Zeittafel zur Philosophiegeschichte
Die nachstehende Zeittafel zur Philosophiegeschichte ist eine zeitlich geordnete Liste ausgewählter Philosophen. Sie ermöglicht eine Schnellorientierung zur Geschichte der Philosophie. Zur Einführung in philosophisches Denken ist die Zeittafel ungeeignet, da sie nur verkürzende Stichwörter enthält. Tatsächliche Inhalte und Begründungen der einzelnen Positionen kann man nur in der Auseinandersetzung mit den einzelnen Philosophen und ihrem Werk erschließen. Die notwendig in Teilen willkürliche Einteilung in wichtige Perioden und Strömungen zeigt verwandte und historisch nahestehende Denkweisen zur Erklärung des Weltgeschehens auf. Durch den Verzicht auf Doppelnennungen kann es sein, dass Philosophen in einzelnen Gruppen bzw. Strömungen nicht aufgeführt werden, obwohl sie auch dort wichtige Beiträge geleistet haben.
Am Anfang eines jeden Abschnitts steht eine kurze Einführung zur Charakterisierung der gemeinsamen Inhalte der gebildeten Gruppen. Zu den einzelnen Philosophen werden wichtige Grundaussagen ihrer Philosophie thesenartig aufgeführt. Hier findet man auch Hinweise auf andere Bereiche, in denen der jeweilige Philosoph tätig war. Diese Schlagwörter haben die Funktion, Hinweise auf mögliche Ansätze zur Vertiefung des jeweiligen Themas zu geben. Darüber hinaus ermöglichen Angaben zu zeitnahen anderen historischen Ereignissen eine Einordnung in die allgemeine Geschichte.

[Bearbeiten] AntikeDie antike europäische Philosophie (griechisch φιλοσοφία) hat in Verbindung mit anderen Hochkulturen des Altertums (der hebräischen, ägyptischen, mesopotamischen und persischen) das Weltanschauungsspektrum des Abendlandes begründet. Im Mittelpunkt steht dabei ein diesseitiges Leben in Harmonie mit der kosmischen Ordnung. Dass ungefähr gleichzeitig mit dem Beginn der europäischen antiken Philosophie auch die Anfänge der indischen und chinesischen Philosophie zu verzeichnen sind, wird in dem Begriff der Achsenzeit erfasst. |
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[Bearbeiten] Vorsokratiker 600–400 v. Chr.Der Begriff Vorsokratiker gründet auf dem berühmten Diktum Marcus Tullius Ciceros, Sokrates habe die Philosophie vom Himmel auf die Erde geholt (s. Sokratische Wende). Die Vorsokratiker beschäftigten sich vor allem mit Naturphilosophie, Theogonie sowie Kosmogonie und formulierten die Grundfragen der Philosophie. Eine zentrale Frage, die – ähnlich den modernen Kosmologen – vor allem die älteren Vorsokratiker beschäftigte, war die nach der arché (ἀρχή; Arist. Met. I 3, 983 b8), dem Urgrund oder Anfang, aus dem alles entstanden ist. Die Suche galt vor allem dem, was ungeschaffen, anfangs- und endlos und unbewegt ist. [Bearbeiten] Ionische NaturphilosophieDer griechisch besiedelte kleinasiatische Ostrand der Ägäis mit der Hauptstadt Milet wurde zum Ausgangsbereich der antiken Philosophie. Hier beginnt die ionische Naturphilosophie. Diese setzten dem mythisch geprägten Weltbild der homerischen Epen eine naturphilosophische Welterklärung entgegen. Hierbei konzentrierte sich die Suche auf einen einzelnen (monistischen) Urgrund (Hylozoismus) |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
|---|---|---|---|
| um 624–546 | Thales von Milet |
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| um 610–547 | Anaximander |
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| um 585–525 | Anaximenes |
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| um 499–428 | Diogenes von Apollonia |
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[Bearbeiten] EleatenDie Eleaten stellten eine der ältesten philosophischen Schulen der griechischen Antike dar. Benannt ist sie nach der von Griechen gegründeten, an der westitalienischen Küste gelegenen Stadt Elea. Neben Fragmenten dienen vor allem Aristoteles (Metaphysik) und Simplikios als Quellen. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 570–470 | Xenophanes |
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| um 515–445 | Parmenides |
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| um 490–430 | Zenon von Elea |
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| um 490–430 | Melissos von Elea |
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[Bearbeiten] Andere Philosophen der Vorsokratik |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 540–480 | Heraklit (Der „Dunkle“) |
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| um 499–428 | Anaxagoras | ||
| um 494–434 | Empedokles |
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[Bearbeiten] Pythagoreer
Ausgangspunkt ist eine von Pythagoras in Kroton begründete, religionsähnliche Lebensgemeinschaft. Im weiteren Sinn sind damit alle gemeint, die seither Ideen des Pythagoras aufgegriffen und zu einem wesentlichen Bestandteil ihres Weltbildes gemacht haben. Viele Angaben zu den Pytagoreern sind spekulativ. Schriftliche Berichte gibt es erst spät bei Iamblichos und Porphyrios. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 580–500 | Pythagoras |
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| um 500 | Alkmaion |
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| um 500 | Hippasos von Metapont |
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| um 480 – Ende 5. Jh. | Polyklet der Ältere |
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| um 470 – 399 | Philolaos von Kroton |
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| um 428–347 | Archytas von Tarent |
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| um 400–335 | Hiketas von Syrakus |
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| unsicher | Ekphantos |
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[Bearbeiten] AtomistenDer Atomismus bezeichnet eine kosmologische Theorie, der zufolge das Universum aus kleinsten Teilchen, den Atomen (griechisch átomos, das Unzerschneidbare, Unteilbare), zusammengesetzt ist. Diese wurden als diskret (d.h. voneinander trennbar), unendlich hart, unveränderlich und ewig gedacht. Spätere Atomisten waren Epikur und Lukrez |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 5. Jh. | Leukipp | ||
| 460–371 | Demokrit |
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| 5.-4. Jh. | Metrodoros von Chios |
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| 360–320 | Anaxarch |
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[Bearbeiten] SophistenAls Sophisten (griechisch σοφισταί sophistaí) bezeichnet man eine Gruppe von Philosophen, die als Lehrer der Weisheit und der schönen Rede z. T. gegen Bezahlung die Lehre der Sprechkunst, des Denkens und Prozessierens anboten. In den Hochzeiten der Sophistik haben ihre Vertreter die Menschen auf die Probleme des subjektiven Faktors im Erkennen und Werten hingewiesen, allerdings im Sinne eines Skeptizismus. In kritischer Sicht wurden Sophisten als „Wortverdreher“ betrachtet. Positiv bewertet kann man sie als Aufklärer des antiken Griechenland ansehen. Bei den Sophisten stand nicht mehr die Natur als Untersuchung im Vordergrund, sondern die Beziehungen der Menschen zueinander. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 490–411 | Protagoras |
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| 480–411 | Antiphon |
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| um 480–380 | Gorgias |
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| um 480–380 | Hippias |
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| um 465–399 | Prodikos |
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| 5. Jh. | Xeniades |
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| unsicher (5. Jh.) | Archelaos |
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| um 460–403 | Kritias |
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| um 450 | Thrasymachos |
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| um 436–338 | Isokrates |
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| † um 375 | Alkidamas |
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| um 400-um 350 | Lykophron |
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[Bearbeiten] Griechische Klassik 450–300 v. Chr.[Bearbeiten] Die drei großen AthenerDie drei großen Athener prägten das gesamte abendländische Denken. Sokrates zeigte durch den kritischen Dialog, dass kein Wissen gesichert ist und gilt durch seine persönliche Haltung als Vorbild eines Philosophen. Platon schuf die neue Gattung des schriftlichen Dialogs und setzte in der Breite seiner Themen in der Metaphysik und in der Erkenntnistheorie, in der Ethik, der Anthropologie, der Staatstheorie, der Kosmologie, der Kunsttheorie und der Sprachphilosophie neue Maßstäbe des Denkens. Im Gegensatz zu Platon sah Aristoteles die Ideen als in den Dingen befindlich und gab der realen Welt so wieder mehr Gewicht. Hierbei hat er u. a. für Biologie und Medizin, aber auch für die politische Empirie und Theorie Enormes geleistet. In seinem enzyklopädischen Wissensdrang als Philosoph beschäftigten ihn zudem u. a. Dynamik (δύναμις), Bewegung (κίνησις), Form und Stoff. Seine Tugendethik und seine Theorie zur Gerechtigkeit reichen bis in die Gegenwart. Aristoteles begründete die klassische Logik mit ihrer Syllogistik, die Wissenschaftssystematik und die Wissenschaftstheorie. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 469–399 | Sokrates |
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| 427–347 | Platon |
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| um 384–322 | Aristoteles |
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[Bearbeiten] Sokratiker und MegarikerMegariker heißen die Anhänger des Sokrates-Schülers Euklid von Megara, welcher das Seiende als das Gute bestimmte. Wegen ihrer logischen Streitigkeiten und dialektischen Spitzfindigkeiten heißen sie auch Eristiker. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 465–395 | Kriton |
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| um 426–366 | Xenophon |
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| um 450–380 | Euklid von Megara |
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| um 400 v. Chr. | Phaidon von Elis |
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| um 400 v. Chr. | Eubulides von Milet |
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| um 360–280 | Stilpon |
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| um 350–278 | Menedemos von Eretria |
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| um 300 v. Chr | Diodoros Kronos |
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| um 300 v. Chr. | Philon von Megara |
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[Bearbeiten] KynikerKernpunkt der Lehre des Kynismus [kyˈnɪsmʊs] (griech. κυνισμός, kynismós wörtlich „die Hundigkeit“ im Sinne von „Bissigkeit“) ist eine philosophische Haltung, die die Bedürfnislosigkeit betont. Scham vor als natürlich empfundenen Gegebenheiten (z. B. Nacktheit) wird verworfen. Oft lebten Kyniker von Almosen. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 440–365 | Antisthenes |
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| 399–323 | Diogenes |
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| um 368–285 | Krates von Theben |
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| unsicher | Monimos |
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| um 335–245 | Bion von Borysthenes |
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| um 330–260 | Menippos von Gadara |
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[Bearbeiten] KyrenaikerNeben einem Subjektivismus wurde in dieser Schule eine frühe Form des Hedonismus, bei der es um das Bewusstsein der Selbstbeherrschung in der Lust geht, gelehrt. Hauptquelle ist Diogenes Laertius. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 435–355 | Aristippos von Kyrene | ||
| um 400–330 | Arete von Kyrene |
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| unsicher | Aristippos der Jüngere |
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| unsicher | Annikeris |
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| um 340–250 | Theodoros von Kyrene |
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| um 340–260 | Euhemeros |
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| um 300 v. Chr | Hegesias |
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[Bearbeiten] Hellenismus und Spätantike 300 v. Chr. – 300 n. Chr.Im Hellenismus wurden die klassischen Denkansätze weiter fortgeführt. Es entstand in Alexandria die sehr einflussreiche Alexandrinische Schule, während die Peripatetiker die Denkansätze des Aristoteles weiter entwickelten und die platonische Akademie Platon folgte. Am Übergang vom 4. zum 3. Jahrhundert v. Chr. entstanden mit Stoa und Epikureismus zwei philosophische Schulen, die weit hinaus über Zeit und Ort ihrer Entstehung ausstrahlten und ethische Grundpositionen für ein glückendes Leben markierten. In der Spätantike wurde, obgleich es nach wie vor auch Vertreter von Richtungen wie etwa dem Kynismus gab, der Neuplatonismus als philosophische Richtung maßgeblich. [Bearbeiten] Platonische AkademieBei dem Akademeia genannten Hain des attischen Heros Akademos im Nordwesten von Athen kaufte Platon (wohl 387 v. Chr.) ein Grundstück, wo er einen Kultbezirk für die Musen einrichtete und philosophisch-wissenschaftlichen Unterricht zu erteilen begann. Die „Ältere Akademie“ befasste sich mit der Auslegung und Kommentierung von Platons Schriften. Im 3. Jahrhundert gab Arkesilaos der Akademie eine neue, skeptische Ausrichtung, die sie bis ins frühe 1. Jahrhundert v. Chr. beibehielt. Daher spricht man für diese Epoche von der „Jüngeren Akademie“. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 408–339 | Speusippos |
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| 396–314 | Xenokrates |
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| um 390 – nach 322 | Herakleides Pontikos | ||
| † 276 oder 275 | Krantor von Soloi |
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| um 350 - ca. 270/269 | Polemon von Athen |
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| † 268-264 | Krates von Athen |
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| 316–241 | Arkesilaos |
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| † 207 | Lakydes |
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| 214–129 | Karneades |
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| um 185 – 110 | Kleitomachos |
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| † 84/83 v. Chr | Philon von Larissa |
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| um 140/125–68 | Antiochos von Askalon |
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| 116–27 | Marcus Terentius Varro |
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[Bearbeiten] Peripatos und spätere AristotelikerPeripatos (περίπατος "Wandelhalle") ist der Name der philosophischen Schule des Aristoteles. Er lehrte zusammen mit seinem engen Freund und Mitarbeiter Theophrast am Lykeion, einem Park mit einem Gymnasion im Süden Athens. Nach Lykon bricht die doxographische Überlieferung ab. Die Anknüpfung an Aristoteles im ersten Jahrhundert vor Christus durch Andronikos wird als Aristotelismus eingeordnet. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 371–287 | Theophrastos |
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| unsicher | Eudememos |
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| um 350 | Aristoxenos |
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| vor 340 | Klearchos von Soloi |
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| unsicher | Dikaiarchos |
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| unsicher | Kritolaos | ||
| 340–269 | Straton von Lampsakos |
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| 310–230 | Aristarchos von Samos |
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| 3. Jh. v. Chr. | Lykon aus Troas |
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| 1. Jh. v. Chr. | Andronikos von Rhodos |
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| 2. Jh. | Sosigenes der Peripatetiker |
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| 2. oder 3. Jh. | Alexander von Aphrodisias |
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| 5. Jahrhundert | Martianus Capella |
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[Bearbeiten] EpikureerDer antike Epikureismus, auch κῆπος (kêpos, “Garten“) genannt, war eine der vier großen philosophischen Schulen der nachklassischen Antike. Er wird auch als Agnostizismus charakterisiert. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 341–270 | Epikur |
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| um 340 – um 260 | Hermarchos |
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| 330–277 | Metrodoros von Lampsakos |
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| 2. Jh. v. Chr. | Demetrios Lakon | ||
| um 150–70 | Zenon von Sidon |
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| um 110–35 | Philodemos von Gadara |
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| um 97–55 | Lukrez |
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[Bearbeiten] StoaStoa (griechisch στοὰ ποικίλη – „bemalte Vorhalle“) bezeichnet eine Säulenhalle auf dem Marktplatz von Athen (Agora), in der Zenon von Kition lehrte. Die Philosophie ist auf die kosmologische, ganzheitliche Welterfassung gerichtet. Der Stoiker gelangt durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe zur Weisheit. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 336–264 | Zenon von Kition |
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| 331–251 | Kleanthes |
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| 276–204 | Chrysippos |
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| um 250 v. Chr. | Ariston von Chios |
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| 3. oder 2. Jh. v. Chr. | Zenon von Tarsos | ||
| um 240–150 | Diogenes von Babylon |
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| 201–120 | Polybios |
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| † um 137 v. Chr. | Antipatros von Tarsos |
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| um 180 v. Chr. | Panaitios von Rhodos |
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| 135–51 | Poseidonios |
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| 106–43 | Cicero |
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| 1. Jh. v. Chr./1. Jh. n. Chr. | Sotion |
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| 4 v. Chr.–65 | Seneca |
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| vor 30 – 80 | Gaius Musonius Rufus |
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| um 50 – um 138 | Epiktet |
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| 121–180 | Mark Aurel |
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[Bearbeiten] SkeptikerVon den meisten Werken der Skeptiker der Antike sind nur Bruchstücke in Form von Zitaten bei anderen Autoren erhalten geblieben; es gibt aber eine große und zusammenhängende Darstellung der Schule („Grundriss der pyrrhonischen Skepsis“) durch ihren letzten bedeutenden Vertreter, Sextus Empiricus. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 360–270 | Pyrrhon von Elis |
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| um 320–230 | Timon von Phleius |
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| 1. Jh. v. Chr. | Ainesidemos |
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| unsicher | Agrippa |
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| 200–250 | Sextus Empiricus |
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| um 220 | Diogenes Laertios |
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[Bearbeiten] Mittel- und NeuplatonikerIn der Spätantike wurde der Neuplatonismus als philosophische Richtung stärker maßgeblich, der in einem wohl wechselseitig verschränkten Prozess anregend und befruchtend auch auf das Denken der christlichen Kirchenväter einwirkte. Der Drang von Philosophen wie Plotin und später Proklos zur Vereinheitlichung (Suche nach dem Einen, dem Göttlichen) mündete in eine Rückwendung zu Platon und in eine Neuausrichtung der platonischen Ideenlehre. Daraus ergaben sich Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen Neuplatonismus und christlicher Religion, die bis in den Beginn der mittelalterlichen Philosophie reichte. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 15 oder 10 v. Chr. – nach 40 | Philon von Alexandria |
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| um 45–125 | Plutarch |
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| 87–150 | Claudius Ptolemäus |
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| 2. Jh. | Albinos |
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| 2. Jh. | Alkinoos |
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| 2. Jh. | Numenios von Apameia |
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| um 125–um 170 | Apuleius |
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| um 150–200 | Celsus |
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| 150 – nach 215 | Clemens |
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| 185–253 oder 254 | Origenes |
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| um 180–242 | Ammonios Sakkas |
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| 205–270 | Plotin |
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| um 212–272 | Kassios Longinos |
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| um 234–304 | Porphyrios |
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| um 250–330 | Iamblichos |
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| um 350 | Dexippos |
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| † um 355 | Aidesios |
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| † 372 | Maximos von Ephesos |
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| 331–363 | Kaiser Julian |
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| um 350–431 oder 433 | Plutarch von Athen |
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| um 370–416 | Hypatia |
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| 5. Jh. | Hierokles |
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| † um 437 | Syrianos | ||
| 410–485 | Proklos |
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| um 458–540 | Damaskios |
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| um 490–570 | Johannes Philoponos |
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| 6. Jh. | Simplikios |
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[Bearbeiten] Frühe Chinesische Philosophie[Bearbeiten] Konfuzianismus |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 561–479 | Konfuzius |
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| 370–290 | Mengzi |
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| um 298–220 | Xunzi |
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[Bearbeiten] Legalismus |
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| um 280–233 | Han Fei |
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| um 280–208 | Li Si |
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[Bearbeiten] Daoismus |
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| 6. Jahrhundert | Laozi |
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| um 365–290 | Zhuangzi |
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[Bearbeiten] Mohismus |
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| um 490–380 | Mozi |
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[Bearbeiten] Neukonfuzianismus |
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| 1017–1073 | Zhou Dunyi | ||
| 1011–1077 | Shao Yong | ||
| 1020–1077 | Zhang Zai |
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| 1501–1570 | I Hwang |
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| 1561–1619 | Fujiwara Seika |
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|
[Bearbeiten] Frühe Indische Philosophie |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| unsicher | Charvaka |
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[Bearbeiten] Upanishaden |
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| 2. Jh. | Gautama Rishi |
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| unsicher | Kanada |
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| unsicher | Kapila | ||
| unsicher | Patanjali |
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| um 788–820 | Shankara | ||
[Bearbeiten] Buddhismus |
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| um 563–483 v. Chr. | Siddhartha Gautama |
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| um 100–200 | Nagarjuna |
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| um 250–350 | Harivarman |
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| um 420–500 | Vasubandhu | ||
| um 420–500 | Asanga |
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| 7. Jh. | Dharmakirti |
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| 1222–1282 | Nichiren |
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[Bearbeiten] MittelalterDie Philosophie des Mittelalters umfasst sehr vielfältige Strömungen, die sich seit dem Ende der Antike bis zur Reformation in Europa entwickelt haben. Im abendländischen Kulturkreis wird sie in der Patristik durch das Christentum geprägt und getragen. Als „finstere“ Epoche verkannt, war im mittelalterlichen Denken schon vieles angelegt, was Renaissance, Humanismus und schließlich Aufklärung formulierten. Das Wissen der Antike wurde zunächst in Klöstern bewahrt und weitergegeben. Entscheidender ist für den lateinischen Westen der Wissensschatz, der ihm vermittelt über Übersetzungen arabischer und teils auch jüdischer Philosophen zuwächst. Eine Blüte entsteht Ende des 11. Jahrhunderts begleitet von der Gründung der ersten Universitäten, an denen die Artes liberales gelehrt werden. Im 12. Jahrhundert war die byzantinische und islamische Welt Europa noch kulturell und wissenschaftlich hoch überlegen. Mit Untergang des Byzantinischen Reiches überlieferten Gelehrte dieses Wissen im 15. Jahrhundert vermehrt nach Westeuropa und wirkten so mit an der Entstehung der Renaissance. |
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[Bearbeiten] PatristikAls Patristik wird in der christlichen Theologie und Philosophie die Wissenschaft bezeichnet, die sich mit der Zeit der Kirchenväter beschäftigt, das heißt mit der Epoche der Alten Kirche vom 1. Jahrhundert bis zum 7. oder spätestens frühen 8. Jahrhundert. [Bearbeiten] Apostolische VäterDie Apostolischen Väter verfassten kirchlich bedeutsamen Schriften im späten ersten und in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 50–97/101 | Clemens von Rom | ||
| um 150 | Hermas |
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| † 107 | Ignatius | ||
| 69–155 | Polykarp |
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[Bearbeiten] Häretiker und GnosisIm Urchristentum gab es einen Pluralismus von theologischen Sichtweisen. Eines der frühen Probleme des Christentums war, sich in der synkretistischen Kultur des Hellenismus gegenüber synkretistischen Religionen wie Gnostizismus und Manichäismus abzugrenzen, die die christlichen Dogmen ganz oder teilweise mit anderen Religionen oder Eigenkonstruktionen vermischten. Gnostische Bewegungen wurden nach ihren Führern oder Gründern als Valentinianer, Simonianer oder Basilidianer benannt. |
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| um 125 | Basilides |
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| um 150 | Valentinus | ||
| 85–160 | Marcion von Sinope | ||
| 216–276 oder 277 | Mani |
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[Bearbeiten] ApologetenDie Apologeten haben die christlichen Apologie, die das Christentum im Römischen Reich als vernünftige Religion aufzeigt, gegen Angriffe anderer Religionen und Philosophien verteidigt. |
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| 100–163 | Justin der Märtyrer |
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| 130–190 | Athenagoras |
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| unsicher | Tatian |
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| 120–200 | Irenäus |
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| 160–225 | Tertullian |
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| 200–258 | Cyprian |
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[Bearbeiten] Theologische SystematisierungenErst schrittweise setzten sich die Trinitarier durch, entstand die allegorische Schriftauslegung und eine allmähliche Annäherung des Christentums an den Neuplatonismus. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| um 260–336 | Arius von Alexandria |
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| 260 oder 264–337 oder 340 | Eusebius von Caesarea |
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| um 298–373 | Athanasius |
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| 315–367 | Hilarius von Poitiers |
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| 335–394 | Gregor von Nyssa |
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| 340–397 | Ambrosius von Mailand |
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| 354–430 | Augustinus |
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| 480–524 | Boëthius |
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| um 500 | Dionysius Areopagita |
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[Bearbeiten] Scholastik 500–1400[Bearbeiten] Frühes MittelalterDie Übergangszeit zwischen Patristik und Scholastik hat kein eigenständiges neues Denken hervorgebracht. Allerdings gab es eine Reihe wichtiger Personen, die an der Tradierung der antiken Bildung maßgeblichen Anteil hatten. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| † 636 | Isidor von Sevilla |
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| † 662 | Maximus Confessor |
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| um 673–735 | Beda Venerabilis |
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| 675–750 | Johannes von Damaskus |
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| 730–804 | Alkuin |
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| 780–856 | Rabanus Maurus |
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| 810–877 | Eriugena |
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| um 950–1028 | Fulbert von Chartres |
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| um 950–1022 | Notker Teutonicus |
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[Bearbeiten] Islamische PhilosophieVor der Entfaltung der lateinischen Scholastik besteht eine arabische und innerhalb derselben auch jüdische akademische Hochkultur, durch welche auch zahlreiche griechische Texte vermittelt, interpretiert und fortgeschrieben werden. Auch in der Medizin, den Naturwissenschaften, der Mathematik, der Jurisprudenz, der Logik usw. holt die westlich-lateinische erst im 12. und 13. Jahrhundert gegenüber der arabischen Kultur auf. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 800–870 | Alkindus (Al-Kindi) |
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| 864–925 | Rhazes (Al-Razi) |
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| 870–950 | Alpharabius (Al-Farabi) |
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| 980–1037 | Avicenna (Ibn Sina) |
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| 1058–1111 | Algazel (Al-Ghazali) |
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| 1126–1198 | Averroës (Ibn Ruschd) |
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| 1332–1406 | Ibn Chaldun |
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[Bearbeiten] FrühscholastikDie Frühscholastik ist die Zeit der Schulphilosophie, in der herausragende Denker sich nicht mehr auf die klösterliche Kontemplation beschränken, sondern mit Argumenten der Vernunft offensichtliche Widersprüche in den kirchlichen Lehren hinterfragen und diskutieren wollten. Oft brachten solche Diskussionen sie in Gefahr. Sie wurden als Ketzer verurteilt und mussten ihre Thesen widerrufen, wenn sie keine Risiken für Leib und Leben eingehen wollten. Dennoch fanden sich immer wieder freie Geister, die aus Überzeugung für die Vernunft eintraten. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| † 1088 | Berengar von Tours |
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| 1005–1089 | Lanfrank von Bec |
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| 1006–1072 | Petrus Damiani |
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| 1033–1109 | Anselm von Canterbury |
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| 1050–1120 | Roscelinus |
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| † 1121 | Wilhelm von Champeaux |
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| † nach 1124 | Bernhard von Chartres |
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| 12. Jh. | Bernardus Silvestris |
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| 1079–1142 | Peter Abaelard |
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| 1080–1145 | Gilbert von Poitiers |
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| 1097–1147 | Hugo von Sankt Viktor |
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| † nach 1150 | Wilhelm von Conches |
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| gest. 1151 | Thierry von Chartres |
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| 1090–1160 | Adelard von Bath |
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| 1100–1160 | Petrus Lombardus |
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| um 1100–1160 | Hermann von Carinthia |
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| 1115–1180 | John of Salisbury |
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| 1120–1202 | Alanus ab Insulis |
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| um 1130–1202 | Joachim von Fiore |
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[Bearbeiten] Jüdische PhilosophieIn der jüdischen Philosophie entwickelte sich im Mittelalter ähnlich zu den arabischen Denkern eine starke Nähe zum Aristotelismus. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1020–1068 | Gabirol |
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| 1100–1189 | Abraham ibn Daud |
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| 1135–1204 | Maimonides |
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| 1288–1344 | Levi ben Gershon |
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[Bearbeiten] HochscholastikDie Hochscholastik wurde zur Blüte des Aristotelismus. Verglichen mit der auf Augustinus zurückgehenden Ablehnung der Naturwissenschaften und der stark untergeordneten Rolle der Vernunft entstand nun eine weitere Öffnung und Liberalisierung. Es gab immer mehr einzelne Denker, die die Erkundung der Natur durch Experimente forderten, weil nur so wirkliche neue Erkenntnis zu gewinnen sei. Allerdings entstand in der Kirche auch Gegenwehr. Eine zu offene sich auf Aristoteles berufende kritische Vernunft wurde als Averroismus mit Verboten belegt. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1170–1253 | Robert Grosseteste |
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| 1170–1245 | Alexander von Hales |
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| verm. 1175–1245 | Alfred von Sareshel |
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| 1221–1274 | Bonaventura |
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| 1200–1280 | Albertus Magnus |
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| 1225–1274 | Thomas von Aquin |
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| † 1284 | Siger von Brabant |
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| † 1286 | Boetius von Dacien |
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| † 1290 | Wilhelm de la Mare |
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| 1214–1294 | Roger Bacon |
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| 1226–1277 | Petrus Hispanus |
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| 1217–1293 | Heinrich von Gent |
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| 1243–1316 | Aegidius Romanus |
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[Bearbeiten] SpätscholastikIn der Spätscholastik schlug das Pendel erneut um. Viele Denker erkannten nun, dass eine rein auf Logik und Vernunft aufgebaute Glaubenslehre nicht mehr durchhaltbar war und forderten die Trennung von Glauben und Vernunft. Bildung verbreitete sich auch durch die fortschreitenden Universitätsneugründungen immer mehr und ging Schritt für Schritt auch auf bürgerliche Kreise über, die ihren Lebensunterhalt nicht mehr im Rahmen kirchlicher Institutionen verdienten. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| vor 1250 – nach 1305 | Gottfried von Fontaines | ||
| 1266–1308 | Johannes Duns Scotus |
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| 1265–1321 | Dante Alighieri |
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| 1274 oder 1275–nach 1344 | Walter Burley |
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| um 1275 oder 1290–1342 oder 1343 | Marsilius von Padua |
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| 1280–1347 | Wilhelm von Ockham |
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| um 1280–1322 | Petrus Aureoli |
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| um 1285/1289–1328 | Johann von Jandun |
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| um 1300 – nach 1350 | Nicolaus von Autrecourt |
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| 1300–1358 | Johannes Buridan |
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| 1316–1390 | Albert von Rickmersdorf |
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| 1330–1382 | Nikolaus von Oresme |
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| 1335–1396 | Marsilius von Inghen |
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| verm. –1420 | William Penbygull |
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| 1340–1420 | Pierre d’Ailly |
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[Bearbeiten] Mittelalterliche MystikWie auch andere Zeiten war das Mittelalter stets begleitet von mystischem Denken, von der Überzeugung, dass die wahre Erfüllung nur in der Kontemplation und in einem unmittelbaren Glauben zu erreichen ist. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1090–1153 | Bernhard von Clairvaux |
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| 1098–1179 | Hildegard von Bingen |
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| 1135–1202 | Joachim von Fiore |
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| † 1206 | Amalrich von Bena |
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| 1232–1316 | Raimundus Lullus |
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| 1250–1320 | Dietrich von Freiberg |
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| 1260–1328 | Meister Eckhart |
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| 1295–1366 | Heinrich Seuse | ||
| 1300–1366 | Johannes Tauler | ||
[Bearbeiten] Renaissance und Reformation 1400–1600Die Philosophie der Renaissance und des Humanismus und damit die studia humanitatis war in ihrer Arbeitsweise noch ganz mittelalterlichen Traditionen verbunden, arbeitete also spekulativ und textbezogen, sie öffnete sich aber mehr und mehr auch bereits vorhandenen naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Methoden, die dann das beherrschende Thema der Philosophie der Neuzeit bilden werden. Für diese Epoche spricht man auch vom Renaissance-Humanismus. Renaissance bedeutet Wiedergeburt. Die Periode wird so bezeichnet, weil die Texte der antiken griechischen und römischen Philosophen neu rezipiert wurden und zugleich eine Loslösung von den mittelalterlichen Schulen der Scholastik erfolgte. |
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[Bearbeiten] Dichter und KünstlerIn einer Zeit immer stärker wachsender und von der Kirche immer unabhängiger werdender Städte Italiens waren es vor allem die Dichter und Künstler, die schon sehr früh die Freiräume nutzten und eigenständige Sichtweisen auf die Welt entwickelten. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1305–1374 | Francesco Petrarca |
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| 1313–1375 | Boccaccio |
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| 1452–1519 | Leonardo da Vinci |
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| 1475–1564 | Michelangelo |
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[Bearbeiten] HumanismusDie Humanisten gingen von dem allgemeinen Grundsatz der universalen Vorbildlichkeit der Antike aus. Prägend für die Bewegung war das auf Cicero zurückgehende Konzept der Humanität (humanitas). Dies verfolgte man durch das Studium des antiken Wissens (studia humanitatis), die besondere Pflege der Sprache und eine Betonung der Ästhetik. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1369–1444 | Leonardo Bruni |
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| 1396–1459 | Giannozzo Manetti |
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| ca. 1406–1457 | Lorenzo Valla |
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| 1444–1485 | Rudolf Agricola |
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| um 1450–1536 | Faber Stapulensis |
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| 1454–1494 | Angelo Poliziano |
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| 1455–1522 | Johannes Reuchlin |
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| 1459–1508 | Conrad Celtis |
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| 1461–1535 | Ulrich Zasius |
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| 1466–1536 | Erasmus von Rotterdam |
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| 1486–1535 | Agrippa von Nettesheim |
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| 1492–1540 | Juan Luis Vives |
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| 1497–1560 | Philipp Melanchthon |
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| 1515–1563 | Sebastian Castellio |
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| 1517–1572 | Petrus Ramus |
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| 1547–1606 | Justus Lipsius |
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| 1553–1592 | Michel de Montaigne |
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[Bearbeiten] PhilosophenDie Philosophie der Renaissance schwenkte insbesondere im republikanischen Umfeld der Medici verstärkt zum Platonismus, nachdem auch bisher unbekannte Schriften in Folge des Falls von Konstantinopel nach Italien gelangt waren. Im Vordergrund standen weniger Themen der Metaphysik, sondern Fragen der Ethik (Toleranz, Freiheit) und der politischen Philosophie (Volkssouveränität, Völkerrecht). |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1355–1450 | Georgios Gemistos Plethon | ||
| 1394–1476 | John Fortescue |
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| 1395–1472/1484 | Georg von Trapezunt | ||
| 1401–1464 | Nikolaus von Kues |
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| 1403–1472 | Basilius Bessarion |
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| 1433–1499 | Marsilio Ficino |
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| 1462–1524 | Pietro Pomponazzi |
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| 1463–1494 | Giovanni Pico della Mirandola |
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| 1469–1527 | Niccolò Machiavelli |
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| 1473–1538 | Agostino Nifo |
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| 1478–1535 | Thomas Morus |
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| 1498–1576 | Mario Nizolio |
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| 1506–1582 | George Buchanan |
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| 1529–1597 | Francesco Patrizi |
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| 1530–1596 | Jean Bodin |
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| 1533–1589 | Jacopo Zabarella |
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| 1541–1603 | Pierre Charron |
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| 1548–1617 | Francisco Suárez |
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| 1583–1640 | Uriel Acosta |
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| 1585–1619 | Lucilio Vanini |
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[Bearbeiten] ReformationDie durch die Verkrustung der Kirche in der Scholastik ausgelöste Diskussion um ihre Reformbedürftigkeit führte unter der Überschrift „Zurück zur Schrift“ zur Reformation. Religiöse Riten wie Wallfahrten, Kasteiungen u.ä. wurden ebenso abgelehnt wie Ablassbriefe und Ämterkauf. Was alleine zählte, war das Wort, durch das der Mensch zu Gott findet. Dies war das Motiv zur wirkungsmächtigen Bibelübersetzung. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1330–1384 | John Wyclif |
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| 1369–1415 | Jan Hus |
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| 1483–1556 | Martin Luther |
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| 1484–1531 | Ulrich Zwingli |
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| 1493–1573 | Johann Pfeffinger |
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| 1499–1560 | Johannes a Lasco |
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| 1509–1564 | Johannes Calvin |
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[Bearbeiten] NaturwissenschaftlerDen Übergang in die neue Zeit weisen auch sehr deutlich die italienischen Naturphilosophen, die erheblichen Mut beweisen mussten, weil sie immer wieder der Gefahr ausgesetzt waren, dass ihre neuen Erkenntnisse von der Kirche abgelehnt und sie von der Inquisition verfolgt wurden. Schrittweise setzten sie auch mit hohen persönlichen Opfern durch, dass die Ergebnisse empirischer Forschung nicht geleugnet werden konnten. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1473–1543 | Nikolaus Kopernikus |
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| 1493–1541 | Paracelsus |
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| 1501–1576 | Gerolamo Cardano |
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| 1509–1588 | Bernardino Telesio |
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| 1519–1603 | Andrea Cesalpino |
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| 1548–1600 | Giordano Bruno |
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| 1564–1642 | Galileo Galilei |
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| 1568–1639 | Tommaso Campanella |
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| 1571–1630 | Johannes Kepler |
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| 1592–1655 | Pierre Gassendi |
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[Bearbeiten] Frühe Neuzeit 1600–1800Die Philosophie in der Zeit von Barock und Aufklärung (17. und 18. Jahrhundert) ist ein Abschnitt der Philosophiegeschichte, der einerseits vom neuen naturwissenschaftlichen Weltbild und den dazugehörigen mathematischen Methoden (analytische Geometrie, Analysis) bestimmt war; andererseits trieb das Streben nach Freiheit und Bürgerrechten auf Umwälzungen zu, die in der Französischen Revolution gipfelten. Der Ansatz des Rationalismus, der das Subjekt und die Vernunft in den Vordergrund stellte, stand im Widerstreit zu dem des Empirismus, der in seiner philosophischen Welterklärung nur solche Hypothesen akzeptierte, die sich auf sinnliche Wahrnehmung zurückführen lassen. |
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[Bearbeiten] RationalismusDer Rationalismus (von lateinisch ratio – Vernunft) ist eine Annahme, derzufolge der Verstand die objektive Struktur der Wirklichkeit zu erkennen vermag, und zwar sowohl auf physikalischem, metaphysischem als auch auf moralischem Gebiet. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1596–1650 | René Descartes |
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| 1623–1662 | Blaise Pascal |
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| 1632–1677 | Baruch de Spinoza |
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| 1646–1716 | Leibniz |
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[Bearbeiten] OkkasionalismusDer Okkasionalismus (von lateinisch occasio, Gelegenheit, Anlass) vertrat die zentrale These, dass Körper und Geist keinen kausalen Einfluss aufeinander haben, sondern durch Gott vermittelt sind. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1625–1699 | Arnold Geulincx |
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| 1626–1684 | Géraud de Cordemoy |
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| 1638–1715 | Nicolas Malebranche |
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[Bearbeiten] Andere Philosophen |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1557–1638 | Johannes Althusius |
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| 1575–1624 | Jakob Böhme |
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| 1583–1645 | Hugo Grotius |
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| 1614-1687 | Henry More |
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| getauft 1624; † 1677 | Angelus Silesius |
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| 1632–1694 | Samuel von Pufendorf |
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| 1668–1744 | Giambattista Vico |
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[Bearbeiten] Britischer EmpirismusDer Empirismus (griechisch εμπειρισμός, Erfahrung) ist eine erkenntnistheoretische Richtung in Philosophie und Psychologie, die alle Erkenntnisse aus Sinneserfahrungen ableitet. Als logischer Empirismus und Konstruktiver Empirismus wirkt er bis in die Gegenwartsphilosophie. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1561–1626 | Francis Bacon |
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| 1588–1679 | Thomas Hobbes |
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| 1611–1677 | James Harrington |
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| 1632–1704 | John Locke |
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| 1685–1753 | George Berkeley |
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| 1694–1746 | Francis Hutcheson |
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| 1711–1776 | David Hume |
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| 1723–1790 | Adam Smith |
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[Bearbeiten] Weitere britische Aufklärer |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1671–1713 | Lord Shaftesbury |
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| 1678–1751 | Lord Bolingbroke |
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| 1721–1793 | William Robertson | ||
| 1723–1816 | Adam Ferguson | ||
| 1728–1777 | Thomas Reid |
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| 1729–1797 | Edmund Burke |
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| 1737–1794 | Edward Gibbon |
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|
[Bearbeiten] Französische AufklärerDas Zeitalter der Aufklärung ist eine Epoche in der geistigen Entwicklung der westlichen Gesellschaft im 17. bis 18. Jahrhundert, die besonders durch das Bestreben geprägt ist, das Denken mit den Mitteln der Vernunft von althergebrachten, starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen. Es ist die Bewegung der Säkularisierung und eine Abkehr von der absolutistischen hin zu einer demokratischen Staatsauffassung. Der Liberalismus mit seinem Konzept der Menschen- und Bürgerrechte kam auf. Aufklärung im Sinn einer Herrschaft der Vernunft fand schon im 17. Jahrhundert statt. Aufklärung als bürgerliche Emanzipation erstreckt sich etwa von 1730 bis 1800. Diese Periode wurde vor allem durch die von Diskussionen um die mehrfach verbotene Encyclopédie in Frankreich bestimmt („le siècle des lumières“: das Zeitalter der Lichter). Im Politischen hatte sie ihren Höhepunkt in der französischen Revolution. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1612–1694 | Arnauld |
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| 1647–1706 | Bayle |
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| 1689–1755 | Montesquieu |
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| 1694–1778 | Voltaire |
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| 1698–1759 | Maupertuis |
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| 1709–1751 | La Mettrie |
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|
| 1712–1778 | Rousseau |
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| 1713–1784 | Diderot |
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| 1715–1771 | Helvétius |
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| 1715–1780 | Condillac |
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| 1717–1783 | d’Alembert |
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| 1723–1789? | d'Holbach |
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| 1735–1820 | Robinet |
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| 1740–1814 | de Sade |
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| 1743–1794 | Condorcet |
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| 1748–1836 | Sieyes |
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| 1760–1797 | Babeuf |
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|
[Bearbeiten] Deutsche AufklärerIn der Nachfolge von Leibniz war die deutsche Aufklärung geprägt durch den Rationalismus und die von Christian Wolff ausgehende Schule des Wolffianismus. Ursprünglich selbst in dieser Tradition stehend, wurde Immanuel Kant zum Mahner, der in seinen drei Kritiken auf die Grenzen der Vernunft verwies. Indem er die spekulative Metaphysik aufhob und nach den Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis fragte, gab er der abendländischen Philosophie eine neue Denkrichtung. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1655–1728 | Christian Thomasius |
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| 1679–1754 | Christian Wolff |
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| 1700–1766 | Johann Christoph Gottsched |
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| 1712–1775 | Christian August Crusius |
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| 1714–1762 | Alexander Gottlieb Baumgarten |
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| 1724–1804 | Immanuel Kant |
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| 1728–1777 | Johann Heinrich Lambert |
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| 1729–1781 | Lessing |
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| 1729–1786 | Moses Mendelssohn |
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| 1736–1805 | Johannes Nikolaus Tetens |
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| 1742–1798 | Christian Garve |
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[Bearbeiten] 19. JahrhundertDie Philosophie des 19. Jahrhunderts reicht von der Romantik und dem Idealismus als einen der Höhepunkte der deutschen Philosophie über die vor allem in Frankreich und England starke Gegenbewegung des Positivismus, den Materialismus von Marx und Feuerbach und so starke Einzeldenker wie Schopenhauer, Nietzsche und Kierkegaard bis hin zum Neukantianismus, Pragmatismus und zur Lebensphilosophie. Sie zerfällt damit in so viele verschiedene Richtungen, dass sie nicht mehr mit einem zusammenfassenden Periodenbegriff bezeichnet und zusammengefasst werden kann. |
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[Bearbeiten] RomantikDie Romantik ist als Gegenbewegung zur vernunftbetonten Zeit der Aufklärung zu verstehen. Bei Vernunft und Wissenschaftlichkeit kommen Gefühl, Harmoniebedürfnis und die Sehnsucht nach einer heilen Welt zu kurz. Neben einem hohen Interesse für Literatur und Musik waren Romantiker daher auch oftmals stark religiös orientiert. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1730–1788 | Johann Georg Hamann |
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| 1743–1819 | Friedrich Heinrich Jacobi |
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| 1744–1803 | Johann Gottfried Herder |
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| 1759–1805 | Friedrich Schiller |
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| 1765–1841 | Franz von Baader |
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| 1772–1829 | Friedrich Schlegel |
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| 1768–1834 | Schleiermacher |
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|
[Bearbeiten] Deutscher IdealismusDer Deutsche Idealismus ist gleichsam eine Überhöhung der romantischen Ideen und wird oft noch der Periode der Romantik zugerechnet (um 1790 – 1850), wobei weder Hegel noch Fichte der Romantik unmittelbar zuzurechnen sind. Kennzeichnend für die drei herausragenden Philosophen ist das spekulative System, in dem das Ich, das Absolute bzw. der Geist die Grundlagen der Welt bestimmt. Das Ding an sich ist nicht wie noch bei Kant nicht erkennbar, vielmehr ist es dem Idealismus daran gelegen, diesen von Kant erstellten 'Block' vor dem absoluten Wissen verschwinden zu lassen. Die von Kant klar unterschiedenen Grenzen zwischen Glauben und Wissen, zwischen Sein und Sollen werden als ungelöste Fragen aufgefasst, die in einem System des Geistes überwunden werden müssen. Geist und Natur, Endliches und Unendliches, Subjekt und Objekt, Vernunft und Offenbarung sind als (rationale) Einheit zu denken und aus einem absoluten Prinzip zu begründen. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1762–1814 | Fichte |
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| 1775–1854 | Schelling |
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| 1770–1831 | Hegel |
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[Bearbeiten] HegelianismusHegelianismus ist eine Sammelbezeichnung für die sich an Hegel anschließenden oder sich auf ihn berufenden philosophischen Strömungen im 19. und 20. Jahrhundert. [Bearbeiten] Rechtshegelianer |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1780–1846 | Philipp Konrad Marheineke |
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| 1781–1861 | Carl Friedrich Göschel |
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| 1786–1869 | Johannes Schulze |
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| 1786–1853 | Georg Andreas Gabler |
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| 1798–1839 | Eduard Gans |
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| 1791–1866 | Leopold von Henning | ||
| 1801–1893 | Karl Ludwig Michelet | ||
| 1801–1871 | Ludwig Boumann | ||
| 1802–1873 | Heinrich Gustav Hotho | ||
| 1805–1873 | Karl Rosenkranz |
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| 1805–1892 | Johann Eduard Erdmann | ||
[Bearbeiten] Linkshegelianer |
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| 1808–1874 | David Friedrich Strauß |
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| 1804–1872 | Ludwig Feuerbach |
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| 1806–1856 | Max Stirner |
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| 1814–1876 | Bakunin |
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| 1818–1883 | Karl Marx |
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| 1820–1895 | Friedrich Engels |
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| 1809–1882 | Bruno Bauer |
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| 1802–1880 | Arnold Ruge |
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| 1807–1887 | Friedrich Theodor Vischer |
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[Bearbeiten] Ausland |
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| 1792–1867 | Victor Cousin |
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| 1817–1883 | Bertrando Spaventa |
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[Bearbeiten] HistorismusHistorismus bezeichnet eine im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland einflussreiche philosophische und geschichtswissenschaftliche Strömung. Sie hebt die Geschichtlichkeit des Menschen hervor, seine Verankerung in einer Tradition und das Bewusstsein, durch die Vergangenheit geprägt zu sein, und betrachtet jegliche Ideen und Institutionen wie Staat und Nation nicht als rationale Ergebnisse gesellschaftlicher Prozesse, sondern als organische, geschichtlich hervorgebrachte Wesenhaftigkeiten. Geschichte soll im Historismus nicht durch philosophische oder metaphysische Überbauten erklärt werden, statt dessen soll ein Verständnis für die Individualität der einzelnen Epochen und Geschehnisse entwickelt werden. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1776–1831 | Barthold Georg Niebuhr |
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| 1778–1841 | Friedrich Ast |
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| 1795–1886 | Leopold von Ranke |
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| 1805–1859 | Alexis de Tocqueville |
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| 1808–1884 | Johann Gustav Droysen |
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| 1834–1896 | Heinrich von Treitschke |
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| 1817–1903 | Theodor Mommsen |
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| 1818–1897 | Jacob Burckhardt |
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| 1826–1871 | Friedrich Ueberweg |
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| 1862–1954 | Friedrich Meinecke |
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| 1866–1952 | Benedetto Croce |
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[Bearbeiten] Positivismus und NaturwissenschaftWährend sich die Philosophie des deutschen Idealismus überwiegend mit Grundfragen des Geistes und der Erkenntnis beschäftigte, fanden in den Naturwissenschaften und in der Technik deutlichere Fortschritte und ein rasanter Erkenntniszugewinn statt. Ein Gegengewicht zum Idealismus ist das Wiedererstarken des Empirismus. Seine spezifische Ausprägung im 19. Jahrhundert fand er vor allem in Frankreich und in England im sogenannten Positivismus. Hierunter ist eine Philosophie zu verstehen, in der die Welt durch die Naturwissenschaften und die in ihr definierten Objekte erklärt werden soll. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1775–1836 | André-Marie Ampère |
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| 1798–1857 | Auguste Comte |
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| 1748–1832 | Jeremy Bentham |
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| 1794–1866 | William Whewell | ||
| 1806–1873 | John Stuart Mill |
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| 1825–1895 | Thomas Henry Huxley |
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| 1820–1903 | Herbert Spencer |
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| 1773–1843 | Jakob Friedrich Fries |
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| 1776–1841 | Johann Friedrich Herbart |
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| 1781–1848 | Bernard Bolzano |
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| 1808–1896 | Ernst Kapp |
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| 1817–1895 | Carl Vogt |
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| 1822–1893 | Jakob Moleschott |
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| 1824–1899 | Ludwig Büchner |
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| 1818–1896 | Emil Heinrich Du Bois-Reymond |
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| 1836–1913 | Wilhelm Schuppe |
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| 1837–1885 | Ernst Laas |
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| 1838–1916 | Ernst Mach |
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| 1843–1896 | Richard Avenarius |
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| 1834–1919 | Ernst Haeckel |
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| 1817–1881 | Rudolf Hermann Lotze |
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| 1873–1942 | Heinrich Gomperz |
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[Bearbeiten] Andere Philosophen des 19. JahrhundertsDas 19. Jahrhundert brachte einige große Philosophen hervor, deren Auffassungen gleichsam nicht in eine Schublade passen, also nicht einer der anderen Kategorien zugeordnet werden können. Vor allem sind es Philosophen, die mit neuen Gedanken und Konzepten wirkungsmächtig waren und viel stärker als die „Richtungsphilosophen“ Beachtung auch im 20. Jahrhundert fanden. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1767–1835 | Wilhelm von Humboldt |
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| 1788–1860 | Arthur Schopenhauer |
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| 1802–1872 | Friedrich Adolf Trendelenburg |
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| 1813–1855 | Søren Kierkegaard |
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| 1840–1912 | Gideon Spicker |
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| 1844–1900 | Friedrich Nietzsche |
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[Bearbeiten] NeukantianismusAls Neukantianismus wird eine philosophische Strömung bezeichnet, die sich nach dem Abebben des Idealismus als Gegenbewegung zu dem sich immer mehr ausbreitenden, stark in den Naturwissenschaften verwurzelten Materialismus entwickelte. Hierbei wurde die Forderung erhoben, wieder direkt auf Immanuel Kant zurückzugehen und eine Philosophie zu entwickeln, die den Ansprüchen der damals modernen Wissenschaften genügte. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1814–1908 | Eduard Zeller |
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| 1824–1907 | Kuno Fischer |
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| 1828–1878 | Friedrich Albert Lange |
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| 1840–1912 | Otto Liebmann |
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| 1842–1918 | Hermann Cohen |
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| 1844–1924 | Alois Riehl |
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| 1848–1915 | Wilhelm Windelband |
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| 1849–1921 | Franz Staudinger |
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| 1852–1933 | Hans Vaihinger |
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| 1854–1924 | Paul Natorp |
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| 1856–1938 | Rudolf Stammler |
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| 1860–1928 | Karl Vorländer |
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| 1863–1936 | Heinrich Rickert |
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| 1869–1947 | Jonas Cohn |
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| 1869–1955 | Robert Reininger |
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| 1875–1915 | Emil Lask |
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| 1874–1945 | Ernst Cassirer |
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| 1875–1947 | Richard Hönigswald |
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| 1877–1942 | Bruno Bauch |
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| 1878–1946 | Arthur Liebert |
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[Bearbeiten] PsychologismusDie Vertreter des Psychologismus gehören nicht einer einheitlichen Schule an und sind in Aspekten ihrer Philosophie auch anderen Richtungen zuzuordnen. Ihnen gemeinsam ist, dass das Denken als psychische Funktion aufgefasst wird und dieser Aspekt in ihrer Philosophie eine wesentliche Rolle spielt. Beim Psychologismus im engeren Sinne sind Gedanken immer ein Ausdruck von Motivation. Infolgedessen können sie niemals wahr oder falsch sein. Diese Betrachtung führt zu einem Konflikt mit der Logik. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1798–1854 | Friedrich Eduard Beneke |
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| 1801–1887 | Gustav Theodor Fechner |
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| 1818–1903 | Alexander Bain |
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| 1832–1920 | Wilhelm Wundt |
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| 1838–1917 | Franz Brentano |
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| 1842–1906 | Eduard von Hartmann |
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| 1847–1914 | Anton Marty |
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| 1848–1936 | Carl Stumpf |
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| 1851–1914 | Theodor Lipps |
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| 1853–1920 | Alexius Meinong |
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| 1859–1932 | Christian von Ehrenfels |
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| 1861–1934 | James Mark Baldwin |
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| 1873–1926 | Rudolf Eisler |
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[Bearbeiten] PragmatismusDer Pragmatismus (von griech. pragma „Handlung“, „Sache“) bezeichnet eine philosophische Grundhaltung, die das Erkennen und die Wahrheitsbildung eng mit den Handlungen, die in der Lebenswelt ausgeführt werden, verbindet. Sie geht davon aus, dass auch das theoretische Wissen dem praktischen Umgang mit den Dingen entspringt und auf diesen angewiesen bleibt. Der Pragmatismus stellt die erste eigenständige US-amerikanische philosophische Strömung dar. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1839–1914 | Charles S. Peirce |
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| 1842–1910 | William James |
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| 1859–1952 | John Dewey |
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| 1863–1931 | George Herbert Mead |
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| 1864–1937 | F.C.S. Schiller |
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[Bearbeiten] LebensphilosophieLebensphilosophie ist eine Richtung der Philosophie, die in Frankreich und in Deutschland als Gegenentwurf zu den Naturwissenschaften und der einseitigen Betonung der Rationalität entwickelt wurde. Das Werden des Lebens, die Ganzheitlichkeit kann demnach nicht allein mit Begriffen und Logik erfasst und beschrieben werden. Zu einem umgreifenden Leben gehören ebenso nicht-rationale, kreative und dynamische Elemente. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1833–1911 | Wilhelm Dilthey |
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| 1846–1926 | Rudolf Eucken |
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| 1849–1951 | Henri Bergson | ||
| 1858–1918 | Georg Simmel |
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| 1867–1941 | Hans Driesch |
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| 1872–1956 | Ludwig Klages |
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| 1878–1965 | Georg Misch |
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| 1882–1929 | Erich Becher |
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[Bearbeiten] 20. JahrhundertMit den im Zuge der Industrialisierung sich immer mehr verstärkenden Phänomenen der Massengesellschaft, mit den durch die explosionsartige Entwicklung der Wissenschaften ausgelösten neuen Weltbildern (Relativitätstheorie, Quantenphysik, Psychoanalyse, Molekularbiologie, Informationstechnik, Gentechnik), den globalen Auswirkungen menschlichen Handelns (Völkermord durch den Nationalsozialismus, Nord-Süd-Konflikt, Umweltkatastrophen, drohende Klimakatastrophe) war die Philosophie des 20. Jahrhunderts mit zum Teil grundlegend neuen Perspektiven befasst. Dies führte zu einer starken Heterogenität philosophischer Konzepte, die eine Einteilung in klassische Schulen kaum mehr möglich macht. Eine Klassifizierung des philosophischen Denkens in der Philosophie der Gegenwart verstößt immer gegen die tatsächlich vorhandene Vielfalt in der Kombination der einzelnen Positionen. Systematisch gemeinsam ist der Philosophie des 20. Jahrhunderts die Betonung der Bedeutung der Sprache. |
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[Bearbeiten] NaturwissenschaftlerDie dynamische Entwicklung der Naturwissenschaften seit dem 19. Jahrhundert hatte zu einer grundlegenden Veränderung des allgemeinen Weltbildes geführt, die mit der Relativitätstheorie und der neuen Atomphysik ihren Höhepunkt erreichte. Die Vorstellung allgemeingültiger Naturgesetze, die seit Isaac Newton herrschte, musste in Frage gestellt werden. Wenn auch für die Naturwissenschaftler in ihrer täglichen Arbeit die Frage der Weltanschauung im Hintergrund steht, haben sich doch eine Reihe prominenter Vertreter hierzu reflektierend geäußert. |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1858–1947 | Max Planck |
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| 1879–1955 | Albert Einstein |
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| 1885–1962 | Niels Bohr |
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| 1887–1961 | Erwin Schrödinger |
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| 1900–1958 | Wolfgang Pauli |
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| 1901–1976 | Werner Heisenberg |
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| 1912–2007 | Carl Friedrich von Weizsäcker |
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| 1856–1939 | Sigmund Freud |
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| 1870–1937 | Alfred Adler |
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| 1875–1961 | Carl Gustav Jung |
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| 1875–1965 | Albert Schweitzer |
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| 1879–1963 | Karl Bühler |
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| 1882–1961 | Percy Williams Bridgman |
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| 1894–1964 | Norbert Wiener |
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| 1901–1972 | Ludwig von Bertalanffy |
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| 1903-1989 | Konrad Lorenz |
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| 1923–2007 | Stephen Mason |
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| 1925-2005 | Rupert Riedl |
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|
[Bearbeiten] Geschichts- und KulturkritikDie Erfolge der Naturwissenschaften führten einerseits zu einem nahezu ungehemmten Fortschrittsglauben. Gleichzeitig entstanden durch starkes Bevölkerungswachstum immer stärker ausgeprägte Phänomene der Massengesellschaft und Zweifel an den traditionellen Werten. Vor allem die Erfahrungen des 1. Weltkrieges verstärkten pessimistische Sichten auf die sich neu formierenden kulturellen Verhältnisse. |
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| 1856–1915 | Karl Lamprecht |
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| 1880–1936 | Oswald Spengler |
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| 1872–1933 | Theodor Lessing |
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| 1879–1960 | Herman Nohl |
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| 1880–1962 | Theodor Litt |
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| 1880–1948 | Ernst von Aster |
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| 1882–1963 | Eduard Spranger |
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| 1883–1953 | José Ortega y Gasset |
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| 1885–1981 | William James Durant |
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| 1889–1975 | Arnold J. Toynbee |
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| 1892–1964 | Alexandre Koyré |
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| 1903–1974 | Joachim Ritter |
|
4. November 1918 Kieler Matrosenaufstand
|
| 1904–1965 | Hans Barth |
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| 1907–1981 | Othmar Anderle |
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| 1911-1995 | Emil Cioran |
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| 1920–1996 | Hans Blumenberg |
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1926 |
Hermann Lübbe |
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1927 |
Robert Spaemann |
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1928 |
Odo Marquard |
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| 1943–1998 | Panajotis Kondylis |
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|
[Bearbeiten] Phänomenologie |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1859–1938 | Edmund Husserl |
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| 1870–1941 | Alexander Pfänder |
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| 1880–1937 | Moritz Geiger |
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| 1881–1966 | Ludwig Binswanger |
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| 1883–1917 | Adolf Reinach |
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| 1886–1957 | Antonio Banfi |
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|
| 1888–1966 | Hedwig Conrad-Martius |
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|
| 1889–1977 | Dietrich von Hildebrand |
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|
| 1889–1964 | Oskar Becker |
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|
| 1891–1942 | Edith Stein |
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| 1893–1970 | Roman Ingarden |
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|
| 1896–1991 | Hans Reiner |
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|
| 1899–1959 | Alfred Schütz |
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|
| 1900–1973 | Aurel Kolnai |
|
|
| 1902–1991 | Ludwig Landgrebe |
|
|
| 1905–1975 | Eugen Fink |
|
|
| 1903–1991 | Otto Friedrich Bollnow |
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|
| 1906–1995 | Emmanuel Levinas |
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|
| 1907–1977 | Jan Patočka |
|
|
| 1908–1961 | Maurice Merleau-Ponty |
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|
| *1918 | Walter Biemel |
|
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| 1923–2004 | Heinrich Rombach |
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|
| *1928 | Hermann Schmitz |
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|
| *1934 | Bernhard Waldenfels |
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|
[Bearbeiten] Neuhegelianismus |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1832–1917 | Adolf Lasson | ||
| 1846–1924 | Francis Herbert Bradley | ||
| 1848–1923 | Bernard Bosanquet | ||
| 1949–1919 | Josef Kohler | ||
| 1854–1924 | G.J.P.J. Bolland | ||
| 1855–1916 | Josiah Royce | ||
| 1862–1932 | Georg Lasson | ||
| 1866–1925 | John McTaggart Ellis McTaggart |
|
|
| 1866–1952 | Benedetto Croce | ||
| 1869–1944 | Léon Brunschvicg | ||
| 1874–1944 | Giovanni Gentile | ||
| 1884–1974 | Richard Kroner | ||
| 1884–1964 | Theodor Haering | ||
| 1887–1969 | Hans Freyer | ||
| 1902–1968 | Alexandre Kojève |
|
|
| 1903–1993 | Karl Larenz | ||
| 1907–1968 | Jean Hyppolite | ||
| *1952 | Pirmin Stekeler-Weithofer | ||
| *1960 | Vittorio Hösle | ||
[Bearbeiten] Kritischer Realismus |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1854–1923 | Wilhelm Jerusalem |
|
|
| 1859–1938 | Samuel Alexander |
|
|
| 1861–1947 | Alfred North Whitehead |
|
|
| 1862–1915 | Oswald Külpe |
|
|
| 1863–1952 | George Santayana |
|
|
| 1873–1922 | Arthur O. Lovejoy | ||
| 1882–1950 | Nicolai Hartmann | ||
| 1888–1967 | Aloys Wenzl |
|
|
[Bearbeiten] Philosophische Anthropologie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1864–1944 | Jakob Johann von Uexküll |
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|
| 1874–1928 | Max Scheler |
|
|
| 1888–1965 | Erich Rothacker |
|
|
| 1892–1985 | Helmuth Plessner |
|
|
| 1904–1976 | Arnold Gehlen |
|
|
| 1913–1994 | Michael Landmann |
|
|
| *1928 | Helmut Fahrenbach |
|
|
| *1943 | Karl-Siegbert Rehberg |
|
|
[Bearbeiten] Existenzphilosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1874–1948 | Nikolai Alexandrowitsch Berdjajew |
|
|
| 1878–1960 | Paul Häberlin |
|
|
| 1883–1969 | Karl Jaspers |
|
|
| 1883–1951 | Louis Lavelle |
|
|
| 1889–1941 | Hans Lipps |
|
|
| 1889–1976 | Martin Heidegger |
|
|
| 1888–1974 | Jean Wahl |
|
|
| 1890–1965 | Heinrich Barth |
|
|
| 1898–1983 | Xavier Zubiri |
|
|
| 1901–1990 | Nicola Abbagnano |
|
|
| 1897–1973 | Karl Löwith |
|
|
| 1902–1968 | Alexandre Kojève |
|
|
| 1902–1991 | Ernesto Grassi |
|
|
| 1903–1993 | Hans Jonas |
|
|
| 1905–1950 | Emmanuel Mounier |
|
|
| 1905–1980 | Jean-Paul Sartre |
|
|
| 1905–1975 | Wilhelm Weischedel |
|
|
| 1913–1960 | Albert Camus |
|
|
[Bearbeiten] Kyōto-Schule |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1870–1945 | Nishida Kitarō |
|
|
| 1885–1962 | Tanabe Hajime |
|
|
| 1900–1990 | Nishitani Keiji |
|
|
| *1944 | Ryōsuke Ōhashi |
|
|
[Bearbeiten] Sozialphilosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1855–1936 | Ferdinand Tönnies | ||
| 1858–1917 | Émile Durkheim |
|
|
| 1864–1920 | Max Weber |
|
|
| 1893–1947 | Karl Mannheim |
|
|
| 1897–1990 | Norbert Elias |
|
|
| 1900–1980 | Erich Fromm |
|
|
| 1925–1986 | Michel de Certeau |
|
|
| 1927–1998 | Niklas Luhmann |
|
|
| *1934 | Oskar Negt |
|
|
[Bearbeiten] Logischer Empirismus |
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| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1882–1936 | Moritz Schlick |
|
|
| 1879–1934 | Hans Hahn | ||
| 1880–1975 | Victor Kraft | ||
| 1882–1945 | Otto Neurath |
|
|
| 1884–1966 | Philipp Frank | ||
| 1891–1970 | Rudolf Carnap |
|
|
| 1891–1953 | Hans Reichenbach |
|
|
| 1895–1945 | Felix Kaufmann | ||
| 1896–1959 | Friedrich Waismann |
|
|
| 1902–1988 | Herbert Feigl | ||
| 1902–1985 | Karl Menger | ||
| 1905–1997 | Carl Gustav Hempel |
|
|
| 1906–1978 | Kurt Gödel |
|
|
| 1910–1989 | Alfred Jules Ayer |
|
|
| 1916–2003 | Georg Henrik von Wright |
|
|
[Bearbeiten] Analytische PhilosophieAusgangspunkt der analytischen Philosophie ist die Auffassung, dass viele Probleme der Philosophie durch einen ungenügend präzisen Umgang mit der Sprache hervorgerufen werden. Daher sind zunächst eine Klärung von Begriffen und eine logische Analyse der Sprache erforderlich. Ähnliche Auffassungen finden sich parallel und in wechselseitigem Austausch bei den Vertretern des logischen Empirismus. Im Ursprung befassten sich die Vertreter der analytischen Philosophie ganz vorwiegend mit Themen der Sprachanalyse. Im Verlaufe der Zeit verbreiterte sich das Spektrum. Ende des 20. Jahrhunderts hatte sich die analytische Philosophie, nun eher als Methode verstanden, auf alle Themenbereiche der theoretischen und praktischen Philosophie ausgeweitet. Die meisten ihrer Vertreter behandeln neben der Sprache Fragen der Erkenntnistheorie, der Logik, der Philosophie des Geistes, metatheoretische Fragen sowie zugleich auch ethische Fragen. Eine Zuordnung zu einer der nachfolgenden Disziplin kann daher nur nach einem vorrangigen Schwerpunkt erfolgen. [Bearbeiten] Sprachphilosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1848–1925 | Gottlob Frege |
|
|
| 1872–1970 | Bertrand Russell |
|
|
| 1873–1958 | George Edward Moore |
|
|
| 1889–1951 | Ludwig Wittgenstein |
|
|
| 1889–1957 | Charles Kay Ogden |
|
|
| 1900–1976 | Gilbert Ryle |
|
|
| 1909–1988 | Max Black |
|
|
| 1911–1960 | John Langshaw Austin |
|
|
| 1913–1988 | Paul Grice |
|
|
| 1917–2003 | Donald Davidson |
|
|
| 1925–2011 | Michael Dummett |
|
|
| *1929 | Noam Chomsky |
|
|
| 1930–1971 | Richard Montague |
|
|
| *1931 | Keith Donnellan |
|
|
| *1932 | Dagfinn Føllesdal |
|
|
| *1932 | John Searle |
|
|
| *1933 | David Kaplan |
|
|
| *1938 | Gilbert Harman |
|
|
| *1940 | Saul Aaron Kripke |
|
|
| *1941 | Eike von Savigny |
|
|
| *1946 | Scott Soames |
|
|
| *1946 | Tyler Burge |
|
|
| *1958 | Stephen Neale |
|
|
[Bearbeiten] Logik |
|||
| 1858–1932 | Giuseppe Peano |
|
|
| 1862–1943 | David Hilbert |
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|
| 1878–1956 | Jan Łukasiewicz |
|
|
| 1901–1983 | Alfred Tarski |
|
|
| 1902–1995 | Joseph Maria Bocheński |
|
|
| 1903–1930 | Frank Plumpton Ramsey |
|
|
| 1903–1995 | Alonzo Church |
|
|
| *1919 | Raymond Smullyan |
|
|
| *1929 | Jaakko Hintikka |
|
|
| *1930 | Nuel Belnap | ||
| *1949 | Johan van Benthem | ||
[Bearbeiten] Ontologie |
|||
| 1908–2000 | Willard Van Orman Quine |
|
|
| *1916 | Peter Geach |
|
|
| 1919–2006 | Peter Strawson |
|
|
| *1926 | David Armstrong |
|
|
| *1932 | Franz von Kutschera |
|
|
| *1942 | Peter van Inwagen |
|
|
| *1951 | Kevin Mulligan |
|
|
| *1952 | Edward N. Zalta |
|
|
[Bearbeiten] Ethik |
|||
| 1877–1971 | W. D. Ross |
|
|
| 1908–1994 | William Frankena |
|
|
| 1908–1979 | Charles L. Stevenson |
|
|
| 1912–2004 | Alan Gewirth |
|
|
| 1917–1981 | John Leslie Mackie |
|
|
| 1919–2002 | Richard Mervyn Hare |
|
|
| 1919–2001 | Elizabeth Anscombe |
|
|
| 1920–2010 | Philippa Foot |
|
|
| 1929–2003 | Bernard Williams |
|
|
| *1930 | Ernst Tugendhat |
|
|
| *1940 | Thomas M. Scanlon | ||
| *1942 | Derek Parfit |
|
|
| *1946 | Peter Singer |
|
|
| *1946 | Dieter Birnbacher |
|
|
| *1947 | Martha Nussbaum | ||
| *1952 | Susan Wolf |
|
|
| *1952 | Christine Korsgaard |
|
|
[Bearbeiten] Philosophie des Geistes |
|||
| 1887–1971 | Charlie Dunbar Broad | ||
| 1903–1997 | John Carew Eccles |
|
|
| 1912–1989 | Wilfrid Sellars |
|
|
| 1916–1999 | Roderick Chisholm |
|
|
| *1920 | J.J.C. Smart | ||
| *1929 | Harry Frankfurt |
|
|
| *1932 | Fred Dretske |
|
|
| *1933 | Joseph Levine |
|
|
| *1933 | Ruth Millikan |
|
|
| *1934 | Jaegwon Kim |
|
|
| *1935 | Jerry Fodor |
|
|
| *1937 | Thomas Nagel |
|
|
| 1941–2001 | David Lewis |
|
|
| *1942 | Daniel Dennett | ||
| *1942 | Ned Block |
|
|
| *1942 | Paul Churchland |
|
|
| *1943 | John Perry |
|
|
| *1943 | Frank Cameron Jackson |
|
|
| *1944 | Peter Bieri |
|
|
| *1945 | Ansgar Beckermann |
|
|
| *1952 | Joseph Levine |
|
|
| *1956 | Michael Pauen |
|
|
| *1958 | Thomas Metzinger |
|
|
| *1966 | David Chalmers |
|
|
[Bearbeiten] Erkenntnistheorie |
|||
| *1927 | Edmund Gettier | ||
| *1936 | Keith Lehrer |
|
|
| *1940 | Ernest Sosa |
|
|
| *1941 | Robert Audi |
|
|
| *1943 | Laurence Bonjour |
|
|
| *1945 | Susan Haack |
|
|
[Bearbeiten] Neopragmatismus |
|||
| 1906–1998 | Nelson Goodman |
|
|
| 1931–2007 | Richard Rorty |
|
|
| *1926 | Hilary Putnam |
|
|
| *1928 | Nicholas Rescher |
|
|
| *1942 | John McDowell |
|
|
| *1950 | Robert Brandom |
|
|
[Bearbeiten] Kritischer Rationalismus |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1902–1994 | Karl Popper |
|
|
| 1919–2003 | Ernst Topitsch |
|
|
| *1921 | Hans Albert |
|
|
| 1934–1990 | William Warren Bartley | ||
| *1939 | Hubert Kiesewetter | ||
| *1940 | Alan Musgrave | ||
| *1940 | Kurt Salamun | ||
| *1942 | David Miller | ||
| *1943 | Gerhard Vollmer |
|
|
| *1955 | Franz Wuketits |
|
|
[Bearbeiten] Politische Philosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1867–1956 | Julien Benda |
|
|
| 1869–1966 | Friedrich Wilhelm Foerster |
|
|
| 1888–1985 | Carl Schmitt |
|
|
| 1899–1973 | Leo Strauss |
|
|
| 1899-1992 | Friedrich August von Hayek |
|
|
| 1901–1985 | Eric Voegelin |
|
|
| 1902–1992 | Günther Anders |
|
|
| 1905-1983 | Raymond Aron |
|
|
| 1906–1975 | Hannah Arendt |
|
|
| 1909–1997 | Isaiah Berlin |
|
|
| 1921–2002 | John Rawls |
|
|
| 1930–1992 | Allan Bloom |
|
|
| 1932–2003 | Ernst Vollrath |
|
|
| *1933 | Amartya Sen |
|
|
| 1938–2002 | Robert Nozick |
|
|
[Bearbeiten] Kommunitarismus |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| *1929 | Amitai Etzioni |
|
|
| *1929 | Alasdair MacIntyre |
|
|
| *1931 | Charles Taylor |
|
|
| *1935 | Michael Walzer | ||
| *1939 | Benjamin R. Barber |
|
|
| *1953 | Michael Sandel |
|
|
[Bearbeiten] Neomarxismus und Kritische Theorie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1873–1937 | Max Adler | ||
| 1891–1937 | Antonio Gramsci |
|
|
| 1885–1971 | Georg Lukács |
|
|
| 1892–1940 | Walter Benjamin |
|
|
| 1885–1975 | Ernst Bloch | ||
| 1895–1973 | Max Horkheimer |
|
|
| 1898–1979 | Herbert Marcuse | ||
| 1899–1990 | Alfred Sohn-Rethel |
|
|
| 1903–1969 | Theodor W. Adorno | ||
| 1906–1985 | Wolfgang Abendroth |
|
|
| 1907–1995 | Leo Kofler |
|
|
| *1927 | Leszek Kołakowski |
|
|
| *1927 | Hans Heinz Holz |
|
|
| *1929 | Jürgen Habermas | ||
| *1931 | Alfred Schmidt | ||
| *1933 | Antonio Negri | ||
| 1934–2004 | Peter Bulthaup | ||
| *1941 | Domenico Losurdo |
|
|
| *1943 | Costanzo Preve |
|
|
| *1949 | Axel Honneth |
|
|
[Bearbeiten] Jüdische Philosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1878–1965 | Martin Buber |
|
|
| 1886–1929 | Franz Rosenzweig |
|
|
| 1897–1982 | Gershom Scholem | ||
| 1923–1987 | Jacob Taubes |
|
|
[Bearbeiten] Religionsphilosophen |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1853–1924 | Clemens Baeumker |
|
|
| 1865–1923 | Ernst Troeltsch |
|
|
| 1875–1949 | Martin Grabmann |
|
|
| 1878–1944 | Joseph Maréchal |
|
|
| 1881–1955 | Pierre Teilhard de Chardin |
|
|
| 1882-1937 | Pawel Florenski |
|
|
| 1882–1973 | Jacques Maritain |
|
|
| 1884–1940 | Peter Wust |
|
|
| 1884–1978 | Étienne Gilson |
|
|
| 1885–1965 | Romano Guardini |
|
|
| 1886–1965 | Paul Tillich |
|
|
| 1886–1968 | Karl Barth |
|
|
| 1884–1976 | Rudolf Bultmann |
|
|
| 1891–1982 | Alois Dempf |
|
|
| 1889–1972 | Erich Przywara |
|
|
| 1903–1992 | Johannes Baptist Lotz |
|
|
| 1904–1997 | Josef Pieper |
|
|
| 1904–1998 | Hans-Eduard Hengstenberg |
|
|
| 1929–2005 | Béla Weissmahr |
|
|
| *1934 | Richard Swinburne |
|
|
| 1906-1959 | Daniil Leonidowitsch Andrejew |
|
|
[Bearbeiten] Rechtsphilosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1878–1949 | Gustav Radbruch |
|
|
| 1881–1973 | Hans Kelsen |
|
|
| 1907–1992 | H. L. A. Hart |
|
|
| *1931 | Ronald Dworkin |
|
|
| *1945 | Robert Alexy |
|
|
[Bearbeiten] Andere Philosophen |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1861–1925 | Rudolf Steiner |
|
|
| 1872–1942 | Oskar Kraus |
|
|
| 1872–1945 | Johan Huizinga |
|
|
| 1882–1927 | Leonard Nelson |
|
|
| 1895–1985 | Susanne K. Langer |
|
|
| 1900–2002 | Hans-Georg Gadamer | ||
| 1906–1994 | Max Müller |
|
|
| 1910–1990 | Max Bense |
|
|
| 1913–2004 | Hermann Krings |
|
|
| 1920–1991 | Vilém Flusser |
|
|
| 1921–2008 | Karl Albert |
|
|
| *1922 | Karl-Otto Apel |
|
|
| 1922-2002 | Michel Henry |
|
|
| 1926–2006 | Clifford Geertz | ||
| *1927 | Dieter Henrich |
|
|
| *1932 | Paul Virilio |
|
|
| *1936 | Herbert Schnädelbach |
|
|
| *1939 | Norbert Hoerster |
|
|
| *1943 | Otfried Höffe |
|
|
| *1953 | Wilhelm Schmid | ||
[Bearbeiten] Wissenschaftstheorie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1896–1961 | Ludwik Fleck |
|
|
| 1900–1990 | Richard Bevan Braithwaite |
|
|
| 1906–1987 | Gustav Bergmann | ||
| 1922–1996 | Thomas Samuel Kuhn |
|
|
| 1922–1974 | Imre Lakatos |
|
|
| *1922 | Patrick Suppes |
|
|
| *1923 | Adolf Grünbaum |
|
|
| 1923–1991 | Wolfgang Stegmüller |
|
|
| 1924–1994 | Paul Feyerabend |
|
|
| 1924–1967 | Norwood Russell Hanson |
|
|
| *1936 | Ian Hacking | ||
| *1938 | Joseph D. Sneed | ||
| *1939 | Bernulf Kanitscheider |
|
|
| *1941 | Larry Laudan |
|
|
| *1941 | Bas van Fraassen |
|
|
| *1943 | Nancy Cartwright |
|
|
| *1946 | Paul Hoyningen-Huene | ||
| *1951 | Sandra Mitchell |
|
|
| *1952 | John Dupré |
|
|
| 1954–2007 | Peter Lipton | ||
| *1960 | Nassim Nicholas Taleb |
|
|
[Bearbeiten] Methodischer Konstruktivismus |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1881–1954 | Hugo Dingler |
|
|
| 1915–1994 | Paul Lorenzen |
|
|
| 1905–1976 | Wilhelm Kamlah |
|
|
| *1932 | Kuno Lorenz |
|
|
| *1936 | Jürgen Mittelstraß |
|
|
| *1935 | Friedrich Kambartel |
|
|
| *1937 | Christian Thiel |
|
|
| *1942 | Peter Janich |
|
|
| *1944 | Carl Friedrich Gethmann |
|
|
| *1964 | Dirk Hartmann |
|
|
[Bearbeiten] Strukturalismus und Poststrukturalismus |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1857–1913 | Ferdinand de Saussure |
|
|
| 1908–2009 | Claude Lévi-Strauss |
|
|
| 1901–1981 | Jacques Lacan |
|
|
| 1902–1976 | Émile Benveniste |
|
|
| 1913–2005 | Paul Ricœur |
|
|
| 1915–1980 | Roland Barthes |
|
|
| 1918–1990 | Louis Althusser |
|
|
| 1919–1983 | Paul de Man |
|
|
| 1926–1984 | Michel Foucault |
|
|
| 1930–2004 | Jacques Derrida |
|
|
[Bearbeiten] Postmoderne |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1917–2003 | Leslie Fiedler |
|
|
| 1925–1995 | Gilles Deleuze |
|
|
| 1924–1998 | Jean-François Lyotard |
|
|
| 1929–2007 | Jean Baudrillard |
|
|
| 1933–2004 | Susan Sontag |
|
|
| *1937 | André Glucksmann |
|
|
| *1942 | Giorgio Agamben |
|
|
| *1947 | Peter Sloterdijk |
|
|
| *1952 | Francis Fukuyama |
|
|
[Bearbeiten] Feministische Philosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1908–1986 | Simone de Beauvoir |
|
|
| *1925 | Sandra Harding | ||
| *1930 | Luce Irigaray |
|
|
| *1941 | Julia Kristeva |
|
|
| *1944 | Donna Haraway |
|
|
| *1956 | Judith Butler |
|
|
[Bearbeiten] Afrikanische Philosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1944–1995 | Henry Odera Oruka |
|
|
| *1931 | Kwasi Wiredu |
|
|
| *1942 | Paulin J. Hountondji |
|
|
| *1954 | Anthony Appiah |
|
|
[Bearbeiten] Indische Philosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1861-1941 | Rabindranath Thakur |
|
|
| 1863-1902 | Vivekananda |
|
|
| 1869-1948 | Mohandas Karamchand Gandhi |
|
|
| 1872-1950 | Aurobindo Ghose |
|
|
| 1877-1947 | Ananda Kentish Coomaraswamy |
|
|
| 1879-1950 | Ramana Maharshi |
|
|
| 1888-1975 | Sarvepalli Radhakrishnan |
|
|
| 1889-1950 | Sahajanand Saraswati |
|
|
| 1893-1963 | Rahul Sankrityayan |
|
|
| 1895-1986 | Jiddu Krishnamurti |
|
|
| 1918-2008 | Maharishi Mahesh Yogi |
|
|
| 1931-1990 | Osho |
|
|
[Bearbeiten] Chinesische Philosophie |
|||
| Periode | Philosoph | Philosophie | Allgemeine Geschichte |
| 1866-1925 | Sun Yat-sen |
|
|
| 1873-1929 | Liang Qichao |
|
|
| 1885-1968 | Xiong Shili |
|
|
| 1886-1973 | Zhang Dongsun |
|
|
| 1891-1962 | Hu Shi |
|
|
| 1895-1984 | Jin Yuelin |
|
|
| 1895-1990 | Feng Youlan |
|
|
| 1909-1978 | Tang Junyi |
|
|
| 1909-1995 | Mou Zongsan |
|
|
| 1926-2002 | Wang Ruoshui |
|
|
| * 1940 | Tu Wei-ming |
|
|
[Bearbeiten] Literatur
- Allgemeine Literatur zur Geschichte der Philosophie
- Johannes Hirschberger: Geschichte der Philosophie. 2 Bde., Herder, 14. Aufl. Freiburg i.Br. 1991, ISBN 3-451-22408-9
- Wolfgang Röd: Geschichte der Philosophie. 14 Bde., Beck, München 1986–2004
- Fritz Schultze: Stammbaum der Philosophie, 2., umgearb. und verm. Aufl. Leipzig: Haacke 1899.
- Franz Schupp: Geschichte der Philosophie im Überblick, 3 Bde., Meiner, Hamburg 2005, ISBN 3-7873-1704-X
[Bearbeiten] Siehe auch
Antike | Mittelalter | Renaissance | Neuzeit | 19. Jahrhundert | 20. Jahrhundert | Gegenwart
Zeittafel zur Philosophiegeschichte