Royale Motor Company

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Royale Sabre
Heckansicht
Innenraum
Royale Drophead
Royale Windsor

Die Royale Motor Company war ein britischer Hersteller von Automobilen. Der Markenname lautete Royale.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Barlow[1] gründete 1990[1] das Unternehmen in Preston. Er hat auf der Basis von Großserientechnik drei Modelle im Stil der 1930er Jahre entwickelt und diese sowohl fertig montiert als auch in Bausatzform (als so genannte Kit Cars)[2] vertrieben. 2001[3] wurde das Unternehmen aufgelöst.

Die Empire Motor Company aus den Niederlanden übernahm 2001 das Modell Sabre, übergab es 2002 an die Vintage Motor Company aus Pontefract unter Leitung von Alan Beillby, die es 2006 einstellte und 2009 an Sabre Sportscars aus Wandworth unter Leitung von Simon Rhodes abgab.[3]

Es gibt keine Verbindung zur Automarke Royale, unter der verschiedene Hersteller zwischen 1981 und 1990 ein Morgan-ähnliches Modell namens Royale anboten.

Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Modell war der Drophead, ein fünfsitziges[2] Cabriolet mit der Fahrwerks- und Antriebstechnik des Jaguar XJ 6[2]. Das Modell wurde 1990 vorgestellt und ab Juni 1991 produziert.[1] Die Karosserie bestand aus GFK.[1] Bis 1998 entstanden etwa 50 Exemplare.[3]

Das zweite Modell Sabre erschien 1994.[2] Dies war ein sportliches zweisitziges Cabriolet mit der Fahrwerks- und Antriebstechnik des Ford Scorpio oder Sierra.[2] Für den Antrieb sorgten Vierzylindermotoren und Sechszylindermotoren bis 2900 cm³ Hubraum.[2] Der Sabre wurde in Deutschland von einem Importeur aus Kassel für 80.000 DM angeboten.[1] Von diesem Modell, das unter anderen Herstellern heute noch angeboten wird, entstanden bisher etwa 260 Exemplare.[3]

1998 erschien als drittes und letztes Modell der Windsor, der als viertürige Limousine sowie ein Landaulet erhältlich war. Er basierte auf dem Ford Scorpio.[2] Bis 2001 entstanden etwa 75 Exemplare.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Royale.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1383. (englisch)
  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 221 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Royale Motor Company – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Royale.
  2. a b c d e f g George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1383. (englisch)
  3. a b c d e Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 221 (englisch).