Liste von Filmen mit homosexuellem Inhalt

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Diese Liste enthält Filme mit homosexuellem Inhalt, sei es eine dargestellte Einzelperson in mehr als einer Nebenrolle oder eine gleichgeschlechtliche Begegnung.


Chronologische Filmliste
1910er | 1920er | 1930er | 1940er | 1950er | 1960er | 1970er | 1980er | 1990er | 2000er | 2010er
1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010
1961 1971 1981 1991 2001 2011
1962 1972 1982 1992 2002 2012
1953 1973 1983 1993 2003 2013
1954 1964 1974 1984 1994 2004 2014
1955 1975 1985 1995 2005
1956 1966 1976 1986 1996 2006
1957 1967 1977 1987 1997 2007
1958 1968 1978 1988 1998 2008
1959 1969 1979 1989 1999 2009

Literatur | Siehe auch | Weblinks

Chronologische Filmliste[Bearbeiten]

1910er Jahre[Bearbeiten]

Anders als die Andern (Deutschland 1919) – Regie: Richard Oswald

Eine Erpressungsgeschichte mit tödlichem Ausgang. Sexualwissenschaftlicher Pionierfilm mit Magnus Hirschfeld.

1920er Jahre[Bearbeiten]

Michael (Deutschland 1924) – Regie: Carl Theodor Dreyer

Platonische Liebe eines Künstlers zu seinem Modell.

Parisian Love (Vereinigte Staaten 1925) – Regie: Louis J. Gasnier

Liebesdreieck zwischen einem Dandy (Lou Tellegen), einem attraktiven Einbrecher (Donald Keith) und dessen Freundin (Clara Bow).

A Wanderer of the West (Vereinigte Staaten 1927) – Regie: Robin Williamson, Joseph E. Zivelli

Western, in dem als Nebenfigur ein effeminierter Mann (Sissy-Typus) auftritt: Clarence, the store clerk.[1]
  • 1927: Einführung der Listen mit Don’ts und Be Carefuls in der Filmindustrie der Vereinigten Staaten.

Geschlecht in Fesseln (Deutschland 1928) – Regie: Wilhelm Dieterle

Stummfilm u. a. über Sexualität im Männergefängnis.

The Broadway Melody (Vereinigte Staaten 1929) – Regie: Harry Beaumont

Oscar-preisgekrönter Revuefilm mit einem Sissy-Typus als Nebenfigur.[1]

Die Büchse der Pandora (Deutschland 1929) – Regie Georg Wilhelm Pabst

Gräfin Geschwitz ist der erste auf Film gebannte lesbische Charakter.

1930er Jahre[Bearbeiten]

Marokko (Morocco) (Vereinigte Staaten 1930) – Regie: Josef von Sternberg – Für vier Oscars nominiert.

Marlene Dietrich als Sängerin Mademoiselle Amy Jolly. Nach einem Auftritt im Frack küsst sie öffentlich eine junge Frau.[1]
  • 1930: Einführung des Production Code (Hays Code) als freiwillige Selbstkontrolle in den Vereinigten Staaten.

Mädchen in Uniform (Deutschland 1931) – Regie: Leontine Sagan

In einem preußischen Mädcheninternat vor dem Ersten Weltkrieg verliebt sich die Schülerin Manuela von Meinhardis (Hertha Thiele) in ihre Lehrerin Fräulein von Bernburg (Dorothea Wieck).

Call Her Savage (Vereinigte Staaten 1932) – Regie: Al Boasberg

Western mit einer Szene in einer Schwulenbar.[1]

Myrt and Marge (Vereinigte Staaten 1933) – Regie: Al Boasberg

Filmkomödie mit einem effeminierten Mann (Sissy-Typus) als Nebenfigur.[1]

Our Betters (Vereinigte Staaten 1933) – Regie: George Cukor

Filmkomödie mit einem Sissy-Typus als Nebenfigur.[1]

The Gay Divorcee (Vereinigte Staaten 1934) – Regie: Mark Sandrich

Oscar-preisgekrönte Astaire/Rogers-Komödie mit einem Sissy-Typus als Nebenfigur.[1]
  • 1934: Gründung der Production Code Administration zur formalen Überwachung in den Vereinigten Staaten.

Dracula's Daughter (Vereinigte Staaten 1936) – Regie: Lambert Hillyer

Vampirfilm mit starkem lesbischen Subtext.[1]

1940er Jahre[Bearbeiten]

Rebecca (Vereinigte Staaten 1940) – Regie: Alfred Hitchcock

Klassischer Psychothriller. Als Nebenfigur tritt die Haushälterin Mrs. Danvers (Judith Anderson) auf, deren lesbische Bindung an die verstorbene Titelfigur vom Regisseur kaum kaschiert wird.[1]

Die Spur des Falken (The Maltese Falcon) (Vereinigte Staaten 1941) – Regie: John Huston

Detektivfilm, in dem eine Nebenfigur (Peter Lorre) mit einer parfümierten Visitenkarte beiläufig als schwul eingeführt wird.[1]

Gilda (Vereinigte Staaten 1946) – Regie: Charles Vidor

Film Noir mit schwulem Subtext.[1]

Desert Fury – Liebe gewinnt (Vereinigte Staaten 1947) – Regie: Lewis Allen

Film Noir, der sich auf kaum kaschierte Weise auf zwei homosexuelle Paare konzentriert: Eine maskuline Mutter, die ihre 19-jährige Tochter wie einen Liebhaber behandelt, sowie einen Gangster und seinen anhänglichen besitzergreifenden Kumpan.[2]

Fireworks (Vereinigte Staaten 1947) – Regie: Kenneth Anger

Experimentalfilm homoerotischer Phantasien

Cocktail für eine Leiche (Rope) (Vereinigte Staaten 1948) – Regie: Alfred Hitchcock

Kriminalfilm, dessen zwei Hauptfiguren (das Mörderpaar) an der Zensur vorbei auf subtile Weise als schwul charakterisiert werden.[1]

Red River (Vereinigte Staaten 1948) – Regie: Howard Hawks

Western mit Montgomery Clift und John Ireland, mit schwulem Subtext.[1]

Die Reise nach Marrakesch (Deutschland 1949)

mit Grethe Weiser, Paul Dahlke, Maria Holst, Ulrich Beiger, Luise Ullrich, Ernst Fritz Fürbringer, Ludwig Linkmann, Eva L’Arronge, Berthold Ebbecke, Günther Evers, Tamara Nemirow, Friedrich Sauer
Zwei Damen aus der Halbwelt geraten in allerlei amouröse Verwicklungen. Die eine verbringt ihre Zeit mit leichtfertigen Liebesabenteuern. Sie macht den Kunstmaler, den ihre Freundin als Geliebten hat, zu ihrem Geliebten weil sie in ihre Freundin verliebt ist. Der Kunstmaler verunglückt tödlich in Marokko. Aus Verzweiflung tötet sie ihre Freundin, weil sie mit ihrem Ehemann nach Marrakesch gehen will.

1950er Jahre[Bearbeiten]

1950[Bearbeiten]

Caged (Vereinigte Staaten 1950) – Regie: John Cromwell

Frauengefängnisfilm mit lesbischem Subtext.[1]

Ein einsamer Ort (In a Lonely Place) (Vereinigte Staaten 1950) – Regie: Nicholas Ray

Film-noir mit lesbischem Subtext.[1]

Ein Liebeslied (Un chant d’amour) (Kurzfilm, Frankreich 1950) – Regie: Jean Genet

Ein Kurzfilm über zwei Gefängnisinsassen und ihre Versuche zueinander zu kommen.

Der Mann ihrer Träume (Young Man with a Horn) (Vereinigte Staaten 1950) – Regie: Michael Curtiz

Musikerbiografie mit lesbischem Subtext.[1] Der Jazztrompeter Rick Martin (Kirk Douglas) wird von seiner Frau Amy (Lauren Bacall) für eine andere Frau verlassen.

1953[Bearbeiten]

Calamity Jane (Vereinigte Staaten 1953) – Regie: David Butler

Western mit Doris Day, mit lesbischem Subtext.[1]

1954[Bearbeiten]

Johnny Guitar – Wenn Frauen hassen (Johnny Guitar) (Vereinigte Staaten 1954) – Regie: Nicholas Ray

Western mit Joan Crawford, mit lesbischem Subtext.[1]

1955[Bearbeiten]

… denn sie wissen nicht, was sie tun (Rebel Without a Cause) (Vereinigte Staaten 1955) – Regie: Nicholas Ray

Sal Mineo spielt John „Plato“ Crawford, den ersten schwulen Teenager im US-Film.[1]

1956[Bearbeiten]

Anders als die anderen (Tea and Sympathy) (Vereinigte Staaten 1956) – Regie: Vincente Minnelli

Die Geschichte des Internatschülers Tom Robinson Lee (John Kerr) mit unklarer sexueller Orientierung, dessen Familie versucht, ihn zu einem „richtigen Mann“ zu erziehen.[1]

1957[Bearbeiten]

Anders als du und ich (§ 175) auch Das dritte Geschlecht (Deutschland 1957) – Regie: Veit Harlan – Wissenschaftliche Beratung: Hans Giese

Eine Mutter (Paula Wessely) will durch Verkuppelung ihren Sohn vor homosexuellen Einflüssen bewahren.
Umstrittener Spielfilm, dessen Entstehung derzeit erforscht wird. Die Originalfassung unter dem Titel Das dritte Geschlecht war seinerzeit in Deutschland verboten, wurde aber in Österreich gezeigt.

1958[Bearbeiten]

Die Katze auf dem heißen Blechdach (Cat on a Hot Tin Roof) (Vereinigte Staaten 1958) – Regie: Richard Brooks

Gegenüber dem gleichnamigen Theaterstück aus dem Jahre 1955 sind Hinweise auf die homoerotische Beziehung zwischen Brick Pollitt (Paul Newman) und Skipper nur mehr in Spurenelementen vorhanden,[3] werden aber „nicht durch eine andere kausale Logik ersetzt. Dadurch erscheint das fehlende Verlangen Bricks gegenüber Maggie [Pollitt] (Elizabeth Taylor) völlig unmotiviert. Genauso sonderbar erscheint, warum Brick den Tod seines Freundes Skipper nicht verwindet. Und somit bleibt schließlich doch Raum, um möglicherweise homosexuelle Züge an Brick zu decodieren.“[4] Die Homosexualität Bricks wird durch die (angebliche) sexuelle Beziehung Maggies zu Skipper kaschiert.[3]

Mädchen in Uniform (Deutschland/Frankreich 1958) – Regie: Geza von Radvanyi

Neuverfilmung des gleichnamigen Films von 1931 mit Lilli Palmer als Fräulein Elisabeth von Bernburg und Romy Schneider als Manuela von Meinhardis.

1959[Bearbeiten]

Ben Hur (Vereinigte Staaten 1959) – Regie: William Wyler

Sandalenfilm, in dem Stephen Boyd den Freund des Titelhelden spielt, der – an der Zensur und seinem Filmpartner Charlton Heston vorbei – in Ben Hur heftig verliebt ist.[1]

Manche mögen’s heiß (Some like it hot) (Vereinigte Staaten 1959) – Regie: Billy Wilder

„Nobody is perfect!“ Auf der Flucht vor Gangsterbossen sind Joe (Tony Curtis) und Jerry (Jack Lemmon) als Frauen verkleidet unter den Namen Josephine und Daphne mit einem Damenorchester unterwegs. Der Millionär Osgood Fielding III (Joe E. Brown) verehrt Daphne und Joe macht als gespielter Millionär dem Bandmitglied Sugar (Marilyn Monroe) den Hof.[1]
Während Joe sich immer schnell umzieht, um als vermeintlicher Millionär mit Sugar zu treffen, geht Jerry als Daphne mit Fielding aus. Beim stundenlangen Tango im Restaurant werden schon einmal die Rollen getauscht. Wieder im Zimmer erzählt Daphne seinem Freund Joe enthusiastisch, dass sie sich verlobt hat – mit Fielding. Die Bemerkung von Joe, das Jerry Fielding nicht heiraten kann, da er ja ein Mann ist, bringt Jerry nicht von seiner Begeisterung ab. Joe fragt, warum ein Mann einen anderen heiraten sollte. Und Jerry antwortet: Sicherheit. Jerry möchte Fielding nach der Zeremonie einweihen und dann eine monatliche Abfindung kassieren. Bei der Flucht am Ende gesteht Joe Sugar seine Lügen, was ihr nichts ausmacht, da sie ihn liebt. Dann versucht Daphne mit verschiedenen Ausreden, Fielding von der Heirat abzubringen, zuletzt gibt sich Jerry als Mann zu erkennen. Fielding antwortet nur: „Na und? Niemand ist vollkommen!“

Plötzlich im letzten Sommer (Suddenly, Last Summer) (Vereinigte Staaten 1959) – Regie: Joseph L. Mankiewicz

Mit Hilfe seiner Mutter und seiner Kusine als Kupplerin verschafft sich ein junger Dichter Zugang zu gleichaltrigen Männern.[1]

1960er Jahre[Bearbeiten]

1960[Bearbeiten]

Oscar Wilde (Vereinigtes Königreich 1960) – Regie: Gregory Ratoff

Film, der sich hauptsächlich um die Anklage und den Prozess gegen Oscar Wilde (hier dargestellt von Robert Morley) wegen Sodomie dreht.

1961[Bearbeiten]

Infam (The Children’s Hour) (Vereinigte Staaten 1961) – Regie: William Wyler

Ein von einem Kind in die Welt gesetztes Gerücht zerstört das Leben der Lehrerinnen Karen Wright (Audrey Hepburn) und Martha Dobie (Shirley MacLaine).[1]

Der Teufelskreis (Victim) (Vereinigte Staaten 1961) – Regie: Basil Dearden

Ein uneingestanden schwuler Rechtsanwalt (Dirk Bogarde) verfolgt einen Erpresser, der Homosexuelle bedroht.[1]

Bitterer Honig (A Taste of Honey) (Großbritannien 1961) – Regie: Tony Richardson

Jo ist schwanger von dem Matrosen Jimmy. Als Jimmy wieder aufs Meer hinausfährt und sie wiederholt auf sich alleine gestellt ist, begegnet sie dem homosexuellen Modestudenten Geoffrey. Geoffrey zieht bei Jo ein und übernimmt gleichzeitig die Vaterrolle für ihr Baby. Als Jos Mutter unerwartet zurückkehrt, erkennt Geoffrey bitter, daß für ihn nun kein Platz mehr ist und verläßt Jo.

1962[Bearbeiten]

Sturm über Washington (Advise & Consent) (Vereinigte Staaten 1962) – Regie: Otto Preminger

Spielfilm über einen jungen US-Senator, der wegen seiner Homosexualität erpresst wird.[1]

Die Verdammten der Meere (Billy Budd) (Vereinigtes Königreich 1962) – Regie: Peter Ustinov

Im Jahr 1791 macht der junge und freundliche Billy Budd (Terence Stamp) auf dem Kriegsschiff „Avenger“ die Matrosen verrückt. Nach dem Roman Billy Budd von Herman Melville.

1964[Bearbeiten]

Gastmahl der Liebe (Comizi d’amore) (Italien 1964) – Regie: Pier Paolo Pasolini

Von März bis November 1963 reiste Pasolini quer durch Italien, vom industrialisierten Norden bis zum archaischen Süden, um die Menschen an ihrem Arbeitsplatz oder in der Freizeit über die Liebe und ihre sexuellen Vorlieben zu befragen.

Heimliche Freundschaften (Les Amitiés particulières) (Frankreich 1964) – Regie:Jean Delannoy

Der 17-jährige Georges wechselt auf ein christliches Internat, wo die Patres mit strenger Hand herrschen. Zunächst steht er den homosexuellen Beziehungen einiger Mitschüler kritisch gegenüber; als er jedoch den Unterstufenschüler Alexandre kennenlernt, verliebt er sich in ihn. Doch ihre Beziehung wird von den strengen Patres entdeckt…

1966[Bearbeiten]

Der junge Törleß (Deutschland 1966) – Regie: Volker Schlöndorff

Ein Außenseiter wird Opfer sadistischer Quälereien seiner Mitschüler

1967[Bearbeiten]

The Fox (Vereinigte Staaten 1967) – Regie: Mark Rydell

Die Geschichte zweier Frauen, in deren abgeschiedenes Leben ein Mann eindringt.

Spiegelbild im goldenen Auge (Reflections in a Golden Eye) (Vereinigte Staaten 1967) – Regie: John Huston

US-amerikanischer Offizier mit unterdrückten homosexuellen Neigungen (Marlon Brando) erschießt das Objekt seiner Begierde (Robert Forster), als er entdeckt, dass der nicht ihm, sondern seiner Frau (Elizabeth Taylor) nachstellt.

Tanz der Vampire (The Fearless Vampire Killers) (Vereinigte Staaten/Vereinigtes Königreich 1967) – Regie: Roman Polański

Vampir Herbert, Sohn des Grafen von Krolock, ist schwul und freut sich, dass Alfred, der fesche Assistent von Professor Abronsius, mit auf das Schloss gekommen ist.
  • Formale Abschaffung des Hays Code in den Vereinigten Staaten.

1968[Bearbeiten]

Das Doppelleben der Sister George (The Killing of Sister George) (Vereinigte Staaten 1968) – Regie: Robert Aldrich

Die ältere Soapdarstellerin June, von allen George genannt fürchtet ihren Job und ihre jüngere Geliebte zu verlieren..

Teorema (Italien 1968) – Regie: Pier Paolo Pasolini

Ein gutaussehender Gast in einer mittelständischen Familie hat Beziehungen nicht nur mit den weiblichen Familienangehörigen. Nach seiner Abreise ändert sich das Leben aller.

Die Pforten des Paradieses (Gates to Paradise) (Vereinigtes Königreich 1968) – Regie: Andrzej Wajda

Die Geschichte eines Kinderkreuzzuges im Jahr 1212 und seines jugendlichen Anführers, auf den sich verschiedene erotische Interessen richten.

Zwei Freundinnen (Les Biches) (Frankreich/Italien 1968) – Regie: Claude Chabrol

Lesbische Liebe zwischen der reichen Frédérique (Stéphane Audran) und der armen Why (Jacqueline Sassard).

Jagdszenen aus Niederbayern (Deutschland 1968) – Regie: Peter Fleischmann

Abram kehrt nach einer Strafe wegen § 175 StGB in sein Dorf zurück.

Flesh (Vereinigte Staaten 1968) – Produzent: Andy Warhol, Regie: Paul Morrissey

Die Sorgen und Nöte des Strichers Joe, seine Familie zu ernähren. Männer und Frauen nehmen seine Dienste in Anspruch. Mit Candy Darling.
Ein Novum im Filmgeschäft: Der Hauptdarsteller Joe Dallesandro läuft den halben Film lang nackt herum.

1969[Bearbeiten]

Asphalt-Cowboy (Midnight Cowboy) (Vereinigte Staaten 1969) – Regie:John Schlesinger

Joe Buck (Jon Voight) kommt nach New York um als Gigolo Geld zu verdienen und trifft auf den heruntergekommenen und lungenkranken Schwulen Ratso Rizzo (Dustin Hoffman).
Schlesingers Versuch, eine filmische Verbindung aus Hollywood-Mainstream und Underground-Kultur zu schaffen, gelang vorzüglich. So treffen die beiden Hauptdarsteller auch auf eine Riege Warholscher Superstars. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Film trotz eines X-Rated-Zertifikats jeweils einen Oscar in diversen Kategorien bekam, wodurch er filmhistorisch betrachtet einmalig ist.

Liebende Frauen (Women in Love) (Vereinigtes Königreich 1969) – Regie: Ken Russell

Die Geschichte zweier grundverschiedener Schwestern in den Wirren des Ersten Weltkriegs.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von D. H. Lawrence aus dem Jahr 1920.

Monique (Vereinigtes Königreich 1969) – Regie: John Bown

Die Geschichte eines bisexuellen französischen Au pair-Mädchens.

Pfahl in meinem Fleisch (Japan 1969)

Neufassung der Oedipus-Sage um Transvestiten in Tokio

Unter der Treppe (Staircase) (Vereinigtes Königreich 1969) – Regie Stanley Donen

Rex Harrison und Richard Burton spielen in dem Film, entstanden nach dem gleichnamigen Theaterstück von Charles Dyer, ein alterndes, schwules Paar, das sich gegenseitig permanent anzickt und doch nicht voneinander lassen kann.
Der Film überrascht mit seiner Besetzung: Zwei eher als Frauenhelden bekannte Schauspieler spielen die schwulen Hauptrollen.

1970er Jahre[Bearbeiten]

1970[Bearbeiten]

Das Bildnis des Dorian Gray (Dorian Gray) (Vereinigtes Königreich/Italien/Deutschland 1970) – Regie: Massimo Dallamano

Voyeuristische Oscar Wilde-Verfilmung mit einer lesbischen Nebenhandlung. Mit Helmut Berger.

Die Harten und die Zarten (The Boys in the Band) (Vereinigte Staaten 1970) – Regie: William Friedkin

Porträt einer Gruppe schwuler Freunde, die sich auf einer Geburtstagsfeier treffen. Nach dem Broadwaystück Boys in the Band von Matt Crowley.
Erstmals bestand das gesamte Personal eines Films aus schwulen Rollen; der Film zeigt schwule Erwachsene in New York, die sich ihren Platz im Leben erkämpft haben.

Myra Breckinridge (Vereinigte Staaten 1970) – Regie: Michael Sarne

Die Geschichte einer transsexuellen Frau (dargestellt von Raquel Welch), nach einem Roman von Gore Vidal.

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (Deutschland 1970) – Regie: Rosa von Praunheim

Selbstkritik an Schwulen und Initiator der 2. Schwulenbewegung im deutschsprachigen Raum.
(Bei der Erstausstrahlung in der ARD im Januar 1973 schaltete sich der Bayerische Rundfunk aus dem Sendeverbund aus und sendete ein Ersatzprogramm).

Das Privatleben des Sherlock Holmes (The Private Life of Sherlock Holmes) (Vereinigtes Königreich 1970) – Regie: Billy Wilder

Kriminalkomödie mit Robert Stephens und Colin Blakely, in der Sherlock Holmes sich gegenüber einer fortpflanzungsinteressierten Dame damit herausredet, er habe eine homoerotische Beziehung mit seinem Freund Dr. Watson. Dieser ist empört, als er später davon hört.

Something for Everyone (Vereinigte Staaten 1970) – Regie: Harold Prince

Schwarze Kriminalkomödie über einen bisexuellen jungen Butler (Michael York) im Hause einer österreichischen Grafenfamilie.

The Vampire Lovers (Vereinigtes Königreich 1970) – Regie: Roy Ward Baker

Gruselfilm nach Joseph Sheridan Le Fanu mit einem lesbischen Vampir als Hauptfigur.

1971[Bearbeiten]

Diamantenfieber (Diamonds Are Forever) (Vereinigtes Königreich 1971) – Regie: Guy Hamilton

In diesem James Bond ermordet das Auftragskiller-Paar Mr. Albert Wint (Bruce Glover) und Mr. Charles Kidd (Putter Smith)[5] alle an einer Diamantschmuggel-Kette beteiligten, damit sie nichts mehr ausplaudern können. Nach jedem Mord machen sie einen scherzhaften Kommentar. Nachdem sie es mehrmals nicht geschafft haben Bond (Sean Connery) umzubringen, wollen sie ihn und seine Romance ungebeten bewirten und dabei eine versteckte Bombe am Tisch platzieren. Bond bemerkt, dass Mr. Wint kein Sommelier ist (er lässt es beim Öffnen der Weinflasche mit einem Überdruckkorkenzieher ploppen und hat bei einer Fangfrage unzureichendes Fachwissen) und erkennt dessen Parfum wieder, das „ziemlich kräftig“ riecht und welches er als „zu süß und zu schwul“ charakterisiert. Mr. Kidd wird in Brand gesteckt, so dass er ins Meer hinab springt. Mr. Wint, der Bond zu erdrosseln versucht, werden die Arme nach hinten zwischen den Beinen durchgezogen, wodurch seine Hoden eingeklemmt werden, dann die Bombe in die Hand gedrückt, und vom Balkon ins Meer katapultiert, wo die Bombe explodiert. Nun gibt Bond einen Kommentar ab: „Den Hund hat's mit eingeklemmtem Schwanz zerrissen.“
Umberto Eco kam 2003 in einer Strukturanalyse von Flemings James-Bond-Romanen zum Schluss, dass die Bösewichte generell asexuell oder homosexuell, erfindungsreich, organisatorisch raffiniert und vermögend sind.[6]

Die bitteren Tränen der Petra von Kant (Deutschland 1971) – Regie: Rainer Werner Fassbinder

Die erfolgreiche, aber verbitterte Modedesignerin Petra von Kant (Margit Carstensen) verliebt sich in die arme Karin (Hanna Schygulla).

Menschen hinter Gittern (Fortune and Men’s Eyes) (Kanada/Vereinigte Staaten 1971)

Gefängnisfilm mit einer Reihe von homosexuellen Charakteren.

Pink Narcissus (Vereinigte Staaten 1971) – Regie: James Bidgood

Ein schwuler Junge gibt sich seinen narzisstischen Träumereien hin.

Sunday, Bloody Sunday (Vereinigtes Königreich 1971) – Regie: John Schlesinger

Dreieckstragödie zwischen der auf Kinder aufpassenden Alex Greville (Glenda Jackson), dem bisexuellen Künstler Bob Elkin (Murray Head) und dem Mediziner Dr. Daniel Hirsh (Peter Finch).

Tod in Venedig (Italien/Frankreich 1971) – Regie: Luchino Visconti

Der Komponist Gustav von Aschenbach (Dirk Bogarde) verliebt sich in Venedig in den Jugendlichen Tadzio (Bjørn Andresen), der für ihn unerreichbar ist und stirbt an einer tödlichen Seuche.

1972[Bearbeiten]

Cabaret (Vereinigte Staaten 1972) – Regie: Bob Fosse

Der Student Brian Roberts (Michael York) ist mit der Tänzerin Sally Bowles (Liza Minnelli) liiert. Beide werden zum Objekt der Begierde des bisexuellen reichen Baron von Heune (Helmut Griem).[1]

Damals im Sommer (That Certain Summer) (Vereinigte Staaten 1972) – Regie: Lamont Johnson

Einer der ersten US-amerikanischen Fernsehfilme mit homosexueller Thematik. Die Geschichte eines Teenagers, dessen geschiedener Vater homosexuell ist.

Ludwig II. (Frankreich/Italien/Deutschland 1972) – Regie: Luchino Visconti

Über das Leben des nach Quellenlage (Tagebucheinträge, Briefe etc.) schwulen Königs Ludwig II. von Bayern (Helmut Berger).
Der Film wurde nach einmaliger Aufführung aus kommerziellen Gründen wegen politischer Proteste aus Bayern wegen der gezeigten Homosexualität Ludwigs um eine Dreiviertelstunde gekürzt. Eine weitere Kürzung konnte der Regisseur gerichtlich verhindern. 1980 wurde eine vollständige Fassung wiederhergestellt und ist seit dem Jahre 2000 auf DVD erhältlich.

Pink Flamingos (Vereinigte Staaten 1972) – Regie: John Waters

Horrorkomödie mit der Drag Queen Divine in der Hauptrolle.

X, Y und Zee (Vereinigtes Königreich 1972) – Regie: Brian G. Hutton

Betrogene Ehefrau (Elizabeth Taylor) versucht die Affäre ihres Mannes (Michael Caine) zu sabotieren, indem sie selbst mit der Geliebten (Susannah York) ins Bett geht.

1973[Bearbeiten]

An American Family (Vereinigte Staaten 1973) – Regie: Alan Raymond, Susan Raymond

12-stündiger Fernseh-Dokumentarfilm über das Schicksal einer Familie mit fünf Kindern, von denen eines schwul ist. Der Film, eine PBS-Produktion, schrieb in den USA Fernsehgeschichte, weil er erstmals ein großes Publikum mit unparteiischen Informationen über die Lebenswirklichkeit eines Homosexuellen versorgte.

Im Reservat (Deutschland 1973) – Regie: Peter Beauvais

Der schwule Alfred lebt zusammen mit einer einsamen alten Dame in ihrer Wohnung in einem Abrisshaus in Berlin. Eines Tages steht die Tochter der alten Dame vor der Tür und will ihre Mutter ins Heim bringen. Wunderbares Kammerspiel mit großartiger Besetzung.
Mit Wolfgang Kieling, Johanna Hofer, Rosemarie Fendel

The Score (Vereinigte Staaten 1973) – Regie: Radley Metzger

Das Ehepaar Elvira (Clare Wilbur) und Jack (Gerald Grant) lebt in der amerikanischen Provinz. Auf der Suche nach sexuellen Abenteuern begegnen sie dem frisch verheiratete Paar Betsy (Lynn Lowry) und Eddie (Calvin Culver), das sie verführen. Bei einem abendlichen Treffen führen Marihuana und unterschiedlichste Verkleidungen (Modell, Nonne, Cowboy und Seemann) zu doppelten homosexuellen Kontakten.
Der Film erschien in zwei unterschiedlich expliziten Versionen, um es den Kinobetreibern zu ermöglichen, die Vorführung an ihre Zielgruppe anzupassen, und ist ein klassischer Vertreter des Porno Chic.

Zärtlichkeit der Wölfe (Deutschland 1973) – Regie: Ulli Lommel

Der Film basiert frei auf der Geschichte des schwulen Serienmörders Fritz Haarmann, spielt aber in Bochum in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Haarmann wird dargestellt von Kurt Raab, in einer weiteren Rolle erscheint Rainer Werner Fassbinder, der den Film auch produziert hat.

1974[Bearbeiten]

A Very Natural Thing (Vereinigte Staaten 1974) – Regie: Christopher Larkin

Als einer der ersten Mainstream-Filme schildert A Very Natural Thing eine schwule Verbindung als vollwertige, natürliche und echte Liebesbeziehung. Während der junge Ex-Mönch David seine Romanze mit Mark als monogame Partnerschaft begreift, strebt dieser eine offene Beziehung an. Die Verbindung der beiden droht an der Diskrepanz ihrer Beziehungsideale zu scheitern.

1975[Bearbeiten]

Anna und Edith (Deutschland 1975) – Regie: Gerrit Neuhaus

Faustrecht der Freiheit (Deutschland 1975) – Regie: Rainer Werner Fassbinder

Franz „Fox“ Biberkopf (Rainer Werner Fassbinder), ein arbeitsloser Schausteller, wird durch Max (Karlheinz Böhm) in eine Runde vornehmer Schwuler eingeführt. Dort lernt er Eugen (Peter Chatel), Sohn einer bankrotten Unternehmerfamilie, kennen und sie verlieben sich. Sie nehmen sich zusammen eine Wohnung, die vom kultivierten Eugen und auf Kosten von Franz, der gerade im Lotto gewonnen hat, eingerichtet wird.

Hundstage (Dog Day Afternoon) (Vereinigte Staaten 1975) – Regie: Sidney Lumet – Oscar für Bestes Original-Drehbuch

Sonny Wortzig (Al Pacino) initiiert einen Banküberfall um seinem transsexuellen Freund Leon (Chris Sarandon) eine Operation zu zahlen. Es läuft nicht alles wie geplant, und es kommt zur Geiselnahme. Nach einer wahren Begebenheit.
Nach dem Drehbuch sollte Pacino einen Mann küssen. Pacino weigerte sich und das Buch wurde umgeschrieben.

Rocky Horror Picture Show (Vereinigte Staaten 1975) – Regie: Jim Sharman

Verfilmung des Musicals The Rocky Horror Show von Richard O’Brien mit Tim Curry in der Rolle des außerirdischen Transvestiten Dr. Frank-N-Furter.

1976[Bearbeiten]

Car Wash – Der ausgeflippte Waschsalon (Vereinigte Staaten 1976) – Regie: Michael Schultz

Drag-Queen Lindy (Antonio Fargas) arbeitet in einer Autowaschanlage.

Der Fangschuß (Deutschland/Frankreich 1976) – Regie: Volker Schlöndorff

Folgen einer Zurückweisung einer Frau durch einen Mann, der mit ihrem Bruder verbunden ist, vor dem Hintergrund eines Bürgerkrieges.

Je t'aime (Je t’aime moi non plus) (Frankreich 1976) – Regie: Serge Gainsbourg

In der Einöde irgendwo in den USA besuchen die Müllwagenfahrer Krassky (Joe Dallesandro) und Padovan (Hugues Quester) immer wieder eine heruntergekommene Raststube in welcher die knabenhafte Johnny (Jane Birkin) arbeitet. Zwischen Krassky und Johnny entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesaffäre, wobei sie die wachsende Eifersucht Padovans übersehen bis es zur dramatischen Eskalation kommt.
Während die Beziehung zwischen den beiden Männern nur durch Dialog, Bemerkungen von Dritten und maximal ein kollegiales Arm-um-die-Schulter-legen im gemeinsamen Bett gezeigt wird erregte Gainsbourg sieben Jahre nach Je t’aime … moi non plus (welches auch als Filmmusik vorkommt) mit den freizügigen und teils deftigen Liebesszenen von Johnny sowie Johnny und Krassky auch in den sexuell befreiten 1970er Jahren erneut Aufsehen.

Johan (Frankreich 1976) – Regie: Philippe Vallois

Quasi-dokumentarische Darstellung der schwulen Szene im Paris der 1970er Jahre.
Obwohl der Film vor der Freigabe schon um einige Szenen gekürzt wurde, kam er nur zensiert in die Kinos. Durch einen Zufallsfund erhielt 1996 das Französische Filmarchiv die unzensierte Version des Films.

Sebastiane (Vereinigtes Königreich 1976) – Regie: Derek Jarman

Martyrium des Hl. Sebastian (schwule Version) in lateinischer Sprache mit Untertiteln.

We Were There (Vereinigte Staaten 1976) – Regie: Pat Rocco

Dokumentarfilm über die Gay Pride Feiern in San Francisco und Los Angeles 1976

1977[Bearbeiten]

Alexander: The Other Side of Dawn (Vereinigte Staaten 1977) – Regie: John Erman

Ein weiterer früher US-amerikanischer Fernsehfilm mit homosexueller Thematik. Die Geschichte eines Strichjungen in Hollywood.

Ausgeflippt (Kanada 1977) – Regie: Richard Benner

Ein Travestiekünstler Craig Russell und eine schizophrene Frau meistern gemeinsam das Leben.
Bei den Internationale Filmfestspiele Berlin 1978 wurde Craig Russell für seine Leistung als bester Darsteller ausgezeichnet.

Die Konsequenz (Deutschland 1977) – Regie: Wolfgang Petersen

Das Paar Thomas Manzoni (Ernst Hannawald) und Martin Kurath (Jürgen Prochnow) wird von seiner Umwelt verraten.
Bei der Erstausstrahlung in der ARD schaltete sich der Bayerische Rundfunk aus dem Sendeverbund aus und sendete ein Ersatzprogramm.

Warum nicht? (Pourquois pas!) (Frankreich 1977) – Regie: Coline Serreau

Spielfilm über das Zusammenleben eines schwulen Mannes (Sami Frey), eines bisexuellen Mannes (Mario Gonzáles) und einer heterosexuellen Frau (Christine Murillo).

1978[Bearbeiten]

Ein Käfig voller Narren (La Cage aux Folles) (Italien/Frankreich 1978) – Regie: Edouard Molinaro

Der Sohn von Renato Baldi (Ugo Tognazzi) will die Tochter eines konservativen Politikers heiraten. Der Nachtclubbesitzer Renato und sein Partner, der Travestiestar Albin Mougeotte (Michel Serrault), sind gezwungen, eine heterosexuelle Beziehung zu präsentieren.

Schöner Gigolo, armer Gigolo (Deutschland 1978) – Regie: David Hemmings

Regisseur David Hemmings spielt hier auch eine der Hauptrollen: Hermann Kraft, der sich in der Weimarer Republik den Nazis anschließt. Sein offensichtlicher Geliebter Otto (Werner Pochath) ist eifersüchtig auf Hermanns Interesse an Paul (David Bowie) und schlägt Paul die Nase blutig. Hermann versucht seine Homosexualität zu verbergen, doch diese ist ein offenes Geheimnis. Als er bei einer Abendgesellschaft gefragt wird, ob er sich für Frauen interessiere, zieht er sich verärgert zurück. Später beobachtet er, wie Paul seine Freundin Cilly küsst, und ohrfeigt ihn dafür.
Marlene Dietrich ist als „Baroness von Semering“ in ihrer letzte Spielfilmrolle zu sehen.

Das verrückte California-Hotel (California Suite) (Vereinigte Staaten 1978) – Regie: Herbert Ross

Michael Caine spielt Sidney Cochran, den schwulen Ehemann des Filmstars Diana Barrie (Maggie Smith).

Gay USA (Vereinigte Staaten 1978) – Regie: Arthur Bressan

Dokumentation über die Schwulen und Lesbenbewegung in den Vereinigten Staaten

Word is Out (Vereinigte Staaten 1978) – Regie: Rob Epstein

Dokumentarfilm über die schwule Befreiungsbewegung der 1970er Jahre.

You Are Not Alone (Du er ikke alene) (Dänemark 1978) – Regie: Lasse Nielsen

In einem Internat entwickelt sich zwischen dem pubertierenden Sohn des Schulleiters und einem etwa zwei Jahre älteren Schüler Bo eine homoerotische Beziehung.

1979[Bearbeiten]

Das Ende des Regenbogens (Deutschland 1979) – Regie: Uwe Frießner

Der 17-jährige Stricher Jimmi findet keinen anständigen Job. Durch einen Zufall landet er in einer Wohngemeinschaft, die ihm Unterschlupf geben will.
Ausgezeichnet mit zwei Bundesfilmpreisen und Film des Monats der Jury der Evangelischen Filmarbeit.

Die geheimnisvolle Sekte (Écoute voir) (Frankreich 1979) – Regie: Hugo Santiago

Catherine Deneuve als lesbische Privatdetektivin, die stark an Humphrey Bogart erinnert.

Manhattan (Vereinigte Staaten 1979) – Regie: Woody Allen

Yale (Meryl Streep) verlässt Isaac Davis (Woody Allen) wegen einer anderen Frau.

Vergiß Venedig (Dimenticare Venezia) (Italien 1979) – Regie: Franco Brusati

Der 50-jährige Nicky (Erland Josephson) besucht mit seinem Liebhaber und Geschäftspartner seine Schwester im elterlichen Haus auf dem Lande in Italien.

Wir waren ein Mann (Nous étions un seul homme) (Frankreich 1979) – Regie: Philippe Vallois

Im Zweiten Weltkrieg wird in Frankreich ein schwer verletzter deutscher Soldat von einem Franzosen gefunden und abgeschieden von der Zivilisation gesund gepflegt. Nach seiner Genesung bleibt er bei seinem Retter und verliebt sich in ihn.

1980er Jahre[Bearbeiten]

1980[Bearbeiten]

Cruising (Vereinigte Staaten 1980) – Regie: William Friedkin

US-Thriller mit Al Pacino als Undercover-Cop Steve Burns, der in der New Yorker S/M-und Lederschwulenszene einen Serienmörder jagt.
Dem Kinostart folgten massive Proteste von einigen Gruppen schwuler Aktivisten wegen der stereotypen Darstellung schwuler Lebensweisen. Auch das offene Ende, welches bezüglich der sexuellen (Neu-)Orientierung von Burns keine definitiven Schlüsse zulässt, ebenso wenig wie man erfährt, ob der Killer seiner gerechten Strafe zugeführt wird, und der überraschende Mord am Nachbarsjungen – einem Sympathieträger in der Geschichte – trugen zur Kontroverse um den Film bei.

Noch ein Käfig voller Narren (La Cage aux folles II) (Frankreich/Italien 1980) – Regie: Edouard Molinaro

Fortsetzung von Ein Käfig voller Narren.

Taxi zum Klo (Deutschland 1980) – Regie: Frank Ripploh

Liebesgeschichte zwischen dem Lehrer Frank und seinem Freund Bernd.

1981[Bearbeiten]

Zorro mit der heißen Klinge (Zorro, the gay blade) (Vereinigte Staaten 1981) – Regie: Peter Medak

Mit George Hamilton als Zorro und dessen schwulem Zwillingsbruder Bunny Wigglesworth, der für den verletzten Helden einspringt.

1982[Bearbeiten]

Making Love (Vereinigte Staaten 1982) – Regie: Arthur Hiller

Der Arzt Zack (Michael Ontkean) entdeckt seine unterdrückte Liebe zu einem Mann (Harry Hamlin).
"Making Love" gilt als der erste US-amerikanische Film, in dem ein gleichgeschlechtliches Paar ein Happy End erlebt.

Personal Best (Vereinigte Staaten 1982) – Regie: Robert Towne

Die bisexuelle Chris bereitet sich auf die Olympischen Spiele vor. Ausgerechnet ihre Freundin wird zur stärksten Konkurrenz. Mit Mariel Hemingway.

Querelle (Deutschland 1982) – Regie: Rainer Werner Fassbinder

Nach dem gleichnamigen Roman von Jean Genet.

Victor/Victoria (Vereinigte Staaten 1982) – Regie: Blake Edwards

Victoria Grant (Julie Andrews) wird von einem schwulen Freund dazu überredet, sich als (männlicher) Travestiekünstler auszugeben. Ein Gangsterboss verliebt sich in sie und gerät in Verdacht schwul zu sein.
Komödie, Neuverfilmung von Viktor und Viktoria (Deutschland 1933)

Zwei irre Typen auf heißer Spur (Partners) (Vereinigte Staaten 1982) – Regie: James Burrows

Nach einer Mordserie an Schwulen ermittelt der heterosexuelle Polizist Benson (Ryan O'Neal) gemeinsam mit dem homosexuellen Kerwin (John Hurt).

1983[Bearbeiten]

Begierde (The Hunger) (Vereinigte Staaten 1983) – Regie: Tony Scott

Lesbische Liebe zwischen der Vampirin Miriam Blaylock (Catherine Deneuve) und der Ärztin Sarah Roberts (Susan Sarandon).

Lianna (Vereinigte Staaten 1983) – Regie: John Sayles

Eine unglücklich verheiratete Frau hat eine Affäre mit einer College-Professorin und begibt sich auf den holprigen Weg der Selbsterkenntnis und Scheidung.

Nagu’a (Israel 1983) – Regie: Amos Guttman

Der schwule Regisseur Robi (Jonathan Sagall) befindet sich mitten in einer Identitätskrise.

Silkwood (Vereinigte Staaten 1983) – Regie: Mike Nichols

Karen Silkwood (Meryl Streep) untersucht Vertuschungen in einer Brennelementefabrik. Mit einer intelligent eingebauten Lovestory mit Dolly Pelliker (Cher).

Der vierte Mann (De vierde man) (Niederlande 1983) – Regie: Paul Verhoeven

Gerard Reve (Jeroen Krabbé), ein schwuler katholischer Schriftsteller, gerät in die Fänge einer mörderischen Witwe.

Windhunde (Streamers) (Vereinigte Staaten 1983) – Regie: Robert Altman

Vier junge Rekruten sollen in den Vietnamkrieg. Einer von ihnen ist homosexuell, was zu großen Diskussionen führt. Mit Matthew Modine und Mitchell Lichtenstein.

Yentl (Vereinigte Staaten 1983) – Regie & Hauptdarstellerin: Barbra Streisand

Das Mädchen Yentl gibt fürs Talmud-Studium vor, ein Junge namens Anshel zu sein. Haddas, die Angebetete ihres Freundes, verliebt sich in Anshel, und er/sie heiratet Haddas sogar, damit es kein anderer tun kann.

1984[Bearbeiten]

Another Country (Vereinigtes Königreich 1984) – Regie: Marek Kanievska

Auf einem englischen Elite-Internat der 1930er sind romantische gleichgeschlechtliche Affären geduldet, solange keiner darüber spricht. Als „es“ bei Guy Burgess (Rupert Everett) ans Tageslicht dringt, kommt es zu Repressalien. Der Film basiert auf dem ausgezeichneten gleichnamigen Stück von Julian Mitchell. In einer weiteren Rolle spielt Colin Firth.

Before Stonewall: The Making of a Gay and Lesbian Community (Vereinigte Staaten 1984) – Regie: John Scagliotti, Greta Schiller, Robert Rosenberg

Englischsprachiger Dokumentarfilm mit Archivmaterial, Filmausschnitten und persönlichen Erinnerungen, welcher die Geschichte der Gay-Community vor dem Stonewall-Aufstand betrachtet.

Der Sprinter (Deutschland 1984) – Regie: Christoph Böll[7]

Komödie über Wieland aus dem Ruhrgebiet, der von seiner Mutter gebeten wird nicht mehr schwul zu sein. Nach einem Tanzkurs tritt er in einen Sportverein ein und verliebt sich in die zweizentnerstarke Kugelstoßerin. Gegenseitig treiben sie sich zu Höchstleistungen an. Kollegen wollen ihn mit Drogen dopen, er verliert seine blonden Locken und seine Angebetete lässt vor Schreck die Kugel auf seinen großen Zeh fallen.

Horror Vacui (Deutschland 1984) – Regie: Rosa von Praunheim

Ein schwuler Student gerät in die Fänge der Sekte von Madame (Lotti Huber), die den Optimalen Optimismus lehrt. Sein Freund versucht mit einer Journalistin (Ingrid van Bergen) alles öffentlich zu machen und ihn da wieder rauszuholen.
Kamera: Elfi Mikesch; mit Lotti Huber, Ingrid van Bergen, u. a.

Hotel New Hampshire (The Hotel New Hampshire) (Vereinigtes Königreich/Kanada/Vereinigte Staaten 1984) – Regie: Tony Richardson

Die Geschichte einer skurrilen Familie, die trotz aller Schicksalsschläge nie aufgibt. Mit Jodie Foster, Rob Lowe und Beau Bridges sowie Paul McCrane als schwuler Sohn/Bruder.

Ein Mann wie EVA (Deutschland 1984) – Regie: Radu Gabrea

Der Film erzählt die Geschichte eines Filmemachers, der sowohl mit Frauen als auch Männern Affären hat, und basiert sehr frei auf dem Leben von Rainer Werner Fassbinder. Das Besondere: Der fiktive (männliche) Filmemacher EVA (in Anspielung auf RWF) wird von der Schauspielerin Eva Mattes dargestellt, die mit Perücke und falschem Bart ausgestattet agiert.

Wer war Harvey Milk? (The Times of Harvey Milk) (Vereinigte Staaten 1984) – Regie: Rob Epstein

Doku über die Ermordung des schwulen San Francisco'er Politikers Harvey Milk.

Wiener Brut – „Begegnungen der schrillen Art“ (Österreich 1984) – Regie: Hans Fädler

Ein Kultfilm aus dem Wiener Underground mit damaliger Promi-Besetzung. Die junge Bewährungshelferin Hilde lernt im besetzten Haus die Welt „sozial gefährdeter“ Jugendlicher und Außenseiter kennen. Der schwule Lyn wird zum Butler der Prinzessin Maria Carolina, einer Nichte der ehemaligen Kaiserin. Die Aristokratie gerät in Panik, weil der Kokainlieferant Alfonso von der Polizei geschnappt wurde. Sie planen einen Umsturz und die Eliten des Landes sind damit einverstanden. Lyn gibt seine Hausbesetzerfreunde als benötigte Terroristengruppe Schwarzer Freitag aus. Mit: Arthur Singer, Wendy Singer, Thomas Schmuth, Martin Wiech, Johannes Weidinger, Peter Turrini, Herbert Adamec, Marie-Thérèse Escribano und Hansi Lang.

1985[Bearbeiten]

Buddies (Vereinigte Staaten 1985) – Regie: Arthur J. Bressan jr.

Der erste Spielfilm, der AIDS thematisiert.

Wie sag ich's meinen Eltern (Consenting Adult) (Vereinigte Staaten 1985) – Regie: Gilbert Cates

Coming-out-Story mit Martin Sheen in der Rolle eines überforderten Vaters

Desert Hearts (Vereinigte Staaten 1985) – Regie: Donna Deitch

Die Geschichte des lesbischen Coming-out einer verheirateten Professorin (Helen Shaver) in den USA der 1950er Jahre.

Früher Frost (An Early Frost) (Vereinigte Staaten 1985) – Regie: John Erman

Michael führt eine glückliche Beziehung mit einem Mann, bis bei ihm AIDS diagnostiziert wird.

Ein Käfig voller Narren III – Jetzt wird geheiratet (La Cage aux folles 3 – 'Elles’ se marient) (Frankreich/Italien 1985) – Regie: Georges Lautner

Letzte Fortsetzung von Ein Käfig voller Narren.

Der Kuss der Spinnenfrau (El Beso de la mujer araña) (Vereinigte Staaten 1985) – Regie: Hector Babenco

Der homosexuelle Luis (William Hurt) und der marxistische Revolutionär Valentín (Raul Julia) sitzen in einer Gefängniszelle, erzählen sich Filme, die in gewissem Sinne eine Allegorie zu ihrer eigenen Situation darstellen. Sie kommen sich näher, und das schwierige Liebesverhältnis, sowie die Opferbereitschaft Luis', werden zum Symbol des Films.

Mein wunderbarer Waschsalon (My Beautiful Laundrette) (Vereinigtes Königreich 1985) – Regie: Stephen Frears

Ein junger pakistanischer (Gordon Warneck) und ein englischer Londoner (Daniel Day-Lewis) möbeln gemeinsam einen Waschsalon auf und werden nebenbei zum Liebespaar.

Novembermond (Deutschland/Frankreich 1985) – Regie: Alexandra von Grote

Deutsch-französisches lesbisches Liebesdrama: Die Jüdin November Messing verliebt sich in Paris in die Französin Férial, welche sie während der deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg vor dem Zugriff der Gestapo bewahrt.

Westler (Deutschland 1985) – Regie: Wieland Speck

Deutsch-deutsche schwule Liebesgeschichte in Zeiten der Mauer.
Der Film wurde teilweise mit versteckter Kamera in Ost-Berlin gedreht.

1986[Bearbeiten]

Abendanzug (Frankreich 1986) – Regie: Bertrand Blier

Der bisexuelle Einbrecher Bob macht die Bekanntschaft des Pärchens Monique und Antoine.

Abschiedsblicke (Parting glances) (Vereinigte Staaten 1986) – Regie: Bill Sherwood

Einer der ersten Filme, der den Einbruch von AIDS in das schwule Leben thematisiert.

Anne Trister – Zwischenräume (Kanada/Schweiz 1986) – Regie: Léa Pool

Drama um die Liebe einer jungen Malerin zu einer Kinderpsychiaterin.

Das Gesetz der Begierde (La ley del deseo) (Spanien 1986) – Regie: Pedro Almodóvar

Tina (Carmen Maura), die vor ihrer geschlechtsangleichenden Operation Tino hieß, lebt mit ihrer Geliebten und deren Tochter zusammen. Tinas Bruder Pablo ist Regisseur und liebt Juan. Antonio (Antonio Banderas) wiederum liebt Pablo und tötet Juan. Schrilles Melodram.
Der Film gewann auf der Berlinale 1987 unter dem damaligen deutschen Titel „Das Gesetz des Begehrens“ den ersten Teddy Award in der Kategorie „Bester Spielfilm“.

Der Untergang des amerikanischen Imperiums (Le Déclin de l’empire américain) (Kanada 1986) – Regie: Denys Arcand

Acht intellektuelle Freunde, darunter der schwule Claude, treffen sich in einem Landhaus und diskutieren über den Sex und die Liebe.

Ein Virus kennt keine Moral (Deutschland 1986) – Regie: Rosa von Praunheim

Die erste deutsche schwarze Komödie über AIDS. Die Homosexuellen und Transvestiten von Berlin zeichnen auf satirische Weise die ersten Phasen der Panik nach.
Kamera: Elfi Mikesch mit Rosa von Praunheim, Hella von Sinnen, u. a.

Zoff in Beverly Hills (Down and Out in Beverly Hills) (Vereinigte Staaten 1986) – Regie: Paul Mazursky

Komödie über einen Penner, der von einer Familie aufgenommen wird und diese ganz gehörig durcheinander bringt. Den Sohn ermutigt er zu seinem Coming Out. Mit dabei der schwule Rock 'n' Roll Star Little Richard als Nachbar.
Mit Nick Nolte, Richard Dreyfuss, Bette Midler, Little Richard, Tracy Nelson, Evan Richards.

1987[Bearbeiten]

Baba-It (Kurzfilm, Israel 1987) – Regie: Jonathan Sagall

Beziehungsgeschichte zweier schwuler Schriftsteller.

Brille mit Goldrand (Gli Occhiali d’oro) (Italien/Frankreich 1987) – Regie: Giuliano Montaldo

Die Geschichte einer jüdischen Familie und eines schwulen Arztes im Italien zur Zeit des Faschismus. Mit Rupert Everett.

Maurice (Vereinigtes Königreich 1987) – Regie: James Ivory

Zur Zeit des viktorianischen Englands verlieben sich Maurice Hall (James Wilby) und Clive Durham (Hugh Grant) aus der Oberschicht ineinander. Ihre Beziehung bleibt, vor allem wegen Clive, rein platonisch. Maurice trifft dann auf den Wildhüter Alec Scudder (Rupert Graves). Nach einem Roman von E.M. Forster.

I’ve Heard the Mermaids Singing (Kanada 1987) – Regie: Patrizia Rozema

Eine schüchterne Galerieangestellte erzählt, wie es zum Eclat mit ihrer lesbischen Chefin kam.

Prick up Your Ears (Vereinigtes Königreich 1987) – Regie: Stephen Frears

Film über den schwulen Dramatiker Joe Orton (Gary Oldman) und seinen Liebhaber Kenneth Halliwell (Alfred Molina).

Vera (Brasilien 1987) – Regie: Sérgio Toledo

Nach einer unglücklichen und diskriminierenden Jugend im Heim macht sich die bisher quasi als Mann lebende Vera auf die schmerzhafte Reise in ihre Vergangenheit.

Withnail & I (Vereinigtes Königreich 1987) – Regie: Bruce Robinson

Die erfolglosen Schauspieler Withnail und Marwood ziehen in eine Hütte von Withnails Onkel Monty auf dem Land.

1988[Bearbeiten]

Bei Thea (Deutschland 1988) – Regie: Dominik Graf

David fliegt von Tel Aviv nach München um dort zu studieren. Durch einen schwulen Freund lernt er Thea kennen, die ältere schrullige Wirtin einer Schwulen-Kneipe. Er freundet sich mit Thea an. Sie erkennt durch einen Ring, den David trägt, dass er ihr Enkel ist.
Wunderbarer liebevoller Film der durch Marianne Hoppe, Herta Schwarz und Ida Ehre "auch ein Schaukampf dreier Gladiatorinnen der Schauspielkunst ist" (Zeit Online).
Fernsehfilm des ZDF mit Hannes Jaenicke, Marianne Hoppe, Ida Ehre, Herta Schwarz, Nicolaus Paryla, Martin May, Wolfried Lier.

Die Jungfrauenmaschine/Virgin Machine (BRD 1988) – Regie: Monika Treut

Die naive Hamburger Journalistin Dorothee Müller (Ina Blum) arbeitet an einer Untersuchung über die romantische Liebe und macht dabei in den USA eine lesbische Erfahrung.

Das Kuckucksei (Torch Song Trilogy) (Vereinigte Staaten 1988) – Regie: Paul Bogart

Drama von und mit Harvey Fierstein um das Leben des Travestie-Stars Arnold. Mit Matthew Broderick.

The Fruit Machine – Rendezvous mit einem Killer (The Fruit Machine) (Vereinigtes Königreich 1988) – Regie: Philip Saville

Zwei schwule Jugendliche reißen von zuhause aus und landen in der schwulen Disco "Fruit Machine", wo sie sich Geld mit Strip Shows und als Stricher verdienen. Bis sie zufällig den Mord an dem Besitzer der Discothek beobachten …

Liberace (Vereinigte Staaten 1988) – Regie: William Hale

Lebensgeschichte des schwulen Künstlers Liberace.
Mit Andrew Robinson, Rue McClanahan, John Rubinstein.

1989[Bearbeiten]

Coming Out (DDR 1989) – Regie: Heiner Carow

Ein Lehrer (Matthias Freihof) wird mit seiner unterdrückten Homosexualität konfrontiert.
Dieser Film war der erste und einzige DDR-Film, der sich mit dem Thema Homosexualität befasste. Seine Erstaufführung war am 9. November 1989.

Common Threads: Stories from the Quilt (Vereinigte Staaten 1989) – Regie: Rob Epstein

Dokumentarfilm über den AIDS Memorial Quilt.

Flames of Passion (Kurzfilm, Vereinigtes Königreich 1989) – Regie: Richard Kwietniowski

Ein Kurzfilm über zwei Pendler, die sich auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit näherkommen.

1990er Jahre[Bearbeiten]

1990[Bearbeiten]

Freundschaft fürs Leben (Longtime Companion) (Vereinigte Staaten 1990) – Regie: Norman René

Der Ausbruch von AIDS in der New Yorker Schwulenszene Anfang der achtziger Jahre.
Oscar-Nominierung für den Hauptdarsteller Bruce Davison.

Paris is Burning (Vereinigte Staaten 1990) – Regie: Jennie Livingston

Dokumentarfilm über Drag-Nights in der New Yorker Unterschicht.

Rock Hudson (Vereinigte Staaten 1990) – Regie: John Nicolella

Filmbiographie des heimlich schwulen Schauspielers Rock Hudson, die zeigt, wie er aufgrund seiner Karriere seinen Freund verlässt und später an AIDS erkrankt.

Tongues Untied (Vereinigte Staaten 1990) – Marlon Riggs

Dokumentarfilm über die Identitätssuche schwuler Afro-Amerikaner.

Via Appia (Deutschland 1989) – Regie: Jochen Hick

Ein deutscher Steward reist mit einem Filmteam nach Brasilien, wo er meint, sich bei einem Stricher in Rio de Janeiro infiziert zu haben. Erster deutscher Spielfilm zum Thema AIDS.

1991[Bearbeiten]

Caught Looking (Kurzfilm, Vereinigtes Königreich 1991) – Regie: Constantine Giannaris

Science-Fiction-Kurzfilm über die virtuelle Zukunft des Sex.

Edward II (Vereinigtes Königreich 1991) – Regie: Derek Jarman

Nach einem Drama von Christopher Marlowe um den homosexuellen englischen König Eduard II.

Grüne Tomaten (Fried Green Tomatoes) (Vereinigte Staaten 1991) – Regie: John Avnet

Zwei Frauen eröffnen ein eigenes Geschäft (Whistle Stop Cafe) und sichern sich so eine von Männern und der damaligen Südstaaten-Gesellschaft unabhängige Beziehung.

The Lost Language of Cranes (Vereinigtes Königreich 1991) – Regie: Nigel Finch

Ein junger Mann outet sich als schwul. Während seine Freunde ihn unterstützen, verläuft das Outing bei den Eltern problematisch.
Nach einem Roman von David Leavitt.

My Private Idaho – Das Ende der Unschuld (My Own Private Idaho) (Vereinigte Staaten 1991) – Regie: Gus Van Sant

Ein Stricher (River Phoenix) verliebt sich in seinen Kollegen (Keanu Reeves).

North of Vortex (Vereinigtes Königreich 1991) – Regie: Constantine Giannaris

Schwules Roadmovie.

Relax (Kurzfilm, Vereinigtes Königreich 1991) – Regie: Chris Newby

Steve hatte vor seiner Beziehung zu Ned mehrere Sexualpartner. Nun wartet er auf das Ergebnis eines HIV-Tests.

1992[Bearbeiten]

Claire of the Moon (Vereinigte Staaten 1992) – Regie: Nicole Conn

Mehrere Autorinnen treffen sich in einem kleinen Küstenort, um ihre Schreibfähigkeiten zu verbessern. Eine Autorin, die zum ersten Mal dabei ist, hinterfragt ihre eigene sexuelle Orientierung, als sie feststellt, dass ihre Zimmernachbarin lesbisch ist.

The Crying Game (Vereinigtes Königreich/Japan 1992) – Regie: Neil Jordan – Oscar für Bestes Original-Drehbuch

IRA-Mitglied Fergus (Stephen Rea) soll der Freundin seines beim Fluchtversuch umgekommenen Entführungsopfers, des britischen Soldaten Jody (Forest Whitaker), eine Nachricht überbringen, verliebt sich jedoch in Dil (Jaye Davidson). Im Bett stellt er erschrocken fest, dass „sie“ ein Transvestit ist, fühlt sich aber immer noch zu „ihr“ hingezogen.

Funkelnder Stern (Kira kira hikaru) (Japan 1992) – Regie: Joji Matsuoka

Shoko und Mutsuki heiraten, um ihrer beider besorgten Eltern zu beruhigen – aber sie ist schon ein Stück über das „passende“ Heiratsalter hinaus, und er liebt einen College-Studenten.

Ich bin meine eigene Frau (Deutschland 1992) – Regie: Rosa von Praunheim

Die Lebensgeschichte Charlotte von Mahlsdorfs – Überlebender zweier totalitärer Systeme (Nationalsozialismus, Kommunismus), Sammler, Mitinitiator der deutschen GLF und homosexueller Transvestit.

The Living End (Vereinigte Staaten 1992) – Regie: Gregg Araki

Die HIV-positiven Luke und Jon begeben sich auf eine letzte Reise mit dem Motto „Fuck the world“.

Mord in der Akademie (Deutschland 1992) – Regie: Ulrich Stark

An der Düsseldorfer Kunstakademie wird der HIV-Positive Student Till ermordet, der sowohl mit Pia als auch mit Heinz, dem Hausmeister der Akademie, eine Affäre hat. Kommissar Flemming ermittelt in der Schwulenszene und hängt sich an Heinz’ Ex Freund, der eine Schwulenkneipe in der Altstadt hat.
Folge der ARD-Reihe Tatort mit Joachim Kemmer, Gerd Böckmann, Martin Lüttge, Klaus J. Behrendt, Roswitha Schreiner, Rufus Beck, Markus Knüfken.

Straßenkinder (Where the Day Takes You) (Vereinigte Staaten 1992) – Regie: Marc Rocco

Porträt einer Gruppe von Straßenkindern in Los Angeles. Es geht um Drogen, männliche Prostitution und Gewalt. Teenager Little J (Balthazar Getty) erschießt in Notwehr einen Freier.

Der verlorene Soldat (Voor een verloren soldaat) (Niederlande 1992) – Regie: Roeland Kerbosch

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs entsteht eine romantische Beziehung zwischen einem niederländischen Knaben und einem kanadischen Soldaten.

Wilde Nächte (Les Nuits fauves) (Frankreich/Italien 1992) – Regie und Hauptrolle: Cyril Collard

In Paris wird 1986 der promiske und bisexuelle Jean mit seiner HIV-Infektion konfrontiert, lebt jedoch sein Leben weiter. In einer Dreiecksbeziehung kämpft seine Freundin Laura (Romane Bohringer) gegen Sami (Carlos López) um ihn.

1993[Bearbeiten]

Blue (Vereinigtes Königreich 1993) – Regie: Derek Jarman

Eine Auseinandersetzung des Regisseurs mit AIDS – er stirbt ein Jahr später an der Krankheit.

Das Hochzeitsbankett (Hsi Yen/The Wedding Banquet) (Taiwan/Vereinigte Staaten 1993) – Regie: Ang Lee

Ein Taiwaner, der mit seinem Freund in New York lebt, soll eine Scheinehe eingehen. Da reisen die Eltern an …

Drei von ganzem Herzen (Three of Hearts) (Vereinigte Staaten 1993) – Regie: Yurek Bogayevicz

Nachdem ein lesbisches Paar sich verkracht hat, soll ein Gigolo die Sache wieder ins Reine bringen. Doch die Dinge laufen anders als geplant.

Labyrinth – Liebe ohne Ausweg (Entangled) (Kanada 1993) – Regie: Max Fischer

Die Eifersucht des Hauptcharakters (Judd Nelson) führt zum Tod eines Unschuldigen. Sein schwuler Geliebter (Pierce Brosnan) rächt ihn.

Das Leben – Ein Sechserpack (Six Degrees of Separation) (Vereinigte Staaten 1993) – Regie: Fred Schepisi

Der schwule Hochstapler Paul (Will Smith) schockiert New Yorks High Society.
Nach dem Drehbuch sollte Smith einen Mann küssen. Er weigerte sich strikt. Der Kuss wurde gestrichen.

Liebe und andere Grausamkeiten (Love & Human Remains) (Kanada 1993) – Regie: Denys Arcand

Tragikomische Geschichte um den schwulen Ex-Soapstar David (Thomas Gibson).

Prinz in Hölleland (Deutschland 1993) – Regie: Michael Stock

Alternatives Filmprojekt einiger Bewohner einer Wagenburg im Berliner Stadtteil Kreuzberg, welches Einblick in die schwule Punkszene vermittelt.

… und das Leben geht weiter (And the Band Played On) (Vereinigte Staaten 1993) – Regie: Roger Spottiswoode

Starbesetzter Spielfilm über die Geschichte von AIDS von den Anfängen bis zum Entstehungsjahr.
Alle beteiligten Stars spendeten ihre Gagen der AIDS-Hilfe und -Forschung.

Verzaubert (Deutschland 1993) – Regie: Jörg Fockele, u. a.

Dokumentarfilm in dem 12 Schwule und Lesben erzählen, wie sie die Nazizeit überlebt haben und dann unter dem § 175 leiden mussten.

Wittgenstein (Vereinigtes Königreich 1993) – Regie: Derek Jarman

Verfilmung des Lebens eines der bedeutendsten Philosophen der Neuzeit

1994[Bearbeiten]

Bonsoir (Frankreich 1994) – Regie: Jean-Pierre Mocky

Die lesbische Caroline (Claude Jade) soll wegen ihrer Beziehung zu Gloria (Corinne Le Poulain) enterbt werden. Alex Ponttin (Michel Serrault) hilft ihr.

Der bewegte Mann (Deutschland 1994) – Regie: Sönke Wortmann

Norbert Brommer (Joachim Król) verliebt sich schüchtern in den Hetero Axel Feldheim (Til Schweiger). Nach zwei Comics von Ralf König.

Einsam Zweisam Dreisam (Threesome) (Vereinigte Staaten 1994) – Regie: Andrew Fleming

Collegestudent Eddy (Josh Charles) hat in einer bisexuellen Dreierbeziehung sein Coming Out.

Entsagung (Forsaken) (Kurzfilm, Norwegen/Vereinigte Staaten 1994) – Regie: Frank Mosvold

Ein schwuler Jugendlicher ist hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen und seiner Religion.

Erdbeer und Schokolade (Fresa y Chocolate) (Kuba 1994) – Regie: Tomas Gutiérrez Alea

Ein schwuler Kulturbeamter versucht einen linientreuen Studenten zu verführen.

Go Fish (Vereinigte Staaten 1994) – Regie: Rose Troche

Die junge Lesbe Camille 'Max’ West ist auf der Suche nach der großen Liebe.

Himmlische Kreaturen (Heavenly Creatures) (Neuseeland/Deutschland 1994) – Regie: Peter Jackson

Die sich unverstanden fühlenden Teenager Pauline (Melanie Lynskey) und Juliet (Kate Winslet) träumen sich in ein Reich des Mittelalters. Sie werden der Homosexualität bezichtigt und sollen auseinandergebracht werden. Die beiden planen einen Mord, um dies zu verhindern.
Nach einer wahren Begebenheit aus den 1950er Jahren

Houseboy – Mein schriller Sommer (Lie Down With Dogs) (Vereinigte Staaten 1994) – Regie: Wally White

Der schwule New Yorker Studienabsolvent Tommie (Wally White) nimmt eine Stelle als Houseboy an, um sich Sommerferien in Provincetown zu verdienen.

Midnight Dancers (Sibak) (Philippinen 1994) – Regie: Mel Chionglo

Zwei Brüder arbeiten als Tänzer in einer Schwulenbar in Manila. Sie geben an, das nur des Geldes wegen zu machen, aber langsam kommen Zweifel an dieser Version der Geschichte …

No Ordinary Love – Lust und Laster in L.A. (Vereinigte Staaten 1994) – Regie: Doug Witkins

Not Angels But Angels (Tschechien 1994) – Regie: Wiktor Grodecki

Das Leid der (teils schwulen, teils heterosexuellen) Stricher in Prag.

Out:Stories of Lesbian and Gay Youth in Canada (Kanada 1994) – Regie: David Adkin

Dokumentation über das Coming out Jugendlicher, die sowohl positive als auch negative Erfahrungen aufzeigen. Auch Lehrer und Eltern kommen zu Wort.

Philadelphia (Vereinigte Staaten 1994) – Regie: Jonathan Demme – Oscars in den Kategorien Bester Hauptdarsteller und Bester Song

Der schwule AIDS-kranke Andrew Beckett (Tom Hanks) klagt mit Hilfe seines Anwalts Joe Miller (Denzel Washington), der anfangs eher eine Abneigung gegen Schwule hat, gegen seine Kündigung.

Der Priester (Priest) (Vereinigtes Königreich 1994) – Regie: Antonia Bird

Der junge Priester Greg Pilkington (Linus Roache) strauchelt zwischen seinem Glauben und seiner Liebe zu einem Mann.

Priscilla – Königin der Wüste (The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert) (Australien 1994) – Regie: Stephan Elliott

Drei Drag Queens sind in einem Bus unterwegs durch die australische Wüste und haben in einem kleinen Ort eine Panne.

Sis:The Perry Watkins Story (Vereinigte Staaten 1994) – Regie: Chiqui Cartagena

Dokumentarfilm über einen offen schwulen Sergeanten in der U.S. Army.

Die Summe der Gefühle (The Sum of Us) (Australien 1994) – Regie: Geoff Burton, Kevin Dowling

Der offen schwul lebende Jeff (Russell Crowe) wohnt bei seinem Vater Harry (Jack Thompson). Dieser ist auf der Suche nach einer Beziehung und will auch seinem Sohn dabei helfen.

Trevor (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 1994) – Regie: Peggy Rajski

Der schwule Jugendliche Trevor versucht sich das Leben zu nehmen, weil er aufgrund seiner Homosexualität nur Ablehnung erfährt.
Basierend auf einer wahren Geschichte.
Dieser Vorfall war Anlass der Gründung des Trevor Project, einer amerikanischen Organisation, die schwule, lesbische, bi- und transsexuelle Menschen von einem geplanten Selbstmord abhalten hilft und ein Notfalltelefon betreibt.

Eine unerhörte Affäre (A Village Affair) (Vereinigtes Königreich 1994) – Regie: Moira Armstrong

Geschichte einer lesbischen Liebe.

Unschuldsengel (Deutschland 1994) – Regie: Rainer Kaufmann

Der Vater des 16-Jährigen Christoph hat angeblich einen jungen Stricher ermordet. Christoph will beweisen, dass er unschuldig ist. Dabei taucht er in die Hamburger Stricherszene ein und findet Unterstützung eines drogensüchtigen Strichers (Jürgen Vogel) und eines schwulen Kneipenwirtes (Moritz Bleibtreu).
Fernsehfilm mit Christian Näthe, Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu, Nicolette Krebitz, Richy Müller, Herbert Knaup, Claudia Demarmels.

Vier Hochzeiten und ein Todesfall (Four Weddings and a Funeral) (Vereinigtes Königreich 1994) – Regie: Mike Newell

Die Geschichte einiger Freunde (darunter auch ein schwules Paar), die gemeinsam vier Hochzeiten und einen Todesfall erleben. Mit Hugh Grant, Andie MacDowell.

Wilde Herzen (The Wild Reeds) (Les Roseaux sauvages) (Frankreich 1994) – Regie: André Téchiné

Eine Coming-of-age-Geschichte zwischen mehreren sehr unterschiedlichen Jugendlichen. Während des Algerienkrieges 1962 lernen sich François und Serge auf einem Internat näher kennen. François entdeckt seine latente Homosexualität und öffnet sich seiner Freundin Maité.
Zunächst als Fernsehfilm im Auftrag von Arte produziert, kam der Film in einer längeren Fassung in die Kinos und gewann mehrere Césars. Der Film thematisiert verschiedenartige Schuldgefühle, z. B. das politisch sensible Thema des Algerienkrieges und Formen des Widerstandes.

1995[Bearbeiten]

Antonias Welt (Antonia) (Niederlande/Belgien/Vereinigtes Königreich 1995) – Regie: Marleen Gorris

Danielle, die Tochter der durchsetzungsstarken Außenseiterin Antonia, entdeckt ihre Homosexualität und geht eine Beziehung mit Lara, der Lehrerin ihrer Tochter Thérèse, ein.

Carrington – Liebe bis in den Tod (Vereinigtes Königreich/Frankreich 1995) – Regie: Christopher Hampton

England ab 1915 im Umfeld der Bloomsbury Group: Die Malerin Dora Carrington (Emma Thompson) unterhält eine offene Beziehung zu dem schwulen Schriftsteller Lytton Strachey (Jonathan Pryce) und dessen Schwarm Major Ralph Partridge (Steven Waddington), welcher auf Stracheys Bitte Doras Ehemann wird.

Eine Frau für Zwei (Frankreich 1995) – Regie: Josiane Balasko

In Südfrankreich beginnt die verheiratete Loli eine Affäre mit der lesbischen Marijo. Ihr Ehemann Laurent erfährt hiervon und versucht seine Ehefrau zurückzugewinnen.

Für Ehre und Vaterland (Marciando nel buio) (Italien 1995) – Regie: Massimo Spano

Soldat Saro (Flavio Albanese) wird von seinem Vorgesetzten (Jean-Marc Barr) vergewaltigt. Saro will ihn vor Gericht bringen und hofft auf Unterstützung durch den schwulen Soldaten Tricario (Thomas Kretschmann). Aber der ist letztlich keine große Unterstützung.

It's My Party (Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Randal Kleiser

Der unheilbar AIDS-kranke Nick Stark (Eric Roberts) feiert eine letzte Party mit all seinen Freunden.

Jeffrey (Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Christopher Ashley

Just nachdem Jeffrey (Steven Weber) aus Angst vor AIDS dem Sex für immer abgeschworen hat, trifft er in dem HIV-positiven Steve (Michael T. Weiss) seinen Traummann.

Kaffee, Milch und Zucker (Boys on the side) (Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Herbert Ross

Die lesbische Nachtclubsängerin Jane (Whoopi Goldberg) hat von New York City die Nase voll, gründet mit der Immobilienmaklerin Robin (Mary-Louise Parker) eine Fahrgemeinschaft und gabelt unterwegs noch ihre Freundin Holly (Drew Barrymore) auf, die gerade mit ihrem Freund Streit hatte. In einem kleinen Ort gründen sie eine Wohngemeinschaft.

Der kleine Tod (La Petite mort) (Kurzfilm, Frankreich 1995) – Regie: François Ozon

Der schwule Künstler Paul lebt mit seinem Freund Martial zusammen. Als sein Vater im Sterben liegt, sieht er ihn zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder.

Kommt Mausi raus?! (Deutschland 1995) – Regie: Alexander Scherer, Angelina Maccarone

Die vom Land kommende 20-jährige Kati (Julia Richter), genannt Mausi, hat in der Großstadt Hamburg ihr Coming Out.

Menmaniacs (Deutschland/Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Jochen Hick

Dokumentation über den alljährlichen schwulen Reisezyklus zu den Fetisch-Wahlen „International Mr. Leather“ und „Mr. Drummer“.

Sebastian – Freundschaft oder Liebe? (När alla vet) (Norwegen/Schweden 1995) – Regie: Svend Wam

Der 16-jährige Sebastian verliebt sich in seinen besten Freund Ulf.

Stadtgespräch (Deutschland 1995) – Regie: Rainer Kaufmann

Der homosexuelle Bruder (Kai Wiesinger) der Hauptfigur (Katja Riemann) und sein Lebensgefährte (Moritz Bleibtreu) spielen eine wichtige Rolle.

Stonewall (Vereinigtes Königreich/Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Nigel Finch

Spielfilm über das Stonewall Inn und den Stonewall-Aufstand von 1969. Mit Guillermo Díaz und Fred Weller.

The Celluloid Closet – Gefangen in der Traumfabrik (Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Rob Epstein, Jeffrey Friedman

Dokumentation über das schwul-lesbische Hollywood von Ben-Hur über Laurel & Hardy bis Basic Instinct.

To Wong Foo (To Wong Foo, Thanks for Everything, Julie Newmar) (Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Beeban Kidron

Die drei Drag-Queens Vida Boheme (Patrick Swayze), Noxeema Jackson (Wesley Snipes) und Chi-Chi Rodriguez (John Leguizamo) stranden auf dem Weg quer durch Amerika in einer verschlafenen Ortschaft und wecken es. Quasi die US-amerikanische Version von Priscilla, Königin der Wüste.

Total Eclipse – Die Affäre von Rimbaud und Verlaine (Belgien/Frankreich/Italien/Vereinigtes Königreich 1995) – Regie: Agnieszka Holland

Verfilmung der Affäre der Dichter Arthur Rimbaud (Leonardo DiCaprio) und Paul Verlaine (David Thewlis).

Two Girls In Love (The Incredibly True Adventure of Two Girls in Love) (Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Maria Maggenti

Ein rebellisches Mädchen aus dem Arbeitermilieu (Laurel Holloman) und die Highschool Prinzessin (Nicole Parker) verlieben sich ineinander.

Victor/Victoria (Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Matthew Diamond, Blake Edwards

Auf dem gleichnamigen Film basierendes Musical (ebenfalls mit Julie Andrews), das live auf der Bühne gefilmt wurde und als DVD veröffentlicht wurde. Im Vergleich zum Film mit viel mehr Musik.

Wenn die Nacht beginnt (When Night Is Falling) (Kanada 1995) – Regie: Patricia Rozema

Die christliche Lehrerin Camille Baker (Pascale Bussières) verliebt sich in die durch die Lande ziehende Zirkusartistin Petra (Rachael Crawford).

Wild Side (Vereinigte Staaten 1995) – Regie: Donald Cammell

Die nebenberuflich als Prostituierte tätige Bankangestellte Alex Lee (Anne Heche) geht eine Beziehung mit Virginia (Joan Chen), der Ehefrau ihres Kunden Bruno Buckingham (Christopher Walken), ein. Am Ende fliehen beide Frauen gemeinsam nach Mexiko.

1996[Bearbeiten]

Alive & Kicking – Jetzt erst recht! (Indian Summer) (Vereinigtes Königreich 1996) – Regie: Nancy Meckler

Mit dem Tod konfrontiert, ist ein leidenschaftlicher junger Tänzer gezwungen, Karriere und Leben zu überprüfen. Hoffnung gewinnt er durch einen älteren Mann, der sein Liebhaber und Mentor wird.

Auch Männer mögen's heiß (Pédale douce) (Frankreich 1996) – Regie: Gabriel Aghion[8]

Ein ungeouteter Bankangestellter wird vom Chef zu einem Geschäftsessen eingeladen. Um die Fassade aufrechtzuerhalten geht er mit einer Freundin, was zu einigen Verwirrungen führt.

The Art of Cruising Men (Vereinigtes Königreich 1996) – Regie: Peter Litton

Pseudodokumentarische Persiflage eines Ratgebers zum schwulen „Cruisen“.

Beautiful Thing (Vereinigtes Königreich 1996) – Regie: Hettie MacDonald

Der 15-jährige Jamie lebt mit seiner Mutter in einer Londoner Hochhaussiedlung. Als der Nachbarsjunge Ste wieder mal von seinem Vater verprügelt wird, findet er bei Jamie und seiner Mutter Unterschlupf. Zwischen den beiden Jungen entwickelt sich eine Liebe, die auch gegen die Widrigkeiten des Umfelds Bestand hat.

The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel (Vereinigte Staaten 1996) – Regie: Mike Nichols

Hollywood-Remake von La Cage aux Folles mit Robin Williams und Nathan Lane in den Rollen des schwulen Paares.

Bound – Gefesselt (Vereinigte Staaten 1996) – Regie: Andy Wachowski, Lana Wachowski

Zwei Geliebte (Jennifer Tilly als Violet und Gina Gershon als Corky) bestehlen die Mafia.

Der Callboy (L’Escorte) (Kanada 1996) – Regie: Denis Langlois

Ein Callboy bringt Unruhe ins Leben von Jean-Marc und Philippe, die seit acht Jahren zusammenleben.

Der Club der Teufelinnen (USA 1996) – Regie: Hugh Wilson

In einer Nebenhandlung lernt eine der Hauptfiguren (Diane Keaton), die lesbische Neigung ihrer Tochter (Jennifer Dundas) zu akzeptieren.

Der codierte Mann (Breaking the code) (Vereinigtes Königreich 1996) – Regie: Herbert Wise

Die wahre Geschichte über Leben und Arbeit des schwulen britischen Mathematikers Alan Turing (1912–1954). Obwohl er glänzende bahnbrechende Arbeit in der Mathematik, der Biologie, der Logik und der Informatik leistet, wird er aufgrund seiner Homosexualität gesellschaftlich geächtet und strafrechtlich verfolgt.

Cynara: Poetry in Motion (Vereinigte Staaten 1996) – Regie: Nicole Conn

Die Liebe zweier Frauen im Jahr 1883.

Diebe der Nacht (Les Vouleurs) (Frankreich 1996) – Regie: André Téchiné

Catherine Deneuve als Philosophieprofessorin, die eine Affäre zu einer Studentin hat.

East Palace, West Palace (China/Frankreich 1996) – Regie: Zhang Yuan, Cheng Jie

Die öffentlichen Toiletten am Ost- und Westende des Parks um den Kaiserpalast werden in der Pekinger Schwulenszene mit den Codewörtern East Palace und West Palace bezeichnet. Der junge A-Lan (Si Han) und der Polizist Xiao Shi (Jun Hu) begegnen sich bei einer Razzia dort zum ersten Mal.
Es ist der erste Film aus der Volksrepublik China mit explizit homosexueller Thematik. Um den Film fertigzustellen, mussten die Filmrollen nach Frankreich geschmuggelt werden, und die Aufführung in China wurde verboten. Dem Regisseur wurde nach der Rückkehr von der Premiere der Pass abgenommen und er bekam ihn erst nach mehrmaliger Beteuerung, in Zukunft mit der staatlichen Filmbehörde zusammenzuarbeiten, zurück.

Echte Kerle (Deutschland 1996) – Regie: Rolf Silber

Ein totaler Macho und Polizist (Christoph M. Ohrt) zieht bei schwulem Automechaniker und Kleinkriminellen (Tim Bergmann) ein.

Ein Sommerkleid (Une robe d’été) (Kurzfilm, Frankreich 1996) – Regie: François Ozon

Kurzfilm über einen Jungen, der mit seinem Freund in den Urlaub fährt und dort auch von einem Mädchen verführt wird.

Fire – Wenn Liebe Feuer fängt (Fire) (Kanada/Indien 1996) – Regie: Deepa Mehta

Jenseits aller Konventionen der indischen Gesellschaft verlieben sich zwei verschwägerte Frauen ineinander.
Es kam zu Ausschreitungen bei denen Kinos die den Film trotzdem zeigten mit erheblich Sachschaden umzugehen hatten.

Full speed (À toute vitesse) (Frankreich 1996) – Regie: Gaël Morel

Ein Kapitel im Leben von vier französischen Jugendlichen. Einer der drei Jungen ist unglücklich verliebt in einen der anderen.

Der Heilige (Saint) (Kurzfilm, Belgien 1996) – Regie: Bavo Defurne

Verfilmung des Mythos des Heiligen Sebastian.

Hustler White (Deutschland/Kanada 1996) – Regie: Rick Castro, Bruce LaBruce

Der Deutsche Jürgen will ein Buch über die Stricherszene in Los Angeles schreiben. Als er auf Monti stößt, wird er immer tiefer in dieses Milieu reingezogen.

Der kleine Unterschied (Different for Girls) (Vereinigtes Königreich/Frankreich 1996) – Regie: Richard Spence

Geschichte zweier Schulfreunde, die sich nach Jahren wieder treffen. Nur, dass der eine jetzt eine Frau ist.

Kondom des Grauens (Deutschland 1996) – Regie: Martin Walz

Eine Reihe penisfressender Killerkondome erschüttert die New Yorker Sex-Szene.

Lilies – Theater der Leidenschaft (Lilies – Les feluettes) (Kanada 1996) – Regie: John Greyson

Bühnenhafte, tragisch-phantastische homo-/heterosexuelle Liebes-Dreiecksgeschichte auf verschiedenen Zeitebenen.

O Happy Day (Vereinigte Staaten 1996) – Regie: Charles Lofton

Dokumentarfilm über den Befreiungskampf schwuler Afroamerikaner.

Pianese Nunzio – 14 im Mai (Pianese Nunzio, 14 anni a maggio) (Italien 1996) – Regie: Antonio Capuano

Priester Lorenzo steht auf die Jungen Neapels – besonders auf seinen Schüler Nunzio. Als er sich mit der Camorra anlegt, macht diese seine sexuellen Vorlieben publik.

Twisted (Vereinigte Staaten 1996) – Regie: Seth Michael Donsky

Sehr lose Adaptierung des Oliver-Twist-Stoffes mit zahlreichen schwulen Umformungen der Charaktere.

The Watermelon Woman (Vereinigte Staaten 1996) – Regie: Cheryl Dunye

Die lesbische Videotheken-Mitarbeiterin Cheryl versucht mehr über die Darstellerin eines alten Films herauszufinden, die im Nachspann nur "Watermelon Woman" genannt wird. Sie findet heraus, dass sie Fae Richards hieß und sich zu Beginn ihrer Karriere "Watermelon Woman" nannte. Und sie war ebenfalls lesbisch. Sie beginnt, eine Doku über ihr Idol zu filmen.

1997[Bearbeiten]

All Over Me (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Alex Sichel

Die Geschichte zweier Mädchen, die in einem New Yorker Armenviertel aufwachsen und sich ineinander verlieben.

America the Beautiful (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Tag Purvis

Eine Hymne auf gleichgeschlechtliche Liebe in den Vereinigten Staaten.

Bent (Vereinigtes Königreich 1997) – Regie: Sean Mathias

Film über zwei KZ-Häftlinge, die sich im Konzentrationslager ineinander verlieben. Mit Clive Owen, Ian McKellen, Mick Jagger, Jude Law.

Besuch am Meer (Regarde la mer) (Kurzfilm, Frankreich 1997) – Regie: François Ozon

Sasha ist alleine mit ihrem Baby in einem Ferienhaus, als eine junge Herumtreiberin in ihrem Garten zeltet. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich erotische Spannung.

Das Trio (Deutschland 1997) – Regie: Hermine Huntgeburth

Zobel (Götz George), sein Lebenspartner Karl und seine Tochter Lizzi halten sich als Taschendiebe mehr schlecht als recht über Wasser. Nach einem Unfall von Karl stößt der junge Rudolf zu ihnen und verdreht sowohl Zobel als auch seiner Tochter den Kopf.

Ganz oder gar nicht (The Full Monty) (Vereinigtes Königreich 1997) – Regie: Peter Cattaneo

Zwei Mitglieder der Striptease-Gruppe entdecken ihre Gefühle füreinander.

Gegen die Schwerkraft (Defying Gravity) (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: John Keitel

Griff verliebt sich in seinen Kumpel Pete, kann aber erst zur gemeinsamen Liebe stehen, als Pete Opfer eines schwulenfeindlichen Überfalls wird.

Hamam – Das türkische Bad (Il bagno turco) (Italien 1997) – Regie: Ferzan Özpetek

Der Italiener Francesco (Alessandro Gassman) reist nach Istanbul, um einen geerbten, heruntergekommenen Hamam zu verkaufen. Stattdessen erliegt er der Atmosphäre des türkischen Bades und der Liebe eines Mannes (Mehmet Günsur).

The Hanging Garden (Kanada/Vereinigtes Königreich 1997) – Regie: Thom Fitzgerald

Zum attraktiven, glücklichen schwulen Mann gereift, kehrt Sweet William (Chris Leavins) nach zehn Jahren zu der Hochzeit seiner Schwester zurück in seine Heimat und wird dort mit seiner Vergangenheit aus familiärer Homophobie und den Prügeleien seines Vaters konfrontiert.

Happy together (Cheun gwong tsa sit) (Hongkong 1997) – Regie: Kar Wai Wong

Das schwule Paar Lai Yiu-Fai und Ho Po-Wing wandert von Hong Kong nach Argentinien aus.

Die Hawking Affäre (Motel Blue) (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Sam Firstenberg

Lana Hawking (Sean Young) und Kyle Rivers (Soleil Moon Frye) faszinieren sich gegenseitig, jede der Frauen nimmt die Identität der anderen an.

Die Hochzeit meines besten Freundes (My Best Friend’s Wedding) (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: P. J. Hogan

Die Restaurantkritikerin Julianne Potter (Julia Roberts) versucht zusammen mit ihrem schwulen Freund George Downes (Rupert Everett) die Hochzeit ihres besten Freundes Michael O’Neal (Dermot Mulroney) zu verhindern.

In & Out – Rosa wie die Liebe (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Frank Oz

Der Lehrer Howard Brackett (Kevin Kline) wird von einem Oscar-Preisträger geoutet und vom schwulen Reporter Peter Malloy (Tom Selleck) beim Coming-out unterstützt.

In der Abenddämmerung (In the Gloaming) (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Christopher Reeve

Der an AIDS sterbende Danny (Robert Sean Leonard) kehrt für die letzten Monate seines Lebens zu seiner Mutter (Glenn Close) nach Hause zurück.

It's in the Water (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Kelli Herd

Als sich im konservativen Azalea Springs, Texas, mehrere Bürger als schwul oder lesbisch outen, haben die intoleranten Konservativen die Befürchtung, das Trinkwasser könnte schuld sein.

I Think I Do (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Brian Sloan

Brendan (Christian Maelen) und Bob (Alexis Arquette), die sich im College nie ihre Liebe eingestehen konnten, treffen sich fünf Jahre später auf einer Hochzeit …

J’en suis! (Kanada 1997) – Regie: Claude Fournier

Dominique (Roy Dupuis) ist ein Mann, der mit seiner sexuellen Orientierung Schwierigkeiten hat und deshalb in lustige Situationen gerät.

Kiss Me, Guido (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Tony Vitale

Ein Kuss im Schnee (Kysset som fikk snøen til å smelte) (Kurzfilm, Norwegen 1997) – Regie: Frank Mosvold

Als ein neuer Nachbar einzieht, ändert sich die Freundschaft zwischen Cecilie und Peter.

Love and Death on Long Island (Vereinigtes Königreich/Kanada 1997) – Regie: Richard Kwietniowski

Giles De'Ath (John Hurt), ein älterer Schriftsteller, verliebt sich in einen jungen Schauspieler (Jason Priestley).

Liebe! Stärke! Mitgefühl! (Love! Valour! Compassion!) (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Joe Mantello

Acht schwule Freunde verbringen ihre Sommerwochenenden gemeinsam in dem Landhaus des erfolgreichen Choreografen Gregory, klären ihre Beziehungen und verlieben sich neu. Adaption des gleichnamigen Theaterstücks von Terrence McNally.

Mandragora (Tschechien 1997) – Regie: Wiktor Grodecki

Der 16-jährige Marek kommt aus der Kleinstadt nach Prag, wo er ins Strichermilieu abrutscht.

Mein Leben in Rosarot (Ma vie en rose) (Frankreich 1997) – Regie: Alain Berliner

Der 7-jährige Ludovic spielt lieber mit Puppen und trägt Frauenkleider. Das treibt seine Eltern von Stadt zu Stadt und beinahe in eine Ehekrise.

Der Mann meines Herzens (L’Homme que j’aime) (Frankreich 1997) – Regie: Stéphane Giusti

Der Schwimmer Lucard entdeckt seine Homosexualität und verliebt sich in den attraktiven Martin.

Nettoyage à sec – Eine Affaire zu dritt (Frankreich/Spanien 1997) – Regie: Anne Fontaine

Ein ganz gewöhnliches Ehepaar, Besitzer einer Reinigung, erliegt dem Charme eines jungen Entertainers und beginnt eine Affäre mit ihm.

Oscar Wilde (Wilde) (Deutschland/Japan/Vereinigtes Königreich 1997) – Regie: Brian Gilbert

Film über das Leben Oscar Wildes (Stephen Fry). Seinen Geliebten Alfred Douglas spielt Jude Law.

Pierre & Gilles, Love Stories (Frankreich 1997) – Regie: Mike Aho

Dokumentation über das schwule Künstlerpaar "Pierre & Gilles", die für ihre homoerotischen Werke berühmt sind.
Mit Rupert Everett, Jean-Paul Gaultier und Catherine Deneuve.

Der Schrei der Liebe (Deutschland 1997) – Regie: Matti Geschonneck

Ein Familienvater (dargestellt von Jürgen Prochnow, nach Die Konsequenz erneut in einer schwulen Rolle) verliebt sich in den Freund seiner Tochter.

Sprung ins Ungewisse (Breaking the Surface: The Greg Louganis Story) (Vereinigte Staaten 1997) – Regie: Steven Hilliard Stern

Filmbiografie des schwulen US-Turmspringers, mehrmaligen Weltmeisters und mehrmaligen Olympiasiegers Greg Louganis.

The Stars We Are (Kurzfilm, Schweden 1997) – Regie: Mia Engberg

Kurz-Dokumentation über den schwulen, HIV-positiven Skinhead Kalle, der die ganze Welt hasst.

1998[Bearbeiten]

Beefcake (Kanada/Vereinigtes Königreich/Frankreich 1998) – Regie: Thom Fitzgerald

Halbdokumentarischer Film über Leben und Werk Bob Mizers (Daniel MacIvor), den Herausgeber von Physique Pictorial, einem der ersten schwulen Fotomagazine (Vereinigte Staaten, 1950er Jahre).

Besser geht’s nicht (As good as it gets) (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: James L. Brooks

Der schwule Nachbar Simon Bishop (Greg Kinnear) hilft dem unter Zwangstörungen leidenden Ekelpaket Melvin Uldall (Jack Nicholson) ein besserer Mensch zu werden.

Bishonen … Beauty (Měishàonián zhi Liàn) (Hongkong 1998) – Regie: Yonfan

Ein gutaussehender Stricher (Stephen Fung) verliebt sich in einen Polizisten (Daniel Wu).

C-l-o-s-e-r (Kurzfilm, Norwegen/Kanada/Vereinigtes Königreich 1998) – Regie: Frank Mosvold

Ein schwuler Jugendlicher hat Probleme mit seiner Homosexualität. Er ist hin- und hergerissen zwischen seinem Bedürfnis, sich zu outen und seinem Bedürfnis, keinen Streit mit den Eltern zu bekommen.

David im Wunderland (Deutschland 1998) – Regie: Moritz Seibert

Michael führt das normale Leben eines Jugendlichen. Als er durch einen Zufall den gleichaltrigen David kennenlernt, findet er ihn zunächst befremdlich, weil dieser Mitglied einer Sekte ist, die ein abgeschiedenes Leben führt und moderne Errungenschaften ablehnt. Doch langsam entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft und David lernt durch Michael das Leben außerhalb der Sekte kennen. Schließlich wird aus der Freundschaft eine Liebe, die David in Konflikt mit seiner Gemeinde bringt. Als die Sekte in die USA auswandern will, muss David sich zwischen seiner Familie und seinem Freund entscheiden.

Edge of Seventeen – Sommer der Entscheidung (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: David Moreton

Retro-Film über ein Coming Out Mitte der 1980er.

De Fögi isch en Souhund (F. est un salaud) (Schweiz/Frankreich 1998) – Regie: Marcel Gisler

Nach einem berndeutscher Liebesroman von Martin Frank aus dem Jahre 1979.

Finding North (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Tanya Wexler

Tragikomödie über einen schwulen Mann, der sich das Leben nehmen will und von einer Bankangestellten gerettet wird.

Get Real – Von Mann zu Mann (Vereinigtes Königreich 1998) – Regie: Simon Shore

Steven Carter (Ben Silverstone), ein Durchschnittsschüler, und John Dixon (Brad Gorton), der Mädchenschwarm der Schule, verlieben sich, jedoch kann sich John nicht zu einem Coming Out entschließen.

Gia – Preis der Schönheit (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Michael Cristofer

Das Modell (Gia Carangi gespielt von Angelina Jolie) kämpft mit ihrer Freundin Linda gegen ihre Drogensucht an, verliert ihr Leben jedoch gegen AIDS.

Gods and Monsters (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Bill Condon

Teilweise fiktionale Geschichte über den letzten Lebensabschnitt des Frankenstein-Regisseurs James Whale (Ian McKellen). Der eigentlich homophobe Gärtner Clayton Boone (Brendan Fraser) wird zunächst Objekt der Begierde, dann der letzte Freund des alten Mannes.
Das Drehbuch bekam einen Oscar.

High Art (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Lisa Cholodenko

Syd (Radha Mitchell), die junge Redakteurin einer Kunstzeitschrift, beginnt ein Verhältnis mit der Fotografin Lucy (Ally Sheedy), die mit der drogensüchtigen Greta (Patricia Clarkson) zusammenlebt.

Kopfüber (Head On) (Australien 1998) – Regie: Ana Kokkinos

Der 19-jährige Ari (Alex Dimitriades) lebt bei seiner traditionellen griechischen Familie und versucht mit seinem Schwulsein klarzukommen.

Kreuz und Queer (Bedrooms and Hallways) (Vereinigtes Königreich 1998) – Regie: Rose Troche

Der schwule Leo geht in eine Selbsthilfegruppe, wo er sich in den attraktiven Brendan verliebt.

Liebe in jeder Beziehung (The Object of My Affection) (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Nicholas Hynter

Die Sozialarbeiterin Nina Borowski (Jennifer Aniston) verliebt sich in ihren schwulen Untermieter George Hanson (Paul Rudd). Außerdem mit Nigel Hawthorne und Alan Alda.

Like it is (Vereinigtes Königreich 1998) – Regie: Paul Oremland

Ein junger Boxer verliebt sich in einen Musikproduzenten.

Männer sind auch nur Frauen (L’homme est une femme comme les autres) (Frankreich 1998) – Regie: Jean-Jacques Zilbermann

Die Sopranistin Rosalie (Elsa Zylberstein) verliebt sich auf einer Hochzeitsfeier in Simon (Antoine de Caunes) und sein Klarinettenspiel. Der Musiker ist jedoch schwul und bekommt von seinem Onkel viel Geld, wenn er endlich heiratet.

Matrosen (Matroos) (Kurzfilm, Belgien 1998) – Regie: Bavo Defurne

Parabel über einen schwulen Teenager, der einen Matrosen liebt.

Offene Herzen (Les corps ouverts) (Frankreich 1998) – Regie: Sébastien Lifshitz

Der 18-jährige Remi kümmert sich neben seiner Schule um seinen kranken Vater. Als er sich für die Teilnahme an einem Film bewirbt, lernt er seine homosexuellen Gefühle kennen.

The Opposite of Sex – Das Gegenteil von Sex (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Don Roos

Dede Truitt (Christina Ricci) zieht nach dem Begräbnis ihres Stiefvaters zu ihrem homosexuellen Halbbruder Bill. Bill ist mit der Schwester seines verstorbenen Liebhabers, Lucia DeLury (Lisa Kudrow), eng befreundet. Dede spannt ihrem Bruder seinen Liebhaber Matt Mateo aus und sagt Matt, sie sei von ihm schwanger. In Wirklichkeit stammt das Kind von Dedes Ex-Geliebten Randy Cates.

Raus aus Åmål (Fucking Åmål) (Schweden/Dänemark 1998) – Regie: Lukas Moodysson

Coming Out von Elin (Alexandra Dahlström) und Agnes (Rebecca Liljeberg) in einer schwedischen Kleinstadt.

Relax ... It's Just Sex (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: P.J. Castellaneta

Eine Clique Homos und Heteros, die gemeinsam durchs Leben gehen.

Sex/Life in L.A. (Deutschland/Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Jochen Hick

Dokumentation über die schwule Glitzerwelt des Filmgeschäftes in Hollywood und deren ernüchternde Realität.

Sitcom (Frankreich 1998) – Regie: François Ozon

Die Geschichte einer Oberklasse-Familie, die die Homosexualität eines Sohnes entdeckt.

2by4 (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Jimmy Smallhorne

Ein irischer Einwanderer versucht in den Straßen der Bronx, seine sexuelle Identität zu finden.

Velvet Goldmine (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: Todd Haynes

Kultfilm über den Glam Rock der 1970er Jahre. Im Mittelpunkt steht Brian Slade (Jonathan Rhys Meyers), bisexueller Sänger, der neben seiner Ehe eine Affaire mit Kurt Wilde (Ewan McGregor) hat – eine Anlehnung an David Bowies Glam Rock Zeiten.

Wellen (Bølgene) (Kurzfilm, Norwegen 1998) – Regie: Frank Mosvold

Die Beziehung zweier Teenager wandelt zwischen Liebe und Freundschaft.

Wild Things (Vereinigte Staaten 1998) – Regie: John McNaughton

Liebe und Intrigen zwischen den Hauptdarstellerinnen und deren Lehrer.

The Wolves of Kromer (Vereinigtes Königreich 1998) – Regie: Will Gould

Seth trifft im biederen Ort Kromer auf Gabriel, der ihm beibringt, wie man sich versteckt, was jedoch nicht gelingt. Der scheinheilige Pater macht nun mit der ganzen Gemeinde Jagd auf die beiden Liebenden.
Fantasyfilm, in dem Wölfe Gleichnis für Schwule sind. Erzähler dieses "Märchens" ist Boy George.

1999[Bearbeiten]

After Stonewall (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: John Scagliotti

Englischsprachige Dokumentation über die amerikanische Lesben- und Schwulenbewegung vom Stonewall-Aufstand 1969 bis in die Gegenwart.

Aimée und Jaguar (Deutschland 1999) – Regie: Max Färberböck

Felice (Maria Schrader), eine untergetauchte Jüdin, und Lilly (Juliane Köhler), vierfache Mutter mit einem Ehemann an der Front, verlieben sich im Berlin der Jahre 1943/1944 ineinander.

Alles über meine Mutter (Spanien 1999) – Regie: Pedro Almodóvar

Am Lagerfeuer (Kampvuur) (Kurzfilm, Belgien 1999) – Regie: Bavo Defurne

Wout und Tijl teilen sich ein Zelt. Wout weiß nicht, dass Tijl für ihn schwärmt, bis plötzlich im Zelt etwas passiert …

Better Than Chocolate (Kanada 1999) – Regie: Anne Wheeler

Die geschiedene Lila (Wendy Crewson) zieht zu ihrer Tochter, der Buchhändlerin Maggie (Karyn Dwyer). Maggie hat eine lesbische Beziehung mit Kim (Christina Cox), die sie zuerst vor ihrer Mutter verheimlicht.

Boys Don't Cry (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Kimberly Peirce

Verfilmung einer wahren Geschichte um einen transsexuellen Teenager. Mit Hilary Swank und Chloë Sevigny.

Burlesk King (Philippinen 1999) – Regie: Mel Chionglo

Chill Out (Deutschland 1999) – Regie: Andreas Struck

Altvertraute Dreiecksgeschichte: Mädchen trifft bi- oder homosexuellen Jungen; ein zweiter Junge kommt hinzu…

Chutney Popcorn (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Nisha Ganatra

Die indische Reena lebt in einer lesbischen Beziehung, was jedoch ihrer Familie missfällt.

Der blutige Pfad Gottes (The Boondock Saints) (Kanada/Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Troy Duffy

Der homosexuelle FBI-Agent Paul Smecker (Willem Dafoe) ist auf der Jagd nach den Saints, zwei Brüdern, die auf dem Selbstjustiz-Kreuzzug sind.

Der Einstein des Sex (Deutschland 1999) – Regie: Rosa von Praunheim

Film über das Leben und Werk des Sexualforschers Magnus Hirschfeld.

Der talentierte Mr. Ripley (The Talented Mr. Ripley) (Vereinigte Staaten/Italien 1999) – Regie: Anthony Minghella

Tom Ripley (Matt Damon) verliebt sich heimlich in den Lebemann Dickie (Jude Law). Als dieser sich über ihn lustig macht, erschlägt Tom ihn in einem Boot und schlüpft in eine Doppelrolle. Als Gefahr besteht, dass sein Spiel und der erste Mord auffliegen, bringt er auch seinen Liebhaber Peter (Jack Davenport) um.

Ein Date zu dritt (Three to Tango) (Vereinigte Staaten/Australien 1999) – Regie: Damon Santostefano

Der schwule Architekt Peter (Oliver Platt) und sein heterosexueller Kollege Oscar (Matthew Perry) bewerben sich bei einem Architektenwettbewerb. Durch ein Missverständnis wird Oscar für schwul gehalten. Er verliebt sich in Amy (Neve Campbell), die ihn jedoch weiterhin für schwul hält…

Eiskalte Engel (Cruel Intentions) (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Roger Kumble

In einer Nebenhandlung erpresst Frauenheld Sebastian (Ryan Phillippe) den homosexuellen Football-Spieler Greg McConnell (Eric Mabius), der mit Sebastians schwulem Freund Blaine Tuttle (Joshua Jackson) eine sexuelle Beziehung hat, mit einem Foto, welches die beiden Schwulen beim Geschlechtsverkehr im Bett zeigt. Würde Gregs Homosexualität nun bekannt werden, wäre dessen guter Ruf und seine Karriere als Football-Spieler beendet.

Gendernauts (Deutschland 1999) – Regie: Monika Treut

Dokumentarfilm über die Transgender-Szene in San Francisco

Gohatto (Taboo) (Japan 1999) – Regie: E. Nagisa Oshima

Homosexuelle Liebe unter Samurai in der Shogun-Ära.

Just One Time (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Lane Janger

Anthony wünscht sich, seine Verlobte Amy vor der Hochzeit einmal beim Sex mit einer anderen Frau zu beobachten. Diese willigt ein, wenn ihr Verlobter auch Sex mit einem Mann hat. Der schwule Victor und die lesbische Michelle bringen dann die Welt des Paares ins Wanken.

Lola und Bilidikid (Deutschland 1999) – Regie: E. Kutlug Ataman

Makellos (Flawless) (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Joel Schumacher

Drag-Queen Rusty (Philip Seymour Hoffman) gibt Walt Koontz (Robert De Niro) nach einem Schlaganfall Logopädie-Stunden.

Neuschnee (Premières neiges) (Frankreich 1999) – Regie: Gaël Morel

Off the Straight and Narrow (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Katherine E. Sender

Dokumentarfilm über die Darstellung Homosexueller im amerikanischen Fernsehen seit den 1960er Jahren.

Oi!Warning (Deutschland 2000) – Regie: Dominik Reding, Benjamin Reding

Der Skinhead Janosch (Sascha Backhaus) verliebt sich in den Punk Zottel (Jens Veith) und verrät ihn.

Rick & Steve the Happiest Gay Couple in All the World (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Q. Allan Brocka

Speedway Junkie (Speedway Junky) (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Nickolas Perry.

Jonathan Taylor Thomas spielt Steve, einen Stricher und Anführer einer Gang.

Story of a Bad Boy (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Tom Donaghy

Der 17-jährige Pauly verliebt sich in der Schule in seinen Schauspiellehrer.

Les terres froides (Frankreich 1999) – Regie: Sébastien Lifshitz

Der 20-jährige Djamel begibt sich auf die Suche nach seinem Vater. Als er ihn findet, lernt er auch seinen schwulen Halbbruder kennen...

Trick (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Jim Fall

Die Suche nach einem Platz für einen ungestörten One-Night-Stand wird zur Odyssee. Mit Tori Spelling.

Urban Feel (Kesher Ir) (Israel 1999) – Regie: Jonathan Sagall

Der bisexuelle Emanuel (Jonathan Sagall) drängt sich in die Ehe seiner früheren Freundin.

Weil ich ein Mädchen bin (But I’m a Cheerleader) (Vereinigte Staaten 1999) – Regie: Jamie Babbit

Megan (Natasha Lyonne), eine erfolgreiche Spitzenschülerin wird von allen für lesbisch gehalten und von ihren Eltern in ein Umorientierungs-Camp geschickt. Dort verliebt sie sich in die rebellische Graham (Clea du Vall), was von den Campleitern und den Eltern unterbunden wird.

2000er Jahre[Bearbeiten]

2000[Bearbeiten]

Die Ahnungslosen (Le Fate Ignoranti) (Italien/Frankreich 2000) – Regie: Ferzan Özpetek

Nach dem Unfalltod ihres Mannes Massimo (Andrea Renzi) erfährt Antonia (Margherita Buy) von seinem schwulen Doppelleben. Sie sucht die bunt gemischte Clique auf, um mehr über die unbekannte Seite ihres Mannes zu erfahren.

Bevor es Nacht wird (Before Night Falls) (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Julian Schnabel

Biografie des schwulen kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas (Javier Bardem). Johnny Depp in einer Nebenrolle als Transvestit.

Big Eden … ein kleines Wunder (Big Eden) (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Thomas Bezucha

Henry, ein erfolgreicher New Yorker Künstler kehrt zurück in seine kleine Heimatstadt in Montana und muss sich dort mit seiner unerwiderten High-School-Liebe zu Dean auseinandersetzen, dessen idealisiertes Bild er all die Jahre mit sich getragen hat. Aber da ist auch Pike, der schüchterne indianische Drugstore-Besitzer, der sich zu seiner wie zur Überraschung aller in Henry verliebt. Und das ganze Städtchen versucht, die beiden zusammenzubringen.

Billy Elliot – I Will Dance (Großbritannien 2000) – Regie: Stephen Daldry

Während der junge Billy (Jamie Bell) wegen seiner Vorliebe fürs Tanzen mit dem Vorurteil konfrontiert wird, er sei homosexuell, entwickelt sein Freund Michael (Stuart Wells) tatsächlich homosexuelle Neigungen.

Burning Money (Plata quemada) (Spanien/Frankreich/Argentinien/Uruguay 2000) – Regie: Marcelo Piñeyro

Auf einer wahren Geschichte basierender Film über ein schwules Räuberpaar.

Center Stage (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Nicholas Hytner

Film über zwölf Tanzelevinnen und -eleven an der American Ballet Company. Neben anderen Handlungssträngen gibt es auch eine schwule Beziehung.

Common Ground (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Donna Deitch

Episodenfilm mit drei Geschichten zum Thema Homosexualität.

Der Club der gebrochenen Herzen (The Broken Hearts Club) (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Greg Berlanti

All die typischen schwulen Erlebnisse werden kritisch hinterfragt, ebenso was überhaupt der Sinn hinter dem (schwulen) Leben sein könnte.

Drift (Kanada 2000) – Regie: Quentin Lee

Eban und Charley (Eban and Charley) (Vereinigtes Königreich/Vereinigte Staaten 2000) – Regie: James Bolton

Ein Freund zum Verlieben (The Next Best Thing) (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: John Schlesinger

Die verlassene Abbie Reynolds (Madonna) wird von ihrem schwulen Freund Robert Whittaker (Rupert Everett) schwanger.

Felix (Drôle de Félix) (Frankreich 2000) – Regie: Olivier Ducastel, Jacques Martineau

Der HIV-positive Felix reist quer durch Frankreich um seinen Vater zu finden und lernt dabei viele Menschen kennen.

4 P.M. (Kurzfilm, Vereinigtes Königreich 2000) – Regie: Samantha Bakhurst, Lea Morement

Die lesbische Jenna Watson hat die Nacht bei einer Frau verbracht und muss die Wohnung bis 4 Uhr verlassen haben. Das Problem: die Tür ist abgeschlossen und sie kommt nicht mehr heraus. Um 4 Uhr öffnet sich die Tür, doch ihre Sexpartnerin ist nicht alleine …

The Girl (Vereinigte Staaten/Frankreich 2000) – Regie: Sande Zeig

Eine junge Malerin lebt in einer langjährigen lesbischen Beziehung. In einem Nachtclub begegnet sie einer charismatischen Sängerin und die Gefühle fahren Achterbahn.

Girls United (Bring It On) (Vereinigte Staaten 2000) – Regie:Peyton Reed

Gespräche über die Homosexualität männlicher Cheerleader. Am Ende des Films lernen sich zwei jugendliche Cheerleader kennen und flirten miteinander.

Indifference (Likegyldighet) (Kurzfilm, Norwegen 2000) – Regie: Frank Mosvold

Der 16-jährige Ole Petter glaubt an Gott, hat aber Zweifel, ob Gott auch an ihn glaubt. Er sucht Rat bei einem Priester …

Iron Ladies (Satree lek) (Thailand 2000) – Regie: Youngyooth Thongkonthun

Verfilmung einer wahren Geschichte um eine thailändische Volleyball-Mannschaft, die aus Schwulen, Transvestiten und Transsexuellen besteht und gegen alle Widerstände konservativer Funktionäre an den nationalen Meisterschaften teilnehmen will. Dort avancieren sie zu Publikumslieblingen und sind im Turnier sehr erfolgreich…

Kilometer 0 (Km. 0) (Spanien 2000) – Regie: Yolanda García Serrano, Juan Luis Iborra

An einem heißen Sommertag verabreden sich sieben Paare an der Puerta del Sol, einem der zentralen Plätze Madrids. Dabei kommt es zu einigen Verwechslungen und unerwarteten Begegnungen.

Krámpack – Nico und Dani (Krámpack) (Spanien 2000) – Regie: Cesc Gay

Die Teenager Dani (Fernando Ramallo) und Nico (Jordi Vilches) wollen in den gemeinsam verbrachten Sommerferien endlich ihre Unschuld verlieren. Dabei würde Dani am liebsten mehr als Masturbation mit Nico erleben. Später taucht ein Schriftsteller und Freund der Familie auf, den Dani bewundert und mit dem er sich sexuell einlässt.

Man liebt es unentschieden (La Confusion des Genres) (Frankreich 2000) – Regie: Ilan Duran Cohen

Alain (Pascal Greggory) hat abwechselnd Affären mit Männern und Frauen. Eines Tages schwängert er seine Geschäftspartnerin Laurence (Nathalie Richard), möchte jedoch gerade eine Beziehung zum jungen schwulen Christophe (Cyrille Thouvenin) aufbauen.

Das Meer (El Mar) (Spanien 2000) – Regie: Agustí Villaronga

Zwei Jungen machen beim Ausbruch des Spanischen Bürgerkrieges traumatische Erfahrungen. Als sie sich Jahre später in einem Sanatorium wiedersehen, offenbart einer der beiden seine Vergangenheit als Stricher, was seinen tief religiösen Freund in eine Zwickmühle bringt, da er sich zu ihm hingezogen fühlt, was jedoch seiner Religion widerspricht.

The Night Larry Kramer Kissed Me (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Tim Kirkman

Episodenfilm über die schwule männliche Erfahrung in der Großstadt.

No One Sleeps (Deutschland/Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Jochen Hick

Spielfilm über einen Medizinstudenten, der die These des von Militär generierten HI-Virus verfolgt und in die Untersuchung von Serienmorden gerät.

Nur eine Frage der Liebe (Just a question of love) (Juste une question d’amour) (Frankreich, Belgien 2000) – Regie: Christian Faure

Als sich der junge Laurent in Cédric verliebt, traut er sich nicht, seinen konservativen Eltern zu sagen, dass er schwul ist.

O Fantasma (Portugal 2000) – Regie: João Pedro Rodrigues

Sergio verliebt sich in den älteren Joao, der seine Gefühle nicht erwidert.

Paragraph 175 (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Robert Epstein, Jeffrey Friedman.

Dokumentation über das Schicksal der Rosa-Winkel-Häftlinge.

The Perfect Son (Kanada 2000) – Regie: Leonard Farlinger

Red Dirt (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Tag Purvis

Schmerzende Wahrheit (The Truth about Jane) (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Lee Rose

Jane kämpft um Anerkennung nach ihrem Coming Out. Dabei gerät sie immer wieder an ihre homophobe Mutter.

Sommer wie Winter (Presque Rien) (Frankreich 2000) – Regie: Sébastien Lifshitz

Der 18-jährige Mathieu (Jérémie Elkaïm) verliebt sich während des Sommerurlaubs in den gleichaltrigen Cédric (Stéphane Rideau). Im Winter des darauffolgenden Jahres versucht Mathieu, sich umzubringen, nachdem Cédric ihn verlassen hat. Die Gründe für die Trennung werden im Film nicht dargestellt. Der Film erzählt von Mathieus Gefühlen bei seinem Coming out und von seinen Gefühlen während und nach seiner ersten Liebe.

Sordid Lives (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Del Shores

Geschichte der Familie Ingram aus einer kleinen Texanischen Stadt. Ty, der Sohn der konservativen Latrelle ist schwul. Ebenso ihr Bruder Earl "Brother Boy", der als Tammy Wynette verkleidet in einer Heilanstalt lebt und dort von seiner Homosexualität geheilt werden soll.
Mit Olivia Newton-John

Urbania (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Jon Matthews

Weihnachten zu Haus – Home for Christmas (Hjem til jul) (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Frank Mosvold

Am Weihnachtsabend sagt eine Tochter ihren Eltern, dass sie lesbisch ist.

Women Love Women (If These Walls Could Talk 2) (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Jane Anderson, Martha Coolidge

Episodenfilm (Fernsehfilm) über das Leben lesbischer Paare in den Jahren 1961, 1972 und 2000. Mit Vanessa Redgrave, Marian Seldes, Michelle Williams, Chloë Sevigny, Sharon Stone, Ellen DeGeneres u. a.

Die WonderBoys (Wonder Boys) (Vereinigte Staaten 2000) – Regie: Curtis Hanson

Tobey Maguire spielt den schwulen Jungschriftsteller James Leer und Robert Downey Jr. den bisexuellen Lektor Terry Crabtree.

Zurück auf Los (Deutschland 2000) – Regie: Pierre Sanoussi-Bliss

Als der dunkelhäutige deutsche Sänger Sam (Pierre Sanoussi-Bliss) von seiner HIV-Infektion erfährt, bricht für ihn die Welt zusammen. Schon bald aber erkennt er, dass das Leben weitergeht – er verliebt sich neu und gründet eine Art Familie, bestehend aus seinem Mal-ja-mal-nein-Lover Rainer, seinem besten Freund Bastl und dessen jüngster Affäre Mike, in der zerbröckelnden Pracht des gründerzeitlichen Ostberlin.

2001[Bearbeiten]

Babykram ist Männersache (Deutschland 2001) – Regie: Uwe Janson

Die Brüder Malte und Arne finden in einer Telefonzelle ein Baby. Auf der Suche nach der Mutter stoßen sie in einem Nachtclub auf die Bardame Belinda. Diese entpuppt sich allerdings als Transsexuelle und kommt somit nicht in Frage. Bei der weiteren Suche wirft Malte immer mehr seine Homophobie über Bord und verliebt sich in Belinda.

Bobby (Deutschland 2001) – Regie: Vivian Naefe

Bobby ist ein junger Mann mit Down-Syndrom. Als seine Mutter stirbt, kommt es zum Streit ums Sorgerecht seiner Schwester Nanni und dem homosexuellen Bruder Johannes, der mit seinem Lebensgefährten Marc zusammenwohnt.

Breaking Up Really Sucks (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2001) – Regie: Jennifer McGlone

Zwei Frauen verlieben sich ineinander, bekommen aber ziemlich schnell Streit.

Circuit (Vereinigte Staaten 2001) – Regie: Dirk Shafer

Independent-Spielfilm, dessen Handlung im Rahmen schwuler Circuit Partys angesiedelt ist.

Danny in the Sky (Kanada 2001) – Regie: Denis Langlois

Danny, Sohn eines schwulen Vaters und einer früh verstorbenen Top-Model-Mutter, versucht seine Identität zu finden in einer Welt, die ihn unbedingt als Homosexuellen sehen will – sei es wegen seines Jobs als Stripper, sei es auf Grund seines väterlichen „Erbes“ oder einfach nur wegen seines blendenden Aussehens…

The Deep End – Trügerische Stille (Vereinigte Staaten 2001) – Regie: Scott McGehee, David Siegel

Margaret Hall (Tilda Swinton) tut alles, um ihren Sohn Beau (Jonathan Tucker) vor dem Gefängnis zu bewahren, nachdem sein Lover Darby Reese (Josh Lucas) bei einem gemeinsamen Autounfall umgekommen ist.

Drei Furien & ein warmer Bruder (Niederlande 2001) – Regie: Paula van der Oest

Drei Schwestern versuchen, ihren Bruder von der Hochzeit mit einer Frau abzuhalten, weil sie wissen, dass er homosexuell ist.

The Fluffer (Vereinigte Staaten 2001) – Regie: Richard Glatzer, Wash Westmoreland

Sean trifft bei den Dreharbeiten zu einem schwulen Pornofilm seinen Schwarm Johnny. Aber Johnny ist heterosexuell.

Freunde (Kurzfilm, Deutschland 2001) – Regie: Jan Krüger

Johannes hat in Marco einen neuen Freund gefunden. Die Beziehung zwischen den beiden wird immer enger und schließlich steht eine Entscheidung an.

Gasoline (Benzina) (Italien 2001) – Regie: Monica Stambrini

Die Geschichte eines lesbischen Paares, das die konservative Mutter einer der beiden auseinander bringen will.

Hormone und andere Dämonen (Hormoner og andre demoner) (Kurzfilm, Norwegen 2001) – Regie: Sara Johnsen

Bei einer Urlaubsfahrt verlieben sich sowohl Eduarda als auch ihr Bruder Kai in den attraktiven Lukas.

Lan Yu (VR China/Hongkong 2001) – Regie: Stanley Kwan

Über die Beziehung zweier Männer in Peking.

L.I.E. (Vereinigte Staaten 2001) – Regie: Michael Cuesta

Differenziertes Coming-of-age-Drama auf Long Island.

Lost and Delirious (Kanada 2001) – Regie: Léa Pool

Dramatischer Jugendfilm über die lesbische Liebe zweier Teenager. Mit Mischa Barton und Piper Perabo.

Ein Mann sieht rosa (Le Placard) (Frankreich 2001) – Regie: Francis Veber

Der Buchhalter François Pignon (Daniel Auteuil) soll entlassen werden. Sein schwuler Nachbar (Michel Aumont) empfiehlt ihm, vorzugeben, er sei auch schwul, um so seine Entlassung zu verhindern. Plötzlich ist sich auch Macho-Kollege Félix Santini (Gérard Depardieu) über seine sexuellen Orientierung nicht mehr ganz im klaren.

Mein Vater, die Tunte (Deutschland 2001) – Regie: Uwe Janson

Jan denkt, sein Vater sei Arbeiter auf einer Bohrinsel. In Wirklichkeit ist er schwul und Besitzer eines Nachtclubs. Jetzt wollen sich beide endlich kennenlernen. Mit einem Auftritt von Walter Giller als alternder Travestiekünstler.

Messias (Fernsehreihe) – Die ersten Morde (Vereinigtes Königreich 2001)

Mulholland Drive – Straße der Finsternis (Mulholland Dr.) (Frankreich/Vereinigte Staaten 2001) – Regie: David Lynch

Diane zieht nach Los Angeles und verliebt sich in Camilla. Camilla ist ihr untreu mit Männern und Frauen. Eifersucht und Mord sind die Folgen. Aber nichts ist so, wie es scheint – ein typisches David-Lynch-Opus. Mit Naomi Watts und Laura Harring.

Out of the Closet, Off the Screen: The Life of William Haines (Vereinigte Staaten 2001) – Regie: Fenton Bailey, Randy Barbato

Dokumentarfilm über das Coming Out eines amerikanischen Filmstars im Jahre 1930.

Same Sex Parents (Des parents pas comme les autres) (Frankreich 2001) – Regie: Laurence Katrian

Der Schuh des Manitu (Deutschland 2001) – Regie: Michael Herbig

Parodie auf die Winnetou-Verfilmungen der 1960er Jahre mit dem schwulem Indianer Winnetouch.

Selma & Sofie (Kurzfilm, Schweden 2001) – Regie: Mia Engberg

Selma verliebt sich in ihre Schwimmlehrerin Sofie.
Die beiden Darstellerinnen sind auch im wirklichen Leben ein Paar.

Straße der Liebe (Tarik El Hob) (Frankreich 2001) – Regie: Rémi Lange

Der Algerier Karim studiert Soziologie in Paris. Bei einer Studienarbeit zum Thema Homosexualität wird ihm klar, dass auch er schwul ist.

Sweet November (Vereinigte Staaten 2001) – Regie: Pat O’Connor

Die zwei besten Freunde von Sara Deever (Charlize Theron) sind ein Paar und leben zusammen.

Tunten lügen nicht (Deutschland 2001) – Regie: Rosa von Praunheim

Dokumentation über das Leben von vier Berliner Tunten (mit Tima der Göttlichen und Ovo Maltine)

Vorspiel mit Nachspiel (Alternativer Titel Mein Vater, die Tunte) (Deutschland 2001) – Regie: Uwe Janson

Geschichte eines Travestiekünstlers, der Vater eines Sohnes ist.

Y Tu Mamá También – Lust for Life (Mexiko 2001) – Regie: Alfonso Cuarón

Die Teenager Tenoch (Diego Luna) und Julio (Gael García Bernal) sind sehr eng befreundet. Sie überreden eine reifere Frau, mit zum Strand zu fahren. Dort kommt es dann zum Flotten Dreier, bei dem sich auch die beiden Jungs liebkosen.

Zittern im Angesicht des Herrn (Trembling Before G-d) (Vereinigte Staaten 2001) – Regie: Sandi Simcha DuBowski

Der Lebensalltag verschiedener homosexueller jüdischer Männer im orthodoxen Judentum wird dokumentiert.

2002[Bearbeiten]

Alles wegen Benjamin (À cause d’un garçon) (Frankreich 2002) – Regie: Fabrice Cazeneuve

Der 16-jährige Vincent ist bei allen beliebt und hat eine Freundin. Doch in Wirklich fühlt er sich zu Jungen hingezogen. Eines Tages taucht der neue Mitschüler Benjamin auf. Zunächst versucht Vincent die Fassade aufrechtzuerhalten. Aber eines Tages steht Benjamin vor Vincents Haustür…

Eine außergewöhnliche Affäre (Deutschland 2002) – Regie: Maris Pfeiffer

Der Familienvater und Lehrer Jochen Wenzel (Hans-Werner Meyer) entdeckt seine Liebe zum schwulen Referendar Tom Leuthner (Matthias Walter).

Blue Gate Crossing (Lan se da men) (Frankreich/Taiwan 2002) – Regie: Chin-yen Yee

Teenagerfreundschaft zwischen einem Jungen und einer Lesbe in Taipeh.

Boat Trip (Vereinigte Staaten/Deutschland 2002) – Regie: Mort Nathan

Die Freunde Jerry (Cuba Gooding Jr.) und Nick (Horatio Sanz) wollen eine Kreuzfahrt unternehmen, um dort Frauen kennenzulernen. Was sie nicht wissen: es handelt sich um eine Kreuzfahrt für Schwule. Stattdessen lernen sie Lloyd (Roger Moore) und andere Schwule kennen und ihre Sicht auf Schwule wandelt sich.

Breaking the Cycle (Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Dominick Brascia

Jason und Chad leben gemeinsam in einer Wohngemeinschaft. Während Jason immer wieder neue sexuelle Abenteuer mit Internet-Bekanntschaften sucht, ist Chad heimlich in Jason verliebt.

Brüder (Österreich 2002) – Regie: Wolfgang Murnberger

Im ersten teil der Trilogie erfahren Haubenkoch Ernstl Stadler (Erwin Steinhauer) und Koch und Inhaftierter Wickerl Stadler (Wolfgang Böck) nach dem Begräbnis ihrer Mutter, dass sie nur Halbbrüder sind. Der schwule Krankenpfleger Adrian Stadler wurde als Findelkind von derselben Mutter aufgezogen. Die drei unterschiedlichen Männer kommen zur Erkenntnis „Und mir drei sind trotzdem Brüder“.

Früchte der Liebe (Food of Love) (Spanien/Deutschland 2002) – Regie: Ventura Pons

Verfilmung des Romans „The Page Turner“ von David Leavitt: Paul, ein hübscher Musikstudent, arbeitet als Noten-Umwender für den berühmten Pianisten Kennington. Es kommt zu einer Liebesaffäre der beiden, aus welcher sich Kennington zurückzieht, um nicht kompromittiert zu werden. Paul bleibt allein, aber erwachsen geworden zurück.

Frühstück? (Kurzfilm, Deutschland 2002) – Regie: Alexander Pfeuffer

Boris sucht den Mann fürs Leben, während Till Angst vor einer festen Beziehung hat.

Gay Propaganda (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2002) – Regie: J. D. Disalvatore, Meredith Kadlec, Kurt Koehler, Lynnette M. Myers, James Edward Quinn, Jessica Zweiman

Parodien großer Filmklassiker – als schwule/lesbische Versionen.
Parodiert werden die Filmklassiker: Casablanc/Goodfellas als Goodfaigolas/Frankenstein und Young Frankenstein als Hung Frankenstein/From Here to Eternity als From Queer to Eternity/The Graduate als Gay Graduate/Taxi Driver/ On Golden Pond als On Gay Golden Pond/The Breakfast Club als Gay Breakfast Club/Moonstruck als Gay Moonstruck/ Reservoir Dogs als Reservoir Dykes.

Hand on the Pulse (Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Joyce Warshow

Dokumentarfilm über die Gründerin der Lesbian Herstory Archives.

Dem Himmel so fern (Far from Heaven) (Frankreich/Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Todd Haynes

In Amerika Ende der 1950er erwischt Cathy Whitaker (Julianne Moore) ihren Mann Frank (Dennis Quaid) mit einem anderen Mann. Dieser begibt sich in Behandlung, die aber keinen Erfolg hat. Cathy empfindet währenddessen Zuneigung zum schwarzen Gärtner Raymond (Dennis Haysbert), aber in dieser Zeit ist auch ihnen kein Zusammenleben gegönnt.
Mit über 70 Auszeichnungen erfolgreichster Independentfilm des Kinojahres 2002

The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit (Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Stephen Daldry

Das Schicksal dreier Frauen aus verschiedenen Generationen, die durch Virginia Woolfs (Nicole Kidman) Roman Mrs. Dalloway beeinflusst wurden. In einer Episode bereitet die lesbische Clarissa Vaughan (Meryl Streep) eine Preisverleihungsparty für ihre Jugendliebe vor, den schwulen, an AIDS erkrankten Richard Brown (Ed Harris).

Kick it like Beckham (Großbritannien/Deutschland 2002) – Regie: Gurinder Chadha

Aufgrund eines Missverständnisses vermutet die Mutter (Juliet Stevenson) der jungen Fußballspielerin Jules (Keira Knightley) eine lesbische Beziehung zwischen ihrer Tochter und Mannschaftskameradin Jess (Parminder Nagra). Jess' guter Freund Tony (Ameet Chana) ist heimlich homosexuell.

Leben tötet mich (Vivre me tue) (Frankreich/Deutschland 2002) – Regie: Jean-Pierre Sinapi

Die Brüder Paul und Daniel leben am Rand von Paris. Während der Pizzafahrer Paul von einem Leben als Schriftsteller träumt, traut sich sein jüngerer Bruder Daniel nicht, sich als schwul zu outen und landet schließlich als Darsteller in einer Hamburger Sexrevue, wo ihm sein Anabolika-Konsum zum Verhängnis wird.

The Laramie Project (Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Moisés Kaufman

Der Film beschreibt die Geschichte der Theatergruppe um Moisés Kaufman, die nach dem Tod des schwulen Studenten Matthew Shepard viele Interviews in der Heimatstadt des Ermordeten führen.

Lysistrata (Lisístrata) (Spanien 2002) – Regie: Francesc Bellmunt

Verfilmung des gleichnamigen Comics von Ralf König aus dem Jahre 1987. Grundlage bildet die altgriechische Komödie Lysistrata, in der sich die Frauen sich den Männern verweigern, um den lang schwelenden Krieg zwischen Athen und Sparta zu beenden. Bei König (und im Film) wollen auch die Schwulen auf ihre Kosten kommen und mischen mit.

Die Matthew Shepard Story (The Matthew Shepard Story) (Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Roger Spottiswoode

Der nach einem authentischen Fall gedrehte Film schildert die Gerichtsverhandlung wegen des Mordes an Matthew Shepard (Shane Meier) und in Rückblenden dessen Jugend. Er befasst sich auch mit den homophoben Aktionen des Baptistenpredigers Fred Phelps (James Bearden) vor dem Gerichtsgebäude.

Mein Bruder Leo (Tout contre Léo) (Frankreich 2002) – Regie: Christophe Honoré

Der schwule Leo gesteht seinen Eltern und seinen beiden jüngeren Brüdern, dass er HIV-positiv ist. Eine Reise zu einem früheren Liebhaber lässt Leo und seinen Bruder Marcel einander besser verstehen …

Mein wahres Leben in der Provinz (Ma vraie vie à Rouen) (Frankreich 2002) – Regie: Olivier Ducastel, Jacques Martineau

Der 16-jährige Etienne möchte Eiskunstläufer werden. Schließlich entdeckt er seine Homosexualität.

Messias (Fernsehreihe) – Mein ist die Rache (Vereinigtes Königreich 2002)

Messias (Fernsehreihe) – Stunde der Vergeltung (Vereinigtes Königreich 2002)

9 Dead Gay Guys (Vereinigtes Königreich 2002) – Regie: Lab Ky Mo

Komödie um zwei junge Iren, die in der Londoner Schwulenszene mit Liebesdiensten ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen. Versehentlich verliert ein Freier dabei sein Leben…

Die Regeln des Spiels (The Rules of Attraction) (Deutschland/Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Roger Avary

Der Collegestudent Paul Denton (Ian Somerhalder) verliebt sich in den Hetero Sean Bateman (James van der Beek).

Rip off my Clothes (Rasgue Minha Roupa) (Kurzfilm, Brasilien 2002) – Regie: Lufe Steffen

Ein Mann wird in São Paulo ausgenutzt.

Der schönste Tag in meinem Leben (Il Più bel giorno della mia vita) (Italien/Vereinigtes Königreich 2002) – Regie: Cristina Comencini

Eine auf den ersten Blick normale Familie, die jedoch eine Menge Probleme hat. Eines davon ist der schwule Sohn Claudio, der sich nicht traut, zu seiner Homosexualität zu stehen.

Sommerblues (Summer Blues) (Kurzfilm, Norwegen 2002) – Regie: Frank Mosvold

Als Mads und Kristian mit ihren Freundinnen in Urlaub fahren, stellt sich heraus, dass Mads eher jemand anderen liebt …

Under One Roof (Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Todd Wilson, Robin Feinberg

Der junge Asiate Daniel lebt gemeinsam mit seiner sehr traditionellen Mutter in San Francisco. Ihm ist schon länger bewusst, dass er schwul ist. Dann lernt er plötzlich Robert kennen und die beiden verlieben sich ineinander.

Walking on Water (Australien 2002) – Regie: Tony Ayres

Der Australier Gavin ist an AIDS erkrankt. Familienangehörige und Freunde besuchen ihn und verwickeln sich in Gespräche und Beziehungen zueinander.

Wie die Karnickel (Deutschland 2002) – Regie: Sven Unterwaldt Jr. – Drehbuch: Ralf König

Horst (Michael Lott) wurde gerade von seiner Frau verlassen und sein schwuler Nachbar Sigi (Sven Walser) ist auch gerade frisch von seinem Langzeitlover getrennt. Beide genießen getrennt ihre neue Freiheit.

When Boys Fly (Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Stewart Halpern, Lenid Rolov

Pseudo-Dokumentarfilm über die Abgründe der glitzernden schwulen Partywelt.

Wer tötete Victor Fox? (Unconditional Love) (Vereinigte Staaten 2002) – Regie: P.J. Hogan

Die Welt der Hausfrau Grace bricht zusammen als zunächst ihr Ehemann sich schieden lassen will und dann noch ihr Lieblingssänger Victor Fox ermordet wird. Kurzentschlossen reist sie von Chicago nach England um bei der Beerdigung dabei zu sein. Da entdeckt sie Victor Fox bestgehütetes Geheimnis: Seinen Liebhaber Dirk. Zusammen mit ihm und ihrer zwergwüchsigen Schwiegertochter macht sie sich in Chicagos Unterwelt auf die Suche nach dem Mörder.
Mit Kathy Bates, Rupert Everett, Jonathan Pryce, Dan Aykroyd, Meredith Eaton, Stephanie Beacham, Lynn Redgrave.

Yossi & Jagger (Israel 2002) – Regie: Eytan Fox

Während des Kriegs in Israel entdecken Yossi und Jagger neben ihrem Beruf als Soldat beim Militär Gefühle füreinander.

Die zehn Regeln (The Ten Rules) (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2002) – Regie: Lee Friedlander

Komödie über die zehn Regeln des Lesbischseins.

Zwei Köpfe hat die Mieze (La chatte à deux têtes) (Frankreich 2002) – Regie: Jacques Nolot

Sexdrama, das in einem Pariser Pornokino spielt.

Zwei Seiten der Liebe (Deutschland 2002) – Regie: Bodo Fürneisen

Nach dem Unfalltod ihres Mannes erfährt Carola von seinem Doppelleben: Er liebte neben ihr noch Tobias. Nach anfänglicher Verzweiflung ist er schließlich ihre größte Stütze in ihrer Trauer.

2003[Bearbeiten]

Angels in America (Vereinigte Staaten 2003) – Regie: Mike Nichols

Schwule Probleme in der Reagan-Ära. Al Pacino spielt Roy Cohn, einen konservativen, AIDS-kranken Rechtsanwalt.

Aus Liebe zu Tom (Deutschland 2003) - Regie: Juliane Hohl

Wolfgang und Steff leben mit ihrem Adoptivsohn Tom glücklich zusammen. Als plötzlich Toms leibliche Mutter auftaucht und ihren Sohn zurückfordert, müssen die beiden ihre Familie verteidigen.

Brüder II (Österreich 2003) – Regie: Wolfgang Murnberger

Im zweiten Teil verliebt sich Wickerl in Iris, der Mutter von Ernstls Zwillingen, der sie noch immer liebt. Iris wird noch einmal von Ernstl schwanger, kommt aber mit schließlich mit dem auch von ihr geliebten Wickerl zusammen. Adrian steht selber zwischen zwei Männern und soll die zwischendurch verfahrene Situation bei seinen Brüdern beruhigen.

Bulgarian Lovers (Los Novios búlgaros) (Spanien 2003) – Regie: Eloy de la Iglesia

Die unglückliche schwule Liebesgeschichte zwischen einem Spanier und einem Bulgaren.

Cowboys & Angels (Irland/Deutschland/Vereinigtes Königreich 2003) – Regie: David Gleeson

Komödie um heterosexuellen Beamten, der bei schwulem Modestudent einzieht.

D.E.B.S. (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2003) – Regie: Angela Robinson

Action-Komödie über vier lesbische Schülerinnen, die gleichzeitig Geheimagentinnen sind.
Ein Jahr später (2004) gab es ein Remake (Spy Girls – D.E.B.S.) als Langfassung.

E-mail Express (Kurzfilm, Deutschland 2003) – Regie: Barbara Marheineke

Sebastian arbeitet in einer Werbeagentur und hat eine heiße Nacht hinter sich. Eine E-Mail an seinen Liebhaber geht versehentlich an all seine Kollegen …

Fairies (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2003) – Regie: Tom Gustafson

Schwules Musical inspiriert von Shakespeares Sommernachtstraum.

Far West (Kurzfilm, Frankreich 2003) – Regie: Pascal-Alex Vincent

Eric singt in einer schwulen Boygroup. Als er seine Ferien bei seinem Großvater auf dem Land verbringt, folgen ihm heimlich seine Freunde Koko und Mika. Aber auch sein Großvater hat sich verändert …

Goldfish Memory (Irland 2003) – Regie: Elizabeth Gill

Die Geschichte mehrerer schwuler, lesbischer und heterosexueller Menschen.

Ich kenn keinen – Allein unter Heteros (Deutschland 2003) – Regie Jochen Hick

Dokumentation über schwules Leben in der Provinz.

Iron Ladies 2 (Satree lek 2) (Thailand 2003) – Regie: Youngyooth Thongkonthun

Fortsetzung von Iron Ladies.

Latter Days (Vereinigte Staaten 2003) – Regie: C. Jay Cox

Ein Partytiger (Wes Ramsey) und ein Mormone (Steve Sandvoss) finden zueinander und lernen voneinander.

Mambo italiano (Kanada 2003) – Regie: Émile Gaudreault

Angelo Barberini (Luke Kirby), Sohn italienischer Immigranten in Kanada, verzweifelt daran, seinen Eltern sein Schwulsein und seine Beziehung zu seinem Jugendfreund Nino Paventi (Peter Miller) zu offenbaren, doch am Ende kommt alles anders als gedacht…

Mil Nubes – Liebessehnsucht (Mil nubes de paz cercan el cielo, amor, jamás acabarás de ser amor) (Mexiko 2003) – Regie:Julián Hernández

Der 17-jährige Gerardo liebt Bruno. Als Bruno aus seinem Leben verschwindet, braucht er lange Zeit um den Verlust zu verkraften.

Monster (Deutschland/Vereinigte Staaten 2003) – Regie: Patty Jenkins

Basierend auf dem Leben der lesbischen Prostituierten Aileen Wuornos (Oscar-prämierte Darstellung von Charlize Theron), die zur Serienmörderin wurde. Mit Christina Ricci.

Party Monster (Vereinigte Staaten 2003) – Regie: Fenton Bailey, Randy Barbato

Auf einer wahren Geschichte beruhender Film über das Leben des schwulen Partyveranstalters Michael Alig (Macaulay Culkin).

Precious Moments – Kostbare Augenblicke (Fremragende timer) (Kurzfilm, Norwegen 2003) – Regie: Jan Dalchow, Lars Daniel Krutzkoff Jacobsen

Der 15-jährige Olav antwortet auf die Kontaktanzeige eines Mittdreißigers. Als die beiden sich in einem Hotelzimmer treffen, steht plötzlich die Polizei vor der Tür.

Proteus – Meine Liebe ist deine Freiheit (Proteus) (Kanada/Südafrika 2003) – Regie: John Greyson, Jack Lewis

Eine schwule Liebesgeschichte, die im frühen 18. Jahrhundert in Südafrika spielt.

Seventeen – Mädchen sind die besseren Jungs (Deutschland 2003) – Regie: Hansjörg Thurn

Chico verliebt sich in Luca, die sich als Junge ausgibt.

Sex Up – Jungs haben’s auch nicht leicht (Deutschland 2003) – Regie: Florian Gärtner

Sven, ein 17-jähriger Junge bemerkt, dass er schwul ist und kommt am Ende des Filmes mit seinem Mitschüler Horst, ebenfalls homosexuell, zusammen.

Ein Sohn (Un fils) (Frankreich 2003) – Regie: Amal Bedjaoui

Ein arabischer Einwanderer in Paris weiß nicht, dass sein Sohn Selim sein Geld als Stricher verdient.

When Ocean Meets Sky (Vereinigte Staaten 2003) – Regie: Crayton Robey

Dokumentarfilm über die Geschichte von Fire Island, NY.

Verschwörung im Berlin-Express (Skenbart: En film om tåg) (Schweden 2003) – Regie: Peter Dalle

Schwedische Thriller-Komödie, Hommage an Mord im Orient-Expreß, Opfer und Täter werden am Ende ein lesbisches Paar.

Wir (Deutschland 2003) – Regie: Martin Gypkens

Episodenfilm, in dem es auch eine schwule Episode gibt.

200 American (Vereinigte Staaten 2003) – Regie: Richard LeMay

Conrad, schwuler Geschäftsführer einer Anzeigenagentur in New York, kommt nicht los von seinem Ex-Lover Martin; trotzdem lässt er sich mit dem australischen Stricher Tyler ein, den er auch in seiner Firma anstellt. Conrad möchte seine Beziehung zu Martin auffrischen; unterdessen verliebt sich Tyler in seinen Abteilungsleiter Michael.

2004[Bearbeiten]

50 erste Dates (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Peter Segal

Die Figur Doug Whitmore wird zunächst als homosexuell dargestellt. Gegen Ende des Film verliebt er sich jedoch in Alexa, die offen bisexuell ist.

Alexander (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Oliver Stone

Über das Leben des bisexuellen Alexander des Großen (Colin Farrell) und seines Freundes Hephaistion (Jared Leto).

Brother to Brother (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Rodney Evans

Spielfilm über Richard Bruce Nugent, einen prominenten schwulen Schriftsteller der Harlem Renaissance.

Brüderliebe (Le Clan) (Frankreich 2004) – Regie: Gaël Morel

Geschichte dreier algerischer Brüder, deren jüngster sich in einen anderen Jungen verliebt.

Boomerang (Comme un boomerang) (Kurzfilm, Frankreich 2004) – Regie: Nicolas Brevière

Paul liebt seinen Freund, hat aber Zweifel, ob der ihn ebenso liebt.

Christopher and Gordy (Kurzfilm, Norwegen 2004) – Regie: Frank Mosvold, Tom Petter Hansen

Schwuler Zeichentrickfilm.

Connie & Carla (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Michael Lembeck

Zwei erfolglose Sängerinnen beobachten einen Mord und müssen deshalb untertauchen. Sie tarnen sich als (männl.) Travestiekünstler und avancieren zu den Stars einer Travestierevue. Einer der anderen Travestiekünstler versucht mit seinem (heterosexuellen) Bruder wieder ins Reine zu kommen und als Connie sich in den Bruder verliebt, eskaliert die Situation und sie werden schließlich entdeckt.

Crutch (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Rob Moretti

Der 16-jährige David wird von dem Mittdreißiger Kenny verführt. Kenny geht es nur um Sex und er verführt David zu Drogen.

Deed Poll (Deutschland 2004) – Regie: Ingo J. Biermann

Ein drogensüchtiges Geschwisterpärchen häutet einen bisexuellen Callboy, um aus seiner Haut ein Kartenspiel herzustellen.

De-Lovely – Die Cole Porter Story (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Irwin Winkler

Kevin Kline mimt den Songwriter Cole Porter, der offiziell verheiratet ist, aber heimlich schwul lebt.

Denied (Kanada 2004) – Regie: David Paul Scott

Troy, der gerade seinen Schulabschluss gemacht hat, hat sich in seinen besten Freund Merrick verliebt. Doch dieser will keine Beziehung zu Troy, was ihm schwer zu schaffen macht und ihn zum Nachdenken über sein Leben bringt.

Der Club der Bären (Cachorro) (Spanien 2004) – Regie: Miguel Albaladejo

Der schwule Zahnarzt Pedro, der das Madrider Nachtleben genießt, muss seinen 11-jährigen Neffen Bernardo bei sich aufnehmen und schafft es, seine Rolle als Ersatzvater mit seinem Leben zu vereinbaren. Bernardo will bei ihm bleiben, doch die Großmutter will sich das Sorgerecht erstreiten. Plädoyer für schwule Vaterschaft.

Dorian Blues (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Tennyson Bardwell

Als der junge Dorian seine Homosexualität entdeckt, versucht sein ultrakonservativer Vater alles, um dies zu ändern. Als dies nicht gelingt, setzt er Dorian vor die Tür, der sich daraufhin auf den Weg nach New York macht…

Drei Jungs, ein Mädchen, zwei Hochzeiten (3 garçons, 1 fille, 2 mariages) (Frankreich/Belgien 2004) – Regie: Stéphane Clavier

Der schwule Laurent verliebt sich in seinen heterosexuellen Freund Dan. Als Dan eine Frau kennenlernt, die er heiraten will, versucht Laurent alles daranzusetzen, um seinen Freund nicht zu verlieren. Am Ende gibt es zwei Hochzeiten …
Diese Komödie war ein großer Erfolg in Frankreich.

Dummer Junge (Garçon stupide) (Frankreich 2004) – Regie: Lionel Baier

Beschreibung der Unfähigkeit eines jungen Schwulen zu emotionaler Zufriedenheit auf Grund seiner lieblosen Kindheit.
Film mit ungewöhnlich offener und derber Darstellung der Sexszenen seines promisken Hauptdarstellers.

Eating Out (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Q. Allan Brocka

Um bei Gwen (Emily Brooke Hands) zu landen, gibt sich der heterosexuelle Caleb (Scott Lunsford) als schwul aus. Doch Gwen will ihn mit ihrem schwulen Mitbewohner Marc (Ryan Carnes) verkuppeln – sehr zum Missfallen von Calebs schwulem Mitbewohner Kyle (Jim Verraros).

Ethan Mao (Kanada/Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Quentin Lee

Der 18-jährige Ethan wird von seinem Vater rausgeschmissen, nachdem dieser ein schwules Pornomagazin bei seinem Sohn gefunden hat. Ethan schlägt sich als Stricher durch und lernt auf der Straße Remigio kennen…

Ein Zuhause am Ende der Welt (A Home at the End of the World) (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Michael Mayer

Bobby Morrow (Colin Farrell) verliebt sich wieder in seinen Ex-Freund.

Endlich Sex! (Deutschland 2004) – Regie: Klaus Knoesel

Die 17-jährige Saskia will endlich Sex. Sie verliebt sich in Christoph. Nun versucht ihr bester schwuler Freund Hannes die beiden zusammenzubringen. Dabei verliebt er sich auch in Christoph.

Feuille (China 2004) – Regie: Youxin Yang

Liebesgeschichte zwischen einer Französin und einer Chinesin.

Formula 17 (Taiwan 2004) – Regie: Chen Yin-jung

Der romantische Bauernjunge Chou T'ien-Tsai kommt in die Großstadt, um eine männliche Internetbekannschaft zum ersten Mal persönlich zu treffen.

Gefangen – Eine Liebe hinter Gittern (Deutschland 2004) – Regie: Jörg Andreas

Der Kreditkartenbetrüger Dennis landet nach seiner Verurteilung in einem Gefängnis in Mecklenburg-Vorpommern, wo er sich in den Mithäftling Mike verliebt. Gemeinsam kämpfen sie für ihre Liebe.

Get Real (Vereinigtes Königreich 2004) – Regie: Simon Shore

Der Schulcasanova John und der 16-jährige Steven entdecken Gefühle füreinander.

Girls Club – Vorsicht bissig! (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Mark Waters

Der beste Freund der Protagonistin Cady Heron Lindsay Lohan ist offen schwul. Ebenso wird ihre beste Freundin Janis am Anfang fälschlicherweise als lesbisch bezeichnet. Am Ende des Films zeigt sich jedoch, dass dieses Gerücht zu Unrecht an der Schule verbreitet wurde.

The Graffiti Artist (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: James Bolton

Grande école – Sex ist eine Welt für sich (Frankreich 2004) – Regie: Robert Salis

Paul entdeckt an einer Eliteschule seine Homosexualität.

Harry and Max (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Christopher Münch

Der 16-jährige Max bewundert seinen älteren Bruder Harry, der Mitglied einer Popgruppe ist. Bei einem Campingurlaub kommen sich die beiden näher.

The Homolulu Show (Kurzfilm, Norwegen 2004) – Regie: Frank Mosvold

Das schwule, verheiratete Paar Henry und Martin haben verschiedene Meinungen zu Hetero-Ehen und anderen Dingen. Diese Komödie spielt mit Stereotypen.

Imaginary Heroes (Vereinigte Staaten/Deutschland/Belgien 2004) – Regie: Dan Harris

Emile Hirsch spielt in dieser Familien-Tragikomödie Tim, den schwulen Sohn von Sandy Travis (Sigourney Weaver).

Kinsey – Die Wahrheit über Sex (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Bill Condon

Der Film schildert das Leben und Schaffen des revolutionären Sexualwissenschaftlers Alfred Kinsey (Liam Neeson), der unter anderem über Homosexuelle forscht und eine Affäre mit seinem bisexuellen Universitäts-Assistenten Clyde Martin (Peter Sarsgaard) hat.

La Mala Educación – Schlechte Erziehung (Spanien 2004) – Regie: Pedro Almodóvar

Enrique (Fele Martínez), ein aufstrebender Regisseur im Madrid der 1980er Jahre, wird durch den unverhofften Besuch seines Kindheitsfreundes Ignacio (Francisco Boira) mit gemeinsamen schwulen Erlebnissen in einem katholischen Internat konfrontiert.

Lonely 15 (Kurzfilm, Norwegen 2004) – Regie: Frank Mosvold

Schwuler Zeichentrickfilm.

Männer wie wir (Deutschland 2004) – Regie: Sherry Hormann

Als Ecki (Maximilian Brückner) entdeckt, dass er schwul ist, fliegt er aus seiner Fußballmannschaft. Er fordert Revanche und stellt für ein Spiel gegen seine ehemalige Mannschaft ein schwules Fußballteam auf.
Ursprünglich sollte der Film wegen der Doppeldeutigkeit des entsprechenden Fußball-Ausdrucks „Lattenknaller“ heißen, dies war den Verantwortlichen dann jedoch zu gewagt, sodass der Titel „Männer wie wir“ ausgewählt wurde.

Meeresfrüchte (Crustacés et coquillages) (Frankreich 2004) – Regie: Olivier Ducastel, Jacques Martineau

Martin (Edouard Collin) besucht in den Ferien seinen Heterofreund Charly (Romain Torres), in den er verliebt ist. Die Mutter von Charly spürt die Spannung und deutet es als bevorstehendes Coming Out ihres Sohnes. Vater Marc (Gilbert Melki) ist darüber gar nicht erfreut. Doch dann taucht noch der schwule Klempner Didier (Jean-Marc Barr) auf, der zum Vater eine ganz eigene Verbindung hat.

My Summer of Love (Vereinigtes Königreich 2004) – Regie: Paweł Pawlikowski

„Tomboy“ Mona (Nathalie Press) und die reiche Internatsschülerin Tamsin (Emily Blunt) verlieben sich ineinander.

Mysterious Skin (Niederlande/Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Gregg Araki

Joseph Gordon-Levitt spielt den schwulen Stricher Neil McCormick, der als Kind missbraucht wurde. Sein Lebensweg kreuzt den des gleichaltrigen Brian Lackey (Brady Corbet), mit dem ihn ein trauriges Geheimnis verbindet.

Poster Boy (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Zak Tucker

Henry Cray ist der schwule Sohn eines rechts-konservativen US-Senators, der vor seiner Familie aufs College flüchtet, wo er offen und frei leben kann. Dort lernt er Anthony kennen. Als Anthony erfährt, wer Henrys Vater ist, will er diesem bei einer Rede am College verletzen, indem er seinen Sohn outet. Doch dann entwickeln die beiden Gefühle füreinander …

Prom Queen – Einer wie keiner (Prom Queen: The Marc Hall Story) (Kanada 2004) – Regie: John L'Ecuyer

Marc Hall (Aaron Ashmore) will seinen Freund als Partner zum High-School-Abschlussball mitnehmen. Doch die katholische Oberschule ist dagegen. Nach einer wahren Geschichte aus Kanada.

Rainbow Pride (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Marie-Jo Ferron

Dokumentarfilm über die Geschichte der Regenbogenfahne.

Saved! – Die Highschool-Missionarinnen (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Brian Dannelly

Dean Withers (Chad Faust) ist schwul und besucht eine traditionalistisch-christliche High School. Eine Freundin versucht ihn zur Heterosexualität zu bekehren, und sein Vater schickt ihn in eine Umerziehungsanstalt, als er von der Orientierung seines Sohnes erfährt.

Saving Face (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Alice Wu

Die 29-jährige chinesisch stämmige New Yorkerin Wilhelmina Pang wird von ihrer Familie unter Druck gesetzt, endlich zu heiraten. Doch sie liebt eine Frau.

Schräge Bettgesellen (Strange Bedfellows) (Australien 2004) – Regie: Dean Murphy

Vince und Ralph geben sich als schwules Paar aus, um Steuervergünstigungen zu erhalten.

Slutty Summer (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Casper Andreas

Als Markus nach Hause kommt, findet er seinen Freund mit einem anderen Mann im Bett.

Sommersturm (Deutschland 2004) – Regie: Marco Kreuzpaintner

Tobi (Robert Stadlober) ist heimlich in seinen besten Freund Achim (Kostja Ullmann) verliebt. Im sommerlichen Rudercamp treffen die beiden auf Leo (Marlon Kittel) und die Mitglieder seines schwulen Ruderclubs aus Berlin, was schließlich zu Tobis Coming Out führt.

Spy Girls – D.E.B.S. (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Angela Robinson

Parodie auf 3 Engel für Charlie mit einem Agentinnenquartett in braven Schuluniformen und lesbischen Techtelmechtel zwischen Freund und Feind.
Langfassung des gleichnamigen Kurzfilms aus dem Jahre 2003.

Stille Landschaft (Stille landskap) (Kurzfilm, Norwegen 2004) – Regie: Rahman Milani

In einer norwegischen Landschaft verlieben sich ein norwegischer und ein iranischer Teenager ineinander. Als sie erwischt werden, kann die iranische Familie die Homosexualität ihres Sohnes nicht akzeptieren und auch in der Schule gibt es große Schwierigkeiten.

Styx (Kurzfilm, Deutschland 2004) – Regie: Falk Chrysologus Ulbrich

Marc und Adrien leben gemeinsam auf dem Land. Da Adrien sich eingeengt fühlt, möchte er heimlich nach Berlin, um dort als Discjockey zu arbeiten. Auf der Fähre trifft er seinen Freund und es kommt zur Aussprache über ihre Liebe und ihre unterschiedlichen Lebenspläne.

Sugar (Kanada 2004) – Regie: John Palmer

Der junge Cliff lernt einen schwulen Stricher kennen.

The 24th Day (Vereinigte Staaten 2004) – Regie: Tony Piccirillo

Dan (James Marsden) hat einen Sexualpartner beim One-Night-Stand mit AIDS angesteckt und dieser nimmt bittere Rache.

Touch of Pink (Kanada/Vereinigtes Königreich 2004) – Regie: Ian Iqbal Rashid

Ein schwules Remake des Doris Day-Klassikers Ein Hauch von Nerz (That Touch of Mink).

(T)Raumschiff Surprise – Periode 1 (Deutschland 2004) – Regie: Michael Herbig

Drei Tunten im Weltall sollen die Welt vor einer Eroberung durch den Mars retten.

Walk on Water / Übers Wasser wandeln (Israel/Schweden 2004) – Regie: Eytan Fox

Axel Himmelman (Knut Berger) ist als homosexueller Sohn eines Nazis im Fokus des Mossad.

Was nützt die Liebe in Gedanken (Deutschland 2004) – Regie: Achim von Borries

Die Jugendlichen Paul Krantz (Daniel Brühl) und Günther Scheller (August Diehl) beschließen sich umzubringen, wenn sie keine Liebe zueinander mehr empfinden, und die in den Tod mitzunehmen, die sie ihrer Liebe beraubt haben. Günther erschießt seinen Freund Hans Stephan (Thure Lindhardt) nachdem er ihn mit Hilde Scheller (Anna Maria Mühe) im Bett entdeckt hat. Nach einer wahren Begebenheit aus dem Jahre 1927.

Wild Side (Frankreich/Belgien/Vereinigtes Königreich 2004) – Regie: Sébastien Lifshitz

Ein transsexueller Prostituierter kehrt aus Paris nach Hause zurück, um seiner sterbenden Mutter beizustehen – mit zwei Liebhabern im Schlepptau …

You I Love (Ya lyublyu tebya) (Russland 2004) – Regie: Olga Stolpovskaja, Dmitry Troitsky

Im heutigen Moskau beginnt Veras Lebensgefährte Tim (beide Yuppies) eine wilde Sexaffäre mit einem kalmückischen Gelegenheitsarbeiter. Vera wird in ein bizarres Liebesdreieck gezogen.

Zielpublikum (Target Audience) (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2004) – Regie: David Kittredge

Zwei Freunde schlafen vor dem Fernseher ein. Bei einem Werbespot für Homosexualität werden sie aktiv …

2005[Bearbeiten]

20 centrimetros – 20 Centimeters (20 centímetros) (Spanien 2005) – Regie: Ramón Salazar

Adam & Steve (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Craig Chester

Der Film erzählt die Geschichte eines heterosexuellen und eines homosexuellen Paares in New York.

Almost Normal (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Marc Moody

Am Ende des Regenbogens (Deutschland 2005) – Regie: Jochen Hick, Christian Jentzsch

Dokumentation über schwule Lebenswelten im politisch auch restriktiven Europa.

Andersrum (Deutschland 2005) – Regie: Mark Keller, Heiner Lauterbach

Findelkind Ferdinand (Mark Keller) wird von einem schwulen Paar (Heinz Hoenig und Rolf Zacher) aufgezogen. Er ist hetero, aber da seine Angebetete ihn für schwul hält, möchte er sein tuntiges Verhalten ablegen. Ein Macho, den seine Freundin gerade verlassen hat, hilft ihm dabei und entdeckt ein wenig seine weichen Seiten.

Arie (Kurzfilm, Italien/Deutschland 2005) – Regie: Gianluca Vallero

Der Tänzer Vittorio verliebt sich in seinen Choreographen, doch der ist in einen anderen Mann verliebt.

Breakfast on Pluto (Irland/Vereinigtes Königreich 2005) – Regie: Neil Jordan

Der junge Ire Patrick (Cillian Murphy), unehelicher Sohn eines Priesters, wird zum Transvestiten „Kitten“ und ist auf der Suche nach seiner leiblichen Mutter.

Brokeback Mountain (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Ang Lee – Oscars für Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Musik

Liebesgeschichte zweier Cowboys (Heath Ledger und Jake Gyllenhaal), die im Amerika der 1960er Jahre beginnt und bis in die 1980er Jahre dauert.

Brüder (Comme un frère) (Frankreich 2005) – Regie: Bernard Alapetite, Cyril Legann

Sébastien zieht vom Land nach Paris und genießt das schwule Leben in Paris. Als ein Freund seines Dorfes ihn besuchen will, gerät seine Gefühlswelt durcheinander.

Brüder III – Auf dem Jakobsweg (Österreich 2005) – Regie: Wolfgang Murnberger

Adrians Lebensgefährte ist verstorben und er befindet sich in einer Sinnkrise. Er macht sich über den Jakobsweg auf nach Santiago de Compostela. Wickerl befürchtet einen Suizid am Ende des Weges und so begleitet der gesundheitlich schwer angeschlagene seinen kleinen Bruder. Ernstl stößt nach einer Kokainaffäre in Spanien zu seinen Brüdern.

C.R.A.Z.Y. – Verrücktes Leben (Kanada 2005) – Regie: Jean-Marc Vallée

Die ersten 20 Jahre aus dem Leben des schwulen Zachary, der in einer katholischen Familie und mit einem homophoben Vater aufwächst.

Capote (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Bennett Miller – Oscar für den Besten Hauptdarsteller

Philip Seymour Hoffman spielt den schwulen Schriftsteller Truman Capote.

Communicator (Kurzfilm, Deutschland 2005) – Regie: Björn Schürmann

Das Outing eines schwulen Jugendlichen vor seinem Star Trek-versessenen Vater.

Cycles of Porn – Sex/Life in L.A – Part 2 (Deutschland 2005) – Regie: Jochen Hick.

Dokumentation über die Produktion schwuler Pornofilme und den subjektiven Faktor der Darsteller im Geschäft.

Der Nachtschwärmer (Ronda nocturna) (Argentinien/Frankreich 2005) – Regie: Edgardo Cozarinsky

Der junge Stricher Víctor lässt sich in den Straßen von Buenos Aires von einer flüchtigen Begegnung zur nächsten treiben. Es ist Allerheiligen, die Nacht in der nach der Legende die Toten auf die Erde zurückkehren. Victor fühlt sich verfolgt. Symbolbeladender Essayfilm.

Die Zeit die bleibt (Le temps qui reste) (Frankreich 2005) – Regie: François Ozon

Der 30-jährige schwule Modefotograf Romain (Melvil Poupaud) erfährt, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist.

Eine Hochzeit zu dritt (Vereinigte Staaten/Vereinigtes Königreich/Deutschland 2005) – Regie: Ol Parker

Auf dem Weg zum Traualter treffen sich die Blicke von Rachel (Piper Perabo) und der Floristin Luce (Lena Headey). Es ist Liebe auf den ersten Blick.

Einfache Leute (Deutschland 2005) – Regie: Thorsten Näter

Nachdem sein Sohn und seine Frau ihn bei einem Seitensprung mit einem Mann erwischen, bekennt sich ein Familienvater zu seiner lange verheimlichten Homosexualität.

Eleven Men Out (Strákarnir okkar) (Island/Finnland/Vereinigtes Königreich 2005) – Regie: Róbert I. Douglas

Geschichte über eine schwule Fußballmannschaft

FAQ (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Everett Lewis

Fish Can't Fly (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: T. Joe Murray

Dokumentarfilm über Homosexuelle und Ex-Ex-Gays im Spannungsfeld mit ihrer Religion. Der Titel ist ein Zitat von Peterson Toscanos Vater.

Fucking Different (Deutschland 2005)

Es wird berichtet, welche Vorstellungen Lesben über die Sexualität von Schwulen und umgekehrt haben. 14 Kurzfilme von schwulen und lesbischen Filmemachern.

Gay Sex in the 70s (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Joseph F. Lovett

Doku mit Zeitzeugeninterviews.

Gigolo (Kurzfilm, Deutschland/Schweiz 2005) – Regie: Bastian Schweitzer

Good Boys (Yeladim Tovim) (Israel 2005) – Regie: Yair Hochner

Innocent (Kanada/Hongkong 2005) – Regie: Simon Chung

Der schwule Eric aus Hongkong reist mit seiner Familie zu einem Urlaub nach Kanada. Dort angekommen merkt er, dass seine Familie in Wirklichkeit auswandern will. Zunächst vermisst er seinen Freund, aber dann lernt er das freie Leben im Westen schätzen.

Keller – Teenage Wasteland (Deutschland/Italien/Österreich 2005) – Regie: Eva Urthaler

Die 16-jährigen rebellischen Jungen Sebastian (Sergej Moya) und Paul (Ludwig Trepte) versuchen durch eine Mutprobe nach der anderen ihren Alltag zu versüßen. In der entgleisenden Situation einer Entführung verspürt Sebastian starke Eifersucht, da Paul sich in das Opfer Sonja (Elisabetta Rocchetti) verliebt und Sebastians Liebesbekundungen nicht wahrnimmt.

Kiss Kiss, Bang Bang (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Shane Black

Der Schauspieler Harry Lockhart (Robert Downey junior) bereitet sich mit dem ruppigen, schwulen Privatdetektiv Perry van Shrike (Spitzname Gay Perry) (Val Kilmer) auf seine nächste Rolle vor.

Loggerheads (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Tim Kirkman

Außenseiter Mark Austin (Kip Pardue) beobachtet bedrohte Schildkröten und verliebt sich in George (Michael Kelly).

Lonely Child (Kanada 2005) – Regie: Pascal Robitaille

A Love to Hide (Un amour à taire) (Frankreich 2005) – Regie: Christian Faure

Paris 1942. Jean und Philippe müssen ihre Liebe im von den Nazis besetzten Frankreich verbergen.

Macho im Schleudergang (Deutschland 2005) – Regie: Edzard Onneken

Um in letzter Not bessere Chancen auf einen Job bei einem Frauenmagazin zu haben, gibt sich Macho Tom Kostner als Homosexueller aus. Dort verliebt er sich in Andrea, die eine Affäre mit dem Chefredakteur hat. Andrea sieht in Tom den besten Freund zum ausweinen.

Männer, Helden, schwule Nazis (Deutschland 2005) – Regie: Rosa von Praunheim

Der Masseur (Masahista) (Philippinen 2005) – Regie: Brillante Mendoza

Night Swimming (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Daniel Falcone

In seinen letzten Sommerferien vor Beginn des College macht sich der Punker Otter mit seinem besten Freund Darby auf dem Weg zu einem Rockkonzert in New York. Unterwegs haben sie eine Reifenpanne …

Rent (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Chris Columbus

Leben und Liebe in den Zeiten von AIDS. Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Musicals Rent, basierend auf der Oper La Bohème.

Right by me – An meiner Seite (Rainbow boy … Rung tua thii paet khawng khwaam rak) (Thailand 2005) – Regie: Thanyatorn Siwanukrow

Der junge schwule Thailänder Nat ist in seinen Schulfreund Tat verliebt. Der ist jedoch in den sportlichen Ek verliebt, der jedoch eine Freundin hat. Als Nat und Tat zur schwul-lesbischen Jugendgruppe "Bangkok Rainbow" gehen, erscheint plötzlich auch Ek …
Ist inspiriert vom Roman "Rainbow Boys" des US-Schriftsteller Alex Sanchez.

Schwule Mütter ohne Nerven (Alternativtitel Queens) (Reinas) (Spanien 2005) – Regie: Manuel Gómez Pereira

Nach der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Spanien wollen drei schwule Paare eine erste Massenhochzeit schwuler Paare feiern. Als sie ihre Mütter einladen entsteht ein turbulentes Chaos.

Screaming Queens: The Riot at Compton’s Cafeteria (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Victor Silverman, Susan Stryker

Dokumentarfilm über den Widerstand einer Gruppe von Crossdressern in San Francisco im Jahre 1966.

Sex Up – Ich könnt’ schon wieder (Deutschland 2005) – Regie: Florian Gärtner

Max, ist als Student nach Berlin gezogen und macht erste Schritte als "Anfänger" in der Berliner Schwulenszene.

Sissy Frenchfry (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2005) – Regie: J.C. Oliva

Bei der Wahl zur Schülervertretung tritt der schwule Sissy Frenchfry gegen den intoleranten Neuling Bodey an.

The King and the Clown (Wang-ui namja) (Südkorea 2005) – Regie: Lee Jun-ik

Im 16. Jahrhundert steht ein Straßentheater-Darsteller in Korea zwischen den Annäherungsversuchen des Königs und seiner Liebe zu einem Schauspieler-Kollegen.

Transamerica (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Duncan Tucker

Der Stricher Toby (Kevin Zegers) reist mit seinem transsexuellen Vater (Felicity Huffman) durch die USA.
Golden Globe für die Beste Hauptdarstellerin (Felicity Huffman)

TransGeneration (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: Jeremy Simmons

8-teiliger Dokumentarfilm über vier transsexuelle College-Studenten.

Why George? (Vereinigte Staaten 2005) – Regie: David Lowell Sonkin

Zach und seine Frau Sam leben ein glückliches Leben. Zach hat den Wunsch, dass seine Frau auch mal eine lesbische Erfahrung macht. Doch eines Tages verliebt sich Sam tatsächlich in eine Frau.

2006[Bearbeiten]

2:37 (Australien 2006) – Regie: Murali K. Thalluri

Another Gay Movie (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Todd Stephens

Die schwulen Oberschüler Andy (Michael Carbonaro), Nico (Jonah Blechman), Jarod (Jonathan Chase) und Griff (Mitch Morris) wetten darum, wer vor dem Eintritt ins College als erster seine Unschuld verliert. Eine schwule Parodie auf American Pie. Auftritte verschiedener schwuler Prominenter, u. a. Richard Hatch, Darryl Stephens und Scott Thompson.

Big Bang Love, Juvenile A (46-okunen no koi) (Japan 2006) – Regie: Takashi Miike

Die wegen Mordes inhaftierten jungen Männer Shiro Kazuki und Jun Ariyoshi treffen im Gefängnis aufeinander. In einem stilisiert-futuristischen Setting wird ihr Hintergrund und ihre tragische Beziehung erzählt.

Boy Culture (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Q. Allan Brocka

Ein erfolgreicher Callboy (Derek Magyar) beschreibt in einer Serie von Geständnissen seine verwickelten erotischen Beziehungen zu seinen zwei Mitbewohnern Andrew (Darryl Stephens) und Joey (Jonathon Trent) sowie zu Gregory (Patrick Bauchau), einem älteren Freier.

Broken Sky (El Cielo dividido) (Mexiko 2006) – Regie: Julián Hernández

Dialogarmer, poetischer Film über die „erste Liebe“ schwuler Jungs.

The Bubble – Eine Liebe in Tel Aviv (Ha-Buah) (Israel 2006) – Regie: Eytan Fox

Liebesgeschichte zweier schwuler Männer in Tel Aviv. Ihr Problem: der eine ist Jude, der andere Araber.

Chance' Highschool Abenteuer (The Curiosity of Chance) (Vereinigte Staaten/Belgien 2006) – Regie: Russell P. Marleau

Ein exzentrischer schwuler Teenager schart eine Menge Freunde um sich, um an seiner Schule Dinge zu verändern.

Coming Out mit Hindernissen (Le Ciel sur la tête/Times have been Better) (Frankreich 2006) – Regie: Régis Musset

Als Jeremy seinen angeblich liberalen Eltern offenbart, dass er mit einem Mann zusammen lebt, sind diese geschockt.

The Conrad Boys (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Justin Lo

Geschichte Charly’s, eines 19-jährigen Halbwaisen, der hin und her gerissen ist zwischen seiner Verantwortung für den 9-jährigen Bruder Ben und seiner Liebe zu Jordan.

Cowboy Junction (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Gregory Christian

Ein verheirateter Mann beginnt vor den Augen seiner Frau eine Affäre mit einem schwulen Cowboy.

Cut Sleeve Boys (Vereinigtes Königreich/Hongkong 2006) – Regie: Ray Yeung

Ashley und Melvin sind zwei schwule Chinesen über 30, die in London leben und sich übers Älterwerden ärgern.
Cut Sleeve Boys ist ein in China geläufiger Ausdruck für Schwule. Der Ausdruck "den Ärmel abschneiden" geht auf eine Legende zurück, wonach Kaiser Ai von Han sich den Ärmel abschnitt, um seinen darauf schlafenden Liebhaber Dongxian nicht zu wecken.

Deutschmänner (Deutschland 2006) – Regie: Ulli Baumann

Zwei heterosexuelle Männer geben sich als schwules Paar aus, damit einer der beiden eine Aufenthaltsgenehmigung bekommt.

Dying for Denmark (Deutschland 2006) – Regie: Lukas Hermann

Die beiden namenlosen Protagonisten, ein exzentrischer Asthmatiker mit Hang zum Selbstzerstörungswahn und ein devoter Milchbubi, könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch sind sie unzertrennlich. Als sie die Intensität der Beziehung aber immer mehr einengt, wird eine verzweifelter Rettungsversuch ihrer Liebe zum Verhängnis. Dieses Low-Budget-Filmprojekt bezieht seine Authentizität aus seiner experimentellen Kameraführung und endet in einer Schlussszene von verstörender Morbidität. (siehe auch kurzfilme.lucas-herrmann.de)

East Side Story (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Carlos Portugal

Eating Out 2 (Eating Out 2: Sloppy Seconds) (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Phillip J. Bartell

Fortsetzung von Eating Out.

Eternal Summer (Sheng xia guang nian) (Taiwan 2006) – Regie: Leste Chen

Die Geschichte beschreibt die Schuljahre der beiden Freunde Jonathan und Shane, aus deren Freundschaft langsam Liebe wird – welcher auch der „Störfaktor“ in Person eines Mädchens nichts anhaben kann, das sich erst in den einen, dann in den anderen verliebt.

Fabulous! The Story of Queer Cinema (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Lisa Ades, Lesli Klainberg

Doku über die Geschichte des schwul-lesbischen Films.

Fat Girls (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Ash Christian

Der schüchterne und übergewichtige Oberschüler Rodney Miller (Ash Christian) träumt von einer Theaterkarriere am New Yorker Broadway und verliebt sich in seinen Lehrer, Seymour Cox (Jonathan Caouette).

Férfiakt (Ungarn 2006) – Regie: Károly Esztergályos

Der schwule Drehbuchautor Tibor ist um die 50 und hält zum Schein die Ehe mit seiner Frau aufrecht. Eines Tages lernt er einen jungen Fan seiner Werke kennen, mit dem er in dessen Wohnung geht, wo ihm jedoch etwas in sein Getränk gemischt wird.

Das Flüstern des Mondes (Österreich 2006) – Regie: Michael Satzinger

Das schwule Paar Jannis und Patrick entdecken ein politisches Komplott, das schon mehrere Todesopfer forderte.
Der Film beschreitet visuell neue Wege: der Hauptdarsteller greift in die Handlung ein, zeichnet und radiert ins Bild, spult den Film zurück und lässt den Film anders weiterlaufen, etc.

Goodboys (Kurzfilm, Vereinigtes Königreich 2006) – Regie: John Lochland

Der 15-jährige Sam verliebt sich in der Erziehungsanstalt in seinen besten Freund.

Gray Matters (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Sue Kramer

Coming-Out der lesbischen Gray.

Die History Boys – Fürs Leben lernen (Vereinigtes Königreich 2006) – Regie: Nicholas Hytner, Theatervorlage: Alan Bennett

Eine Gruppe von Schülern bereiten sich auf die Prüfung für das Oxford College vor.
Homosexualität an der Schule ist nicht Hauptthema, der Film geht aber ausführlich, facettenreich und zum Teil autobiographisch darauf ein.

Irgendwie sowas (Alguma Coisa Assim) (Kurzfilm, Brasilien 2006) – Regie: Esmir Filho

Caio und Mari ziehen nachts durch Sao Paulo. Als Caio in einem Club einen Mann küsst, nimmt die Nacht einen ungewöhnlichen Verlauf.

Little Miss Sunshine (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Jonathan Dayton und Valerie Faris

Der schwule Marcel-Proust-Spezialist Frank (Steve Carell) muss mit der Familie seiner Schwester durch die USA reisen, um deren Tochter Olive die Teilnahme an einem Beauty-Wettbewerb zu ermöglichen.

Long-Term Relationship (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Rob Williams

Glenn (Matthew Montgomery) hat die One-Night-Stands satt und antwortet auf eine Kleinanzeige von Adam (Windham Beacham), der eine langfristige Partnerschaft sucht.

Loving Annabelle (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Katherine Brooks

Loving Annabelle erforscht die Komplexität der Liebe und den Kampf um selbige zwischen einer jungen Lehrerin (Diane Gaidry) in einem katholischen Internat und einer ihrer Schülerinnen (Erin Kelly). Beide Frauen haben zwar allen Grund dazu, ihre Gefühle zu verdrängen, beginnen jedoch trotzdem die Reise in eine Affäre, die dazu bestimmt ist, ihre Leben für immer zu verändern.

No Regret (Huhwihaji anha) (Südkorea 2006) – Regie: Hee-il Leesong

Der schwule südkoreanische Callboy Su-min und sein Kunde Jae-min finden unter schwierigen Umständen zu ihrer Beziehung.

No Night Is Too Long … eine verhängnisvolle Leidenschaft (No Night Is Too Long) (Vereinigtes Königreich/Kanada 2006) – Regie: Tom Shankland

Der bisexuelle Student Tim hat viele Affären. Als er den schwulen Archäologie-Dozenten Ivo kennenlernt, scheint er sich zum ersten Mal wirklich zu verlieben. Doch dann lernt er Isabel kennen.

The Night Listener – Der nächtliche Lauscher (The Night Listener) (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Patrick Stettner

Der schwule Radiomoderator Gabriel Noone (Robin Williams) versucht einem HIV-infizierten und angeblich sexuell missbrauchten 14-jährigen Anrufer in seiner Sendung zu helfen.

Ninas himmlische Köstlichkeiten (Nina's Heavenly Delights) (Vereinigtes Königreich 2006) – Regie: Pratibha Parmar

Gegen den Rat ihrer Mutter übernimmt Nina das Familienrestaurant in Glasgow. Als sie gemeinsam mit Lisa einen Kochwettbewerb gewinnen will, entwickelt sich Zuneigung zwischen den beiden.

Poltergay (Frankreich 2006) – Regie: Eric Lavaine

Queer Duck: The Movie (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Xeth Feinberg

Zeichentrickfilm über einen schwulen Enterich, der seinen Liebhaber verlässt, um den weiblichen Greifvogel Lola Buzzard zu heiraten. Mit den Stimmen von Tim Curry und David Duchovny.

Scenes of a Sexual Nature (Vereinigtes Königreich 2006) – Regie: Ed Blum

Schwarze Schafe (Deutschland/Schweiz 2006) – Regie: Oliver Rihs

Shortbus (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: John Cameron Mitchell

Film über den gleichnamigen New Yorker Club, der verschiedensten Paaren eine Plattform zur Aufarbeitung ihrer Probleme bietet. So auch einem schwulen Paar, dessen eine Hälfte nach mehrjähriger Monogamie „frischen Wind“ in die Beziehung bringen möchte.

Still (Kurzfilm, Vereinigte Staaten/Indonesien 2006) – Regie: Lucky Kuswandi

Ein schwuler Junge läuft von zu Hause weg, um sich selbst zu finden.

Summer (Kurzfilm, Vereinigtes Königreich 2006) – Regie: Hong Khaou

Nach einem alten Sprichwort, soll sich ein Wunsch erfüllen, wenn es einem gelingt, ein Blatt, das von einem Baum fällt, im Flug aufzufangen. Der 16-jährige Leung wünscht sich, seinen Freund Will zu küssen …

Sun Kissed (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Patrick McGuinn

Tagebuch eines Skandals (Notes on a Scandal) (Vereinigtes Königreich 2006) – Regie: Richard Eyre

Alternde Zynikerin (Judi Dench), die sich vor der Einsamkeit fürchtet, spinnt perfide Intrigen, um eine naive jüngere Kollegin (Cate Blanchett) an sich zu binden.

Tan Lines (Australien 2006) – Regie: Ed Aldridge

Time Will Tell (Kurzfilm, Australien 2006) – Regie: Kelly West

Verabschiedung im Rapsfeld.

To a Tee (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Matt Riddlehoover

Die Töchter des chinesischen Gärtners (Les Filles du botaniste) (Frankreich/Kanada 2006) – Regie: Dai Sijie

Zwei junge Chinesinnen verlieben sich im China der 80er Jahre, können ihre Liebe aber nicht wirklich leben, werden schließlich angeklagt und wegen staatsfeindlicher Umtriebe hingerichtet.

Vacationland (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Todd Verow

Joe wächst in einem kleinen Dorf im US-Bundesstaat Maine auf. Er will jedoch raus aus dem dörflichen Kleinbürgertum und in der großen Stadt Kunst studieren. Er verliebt sich in Andrew, der jedoch mit der Anführerin der Cheerleader zusammen ist. Was er nicht weiß: auch Andrew ist schwul und in Joe verliebt…

Wild Tigers I Have Known (Vereinigte Staaten 2006) – Regie: Cam Archer

Logan (Malcolm Stumpf) ist ein Außenseiter mit anderen Interessen als seine Schulkameraden, wird dafür gehänselt und manchmal auch verprügelt und lebt teilweise in einer Traumwelt. Er verliebt sich in den coolen Außenseiter Rodeo (Patrick White) und die beiden freunden sich an. Die Verliebtheit lässt Logan die Figur Leah erfinden, die Rodeo in langen Telefongesprächen verführt, was endet als Rodeo darauf drängt Leah zu sehen.

The Yacoubian Building (Ägypten 2006) – Regie: Marawan Hamed

Diverse Geschichten von verschiedenen Menschen, die in einem Haus wohnen. Hatim Rasheed ist der Herausgeber einer französischsprachigen Zeitung. Er ist homosexuell und lebt zusammen mit einem Landarbeiter, dessen Frau und Kind nach Kairo kommen und finanziell unterstützt werden. Der Liebhaber verlässt ihn jedoch, nachdem sein kleiner Sohn stirbt. Hatim Rasheed wird schließlich von einem zweiten potentiellen Liebhaber erdrosselt.

2007[Bearbeiten]

Auf der anderen Seite (Deutschland 2007) – Regie: Fatih Akın

Die Geschichte von zwei Frauen, eine deutsche und eine türkische, die sich ineinander verlieben.

Back Soon (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Rob Williams

Der aufstrebende Schauspieler Logan und der ehemalige Drogendealer Gil sehen sich beide als heterosexuell an. Dennoch finden die beiden zueinander.

Bangkok Love Story (Pheuan … Guu rak meung waa) (Thailand 2007) – Regie: Poj Arnon

Die Geschichte eines Polizisten, der sich in einen Profikiller verliebt.

Bramadero (Kurzfilm, Mexiko 2007) – Regie: Julián Hernández

Eine leidenschaftliche Begegnung in Mexiko-Stadt.

Chanson der Liebe (Les Chansons d’amour) (Frankreich 2007) – Regie: Christophe Honoré

Ismaël und Julie führen eine glückliche Beziehung, bis Julie Alice in die Beziehung holt. Schließlich kommt auch noch der junge Erwann ins Spiel, der Ismaël aus seiner Lethargie reißt.

Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Dennis Dugan

Die Feuerwehrmänner Chuck (Adam Sandler) und Larry (Kevin James) geben sich für Vorteile bei der Lebensversicherung als ein schwules Pärchen aus.

Chuecatown (Boystown) (Spanien 2007) – Regie: Juan Flahn

Cover (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Bill Duke

Ein Dschihad für die Liebe (A Jihad for Love) (Vereinigte Staaten/Vereinigtes Königreich/Frankreich/Deutschland/Australien 2007) – Regie: Parvez Sharma

Dokumentation über homosexuelle Muslime, deren Selbstzweifel und Verfolgung.

Ex Drummer (Belgien 2007) – Regie: Koen Mortier

Float (Bahamas 2007) – Regie: Kareem Mortimer

Der Maler Jonny verliebt sich auf einer Reise auf eine exotische Insel in einen Einheimischen.

A Four Letter Word (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Casper Andreas

Luke hat ständig Sex mit anderen. Als er Stephen kennenlernt, verliebt er sich zum ersten mal richtig.

Frühstück mit Scot (Breakfast with Scot) (Kanada 2007) – Regie: Laurie Lynd

Vor der Tür des perfekt angepassten Schwulenpaares Ed und Sam steht plötzlich der 11-jährige Waisenjunge Scot. Sie wollen ihm seine Begeisterung für parfümierte Handcremes und pastellfarbene Kleidung ausreden und ihn stattdessen für Eishockey begeistern.
Gute-Laune-Komödie, die die Fragen aufwirft, was normal ist und wie man ehrlich zu sich selbst ist.

HerzHaft (Kurzfilm, Deutschland 2007) – Regie: Martin Busker

Ein 30-Jähriger und ein 15-Jähriger verlieben sich ineinander.

I Can't Think Straight (Vereinigtes Königreich 2007) – Regie: Shamim Sarif

Tala hat schon mehrere Hochzeiten platzen lassen, was ihre sehr traditionelle Mutter wütend macht. Als sie ihren Exfreund Ali mit dessen neuer Freundin Leyla trifft, verlieben sich die beiden Frauen ineinander.
Großstadt-Komödie über das Outing in traditionellen Familien.

Im Namen der Bibel (For the Bible Tells Me So) (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Daniel G. Karslake

Dokumentation über das Verhältnis zwischen Religion und Homosexualität in den Staaten Vereinigten, die zeigt, wie die religiöse Rechte Homosexuelle unterdrückt und als Menschen zweiter Klasse abstraft.

Kali Ma (Kurzfilm, Vereinigte Staaten/Indien 2007) – Regie: Soman Chainani

Um ihren Sohn gegen einen Grobian zu verteidigen wird eine indische Mutter zur Furie; vielfach ausgezeichneter Kurzfilm.

Kiss the Bride (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: C. Jay Cox

Matt und Ryan haben sich vor zehn Jahren getrennt und Matt ist in die Großstadt gezogen, um bei einem schwulen Magazin zu arbeiten. Seine Jugendliebe Ryan hat er nie vergessen können und so sind alle weiteren Beziehungen gescheitert. Als er erfährt, dass Ryan eine Frau heiraten will, macht er sich auf den Weg in seinen ehemaligen Heimatort um das zu verhindern.
Schwule Version des Films Die Hochzeit meines besten Freundes.

Kuba und die Nacht – zwei Heimatländer (Dos patrias, Cuba y la noche) (Deutschland 2007) – Regie: Christian Liffers

Versteckt gefilmte Dokumentation über das schwule Leben auf Kuba.

The Love of Siam (Rak haeng Siam) (Thailand 2007) – Regie: Chukiat Sakveerakul

Love of Siam ist eine sehr gefühlvolle Geschichte über die schüchterne Liebe zwischen den beiden Jungen Tong (Mario Maurer) und Mew (Witwisit Hiranyawongkul).

Mr Right 22 (Kurzfilm, Deutschland 2007) – Regie: Reza Rameri

Der schüchterne Adam hat seine erste Internet-Verabredung.

Naked Boys Singing (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Robert Schrock, Troy Christian

Verfilmung des gleichnamigen Musicals.

Reine Geschmacksache (Deutschland 2007) – Regie: Ingo Rasper

Der Sohn eines traditionellen Textilienvertreters verliebt sich in dessen härtesten, jungen, ehrgeizigen Konkurrenten. In den Hauptrollen sind Edgar Selge, Florian Bartholomäi und Roman Knižka zu sehen.

Save Me (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Robert Cary

Ein junger schwuler Mann wird gezwungen, in ein christliches Umerziehungscamp zu gehen, damit er nicht mehr schwul ist. Mit Chad Allen und Robert Gant.

Schau mir in die Augen, Kleiner (Deutschland/Finnland/Niederlande/Australien 2007) – Regie: André Schäfer

Doku über die Geschichte des schwul-lesbischen Films.

Shelter (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Jonah Markowitz

Im kalifornischen San Pedro hat der junge Zach seinen Traum eines Kunststudiums aufgegeben, um in einem Imbiss Geld zu verdienen und sich um Cody, den Sohn seiner Schwester Jeanne, zu kümmern. Als er den Surfer Shaun kennenlernt und die beiden sich ineinander verlieben, macht Jeanne ihrem Bruder schwere Vorwürfe und verbietet Shaun den Kontakt zu Cody. Doch Zach will sich nicht zwischen seinem Neffen Cody und seinem Freund Shaun entscheiden und versucht, seine Schwester zu überzeugen.
Vielfach ausgezeichneter Film über eine schwule Beziehung fernab überzeichneter Klischees.

Die Simpsons – Der Film (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: David Silverman

Der Sekretär von Monty Burns (Harry Shearer, D: Reinhard Brock) Waylon Smithers (Harry Shearer, D: Hans-Georg Panczak) empfindet mehr als nur Freundschaft für seinen Chef. Außerdem ist Patty Bouvier (Anke Engelke) bekennende Lesbe.

Southern Baptist Sissies (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Del Shores

Die Geschichte vier schwuler Jugendlicher, die in einer Baptistengemeinde aufwachsen.

Spinnin' (Spanien 2007) – Regie: Eusebio Pastrana

Das schwule Paar Gárate und Omar leben glücklich in Madrid. Als sie sich ein Kind wünschen, wird ihr Leben turbulent.

Sterben für Anfänger (Death at a Funeral) (Vereinigtes Königreich 2007) – Regie: Frank Oz

Auf der Trauerfeier einer gutbürgerlichen Familie erscheint der heimliche Geliebte des Verstorbenen als Erpresser, was zu allerlei Verwicklungen und komischen Situationen führt.

Straight (Deutschland 2007) – Regie: Nicolas Flessa

Jana hat zwei Liebhaber: Nazim und David. Schließlich verlieben sich Nazim und David ineinander, wissen aber nicht, wie sie es ihren Freunden sagen sollen.

Die verborgene Welt (The World Unseen) (Südafrika/Vereinigtes Königreich 2007) – Regie: Shamim Sarif

Zwei Frauen führen eine gefährliche Beziehung im Südafrika der Apartheids-Zeit.

Water Lilies – Der Liebe auf der Spur (Naissance des pieuvres) (Frankreich 2007) – Regie: Céline Sciamma

Geschichte mehrerer Schülerinnen, die die erste Liebe erleben und auch lesbische Erfahrungen machen.

Le Weekend (Kurzfilm, Vereinigtes Königreich 2007) – Regie: Timothy Smith

Ein französischer Filmstudent verbringt ein Wochenende in London, wo er völlig neue Erlebnisse macht.

Whirlwind (Vereinigte Staaten 2007) – Regie: Richard LeMay

Nachdem er zurückgewiesen wurde, lässt Drake seinen Frust an seinen schwulen Freunden aus.

Die Wilden Hühner und die Liebe (Deutschland 2007) – Regie: Vivian Naefe

In der Fortsetzung des Jugendfilms Die Wilden Hühner geht es um das Liebesleben der 5 Mädchen. Wilma (Jette Hering) verliebt sich dabei in ihre Klassenkameradin Leonie (Svea Bein), was für einige Komplikationen in der Clique sorgt. Zum Schluss bleibt aber die Mädchenbande beisammen.

Wir waren Zeugen (Alternativtitel: Die Zeugen) (Les témoins) (Frankreich 2007) – Regie: André Téchiné

Eine Freundesgruppe, darunter auch zwei Männer, die eine Beziehung haben, erleben im Paris der frühen 1980er-Jahre den Ausbruch der AIDS-Epidemie.

XXY (Argentinien/Frankreich/Spanien 2007) – Regie: Lucía Puenzo

Alex ist 15 und intersexuell. Die Familie ist bereits von Buenos Aires nach Uruguay ans Meer gezogen, um dem Gerede zu entfliehen. Als die Mutter einen befreundeten Chirurgen einlädt und die Frage im Raum steht, ob man eine Geschlechtsanpassung vornehmen soll, lernt Alex den 16-jährigen Alvaro, den Sohn der Gäste, kennen.

2008[Bearbeiten]

3-Day-Weekend (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Rob Williams

Jedes Jahr treffen sich das schwule Paar Simon und Jason mit ihrem alten Freund Cooper und seinem jeweiligen Partner in einer abgelegenen Luxus-Berghütte. Als jeder von ihnen einen Single mitbringen muss, wird die Bergidylle gehörig durcheinander gewirbelt.

All My Life (Toul omry) (Ägypten 2008) – Regie: Maher Sabry

Aufgrund der homophoben Haltung Ägyptens musste dieser Film heimlich gedreht werden.

Another Gay Sequel: Gays Gone Wild (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Todd Stephens

Fortsetzung von Another Gay Movie. Die Freunde aus dem ersten Teil treffen sich noch einmal wieder.
Teilweise werden die Rollen aus dem ersten Teil von neuen Schauspielern dargestellt.

Antonios Geheimnis (Ang lihim ni Antonio) (Philippinen 2008) – Regie: Joselito Altarejos

Der 15-jährige Antonio ist schwul. Nach einer Liebesnacht mit seinem Kumpel erzählt er seinen Freunden, dass er schwul ist. Als sein Onkel eines Tages vor der Türe steht, ändert sich vieles für Antonio.

The Art of Being Straight (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Jesse Rosen

Zwei College-Freunde hinterfragen ihre Karriere und ihre Sexualität.

The Baby Formula (Kanada 2008) – Regie: Alison Reid

Ein lesbisches Paar will ein biologisch eigenes Kind.

Between Love & Goodbye (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Casper Andreas

Der Franzose Marcel verliebt sich in New York in Kyle. Als sein Visum ausläuft, soll eine Scheinehe mit der lesbischen Sarah das Problem lösen.

Boy meets Boy (Kurzfilm, Südkorea 2008) – Regie: Kim-Jho Gwang-soo

Min-Soo verliebt sich im Bus in den athletischen Seok-i.

Chefs Leckerbissen (Fuera de carta) (Spanien 2008) – Regie: Nacho García Velilla

Der schwule Koch Maxí möchte, dass sein angesagtes Restaurant endlich einen Stern bekommt. Für Trubel sorgen nicht nur seine Oberkellnerin Alex und die plötzlich auftauchenden Kinder aus seiner gescheiterten Ehe, sondern auch sein neuer Nachbar, der gleich Maxís Interesse erregt.

Ciao (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Yen Tan

Nachdem Mark bei einem Autounfall gestorben ist, kommt sein Freund Jeff dahinter, dass Mark eine Affäre mit dem Italiener Andrea hatte. Schließlich kommen sich auch Jeff und Andrea näher.

A Day at the Beach (Zeichentrickkurzfilm, Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Veronique Courtois

Brad und Sally wollen einen Tag am Strand verbringen. Dort geschehen Dinge, die nicht geplant waren.

Dog Tags (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Damion Dietz

Der Marine Nate trifft auf den schwulen Andy. Zwischen beiden entwickelt sich eine Romanze.

Der Dorflehrer (Venkovský učitel) (Tschechien 2008) – Regie: Bohdan Sláma

Der Lehrer Petr (Pavel Liska) beendet, weil er schwul ist, in Prag die Beziehung mit seiner Freundin und zieht aufs Land. Dort freundet er sich mit Marie (Zuzana Bydzovská) an und verliebt sich in ihren Sohn (Ladislav Sedivý). Er bekommt Besuch von seinem Ex-Freund (Marek Daniel), der für alles Ungeklärte in der Vergangenheit steht.

Dream Boy (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: James Bolton

Der 15-jährige Nathan verliebt sich in den 17-jährigen Nachbarsjungen Roy, der zwar eine Freundin hat, sich aber auch in Nathan verliebt. Nachdem ihre Beziehung entdeckt wird, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt.
Nach einem Roman von Jim Grimsley.

Der erste Tag im Winter (Il primo giorno d’inverno) (Italien 2008) – Regie: Mirko Locatelli

Der schüchterne Valerio ist an seiner Schule der Außenseiter und wird von allen nur gehänselt. Jedoch erregen ihn seine Mitschüler und er beobachtet sie heimlich unter der Dusche. Eines Tages erkennt er, dass der beliebte Dani mit seinem Freund Matteo Sex hat. Valerio beginnt, die beiden zu erpressen …

Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga (Österreich 2008) – Regie: Kurt Ockermüller

Die Enkelin vom Mundl, Petra Sackbauer (Hilde Dalik) ist mit Margot (Doris Hindinger) zusammen. Bei einem Seitenblicke-Bericht über die Modeschau von ihr und ihrer Mutter Irmi (Liliana Nelska) wird sie schmusend mit Margot gezeigt. Vater Karli (Klaus Rott) ist der Meinung, dass „die zwa woaman Schwestern“ mehr Zurückhaltung üben sollten. Genauso dann bei der Geburtstagsfeier für Mundl.

Evet, ich will! (Deutschland 2008) – Regie: Sinan Akkus

Neben drei anderen heiratswilligen Paaren aus unterschiedlichen Kulturen muss auch der türkischstämmige Emrah seiner Familie seine Beziehung zum Deutschen Tim beibringen.

Das große Tabu – Homosexualität und Fußball (Deutschland 2008) – Regie: Aljoscha Pause

Dokumentation über Homosexualität im Fußball.

Half Past Ten (Deutschland/Vereinigtes Königreich 2008) – Regie: Sascha Bachmann

Ein Alkoholiker und seine Frau (Kerstin Linnartz) verlieben sich in denselben Mann (André Schneider). Frei nach Marguerite Duras’ Roman Im Sommer abends um halb elf. Der zweite Spielfilm mit bisexueller Thematik von Vivàsvan Pictures.

Jay (Philippinen 2008) – Regie: Francis Xavier Pasion

Der schwule TV-Produzent Jay will eine Dokumentation über einen ermordeten schwulen Lehrer gleichen Namens drehen.

Jonathan – Die Passion (Chemin de croix) (Kurzfilm, Frankreich 2008) – Regie: Cyril Legann

Der Teenager Jonathan will aus der tristen Welt seiner Pariser Hochhaussiedlung entfliehen. Doch er gerät an Leute mit Hintergedanken.

Die jungen Wilden (The young & evil) (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Julien Breece

Ein Teenager will sich absichtlich mit HIV infizieren und gerät an einen AIDS-Aktivisten.

Kambyo (Philippinen 2008) – Regie: Joselito Altarejos

Licht und Schatten (Between Something & Nothing) (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Todd Verow

Joe studiert Kunst an einem angesehenen College. Er ist zwar ärmer als die anderen Studenten, aber glücklich. Eines nachts lernt er den Stricher Ramon kennen, in den er sich verliebt.

Mama ist beim Friseur (Maman est chez le coiffeur) (Kanada 2008) – Regie: Léa Pool

In Quebec des Jahres 1966 erfährt die Mutter von drei Kindern, dass ihr Gatte ein Verhältnis mit einem Mann hat. Sie verlässt ihre Familie, die mit der Situation zurechtkommen muss.

Mamma Mia! (Vereinigte Staaten/Vereinigtes Königreich/Griechenland 2008) – Regie: Phyllida Lloyd

Der mögliche Vater von Sophie, Harry, lernt auf dem Junggesellenabschied einen jungen Mann kennen und outet sich während Sophies Trauung als homosexuell.

Der Mann, der Yngve liebte (Mannen som elsket Yngve) (Norwegen 2008) – Regie: Stian Kristiansen

Norwegen, 1989: Der 17-jährige Jarle (Rolf Kristian Larsen), ist in der Schule sehr beliebt und hat eine Freundin. Eines Tages kommt Yngve (Ole Christoffer Ervag) in die Klasse. Jarle kann es zunächst kaum glauben, aber er kann sich nicht länger was vormachen. Er hat sich in Yngve verliebt.

Meine Frau, die Spartaner und ich (Meet the Spartans) (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Aaron Seltzer, Jason Friedberg

Persiflage von 300, in welchem die Spartaner als schwul, sowie ihr König als bisexuell dargestellt werden.

Milk (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Gus Van Sant

Verfilmung der wahren Geschichte des ersten offen schwulen Politikers der USA, des Stadtrats von San Francisco, Harvey Milk. Der Film deutet an, dass bei dessen Ermordung die verdrängte Homosexualität des Mörders mit verantwortlich war.

Newcastle (Australien 2008) – Regie: Dan Castle

Die Brüder Jesse und Fergus versuchen, mit Surfen dem tristen Alltag zu entkommen. Als der schwule Fergus eine Beziehung zu einem anderen Surfer anfängt und sein älterer Bruder Victor auftaucht, eskaliert die Lage.

Patrik 1,5 (Schweden 2008) – Regie: Ella Lemhagen

Göran und Sven beschließen ein Kind zu adoptieren. In der Zusage der Adoptionsagentur steht „Patrik 1,5“, sie freuen sich und besorgen alles für dieses Alter. Leider war dies ein Tippfehler und plötzlich steht ein 15-jähriger homophober Junge mit krimineller Vergangenheit vor der Tür. Dem Paar steht eine turbulente Zeit bevor, in der sie sich sogar zeitweilig trennen.

Privatunterricht (Élève libre) (Belgien/Frankreich 2008) – Regie: Joachim Lafosse

Jonas lernt für ein Examen mit den drei erwachsenen Freunden seiner Mutter. Diese weihen ihn auch in die Welt des Sex ein.

Raging Sun, Raging Sky (Rabioso sol, rabioso cielo) (Mexiko 2008) – Regie: Julián Hernández

Reich mir deine Hand (Donne-moi la main) (Frankreich/Deutschland 2008) – Regie: Pascal-Alex Vincent

Die zwei Brüder Antoine und Quentin leben sich auseinander, weil der eine homosexuell ist.

Sikil (PHL 2008) – Regie: Roni Bertubin

Tagaytay – Ein philippinischer Sommer (PHL 2008) – Regie: Adolfo Alix Jr.

JP und William waren mal ein Paar, sind aber nun beide verheiratet. Als sie sich nach Jahren wieder in einem Landhaus treffen, flammen die alten Gefühle wieder auf.

Tote Schwule – Lebende Lesben (Deutschland 2008) – Regie: Rosa von Praunheim

Aneinanderreihung von Interviews mit älteren Schwulen und jüngeren Lesben.

Wäre die Welt mein (Were the World Mine) (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: Tom Gustafson

Der schüchterne Timothy verliebt sich in den Kapitän der Rugbymannschaft. Als er am Schultheater den Puck in Shakespeares Sommernachtstraum spielen soll, gelangt er an einen magischen Liebestrank, durch den sich jeder in die erste Person verliebt, die er sieht.
Schwules Musical inspiriert von Shakespeares Sommernachtstraum.
Langfassung des Kurzfilms "Fairies".

Watercolors (Vereinigte Staaten 2008) – Regie: David Oliveras

Der schüchterne Schüler Danny verliebt sich in den bei allen beliebten Carter. Als es auch bei Carter funkt, bekommen seine Freunde Wind von der Sache.

Wiedersehen mit Brideshead (Brideshead Revisited) (Vereinigtes Königreich 2008) – Regie: Julian Jarrold

Ein schwuler Student verliebt sich in Oxford in einen heterosexuellen Studenten, der sich aber aufgrund der finanziellen Unabhängigkeit und des Sinns für Kultur des schwulen Studenten auch zu diesem hingezogen fühlt. Der Film zeichnet ein Bild der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen.
Basierend auf einem Roman von Evelyn Waugh.

[Ohne Titel] (Deutschland 2008) – Regie: Elmgreen und Dragset

Ein kurzer Film, der zwei sich küssende Männer zeigt. Der Film wurde von 2008 bis 2010 in einer permanenten Wiederholungsschleife im Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen vorgeführt und gemäß der Denkmalsplanung im Jahre 2010 durch einen neuen Film ersetzt.

2009[Bearbeiten]

All You Need Is Love – Meine Schwiegertochter ist ein Mann (Deutschland 2009) – Regie: Edzard Onneken

Hans möchte in seinem Heimatdorf in Bayern heiraten und zwar seinen Freund Nicki. Seine geschiedenen Eltern, die nichts von seiner Homosexualität wussten, sind zunächst völlig geschockt und die Dorfbewohner reagieren mit Vorurteilen und Ausgrenzung. Doch am Ende können die beiden wie geplant auf der Dorfalm heiraten.

Ander (Spanien 2009) – Regie: Roberto Castón

Liebesgeschichte zwischen einem baskischen Bauern und einem peruanischen Immigranten.

Die Aussteiger (Deutschland 2009, aus dem Projekt Berlin – Ecke Bundesplatz) – Regie: Hans-Georg Ullrich und Detlef Gumm

Porträt der unkonventionellen Lebensgemeinschaft von Hans Ingebrand und Reimar Lenz.

Be Mine (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Dave Padilla, Steven Vasquez

Ein schwuler Mann, der kurz vor seiner Hochzeit steht, erinnert sich an die Zeit, als er noch nie einen Mann geküsst hatte.

The Big Gay Musical (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Casper Andreas, Fred M. Caruso

Paul und Eddie sind die Hauptdarsteller in dem schwulen Musical „Adam and Steve“" und auch privat stehen sie sich nah. Als sich Besuch der konservativen Eltern von Eddie ankündigt, beginnt das Chaos.

Blutsfreundschaft (Österreich 2009) – Regie: Peter Kern

Gustav verliebt sich in den Neonazi Alex, der ihn an seine Jugend in der Hitlerjugend erinnert.

Bruderschaft (Broderskab) (Dänemark 2009) – Regie: Nicolo Donato

Zwei Neonazis verlieben sich ineinander und müssen sich entscheiden, was ihnen wichtiger ist: ihre schwulenhassende Neonazi-Gruppe oder ihre Liebe zueinander.

Brüno (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Larry Charles

Mockumentary über einen schwulen Österreicher, der versucht, berühmt zu werden.

Chi l'ha visto – Wo bist Du? (Chi l’ha visto) (Deutschland 2009) – Regie: Claudia Rorarius

Der schwule Gianni, der in Berlin bei seiner Mutter aufgewachsen ist, will nach Italien um seinen Vater zu finden. Dabei lernt er Paul kennen.

Contracorriente – Gegen den Strom (Contracorriente) (Peru/Kolumbien/Frankreich/Deutschland 2009) – Regie: Javier Fuentes-León

Der junge, gutaussehende Fischer Miguel lebt mit seiner Frau Mariella in einem streng-religiösen peruanischen Fischerdorf. Doch er hat eine heimliche Affäre mit dem Künstler Santiago, der von allen Dorfbewohnern verachtet wird, weil er offen homosexuell ist und Religion ablehnt.

Dance Flick – Der allerletzte Tanzfilm (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Wayans Brothers

Tanzfilmparodie mit einem schwulen Basketballspieler.

Dare – Hab' keine Angst. Tu's einfach! (Dare) (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Adam Salky

Als Alexa sich in Johnny verliebt, merkt ihr Freund Ben, dass auch er Gefühle für Johnny hegt, die von diesem auch erwidert werden.

Do Começo ao Fim (From Beginning to End) (Brasilien 2009) – Regie: Aluizio Abranches

Inzestuöse Liebesgeschichte zwischen den zwei Halbbrüdern.

Du sollst nicht lieben (Einayim Pkuhot/Eyes Wide Open) (Israel/Frankreich/Deutschland 2009) – Regie: Haim Tabakman

Ein ultraorthodoxer Jude gerät in schwere Konflikte mit seiner Gemeinde und seiner Familie, als er einen jungen Jeschiwa-Studenten bei sich aufnimmt und sich in ihn verliebt.

Eating Out 3: All You Can Eat (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Glenn Gaylord

Dritter Teil von Eating Out

An Englishman in New York (Vereinigtes Königreich 2009) – Regie: Richard Laxton

Das Leben von Quentin Crisp (dargestellt von John Hurt).

Feigenbäume (Figg Trees) (Dokumentation, Kanada 2009) – Regie: John Greyson

Dokumentation über den weltweit vereinten Kampf von Aktivisten gegen AIDS.

Le fil – Die Spur unserer Sehnsucht (Le fil) (Frankreich/Belgien 2009) – Regie: Mehdi Ben Attia

Der junge Architekt Malik kehrt zu seiner Mutter Sara (Claudia Cardinale) nach Tunesien zurück. Diese will ihn unbedingt verheiraten, aber Malik verliebt sich in den Gärtner Bilal.

Das Fischkind (El niño pez) (Argentinien/Frankreich/Spanien 2009) – Regie: Lucía Puenzo

Das in Buenos Aires lebende Mädchen Lala hat eine Beziehung zum 20-jährigen Hausmädchen der Familie, Guayi. Sie träumen von einem Leben in Paraguay. Aber ein Geheimnis liegt über ihrer Beziehung …

Ghosted (Deutschland/Taiwan 2009) – Regie: Monika Treut

Die Hamburgerin Sophie reist nach Thailand um den Tod ihrer Geliebten Ai-ling zu verarbeiten. Dort trifft sie die geheimnisvollen Journalistin Mei-li.

Hannah Free (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Wendy Jo Carlton

Der Film nach dem gleichnamigen Theaterstück von Claudia Allen zeigt die lebenslange Beziehung zwischen der abenteuerlustigen Hannah (Sharon Gless) und der eher ruhigen Rachel.

Heavenly Touch (Philippinen 2009) – Regie: Joel Lamangan

Rodel und Jonard arbeiten in einem schwulen Massagesalon. Sie verlieben sich ineinander, doch der Chef des Massagesalons unterdrückt seine „Jungs“ und zwingt sie zu Dingen, die sie nicht wollen …

Hollywood, je t’aime (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Jason Bushman

Der schwule Jerome flieht vor seinem frischverliebten Ex-Freund aus dem vorweihnachtlichen Paris nach Hollywood.

House of Boys (Luxemburg/Deutschland 2009) – Regie: Jean-Claude Schlim

Im Jahr 1984 reist der luxemburgische Schüler Frank nach Amsterdam. Dort genießt er sein Leben als Tänzer im Nachtclub „House of Boys“. Seine Welt aus Sex, Tanz und Musik findet ein jähes Ende, als sich herumspricht, dass es eine neue Krankheit namens AIDS gibt.

I Killed My Mother (J’ai tué ma mère) (Kanada 2009) – Regie: Xavier Dolan

Der 16-jährige Hubert ist seit kurzem in einer Beziehung mit seinem Mitschüler Antonin. Seit der Trennung seiner Eltern lebt er bei der Mutter, mit der er immer öfter Streit hat. Sie erfährt zufälligerweise im Sonnenstudio von der Mutter seines Freundes, dass ihr Sohn schwul ist.

I love you Phillip Morris (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Glenn Ficarra, John Requa

Der Familienvater Steve Russell (Jim Carrey) ist zwar hochintelligent, gerät jedoch immer mit dem Gesetz in Konflikt. Als er ins Gefängnis kommt, verliebt er sich dort in den Mithäftling Phillip Morris (Ewan McGregor). Nachdem dieser entlassen wird, versucht Russel mehrmals auszubrechen, um mit seinem Freund zusammen zu sein.
Nach einem Tatsachenroman von Steve McVicker.

I Shot My Love (Israel/Deutschland 2009) – Regie: Tomer Heymann

Doku über das Leben des israelischen Filmemachers Tomer Heymann mit seinem deutschen Freund Andreas Merk in Israel.

Der Junge mit den strahlenden Augen (The Boy with the Sun in His Eyes) (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Todd Verow

Just Say Love (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Bill Humphreys

Zwei Männer diskutieren ihre Träume und eine eventuelle gemeinsame Zukunft.

Kinder Gottes (Children of God) (Bahamas 2009) – Regie: Kareem Mortimer

Der hübsche, aber schüchterne Kunststudent Johnny wird von seinem Vater vor die Tür gesetzt, nachdem er sich als schwul geoutet hat. Auf der Insel Eleuthera lernt er den selbstbewussten Musiker Romeo kennen und zwischen den beiden entwickelt sich Liebe.

Lesbian Vampire Killers (Vereinigtes Königreich 2009) Regie: Phil Claydon

Horrorkomödie; in der Fletch und Jimmy einen Ausflug nach Cragwich machen, wo sie auf vier attraktive Studentinnen treffen. Doch schon bald werden einige davon in lesbische Vampirinnen verwandelt.

Die Liebeserklärung (Zucht) (Kurzfilm, Niederlande 2009) Regie: Margien Rogar

Erik geht mit Sofie und ihrem Vater schwimmen. Während Sofie in Erik verliebt ist, interessiert der sich nur für Sofies Vater.

Mary Lou (Tamid oto chalom) (Israel 2009) – Regie: Eytan Fox

Der 18-jährige Meir reist aus der Provinz nach Tel Aviv um seine Mutter zu finden. Dort wird er als Drag Queen Mary Lou schnell zum Star.
Der Film wurde ursprünglich in vier Teilen für das Fernsehen produziert.

Messias (Fernsehreihe) – Die neun Kreise der Hölle (Vereinigtes Königreich 2009)

Miss Kicki (Schweden/Taiwan 2009) – Regie: Håkon Liu

Der 17-jährige Viktor reist mit seiner Mutter nach Taiwan, die dort eine Internetbekanntschaft persönlich kennenlernen will. Während sich ihre Internetbekanntschaft nicht als das entpuppt, was seine Mutter erwartet hat, lernt Viktor den gleichaltrigen Taiwanesen Didi kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung.

Die Mission (La mission/Mission Street Rhapsody) (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Peter Bratt

Der 17-jährige Jes hat einen festen Freund, aber sein homophober, cholerischer Vater darf das nicht wissen. Als sein Vater zufällig erfährt, dass sein Sohn schwul ist, rastet er völlig aus, worauf sein Sohn den Kontakt abbricht, um sein eigenes Leben zu leben. Als Jes Opfer eines schwulenfeindlichen Hassverbrechen wird, beginnt sein Vater, seine Haltung zu überdenken.

Mr. Right (Vereinigtes Königreich 2009) – Regie: David Morris, Jacqui Morris

Komödie über drei schwule Paare, die sich fragen, wie es in ihren Beziehungen weitergehen soll.

Oy Vey! My Son Is Gay!! (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Evgeny Afineevsky

Permanent Residence (Yong jiu ju liu) (Hongkong 2009) – Regie: Scud

Der sportliche und erfolgreiche Ivan lernt den freizügigen Windson kennen und verliebt sich ihn. Doch Windson ist heterosexuell. Dennoch verbringen die beiden viel Zeit miteinander und kommen sich langsam näher.

Plan B (Argentinien 2009) – Regie: Marco Berger

Nach dem Aus in seiner Beziehung versucht Bruno seine Exfreundin zurückzubekommen, indem er vorgaukelt, er sei jetzt schwul. Er macht sich an Pablo heran und merkt plötzlich, dass er mehr für Pablo empfindet.

Plein Sud – Auf dem Weg nach Süden (Plein Sud) (Frankreich 2009) – Regie: Sébastien Lifshitz

Der 27-jährige Sam reist nach Südfrankreich, wo er Matthieu und dessen Schwester Lea kennenlernt. Matthieu verliebt sich in Sam und versucht, ihn zu verführen.

Prayers for Bobby (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Russel Mulcahy

Eine wahre Geschichte über Bobby Griffith, der vor allem von seiner bibeltreuen Mutter Mary Griffith (Sigourney Weaver) und ihrer Kirche nicht so akzeptiert wird wie er ist, angehalten wird heterosexuell zu werden, sich unverstanden und ungeliebt fühlt und Suizid begeht. Mary macht nach seinem Tod eine Metamorphose durch, ändert ihre Glaubensansichten und wird zur geachteten Aktivistin für die Rechte schwuler und lesbischer Jugendlicher und Helferin für deren Eltern.

Redwoods (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: David Lewis

Das schwule Paar Everett und Miles lebt mit einem autistischen Pflegesohn mitten in der Natur. Als Miles mit dem Pflegesohn eine weite Reise zu den Eltern unternimmt, lernt Everett den schwulen Chase kennen …

Rückenwind (Deutschland 2009) – Regie: Jan Krüger

Ein schwules Paar macht einen Fahrradausflug aufs Land.

Sagwan (Philippinen 2009) – Regie: Monti Parungao

Alfred ist Fremdenführer auf den Philippinen. Bald kann er seine romantischen Gefühle für seinen Freund Eman ausleben.

Sea Purple (Viola di mare) (Italien 2009) – Regie: Donatella Maiorca

Sizilien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Angela und Sara verlieben sich ineinander. Als Angela einen Mann heiraten soll, beschließt sie, sich die Haare kurz zu schneiden und als Angelo ihre Freundin Sara zu heiraten.

Sex, Party und Lügen (Spanien 2009) – Regie: Alfonso Albacete, David Menkes

Nico und Toni verbringen einen aufregenden letzten Sommer vor der Schwelle zum Erwachsenen.

Shank (Vereinigtes Königreich 2009) – Regie: Simon Pearce

Das brutale Gangmitglied Cal versucht seine Homosexualität zu verbergen und bei anonymem Sex auszuleben. Eines Tages bemerkt seine Gang, dass er schwul ist …

A Single Man (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Tom Ford

Nach dem Tod seines Partners hat für den schwulen George (Colin Firth) das Leben jeden Sinn verloren. Er beschließt, sich das Leben zu nehmen. An seinem letzten Tag trifft er nochmal seine gute Freundin Charley (Julianne Moore) und führt Gespräche mit einem seiner Studenten. Im Laufe des Tages beginnt er, an seinem Entschluss zu zweifeln.
Nach einem Roman von Christopher Isherwood.

Tabubruch – Der neue Weg von Homosexualität im Fußball (Dokumentation, Deutschland 2009) – Regie: Aljoscha Pause

Dokumentation über Homosexualität im Fußball.

Trip durch die Nacht (Two young men) (Kurzfilm, Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Sam McConnell

Als Will sich mit einem gefälschten Ausweis in Salt Lake Citys einzige Schwulenbar schleicht, beginnt ein turbulenter Abend.

Eine Überraschung zum Fest (Make the Yuletide Gay) (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Rob Williams

Olaf und Nathan sind an ihrer Uni offen schwul. Allerdings wissen Olafs Eltern nichts davon. Als Olaf an Weihnachten nach Hause fährt und plötzlich Nathan in der Tür steht, beginnt ein turbulentes Weihnachtsfest mit vielen Überraschungen.

Das verrückte Liebesleben des Simon Eskenazy (La folle histoire d’amour de Simon Eskenazy) (Frankreich 2009) – Regie: Jean-Jacques Zilbermann

Der muslimische Transvestit Naïm verliebt sich in den schwulen jüdischen Klarinettisten Simon Eskenazy, der jedoch mit dem Philosophen Raphaël zusammen lebt. Als Simon seine kranke Mutter bei sich aufnimmt, Simons ehemalige Frau mit dem gemeinsamen Sohn auftaucht und Naïm sich als Aushilfsschwester in den Haushalt einschleicht, ist das Chaos perfekt.

Wrecked – ...abgef***ed (Wrecked) (Vereinigte Staaten 2009) – Regie: Bernard Shumanski, Harry Shumanski

Der verträumte Ryan sucht die große Liebe. Er glaubt, diese in Daniel gefunden zu haben.

2010er Jahre[Bearbeiten]

2010[Bearbeiten]

4 weitere Jahre – Wahlkampf 'mal anders (Fyra år till/Four More Years) (Schweden 2010) – Regie: Tova Magnusson-Norling

Der populäre Politiker David Holst, Vorsitzender der Liberalen, gilt als Favorit bei der Wahl zum neuen schwedischen Premierminister. Doch er verliert die Wahl und landet in der Opposition. Plötzlich verliebt er sich auch noch in einen Mann – ausgerechnet einen offen schwulen Politiker der gegnerischen Partei.

Alex und der Löwe (Deutschland 2010) – Regie: Yuri Gárate

Eine Berliner Screwball-Comedy um ein sich umtanzendes Männerpaar, das erst nach kleinen Umwegen wirklich zueinander findet.

Amphetamin (Amphetamine) (Hongkong 2010) – Regie: Scud

Der Fitnesstrainer Kafka lernt den Finanzmanager Daniel kennen, der aus Australien nach Hong Kong zurückkehrt. Sie verlieben sich ineinander und sind überzeugt, dass ihre Liebe alle Unterschiede zwischen den beiden überbrücken kann.

BearCity (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Douglas Langway

Sommer in New York: Die Bären kriechen aus ihren Höhlen, und der hübsche Szene-Neuzugang Tyler (Joe Conti) macht sich auf, zwischen Schauspielerkarriere und Kellnerdasein die große Liebe zu finden. Denn er steht nicht auf seinesgleichen, sondern auf richtige, ganze Kerle.

Beginners (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Mike Mills

Basierend auf seinen eigenen Erlebnissen erzählt Mills die Geschichte des Illustrators Oliver (Ewan McGregor), dessen 75-jähriger Vater (Christopher Plummer) nach dem Tod der Mutter – mit der dieser 44 Jahre verheiratet war – sein Coming out hat. Kurz darauf wird beim Vater nicht heilbarer Krebs diagnostiziert. Er lebt aber sein neues Leben weiter ohne Entschuldigung oder Bedauern.

Black Swan (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Darren Aronofsky

Als Nina (Natalie Portman) und Lily (Mila Kunis) spät am Abend zurück sind, haben sie in Ninas Wohnung Sex.
Oscar für "Beste Hauptdarstellerin".

Christopher und Heinz – Eine Liebe in Berlin (Christopher and His Kind) (Vereinigtes Königreich 2010) – Regie: Geoffrey Sax

Film über die Berliner Jahre des Schriftstellers Christopher Isherwood.

Dirty Girl (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Abe Sylvia

Auf der Provinzhochschule in Oklahoma zeigt die frühreife Danielle allen, was sie von Autoritäten und Verboten hält. Das bringt ihr eine Versetzung in die Förderklasse ein. Ein Grund mehr, alles liegen und stehen zu lassen, und davon zu brausen mit Leidensgenosse Clark, den sie zwar nicht respektiert, dessen Auto sie aber gut gebrauchen kann. Danielle sucht ihren Vater, den sie nur vom Hörensagen kennt. Clark flieht vor einem Vater, der ihn als Enttäuschung betrachtet. Unterwegs lernen sich beide kennen und verstehen.

Drama – Kann das Leben eine Bühne sein? (Drama) (Chile 2010) – Regie: Matias Lira

Die Geschichte dreier Theaterstudenten, die auf den Straßen von Santiago mit ihren Leben und Beziehungen experimentieren, um Erfahrungen für die Bühne zu sammeln.

Drei (Deutschland 2010) – Regie: Tom Tykwer

Hanna und Simon sind ein glückliches Paar, bis sich beide in denselben Mann verlieben.

Dunno Y Na Jaane Kyun... (Indien 2010) – Regie: Sanjay Sharma

Ein angehender Schauspieler wirft seine Moralvorstellungen über Bord, um in der Filmindustrie voranzukommen.
Dies ist der erste indische Film seit der Aufhebung des indischen Homo-Verbots im Jahre 2009, der ein schwules Paar darstellt. Nach Morddrohungen von Homohassern wurde der Start des Films mehrfach verschoben. Auch die indische Zensurbehörde verhindert weiterhin eine Veröffentlichung.

Echte Wiener 2 – Die Deppat’n und die Gspritzt’n (Österreich 2010) – Regie: Barbara Gräftner

Mundls Enkelin Petra Sackbauer (Sigrid Spörk) ist mit Margot (Doris Hindinger) zusammen. Nachbarn bei von Franz Vejvodas geerbten Garten sind der pensionierte Geiger der Wiener Philharmoniker Clemens Rischka (Günter Tolar) und sein Freund Sascha.

Elena Undone (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Nicole Conn

Elena ist seit 15 Jahren mit einem konservativen, homophoben Pastor verheiratet. Als sie die offen lesbische Autorin Peyton kennenlernt, verlieben sich die beiden ineinander.

Der Freund (L’ami) (Kurzfilm, Schweiz 2010) – Regie: Adrien Kuenzy

Der 20-jährige Andreas verliebt sich in einen anderen Mann.

Die geheimen Tagebücher der Anne Lister (The Secret Diaries of Miss Anne Lister) (Vereinigtes Königreich 2010) – Regie: James Kent

Anne Lister, die zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert lebte, hält ihre Liebe zu Frauen in ihrem Tagebuch fest.

Herzensbrecher (Les amours imaginaires) (Kanada 2010) – Regie: Xavier Dolan

Marie und ihr guter Freund Francis lernen auf einer Party den jungen Nicolas kennen, den sie beide auf Anhieb sympathisch finden. Doch Nicolas spielt mit den beiden, während ihre Liebe zu ihm immer größer wird.

Howl (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Rob Epstein, Jeffrey Friedman

Geschichte des schwulen Dichter Allen Ginsberg und der Beat Generation von Künstlern, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihren Werken für die Legalisierung von Homosexualität und Cannabis-Produkten sowie für die Abschaffung der Zensur einsetzten.

I Don’t Want to Go Back Alone (Eu Não Quero Voltar Sozinho) (Kurzfilm, Brasilien 2010) – Regie: Daniel Ribeiro

Der blinde Leonardo verliebt sich in den neuen Mitschüler Gabriel.
Basierend auf diesem Kurzfilm hat der gleiche Regisseur mit denselben Darstellern 2014 unter dem Titel „The Way He Looks“ (Original: „Hoje Eu Quero Voltar Sozinho“) eine Langfassung der Geschichte produziert.

Is It Just Me? (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: J.C. Calciano

Ein schwuler Kolumnist flirtet online mit einem anderen Mann. Durch einen Fehler bekommt sein Gegenüber ein falsches Bild geschickt, was zu einigen Verwechslungen führt.

KickOff (Vereinigtes Königreich 2010) – Regie: Rikki Beadle Blair

Eine schwule Fußballmannschaft muss gegen eine heterosexuelle Mannschaft antreten.

The Kids Are All Right (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Lisa Cholodenko

Das lesbische Paar Jules (Julianne Moore) und Nic (Annette Bening) haben durch eine anonyme Samenspende Kinder bekommen. Plötzlich taucht der biologische Vater der Kinder auf.
Der Film wurde im Rahmen der Berlinale mit dem Teddy Award 2010 als bester schwul-lesbischer Spielfilm geehrt.

Kleine wahre Lügen (Les petits mouchoirs) (Frankreich 2010) – Regie: Guillaume Canet

Nach dem schweren Verkehrsunfall eines gemeinsamen Freundes brechen unter seinen Freunden mehrere Konflikte auf. Darunter auch ein Konflikt zwischen Max und dem schwulen Vincent.

Lucias Reise (La Llamada/Il richiamo/The Call) (Italien, Argentinien 2010) – Regie: Stefano Pasetto

Die Geschichte des lesbischen Paars Lea und Lucia.

Männer al dente (Mine vaganti) (Italien 2010) – Regie: Ferzan Ozpetek

Tommaso, der gerne Schriftsteller werden würde, will sich endlich bei seiner Familie outen. Doch sein ebenfalls schwuler Bruder Antonio kommt ihm zuvor.

Mann im Bad – Tagebuch einer schwulen Liebe (Homme au bain) (Frankreich 2010) – Regie: Christophe Honoré

Der Filmemacher Omar (Omar Ben Sellem) und sein Freund Emmanuel (François Sagat) leben gemeinsam in einer Hochhaussiedlung vor Paris. Als Omar nach New York zu einer Vorstellung seines Films fliegen muss, zwingt Emmanuel ihn dazu, ein letztes Mal mit ihm zu schlafen. Das macht Omar so wütend, dass er die Beziehung beendet. Als er Paris in Richtung New York verlässt, versuchen beide Partner, sich zu beweisen, dass sie einander nicht mehr lieben.

A Marine Story (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Ned Farr

Die lesbische Offizierin Alex wird aus dem Dienst des U.S. Marine Corps entlassen und weiß zunächst nicht, wie es weitergehen soll.

Mein Leben im Off (Deutschland 2010) – Regie: Oliver Haffner

Frank träumt vom Durchbruch als Schriftsteller, während sein Partner Akim von einem gemeinsamen Pflegekind träumt. Als Frank Kathrin trifft, bringt das sein Leben durcheinander.

Eine Nacht in Rom (Habitación en Roma) (Spanien 2010) – Regie: Julio Médem

Zwei Frauen erleben ein sexuelles Abenteuer in einem Hotelzimmer in Rom.

Role/Play (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Rob Williams

Der Seifenoper-Darsteller Graham Windsor wird im Internet geoutet und verliert dadurch seinen Job. Als er vor der Presse in den Urlaub flieht, lernt er dort den Schwulenaktivisten Trey Reed kennen.

Sascha (Deutschland 2010) – Regie: Dennis Todorovic

Ein 19-jähriger Migrant, der in Köln lebt, verliebt sich in seinen Klavierlehrer (Tim Bergmann).

Das Schmuckstück (Potiche) (Frankreich 2010) – Regie: François Ozon

Dass Sohn Laurent Pujol (Jérémie Renier) schwul ist wird nie explizit angesprochen, wird aber durch verschiedene Details bald klar. Er geht eine Beziehung mit Paul ein, der unwissentlich sein Halbbruder ist.

Stonewall Uprising (Dokumentation, Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Kate Davis, David Heilbroner

Dokumentation über die Stonewall-Aufstände.

Violet ... sucht Mr. Right! (Violet Tendencies) (Vereinigte Staaten 2010) – Regie: Casper Andreas

Violet ist eine typische „Schwulenmutti“, die ihr ganzes Leben mit ihren schwulen Freunden verbringt. Was ihr fehlt ist der Mann fürs Leben. Als sich ihre Freunde in die Suche einschalten, wird es turbulent.

Worried About the Boy (Vereinigtes Königreich 2010) – Regie: Julian Jarrold

Film über das Leben von Boy George.

Wir sind die Nacht (Deutschland 2010) Regie: Dennis Gansel

Die Geschichte über die Vampirin Louise die seit Jahrhunderten nach der großen Liebe sucht. Als sie Lena trifft glaubt sie diese gefunden zu haben. Doch Lena verliebt sich in den Polizisten Tom und Louise wird eifersüchtig.

You Should Meet My Son! (USA 2010) – Regie: Keith Hartman

Eine konservative Mutter will, dass ihr schwuler Sohn nicht mehr alleine durchs Leben geht. Nachdem alle Versuche, sein Interesse für Frauen zu wecken, gescheitert sind, macht sie sich auf die Suche nach einem Mann für ihren Sohn.

Zurück ins Glück (Como Esquecer) (Brasilien 2010) – Regie: Malu di Martino

Die lesbische Literaturdozentin Julia kommt nicht über die Trennung von ihrer großen Liebe Antonia hinweg. Um sie aufzuheitern, reist ihr schwuler Freund Hugo mit ihr aufs Land. Als sie dort die lebenslustige Helena kennenlernt, überdenkt Julia ihre rückwärtsgewandte Sicht aufs Leben.

2011[Bearbeiten]

Auf der Suche – Looking for Simon (Deutschland/Frankreich 2011) – Regie: Jan Krüger

Als der junge deutsche Arzt Simon in Marseille verschwindet, begibt sich seine Mutter Valerie (Corinna Harfouch) mit seinem Ex-Freund Jens auf die Suche nach ihm.

August (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Eldar Rapaport

Jonathan und Troy waren drei Jahre lang ein glückliches schwules Paar – bis Troy von Los Angeles nach Spanien zog. Nachdem Jonathan lange brauchte, um das Ende der Beziehung zu verkraften, lernt er Raul kennen und ist wieder glücklich. Doch plötzlich kehrt Troy zurück …

Ausente (Argentinien 2011) – Regie: Marco Berger

Die Geschichte eines Schülers, der sich in seinen Schwimmlehrer verliebt.
Der Film wurde im Rahmen der 61. Berlinale mit dem Teddy Award 2011 als bester schwul-lesbischer Spielfilm geehrt.

Beauty (Skoonheid) (Südafrika/Frankreich/Deutschland 2011) – Regie: Oliver Hermanus

François ist Mitte 40, verheiratet und lebt im südafrikanischen Bloemfontein. Als seine Tochter heiratet, lernt er den jungen Christian kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn.
Der Film wurde für die 84. Academy Awards (Oscars) des Jahres 2012 in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ vorgeschlagen.

Das bessere Leben (Elles) (Frankreich/Deutschland/Polen 2011) – Regie: Małgorzata Szumowska (als Malgoska Szumowska)

Bei der Recherche zur Prostitution unter weiblichen Studierenden kommt die Journalistin Anne (Juliette Binoche) ihren beiden Interviewpartnerinnen näher und fängt an, sich mit der Beziehung zu ihrem Mann Patrick und ihrer eigenen Sexualität auseinanderzusetzen.

Bloomington (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Fernanda Cardoso

Die durch das Fernsehen berühmte Jackie geht erstmalig an ein öffentliches College. Dort trifft sie auf die attraktive Lehrerin Ms. Catherine Stark. Schnell entwickelt sich etwas zwischen ihnen und es treten einige Hürden auf.

Break my fall (Vereinigtes Königreich 2011) – Regie: Kanchi Wichmann

Das lesbische Paar Liza und Sally lebt in einer Bruchbude im Osten von London. Sie koksen, halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und träumen von einer großen Musikkarriere mit ihrer Band 'Blanket'. Doch um ihre Beziehung steht es schlecht.

Buffering ... es wird geladen (Buffering) (Vereinigtes Königreich 2011) – Regie: Darren Flaxstone, Christian Martin

Als ein junges schwules Paar pleite ist, filmen sie ihr Sexleben, um es im Internet zu Geld zu machen.

Bumblefuck, USA (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Aaron Douglas Johnston

Nach dem Selbstmord ihres schwulen Freunds Matt reist Alexa aus Amsterdam nach Iowa in die USA, weil sie die Gründe für seinen Selbstmord verstehen will. Dort verliebt sie sich in die Künstlerin Jennifer.
„Bumblefuck“ heißt umgangssprachlich so viel wie „Am Arsch der Welt“. Mit dem Film hat Regisseur Aaron Douglas Johnston den Selbstmord seines schwulen Vetters Matthew Lee Johnston verarbeitet, mit dem er gemeinsam in einer Kleinstadt in Iowa aufgewachsen ist.

Bunny (Kurzfilm, Kanada 2011) – Regie: Seth Poulin

Die Liebesgeschichte von Kyle und seinem Freund David, der an Alzheimer erkrankt ist.
Der Film wurde beim 28. Torino GLBT Film Festival als bester Kurzfilm ausgezeichnet.

Carnaval (Kurzfilm, Schweiz 2011) – Regie: Adrienne Bovet

Eine Nacht verändert das Leben von Margaux, Louisa und Théo.

Cibrâil – Eine Liebe in Berlin (Deutschland 2011) – Regie: Tor Iben

Der türkischstämmige Cibrâil lebt mit seiner Freundin in Berlin und verdient seinen Lebensunterhalt als Polizist. Als der offen schwule Cousin seiner Freundin die beiden besucht, muss Cibrâil sich eingestehen, dass er Gefühle für ihn hegt.

Cloudburst (Kanada/Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Thom Fitzgerald

Stella und Dotty leben seit langem glücklich in einer lesbischen Beziehung in Maine. Eines Tages veranlasst Dottys Enkelin, dass ihre Großmutter in ein Pflegeheim kommt. Stella holt sie aus dem Heim und die beiden fahren gemeinsam nach Nova Scotia in Kanada um dort heiraten zu können, so dass Stella Dottys Einweisung verhindern kann.

La dérade (Kurzfilm, Frankreich 2011) – Regie: Pascal Latil

Der junge Matrose Simon hat sich in den Literaturstudenten François verliebt. Als er zurück aufs Meer muss, lieben sie sich noch ein letztes Mal in den Dünen der Atlantikküste.

Dicke Mädchen (Deutschland 2011) – Regie: Axel Ranisch

Sven lebt bei seiner demenzkranken Mutter Edeltraut. Während er tagsüber arbeitet, kümmert sich der Pfleger Daniel um sie. Als Edeltraut verschwindet, machen sich die beiden auf die Suche nach ihr und entdecken dabei ihre Gefühle füreinander.

Eating Out 4: Drama Camp (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Q. Allan Brocka

In der Beziehung von Zack und Casey kriselt es. In einem Schauspiel-Kurs soll wieder frischer Wind in die Beziehung kommen. Aber dort warten viele Versuchungen …
Vierter Teil der Eating-Out-Reihe.

eCupid (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: J.C. Calciano

Der schwule Werbefachmann Marshall fürchtet sich vor seinem 30. Geburtstag und hat das Gefühl, dass seine siebenjährige Beziehung zu seinem Freund Gabriel längst zur Routine geworden ist. Um Abwechslung in sein Leben zu bringen, probiert er den Dating-Service „eCupid“ aus – ohne zu ahnen, welche Folgen das haben wird.

Familienträume (The Other Family/La Otra Familia/Sueños de Familia) (Mexiko 2011) – Regie: Gustavo Loza

Das schwule Paar Jean Paul und Chema kümmern sich um den siebenjährigen Hendrix, dessen drogensüchtige Mutter Nina sich in einer Drogenentzugs-Therapie befindet. Der kleine Junge wächst den beiden schnell ans Herz. Als Patrick, ein Ex-Freund von Nina, das Kind verkaufen will, um seine Drogenschulden zu bezahlen, wollen Jean Paul und Chema alles daran setzen den Jungen zu retten, ihm gute Eltern zu sein und ihn glücklich zu machen.

The First Time – Bedingungslose Liebe (Deutschland 2011) – Regie: Timmy Ehegötz

Eine Geschichte über die erste große Liebe, zwischen dem 17-jährigen Billy und dem 19-jährigen Nick, die zu scheitern droht …

Hymnen an die Nacht (Deutschland 2011) - Regie: Selcuk Zvi Cara

Zwei junge Frauen treffen sich allabendlich, heimlich, in ihrer poetischen Höhle und saugen die Literatur der deutschen Romantiker in sich auf. Die jüngere der beiden Frauen geht, sich an Hymnen an die Nacht von Novalis orientierend, einen Schritt zu weit - nein, sie geht eben gerade den Schritt weiter, der ihr Leben im Sinne der deutschen Romantiker authentisch macht. Die ältere der beiden Frauen bleibt zunächst in der Tagwelt zurück, dann begreift sie die sinnlich vollkommene Entscheidung der jungen Frau und beschließt, ihr in die Nachtwelt zu folgen.

I Want to Get Married (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: William Clift

Der schwule Paul hat einen guten Job, ein Haus, viele Freunde. Nur eine feste Beziehung fehlt ihm noch zum Glück. Da die Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare in Kalifornien abgeschafft werden soll, will er noch rechtzeitig einen Mann finden und heiraten.

Jamie und Jessie sind nicht zusammen (Jamie and Jessie are not together) (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Wendy Jo Carlton

Romantikkomödie mit musicalartigen Gesangs- und Tanzeinlagen über zwei lesbische Mitbewohnerinnen in Chicago, wobei die eine in zwei Wochen nach New York ziehen wird und die andere ihr noch sagen will, dass sie in sie verliebt ist.

Judas Kiss (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: J. T. Tepnapa

Science-Fiction-Drama über einen jungen Schwulen, der eine Zeitreise unternimmt.

Küss mich (Kyss mig) (Sweden 2011) – Regie: Alexandra-Therese Keining

Kurz vor ihrer Hochzeit verliebt sich Mia in ihre neue Stiefschwester Frida.

LA-LA Land (Going Down in LA-LA Land) (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Casper Andreas

Der junge Adam will Schauspieler werden. Doch er muss erfahren, dass sein toller Körper mehr interessiert als sein künstlerisches Talent.

Let My People Go (Frankreich 2011) – Regie: Mikael Buch

Der aus Frankreich stammende Ruben und sein finnischer Mann Teemu leben ein unspektakuläres, aber glückliches Leben im kleinen finnischen Städtchen Oulu. Als der Postbote Ruben einem Nachbarn eine Geldsendung übergeben soll, stirbt dieser. Der misstrauische Teemu setzt Ruben daraufhin vor die Tür, worauf er zu seiner Familie nach Paris fliegt. Doch auch dort geht alles schief und Ruben gelangt von einer absurden Situation in die nächste.

Lost in Paradise. Mein Herz zerreißt, so bittersüß ist die Liebe (Hot boy noi loan – cau chuyen ve thang cuoi, co gai diem va con vit) (Vietnam 2011) – Regie: Ngoc Dang Vu

Khoi reist aus der vietnamesischen Provinz nach Saigon und wird dort von dem schwulen Paar Dong und Lam ausgeraubt. Als Dong und Lam sich trennen, verlieben sich Lam und Khoi ineinander und Lam versucht den Diebstahl wieder gut zu machen. Doch Dong versucht die Beziehung zu zerstören.
Der erste vietnamesische Film, der sich dem Thema Homosexualität widmet.

The Love Patient (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Michael Simon

Paul erfindet eine schwere Krankheit, um seinen Exfreund Brad wieder zurückzubekommen.

Mein Bruder der Teufel (My Brother the devil) (Großbritannien 2011) – Regie: Sally El Hosaini

Zwei Brüder arabischer Herkunft wachsen in London in ärmlichen Verhältnissen auf. Der 19-jährige Rashid dealt, um seine Familie finanziell zu unterstützen, und ist respektiertes Mitglied einer Gang. Während der 14-jährige Mo ihn dafür bewundert, wünscht sich Rashid für seinen jüngeren Bruder ein anderes Leben. Als sein bester Freund von einer rivalisierenden Gang ermordet wird, sucht er sich eine seriöse Arbeit und lernt den Fotografen Sayyid kennen. Währenddessen rutscht Mo in die Kriminalität ab. Er ist geschockt, als er von Rashids Ausstieg aus der Gang und seiner Homosexualität erfährt.

Mord in der ersten Liga (Deutschland 2011) – Regie: Nils Willbrandt

Ein Tatort der sich unter anderem mit Homosexualität im Profifußball beschäftigt.
Am Ende outet sich der fiktive Bundesligaprofi Ben Nenbrook als homosexuell und wird beim nächsten Spiel von den Fans mit Applaus empfangen.

Off Shore (Deutschland 2011) – Regie: Sven J. Matten

Andi, der gerade sein Studium beendet hat, reist auf die Kanareninsel Fuerteventura, um dort seinen Vater zu finden, den er nur von Fotos kennt und der dort als Aussteiger lebt. Als er Kontakt zu einer Gruppe von Surfern findet, flirtet er zunächst mit der Surflehrerin Tina. Doch als er den Surfer Pedro kennenlernt, verliebt er sich Hals über Kopf in ihn.

The One – Meine wahre Liebe (The One/Love's A Funny Thing) (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Caytha Jentis

Daniel verbirgt seit Jahren seine Homosexualität und will jetzt sogar eine Frau heiraten um seine Karriere nicht zu gefährden. Als er seinen ehemaligen College-Freund Tommy, der offen schwul lebt, wieder sieht, verbringen die beiden eine Nacht miteinander. Tommy, der eigentlich nichts von festen Beziehungen hält, verliebt sich in Daniel.

Parada (Serbien/Kroatien/Slowenien/Mazedonien/Montenegro 2011) – Regie: Srđan Dragojević

Die Tragikkomödie befasst sich mit LGBT-Rechten im ehemaligen Jugoslawien.

Private Romeo (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Alan Brown

Romeo und Julia in einer Militärakademie, wo sich zwei Kadetten ineinander verlieben.

Romeos (Deutschland 2011) – Regie: Sabine Bernardi

Der Film erzählt die außergewöhnliche Liebesgeschichte des 20 jährigen Lukas, der als Mädchen geboren wurde und der zielstrebig und gewitzt darum kämpft, so zu leben, wie es ihm entspricht.
Im Vorfeld der Filmpremiere kam es zu einem Disput, weil die FSK dem Film eine Altersfreigabe erst ab 16 Jahren gegeben hat. Zur Begründung wurde angegeben, dass die Darstellung von schwulen und lesbischen Jugendlichen auf junge Zuschauer verwirrend wirken könnte und die Schilderung von Homosexualität zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen könnte. Da hier mit anderen Maßstäben als bei heterosexuellen Themen beurteilt wurde, haben sowohl die Regisseurin, der Filmverleih als auch der Bundestagsabgeordnete Volker Beck Beschwerde bei der FSK eingereicht und eine Neubewertung gefordert. Die Freigabe wurde schließlich auf 12 Jahre herabgesetzt.

Stadt, Land, Fluss (Deutschland 2011) – Regie: Benjamin Cantu

Eine schwule Liebe in der brandenburgischen Provinz.
Der Film wurde im Rahmen der 61. Berlinale 2011 mit dem Leserpreis des Stadtmagazins „Siegessäule“ ausgezeichnet.

Sur le départ (Kurzfilm, Frankreich 2011) – Regie: Michaël Dacheux

Zwei 17-jährige Freunde, die gemeinsam im Süden Frankreichs aufgewachsen sind und sich verliebt haben, müssen sich trennen, weil der eine in Paris leben will, während der andere in der Provinz bleiben möchte. Im Laufe der Jahre besuchen sie sich immer wieder, doch sie stellen auch fest, dass sie sich langsam voneinander entfremden.

This Is What Love in Action Looks Like (Dokumentation, Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Morgan Jon Fox

Dokumentarfilm über Love in Action (LIA) in Memphis (Tennessee), die erste und größte Ex-Gay-Ministry im Exodus-Verbund, mit stationären Ex-Gay-Therapie für Erwachsene und einem damals neuen Refuge Program für Jugendliche. Am 29. Mai 2005 schrieb der 16-jährige Zach in seinem MySpace-Blog, dass ihn seine Eltern nach seinem Coming-out zu diesem Programm schicken werden und veröffentlichte auch die Handlungsrichtlinien für die Eltern. Es folgten tägliche Proteste vor der Einrichtung und es wurde zu einer international beachtete Geschichte. Im Film erzählen einige ehemaligen Klienten ihre Geschichte. Der damalige Leiter John Smid verließ LIA 2008, änderte einige seiner Ansichten, was sich auch in der mit Fertigstellung des Films fortsetzte. Die Gespräche mit seinem nunmehrigen Freund Morgan Fox haben dazu beigetragen. Es werden auch Gespräche mit lokalen Aktivisten, Bloggern, Klassenkameraden und Freunden Zachs geführt.

Tomboy (Frankreich 2011) – Regie: Céline Sciamma

Die zehnjährige Laure gibt sich nach einem Umzug vor ihren neuen Freunden als Junge aus. Sie genießt ihre neue Identität als Mikael, der Fußball spielt und in den sich das Mädchen Lisa verliebt. Doch die Aufrechterhaltung dieses Doppellebens erweist sich als schwierig.

Unser Paradies (Notre paradis) (Frankreich 2011) – Regie: Gaël Morel

Ein alternder Stricher findet einen verletzten Jungen und pflegt ihn zu Hause gesund. Sie verlieben sich, gehen gemeinsam auf den Strich, bestehlen und töten ihre Freier, bis nur noch die Flucht aus Paris möglich ist.

Vier Männer und eine Hochzeit (A Wedding Most Strange) (Vereinigtes Königreich 2011) – Regie: Trevor Garlick

Als Dannys reicher Vater stirbt, soll sein schwuler Sohn nur dann das Vermögen bekommen, wenn er innerhalb von 2 Wochen verheiratet ist. Also inseriert er im Internet, um schnell einen Mann zu finden, der es ernst mit ihm meint.

Vito (Dokumentation, Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Jeffrey Schwarz

Dokumentation über das Leben des schwulen, amerikanischen Aktivisten Vito Russo.

Walk a Mile in My Pradas (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Joey Sylvester

Der schwule Steve wünscht sich, dass der homophobe Hetero Tony endlich mit seinen diskriminierenden Sprüchen aufhört und wünscht sich, dieser sei schwul. Plötzlich ist Tony schwul und Steve hetero.

Weekend (Vereinigtes Königreich 2011) – Regie: Andrew Haigh

Russell sehnt sich nach einem Mann, mit dem er den Rest seines Lebens verbringen kann. Als er Glen kennenlernt, scheint er diesen Mann gefunden zu haben. Aber Glen hat nach einer gescheiterten Beziehung kein Interesse an einer festen Bindung. Doch Russell gibt nicht auf.

Zeit der Entscheidung (Abrupt Decision) (Vereinigte Staaten 2011) – Regie: Paul Bright

Denis und Milosz sind ein schwules Paar, das seit vielen Jahren glücklich miteinander lebt. In ihren Alltag platzen plötzlich mehrere Schicksalsschläge, die ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen: Denis verliert seine Arbeitsstelle und seine Mutter kommt mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus. Gleichzeitig erfährt er von einer Affäre Milosz’’. Vor der Entscheidung wie ihr gemeinsames Leben weitergehen soll, beschließt Denis, seinem Leben einen neuen Sinn zu geben indem er notleidende Hunde aufnimmt und so vor dem sicheren Tod rettet.

2012[Bearbeiten]

Any Day Now (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Travis Fine

Der Travestiekünstler Rudy Donatello (Alan Cumming) und der nicht geoutete homosexuelle Staatsanwalt Paul Fliger (Garret Dillahunt) kümmern sich um einen 14-jährigen Jungen mit Down-Syndrom, nachdem seine drogenabhängige Mutter verhaftet worden ist. Als sie Marco adoptieren wollen, beginnt ein Kampf mit den Behörden.

Atomic Age (L’âge atomique) (Frankreich 2012) – Regie: Héléna Klotz

Rainer verliebt sich in seinen besten Kumpel Victor, der jedoch zunächst nur Augen für Frauen hat. Nach einer langen Nacht bekennen sich die beiden endlich zu ihren wahren Gefühlen.

BearCity 2 (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Doug Langway

Es ist wieder Sommer und Tyler (Joe Conti) ist seit geraumer Zeit mit dem einstmals beziehungsscheuen Polarbären Roger Gerald McCullouch zusammen. Und wer hätte es gedacht: Roger ist derjenige, der Tyler einen Antrag macht. Als das frisch verlobte Paar mit seinen Fellfreunden einen Ausflug zum Bärenwochenende nach Provincetown macht, drängen sich jedoch alte und neue Bekannte zwischen sie.

Call Me Kuchu (Dokumentation, Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Katherine Fairfax Wright, Malika Zouhali-Worrall

Dokumentation über Homosexualität in Uganda

Cloud Atlas (Deutschland/Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Tom Tykwer, Andy Wachowski, Lana Wachowski

Eines der sechs erzählten Einzelschicksale handelt von dem jungen, homosexuellen Komponist Robert Frobisher. Er verlässt seinen Freund Rufus Sixsmith und schreibt ihm regelmäßig Briefe, wie er eine Anstellung als künstlerischer Gehilfe für den alten Komponisten Vyvyan Ayrs findet.

Consentement (Kurzfilm, Frankreich 2012) – Regie: Cyril Legann

In einem Luxushotel wird der Page Anthony von einem reichen Gast verführt und findet sich mitten in einem erotischen Rollenspiel wieder.

Eating out 5: Open Weekend (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Q. Allan Brocka

Fünfter Teil der Eating out-Reihe.

Elliot liebt Dich (Elliot Loves) (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Terracino

Der 21-jährige Elliot sucht den Mann fürs Leben. Doch er gerät immer an die Falschen.

The Falls – Liebe kann nicht Sünde sein (The Falls) (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Jon Garcia

Die beiden jungen Mormonen RJ und Chris werden gemeinsam auf Missionsreise geschickt. Obwohl Homosexualität für Mormonen eine schwere Sünde ist, verlieben sich die beiden ineinander.

Gayby (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Jonathan Lisecki

Jenn will mit Mitte 30 endlich ein Kind bekommen. Da sie aber schon lange keinen Freund mehr hatte, bittet sie ihren schwulen Freund Matt, mit ihr ein Kind zu zeugen. Während die beiden versuchen, ein Kind zu bekommen, lernt Jenn einen anderen Mann kennen und schläft mit ihm.

Dem Himmel so nah (Al cielo/To Heaven) (Argentinien 2012) – Regie: Diego Prado

Als der schüchterne Andrés auf den charismatischen Gitarristen Álex trifft, fühlt er sich gleich zu ihm hingezogen. Zum ersten mal entflieht er seiner streng katholischen Familie und erlebt seinen ersten schwulen Kuss.

Homophobia (Österreich 2012) – Regie: Gregor Schmidinger

Homophobia ist ein Kurzfilm, welcher die Schwierigkeiten homosexueller Männer im österreichischen Bundesheer thematisiert.

How to Survive a Plague (Dokumentarfilm, Vereinigte Staaten 2012) – Regie: David France

Dokumentation über die Geschichte der AIDS-Epidemie in Amerika und wie Aktivisten gegen Desinteresse, Bürokratie und Homophobie ankämpfen mussten.
Nominiert für den Oscar 2013 in der Kategorie „Beste Dokumentation“.

I Want Your Love (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Travis Mathews

Nachdem er zehn Jahre glücklich in San Francisco gelebt hat, muss der schwule Jesse zurück in die Provinz ziehen, weil er sich das Leben in der Stadt nicht mehr leisten kann. Zu seinem Abschied macht er eine letzte große Party.

The Invisible Men (Gvarim bilti nir'im) (Dokumentation, Israel/Niederlande 2012) – Regie: Yariv Mozer

Dokumentation über drei schwule Palästinenser, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und in Israel im Untergrund leben.

Les Invisibles (Dokumentarfilm, Frankreich 2012) – Regie: Sébastien Lifshitz

Dokumentation die das Leben älterer homosexueller Männer und Frauen porträtiert.
Gewinner des César 2013 im der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“.

Ja, ich will! (I Do) (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Glenn Gaylord

Der schwule Fotograf Jack stammt aus Großbritannien, lebt und arbeitet jedoch in New York. Als sein Visum nicht verlängert wird, muss er das Land verlassen. Doch er findet eine Lösung: er und seine lesbische Freundin Ali heiraten, so dass er bleiben kann. Während Jack sich bisher stets mit kurzen Affären begnügt hat, lernt er plötzlich Mano kennen, der sich als die große Liebe seines Lebens herausstellt.

Jenseits der Mauern (Hors les murs) (Belgien, Kanada, Frankreich 2012) – Regie: David Lambert

Der junge Pianist Paulo, der eigentlich mit einer Frau zusammen lebt, landet nach einer durchzechten Nacht im Bett des albanischstämmigen Ilir. Die beiden treffen sich immer öfter und als seine Freundin ihn deshalb rauswirft, zieht Paulo bei Ilir ein. Während Ilir davon zunächst gar nicht begeistert ist, beschließen sie schließlich, für immer zusammen zu bleiben. Doch plötzlich muss Ilir ins Gefängnis.

Der junge James Dean – Joshua Tree, 1951 (Joshua Tree, 1951: A Portrait of James Dean) (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Matthew Mishory

Film über den jungen James Dean an der Schwelle zum großen Erfolg als Schauspieler, der auch seine Homosexualität beleuchtet.

Keep the Lights On (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Ira Sachs

New York im Jahr 1998 – Der dänische Filmemacher Erik lernt am Telefon den Anwalt Paul kennen. Aus einem sexuellen Abenteuer wird eine Beziehung. Doch Paul ist drogensüchtig.
Der Film wurde im Rahmen der Berlinale 2012 mit dem Teddy Award als bester Film ausgezeichnet.

Laurence Anyways (Kanada/Frankreich 2012) – Regie: Xavier Dolan

Laurence Alia arbeitet als Lehrer für Literatur und schreibt nebenbei Gedichte und Kurzgeschichten. Eines Tages gesteht er seiner Freundin, dass er als Frau im falschen Körper empfindet, aber dennoch mit ihr zusammenbleiben möchte.

Männer zum Knutschen (Deutschland 2012) – Regie: Robert Hasfogel

Der etwas durchgeknallte Tobias und der geradlinige Ernst sind ein glückliches Paar. Bis zu dem Tag an dem Ernsts Jugendfreundin Uta auftaucht. Mit allen Mitteln versucht sie die Beziehung der beiden zu manipulieren. Schon bald geraten die Dinge vollkommen außer Kontrolle.
Der erste Film der Filmproduktion ‚Ente Kross Film‘, die ausschließlich Spielfilme mit schwuler Thematik produzieren will.

Margarita (Kanada 2012) – Regie: Dominique Cardona, Laurie Colbert

Als das lesbische Kindermädchen Margarita ihren Job verliert, setzt eine Entwicklung ein, die schließlich zu ihrer Ausweisung führt.

Mixed Kebab (Belgien/Türkei 2012) – Regie: Guy Lee Thys

Der 27-jährige Türke Ibrahim lebt mit seiner konservativen Familie im belgischen Antwerpen. Da er schwul ist und den Belgier Kevin liebt, führt er ein Doppelleben. Als dies entdeckt wird, spitzen sich die Ereignisse zu …
Produzent, Regisseur und Drehbuchautor Guy Lee Thys weiß aus eigener Erfahrung, dass Homosexualität in den türkischen und nordafrikanischen Gemeinden Belgiens nach wie vor ein großes Problem ist und zunehmende homophobe Gewalt zu verzeichnen ist. Die Idee zum Film kam ihm, als er in einer Zeitung von einer Statistik las, wonach 90 Prozent der jungen Belgier kein Problem mit Homosexualität haben, während 90 Prozent der in Belgien lebenden jungen Muslime Homosexualität ablehnen.

Morgan (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Michael D. Akers

Der querschnittsgelähmte Morgan verliebt sich in Dean.

Out in the Dark – Liebe sprengt Grenzen (Out in the Dark) (Israel/Vereinigte Staaten/Palästina 2012) – Regie: Michael Mayer

Der palästinensische Student Nimr lernt beim Besuch seines illegal in Israel lebenden Freundes Mustafa in Tel Aviv den israelischen Anwalt Roy kennen. Obwohl es zwischen den beiden funkt, kämpft Nimr gegen seine Gefühle an. Würde seine Homosexualität in seiner Heimat öffentlich, wäre nicht nur seine Zukunft an der Universität gefährdet, sondern auch sein Leben in Gefahr. Bei einem späteren Besuch verbringen die beiden eine Nacht miteinander, doch zuhause wartet Nimrs erzkonservativer Bruder Nabil auf ihn.
Der Film wurde beim 28. Torino GLBT Film Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Sassy Pants (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Coley Sohn

Bethany möchte von ihrer Mutter weg und zu ihrem Vater. Doch der lebt mittlerweile mit einem jungen Schwulen zusammen und so lernt Bethany eine völlig neue Welt kennen.

The Sex of Angels (El sexo de los ángeles) (Spanien 2012) – Regie: Xavier Villaverde

Als Bruno am Strand Rai kennenlernt, entwickelt sich trotz Brunos Beziehung zu Carla eine Beziehung zwischen den beiden Männern. Doch auch Carla beginnt eine Beziehung zu Rai; als sie von der heimlichen Beziehung der beiden Männer erfährt, gerät ihre Welt ins Wanken. Sie stellt sich die Frage, ob sie sich auf eine Dreierbeziehung einlassen oder beide Beziehungen beenden soll.

Silent Youth (Deutschland 2012) – Regie: Diemo Kemmesies

Der junge Marlo ist zu Besuch in Berlin, wo er den Studenten Kirill kennenlernt. Zunächst streifen sie mehrmals gemeinsam durch die Stadt, doch langsam entwickelt sich Liebe zwischen den beiden.

Skinny (The Skinny) (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Patrik-Ian Polk

Fünf schwule Freunde feiern ein Wiedersehens-Wochenende in New York.

Sleepless Knights (Caballeros Insomnes) (Deutschland 2012) – Regie: Stefan Butzmühlen, Cristina Diz

Der schwule Carlos verbringt den Sommer bei seiner Familie in der spanischen Extremadura. Dort verliebt er sich in den Polizisten Juan.

Speechless (Wu yan) (China/Hongkong 2012) – Regie: Simon Chung

Als in einer chinesischen Kleinstadt ein nackter, junger Mann aus dem Westen gefunden wird, der kein Wort sagt, wird er zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Dort verliebt sich der Pfleger Jiang in ihn und es beginnt eine Romanze zwischen den beiden Männern. Als der Fremde in eine geschlossene Anstalt verlegt werden soll, flieht Jiang mit ihm und versucht, sein Geheimnis zu entlocken.

Straße der bösen Jungs (Bad Boy Street) (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Todd Verow

In Paris nimmt ein älterer Schwuler einen betrunkenen jungen Amerikaner, den er auf der Straße findet, mit zu sich nach Hause. Zwischen den beiden entwickeln sich romantische Gefühle. Was der ältere nicht weiß: sein Gast ist berühmt.

Two Weddings and a Funeral (Du Bunui Gyulhonsikgwa Han Bunui Jangryesik) (Südkorea 2012) – Regie: Jho Kwang-soo Kim

Ein schwuler Mann und eine lesbische Frau heiraten, um ihre Sexualität zu verheimlichen. Während sie versuchen, Eltern und Kollegen zu täuschen, suchen sie auch beide die große Liebe.

Vatertage – Opa über Nacht (Deutschland 2012) – Regie: Ingo Rasper

Der 36-jährige Basti lernt die 17-jährige Dina kennen, die behauptet, seine Tochter zu sein. Da sie schon ein Baby hat, wäre Basti also schon Großvater. Er wendet sich an seinen Vater Lambert (Heiner Lauterbach), der jedoch gerade merkt, dass er schwul ist und auf den Griechen Nektarios steht.

Westerland (Deutschland 2012) – Regie: Tim Staffel

Der Deutschtürke Cem rettet den lebensmüden Jesús vor dem Selbstmord am Strand von Sylt. Die beiden verlieben sich ineinander und beginnen eine verhängnisvolle Beziehung.

White Frog (Vereinigte Staaten 2012) – Regie: Quentin Lee

Als sein älterer Bruder Chaz bei einem Verkehrsunfall stirbt, erfährt der 15-jährige, autistische Nick, dass sein Bruder schwul war.

Yossi (Ha-Sippur Shel Yossi) (Israel 2012) – Regie: Eytan Fox

Fortsetzung des Films Yossi & Jagger: Zehn Jahre nach dem Tod seines Freundes ist Yossi ein angesehener Kardiologe in Tel-Aviv. Doch er trauert immer noch seinem alten Freund nach. Bei einer Reise ans Meer trifft er den jungen Soldaten Tom, einen lebenslustigen, selbstbewussten Mann, der aus seiner Homosexualität kein Geheimnis macht. Als sich die beiden ineinander verlieben, stellt sich die Frage, wie Yossi damit umgehen wird.

2013[Bearbeiten]

Aleksandr's Price. Liebe gibt es nicht umsonst! (Aleksandr's Price/Simple Moves) (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Pau Masó, David Damen

Einige Jahre nachdem Aleksandr mit seiner Mutter und Schwester aus Russland in die Vereinigten Staaten von Amerika gezogen ist, um den Vater zu finden und ein besseres Leben zu führen, stirbt seine Mutter. Schließlich rutscht er ins Strichermilieu ab.

Beautiful Love (Monster Pies) (Australien 2013) – Regie: Lee Galea

An einer Melbourner High School sollen der Außenseiter Mike und der neue Schüler Will gemeinsam eine Neuinterpretation von Shakespeares „Romeo und Julia“ erarbeiten. Dabei kommen die beiden sich näher.

Blau ist eine warme Farbe (La vie d'Adèle) (Frankreich 2013) – Regie: Abdellatif Kechiche

Die junge Adèle erlebt mit der etwas älteren Studentin Emma ihre erste große Liebe.
Der Film erhielt bei den Filmfestspielen von Cannes 2013 die Goldene Palme. Erstmals in der Geschichte des Festivals ging der Preis ausdrücklich nicht nur an den Regisseur, sondern auch an die beiden Hauptdarstellerinnen.

Bridegroom (Dokumentation, Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Linda Bloodworth-Thomason

Dokumentation über Shane Bitney Crone, der nach der Eheöffnung in Kalifornien seinen Partner Tom Bridegroom heiraten wollte. Als sein Partner plötzlich stirbt, verweigert dessen Familie Shane an der Beerdigung seines Partners teilzunehmen.

Cupcakes (Israel 2013) – Regie: Eytan Fox

Durch einen Zufall soll der schwule Kindergärtner Ofer gemeinsam mit fünf Freundinnen Israel beim internationalen Musikwettbewerb „UniverSong“ vertreten.
Trotz des anderen Titels ist der fiktive Musikwettbewerb deutlich als Eurovision Song Contest erkennbar.

Dallas Buyers Club (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Jean-Marc Vallée

Mitte der 1980er-Jahre erfährt der homophobe Ron Woodroof (Matthew McConaughey), dass er mit HIV infiziert ist und nicht mehr lange zu leben hat. Auf der Suche nach Hilfe beginnt er ein Medikament, das in den USA nicht zugelassen ist, ihm aber hilft, aus Mexiko zu schmuggeln. Als er auch andere, größtenteils homosexuelle, Infizierte mit dem Medikament versorgt und dabei die Transsexuelle Rayon (Jared Leto) kennenlernt, beginnt sich seine homophobe Einstellung langsam zu ändern.

Easy Abby (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Wendy Jo Carlton

Abby ist Mitte Dreißig und lebt in Chicago. Sie genießt das Nachtleben und One-Night-Stands, von festen Beziehungen hält sie nichts. Doch dann trifft sie Danielle und alles ändert sich.
Der abendfüllende Spielfilm basiert auf einer gleichnamigen Webserie.

The Falls 2 – Zeugnis der Liebe (The Falls: Testament Of Love) (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Jon Garcia

Fortsetzung von The Falls – Liebe kann nicht Sünde sein aus dem Jahr 2012: Nach einigen glücklichen Monaten miteinander gehen Chris und RJ getrennte Wege. Fünf Jahre später lebt RJ offen schwul in einer Beziehung mit Paul, während Chris mittlerweile mit Emily verheiratet ist, mit der er auch eine gemeinsame Tochter hat. Als die beiden sich auf einer Beerdigung wiedersehen, merken sie, dass sie noch Gefühle füreinander hegen.

Five Dances (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Alan Brown

Der junge Chip geht nach New York City, um seinen Traum zu verwirklichen und Balletttänzer zu werden. Als seine Familie will, dass er zu ihnen in die Provinz zurückkehrt und er sich in einen anderen Tänzer verliebt, ist er hin- und hergerissen zwischen seiner Familie auf der einen Seite und seiner Karriere und seiner Liebe auf der anderen Seite.

Freier Fall (Deutschland 2013) – Regie: Stephan Lacant

Marcs Leben scheint perfekt: er hat eine vielversprechende Karriere bei der Polizei und ein Baby ist unterwegs. Als er den Kollegen Kay kennenlernt, verlieben sich die beiden ineinander.

Der Fremde am See (L'inconnu du lac) (Frankreich 2013) – Regie: Alain Guiraudie

Franck kommt im Sommer regelmäßig an einen Badesee, der als Cruising-Treffpunkt dient. Dort freundet er sich mit dem älteren, beleibten Henri an. Körperlich fühlt er sich jedoch zu dem attraktiven Michel hingezogen. Er beginnt eine Affäre mit Michel, obwohl er ihn beim Ertränken seines bisherigen Geliebten beobachtet hat.

G.B.F. (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Darren Stein

Nachdem der schwule Tanner von seinen Klassenkameraden geoutet wurde, wollen drei Mädchen ihn als ihren besten Freund haben – eben als G.B.F., Gay Best Friend.

Geography Club (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Gary Entin

Eine Gruppe Schüler mit verschiedenen sexuellen Orientierungen gründen gemeinsam einen Club, um ihre Gefühle und Erfahrungen zu teilen.

The Happy Sad (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Rodney Evans

Aaron und Marcus sind seit sechs Jahren ein glückliches Paar. Eines Tages beschließen sie, eine offene Beziehung zu führen, ohne zu ahnen, worauf sie sich einlassen.

Hawaii (Argentinien 2013) – Regie: Marco Berger

Martín, der nach Buenos Aires will, sucht unterwegs einen vorübergehenden Job im Haus des jungen Autors Eugenio. Als die beiden feststellen, dass sie in ihrer Kindheit Freunde waren, entwickelt sich eine Beziehung, die weit über Freundschaft hinausgeht.

Homophobie (Dokumentation, Deutschland 2013) – Regie: Till Wiedemann

Homophobie ist eine deutsche Kurzdokumentation, welche sich mit den Folgen und Auswirkungen von Homophobie in Deutschland auseinandersetzt.
In dem Film spricht unter anderem Ole von Beust von seinen Erfahrungen aus der Jugend.

Ich fühl mich Disco (Deutschland 2013) – Regie: Axel Ranisch

Der Teenager Florian entspricht nicht den Vorstellungen seines Vaters: er ist dick, unsportlich und schwul. Florians Mutter vermittelt zwischen den beiden und unterstützt ihren Sohn bei seinen „unmännlichen“ Hobbys. So tanzt sie mit ihm in der Wohnung kostümiert zu Schlagermusik. Doch eines Tages erleidet sie einen Schlaganfall und Vater und Sohn müssen lernen, miteinander auszukommen.

In the Name of … (W imię …) (Polen 2013) – Regie: Malgoska Szumowska

„Der Film beweise, wie man mit beeindruckend starken Bildern und einer zutiefst bewegenden, persönlichen Geschichte dem Vorurteil begegnen kann, dass Homosexualität und Religion unvereinbar wären.“ – Presseinformation der Teddy Awards 2013[9]
Gewinner des Teddy Awards 2013 in der Kategorie „Bester Film“

Kill Your Darlings – Junge Wilde (Kill Your Darlings) (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: John Krokidas

Filmbiographie der Universitätsjahre des schwulen, amerikanischen Dichters Allen Ginsberg (Daniel Radcliffe), einen der bedeutendsten Dichter der Beat Generation.

La partida – Das letzte Spiel (La partida) (Spanien/Kuba 2013) – Regie: Antonio Hens

Reinier und Yosvani leben in einem Vorort von Havanna und versuchen ihrem von Armut geprägten Alltag mit dem Traum von der großen Karriere als Fußballer zu entfliehen. Als Yosvanis Schuhe gestohlen werden und Reinier versucht, dies zu verhindern, entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft, die schließlich zum ersten Kuss und zu gemeinsamem Sex führt. Während der verheiratete Reinier als Stricher Geld für seine Familie verdient und den Sex mit Männern bereits kennt, ist das für Yosvani vollkommen neu.

Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Behind the Candelabra) (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Steven Soderbergh

Der Pianist und Entertainer Liberace (Michael Douglas) lebt in Las Vegas mit dem fast 40 Jahre jüngeren Scott Thorson (Matt Damon) zusammen.
Basierend auf dem 1988 erschienenen autobiographischen Roman „Behind The Candelabra – My Life with Liberace“ von Scott Thorson.

Liebesbriefe eines Unbekannten (Snails in the Rain / Shablulim Ba'geshem) (Israel 2013) – Regie: Yariv Mozer

Tel Aviv im Sommer 1989: Der junge Linguistik-Student Boaz erhält anonyme Liebesbriefe eines anderen Mannes, die ihn seine Heterosexualität hinterfragen lassen.
Basierend auf dem Roman „Der Garten der toten Bäume“ von Yossi Avni-Levy.

Little Gay Boy (Frankreich 2013) - Regie: Antony Hickling

Die Geschichte eines schwulen Jungen von seiner Geburt bis zu seiner Teenagerzeit, wo er seine Sexualität entdeckt und schließlich seinen Vater kennenlernt.

Lose Your Head (Deutschland 2013) – Regie: Stefan Westerwelle, Patrick Schuckmann

Nachdem der Spanier Luis sich von seinem Freund getrennt hat, reist er für ein Party-Wochenende nach Berlin. Dort lernt er den mysteriösen und unberechenbaren Ukrainer Viktor kennen. Zufällig findet Luis heraus, dass er Viktors griechischem Ex-Freund Dimitri ähnlich sieht, der spurlos verschwunden ist. Trotz seiner Zweifel an Viktor gerät Luis immer stärker in seinen Sog. Doch er entdeckt immer neue Spuren, die ihn an Viktor zweifeln lassen.
Der Film ist inspiriert von der Geschichte eines jungen Portugiesen, der verschwand.
Auf der Berlinale 2013 wurde der Film in der Sektion „Panorama“ gezeigt.

More than friendship (Deutschland 2013) – Regie: Timmy Ehegötz

Mia, Lukas und Jonas sind unzertrennlich, seit Kindertagen ein Herz und eine Seele, bereit, ihre Spuren in der Welt zu hinterlassen – auch als Liebende. Doch ihre Ménage-à-trois findet wenig Zustimmung in einer ausgrenzenden Gesellschaft, die kaum Achtung oder Toleranz zeigt... Die ungebrochene Lebenslust des Trios wird auf eine harte Probe gestellt, als ein Schicksalsschlag die innige Gemeinschaft auf ein letztes, gemeinsames Abenteuer führt.

My Private Go-Go (Getting Go, the Go Doc Project) (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Cory Krueckeberg

Der Video-Blogger Doc ist besessen vom New Yorker Go-Go-Tänzer Go. Unter dem Vorwand, eine Dokumentation zu drehen, kommt er seinem Idol näher.

Naked As We Came (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Richard LeMay

Elliot und seine Schwester Laura werden zu ihrer Mutter Lilly gerufen, der es sehr schlecht geht. Dort angekommen lernen sie Ted kennen, einen jungen Autor, der sich um Lilys Haushalt kümmert. Während der nächsten Tage brechen Konflikte auf, aber zwischen Elliot und Ted entwickelt sich Zuneigung.

Oben ist es still (Boven is het stil) (Niederlande/Deutschland 2013) – Regie: Nanouk Leopold

Ein niederländischer Bauer Mitte 50 schiebt seinen kranken Vater zum Sterben ins obere Stockwerk ab. Als er einen neuen Knecht einstellt, outet er sich.
Der Film wurde beim 28. Torino GLBT Film Festival mit dem „Best Feature Film Award“ ausgezeichnet.

Out in Ost-Berlin (Dokumentation, Deutschland 2013) – Regie: Jochen Hick, Andreas Strohfeldt

Der Dokumentarfilm skizziert den Alltag von dreizehn homosexuellen Frauen und Männern in der DDR. Obwohl seit 1968 straffrei, blieb Homosexualität dort trotzdem ein Tabu.

Peyote (Mexiko 2013) – Regie: Omar Flores Sarabia

Der schüchterne Pablo ist fasziniert von dem ein paar Jahre älteren Marco. Als sie gemeinsam einen Ausflug in die mexikanische Wüste unternehmen, offenbaren sich ihre Gefühle füreinander.

Pit Stop (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Yen Tan

Der offen schwule Ernesto und der verdeckt schwul lebende Gabe müssen beide in einer kleinen, texanischen Arbeiterstadt mit der Homophobie der anderen zurechtkommen.

Die Poetin (Flores Raras) (Brasilien 2013) – Regie: Bruno Barreto

Die wahre Geschichte der Liebesbeziehung zwischen der US-amerikanischen Dichterin Elizabeth Bishop und der brasilianischen Architektin Lota de Macedo Soares.

Rosie (Schweiz 2013) – Regie: Marcel Gisler

Der 40-jährige, schwule Autor Lorenz Meran muss aus Berlin zurück in seinen Heimatort in der Schweiz, um die Pflege seiner alten Mutter zu organisieren. Auch seine eigenen Probleme holen ihn ein. Aber eines Tages klopft die Liebe an seine Türe.

Solo. Du weißt niemals, wen du mit nach Hause nimmst… (Solo) (Argentinien 2013) – Regie: Marcelo Briem Stamm

Manuel und Julio versuchen durch eine leidenschaftliche Beziehung, ihre gescheiterten Ex-Beziehungen zu verkraften.

Test (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Chris Mason Johnson

Frankie ist neuestes und jüngstes Mitglied einer modernen Ballettgruppe. Als Todd ihm bei den Vorbereitungen hilft, entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft, die immer tiefer und inniger wird. Aber es tauchen auch Probleme auf.

Tiefe Wasser (Floating Skyscrapers / Plynace wiezowce) (Polen 2013) – Regie: Tomasz Wasilewski

Der Leistungsschwimmer Kuba führt ein Leben zwischen Schwimmtraining, seiner Freundin Sylwia und seiner Mutter Ewa. Doch heimlich hat er auch Sex mit Männern. Als er in einer Kunstgalerie Michal kennenlernt und sich in ihn verliebt, sucht er nach einer Möglichkeit, ein selbst bestimmtes, freies Leben zu führen.

Tom à la ferme (Kanada/Frankreich 2013) – Regie: Xavier Dolan

Nachdem sein Partner gestorben ist, reist der junge Werbetexter Tom zur Beerdigung seines Partners aufs Land. Dort stellt er schockiert fest, dass niemand weiß, wer er ist und dass sein Partner schwul war.

Triple Crossed (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Sean Paul Lockhart

Ein Mann soll einen anderen töten, obwohl er einem Freund auf dem Sterbebett versprochen hat, ihn zu beschützen.

Tumbledown (Vereinigte Staaten 2013) – Regie: Todd Verow

Als Mike und Jay den Barkeeper Rick zu einem Wochenende in den Bergen einladen, beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt aus Drogen, Alkohol und Sex.

2014[Bearbeiten]

Bevor der letzte Vorhang fällt (Before the Last Curtain Falls) (Dokumentation, Deutschland/Belgien 2014) – Regie: Thomas Wallner

Eine Gruppe schwuler und transsexueller Travestiekünstler zwischen 60 und 70 Jahren erlebt mit der Show „Gardenia“ einen großen Erfolg; sie touren mit der Show über zwei Jahre durch alle fünf Kontinente. Die Dokumentation zeigt Ausschnitte der Show und erzählt die Geschichten der Künstler, die allesamt ein bewegendes Leben führen und auf eine wechselhafte Biographie zurückblicken.

Der Kreis (Schweiz 2014) – Regie: Stefan Haupt

Erzählt wird die Geschichte der Züricher Untergrund-Organisation „Der Kreis“, die sich von den 1940er-Jahren bis in die späten 1960er-Jahre für die Rechte von Schwulen einsetzte, regelmäßige Feste für Schwule aus ganz Europa organisierte und auch die gleichnamige, dreisprachige Zeitschrift Der Kreis herausgab. Ein Schwerpunkt des Films ist dabei auch die Geschichte des jungen Lehrers Ernst Ostertag, der sich 1958 in den Travestie-Künstler Robi Rapp verliebt.

The Normal Heart (Vereinigte Staaten 2014) – Regie: Ryan Murphy

Ein Schwulen-Aktivist kämpft Anfang der 1980er-Jahre für das Bewusstsein über HIV und AIDS.

Pierrot Lunaire (Deutschland/Kanada 2014) – Regie: Bruce LaBruce

Eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen, die sich regelmäßig als Mann verkleidet, verliebt sich in ein Mädchen aus besseren Kreisen. Während das Mädchen der Verführung erliegt, ohne etwas zu ahnen, wird ihr Vater bald misstrauisch, deckt den Betrug auf und verbietet weitere Treffen. Das will Pierrot jedoch nicht hinnehmen und fasst einen Plan, um den Vater der Geliebten von ihrer „Männlichkeit“ zu überzeugen.

Pride (Vereinigtes Königreich 2014) – Regie: Matthew Warchus

Der Film erzählt die wahre Geschichte von Aktivisten für Homorechte, die sich im Großbritannien der 1980er-Jahre mit streikenden Bergarbeitern solidarisieren um gegen Arbeitslosigkeit und Sozialabbau der Ära Thatcher zu demonstrieren. Zunächst wollen die Gewerkschafter nichts mit den Schwulen und Lesben zu tun haben, aber schließlich akzeptieren sie deren Hilfe.

Reine Männersache (Date and Switch) (Vereinigte Staaten 2014) – Regie: Chris Nelson

Die beiden Freunde Michael und Matty wollen noch vor ihrem Abschlussball an der High-School ihren ersten Sex haben. Da offenbart der Mädchenschwarm Matty seinem Freund, dass er schwul ist. Obwohl Michael heterosexuell ist und zunächst sehr überrascht ist, unterstützt er seinen besten Freund.

The Way He Looks (Hoje Eu Quero Voltar Sozinho) (Brasilien 2014) – Regie: Daniel Ribeiro

Der blinde Leonardo verliebt sich in seinen neuen Mitschüler Gabriel.
Der Film basiert auf dem Kurzfilm „Eu Não Quero Voltar Sozinho“ (2010), des gleichen Regisseurs, der für die Langfassung dieselben Schauspieler gewinnen konnte.
Der Film gewann bei der 28. Verleihung des Filmpreises Teddy Award im Rahmen der Berlinale 2014 die Auszeichnung als bester Spielfilm.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa The Celluloid Closet
  2. Foster Hirsch: The Dark Side of the Screen: Film Noir, Da Capo Press, New York 2008, ISBN 978-0-306-81772-4
  3. a b Ulrich Behrens: Die Katze auf dem heißen Blechdach, 29. Dezember 2004 auf filmzentrale.com; Erstveröffentlichung auf ciao.de
  4. Wolfgang Jilke: Sissy and the Other Guys. Zur Darstellung von Homosexualität im Hollywoodfilm zwischen McCarthy und Kennedy (PDF; 1,1 MB), Diplomarbeit, 2009
  5. Mr. Wint and Mr. Kidd in der englischen Wikipedia
  6.  Umberto Eco: Narrative Structures in Fleming. In: Christoph Lindner (Hrsg.): The James Bond Phenomenon: A Critical Reader. Manchester University Press, Manchester 2003, ISBN 0-7190-6541-0, S. 40.
  7. Hellmuth Karasek:  Erst schwul, dann kahl. In: Der Spiegel. Nr. 19, 1984, S. 239b–241a (online).
  8. http://www.zelluloid.de/filme/index.php3?id=21443
  9. 27. TEDDY AWARD 2013 – The Winners. (PDF; 135 kB) In: Press release vom 15. Februar 2013. Abgerufen am 22. Februar 2013