Chesil Motor Company

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Chesil Motor Company (1991–2004)
Chesil (2004–2007)
Tygan Motor Company (2007–2008)
Chesil Motor Company (seit 2009)
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1991
Sitz Burton Bradstock, Dorset
Leitung Peter Bailey
Branche Automobilhersteller
Website www.chesil.co.uk
Chesil Speedster

Chesil Motor Company, zuvor Chesil und Tygan Motor Company, ist ein britischer Hersteller von Automobilen.[1] Andere Quellen verwenden die Firmierung Chesil Speedsters.[2][3]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Bailey gründete 1991 das Unternehmen Chesil Motor Company in Burton Bradstock in der Grafschaft Dorset. Er übernahm ein Projekt von Street Beetle und begann mit der Produktion von Automobilen und Kits. Der Markenname lautet Chesil. Angus McCubbin und Jerry Baker leiteten von 2004 bis 2007 das Nachfolgeunternehmen Chesil. Darauf folgte Tygan Motor Company aus Beaminster von 2007 bis 2008, geleitet von Graham Lee. Seit 2009 firmiert das Unternehmen erneut als Chesil Motor Company unter Leitung von Peter Bailey. Insgesamt entstanden bisher etwa 500 Exemplare.[1]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste und bestverkaufte Modell ist der Speedster. Dies ist die Nachbildung des Porsche 356 als Speedster. Das Fahrgestell vom VW Käfer sowie ein zusätzlicher Rohrrahmen aus Stahl bilden die Basis. Darauf wird eine Karosserie aus Fiberglas montiert. Seit 2010 ist in Zusammenarbeit mit Inrekor aus den USA ein moderneres Fahrgestell erhältlich, das mit stärkeren Motoren ausgerüstet werden kann.

Der RS 60 stand zwischen 2005 und 2006 im Angebot und fand zwei Käufer. Es war die Nachbildung des Porsche 718.

Außerdem wurde von 1996 bis etwa 2008 der 550 Spyder angeboten. Dies war ein Import von Rudolph Perfect Roadster.

Das Auktionshaus Silverstone Auctions versteigerte am 25. August 2012 ein Fahrzeug aus 2003 mit dem britischen Kennzeichen L 4 SLX für 18.984 Pfund.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Chesil.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 270. (englisch)
  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 55–56 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chesil Motor Company – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 55–56 (englisch).
  2. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Chesil.
  3. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 270. (englisch)
  4. Auktion 2012 (englisch, abgerufen am 10. August 2015)