Pastiche Cars

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pastiche Cars Limited
Rechtsform Limited
Gründung 1988
Auflösung 1996
Sitz Rotherham, South Yorkshire
Leitung Peter Fellowes
Branche Automobile
Pastiche International
Pastiche Ascot

Pastiche Cars Limited war ein britischer Hersteller von Automobilen.[1]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Fellowes gründete am 11. November 1988 das Unternehmen in Rotherham in der Grafschaft South Yorkshire.[2] Er übernahm einige Modelle von NG Cars und begann mit der Produktion von Automobilen und Kits. Der Markenname lautete Pastiche. 1991 endete die Produktion. Am 9. Januar 1996 wurde das Unternehmen aufgelöst.[2]

Insgesamt entstanden über 350 Exemplare.[1]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der International folgte auf den NG TA. Der Roadster im Stil der 1930er Jahre ähnelte dem Aston Martin International. Der Vierzylindermotor kam vom MG B. Dieses Modell fand zwischen 1989 und 1991 etwa 60 Käufer.

Der Ascot war einer der Nachfolger des NG TF. Der Roadster ähnelte dem Aston Martin Ulster. Die Motoren kamen wahlweise vom MG B oder vom Morris Marina. Zwischen 1989 und 1991 entstanden etwa 200 Fahrzeuge.

Der Gladiator erschien 1990 und fand bis 1991 etwa zwei Käufer. Er folgte auf den NG TC, hatte allerdings einen Motor von Ford.

Der Henley war der andere Nachfolger des NG TF mit einem Motor vom Ford Sierra. Von diesem Modell entstanden zwischen 1990 und 1991 etwa 100 Fahrzeuge. Challenger Cars versuchte, die Produktion dieses Modells bis 1993 fortzusetzen.

Außerdem fertigte Pastiche Cars zwischen 1990 und 1991 Fahrzeuge für Midas Cars.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 167–168, 182–183 und 193 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pastiche Cars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 167–168, 182–183 und 193 (englisch).
  2. a b opencorporates.com (englisch, abgerufen am 1. September 2015)