Hudson Component Cars

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Hudson Component Cars Limited
Rechtsform Limited
Gründung 1990
Auflösung 1999
Sitz Norwich, Norfolk
Leitung Roy Webb
Branche Automobile

Hudson Free Spirit
Kindred Spirit

Hudson Component Cars war ein britischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ray Webb gründete 1990 das Unternehmen in Norwich in der Grafschaft Norfolk. Er begann mit der Produktion von Automobilen und Kits. Der Markenname lautete Hudson. 1999 endete die Produktion. Wizard Cars setzte die Produktion unter Beibehaltung des Markennamens bis 2003 fort. Insgesamt entstanden etwa 18 Exemplare.[3]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Free Spirit war ein Dreirad mit einzelnem Hinterrad. Die Basis bildete ein spezieller Gitterrohrrahmen.[1] Darauf wurde eine offene einsitzige Karosserie aus Kunststoff montiert.[1] Viele Teile wie der Vierzylindermotor kamen vom Renault 5.[1]

Der ähnliche Kindred Spirit war etwas länger und bot zwei Personen hintereinander Platz.[2] Er war etwas erfolgreicher.[2] Von beiden Modellen entstanden zusammen bis 2003 etwa 17 Exemplare.[3]

Der Mystic hatte vier Räder sowie einen großen Heckflügel. Obwohl von 1992 bis 1993 angeboten, blieb er ein Einzelstück.[3]

Darüber hinaus wurde 1994 ein kleiner Roadster namens Rose präsentiert.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Hudson (IV).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 730. (englisch)
  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 123 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hudson Component Cars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Hudson (IV).
  2. a b c d George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 730. (englisch)
  3. a b c Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 123 (englisch).