Sebring International

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Classic Roadsters (1990–1991)
Sebring Cars (1991–2003)
Sebring International (seit 2003)
Logo
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1990
Sitz Cheltenham, Gloucestershire
Leitung Phil Overall
Branche Automobilhersteller
Website www.sebringinternational.co.uk
Sebring SX
Sebring Exalt
Innenraum eines Sebring Exalt

Sebring International, zuvor Classic Roadsters und Sebring Cars, ist ein britischer Hersteller von Automobilen.[1] Der Name ist eine Reverenz vor dem 12-Stunden-Rennen von Sebring.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Williamson, Rodney Rushton und John Batchelor gründeten 1990[1] das Unternehmen Classic Roadsters in Sunbury-on-Thames in der Grafschaft Surrey. Sie begannen zunächst mit dem Import und wenig später mit der Produktion von Automobilen und Kits. Der Markenname lautet Sebring. 1991 wurde es in Sebring Cars umbenannt. Später übernahm John Butcher das Unternehmen, und 1995 Rob und Paul McMillan. Danach befand sich der Unternehmenssitz in Three Holes bei Wisbech in Cambridgeshire. 2003 übernahm Martin Reynolds das Unternehmen und benannte es in Sebring International um. Inzwischen leitet Phil Overall das Unternehmen. Standort ist Cheltenham in Gloucestershire. Insgesamt entstanden bisher über 400 Fahrzeuge.[2]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot stehen Nachbildungen des Austin-Healey 3000 in verschiedenen Variationen. Die Basis bildet ein Leiterrahmen. Darauf wird eine offene Karosserie montiert. Verschiedene Vierzylindermotoren und V6-Motoren von Ford, Reihen-Sechszylindermotoren von Nissan sowie V8-Motoren von Chevrolet und Rover treiben die Fahrzeuge an.[2]

Das erste Modell SX ähnelt mit seiner schmalen Karosserie dem Vorbild am meisten. Viele Teile kamen in der Vergangenheit vom Ford Granada. Bisher entstanden etwa 200 Fahrzeuge.[2]

Der seit 1992 hergestellte MX mit einer etwas breiteren Karosserie ist mit bisher etwa 150 verkauften Exemplaren ähnlich erfolgreich.[2]

Der TMX erschien 1995. Er hat eine noch breitere Karosserie, ausgestellte Radhäuser und mehr Chrom. Er fand bisher etwa 25 Käufer.[2]

Der MXR entspricht MX und TMX, hat aber weniger Chrom. Auch von diesem Modell entstanden bisher etwa 25 Exemplare.[2]

Der 2006 präsentierte ZX ist wesentlich sportlicher ausgelegt. Er hat einen V8-Motor von Ford und fand bisher etwa vier Käufer.[2]

Mark van Driel und Chris Hollier entwarfen 2007 den Exalt. Die Front ist gegenüber den anderen Modellen stark überarbeitet und nicht mehr als ein Austin-Healey erkennbar. Von diesem Modell entstanden bisher etwa zehn Exemplare.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1432. (englisch)
  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 227–228 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sebring International – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1432. (englisch)
  2. a b c d e f g h Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 227–228 (englisch).