Kestrel Cars

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Kestrel Cars Limited
Rechtsform Limited
Gründung 1984
Auflösung 1985
Sitz Chesterfield, Derbyshire
Leitung Victor Vaughan
Branche Automobilhersteller

Kestrel Cars Limited war ein britischer Hersteller von Automobilen.[1][2] Die ISS Car Company verwendete den gleichen Markennamen.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dovetail Plastics aus Woodlands St Mary in der Grafschaft Berkshire hatte 1984 unter Leitung von Peter Sylvester das Projekt Scorpion übernommen, weiter entwickelt und unter dem Markennamen Kestrel auf den Markt gebracht.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Victor Vaughan gründete 1984 das Unternehmen Kestel Cars Limited in Chesterfield in Derbyshire. Er übernahm das Projekt von Dovetail, entwickelte es weiter und begann mit der Produktion von Automobilen und Kits. Der Markenname lautete weiterhin Kestrel. 1985 endete die Produktion. Insgesamt entstanden etwa zwei Exemplare[3] oder sehr wenige Fahrzeuge[2].

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzige Modell war der Scorpion. Das Original aus den 1970er Jahren hatte ein Semi-Monocoque und einen Vierzylindermotor vom Hillman Imp im Heck.

Dovetail entwickelte einen Spaceframe-Rahmen. Nach Sylversters Angaben hat Lotus Cars geholfen, die speziellen Radaufhängungen zu entwickeln. Auf den Rahmen wurde eine Coupé-Karosserie aus Fiberglas montiert. Besonderheit waren die Flügeltüren. Ein Boxermotor vom Alfa Romeo Alfasud war als Mittelmotor montiert.

Kestrel verwendete wiederum ein Semi-Monocoque, das von Cheetah Cars zugeliefert wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Scorpion (II).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 820. (englisch)
  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 136 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Scorpion (II).
  2. a b George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 820. (englisch)
  3. Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 136 (englisch).