Fletcher Boats

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Norman Fletcher Limited
Fletcher Boats Limited (seit 2003)
Rechtsform Limited
Gründung Ende der 1950er Jahre
Sitz Wolverhampton, West Midlands

Leitung

  • Andrew Nicholas John Wyer
  • Antonia Wyer
Branche Boote
Website www.fletcher-boats.co.uk

Fletcher Boats Limited, früher Norman Fletcher Limited, ist ein britisches Unternehmen im Bereich Bootsbau und ehemaliger Hersteller von Automobilen.[1][2][3][4]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Norman Fletcher gründete Ende der 1950er Jahre das Unternehmen Norman Fletcher Limited in Walsall in der Grafschaft West Midlands und begann mit der Produktion von Booten. Außerdem entstanden bis 1967 einige Automobile. Der Markenname lautete Fletcher. 2002 geriet das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten. Am 5. März 2003 wurde Fletcher Boats Limited gegründet und stellt nur noch Boote her.[5] Direktoren sind Andrew Nicholas John Wyer und Antonia Wyer.[5] Der Sitz ist in Wolverhampton.[5]

Automobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1963 übernahm Norman Fletcher die Projekte von Ogle Design. Aus mehreren Prototypen machte er einen neuen Entwurf, der dem bisherigen Ogle SX 1000 weiterhin ähnelte. Das Modell, das 1967 erschien, hieß GT. Die Basis bildete der Mini. Die zweisitzige Coupé-Karosserie bestand aus Kunststoff. Ein Schweizer Händler bestellte 30 Fahrzeuge, aber da die British Motor Corporation die benötigten Teile nicht lieferte, konnte dieser Auftrag nicht ausgeführt werden. Insgesamt entstanden vier Fahrzeuge.[3][4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Fletcher (II).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 553. (englisch)
  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 97 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Fletcher (II).
  2. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 553. (englisch)
  3. a b Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 97 (englisch).
  4. a b Chris Rees: British Specialist Cars. Postwar Low-volume Production Cars and Kit Cars. Windrow & Greene Automotive, London 1993, ISBN 1-872004-22-9, S. 156 (englisch).
  5. a b c opencorporates.com (englisch, abgerufen am 1. September 2015)