D. D. Snyder & Company

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D. D. Snyder & Company
Rechtsform Company
Gründung 1885
Auflösung 1915
Sitz Danville, Illinois, USA
Leitung David D. Snyder
Branche Fahrzeuge

D. D. Snyder & Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Fahrzeugen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David D. Snyder zog 1885 von Auburn in Indiana nach Danville in Illinois.[3] Dort gründete er das Unternehmen.[3] Zunächst stellte er Kutschen her.[1] Ab 1906 entstanden einzelne Automobile.[2] 1908 begann die Serienproduktion von Automobilen.[1] Der Markenname lautete Snyder. 1909 endete die Produktion von Kraftfahrzeugen.[1] Kutschen wurden weiterhin hergestellt.[1] Dazu kam die Lackierung von Karosserien.[1]

1915 musste Snyder das Unternehmen krankheitsbedingt aufgeben.[3] Er starb am 26. Mai 1916.[3]

Es bestand keine Verbindung zur Snyder Motor & Manufacturing Company, die 1914 den gleichen Markennamen verwendete.

Kraftfahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot standen Highwheeler. Sie hatten einen Zweizylindermotor mit Luftkühlung. 103,1875 mm Bohrung und 101,6 mm Hub ergaben 1699 cm³ Hubraum. Die Motorleistung war mit 10/12 PS angegeben und wurde über ein Zweigang-Planetengetriebe und zwei Ketten an die Hinterachse übertragen. Der Aufbau war ein offener Runabout mit zwei Sitzen. Gelenkt wurde mit einem Lenkrad. Der Neupreis betrug 450 US-Dollar.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1360 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1475 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1360 (englisch).
  2. a b George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1475 (englisch).
  3. a b c d The Hub Vom 1. Juni 1916. (PDF; englisch, abgerufen am 23. Februar 2019)