Auto Kraft Shells

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Auto Kraft Shells Limited
Rechtsform Limited
Gründung 1959
Auflösung  ?
Sitz Bishop’s Stortford, Hertfordshire
Leitung Sturgeon, Powell
Branche Karosserien, Automobile

Auto Kraft Shells Limited war ein britischer Hersteller von Karosserien und Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen unter Leitung von Sturgeon und Powell war an der Southmill Road in Bishop’s Stortford in der Grafschaft Hertfordshire ansässig. 1959 begann die Produktion von Karosserien und Kit Cars.[1] Der Markenname lautete AKS. 1962 endete die reguläre Produktion.[1] Das letzte von insgesamt etwa 400 Fahrzeugen entstand noch 1965.[1][3]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzige Modell Continental gab es in mehreren Ausführungen. Die Basis der Fahrzeuge bildete ein Fahrgestell von Ford of Britain, wahlweise vom Ford Eight oder vom Ford Modell C Junior.[1] Beide hatten einen Radstand von 228 cm (90 Inch).[1]

Laut einer Quelle kamen auch andere Fahrgestelle mit ähnlichem Radstand in Frage.[4]

Die erste Ausführung Mk 1 erschien im Januar 1959.[4] Im Juli 1959 ergänzte die Version Mk 2 mit Hardtop das Sortiment.[4] Im März 1960 folgte die viersitzige Ausführung Mk 3 des ersten Modells.[4] Im Juli 1961 erschien erneut ein Mk 2, der dem ersten Modell ähnelte. Sein Hardtop war abnehmbar.[4] Das letzte Modell Mk 4 war eine vereinfachte Ausführung. Sein Preis betrug als Bausatz 55 Pfund.[4]

Nur wenige Fahrzeuge existieren noch. Dazu gehört eines mit dem britischen Kennzeichen KBH 800, dessen Fahrgestell von Buckler Engineering kommt.

Das Auktionshaus H & H versteigerte am 16. Oktober 2013 ein Fahrzeug für 3136 Pfund.[3] Das Baujahr 1965 sowie der vom Triumph Spitfire stammende Motor mit 1147 cm³ Hubraum deuten auf ein spätes Einzelstück.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 22 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 22 (englisch).
  2. Chris Rees: British Specialist Cars. Postwar Low-volume Production Cars and Kit Cars. Windrow & Greene Automotive, London 1993, ISBN 1-872004-22-9, S. 144 (englisch).
  3. a b Auktion (englisch, abgerufen am 12. Dezember 2014)
  4. a b c d e f Ford-Spezialfahrzeuge: AKS (englisch, abgerufen am 12. Dezember 2014)