J. V. Lindsley Auto Chassis Company

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J. V. Lindsley Auto Chassis Company
Rechtsform Company
Gründung 1908
Auflösung 1908
Sitz Dowagiac, Michigan, USA
Leitung J. Victor Lindsley
Branche Automobile

J. V. Lindsley Auto Chassis Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

J. Victor Lindsley stammte aus Dowagiac in Michigan. 1908 entwickelte er in Chicago einen Highwheeler, gründete die J. V. Lindsley & Company und scheiterte vor der Markteinführung.

Zurück in Dowagiac, gründete er die J. V. Lindsley Auto Chassis Company. Mit finanzieller Hilfe seines Vaters übernahm er die Dowagiac Automobile Company von Frank Lake und Doras Neff. Nun begann die Serienproduktion von Automobilen. Der Markenname lautete Lindsley. Nach Herstellerangaben benötigten zwei Mitarbeiter zwei Wochen pro Fahrzeug. Noch 1908 endete die Produktion. Insgesamt entstanden nur wenige Fahrzeuge.

Die Dowagiac Motor Car Company setzte die Produktion auf eigene Rechnung fort.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot standen Highwheeler. Ein luftgekühlter Zweizylindermotor mit 10 PS Leistung trieb über ein Planetengetriebe und zwei Ketten die Hinterachse an. Die Reifen waren Vollgummireifen. Das Fahrgestell hatte 198 cm Radstand. Lenkrad und Lenkhebel standen zur Wahl.

Zunächst wurde nur das Fahrgestell für 250 US-Dollar angeboten. Die Käufer konnte seine eigene Karosserie montieren. Später waren komplette Fahrzeuge erhältlich. Sie hatten einen zweisitzigen Aufbau als Runabout und kosteten 475 Dollar.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 886–887 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 909 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 886–887 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 909 (englisch).