Munch Motor Car Company

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Munch-Allen Motor Car Company
Munch Motor Car Company
Rechtsform Company
Gründung 1909
Auflösung 1910
Sitz Yonkers, New York, USA
Leitung C. P. Munch
Branche Automobile

Munch Motor Car Company, vorher Munch-Allen Motor Car Company, war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C. P. Munch und R. M. Allen gründeten 1909 die Munch-Allen Motor Car Company. Der Sitz war in DuBois in Pennsylvania. Sie planten die Produktion von Automobilen, hatten aber anfangs noch keine Fabrik. Howard Motor Works stellte die ersten 30 Fahrzeuge für sie her. Der Markenname lautete Keystone. Danach fand die Produktion im eigenen Werk in DuBois statt.

Die Partner trennten sich. Munch machte alleine weiter, firmierte ab 1910 als Munch Motor Car Company und verlegte den Sitz nach Yonkers im US-Staat New York. Im gleichen Jahr endete die Produktion.

Es gab keine Verbindungen zu den anderen US-amerikanischen Herstellern von Autos der Marke Keystone: Keystone Match & Machine Company, Keystone Motor Company und H. Cook & Brothers.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Fahrzeuge hatten einen Sechszylindermotor. Im Six-Sixty von 1909 leistete der Motor 60 PS. Das Fahrgestell hatte 310 cm Radstand. Zur Wahl standen ein Roadster mit zwei Sitzen, ein Baby Tonneau mit vier Sitzen und ein Tourenwagen mit fünf Sitzen.

Dieses Modell wurde 1910 unverändert übernommen. Dazu kam der Light Six. Sein Motor war mit 30/35 PS angegeben. Der Radstand betrug 295 cm. Die Aufbauformen waren gleich.

Modellübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Modell Zylinder Leistung (PS) Radstand (cm) Aufbau
1909 Six-Sixty 6 60 310 Roadster 2-sitzig, Baby Tonneau 4-sitzig, Tourenwagen 5-sitzig
1910 Light Six 6 30/35 295 Tourenwagen 5-sitzig, Baby Tonneau 4-sitzig, Roadster 2-sitzig
1910 Six-Sixty 6 60 310 Roadster 2-sitzig, Baby Tonneau 4-sitzig, Tourenwagen 5-sitzig

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 805 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 821 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 805 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 821 (englisch).