
Im Projekt A119, auch bekannt als A Study of Lunar Research Flights (englisch für Eine Studie über lunare Forschungsflüge) wurde Ende der 1950er Jahre im Auftrag der United States Air Force ein streng geheimer Plan entwickelt, eine Nuklearbombe auf dem Mond zu zünden. Ziel war es, durch eine solche Detonation zu demonstrieren, dass die Vereinigten Staaten der Sowjetunion und dem Rest der Welt während des Kalten Krieges im Weltall technisch überlegen seien. Das Wissen um Details des Projekts stammt vom ehemaligen NASA-Angestellten Leonard Reiffel, der 1958 als Leiter des Projekts A119 fungierte. Ebenfalls beteiligt war der später bekannt gewordene Astrophysiker Carl Sagan, der in einem Team die theoretischen Effekte einer Nuklearexplosion bei geringer Schwerkraft erforschte. Das Projekt A119 wurde nie durchgeführt, hauptsächlich da die Verantwortlichen einer bemannten Mondlandung eine sehr viel positivere Wirkung auf die US-amerikanische Öffentlichkeit zusprachen. Nach Bekanntwerden von Details des Projekts durch Reiffel veröffentlichte die US-Regierung Anfang der 2000er Jahre nach einer Anfrage gemäß dem Freedom of Information Act den ersten Band der Projektstudie A Study of Lunar Research Flights, während die restlichen Bände vernichtet wurden. Bis heute (Stand: Februar 2012) hat die Regierung eine Beteiligung an der Studie nicht offiziell bestätigt.
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Owen Liam Nolan ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler britischer Herkunft. Während seiner aktiven Karriere spielte er zwischen 1988 und 2011 unter anderem für die Québec Nordiques, Colorado Avalanche, San Jose Sharks, Toronto Maple Leafs, Phoenix Coyotes, Calgary Flames und Minnesota Wild in der National Hockey League sowie die ZSC Lions in der Schweizer National League A auf der Position des rechten Flügelstürmers in der Rolle eines Power Forwards. Nach einer erfolgreichen Juniorenkarriere bei den Cornwall Royals in der Ontario Hockey League wurde Nolan im NHL Entry Draft 1990 als Gesamterster von den Québec Nordiques ausgewählt. Im Verlauf seiner 18-jährigen NHL-Karriere lief der Außenstürmer für insgesamt sechs verschiedene Franchises auf, wobei er seine erfolgreichste Zeit zwischen 1995 und 2003 bei den San Jose Sharks verlebte, deren Mannschaftskapitän er ab Herbst 1998 für viereinhalb Jahre war. In insgesamt 1265 NHL-Spielen erreichte er 925 Scorerpunkte und nahm fünfmal am NHL All-Star Game teil. Auf internationaler Ebene gewann Nolan mit der kanadischen Nationalmannschaft Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City und der Weltmeisterschaft 1997 in Finnland.
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Icelandair ist eine isländische Fluggesellschaft mit Sitz in Keflavík, die ausschließlich internationale Flugstrecken bedient. Ihr Hub befindet sich am Flughafen Keflavík. Sie ist Teil der Holding Icelandair Group. Icelandair kontrolliert als größte Gesellschaft praktisch diesen Unternehmensverbund, zu dem neben Icelandair die Inlandsfluggesellschaft Air Iceland und die Frachtfluggesellschaft Bluebird Cargo gehören, sowie etliche Beteiligungen an vielen europäischen Fluggesellschaften und mehrere kleinere Gesellschaften, die in der Vermarktung aktiv oder in die Flughafeninfrastruktur eingebunden sind.
Die Anfänge der Airline reichen mit der Gründung der Fluggesellschaft Flugfélag Akureyrar bis ins Jahr 1937 zurück. 1973 fusionierte die daraus entstandene Flugfélag Íslands mit der Fluggesellschaft Loftleiðir Icelandic zur Holding Flugleidir, mit internationalem Auftritt unter dem heute noch verwendeten Namen Icelandair. Bis Anfang 1999 war für 43 Jahre der Flughafen Luxemburg das wichtigste Zentraleuropa-Drehkreuz der Airline. In den Jahren 2006 bis 2011 lag das jährliche Passagieraufkommen im Bereich von 1,5 bis 1,8 Millionen. Die Flotte der Airline besteht aus 24 Flugzeugen des Herstellers Boeing, mit 16 des Types 757-200 (Stand Februar 2012).
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Der Numbat (Myrmecobius fasciatus), auch als Ameisenbeutler bekannt, ist ein kleines australisches Beuteltier aus der Ordnung der Raubbeutlerartigen (Dasyuromorphia). Wegen seiner abweichenden Anatomie und Lebensweise wird er einer eigenen Familie, Myrmecobiidae, zugeordnet. Seine Nahrung besteht nahezu ausschließlich aus Termiten, die er mit starken Krallen ausgräbt und mit einer wurmförmigen Zunge fängt. Vor allem die Nachstellung durch den von Menschen in Australien eingeschleppten Rotfuchs hat dazu geführt, dass der Numbat aus großen Teilen seines einstigen Verbreitungsgebiets verschwunden ist und nur mit intensiven Schutzmaßnahmen überleben kann.
Seine Gestalt, seine spitze Schnauze und die auffälligen Streifen machen den Numbat unter Australiens Säugetieren unverwechselbar. Die Grundfarbe des Fells ist bei der einzigen heute noch existierenden Unterart vorne rotbraun, nach hinten dunkelbraun bis schwarz. Die Unterseite ist weißlich. Über den hinteren Rücken laufen vier bis elf weiße Querbänder, die nach vorne hin blasser und undeutlicher werden. Der lange Schwanz hat eine braune Farbe, kann durch zahlreiche weiße Haare aber grau wirken. Ein schwarzer Streifen läuft von der Ohrbasis zur Schnauze und umrahmt das Auge. Darunter liegt ein weißlicher Streifen.
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