fernsehen, Fußball, voll die wichtigen Sachen ey! Is aba nur in Internet, na, bißße ja wieso en ganzen Tach. --MannMaus (Diskussion) 22:53, 12. Nov. 2016 (CET)

Gibt es denn Untersuchungen, ob die simple.WP von den weißen High School Dropouts besser verstanden wird als die en.WP? --Morten Haan 🌾 Wikipedia ist für Leser daSkin-Entwurf 19:43, 18. Nov. 2016 (CET)

Rätsel

Auf welchem (doppelt verballhornten) Sportgerät wird die EU in den nächsten Jahren ihre politische Koordinierungsfähigkeiten beweisen müssen? .... Na...? Play It Again, SPAM (Diskussion) 17:19, 15. Nov. 2016 (CET)

Auf dem Trumpolin. Hahahahah..... ha........................ha. --2003:76:E24:D85C:B47E:D590:E958:DD61 17:20, 15. Nov. 2016 (CET)
Der war gut, den muss ich mir merkeln! --MannMaus (Diskussion) 17:23, 15. Nov. 2016 (CET)
Diese Bemerkung ist nicht hilfreich. --2003:45:4549:AB64:8835:A943:3779:E0E2 21:26, 18. Nov. 2016 (CET)
War aber leider alternativlos. --129.13.186.4 07:03, 19. Nov. 2016 (CET)
Nicht schlecht, aber (noch) nicht ganz korrekt ... noch eine Ecke weiter ... Play It Again, SPAM (Diskussion) 17:24, 15. Nov. 2016 (CET)
Wird es ein zähes Ringen um goldene Barren geben?--Postfachannabella (Diskussion) 09:20, 16. Nov. 2016 (CET)
Hilfestellung: Das Sportgerät wird seine Befestingunen nicht nur im Westen haben... Mehr wird nicht verraten. Play It Again, SPAM (Diskussion) 10:06, 16. Nov. 2016 (CET)
Ah! Ein Trumputin? -- 195.68.6.6 10:24, 16. Nov. 2016 (CET)
Die IP trumphiert! Play It Again, SPAM (Diskussion) 14:21, 16. Nov. 2016 (CET)
Merci - nach der Vorarbeit war das nicht mehr so schwierig. Aber lieber wäre es mir gewesen, man könnte auf dem Clintonkasparow turnen ... 195.68.6.6 14:36, 16. Nov. 2016 (CET)

Herkunft

Wo seid Ihr geboren und wo seid Ihr aufgewachsen, wenn ich fragen darf?

Ich persönlich bin in Zeven (Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen) geboren und bin auch dort aufgewachsen. Ich lebe allerdings mittlerweile im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen (Wohnort muss jetzt nicht genannt werden). (nicht signierter Beitrag von Zevener in Ostwestfalen (Diskussion | Beiträge) 18:03, 17. Nov. 2016 (CET))

Gehts Du im RL auch einfach so in ein Café, und das erste was Du wissen willst, ist (in Befehlendem Ton): Wer ist ein Ausländer - Und woher kommt der ganze andere P...? Glaubst Du wirklich, dass Du so zu sinnvollen Gesprächen und Bekanntschaften kommst? --188.22.153.83 22:06, 17. Nov. 2016 (CET)
Äh nein im echten Leben frag ich nicht danach. Jedenfalls nicht sofort --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 22:02, 18. Nov. 2016 (CET)
I may look like a Hamburger but I'm really a Frankfurter. -- Zerolevel (Diskussion) 22:15, 17. Nov. 2016 (CET)
Stella errante aliqua, quam Sol fovet ignibus albis
Martem inter bellosum atque Aeneadum genetricem
Grüße Dumbox (Diskussion) 23:26, 17. Nov. 2016 (CET)

White House

Würde eigentlich irgend eine Vorschrift den Herrn Trump daran hindern, seine Amtsräume ab 20. Januar im Trump Tower, New York City zu beziehen? Das Weiße Haus würde dann zum privaten Golfplatz mit Partyinfrastruktur fürs Wochenende, und im Camp David könnte man für den Sohnemann einen tollen privaten Abenteuerspielplatz errichten. --Verhandelbar (Diskussion) 15:31, 14. Nov. 2016 (CET)

Hm, ich würde meinen, die *Amts*räume (s. Amtssitz) müssen sich per Gesetz (welchem?) in der Hauptstadt befinden, und daselbst dann naheliegenderweise im Weißen Haus. Ob er und Familie da auch *wohnt*, ist vmtl. eine andere Frage, aber das zu trennen wäre ja nicht zuletzt etwas unbequem. Vom Sicherheitsaufwand mal ganz abgesehen. --AMGA (d) 18:18, 14. Nov. 2016 (CET)
Selbst wenn es dazu keine Vorschrift gibt, wäre es sehr unklug von Trump, das zu tun, wo er doch Clinton genau dies vorgeworfen hat: dienstliche Kommunikation in Privaträumen, wo die NSA sie nicht gegen Abschnorcheln sichern kann. -- Janka (Diskussion) 21:57, 14. Nov. 2016 (CET)
Die Gerüchte dazu verdichten sich [31]. --Verhandelbar (Diskussion) 20:15, 20. Nov. 2016 (CET)

Experiment zur Sprecherpräferenz

An der Universität Hamburg, Fachbereich Informatik führen wir derzeit ein Crowdsourcing-Experiment zu Stimmqualität durch, bei der Leute wie Du angeben, welche von zwei Sprechbeispielen sie bevorzugen. Ich benutze Audiodaten der gesprochenen Wikipedia und die Ergebnisse meiner Forschung können nützlich sein um die gesprochene Wikipedia weiter zu verbessern (mehr Details zu unserem Forschungsprojekt: [32]).

Ich freue mich sehr über Teilnehmer an meiner Online-Studie: [33] -- je mehr Teilnehmer und je mehr Präferenzurteile desto besser!

Ihr seid großartig, ich habe schon viele Bewertungen bekommen (keep them coming!). ein Schönheitsfehler ist behoben und die Seite zeigt jetzt auch eine (regelmäßig aktualisierte) Statistik der eingegangenen Bewertungen. Schon gut ein Dritteldie Hälfte der benötigten Ratings sind eingegangen, weiter so! --Timo Baumann (Diskussion) 09:05, 21. Nov. 2016 (CET)

Wurde Charles Darwin von den Sozialdarwinisten "missbraucht" oder dachte er in Teilen bereits rassistisch bzw. sozialdarwinistisch?

und wenn ja, wieso wird Darwin dann immer als "Nichtrassist" und völlig objektiver Wissenschaftler hingestellt? Immerhin war er Kind seiner Zeit und nicht nur Naturwissenschaftler.

Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Auskunft#War_Darwin_ein_Rassist_bzw._Sozialdarwinist--217.238.130.124 08:33, 12. Nov. 2016 (CET)

ich denke, diese Frage ist manipultiv und daher grundsätzlich schon falsch gestellt, etwa so ähnlich, wie die Frage, ob Jesus Christus ein Christ war? Also Jesus Christus war Jude und kein Christ, wäre damit auch die Frage nach Darwins Rassismus einigermaßen beantwortet? Allerdings ist es völlig richtig, dass auch Darwin ein Kind seiner Zeit war, in manchen Fragen jedoch sicher seiner Zeit weit vorraus, doch das Thema Rassismus, wie wir sie heute kennen, war damals sicher nicht die selbe Frage, im gleichen Sinne könnten wir seine Zeitgenosses abfragen, einen nach dem anderen prüfen; wir würden kaum einen Einzigen finden, der nach heutiger Sicht nicht als "Rassist" in Frage kommen würde, vielleicht hat er nur dass heute verpönte Wort Neger verwendet oder gar Mohrenköpfe gerne gegessen (wie ich früher). Möchtest Du mich heute deswegen als „Wahlhelfer von Trump“ an die Wand stellen? Ich habe auch rassenreine Kaninchen und Hühner gezüchtet und interessesiere mich bis heute um alte und seltene Rassen. -- Ilja (Diskussion) 09:20, 12. Nov. 2016 (CET)

Na ja wirklich hilfreich ist Ihr Kommentar nicht. Ein Teil unserer Großeltern war auch vom Denken der 30er Jahre durchdrungen, deshalb waren viele von ihnen auch keine 100%igen Nazis. Was Sie schreiben ist falsch: Rassismus war früher viel präsenter als heute. Jesus war Jude, richtig, aber wenn er kein Jude gewesen wäre, hätte er auch nicht Ausgangspunkt für das Christentum sein können. Darwin hat seine Weltsicht auch nicht aus dem Nichts entwickelt. Und das Wort "Neger" hatte im 19. Jahrhundert in den entsprechenden Kreisen einen genauso problematischen Beigemschack wie "Jude" oder "Sozialdemokrat".

Das alles ist nicht wichtig: Mir geht es um Folgendes: Beispiel: Thilo Sarrazin fabuliert über Gene und sagt gleichzeitig die demographische Krise Deutschlands wissenschaftlich völlig richtig voraus. Wie sein Werk in Zukunft rezipert werden wird, wissen wir nicht. Problematisch ist aber, dass er überhaupt über Gene fabuliert hat. Denn daran kann man, wenn man böswillig ist, anknüpfen. Ähnlich ist es mit Darwin. Er wertet den Aufstieg der USA als Folge einer erfolgreichen bilogischen Zuchtwahl, wobei er gleichzeitig eine wissenschaftliche Theorie aufstellt, die völlig richtig ist. Dass man ihn - besonders in England und Amerika - als Sozialdarwinist gerne rezipert hat, versteht sich von selbst. Entscheidend ist nicht, was Darwin beabsichtigt hat, entscheidend ist, dass Teile seines Denkens problematische Züge aufweisen. Das kann keine Kleinigkeit sein, wenn man bedenkt, das Darwin ein Bestseller war, der die Massen bewegte.--217.238.130.124 10:51, 12. Nov. 2016 (CET)

Gegenfrage: Was kann Darwin dafür, wenn andere Seine Gedanken interpretieren und ihn für ihre Zwecke missbrauchen?! --Elrond (Diskussion) 11:09, 12. Nov. 2016 (CET)

@217.238.130.124: Man sollte erst einmal trennen zwischen Sozialdarwinismus und Rassismus. Das sind zwar beides menschenfeindliche Ideologien, haben aber m.E. wenig miteinander zu tun. Der Sozialdarwinismus braucht keine Rassen und der Rassismus braucht keine Evolutionstheorie und keine natürliche Auslese. --Digamma (Diskussion) 12:07, 12. Nov. 2016 (CET)
Darwin kannte noch keine Gene. Es klang schon in der Auskunft an, deshalb hier mal mit etwas Unterfütterung: Was Darwin da schrieb, war für diese Zeit typisch. Ihn verantwortlich zu machen für etwas, was danach kam, ist eine Sicht, die von heute aus geschieht. Ich gebe mal ein paar Beispiele: Engels schrieb z. B. am 13.1.1849 in der Rheinischen Zeitung ("Der magyarische Kampf"), daß nur Deutschen, Polen und Magyaren Fortschritt gebracht hätten: "Alle andern großen und kleinen Stämme und Völker haben zunächst die Mission, im revolutionären Weltensturm unterzugehen." (MEW 5, S. 168) Die Slawen und andere Völker bezeichnet er dementsprechend als "Völkerabfälle": "Diese Reste einer von dem Gang der Geschichte, wie Hegel sagt, unbarmherzig zertretenen Nation, diese Völkerabfälle werden jedesmal und bleiben bis zu ihrer gänzlichen Vertilgung oder Entnationalisierung die fanatischen Träger der Kontrerevolution, wie ihre ganze Existenz überhaupt schon ein Protest gegen eine große geschichtliche Revolution ist. So in Schottland die Gälen, die Stützen der Stuarts von 1640 bis 1745. So in Frankreich die Bretonen, die Stützen der Bourbonen von 1792 bis 1800. So in Spanien die Basken, die Stützen des Don Carlos. So in Östreich die panslawistischen Südslawen, die weiter nichts sind als der Völkerabfall einer höchst verworrenen tausendjährigen Entwicklung. Daß dieser ebenfalls höchst verworrene Völkerabfall sein Heil nur in der Umkehr der ganzen europäischen Bewegung sieht, die für ihn nicht von Westen nach Osten, sondern von Osten nach Westen gehen sollte, daß die befreiende Waffe, das Band der Einheit für ihn die russische Knute ist - das ist das Natürlichste von der Welt." (MEW 5, S. 172) Würde ich nun deine Argumentation aufgreifen, dann wäre Engels nicht nur Wegbereiter des Kommunismus, sondern auch des Imperialismus gewesen, er wäre der Mann, der mitverantwortlich war für den Ausbruch des ersten Weltkriegs. Diesen feiert er in jenem Artikel und befürwortet den Genozid: "Der nächste Weltkrieg wird nicht nur die reaktionären Klassen und Dynastien, er wird auch ganze reaktionäre Völker vom Erdboden verschwinden machen. Und das ist auch ein Fortschritt." (MEW, S. 176). War also Engels ein Rassist? Am 29.4.1849 regt er z. B. in der Rheinischen Zeitung darüber auf, "daß die deutschen Nationalgimpel und Geldmacher des Frankfurter Sumpfparlaments bei diesen Zählungen immer noch die polnischen Juden zu Deutschen gerechnet, obwohl diese schmutzigste aller Racen weder ihrem Jargon, noch ihrer Abstammung nach, sondern höchstens durch ihre Profitwütigkeit mit Frankfurt in Verwandtschaftsverhältnis stehen kann" (MEW 5, S. 448 f.).
War Marx ein Rassist? An Engels schreibt er am 30.7.1862: "Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren" Um zu untermauern, daß Lassalle ein "Nigger" sei, führt er weiter aus: "Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft." (MEW 30, S. 257, 259)
Schauen wir also nur einmal diese Ausschnitte an, dann kann man dieselben Vorwürfe, die du gegen Darwin erhebst, auch gegen Marx und Engels vorbringen. Diese Veröffentlichungen stammen aus derselben Zeit, teilweise sogar vor denjenigen Darwins, die Du zitiert hast. Was zeigen uns also diese Zitate? Das Denken in Rassen, der Glaube an überlegene und "minderwertige" Völker ist nicht Darwin zuzuschreiben, sondern existierte schon vorher. Bei Marx finden sich in jenem Brief genau dieselben Verbindungen zwischen Biologie und Kultur, die Du Darwin vorwirfst. War Marx also Begründer der Rassenbiologie, die mit Schädelbildung arbeitete? Wohl kaum.--IP-Los (Diskussion) 14:33, 12. Nov. 2016 (CET)
Das alles hat man dem Fragesteller schon in der Auskunft vergeblich versucht zu erläutern. Er leugnet aber einfach alle naturwissenschaftlichen Zusammenhänge und historischen Entwicklungen. Die Zielrichtung ist klar. Wenn man Darwin als Rassist hinstellt, kann man auch die Evolutionstheorie als rassistische Lehre brandmarken. Anschließend bleibt der Kreationismus als heilsbringende Alternative übrig. --Optimum (Diskussion) 15:20, 12. Nov. 2016 (CET)
Ich weiß, aber da er dort Engels ins Spiel gebracht hat, bin ich hier einfach nochmal darauf eingegangen. das hat auf WP:AU nichts zu suchen. Bei Kreationismus fiele mir ganz spontan Luk. 12,49 und 51 ein: "Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon! [...] Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht." Das klingt nicht gerade nach friedlicher Völkerverständigung.--IP-Los (Diskussion) 15:57, 12. Nov. 2016 (CET)

Na, dass Darwin ein Kind seiner Zeit war, soll ja nicht geleugnet werden. Aber das ändert nichts daran, dass sein Werk auch unwissenschaftliche Passagen enthält, die heutzutage niemand mehr vertreten würde. Nur: Damals wusste ja niemand, dass diese Passagen unwissenschaftlich waren. Und hier genau liegt das Problem. Man konnte die unwissenschaftlichen Passagen übernehmen, um unwissenschaftliche Thesen zu stützen. Insofern sollte man Darwins Werk kritisch sehen. Im Zentrum historischer Betrachtung steht zunächst immer die Quelle und ihre Rezeption. Der Geschichtswissenschaftler fragt vor jeder Diskussion erst einmal: Welche Quelle habe ich? Was steht darin? Ist sie echt? Wer hat sie rezipiert? Welche anderen Quellen sind darin aufgenommen? Welchen Einfluss hatte sie? Welche inneren Merkmale hat sie? Welche äußeren Merkmale hat sie? Entscheidend ist nicht, was Darwin wirklich wollte, sondern was er real geschrieben hat. Und das was er real geschrieben hat, war zu 80% genial und zu 20% gefährlicher Bockmist. Die 20% Bockmist betreffen Darwins Betrachtungen der menschlichen Gesellschaft. Da Darwin nicht irgendwer war, sondern die Referenzquelle schlechthin, kann man ihn nicht "reinwaschen". Sein Werk enthält Elemente die problematisch sind. Jeder englische Rassist brauchte nur Darwins Buch aufschlagen und ihn zitieren, um die biologische Überlegenheit der Angelsachsen zu belegen. Nur das will hier ja jeder abstreiten. Quod erst demonstrandum. --217.238.140.43 18:23, 12. Nov. 2016 (CET)

Man konnte die unwissenschaftlichen Passagen übernehmen, um unwissenschaftliche Thesen zu stützen. Das ist unsere heutige Sicht. Wenn Du hier schon die Geschichtswissenschaft anführst, dann weißt Du auch, daß man Quellen immer auch aus ihrer Zeit heraus betrachtet. Deine ganze Argumentation mißachtet diesen Punkt sträflich. Vielmehr müßtest Du fragen, ob Darwins Ansichten aus der damaligen Zeit hervorstachen? Ich habe Dir Quellen zitiert, die Dir zeigen sollten, daß Darwin da eben kein Einzelfall war. Das ist Dir aber bei Deiner Betrachtung egal - und da liegt Dein methodischer Schwachpunkt. Ich zeige es ganz einfach auf: Das wäre in etwa so, als würde ich Paracelsus einen Dummkopf nennen, weil er mithilfe der Signaturenlehre aus heutiger Sicht abstruse Schlüsse gezogen hat. Er wußte es aber nicht besser. Auch diese Theorie ist aus heutiger Sicht gefährlich, wenn sie angewandt wird. Wende ich nun Deine Argumentation an, dann wäre Paracelsus kein Arzt sondern ein Quacksalber gewesen. Du verlangst hier etwas von Darwin, was er gar nicht leisten konnte - nämlich unser Wissen und unser Kulturverständnis anzuwenden. Du wirfst Darwin im Grunde genommen vor, daß er Theorien vertrat, die heute als unwissenschaftlich gelten. Du schreibst es ja selbst: Aber das ändert nichts daran, dass sein Werk auch unwissenschaftliche Passagen enthält, die heutzutage niemand mehr vertreten würde. Weiterhin: Damals wusste ja niemand, dass diese Passagen unwissenschaftlich waren. Und hier genau liegt das Problem. Man konnte die unwissenschaftlichen Passagen übernehmen, um unwissenschaftliche Thesen zu stützen. Das war schon immer so! Theorien werden entwickelt und verworfen. Darwin hat seine Theorien für wissenschaftlich gehalten, viele andere später auch. Teile davon haben sich als falsch erwiesen. Na und? Du konstruierst daraus aber eine Schuld Darwins. Nur trägt er sie nicht. Er hat sich einfach geirrt in einigen Punkten. Er hatte eben nicht das Wissen, das wir heute besitzen. Ebensowenig kann man Marx und Engels direkt für Stalin verantwortlich machen.
Daher ist Deine Vorgehensweise geschichtswissenschaftlich fragwürdig. Der Geschichtsdidaktiker Michael Sauer stellt z. B. fest: "Auf der Ebene der Deutungen zeigt sich, dass Schülerinnen und Schüler dazu neigen, historische Ereignisse und Sachverhalte aus der Perspektive heutiger Werte und Konventionen zu beurteilen. So wird z. B. mittelalterlichen Kreuzfahrern religiöse Toleranz und Gewaltverzicht empfohlen. Das ist zwar sicherlich eine wünschenswerte Grundahltung für die Gegenwart. Das eigentlich Historische aber fehlt bei einem solchen Urteil. Verbreitet zu sein scheint eine wohlfeilem anachronistische Art des Moralisierens: Man misst die Vergangenheit unmittelbar an der Gegenwart und wirft den Menschen und Vehältnissen von früher Dummheit, Unaufgeklärtheit und Schlechtigkeit vor. Stattdessen käme es gerade darauf an, zunächst einmal die Bedingungen und Beweggründe damaligen Handels zu rekonstruieren und als andersartig wahrzunehmen." (Sauer, Geschichte unterrichten, S. 30 f., vgl. auch Bergmann, Multiperspektivität, in: Mayer, U. u. a. [Hg.], Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, S. 76).--IP-Los (Diskussion) 19:48, 12. Nov. 2016 (CET)

PS: Eigentlich ist es doch ganz einfach. Bitte beantworten Sie nur folgende fünf Fragen, nur mit ja oder nein:

1. Gibt es Passagen, die in Darwins Werk unwissenschaftlich sind? Ja oder nein?

2. Wenn es Passagen in Darwins Werk gibt, die unwissenschaftlich sind, konnten dann Darwins Zeitgenossen diese Passagen als unwissenschaftlich klassifizieren? Ja oder nein?

3. Wenn sie diese unwissenschaftlichen Passagen nicht als unwissenschaftlich klassifizieren konnten, lag es dann nicht auch nahe, die unwissenschaftlichen Passagen zu rezipieren? Ja oder nein?

4. Wenn diese unwissenschaftlichen Passagen rezipiert wurden, kann man dann davon ausgehen, dass Darwins Werk unwissenschaftliche Thesen stützte? Ja oder nein?

5. Steht nun die Quelle in der Geschichtswissenschaft im Mittelpunkt oder die Sekundärliteratur? Ja oder nein?--217.238.140.43 19:04, 12. Nov. 2016 (CET)

1. Ja.
2. Nein, da es sich um Theorien handelte.
3. Ja.
4. Ja.
5. Diese Frage kann man nicht mit Ja oder Nein beantworten, da es keine Entscheidungsfrage ist. Deine Antwort ergibt kein Sinn (Deine Frage hat den Typus: Bin ich groß oder klein? Ja. > Unsinnige Antwort. Nein > Unsinnige Anwort). Ich gebe Dir eine sinnvolle Antwort: Beides ist in der Geschichtswissenschaft wichtig, da die Auseinandersetzung mit Quellen auch den Diskurs der Fachliteratur berücksichtigen muß.
Nun stelle ich Dir ein paar einfach zu beantwortende Fragen:
1. War Darwin ein Wissenschaftler?
2. Stellen Wissenschaftler Theorien auf, die sich als falsch erweisen?
3. Stach Darwin mit seinen Ansichten bezüglich Völkern heraus?
4. War Darwin Hellseher?
5. Bist Du dafür verantwortlich, das Entscheidungsfragen nicht mehr richtig gestellt werden?--IP-Los (Diskussion) 19:58, 12. Nov. 2016 (CET)

1. Nein. Er war Naturphilosoph. Er war kein professionell geschulter Wissenschaftler, der sich stur auf sein Metier beschränkte, sondern vertrat eine Weltsicht, die sich in weiten Teilen als richtig erwiesen hat (aber eben nicht in allen Teilen!). Er kannte noch nicht die Grenzen seines Metiers, so dass er auch über Gebiete urteilte, die seinen Horizont überstiegen. Ein moderner Wissenschaftler würde diese Grenzen kennen. 2. Ja. Allerdings hätte Darwin bereits aus der Aufklärungs- und Fortschrittskritik seiner Heimat lernen können, dass Wissenschaftler fehlbar sind (Stichwort: "Frankenstein") 3. Jein. Denn sein Werk war so bedeutend, dass auch die unwissenschaftlichen Passagen nicht ohne Einfluss bleiben konnten. 4. Nein 5. Schwer zu beantworten. Ich stelle keine Fragen, die mundgerecht und bequem sind.

Nun meinerseits Fragen:

1. War Darwin ein Naturphilosoph frei von jedem Tadel? 2. War er selbstkritisch? 3. Werden Darwins Irrtümer in Wikipedia-Artikeln berücksichtigt? 4. Wird sein Weltbild in der breiten Öffentlichkeit (also v.a. auch sein Bild von der Gesellschaft) kritisch oder unkritisch gesehen? 5. Primitiv formuliert: Ist der Darwin, den wir heute zu kennen meinen, auch der "historische" Darwin? Oder ist es nur ein Darwin, der dem Bild entspricht, das wir von Darwin haben wollen? 6. Sind Naturwissenschaftler kritisch denkende und methodisch geschulte Geisteswissenschaftler? 7. Ist historisches Urteilen objektiv? 8. Geht historische Erkenntnis von der Sekundärliteratur aus oder von der Quelle? 9. Sind Rezeptionsfragen wichtig, um den Einfluss von Texten beurteilen zu können? 10. Tragen Quellenkritik und Rezeptionsforschung zur historischen Erkenntnis oder zur Korrektur von Forschungsmeinungen bei? 11. Liegt es nicht nahe, dass Darwins Werk, wenn es um Sozialdarwinismus ging, gerade wegen seiner unwissenschaftlichen Stellen gerne gelesen wurde zumal es ja die naturwissenschftliche Autorität schlechtin war? 12. Kann man deshalb davon sprechen, dass Darwins Werk "umgedeutet" oder "missbraucht" wurde? --217.238.138.230 11:12, 13. Nov. 2016 (CET)

Vielleich sagst Du uns zuerst was diese Fragen sollen, was willst Du dann mit den Antworten anfangen, und warum Darwin, warum wechselst Du in Deinen Fragen nicht einfach das Stichwort Darwin nicht mit einem anderem x-beliebibigen (wichtigen) Stichwort?, zum Beispiel, für den Anfang: vielleicht die Bibel? Versuch es doch mal, vielleicht kannst Du uns die meisten Fragen auch gleich beantworten und dabei auch noch überlegen, ob es überhaupt sinnvoll ist. Solche Fragen aufzustellen und sie zu beantworten. Schönen Sonntag. -- Ilja (Diskussion) 12:40, 13. Nov. 2016 (CET)

Die Antwort ist ganz klar: Die Aussage im wikipedia-Artikel, dass Darwins Werk von Sozialdarwinisten "missbraucht" worden sei, ist in dieser Eindeutigkeit falsch. Die Frage ist nicht, "was bringt es uns", sondern "was sehen wir verzerrt?". Es ist ja nicht der Sinn von Wikipediaartikeln, mit Halb- und Wunschwahrheiten aufzuwarten! Sinnvoll ist die Fragestellung sehr wohl, etwa wenn es darum geht, Darwins Denken in seiner Zeit einzuordnen. Wenn wir Darwin in ein Milieu einordnen können, das Ressentiments pflegte, bringt das einen Erkenntnisfortschritt für den Leser. Wenn Darwin als rein neutraler Naturwissenschaftler gewertet wird, wird derjenige, der nach Ressentiments im 19. Jahrhunderts sucht, bei ihm nicht fündig. Er wird dann zu einem verzerrten Urteil kommen, nämlich dem, dass Darwin frei von Ressentiments war. eine solche Aussage wäre aber falsch oder somit nicht sinnvoll.

Der Fragekatalog dient einzig dazu, Leute, die Darwin vorbehaltslos als reinen neutral-ressentimentfreien Naturwissenschaftler sehen wollen, der keinen Einfluss auf den Sozialdarwinismus hatte, festzulegen. Das ist legitim, denn man möchte ja, wenn man disktuiert, eindeutige Antworten und keine Ausflüchte.--217.238.138.230 13:21, 13. Nov. 2016 (CET)

Nein. Er war Naturphilosoph. Er war kein professionell geschulter Wissenschaftler, der sich stur auf sein Metier beschränkte, sondern vertrat eine Weltsicht, die sich in weiten Teilen als richtig erwiesen hat (aber eben nicht in allen Teilen!). Diese Antwort zeigt, daß Du leider nicht das Vermögen besitzt, Quellen richtig zu beurteilen. Die Wissenschaft, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich damals erst. Er war nach damaliger Auffassung Wissenschaftler. Die Grimms gelten heute auch als Sprachwissenschaftler, obwohl sie das gar nicht studieren konnten. Kein Germanist würde das anzweifeln.
Er kannte noch nicht die Grenzen seines Metiers, so dass er auch über Gebiete urteilte, die seinen Horizont überstiegen. Quatsch, absoluter Quatsch. Wie ich oben dargelegt habe, war er damals auf der Höhe seiner Zeit. Aber das willst Du partout nicht begreifen.
Ein moderner Wissenschaftler würde diese Grenzen kennen. Ist das jetzt Humor? Kennst Du das Manhattan Project? Was ist mit Gentechnologie? Schon einmal was von Dolly gehört? Was ist mit Stammzellenforschung? Wo setzt Du da die Grenzen? Du wirfst Darwin etwas vor, was er gar nicht kennen konnte. Auch heute kennen Wissenschaftler ihre Grenzen nicht immer. Leseempfehlung: Die Physiker.
Allerdings hätte Darwin bereits aus der Aufklärungs- und Fortschrittskritik seiner Heimat lernen können, dass Wissenschaftler fehlbar sind (Stichwort: "Frankenstein") Erstens: Hat Darwin behauptet, er sei unfehlbar? Nein. Einen Beweis dafür, daß er sich nicht für unfehlbar hielt, gebe ich Dir weiter unten. Die Frage an sich ist aber unsinnig.
Kommen wir nun zur wichtigsten Frage: War Darwin Hellseher? Du antwortest mit Nein. Aha. Warum, liebe IP, verlangst Du dann, daß Darwin hellseherische Fähigkeiten hätte besitzen sollen?
Das bringt mich zu Deiner letzten Anwort: Schwer zu beantworten. Ich stelle keine Fragen, die mundgerecht und bequem sind. Ja, warum verlangst Du dann, daß ich Fragen beantworten soll, die mit Deiner vorgegebenen Methode gar nicht lösbar sind? Und jetzt mal Tacheles, liebe IP! Du, nur Du bist verantwortlich, dafür, daß in Zukunft Entscheidungsfragen nicht mehr richtig gestellt werden! Du, und nur Du hast jegliche Bildungsmisere zu verantworten! Du, und nur Du bist an den künftigen Kriegen in der Welt Schuld, weil Menschen keine Entscheidungsfragen mehr stellen können ("Wollen Sie Krieg oder Frieden?" "Ja!") Du hast das alles vorsätzlich getan, weil du dich nicht darüber informiert hast, wie solche Fragen richtig gestellt werden, genauso wie Darwin natürlich den großen Brockhaus zur Hand hätte nehmen können, um darin zu lesen, daß seine Theorie schließlich vom Sozialdarwinismus mißbraucht werden wird. J'accuse! Oder primitiv ausgedrückt: Du bist der Darwin des 21. Jh.!
Zu Deinen Fragen:
1. War Darwin ein Naturphilosoph frei von jedem Tadel? Schwachsinnige Frage, da sie mit dem Thema nichts zu tun hat.
2. War er selbstkritisch? Ja, denn er schreibt z. B. in "The Different Forms of Flowers on Plants of the Same Species": "In 1862 I made the great mistake of placing a mid-styled and long-styled under the same huge net: in 1863 I avoided this error." Gegenfrage: Bist du selbstkritisch? Ich antworte schon einmal: Offensichtlich nicht, da Du weder auf Argumente eingehst, noch scheinst Du Ahnung darüber zu haben, wie Quellen analysiert werden.
3. Werden Darwins Irrtümer in Wikipedia-Artikeln berücksichtigt? Ja. Siehe z. B. Sozialdarwinismus oder Rassismus.
4. Wird sein Weltbild in der breiten Öffentlichkeit (also v.a. auch sein Bild von der Gesellschaft) kritisch oder unkritisch gesehen? Man setzt sich kritisch mit ihm auseinander. Dabei berücktsichtigt man aber im Gegensatz zu Dir, die historischen Umstände, siehe z. B. hier oder auf Englisch hier.
5. Primitiv formuliert: Ist der Darwin, den wir heute zu kennen meinen, auch der "historische" Darwin? Oder ist es nur ein Darwin, der dem Bild entspricht, das wir von Darwin haben wollen? Siehe Michel Foucault, Diskursanalyse. Primitiv gegenformuliert: Ist der Darwin, den Du hier zeichnest der historische Darwin oder ist es nur Deine, Deinem Wertecodex entsprungene Meinung über Darwin? Ich beantworte es gelich für Dich: Es ist natürlich Deine Meinung, wobei Du unfähig bist zwischen historischer Betrachtung und Deinen Vortsellungen zu unterscheiden. Das mach diese Diskussion auch so sinnlos, weil man sich mit Dir leider nicht geschichtswissenschaftlich unterhalten kann, da Dir dazu schlichtweg die nötigen Voraussetzungen fehlen. Versucht man Dir das zu erklären, ignorierst Du das einfach.
6. Sind Naturwissenschaftler kritisch denkende und methodisch geschulte Geisteswissenschaftler? Diese Frage zeugt leider wieder von Deinem Unverständnis der gesamte Materie, da sie unsinnig ist. Damals war es schlichtweg üblich, daß nicht scharf zwischen Geistes- und Naturwissenschaft getrennt wurde. Das kannst Du auch an den Humboldts erkennen.
7. Ist historisches Urteilen objektiv? Nein. Deshalb gibt es ja so viele Arbeiten über ein und dasselbe Thema. Geschichte wird konstruiert. Diese Konstruktionen werden auf empirische Trfitigkeit hin überprüft, siehe Handro, Historische Erkenntnisverfahren, in: Arndt (Hg.): Geschichts-Methodik, S. 40.
8. Geht historische Erkenntnis von der Sekundärliteratur aus oder von der Quelle? Eine Frage: Hast Du Geschichte studiert? Diese Frage ist nämlich völlig überflüssig, zumal ich sie oben schon beantwortet habe. Nochmals: beides ist für die historische Erkenntnis wichtig, wir befinden uns nicht mehr im 19. Jh., wo man meinte, mit Quellensammlungen ein historisch exaktes Abbild der Geschichte erstellen zu können. Ein Geschichtswissenschaftler muß bei seinen Quellenauswertungen auch immer den wissenschaftlichen Diskurs beachten. Nur Quellen zu betrachten reicht einfach nicht.
9. Sind Rezeptionsfragen wichtig, um den Einfluss von Texten beurteilen zu können? Natürlich.
10. Tragen Quellenkritik und Rezeptionsforschung zur historischen Erkenntnis oder zur Korrektur von Forschungsmeinungen bei? Ja.
11. Liegt es nicht nahe, dass Darwins Werk, wenn es um Sozialdarwinismus ging, gerade wegen seiner unwissenschaftlichen Stellen gerne gelesen wurde zumal es ja die naturwissenschftliche Autorität schlechtin war? Nein, da diese Stellen damals nicht als unwissenschaftlich galten. Das haben wir aber schon mal beantwortet. Gegenfrage: Hast Du die Antwort, das Darwin kein Hellseher war, wirklich aufgrund Deiner Meinung beantwortet oder versuchst Du gerade zu beweisen, daß er ein Hellseher war und das alles hätte wissen müssen? Ich beantworte Dir das sofort: Du glaubst, Darwin war Hellseher und hätte all das vorhersehen müssen, aber das war ihm leider nicht möglich.
12. Kann man deshalb davon sprechen, dass Darwins Werk "umgedeutet" oder "missbraucht" wurde? Ja. Aber - um es nochmals fett zu schreiben: Nur weil Darwins Werk mißbraucht wurde, trägt er keine Schuld daran. Er konnte das nicht vorhersehen.

Nun meine Fragen:

1. Hast Du Dich einmal ernsthaft mit den Methoden der Geschichtswissenschaft auseinandergesetzt?
2. Bist Du Dir im klaren darüber, daß es im 19. Jh. einen anderen wissenschaftlichen Diskurs gab?
3. Bist Du Dir im klaren darüber, daß man damals dementsprechend eine andere Auffassung von Wissenschaft hatte?
4. Bist Du Dir im klaren, daß es im 19. Jh. einen anderen Wertecodex gab?
5. Weißt Du, was das Wort "Hellseher" bedeutet?
6. Glaubst Du, daß man als Wissenschaftler, Philosoph Hellseher sein muß, um diese Tätigkeiten ausführen zu dürfen?
7. Nimmst Du die Schuld auf Dich, verantwortlich dafür zu sein, daß wir aufgrund Deiner falsch gestellten Frage demnächst eine Bildungsmisere haben werden? (ernstgemeinte Frage!)
8. Wirst Du dafür eintreten, Johannes Gutenberg aufgrund seiner Erfindung der beweglichen Letter endlich zu verdammen, da durch seine Erfindung Religionskriege geführt wurden?
9. Wirst Du endlich Newton verurteilen, weil durch seine falsche Theorie die Waffentechnologie verbessert werden konnte?
10. Glaubst Du dann wirklich, daß Darwin kein Hellseher war?
11. Begreifst Du, worauf ich mit diesen Fragen hinaus will und setzt Du Dich endlich einmal kritisch mit Deiner bisherigen Argumentation auseinander?--IP-Los (Diskussion) 13:23, 13. Nov. 2016 (CET)

1. Ja. Ich bin Wissenschaftler und weiß, dass die Quelle unbedingt im Zentrum jeder historischen Betrachtung steht. Das gilt besonders für Epochen, die der eigenen Erfahrungswelt fern liegen. Wie will man denn z.B. ohne kritische Editionen zu einem gereiften Urteil kommen? Wie will man Forschungsmeinungen überprüfen, wenn man die Quelle nicht in die Hand nimmt? Wie will man überprüfen, welche Autoren ein Schriftsteller in seinem Werk verarbeitet hat? Es soll ja Bereiche geben, die überhaupt nicht erforscht sind. Die Quelle ist das einzige "Ding", das uns unmittelbar über die Vergangenheit informiert und zwar ungefiltert. Wissenschaftliche Diskurse sind wichtig, zentraler Arbeitsbestandteil jeden Arbeitens eines Geisteswissenschaftler bleibt aber die Beschäftigung mit der Quelle. Wie oft stellt sich heraus, dass scheinbar unwichtige Stellen von großer Bedeutung sind? Ohne Quelle keine Geschichtswissenschaft. Und wenn bei Darwin Stellen stehen, die eindeutig unwissenschaftlich und ressentimentgeladen sind, darf ich darauf hinweisen, dass weite Teile der Sekundärliteratur diese Stellen ignorieren. Das ist legitim.

2. Ja natürlich. Es gab vor allem eine andere Sicht auf historische und kulturelle Zusammenhänge.

3. Man hatte nicht nur eine andere Auffassung von Wissenschaft, viele Wissenschaften waren in Wirklichkeit gar keine, da sie nicht kritisch arbeiteten. Erst ab ca. 1880 kann man z.b. wirklich von einer historischen Wissenschaft im eigentlichen Sinn sprechen. Dass der Terminus "Wissenschaft" sehr dehnbar ist, ist mir klar. 4. Ja.

5. Ja

6. Nein, aber er hat kritisch zu sein. Blinder Glaube an die Richtigkeit der eigenen Position, blinder Glaube an die Vernunft, blinder Glaube an den Fortschritt kann fatal sein. Das allerdings wusste man schon zu Darwins Zeiten. Ich wüsste nicht, dass Darwin seine problematischen Positionen in Bezug auf Indianer, "Neger" oder Maori korrigiert hätte. Darwin hätte schon einen Trennstrich zwischen brutaler Natur ("Daseinskampf") und menschlicher Zivilisation ("domestizierte Natur") ziehen können. Tat er aber nicht. Die philosophischen Grundlagen für eine humane Weltsicht, die nicht allein auf Daseinskampf beruht, hätte es damals gegeben. Die Bibel hätte gereicht, um zu begründen, dass der Mensch nicht fatalistischen Prinzipien ("Daseinskampf") unterliegt, sondern die Welt im Guten gestalten kann. Diese Autorität wollte Darwin aber nicht gelten lassen, da er an die Allgewalt, den Fatalismus der Natur glaubte. Dass der Mensch über der Natur steht und sich über Naturgesetze hinwegsetzt sah er zwar, wollte es aber nicht so recht billigen. Darum spielt die menschliche Kultur und Geschichte in seinem Werk auch keine große Rolle. Da trifft ihn schon Schuld, auch aus damaliger Sicht. Darwin hatte im Grunde ein Glaubensproblem, eine verzerrte Perspektive auf die Welt.

7. Entscheidungsfragen sind elementar in der Wissenschaft. Eins plus eins ist zwei. Natürlich sind Geisteswissenschaften relativ, doch nicht so relativ, dass man das, was in einer Quelle steht, einfach ignorieren kann. Außerdem: gilt es immer Entscheidungen und Güterabwägungen zu treffen. Töte ich jemanden? Ja oder nein? Genauso sind Wissensfragen erlaubt: Hat Napoleon Waterloo verloren? Ja oder nein? Es ist wie beim Bergsteigen. Wenn ich mich nicht für einen Weg entscheide, bleibe ich immer an der selben Stelle. Ich stelle ja auch keine hochkomplexen Fragen. Das ist lediglich ein Faktencheck. Natürlich ist mir klar, dass man komplexe Fragen nicht mit ja oder nein beantworten kann. Aber wie gesagt: Die Fragen sind nicht komplex, sondern sehr einfach. Es reicht, die entsprechenden Stellen bei Darwin nachzuschlagen, um festzustellen, dass er nicht "missbraucht" werden musste, um sozialdarwinistische Positionen zu vertreten.

8. Das Beispiel ist falsch gewählt, da Gutenberg keine Texte im geistigen Sinne schuf, sondern sie lediglich reproduzierte. Er konnte daher auch keinen geistigen Einfluss ausüben. Er konnte lediglich den geistigen Einfluss anderer potenzieren. Man kann ihn daher nicht mit Darwin 1:1 vergleichen. Wählen Sie ein anderes Beispiel (z.b. Luther oder Erasmus von Rotterdam).

9. Nein. Ich verurteile nicht sein Werk, sondern seine Ressentiments und die seiner Klasse. Und ich weise darauf hin, dass sein Werk dazu getaugt hat, diese Ressentiments in die Welt hinauszutragen (Stichwort: Rezeption). Dass Darwin nicht wissen konnte, dass er die Kultfigur des Sozialdarwinismus werden würde, ist mir klar. Es gibt aber ethische Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Dazu gehört auch, dass man bestimmte Dinge nicht als "gottgewollt" oder "naturbedingt" hinnimmt.

10. Hellseher war er nicht. Aber er musste kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass seine Thesen (und seine fatalistische Weltsicht) die Welt bewegen würden.

11. Wenn ich die Verdrängung anderer Völker in meinem Werk rechtfertige (die Indianer) und die Überlegenheit eines "Volkes" preise, das mir nahesteht (die Amerikaner), dann ist das durchaus verantwortungslos, da ich auf diese Weise die Ausschaltung ethischer Prinzipien billige, mit der Begründung, dass das alles Wille der Natur sei. Das Prinzip des Konkurrenzkampfes wird so über die Ethik gestellt. Er hätte ja sagen können: die Natur mag so und so funktionieren, der Mensch kann sich aber über die Gesetze der Natur hinwegsetzen und humane Lebensbedingungen schaffen, die auch Im Interesse der Schwachen sind. Hier ist die Grenze. Tat er aber nicht. Selbst wenn man Darwin zubilligt, dass er nicht hellsehen konnte uns selbst wenn man ihm zubilligt, dass er dies nicht aus böser Absicht schrieb, bleibt das, was er hier schrieb, eine beispiellose geistige Fehlleistung. Denn Natur und menschliche Kultur sind zwei verschiedene Stiefel. Der Mensch kann seine Umwelt durchaus so ordnen, dass "Daseinskampf" zwischen Individuen und Völkern nicht die oberste Maxime ist.

12. Wenn man so argumentiert wie Sie, kann man letztlich auch den Sozialdarwinisten des 19. Jahrhunderts keine Vorwürfe machen. Sie nahmen das, was sie sahen, den Imperialismus, die krassen Vermögensunterschiede, die Konkurrenzgesellschaft und die Klassengesellschaft als naturgegeben hin. War das nicht natürlich? War das ethisch in Ordnung - aus damaliger Sicht?

13. Ist es stets ratsam, die eigenen Normen, die eigene Kultur, das eigene Milieu und die eigenen Denkgewohnheiten zu überprüfen. Denn so verhindert man Fehlurteile und Fehlhandlungen. Auch in Gedanken kann man "sündigen". Auch das hätten Darwin und die Sozialdarwinisten eigentlich aus der Bibel entnehmen können. Wollten sie aber nicht, da es nicht ihrer Weltauffasung entsprach.--217.238.143.165 18:04, 13. Nov. 2016 (CET)

Erst ab ca. 1880 kann man z.b. wirklich von einer historischen Wissenschaft im eigentlichen Sinn sprechen. Schon einmal etwas von von Johann Gustav Droysen gehört? Der wird heute noch rezipiert. Man könnte auch Theodor Mommsen erwähnen.
Dass der Terminus "Wissenschaft" sehr dehnbar ist, ist mir klar. Darum geht es nicht. Daß, was wir heute als "Wissenschaft" ansehen, kann schon in fünfzig Jahren als unwissenschaftlich gelten. Das ist also kein dehnbarer Begriff, sondern daqs, was als Wissenschaft angesehen wird, ändert sich. Dementsprechend sind dein Ausführungen über Darwin nichtig.
Ich bin Wissenschaftler und weiß, dass die Quelle unbedingt im Zentrum jeder historischen Betrachtung steht. Aber wie diese betrachtet wird, weißt Du offensichtlich nicht. Ich habe Dir jetzt mehrere Standardwerke zitiert, du bist aber darauf nicht eingegangen. Bist Du Geschichtswissenschaftler?
Die Bibel hätte gereicht, um zu begründen, dass der Mensch nicht fatalistischen Prinzipien ("Daseinskampf") unterliegt, sondern die Welt im Guten gestalten kann. Ha, ha, ha, ha. YMMD! Man hat die Bibel damals genutzt, um eben die Überlegenheit der eigenen Kultur zu begründen und die afrikanischen Völker zu unterjochen. Was meinst Du, woher der Antisemismus stammt? Der rassenbiologische Antisemitismus konnte direkt an die Bibel anknüpfen. Vergleiche dazu bitte die Aussagen Treitschkes (religiös motiviert) und die Chamberlains! Nochmals: du verlangst hier von Darwin gegen den Strom der Zeit zu schwimmen. Das tat er bereits mit seiner Evolutionstheorie, da er sich damit gegen damalige Auffassungen wandte. Daß er aber in seinem gesamtem Denken das nicht vermochte, ist nicht außergewöhnlich, sondern er befand sich da in illustrer Gesellschaft. Wie gesagt: Du bist für die nächst Bildungsmisere verantwortlich!
Hellseher war er nicht. Aber er musste kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass seine Thesen (und seine fatalistische Weltsicht) die Welt bewegen würden. Woran denn? Erkläre mir bitte anhand seiner Zeit, wo er dafür einen Anhaltspunkt hätte finden sollen. Wirf ihm doch auch gleich noch den Kennedy-Mord vor, den hätte er auch erkennen müssen. Was Du hier verlangst ist Hellseherei. Du weißt also nich, was Hellseher bedeutet. Nun gut, ich zitiere mal aus dem Duden Universalwörterbuch: (angeblich) entfernt stattfindende od. zukünftige Ereignisse wahrnehmen, die außerhalb jeder normalen Sinneswahrnehmung liegen. Ich zeige Dir das an Deiner Aussage: dass seine Thesen (und seine fatalistische Weltsicht) die Welt bewegen würden. Das ist Hellseherei, denn dazu hätte es übersinnlicher Kräfte bedurft. Warum wirfst Du das nicht Marx oder Engels vor. Die haben eine ähnliche Sicht gehabt, wie meine Zitate zeigen. Ach ja: Demnach sind einige der größten Unmenschen überhaupt diejenigen, die die Bibel verfaßt haben. Sie hätten erkennen müssen, daß die Bibel Unheil über die Welt bringen muß. Sie mußten - ja noch in größerem Maße als Darwin - erkennen müssen, daß ihre Schriften die Welt bewegen müssen. Dennoch gibt es dort offen antisemitische Passagen. Im Grunde hat Paulus damit die Menschen des 19. Jh. darauf getrimmt, daß sie andere Völker für minderwertig einstufen, schließlich macht er das ja mit den Juden.
Natürlich sind Geisteswissenschaften relativ, doch nicht so relativ, dass man das, was in einer Quelle steht, einfach ignorieren kann. Außerdem: gilt es immer Entscheidungen und Güterabwägungen zu treffen. Nein, aber Du wägst eben nicht ab. Ich habe Dir gerade deshalb zeitgenössischen Quellen genannt, die eben zeigen, in welchem historischen Kontext Darwins Aussagen zu sehen sind. Du aber machst genau das, was Du hier beschrieben hast - Du ignorierst andere Quellen. Das ist nicht wissenschaftlich, sondern selektive Quellenwahl. Das ist in den Geschichtswissenschaften ein großer methodischer Faux pas!
Genauso sind Wissensfragen erlaubt: Hat Napoleon Waterloo verloren? Ja oder nein? Tut mir leid, aber nun wird's wirklich peinlich. Das ist eine Entscheidungsfrage!
Das Beispiel ist falsch gewählt, da Gutenberg keine Texte im geistigen Sinne schuf, sondern sie lediglich reproduzierte. Nein, ist es nicht, da es mir nicht um die geistige Haltung ging, sondern um seine Erfindung! Ohne Gutenberg wäre die Reformation nicht möglich gewesen.
Er hätte ja sagen können: die Natur mag so und so funktionieren, der Mensch kann sich aber über die Gesetze der Natur hinwegsetzen und humane Lebensbedingungen schaffen, die auch Im Interesse der Schwachen sind. Hier ist die Grenze. Du kapierst es einfach nicht. Schreibe ich zu kompliziert? Diese Grenze gibt es heute, nochmals: Du legst heutige Maßstäbe an. Dui bist Wissenschaftler? Dann beachte bitte auch, daß ich bereits Belege gebracht habe, die klar aufzeigen, daß man damals eben hier nicht die Grenze gezogen hat. Marx und Engels haben genauso gedacht. Man könnte hier noch andere anführen, das ist abermüßig, da Du ja offensichtlich nicht in Lage bist, geschichtswissenschaftlich zu arbeiten.
Wenn man so argumentiert wie Sie, kann man letztlich auch den Sozialdarwinisten des 19. Jahrhunderts keine Vorwürfe machen. Sie nahmen das, was sie sahen, den Imperialismus, die krassen Vermögensunterschiede, die Konkurrenzgesellschaft und die Klassengesellschaft als naturgegeben hin. Trenne bitte: Kapitalismus und Imperialismus. Diese Begriffe sollte man schon noch auseinanderhalten. Aber um auf Dein Argument einzugehen: Nein, darum geht es nicht. Man kann sehr wohl zu einem kritischen Urteil gelangen. Nur kann man das nicht alles Darwin in die Schuhe schieben, wie ich jetzt schon mehrfach erklärt habe. Übrigens waren wir beim "Du", das darfst Du weiterhin verwenden.
Es gibt aber ethische Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Dazu gehört auch, dass man bestimmte Dinge nicht als "gottgewollt" oder "naturbedingt" hinnimmt. Diese Grenzen sind aber - wie ich schon schrieb - von Jahrhundert zu Jahrundert anders. Das, was Du heute als "gottgewollt" oder "naturbedingt" wahrnimmst, kann in ein paar Jahrzehnten revidiert werden. Du verlangst damit, daß Darwin über seine Zeit hinausblickt, mithin nicht in ihr, sondern außerhalb von ihr steht. Das geht aber nicht. Auch Du bist Deiner Zeiten Kind, auch Du hast Auffassungen, die Du nicht anzweifelst, die aber in späterer Zeit als nicht mehr tragbar gelten könnten. So könnte ich Deine Aussage, bei der Bibel Rat zu suchen, auch als naiv ansehen, die unwissenschaftlich ist und ethisch fragwürdig ist (Jesus als derjenige, der gekommen ist, Zwietracht zu säen.) Damit hättest Du dann eine Grenze überschritten, die Du hättest erkennen müssen. Ich erinnere daran, wie Bush den Irakkrieg begründet hat: "We will bring freedom to others and we will prevail." Er begründete den Krieg übrigens u. a. damit: "I'm driven with a mission from God. God would tell me, 'George, go and fight those terrorists in Afghanistan.' And I did, and then God would tell me, 'George go and end the tyranny in Iraq,' and I did." Wenn Du also hier so von oben auf Darwin herabblickend argumentierst, solltest Du Deine Positionen bitte dahingehend auch abklopfen und erkennen, wie sehr Religion aber eben auch die demokratischen Ideen mißbraucht werden können.
dass er dies nicht aus böser Absicht schrieb, bleibt das, was er hier schrieb, eine beispiellose geistige Fehlleistung. Denn Natur und menschliche Kultur sind zwei verschiedene Stiefel. Warum polemisierst Du dann gegen Darwin, wenn er das nicht mit Absicht getan hat? Daß er sich aus heutiger Sicht geirrt hat, wurde hier nie bestritten. Das Probelm ist aber, daß Du ihm das alles zum Vorwurf machst.
Ist es stets ratsam, die eigenen Normen, die eigene Kultur, das eigene Milieu und die eigenen Denkgewohnheiten zu überprüfen. Denn so verhindert man Fehlurteile und Fehlhandlungen. Auch in Gedanken kann man "sündigen". Auch das hätten Darwin und die Sozialdarwinisten eigentlich aus der Bibel entnehmen können. Wollten sie aber nicht, da es nicht ihrer Weltauffasung entsprach. Er war durchaus gläubig und schrieb z. B. "In meinen extremsten Gedanken war ich nie ein Atheist in dem Sinne, dass ich die Existenz Gottes verneint hätte. Ich glaube meistens, aber nicht immer (doch je älter ich werde, desto öfter), dass ‚Agnostiker’ eher auf mich zu­trifft." Deine Aussage ist aber nicht zielführend, denn es läßt sich schon an dem Prediger Henry Ward Beecher aufzeigen, daß die Bibel eben kein "Sicherheitsnetz" ist. Der war immerhin Geistlicher, der die Bibel kannte, und trotzdem hing er dem Sozialdarwinismus an. Nein, die Bibel wäre nicht die Lösung gewesen, da die Europäer gerade tiefgläubig den Imperialismus entfesselten. Ich zitiere Wilhelm II, der zum Beginn des ersten Weltkrieges in seiner berühmten Balkionrede so endete: "Vorwärts mit Gott, der mit uns sein wird, wie er mit den Vätern war!" Das Gleiche kannst Du bei allen anderen imperialistischen Mächte nachweisen. Ich erinnere daran das Wilhelm II. evangelisch war, also der Grundsatz sola scriptura galt. Ich erinnere an dieser Stelle auch an den Babel-Bibel-Streit, der Antisemiten auf den Plan rief. Du solltest also nicht wirklich die Bibel als richtigen Ausweg preisen, denn der christliche Glaube wurde in dieser Zeit genauso wie Darwins Ideen mißbraucht. Aber dafür mache ich Jesus keinen Vorwurf!--IP-Los (Diskussion) 19:45, 13. Nov. 2016 (CET)

1. Droysen und Mommsen sind als Historiker problematisch, da für sie die gesamte Geschichte auf den Nationalstaat hinauslief. Diese Generation von Historikern schulmeisterte über vergangene Epochen und Kulturen, die ganz anders geartet waren als die ihre. Sie leistete mehr einen Beitrag zur Entwicklung des Nationalismus als zur Erkenntnis, dass die eigene Zeit eine Epoche war, die eigenen Gesetzen gehorchte.

2. War "Re-formation" (="Rückkehr zum alten Zustand") während des ganzen Mittelalters präsent. Gutenberg spielt eine wichtig Rolle bei der Reformation, aber genauso die Entwiklcung einer bürgerlichen Stadtkultur, des frühmodernen "Staates", Wycliff, Jan Hus sowie der (stets christliche) Humanismus oder die devotio moderna. Zu sagen: "Nur Gutenberg hat es möglich gemacht", ist Blödsinn. Der Vergleich mit Darwin hinkt gewaltig, da man einen Handwerker oder Techniker nicht mit einem Philosophen, der Gedanken verbreitet, vergleichen kann.

3. Hast du mir Quellen genannt, die auf Darwins Sozialdarwinismus überhaupt keinen Bezug nehmen, wenn ich mich nicht täusche. Genau das ist aber die Diskussionsgrundlage.

4. Ist die Bibel keine Schrift, die eine materialistische Weltsicht verbreitet, wenigstens im Neuen Testament nicht. "Liebe Deinen Nächsten" ist eine Absage an den Materialismus. Das Christentum dient auch nicht dazu die Welt zu erklären, sondern den Menschen dazu zu ermuntern, dem Vorbild Jesu nachzueifern (Gewaltlosigkeit, Friedfertigkeit, Verzicht auf Begierden, Anbetung des Geistigen, Befolgung sittlicher Normen, Gottesfurcht, Abkehr vom Weltlichen usw.). Der grundsätzliche Appell, dem Nächsten zu dienen, ist im Grundstz eine Philosophie, die unbedingt positiv zu sehen ist. Wenn Christen in späterer Zeit dieser Philosophie nicht gefolgt sind, haben sie nicht christlich gehandelt oder in einem Sinne christlich gehandelt, der nicht den Intentionen des Religionsgründers entsprach. Was will man machen, wenn die Leute sich nicht an die Bedienungsanleitung halten?

5. Bei Darwin ist das durchaus anders, denn er begrüßt ja eugenische Maßnahmen oder die Verdrängung fremder Völker durch "Stärkere". Insofern ist er kein Unschuldslamm, auch aus damaliger Sicht nicht.

6. Natürlich ist mir klar, dass man mit der Bibel so gut wie alles rechtfertigen kann, wenn man will (Deswegen braucht man ja im Katholizismus den Priester als Mittler zwischen Gott und den Gläubigen, aber das nur am Rande) Du gehst aber völlig irrtümlich davon aus, dass alle Europäer damals so dachten wie Darwin und seine Schicht. Du übersiehst den Spott, den viele Zeitgenossen über Darwin und die Sozialdarwinisten äußerten. Du übersiehst, dass man die Arroganz und den Überlegenheitswahn der englischen Oberschicht aufs Schärfste geißelte. Sozialkritik, Kritik am Rassismus und Antisemitismus (siehe Mommsen) gab es zudem zuhauf. Dass Darwin "gläubig" war, ziehe ich nicht in Zweifel. Auch er konnte die Tradition in der er stand ja nicht völlig abstreifen. Seine sozialdarwinistischen Ansichten waren ja auch mit mit religiösen Vorstellungen durchaus kompatibel (Prädestinationslehre). Was man ihm schon damals zum Vorwurf machen konnte, war, dass er nicht allein eine "Theorie" vertrat, sondern eine komplette "Weltsicht", die ohne Ethik auskam. Eine Weltsicht (sogar wenn sie sich nur auf die auf die Natur beschränkt!) ist aber immer zu verurteilen, wenn sie der Ethik keinen Platz einräumt. Genau das hat aber Darwin gemacht. Und in diesem Punkt ist er zu verurteilen. Denn fortan konnte jeder, wenn er wollte, eine Weltsicht ohne Ethik als naturgegeben und unausweichlich pflegen. Das kann man auch nicht mit Zeitgebundenheit entschuldigen, denn genau daran gab es schon damals deutliche Kritik. Eine Weltsicht ohne Ethik ist und bleibt ein Monstrum! Dass eine Weltsicht, die keine Ethik kennt, aus sich heraus gefährlich sein muss, ist evident. Mit einer rein bilogischen Weltsicht, die den Daseinskampf als Prinzip von allem betrachtet, kann man jeden Vernichtungszug und jeden Krieg bequem rechtfertigen (Genauso kann man jede soziale "Schweinerei" rechtfertigen, wenn man den ökonomischen Wettbewerbsdruck des freien Marktes als naturgegeben hinstellt).

Wer etwas hellsichtig ist, muss diese Problematik sofort erkennen. Und viele Zeitgenossen Darwins haben das Problematische daran sehr wohl gespürt.

(Selbst wenn Darwin in seinem bürgerlichen Leben ethischen Normen der alten Weltsicht Raum gewährte, ändert das nichts, dass die neue Weltsicht, die er vertrtrat, im Kern problematisch war. Aber auch diese widersprüchliche Doppelhaltung war der damaligen Zeit nicht unbekannt. Die Kritik an der Doppelgesichtigkeit des bürgerlichen Individuums war ebenfalls Gegenstand in der englischen Literatur.)

7. Stellt sich die Frage, ob Darwin sich dieses Problems bewusst war. Wenn ja, spricht es nicht für ihn.--217.238.130.78 21:35, 13. Nov. 2016 (CET)

Droysen und Mommsen sind als Historiker problematisch Dennoch betrieben sie Geschichtswissenschaft.
Der Vergleich mit Darwin hinkt gewaltig, da man einen Handwerker oder Techniker nicht mit einem Philosophen, der Gedanken verbreitet, vergleichen kann. Ohne diesen Handwerker keine Verbreitung des Gedanken, also hinkt er nicht.
Hast du mir Quellen genannt, die auf Darwins Sozialdarwinismus überhaupt keinen Bezug nehmen, wenn ich mich nicht täusche. Genau das ist aber die Diskussionsgrundlage. Ich verstehe Deine Aussage nicht. Du behauptest, Darwin sei Schuld am späteren rassebiologischen Denken. Ich habe Dir aufgezeigt, daß Darwin in seinem Denken keine Ausnahme darstellte. Danach ist er zu beurteilen.
Wenn Christen in späterer Zeit dieser Philosophie nicht gefolgt sind, haben sie nicht christlich gehandelt oder in einem Sinne christlich gehandelt, der nicht den Intentionen des Religionsgründers entsprach. Was will man machen, wenn die Leute sich nicht an die Bedienungsanleitung halten? Du bist ein Heuchler - anders kann ich es nicht sagen. Du machst Darwin dafür verantwortlich, daß andere Teile seines Werkes mißbraucht haben und klagst ihn dafür an. Wenn jemand die Bibel aber auslegt und deshalb Kriege begründet, dann hat er sie nur nicht verstanden.
Gewaltlosigkeit, Friedfertigkeit, Verzicht auf Begierden, Anbetung des Geistigen, Befolgung sittlicher Normen, Gottesfurcht, Abkehr vom Weltlichen Gut, daß Du das anführst. Ich gebe mal ein paar Textbeispiele:
Jesus gibt zu, daß er Zwietracht säen will und ruft quasi zur Gewalt auf: "Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht." (Lk, 12,51) "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden." (Mt. 10,34-39)
Jesus fordert härtere Strafen als im AT: "hr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: "Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein." Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha ! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr ! der ist des höllischen Feuers schuldig." (Mt. 5,21-22)
Natürlich ruft Jesus auch zum Mord an anderen Propheten auf: "Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen." (Mt. 7,17-20)
Jesus formuliert mittels Gleichnis, was mit Nichtgläubigen ("Unkraut") geschehen soll: "Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, dass man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer." (Mt. 13,30)
Das ohne Worte, denn es ist einfach nur noch bestialisch: "Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist." (Mt. 18,6)
Was riet er noch seinen Jüngern - richtig, sich zu bewaffnen: "Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche; wer aber nichts hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert." (Lk. 22,36)
Ich glaube, als kleine Auswahl reicht das erst einmal. Kurz: Das, was in der Bibel steht, ist zu 20 % gefährlicher Bockmist (um mal Deine Wortwahl zu nehmen), auf den sich Gläubige ganz einfach stützen können. Deshalb gab es die Kreuzzüge, deshalb konnte man im Namen Gottes imperialistische Politik betreiben. Wenn Du Darwin also so auseinandernehmen willst und eben die historischen Umstände nicht berücksichtigen willst, dann solltest Du jetzt schleunigst auch die Bibel als problematisch einstufen. Und dabei habe ich hier noch nicht einmal die antisemitischen Passagen zitiert.
Ich greife einfach mal Deine Argumente auf: Hier wird in der Bibel eine Grenze überschritten. Hier werden ethische Prinzipien verletzt. Jesus ruft zum Krieg auf. Er fordert die Folter. Er will, daß alle Andersgläubigen getötet werden. Wenn Du hier die Bibel als Empfehlung aussprichst, dann stören Dich also solche und antisemitische Aussagen offensichtlich nicht. Im Gegensatz zu Darwin kann man Dir sogar den Vorwurf machen, daß Du es besser wissen müßtest, da es genügend Beispiele gibt, daß das Festhalten an der Bibel zu Gewalt und Terror führte (Kreuzzüge, Dreißigjähriger Krieg, Irakkrieg usw.). Wenn Du hier also einseitig auf Darwin Steine wirfst, dann versündigst Du Dich, denn frei von Sünde bist auch Du nicht. Vielmehr zeigt sich Deine Überheblichkeit, die einzige Lösung in der Hand zu haben, strikt im Glauben "sciens malum et bonum".--IP-Los (Diskussion) 23:28, 13. Nov. 2016 (CET)
@217.238… Es würde sehr weiter helfen, wenn du einfach mal differenzieren würdest zwischen Naturalismus, Sozialdarwinismus und Rassismus und nicht Wissenschaft, Bibel und Christentum einfach als Antithesen dazu setzen würdest. Außerdem kann ich deine Grundannahme, in „solche und solche“ Passagen unterteilen zu können, (gerade wegen deiner kritischen Absicht) nicht nachvollziehen, es kann ja auch in einer Passage alles zusammenkommen und die eine Passage mag die Bedeutung der anderen beeinflussen.
@IP-Los Über deine Annahmen zur Geschichtsschreibung muss ich mich schon sehr wundern. Weil nun bei den einen (Engels und Marx) das, was man Rassismus nennen mag (bei Engels würde ich das nicht sagen, da geht es um die geschichtliche Rolle nationaler Minderheiten, nicht um Rassen; wenn man die Aussagen diskutiert, wäre es sinnvoller über die Probleme eines gewissen (hegelianischen) Geschichtsverständnisses zu sprechen, als über Rassismus), geschichtlich unbedeutend erscheinen mag (bei Marx, hier haben wir private Auslassungen vor uns, dass er kein Antisemit war, wissen wir klar aus anderen Texten, seine Tendenz, Kolonialismus zur geschichtlichen Notwendigkeit zu erklären, kann man aber auch in Bezug zu einer solchen Auslassung setzen, sie mag nicht schwerwiegend sein, aber man muss sie auch nicht aus der Betrachtung wegschneiden), ist es das ja noch lange nicht beim anderen (Darwin). Du plädierst dafür, etwas aus seiner Zeit heraus zu verstehen, aber erreicht man dies etwa, indem man schlichtweg eine bestimmte angebliche Grundstimmung jener Zeit subtrahiert und ausblendet? Grundstimmungen müssen sich auch entwickeln und bei näherem Hinsehen, sind sie vielleicht gar nicht so einheitlich wie gedacht (und vllt. auch gar nicht so überwunden wie gedacht) und müssen vllt. als eine von mehreren wahrgenommen werden. Und warum bitte sollte etwas aus seiner Zeit „hervorstechen“ müssen, um von Belang für die Geschichtswissenschaft zu sein? Auch das Homogene, Nicht-Hervorstechende bedarf mitunter mühseliger Rekonstruktion. Hervorstechendes kann Brennpunkt für Veränderungen sein, etwas darin besonders gut hervortreten lassen. Es gibt aber auch die geschichtlichen Veränderungen, die sich Geschichtsschreibung ist immer auch Aneignung und geschieht in der (einer) eigenen Sprache, man benutzt also auch zum Beispiel Begriffe wie Rassismus (oder Feudalismus oder Gotik …), ohne seinen Gebrauch nun in Übereinstimmung mit damaligen Begriffen bringen zu müssen. Das entbindet nicht davon, Rassismus als historisch immer neu konfiguriertes soziales Verhältnis zu sehen, auch nicht von Begriffs- und Diskursgeschichte, aber es ist nicht so, dass nach deinem historizistischen Plädoyer nun alles klar wäre. Ich plädiere nicht umgekehrt für moralistische Geschichtsschreibung, ob nun gänzlich anachronistisch oder nach dem „hätte bereits … können“-Prinzip der IP. Aber folgende Fragen stellen sich berechtigterweise doch: Was für Rassismen werden in Darwins Werk vertreten? Welche Beziehung haben die zur Lehre von der Evolution, wo bedingen sie einander, wo stehen sie zueinander quer? Wie ist die Entwicklung von Rassismus mit der von Evolutionstheorien vor und nach Darwin allgemeiner verbunden? Wie verhält sich Darwins Werk zur Anthropologie insgesamt? Wie umgekehrt Rassentheorie zur Naturphilosophie? Was sind gemeinsame epistemische Bedingungen für (Darwins) Evolutionstheorie und (Darwins) Rassismus, was historische Konfliktzonen beider? Fragen, die man nüchtern angehen könnte, ohne ihre Bezugspunkte im vorhinein als „nicht herausstechend“ zu verwerfen. --Chricho ¹ ² ³ 03:13, 14. Nov. 2016 (CET)

@Chricho Ich versuche etwas sehr weit auszuholen und es einfach zu erklären: Die moderne Welt kennt folgenden Hauptkanon an Werten: Arbeit, Verdienst, Konsum, Erfolg, Leistung. Diese fünf Werte sind bereits im Protestantismus-Calvinismus angelegt (den Konsum vielleicht einmal ausgenommen) (Prädestinationslehre). Im Feudalzeitalter ist Arbeit zwar notwendig, aber eher lästig als Haupttugend. Treue, Auskömmlichkeit, Gottesdienst, Gottesfurcht (auch bei den Eliten!), Leben für die Zeit nach dem Tod, Dienst usw. sind in dieser Epoche wichtig (neben anderem natürlich). Das Problem ist, dass der moderne bürgerliche Wertekanon "materielle Leistung" und "Arbeit" so heiligt, dass derjenige, der keine "materielle Leistung" bringt, der "schwach" ist, kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft sein kann: Er ist "unnütz", "unwert", Er wird von Gott nicht geliebt, weil er nicht tugendsam ist. Wer nicht arbeitet, wandert ins Arbeitshaus, damit er Gott gefällt. Wer hingegen reich ist, führt ein gottegefälliges Leben. Er wird von Gott geliebt. Im 19. Jahrhundert ist diese Mentalität in den Oberschichten noch stark präsent. Nur hat die Säkularisierung der Welt dazu geführt, diese Grundhaltung anders zu begründen. Man benützt die Biologie, um die Überlegenheit der ökonomischen Führungsschicht zu legitimieren. Die Entfesselung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung - um es "links" auszudrücken - auf die ganze Welt konnte man nur mit Mühen aus der Bibel begründen. Die Religion war ein "Klotz" am Bein. Daher lag es nahe, die Überlegenheit der eigenen Position als naturgegeben hinzustellen. Darwin löste die Betrachtung der menschlichen Lebenszusammenhänge von Kategorien der Kultur und der Geschichte, indem er ihn auf eine Stufe mit dem Tier stellte. Er schuf damit eine Weltsicht, die ohne Ethik auskam. Dass dies nicht seine Hauptabsicht war, ist klar, doch ändert das nichts daran, dass er ein Exponent des oben beschriebenen Denkens war. Es ist durchaus legitim, diese Grundhaltung kritisch zu sehen, zumal Darwin nicht irgendwer war, sondern eine sehr einflussreiche Geistesgröße. Darwin "stach" bestimmt nicht hervor, aber er wirkte in die Breite, weil das, was er schrieb, publikumswirksam war. Das ist entscheidend.

Der Rassismus/Sozialdarwinismus usw. ist im Prinzip nichts anderes als eine umstrukturierte Prädestinationslehre. Man muss ihn nicht aus der Philosophie der Aufklärung, aus Hegel usw. herleiten. Wenn "Rassismus", "Sozialdarwinismus" usw. auch heute noch präsent sind, hängt dies wensetlich damit zusammen, dass die bürgerlichen Haupttugenden, Arbeit, Verdienst, Konsum, Leistung und Erfolg die gleichen geblieben sind. "Rassismus" und "Sozialdarwinismus" (und ihre mannigfachen Variationen) lassen sich direkt aus dem bürgerlichen Denken erklären, das im Grunde total materialistisch ist (auch im Hinblick auf die Religion). Diese "Arbeit", "Arbeit", "Arbeit" "Leistung", "Leistung" "Leistung" - "Erfolg", "Erfolg", "Erfolg"- Haltung finden wir im Nationalsozialismus, Kommunismus und in heutiger Zeit wieder. Das metaphysische Problem der Moderne halt, die nur noch Materialismus gelten lässt. Eigentlich ging es mir auch nur darum, darauf hinzuweisen, dass es Stellen bei Darwin gibt, die so ressentimentgeladen sind, dass man Darwin ohne weiteres als verkappten Sozialdarwinisten bezeichnen kann. Dass Darwin kein "Hellseher" war und nicht wissen konnte, wie sein Werk wirken würde, ist doch klar. Entscheidend ist aber, dass er eine Weltsicht (besser: Sicht auf die menschliche Gesellschaft) vertrat, die weit über das hinausging, was wir heute als Evolutionstheorie oder "Naturwissenschaft" verstehen. In diesem Punkt könnte man die Wikipedia-Artikel schon einmal kritisch unter die Lupe nehmen.

Ihre Fragen sind berechigt, im Einzelnen aber schwer zu beantworten, weil man richtige Rezeptionsforschung betreiben müsste.--217.238.151.218 10:25, 14. Nov. 2016 (CET)

Du hast mich falsch verstanden, Chricho. Es ging mir darum, daß Darwin mit seinem Denken damals keine Ausnahme darstellte. Egal, wie Du nun Engels deutest, das, was er schreibt, ist ebenfalls rassistisch. Egal, wie Du zu Marx stehst,dieser Brief zeigt rassistische Vorurteile. Das kann man nicht wegdiskutieren. Darwins Auslassungen stehen in diesem zeitlichen Kontext, den man eben nicht ignorieren darf. Den damaligen Wertecodex kann und sollte man natürlich kritisch beurteilen, nur trifft diese Kritik eben nicht allein Darwin. Sie trifft nicht die Vertreter der Evolutionstheorie allein, wie die IP es eben darzustellen sucht. Diese Weltsicht hatten auch andere, u. a. auch treue und bibelfeste Christen, darunter auch Geistliche. Hier einfach mal zu trennen in der böse rassistische Darwin, der es ja hätte besser wissen müssen und den guten Christen, die nur Liebe predigten, verkennt die damalige Gemengelage gewaltig. Diese Christen haben auch nicht die Bedienungsanleitung falsch verstanden, sondern sich auf die Bibel stützen können.--IP-Los (Diskussion) 10:43, 14. Nov. 2016 (CET)

Ja nur darf man nicht vergessen, dass es ähnlich wie beim Nationalismus ist: Der Sozialdarwinismus ging von oben nach unten. Von der bürgerlichen Schicht (die damals nicht so breit war) ins "Publikum", in die unteren Schichten. Da spielt Darwin, meiner Meinung nach, schon eine wichtige Rolle. Christen und Geistlichkeit darf man ebenfalls nicht losgelöst von der sozialen Schicht sehen. Der Prediger in London ist nicht der Papst in Rom. "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" - Dieser Grundsatz steht im Protestantismus-Calvinismus nicht unbedingt im Vordergrund. Anders im Katholizismus: Einem normalen Mönch, einem katholischen Priester oder einer Nonne fällt es nicht ein, sich zu "vermehren". Sie sagen der Welt ab. Wozu ein "Wettbewerb" oder ein "Konkurrenzkampf" mit anderen? Darum ist die rein materiell-naturalistische Weltsicht aus katholischer Perspektive ziemlich unnütz. Gottgefälligkeit liegt hier allein im Inneren, nicht im äußeren Erfolg. Das ist aber der Kern der christlichen Religion, das "Geistige", das "Innere". --217.238.146.67 11:38, 14. Nov. 2016 (CET)

Einem normalen Mönch, einem katholischen Priester oder einer Nonne fällt es nicht ein, sich zu "vermehren". Das mag schon sein, aber was sagte Gott zum Menschen: “Crescite et multiplicamini et replete terram et subicite eam et dominamini piscibus maris et volatilibus caeli et universis animantibus, quae moventur super terram” (Gen. 1,28).
Theologisch gesehen hat jede der Konfessionen "Makel". Die Auffassung der katholischen Kirche durch gute Werke seine Sündenlast zu verringern führte zu einer sehr materialistischen Praxis - dem Ablaßhandel. Beim evangelisch-lutherischen Glauben ist die Zwei-Reiche-Lehre problematisch, die dann im Nationalsozialismus in Verbindung mit Römer 13 fatale Folgen haben sollte (siehe Deutsche Christen). Das von Dir dargestellte Ideal ist eben genau das - ein Ideal, das selbst Päpste nicht befolgten, da sie sehr materialistisch dachten - und das schon vor der Reformation. Insofern ist ja gerade die Reformation Luthers eine Antwort auf den materialistischen Gedanken der katholischen Kirche, die sich nicht mehr der Schrift verschrieb, sondern auf die Kirchenväter stützend jenen von Dir angeprangerten Materialismus betrieb. Der Petersdom ist so nicht nur sakrale Stätte, sondern zeigt das Geltungsbedürfnis jener damaligen Päpste, die sich nicht mehr mit dem zufrieden gaben, was in der Apostelgeschichte vorgelebt worden war. Statt also den Armen zu geben, hat man's von ihnen genommen - und zwar ganz im materialistischen Sinne. Die Machtpolitik Julius' II. erklärt sich nicht durch Verbreitung des Glaubens, denn Italien war bereits katholisch. Die Errichtung prächtiger Gebäude ist ein Materialismus, wie man ihn auch heute findet, wenn Unternehmer sich riesige Wolkerkratzer errichten lassen. Hinzu kommt der Anspruch, eben den einzig wahren Glauben zu vertreten, was zwangsläufig zu Ressentiments und Konflikten führt, siehe z. B. die Bitte Benedikts XVI um die "Erleuchtung" für die Juden, was eben als Missionierung verstanden werden kann. Daher ist ja die Geschichte der katholischen Kirche keinesfalls nicht nur die von der Verbreitung von Liebe und Frieden, sondern eben auch die der Kreuzzüge und der Auslebung eines Antisemitismus, der sich im 19.Jh. gegen die Judenemanzipation wandte. Hier finden sich dann auch die Verbindungslinien zu den von Dir angesprochenen Sozialdarwinisten, die eben nicht nur bei Darwin, sondern auch in der Bibel Anknüpfungspunkte fanden. Als evangelisches Beispiel zu nennen wäre hier der Hofprediger Adolf Stoecker, auf katholischer Seite z. B. Alban Stolz. Der von Dir kritisierte Materialismus diente dabei nicht selten als Vehikel, um gegen die angeblich wuchernden Juden vorzugehen. In dieser Tradition steht auch der Nationalsozialismus, der eben nicht den Materialismus vertrat, sondern gegen ihn wetterte. Hier gibt es dann sogar Überschneidungslinien zwischen klerikalen Auffassungen und dem Kirchengegner Rosenberg, der einfach die Hingebung zu Gott durch die Hingebung zu Volk und Rasse ersetzte.
Schaut man sich nun die geistigen Strömungen des 19. Jh. an, dann zeigt sich, daß kirchliche und rassistische Elemente nicht gegenüberstehen, sondern sich vermischen. Deutlich wird das an dem Prediger en:Josiah Strong, der den amerikanischen Imperialismus folgendermaßen rechtfertigte: "It seems to me that God, with infinite wisdom and skill, is training the Anglo-Saxon race for an hour sure to come in the worlds future. The lands of the earth are limited, and soon will be taken. Then will the world enter upon a new stage in its history- the final competition of the races. Then this race of unequaled energy, with the majesty of numbers and the might of wealth behind it- the representative of the largest liberty, the purest Christianity, the highest civilization... will spread itself over the earth." Hier gehen Missionierungsgedanke, Sozialdarwinismus und Rassismus Hand in Hand. Die Menschen haben damals also nicht einfach ihren Glauben beiseite gelegt, Gott für tot erklärt und sich damit des ethischen Handelns entledigt, nein, sie haben ihren Glauben beibehalten und gestärkt durch Bibel und Sozialdarwinismus missioniert.--IP-Los (Diskussion) 13:36, 14. Nov. 2016 (CET)

So einfach ist es nicht. Zwar ist keineswegs zu leugnen, dass in der katholischen Kirche materialistisch gedacht wurde (auch nicht von allen!), aber es wurde eben nicht ausschließlich materialistisch gedacht. Und es war nicht Wesen der Kultur, ausschließlich materiell zu denken. Darauf kommt es an. Die Päpste befanden sich in einer weltlich-kirchlichen Doppelrolle, in der sie demonstrieren mussten, dass sie "wer" waren. Die faktische Macht der Päpste auf die gesamte Kirche war geringer als heute. Sie waren - nicht gänzlich - aber hauptsächlich italienische Fürsten mit religiösen Funktionen. Deshalb waren sie aber nicht "die" Kirche. Umso wichtiger war es, sich zu repräsentieren. Reichtum war ferner Mittel zum Zweck, nichts Selbstzweck. Reichtum diente nicht nur der Selbstdarstellung, sondern auch dem Genuss, der Erbauung, der Muße usw. Durch Genuss wurden auch viele Menschen, Künstler, Handwerker usw. erhalten. Das ist Heute anders. Ein modernes Hochhausgebäude haucht so protzig es auch sein mag, den Hauch des Zweckrationalismus und des Nützlichen. Es wirkt kalt, da das Emotionale ausgeschaltet ist, weil es "unnütz" ist. Es soll ja auch zur Geltung gebracht werden, dass Geld gemacht wird, um nicht ausgegeben zu werden, sondern um aus Geld Geld zu machen. Deswegen wirken die meisten modernen Bauten (Nomen est omen) banal, nüchtern und zweckmäßig, nicht barock und künstlerisch anspruchsvoll. Im Zentrum steht der Kult um das Zweckmäßige, das Nützliche. Der "Idealtyp" ist das moderne Bankgebäude. Emotionen sind in dieser Sphäre nur erlaubt, wenn sie nützlich sind, wenn sie Geld bringen ("Kulturindustrie", "Spassgesellschaft"). Ein Papst, der Seine Pflicht nicht so ernst nahm, und auf Reichtum aus war, hat diesen Reichtum auch genossen, während der Prototyp des modernen Managers nüchtern ist, zweckrational, "sparsam" (im Hinblick auf den Betrieb) und effektiv. Ganz so wie ihn Max Weber beschreibt. Der moderne Manager baut sich vielleicht sogar seine "Villa", doch ist das nur noch als ein erweiteter " - vergleichsweise spärlicher - Konsum" zu verstehen, nicht mehr als Äußerung eines großabgelegten geistig-feudalen Selbstverständnisses, das der Welt mehr verkünden soll als die banale Tatsache, dass jemand "Erfolg" gehabt hat. "Konsum" ist hier auch nicht mehr als "Muße" zu verstehen, sondern eher als "Arbeit", als "Lohn" für den Stress, den ein Unternehmer nach erfolgreicher Geldvermehrung auf sich nimmt. Der protestantische Prototyp des modernen Unternehmers im Feudalzeitalter war halt sparsam und bescheiden, weil er den Leidensweg Christi durch Arbeit nachempfinden wollte. Das hat Nachwirkungen bis heute. Entsprechend fad sehen ja auch die meisten Fabrikgebäude aus. Man soll bei der Arbeit keinen "Genuß" verspüren, sondern sich vollständig verausgaben. Wie gesagt: Es geht hier nicht um die "Bibel", sondern um Weltauffassungen, die durch die Bibel gestützt werden. Es ist z.B. ein Unterschied, ob einer Papst in einem Zeitalter wirkte, in dem die Geldwirtschaft nicht das Alltägliche war, oder ob er in einer Zeit wirkte, in der die Geldwirtschaft omnipräsent war. Aber das nur am Rande. Darwin war ein Exponent einer Zeit, in der sich eine rein materielle Weltsicht durchsetzte und da war die immaterielle Weltsicht ein Hindernis. Es sollte die Expansion der kapitalistischen (besser: der "bürgerlichen" Kultur) und ihre Negativfolgen endgültig legitimiert werden, indem man sie als naturgegeben hinstellte. Dass das nicht Darwins Hauptabsicht war ist klar, aber es entsprach der Mentalität seiner Zeit, diesen Sachverhalt als selbstverständlich hinzunehmen. Da auch Darwin das als selbstverständlich hinnahm, konnten sich andere in seiner Gesellschaft wissen. Darum geht es. Die Querverweise auf das Christentum in feudaler Zeit sind im Hinblick auf Darwin recht nutzlos, da Darwin eben kein Mensch der "Feudalzeit" mehr war, sondern ein überaus "modern-bürgerlicher" Mensch. Natürlich kann man die "Bibel" in alle Himmelsrichtungen missbrauchen, das führt aber am eigentlichen Thema vorbei. Dass die christliche Religion im Rahmen der Kolonialisierung anderer Völker "missbraucht" wurde, ist ebenfalls offensichtlich, doch ändert das nichts daran, dass sie als solches längst ein überkommenes "Auslaufmodell" war, das man durch eine neue Religion ersetzten wollte, nämlich die des biologisch begründeten ökonomisch-materiellen Daseinskampfes. Religion und Rassismus haben sich vermischt, klar, das Problem war aber nicht die Religion an sich, sondern die Tatsache, dass man das rein Materielle zur Religion machte. Das wäre auch einem Julius II. fremd gewesen. Die moderne Religion ist das Materielle. Für Immaterielles ist wenig Platz.--217.238.142.101 06:01, 15. Nov. 2016 (CET)

Soso, der Papst hat das Geld, das er durch den Ablasshandel eingenommen hat, anschließend mit vollen Händen wieder ausgegeben. Das war dann ja eine Win-Win-Situation: Der Sünder musste nur noch die halbe Ewigkeit im Fegefeuer braten, der Papst bekam einen Palast und machte gleichzeitig noch viele Baumeister und Handwerker glücklich. Da würde ich doch sagen: Weg mit dem Materialismus und her mit dem Ablasshandel. Damals wurden ja auch nur Juden und Häretiker und keine Rassen verfolgt. Obwohl man natürlich sagen könnte, dass z.B. die Ausweisung der Morisken aus Spanien und ihre Verfolgung durch die Inquisition schon irgendwie eine rassistische Komponente hatte, egal welche Begründung man damals dafür vorschob. Aber nein, lassen wir mal diese ganzen historischen Entwicklungen weg, davon tut einem eh nur der Kopf weh, und sagen lieber, dass Rassismus und der daraus zwangsläufig folgende Materialismus Erfindungen der Aufklärung sind, und hier hauptsächlich von Darwin. Schon geschickt, wie man da über Jahrhunderte diese Rassismus/Materialismus-Verschwörung am kochen gehalten hat. --Optimum (Diskussion) 13:46, 15. Nov. 2016 (CET)

@Optimum Na ja, wenn man wie Du mit Halbwissen hantiert, durch die Jahrhunderte springt und Äpfeln mit Birnen vergleicht, ist die Diskussion sinnlos. Die Methode, alles "zerlabern" bringt nichts. Wenn Du Dich am Papst schon so festbeißt, solltest Du dich einmal fragen, wieso es in Italien keine erwähnenswerte Reformation gab, wieso die jüdische Gemeinde in der Renaissance in Rom eine Blütezeit erlebte und wieso Rom in dieser Epoche Magnet für Geistesgrößen, Künstler und Wallfahrer war. Dass es rassismusähnliche Bewegungen in Spanien gab, bezweifle ich nicht, aber das wurde eben nicht durch eine eigene Weltsicht legitimiert, sondern war Folge sozialer Antipathien und der Politik. "Rassismus" war nicht strukturell in den feudalen Werten anleget, eher kann man noch von konfessionellen Ressentiments und Standesressentiments sprechen. Das ist in der bürgerlichen Epoche des 19./20. Jahrhunderts anders. Hier findest Du in allen europäischen Ländern rassistische Einstellungen und Vorstellungen und zwar unabhängig davon, ob die Leute Tür an Tür wohnten (das ist nämlich der entscheidende Unterschied!). Du vergleichst Epochen, die schon weit entfernt waren. Mit dem Protestantismus-Calvinismus ist das anders, da er aus der Sicht des 19. Jahrhunderts näher war. Lies halt bei Max Weber über den Calvinismus nach, bevor Du von "Verschwörungstheorien" sprichst. Wir sollten den "Papst" aus dem Spiel lassen, der ist in diesem Zusammenhang höchstens ein retardierender Faktor von zweitrangiger Bedeutung. Zurück zum eigentlichen Thema: Wenn Darwins Werk keine rassistischen Passagen enthalten hätte, hätten die Sozialdarwinisten in seiner Folge ein Problem gehabt. Nur hat es eben diese Passagen gegeben. Und das ist die eigentliche Crux. Denn man konnte sich im Schlepptau Darwins immer indirekt auf ihn und seine Sicht auf die menschlichen Lebenszusammenhänge berufen. Von Bedeutung war dies, weil Darwins Werk nicht irgendein Werk war, sondern von größter Bedeutung für das Geistesleben der damaligen Zeit.--217.238.154.67 18:10, 15. Nov. 2016 (CET)

@IP-Los: Es geht mir ja nicht um „Kritisieren“ im Sinne von „schlecht finden“, „moralisch verurteilen“, mir ginge es darum, Zusammenhänge zu verstehen und daraus kann erst eine fruchtbare Kritik überhaupt erwachsen, die nicht bloß verurteilt, sondern Tendenzen und Gefahren ausmacht und den Blick auf blinde Flecken lenkt.
An den Fragesteller: Das ist schlichtweg alles eine absurde Simplifizierung der Geschichte, die vorne und hinten nicht aufgeht (wie man schon an der widersprüchlichen Berufung auf das „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ sieht). Wenn jemand Naturalist ist, heißt das nicht, dass er Ethik nicht anerkennt (vgl. etwa d’Holbach). Wenn er historischer und dialektischer Materialist ist natürlich erst recht nicht, dann betont er vmtl. gar eher wie du die (allerdings kollektive) Gestaltung durch die Menschen, weils eben ein gesellschaftsphilosophischer, nicht aber naturwissenschaftlicher Materialismus ist.
Was die Nazis angeht: Alfred Rosenberg hat sich explizit gegen einen Rassenmaterialismus gewandt (Der Mythus des 20. Jahrhunderts), dass die Rasse als geistiges Prinzip verstanden wurde, hat da nichts besser gemacht. Usw. usf. Klar, alles verschleierter Materialismus. Sorry, aber ich hoffe wirklich, dass mit irgendsoeinem Pochen auf der „Grundfrage“ keine Politik mehr zu machen ist. --Chricho ¹ ² ³ 16:40, 16. Nov. 2016 (CET)

"Ip-Los"; Meine These:

1. stelle ich das alles nicht in Frage. Nur geht es eben um die Frage was in der modernen Welt p r i m ä r eine Rolle spielt. Und das ist tatsächlich Arbeit, Verdienst, Konsum, Leistung, Erfolg. Ethik spielt wichtige, aber eine sekundäre Rolle. Sie richtet sich in aller Regel an diesen Primärwerten aus (und nicht umgekehrt!). Eigentlich habe ich das ja auch angedeutet. "Ethik" ist in der "ungeschminkten" bürgerlichen Welt in der Wirklichkeit auch mehr Theorie als geübte Solidarität oder Mitgefühl. Wer auf die Straße geht, weiß, dass die meisten Fußgänger sich kaum um Leute kümmern, die halbtot auf der Straße liegen oder betteln. Wenn sie es im Film sehen, sind sie erschüttert. Schon Erich Fromm und Adorno haben auf diesen Umstand hingewiesen. Die moderne Welt ist total auf Alltagsbewältigung ausgerichtet. Darum hat Ethik stets systemkonform und alltagstauglich zu sein. Man kann sich als Unternehmer sozial betätigen und zu den Untergebenen gefühlskalt sein. Man kann zu den Mitmenschen nett sein, sich im Verein und in der Kirche engagieren und gleichzeitig ein Massenmörder im Staatsdienst sein. War alles schon da. Insofern ist das mit der bürgerlichen "Ethik" und "Moral" so eine Sache ...

2. "Wer von dieser Welt ist", muss im täglichen Existenzkampf, im ökonomischen Konkurrenzkampf oft Rücksichten nehmen, die nicht immer ethisch vertretbar sind. Er hat freilich auch individuelles Gewissen und steht gleichzeitig im Gruppenzwang, der die Einhaltung gewisser ethischer Spielregeln erwzingt. Das sei alles nicht geleugnet. Aber das Leben in der "Welt" birgt "Gefahren", "Versuchungen" und "Zwänge" (religiös gesprochen). Darum hat der Priester ja auch keine Familie. Darum geht der Mönch ins Kloster. Und darum meidet man auch in anderen Kulturkreisen die "Welt". Das Wissen darum, dass Kontemplation und Abkehr von der Welt wichtig sind, ist in unserer Kultur nicht mehr stark verankert. Die Kontemplation gilt dem Alltag, der Arbeit, dem Gelderwerb. Entsprechend kurz ausgerichtet sind auch die Zukunftskonzepte moderner Gesellschaften. Man denkt nicht mehr in Jahrhunderten, sondern in kurzen Zeiträumen. Wenn man hilft, hilft man kurzfristig vor Ort oder im Verein, aber man käme beispielsweise nie auf die Idee, in einem gesamtgesellschaftlichen Diskurs für nachfolgende Generationen dauerhafte Zukunftskonzepte zu erstellen, was ja eigentlich viel wichtiger wäre als irgendeine punktuelle "gute" Tat (kennen wir alles). Wenn man heutzutage schreibt, schreibt man im allgemeinen für "Geld" oder für "Erfolg", aber nicht um der Sache willen. Diese Grundhaltung ist typisch. Das soll nicht heißen, dass man in früheren Zeiten n i c h t für Geld gearbeitet hätte, nur hat man eben nicht n u r für Geld gearbeitet.

3. Ist ein Normensystem, das sich primär an Arbeit, Verdienst, Konsum, Leistung, Erfolg orientiert in sich problematisch, Es zwingt das bürgerliche Subjekt zu einer gewissen schizophrenen Grundhaltung. Einerseits spürt man die destruktive Grundsttruktur der eigenen Konkurrenz-Kultur ("Wunsch nach Humanität"), andererseits sieht man den Zwang, in diesem Normensystem bestehen zu müssen. Wer keinen Erfolg hat, wird tendenziell nicht anerkannt, wer nichts leistet, hat keine Selbstachtung, wer nicht konsumiert, kann nicht mithalten, wer nichts verdient, kann nicht überleben und wer keine Arbeit hat, fällt komplett aus der Ordnung der bürgerlichen Welt. Darum wird Ethik einerseits als notwendig erachtet, andererseits aber als störend empfunden. In der Realität passt man die Ethik den Lebensbedürfnissen an ("alltagstaugliche Ethik").

4. Sind Arbeit, Verdienst, Konsum, Leistung, Erfolg elementar bei der Bewertung und Einordnung der Mitmenschen. Wer nicht arbeitet, gilt als "Schmarotzer". Wer nichts verdient, gilt als "Null", wer nicht konsumiert, gilt als nicht ernst zu nehmender "Außenseiter", wer nichts leistet, gilt als "Schädling" und wer keinen Erfolg hat, wird nicht zur Kenntnis genommen. Darum ist Erfolg unbedingt wichtig, Leistung sehr nützlich, Konsum erstrebenswert, Verdienst elementar und Arbeit lebenszentral. Man produziert sich und stellt sich dar, um als gesellschaftlich wettbewerbsfähig und begehrenswert zu gelten. Statussymbole sind sehr wichtig. Natürlich wird eine solche Gesellschaft das, was nicht unmittelbar nützlich oder verwertbar ist, ablehnen. Auch Menschen, im Extremfall sogar Behinderte (war alles schon da). Wozu auch noch Religion, Kunst und "Kultur", wenn sie mehr als nur "Geld bringen", "unterhalten" oder "Lebensberatung" im Arbeitsalltag bieten?

5. Ist eine Kultur, die so geartet ist, im Innersten immer unruhig, psychotisch, latent bis offen aggressiv, je nachdem halt, ob Arbeit, Verdienst, Konsum, Leistung und Erfolg für alle zugänglich sind. Sie wird sich immer auf Expansionskurs bewegen und gleichzeitig alles dafür tun, dass der Schein möglichst gewahrt wird.

5. Natürlich ist klar, dass nicht alle so denken, doch ist unübersehbar, dass wir es hier mit einer psychischen Grundstruktur des bürgerlichen Subjekts zu tun haben, die in etwa durchaus so beschrieben werden kann. Entscheidend ist nicht, was irgendein moderner Philsoph von sich gibt, entscheidend ist, was in der Bildzeitung steht. Die repräsentiert den Durchschschnitt. Da muss man hinschauen. Wen interessieren irgendwelche Geistesgrößen und Individualethiker auf die ohnehin kaum jemand hört?

6. Sind Erscheinungen wie der "Rassismus", der "Sozialdarwinismus" oder "rechtes Gedankengut" eigentlich eine logische Folge dieses Wertekanons. Wenn die Leute sich darüber die Augen reiben, dass rechtes Gedankengut urplötzlich aus der Mitte der Gesellschaft kommt, zeigt das bestenfalls, dass man nicht erkannt hat, dass reiner Materialismus und Caritas nur als ständiger Widerspruch zueinander existieren können. Das ist auch die tiefere Ursache, wieso z.B. der Sozialismus so in die Hose gegangen ist. Das Paradies der Werktätigen hätte ja - auf Basis "überlegener" ethischer Normen - lauter Menschen erzeugen müssen, die gut, edel und fleißig sind. Hat es aber nicht. Und im heutigen Amerika sieht die Misere ja auch nicht anders aus. (Die USA sind für die Art des hier beschriebenen Denkens noch viel repräsentativer als Kontinentaleuropa).

7. War Darwin kein Naturwissenschaftler, der neben der Zeit lebte, sondern in der Zeit. Das merkt man seinem Werk bei genauerem Lesen sehr deutlich an. Er trennte naturwissenschaftlichen und gesellschaftsphilosophischen Materialismus keineswegs, sondern brachte beide in Einklang so wie viele seiner Zeitgenossen. Er vertrat eben eine ganze Weltsicht und nicht eine auf sein Fachgebiet eng beschränkte rein naturwissenschaftliche Theorie.

8. Heißt Weltsicht, dass man eine andere mögliche Weltsicht nicht wahrnimmt, denn dann wäre es ja keine Weltsicht mehr. Die Sozialdarwinisten "glaubten" an den Konkurrenzkampf aller gegen alle, an den "struggle for life". Insofern war das mehr als Ideologie oder Theorie, es war "Religion", eine "Religion", die sich aus der Grundstruktur der eigenen kulturellen Normen ableitete.

9. Ragt Darwin als Rassist oder Sozialdarwinist bestimmt nicht heraus, man kann aber nicht behaupten, dass er keine rassistischen oder sozialdarwinistschen Positionen vertreten hätte. Er ist kein Gegenstück zu den Sozialdarwinisten, sondern genauso wie diese Kind der selben Epoche, ein Vertreter bürgerlicher Werte, ein bürgerlicher Philosoph.--217.238.152.94 19:53, 16. Nov. 2016 (CET)

Du machst es Dir m. E. da etwa zu einfach. Erfolgsorientiert war der Mensch schon immer. Nach Deiner These hätte es früher Frieden geben müssen, den gab es aber nicht. Das beste Beispiel dafür sind ja gerade die Kreuzzüge. "Du sollst nicht töten." ist ein eindeutiges ethisches Gebot. Dieses Gebot hatte aber keine Bedeutung, sobald es gegen Andersgläubige ging. Kreuzzüge wurden durch Päpste ausgerufen, d. h., der Verteter Jesu auf Erden auf dem Stuhl Petri rief zum Krieg und damit zum Töten auf. Aber nicht nur das! Es bürgerte sich dann sogar ein, daß ein Sündenerlaß zugebilligt wurde, d. h., das Brechen dieses Gebotes verhieß auch noch eine Belohnung.
Gerade in früheren Zeiten war die wirtschaftliche Situation für viele Menschen im wahrsten Sinne ein Existenzkampf, so daß ethische oder gar religiöse Werte nicht immer berücksichtigt wurden. Deshalb mußten viele auch am Sonntag arbeiten, obwohl dieser Tag ja eben arbeitsfrei sein sollte. Die Menschen verstießen aber dagegen, weil sie sonst verhungert wären. Es zeigt sich vielmehr, daß die Kirche hier gar keinen Ausweg bot. Sie setzte eben keine ethischen Maßstäbe - entweder, weil ihr Handeln nicht ethisch war (Ablaßhandel, Kreuzzüge, Inquisition), oder, weil solche ethischen Maßstäbe schlichtweg für die Bevölkerung nicht einhaltbar waren.
Der Blick auf die Jahrunderte zeigt vielmehr, daß die rassisch begründete Überlegenheit nur neben eine andere gesetzt wurde, nämlich die der religiösen. Deutlich wird das, wenn man die imperialistische mit der frühneuzeitlichen Kolonialpolitik vergleicht. Die spanischen Eroberer zogen im Namen Gottes in die neue Welt, ihnen folgten Missionare. Tausende von Ureinwohnern mußten ihr Leben lassen bei der Arbeit für die Europäer. Als ihre Zahl abnahm, bediente man sich des Sklavenhandels. Den konnte man übrigens sehr gut begründen - durch die Bibel: "Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren; dient nicht allein vor ihren Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern in Einfalt des Herzens und in der Furcht des Herrn." (Kolosser 3, 22) Selbst eine schlechte Behandlung der Sklaven ist durch die Bibel sanktioniert: "Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Furcht den Herren unter, nicht allein den gütigen und freundlichen, sondern auch den wunderlichen. Denn das ist Gnade, wenn jemand um des Gewissens willen vor Gott Übel erträgt und Unrecht leidet. Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr für Missetaten Schläge erduldet? Aber wenn ihr leidet und duldet, weil ihr das Gute tut, ist dies Gnade bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen" (1 Petrus 2, 18-21). Die Bibel legt hier eine Weltordnung fest, die die Unterdrückung, ja Mißhandlung von Menschen, verteidigt. Nun frage ich dich: Ist es besser, schwer mißhandelt zu werden, weil man ein Sklave ist oder weil man einer anderen "Rasse" angehört? Die Frage ist ziemlich leicht zu beantworten - weder noch! Die Kirche hat aber damals nicht etwa etwas gegen die Zustände unternommen, sondern fleißig Missionare in die neue Welt geschickt.
Zur Zeit des Imperialismus kam nun die rassistische Kompenente hinzu. Das heißt aber keinesfalls, daß die von mir angesprochene angebliche kulturelle und religiöse Überlegenheit damit nicht auch angewandt worden wäre. Sie war sogar stärker vertreten, indem man eben die Menschen in den Kolonien nicht tötete, sondern versuchte, ihnen höhere Kultur und vor allem auch Glauben zu "vermitteln".
Halten wir also fest: Durch Darwin sind die von Dir angesprochenen ethischen Normen nicht etwa beseitigt worden, noch ist er der eigentliche Grund, warum sie deshalb nicht immer angewandt wurden. Vielmehr läßt sich beobachten, daß unter den Augen der Kirche und sogar durch diese, elementare ethische Normen, wie wir sie heute kennen, gebrochen wurden. Die Bibel diente dazu, diese Normbrüche zu begründen, so wie später Darwins Werke dazu herangezogen wurden. Im Zeitalter des Imperialismus kam neben der kulturreligiösen Begründung der Überlegenheit noch die rassebiologische hinzu. Beide ergänzten sich dabei. Die Bibel wurde damals also nicht verwendet, dieser Entwicklung entgegenzutreten, sondern im Gegenteil, sie wurde nach alter Tradition dazu verwendet, sie zu begründen.--IP-Los (Diskussion) 11:09, 17. Nov. 2016 (CET)

Gewiss nicht falsch. Ich denke aber eher, dass das Mittelalter in materieller Hinsicht unterentwickelt war. Nicht die Ökonomie oder die Grundherrschaft machte dem Menschen so sehr zu schaffen als die Naturgewalten und Krankheiten. Die Mär, dass Arbeit härter gewesen sei und Hunger größer, stimmt nur bedingt. Es gab z.B. Zeiten, in denen eine ausgesprochen günstige Agrakonjunktur herrschte und Bauern eine begehrte Arbeitskraft waren. Dazu kommt, dass es "den" Staat in dieser Form noch nicht gab. Fehden mied man daher nach Möglichkeit und Bauernaufstände auch, da sie den adeligen Wohlstand gefährdeten. Man wird hier wohl von Region zu Region unterscheiden müssen. Nicht jeder Bauer war leibeigen, nicht jeder war arm. In den Städten ist es wohl ähnlich. So beginnt die Leibegenschaft in vielen Regionen Europas erst ab 1500. Man denke auch daran, dass viele Hungeraufstände in "moderner" Zeit stattfanden (Weberelend, Pauperismus usw.). Der Missbrauch der Bibel lässt sich nicht wegleugnen. Allerdings trat die Religion im 19. Jahrhundert immer mehr in den Hintergrund, um imperialistische Ideologien zu begründen. Der Konnex von christlicher Religion und Rassebiologie ist freilich da. Man konnte ja eine über 1000jährige Tradition nicht einfach wegwischen. Nur liegt der Unterschied darin, dass die Menschen aufgrund anderer sozioökonomischer Bedingeungen und anderer ideologischer Grundvoraussetzungen in früheren Zeiten anders "gepolt" waren als im angehenden Industriezeitalter. Arbeitszeit und Arbeitsintensität nehmen im 18./19. Jahrhundert dramatisch zu, da die Arbeitslosigkeit als Massenphänomen in Erscheinung tritt (erhöhter Konkurrenzdruck), sich Menschen an Maschinen anpassen müssen und die Nacht zum Tag wird. Das Tempo war in früheren Zeiten langsamer, die Verhältnisse statischer usw. "Besser" war es wohl nicht, aber eben auch nicht zwingend "schlechter".

PS: Phänomene wie den Sozialismus und den Faschismus kann man nur sehr bedingt mit dem Christentum begründen und wenn dann eben nur indirekt über "Materialisierung" des Christentums zur reinen Arbeitsreligion.--217.238.141.86 17:58, 17. Nov. 2016 (CET)

Der Nationalsozialismus folgt verschiedenen Traditionslinien, zu denen neben Rassismus und Sozialdarwinismus auch christliche Elemente zählen. Die Reichsparteitage waren wie Gottesdienste organisiert, der Materialismus wurde kritisiert und mit dem Antisemitismus verbunden ("jüdisches Finanzkapital"). Damit konnte man die Menschen sehr gut "abholen", da ihnen sowohl Ritus als auch die Kritik an den sozialen Umständen aus Gottesdiensten bekannt waren. Die Verbindung der Kritik am Materialismus und Antisemitismus folgt ebenfalls einer Traditionslinie aus dem 19. Jh., die auch Geistliche wie Stoecker geprägt haben. :Natürlich gab es im Mittelalter unterschiedliche Entwicklungen, die Leibeigenschaft war aber bedingt durch die Grundherrschaft in vielen Regionen Mitteleuropas schon sehr früh ausgeprägt. Das bedeutete ja nicht zwangsläufig Hunger, bedeutete aber eben extreme Ungleichheit, die auch durch die Bibel begründet werden konnte. Es zeigt sich dadurch aber auch, daß unsere heutigen ethischen Maßstäbe nicht mit denen früherer Zeiten (19. Jh., frühe Neuzeit, Mittelalter) zu vergleichen waren. Die katholische Kirche ruft heute nicht mehr zu Kreuzzügen auf, während es im Mittelalter als legitim galt. Es sei daran erinnert, daß Friedrich II. sogar mit einem Kirchenbann durch Papst Gregor IX. belegt wurde, da er den versprochenen Kreuzzug immer wieder aufgeschoben hatte.
Dein Ausgangspunkt ist ja nun, daß Darwin die Bibel hätte konsultieren können, um seinen Fehler einzusehen. Setzten wir heutige Maßstäbe und Exegese an, dann wäre das der Fall. Schaut man sich die kulturellen Strömungen damals an, war das nicht so einfach, da die Bibel damals z. B. gegen die Judenemanzipation genutzt wurde und auch schon, um die afrikanischen Völker zu "zivilisieren" (siehe z. B. Kapkolonie). Die Bibel bot damit unterschiedliche Auslegungen an, u. a. eben auch die der kulturellen Überlegenheit. Darwins Ausführungen waren damit auf der "Höhe" der Zeit und boten nun neben kulturellen Erklärungsmustern auch angeblich naturwissenschaftliche an. Das Zitat Strongs zeigt ja gerade die Verquickung beider Begründungen, nämlich die angeblich rassische Überlegenheit der Angelsachsen und die von Gott gewollte anzustrebende Weltherrschaft. Diese wird damit begründet, daß gerade die Angelsachsen gottgläubig sind und ein reines Christentum errichten wollen.--IP-Los (Diskussion) 14:34, 18. Nov. 2016 (CET)

Entscheidend ist, auf welcher kulturellen Grundlage eine Ideologie wurzelt. Dass das "Christentum" des Jahres 2016 nicht mehr viel mit dem aus dem Jahre 200 oder 1400 zu tun hat, ist doch klar. Es sind schlicht und ergreifend völlig verschiedene Kulturen. Dass man Christentum im 19. Jahrhundert als Versatzstück für die eigenen materialistisch-imperalistischen gedanken benützt hat, habe ich nie bestritten. Der Unterschied liegt darin, dass ein so interpretiertes "modernes" Christentum nicht die Zugkraft entwickeln wie eine rein biologistische Ideologie. PS: Die reale Leibeigenschaft (übermäßig viel Frondienste u.a.) war in Mitteleropa keineswegs vorherrschend, sondern ein Sammelsurium verschiedener Leiheformen. Ab 1600 gab es z.B. in Altbayern keine Leibeigenschaft mehr. Vgl. z.B. http://www.genealogie-kiening.de/grund.htm http://deutschland-im-mittelalter.de/Staende/Bauern"Den" Bauern gab es so und so nicht geneuasowenig wie "den" Adeligen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass viele Landadelige eigentlich nichts anderes waren als bessere Bauern. Die Unterschiede waren also z.T. nicht immer "soooo" groß wie man meint.--217.238.142.81 20:26, 21. Nov. 2016 (CET)

Ich verstehe dich ja Wikipedia, aber...

...uns allen fehlen 7,9 Millionen Euro! --87.140.195.133 11:37, 12. Nov. 2016 (CET)

oh, mir fehlt weit mehr Geld! --Elrond (Diskussion) 11:48, 12. Nov. 2016 (CET)
Du hast über 8 Millonen Euro Schulden? Ich hoffe du hast auch entsprechende Sicherheiten.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 15:42, 12. Nov. 2016 (CET)
Nö, keine Schulden, aber ich habe Pläne/Ideen für Projekte, die weit mehr als 8 Mega€ fressen würden :-) --Elrond (Diskussion) 17:02, 12. Nov. 2016 (CET)
Das beruhigt mich aber jetzt echt, wär ja schlimm, wenn wikipedia verschuldet wäre, wenn man bedenkt wieviel Arbeit und Zeit dafür investiert wird... Gruß--Postfachannabella (Diskussion) 19:29, 12. Nov. 2016 (CET)
"Das ist doch nur, weil DIE DA OBEN auch bei der WP-Foundation korrupt sind und sich die Spenden in die Taschen stecken!" Sagt mein Milchmädchen. Oder war es doch mein Steuerberater? Weiß ich nicht mehr. --Delabarquera (Diskussion) 15:11, 21. Nov. 2016 (CET)

Es gibt sogar obdachlose Wikipedianer

Habe mich für diesen Thread extra abgemeldet. Man soll ja wissen, wie editiert wird: In der Winterübernachtung für Obdachlose war vor einer Stunde wecken und da das Frühstück in der Kirchengemeinde erst in einer Stunde losgeht, gibt es jetzt den ein Euro Kaffee bei Ronald McDonald. Mit freiem wlan wird erstmal die BEO abgearbeitet und gesichtet. Wie findet ihr das?--2.247.244.205 06:32, 16. Nov. 2016 (CET)

Wie finden wir was? Das es für einen Euro Kaffee beim Mäckes gibt, Dass Du obdachlos bist oder freis WLAN dort!?
1. gar nicht, bin Teetrinker, 2. nicht gut, 3. irritierend dass es in D-Land noch erwähnenswert ist und kein Standard. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 07:24, 16. Nov. 2016 (CET)
Jedenfalls hoffen wir, dass die Obdachlosigkeit nichts mit der Wikipedia zu tun hat. -- 195.68.6.6 09:43, 16. Nov. 2016 (CET)
Meine Frage bezog sich natürlich auf die mit der Überschrift gewählte Thematik. Insoweit ist sie von Wasserträger noch nicht beantwortet.
Und nein: Wikipedia ist wohl nicht schuld daran. Als nächstes geht es dann in die Bücherei, da kann ich meine Edits mit Einzelnachweisen belegen.--88.128.80.207 09:55, 16. Nov. 2016 (CET)
GOTT ist schuld. An allem. Muß ja. Jedenfalls kann man nicht immer alles auf s Wetter schieben. Oder auf s Alter. fz JaHn 10:02, 16. Nov. 2016 (CET)
Putin ist schuld --141.90.9.62 14:39, 16. Nov. 2016 (CET)
Sei lieber froh, dass du an nem Ort gelandet bist, der wenigstens 'n McDoof hergibt, inkl. WLAN, frei auch noch. Von einer Winterübernachtung, in der man geweckt wird, mutmaßlich von führsorglichen Mitmenschen dazu, mal ganz zu schweigen. Soll hier bloß niemand glauben, dass das in Deutschland (jenseits großer Städte) so Standard wär. Zum Glück kannst du noch nicht lange obdachlos sein (ansonsten hättest du die Mitleidphase hinter dir), was die Wahrscheinlichkeit immens erhöht, dass du's nicht mehr lange sein wirst. Viel Glück dabei, und bloß nichts schleifen lassen, falls das ernst gemeint ist. Mir kommt das Geschreibsel irgendwie bekannt vor. -ZT (Diskussion) 19:48, 16. Nov. 2016 (CET)
Ich trolle hier nicht, wollte vielmehr mal einen Einblick in das Leben eines etwas anderen Wikipedianers geben. Ich bin schon länger"auf Platte", die Idee zum Posting kam mir heute lediglich, weil jemand meinen wirtschaftlichen Zustand mit Dummheit gleichsetzte. Und natürlich bin ich froh um die Möglichkeiten, die mir in dieser Großstadt gegeben werden, deswegen bin ich ja hier. Selbstmitleid? Fehl am Platz. Da hast Du mein Posting wohl mit Übereifer gelesen. Und ja: Ich komm hier wieder raus--82.113.121.194 20:42, 16. Nov. 2016 (CET)
Das dürfte Dir aber nichts Neues sein. Ansonsten frage mal den nächsten mit Adipositas Gestraften oder Stotterer. Denen geht es nicht anders. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 09:59, 18. Nov. 2016 (CET)
Vor nicht all zu langer Zeit hatten wir mal eine obdachlose Wikipedianerin hier. Einige wissen noch, wie das ausging. Jedenfalls wundert es mich bei ihr nicht, dass sie obdachlos ist - ohne jetzt irgendwie Vermutungen anstellen zu wollen, die in der Öffentlichkeit unpassend sind. Aber es ist nun mal Tatsache, dass viele Obdachlose in irgendeiner Weise psychisch krank sind und gerade deswegen dann auf der Straße landen. -- 79.223.80.112 16:07, 18. Nov. 2016 (CET)
Wenn die Story denn gestimmt hat ("psychisch krank" hat *du* geschrieben...) --AMGA (d) 09:17, 19. Nov. 2016 (CET)
Ja, genau. Wenn. Und außerdem haben auch viele mit Obdach Gehirnprobleme. fz JaHn 17:50, 21. Nov. 2016 (CET)

Man redet immer über Zweiklassenmedizin

Kann man sowas darunter verstehen: [34]? --Carier (Diskussion) 09:44, 17. Nov. 2016 (CET)

Wobei schon die Formulierung eigentümlich unlogisch ist. Links Alle Kassen und rechts Privatkassen. Watt denn nu?! Entweder alle, oder nicht alle! --Elrond (Diskussion) 09:54, 17. Nov. 2016 (CET)
Nun Unterschiede gibt es bei den Sprechzeiten, ob man sich als Arzt mit so etwas Freunde macht? Lohan (Diskussion) 09:58, 17. Nov. 2016 (CET)
Das Behandlungsspektrum ist in diesen Praxen auch nicht identisch, so bekommen Gesetzliche kein MRT und müssen wohl, für einige Dinge zuzahlen, die bei den Privaten mit drin sind. Man munkelt auch, dass es bei den Privatärzten große Unterschiede bei telefonischer Erreichbarkeit und Wartezeit für Termine hin zum Positiven geben soll. --Carier (Diskussion) 10:05, 17. Nov. 2016 (CET)
In solchen Diskussionen helfen nur Fakten kein gemunkel. Ich habe das bisher noch nicht erlebt das man kein MRT bekommt wenn es medizinische notwenig ist. Lohan (Diskussion) 10:09, 17. Nov. 2016 (CET)
Laut Leistungsspektrum bekommt man in der gesetzlichen Praxis kein MRT, in der privaten schon. Kann man ja im Link unter "Diagnostik" nachlesen. Vielleicht werden die Kassenpatienten dann ins KH überwiesen, wenn die mal eins brauchen? --Carier (Diskussion) 10:22, 17. Nov. 2016 (CET)
Nuja, in *der* Praxis. Geht man halt in eine andere. --AMGA (d) 12:33, 17. Nov. 2016 (CET)

Zweiklassenmedizin klingt grundsätzlich schon einmal schlecht. Entscheidend ist aber vor allem, wie gut das Basisangebot ist, das solidarisch finanziert wird - wenn dieses dem Stand der Medizin entspricht, über akzeptable Ressourcen verfügt und man sich für mehr Geld dann noch Wohlfuehladdenda leisten kann (Einzelzimmer im Krankenhaus, Zeitgewinn, zusätzliche evtl. präventive Diagnostik zu Befriedigung der Neugierde; Patentgeschützte neue Medikamente statt langfristig etablierte auch dann, wenn erstere nur einen relativ bescheidenen Vorteil bieten; meinetwegen auch wissenschaftlich nicht glaubhafte Alternativmedizin, wenn man's zu zahlen bereit ist), dann ist so eine Zweiklassenmedizin für mich ein gutes System. Andernfalls nicht. Langfristig bietet es auch allen Vorteile, da die "Reichen" medizinischen Fortschritt finanzieren (z.B. Entwicklung neuerer, zunächst einmal teurer Medikamente oder Diagnoseverfahren), von denen langfristig auch die anderen profitieren können. -- 195.68.6.6 10:27, 17. Nov. 2016 (CET)

Ich kann es nicht nachvollziehen, wir haben in Deutschland nach wie vor einen absolut hohen Standard. Und MRT werden wenn es medizinisch notwenig ist von den Kassen übernommen. Das es viele Ärzte sich nicht leisten können ein MRT bei sich zu haben ist nachvollziehbar, dafür gibt es radiologische Praxen. Lohan (Diskussion) 10:30, 17. Nov. 2016 (CET)
Ein MRT-Gerät kostet einen siebenstelligen Eurobetrag und wird vielleicht 10 Jahre eingesetzt, klar hat man das nicht in jeder Praxis, aber wer eins hat versucht normalerweise auch, es möglichst voll auszulasten. Dass sie MRT für Privatpatienten anbieten heißt nicht unbedingt, dass sie ein Gerät haben, sie könnten auch mit einer radiologischen Praxis zusammenarbeiten und für die Privatpatienten die Termine vereinbaren, während die Kassenpatienten nur die Überweisung bekommen und alles selbst organisieren müssen. Ich sehe aber die teilweise langen Wartezeiten für Kassenpatienten durchaus für problematisch, die sind teilweise so lang, dass sich in dieser Zeit durchaus auch der Zustand des Patienten erheblich verschlechtern kann. --MrBurns (Diskussion) 01:41, 18. Nov. 2016 (CET)

Berufnörgler mögen sich bitte in andere hochzivilisierte Länder begeben und sich dem dortigen Medizinsystem ergeben. Als Beispiel möchte ich GB nennen, oder mittlerweile auch Skandinavien. Dort gibt es sicher eine ausreichende Basisversorgung, aber einigen Schnickschnack, den man hier als selbstverständlich voraussetzt eher nicht. Was es in Skandinavien allerdings mehr gibt ist Zeit mit dem Arzt. In diesen Gesprächen gibt es dann aber (für viele Deutsche völlig unakzeptable) Anweisungen, den Lebensstil zu ändern und nicht Pillen zu futtern. --Elrond (Diskussion) 11:11, 17. Nov. 2016 (CET)

Als Privatpatient muss ich aber das mit der Zwei-Klassen-Medizin bestätigen. Das heißt aber nicht, dass die Privatpatienten immer besser dran sind. Man bekommt aber normal sofort einen Termin, alle notwendigen Bahandlungen etc. Nachteile: man bekommt auch nicht so notwendige, aber teure und oft auch eher nicht sehr sinnvolle Behandlungen (z.B. Operationen werden einem oft fast aufgedrängt). Aus Gesprächen mit Ärzten weiß ich auch, dass viele mit den Privaten die Gesetzlichen quersubventionieren, d.h. deren überhöhte Preise finanzieren den Alltag der Praxis. Als Privater muss man auch alle Rechnungen zahlen, auch wenn die Versicherung das hinterher nicht anerkennt. Das ist häufiger, als man glaubt, bestimmt bei 10 Prozent der Rechnungen kommt so was vor (also Teile davon). --Hachinger62 (Diskussion) 15:50, 17. Nov. 2016 (CET)

Das mit den überhöhten Preisen kann ich bestätigen. Ich war mit meiner Mutter auch privat mitversichert und einmal hat eine private Ärztin für ein 10-minütiges Gespräch (ohne sonstige Leistungen) 110€ verlangt. Auch hab ich gehört, dass z.B. MRT-Geräte gar nicht allein mit Kassenleistungen finanzierbar sind, es braucht dafür auch die Einnahmen von Privatpatienten und Wissenschaftlern, die die Geräte außerhalb der Öffnungszeiten benutzen. Und das obwohl Diagnosezentren sehr lange Öffnungszeiten haben (ich kenn z.B. eines, das hat Mo-Sa 7-20 Uhr geöffnet, also 78 Stunden pro Woche). --MrBurns (Diskussion) 01:41, 18. Nov. 2016 (CET)
Hier in meiner Mittelstadt haben wir eine radiologische Gemeinschaftspraxis, die einen Gerätepark hat, den es vor 25 Jahren wohl nur an wenigen großen Unikliniken gegeben hat. Ob das so nötig ist, kann ich nicht beurteilen, wohl aber, daß Geräte, die je? einen siebenstelligen Betrag gekostet haben irgendwie finanziert werden müssen und das tun eben wir, die Patienten mit den Beiträgen. Erst mal egal ob Kasse oder privat. Das so was nicht unbedingt zur Kostendämpfung beiträgt dürfte klar sein. --Elrond (Diskussion) 10:53, 21. Nov. 2016 (CET)
Wenn ich mich recht erinnere ist es so: MRT-Geräte kosten siebenstellig (ganz teure können auch in den achtstelligen Bereich kommen, aber die gibts nur in großen Krankenhäusern), CT-Geräte 6-7-stellig, normale Röntgen- und Ultraschallgeräte sehr viel weniger. Und gerade MRT bringt viel, weil man vieles nur richtig mit MRT erkennt und Geräte mit 3T sind deutlich besser als mit 1-1,5 Tesla (Auflösung ca. 2-3x höher, da die Auflösung bei Geräten mit ~1 Tesla im schlechtesten Fall nur ~1 mm ist, bringt das schon einiges, wenn man z.B. kleine Tumore im Gehirn erkennen will, auch sonst gibts erstaunlich viele kleine Strukturen im Körper). Und jedenfalls in Österreich muss man schon wirklich eindeutig schwer krank sein oder sehr akute Symptome haben, um im Krankenhaus untersucht zu werden, da sind diese Diagnosezentren für Früherkennung und bei manchen chronischen Krankheiten unverzichtbar, außer das Gesundheitssystem wird grundlegend geändert (also mehr auf Krankenhäuser zentralisiert), was ich aber für unwahrscheinlich halte. --MrBurns (Diskussion) 06:11, 22. Nov. 2016 (CET)

Reich werden ohne Zinsen!

Wenn ich aus dem Fenster schaue, fällt mein Blick auf eine Reklametafel, auf der ein gewisser Herr M. sein neuestes Buch anpreist. Anscheinend beinhaltet es eine narrensichere Gebrauchsanweisung, wie man innerhalb kürzester Zeit zum Millionär wird.

Dieses Buch ist offensichtlich ein Segen für die ganze Menschheit. Die Agentur für Arbeit könnte eine Menge Geld sparen, wenn sie nur einmal 5 Millionen Exemplare kauft und an alle HartzIV-Empfänger verteilt. Hilfe zur Selbsthilfe - und bald würden alle HartzIV-Empfänger zu potenten Steuerzahlern mutieren, sodass sich die Kosten für die 5 Millionen Bücher in absehbarer Zeit amortisiert haben.

Im nächsten Schritt sollte das Buch schnellstens auf arabisch übersetzt und an alle Flüchtlinge verteilt werden. Dann dauert es nicht mehr lange, und sie haben das, was ihnen die Schleuserbanden versprochen haben: ein Eigenheim und ein tolles Auto vor der Tür. Davon würde sogar unsere Autoindustrie profitieren. --Plenz (Diskussion) 13:10, 19. Nov. 2016 (CET)

Wobei ich bei solchen Werbungen immer wieder zutiefst beeindruckt bin, welch Altruismus diese Menschen antreibt, könnten sie doch ohne sich die Mühe zu machen solche Bücher zu schreiben um andere Menschen glücklich zu machen mithilfe ihrer Methoden ohne Arbeit ein sorgenfreies Leben gönnen! --Elrond (Diskussion) 13:19, 19. Nov. 2016 (CET)
Die Hoffnung ist reich zu werden durch den Verkauf solcher Bücher.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 15:36, 19. Nov. 2016 (CET)
Schon klar, aber der Witz liegt doch tiefer. Die Autoren wollen dem geneigten Käufer Ideen antragen, die der Autor ja schließlich selber ausführen könnte, ohne ein Buch schreiben und mit jämmerlichem Honorar verkaufen zu müssen. Jeder, der für fünf Groschen Verstand hat würde das durchschauen. --Elrond (Diskussion) 23:57, 19. Nov. 2016 (CET)
Wenn diese Ratgeberbücher wirklich etwas taugen würden, dann gäbe es nur drei oder vier von denen: Ein Buch für die glückliche Liebe, eins für langes Leben und Gesundheit, eins zum Geldverdienen und eins für ... noch irgendwas. Dass in den Buchhandlungen aber ganze Regale voll mit solcher Ratgeberliteratur stehen, ist der empirische Beweis, dass sie nichts taugen. Allerdings taugt auch solche dumpfe Reklametafel-Reklame nichts, denn die Werbefuzzis, die dem Herrn M. sowas verkauft haben, hatten nicht das geringste Interesse am Verkauf von Herrn M.s Büchern, ausschließlich am Verkauf ihrer Reklame. So wird Herr M. wohl nicht reich... Geoz (Diskussion) 15:54, 19. Nov. 2016 (CET)
Und letztlich: Wenn das Buch recht hätte und buchstäblich jeder würde Millionär werden - was würde das bewirken? Die Frage ist ja nicht, wieviel Geld Du nominell hast, sondern was Dein Geld Dir kaufen kann. Zu Zeiten der Hyperinflation war es leicht, aber ziemlich nutzlos, Multimilliardär zu sein. (Wenn ich das Geheimnis des leichten Reichtums hätte, würde ich es jedenfalls für mich behalten.) -- Zerolevel (Diskussion) 19:56, 19. Nov. 2016 (CET)
Solche Anleitungen: „How to ...“ gibt es schon seit ewig, sie funktionieren alle wunderbar NICHT, nur für den Autor vielleicht, doch auch das ist unsicher, Verlage meiden in der Regel solche Titel, es gab jedoch auch mal Ausnahmen, die wären enzyklopädiereif, doch aus der Wikipedia musste nach Jahren so ein Buch auch null-komma-plötzlich raus. Solche Erfolge wecken nicht nur Neugierde, sie wecken auch Misstrauen und Neid und Aggressionen. Löschanträge in der Wikipedia. Lasst Finger davon, als Autor und Leser. Ein Buch war aber historisch gesehen ein Bestseller: Wie man den VW-Käfer repariert, für absolute Anfänger (John Muir (1918-1977) US-Ingenieur: How to Keep Your Volkswagen Alive: A Manual of Step-by-Step ... A Manual of Step-by-Step Procedures for the Compleat Idiot ... Englische Erstausgabe 1969,[1] und Vorbild für alle Nachahmer, Techniker, Ingenieure, Bastler, Verlage und Autoren, Erfinder und ... Betrüger, Trittbrettfahrer, Schlawiner, Schwindler, - wie man sieht bis heute (z.B. die erfolgreichen Dummies-Bücher), der andere John Muir war aber schwer in Ordnung! Typisch amerikanisch. Und typisch VW (damals, noch ganz ohne Umweltgedanken und Abgastests. Ehrlich, das ist aber meistens die Ausnahme. -- Ilja (Diskussion) 09:54, 20. Nov. 2016 (CET)
Du meinst natürlich diesen: en:John Muir (engineer). Interessant, ein Nachfahr des anderen, wusste ich nicht! Und ein paar Jährchen später war es auch. Aber in der Tat, das war ein tolles Buch und die Bibel für uns Garagenschrauber. Auch wenn mir einmal der Motor meines 1600ers bedenklich in Gesichtsnähe fiel, weil wir anleitungsgemäß erst die Aufhängung gelöst hatten - der Typ 3 hatte aber keine starren Antriebswellen. Heute müssste der Gute in Amerika womöglich mit einer Millionenklage rechnen - auch eine Art reich zu werden, insbesondere für Anwälte. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:36, 20. Nov. 2016 (CET)
zu Dritt haben wir mal einen VW-Motor auf der Straße mit Bordwerkzeug gewechselt, für etwa 700 DM fabrik-reviediert und den alten Motor gleich zurück zur Fabrikrevision abgegeben, auch ein Beitrag zur Umweltschutz, vor der Ölkrise, Benzin hat damals noch deutlich unter eine Mark gekostet und der Käfer brauchte gut über 10 l/100km davon, der typische VW-Sound dazu war gratis. Ohne die Anleitung, die wir an der Tankstelle gekauft haben, wäre es wohl nicht gegangen. 2'000'000 Exemplare - die 19. Auflage (1999) bis heute, wie unsere de.wikipedia, gratuliere beiden! und noch Einer:
Christopher Boucher: How to Keep Your Volkswagen Alive Syracuse University. Syracuse, NY ©2002, OCLC 383688100 (Thesis Syracuse University 2002, 256 Seiten; "Submitted in partial fulfillment of the requirement for the degree of Master of Fine Arts in Creative Writing in the Graduate School of Syracuse University"). Eine Diss über diesen Bucherfolg und das „How to“ der Amerikaner.
Ein ähnliches „How to“-Buch über das Editieren von Wikipedia mit allen Haken und Ösen, Glück, Pech und Pannen, Freude und Schwierigkeiten, bis zu den Endlos-Diskussionen, Edit wars und Löschanträgen, das wäre sicher auch ein Hit - weltweit. Gruß -- Ilja (Diskussion) 10:53, 20. Nov. 2016 (CET)
    • Für alle, die es genau wissen wollen: John Muir: Es lebe mein Volkswagen: eine Reparaturanleitung, Schritt für Schritt, für den Auto-Trottel; 1200, 1300,2,3, 1500, 1600 und 1700 (Originaltitel: How to keep your Volkswagen alive ... , © 1969, übersetzt von Ruth Shamai und Herbert Jeschke. Zeichnungen von Peter Aschwanden, Shamai, Hamburg 1978, ISBN 3-9800189-0-3 (Spiralheftung, 308 Seiten); John Muir (1918-1977) (Begründer), Tosh Gregg (Bearbeiter), Peter Aschwanden (1942–2005, US-amerikanischer Zeichner): How to Keep your Volkswagen Alive: a Manual of Step by Step Procedures for the Compleat Idiot, 19. Auflage, Avalon Travel Publishing, Emeryville, CL 2001, ISBN 1-56691-310-1 (476 Seiten, englisch).
    schoko-mousse für alle :-)
    Ein globales bedingungsloses Grundeinkommen und Asteroidenbergbau - Asteroid Mining Can Get $100 Billion For Everyone On Earth könnte helfen.... vielleicht? --213.147.163.185 11:59, 20. Nov. 2016 (CET)
    Zitat: "...Jeder, der für fünf Groschen Verstand hat würde das durchschauen...." Wenn die Menschen für fünf Groschen Verstand hätten, würde KEINE Werbung funktionieren.--Wikiseidank (Diskussion) 08:44, 21. Nov. 2016 (CET)

    Hahaha, heute habe ich gesehen, um *welchen* "Herrn M." es sich handelt - die Werbung steht ausgerechnung vor der Uni hierzustadt, Philosophische Fakultät ;-) Sollte ich je mit dem Gedanken gespielt haben, so eine Art Buch zu kaufen: *jetzt* nicht mehr. Aber die wahre Zielgruppe tickt vermutlich anders ;-) --AMGA (d) 20:27, 21. Nov. 2016 (CET)

    Solche Geldversprechen schaltet wahrscheinlich irgendwelche Funktionen des Gehirn aus, als diese Pilotenspiele bei Gericht gelandet sind war es beeindruckend, wieviele äArzte, Anwälte und sonst gebildete Menschen, auch noch mitgemacht haben. Ich denke, das ist die Gier, ein Urtrieb aus den Notzeiten, Gruppenwanderungs mit Mose durch die Wüsste oder was Ähnliches, hinterher sind alle klüger und schreiben dazu kluge Ratgeber: Du sollst ... und Du sollst nicht ... ! Dann macht man daraus Gesetze und Religionen, Ideologien, aber wenn das „Schnelle Geld“, Gold oder der Braten duftet, dann vergisst man alles, was die Großmutter schon wusste. Man nennt es dann die Versuchung, den Teufel oder Sündenfall. -- Ilja (Diskussion) 10:47, 22. Nov. 2016 (CET)

    Was ganz anderes

    Einmal ganz ohne Putin oder Trump oder sonst wem, einmal mehr kommen mir unsere liebsten Freunde in den Sinn: die Autos und die Tiere. Wäre es nicht an der Zeit, einen schönen Wikipediaartikel oder wengstens eine Liste zu schreiben über die Tiernamen, welche den Autos von den Kunden, von den Verbrauchern, und/oder von den Marketingfachleuten und Journalisten gegeben werden? Von der Ente bis zum Jaguar, Mustang, Lupo oder Rabbit, ach ja, der gute Käfer und der Manta waren auch noch da, Panda und sonst noch die halbe Hagenbeck-Tierschau. Der Hai, der auf unseren Straßen lacht ist übrigens kein Auto, sondern ein bärensicherer Luxusabfalleimer aus dem Binnenland Helvetien, Schweizer Exportschlager, der Name „Abfallhai“ wurde von Zürcher Tagesazeiger-Journalisten erfunden. Und die lustige WC-Ente, auch in dem Alpenland erfunden, parkiert meist neben der Toilettenschüssel. -- Ilja (Diskussion) 02:13, 21. Nov. 2016 (CET)

    Adler, nomen est omen
    1. Barracuda (Plymouth)
    2. Beetle (Volkswagen)
    3. Bison (Chevrolet heavy-duty truck)
    4. Blackhawk (Stutz)
    5. Bluebird (Nissan/Datsun)
    6. Bronco (Ford)
    7. Charger (Dodge)
    8. Cheetah (rare 1960s high-performance sports car)
    9. Cobra (Shelby, Shelby-Ford)
    10. Cougar (Mercury)
    11. Fox (Audi, Volkswagen)
    12. Gazelle (Singer)
    13. Honey Bee (Nissan/Datsun)
    14. Impala (Chevrolet)
    15. Jaguar (outgrowth of S.S. Cars, formerly Swallow Sidecars, Ltd.)
    16. Lark (Studebaker)
    17. Marlin (AMC)
    18. Mustang (Ford)
    19. Pinto (Ford)
    20. Rabbit (Volkswagen)
    21. Ram (Dodge)
    22. Road Runner (Plymouth)
    23. Sable (Mercury)
    24. Skylark (Buick)
    25. Spider/Spyder (Porsche)
    26. Stag (Triumph)
    27. Sting Ray/Stingray (Chevrolet Corvette)
    28. Super Bee (Dodge)
    29. Thunderbird (Ford)
    30. Viper (Dodge)
    31. Wasp (Hudson)
    32. White Eagle (Kissel)
    33. Wildcat (Buick)
    Service. GEEZER … nil nisi bene 09:13, 21. Nov. 2016 (CET)
    34. Iltis (Volkswagen)
    34. Käfer (Volkswagen)
    35. Laubfrosch (Opel)
    36. Spider (Alfa Romeo)
    37. Topolino (Fiat)
    38. Hornet (AMC)
    39. Beagle (Bedford)
    40. Ente (Citroen)
    41. Puma (Ford)
    42. Pony (Hyundai)
    43. Wolf (Bundeswehr-G-Klasse)
    44. Hai (Monteverdi)
    Ergänzung --2003:76:E3D:17CB:FD11:103C:BB58:17B8 11:58, 21. Nov. 2016 (CET)
    45. Ameise
    46. Tausendfüßler
    --Nurmalschnell (Diskussion) 14:11, 21. Nov. 2016 (CET)
    47. Fabryka Samochodów Gepard
    48. Leopard Automobile
    49. Panda so einige
    50. Tiger
    51. Ford Taurus
    noch zu 31., war doch schon, sehe ich gerade: Wasp oder Wasp = Wespe
    (Ohne Nr., ich bin kein Auto!) --MannMaus (Diskussion) 14:45, 21. Nov. 2016 (CET)
    Danke im Stall, wo nehnem wir jetzt im Winter nur das Futter her? War da nicht noch Haflinger für ein (militärisches) Geländefahrzeug aus Österreich? Steyer/Puch mit Mercedes, oder so was? Und bei den Militärfahrzeugen käme noch ganz viel mehr dazu, aber das wäre dann wieder ein Thema für sich, der deutsche Tiger aus dem Weltkrieg passt nicht so ganz zu dem Rabbit von heute. Aber ich werde es sammeln, hoffentlich kriege ich keine Flöhe. Ach, wie hat der Noah das mit den Flöhen und Bandwürmern gemacht? -- Ilja (Diskussion) 16:17, 21. Nov. 2016 (CET)
    danke Euch!
    Zum "Haflinger" gibt's/gabs noch einen "Pinzgauer" --RobTorgel 16:30, 21. Nov. 2016 (CET)
    Es gäbe da noch den Hunt, der auch Hund genannt wird, aber hier nicht so ganz reinpasst, sonst nennt noch einer den Drahtesel. --MannMaus (Diskussion) 16:37, 21. Nov. 2016 (CET)
    Wenn der zaehlt, moechte ich auch noch ein Krokodil einreichen. --Nurmalschnell (Diskussion) 19:45, 21. Nov. 2016 (CET)
    Wenn militärische Landfahrzeuge mitzählen, dann gibt es jede Menge, siehe etwa [35] und [36]. --129.13.186.3 20:39, 21. Nov. 2016 (CET)
    Doch mit Nummer, nämlich 37. --129.13.186.4 20:29, 21. Nov. 2016 (CET)
    Danke für den Krokodil, den möchte ich nicht auf der Straße seitlich einparken müssen, wenn wir schon bei den Schienenfahrzeugen sind, da hieß auch irgendwo ein Tram Karpfen oder sonst nach Fisch. Sagt man zu dem 2CV außerhalb von Deutschland auch so tierisch? Ich kenne das Auto eigentlich nur als "Döschwo", die Ente (I fly bleifrei ... ) kam dann irgedwann mal nach. -- Ilja (Diskussion) 11:17, 22. Nov. 2016 (CET)
    52. Reliant Kitten
    53. Firebird (Pontiac)
    54. De Tomaso Mangusta
    55. Puma (Ford)
    56. Raptor (Ford)
    57. Robin (Reliant)
    58. Scorpian (Grinnall)
    59. Sunbird (Pontiac)
    60. Tiger (Sunbeam)
    61. Matra Bagheera
    62. Bobcat (Mercury)
    63. Eagle (AMC)
    64. Colt (Mitsubishi)
    GEEZER … nil nisi bene 14:40, 22. Nov. 2016 (CET)
    65. Das Schwein
    ohne Nr, denn Pony hatten wir schon, aber ich meinte Ford Mustang,
    66. Nasenbär
    67. Anteater (Ameisenbär)
    68. Großer Frosch
    69. Hängebauchschwein
    70. Silberfloh (na gut, den Silberfloh müssen die Biologen erst entdecken, aber es könnte ein Floh sein!)
    Ich hab dann noch Katzenbuckel, Haifischmaul, Mövenflügel, Brathähnchen, Froschauge, Entenbürzel, Bambino, und Stoffhund (nicht ganz im Sinne der Aufgabenstellung) hier gefunden. --MannMaus (Diskussion) 14:54, 22. Nov. 2016 (CET)

    gute Idee

    und endlich sind die lästigen Radfahren und Fussgänger aus dem Weg, sogar die Vögel & Fliegen vliegen weg ...

    Unser Hauptseite heute, 23. November 2016; also die zwei Bilder oben, ich weiß nicht, aber ich würde wahrscheinlich persönlich die Krähe bevorziehen. Was passiert jetzt dort in Osten der EU? Von dem Singvogel Corvus corone erfährt man jedenfalls in unserer Wikipedia von heute noch weit mehr und auch viele interessante und gute Aspekte, wenn es nur bei den Politikern und Sing-Singvögeln öfter auch so wäre. Ich werde vielleicht doch noch ein Birdwatcher, war schon mal lange Zeit liiert mit den Naturfreunden und es ist doch eine recht angenehme Abwechslung zum politischen Alltag. -- Ilja (Diskussion) 11:48, 23. Nov. 2016 (CET)

    Fahrer Gesucht: Übel

    Fahrer Gesucht

    Wer wir sind:

    Du möchtest gerne als Fahrer unterwegs sein und dir deine Zeit flexibel einteilen? Dann melde dich jetzt als Fahrer bei Uber an. Werde Teil einer starken Community, lerne interessante Leute kennen und trage dazu bei, die Mobilität in deiner Stadt zu optimieren. Warum:

    Werde für’s Fahren bezahlt
    Sei dein eigener Chef und teile deine Zeit flexibel ein
    Die Anmeldung ist kostenlos und unkompliziert - innert wenigen Schritten kannst du loslegen
    Auszahlungen werden wöchentlich getätigt

    Voraussetzungen:

    Ein gültiger Führerschein
    Wohnort in der Schweiz
    Freude am Fahren!

    Weitere Informationen:

    Je nachdem ob du ein professioneller Fahrer bist oder eine Privatperson gibt es unterschiedliche Voraussetzungen und Verdienstmöglichkeiten.

    Braucht man beim Uber keine Taxifahrerprüfung mehr? -- Ilja (Diskussion) 16:19, 23. Nov. 2016 (CET)

    Deswegen wurde UberPop in Deutschland mittlerweile verboten. Ob die Schweiz da größere Gesetzeslücken bietet oder ob Uber einfach probiert, wie lange es gut geht, weiß ich nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:23, 23. Nov. 2016 (CET)

    eingeschränkter Zugriff

    plötzlich taucht im Netzwerk- /Freigabecenter eingeschränkter Zugriff auf hinter der üblichen Netzwerkadresse und vor den "grünen Stufen" auf. Ich habe nichts gemacht. Was ist da los und wie kann ich das entfernen? (win7)--88.153.6.93 10:22, 24. Nov. 2016 (CET)

    ADHS im Erwachsenenalter

    Hallo! Es betrifft 2 Milionen Erwachsene allein in Deutschland. Und wenn ich mein Handeln selbstkritisch betrachte, gibt es Ähnlichkeiten in der Wikipedia bei der Arbeitsweise wie dem Konfliktverhalten. Keine Ahnung, ob das irgendwo schon angesprochen wird, aber ich würde gern auf diesen Artikel [37] hinweisen, den jeder für sich selbst mal lesen sollte, und drüber nachdenken, was das für ihn selbst wie für das Verständnis gegenüber Kollegen hier bedeutet.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:08, 9. Nov. 2016 (CET)

    Um Himmels Willen. SOOOOO viele Trumps? -- Janka (Diskussion) 21:51, 9. Nov. 2016 (CET)
    Ich antworte als IP, weil es nicht zu persönlich werden soll. Ich habe einen mittlerweile erwachsenen Sohn mit ADHS-Symptomatik, und ich habe mir immer eingeredet, dass es auch ohne Therapie und Medikamente gut gehen wird. Es ist nicht wirklich gut gegangen, und ich mache mir Vorwürfe. Jetzt lässt er sich auf eigene Initiative behandeln, aber der Start ins Leben ist erst einmal vergeigt. Alles Verständnis für ADHS-Betroffene von mir! Und macht was dagegen! 89.12.71.103 21:58, 9. Nov. 2016 (CET)
    Weißt du denn, ob es mit Therapie und Medikamenten besser gegangen wäre? Vielleicht wäre es sogar schlechter geworden. Steht so ja auch in dem verlinkten Artikel: "Häufig handelt es sich bei den Patienten auch um so genannte Therapieversager, denn sie haben schon eine Odyssee von Behandlungen hinter sich. Weder Antidepressiva, noch Neuroleptika haben ihnen wirklich gegen Depressionen, quälende Unruhe, Chaos und Konzentrationsstörungen helfen können. Vielleicht haben sie das Krankheitsbild sogar verschlimmert, weil der Patient noch ein paar Baustellen mehr hat, aber immer noch keinen Überblick und keine Struktur im Leben." --129.13.186.3 01:37, 10. Nov. 2016 (CET)
    Völlig richtig. Steile These: wer sein AHDS völlig wegtherapiert wird völlig durchschnittlich. Will man das? -- Janka (Diskussion) 02:37, 10. Nov. 2016 (CET)
    Will mal meine zwei Zentner dazu werfen: 1. Vergeigt ist da nichts, weil es im Leben immer Aufs und Abs gibt, manchmal Neustarts, es gibt eine Kommen, aber auch ein Gehen! 2. In der Kategorie von Schuld sollte man nicht denken. Es geht eher um Ursachen, manchmal ist man eben nicht so gut informiert, oder hat sich lieber hinter dem Alltagstrott versteckt. Insbesondere geht es ja um Lösungen. 3. Wer ADS oder ADHS hat und stattdessen der zeitgenössischen Mode wegen auf Depressionen behandelt wird, gerät unter Umständen erst recht auf die schiefe Bahn, was das Mischungsverhältnis von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin als wichtige Botenstoffe betrifft. Einfach mal nur testweise die Mischungsverhältnisse weiter durcheinander zu bringen, tut nicht gut. 4. Was interessieren uns die Auswirkungen auf Wikipedia? LOL. -- 178.12.159.158 09:41, 10. Nov. 2016 (CET)
    @89.12.71.103 "ich habe mir immer eingeredet, dass es auch ohne Therapie und Medikamente gut gehen wird. Es ist nicht wirklich gut gegangen, und ich mache mir Vorwürfe." Völlig bescheuerte Idee. Du hast exakt eine Chance gehabt, die Weichen zu stellen. Du hast auf der Basis Deines Wissens und Deines Bauchgefühles entschieden keine Therapie anzugehen.
    Natürlich kannst Dich jetzt selber zerfleischen und in eine tiefe Depression verfallen, aber hilft das irgendwem? Fakt ist, dass Du viel zu nahe dran bist an Deinem Sohn, Abstand hilft klarer zu sehen (meine Frau hatte auch mal einen Azubi mit ADHS. Der konnte die Ausbildung nicht beenden, hat aber mit Hilfe des AG dann andere Möglichkeiten gehabt und genutzt. Gemerkt hat das vorher keiner, weder Schule, noch Eltern oder Kinderarzt...). Ich denke, Du hast kein Dutzend Kinder, wo Du gute Erfahrungen sammeln kannst und den möglicherweise optimalen Weg für den letzten Sproß wählst, also wirst Du immer wieder ein erstes Mal über etwas entscheiden müssen.
    Der Blick nach vorne ist angesagt! Schaue zu, dass Du Deinen Sohn, bei was auch immer, gut unterstützt. Der zweite Bildungsweg lässt ihn im Zweifelsfall alle Optionen offen. Er hat also bestenfalls ein paar Jahre verloren.
    Und nur mal so als Anregung: Ritalin ist kein Allheilmittel und hat auch seine Nebenwirkungen. Wärest Du mit ihm zum Arzt marschiert wäre mit guter Wahrscheinlichkeit Ritalin verschrieben worden und das wäre es mehr oder weniger gewesen. So ist es zumindest bei mehreren Fällen in meinem Dunstkreis gewesen. Der einzige "gute" Fall ist der, wo die Mutter ihren Job aufgegeben hat und sich sehr intensiv um ihren Sohn kümmert. Der Knabe platzt zwar fast vor Intelligenz, aber er kriegt die Leistung nicht wirklich auf die Straße. Die Familie quält sich mit ihm durch das Gymnasium. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die am Ende nicht auch sagen: "das hätte wir auch besser gekonnt". NB: der hat gar einen Mix aus ADHS und Autismus.
    Vielleicht ist es Dir ein Trost, aber ADHS ist "nur nervig", ich könnte Dir schnell einige Sachen aufzählen die deutlich übler sind. Für Deinen Sohn kann es weitergehen, bei anderen ist der Weg plötzlich zu Ende...
    Also: nein, ihr seid keine Scheiss-Eltern. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 12:59, 10. Nov. 2016 (CET)
    Du hast mich zum Nachdenken gebracht. Dank dir dafür! 77.178.110.154 20:48, 10. Nov. 2016 (CET) (IP von oben)
    Bei ADHS in schwerer Ausprägung ist man wohl gut damit beraten, Medikamente in Anspruch zu nehmen, die zumindest für einige Stunden die Konzentration/Selbstwahrnehmung verbessern. Nur sollte man es nicht mit der Dosierung unter- oder gar übertreiben. Sicherlich, wenn einer/eine ihren eigenen Beruf aufgibt und sich nur noch auf das ADHS-Kind konzentriert, hat es bessere Noten und schafft vielleicht das Abitur. Aber was dann? Irgendwann muss das Kind es auch alleine schaffen. Wie immer im Leben heißt es auch hier: Den richtigen (!) Mittelweg finden. Aber das ist schwierig. Verführbar (Diskussion) 23:11, 13. Nov. 2016 (CET)
    Wobei es bei Ritalin ja nun prinzipbedingt keine Mittelweg gibt. Ansonsten: ja, volle Zustimmung. Ziel einer jeden Erziehung muss die selbständige und eigenverantwortlichen Lebensführung sein. Je früher umso besser (≠ alleine lassen). --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 13:20, 15. Nov. 2016 (CET)
    Da hattest du mich leicht missverstanden. Ritalin selbst ist kein Mittelweg, sondern ein Weg. Es gibt Menschen mit ADHS/ADS, die nur leicht betroffen sind oder durch sehr hohe Intelligenz komplett kompensieren können. Die brauchen auch keine Medikamente. Aber wenn man es denn nehmen will/muss, dann sollte die Dosierung passen. Eine viel zu schwache Dosierung, die also keinerlei Wirkung zeigt, ist Unsinn. Da verzichtet man lieber ganz auf das Medikament. Eine zu starke Dosierung, so nach dem Motto "heute noch ein Bröselchen von dem Stoff mehr, das gibt bei der Schulprobe vielleicht noch 3 Punkte mehr", ist auch nichts (gerne bei überehrgeizigen Eltern zu beobachten). Den "richtigen Mittelweg" bezog ich auf die Bereitschaft mancher Eltern (meist der Mutter) ihre eigene Karriere aufzugeben und nur für das Kind bzw. dessen Schulkarriere da zu sein. Eine solche Entscheidung kann später vielleicht bereut werden, muss aber nicht. Zu deinem Einwurf "je früher desto besser (selbständig)", möchte ich anmerken, dass ich das nicht so sehe. Ein Kind zu früh sich selbst zu überlassen, hat m.E. häufig zur Folge, dass es gegenüber anderen Kindern benachteiligt ist. Ganz besonders gilt das natürlich für Kinder mit Handicap, die es naturgemäß schwerer haben. Verführbar (Diskussion) 12:57, 20. Nov. 2016 (CET)
    ADHS oder auch leichte Formen von AUtismus lassen sich mittels Verstand und starkem Willen durchaus recht weit kompensieren, sprich, es kann eine Anpassung des eigenen Verhaltens an die Umgebung erreicht werden - aber das kostet! Es laugt einen aus, man muß sich ständig entgegen seiner Natur verhalten, kennt sich selber kaum noch und wird bei jedem Mißerfolg von Schuldgefühlen geplagt. Die Umgebung hat meist nichts besseres zu tun, als eine fortwährende Steigerung dieser Bemühungen um Anpassung zu fordern und jeden mißlungenen Versuch hart zu sanktionieren, das ohnehin stark beschädigte Selbstwertgefühl der Betroffenen mit Füßen zu treten und ihnen ins Gesicht zu spucken.
    Den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht - so heißt es - und gemessen am Umgang hierzulande mit irgendwie von der Idealnorm abweichenden Personen sieht das nicht gut aus für uns, denn wer sich bei uns nicht ausreichend optimieren läßt, wird aussortiert. --178.4.187.54 18:51, 24. Nov. 2016 (CET)

    Wie macht man das bitte?

    Vielleicht ist das ja eher eine Wissensfrage für die Auskunft, aber das Thema ist mir doch etwas zu schräg: Meine Frau und ich (ver)zweifeln an einer Gebrauchsanleitung. Sie ist schwer erkältet und will sich einen "Erkältungs Tee" (sic!) zubereiten. Die Anleitung sagt dazu glasklar:

    Nehmen Sie 1 Filterbeutel aus der Verpackung. Übergießen Sie in einer Tasse den Filterbeutel mit 150 ml kaltem Wasser und erhitzen Sie diesen bis zum Sieden. Decken Sie die Tasse ab ... (etc.) ..."

    Wir gehen zunächst davon aus, dass sich der Filterbeutel (und nicht der Benutzer) in der Tasse befinden soll, wenn er mit kaltem Wasser übergossen wird, und dass nicht allein der nasse Filterbeutel, sondern der gesamte Inhalt der Tasse zum Sieden gebracht werden soll. Aber wie soll man mit normalen Küchengeräten das kalte Wasser in/mit der Tasse erhitzen? Muss der Käufer dieses Tees auch noch schnell einen Camping-Tauchsieder erwerben? Welche Bestrahlungsdauer sollte man bei Gebrauch einer Mikrowelle ansetzen? Provisorisch hat meine Frau den Absud in einem kleinen Töpfchen auf dem Herd erhitzt, aber das entspricht eben nicht der Anleitung. Also - sind jetzt wir zu blöd, oder ist die Anleitung blöd? Was würdet ihr raten? Verwirrter Gruß -- Zerolevel (Diskussion) 19:57, 14. Nov. 2016 (CET)

    Falls du etwas Hirn vorrätig hast, schalte es einfach dazu. Was willst du mit so einem Quatsch? Beweisen, dass andere Leute Idioten sind, Zerolevel, und du nicht? Ich nehme dir keine Sekunde deine angeblich Verwirrtheit ab. Wer sich wegen so einer Sache hier um einen neuen Abschnitt bemüht, der ist nämlich tatsächlich der Idiot! --Hubertl (Diskussion) 22:10, 24. Nov. 2016 (CET)
    Ist das evtl. die Anleitung für die Mikrowelle? Ich kenne einige, die ihren Tee so zubereiten (Filterbeutel in Tasse, mit kaltem Wasser aufgießen, und dann in der MW erhitzen. - Ich selber erhitze nur das Wasser, und hänge dann den Beutel klassisch rein, und laß ihn ziehen.) --Maresa63 Talk 20:51, 14. Nov. 2016 (CET)
    Dascha grade den Punkt - von µWelle steht da nüx. Ich hab's oben wörtlich zitiert; und das Wie des Erhitzens bleibt der Kreativität überlassen. Ist schon somewhat crayzee. -- Zerolevel (Diskussion) 20:56, 14. Nov. 2016 (CET) Meine Antwort von vorhin hat sich irgendwie vermittels Iljas Beitrag verlöschen lassen, eing'artch. -- Zerolevel (Diskussion) 22:26, 14. Nov. 2016 (CET)
    Tatsächlich, in GB und US wird immer öfter die Mikrowelle auch zum Teewasserkochen verwendet, neulich sah ich eine Teekanne aus England und da stand es auch drauf, dass es für die Teezubereitung in der Mikrowelle besonders geeignet sein, ich dachte, es sei ein Witz, doch ich fragte herum und es wurde mir bestätigt, manche geben´s nicht gerne zu, aber es ist bequem, wie der Teebeutel auch. Aber der selbe Tee funktioniert ganz bestimmt auch ganz auf die alte Art, da bin ich sicher. Gruß an alle Teeliebhaber -- Ilja (Diskussion) 21:01, 14. Nov. 2016 (CET)
    (BK)Dann fragt sich nur, wo der Tee gekauft wurde, ob er etwas komisch riecht... und ob's entsprechende Kekse dazu gab... palm<-- nicht die Palme --Maresa63 Talk 21:03, 14. Nov. 2016 (CET) gut, daß hier das Cafe ist, und nicht die Auskunft
    Der Tee kam frischestens vom Apothekenzulieferer (bestellt), leider völlig keksfrei. Wie ein Erkältungstee un-komisch riechen sollte, entzieht sich meiner Erfahrung. :-( Es wird sich weisen, wie der Metabolismus meiner Frau reagiert - W8 & C. -- Zerolevel (Diskussion) 22:40, 14. Nov. 2016 (CET)
    "Also - sind jetzt wir zu blöd, oder ist die Anleitung blöd?" Hmm, ich würde die Tasse in die Mikrowelle stellen und über die Frage nicht weiter nachdenken. Die Mikrowelle solltest Du natürlich einschalten. Wie lange es dauert, bis das Wasser in der Tasse kocht, dürfte man aus Erfahrung wissen oder man schaut in die Anleitung. Ein guter Anhaltspunkt ist immer - die Tür in der Mikrowelle hat ja eine Scheibe, durch die man hereinsehen kann - wenn man auf der Wasseroberfläche Blubberblasen aufsteigen sieht. --2003:76:E24:D85C:1DBD:B29C:E3E3:AAC4 22:23, 14. Nov. 2016 (CET)
    Nu - wenn Ihr's auch nicht deutlich besser wisst, liegt's wohl nicht primär an uns, ergo (a) Zubereitung per Teeglas (zwecks besserer Observation) in die Mirkowelle; oder besser (b) Anleitung souverän ignorieren und kochendes Wasser aus dem Wasserkocher zapfen. Gruß -- Zerolevel (Diskussion) 22:33, 14. Nov. 2016 (CET)
    Ganz offensichtlich ist bei dieser Zubereitungsanweisung etwas schiefgegangen, die Grammatik stimmt ja auch hinten und vorne nicht. Möglicherweise ein Übersetzungsunfall. Also überlegen wir mal, was gemeint sein könnte und Sinn ergäbe. Viele dieser Heiltees sollen kalt aufgegossen und dann gekocht werden (ob das viel bringt, kann ich nicht beurteilen). Eine Tasse (engl. cup) ist auch ein Hohlmaß, bei uns traditionell ca. 150 ml. These: Den Beutel soll man mit 150 ml kaltem Wasser übergießen, gerne auch im Topf, wenn man keine Mikro hat, und dann kochen, oder aber eben auch gleich in dem Trinkgefäß, wenn man ein ebensolches mikrogeeignetes und die passende Strahlenschleuder besitzt, zubereiten. Bei mir bei 800 Watt knapp zwei Minuten, Versuch macht kluch. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:42, 14. Nov. 2016 (CET)
    Bisschen anders gefragt, wer ließt heute schon Gebrauchsanleitung, früher kaufte man mit jedem PC oder Software noch mindestens ein Buch mit, manchmal gleich mehrere, heutzutage schauen ich Teenagern zu, wie sie ohne viel zu übelegen, die seltsamsten eDinger relativ schnell zu beherschen lernen, ob Smartphone oder Tablet, ob ein Onewheeler oder sonst was Verrücktes (3D-Drucker), die Leute nutzen von den Möglichkeiten meistens nur ein schmales Segment, aber Gebrauchsanleitung, Handbuch, Kleingedrucktes, das ist was für die Wikipedianer und wenn was schiefgegangen ist. -- Ilja (Diskussion) 00:27, 15. Nov. 2016 (CET)
    Die Anleitung ist blöd: "diesen" im zweiten Satz - wtf? Tipp: ignorieren, und so zubereiten, wie man das immer mit Teebeuteln macht (hast du ja mit b) schon erkannt). Mikrowelle ist nix für Tee. --AMGA (d) 08:10, 15. Nov. 2016 (CET)
    Vielleicht ist die Anleitung nicht ganz neu, sondern ganz alt: Tee + Wasser in einen Blechtopf und dann über das Lagerfeuer halten. --212.197.182.124 09:03, 15. Nov. 2016 (CET)
    Vielleicht wäre es an der Zeit die Gebrauchsanleitung, nicht nur beim Tee, bisschen genauer - auch in anderen Sprachen, unter die Luppe zu nehmen, aber vor allen das Kleingeschriebene: beim Twining stehen auch zwei hübsche Grafiken dabei (preparation suggestion), Teekanne schenkt uns sogar gleich drei Bildchen und eine Minute Zubereitungszeit mehr, verlangt aber 100°C für das kochende Wasser, was uns aber in arge Schwierigkeiten bringen könnte, wenigsten haben wir es schon in der Grundschule so gelernt, dass man dafür ans Meer müsste, auch hat man nicht immer ein Laborthermometer in der Küche. Kräuertee, eigentlich Infusion genannt, sollte aber kein ganz kochendes Wasser bekommen, dafür dutlich mehr Zeit.
    Nebenbei: bekommt man den Tee im Restaurant serviert liegt der Teebeutel neben der Tasse und das Wasser ist schon deutlich abgekühl, kam es auch aus der Kaffeemaschine, welche jedoch höchstens ~ 90°C produziert, die Tasse war kalt und der Weg bis zum Tisch des Gastes lang. Das Espresso ist dann meistens schon besser. -- Ilja (Diskussion) 10:01, 15. Nov. 2016 (CET)
    @ keiner liest mehr die Gebauchsanleitung: weil man die in den meisten Faellen vergessen kann. Letztens erst wieder, Flat-TV einrichten bei den Grosseltern, Zitat Gebrauchsanleitung (nur uebertragen, da ich mich an das genaue Schwurbelwort leider nicht mehr erinnern kann): "Um SuperViewTM einzuschalten, waehlen Sie im Menue 'SuperViewTM einschalten' aus" - Ach, Raketenwissenschaft... zweimal an- und wieder ausgeschalten, keinen Unterschied erkannt. Lassmer lieber aus, denn bisher haben die ja auch immer ohne SuperViewTM fernsehen koennen. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:57, 15. Nov. 2016 (CET)
    Wie soll man 150ml in einem Topf erhitzen? Angenommen, der hätte einen Boden mit einem Durchmesser von 15cm (hast Du eine Herdplatte, die klein genug ist?), dann hättest Du gerade mal 0,8cm Wassertiefe, also knapp die Höhe die ein normaler Teebeutel an Breite hat. Wenn man den also in das Wasser legt, kann man, winzigen Topf und sehr kleine Herdplatte vorausgesetzt, tatsächlich im Topf aufkochen.
    Da wird die Mikrowelle wohl das Mittel der Wahl sein, wenn nicht gerade der Beutel mittels Metallklammer zusammengehalten wird.
    Apropos Teebeutel: ihr wisst schon, was üblicherweise in den Schwarzteebeuteln der bekannten Anbieter drin ist? Das was abends zum Schichtende in der Fabrik aufgekehrt wird... (Teeglossar#D dust eben)
    Da stört die Temperatur von vielleicht 65°C, die der Kaffee hat, wenn er beim Gast am Tisch ankommt auch schon nicht mehr.
    Nö, bescheuerte Anleitung. Egal was gemeint war, ich würde den Teebeutel in die Tasse befördern und mit kochendem Wasser übergiessen. Ob das 150 mL oder 180 mL sind wäre mit ehrlich gesagt sch***egal, ebenso ob ich das erst in kaltem Wasser einweichen soll. Aber vermutlich würde ich dann binnen 3 Stunden an Hodenkrebs sterben, wenn ich von der Anleitung abweiche. ^^
    Was waren eigentlich die Inhaltstoffe? Ich stehe bei so etwas ja eher auf DIY, zum Beispiel mittels solchen Seiten: [38]. Der Salbei wuchert mir sowieso unkrautartig den Garten zu, da kann er auch mal ein paar Blätter lassen. Frisch zubereitet schmeckt er nicht ganz so grässlich. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 13:41, 15. Nov. 2016 (CET) P.S.: Vielleicht gibt es einen fähigen Apotheker bei Euch, der euch eine passende Mischung zubereiten kann? Die gibt es wirklich noch... Dann bekommst Du auch keine komischen Anleitungen.

    Auf der Packung Rooibostee steht folgender Hinweis:" Teebeutel immer mit frischem, sprudelnd kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 bis 6 Minuten ziehen lassen! Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel!"

    Vielleicht war die andere Anleitung für einen anderen Filter gedacht, den man aus Hygienegründen auskocht. Sind da vielleicht Bedienungsanleitung und Kochvorschrift durcheinandergeraten?

    Ich schwöre bei Erkältung übrigens auf Acerola-Tabletten. Die werden aus Acerola-Kirschen gewonnen und haben einen hohen Vitamin C-Gehalt. Grüße und gute Besserung--Postfachannabella (Diskussion) 14:33, 15. Nov. 2016 (CET)

    @Wasserträger + Dumbox: Das Produkt nennt sich "Bad Heilbrunner Erkältungs Tee", der pharmazeutische Unternehmer sitzt in D-83670 Bad Heilbrunn - die Sprache ist demnach wohl kein Babelfisch-Problem, sondern plain native dysgraphia; und es enthält laut Papierumbeutelung 1,6 g Weidenrinde, 0,4 g Lindenblüten, sowie Süßholzwurzel und 7 weitere Blütensorten, alles "geschnitten". Inwiefern es zur korrekten Extraktion von Weidenrinde und Lindenblüten wichtig wäre, mit kaltem Wasser zu beginnen - wir sind halt keine Pharmakologen. Evtl. ziehe ich mich zurück auf "und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" - ich muss nachher ohnehin noch etwas abholen. Wenn ich was erfahre, gebe ich nochmals Laut. Gruß -- Zerolevel (Diskussion) 14:53, 15. Nov. 2016 (CET)

    Weidenrinde und Süßholz sind wohl der Schlüssel. Ich habe mal bei der älteren Generation nachgefragt und wurde beschieden, dass man Rinden und Wurzeln "abkochen" (so heißt das fragliche Prozedere: siehe Dekokt) muss, damit sich was löst. Persönlich nehme ich lieber gleich Aspirintabletten... @Wasserträger: Doch, ich habe solche Töpfchen. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:36, 15. Nov. 2016 (CET)
    Süßholz kann man ja auch raspeln!--Postfachannabella (Diskussion) 15:56, 15. Nov. 2016 (CET)
    Wenn ich das mache, mittlerweile: Schade um das schöne Süßholz! Außer Spänen nix gewänen. ;) Dumbox (Diskussion) 16:10, 15. Nov. 2016 (CET)
    Wenn es Dich interessiert kann ich mal nachhaken, zwei Apotheker und Fachleute aus der Lebensmittelüberwachung habe ich mindestens im mittelbaren Zugriff. Allerdings wäre mir neu, das ein der benannten Zutaten wirklich ausgekocht werden muss. Mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen sollte passen.
    Aber die Zutaten stehen hier komplett aufgelistet: [39] und auch, dass es Beutel ohne Metall sind --> Mikrowelle geht definitiv. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 16:33, 15. Nov. 2016 (CET)
    Rum mit Schwarztee und Honig würde ich sagen, ins Bett und so viel davon trinken, bis es zwei Tassen geworden sind, dann schlafen und von Südsee träumen, Feuerland, dort ist es ganz heiß. -- Ilja (Diskussion) 17:13, 15. Nov. 2016 (CET)

    P.S.: Beim Apotheker meines Vertrauens gewesen und ihn gefragt; seine Reaktionen: (1) Nanu, wie soll denn das gehen? (2) Sowas habe ich ja noch nie gesehen! (3) Das würde ich einfach wie einen normalen Teebeutel mit heißem Wasser übergießen, das ergibt keinen wirklich relevanten Unterschied. Na denn! (Aber ein Blödsinn bleibt diese Anleitung doch.) Gruß -- Zerolevel (Diskussion) 19:11, 15. Nov. 2016 (CET)

    Der letzte Punkt ist aber richtig und nicht ganz unwichtig, die Infusion, als Tee würde ich es nicht unbedingt bezeichnen, soll lange in der Wärme ziehen dürfe, auch ruhig 10 bis 20 Minuten, die Tasse dehalb vorwärmen, für solche Zwecke sind dann große und dicke Tassen mit Deckeln (die gibt es für Kräuter-Beutel). Gute Besserung! hat der Rum noch nicht geholfen -- Ilja (Diskussion) 05:18, 16. Nov. 2016 (CET)

    Heute, Kinder, wird’s was geben

    Heute, Kinder, wirds was geben!

    Heute werden wir uns freun!

    Welche Wonne, welches Leben

    Wird in unserm Hause seyn;

    Niemals werden wir noch wach,

    Heysa, heut ist Stoppoktag!

    Zwei Jahre Kerker sind vorbei. Glaubt jemand an eine Besserung? Warten wir es mit ausserordentlich viel AGF ab... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:24, 15. Nov. 2016 (CET)
    Find ich überhaupt nicht gut von dir, dich so zu verhalten, Nightflyer. --Hubertl (Diskussion) 22:12, 24. Nov. 2016 (CET)
    Hast du jetzt vor nach Liliana, Stoppok wegzumobben? --112.198.69.204 08:44, 15. Nov. 2016 (CET)
    Ich denke das entscheidende Wort ist "warten". Glaubt irgendwer ernsthaft, er würde zappelig vor der Tastatur sitzen und die Sekunden bis zum Ablauf der Sperre, nägelkauend versteht sich, verbringen?
    Ich finde die Frage, ob er denn überhaupt noch mal aktiv wird spannender. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 13:50, 15. Nov. 2016 (CET) P.S.: Allerdings nicht mal spannend genug um das jetzt zu beobachten. Wenn er wieder editiert und wieder zu normaler Kommunikation gefunden hat, dann ist es doch gut so. Andernfalls dürfte es schnell wieder hochkochen. Wenn er denn überhaupt...
    a) Müsste er jetzt nicht entsperrt sein? b) Hätte er nach "1 Jahr, 364 Tage, 18 Stunden, 10 Minuten und 48 Sekunden" nicht schon gestern entsperrt werden müssen? Gab doch einen 29. Februar. 77.177.16.66 14:12, 15. Nov. 2016 (CET)
    Die Sperre ist weg: [Spezial:Beiträge/Reiner Stoppok]. Rein theoretisch könnte er also editieren, wenn er denn wollte. Ob das gestern oder erst heute der Fall war kann ich jetzt nicht sagen. Allerdings würde ich an Deiner Stelle von einem WP:AP wegen dem fehlenden Tag eher Abstand nehmen. :D  --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 16:36, 15. Nov. 2016 (CET)
    *big grin 77.177.16.66 16:41, 15. Nov. 2016 (CET)
    Irgendwie stimmte da aber die Auswertung nicht: 44,85 % (135 Benutzer) stimmten für eine Sperrdauer von 2 Jahren oder niedriger. 55,15 % (166 Benutzer) stimmten für eine Sperrdauer von 2 Jahren oder höher. - da sich das zu 100% addiert, haben also genau 0.00% fuer eine Sperrdauer von exakt 2 Jahren gestimmt? -- 195.68.6.6 18:20, 15. Nov. 2016 (CET)
    Schau nochmal hin: "44,85 % stimmten für eine Sperrdauer von 2 Jahren oder niedriger, 55,15 % (166 Benutzer) stimmten für eine Sperrdauer von 2 Jahren oder höher." Die Exakt-2-Jahre-Befürworter sind also in den 135 und 166 inkludiert. Der Schnitt von 55 % ging mitten durch die "2-Jährigen".-- Zerolevel (Diskussion) 19:16, 15. Nov. 2016 (CET)
    Dann sind die Aussagen aber falsch bzw. irrefuehrend. Faktisch haben 137 fuer eine Sperrdauer von 2 Jahren oder niedriger gestimmt und 187 fuer eine Sperrdauer von 2 Jahren oder hoeher (23 Benutzer fallen unter beide Kategorien). Um das Kriterium festzustellen, waere es sinnvoller, nur die Prozentzahlen von "2 Jahre oder mehr als 2 Jahre" und "mehr als 2 Jahre" zu vergleichen, um darzustellen, dass an diesem Wert die 55%-Schranke liegt. -- 109.13.27.182 23:13, 15. Nov. 2016 (CET)

    Echt unfassbier

    Auch zwei Jahre nach seiner Sperre hat RS immer noch seinen persönlichen "Fanclub": Wikipedia:Vandalismusmeldung#Benutzer:Reiner Stoppok (erl.). Wenn das mal keine Treue ist... --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 17:49, 16. Nov. 2016 (CET)

    Wer braucht noch Tageszeitungen?

    Mir ist gerade beim durchgehen einer Tageszeitungswebsite aufgefallen, dass es sich bei 90 % der Artikel um nichts anderes handelt als um die Zusammenfassung einer oder mehrerer Pressemitteilungen oder Werbeaussendungen. Oder besser gesagt:

    Die Umschrift einer Zusammenfassung einer Zusammenfassung einer einer oder mehrerer Pressemitteilungen oder Werbeaussendungen.

    Als Beispiel: Die US-Marine meldet, dass der Zerstörer USS Zumwalt einen Maschinenschaden hatte. Wer braucht duzende verschiedene Varianten davon in denen nicht mehr Info steht als in der original Pressemitteilung.

    Bei Nachrichten zu Trump ist es noch schlimmer. Brauche ich wirklich hunderte Beiträge zu einzelnen Twitternachrichten von Trump in denen überall steht was Trump getwittert hat? Warum geh ich nicht gleich zu Trumps Twitter-Account wenn ich wissen will was er so twittert? Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 18:42, 23. Nov. 2016 (CET)

    Are you really sure, that he twitters in german? --MannMaus (Diskussion) 19:37, 23. Nov. 2016 (CET)
    Und dann gibt's da noch diese freiwilligen Autoren, die in ihrer Freizeit aus den Meldungen noch ein Online-Lexikon basteln, hab ich mal gehört. Damit auch alle wissen, warum man darauf verzichten kann, stehen da jeweils die Quellen drunter. Mir fällt jetzt gerade der Name nicht ein. Wer braucht denn den Quatsch? --MannMaus (Diskussion) 19:44, 23. Nov. 2016 (CET)
    Haben wir 2001? Spätestens zu dem Zeitpunkt hatte sich der Nutzen von Zeitungen erledigt, von Tageszeitungen schon 1896/1926.--Wikiseidank (Diskussion) 09:09, 24. Nov. 2016 (CET)
    @Wikiseidank:: Mit Tageszeitungen meine ich natürlich die Webseiten der Organisationen die hauptsächlich früher Mal Tageszeitungen waren. K.A. Wie man die heutzutage nennt? Nachrichtenportale? Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 14:53, 24. Nov. 2016 (CET)

    @MannMaus:: Aber auch die Wikipedia braucht keine 100 (1000?) unterschiedliche Übersetzungen bzw. Kurzzusammenfassungen von ein und derselben Pressetext einer Regierung. Wenn in Pakistan eine Drohne einschlägt dann sind ja offensichtlich ganze Horden von Praktikanten bzw. "Journalisten" damit beschäftigt den Agenturtext minimal umzuformulieren. Das Beispiel von oben zur USS Zumwalt.

    Im Standards steht:

    "Das modernste Kriegsschiff der US-Marine, der Hightech-Zerstörer Zumwalt, hat im Panama-Kanal eine Panne erlitten. Wegen eines Maschinenschadens habe der Raketenzerstörer seine Fahrt durch den Kanal nicht fortsetzen können, berichteten die US-Marine und Medien am Dienstag."

    in der Welt steht:

    "Doch nun hat der Hightech-Zerstörer im Panamakanal erneut eine Panne erlitten. Wegen eines Maschinenschadens habe der Raketenzerstörer seine Fahrt durch den Kanal nicht fortsetzen können, berichten die US-Marine und amerikanische Medien."

    In Spiegel Online schreibt:

    "Die Zumwalt blieb mit Antriebsproblemen im Panamakanal stecken und musste abgeschleppt werden. Ein Sprecher der Navy bestätigte, das Schiff bleibe bis auf Weiteres im Hafen, um den Grund für die Schwierigkeiten zu klären."

    Die Leute die das umformulieren müssen ja alle bezahlt werden. Die könnten stattdessen etwas sinnvolles machen. Etwas, dass auch Mehrwert bringt. Etwas von dem Zeug von dem sie vermutlich in ihrem Publizistik Studium gehört haben. Recherchieren oder so? Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 14:53, 24. Nov. 2016 (CET)

    Recherchieren? Vor Ort? Hundert Leute vor Ort treten sich nur gegenseitig auf die Füße, da wird einer hingeschickt, der kriegt von 100 Redaktionen je ein Taschengeld... Und selbst wenn da ganz viele von unterschiedlichen Redaktionen bei einer Pressekonferenz sitzen, kriegen alle dasselbe mit (hoffentlich!). Tatsachen sind Tatsachen, die werden halt umformuliert, je nach sprachlichem Niveau und politischen Ansichten der Zielgruppe. Jede Zeitung will halt ihre Leser binden, dass die ja nicht zur Konkurrenz gehen, um das zu erfahren, was überall, nur bei ihnen nicht steht. Marktwirtschaft nennt man das. Und Umformulierung Nr. Anzahl aller Zeitungen + 1 ist halt die Wikipedia, nur eine, aber eine unwichtige. Und Wikinews gibt's auch noch. Gebraucht werden sie nicht, aber es gibt sie, und sie werden gelesen, auch in unterschiedlichen Übersetzungen (also eine pro Sprache). "Gebraucht" im Sinne deiner Fragestellung werden sie nicht, aus den von mir erwähnten Gründen, es sind nur Umformulierungen der erwähnten Quellen, aber du bist trotzdem hier. Aber ja, du hast schon irgendwo Recht. Und ich lese manchmal eine Überschrift - zwei Sätze - mehr auf Seite 2 - und nachdem ich Seite 2 gelesen habe, fühle ich mich oft genauso schlau wie nach der ersten Überschrift. --MannMaus (Diskussion) 15:40, 24. Nov. 2016 (CET)
    Noch vor 30 Jahren wäre das viel spannender gewesen. Da hätte in der Bildzeitung gestanden: Amerikanischer Hightech-Zerstörer Zumwalt erleidet vor turnusmäßiger Werftinspektion kleinen Maschinenschaden im Panamakanal. Und im Neuen Deutschland stände: Der amerkanische Hightech-Zerstörer Zumwalt, das Aushängeschild des amerikanischen Monopolkapitalismus, scheitert kläglich im Panamakanal. --Expressis verbis (Diskussion) 23:54, 24. Nov. 2016 (CET)

    Eine politische Prognose

    "Als ob, zum Beispiel, gegen die liberale und soziale Forderung der Völkervereinigung und der wirtschaftlich-politischen Zusammenfassung unseres Erdteils nun durchaus und allein der Begriff der völkischen Bindung und des Nationalismus zu stehen habe. Große Teile (...) zeigen sich stimmungsmäßig bereit, solche Gedankengänge anzunehmen. Aber sie sind ja falsch. (...) Das demokratische und soziale Deutschand, ich bin tief überzeugt davon, darf vertrauen, dass die gegenwärtige Konstellation vorübergehend ist und dass die Zukunft, trotz allem, ihm gehört. Das Rasen der nationalistischen Leidenschaften ist nichts weiter als ein spätes und letztes Aufflackern (...) Und alle Tatsachen des Lebens und der Entwicklung, die wirtschaftlichen, technischen und geistigen, zeugen dafür, dass die Zukunft auf dem Weg liegt, den einzuschlagen die Völker längst gewillt sind, den Weg in die soziale Welt der Einheit, der Freiheit und des Friedens.“ - Kurz Luft holen, dann Autor und Datum ansehen. Gruß --Logo 12:37, 24. Nov. 2016 (CET)

    Wundert mich kein bißchen. Wir spielen hier schon lange allen möglichen Mist nach, der vor rund siebzig bis hundert Jahren schon einam abgelaufen ist. Sehr schön sind übrigens auch die Zukunftsprognosen von Nils Bohr, der für weit mehr Verstand hatte, als nur für Physik, und seiner Zeit und rund siebzig bis hundert Jahre voraus war im Denken. --178.4.187.54 18:18, 24. Nov. 2016 (CET)

    neu bei dnb.de

    Bei DNB heißt es schon eine Weile: „Verlinkungen auf die Wikipedia stehen aus technischen Gründen zurzeit nicht zur Verfügung“. Weißt da jemand, was für Gründe das sind oder woran es wirklich liegt? Auch die sonst praktischen Links zu den Verlagsinfos zum Titel sind schon längere Zeit nicht in Funktion. -- Ilja (Diskussion) 15:28, 23. Nov. 2016 (CET)

    @Ilja Lorek: das hängt unter anderem mit dem kaputten Personendaten-Tool zusammen. -- hgzh 10:00, 25. Nov. 2016 (CET)

    FAZ: "Braucht Wikipedia unser Geld? "

    alle Klarheiten beseitigt? -- Ilja (Diskussion) 17:42, 23. Nov. 2016 (CET)

    Oh ja, mein Lieblingsteil: "Für Christian Rickerts... ist die Sache klar: „... Da halte ich eine gewisse Absicherung für notwendig, es können ja auch mal Gelder ausbleiben.“ Stimmt, Geld von mir zum Bleistift. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 10:52, 24. Nov. 2016 (CET):
    Ganz klar, da spielt Misstrauen und Missgunst mit, auch noch vielleicht Naivität und Neigung zum Boulevard, auch bei der guten alten FAZ, sollte es zwar nicht sein, aber die Zeiten sind danach! Und ein Großbetrieb, wie die Wikipedia es trotz aller non commerz nun einmal geworden ist, braucht Reserven, groß genung für lange Zeiten, Heu und ´Marmelade für den Winter. Oder soll man mal für eine Viertelstunde, dann Stunde, dann ein Tag oder gar eine Woche die Wikipediaserver ausruhen lassen? Abkühlen? Gut, es gibt heute bereits genug Trittbrettfahren mit kopierten Daten im Netzt, mit ihrer Werbung und Viren und Würmen oder Troyasiegermannschaften bestückt. Vielleicht würde die Welt das Fehlen der Wikipedia zeitlang gar nicht merken, wenn es nicht in der Wikipedia steht, dann gibt es da auch gar nicht ... oder? -- Ilja (Diskussion) 16:52, 24. Nov. 2016 (CET)
    Missgunst / Neid? Nein, klare Fehlinterpretation. Mich stört das wachsende Missverhältnis Jahresbudget/Vorrat. Wie viele Jahre Geldreserven wären denn wohl angemessen? Imho vielleicht ein Jahr und das nur bezogen auf die Sicherung des Betriebs plus ganz wenig Verwaltung. Alles darüber hinaus sollte nicht (gezielt) bevorratet werden, sondern das Spendenziel nach unter angepasst werden. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 09:34, 25. Nov. 2016 (CET)
    Da ich ein Lebenlang in Non-Profit-Werken mitwirkte und die Bedeutung der Abhängikeit von Spenden gut abschätzen kann, würde ich sagen, mindestens drei Jahre Heuvorrat muss ein Laden, wie die Wikipedia schon haben. Das ist kein Kaninchenzüchterverein und kein Rentnertreff, das ist eine große Maschinerie und ein Unternehmen von weltweiten Bedeutung, so ein Schiff braucht auch erfahre Mannschaft, Infrastruktur, da laufen verschiedene Verträge über mehrere Jahre, da kann man nicht, im Falle eines Falles, einfach den Schirm zumachen und nach Hause gehen. Und die Abhängigkeit von Spenden ist auch Abhängigkeit von der Weltwirtschaftslage, Konjunktur und allegemeinen Großwetterlage ... -- Ilja (Diskussion) 11:05, 25. Nov. 2016 (CET)

    etwas andere Prognose

    Dichtung

    Fährt der Dichter Dylan nach Schweden? Das wäre schon wirklich nobel und ich würde mich über das Foto von Bob Dylan in Frank sehr gefreut. Ist von der Wikipedia jemand eingeladen worden? Dann kommt er vielleicht auch zur Nobelmania nach Lindau. -- Ilja (Diskussion) 02:19, 25. Nov. 2016 (CET)

    Nein hat er gesagt (ohne Quelle, aber doch sehr leicht zu finden). --91.115.227.145 08:20, 25. Nov. 2016 (CET)
    Von mir aus kann er gerne bei seiner Musik bleiben, anstatt sich als Literat einstufen zu lassen. --91.115.227.145 08:21, 25. Nov. 2016 (CET)
    Seine Lieder sind aber nun einmal Dichtung und diese Darbietung wird von Professoren allgemein zu der Literatur gezählt, früher schrieb man gar ganze Romane in Versform, um es besser auswendig lernen zu können -- Ilja (Diskussion) 09:57, 25. Nov. 2016 (CET)

    Nicht mal mehr 1000 Artikel,

    bis die 2 Millionen Marke erreicht ist! Der Schampus ist bereits kalt gestellt, kann jemand noch die Gläser verteilen und die Ballons mit Helium (oder Wasserstoff, wer einen Knall-Effekt braucht) füllen? Konfetti und so wäre auch nicht schlecht. Ich bestücke derweil den Kuchen mit 2 Millionen Kerzen. Wo hab ich die jetzt nur hingelegt...?--79.192.33.93 18:32, 17. Nov. 2016 (CET)

    Wer wird es sein? Wird der Artikel wieder zur Löschung vorgeschlagen wie einst Ernie Wasson? Wird das Lemma unser Lebensgefühl zur Zeit wiederspiegeln? Wird es ein Symbol unserer Kultur sein? Fragen über Fragen.....--Tromla (Diskussion) 02:29, 18. Nov. 2016 (CET)
    Wie nennt man eigentlich diesen Effekt, das alle auf bestimmte Schwellwerte schielen? "erreichte der DAX die wichtige Marke von 10.000 Punkten", "der zweimillionste Artikel", "wurde der sechstmilliardste Mensch geboren" und viele andere. Der zweimillionste Artikel wird vermutlich nur eine WL für eine ungebräuchlicher Bezeichnung auf eine Chemikalie sind oder so etwas. Trotzdem schielen alle darauf (ja, ich auch ^^). --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 07:24, 18. Nov. 2016 (CET)
    Weiterleitungen werden ja gar nicht mitgezählt. --MrBurns (Diskussion) 07:57, 18. Nov. 2016 (CET)
    Okay, dann eben eine BKL zum einem koreanischen Nachnamen. Die Prinzipaussage dürfte aber auch so klar gewesen sein. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 09:56, 18. Nov. 2016 (CET)
    Quecksilber(IV)-fluorid wäre uninteressant genug? Also, ich wünsche mir ja einen Bert, die Vornamensträger sind aber schon alle da, würde doch aber zu Ernie passen. Was gibt's dann hier zur Feier des Tages? Kekse! --MannMaus (Diskussion) 14:24, 18. Nov. 2016 (CET)
    BKS werden auch nicht gezählt. --Morten Haan 🌾 Wikipedia ist für Leser daSkin-Entwurf 16:02, 18. Nov. 2016 (CET)
    Zurzeit veröffentlichen ja sowieso nur "die Doofen" einen neuen Artikel, nämlich diejenigen, die nicht mitkriegen, dass Artikel Nr. 2.000.000 ansteht :-) --BangertNo (Diskussion) 16:09, 18. Nov. 2016 (CET)
    Warum die Doofen? Gibt es für den 2.000.000sten Artikel einen Preis? Einen vergoldeten Wikikuli, oder die goldene Mattscheibe?! Oder was hätte ich sonst davon?! --Elrond (Diskussion) 17:40, 18. Nov. 2016 (CET)
    Es war nicht ganz so ernst gemeint, Elrond.--BangertNo (Diskussion) 17:55, 18. Nov. 2016 (CET)
    immerhin haben wir jetzt Propheten bei der Wiki ;-) --Elrond (Diskussion) 18:01, 18. Nov. 2016 (CET)
    Ich sehe mir auch gerade die Wette für das Datum des 2.000.000sten Artikels an. Das wird eng. Aber diese eine Lücke beim heutigen Datum ist doch erstaunlich. Wird aber noch interessant.--79.192.33.93 18:33, 18. Nov. 2016 (CET)
    Sind nicht mittlerweile ca. ein Drittel aller Wikipedia-Artikel Biographien von noch lebenden Menschen? Für diesen einen lebenden Mensch wären diese warholeschen "fünf Minuten Ruhm" doch sicher nicht ganz unwichtig, oder?
    In den Kategorien Frau und Mann sind zusammen zur Zeit 629.694 Artikel, also inklusive bereits verstorbener Personen. Bei knapp zwei Millionen Artikeln insgesamt machen die Biografien somit kein Drittel des Artikelbestandes aus. --Morten Haan 🌾 Wikipedia ist für Leser daSkin-Entwurf 19:02, 18. Nov. 2016 (CET)
    IP 79.., eng? Benutzer:MGChecker hat die Wette gewonnen. Das gibt höchstens noch ein Unentschieden. --MannMaus (Diskussion) 19:19, 18. Nov. 2016 (CET)
    Quatsch, ich hab mich verzählt, heute hätte er noch gewonnen, morgen der nächste. --MannMaus (Diskussion) 12:20, 20. Nov. 2016 (CET)
    @MannMaus: Stimmt. Eng wird es nicht mehr. Ca. 600 Artikel sind es noch, das dürfte also in 1-2 Tagen der Fall sein. Wenn es aber 3 Tage dauert, dann gewinnt ganz knapp jemand anderes. Würde mich aber überraschen, da schon innerhalb der letzten 24h 400 Artikel angelegt wurden.--79.192.33.93 20:20, 18. Nov. 2016 (CET)
    Es fehlen 600 Artikel. Wenn alle, die das jetzt lesen, einen kleinen Beitrag leisten, ist unsere Kampagne in einer Stunde vorüber. --2003:45:4549:AB64:8835:A943:3779:E0E2 21:51, 18. Nov. 2016 (CET)
    Noch 500! --MannMaus (Diskussion) 23:01, 18. Nov. 2016 (CET)
    Nicht mal mehr 300! Haben bereits alle Gläser? Wenn nur noch 100 fehlen, zünde ich die Kerzen an!--79.192.33.93 12:48, 19. Nov. 2016 (CET)
    2 Millionen Artikel sind zu pflegen: regelmäßig auf eine geänderte Faktenlage zu überprüfen und bei Bedarf den Artikel an die aktuelle Situation anpassen. Ich weiß nicht, was es dabei zu feiern gibt. --Plenz (Diskussion) 12:53, 19. Nov. 2016 (CET)
    Sagen wir mal: Zwei Millionen Artikel wären zu pflegen. Tatsächlich trifft man auf eine unermeßliche Zahl von Leichen, an denen seit Jahren niemand mehr etwas gemacht hat (irgendwelche Kategorie- oder Tippfehlerkosmetik allein nützt nicht sonderlich viel). Seufz... --2003:45:454E:8A48:F8DD:EE71:3B05:EFEC 23:58, 25. Nov. 2016 (CET)

    Der zweimillionste Artikel wird, typisch de.wikipedia, mit einem freundlichen LA begrüßt werden. --112.198.101.149 13:09, 19. Nov. 2016 (CET)

    Was gibt dir die Hoffnung, ausgerechnet der zweimillionste Artikel könnte so gut sein, dass er keinen LA bekommt? --Plenz (Diskussion) 13:12, 19. Nov. 2016 (CET)
    Das mit dem LA ist eine Tradition, die vom 1.000.000. Artikel stammt. Nicht alle Artikel müssen wirklich gepflegt werden, viele behandeln eine abgeschlossene Faktenlage. --Morten Haan 🎧 Wikipedia ist für Leser daSkin-Entwurf 13:20, 19. Nov. 2016 (CET)
    Da man eh nicht so genau titulieren kann,welcher Artikel die nummer 2000000 trägt, wird meist der beste genommen, vielleicht kommen wir da ja um einen LA herum ^^ Ncoh 134 Artikel. --MGChecker – (📞| 📝| Bewertung) 15:25, 19. Nov. 2016 (CET)
    Er ist da! --MannMaus (Diskussion) 17:15, 19. Nov. 2016 (CET)
    ✔ Ja, die Frage ist: welcher und von wem? --Morten Haan 🎧 Wikipedia ist für Leser daSkin-Entwurf 17:17, 19. Nov. 2016 (CET)
    Eben waren es 50 mehr, und bei den neuen Artikeln bei den vorherigen 50 stand oben Faulenstraße. --MannMaus (Diskussion) 17:21, 19. Nov. 2016 (CET)
    Michenerit, so steht's bei den Meilensteinen. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:27, 19. Nov. 2016 (CET)